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Singlebörse Test 2018 • Die 10 besten Singlebörsen im Vergleich

Singlebörsen gibt es derweil wie Sand am Meer - doch welche Singlebörse ist die beste?Unser Team hat verschiedene Kundenmeinungen und Tests im Internet miteinander verglichen und gibt im Folgenden Aufschluss zu Funktionen, Vorteile und Erfolgen.

Singlebörsen Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

Was ist eine Singlebörse?

Eine Singlebörse ist eine Webseite, auf der überwiegend Alleinstehende bzw. Ledige nach einem Lebenspartner oder auch einen neuen Sexualpartner oder jemanden für gemeinsame Freizeitaktivitäten suchen. Singlebörsen unterscheiden sich von Partnerbörsen dadurch, dass es auf Singlebörsen lockerer zugeht und nicht so sehr die Suche nach einem Lebenspartner, sondern eher nach Flirt, Abenteuer und Spaß im Vordergrund stehen.

Während bei einer Partnerbörse der Anbieter die Suche übernimmt und nach einem komplizierten (und meist geheimen) Algorithmus passende Partnervorschläge aus dem Mitgliederbestand gemacht werden, übernehmen die Mitglieder bei Singlebörsen die Suche weitgehend selbst.

Dafür sind die Mitgliedspreise bei Singlebörsen deutlich geringer als bei Partnerbörsen. Manche Angebote sind sogar vollkommen kostenlos. Ein Singlebörsen Test 2018 zeigt, dass die Mitglieder im Durchschnitt etwas über 30 Jahre alt sind. Zweidrittel von ihnen sind Männer.

Wie funktioniert eine Singlebörse?

Zwischen den einzelnen Singlebörsen gibt es leichte Unterschiede, in den Grundzügen gleichen sie sich aber mehr oder weniger.

Anmeldung

Bei fast allen Singlebörsen muss man sich anmelden, um Zugang zum Mitgliederbereich zu erhalten. Das dient dem Schutz persönlicher Daten und soll den Missbrauch einschränken. Bei der Anmeldung muss man Geschlecht, Alter und Wohnort angeben. Die Angaben sind notwendig, damit passende Singles aus der Region angezeigt werden können. Ein treffender Benutzername, auch Username genannt, ist sehr wichtig.

Er soll Aufmerksamkeit erwecken, darf aber nicht abstoßend wirken oder Rückschlüsse auf die Identität zulassen. Das Passwort sollte gut zu merken sein, andererseits aber nicht zu einfach. Ungeeignet sind fortlaufende Zahlenreihen, der eigene Vorname und Geburtsdatum und andere leicht zu erratende Begriffe. Eine Emailadresse ist ebenfalls erforderlich.

Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich, eine spezielle Emailadresse einzurichten, die nur für die Singlebörse verwendet wird. Dadurch wird vermieden, dass das normale Postfach mit Spam oder Emails dubiosen Inhalts überschwemmt wird. Gewöhnlich bekommt das neue Mitglied nach erfolgreicher Anmeldung eine Email, die einen Link enthält.

Dieser Link muss zur Verifizierung der Emailadresse geklickt werden. Manche Anbieter verlangen bei der Anmeldung auch die Eingabe der Handynummer. An diese wird bei der Registrierung ein Code per SMS gesendet. Der Code gilt nur einmal und muss bei der Erstanmeldung eingegeben werden, um zu beweisen, dass es sich um einen Menschen und nicht um ein Computerprogramm handelt.

Profil

Theoretisch könnte man jetzt schon anfangen, nach Singles aus der näheren Umgebung zu suchen, praktisch ist es aber besser, zuerst das eigene Profil anzulegen, bevor man sich auf die Suche macht. Dazu gibt es in vielen Singlebörsen Tests 2018 eine Menge an Ratschlägen und Empfehlungen. Das Profil stellt auf der Singlebörse sozusagen Ihre Visitenkarte dar und spricht für Sie, wenn Sie nicht online sind. Deswegen lohnt es sich, es interessant und ansprechend zu gestalten.

Das A und O ist auf jeden Fall ein aussagekräftiges Foto. Befragungen von Mitgliedern mehrerer Singlebörsen haben ergeben, dass Profile mit Fotos etwa zehnmal soviel Nachrichten bekommen als solche ohne Foto. Ein No-Go sind Fotos anderer Personen, die als eigenes ausgegeben werden oder pornografische Aufnahmen. Mitglieder, die dagegen verstoßen, werden in der Regel sofort gesperrt.

Bei den Angaben zur Person ist es ratsam, bei der Wahrheit zu bleiben. Das betrifft insbesondere die Angaben zum Alter und zum Gewicht. Früher oder später wollen die meisten Mitglieder ja ein Date mit einer realen Person. Spätestens dann kommt die Wahrheit ans Licht.

Sehr wichtig ist auch, etwas über sich selbst zu erzählen. Dazu gehören zum Beispiel Vorlieben und Abneigungen, Hobbys und Interessen sowie welchen Vorstellungen bzw. Anforderungen der ideale Partner entsprechen sollte. Bei diesem Punkt zahlt es sich aus, wenn man möglichst offen und ehrlich ist. Das macht es anderen Mitgliedern leichter, sich ein Bild von der eigenen Persönlichkeit zu machen und zu entscheiden, ob sich eine Kontaktaufnahme lohnt oder nicht.

Nachrichten

Der Sinn und Zweck einer Singlebörse besteht darin, einen Partner zu finden und mit ihm oder ihr ein Date zu verabreden. Dazu müssen natürlich Nachrichten ausgetauscht werden können. Bei den meisten Singlebörsen dient dazu ein Postfach, dass bei der Anmeldung automatisch eingerichtet wird.

Das Postfach ist praktisch nichts weiter als eine Emailadresse und verfügt über einen Posteingang und eine Sende-Funktion. Bei vielen Singlebörsen ist das Senden von Nachrichten kostenpflichtig. Wenn eine neue Nachricht im Posteingang landet, wird das Mitglied in der Regel durch eine Email an seine bei der Anmeldung angegebene Emailadresse darauf aufmerksam gemacht.

Darüber hinaus bieten moderne Singlebörsen auch den Austausch per Live Text Chat oder Video Chat an. Bei einigen Anbietern besteht sogar die Möglichkeit, andere Mitglieder direkt anzurufen. Der Anruf wird dabei über die Webseite des Anbieters geleitet und die Rufnummer unterdrückt, so dass die Privatsphäre des Anrufers bewahrt bleibt.

Um die Privatsphäre zu schützen, aber auch um das eigene Geschäftsmodell nicht zu gefährden, verbieten die meisten Singlebörsen den direkten Austausch von Kontaktdaten. Dazu gehören zum Beispiel Telefonnummern, Emailadressen oder gar den Namen und die Wohnanschrift.

Vorteile und Anwendungsgebiete von Singlebörsen

Die Vorteile einer Singlebörse im Vergleich zum klassischen Dating liegen auf der Hand. Mit Hilfe einer Singlebörse kann man in einer Stunde mehr Kontakte knüpfen als an einem langen Wochenende, in der man von einer Bar und einem Club zum anderen zieht.

Bei einer Singlebörse spielt es auch keine Rolle, ob das Mitglied in einer Großstadt oder einer dünn besiedelten ländlichen Gegend leben. Allen stehen dieselben Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung, unabhängig vom Wohnort. Nicht wenige Singlebörsen haben sogar Mitglieder in vielen unterschiedlichen Ländern. Die einzigen Grenze, die den Austausch von Nachrichten behindert, ist die Sprachbarriere.

Für schüchterne Menschen, die Probleme damit haben, fremde Personen spontan anzusprechen, sind Singlebörsen im Internet ein Segen. Sie brauchen nicht befürchten, zu stottern oder rot zu werden, sondern können sich in aller Ruhe überlegen, wie sie den Kontakt ansprechen wollen oder was sie antworten sollen.

Für Randgruppen oder Menschen mit besonderen Interessen sind spezielle Singlebörsen ebenfalls wie geschaffen. Dazu gehören zum Beispiel Schwule und Lesben, Singles über 50 oder Menschen, die nach Partnern einer bestimmten Herkunft (Lateinamerika, Afrika, Asien) oder mit bestimmten Interessen (Fetisch, Crossdressing und anderes) suchen. Früher war es für Angehörige solcher Minderheiten sehr schwierig einen Partner zu finden.

Im Internet dagegen finden sie buchstäblich Tausende potentielle Partner, mit denen sie, zumindest theoretisch, in Kontakt treten können. Wer noch dazu in einem kleinen, entlegenen Ort wohnt, hat oft keine andere Möglichkeit als eine Singlebörse im Internet, um Kontakte zu Gleichgesinnten oder Partner, die ihren Wünschen entsprechen, zu finden.

Welche Nachteile gibt es?

In externen Prüfverfahren zum Thema Singlebörsen Test 2018 wurde aber auch festgestellt, dass viele der Webseiten große Nachteile haben. Diese liegen zum Teil in der Natur der Sache selbst begründet. Kontakte können in Singlebörsen zwar schnell geknüpft werden, genau so schnell aber auch wieder gelöscht. Sie sind viel oberflächlicher als Kontakte im realen Leben. Selbst nach Dutzenden von Nachrichten kennt man den anderen noch nicht so gut wie beispielsweise eine neue Arbeitskollegin nach einer Woche.

Dazu kommt, dass es viele Mitglieder mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Das muss nicht unbedingt heißen, dass sie lügen. Ein Profil ist eine Selbstdarstellung und jeder möchte sich natürlich im besten Licht zeigen, unterstreicht die Vorzüge und verschweigt negative Eigenschaften oder Attribute. Die zeigen sich erst, wenn man sich persönlich über längere Zeit kennt.

Die Zahl der Mitglieder kann auch in die Irre führen. Viele Singlebörsen werben damit, dass sie Millionen oder zumindest Hunderttausende von Frauen und Männern in ihrer Datenbank haben, diese Zahlen sind aber mit Vorsicht zu genießen. Es kann sich zum einen um Karteileichen handeln (Mitglieder, die zwar offiziell noch registriert sind, aber schon lange nicht mehr aktiv waren) oder der größte Teil der Mitglieder wohnt im Ausland. Viele internationale Singlebörsen haben die meisten Mitglieder in den USA und/oder Großbritannien und anderen englischsprachigen Ländern.

Das Thema Datensicherheit wird bei den meisten Singlebörsen nicht gerade groß geschrieben. Es hat schon mehrfach Fälle gegeben, in denen Prominente oder deren nahe Angehörigen mit Nacktfotos oder gar pornografischen Aufnahmen aus Dateien von Singlebörsen erpresst oder verunglimpft wurden.

Um Zugang zu den Dateien zu bekommen, braucht man kein Hacker oder IT Spezialist zu sein. Es genügt, sich einfach bei der betreffenden Singlebörse anzumelden.

Kaum eine Singlebörse führt eine Überprüfung der Identität ihrer Mitglieder durch. Bestenfalls wird bei der Anmeldung geprüft, ob es sich um eine reale Person handelt. Ein zu komplizierter und langwieriger Anmeldeprozess würde potentielle Mitglieder abschrecken. Im Grunde genommen wissen Sie also nicht, mit wem Sie über die Singlebörse Kontakt aufnehmen, bis Sie sich zum ersten Mal persönlich treffen.

Der Markt der Singlebörsen boomt und ist sehr lukrativ. Mit relativ geringen Investitionen lassen sich hohe Renditen erzielen. Das lockt windige Geschäftemacher auf den Plan. Bei einigen Singlebörsen werden die Mitglieder niemals in der Realität ein anderes Mitglied treffen, sie werden mit den verschiedensten Methoden abgezockt. Den Betreibern geht es nur darum, das Geld aus den Mitgliedsbeiträgen zu kassieren.

Welche Arten von Singlebörsen gibt es?

Die Unterteilung erfolgt nach mehreren Kriterien. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Kostenlose Singlebörsen
  • Kostenpflichtige Singlebörsen
  • Internationale Singlebörsen
  • Nationale und regionale Singlebörsen
  • Singlebörsen für spezielle Gruppen

Kostenlose Singlebörsen

Dazu gehören klassische Singlebörsen wie Finya (die größte ihrer Art im deutschsprachigen Raum) oder POF (Plenty of Fish) sowie Badoo und Dating Apps wie Tinder und Lovoo. Die Vorteile sind auf den ersten Blick erkennbar. Bei diesen Singlebörsen entstehen keine Kosten. Nur für manche Zusatzfunktionen muss extra bezahlt werden. Man kann nach neuen Kontakten suchen und ohne Probleme Nachrichten austauschen.

Von Nachteil ist, dass Nutzer solcher kostenlosen Singlebörsen oft durch Werbung genervt werden, die ständig aufpoppt. Das ist auch kein Wunder, denn der Betrieb einer Singlebörse verursacht Ausgaben. Wenn das Geld nicht von den Mitgliedern kommt, müssen Sponsoren dafür sorgen. Außerdem achten die meisten Menschen kostenlose Angebote nur gering. Auf kostenlosen Singlebörsen treiben sich darum besonders viele Fakes und Scherzbolde herum, denen es nur daran gelegen ist, mit den Gefühlen anderer Menschen zu spielen.

Kostenpflichtige Singlebörsen

Bei dieser Art gibt es zwei Varianten. Bei der ersten, der klassischen Singlebörse, zahlt das Mitglied einen festgelegten Monatsbeitrag und kann dafür unbeschränkt mit den anderen Mitgliedern kommunizieren. Das ist gut, denn dadurch ist man vor unerwarteten Kosten geschützt, da praktisch alles inklusive ist. Bei der zweiten Variante ist die Mitgliedschaft kostenlos. Stattdessen müssen Nutzer für die Nutzung von Diensten einzeln bezahlen. Eine Nachricht kostet so und so viel, das Versenden eines Fotos so und so viel und so weiter. Dafür muss Guthaben aufgeladen werden. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht durch ein Abo binden muss. Mitglieder bezahlen nur für Dienste, die sie wirklich in Anspruch nehmen.

Beide kostenpflichtige Varianten haben den Vorteil, dass die Mitglieder davon ausgehen können, dass die anderen ernsthaft an Kontakten interessiert sind. Kaum ein Scherzbold ist dazu bereit, für seinen Blödsinn zu bezahlen. Deswegen sind sie auf kostenpflichtigen Seiten eher selten anzutreffen. Zudem finanzieren sich die Webseiten weitestgehend durch die Gebühren der Mitglieder und sind deswegen frei von Werbung.

Von Nachteil ist, dass eine kostenpflichtige Mitgliedschaft keine Garantie für ein Date darstellt. Manche Singlebörsen bieten zwar eine Kontaktgarantie, damit ist aber lediglich gemeint, dass jedes Mitglied garantiert von anderen angeschrieben oder angerufen wird. Ob daraus jedoch ein reales Date wird, kann der Betreiber nicht garantieren. Unseriöse Anbieter versuchen sogar mit den verschiedensten Methoden, Verbraucher zum Abschluss einer Mitgliedschaft oder zum Versenden von Nachrichten zu bewegen.

Internationale Singlebörsen

Dazu gehören solche bekannten Anbieter wie Adultfriendfinder oder Lovescout24 sowie Badoo oder Tinder. Derartige Singlebörsen haben sehr viele Mitglieder, so dass es relativ leicht ist, Kontakte zu knüpfen. Manche Dienste können sogar kostenlos genutzt werden. User finden dort Frauen und Männer quer über das gesamte Spektrum der Gesellschaft, von der Azubine über den Hochschulprofessor bis hin zur Rentnerin.

Der Nachteil besteht darin, dass viele internationale Singlebörsen ihren Schwerpunkt in den USA, Kanada oder Großbritannien haben. Dort leben die meisten Mitglieder. In Deutschland gibt es oft nur relativ wenige Mitglieder, die zudem überwiegend in den Metropolregionen konzentriert sind. Wer auf dem Land wohnt, findet oft keine Mitglieder in der näheren Umgebung. Zudem ist die Displaysprache bei diesen Anbietern oft in Englisch. Selbst wenn die Möglichkeit einer Sprachauswahl in Deutsch besteht, sind wesentliche Elemente wie Hilfe oder FAQ in Englisch gehalten.

Nationale und regionale Singlebörsen

Sprachprobleme gibt es bei diesen Anbietern nicht, da die Mitglieder zum überwiegenden Teil aus den DACH Staaten (Deutschland, Österreich, Schweiz) kommen. Oft genug kommen Mitglieder sogar aus der näheren Umgebung. Das trifft in besonderem Maß auf regionale Singlebörsen zu. Beispiele dafür sind Fischkopf.de, die größte Singlebörse für Norddeutschland oder Nuernbergersingles.de für Kontakte in der Region Mittelfranken.

Der Nachteil solcher Singlebörsen besteht darin, dass der Mitgliederbestand aufgrund der geografischen Beschränkung kleiner ist als bei den internationalen Anbietern.

Singlebörsen für spezielle Gruppen

Derartige Angebote zielen auf Gruppen, die in den allgemeinen Singlebörsen nicht oder zu wenig repräsentiert sind. Das sind zum Beispiel Schwule und Lesben, Singles über 50 Jahre oder Menschen, die nach speziellen Partnern suchen. Beispiele dafür sind gay.parship.de, eine Singlebörse für Schwule und Lesben oder Afrointroductions, eine Singlebörse für Partner mit afrikanischer Abstammung oder auch Romantik-50plus.de, eine Singlebörse für Menschen über 50. Mitglieder, die aus den verschiedensten Gründen nach einem speziellen Partner suchen, haben bei diesen Nischen-Singlebörsen größere Chancen, einen passenden Partner zu finden als bei den großen Anbietern mit allgemeiner Orientierung. Ähnlich wie bei den regionalen Singlebörsen ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Mitglieder jedoch eher beschränkt.

 

So werden Singlebörsen getestet

Bei einem Singlebörsen Test spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

  • Mitgliedschaft
  • Profil
  • Bedienbarkeit
  • Darstellung und Internetauftritt
  • Datenschutz

Mitgliedschaft

Die Anmeldung sollte möglichst schnell und unkompliziert möglich sein. Das neue Mitglied muss vor dem Abschluss eines Vertrags über die Kosten klar und eindeutig informiert werden. Die Vertragsbedingungen müssen erklärt werden. Das Kundenkonto sollte übersichtlich sein und sich gut verwalten lassen. Kunden sollen die Auswahl zwischen mehreren Zahlungsweisen haben, nicht nur mit Kreditkarte. Bei Bedarf muss sich die Mitgliedschaft einfach kündigen und das Profil löschen lassen. Leider ist das nicht bei allen Anbietern möglich. Alle Konditionen müssen in den AGB vermerkt sein. Die Bestimmungen in den AGB dürfen nicht gegen geltende Gesetze verstoßen.

Profil

Das Profil muss ausreichend Gelegenheit zur Selbstdarstellung geben. Mitglieder müssen in der Lage sein, mehrere Fotos und eventuell auch ein Begrüßungsvideo hochzuladen. Der Nutzer sollte nicht aus vorgegebenen Fragen eine Auswahl treffen können, sondern einen Freitext zur Selbstdarstellung und einen Text mit Vorstellungen oder Erwartungen an den idealen Partner verfassen können. Eine gute Singlebörse gibt auch Ratschläge und Tipps zur Erstellung eines interessanten Profils, das die Aufmerksamkeit der anderen erweckt.

Bedienbarkeit

Einer der wichtigsten Kriterien in einem Singlebörsen Test 2018. Dazu gehört eine möglichst umfangreiche Suchfunktion. Es genügt nicht, potentielle Partner nur nach Alter und Region zu suchen. Es muss auch möglich sein, nach bestimmten körperlichen Eigenschaften, dem Charakter oder sozialen Kriterien sowie der ethnografischen Herkunft zu filtern. Eine gute Singlebörse erlaubt nicht nur den Austausch von Nachrichten per Email, sondern auch Live Text Chats oder sogar Videochats bzw. Sprachanrufe. Eine Mailbox gehört zur Standardausstattung, ebenso die Benachrichtigung über Nachrichten bei Abwesenheit in Form von Emails an die bei der Registrierung angegebenen Adresse. Zumindest die Grundfunktionen sollten getestet werden können, bevor man sich für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft entscheidet. Die Kundenbetreuung sollte wenigstens per Email rund um die Uhr erreichbar sein. Wichtig ist auch ein großer Bereich FAQ (Frequently Asked Questions – häufig gestellte Fragen), der dabei hilft, viele Probleme schnell und einfach zu klären.

Darstellung und Internetauftritt

Bilder und Schrift müssen klar und deutlich zu erkennen sein. Design und Farbe sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Bei internationalen Seiten muss eine Option vorhanden sein, die Sprache auf dem Bildschirm und im Menü auf Deutsch einzustellen. Nicht jeder beherrscht fließend Englisch. Zudem dürfen Sie bei kostenpflichtigen Angeboten erwarten, dass Sie weitestgehend ohne Belästigung durch Werbung surfen können. Da immer mehr Nutzer mobil im Internet surfen, sollte eine gute Singlebörse entweder eine App besitzen, die zumindest dieselben Grundfunktionen wie die Desktop-Version bietet oder über eine für mobile Endgeräte optimierte Variante verfügen. Damit können Sie die Singlebörse auch von Ihrem Smartphone oder Tablet PC aus nutzen.

Datenschutz

Bei vielen Singlebörsen tauschen die Mitglieder sehr intime Fotos und Videos untereinander aus. Wie ernst das Thema Datenschutz bei einem bestimmten Anbieter genommen wird, können Sie daran erkennen, ob alle Mitglieder Ihre Fotos und Videos sehen können oder nur Ihre Freunde oder ausgewählte Kontakte. Der Anbieter sollte Ihnen die Möglichkeit bieten, bestimmte Fotos oder Videos nur den Mitgliedern zugänglich zu machen, denen Sie vertrauen. Nur das Profilfoto sollten allen Mitgliedern zugänglich sein. Sie können aber auch einen Beitrag zum Datenschutz leisten, indem Sie keine vertraulichen Daten an Fremde preisgeben.

 

Worauf muss ich beim Kauf einer Mitgliedschaft bei einer Singlebörse achten?

Partnervermittlung oder Singlebörse?

Zunächst einmal müssen Sie wissen, was besser Ihren Bedürfnissen entspricht: eine Singlebörse oder eine Partnervermittlung. Beide sind ungefähr gleich erfolgreich. Bei den Preisen gibt es jedoch erhebliche Unterschiede.

Eine Partnervermittlung ist wesentlich teurer als eine Singlebörse. Bei der Anmeldung müssen Sie eine Art psychologischen Test absolvieren und zahlreiche Fragen beantworten. Ihre Antworten werden nach einem komplizierten Algorithmus ausgewertet und der Anbieter schlägt Ihnen geeignete Partner vor. In regelmäßigen Abständen werden Ihnen neue potentielle Partner vorgeschlagen. Eine Partnervermittlung ist für Sie gut geeignet, wenn Sie nach einer festen Beziehung suchen.

Bei einer Singlebörse müssen Sie selbst aktiv werden und auf Suche gehen. Bestenfalls werden Ihnen Mitglieder in der näheren Umgebung angezeigt. Dafür sind Singlebörsen günstiger als Partnervermittlungen. Wenn Sie Werbung nicht nervt, gibt es sogar kostenlose Angebote. Eine Singlebörse ist dann richtig für Sie, wenn Sie sich noch nicht dauerhaft binden wollen und nach Flirts und Abenteuern suchen.

Mitgliedschaft

Die meisten kostenpflichtigen Singlebörsen sehen mehrere Optionen für die Mitgliedschaft vor. Das sind fast immer eine Testmitgliedschaft von wenigen Tagen, eine einmonatige Mitgliedschaft, ein Vierteljahres- und ein Jahresabo.

Eine Testmitgliedschaft bzw. ein Probe-Abo lohnt sich nicht, weil es fast immer nur eingeschränkte Funktionen bietet und in der Regel automatisch in ein anderes Abo übergeht, wenn die Kündigungsfrist versäumt wird. Bei einem Vierteljahres- oder Jahresabo binden Sie sich zu langfristig. Wenn Ihnen die Singlebörse nicht gefällt, ist es unmöglich, vor Ablauf der Frist zu kündigen. Am besten ist daher ein Monatsabo. Das können Sie jeweils zum Ablauf des Monats kündigen. Falls nicht, verlängert es sich automatisch um einen weiteren Monat.

Vorsicht, Abofalle!

In letzter Zeit verbreitet sich die Praxis des “Cross Selling” immer weiter. Sie funktioniert so: Wenn Sie die Art Ihrer Mitgliedschaft auswählen, befindet sich an einer unauffälligen Stelle auf dem Buchungsformular eine Checkbox mit einem dort bereits gesetzten Häkchen.

Wenn Sie das Häkchen nicht entfernen, buchen Sie die Mitgliedschaft für eine andere Webseite, die mit der ursprünglichen gar nichts zu tun hat, gleich mit. Eine nachträgliche Kündigung ist schwer bis unmöglich. Darum sollten Sie immer noch einmal alles sorgfältig überprüfen, bevor Sie den Button “Jetzt bezahlen” drücken.

Zahlungsweise

Sehr sicher ist das Bezahlen mit Sofortüberweisung. Jede Transaktion wird mit einer nur einmal verwendbaren TAN ausgeführt. Das schützt Sie vor unautorisierten Abbuchungen. Deswegen sollten Sie keinesfalls per Lastschrift oder Ihrer normalen Kreditkarte bezahlen. Sie können dabei nie sicher sein, ob der Anbieter selbst nach der Kündigung nicht versucht, Geld abzubuchen. Als Alternative können Sie auch eine Prepaid Kreditkarte benutzen, falls der Anbieter nur das Bezahlen mit Kreditkarte erlaubt.

Unbedingt die AGB lesen!

Leider wird diese Empfehlung von vielen potentiellen Mitgliedern vernachlässigt. Schließlich wollen sie ja so schnell wie möglich Kontakte knüpfen und ein Date haben. Die AGB sind jedoch sehr wichtig, weil der Gesetzgeber verlangt, dass darin alle Konditionen und Richtlinien festgelegt sein müssen. Nehmen Sie sich die Zeit und kämpfen Sie sich durch das Kleingedruckte.

Es lohnt sich, kann es Ihnen doch Zeit, Geld und Frustration ersparen. Aus den AGB erfahren Sie zum Beispiel, dass manche Anbieter Mitarbeiter engagieren, die sich auf der Singlebörse als gewöhnliche Mitglieder ausgeben und anderen Mitglieder Nachrichten senden. Natürlich sind diese Leute (Fakes) nicht an einem Date interessiert. Sie sollen nur Kunden dazu bewegen, eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abzuschließen.

Die Anbieter sagen, dass diese Praxis für Unterhaltung sorgen würde und dass sie nicht garantieren können, dass es zu realen Treffen zwischen Mitgliedern komme. Manchmal werden für “Unterhaltungszwecke” auch spezielle Computerprogramme eingesetzt. Obwohl diese Praxis sehr dubios ist, können Sie nichts dagegen unternehmen, so lange sie in den AGB erwähnt wird.

Bevor Sie ein Mitglied werden, müssen Sie stets ein Häkchen in einer Checkbox setzen, mit dem Sie bestätigen, dass Sie die AGB gelesen haben und damit einverstanden sind. Damit sind Ihnen juristisch die Hände gebunden.

In den AGB muss auch stehen, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre Mitgliedschaft kündigen können und an wen Sie die Kündigung adressieren müssen.

Kundendienst

Eine gute Singlebörse erkennen Sie an Ihrem ausgezeichneten Kundendienst. Die Mitarbeiter im Service-Zentrum sollten beispielsweise rund um die Uhr per Live Chat oder Email erreichbar sein.

Ein schlechtes Zeichen ist dagegen, wenn Sie den Kundendienst nur über teure Sonderrufnummern erreichen können. Zum Kundendienst gehört auch, dass Neulingen Hilfestellungen und Tipps für ein erfolgreiches Online-Dating und zum Anlegen des Profils gegeben werden.

Auch Foren, in denen Sie sich mit anderen Mitgliedern (natürlich kostenlos) über alle möglichen Probleme austauschen können, werden von einem guten Anbieter bereit gestellt.

Recherche im Internet

Mit dem Abschluss einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft bei einer Singlebörse entstehen Ihnen nicht nur Kosten, Sie gehen auch einen Vertrag ein und binden sich für eine gewisse Zeit. Darum ist es ratsam, über den Anbieter Ihrer Wahl ein wenig zu recherchieren, bevor Sie Mitglied werden. Eine gute Quelle für Informationen stellt zum Beispiel ein Singlebörsen Test 2019 dar. Bei der Recherche spielen verschiedene Punkte eine Rolle:

  • Zahl der Mitglieder
  • Verhältnis von Männern zu Frauen
  • Altersstruktur der Mitgliederbasis
  • Kosten der Mitgliedschaft
  • Möglichkeiten der Kommunikation
  • Webseite auch mobil nutzbar?
  • Erfahrungsberichte von Mitgliedern

Kurzinformation zu den 10 führenden Anbietern aus dem Bereich Singlebörsen

Bei einem Singlebörsen Test 2018 wurden die 10 wichtigsten Anbieter etwas näher untersucht.

  • Parship
  • LoveScout24
  • eDarling
  • Neu.de
  • C-Date
  • ElitePartner
  • Secret
  • Lovepoint
  • Bildkontakte
  • Joyclub

Parship

Parship gehört zu den besten Singlebörsen im deutschsprachigen Raum. Sie hat ihren Sitz in Hamburg, wurde im Jahr 2000 gegründet und ging im Februar 2001 erstmals online. Seit damals bis heute hat Parship mehr als 11 Millionen aktive Mitglieder, davon mehr als 5 Millionen aus Deutschland. Die Webseite wächst stetig und hat Mitglieder in ganz Europa. Nicht selten melden sich pro Woche bis zu 23.000 neue Mitglieder an. Für Schwule und Lesben gibt es die spezielle Singlebörse gayParship.

Parship begründet seinen Erfolg damit, dass es auf seiner Seite Singles zusammenbringt, die nach einer langfristigen Beziehung suchen. Das Verhältnis von Männern zu Frauen ist fast ausgewogen. Mehr als 50 Prozent aller männlichen Mitglieder haben einen akademischen Hintergrund. Die Mitgliedschaft ist ab 18 Jahren möglich, allerdings beträgt das Durchschnittsalter der Parship-Mitglieder um die 40 Jahre. Jedes Mitglied muss sich nach der Anmeldung einem Test unterziehen, in dessen Verlauf eine ganze Reihe von Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen. Die Antworten werden ausgewertet und Mitglieder bekommen Vorschläge von Partnern, die am besten zu ihnen passen. Wenn ein Mitglied länger als 8 Wochen nicht mehr aktiv ist, erscheint das betreffende Profil nicht mehr bei Kontaktvorschlägen. Wird das Profil länger als 1 Jahr nicht mehr besucht, erfolgt die automatische Löschung. Dadurch vermeidet Parship die Ansammlung von Karteileichen. Nachteilig sind nur die hohen Kosten. Eine
Jahresmitgliedschaft kostet mehr als 600 Euro.

LoveScout24

LoveScout24 trug ursprünglich den Namen FriendScout24 und wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in München. Gemessen an der Zahl der 24 Millionen Mitglieder hat LoveScout24 die meisten Nutzer aller Singlebörsen im deutschsprachigen Raum. LoveScout24 hat allerdings Mitglieder in mehreren europäischen Ländern. Die Mitgliederzahl wird nicht auf einzelne Länder aufgeschlüsselt.

Die Mitgliederstruktur bei LoveScout24 ist sehr ausgewogen. Sie besteht zu 49 Prozent aus Frauen und zu 51 Prozent aus Männern. Das Durchschnittsalter liegt zwischen 25 bis 50 Jahren. LoveScout24 ist sehr vielseitig. Dort können Sie einen Partner fürs Leben finden, jemand, mit dem Sie die Freizeit verbringen wollen, eine Begleitung für den geplanten Urlaub oder einen Gleichgesinnten, der Ihre Begeisterung für Ihr Hobby teilt, aber auch nach sexuellen Abenteuern suchen. Die Anmeldung sowie einige Grundfunktionen sind kostenlos. Sie können zum Beispiel auf Nachrichten antworten. Wenn Sie aber selbst aktiv werden und andere Mitgliedern kontaktieren wollen, benötigen Sie eine kostenpflichtige Premium Mitgliedschaft. Die Webseite kann mittels einer App auch von Smartphones und Tablet PCs aus genutzt werden. Profile, die länger als 6 Monate lang nicht mehr aktiv waren, werden automatisch gelöscht.

eDarling

Die Partnerbörse eDarling wurde erst 2008 gegründet und ist seit 2009 online. Trotzdem gehört sie aktuell zu den größten und bekanntesten Anbietern. Sie hat ihren Sitz in Berlin und beschäftigt rund 300 hauptamtliche Mitarbeiter. EDarling ist in 22 Ländern Europas vertreten und hat ungefähr 13 Millionen Mitglieder, davon knapp 3 Millionen in Deutschland. Die Mitgliederstruktur ist ausgewogen und umfasst praktisch alle Schichten der Gesellschaft. Der Frauenanteil liegt bei 48 Prozent, 52 Prozent der Mitglieder sind Männer. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt knapp unter 40 Jahren. Die Singlebörse wächst kontinuierlich. Pro Tag melden sich durchschnittlich 2.500 Menschen neu an.

Die Anmeldung ist einfach und kostenlos. Dabei müssen sich die neuen Mitglieder einem Persönlichkeitstest unterziehen. Basierend auf den Ergebnissen des Test bekommen Sie Vorschläge mit potentiell geeigneten Partnern. Sie müssen diese Vorschläge aber nicht annehmen, sondern können auch selbst auf die Suche gehen. Wenn Ihnen jemand gefällt, können Sie ihn oder sie anstupsen und so auf sich aufmerksam machen. Sie können auch eine Flirtmail schicken, in der dem Kontakt bis zu 5 Fragen gestellt werden, die beantwortet werden können (aber nicht müssen). Auf eDarling können Frauen durchaus ihren Traumprinzen oder Männer ihre Traumfrau kennen lernen, weil sich durch die bunt gemischte Mitgliederstruktur Menschen begegnen können, die sich im realen Leben wahrscheinlich nie treffen würden, weil sie sich in völlig unterschiedlichen Lebenskreisen bewegen. Die Singlebörse legt großen Wert auf Datenschutz. Alle Profile werden manuell geprüft, bevor sie online gestellt werden. Fotos können nur von
ausgewählten Mitgliedern gesehen werden.

Nachteilig bei eDarling ist die Tatsache, dass nur Premium Mitglieder mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft Nachrichten versenden können. Der Persönlichkeitstest am Anfang umfasst 200 Fragen und dauert fast eine Stunde. Die Antworten können (bis auf wenige) Ausnahmen) später nicht mehr korrigiert werden. Die Kosten der Mitgliedschaft sind zwar relativ hoch, können aber durch Gutschein-Codes reduziert werden.

Neu.de

Die Singlebörse Neu.de gehört zu den beliebtesten in Deutschland. Sie hat ihren Sitz in München und gehört gemeinsam mit LoveScout24 zur Meetic-Gruppe. Seit 2015 sind die Datenbanken von LoveScout24 und Neu.de miteinander verbunden. Dadurch haben Mitglieder bei Neu.de Zugriff auf 28 Millionen Profile in mehreren europäischen Ländern. In Deutschland hat Neu.de etwa 5 Millionen Mitglieder, von denen jede Woche ungefähr 700.000 online gehen. Ungefähr 43 Prozent der Mitglieder sind Frauen und 57 Prozent Männer. Der größte Teil der Mitglieder ist zwischen 25 – 34 Jahre alt, es gibt aber große Anteile von Mitgliedern in der Altergruppe 18 – 24 und 50+.

Bei der Anmeldung müssen neue Mitglieder Fragen beantworten, bei denen besonderer Wert auf ihre Interessen gelegt werden. Bereits bei der Anmeldung wird eine Gebühr fällig. Ausgehend von den Fragen erhalten Mitglieder täglich bis zu 6 Kontaktvorschläge. Beim Beantworten der Fragen leistet der Anbieter gute Hilfestellung, so dass der ganze Prozess innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Der Kundendienst kann durch eine kostenlose Hotline, Email oder Live Chat kontaktiert werden. Bei Neu.de können User sowohl einen festen Partner finden als auch heiße Flirts anfangen. Die Singlebörse ist sehr benutzerfreundlich. Wenn der Empfänger eine Nachricht erhalten hat, bekommt der Absender eine Bestätigung. Neu.de gestattet den Austausch persönlicher Kontaktdaten wie Telefonnummern oder Emailadressen. Das ist bei Singlebörsen eine große Ausnahme. Auf erhaltene Nachrichten kann kostenlos geantwortet werden. Alle Profile werden manuell überprüft. Damit sind Fakes ausgeschlossen.

Negativ fällt auf, dass nur bezahlende Mitglieder in vollem Umfang kommunizieren können. Die Kosten für eine Mitgliedschaft bewegen sich im mittleren Bereich. Das Design der Webseite wirkt etwas angestaubt und könnte überarbeitet werden.

C-Date

Die Singlebörse C-Date wurde 2008 gegründet und hat ihren Sitz in Luxemburg. Laut eigenen Angaben hat C-Date 8 Millionen Mitglieder in 35 Ländern auf der ganzen Welt. Der Name leitet sich vom englischen Begriff “casual date” ab, das so viel wie zwangloses, unverbindliches Treffen bedeutet. Der Name ist Programm, denn C-Date ist eine Singlebörse, die von allen genutzt wird, die auf der Suche nach Abwechslung und sexuellen Abenteuern sind. Frauen können C-Date vollkommen kostenlos nutzen.

Die Anmeldung bei C-Date ist ebenfalls kostenlos. Neben den Angaben zur Person, zu Lebensgewohnheiten, Beziehungsstatus und Mobilität müssen auch Fragen zur sexuellen Vorlieben und Gewohnheiten beantwortet werden. C-Date wertet die Angaben aus und sendet dann im Durchschnitt zwischen 5 – 30 Kontaktvorschläge pro Woche. Im Bereich Glossar bietet C-Date Hilfe für Nutzer. Dort werden wichtige Begriffe kurz erklärt. Der Kundendienst ist per Email und Fax erreichbar. Werktags steht von 10 – 18 Uhr eine Hotline zum Ortstarif zur Verfügung.

Negativ fällt auf, dass bei C-Date keine aktive Partnersuche möglich ist. Mitglieder können nur die Kontaktvorschläge anschreiben. Dadurch kann es eine Weile dauern, bis Sie passende Vorschläge bekommen. Männer müssen für alle Funktionen bezahlen. Die Kosten liegen im mittleren Bereich. Es gibt Gutschein-Codes, mit denen sie reduziert werden können. Die Codes können auch von existierenden Mitgliedern für Zusatzleistungen genutzt werden.

Die Kündigung der Mitgliedschaft kann schwierig werden, da es sich um einen ausländischen Anbieter handelt. Sie sollte spätestens 14 Tage vor Ablauf der Mitgliedschaft per Einschreiben mit Rückschein erfolgen.

ElitePartner

Die Singlebörse hat ihren Sitz in Hamburg und gehört zusammen mit Parship zur Parship Elite Group GmbH. ElitePartner wurde 2003 gegründet und ist seit 2004 online. ElitePartner sagt über sich selbst aus, die ideale Plattform für Akademiker und Singles mit Niveau zu sein. ElitePartner ist eine der wenigen Singlebörsen, die vom TÜV geprüft und zertifiziert ist. Sie zählt in Deutschland etwas mehr als 4 Millionen Mitglieder, von denen die meisten in Süd- und Mitteldeutschland beheimatet sind. West- und Norddeutschland sind dagegen weniger stark vertreten. Der Anteil von Frauen zu Männern liegt bei 43 zu 57 Prozent. Das Durchschnittsalter der Männer bei ElitePartner beträgt knapp 39 Jahre, während es bei den Frauen bei 41 Jahren liegt. Mehr als Zweidrittel aller aktiven Mitglieder verfügen über einen akademischen Grad.

Auch ElitePartner setzt auf das Prinzip der Partnervermittlung, die auf wissenschaftlichen Algorithmen beruht. Jedes neue Mitglied muss bei der Anmeldung einen Test durchlaufen, bei dem mehr als 80 Fragen beantwortet werden müssen. Dabei handelt es sich zum größten Teil um so genannte Multiple-Choice Fragen, bei denen eine Antwort aus mehreren Vorgaben ausgewählt werden muss. Der Test nimmt ungefähr 25 Minuten in Anspruch. Sein Ergebnis kann später nicht mehr korrigiert werden. Nach der Auswertung des Tests zeigt ElitePartner eine Liste von Mitgliedern an, die zur Kontaktaufnahme geeignet sind. Jeder Kontaktvorschlag kann mit Plus oder Minus bewertet werden. Der Kontakt kann mit Hilfe einer Flirtmail hergestellt werden, in der auch Fotos versandt werden können. Der klassische Weg des Kontakts besteht darin, eine Nachricht zu senden. Darüber hinaus bietet ElitePartner auch die Option an, mit einem Kontakt einen Live Chat zu beginnen. ElitePartner kann auf eine hohe Erfolgsquote verweisen und bietet eine Kontaktgarantie an. Es gibt Flirt-Seminare und ein Single-Coaching.

Nachteilig ist, dass zum Kommunizieren eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abgeschlossen werden muss. Der Persönlichkeitstest kostet extra. Nicht nur die Singles, auch die Preise bewegen sich bei ElitePartner auf hohem Niveau.

Secret

Hinter der Singlebörse Secret.de steht der Anbieter FriendScout24 GmbH aus München. Secret.de wurde 2004 gegründet. Es ist eine Seite für so genanntes Casual Dating, ein idealer Ort für alle, die nach Abenteuern, Flirts oder Seitensprüngen suchen oder auch ihre sexuellen Fantasien ausleben wollen. Die Seite hat in Deutschland ungefähr 500.000 aktive Mitglieder. Davon sind nur 41 Prozent Frauen und 59 Prozent Männer. Der aktuelle Trend zeigt jedoch eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils, weil Secret.de massiv Inserate in Frauenzeitschriften platzierte. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt zwischen 30 – 50 Jahren.

Secret.de verwendet ein Guthaben-System. Leistungen auf der Seite werden mit Credits bezahlt, die auf verschiedene Art und Weise aufgeladen werden können. Das Verschicken einer Nachricht oder eines Fotos kostet einen kleinen Betrag. Bei der Anmeldung bekommen neue Mitglieder ein Startguthaben. Zusätzlich erhält jeder beim Einloggen pro Tag einen kleinen Betrag an Credits gut geschrieben. Die Credits verfallen nicht, können gesammelt und eingelöst werden. Beim Anmelden wird großer Wert darauf gelegt, dass Mitglieder ihre sexuellen Vorlieben und Fantasien angeben. Ausgehend von diesen Angaben macht Secret.de Vorschläge für Mitglieder, bei denen die größtmögliche Übereinstimmung herrscht. Die Erfolgsquote bei Secret.de ist hoch, weil Mitglieder die Möglichkeit haben, anonym und diskret Dates zu verabreden. Auf der Plattform können sie Singles treffen, denen sie im täglichen Leben nie begegnen würden. Der Datenschutz genießt hohe Priorität. Profile können einfach gestaltet werden. Auf Wunsch können Fotos anonymisiert oder nur ausgewählten Mitgliedern zugänglich gemacht werden.

Nachteilig ist, dass es bei Secret.de keine Kostenkontrolle gibt. Mitglieder können so viel Credits kaufen, wie sie wollen. Das kann dazu führen, dass manche Mitglieder zuviel Geld ausgeben, um Nachrichten zu senden. Das Profil bei Secret.de kann nicht gelöscht werden.

Lovepoint

Lovepoint ist ein deutscher Anbieter, der bereits seit 1999 auf dem Markt ist. Die Firma hat ihren Sitz in Darmstadt. Die mehr als 500.000 Mitglieder kommen aus Deutschland und Österreich. Alle Altersgruppen, von 18 Jahren bis zu 55+ sind gut vertreten. Die Mehrzahl der Mitglieder kommt aus der Altersgruppe von 35 – 44 Jahre. Mit 58 Prozent der Mitgliederzahl ist der Frauenanteil bei Lovepoint weitaus höher als bei anderen Singlebörsen. Das hat einen einfachen Grund. Frauen können das gesamte Leistungsangebot von Lovepoint kostenlos nutzen, nur die Männer müssen zahlen.

Bei der Anmeldung muss sich das neue Mitglied entscheiden, ob es nach einer festen Beziehung sucht oder nur flirten oder ein Abenteuer erleben will. Wer eine langfristige Beziehung sucht, sollte die Fragen nach Interessen, Hobbys und Charaktereigenschaften wahrheitsgemäß und ausführlich beantworten. Nur dann ist es Lovepoint möglich, gute Kontaktvorschläge zu machen. Wer jedoch nur Spaß ohne Verpflichtung möchte, kann diese Angaben ausklammern. Nach der Anmeldung bekommen Männer die ersten 50 Kontaktvorschläge kostenlos, sozusagen als Startgeschenk (allerdings ohne Fotos). Eine Prozentzahl zeigt an, wie groß die Übereinstimmung zwischen dem eigenen Profil und dem Kontaktvorschlag ist. Bei Lovepoint wird auf einen höflichen, korrekten Umgangston großer Wert gelegt.

Negativ fällt auf, dass Man(n) eine kostenpflichtige Mitgliedschaft benötigt, um Fotos zu sehen und Nachrichten senden zu können. Um Fakes auszumerzen findet eine Identitätsprüfung statt, die jedoch kostenpflichtig ist. Zudem gibt es nur relativ wenige neue Mitglieder.

Bildkontakte

Die Singlebörse Bildkontakte wurde im Jahr 2000 gegründet. Die Zentrale befindet sich in Köln. Insgesamt hat Bildkontakte mehr als 2 Millionen aktive Mitglieder in mehreren europäischen Ländern. Jeden Tag kommen mehr als 2.000 neue Mitglieder dazu. Von den Mitgliedern sind 51 Prozent Frauen und 49 Prozent Männer. Das Durchschnittsalter der User beträgt 36 Jahre, mehr als ein Drittel sind jedoch unter 29 Jahre alt. Im Vergleich zu anderen Singlebörsen weist Bildkontakte einige Besonderheiten auf. So ist eine Mitgliedschaft bereits ab 16 Jahre möglich. Die wichtigsten Funktionen bei Bildkontakte können kostenlos benutzt werden. Das bedeutet, User können sich gegenseitig Nachrichten senden oder live chatten. Wie es bereits der Name suggeriert, muss jedes Mitglied mindestens ein Bild hochladen. Profile ohne Foto werden nicht akzeptiert. Mitglieder können gegenseitig ihre Fotos bewerten. Sogar ein Webcam Chat kann genutzt werden.

Die Profile werden manuell auf Echtheit überprüft. Somit sind Fakes weitestgehend ausgeschlossen. Es gibt ein Punktesystem mit dessen Hilfe andere sehen können, wie aktiv ein Mitglied ist. Die persönlichen Daten der Mitglieder sind gut geschützt. In Kooperation mit namhaften Reiseveranstaltern können vergünstigte Singlereisen gebucht werden. Lediglich einige Zusatzfunktionen sind kostenpflichtig, die Seite lässt sich jedoch auch kostenlos ganz gut nutzen.

Nachteilig sind eigentlich nur die geringe Größe der Fotos und das es keine App für das iPhone gibt.

Joyclub

Der Joyclub ist eine Singlebörse, die sich selbst als Sexforum und Plattform für stilvolle Erotik sieht. Der Anbieter hat seinen Sitz in Leipzig und operiert weltweit. Der Joyclub wurde 2005 gegründet und hat heute mehr als 2,5 Millionen Mitglieder. Der Erfolg bei der Knüpfung von Kontakten ist hoch. Joyclub hat sich auf Menschen spezialisiert, die sexuelle Abenteuer erleben wollen, dabei aber Wert auf Stil und Niveau legen. Die Mitglieder sind zu 30 Prozent Frauen, zu 40 Prozent Männer und zu 30 Prozent Paare. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt zwischen 26 – 40 Jahren. Bei der Anmeldung müssen neue Mitglieder neben Alter, Größe und Gewicht auch Angaben über Vorlieben und Interessen machen. Erst danach wird gefragt, ob das Mitglied eine feste Beziehung, Flirt, Freundschaft oder ein Date sucht. Auch nach den sexuelle Vorlieben wird gefragt.

Vorteilhaft sind die geringen Kosten. Für Frauen und Paare ist die Mitgliedschaft im Joyclub sogar kostenlos. Auf der Webseite geht es locker und ungezwungen zu. Es herrscht eine offene und ungezwungene Atmosphäre. Die Kontaktaufnahme ist auf vielfältige Art und Weise möglich. Es gibt beispielsweise ein Erotikforum, das allen Mitgliedern offen steht. Positiv fällt auch auf, dass der Joyclub einer der wenigen Singlebörsen ist, bei der sich alle Mitglieder bei der Anmeldung identifizieren müssen. Dazu muss der Ausweis eingescannt werden.

Nachteilig ist nur der Umstand, dass es keine App für den Anbieter Joyclub gibt.

 

Internet vs. offline Welt: wo verliebe ich mich am besten?

Wie ein Singlebörsen Test 2018 zeigt, gibt es gleich eine Reihe von guten Gründen, warum die Mitgliederzahl in den meisten online Singlebörsen seit Jahren kontinuierlich wächst. Um das näher zu erläutern, soll das das Dating im Internet und in der offline Welt miteinander verglichen werden.

Klassisches Dating (offline)

Wenn man einmal von Kontaktanzeigen in der Zeitung absieht, war das bis vor wenigen Jahren die einzige Art und Weise, um jemand zu treffen, der als potentieller Partner in Frage kam. Natürlich hat das klassische Dating Vorteile gegenüber den online Kontakten.

Man trifft sich direkt mit dem anderen. Dabei werden eine Vielzahl von Signalen gleichzeitig übermittelt, die sich zu einem Gesamteindruck addieren. Im Idealfall kann das zu der berühmten Liebe auf den ersten Blick führen, im anderen Extremfall kann man sich gegenseitig nicht riechen.

Dazu kommt, dass man sich frei und ohne Beschränkungen unterhalten kann. Telefonnummern und Adressen können ausgetauscht werden und wenn bei beiden der Wunsch besteht, kann man sofort nach dem Treffen mehr unternehmen oder auch nicht. Damit enden jedoch die wenigen Vorteile schon. Die Nachteile des offline Dating überwiegen bei weitem.

Wie sehen die Nachteile aus?

Das beginnt bereits mit der Auswahl. Selbst Menschen, die in einer Großstadt leben, bewegen sich in der Regel eher in einem beschränkten Lebenskreis aus Freuden, Nachbarn, Arbeitskollegen und ähnlichen Kontakten. Da sind die Möglichkeiten eher begrenzt, neue Leute kennen zu lernen.

  • Jemand, der in einer kleinen Gemeinde lebt, hat sogar noch weniger Chancen, einen neuen Kontakt zu finden. Wenn jemand spezielle Interessen hat, sieht es noch schlechter aus, Gleichgesinnte im Alltag zu finden. Stellen Sie sich mal vor, Sie gehen in eine Bar, sprechen eine Frau an und fragen sie, ob sie bei einem flotten Dreier mitmachen würde oder Interesse an SM hat! Wenn Sie Glück haben, werden Sie einfach ignoriert, im schlimmsten Fall kommt die Polizei.
  • Vielen schüchternen Menschen fällt es schwer, eine Fremde/einen Fremden spontan anzusprechen. Sie fürchten eine Ablehnung oder eine andere heftige Reaktion. Aus Angst verpassen sie vielleicht die Gelegenheit, die Liebe ihres Lebens kennen zu lernen.
  • Dazu kommt auch der Fakt, dass offline Dating ziemlich teuer werden kann. Da sind die Kosten für ein gemeinsames Essen, vielleicht für einen Kinobesuch oder Eintrittsgeld für einen Club, Getränke, Fahrkosten und andere Ausgaben. Da kommt schnell ein größeres Sümmchen zusammen. Oft genug sieht ein Abend beim klassischen Dating so aus, dass sich Frauen gegenüber den Annäherungsversuchen dubioser Typen zur Wehr setzen müssen.
  • Männer dagegen ziehen mit ihren Kumpels los, um schöne Frauen zu treffen. Am Ende des Abends ist das Geld weg, die schönen Frauen ebenfalls und der arme Mann wacht am nächsten Morgen mal wieder allein im Bett auf. Nur ein mächtiger Kater leistet ihm Gesellschaft.

Dating im Internet

Wie anders sieht dagegen Dating im Internet aus! Es spielt keine Rolle, wo die Mitglieder einer Singlebörse leben, ob in einer Großstadt oder in einem winzigen Ort, allen steht die gleiche Datenbasis zur Verfügung. Sie haben Zugriff auf Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Mitgliedern.

Die große Auswahl ist für User mit einem normalen Geschmack lediglich ein Vorteil, für Menschen mit einem vom Standard abweichenden Geschmack bzw. Orientierung ist sie aber geradezu ein Segen. So haben sie die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und brauchen sich nicht in irgendwelchen schmierigen Clubs oder Szene-Lokalen herumzudrücken, die sowieso nur dünn gesät sind.

Dating beschränkt sich nicht auf bestimmte Zeiten, wie zum Beispiel das Wochenende. Singlebörsen sind rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres geöffnet. Viele bieten Live Chats an. Die Option können Mitglieder nicht nur nutzen, um sich zu verabreden, sondern einfach, um nur nett zu plaudern und sich besser kennen zu lernen. Sie können online chatten und flirten, wann immer Sie Zeit und Ruhe dafür haben.

Für schüchterne Menschen ist online Dating ein großer Vorteil. Sie können sich Zeit nehmen und in aller Ruhe daran arbeiten, eine Nachricht zu formulieren, um den Kontakt herzustellen. Sie brauchen nicht zu befürchten, rot zu werden oder mit Stottern anzufangen.

Bei einer Singlebörse sind Sie in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Alle Mitglieder haben dasselbe Ziel nämlich neue Partner zu treffen oder etwas zu erleben bzw. ihre sexuellen Fantasien auszuleben. Deswegen sind Ihre Erfolgsaussichten bei einer Singlebörse höher als wenn Sie irgendwo Unbekannte ansprechen.

Noch vor dem ersten Date können Mitglieder miteinander in Kontakt treten und sich über ihre Wünsche, Träume und Vorstellungen unterhalten. So wissen beide Seiten schon im Voraus, was sie erwartet und sind vor bösen Überraschungen gefeit.

Viele Mitglieder bei Singlebörsen sind gar nicht Single, sondern leben in einer festen Beziehung. Sie wollen flirten oder suchen nach einem Abenteuer. Sie wissen die Diskretion zu schätzen, die ihnen bei der Kontaktsuche mit Hilfe einer Singlebörse geboten wird. Dort sind sie ungestört und anonym unterwegs. Schließlich haben nur Mitglieder Zugriff auf die Datenbasis. Zudem bieten die meisten seriösen Anbieter die Möglichkeit an, Fotos nur ausgewählten Personen zugänglich zu machen.

Selbst in der Kategorie Kosten sind Singlebörsen dem klassischen Dating klar überlegen. Der durchschnittliche Preis einer einmonatigen Mitgliedschaft liegt deutlich unter dem, was Singles für ein klassisches Date ausgeben.

Gibt es auch Nachteile?

Durch Nachrichten, ja selbst Videochats, kann man nie einen Menschen so gut kennen lernen wie durch persönliche Begegnungen. Bei Kontakten über eine Singlebörse wissen beide Seiten im Grunde genommen nicht, mit wem sie reden.

Die meisten Singlebörsen prüfen bei der Anmeldung lediglich, ob es sich bei dem neuen Mitglied um eine reale Person handelt, nicht die Identität. Es ist schon vorgekommen, dass sich Männer als Frauen ausgegeben haben und umgekehrt.
  • Viele Mitglieder nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Sie schummeln nicht nur bei den Angaben zum Alter und Gewicht, sondern verheimlichen auch ihre schlechten Seiten. Manche verstellen sich auch und verraten ihre wahren Absichten nicht. Das Problem gibt es allerdings auch bei klassischen Dates.
  • Bis es zu einem ersten realen Treffen kommt, sind Kontakte bei Singlebörsen eher von flüchtiger Natur. Sie können mit einem Mausklick begonnen, aber ebenso schnell auch beendet werden. Bis sich beide Seiten persönlich kennen, steht hinter einem Kontakt kein Mensch, sondern ein Profil, das in irgendeiner Datenbank gespeichert ist. Da es noch keine persönliche Beziehung gibt, fällt es leicht, den Kontakt zu beenden.

Alles in allem überwiegen beim online Dating die vielen Vorteile die wenigen Nachteile bei weitem. Millionen von Menschen haben bereits im Internet die Liebe ihres Lebens gefunden oder konnten endlich ihre Träume ausleben. Mit etwas Vorsicht, Geduld und gesunden Menschenverstand ist die Partnersuche im Internet nicht nur schneller und effektiver, sondern auch sicherer als das klassische Dating offline.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Singlebörsen

Die Geschichte der Singlebörsen ist erst kurz, weil es Dating im Internet erst gibt, seitdem sich das World Wide Web allgemein verbreitete. Die älteste deutsche Singlebörse ist die Plattform DatingCafe. Sie existiert bereits seit 1998 und wurde von einer ehemaligen Ingenieurin gegründet.

Bis 2008 wurde DatingCafe von der Gründerin geführt, danach wurde es mehrere Male verkauft. Heute gehört DatingCafe einer Firma namens iVentureCapital. Die Singlebörse hat etwas mehr als 1 Million Mitglieder. Die meisten anderen Singlebörsen wurden erst nach der Jahrtausendwende gegründet.

Kontaktanzeigen aus dem Bereich Heiraten und Bekanntschaften gelten als Vorläufer der modernen Singlebörsen. Während die Geschichte der Singlebörsen weniger als 2 Jahrzehnte umspannt, gibt es Kontaktanzeigen bereits wesentlich länger. Die bis heute nachweislich erste Heiratsanzeige der Welt erschien in einer englischen Zeitung für Landwirtschaft im Jahre 1695.

Ein Mann von 30 Jahren inserierte damals, dass er vermögend sei und eine junge Dame mit einem Vermögen von ungefähr 3.000 Pfund suche. Ob seine Anzeige Erfolg hatte, ist nicht überliefert, jedoch nicht unwahrscheinlich, denn seitdem verbreiteten sich Kontaktanzeigen mehr und mehr.

Selbst heute noch gibt es kaum eine große Tageszeitung, die wenigstens in der Wochenendausgabe Kontaktanzeigen druckt. In manchen Ausgaben erscheinen bis zu 1.000 Inserate.

Die Grenzen zwischen Singlebörse und klassischer Kontaktanzeige verwischen immer mehr, weil Kontaktanzeigen auch online erscheinen und als Kontaktmöglichkeit nicht selten eine Emailadresse angegeben wird.

Zahlen, Daten & Fakten zum Thema Singlebörse

Was sind die größten Singlebörsen?

Bei dieser Frage geht es ganz um die Zahl der Mitglieder. Daraus machen Singlebörsen nicht selten ein großes Geheimnis. Es gibt nur wenige klare Fakten. In einem Singlebörsen Test 2018 wurden nur User als Mitglieder gezählt, die sich mindestens einmal pro Monat einloggen. Viele Singlebörsen selbst sehen das anders. Sie zählen jeden, der sich irgendwann einmal bei ihnen angemeldet hat, als Mitglied, selbst wenn er oder sie schon seit Jahren nicht mehr aktiv waren.

In Deutschland sind die größten Singlebörsen:

  • LoveScout24 – ca. 200.000 Besucher/Tag
  • Neu.de – ca 75.000 Besucher/Tag
  • iLove, Parship und Elitepartner – ca 40.000 Besucher/Tag

Die 3 letztgenannten Singlebörsen teilen sich Platz 3 bis 5.

International sind die beiden Singlebörsen PlentyOfFish und OKCupid.com sehr stark und besitzen große Mitgliederzahlen.

Wie viele Paare lernen sich online kennen?

Auch über dieses Thema gehen die Meinungen weit auseinander. Es gibt eine viel zitierte Trendstudie des Meinungsforschungsinstituts Allenbach darüber, wo sich Paare kennen gelernt haben. Die Rangliste ist wie folgt:

  • Freundeskreis- 27%
  • Bar, Restaurant, Club – 16 %
  • Arbeit – 11 %
  • Singlebörsen – 2 %

Diese Zahlen spiegeln jedoch nicht die Realität wieder, da sie auch Paare einschließt, die sich schon vor Jahrzehnten kennen gelernt haben, als es noch gar keine Singlebörsen gab. Die älteste deutsche Singlebörse ist weniger als 20 Jahre alt.

Relevanter sind Befragungen von Paaren bei ihrer standesamtlichen Trauung, die 2013 durchgeführt wurden. Demnach haben sich mehr als 16 Prozent aller Paare im Internet kennen gelernt.

Der Prozentsatz ist in Wirklichkeit wahrscheinlich noch höher, weil sich viele schämen, zuzugeben, dass sie sich im Internet kennen gelernt haben. In Zukunft wird sich dieser Prozentsatz sicher noch erhöhen, weil immer mehr Menschen das Internet nutzen. Besonders Dating Apps erleben einen Boom.

Überraschenderweise lernen sich mehr ältere als jüngere Menschen im Internet kennen. Das liegt daran, dass viele in älteren Jahren weniger Kontaktmöglichkeiten im Alltag haben. Da bieten Singlebörsen eine gute Alternative. Junge Leute dagegen gehen häufig am Wochenende aus und bevorzugen die direkte Partnersuche.

Wie viele User von Singlebörsen finden dort einen Partner?

Dazu gibt es diverse Studien, unter anderem von der Universität Oxford. Sie sagen aus, dass im Durchschnitt 25 – 30 Prozent aller User einen Partner bei einer Singlebörse finden. Die hohe Zahl der Misserfolge ist vor allem auf Fehler der User zurückzuführen, nicht auf so genannte “Fakes“.

Kann man Dating im Internet lernen?

Ja, bei einem Singlebörsen Test 2018 kann man einen (scherzhaft gemeinten) kostenlosen Singlebörsen-Führerschein machen. Der Applikant muss 20 Fragen zum Thema Singlebörse und online Dating beantworten. Wer mindestens 11 dieser Fragen richtig beantwortet, hat bestanden. Mehr als Dreiviertel aller Teilnehmer bestehen den Test. Als Belohnung gibt es ein 3-Tage Probe-Abo bei einer von mehreren bekannten deutschen Singlebörsen.

Richtiges Online-Dating in 5 Schritten

Viele User von Singlebörsen beklagen sich darüber, dass sie beim Online-Dating keinen Erfolg haben. Schnell wird dann die Schuld auf den Anbieter geschoben und Verdächtigungen gemacht, dass er zu viele “Fakes” auf der Webseite erlaubt oder gar Personal beschäftigt, die sich als Mitglieder ausgeben und andere zum Schreiben von Nachrichten animieren sollen.

So etwas gibt es, in den meisten Fällen sind jedoch die Mitglieder selber schuld, wenn sie keinen Kontakt herstellen können und/oder es zu keinem Treffen kommt. Wie Sie es richtig machen, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5

1. Profil

Das Profil ist Ihr Aushängeschild bei der Singlebörse. Damit machen Sie andere Mitglieder auf sich aufmerksam. Fast alle Singlebörsen bieten Mitgliedern die Möglichkeit, nach der Anmeldung kostenlos ein Profil anzulegen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und überspringen Sie den Schritt nicht einfach. Die anderen Mitglieder wollen schließlich wissen, mit wem sie es zu tun haben. Tipps zur richtigen Gestaltung des Profils erfahren Sie in einem gesonderten Abschnitt.

2. Suche

Wenn Sie nach Mitgliedern suchen, die Sie kontaktieren können, lohnt es sich, auf bestimmte Kriterien zu achten. Schreiben Sie zum Beispiel nur Mitglieder an, die aktiv sind. Es lohnt sich in der Regel nicht, an jemanden eine Nachricht zu senden, der sich schon seit Wochen oder gar Monaten nicht mehr eingeloggt hat.

Achten Sie bei der Auswahl auch auf den Wohnort des Mitglieds, das Sie anschreiben. Zwar wird die vollständige Anschrift aus Datenschutzgründen nicht angezeigt, aber meistens die ersten beiden Ziffern der PLZ. Dadurch wissen Sie die Region, aus der das Mitglied kommt. Es macht wenig Sinn, jemanden anzuschreiben, der am anderen Ende der Republik wohnt, außer Sie sind an einer Fernbeziehung interessiert oder wollen nur chatten.

Schreiben Sie auch Mitglieder an, die nicht so attraktiv sind. Schöne Frauen und gut gebaute Männer bekommen so viel Post, dass sie oft mit dem Antworten nicht nachkommen. Andere, die eher durchschnittlich aussehen, bekommen da weit weniger Nachrichten und antworten deswegen viel häufiger.

3. Aufmerksamkeit

Es zahlt sich aus, wenn Sie nicht wahllos irgendwelche Mitglieder anschreiben, sondern potentielle Kontakte filtern. Lesen Sie die Profiltexte der anderen Mitglieder durch und entscheiden danach selbst, ob es sich lohnt, einen Kontakt herzustellen oder nicht. Wenn beispielsweise ein Pärchen eine Frau für einen Dreier sucht, macht es keinen Sinn, wenn Sie ein Mann sind und sich bewerben. Dasselbe gilt auch, wenn eine Frau dominant ist und einen Partner für eine Sklavenerziehung sucht, Sie selbst aber ebenfalls dominant sind. Ein paar Minuten aufmerksames Lesen kann Ihnen viel Stress ersparen.

4. Netiquette

Damit wird das Benehmen im Internet bezeichnet, sozusagen die Anstandsregeln beim Surfen, die auch für Singlebörsen gelten. Dazu gehört zum Beispiel, keine pornografischen Fotos als Profilbild zu verwenden. Bei Frauen wirken sie billig und lassen den Verdacht aufkommen, es könne sich um eine Prostituierte handeln und pornografische Bilder von unbekannten Männern wirken auf die meisten Frauen eher abstoßend. Wenn Sie einen Kontakt hergestellt haben, können Sie freizügige Bilder tauschen, wenn alle Seiten einverstanden sind.

Wahren Sie bei Ihren Nachrichten einen freundlichen Umgangston und vermeiden Sie Obszönitäten und Beleidigungen. Selbst Prostituierte mögen es, wenn sie freundlich und respektvoll behandelt werden. Das gilt im viel stärkeren Maß, wenn Ihr Kontakt im Alltag eine angesehene Person mit Familie und Kindern ist.

Falls Sie keine Antwort bekommen oder eine Absage erhalten, fahren Sie nicht damit fort, das Postfach des betreffenden Kontakts mit Nachrichten zu bombardieren, sondern akzeptieren Sie ein Nein und wenden sich anderen Kontakten zu. Wenn Sie weiter Nachrichten senden, erreichen Sie höchstens, dass Sie gesperrt werden.

Seien Sie geduldig. Die meisten Frauen wollen sich nicht schon nach einer oder zwei Nachrichten treffen. Lernen Sie sich erst ein wenig kennen, berichten von Ihrem Alltag, Ihren kleinen Sorgen, was Sie bewegt oder interessiert. Das stellt eine gewisse Vertrautheit her. Schon bald wird Ihr Kontakt die Initiative ergreifen und Sie nach einem Date fragen.

Bestehen Sie nicht schon beim ersten Date auf Sex. Frauen fühlen sich dadurch oft bedrängt. Lassen Sie alle Möglichkeiten offen und treffen sich beim ersten Mal einfach auf einen Kaffee oder ein Glas Wein an einem öffentlichen Ort (Café, Bar, Restaurant, Park, Bahnhof, Einkaufszentrum). Machen Sie keine festen Pläne, sondern halten sich verschiedene Möglichkeiten offen. Damit kommen Sie nicht unter Zugzwang und vermeiden auch für Ihren Partner unnötigen Stress.

5. Datenschutz und Sicherheit

Dating im Internet birgt auch Gefahren. Mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen können sie aber minimiert werden. Wenn Sie eine bekannte Persönlichkeit sind oder aus bestimmten Gründen auf Ihren guten Ruf achten müssen, empfiehlt es sich, in Ihren öffentlichen Fotos, die allen Mitgliedern zugänglich sind, nicht Ihr Gesicht zu zeigen. Dazu können Sie einfach den Bildausschnitt so wählen, dass der Kopf nicht mit im Bildausschnitt erscheint.

Geben Sie niemals in Nachrichten oder Chats Ihre persönlichen Informationen wie kompletter Name, Adresse oder Telefonnummer preis. Sie wissen nie, mit wem Sie es zu tun haben, bis Sie sich nicht persönlich kennen. Ein scheinbar perfekter Kontakt könnte sich als Erpresser oder Stalker erweisen.

Senden Sie niemals Geld an Fremde! Betrüger legen sich bei Singlebörsen ein falsches Profil an und spielen sowohl Männern als auch Frauen die große Liebe vor. Sie erfinden Geschichten von Notlagen oder Schicksalsschlägen, um Sie dazu zu bewegen, ihnen Geld zu senden. Anfangs war die so genannte “Nigeria Connection” für diese Masche besonders bekannt. Inzwischen können die Gauner von überall her kommen. Am Ende ist das Geld weg und ein Treffen kommt nie zustande. Da sie international operieren, können die Täter fast nie gefasst werden.

 

10 Tipps zur Pflege des eigenen Profils

Ein gutes Profil ist der Schlüssel zum Erfolg, wie ein Singlebörsen Test 2019 zeigt. Dabei lohnt es sich, auf folgende Punkte zu achten:

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

1. Foto

Das Foto ist der wichtigste Teil Ihres Profils. Bei den meisten Menschen entscheidet der erste Eindruck darüber, ob jemand als attraktiv oder abstoßend empfunden wird. Statistische Untersuchungen haben ergeben, dass Profile mit Fotos bis zu zehnmal mehr Aufmerksamkeit erregen als solche ohne.

Irgendein Foto tut es aber nicht, es sollte aussagekräftig sein. Ideal sind Schnappschüsse, die Sie bei einer Aktivität zeigen, beispielsweise beim Radfahren, Wandern oder Spazierengehen oder auch bei der Gartenarbeit oder beim Fußball. Auf dem Foto sollte der ganze Körper zu sehen sein, auch das Gesicht. Vermeiden Sie Porträtaufnahmen, eingescannte Passbilder, Bewerbungsfotos oder gestellte Aufnahmen mit gekünstelten Posen. Ein absolutes No-Go sind Nacktfotos oder pornografische Bilder.

2. Selbstdarstellung

In fast jedem Profil haben Sie die Möglichkeit, einen Freitext einzugeben. Nutzen Sie diese Option und berichten über sich selbst. Dazu gehören Ihre wichtigsten Charaktereigenschaften, Ihre Interessen, was Sie bewegt und was Sie im Alltag so tun. Mit der Selbstdarstellung stellen Sie sich den anderen vor und sie können entscheiden, ob Sie als potentieller Kontakt in Frage kommen oder nicht.

3. Wie sollte der andere sein?

Damit erleichtern Sie anderen Mitglieder die Entscheidung, ob Sie die oder der Richtige sind. Beschreiben Sie, wie Sie sich Ihren Traumpartner vorstellen. Bei Singlebörsen, bei denen es hauptsächlich um Flirts und kurze Abenteuer geht, stehen körperliche Eigenschaften und sexuelle Neigungen im Vordergrund. Bei anderen Webseiten, bei denen es darum geht, einen langfristigen Partner zu finden, sind Charaktereigenschaften wichtiger. In diese Rubrik gehört auch, wenn Sie ortsgebunden sind und der potentielle Partner aus der Nähe kommen sollte oder wenn Sie einen bestimmten Typ Partner bevorzugen, beispielsweise Blondinen oder Latinos.

4. Tabus

Dieser Punkt ist sehr wichtig. Stellen Sie klar, was bei Ihnen absolut nicht geht. Das gilt nicht nur für sexuelle Neigungen, sondern auch für andere Eigenschaften. Ein Asthmatiker wird beispielsweise kaum eine glückliche Beziehung zu einem starken Raucher aufbauen können. Jemand, der keine Kinder mag, wird nur schwer oder gar nicht damit klar kommen, wenn sein potentieller Partner eines oder gar mehrere Kinder hat. Wenn Sie von Anfang an klar festlegen, wo Ihre Grenzen sind, vermeiden Sie viel Ärger und Stress.

5. Wahrheit

Bleiben Sie bei den Angaben in ihrem Profil bei der Wahrheit. Bei den Angaben zu Alter und Gewicht mögen kleine Abweichungen gerade noch durchgehen, aber machen Sie nicht den Fehler, sich so darzustellen, wie Sie in Wirklichkeit nicht sind. Wenn Sie Ihren Kontakt persönlich treffen, kommt die Wahrheit früher oder später ans Licht. Wenn Sie sich besser, interessanter oder wohlhabender darstellen, als Sie in Wahrheit sind, erwecken Sie bei Ihrem Kontakt Hoffnungen und Erwartungen, die Sie auf Dauer nicht erfüllen können. Kommt die Wahrheit heraus, ist das oft das Ende der Beziehung.

6. Aktualisierung

Besuchen Sie Ihr Profil regelmäßig. Es muss nicht unbedingt täglich sein, aber wenigstens ein-, zweimal pro Woche. Mit Ihren Besuchen zeigen Sie anderen an, dass Sie immer noch auf der Suche nach einem Partner sind und Ihnen die Mitgliedschaft bei der Singlebörse wichtig ist. Fügen Sie von Zeit zu Zeit neue Fotos hinzu und vermerken wichtige Ereignisse in Ihrem Leben.

7. Aktivität

Sie haben eher Aussicht auf Erfolg, wenn Sie auf der Singlebörse aktiv sind. Die meisten Mitglieder haben auf Ihren Profilen Fotos und Videos, die sich die anderen ansehen können. Machen Sie dasselbe und kommentieren Sie fleißig. Nicht nur Sie freuen sich, wenn andere Ihre Beiträge mit guten Kommentaren versehen, umgekehrt freuen sich andere auch über ihre positiven Kommentare.

8. Videos sind besser als Fotos

Die Redewendung, dass Bilder mehr als Worte sagen, hat besonders bei Singlebörsen seine Berechtigung. Gleichzeitig gilt aber, dass Videos noch mehr sagen als Bilder (Fotos). Mit einem kurzen Begrüßungsvideo erregen Sie mehr Aufmerksamkeit als mit einem langen Text oder einem Foto. Dabei sollten Sie sich jedoch eher allgemein halten und nicht zu freizügig zeigen, weil das eher abschreckend wirkt.

9. Flirten

Flirten ist im Alltag oft der erste Schritt zu einer neuen Bekanntschaft. Auch bei den meisten Singlebörsen haben Sie die Möglichkeit,zu flirten. Online sind das oft virtuelle Küsse, Herzen oder Anstöße, die dazu dienen, die Aufmerksamkeit anderer Mitglieder zu erwecken. Sie werden neugierig und besuchen Ihr Profil. Auf die Dauer ist Flirten aber nur erfolgreich, wenn darauf weitere Aktionen folgen und ein Kontakt hergestellt wird.

10. Kundendienst

Der Kundendienst der Singlebörse ist dazu da, um Ihnen zu helfen. Nutzen Sie Ihn auch. Gute Singlebörsen bieten zum Beispiel Hilfestellung und Tipps zur optimalen Gestaltung des Profils bzw. allgemeine Ratschläge zum erfolgreichen online Dating. Wenn Ihnen ein Profil irgendwie komisch vorkommt, zögern Sie nicht, dem Kundendienst einen Verstoß zu melden. Der wird der Sache nachgehen und es gegebenenfalls löschen. Mit Ihrer Meldung tun Sie sich und anderen einen großen Gefallen, weil dadurch die Qualität der Singlebörse verbessert wird.

 

Nützliches Zubehör

Gibt es so etwas für Singlebörsen überhaupt?

Ja, aber sicher! Sehr nützlich ist beispielsweise eine eigene Emailadresse, die Sie sich nur für die Singlebörse zulegen. Auf diese Art und Weise verhindern Sie, dass Ihr normales Postfach von Spam und erotischen Nachrichten überschwemmt wird. Außerdem wird dadurch die Gefahr verringert, dass Außenstehende (Chef, Ehepartner) etwas von Ihren Aktivitäten an der Singlebörse mitbekommen.

Bei vielen Singlebörsen kann man einfach und bequem mit Kreditkarte bezahlen. Falls Sie diese Zahlungsweise bevorzugen, lohnt es sich, wenn Sie sich eine Prepaid Kreditkarte eigens für diesen Zweck zulegen.

Dadurch sind Sie vor unautorisierten Abbuchungen, die beispielsweise durch ungewollte automatische Verlängerung Ihrer Mitgliedschaft entstehen können, sicher. Eine Prepaid Kreditkarte funktioniert auf strikter Guthaben-Basis. Nur der Betrag, den Sie zuvor aufgeladen haben, kann abgebucht werden.

Alternativen zu Singlebörsen

Heute gibt es vor allem 2 Alternativen zu den Singlebörsen. Die erste ist die klassische Kontaktanzeige, die überraschenderweise besonders in der letzten Zeit wieder Anhänger gewinnt. Das trifft insbesondere auf Kontaktmagazine zu, die in Großstädten erscheinen. Viele Kontaktanzeigen werden online veröffentlicht. Sie stellen damit einen fließenden Übergang zu Singlebörsen dar.

Die zweite Alternative ist das Speed-Dating. Es entstand am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA. Beim Speed-Dating sitzen sich 7 bis 10 Teilnehmer gegenüber. Sie haben rund 7 Minuten Zeit, um sich gegenseitig kennen zu lernen. Wenn ein Gong ertönt, wechseln die Partner.

Die Runde geht so lange weiter, bis jeder Teilnehmer mit jedem gesprochen hat. Die Teilnehmer machen sich Notizen auf einem Zettel und geben an, ob sie ihren jeweiligen Partner gern wiedersehen wollen oder nicht.

Der Leiter des Speed-Datings sammelt die Zettel ein und wertet sie aus. Wenn beide Seiten übereinstimmend sagen, dass sie den anderen wiedersehen wollen, bekommen sie die betreffenden Kontaktdaten. Heute werden Notizen oft online gemacht und nach dem Ende der Veranstaltung verarbeitet und ausgewertet. Bei beidseitigen Wunsch nach einem Wiedersehen gibt es die Kontaktdaten per Email.

Weiterführende links und Quellen

Singlebörse Wissenswertes

Parship Online-Partnervermittlung

ElitePartner Online-Partnervermittlung

LoveScout24 Online-Partnervermittlung

EDarling Online-Partnervermittlung

DatingCafe Online-Partnervermittlung

Produktberichte

Joyclub Singlebörse - Joyclub bezeichnet sich selbst als ein Sexforum und Community für stilvolle Erotik. Wenn Sie auf der Suche nach einer Affäre oder einem Seitensprung sind, ist diese Datingagentur durchaus zu empfehlen. Über zwei Millionen Mitglieder haben sich bereits für Joyclub entschieden. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1999 gegründet und kann dementsprechend auf eine jahrelange Erfahrung zurückblicken. ...
Elitepartner Singlebörse - Wenn Sie bei Parship trotz intensiver Suche noch immer nicht den Partner fürs Leben gefunden haben, sehen Sie sich doch einmal bei Elitepartner um. Nicht nur vom Aufbau und der Bedienung ähneln sich beide Seiten, auch die Zielgruppe ist ähnlich: Bei Elitepartner tummeln sich ebenfalls vornehmlich Akademiker beziehungsweise Menschen mit einem hohen Bildungsniveau. “Finden Sie jemanden, ...
C-Date Singlebörse - Partnervermittlungen wie Parship oder Elitepartner haben es sich zur Aufgabe gemacht, niveauvolle Singles, die eine feste Beziehung suchen, zusammenzubringen. C-Date hingegen ist anders: Hierbei handelt es sich um eine Singlebörse, die spontane Dates vermittelt. Wenn Sie also auf der Suche nach Gelegenheitstreffen sind, sollten Sie sich einmal bei C-Date umsehen. Aufgrund der starken Medienpräsenz gibt es hier ...
Parship Singlebörse - “Alle elf Minuten verliebt sich ein Single über Parship” – glaubt man dem Slogan des Veranstalters, dürfte diese Singlebörse zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten in Deutschland zählen. Tatsächlich gilt das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen als Deutschlands Singlebörse Nummer Eins. Vom Umsatz her ist Parship mit allein in Deutschland jährlich etwa 25 Millionen Euro durchaus mit ...
LoveScout24 Singlebörse - Sie suchen eine Singlebörse, bei welcher Sie rund um die Uhr mit netten Leuten aus Ihrer Umgebung in Kontakt treten können? Dann ist LoveScout24 unter Umständen die richtige Adresse für Sie, denn 17.500 Singles sind hier pro Minute aktiv. Auch ist Lovescout24 für die breit gefächerte Nutzergruppe bekannt. Vom Arbeiter über den Angestellten bis hin ...
eDarling Singlebörse - Die Partnervermittlung eDarling ist erst seit circa neun Jahren auf dem Markt präsent und damit eine sehr junge Partnerbörse. Dennoch muss sich dieses Unternehmen nicht hinter Größen wie Parship oder Elitepartner verstecken. Ein Testkriterium, welches bei eDarling sofort ins Auge fiel, ist das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis. Nicht nur Singles aus ganz Deutschland können Sie bei eDarling kennenlernen, ...
Lovepoint Singlebörse - Auch Lovepoint hat sich auf die Traumpartnervermittlung spezialisiert. Dabei ist es egal, ob Sie den Partner fürs Leben oder einen Erotikpartner für gewisse Stunden suchen – Lovepoint bietet beides. Das Unternehmen wurde im Jahr 1999 gegründet und kann ohne Übertreibung als Urgestein unter den Partnervermittlungen bezeichnet werden. Lesen Sie im Singlebörsen Produktvergleich 2018, ob Lovepoint mit bekannten ...
Bildkontakte Singlebörse - Sie suchen eine bekannte Singlebörse, bei welcher sehr viele Mitglieder registriert sind und sich die Chancen auf ein Kennenlernen so deutlich erhöhen? Dann sollten Sie sich einmal auf der Internetpräsenz von Bildkontakte umsehen. Dieses Dating Portal wurde im Jahr 2000 gegründet und konnte allein in den letzten zehn Jahren mehr als drei Millionen Singles für ...
neu.de Singlebörse - “Seriöse Partnersuche im Internet” – auch neu.de wirbt in erster Linie mit Seriösität und richtet sich daher vor allem an Singles, die wirklich auf der Suche nach einer ernsthaften Beziehung sind. Auch neu.de arbeitet nach dem sogenannten Vermittlungsprinzip. Aus diesem Grunde sollten Sie bei allen Angaben zu Hobbies, Interessen und Bildungsstand unbedingt ehrlich sein, denn diese werden ...
Secret.de Singlebörse - “Lebe Deine Phantasie – ganz ohne schlechtes Gewissen” – dieser Slogan von Secret.de verrät bereits einiges über das Prinzip der Singlebörse Secret.de. Etwa 1,2 Millionen Singles aus Deutschland haben sich seit dem ersten Onlineauftritt im Jahr 2011 bereits bei Secret.de angemeldet. Zwar kann man bei dieser Singlebörse nach Partnern für einen Seitensprung oder eine Affäre Ausschau ...