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CFD-Broker Test 2022 • Die 4 besten CFD-Broker im Vergleich

Beim Handel mit Differenz­kontrakten (CFD) kaufen Anleger keine tatsächlichen Aktien oder Währungen, sondern spekulieren auf die Kursentwicklung. Im Vergleich zum Kauf, ist der Kapitaleinsatz gering und wird durch einen Hebel verstärkt. Dies bietet hohe Gewinnchancen - kann aber auch schnell zu Verlusten führen. Finanztest (Stiftung Warentest) empfiehlt, nur “Spielgeld” (Kapital, dessen Verlust man verschmerzen kann) einzusetzen. Hier erfahren Sie alles über die führenden CFD-Broker, Möglichkeiten und Risiken.

CFD-Broker Bestenliste  2022 - Die besten CFD-Broker im Test & Vergleich

CFD-Broker Test

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So funktioniert der CFD-Handel

Wie funktioniert ein CFD-Broker im Test und Vergleich bei Expertentesten?Vorweg: Differenzgeschäfte sind hochspekulativ und werden von Finanz-Fachleuten nur für Profis empfohlen. Als Privatperson muss man sich des hohen Risikos bewusst sein, das diese Anlageform beinhaltet. Etwa 80 % der Privatanleger verlieren bei dieser Anlageform Geld.

Der CFD-Handel funktioniert folgendermaßen: Anleger spekulieren auf die Kursentwicklung von Basiswerten wie Aktien, Indexe, Währungen oder Rohstoffe. Steigt der Wert, erhält der Anleger die Differenz. Fällt der Basiswert, muss der Anleger den Verlust ausgleichen.

Es ist ebenfalls möglich, auf den Fall von Basiswerten zu spekulieren. In diesem Fall gewinnt der Anleger, sobald der Wert fällt und muss zahlen, wenn der Wert steigt.
Libertex CFD Online-Broker im Test - handeln Sie alle Preisbewegungen des Rohöls mit CFDs
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Durch den Hebel kann man bei CFD-Brokern mehr Geld einsetzen als man besitzt

Beispiel: Aktie A kostet 10 Euro. Würde ein Anleger 4.000 Aktien kaufen wollen, müsste er 40.000 Euro investieren. Bei einem CFD-Broker kann er stattdessen einen Hebel wählen. Ist der Hebel 20, beträgt der Kapitaleinsatz 5 % – in diesem Fall 2.000 Euro. Es gibt allerdings auch höhere Hebel von 100 oder 200.

Der Hebel bestimmt, um welchen Faktor Gewinn und Verlust vervielfacht werden. Je höher der Hebel, desto größer das Risiko.

Beispiel: Ein CFD-Käufer spekuliert auf den Wert einer Aktie mit einem Hebel von 20. Steigt der Wert um 1 %, gewinnt der Käufer 20 %. Fällt die Aktie um 1 %, macht er 20 % Verlust (bei 2.000 Euro also 400 Euro Gewinn oder Verlust).

Steigt der Aktienwert um 5 % erzielt der CFD-Käufer einen Gewinn von 100 % (= 2.000 Euro). Fällt die Aktie um 5 %, beträgt der Verlust 100 % und das gesamte eingesetzte Kapital ist weg.

Risikohinweis: Laut der Wirtschaftswoche verlieren 80 % privater Anleger im CFD-Handel Geld.

Nachschusspflicht wurde von der BaFin verboten

Bereits 2017 hat die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) die Nachschusspflicht für CFDs verboten. Durch diese konnte es nämlich dazu kommen, dass CFD-Käufer nicht nur ihren gesamten Betrag verloren, sondern (in unkalkulierbarerer Höhe) noch nachzahlen mussten.

Bei dem oben genannten Beispiel werden 2.000 Euro auf einen steigenden Aktienkurs mit dem Hebel von 20 gesetzt. Fällt der Kurs um 5 %, ist das gesamte Kapital (100 %) weg. Fällt der Kurs um 25 %, würde der CFD-Broker ihn zu einer Nachzahlung von 8.000 Euro auffordern.

Libertex CFD Online-Broker im Test - 24 Jahre am Markt
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Durch diese Mechanismen wird das Risiko im CFD-Handel begrenzt

Handel Begrenzung bei einem CFD-Broker im Test und VergleichAchten Sie bei der Wahl eines CFD-Brokers auf folgende Dinge:

  • Keine Nachschusspflicht: Durch das Verbot einer Nachschusspflicht können CFD-Käufer nicht mehr Geld verlieren, als sie eingesetzt haben.
  • Stop-Loss-Order: Wer einen Stop-Loss eingibt, sorgt dafür, dass die Aktion automatisch beendet wird, wenn der Wert in bestimmter Höhe fällt. Beim Online CFD-Broker Libertex liegt der Stop-Loss bei 50 %. Das heißt bei unserem Beispiel, fällt der Aktienkurs um 2,5 %, macht man 50 % (= 1.000 Euro) Verlust und wird vor einem größeren Schaden bewahrt.
  • Take Profit: Auch der Verkauf bei positivem Ergebnis lässt sich automatisieren. So gibt man z. B. ein, dass die Aktion sofort beendet werden soll, wenn man einen Gewinn von 20 % erzielt hat. Im Beispiel steigt dafür der Kurs um 1 % und zu den gesetzten 2.000 Euro kommen 400 Euro Gewinn, welche dann (abzüglich der Kosten und Gebühren vom jeweiligen Broker) ausgezahlt werden.
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Wie hoch sind die Gebühren bei CFD-Brokern?

CFD-Broker verdienen ihr Geld in der Regel durch Spreads und Kommissionen auf Ihren Handel.

Spreads:

Ein Spread ist der Unterschied zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis. Das heißt: Der Broker selbst kauft die Finanzprodukte zu einem günstigeren Preis als er sie an Sie weiterverkauft. Die Höhe der Spreads richtet sich nach den Produkten und der Marktsituation. Es gibt CDF-Broker, die “fixed spreads” anbieten, also immer die gleiche Höhe, doch ist der feste Spread hier wesentlich höher als bei variablen Spreads.

Kommissionen:

Pro Trade fällt eine Kommission an. Diese variiert wiederum entsprechend der Produkte und Broker. Bei Liebertex beginnen die Handelsgebühren bei 0,03 %. (Für Krypto-CFDs fällt bei dieser Plattform keine Kommission an.)

Weiterhin können noch weitere Kosten und Gebühren, wie z. B. Auszahlungsgebühren (je nach gewählter Methode) anfallen.

Das Konto selbst ist in der Regel kostenfrei.

Eindrücke aus unserem CFD-Broker - Test

Kostenloses CFD-Broker Demo-Konto zum Üben

Viele Online CFD-Broker bieten die Möglichkeit, ein kostenloses Demo-Konto zu eröffnen. Mit diesem erhalten Sie ein virtuelles Guthaben, das sie anlegen können.

Ein solches Konto sollte genau den gleichen Umfang bieten, wie ein echtes Konto. Nur mit dem Unterschied, dass Sie kein eigenes Geld eingezahlt haben und somit auch keine Gewinne ausbezahlt bekommen. Ein solches Demo-Konto eignet sich zum Üben oder um bestimmte Strategien auszutesten.

Wie erkennt man einen seriösen CFD-Broker?

Die besten Ratgeber aus einem CFD-Broker TestBei der Wahl eines CFD-Brokers sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Der Ruf des Brokers

Es ist verlässlicher, auf einen CFD-Broker zu setzen, der seit vielen Jahren bekannt und aktiv ist und sich einen guten Ruf erworben hat.

  • Warnhinweise der BaFin oder der Verbraucherzentrale sollten beachtet werden
  • Bei negativen Bewertungen von Nutzern muss man abwägen, wie seriös diese sind (hat jemand sein Geld verspekuliert und ist emotional aufgeladen?)
  • Viele schlechte Bewertungen zum Kundenservice können ein schlechtes Zeichen sein
Libertex CFD Online-Broker im Test - +250 handelbare Vermögenswerte
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Regulierung und Einlagensicherung bei CFD-Brokern

  • Viele CFD-Broker haben ihren Sitz auf Zypern. Hier gilt gesetzlich eine Einlagensicherung von 20.000 Euro
  • CFD-Broker mit Sitz in Deutschland müssen eine Einlagensicherung von 100.000 Euro zusichern

Es spricht für die Seriosität, wenn der CFD-Broker von der Finanzdienstleistungsaufsicht des jeweiligen Landes kontrolliert wird und von diesen eine Lizenz erhalten hat. Die wichtigsten sind:

  • CySEC (Zypern)
  • FCA (Großbritannien)
  • BaFin (Deutschland)
Es ist ein gutes Zeichen, wenn Broker mit Sitz in Zypern von der CySEC kontrolliert werden. Sie hat den Ruf, strenge Regularien durchzusetzen.
Die FCA ist ein unabhängiges Institut zur Kontrolle und Überwachung von Finanzunternehmen in Großbritannien. Es ist hoch angesehen.
Die BaFin aus Deutschland genießt weltweit einen guten Ruf, weshalb eine Lizenz der Bafin als positiv gewertet werden kann.

Die Webseite

Die Webseite vom CFD-Broker im Test und VergleichAchten Sie bei der Webseite darauf, dass folgende Dinge vorhanden sind:

  • Impressum
  • AGB
  • Hinweise zum Datenschutz
  • Risikohinweis
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Links und Quellen:

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