Mit einem Solarladegerät können mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones bequem ohne Stromanschluss aufgeladen werden. Das ist nicht nur praktisch für alle Outdooraktivitäten, sondern verbessert auch noch die Ökobilanz. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Ladegerät verfügen Solarladegeräte über Photovoltaikzellen. Diese wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Photovoltaikzellen bestehen in den meisten Fällen aus Siliziumkristallen. Die Kristallschicht wird mit Bor und Phosphor versehen, um ein bestes Spannungsverhältnis zu gewährleisten. In den Schichten entsteht ein elektrisches Feld, das durch einfallendes Sonnenlicht aktiviert wird. Elektronen, die sich in den Kristallen befinden, bewegen sich dann zum Pluspol und erzeugen so elektrischen Strom.
Solare Ladegeräte werden hauptsächlich dort eingesetzt, wo ausreichend Sonnenlicht vorhanden ist. Diese Ladegeräte sind mobil und eignen sich daher auch für den Urlaub oder auf Wanderungen. Sie werden für Smartphones, Laptops, MP3-Player und andere mobile Endgeräte eingesetzt. Es gibt jedoch auch solarbetriebene Batterieladegeräte, die größer sind oder in faltbarer Form erschienen. Diese werden für folgende Zwecke verwendet:
Meist werden Solarladegeräte mithilfe eines entsprechenden Adapters für das Aufladen von Smartphones verwendet. Es gibt jedoch auch spezielle Adapter, die den Ladevorgang für andere mobile Endgeräte möglich machen.
Ladegeräte, die mit Photovoltaik arbeiten und für das Handy oder das Smartphone geeignet sind, sind meist relativ kleine und handliche Geräte. Diese verfügen über einen USB-Anschluss. Nicht jedes Solarladegerät eignet sich jedoch für alle Handys und Smartphones. Hier ist die Zwischenschaltung einer Powerbank notwendig.
Um Laptops oder Tablets aufzuladen, ist nicht nur ein entsprechender Adapter notwendig. Hier sollten die Ladegeräte auch über eine höhere Leistung verfügen. Für kleine Notebooks reicht meist eine Leistung von 21 Watt aus. Größere Geräte benötigen Ladegeräte, welche eine Leistung von 60 Watt erbringen.
Diese Geräte sind im Vergleich zu Ladegeräten von Smartphones oder Handys wesentlich größer und verfügen zudem über eine höhere Leistungskapazität. Solare Ladegeräte für Wohnmobile sind am Dach des Fahrzeugs angebracht. Sie haben eine Leistung von mindestens 75 W.
Die Leistungskapazität der Ladegeräte hängt in erster Linie vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Geräte, die mehr Strom benötigen, müssen Sie mit einem größeren Ladegerät aufladen. Je größer das Ladegerät ist, desto mehr Strom kann mit ihm in der Regel auch erzeugt werden. Große Ladegeräte erweisen sich deshalb als bestes Equipment.
Für Wanderungen und Bergtouren gibt es Solarladegeräte, die am Rucksack getragen werden können. Um die längerfristige Stromversorgung sicherzustellen, ist jedoch eine Powerbank ratsam.
Fachleute unterscheiden bei solarbetriebenen Batterieladegeräten zwischen Powerbanks und Solarpaneelen. Solare Powerbanks speichern den gewonnenen Strom. Im Bedarfsfall können Sie diesen dann nutzen. Im Gegensatz dazu geben Paneele den erzeugten Strom sofort an das jeweilige Endgerät bzw. dessen Akku weiter. Beide Varianten haben sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein bestes Solarladegerät gibt es eigentlich nicht.
Der klare Vorteil dieser Powerports ist die Speicherung des erzeugten Stroms. Dieser kann auch dann verwendet werden, wenn kein Sonnenlicht vorhanden ist.
Nachteilig wirkt sich jedoch aus, dass diese Geräte im Vergleich zu anderen Ladegeräten sehr schwer sind. Zudem finden Sie solare Powerports meistens im höherpreisigen Segment.
Dabei handelt es sich um Direktladegeräte. Das heißt, sie geben den erzeugten Strom sofort an ein Endgerät weiter. Eine Zwischenspeicherung des Stroms erfolgt nicht. Diese Geräte zeichnen sich in erster Linie durch ihr geringes Gewicht und ihren relativ günstigen Preis aus.
Die Entscheidung, welches Ladegerät Sie verwenden, hängt daher in erster Linie vom Einsatzbereich ab.
Daneben können Solarladegeräte auch aufgrund anderer Merkmale unterschieden werden. Zu diesen gehören vor allem:
Diese Kriterien sind letztendlich auch für die Kaufentscheidung von Bedeutung. In der Regel erzeugen größere Geräte mehr Strom, da hier auch die Fläche für die Solarzellen größer ist. Eine Powerbank ist zudem mit einem Akku ausgestattet, der sich auf das Gewicht des Geräts auswirkt.
Bei einem Test werden Solarladegeräte in den meisten Fällen in bestimmte Kategorien unterteilt. Diese richten sich in erster Linie nach der Leistungskapazität der einzelnen Geräte. In weiterer Folge werden die Ladegeräte anhand verschiedener Vergleichskriterien getestet und einem Vergleich unterzogen.
Um die Leistungsfähigkeit eines solaren Ladegeräts genau unter die Lupe zu nehmen, werden diese Geräte in der Praxis getestet. Diese Tests werden meistens von Fachmagazinen, der Stiftung Warentest oder Ökotest durchgeführt. Mobile Ladegeräte wurden bislang jedoch weder von der Stiftung Warentest noch von Ökotest einem Test unterzogen. Es existieren jedoch zahlreiche Tests von einschlägigen Fach- und Verbrrauchermagazinen sowie von Internetportalen, die sich mit technischen und elektronischen Komponenten befassen.
In der Regel testet man Solarladegeräte, indem man sie in der Sonne laden lässt. Danach wird die Ladedauer ermittelt. Äußere Komponenten wie Gewicht und Größe können relativ rasch ermittelt werden. Auch technische Details wie USB-Anschlüsse oder die Materialbeschaffenheit der Geräte werden optisch geprüft. Dahingehend lassen sich Rückschlüsse auf die Kompaktheit der Geräte und deren Witterungsbeständigkeit schließen.
Technische Daten wie die Stromstärke und die Ladedauer werden mithilfe von verschiedenen Testszenarien geprüft. Hierbei werden solare Ladegeräte bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen der Sonne ausgesetzt. Dadurch wird erkennbar, ob eine direkte Aufladung von mobilen Endgeräten mithilfe der Solarladegeräte möglich ist und ab welchem Punkt der Ladevorgang versagt.
Bei einem Test für Solarladegeräte spielen in erster Linie folgende Kriterien eine Rolle:
Bei tragbaren Ladegeräten spielen vor allem deren Größe und Gewicht eine bedeutende Rolle. In der Regel haben Solarladegeräte mit einem höheren Gewicht jedoch auch eine höhere Leistungsfähigkeit.
Die Kapazität des Akkus ist dafür maßgeblich, wie oft ein Gerät damit aufgeladen werden kann. Der Akku von solaren Ladegeräten sollte in der Regel doppelt so leistungsfähig sein wie der Akku des Endgeräts, das damit aufgeladen werden soll.
Solarladegeräte, die an einem Rucksack oder am Fahrrad befestigt werden, müssen auf jeden Fall witterungsbeständig sein. Das heißt, sie müssen regenfest sein und Temperaturschwankungen aushalten.
Solarladegeräte laden etwas langsamer als herkömmliche Ladegeräte. Die Ladegeschwindigkeit hängt jedoch in erster Linie von der Größe des Solarmoduls ab. Je größer dieses ist, desto schneller lädt das Gerät.
Ladegeräte sind mit einem USB-Anschluss versehen. Moderne Geräte verfügen meistens über einen USB 3.0. Anschluss.
Wie auch bei vielen anderen Produkten spielt bei Ladegeräten das Preis-Leistungs-Verhältnis eine große Rolle. Ladegeräte, die über einen leistungsstarken Akku verfügen findet man meist in einem höherpreisigen Segment.
Bei Solarladegeräten bilden die einzelnen Komponenten die wichtigsten Elemente. Im Test werden vor allem das Flächenmaß der Solarkollektoren und der Wirkungsgrad der Paneele gemessen. Darüber hinaus wird die Anzahl der einzelnen Anschlüsse betrachtet.
Tragbare Ladegeräte, die am Rucksack befestigt werden können, müssen jedenfalls aus einem witterungsbeständigen Material gefertigt sein. Hier ist vor allem der Feuchtigkeitsschutz wichtig.
Hier werden im Vergleich die Form und die Handlichkeit der Solarladegeräte genau unter die Lupe genommen. Das gilt in erster Linie für faltbare Modelle.
Bei Solarladegeräten gibt es solche, die mit einem Akku versehen sind und als Powerbank bezeichnet werden und Geräte, die als Mini Solar Panel gelten. Mini Solar Paneele haben keinen Akku.
Bei manchen Ladegeräten können Mängel vorhanden sein, die nicht sofort beim Kauf erkennbar sind. Zu den häufigsten Mängeln und Schwachstellen von Solarladegeräten zählen in erster Linie:
Manche Solarladegeräte laden zwar recht rasch auf. Doch nach mehrmaliger Verwendung sinkt die Ladegeschwindigkeit allmählich ab. Die Ladedauer kann allerdings nur in einem Selbsttest beurteilt werden.
Manche Geräte verfügen über mehrere USB-Anschlüsse.
Viele Ladegeräte halten bei der Leistungskapazität nicht, was sie versprechen. Das liegt unter Umständen daran, dass die Solarmodule von minderer Qualität sind. Sehen Sie sich vor dem Kauf daher genau die Qualität der Solarzellen an.
Bei einigen Ladegeräte sind die Schutzvorrichtungen vor Staub und Schmutz nicht ausreichend. Verunreinigte USB-Anschlüsse vermindern die Leistung des Geräts.
Solarladegeräte können in manchen Fällen den Ladevorgang, wenn dieser durch geringe Sonneneinstrahlung vorübergehend unterbrochen wird, nicht mehr selbstständig neu starten. In diesem Fall muss das Ladegerät manuell ein- und ausgeschaltet werden.
Einige Paneele verfügen über einen relativ kurzlebigen Akku. Nach mehrmaliger Verwendung kann dieser dann komplett den Dienst versagen. Überprüfen Sie vor dem Kauf die Qualität des Akkus.
Es gibt Ladegeräte, die über einen sogenannten Dual-Port-Stecker verfügen. Dieser besteht aus einem Mini-USB-Anschluss ohne Metallmantel. Damit können auch Apple-Geräte aufgeladen werden. Allerdings können sich diese Anschlüsse beim Transport leicht verbiegen. Verstauen Sie diese Geräte daher eher sorgfältig.
Vor allem Ladegeräte, die über einen relativ leistungsfähigen Akku verfügen, sind meistens sehr schwer. Vor dem Kauf können Sie sich am besten selbst vom Gewicht des Geräts überzeugen.
Nicht alle mobilen Solarmodule und tragbare Solarladegeräte verfügen über entsprechende Befestigungsmöglichkeiten am Rucksack oder am Fahrrad. Testen Sie daher, ob und welche Befestigungsmöglichkeiten das jeweilige Gerät aufweist.
Meist erbringen vor allem sehr günstige Solarladegeräte nicht die erforderliche Leistung. Daher sollte man beim Vergleich von verschiedenen Solarladegeräten vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis genau unter die Lupe nehmen.
Auf dem Markt gibt es heute eine Vielzahl an Marken und Herstellern von Solarladegeräten. Hier sind die 5 gängigsten Hersteller und Marken.
Im Folgenden erfahren Sie noch Wissenswertes und Interessantes über Solarladegeräte.
Die Solartechnik ist nicht ganz neu. Die erste Solarzelle entwickelten Forscher der Bell Laboratories in den USA bereits im Jahr 1954. Diese Solarzellen hatten einen Wirkungsgrad von 6 %. Die Basis für die Solartechnologie wurde jedoch schon 1839 entdeckt. Damals entdeckte der Physiker Alexandre Edmond Becquerel den fotoelektrischen Effekt, als er Elektrolytlösungen Licht aussetzte.
Der Wirkungsgrad der heute gebräuchlichen Solarzellen liegt bei rund 30 %. Monolithische Mehrfachsolarzellen kommen bereits auf einen Wirkungsgrad von 35 %.
Die Photovoltaik deckt derzeit in Deutschland rund 9,1 % des gesamten Stromverbrauchs ab. Das entspricht einer Leistung von 51 Terawattstunden (TWh).
Im Jahr 2020 investierte Deutschland rund 1.2 Milliarden Euro in die Energieforschung. Davon entfielen 89 Millionen Euro auf die Weiterentwicklung der Photovoltaik.
Die meisten Solarladegeräte für Smartphones haben eine Größe von 25 x 15 cm. Die meisten dieser Geräte verfügen über mehrere Panels und haben ein durchschnittliches Gewicht von 650 g.
Wenn Sie kein Solarladegerät kaufen wolle, können Sie sich selbst eines bauen. Voraussetzung dafür sind jedoch technisches Verständnis und handwerkliches Geschick. Bausätze für Solarmodule gibt es im Fachhandel sowie im Internet. Solarkollektoren, die Sie im Baumarkt finden, sind kaum für ein solares Ladegerät geeignet. In folgenden 5 Schritten können Sie ein Solarladegerät mit Powerbank bauen.
Natürlich sind für den Bau dieser Ladegeräte noch technische Grundkenntnisse notwendig. Der Bau eines Solarladegeräts ist nur sinnvoll, wenn Sie Bastler sind.
Solarladegeräte müssen auch mit den notwendigen Zubehörteilen ausgestattet werden. Dazu gehören in erster Linie:
Darüber hinaus gibt es noch andere nützliche Zubehörteile für Ladegeräte. Bei tragbaren Ladegeräten ist eine flexible Halterung vorteilhaft. Andere mögliche Zubehörteile sind:
Hier sind noch die 10 häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Solarladegeräte.
Solare Ladegeräte gibt es entweder im Elektronikhandel oder im Internet. Der Kauf über das Internet ist in der Regel übersichtlicher und bequemer.
Die Kosten für diese Geräte bewegen sich je nach Qualität und Ausführung zwischen 40 und 220 Euro.
Eine Solar Powerbank besitzt ein integriertes Solarmodul. Ein Solar Panel verfügt hingegen über keine Powerbank und keinen Akku.
Die sogenannte Quickcharge-Technik kommt meistens bei Powerbanks vor. Sie sorgt für ein schnelles Laden des dort integrierten Akkus.
Solare Ladegeräte müssen immer der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Bei bewölktem Himmel oder nachts nutzt das Gerät nichts.
In der Regel eignen sich Solarladegeräte mit einem entsprechenden Adapter für die Aufladung von Smartphones und Handys, Tablets und Notebooks, MP3-Player, Digitalkameras oder Navigationsgeräte.
Hier empfehlen sich in erster Linie Powerbanks, um ein bestes Ergebnis zu erzielen.
Die häufigsten Unterschiede liegen in der Anzahl der Paneele, der Leistung sowie die Zahl der Ladeports.
Diese Geräte sind vor allem für Personen gedacht, die mobile Endgeräte im Freien nutzen.