
Die wichtigsten Rollen:
Produktvarianten im Überblick:
Marktposition: Nexi bietet ein skalierbares Set-up aus Acquiring, POS-Hardware und E-Commerce für KMU bis Filialisten. Stark durch ep2-fähige Terminals und Android-POS, geeignet für stationäre Kassen mit Wachstumsplänen.
Marktposition: Sehr starke Präsenz am POS und im Acquiring. Solide ep2-Geräte, verlässliche Abwicklung, bewährt für Einzelhandel bis Ketten – mit genauer Prüfung von Vertrags- und Preisdetails.
Marktposition: Unabhängiger PSP mit starker E-Commerce- und Omnichannel-Kompetenz. Ideal für Shops/Apps, die viele Zahlarten technisch sauber bündeln wollen.
Marktposition: Schlanke Plattform mit starker Schweiz-Abdeckung und schnellen Go-Lives. Geeignet für KMU, Vereine, Dienstleister und lokale Händler.
Marktposition: Unverzichtbarer Baustein für die Akzeptanz der PostFinance Card am POS und online – als Ergänzung zu Karten und TWINT.
Marktposition: Sehr einfacher Einstieg per App und Reader. Praktisch für kleine bis mittlere Volumina und wechselnde Standorte.
Marktposition: Sinnvoll, wenn PayPal ohnehin genutzt wird. POS fügt sich sauber in Wallet-Flows ein, beliebt bei Boutiquen und kleiner Gastro.
Marktposition: Verbindet mobile Terminals mit Remote-Bezahlwegen. Geeignet für Lieferdienste, Services vor Ort und hybride Workflows – Auszahlungsmodalitäten genau prüfen.

Ein hübscher Prozent-Satz ist wertlos ohne Fixkosten und Netzbetrieb. Rechnen Sie monatlich mit Ihrem echten Mix (Umsatz, Belegzahl, Bonhöhe, Anteil TWINT/PostFinance/Wallets), und ermitteln Sie daraus effektive Kosten je 100 CHF sowie Kosten je Beleg. So vergleichen Sie Anbieter fair – unabhängig vom Volumen.
Mobile Reader sind oft in Stunden einsatzbereit; klassisches Acquiring benötigt KYC-Prüfung, Versand/Installation der Terminals, ggf. Kassenschnittstellen. Im E-Commerce sparen Plugins, Sandbox und eine saubere API-Doku Tage – sofern Sie früh testen. Saisonbetriebe planen ein Reserveterminal ein.
Ein gemeinsames Dashboard für Laden, Webshop und ggf. App spart Buchhaltung und reduziert Supportaufwand. Achten Sie auf konsistente Transaktions-IDs, Tagesabschlüsse in CHF, Exportformate (CSV/Excel), Gebühren-Aufschlüsselung, Filtersuche (Belegnummer, Zeitraum, Zahlungsmittel, Standort) sowie Rollen & Rechte fürs Team.
Der echte Test passiert am Samstagabend. Ohne erreichbaren Support und Vorabtausch stehen Sie schnell ohne Kasse da. Verlangen Sie klar definierte Hotline-Zeiten, Reaktionsfenster, MTTR (Mean Time to Repair) und einen dokumentierten Ersatzgeräte-Prozess. Legen Sie intern einen Fallback-Plan fest (Zweitgerät, Pay-by-Link, Hotspot).
Zahlung ist kein Einmalprojekt. Wallets, Sicherheits- und Regulatorik-Updates kommen laufend. Wählen Sie Anbieter mit klarer Roadmap, regelmäßigen Firmware-/Plugin-Updates, stabiler API-Versionierung und ep2-Zertifizierung. Prüfen Sie, wie Tokenization, Risiko-Steuerung und 3-D Secure umgesetzt werden – conversion-schonend, aber wirksam.
Mit Tourismus oder Expansion wächst die Komplexität: Mehrwährungen, mehrsprachige Belege (DE/FR/IT/EN), Auslandskarten, ggf. DCC (vorsichtig und transparent). Achten Sie auf EU/UK-Abdeckung, ohne Schweizer Kernanforderungen zu verlieren (TWINT, PostFinance Card, ep2 am POS).
Ein echter Warenkorb, vier Zahlarten: Karte, TWINT, PostFinance Card, Apple/Google Pay. Prüfen Sie Beleglayout (DE/FR/IT/EN, Firmenangaben), Trinkgeld-Dialoge, Storno & Teilrefund. Messen Sie die Time-to-Receipt und die erste Auszahlung auf Ihr Konto.
WLAN aus, Hotspot schwach: Beobachten Sie, ob das Terminal Store-and-Forward beherrscht, wie Fehler kommuniziert werden und ob die Kasse keine Doppelbuchungen erzeugt. Dokumentieren Sie Fehlermeldungen und Wiederanläufe.
Laden Sie Tagesabschlüsse, Gebührenübersichten und CSV-Exporte. Prüfen Sie Spalten (Gebühr je Transaktion), Filter (Standort/Zahlungsart), Konsistenz der IDs und die Weiterverarbeitung in Ihrer Buchhaltung/ERP.
Web: Plugin installieren, Sandbox-Käufe durchführen, Webhooks und Tokenization testen (Abo/One-Click). POS: Kassen-/Drucker-/Scanner-Anbindung, Benutzerrechte, Trinkgeld, Mehrsprachigkeit und Beleg-Reprint sauber konfigurieren.
Hotline/Chat mit einer realistischen, lösbaren Aufgabe konfrontieren (z. B. Belegdrucker-Timeout, Trinkgeld-Schwellen). Notieren Sie Reaktionszeit, Kompetenz, Ticket-ID und eine klare Lösung. Falls möglich: Vorabtausch testweise anstoßen.

Pragmatisch gewinnen jene, die ihre Top-Risiken (Netz/Hardware, Refund-Prozesse, Chargebacks) vorab entschärfen, Fallbacks bereithalten und die Checkout-UX kontinuierlich testen. So vermeiden Sie Abbrüche, senken verdeckte Kosten und erhöhen die Abschlussquote – im Laden wie im Shop. Und weil der Markt sich bewegt (Wallets, Security, Regulatorik), lohnt nur ein Setup, das mitwachsen kann: ep2-fähige Terminals, gepflegte Plugins, stabile APIs, transparente Roadmaps.
Wählen Sie nicht den lautesten Pitch, sondern den Anbieter-Stack, der Ihre Realität am besten abbildet – Bonsummen, Stoßzeiten, Kanäle, Team. Wenn am Samstagabend die Kasse summt, Belege sauber fließen und Auszahlungen pünktlich landen, haben Sie Ihren „Besten Schweizer Kartenzahlungsanbieter“ gefunden – unabhängig vom Logo auf dem Terminal.
Aktuelle Erhebungen zeigen: Am physischen POS liegt die Debitkarte inzwischen an der Spitze, Bargeld bleibt stark und Mobile-Payment-Apps wachsen zweistellig. Online dominieren Mobile-Payment-Apps und Karten, während Bargeld im Distanzgeschäft nur eine Nebenrolle spielt. Für die Praxis heißt das: Wer Karte, TWINT/Wallets und PostFinance Card kombiniert, deckt den erwarteten Standard ab – an der Kasse wie im Web.
Stationär kommt es selten zum endgültigen Nicht-Kauf, weil viele Kundinnen und Kunden bei Problemen auf Bargeld ausweichen. Steht kein Fallback bereit (z. B. kein Bargeld dabei), steigt das Risiko echter Abbrüche. Online sind fehlende Wunschzahlarten und ein komplizierter Checkout zentrale Treiber für Warenkorbabbrüche – je nach Branche reichen die Quoten bis in hohe zweistellige Bereiche.
In den letzten Jahren wurden technische Störungen häufiger gemeldet – besonders bei Debitkarten und Bezahl-Apps. Akzeptanzeinschränkungen (z. B. „nur Bar“) erzeugen zusätzliche Reibung. Ein klarer Fallback (alternatives Zahlmittel, Pay-by-Link) und robuste Netzanbindung senken das Risiko, dass ein Verkauf an der Kasse scheitert.
Das Gesamtbild ist stabil bis leicht positiv: Der stationäre Detailhandel entwickelt sich verhalten, während der Onlinehandel weiter zulegt. Für Händler ist nicht nur die absolute Nachfrage relevant, sondern vor allem der Anteil erfolgreich abgeschlossener Käufe – und genau hier wirkt ein reibungsloser Zahlungsprozess als Konversionshebel.
Mobile Payments sind in der Breite angekommen; die Nutzungsreichweiten sind hoch und prägen die Erwartung, überall kontaktlos und digital zahlen zu können. Gleichzeitig wünschen sich nahezu alle Befragten, dass Bargeld verfügbar bleibt – Akzeptanz am POS bleibt daher betriebsrelevant.

ep2 ist der Schweizer POS-Standard. Er sorgt für Kompatibilität, Sicherheit (EMV/PCI) und reibungslose Abläufe – etwa bei TWINT- und PostFinance-Transaktionen oder bei Beleg- und Trinkgeld-Dialogen. ep2 erleichtert auch Audits und reduziert Integrationsrisiken mit Kassensystemen.
Ein faires Modell ist vollständig transparent: Prozentgebühr (MSC/Interchange+), Fixposten (Netzbetrieb/ep2, Terminalservice), optionale Kosten (Refund/Chargeback/MOTO/Pay-by-Link), Auszahlungsgebühr und -rhythmus sind klar benannt. Fordern Sie eine Szenario-Rechnung an (Ihr Mix, Ihre Bonhöhen) und lassen Sie sich die „Kosten je 100 CHF“ sowie „Kosten je Beleg“ ausweisen.
Definieren Sie drei Monats-Szenarien (z. B. 5’000/10’000/50’000 CHF Umsatz, 200/600/1’500 Belege, Ø-Bon 25/60/120 CHF). Legen Sie Ihren Zahlartenmix fest (Anteile Karte/TWINT/PostFinance/Wallets). Addieren Sie variable Gebühren, Fixkosten und Sonderposten. Ergebnis: ein fairer Vergleich ohne Marketing-Schönwetter.
Wallets beschleunigen den Checkout, verringern Tippfehler und erhöhen die Conversion auf mobilen Geräten. In Kombination mit kontaktlosen Terminals („tap & go“) sinkt die Transaktionszeit spürbar. Platzieren Sie Wallet-Buttons prominent und nutzen Sie Auto-Erkennung (wenn das Endgerät sie unterstützt).
Halten Sie ein Zweitgerät bereit, bevorraten Sie Bonrollen, hinterlegen Sie einen Hotspot-Fallback und dokumentieren Sie einen Vorabtausch-Prozess mit dem Anbieter. Eine 1-seitige Team-Checkliste (Papierwechsel, Neustart, Fallback-Zahlung) wirkt Wunder – besonders an Wochenenden.
Rechtliche Pflichtangaben (Firma, Adresse, USt-Nr.), Datum/Zeit, Terminal-ID, Zahlart, Betrag/Steuern, ggf. Trinkgeld. In der Schweiz sind DE/FR/IT nützlich, in touristischen Gegenden zusätzlich EN. Prüfen Sie, ob Ihr System mehrsprachige Layouts und saubere Sonderzeichen unterstützt.
Führen Sie Teil- und Vollrefunds mit unterschiedlichen Zahlarten durch. Prüfen Sie: Belegkette im Dashboard, Buchungstexte für die Kundin/den Kunden, Export in die Buchhaltung, Rücklaufzeiten und Benachrichtigungen. Dokumentieren Sie jeden Schritt als internes SOP.
Trinkgeld-Optionen sollten klar, abbruchsicher und mehrsprachig sein. Bieten Sie runde Vorschläge (z. B. 5 / 10 / 15 %) und „Eigener Betrag“. Schließen Sie den Prozess erst nach Bestätigung ab und geben Sie auf dem Beleg eine eindeutige Trinkgeldzeile aus.
In vielen Setups sind 1–2 Banktage üblich. Wichtig ist eine klare Gebührenaufschlüsselung pro Auszahlung (Brutto, Gebühren, Netto) und konsistente Referenzen, damit Buchhaltung und Controlling ohne Rätselraten arbeiten können.
Sobald Sie Laden & Webshop parallel betreiben – oder Click-&-Collect, Filialtausch, Geschenkgutscheine – sparen Sie mit Omnichannel Support- und Buchhaltungsaufwand. Ein einheitliches Dashboard und identische Refund-Logik reduzieren Fehler und Rückfragen.
Nutzen Sie Pay-by-Link, QR-Zahlungen oder ein Virtuelles Terminal (MOTO). Definieren Sie interne Regeln (wer darf, Höchstbeträge, Identitätscheck) und dokumentieren Sie Belege sauber – gerade bei telefonischen Bestellungen.
CSV/Excel mit Transaktion, Gebühr, Zahlart, Standort, Zeitstempel, Referenz/Beleg-ID. Zusätzlich Tagesabschlüsse in CHF, Gebührenjournale und eine automatisierte Schnittstelle (z. B. Webhooks/API) zu ERP/FiBu. Ziel: Monatsabschluss ohne manuelles Zusammensuchen.
Richten Sie WLAN & Mobilfunk parallel ein, aktivieren Sie – falls verfügbar – Store-and-Forward und testen Sie das Verhalten bei Abbrüchen (klare Hinweise, keine Doppelbuchungen). Hinterlegen Sie einen Fallback-Plan (Hotspot, Zweitgerät, Pay-Link).
Listen Sie pro Zahlart die unterstützten Vorgänge (Autorisierung, Storno, Teil-/Vollrefund, Zeitfenster). Führen Sie mit jeder Zahlart einen echten Test durch und lassen Sie sich die Prozessbeschreibung schriftlich bestätigen – inklusive Beleg- und Dashboard-Bezug.
ep2-Terminals mit schnellem Drucker, zuverlässiger Kontaktlos-Performance, optional Kundendisplay und Scanner. Achten Sie auf stabile Kassenschnittstellen, flotte Belegausgabe und einfache Papierwechsel. Für Gastronomie: robuste Gehäuse, gute Akkulaufzeiten, Trinkgeld-Dialoge mit wenigen Klicks.
Nutzen Sie ein Dashboard mit Standort-Filtern, Nutzerrollen, konsistenten Transaktions-IDs und separaten Exporten pro Filiale. Vereinheitlichen Sie Refund- und Schichtabschluss-Prozesse, damit Auswertungen vergleichbar bleiben.
Erstellen Sie kurze SOPs (Bezahlen, Refund, Papierwechsel, Netzwechsel, Neustart). Üben Sie diese in 10-Minuten-Refreshers wöchentlich. Hinterlegen Sie Support-Kontakte am Gerät und führen Sie eine einfache Störungs-Checkliste.
Sie vermeiden Datensilos, standardisieren Prozesse und bieten Kund:innen ein einheitliches Erlebnis. Früh definierte IDs, Belegketten und Refund-Regeln sparen später teure Umbauten und Schulungen.
Führen Sie quartalsweise einen Soll-Ist-Abgleich durch (Transaktionsmix vs. Angebot), aktualisieren Sie die Szenario-Rechnung, dokumentieren Sie Supportfälle und verhandeln Sie bei Bedarf nach. Prüfen Sie außerdem, ob neue Features (z. B. Wallet-Flows) die Conversion gesteigert haben – das rechtfertigt Investitionen und verschlankt Prozesse.