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Einkaufstüte Test 2018 • Die 8 besten Einkaufstüten im Vergleich

Erst in den Sechziger Jahren hat sich die Einkaufstüte übrigens in ihrer heutigen Form und Gestalt als Plastiktüte in Europa durchgesetzt. Gleichzeitig mit ihrer Einführung begann auch ihr Untergang. Denn seit jeher ist die Einkaufstüte als Plastiktüte ein ökologische Sünde und gesellschaftlich global heiß umstritten. Im Folgenden folgt eine Zusammenstellung der Top 10 Einkaufstüten.

Einkaufstüte Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Pro DP Einkaufstüte kaufdichgruen Einkaufstüte PGV GmbH Einkaufstüte Perga GmbH Einkaufstüte Tragetasche DPS Shopfitting Einkaufstüte Rodenbacher Papieragentur GmbH Einkaufstüte RayLineDo Einkaufstüte good4food Einkaufstüte
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,07
sehr gut
1,36
sehr gut
1,50
gut
1,65
gut
1,94
gut
1,97
gut
2,10
gut
2,87
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.6 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen

2.6 von 5 Sternen
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3.9 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

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Marke Pro DP kaufdichgruen PGV GmbH Perga GmbH Tragetasche DPS Shopfitting Rodenbacher Papieragentur GmbH RayLineDo good4food
Ausführung

Tragetasche

Tragetasche

Tragetasche

Tragetasche

Tragetasche

Tragetasche

Tragetasche

Tragetasche

Dimension

32+ 12 x 40cm

21,5 x 11 x 25cm

38 x 45 cm

24 x 35 + 2 cm

380 x 450 + 50 mm

175 x 90 x 230 mm

50 x 36 x 0,1 cm

45×50+5 cm

Material

Papier

Papier

Polyethylen

Kunststoff, LDPE

Polyethylen

Papier

Polyester

Kunststoff, LDPE

Stärke

k. A.

70 gsm

k. A.

k.A.

40 µ

80 g/qm

k. A.

12 kg Tragkraft

Gewicht

k.A.

18 g

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

Farbe

rot, rosa, blau, mint,schwarz

braun, ungebleicht

weiss

weiss

weiss

braun

orange, schwarz, blau, lila, rot, rosa, grün

weiss

mit Henkel

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Biologisch abbaubar

nein

ja

nein

nein

nein

ja

nein

nein

Umweltfreundlich

ja

ja

nein

nein

nein

ja

nein

nein

Besonderheiten
  • Ecotasche
  • In 3 Grössen
  • Tragfeste Henkel
  • Mehrfarbig
  • Made in Germany
  • recycelbar
  • reißfest
  • hohe Tragkraft
  • von Kunststoffen
  • Papierstärke von 70 gsm
  • verstärktes Griffloch
  • hohe Tragkraft
  • praktisch
  • unisex
  • leicht in Handhabung
  • unbedruckt
  • günstig
  • hohe Tragekraft
  • praktish
  • unisex
  • LDPE Grifflochtaschen
  • hohe Tragkraft
  • Folie in weiss
  • mit verstärkter Griffzone
  • Gute Qualität
  • 100 % recyclebar
  • unbedruckt
  • mit Henkel
  • praktisch
  • Ecoprodukt
  • wasserfest
  • leicht
  • hohe Tragkraft
  • 100% Polyester
  • umweltfreundlich
  • extrem reißfest
  • Handschlaufe
  • sehr stabil
  • ohne Druck
  • bis zu 12 kg Tragkraft
Benutzerfreundlichkeit
Preis-Leistungsverhältnis
Komfort
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Was ist eine Einkaufstüte ?

Schauen wir den Begriff doch einmal genauer an: Einkaufstüte.

Es ist eine Tüte zum Einkaufen. Sie dient dem Transport gekaufter und erworbener Güter, wie Lebensmittel.
Sprechen wir von einer Einkaufstüte sprechen wir in der Regel von einer Plastiktüte in Klotzbodenform, mit Tragehenkel, in die wir die alltäglichen Einkäufe vom Supermarkt verstauen, um sie von der Kasse ins Auto und anschließend ins Eigenheim zu tragen. Ihr Zweck ist definiert: Sie ist zum Einkaufen da. Ihr Material gesellschaftlich assoziiert: Polyethylen.

Ihre Verwendung? Aktuell einem Wandel unterzogen. Denn Einkaufstüten aus Plastik gelten zwar weiterhin als unbeliebte Alternative für Taschen. Vergessliche Einkäufer; haben aber aufgrund ihrer Beschaffenheit und Materialverarbeitung eine mittlerweile eine längere Nutzdauer als ein einziges Mal. Plastik-Einkaufstüten Vorreiter in diesem Aspekt ist die Lebensmittelkette Aldi. Ein jeder kennt die stabilen, voluminösen Klotzbodentüten aus Polypropylen mit ihrem bunten, werbenden Aufdruck. Wer clever ist, kann die Einkaufstüte also einfach beim nächsten Mal mit zum Einkaufen nehmen und muss nicht eine Neue erwerben.

Einkaufstüten sind auch immer zum Tragen in der Hand. Das heißt, sie haben einen Griff oder Laschen zum Tragen. Die ersten Einkaufstüten waren mit Trägern ausgestattet, die Unterhemdträgern ähnelten. Heute gibt es verschiedene Trageformen, wie Griffstanzungen, Reiterband oder einfache Henkelträger. Generell werden Einkaufstüten mit Hartgriff als Alternative zu den typischen Schlaufentüten gesehen. Im Tragekomfort unterscheiden sich diese Griff- und Tragevarianten allerdings nicht. Allerdings in ihrer Beschaffenheit, denn Hartgrifftüten sind oft auch wiederverschließbare Tüten und werden mit praktischen Seiten- und Bodenfalten produziert. Das bietet zusätzliche Stabilität und erhöht, besonders bei sperrigen Einkaufsgegenständen, den Tragekomfort. Interessiert man sich für die Herstellung von Einkaufstüten, sei darauf hingewiesen, dass in der Regel die Griffform und -art individuell festgelegt werden kann.

Anwendung und Vorteile

Die Anwendung ist durch den Begriff definiert. Sie dient zum Einkaufen und hier vornehmlich für den Transport der erworbenen Produkte. Grundsätzlich kann eine Einkaufstüte natürlich aber auch zweckentfremdet werden; schließlich müssen nicht ausschließlich Einkäufe mit ihr transportiert werden, oder was meinen Sie?

Da wir generell mit der Einkaufstüte auch die Plastiktüte assoziieren, soll im Folgenden auch vornehmlich auf die Vorteile dieser Kunststoff- und Plastiktüten zum Einkaufen eingegangen werden. Werden im Folgenden noch Alternativen zur Einkaufstüte aus Plastik vorgestellt, so geht dies Hand in Hand mit ihren jeweils spezifischen Vorteilen.

Auch wenn es noch sehr dünne und schnell reißende Einkaufstüten aus Plastik gibt, so zeichnen sich die typischen Kunststofftüten, die zum Kauf an den Kassen der Einkaufs- und Supermärkte angeboten werden, durch ihre hohe Stabilität und Festigkeit aus. Gleichzeitig gelten sie als bislang günstigste Variante hinsichtlich ihrer Herstellungskosten. Darüber hinaus sind sie chemikalien- wie wasserbeständig.

Sie vereinen zwei zentrale Merkmale, die für einen erfolgreichen Einkauf einfach unumgänglich machen: großes Fassungsvermögen mit Stabilität zu einem äußerst geringen Eigengewicht. Denn Plastikeinkaufstüten sind äußerst leicht, halten dafür aber umso größeren Belastungen stand. Die Belastbarkeit von Einkaufstüten ist in einem Einkaufstüten Test übrigens eines der wichtigsten Testkriterien. Schwachstellen weisen Einkaufstüten, bei Überbelastung, hingegen häufig im Bereich der Tragevorrichtung auf. Schlaufen reißen. Träger lösen sich. Auch dies war ein wichtiges zu testendes Kriterium für einen Einkaufstüten Test.

Da unsere heutigen Einkaufstüten aus Polyethylen für ihren häufigen Einsatz und Gebrauch konzipiert werden, kommt ihnen ein weiterer Vorteil ihrer Produktbeschaffenheit zu Gute: Sie ist auf ein Minimum ihrer eigentlichen Größe faltbar und damit selbst im Bund des schicken Minikleides unsichtbar zu verstauen. Sie passt in jeden Rucksack, in jede Manteltasche und in jede Hosentasche. Wer möchte kann seine Einkaufstüte immer mit sich führen. Das einzige Problem und des Einkaufstüten größtes paradoxe Dilemma?

Wir vergessen sie ebenso gerne, wie wir sie erneut zum Kauf auf das Fließband an der Supermarktkasse legen. Doch wären wir nicht so vergesslich, wäre die Einkaufstüte nicht so ein voller Erfolg … und das seit einem guten halben Jahrhundert.

Alternativen und ökologische Verantwortung

Mit Einführung der Einkaufstüte aus Plastik wurde auch gleichzeitig die politische wie ökologische Diskussion um eben diese nach Europa gebracht. Zwanzig Jahre hat es gedauert, bis die Plastikeinkaufstüte in den Supermärkten kostenpflichtig wurde. Weitere zwanzig Jahre hat es gedauert, bis die ersten Nationen die Plastiktüte aus ihrem Land und Territorium verbannen.

Immer wieder zwischendurch haben sich versucht verschiedene Alternativen zur Einweg-Einkaufstüte aus Plastik durchzusetzen. Solche Alternativen stellen Einkaufsnetze, Stofftaschen, Einkaufskörbe oder Bioplastiktüten dar. Mal sind sie mehr im Trend, mal weniger. Je nachdem wie politisch brisant und aktuell das Thema gerade ist. Dass die Einkaufstüte aus Polyethylen als die Umweltsünde schlechthin gilt und als D A S Symbol der globalen Wegwerfgesellschaft gehandelt wird, wundert daher auch nicht.

Die seit den 60ger Jahren schwellende Debatte scheint sich im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit jedoch langsam aufzulösen. Die Alternativen werden einfach immer umfassender. So wundert es nicht, dass die verwendeten Materialien zur Herstellung der Einkaufstüte ebenfalls ein Testkriterium für einen Einkaufstüten Test darstellt.

Heute sind mittlerweile sogar Einkaufstüten aus nachwachsenden Rohstoffen, Polymilchsäure oder Mais- bzw. Kartoffelstärke erhältlich. Sie erfüllen die gleichen Qualitäten und Produkteigenschaften wie reguläre Einkaufstüten aus Kunststoff.

Dazu haben sie aber noch einen weiteren Vorteil: Sie sind in ihrer Produktbeschaffenheit biologisch abbaubar … und zwar rückstandslos. Somit geht die Einkaufstüte in den Zyklus aus biologischer und ökologischer Wiederverwertung, Leben und Tod erneut ein.

Trends und Entwicklung

Dass die Einkaufstüte aus Polyethylen keine kostenlose Zugabe mehr ist, hat sich seit einigen Jahren in Deutschland und Europa als Standard etabliert. Es wird als Sieg der Ökologen gegen unnötigen Müll gewertet.

Schaut man sich die Statistiken an, so staunt man dennoch. Denn jährlich werden immer noch pro Kopf etwa 65 Einkaufstüten produziert. Das ist eine ganze schöne Menge und bei 81 Millionen Deutschen keine zu unterschätzende Summe.

Früher gab es ungefragt die Tragetasche aus Kunststoff zum Einkauf hinzu. Heute muss dafür in die Tasche gegriffen werden. Damit wurde dem verschwenderischen Verbrauch und gedankenlosen Umgang mit Plastikeinkaufstüten ein Riegel vorgeschoben. Der Umsatz ist seitdem stetig zurückgegangen. Deutschland nimmt hier übrigens eine Vorreiterrolle im europäischen Vergleich ein. 2016 wurde es dann schließlich amtlich: Die Einkaufstüte aus Kunststoff darf nicht mehr kostenlos als Beigabe zum Einkauf ausgegeben werden. Die Unternehmen haben unmittelbar reagiert. Drogerieketten wie Rossmann und Müller haben umgehend ihre kleinen attraktiven Einkaufstütchen aus Plastik aus dem Programm genommen. Eine Alternative bieten sie nicht an. Der Einzelhandel ist von dieser Verbannung der Kunststofftüte übrigens ausgeschlossen.

Jetzt kommt ein neues Highlight in der Debatte um die öko-(un-)freundliche Einkaufstüte: Die ersten Staaten der Erde verbieten die Verwendung von Plastiktüten generell. Indien ist hier einer der großen Vorreiter. Vorbildlich und richtungsweisend werden sämtliche Plastiktüten zum Einkaufen aus dem Leben der Inder verbannt. Wir wünschen ihnen viel Erfolg dabei. Sie verdienen es. Das Land verdient es.

Während die ersten Länder und Nationen also damit beginnen, die Einkaufstüten aus Polyethylen einfach zu verbieten und ihre Verwendung mit monetären, hohen Strafen zu belegen, wird die Deutschland noch weiter an den Verbrauchergeist appelliert, seinen ökologisch einwandfreien Einkaufskorb ja nicht zu vergessen, wenn er wiedermal die Supermarktregale leer kaufen möchte.
Ein Verbot der Einkaufstüten ist wahrlich nicht in Sicht …. oder etwa doch?

Denn die EU will auch was zu melden haben, wenn es um die Einkaufstüte geht … und besonders, wenn es um die Wandstärke eben jener geht. Denn hier soll ein zentraler Unterschied gemacht werden. Aber mal ganz von vorne: Sprechen wir von Einkaufstüten, dann verbildlichen wird stabile, große Mehrwegtüten aus Kunststoff, wie wir sie von den großen Supermarktketten wie Aldi, Plus, Lidl oder Edeka kennen. Aber Einkaufstüten sind auch die kleinen Kunststoffbeutel, in denen wir an der Gemüse- und Obsttheke ere Vitamine packen … und die will der Umweltkommissar der EU Janez Potocnik verbieten lassen; die sogenannten ‚leichten‘ Plastik- und Einkaufstüten, deren Wandstärke weniger als 0,05 Millimeter beträgt.

Wie erfolgversprechend sein Anliegen ist, wird sich noch zeigen. Begründet sind die Forderungen des Umweltkommissars auf jeden Fall. Verschmutzen die leichten Einkaufstüten doch vornehmlich unsere Gewässer und Seen und werden teilweise sogar von Wildtieren gefressen.

Die Alternative ‚blauer Engel‘. Schon gehört? Nein? Dann mal aufgepasst. Es werden in Deutschland jetzt nämlich Einkaufstüten aus Kunststoff verkauft, die aus Recyclingmaterial hergestellt wurden. Sie sind mit dem ‚blauen Engel‘ als Logo gekennzeichnet und gelten als die bislang beste Lösung. Klar, dass auch dieses Testkriterium in einem Einkaufstüten Test berücksichtigt wird. Wer um den Erwerb einer Einkaufstüte also nicht herumkommt, der sollte unbedingt auf das Label achten. Dann klappt es auch mit dem grünen Gewissen.

Einkaufstüten und ihre Öko-Bilanz

Haben wir gewusst, dass der ökologische Fußabdruck einer Plastiktüte geringer ist, als der einer Baumwolltragetasche? Nein? Jetzt schon! Denn um CO2-komform mit seinem Stoffbeutel einkaufen gehen zu können, muss dieser siebenmal häufiger genutzt werden, wie die Einkaufstüte aus Polyethylen. Geht man noch einen Schritt weiter und studiert den Einfluss beider Produkte auf die Erderwärmung, so zeigt sich, dass der ökologisch als grün proklamierte Jutebeutel 131mal häufiger in die Hand zu nehmen ist, als ihr kunststofflicher Vertreter.

Weil der Ökotrend sich durchzusetzen scheint, schauen wir auch bei den Einkaufstüten aus erneuerbaren Rohstoffen genauer hin. Sind die ökologisch 100%-ig abbaubaren Einkaufstüten wirklich so ökologisch einwandfrei, wie Glaube gemacht werden soll? Leider ist auch ihre Ökobilanz negativ. Da reicht es schon aus, wenn man sich den Herstellungsprozess anschaut. Denn bei diesem sind die Umweltauswirkungen gleich doppelt so hoch. Am besten kauft man also doch nur das ein, was man mit beiden Armen, ohne Tüte tragen kann 😉 …. wer doch nach D E R Top Einkaufstüte sucht, der wird in einem Einkaufstüten Test sicherlich Erfolg haben.

Einkaufstüten und ihr Material

Es drängt sich dann doch immer wieder in den Vordergrund: Aus welchem Material ist die Einkaufstüte hergestellt und wie ökologisch verträglich ist es wirklich? Die Einkaufstüte wird schon zum wahren Mythos, zum Sinnbild einer Idee, einer Vorstellung, eines Leitgedanken, einer Utopia.
Deswegen wurde in Tests auch nochmal genauer beim Material hingeschaut und dieses, jeweils für sich, auf seine Umweltverträglichkeit als Einkaufstüte untersucht. Auch dieses Testkriterium hat einen besonderen Stellenwert bei der Beurteilung der Einkaufstüten im Test eingenommen.

Einkaufstüten aus Baumwolle sind eigentlich Trage- bzw. Einkaufstaschen. Sie gelten als D I E grüne Alternative gegen Plastik-Einkaufstüten. Sie sind umweltfreundlich. Oder etwa doch nicht? Die Herstellung dieser Jutebeutel braucht eine Menge an Wasser … und Baumwolle wächst dort, wo Wasser rar und spärlich ist. Dann kommen noch die Pestizide und Düngemittel hinzu, die ebenfalls den CO2 Fußabdruck der Baumwoll-Einkaufstasche definieren. Wir haben es gerade schon festgestellt und machen es erneut: Wer mit ökologisch reinem Gewissen mit seiner Baumwolltasche einkaufen möchte, der muss diese weitaus häufiger im Einsatz haben als seine Einkaufstüte aus Polyethylen. Aber was ist mit den Bakterien, die sich so gerne in den groben Fasern der Baumwolle festsetzen? Tja! Da hilft nur Waschen … und schon ist das gute Gewissen und der positive CO2 Fußabdruck der Baumwolltasche auch schon wieder hinüber.

Auch die Papiertüten, die einst als wahre Alternative zur Einkaufstüte aus Kunststoff galten, schneiden, beim genaueren Hinsehen, nicht wirklich gut ab. Papier ist ein instabiles Material. Es kann schnell reißen. Besonders, wenn schwerere Gegenstände transportiert werden sollen. Damit die Einkaufstüte aus Papier auch der Belastung Stand hält, gilt es die Papiertüte reißfest zu produzieren … und das bedarf hohen Aufwand, jede Menge Chemie und noch mehr Energie. Umweltfreundlichkeit Ade! CO2 oh weh!

Bioplastik ist zwar eine gute Idee, stößt aber auch an seine Grenzen, wenn es um die Entsorgung geht. Denn hier hat der Stand der Technik noch nicht aufgeholt und der Bioplastikmüll kann nicht wie anderer Plastikmüll entsorgt werden. Außerdem bedeutet ‚Bio‘ in diesem Fall lediglich, dass sie aus schnell nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Zuckerrohr gewonnen worden sind. Dass dadurch Ackerland und Nutzfläche für Getreide und Nahrung wegfällt, wird hier oft und gerne vergessen. Bio darf hier also nicht mit umweltfreundlicher verwechselt werden.

… und dann wäre da noch das Argument, die Bioplastiktüten seien kompostierbar. Nun ja. Sind sie auch. Leider aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen … und diese sind nicht ohne weiteres zu schaffen. So bedarf die Einkaufstüte aus Bioplastik etwa 12 Wochen, bevor sie beginnt sich zu zersetzen. Aber auch nur dann, wenn sie 60°C Hitze und einer Luftfeuchtigkeit von 95% ausgesetzt ist. Beide Parameter werden von unseren modernen Müllverbrennungs- und Kompostierungsanlagen nicht erfüllt. Der Bioplastikmüll stellt, am Ende seiner Lebenszeit, somit ein weiteres Problem bei der Müllentsorgung dar, statt Abhilfe zu schaffen.

Plastik ist und bleibt nun mal die Nummer Eins. Der Ökologische Fußabdruck stimmt.

Das Verhältnis zwischen Herstellung, Kosten und Nutzen stimmt auch und irgendwie mögen wir diese bunt bedruckten Werbeträger doch irgendwie, oder nicht?

Auf folgende Testkriterien kommt es in einem Einkaufstüten Test an

Einkaufstüten sollen einen sicheren und komfortablen Transport der erworbenen Lebensmittel und Güter garantieren. Sie sollen stabil und sicher sein. Je nach Größe und Fassungsvermögen haben sie unterschiedlichen Belastungen Stand zu halten. Je nach Materialbeschaffenheit kann sie als Kühlbox wie Brötchentüte fungieren. Doch einige Testkriterien hat jede Einkaufstüte zu erfüllen … und genau diese sind entscheidend in einem Einkaufstüten Test.

Testkriterium: Stabilität und Reißfestigkeit

Genau das was wir nicht wollen. Eine Einkaufstüte, die mitten beim Überqueren der Straße reißt und den gesamten Einkauf auf dem Boden verteilt. Produkt im Test durchgefallen. Einkaufstüten sollen Sicherheit bieten und stabil sein. Je dicker die Seitenwände, desto reißfester ist die Einkaufstüte.

Testkriterium: Verwendung? Mehrfach!

Auch das ist ein Muss geworden. Die Einkaufstüte ist für den mehrmaligen Gebrauch und Nutzen ausgelegt. Bis zu 100 Mal kann eine einzige Plastiktüte verwendet werden. Das sind die Anforderungen. Können diese nicht erfüllt werden, kommt die Tüte nicht auf den Markt. So einfach ist das. Psst! Dies gilt allerdings nur für unsere klassischen Einkaufstüten, nicht jedoch für die ‚leichten‘ Plastiktüten, in denen Obst und Gemüse abgepackt wird.

Plastik ist nicht gleich Plastik.

Bioplastik, Ökokunststoff, klassisches Polyethylen? Sie alle haben ihre Vorteile. Sie alle ihren CO2 Fußabdruck. Klassisch ist immer noch am besten … und grünsten. … und wer auf den blauen Engel beim Kauf achtet, wird sogar zum Recycling Champion.

Testkriterium: Tragekomfort

Auch dieser spielt eine zentrale Rolle. Denn dafür sind die Einkaufstüten schließlich da … um, prall gefüllt, getragen zu werden. Das ist zumindest ihre Funktion, Aufgabe und Daseinsberechtigung. Beim Tragen können Verbraucher und Nutzer über verschiedene Trage- und Griffarten entscheiden. Hier spielt die Qualität der Materialverarbeitung eine besondere Bedeutung. Am Ende entscheidet die persönliche Vorliebe und wie die Einkaufstüte letzten Endes tatsächlich in der Hand liegt.

Testkriterium: Design

Man mag es nicht glauben, aber die Einkaufstüte hat doch irgendwie Stil. So wie sie zum Symbol der modernen globalen Wegwerfgesellschaft geworden ist, so ist sie auch zum zynischen Markenzeichen rebellierender Generationen geworden. Die Einkaufstüte ist Ausdruck, Stigma und Messsage.

Daher legen die Unternehmen auch viel Wert auf die werbende Gestaltung ihrer individuellen Einkaufstüten. Denn so setzten auch sie ein Zeichen … und zwar ihres. In Form von bedruckten Einkaufstüten, die werbend von den Bürger der BRD durch die Lande getragen werden. Tja, und weil die Einkaufstüte zum Accessoire geworden ist, wird im Top 10 Einkaufstüten Test auch das Design als Entscheidungs- und Bewertungskriterium mit auf die Goldwaage gelegt.

Testkriterium: Kosten

Ja irgendwie schon. Dann aber auch wieder nicht.

In der Regel kostet eine Standard Einkaufstüte in der BRD 10 Cent. Manche Ketten nehmen ein wenig mehr.
In seltenen Fällen etwas weniger. Deutschland bietet damit, im europäischen Vergleich, seinen Bewohnern die Einkaufstüte noch relativ günstig an. Spitzenreiter mit 22 Cent pro Einkaufstüte sind die Finnen.

In Tests wurde aber aus einer anderen Perspektive hingeschaut und unterschiedliche Angebote von Unternehmen wurden verglichen, die den Massenverkauf von individuell gefertigten Plastikeinkaufstaschen anbieten … und hier sind die Kosten definitiv ein ausschlaggebendes Kriterium zur Kaufentscheidung. Die Kosten stehen dabei natürlich immer in Relation mit jeweiligen Features, wie individuelle Farb- und Motivgestaltung, blauer Engel, Griffoption, Material oder exotische Extras wie Kühlfunktion oder Verschlussmöglichkeiten.

Wo man die Einkaufstüte am besten kaufen kann?

Tja. Hier entscheidet wohl der jeweilige Verbraucher. Stehe ich, als Vergesslicher CO2-Einkaufstüten-Schmarotzer ohne Einkaufstüten-Alternative an der Tasche, dann kaufe ich die Einkaufstüte auch an der Kasse.

Was aber, wenn sie dasjenige Unternehmen sind, das eben jene schusseligen Kunststofftaschen-Banausen diese Umweltsünde als Transportmittel zum Verstauen, bei ihnen erworbener Lebensmittel, verkaufen dürfen? Dann macht es die Masse … und hier bestellt man seine Einkaufstüten am besten Online. Dazu einfach die Angebote führender Hersteller und Produktionsunternehmen vergleichen und sich für das für einen persönlich beste Angebot entscheiden. Plastiktüte in Größe, Volumen und Griff auswählen, Design und Farbe gestalten und schon kann die Einkaufstüte in die Massenproduktion gehen und die deutschen Haushalte erobern.

Wissenswertes und Ratgeber

Einkaufstüten, der sündiger Begleiter aus Plastik im Alltag. Sie sind überall … und nicht wegzudenken. So manche heiße Diskussion hat sich an ihnen schon entfacht, doch geändert hat es nichts.

Nur das die Einkaufstüte zum Statussymbol einer Gesellschaft geworden ist: unserer … und die zeichnet sich aus durch Umweltverschmutzung, CO2 Emissionen, blaue Engel und eine kleine unschuldige Tüte, die er aller Leben um so viel einfacher macht. Was gibt es noch zu wissen, über diese Ikone der Neuzeit?

Geschichte der Einkaufs- und Plastiktüte

Sie gilt als Erfindung der Moderne: unsere Einkaufstüte aus Polyethylen in der bekannten Klotzbodenform. Die Tüte an sich ist aber schon seit jeher ständiger Begleiter der Menschheit und hilft dabei Gegenstände zu transportieren.

So wie wir unsere Einkaufstüte heute aber kennen, ist sie das erste Mal 1853 erschienen …. und zwar durch den Papierfabrikanten Bodenheim. Die erste Plastiktüte zum Einkaufen wurde hingegen erst ein gutes Jahrhundert 1961 später eingeführt. Es war das Kaufhaus Horten aus Neuss, das mit der Einkaufstüte aus Kunststoff ein neues Zeitalter in der Einkaufs-Transport-Geschichte eingeläutet hat. Jene Tüten des Kaufhauses Horten wurden noch ‚Hemdchentüten‘ genannt. Warum? Weil ihre Träger die Gestalt von Trägern von Unterhemden hatten.

1965 wurde die Reiterbandtragetasche entwickelt. Der Prototyp unserer heutigen Einkaufstüte. Sie gilt übrigens auch als die erste richtige Plastiktasche zum Tragen und Verstauen von Einkäufen.

Geht man noch einen Schritt weiter und schaut sich die Geschichte und Entwicklung der Tüte als solche an, so führt unsere Reise bis hinein in die Steinzeit. Denn hier hat der Neandertaler bereits aus Blättern, Tierhörnern und anderen Materialien Behälter in spitzer, kegelförmiger Gestalt geformt, um Beeren, Nüsse, Körner und Samen zu sammeln und zu transportieren. ‚Behälter‘ aus verschiedenen Materialien haben dem Menschen also seit jeher als Transportoption gedient.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden dann die ersten Tüten industriell gefertigt. Hierfür wurde Altpapier verwendet.
Diese Tüten sollten die Verwendung von Tierblasen und Hörnern als Transportbehälter ablösen. Die eigentliche industrielle Eroberung der Einkaufstüte hat dann aber erst mit Bodenheim begonnen. Bodenheims Papiertüten wurden damals vornehmlich zum Abfüllen von pulverförmigen Produkten, wie Mehl, Soda, Düngemittel oder auch Chemikalien verwendet. Besonders der Samengroßhandel hat das von Bodenheim entworfene Produkt mit Begeisterung aufgenommen.

Ein wenig mehr Gestalt nahm die Einkaufstüte dann 1902 mit den Innovationen durch Max Schuschny aus Wien an, der der Einkaufstüte nicht nur zwei Henkel, sondern auch einen festen Standboden gegeben hat.

Den Durchbruch erzielte die Einkaufstüte, damals noch aus gehärtetem Papier, aber erst Mitte der 1950ger in den USA. Dieser Durchbruch ging einher mit der Etablierung und Eröffnung der ersten Großsupermärkte und Ketten. Die Papiertüte hat es allerdings nicht lange zu Ruhm, Ehre und Nutzen gebracht. Denn sie wurde, aus ökonomischen Gründen, schnell von der wesentlich günstigeren und auch grüneren Plastiktüte abgelöst. Seitdem gilt: Plastik statt Baumwolle, wenn es um die Einkaufstüte geht.

Schon damals wurden Einkaufstüten als Werbeträger verwendet. Ihnen wird eine besonders hohe Reichweite nachgesagt. Mit Beginn der 1970ger hat eine wahre Invasion der Einkaufstüte als Werbeträger stattgefunden. Schrille Aufdrucke, aussagekräftige Logos – das sind die Richtlinien für Einkaufstütendesign. Damit hat sich die Einkaufstüte auch einen kulturhistorischen Platz gesichert. Denn, nicht nur aufgrund ihrer hart umstrittenen CO2- und Öko-Bilanz, die Einkaufstüte ist einfach ein Kultobjekt.

Geschichtliche Mythen, die einfach interessant sind

Die ‚offizielle‘ Geschichte der Einkaufstüte ist nun bekannt. Doch wie es mit jeder kulturhistorischen Ikone so ist, so ranken sich auch um die Entstehung der Einkaufstüte aus Polyethylen Mythen und Legend … und zwar von Land zu Land und Nation zu Nation ganz unterschiedliche.

Die Italiener glauben z.B., dass dieser nützliche Einkaufshelfer lediglich einen missglückten Versuch darstellte Lasagneplatten herzustellen, die besonders weich und magenfreundlich seien.

Die Briten hingegen schieben die Erfindung der Kunststofftüte den Schotten in die Schuhe. Diese haben nämlich nur nach einer sparsamen Lösung gesucht, wasserdichte und damit wiederverwendbare und wiederverwertbare Teebeutel zu erfinden. Wenn man an das Fassungsvermögen heutiger Einkaufstüten denkt … gibt das jede Menge Liter Tee.

Auch die Schweizer, haben ganz ihrem kultursoziologischen Klischee, ihren eigenen Mythos, der sich um die Einkaufstüte rankt. In der Schweiz wollten nämlich engagierte Bankangestellte ihren Kunden einen neutralen und unauffälligen Transportbehälter für ihr Bargeld anbieten. Hinsichtlich der schrillen Werbedrucke, die zuweilen auf Einkaufstüten, eine äußerst amüsante Geschichte.

Nicht weniger zum Schmunzeln kommt man, wenn man sich die Geschichte der NASA anhört. Die haben nämlich nach einem Material und Behältnis gesucht, mit dem sie Mondgestein sammeln und transportieren können. Wenn man bedenkt wie viele Erfindungen es aus Raum- und Weltfahrt in den Alltag geschafft haben, könnte hier sogar mehr als nur ein Körnchen Wahrheit dran sein. Es gibt hier sogar einen Zeugen: der Astronaut Buzz Aldrin. Der soll nämlich der erste gewesen sein, der auf dem Mond mit einer Plastiktüte Mondgesteinsproben zur Erde gebracht hat. Die NASA selbst? Schweigt hier zu.

Verlässt man den Oxident und wendet seinen Blick gen Osten, so erfährt man, dass die Einkaufstüte aus Plastik aus der kaukasischen, traditionellen Kopfbedeckung für Trauzeuginnen hervorgegangen ist. Schaut man noch weiter über den Teller-, Erden- und Atmosphärenrand und lauscht Spezialagent Fox Mulder, so wurde die erste Plastiktüte in der Nähe Roswells im Jahre 1947 ‚gefunden‘ wurden. Ein Alltagshelfer mit außerirdischen Wurzeln?

Wo immer sie auch ihren Anfang nahm. Wegdenken wollen wir sie nicht mehr. Etwas ökologischer könnte die Einkaufstüte aber dennoch werden.

Einkaufstüten. Zahlen. Daten. Fakten.

Auch hier gilt, wie in so vielem: Sprechen wir von Einkaufstüten, so sprechen wir von Kunststofftüten aus Polyethylen. Kein Einkaufskorb. Keine Baumwolltragetasche … und weil die Tüten aus Plastik nun mal so heiß umstritten und diskutiert sind, gibt es auch jede Menge Statistiken zum Thema.

2016 soll das Jahr gewesen sein, dass der Plastiktüte einen Riegel in Deutschland vorgeschoben hat. Eine Veränderung in 2018 ist nicht wirklich festzustellen, auch wenn vereinzelnd Händler die Einkaufstüten aus Polyethylen ihrem Unternehmen verbannt haben.

Insgesamt verbraucht ein jeder Deutscher im Jahr in etwa 71 Plastiktüten. Viel? Nicht wenn man den Verbrauch im europäischen Vergleich sieht. Denn der EU-Durchschnitt liegt bei 198 Tüten pro Kopf. Dennoch möchte die BRD das Bewusstsein ihrer Bürger dahingehend formen, dass der Jahresverbrauch von 71 Einkaufstüten auf lediglich 40 sinkt.

Im europäischen Vergleich ist das osteuropäische Bulgarien übrigens ungeschlagener Spitzenreiter: 421 Plastiktüten pro Kopf pro Jahr. Ganz vorbildlich sind hingegen die Iren, die lediglich 18 Tüten im Jahr verwenden. Dieser Unterschied kann einfach erklärt werden. Während in Bulgarien die Einkaufstüte meistens noch als freie Beigabe zum Einkauf von den Unternehmen an ihre Kunden ausgegeben wird, so berechnen Geschäfte satte 44 Cent pro Tüte in Irland. Das ist der europaweit höchste Betrag, der für eine Einkaufstüte aus Polyethylen bezahlt werden muss. Unmittelbar nach der Preiseinführung für Plastiktüten in Irland sank der Verbrauch übrigens von 328 auf 18. Wenn hier monetäre Gründe nicht ausnahmsweise auch mal Auswirkungen auf unsere Umwelt haben können. Gut gemacht, Irland. Weiter so.

Generell wird jeder EU-Staat von eben jener dazu aufgefordert den Verbrauch von Plastiktüten im Land zu senken; prozentual natürlich. Wie, das steht einem jeden Nationalstaat selbst frei.
In Deutschland hat sich diese EU-Richtlinie in einer freiwilligen Vereinbarung zwischen Politik und Handel niedergeschlagen: Plastiktüten sind nur noch entgeltlich zu erwerben. So verspricht sich die Politik eine jährliche Halbierung des Verbrauchs. Na, ob wir Deutschen auch solche Sparfüchse sind wie die Iren?

Viel interessanter ist eine andere Entwicklung in Deutschland. Denn es sind 92% der Bevölkerung, die bereits freiwillig auf eine Einkaufstüte aus Plastik verzichten und unvergesslich ihren Korb oder Rucksack mit zum Einkaufen nehmen. So kommen sie erst gar nicht in die Versuchung auf einen umweltschädlichen Transportbehälter zurückgreifen zu müssen. Findet der Deutsche sich dann aber doch mal in einer ‚einkaufstütenlosen‘ Situation wieder, so greift er in gleichem Maße zur Plastik- oder Papiertasche. Der blaue Engel hingegen hat es noch nicht ins Bewusstsein der Deutschen geschafft.

Bewusstseinsaufruf: Die Folgen von Plastiktüten zum Einkaufen für die Umwelt

Plastikmüll ist ein Problem mit vielen Facetten. Eine davon sind die Einkaufstüten. Seit sie in den Märkten als Transportbehälter angeboten und genutzt werden, wird über ihre Umweltverträglichkeit diskutiert. Auch wir haben dem Thema umfassend genähert. Doch einen Aspekt haben wir nicht berücksichtigt: Die Auswirkungen und Folgen von Plastikmüll für unsere Umwelt.

Schön sehen Strände mit Einkaufstüten und anderem Plastikmüll schon mal nicht aus. So manch idyllischer Urlaub kann einen plastischen Dämpfer verpasst bekommen, hat man sich zwischen weggeworfenen Einwegflaschen und Einkaufstüten zu sonnen und in den Strand zu betten.
Doch das passive Herumliegen und Verunreinigen der Landschaft ist nur die Spitze vom Eisberg.

Das Material, aus dem unsere Einkaufstüten gewonnen werden, ist einfach schädlich und schädigt aktiv und mittelbar Natur, Tier und Mensch. Besonders schlimm ist die unsachgemäße Entsorgung, Verwertung und Verbrennung der Einkaufstüten. Werden diese nicht bei ausreichend hohen Temperaturen verbrannt und werden die dabei entstehenden Abgase nicht ausreichend gefiltert, so entsteht umweltschädliches Kohlendioxid, Benzol, Ruß und noch jede Menge andere Schadstoffe die in unsere Atmosphäre gelangen.

Das Schlimme aber ist, dass ein jeder Plastikgegenstand, ausgesetzt Sonne, Luft und Leben immer Bruchstücke seiner chemischen, giftigen Elemente an seine Umwelt abgibt.

Schließlich ist da auch der ganze Plastikmüll in unseren Meeren und Gewässern. Einkaufstüten können zum tödlichen Verhängnis von Meeresbewohnern und Ozeanlebewesen werden. Besonders Jungtiere finden hier ihren schnellen und oft schmerzhaften und leidlichen Tod. Wer Einkaufstaschen aus Polyethylen verwendet, der trägt an seiner Hand nicht nur eine Tasche gefüllt mit Einkäufen, sondern auch Verantwortung … und zwar das seine erworbene Einkaufstüte nicht zum Leid des Ozeanlebens beiträgt.

Entsetzlich wird es dann auch, wenn man mitbekommt, dass Tiere die Einkaufstüte aus Plastik als Nahrung zu sich nehmen. Verschlingen z.B. Seevögel nur winzige Teile des Kunststoffes als vermeintliche Nahrung, so lagern sich diese Teile im Magen ab und können weder verdaut, noch ausgeschieden werden. Das Ergebnis? Das Tier verhungert. Doch nicht nur Vögel sind davon betroffen. Indische Kühle und mittelöstliche Kamele leiden ebenfalls unter gefülltem Magen mit Einkaufstüten, Plastiken und Co.

Einkaufstüten haben eine lange Zersetzungszeit. Es gilt als das am längsten lebige Material. Doch es zersetzt sich auch … und in was es sich zersetzt ist ganz und gar nicht gesund für und Umwelt.
Es sind kleinste Partikel, die sich von der Einkaufstüte lösen, die krebserregend sind. Diese gelangen dann ins Grundwasser und so auch als Trinkwasser in tierische und menschliche Organismen.

Die Diskussionen um die ökologische Schädlichkeit der Einkaufstüte sind nicht ganz unberechtigt.

Vom Erdöl zum Einkaufshelfer: Die Herstellung der Einkaufstüten

Bei der Einkaufstüte handelt es sich um zwei separate Kunststofffolien, die zusammengeschweißt werden. Diese Folien sind aus Polyethylen, ein aus Erdöl gewonnenes Nebenprodukt.

Polyethylen ist dabei in seiner chemischen Zusammensetzung nicht auf natürliche Weise kompostierbar. Zwar wird das Material unter dem Einfluss von starker Sonnen- und Wärmeeinwirkung spröde und zerfällt; es zersetzt sich aber nicht in einzelne Mikrostoffe, die von Tieren, Pflanzen und Umwelt positiv in den Lebenskreislauf integriert werden. Dafür, dass wir in der Regel eine Einkaufstüte maximal eine halbe Stunde nutzen, bleibt sie dafür aber 300 bis 400 Jahre erhalten. Denn so lange braucht es, bis sie wieder zu Staub geworden ist.

Doch wie wird aus dem schwarzen zähen Erdöl nun er beliebter Einkaufshelfer? Das Grundmaterial zur Herstellung ist Polyethylen. Dies wird zur Weiterverarbeitung in großen Silos aufbewahrt. In seiner Form ist das Polyethylen dabei fest und in kleine Kügelchen gepresst, die eine durchsichtige, klare Farbe haben.

Diese kleinen Granulatkügelchen werden in einem zweiten Behälter bei 280°C erhitzt, bis sich verflüssigt haben. Das nun verflüssigte Polyethylen wird, mittels Dampfdrucks unter die Decke der Fabrikhalle gepumpt. Dies ist notwendig, damit der Stoff, der nun als Kunststoff bezeichnet wird, abkühlen und auf seine benötigte Dicke ‚gezogen‘ werden kann. Durch diesen Prozess gewinnt das Material an Struktur, Stabilität und Reißfestigkeit.

Gelangt das verflüssigte Polyethylen also an den höchsten Punkt im Turm, so ist es bereits dabei sich wieder zu festigen und kann in Form von dünnen Folien auf Rollen weiter transportiert werden können. Die Folie wird im weiteren chemisch angeraut, denn nur so ist das Material später bedruckbar. Die einstmaligen Granatkügelchen sind nun eine dicke Rolle Kunststofffolie.

Jetzt geht es der Kunststofffolie auf der Rolle an den Kragen … und zwar mit ihrem jeweils persönlichen Design.

Denn bevor die lange Folie geschnitten wird, wird sie mit dem jeweiligen Logo und Motiv eines Unternehmens bedruckt. Auch hier erhält man am Ende wieder die Folie auf eine Rolle gerollt.
Es geht weiter. Wie? Mit einem potentiellen Zwischenschritt. Denn nach Bedarf können jetzt Verstärkungen in die spätere Innenseite der Plastiktüte eingeklebt werden. Das sind kleine, stabilisierende Streifen, die ebenfalls aus Polyethylen gefertigt werden. Sie bieten der Einkaufstüte eine vertikale Stabilisierung, lassen die Einkaufstüte jedoch noch problemlos falten und knicken.

Es folgt das Zurechtschneiden der einzelnen Kunststoffseiten. Die Größe ist dabei bereits durch das zuvor gedruckte Design definiert. Das einzige was jetzt noch fehlt, sind die Trägeroptionen. Bei integrierten Trägern in der Kunststoffseite, wird dazu der Griff einfach ausgestanzt. Erst nach dem Stanzen erfolgt das Schneiden. Hier werden die Tüten von der Rolle gelöst, verpackt und können an den jeweiligen Händler verschickt werden.

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