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Zahlen, Daten, Fakten rund um das Tandemspringen

Wenn man den Überlieferungen Glauben schenken darf, hat das Fallschirmspringen bereits eine sehr lange Geschichte, denn schon 2.000 vor Christus sollen die ersten Fallschirmsprünge stattgefunden haben.

Tandemsprünge gibt es seit Beginn der 80er Jahre. Zuerst nur mit sehr kurzen Freifallzeiten, dann nach der Erfindung des Drogue-Fallschirms wurden die Freifallzeiten länger.

Das immer mehr Menschen nach dem ultimativen Kick suchen, haben die Event- und Geschenkanbieter zum Anlass genommen, Tandemsprünge zu vermarkten. Heute werden sie mit speziellen Gutscheinsystemen als Geschenkpaket angeboten und sehr oft wahrgenommen.

Springerschulen und private Tandemspringer bringen es in der heutigen Zeit in Deutschland auf rund 32.000 Tandemsprünge pro Jahr.

Was ist ein Tandemsprung?

Das Wort „Tandem“ sagt schon aus, dieser Sprung zu zweit durchgeführt wird. Allerdings springt nicht jeder für sich, wie beim normalen Fallschirmspringen, sondern der „Fluggast“ ist fest mit einem ausgebildeten Springer verbunden.

Dieser ausgebildete Springer muss ein lizenzierter Fallschirmspringer sein. Das bedeutet, er muss mit einer Fallschirmsprungausbildung seine Lizenz erworben haben.

Der Fluggast bekommt bereits vor dem Start auf der Erde die Ausrüstung, die er zu seinem Tandemsprung benötigt. Diese besteht aus einem Sprungoverall, einer Sprungbrille, einer Kopfbedeckung, Handschuhe, falls nötig und das Gurtzeug. Das Gurtzeug unterscheidet sich in wesentlichen Punkt von dem des „Tandem-Masters„, wie der lizenzierte Fallschirmspringer auch genannt wird.

Alle für den Sprung wichtigen Ausrüstungsgegenstände befinden sich am Gurtzeug des Tandem-Masters. Das sind der Hauptfallschirm, der Reservefallschirm, der Drogue-Fallschirm, der Höhenmesser sowie der Öffnungsautomat, der im Falle einer starken Störung den Reservefallschirm in einer bestimmten Höhe selbsttätig öffnet.

Am Gurtzeug des Fluggastes befinden sich die Halterungen, mit welchen er an seinem Tandem-Master befestigt wird. Beim Befestigen stehen beide, Tandem-Master und sein Passagier mit Blickrichtung nach vorn. Der Passagier befindet sich dabei in etwas tieferer Stellung als der Master. Befestigt werden beide über vier Fixpunkte. Zwei gesicherte, lasttragende Haken befinden sich im Schulterbereich, an den Hüften werden zwei stabilisierende Gurte befestigt.

Mit dem dafür vorgesehenen Absetzflugzeug werden die Springer auf die gewünschte Höhe gebracht. Nach dem Zeichen für das Erreichen der Absprunghöhe springt der Tandem-Master mit seinem Passagier aus dem Flugzeug. Bereits kurz nach dem Absprung öffnet sich das Drogue-System und setzt den kleinen Bremsfallschirm frei. Dieser sorgt dafür, dass die Freifallgeschwindigkeit 200 km/h nicht überschreitet.

Der anschließende freie Fall dauert je nach Absprunghöhe zwischen 30 und 90 Sekunden. Dann öffnet der Tandem-Master den Hauptfallschirm und das angenehme Schweben zurück zur Erde beginnt.

Zur Landung muss der Passagier die Beine in Sitzstellung gerade vor sich ausstrecken, da die Landung sitzend, mit dem Gesäß über die Erde rutschend, stattfindet.

Springen-mit-dem-Tandem-Master

Die Anbieter und ihre Sprungbasen

Den Boom um den Nervenkitzel „Tandemsprung“ haben sich natürlich auch die Anbieter zunutze gemacht. Vereine und Eventanbieter machen Werbung im Internet mit ihren Angeboten. Die Eventanbieter stellen sich als Internetplattformen dar, auf welche spezielle Geschenke erworben werden können. Dazu zählen neben dem Tandemsprung alles auf dem Gebiet von Abenteuer, Geschenke für den Mann und vieles mehr.

Wer einen Tandemsprung bucht, ob für sich persönlich oder als Geschenk, möchte natürlich auch an einem Ort springen, der ihm besonders gut gefällt. Die Gelegenheit, wenn man am Fallschirm abwärts schwebt, sich eine Landschaft seiner Wahl aus der Luft anzuschauen, möchte sich niemand entgehen lassen.

Dementsprechend haben sich auch die Anbieter etabliert. Sprungbasen sind über ganz Deutschland verteilt. Aber auch Angebote aus dem benachbarten Ausland können in Anspruch genommen. Deutsche Anbieter verfügen über Sprungbasen in Österreich, der Schweiz, Belgien, Spanien, Portugal und Tschechien.

Besonders beliebt und oft gebucht sind die Sprungbasen in Bayern, Österreich und der Schweiz. Hier ist der besondere Anziehungspunkt das überragende Panorama des Alpenvorlandes und der Alpen.

Tandemsprünge aus 6.000 Metern Höhe werden ausschließlich in Tschechien durchgeführt. Je nach Anbieter wird aus dieser Höhe sogar schon mit Sauerstoffgerät gesprungen.

Kosten für einen Tandemsprung und Gutscheinsysteme

Die Preise für einen Tandemsprung unterscheiden sich je nach Anbieter und Sprungbasis. Die Preisunterschiede zwischen einzelnen Anbieter sind nicht besonders hoch, aber je nach Sprungbasis können schon einmal bis zu 50 Euro für die Flugplatzgebühren zur Rechnung hinzukommen.

Der Preis für einen Tandemsprung bei einem seriösen Anbieter beginnt bei rund 180 Euro für einen Sprung aus 3.000 bis 4.000 Metern. Die Höchstgrenze liegt bei rund 300 Euro.

Sprünge aus 6.000 Metern sind natürlich teurer. Sie beginnen bei 300 Euro und kosten bis circa 570 Euro.

Bei Sprüngen im Alpenland oder gar in Tschechien muss bedacht werden, dass zu den Kosten für den Sprung mindestens eine Übernachtung hinzugerechnet werden muss. Allerdings lohnt es sich mehr, den Tandemsprung dann während eines verlängerten Wochenendes oder im Rahmen eines Kurzurlaubs durchzuführen. Für den Sprung selber sollte ein Tag eingerechnet werden.

Die Eventanbieter arbeiten fast ausschließlich mit Gutscheinsystemen. Fast alle werben damit, besondere Geschenkideen zu verkaufen. Die Gutscheinsysteme zeigen sich in ihrer Zusammensetzung und der Gültigkeitsdauer sowie in den Preisen sehr unterschiedlich.

Wer einem Verwandten oder guten Freund nur ein kleines Geschenk machen möchte, kann Gutscheine im Wert ab 30 Euro erwerben, die beim Kauf eines Tandemsprungs eingelöst werden können. Die andere Variante ist, einen kompletten Tandemsprung mittels eines Gutscheins zu buchen.

Weiterhin gibt es Gutscheine, in welchen Foto- und Videoaufnahmen enthalten sind. Fotos und Videos müssen im Normalfall gesondert bezahlt werden. Hier liegen die Preise, beispielsweise von einem bestimmten Anbieter, für Fotos bei 45 Euro, für ein Video von der Handycam bei 75 Euro und ein Video von einem mitfliegenden Kameramann bei 110 Euro.

In einem Gutschein enthalten, gestaltet sich das enorm günstiger.

Auch die Gültigkeitsdauer der Gutscheine ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Während der eine die Gültigkeit nicht begrenzt, sind die Gutscheine bei einem anderen 2 Jahre gültig. Meist wird darauf hingewiesen, dass während der Zeit stattfindende Preissteigerungen am Sprungplatz nachgezahlt werden können.

Da die Sprungbasen über ganz Deutschland und angrenzende Nachbarländer verteilt sind, empfiehlt es sich, vor der Buchung einen ausgiebigen Anbietervergleich vorzunehmen. Nur so bekommt man das ultimative Erlebnis an dem gewünschten Ort zu einem individuell erschwinglichen Preis. Die meisten Menschen führen einen Tandemsprung nur einmal in ihrem Leben durch. Dann soll dieses Event auch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Für die Erinnerung an dieses Ereignis lohnt es zudem, Fotos oder Videos im Preis mit einzukalkulieren.

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