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Angelschnüre im Test auf ExpertenTesten.de
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Angelschnur Test 2021 • Die 7 besten Angelschnüre im Vergleich

Eine Angelschnur ist eines der wichtigsten Utensilien für Fischer. Bei Angelschnüren unterscheiden Angler zwischen geflochtenen Angelschnüren und sogenannten Monofilen. Diese unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch in ihrer Haltbarkeit. Erfahren Sie hier, worauf Sie beim Kauf einer Angelschnur achten sollten.

Angelschnur Bestenliste  2021 - Die besten Angelschnüre im Test & Vergleich

Angelschnur Test

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Was ist eine Angelschnur und wozu dient sie?

Was ist eine Angelschnur Test und Vergleich? Die Angelschnur dient dazu, Fische aus dem Wasser zu ziehen. Neben der Angelrute und den notwendigen Haken gehört sie zu den wichtigsten Bestandteilen der Anglerausrüstung. Im Fachhandel wird zwischen monofilen und polyfilen Angelschnüren unterschieden. Monofile Angelschnüre bestehen aus einem einzelnen Strang. Polyfile oder geflochtene Angelschnüre hingegen sind aus bis zu 8 Strängen zusammengesetzt. Die Art der Angelschnur hängt von der Fischart ab, die Sie fangen wollen. An der Angelschnur befestigt der Angler den Haken mit dem jeweiligen Köder.

Die Beschaffenheit der Angelschnur

Die Angelschnur ist der dünnste und zugleich längste Teil der Angelausrüstung. Angelschnüre gibt es in unterschiedlichen Längen und mit verschiedenen Durchmessern. Die meisten Angelschnüre sind aus reißfesten Materialien gefertigt. Die Farbe der Angelschnüre ist meist Blau, Grau oder Grün.

An der Angelschnur wird der Haken angebracht. Auch diese Haken unterscheiden sich in Form und Ausführung. Für jede Fischart gibt es verschiedene Haken. Die Angelschnur bildet das Verbindungsstück zwischen dem Haken und der Angelrute. Diese dient in erster Linie dazu, die sogenannte Rucke, also die Bewegung des Fisches, abzufangen.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Angelschnüre

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Welche Angelschnüre eignen sich für das Fischen?

Fischen ist nicht gleich Fischen. Es kommt sowohl auf die Art von Fischen an als auch auf die Technik selbst. Der passionierte Angler unterscheidet zwischen mehreren Varianten des Fischens:

Spinnfischen

Welche Angelschnur Modelle gibt es in einem Testvergleich? Beim Spinnfischen werden künstliche Köder verwendet, die einem kleinen Fisch ähneln. Spinnfischen eignet sich daher für Fischarten, die selbst Fische fressen wie Barsche, Zander oder Hechte.

Grundangeln

Beim Grundangeln wird Jagd auf Fische gemacht, die ihre Nahrung am Grund von Gewässern suchen. Dazu gehören beispielsweise Forellen oder kleine Karpfen.

Posenangeln

Beim Posenangeln wird an die Angelschnur ein Schwimmer angeheftet, der an der Wasseroberfläche treibt. Dieser Schwimmer wird auch Pose genannt. Angewandt wird diese Technik bei Forellen, kleinen Karpfen oder Schleien.

Feederangeln

Beim Feederangeln wirft der Angler mit der Angelrute einen Futterkorb aus. Dieser heißt auf Englisch Feeder.

Der Korb löst sich im Wasser auf und gibt das Fischfutter frei. Hier beißen vor allem Weißfische, Schleien, Döbel oder sogenannte Friedfische.

Wallerangeln

Bei dieser Angeltechnik hat der Angler den Wels im Visier. Hier werden vor allem extrem lange Angelruten benötigt.

Das sind jene Angeltechniken, die im Süßwasser angewandt werden. Im Salzwasser gibt es noch andere Angelmethoden wie das Pilken oder das Brandungsangeln.

Welche Arten von Angelschnüren gibt es?

Für jede Angeltechnik gibt es eigene Angelschnüre. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in der Stärke und dem Gewicht der Angelschnur sowie in der Art ihrer Zusammensetzung. Im Allgemeinen gibt es fünf Kategorien von Schnüren. Dazu gehören:

  • Monofile Schnüre
  • Polyfile oder geflochtene Schnüre
  • Fluorocarbonschnüre
  • Fluorocarbon Coated Schnüre
  • Fliegenschnüre

Monofile Schnüre

Eine monofile Angelschnur besteht nur aus einem einzigen Strang. Dieser ist meist aus Kunststoff gefertigt. Der Vorteil einer monofilen Angelschnur ist die große Dehnbarkeit sowie die Stoß- und Schlagunempfindlichkeit. Zudem sind diese Nylonschnüre auf dem Wasser kaum sichtbar. Durch die starke Dehnbarkeit ist der Auswurf der Angelschnur jedoch sehr anstrengend. Außerdem sind diese Angelschnüre empfindlich gegen Sonnenlicht und Salzwasser.

Polyfile Angelschnüre

Welche Arten von Angelschnüren gibt es in einem Testvergleich? Diese werden auch als geflochtene Angelschnüre bezeichnet. Hierbei werden mehrere einzelne dünne Stränge miteinander verflochten. Diese Angelschnüre sind UV-unempfindlich und halten auch Salzwasser aus. Obwohl sie dünner als monofile Schnüre sind, verfügen sie über die gleiche Tragkraft. Geflochtene Schnüre frieren jedoch bei tiefen Temperaturen sehr rasch ein. Scharfe Steine oder Holz im Wasser können die Schnur leicht beschädigen.

Fluorocarbonschnüre

Diese Angelschnüre bestehen aus Fluorocarbon, einem Material, das gegen Wasser und UV-Strahlung unempfindlich ist. Die Dehnfähigkeit ist gering und gewährleistet einen guten Kontakt zum Köder. Diese Schnüre sind auch sehr robust und reiben sich nicht ab. Echte Fluorocarbonschnüre sind jedoch teurer als herkömmliche Angelschnüre und lassen sich sehr schwer werfen.

Fluorocarbon Coated Schnüre

Diese Angelschnur ist eine monofile Schnur, die lediglich mit Fluorocarbon beschichtet ist. Diese Angelschnur ist im Wasser kaum sichtbar, was für die Fische schlecht, aber für den Angler gut ist. Zudem sind sie günstiger als vollkommen aus Fluorocarbon hergestellte Angelschnüre. Allerdings überdehnen sich diese Angelschnüre sehr schnell.

So werden Angelschnüre einem Test unterzogen

Bei Angelschnüren werden geflochtene Schnüre und monofile Schnüre einem Test unterzogen. Diese Tests erfolgen in der Regel in der Praxis. Durchgeführt werden solche Tests meist von renommierten Fachmagazinen oder Profianglern. Bei diesem Test werden die Angelschnüre nach bestimmten Testkriterien beurteilt. Vor allem die Dehnbarkeit, die Qualität des Materials, aber auch die Abriebfestigkeit spielen beim Test für Angelschnüre eine wichtige Rolle. Auch Kundenrezensionen können für einen Vergleich verschiedener Produkte herangezogen werden. Diese Kundenrezensionen sind vorteilhaft, da Kunden das Produkt bereits selbst in der Praxis getestet haben und dabei gezielt Schwachstellen aufdecken können.

Im Praxistest werden für die einzelnen Testkriterien Punkte vergeben. In den meisten Fällen geschieht dies mithilfe eines Schulnotensystems. Daraus errechnet sich die Gesamtpunktzahl. Das Produkt mit den besten Noten geht als Testsieger hervor.
Die meisten Tests geben auch eine Reihung der einzelnen Produkte an. Der Preis muss dabei nicht unbedingt eine entscheidende Rolle spielen. In vielen Tests erweisen sich auch günstige Produkte als qualitativ gut. Umgekehrt können auch Produkte, die relativ teuer sind, sich als qualitativ mittelmäßig erweisen. Im Gesamten kommt beim Preis deshalb dem Preis-Leistungsverhältnis eine besondere Bedeutung zu.

Welche Vergleichskriterien sind bei Angelschnüren wichtig?

Bei einem Vergleich für Angelschnüre sind mehrere Kriterien vorrangig. In erster Linie hängt der Vergleich davon ab, welche Arten von Angelschnüren verglichen werden.

Abrieb

Nach diesen Testkriterien werden Angelschnüre bei uns verglichen Geflochtene Angelschnüre sind empfindlicher gegen Abrieb als monofile Schnüre.

Bisserkennung

Je weniger Dehnkraft eine Angelschnur hat, desto leichter werden Fischbisse erkannt. Geflochtene Schnüre haben eine geringe Dehnung, monofile Schnüre, eine stärkere Dehnung.

Drillfaktor

Beim Angeln spielt die Bremseinstellung der Angelrolle eine wichtige Rolle. Wenn diese falsch eingestellt ist, kann dies zu einem Bruch der Schnur führen. Monofile Angelschnüre sind sehr elastisch und eine falsche Bremseinstellung wirkt sich deshalb nicht so markant aus.

Knotenfestigkeit

Diese gibt an, wie schnell die Angelschnur gebunden werden kann. Monofile Schnüre sind hier im Vorteil.

Sichtbarkeit

Kaum sichtbare Angelschnüre werden von den Fischen nicht gleich erkannt. Monofile Schnüre sind im Wasser kaum sichtbar.

Tragkraft

Diese zeigt, wie viel Gewicht die Schnur tragen kann, ohne zu reißen. Sowohl monofile als auch polyfile Schnüre können eine hohe Tragkraft haben.

Verdrallung

Die Verdrallung bezeichnet die Eigenschaft der Angelschnüre, sich leicht zu verheddern. Geflochtene Schnüre sind dafür anfälliger als monofile Schnüre.

Allgemeine Vergleichskriterien für Angelschnüre

Folgende 10 Produktmerkmale beziehen sich teilweise auf beide Typen von Angelschnüren und Sie können diese Kriterien selbst unter die Lupe nehmen.

Die Flechtung

Diese Testkriterien sind in einer Angelschnur Vergleich möglich Die Flechtung weist auf die Qualität der Angelschnur hin. Billige Angelschnüre sind meist grob geflochten und sehr flach. Wenn Sie die Schnur zwischen den Fingern bewegen und diese dabei leicht hindurchgleitet, weist das auf eine mindere Qualität hin.

Die Tragkraft

Die Tragkraft ist je nach Fischart entscheidend. Eine zu geringe Tragkraft lässt die Schnur beim Fischfang leicht reißen und der Fisch ist weg. Je größer der Durchmesser der Angelschnur ist, desto größer ist auch die Tragkraft. Geflochtene Angelschnüre können jedoch auch bei einem geringen Durchmesser eine hohe Tragkraft haben.

Die Qualität

Für die Qualität sind das Material und die Flechtung wesentlich. Die Qualität ist optisch jedoch kaum sichtbar. Man kann sie am besten mithilfe von Kundenbewertungen einschätzen.

Das Material

Das verwendete Material sagt viel über die Festigkeit der Angelschnur aus. Lesen Sie daher die Angaben des Herstellers.

Die Farbe

Angelschnüre gibt es in verschiedenen Farben. Je nach Gewässer und Fischart werden andere Farbtöne verwendet.

Bei der Farbe ist es wichtig, wie wasserbeständig diese ist. Erfahrungsberichte von Anglern können dazu Hinweise liefern.

Der Durchmesser

Der Durchmesser weist auf die Tragkraft der Angelschnur hin und ist daneben auch ein Indikator für die Abriebfestigkeit und Robustheit der Schnur. Für den Fischfang gibt es eigene Tabellen, welche die erforderliche Tragkraft angeben.

UV-Beständigkeit

Diese beschreibt die Resistenz der Angelschnur gegenüber dem Sonnenlicht. Hier empfiehlt es sich, Kundenrezensionen durchzuschauen.

Anzahl der Stränge

Folgende Eigenschaften sind in einer Angelschnur Test wichtig Bei geflochtenen Angelschnüren ist die Anzahl der Stränge entscheidend. Gute Angelschnüre bestehen meist aus 8 geflochtenen Strängen.

Das Einsatzgebiet

Vor dem Kauf sollten Sie wissen, welche Fische Sie fangen wollen und in welchen Gewässern.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis alleine spielt eine eher untergeordnete Rolle. Zwar gibt es zu höheren Preisen in den meisten Fällen auch eine bessere Qualität. Das muss jedoch nicht immer sein. Wichtig ist also das gesamte Preis-Leistungs-Verhältnis. Begutachten Sie also alle Eigenschaften der Angelschnur.

Häufige Mängel und Schwachstellen

Manche Angelschnüre weisen Mängel auf, die erst mit der Zeit sichtbar werden.

  • Bei einigen Modellen entspricht die angegebene Tragkraft nicht der tatsächlichen. Sie können die Belastbarkeit der Schnur mit einer Zugwaage testen.
  • Gefärbte Schnüre können in manchen Fällen leicht abfärben. Das ist vor allem bei billigen Modellen der Fall. Testen Sie dies, indem Sie die Schnur mehrmals durch die Hand ziehen.
  • Einige Angelschnüre wickeln sich beim Öffnen schon von selbst ab. Das ist ein Hinweis auf schlechte Qualität.
  • Bei mangelhaft geflochtenen Angelschnüren kommt es rasch zu einer sogenannten Perückenbildung. Einzelne Fäden werden sichtbar. Das ist bereits optisch feststellbar.
  • Angelschnüre schlechterer Qualität fühlen sich steif an.
  • Einige Angelschnüre lassen sich nur schwer auswerfen. Diese Eigenschaft kommt nur beim praktischen Versuch zur Geltung.
  • Eine Angelschnur sollte sich leicht abspulen lassen. Bei manchen Modellen klebt die Schnur jedoch bereits auf der Rolle zusammen. Probieren Sie vor dem Kauf, wie leicht sich die Schnur von der Rolle löst.
  • Manche Angelschnüre weisen Fehler auf, die erst sichtbar werden, wenn die Schnur abgespult ist. Leider ist dies vor dem Kauf nur schwer zu eruieren.
  • Achten Sie beim Kauf auch darauf, wie die Schnur geflochten ist. Gute Angelschnüre haben eine runde Flechtung.
  • Einige Angelschnüre tendieren dazu, sich leicht zu verheddern. Lesen Sie daher Kundenrezensionen sorgfältig durch.

Die 5 führenden Hersteller von Angelschnüren

Auf dem Markt haben sich einige Hersteller und Marken für Angelschnüre etabliert.

  • K.K.Shimano
  • Spiderwire
  • Stork
  • Sufix
  • Daiwa
Shimano ist ein Hersteller von Sportartikeln und Angelausrüstungen aus Japan. Der Sitz des 1921 gegründeten Unternehmens befindet sich in Sakai in Osaka. Neben Produkten für den Angelbedarf stellt das Unternehmen auch Komponenten für Fahrräder und Snowboards her. Der Produktion von Angelrollen wurde erst im Jahr 1970 in Angriff genommen. 1972 eröffnete Shimano eine Firmenzentrale in Düsseldorf, die später nach Eindhoven übersiedelte. Heute beschäftigt die Aktiengesellschaft insgesamt rund 12.400 Mitarbeiter.
Spiderwire ist eine Marke aus den USA. Das Unternehmen stellt qualitativ hochwertige Schnüre für das Angeln im Süßwasser und im Salzwasser her. Ins Leben gerufen wurde diese Angelmarke vor rund 10 Jahren. Das Unternehmen selbst wurde jedoch bereits 1945 gegründet. Der Sitz des Unternehmens ist in Spirit Lake. Offiziell nennt sich der Betrieb Pure Fishing Inc. Die Angelschnüre fertigt Spiderwire hauptsächlich aus Polyethylen. Eines der bekanntesten Produkte aus diesem Hause ist die Angelschnur Spiderwire Stealth Code Red. Die Produkte zeichnen sich durch ihre Robustheit sowie Langlebigkeit aus.
Stork zählt ebenfalls zu den qualitativ führenden Herstellern von Angelschnüren. Es werden nur hochwertige Materialien verwendet, die sich durch Langlebigkeit auszeichnen. Der Angelhersteller Stork befindet sich in München und zählt zu einem der bekanntesten Traditionsunternehmen. Gegründet wurde die Marke bereits 1856. Der Name Stork geht auf das ursprüngliche Logo des Unternehmens zurück, das einen Storch mit einem Fisch im Schnabel zeigt. Dieses Logo findet sich auf vielen älteren Angelruten. Heute hat sich das Logo etwas verändert, zählt aber nach wie vor zu den bekanntesten Markenzeichen im Angelsektor.
Die Sufix Fishing North America Inc. hatte ihren Sitz in den USA und die Marke gehört heute zur Unternehmensgruppe Rapala aus Finnland. Rapala ist mittlerweile ein Konzern, der seit der Jahrtausendwende ständig neue Marken aus aller Welt zukauft. Sufix wurde im Jahr 2008 von Rapala aufgekauft. Die Rapala VMC Corporation ist ein Angelausrüstungskonzern, der auch an der Börse notiert. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Helsinki.
Daiwa ist ein Angelausrüstungshersteller aus Japan. Die Marke wurde von Globeride übernommen. Das Unternehmen wurde 1958 ebenfalls in Japan gegründet und hat sich auf den Vertrieb verschiedener Marken aus der Sportartikelindustrie spezialisiert. So vertreibt Globeride auch die Tennis-Marke Prince oder die Golfmarke GIII. Zudem gehört auch Cormoran zum Globeride-Konzern, die in Deutschland den Vertrieb von Daiwa innehat.

Wissenswertes und Ratgeber

Wer erfand das Angeln?

Das Angeln ist eine Fischereitechnik, die bereits vor rund 200.000 Jahren den Menschen bekannt war. Das Angeln mit einem Haken kam jedoch erst vor rund 20.000 Jahren auf. Diese Technik erwies sich gegenüber dem Fangen von Fischen mit der bloßen Hand oder mit einem Speer als effizienter. Damals waren diese Angelhaken aus Schalen von Meerestieren oder Knochen von Raubfischen hergestellt. Angelschnüre wurden aus Haaren von Tieren erzeugt. Das Fischen mit Rute und Schnur etablierte sich vor allem in England. Die Angelrolle kam erst vor rund 350 Jahren auf. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts fertigte man schließlich die heute noch gebräuchlichen Angelruten. Diese wurden damals vor allem aus Bambus hergestellt. Heute bestehen moderne Angelruten aus Kunststoffen oder aus Aluminium.

Zahlen, Daten & Fakten über das Angeln

Der Angelsport erfreut sich heute immer größerer Beleibtheit. Vor allem in Deutschland ist das Angeln eine recht populäre Sportart.

  • Das Angeln zählt heute neben Fußball, Tennis, Golf und Reiten zu den beliebtesten Sportarten der Welt.
  • In Deutschland gibt es laut Statistik rund 3,8 Millionen Angler, von denen nur 6 Prozent Frauen sind.
  • Für das Angeln benötigt man in Deutschland einen gültigen Angelschein. Es darf nicht in allen Gewässern gefischt werden.
  • Die meisten Angler fischen am liebsten an Flüssen und Seen. Das Angeln an Bächen ist weniger populär.
  • Zu den beliebtesten Fischen zählen bei den Anglern hauptsächlich Forellen, gefolgt von Karpfen und Hecht.

In 3 Schritten die Angelschnur aufspulen

Das Aufspulen der Angelschnur ist eine eigene Technik. Mit diesen 3 Schritten sollte es gelingen.

Schritt 1: Der Stopperknoten

Schritt 1: Der Stopperknoten

Zuerst setzen Sie einen Stopperknoten an das Ende der Angelschnur und schneiden die Schnur kurz hinter dem Knoten ab.

Schritt 2: Durchfädeln

Schritt 2: Durchfädeln

Dann fädeln Sie die Schnur durch die Rutenringe und wickeln Sie mehrmals über den Spulenkern.

Schritt 3: Absicherung

Schritt 3: Absicherung

Danach fertigen Sie einen Sicherungsknoten an. Dabei wird das offene Ende der Schnur um den Schnuranfang vor der Rolle geknotet. Ziehen Sie die Schnur nun fest und kurbeln die Schnur danach auf Zug auf die Rolle.

10 Tipps zur Pflege des Angelgeräts

Tipp 1: Regelmäßige Reinigung

Tipp 1: Regelmäßige Reinigung

Eine Angelausrüstung sollte regelmäßig gepflegt werden. Ausrüstungen für Salzwasser verlangen eine intensivere Reinigung, da das Salz die Rute und die Angelschnüre schneller angreift.

Tipp 2: Die Wartung der Rolle

Tipp 2: Die Wartung der Rolle

Die Wartung der Angelrolle ist etwas komplexer. Für die Entfettung können Sie einen Bremsenreiniger verwenden. Danach können Sie die Rolle mit Rollenfett oder Rollenöl neu schmieren. Um die Angelrolle zu zerlegen, benötigen Sie das entsprechende Werkzeug wie Schraubenschlüssel und Schraubenzieher.

Tipp 3: Einfache Reinigung

Tipp 3: Einfache Reinigung

Zur einfachen Reinigung legen Sie die Angelrute einfach in die Badewanne und fügen etwas Spülmittel hinzu. Danach entfernen Sie Schmutzreste mit einem weichen Tuch und bei schwer zugänglichen Stellen ist eine Zahnbürste hilfreich. Anschließend lassen Sie das Angelgerät trocknen.

Tipp 4: Kontrolle

Tipp 4: Kontrolle

Kontrollieren Sie die Angelrute am besten nach jeder Verwendung und suchen Sie dabei nach eventuell entstandenen Schäden.

Tipp 5: Lackschäden

Tipp 5: Lackschäden

Lackschäden beheben Sie mit einem Rutenlack.

Tipp 6: Korkgriffe

Tipp 6: Korkgriffe

Verschmutzte Korkgriffe lassen sich am besten mit einem feinen Schleifpapier reinigen.

Tipp 7: Konservierung

Tipp 7: Konservierung

Behandeln Sie die Angel nach jeder Reinigung mit einem Graphit-Wachs.

Tipp 8: Die Schnur

Tipp 8: Die Schnur

Kontrollieren Sie auch die Angelschnur nach jedem Gebrauch und achten Sie dabei auf raue Stellen.

Tipp 9: Der Gerätekasten

Tipp 9: Der Gerätekasten

Den Gerätekasten entleeren Sie und reinigen ihn mit Wasser und Spülmittel.

Tipp 10: Der Kescher

Tipp 10: Der Kescher

Auch den Kescher können Sie mit Spülmittel in der Badewanne reinigen.

Das wichtigste Zubehör für Angler

Neben der eigentlichen Angelausrüstung benötigt ein Angler auch andere nützliche Utensilien. Zu diesen gehören beispielsweise:

  • Kescher oder Setzkescher
  • Angelbekleidung bestehend aus Overall und Stiefeln
  • Anglermesser
  • Klappsessel
  • Schlafsack

Das Angelzubehör variiert ebenfalls nach den Gewässern, in denen Sie fischen sowie nach der Art der Fischtechnik.

Stiftung Warentest: Die Ergebnisse

Die Ergebnisse von Stiftung Warentest zum Thema Angelschnur im Überblick Die Stiftung Warentest hat sich bislang noch nicht mit dem Thema Angelschnüre auseinandergesetzt. Auch Ökotest hat bislang keinen Test für Angelschnüre durchgeführt. Es gibt jedoch zahlreiche Tests und Vergleiche renommierter Anglermagazine und Internetplattformen, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben. Es gibt dabei Tests für geflochtene Angelschnüre sowie für monofile Angelschnüre. Seriöse Anglermagazine, die einen Test für Angelschnüre durchführen, haben dafür Experten zur Hand, welche verschiedene Marken testen. Bei den meisten dieser Tests schneiden vor allem Angelschnüre der Marken Stork oder Cormoran gut ab. Auch die Marke Daiwa, die von Cormoran in Deutschland vertrieben wird und Spiderwire zählen bei vielen Tests zu den Spitzenreitern.

In diesen Tests werden vor allem die Schnurlänge, die Schnurstärke sowie deren Tragkraft genauer unter die Lupe genommen. Die Testsieger bestechen dabei durch gute Werte in diesen Kategorien.
Bei den Tests werden monofile Schnüre und polyfile Schnüre extra betrachtet, da diese von vornherein unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Gute Angelschnüre zeichnen sich in den meisten Fällen durch eine sehr hohe Tragkraft aus und gleiten geschmeidig über die Handfläche. Außerdem bestechen die besten Angelschnüre in diesen Tests durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die häufigsten Fragen zu Angelschnüren

Alle Fragen aus einem Angelschnur Test und VergleichHier sind noch die 10 häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Angelschnüre.

Was ist die Tragkraft?

Darunter versteht man jenes Gewicht, bei der eine Angelschnur reißt.

Wie lange ist eine Angelschnur verwendbar?

Das hängt von den aufgetretenen Schäden bei ihrer Verwendung sowie der Häufigkeit der Verwendung ab.

Wann kann ein Drall entstehen?

Dieser kann sowohl bei der Aufspulung der Angelschnur entstehen als auch beim Angeln selbst.

Warum spielt die Sichtbarkeit der Angelschnur eine Rolle?

Eine Angelschnur erkennen auch Fische im Wasser. Ist diese nicht sichtbar, erhöht das die Fangwahrscheinlichkeit.

Welche Alternativen gibt es zu herkömmlichen Angelschnüren?

Sie können entweder Fluorocarbonschnüre verwenden oder Fliegenschnüre.

Wie viel kostet eine Angelschnur?

Monofile Angelschnüre erhalten Sie bereits ab 1 € und polyfile Schnüre ab 7 € für 100 m.

Wo kann ich eine Angelschnur kaufen?

Wo kaufe ich eine Angelschnur Test- und Vergleichssieger am besten? Angelschnüre gibt es sowohl im gut sortierten Fachhandel als auch im Internet in zahlreichen Onlineshops.

Wie oft muss ich eine Angelschnur wechseln?

Das hängt von der Verwendungshäufigkeit ab. Monofile Schnüre sollten Sie alle 2 bis 3 Jahre tauschen.

Wie lagere ich eine Angelschnur?

Die Angelschnur sollte in einem dunklen und nicht zu trockenem Raum gelagert werden.

Quellen

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