Die meisten T-Shirts werden aus Baumwolle hergestellt, wobei im Sportbereich überwiegend auf die Kunstfaser Polyester gesetzt wird.
Hier erklären wir die Vor- und Nachteile dieser Materialien und betrachten die neuen Trend-Materialien Arc-chill cool und Tencel.
Baumwolle von Baumwollpflanzen ist ein hervorragendes Material für T-Shirts, da es sehr hautfreundlich und atmungsaktiv ist. Die Naturfaser hat so gut wie gar kein allergisches Potenzial und lässt sich gut waschen. Baumwollstoff kann sogar bei über 100 Grad gewaschen werden und behält dabei seine Form. (Falls in der Wascheinleitung eine niedrigere Temperatur steht, liegt das an den Färbungen oder Applikationen vom T-Shirt.) Baumwolle ist für den Trockner geeignet.
Baumwolle nimmt sehr gut Feuchtigkeit auf, gibt diese aber nur langsam wieder ab. Darum benötigen Baumwoll-T-Shirts lange zum Trocknen und eignen sich schlecht für Menschen, die stark schwitzen. Sport T-Shirts sind aus diesem Grund nie aus Baumwolle, da der nasse Stoff dann unangenehm an der Haut klebt.
Der Baumwollanbau ist sehr wasserintensiv
Konventionell angepflanzte Baumwolle steht wegen des hohen Wasserverbrauchs in der Kritik. Es gibt verschiedene Studien dazu, wie viel Wasser genau ein T-Shirt aus Baumwolle verbraucht. Die Zahlen liegen zwischen über 2.000 Litern bis über 4.000 Litern. Der Unterschied ergibt sich insbesondere aus dem Anbaugebiet. Während in China für 1 kg Baumwolle 6.000 Liter Wasser verbraucht werden, sollen es in Indien über 22.000 Liter sein.
Vorteile von Baumwolle als Material für T-Shirts:
Nachteile von Baumwolle als Material für T-Shirts:
Unsere Empfehlung: T-Shirts aus Baumwolle eignen sich hervorragen für die Freizeit und zum Schlafen. Die ökologisch bessere Wahl sind T-Shirts aus Bio-Baumwolle. Diese hat die gleichen positiven Eigenschaften wie Baumwolle, wird zudem aber noch nachhaltig produziert. Bio-T-Shirts finden Sie bei Marken wie Hessnatur oder ArmedAngles.
Polyester ist die beliebteste Kunstfaser in der Textilindustrie. Dies liegt daran, dass Polyester preisgünstig ist und sich sehr gut verarbeiten lässt. Es ist zudem hautfreundlich und schadstofffrei. Der größte Vorteil ist, dass es sehr gut Feuchtigkeit ableitet und selbst kaum Feuchtigkeit speichert. Polyester ist darum bei Sport- und Funktions-T-Shirts eine gute Wahl.
Aus Polyester lassen sich sowohl atmungsaktive Stoffe herstellen als auch komplett wasserdichte Stoffe (Regenjacken, Duschvorhänge). Um die Wasserdichtheit zu erzielen, wird Polyesterstoff in der Regel noch mit einer zusätzlichen Membran behandelt.
In ökologischer Hinsicht gibt es bei Polyester mehrere Probleme. Die Kunstfaser besteht auf Erdölbasis, das heißt, einem endlichen Rohstoff. Polyester ist nicht biologisch abbaubar, sondern zersetzt sich zu Mikroplastik. Wird ein Polyester T-Shirt in der Waschmaschine gewaschen, gelangt Mikroplastik ins Abwasser und somit in den Wasserkreislauf.
Vorteile von Polyester:
Nachteile von Polyester:
T-Shirts aus dichtem Polyester sind hingegen nicht so atmungsaktiv und man kommt darunter leicht ins Schwitzen. Solche T-Shirts eignen sich für kühlere Tage und wärmen gut unter einem Baumwoll-Hemd.
Noch relativ neu auf dem Markt ist die japanische Funktionsfaser Arc-Chill. Diese schafft es durch ihre besondere Technologie, die Hauttemperatur um 2 bis 5 °C zu reduzieren. Wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um die Körpertemperatur, sondern die Hauttemperatur! Das Mikrofaser-Material besteht aus Nylon + Elasthan/ Spandex (bzw. teilweise auch aus Nylon + Spandex + Mica).
T-Shirts mit Arc-Chill Technologie können Sie z. B. von Elegear kaufen.
Unsere Empfehlung: Ein kühlendes T-Shirt aus Arc-Chill eignet sich für Freizeitaktivitäten im Sommer, ist aber auch für Anzugträger als Unterhemd eine gute Idee und sorgt für mehr Wohlbefinden auf Veranstaltungen oder geheizten Büros.
Bei nachhaltigen Modelabels finden sich immer häufiger T-Shirts aus Lyoncell, bzw. dem Markennamen Tencel. Es handelt sich hierbei um eine Cellulose-Faser, die das österreichische Unternehmen Lenzing entwickelt hat und weltweit vertreibt. Die Cellulose ist eine Holzfaser, wofür nur Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern (mit FSC oder PEFC Siegel) verwendet wird. Im Gegensatz zu anderen Cellulose-Fasern, die durch ihren hohen Chemieanteil nicht mehr als Naturfaser bezeichnet werden können, werden für Tencel nur organische Lösungsmittel verwendet. Laut dem Hersteller Lenzing ist der Stoff zu 100 % biologisch abbaubar und zerfällt ohne schädliche Rückstände.
T-Shirts aus Tencel gibt es sowohl bei kleineren Öko-Labels als auch bei großen Marken wie H&M oder Esprit.
Unsere Empfehlung: Tencel ist von den Trage- und Produkteigenschaften ähnlich wie Baumwolle und eine gute ökologische Alternative für Freizeitmode. Tencel ist atmungsaktiv und angenehm auf der Haut. Da es ebenso wie Baumwolle aber nur langsam Feuchtigkeit abgibt, eignet es sich eher nicht zum Sport.
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Die beliebtesten (Nicht-)Farben für ein Basic T-Shirt sind Schwarz und Weiß. Damit Sie diese Farben gezielter einsetzen können, verraten wir Ihnen hier etwas zur optischen Wirkung:
Ein V-Ausschnitt sorgt optisch für einen längeren Hals und kann gut mit einer Halskette getragen werden.
Ein Rundhalsausschnitt ist die bessere Wahl für Männer mit breiten Schultern und einem kantigen Gesicht.