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Einkaufst├╝ten im Test auf ExpertenTesten
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Einkaufst├╝te Test - damit tragen Sie Ihre Eink├Ąufe nach Hause - Vergleich der besten Einkaufst├╝ten 2019

Erst in den Sechziger Jahren hat sich die Einkaufst├╝te ├╝brigens in ihrer heutigen Form und Gestalt als Plastikt├╝te in Europa durchgesetzt. Gleichzeitig mit ihrer Einf├╝hrung begann auch ihr Untergang. Denn seit jeher ist die Einkaufst├╝te als Plastikt├╝te ein ├Âkologische S├╝nde und gesellschaftlich global hei├č umstritten.┬áIm Folgenden folgt eine Zusammenstellung der Top 10 Einkaufst├╝ten.

Einkaufst├╝te Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Einkaufst├╝te ?

Schauen wir den Begriff doch einmal genauer an: Einkaufst├╝te.

Es ist eine T├╝te zum Einkaufen. Sie dient dem Transport gekaufter und erworbener G├╝ter, wie Lebensmittel.
Sprechen wir von einer Einkaufst├╝te sprechen wir in der Regel von einer Plastikt├╝te in Klotzbodenform, mit Tragehenkel, in die wir die allt├Ąglichen Eink├Ąufe vom Supermarkt verstauen, um sie von der Kasse ins Auto und anschlie├čend ins Eigenheim zu tragen. Ihr Zweck ist definiert: Sie ist zum Einkaufen da. Ihr Material gesellschaftlich assoziiert: Polyethylen.

Ihre Verwendung? Aktuell einem Wandel unterzogen. Denn Einkaufst├╝ten aus Plastik gelten zwar weiterhin als unbeliebte Alternative f├╝r Taschen. Vergessliche Eink├Ąufer; haben aber aufgrund ihrer Beschaffenheit und Materialverarbeitung eine mittlerweile eine l├Ąngere Nutzdauer als ein einziges Mal. Plastik-Einkaufst├╝ten Vorreiter in diesem Aspekt ist die Lebensmittelkette Aldi. Ein jeder kennt die stabilen, volumin├Âsen Klotzbodent├╝ten aus Polypropylen mit ihrem bunten, werbenden Aufdruck. Wer clever ist, kann die Einkaufst├╝te also einfach beim n├Ąchsten Mal mit zum Einkaufen nehmen und muss nicht eine Neue erwerben.

Einkaufst├╝ten sind auch immer zum Tragen in der Hand. Das hei├čt, sie haben einen Griff oder Laschen zum Tragen. Die ersten Einkaufst├╝ten waren mit Tr├Ągern ausgestattet, die Unterhemdtr├Ągern ├Ąhnelten. Heute gibt es verschiedene Trageformen, wie Griffstanzungen, Reiterband oder einfache Henkeltr├Ąger. Generell werden Einkaufst├╝ten mit Hartgriff als Alternative zu den typischen Schlaufent├╝ten gesehen. Im Tragekomfort unterscheiden sich diese Griff- und Tragevarianten allerdings nicht. Allerdings in ihrer Beschaffenheit, denn Hartgrifft├╝ten sind oft auch wiederverschlie├čbare T├╝ten und werden mit praktischen Seiten- und Bodenfalten produziert. Das bietet zus├Ątzliche Stabilit├Ąt und erh├Âht, besonders bei sperrigen Einkaufsgegenst├Ąnden, den Tragekomfort. Interessiert man sich f├╝r die Herstellung von Einkaufst├╝ten, sei darauf hingewiesen, dass in der Regel die Griffform und -art individuell festgelegt werden kann.

Anwendung und Vorteile

Die Anwendung ist durch den Begriff definiert. Sie dient zum Einkaufen und hier vornehmlich f├╝r den Transport der erworbenen Produkte. Grunds├Ątzlich kann eine Einkaufst├╝te nat├╝rlich aber auch zweckentfremdet werden; schlie├člich m├╝ssen nicht ausschlie├člich Eink├Ąufe mit ihr transportiert werden, oder was meinen Sie?

Da wir generell mit der Einkaufst├╝te auch die Plastikt├╝te assoziieren, soll im Folgenden auch vornehmlich auf die Vorteile dieser Kunststoff- und Plastikt├╝ten zum Einkaufen eingegangen werden. Werden im Folgenden noch Alternativen zur Einkaufst├╝te aus Plastik vorgestellt, so geht dies Hand in Hand mit ihren jeweils spezifischen Vorteilen.

Auch wenn es noch sehr d├╝nne und schnell rei├čende Einkaufst├╝ten aus Plastik gibt, so zeichnen sich die typischen Kunststofft├╝ten, die zum Kauf an den Kassen der Einkaufs- und Superm├Ąrkte angeboten werden, durch ihre hohe Stabilit├Ąt und Festigkeit aus. Gleichzeitig gelten sie als bislang g├╝nstigste Variante hinsichtlich ihrer Herstellungskosten. Dar├╝ber hinaus sind sie chemikalien- wie wasserbest├Ąndig.

Sie vereinen zwei zentrale Merkmale, die f├╝r einen erfolgreichen Einkauf einfach unumg├Ąnglich machen: gro├čes Fassungsverm├Âgen mit Stabilit├Ąt zu einem ├Ąu├čerst geringen Eigengewicht. Denn Plastikeinkaufst├╝ten sind ├Ąu├čerst leicht, halten daf├╝r aber umso gr├Â├čeren Belastungen stand. Die Belastbarkeit von Einkaufst├╝ten ist in einem┬áEinkaufst├╝ten Test ├╝brigens eines der wichtigsten Testkriterien. Schwachstellen weisen Einkaufst├╝ten, bei ├ťberbelastung, hingegen h├Ąufig im Bereich der Tragevorrichtung auf. Schlaufen rei├čen. Tr├Ąger l├Âsen sich. Auch dies war ein wichtiges zu testendes Kriterium f├╝r einen┬áEinkaufst├╝ten Test.

Da unsere heutigen Einkaufst├╝ten aus Polyethylen f├╝r ihren h├Ąufigen Einsatz und Gebrauch konzipiert werden, kommt ihnen ein weiterer Vorteil ihrer Produktbeschaffenheit zu Gute: Sie ist auf ein Minimum ihrer eigentlichen Gr├Â├če faltbar und damit selbst im Bund des schicken Minikleides unsichtbar zu verstauen. Sie passt in jeden Rucksack, in jede Manteltasche und in jede Hosentasche. Wer m├Âchte kann seine Einkaufst├╝te immer mit sich f├╝hren. Das einzige Problem und des Einkaufst├╝ten gr├Â├čtes paradoxe Dilemma?

Wir vergessen sie ebenso gerne, wie wir sie erneut zum Kauf auf das Flie├čband an der Supermarktkasse legen. Doch w├Ąren wir nicht so vergesslich, w├Ąre die Einkaufst├╝te nicht so ein voller Erfolg ÔÇŽ und das seit einem guten halben Jahrhundert.

Alternativen und ├Âkologische Verantwortung

Mit Einf├╝hrung der Einkaufst├╝te aus Plastik wurde auch gleichzeitig die politische wie ├Âkologische Diskussion um eben diese nach Europa gebracht. Zwanzig Jahre hat es gedauert, bis die Plastikeinkaufst├╝te in den Superm├Ąrkten kostenpflichtig wurde. Weitere zwanzig Jahre hat es gedauert, bis die ersten Nationen die Plastikt├╝te aus ihrem Land und Territorium verbannen.

Immer wieder zwischendurch haben sich versucht verschiedene Alternativen zur Einweg-Einkaufst├╝te aus Plastik durchzusetzen. Solche Alternativen stellen Einkaufsnetze, Stofftaschen, Einkaufsk├Ârbe oder Bioplastikt├╝ten dar. Mal sind sie mehr im Trend, mal weniger. Je nachdem wie politisch brisant und aktuell das Thema gerade ist. Dass die Einkaufst├╝te aus Polyethylen als die Umwelts├╝nde schlechthin gilt und als D A S Symbol der globalen Wegwerfgesellschaft gehandelt wird, wundert daher auch nicht.

Die seit den 60ger Jahren schwellende Debatte scheint sich im Sinne der ├Âkologischen Nachhaltigkeit jedoch langsam aufzul├Âsen. Die Alternativen werden einfach immer umfassender. So wundert es nicht, dass die verwendeten Materialien zur Herstellung der Einkaufst├╝te ebenfalls ein Testkriterium f├╝r einen┬áEinkaufst├╝ten Test darstellt.

Heute sind mittlerweile sogar Einkaufst├╝ten aus nachwachsenden Rohstoffen, Polymilchs├Ąure oder Mais- bzw. Kartoffelst├Ąrke erh├Ąltlich. Sie erf├╝llen die gleichen Qualit├Ąten und Produkteigenschaften wie regul├Ąre Einkaufst├╝ten aus Kunststoff.

Dazu haben sie aber noch einen weiteren Vorteil: Sie sind in ihrer Produktbeschaffenheit biologisch abbaubar ÔÇŽ und zwar r├╝ckstandslos. Somit geht die Einkaufst├╝te in den Zyklus aus biologischer und ├Âkologischer Wiederverwertung, Leben und Tod erneut ein.

Trends und Entwicklung

Dass die Einkaufst├╝te aus Polyethylen keine kostenlose Zugabe mehr ist, hat sich seit einigen Jahren in Deutschland und Europa als Standard etabliert. Es wird als Sieg der ├ľkologen gegen unn├Âtigen M├╝ll gewertet.

Schaut man sich die Statistiken an, so staunt man dennoch. Denn j├Ąhrlich werden immer noch pro Kopf etwa 65 Einkaufst├╝ten produziert. Das ist eine ganze sch├Âne Menge und bei 81 Millionen Deutschen keine zu untersch├Ątzende Summe.

Fr├╝her gab es ungefragt die Tragetasche aus Kunststoff zum Einkauf hinzu. Heute muss daf├╝r in die Tasche gegriffen werden. Damit wurde dem verschwenderischen Verbrauch und gedankenlosen Umgang mit Plastikeinkaufst├╝ten ein Riegel vorgeschoben. Der Umsatz ist seitdem stetig zur├╝ckgegangen. Deutschland nimmt hier ├╝brigens eine Vorreiterrolle im europ├Ąischen Vergleich ein. 2016 wurde es dann schlie├člich amtlich: Die Einkaufst├╝te aus Kunststoff darf nicht mehr kostenlos als Beigabe zum Einkauf ausgegeben werden. Die Unternehmen haben unmittelbar reagiert. Drogerieketten wie Rossmann und M├╝ller haben umgehend ihre kleinen attraktiven Einkaufst├╝tchen aus Plastik aus dem Programm genommen. Eine Alternative bieten sie nicht an. Der Einzelhandel ist von dieser Verbannung der Kunststofft├╝te ├╝brigens ausgeschlossen.

Jetzt kommt ein neues Highlight in der Debatte um die ├Âko-(un-)freundliche Einkaufst├╝te: Die ersten Staaten der Erde verbieten die Verwendung von Plastikt├╝ten generell. Indien ist hier einer der gro├čen Vorreiter. Vorbildlich und richtungsweisend werden s├Ąmtliche Plastikt├╝ten zum Einkaufen aus dem Leben der Inder verbannt. Wir w├╝nschen ihnen viel Erfolg dabei. Sie verdienen es. Das Land verdient es.

W├Ąhrend die ersten L├Ąnder und Nationen also damit beginnen, die Einkaufst├╝ten aus Polyethylen einfach zu verbieten und ihre Verwendung mit monet├Ąren, hohen Strafen zu belegen, wird die Deutschland noch weiter an den Verbrauchergeist appelliert, seinen ├Âkologisch einwandfreien Einkaufskorb ja nicht zu vergessen, wenn er wiedermal die Supermarktregale leer kaufen m├Âchte.
Ein Verbot der Einkaufst├╝ten ist wahrlich nicht in Sicht ÔÇŽ. oder etwa doch?

Denn die EU will auch was zu melden haben, wenn es um die Einkaufst├╝te geht ÔÇŽ und besonders, wenn es um die Wandst├Ąrke eben jener geht. Denn hier soll ein zentraler Unterschied gemacht werden. Aber mal ganz von vorne: Sprechen wir von Einkaufst├╝ten, dann verbildlichen wird stabile, gro├če Mehrwegt├╝ten aus Kunststoff, wie wir sie von den gro├čen Supermarktketten wie Aldi, Plus, Lidl oder Edeka kennen. Aber Einkaufst├╝ten sind auch die kleinen Kunststoffbeutel, in denen wir an der Gem├╝se- und Obsttheke ere Vitamine packen ÔÇŽ und die will der Umweltkommissar der EU Janez Potocnik verbieten lassen; die sogenannten ‘leichten' Plastik- und Einkaufst├╝ten, deren Wandst├Ąrke weniger als 0,05 Millimeter betr├Ągt.

Wie erfolgversprechend sein Anliegen ist, wird sich noch zeigen. Begr├╝ndet sind die Forderungen des Umweltkommissars auf jeden Fall. Verschmutzen die leichten Einkaufst├╝ten doch vornehmlich unsere Gew├Ąsser und Seen und werden teilweise sogar von Wildtieren gefressen.

Die Alternative ‘blauer Engel'. Schon geh├Ârt? Nein? Dann mal aufgepasst. Es werden in Deutschland jetzt n├Ąmlich Einkaufst├╝ten aus Kunststoff verkauft, die aus Recyclingmaterial hergestellt wurden. Sie sind mit dem ‘blauen Engel' als Logo gekennzeichnet und gelten als die bislang beste L├Âsung. Klar, dass auch dieses Testkriterium in einem┬áEinkaufst├╝ten Test ber├╝cksichtigt wird. Wer um den Erwerb einer Einkaufst├╝te also nicht herumkommt, der sollte unbedingt auf das Label achten. Dann klappt es auch mit dem gr├╝nen Gewissen.

Einkaufst├╝ten und ihre ├ľko-Bilanz

Haben wir gewusst, dass der ├Âkologische Fu├čabdruck einer Plastikt├╝te geringer ist, als der einer Baumwolltragetasche? Nein? Jetzt schon! Denn um CO2-komform mit seinem Stoffbeutel einkaufen gehen zu k├Ânnen, muss dieser siebenmal h├Ąufiger genutzt werden, wie die Einkaufst├╝te aus Polyethylen. Geht man noch einen Schritt weiter und studiert den Einfluss beider Produkte auf die Erderw├Ąrmung, so zeigt sich, dass der ├Âkologisch als gr├╝n proklamierte Jutebeutel 131mal h├Ąufiger in die Hand zu nehmen ist, als ihr kunststofflicher Vertreter.

Weil der ├ľkotrend sich durchzusetzen scheint, schauen wir auch bei den Einkaufst├╝ten aus erneuerbaren Rohstoffen genauer hin. Sind die ├Âkologisch 100%-ig abbaubaren Einkaufst├╝ten wirklich so ├Âkologisch einwandfrei, wie Glaube gemacht werden soll? Leider ist auch ihre ├ľkobilanz negativ. Da reicht es schon aus, wenn man sich den Herstellungsprozess anschaut. Denn bei diesem sind die Umweltauswirkungen gleich doppelt so hoch. Am besten kauft man also doch nur das ein, was man mit beiden Armen, ohne T├╝te tragen kann ­čśë ÔÇŽ. wer doch nach D E R Top Einkaufst├╝te sucht, der wird in einem┬áEinkaufst├╝ten Test sicherlich Erfolg haben.

Einkaufst├╝ten und ihr Material

Es dr├Ąngt sich dann doch immer wieder in den Vordergrund: Aus welchem Material ist die Einkaufst├╝te hergestellt und wie ├Âkologisch vertr├Ąglich ist es wirklich? Die Einkaufst├╝te wird schon zum wahren Mythos, zum Sinnbild einer Idee, einer Vorstellung, eines Leitgedanken, einer Utopia.
Deswegen wurde in Tests auch nochmal genauer beim Material hingeschaut und dieses, jeweils f├╝r sich, auf seine Umweltvertr├Ąglichkeit als Einkaufst├╝te untersucht. Auch dieses Testkriterium hat einen besonderen Stellenwert bei der Beurteilung der┬áEinkaufst├╝ten im Test eingenommen.

Einkaufst├╝ten aus Baumwolle sind eigentlich Trage- bzw. Einkaufstaschen. Sie gelten als D I E gr├╝ne Alternative gegen Plastik-Einkaufst├╝ten. Sie sind umweltfreundlich. Oder etwa doch nicht? Die Herstellung dieser Jutebeutel braucht eine Menge an Wasser ÔÇŽ und Baumwolle w├Ąchst dort, wo Wasser rar und sp├Ąrlich ist. Dann kommen noch die Pestizide und D├╝ngemittel hinzu, die ebenfalls den CO2 Fu├čabdruck der Baumwoll-Einkaufstasche definieren. Wir haben es gerade schon festgestellt und machen es erneut: Wer mit ├Âkologisch reinem Gewissen mit seiner Baumwolltasche einkaufen m├Âchte, der muss diese weitaus h├Ąufiger im Einsatz haben als seine Einkaufst├╝te aus Polyethylen. Aber was ist mit den Bakterien, die sich so gerne in den groben Fasern der Baumwolle festsetzen? Tja! Da hilft nur Waschen ÔÇŽ und schon ist das gute Gewissen und der positive CO2 Fu├čabdruck der Baumwolltasche auch schon wieder hin├╝ber.

Auch die Papiert├╝ten, die einst als wahre Alternative zur Einkaufst├╝te aus Kunststoff galten, schneiden, beim genaueren Hinsehen, nicht wirklich gut ab. Papier ist ein instabiles Material. Es kann schnell rei├čen. Besonders, wenn schwerere Gegenst├Ąnde transportiert werden sollen. Damit die Einkaufst├╝te aus Papier auch der Belastung Stand h├Ąlt, gilt es die Papiert├╝te rei├čfest zu produzieren ÔÇŽ und das bedarf hohen Aufwand, jede Menge Chemie und noch mehr Energie. Umweltfreundlichkeit Ade! CO2 oh weh!

Bioplastik ist zwar eine gute Idee, st├Â├čt aber auch an seine Grenzen, wenn es um die Entsorgung geht. Denn hier hat der Stand der Technik noch nicht aufgeholt und der Bioplastikm├╝ll kann nicht wie anderer Plastikm├╝ll entsorgt werden. Au├čerdem bedeutet ‘Bio' in diesem Fall lediglich, dass sie aus schnell nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Zuckerrohr gewonnen worden sind. Dass dadurch Ackerland und Nutzfl├Ąche f├╝r Getreide und Nahrung wegf├Ąllt, wird hier oft und gerne vergessen. Bio darf hier also nicht mit umweltfreundlicher verwechselt werden.

ÔÇŽ und dann w├Ąre da noch das Argument, die Bioplastikt├╝ten seien kompostierbar. Nun ja. Sind sie auch. Leider aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen ÔÇŽ und diese sind nicht ohne weiteres zu schaffen. So bedarf die Einkaufst├╝te aus Bioplastik etwa 12 Wochen, bevor sie beginnt sich zu zersetzen. Aber auch nur dann, wenn sie 60┬░C Hitze und einer Luftfeuchtigkeit von 95% ausgesetzt ist. Beide Parameter werden von unseren modernen M├╝llverbrennungs- und Kompostierungsanlagen nicht erf├╝llt. Der Bioplastikm├╝ll stellt, am Ende seiner Lebenszeit, somit ein weiteres Problem bei der M├╝llentsorgung dar, statt Abhilfe zu schaffen.

Plastik ist und bleibt nun mal die Nummer Eins. Der ├ľkologische Fu├čabdruck stimmt.

Das Verh├Ąltnis zwischen Herstellung, Kosten und Nutzen stimmt auch und irgendwie m├Âgen wir diese bunt bedruckten Werbetr├Ąger doch irgendwie, oder nicht?

Auf folgende Testkriterien kommt es in einem Einkaufst├╝ten Test an

Einkaufst├╝ten sollen einen sicheren und komfortablen Transport┬áder erworbenen Lebensmittel und G├╝ter garantieren. Sie sollen stabil und sicher sein. Je nach Gr├Â├če und Fassungsverm├Âgen haben sie unterschiedlichen Belastungen Stand zu halten. Je nach Materialbeschaffenheit kann sie als K├╝hlbox wie Br├Âtchent├╝te fungieren. Doch einige Testkriterien hat jede Einkaufst├╝te zu erf├╝llen ÔÇŽ und genau diese sind entscheidend in einem┬áEinkaufst├╝ten Test.

Testkriterium: Stabilit├Ąt und Rei├čfestigkeit

Genau das was wir nicht wollen. Eine Einkaufst├╝te, die mitten beim ├ťberqueren der Stra├če rei├čt und den gesamten Einkauf auf dem Boden verteilt. Produkt im Test durchgefallen. Einkaufst├╝ten sollen Sicherheit bieten und stabil sein. Je dicker die Seitenw├Ąnde, desto rei├čfester ist die Einkaufst├╝te.

Testkriterium: Verwendung? Mehrfach!

Auch das ist ein Muss geworden. Die Einkaufst├╝te ist f├╝r den mehrmaligen Gebrauch und Nutzen ausgelegt. Bis zu 100 Mal kann eine einzige Plastikt├╝te verwendet werden. Das sind die Anforderungen. K├Ânnen diese nicht erf├╝llt werden, kommt die T├╝te nicht auf den Markt. So einfach ist das. Psst! Dies gilt allerdings nur f├╝r unsere klassischen Einkaufst├╝ten, nicht jedoch f├╝r die ‘leichten' Plastikt├╝ten, in denen Obst und Gem├╝se abgepackt wird.

Plastik ist nicht gleich Plastik.

Bioplastik, ├ľkokunststoff, klassisches Polyethylen? Sie alle haben ihre Vorteile. Sie alle ihren CO2 Fu├čabdruck. Klassisch ist immer noch am besten ÔÇŽ und gr├╝nsten. ÔÇŽ und wer auf den blauen Engel beim Kauf achtet, wird sogar zum Recycling Champion.

Testkriterium: Tragekomfort

Auch dieser spielt eine zentrale Rolle. Denn daf├╝r sind die Einkaufst├╝ten schlie├člich da ÔÇŽ um, prall gef├╝llt, getragen zu werden. Das ist zumindest ihre Funktion, Aufgabe und Daseinsberechtigung. Beim Tragen k├Ânnen Verbraucher und Nutzer ├╝ber verschiedene Trage- und Griffarten entscheiden. Hier spielt die Qualit├Ąt der Materialverarbeitung eine besondere Bedeutung. Am Ende entscheidet die pers├Ânliche Vorliebe und wie die Einkaufst├╝te letzten Endes tats├Ąchlich in der Hand liegt.

Testkriterium: Design

Man mag es nicht glauben, aber die Einkaufst├╝te hat doch irgendwie Stil. So wie sie zum Symbol der modernen globalen Wegwerfgesellschaft geworden ist, so ist sie auch zum zynischen Markenzeichen rebellierender Generationen geworden. Die Einkaufst├╝te ist Ausdruck, Stigma und Messsage.

Daher legen die Unternehmen auch viel Wert auf die werbende Gestaltung ihrer individuellen Einkaufst├╝ten. Denn so setzten auch sie ein Zeichen ÔÇŽ und zwar ihres. In Form von bedruckten Einkaufst├╝ten, die werbend von den B├╝rger der BRD durch die Lande getragen werden. Tja, und weil die Einkaufst├╝te zum Accessoire geworden ist, wird im Top 10 Einkaufst├╝ten Test auch das Design als Entscheidungs- und Bewertungskriterium mit auf die Goldwaage gelegt.

Testkriterium: Kosten

Ja irgendwie schon. Dann aber auch wieder nicht.

In der Regel kostet eine Standard Einkaufst├╝te in der BRD 10 Cent. Manche Ketten nehmen ein wenig mehr.
In seltenen F├Ąllen etwas weniger. Deutschland bietet damit, im europ├Ąischen Vergleich, seinen Bewohnern die Einkaufst├╝te noch relativ g├╝nstig an. Spitzenreiter mit 22 Cent pro Einkaufst├╝te sind die Finnen.

In Tests wurde aber aus einer anderen Perspektive hingeschaut und unterschiedliche Angebote von Unternehmen wurden verglichen, die den Massenverkauf von individuell gefertigten Plastikeinkaufstaschen anbieten ÔÇŽ und hier sind die Kosten definitiv ein ausschlaggebendes Kriterium zur Kaufentscheidung. Die Kosten stehen dabei nat├╝rlich immer in Relation mit jeweiligen Features, wie individuelle Farb- und Motivgestaltung, blauer Engel, Griffoption, Material oder exotische Extras wie K├╝hlfunktion oder Verschlussm├Âglichkeiten.

Wo man die Einkaufst├╝te am besten kaufen kann?

Tja. Hier entscheidet wohl der jeweilige Verbraucher. Stehe ich, als Vergesslicher CO2-Einkaufst├╝ten-Schmarotzer ohne Einkaufst├╝ten-Alternative an der Tasche, dann kaufe ich die Einkaufst├╝te auch an der Kasse.

Was aber, wenn sie dasjenige Unternehmen sind, das eben jene schusseligen Kunststofftaschen-Banausen diese Umwelts├╝nde als Transportmittel zum Verstauen, bei ihnen erworbener Lebensmittel, verkaufen d├╝rfen? Dann macht es die Masse ÔÇŽ und hier bestellt man seine Einkaufst├╝ten am besten Online. Dazu einfach die Angebote f├╝hrender Hersteller und Produktionsunternehmen vergleichen und sich f├╝r das f├╝r einen pers├Ânlich beste Angebot entscheiden. Plastikt├╝te in Gr├Â├če, Volumen und Griff ausw├Ąhlen, Design und Farbe gestalten und schon kann die Einkaufst├╝te in die Massenproduktion gehen und die deutschen Haushalte erobern.

Wissenswertes und Ratgeber

Einkaufst├╝ten, der s├╝ndiger Begleiter aus Plastik im Alltag. Sie sind ├╝berall ÔÇŽ und nicht wegzudenken. So manche hei├če Diskussion hat sich an ihnen schon entfacht, doch ge├Ąndert hat es nichts.

Nur das die Einkaufst├╝te zum Statussymbol einer Gesellschaft geworden ist: unserer ÔÇŽ und die zeichnet sich aus durch Umweltverschmutzung, CO2 Emissionen, blaue Engel und eine kleine unschuldige T├╝te, die er aller Leben um so viel einfacher macht. Was gibt es noch zu wissen, ├╝ber diese Ikone der Neuzeit?

Geschichte der Einkaufs- und Plastikt├╝te

Sie gilt als Erfindung der Moderne: unsere Einkaufst├╝te aus Polyethylen in der bekannten Klotzbodenform. Die T├╝te an sich ist aber schon seit jeher st├Ąndiger Begleiter der Menschheit und hilft dabei Gegenst├Ąnde zu transportieren.

So wie wir unsere Einkaufst├╝te heute aber kennen, ist sie das erste Mal 1853 erschienen ÔÇŽ. und zwar durch den Papierfabrikanten Bodenheim. Die erste Plastikt├╝te zum Einkaufen wurde hingegen erst ein gutes Jahrhundert 1961 sp├Ąter eingef├╝hrt. Es war das Kaufhaus Horten aus Neuss, das mit der Einkaufst├╝te aus Kunststoff ein neues Zeitalter in der Einkaufs-Transport-Geschichte eingel├Ąutet hat. Jene T├╝ten des Kaufhauses Horten wurden noch ‘Hemdchent├╝ten' genannt. Warum? Weil ihre Tr├Ąger die Gestalt von Tr├Ągern von Unterhemden hatten.

1965 wurde die Reiterbandtragetasche entwickelt. Der Prototyp unserer heutigen Einkaufst├╝te. Sie gilt ├╝brigens auch als die erste richtige Plastiktasche zum Tragen und Verstauen von Eink├Ąufen.

Geht man noch einen Schritt weiter und schaut sich die Geschichte und Entwicklung der T├╝te als solche an, so f├╝hrt unsere Reise bis hinein in die Steinzeit. Denn hier hat der Neandertaler bereits aus Bl├Ąttern, Tierh├Ârnern und anderen Materialien Beh├Ąlter in spitzer, kegelf├Ârmiger Gestalt geformt, um Beeren, N├╝sse, K├Ârner und Samen zu sammeln und zu transportieren. ‘Beh├Ąlter' aus verschiedenen Materialien haben dem Menschen also seit jeher als Transportoption gedient.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden dann die ersten T├╝ten industriell gefertigt. Hierf├╝r wurde Altpapier verwendet.
Diese T├╝ten sollten die Verwendung von Tierblasen und H├Ârnern als Transportbeh├Ąlter abl├Âsen. Die eigentliche industrielle Eroberung der Einkaufst├╝te hat dann aber erst mit Bodenheim begonnen. Bodenheims Papiert├╝ten wurden damals vornehmlich zum Abf├╝llen von pulverf├Ârmigen Produkten, wie Mehl, Soda, D├╝ngemittel oder auch Chemikalien verwendet. Besonders der Samengro├čhandel hat das von Bodenheim entworfene Produkt mit Begeisterung aufgenommen.

Ein wenig mehr Gestalt nahm die Einkaufst├╝te dann 1902 mit den Innovationen durch Max Schuschny aus Wien an, der der Einkaufst├╝te nicht nur zwei Henkel, sondern auch einen festen Standboden gegeben hat.

Den Durchbruch erzielte die Einkaufst├╝te, damals noch aus geh├Ąrtetem Papier, aber erst Mitte der 1950ger in den USA. Dieser Durchbruch ging einher mit der Etablierung und Er├Âffnung der ersten Gro├čsuperm├Ąrkte und Ketten. Die Papiert├╝te hat es allerdings nicht lange zu Ruhm, Ehre und Nutzen gebracht. Denn sie wurde, aus ├Âkonomischen Gr├╝nden, schnell von der wesentlich g├╝nstigeren und auch gr├╝neren Plastikt├╝te abgel├Âst. Seitdem gilt: Plastik statt Baumwolle, wenn es um die Einkaufst├╝te geht.

Schon damals wurden Einkaufst├╝ten als Werbetr├Ąger verwendet. Ihnen wird eine besonders hohe Reichweite nachgesagt. Mit Beginn der 1970ger hat eine wahre Invasion der Einkaufst├╝te als Werbetr├Ąger stattgefunden. Schrille Aufdrucke, aussagekr├Ąftige Logos ÔÇô das sind die Richtlinien f├╝r Einkaufst├╝tendesign. Damit hat sich die Einkaufst├╝te auch einen kulturhistorischen Platz gesichert. Denn, nicht nur aufgrund ihrer hart umstrittenen CO2- und ├ľko-Bilanz, die Einkaufst├╝te ist einfach ein Kultobjekt.

Geschichtliche Mythen, die einfach interessant sind

Die ‘offizielle' Geschichte der Einkaufst├╝te ist nun bekannt. Doch wie es mit jeder kulturhistorischen Ikone so ist, so ranken sich auch um die Entstehung der Einkaufst├╝te aus Polyethylen Mythen und Legend ÔÇŽ und zwar von Land zu Land und Nation zu Nation ganz unterschiedliche.

Die Italiener glauben z.B., dass dieser n├╝tzliche Einkaufshelfer lediglich einen missgl├╝ckten Versuch darstellte Lasagneplatten herzustellen, die besonders weich und magenfreundlich seien.

Die Briten hingegen schieben die Erfindung der Kunststofft├╝te den Schotten in die Schuhe. Diese haben n├Ąmlich nur nach einer sparsamen L├Âsung gesucht, wasserdichte und damit wiederverwendbare und wiederverwertbare Teebeutel zu erfinden. Wenn man an das Fassungsverm├Âgen heutiger Einkaufst├╝ten denkt ÔÇŽ gibt das jede Menge Liter Tee.

Auch die Schweizer, haben ganz ihrem kultursoziologischen Klischee, ihren eigenen Mythos, der sich um die Einkaufst├╝te rankt. In der Schweiz wollten n├Ąmlich engagierte Bankangestellte ihren Kunden einen neutralen und unauff├Ąlligen Transportbeh├Ąlter f├╝r ihr Bargeld anbieten. Hinsichtlich der schrillen Werbedrucke, die zuweilen auf Einkaufst├╝ten, eine ├Ąu├čerst am├╝sante Geschichte.

Nicht weniger zum Schmunzeln kommt man, wenn man sich die Geschichte der NASA anh├Ârt. Die haben n├Ąmlich nach einem Material und Beh├Ąltnis gesucht, mit dem sie Mondgestein sammeln und transportieren k├Ânnen. Wenn man bedenkt wie viele Erfindungen es aus Raum- und Weltfahrt in den Alltag geschafft haben, k├Ânnte hier sogar mehr als nur ein K├Ârnchen Wahrheit dran sein. Es gibt hier sogar einen Zeugen: der Astronaut Buzz Aldrin. Der soll n├Ąmlich der erste gewesen sein, der auf dem Mond mit einer Plastikt├╝te Mondgesteinsproben zur Erde gebracht hat. Die NASA selbst? Schweigt hier zu.

Verl├Ąsst man den Oxident und wendet seinen Blick gen Osten, so erf├Ąhrt man, dass die Einkaufst├╝te aus Plastik aus der kaukasischen, traditionellen Kopfbedeckung f├╝r Trauzeuginnen hervorgegangen ist. Schaut man noch weiter ├╝ber den Teller-, Erden- und Atmosph├Ąrenrand und lauscht Spezialagent Fox Mulder, so wurde die erste Plastikt├╝te in der N├Ąhe Roswells im Jahre 1947 ‘gefunden' wurden. Ein Alltagshelfer mit au├čerirdischen Wurzeln?

Wo immer sie auch ihren Anfang nahm. Wegdenken wollen wir sie nicht mehr. Etwas ├Âkologischer k├Ânnte die Einkaufst├╝te aber dennoch werden.

Einkaufst├╝ten. Zahlen. Daten. Fakten.

Auch hier gilt, wie in so vielem: Sprechen wir von Einkaufst├╝ten, so sprechen wir von Kunststofft├╝ten aus Polyethylen. Kein Einkaufskorb. Keine Baumwolltragetasche ÔÇŽ und weil die T├╝ten aus Plastik nun mal so hei├č umstritten und diskutiert sind, gibt es auch jede Menge Statistiken zum Thema.

2016 soll das Jahr gewesen sein, dass der Plastikt├╝te einen Riegel in Deutschland vorgeschoben hat. Eine Ver├Ąnderung in 2019 ist nicht wirklich festzustellen, auch wenn vereinzelnd H├Ąndler die Einkaufst├╝ten aus Polyethylen ihrem Unternehmen verbannt haben.

Insgesamt verbraucht ein jeder Deutscher im Jahr in etwa 71 Plastikt├╝ten. Viel? Nicht wenn man den Verbrauch im europ├Ąischen Vergleich sieht. Denn der EU-Durchschnitt liegt bei 198 T├╝ten pro Kopf. Dennoch m├Âchte die BRD das Bewusstsein ihrer B├╝rger dahingehend formen, dass der Jahresverbrauch von 71 Einkaufst├╝ten auf lediglich 40 sinkt.

Im europ├Ąischen Vergleich ist das osteurop├Ąische Bulgarien ├╝brigens ungeschlagener Spitzenreiter: 421 Plastikt├╝ten pro Kopf pro Jahr. Ganz vorbildlich sind hingegen die Iren, die lediglich 18 T├╝ten im Jahr verwenden. Dieser Unterschied kann einfach erkl├Ąrt werden. W├Ąhrend in Bulgarien die Einkaufst├╝te meistens noch als freie Beigabe zum Einkauf von den Unternehmen an ihre Kunden ausgegeben wird, so berechnen Gesch├Ąfte satte 44 Cent pro T├╝te in Irland. Das ist der europaweit h├Âchste Betrag, der f├╝r eine Einkaufst├╝te aus Polyethylen bezahlt werden muss. Unmittelbar nach der Preiseinf├╝hrung f├╝r Plastikt├╝ten in Irland sank der Verbrauch ├╝brigens von 328 auf 18. Wenn hier monet├Ąre Gr├╝nde nicht ausnahmsweise auch mal Auswirkungen auf unsere Umwelt haben k├Ânnen. Gut gemacht, Irland. Weiter so.

Generell wird jeder EU-Staat von eben jener dazu aufgefordert den Verbrauch von Plastikt├╝ten im Land zu senken; prozentual nat├╝rlich. Wie, das steht einem jeden Nationalstaat selbst frei.
In Deutschland hat sich diese EU-Richtlinie in einer freiwilligen Vereinbarung zwischen Politik und Handel niedergeschlagen: Plastikt├╝ten sind nur noch entgeltlich zu erwerben. So verspricht sich die Politik eine j├Ąhrliche Halbierung des Verbrauchs. Na, ob wir Deutschen auch solche Sparf├╝chse sind wie die Iren?

Viel interessanter ist eine andere Entwicklung in Deutschland. Denn es sind 92% der Bev├Âlkerung, die bereits freiwillig auf eine Einkaufst├╝te aus Plastik verzichten und unvergesslich ihren Korb oder Rucksack mit zum Einkaufen nehmen. So kommen sie erst gar nicht in die Versuchung auf einen umweltsch├Ądlichen Transportbeh├Ąlter zur├╝ckgreifen zu m├╝ssen. Findet der Deutsche sich dann aber doch mal in einer ‘einkaufst├╝tenlosen' Situation wieder, so greift er in gleichem Ma├če zur Plastik- oder Papiertasche. Der blaue Engel hingegen hat es noch nicht ins Bewusstsein der Deutschen geschafft.

Bewusstseinsaufruf: Die Folgen von Plastikt├╝ten zum Einkaufen f├╝r die Umwelt

Plastikm├╝ll ist ein Problem mit vielen Facetten. Eine davon sind die Einkaufst├╝ten. Seit sie in den M├Ąrkten als Transportbeh├Ąlter angeboten und genutzt werden, wird ├╝ber ihre Umweltvertr├Ąglichkeit diskutiert. Auch wir haben dem Thema umfassend gen├Ąhert. Doch einen Aspekt haben wir nicht ber├╝cksichtigt: Die Auswirkungen und Folgen von Plastikm├╝ll f├╝r unsere Umwelt.

Sch├Ân sehen Str├Ąnde mit Einkaufst├╝ten und anderem Plastikm├╝ll schon mal nicht aus. So manch idyllischer Urlaub kann einen plastischen D├Ąmpfer verpasst bekommen, hat man sich zwischen weggeworfenen Einwegflaschen und Einkaufst├╝ten zu sonnen und in den Strand zu betten.
Doch das passive Herumliegen und Verunreinigen der Landschaft ist nur die Spitze vom Eisberg.

Das Material, aus dem unsere Einkaufst├╝ten gewonnen werden, ist einfach sch├Ądlich und sch├Ądigt aktiv und mittelbar Natur, Tier und Mensch. Besonders schlimm ist die unsachgem├Ą├če Entsorgung, Verwertung und Verbrennung der Einkaufst├╝ten. Werden diese nicht bei ausreichend hohen Temperaturen verbrannt und werden die dabei entstehenden Abgase nicht ausreichend gefiltert, so entsteht umweltsch├Ądliches Kohlendioxid, Benzol, Ru├č und noch jede Menge andere Schadstoffe die in unsere Atmosph├Ąre gelangen.

Das Schlimme aber ist, dass ein jeder Plastikgegenstand, ausgesetzt Sonne, Luft und Leben immer Bruchst├╝cke seiner chemischen, giftigen Elemente an seine Umwelt abgibt.

Schlie├člich ist da auch der ganze Plastikm├╝ll in unseren Meeren und Gew├Ąssern. Einkaufst├╝ten k├Ânnen zum t├Âdlichen Verh├Ąngnis von Meeresbewohnern und Ozeanlebewesen werden. Besonders Jungtiere finden hier ihren schnellen und oft schmerzhaften und leidlichen Tod. Wer Einkaufstaschen aus Polyethylen verwendet, der tr├Ągt an seiner Hand nicht nur eine Tasche gef├╝llt mit Eink├Ąufen, sondern auch Verantwortung ÔÇŽ und zwar das seine erworbene Einkaufst├╝te nicht zum Leid des Ozeanlebens beitr├Ągt.

Entsetzlich wird es dann auch, wenn man mitbekommt, dass Tiere die Einkaufst├╝te aus Plastik als Nahrung zu sich nehmen. Verschlingen z.B. Seev├Âgel nur winzige Teile des Kunststoffes als vermeintliche Nahrung, so lagern sich diese Teile im Magen ab und k├Ânnen weder verdaut, noch ausgeschieden werden. Das Ergebnis? Das Tier verhungert. Doch nicht nur V├Âgel sind davon betroffen. Indische K├╝hle und mittel├Âstliche Kamele leiden ebenfalls unter gef├╝lltem Magen mit Einkaufst├╝ten, Plastiken und Co.

Einkaufst├╝ten haben eine lange Zersetzungszeit. Es gilt als das am l├Ąngsten lebige Material. Doch es zersetzt sich auch ÔÇŽ und in was es sich zersetzt ist ganz und gar nicht gesund f├╝r und Umwelt.
Es sind kleinste Partikel, die sich von der Einkaufst├╝te l├Âsen, die krebserregend sind. Diese gelangen dann ins Grundwasser und so auch als Trinkwasser in tierische und menschliche Organismen.

Die Diskussionen um die ├Âkologische Sch├Ądlichkeit der Einkaufst├╝te sind nicht ganz unberechtigt.

Vom Erd├Âl zum Einkaufshelfer: Die Herstellung der Einkaufst├╝ten

Bei der Einkaufst├╝te handelt es sich um zwei separate Kunststofffolien, die zusammengeschwei├čt werden. Diese Folien sind aus Polyethylen, ein aus Erd├Âl gewonnenes Nebenprodukt.

Polyethylen ist dabei in seiner chemischen Zusammensetzung nicht auf nat├╝rliche Weise kompostierbar. Zwar wird das Material unter dem Einfluss von starker Sonnen- und W├Ąrmeeinwirkung spr├Âde und zerf├Ąllt; es zersetzt sich aber nicht in einzelne Mikrostoffe, die von Tieren, Pflanzen und Umwelt positiv in den Lebenskreislauf integriert werden. Daf├╝r, dass wir in der Regel eine Einkaufst├╝te maximal eine halbe Stunde nutzen, bleibt sie daf├╝r aber 300 bis 400 Jahre erhalten. Denn so lange braucht es, bis sie wieder zu Staub geworden ist.

Doch wie wird aus dem schwarzen z├Ąhen Erd├Âl nun er beliebter Einkaufshelfer? Das Grundmaterial zur Herstellung ist Polyethylen. Dies wird zur Weiterverarbeitung in gro├čen Silos aufbewahrt. In seiner Form ist das Polyethylen dabei fest und in kleine K├╝gelchen gepresst, die eine durchsichtige, klare Farbe haben.

Diese kleinen Granulatk├╝gelchen werden in einem zweiten Beh├Ąlter bei 280┬░C erhitzt, bis sich verfl├╝ssigt haben. Das nun verfl├╝ssigte Polyethylen wird, mittels Dampfdrucks unter die Decke der Fabrikhalle gepumpt. Dies ist notwendig, damit der Stoff, der nun als Kunststoff bezeichnet wird, abk├╝hlen und auf seine ben├Âtigte Dicke ‘gezogen' werden kann. Durch diesen Prozess gewinnt das Material an Struktur, Stabilit├Ąt und Rei├čfestigkeit.

Gelangt das verfl├╝ssigte Polyethylen also an den h├Âchsten Punkt im Turm, so ist es bereits dabei sich wieder zu festigen und kann in Form von d├╝nnen Folien auf Rollen weiter transportiert werden k├Ânnen. Die Folie wird im weiteren chemisch angeraut, denn nur so ist das Material sp├Ąter bedruckbar. Die einstmaligen Granatk├╝gelchen sind nun eine dicke Rolle Kunststofffolie.

Jetzt geht es der Kunststofffolie auf der Rolle an den Kragen ÔÇŽ und zwar mit ihrem jeweils pers├Ânlichen Design.

Denn bevor die lange Folie geschnitten wird, wird sie mit dem jeweiligen Logo und Motiv eines Unternehmens bedruckt. Auch hier erh├Ąlt man am Ende wieder die Folie auf eine Rolle gerollt.
Es geht weiter. Wie? Mit einem potentiellen Zwischenschritt. Denn nach Bedarf k├Ânnen jetzt Verst├Ąrkungen in die sp├Ątere Innenseite der Plastikt├╝te eingeklebt werden. Das sind kleine, stabilisierende Streifen, die ebenfalls aus Polyethylen gefertigt werden. Sie bieten der Einkaufst├╝te eine vertikale Stabilisierung, lassen die Einkaufst├╝te jedoch noch problemlos falten und knicken.

Es folgt das Zurechtschneiden der einzelnen Kunststoffseiten. Die Gr├Â├če ist dabei bereits durch das zuvor gedruckte Design definiert. Das einzige was jetzt noch fehlt, sind die Tr├Ągeroptionen. Bei integrierten Tr├Ągern in der Kunststoffseite, wird dazu der Griff einfach ausgestanzt. Erst nach dem Stanzen erfolgt das Schneiden. Hier werden die T├╝ten von der Rolle gel├Âst, verpackt und k├Ânnen an den jeweiligen H├Ąndler verschickt werden.

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