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Metalldetektoren im Test auf ExpertenTesten
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Metalldetektor Test - so lassen sich SchÀtze in der Natur finden - Vergleich der besten Metalldetektoren 2019

Mit einem Metalldetektor lassen sich zahlreiche Metallsorten an verschiedenen Orten aufspĂŒren.FĂŒr eine Bestenliste hat unser Team diverse Tests und Vergleiche im Internet gesichtet und konnte demnach ebenso Bewertungen fĂŒr Displays, Suchmethoden, LautstĂ€rke und einiges mehr einbinden.

Metalldetektor Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Im oberen Teil des GerĂ€tes befindet sich auch ein Bedienfeld, dass, je nach Ausstattung, dem Suchenden verschiedene Informationen zur VerfĂŒgung stellt.
  • Einfache GerĂ€te
  • Preiswerte GerĂ€te
  • Teurere GerĂ€te
  • Alle GerĂ€te
Einfache GerĂ€te haben meist eine Nadelanzeige, die die Art des Metalls und die GrĂ¶ĂŸe des Objekts anzeigen kann. Alle GerĂ€te arbeiten zudem mit akustischen Signalen, um bei der Suche nicht stĂ€ndig auf das Display schauen zu mĂŒssen.
Preiswerte GerĂ€te kommen meist ohne die PinPoint Funktion aus, mit der Funde sehr genau im Boden lokalisiert werden können und mĂŒssen vor der Suche zuerst austariert werden. DafĂŒr gibt es einen kleinen Knopf, mit dem das GerĂ€t zusammen mit der Tune Funktion auf Null geeicht wird. Nur so kann gewĂ€hrleistet werden, dass der Metalldetektor die verschiedenen Metallsorten richtig erkennen und lokalisieren kann.
Teurere GerĂ€te bieten dem Schatzsucher bereits digitale Anzeigen, die nicht nur genaue AuskunftÂ ĂŒber die Tiefes des Objektes im Boden und die Beschaffenheit des Metalls bieten, sondern auch die Richtung angeben, in der man suchen muss. Dies erleichtert die Suche ungemein, ist aber fast ausschließlich bei hochpreisigen GerĂ€ten zu finden. Sie bieten ebenfalls meist eine integrierte PinPoint Funktion, mit der die gefundenen GegenstĂ€nde genau im Boden lokalisiert werden können.
Alle GerĂ€te bieten mindestens zwei grundlegende Einstellungsmöglichkeiten. Der Nutzer muss die SensitivitĂ€t des GerĂ€tes herunter regeln können, daman sonst bei mineralhaltigen Böden sehr viele Fehlanzeigen bekommt. Möchte man die maximale Tiefe des GerĂ€tes bei der Suche nutzen, so stellt man dagegen die SensitivitĂ€t auf den maximalen Wert. Sehr wichtig ist die Diskriminierungsfunktion. Sie ermöglicht es, dass der Nutzer diejenigen Metalle bei seiner Suche herausfiltern kann, die er nicht angezeigt haben möchte. Somit werden beispielsweise keine EisengegenstĂ€nde oder MĂŒll in Form von Dosen oder Metalllaschen angezeigt. Diese Funktion sollte man aber mit Bedacht nutzen, da ein sehr hoch eingestellter Diskriminator sehr viele potentielle Funde ausblenden kann.

Wie funktioniert ein Metalldetektor?

Ein Metalldetektor ist ein hochkomplexes MessgerĂ€t, dass zum AufspĂŒren von Metall konzipiert wurde. Dabei gibt es hauptsĂ€chlich zwei verschiedene Messverfahren, die in den GerĂ€ten zum Einsatz kommen und die jeweils ganz spezifische Vorteile und Eigenschaften haben.

Puls-Induktionstechnik

Die Puls-Induktionstechnik (PI-Technik) basiert auf dem Prinzip, dass die Suchspule sehr starke und sehr kurze Magnetimpulse aussendet, die in dem metallischen Objekt oder anderen leitfĂ€higen GegenstĂ€nden elektrische Ströme Seben Allround MetallsuchgerĂ€t Metalldetektorerzeugen. Diese Ströme können dann ebenfalls von der Sonde empfangen werden, da sie nach dem Aussenden von Magnetimpulsen auf den Empfang umschaltet. Durch diese Art der Induktion können Metallobjekte in sehr großer Tiefe
entdeckt werden. Gleichzeitig lĂ€sst dieses Prinzip es zu, dass durch das VergrĂ¶ĂŸern der Suchspulen auch die Tiefe der Suche erhöht werden kann.

In der Sendephase wird die Spule am unteren Ende des Metalldetektors zwischen 600 und 2000 Mal pro Sekunde von starkem Gleichstrom durchflossen. Nach einiger Zeit wird so ein sehr starkes Magnetfeld erzeugt, dass dann sehr abrupt beendet wird. Dadurch entstehen Wirbelströme in benachbarten Metallobjekten. Je grĂ¶ĂŸer das Objekt ist, desto stĂ€rker wird dieser Wirbelstrom. Nun schaltet das GerĂ€t automatisch auf die Empfangsphase um.

In der Empfangsphase wirkt das sekundĂ€re Magnetfeld, dass durch die Wirbelströme in dem Metallobjekt erzeugt wurde, auf die Spule und generiert dort eine kleine elektrische Spannung, die ĂŒber ein Vollautomatisches MetallsuchgerĂ€t Metalldetektor Seben Deep TargetKabel an das Bedienfeld weitergeleitet wird, wo der Suchende mit einem akustischen und optischen Signal ĂŒber die StĂ€rke dieses Signals informiert wird. Je grĂ¶ĂŸer das Objekt, desto grĂ¶ĂŸer das SekundĂ€rmagnetfeld und desto stĂ€rker das
Signal.

Diese Methode bietet den Vorteil, dass die Spule in nahezu jeder Form gestaltet werden kann. Durch eine VergrĂ¶ĂŸerung der Spule können grĂ¶ĂŸere Wirbelströme erzeugt werden, sodass die Suchtiefe mit zunehmender GrĂ¶ĂŸe der Sonde
zunimmt. Dadurch kann man gleichzeitig auch viel schneller grĂ¶ĂŸere Gebiete absuchen, als mit kleinen Spulen. Große GerĂ€te arbeiten mit zwei oder drei Meter großen Sonden und erhöhen mit dieser GrĂ¶ĂŸe die Suchtiefe auf bis zu zwölf Meter. Diese speziellen GerĂ€te werden hauptsĂ€chlich von ArchĂ€ologen eingesetzt, die möglichst effektiv große Areale absuchen mĂŒssen.

Wechselstrommessung

Das andere Messverfahren wird als Wechselstrommessung oder “continuous wave” (CW mode) bezeichnet. Im Gegensatz zur Puls-Induktionstechnik, die mit starkem Gleichstrom arbeitet, kommt hierbei Wechselstrom zum Einsatz. Die Sonde sendet durchgehend ein niederfrequentes Wechselstromsignal aus, das in einem Frequenzbereich von um die 10 kHz liegt. Dabei schaltet die Sonde nicht kontinuierlich zwischen Senden und Empfangen um, wie es bei der Pulsmessung der Fall ist, sondern misst durchgehend die empfangenen Signale nach Amplitude und Phasenlage, die im Spektralbereich analysiert werden. Jedes metallische Objekt hat eine andere LeitfĂ€higkeit, die nun von der Sonde erkannt wird. Dabei werden die empfangenen Daten in Bezug auf die VerĂ€nderung der Amplituden und Phasenlagen analysiert. So kann das GerĂ€t bestimmen, welcher Art das im Boden liegende Objekt ist und welche GrĂ¶ĂŸe es hat. Manche GerĂ€te arbeiten zudem mit unterschiedlichen Sendefrequenzen, die gleichzeitig ausgesendet werden. So kann das Messergebnis nochmals verfeinert werden.

Welche unterschiedlichen Arten von Metalldetektoren gibt es?

Je nachdem welche Objekte man bei seiner Suche finden möchte, muss man auf ganz unterschiedliche Metalldetektoren zurĂŒckgreifen. Man unterscheidet zwischen mehreren verschiedenen GerĂ€tetypen, die sich vor allem in Bezug auf die mögliche Tiefe der Suche und die GrĂ¶ĂŸe der zu findenden Objekte unterscheiden.

Die wohl bekannteste Sorte ist ein Metalldetektor, der sich sowohl fĂŒr die Suche nach großen, wie auch nach kleinen Objekten anbietet. Diese Allround-Metalldetektoren sind sehr beliebt bei Einsteigern oder Schatzsuchern, die eine möglichst große Bandbreite an Objekten entdecken möchten. Der Nachteil an dieser Konstruktion ist, dass sehr kleine Objekte und GegenstĂ€nde in grĂ¶ĂŸerer Tiefe gar nicht oder nicht korrekt angezeigt werden. Deshalb sind sie meistens auch mit einer PinPointer Funktion ausgestattet, die es erlaubt, den Fund genauer zu lokalisieren. Damit erspart man sich eine lange Suche. Denn aufgrund der Konstruktion dieser GerĂ€te kann man damit eher grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen absuchen, wobei eine feiner Verschiedene Metalldetektor Bedienkonsoleabgestimmte Suche mit einem anderen GerĂ€t erfolgen sollte. Diese Art von GerĂ€ten wird somit eingesetzt, um grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen abzusuchen. Sie eignen sich aufgrund ihres großen Einsatzbereiches fĂŒr Einsteiger, aber auch fĂŒr professionelle Schatzsucher, die ganze Areale nach FundstĂŒcken absuchen.

Hat man einmal eine Stelle gefunden, an der sich viele verschiedene Funde hĂ€ufen, so kann man auf ein spezielles GerĂ€t zurĂŒckgreifen, dass fĂŒr das Auffinden von sehr kleinen Objekten konzipiert wurde. Damit lassen sich auch sehr kleine FundstĂŒcke bis zu einer Tiefe von bis zu einem halben Meter lokalisieren. Da die Spulen heutzutage oft wasserdicht sind, werden solche Sonden auch bei der Goldsuche eingesetzt, da sich die kleinen Nuggets vor allem in flachen Bereichen von FlĂŒssen ablagern. Hat man hier eine gute Stelle im Fluss gefunden, so kann man mit einem solchen GerĂ€t innerhalb eines Tages viele Nuggets aus dem Wasser fischen. Die Zeiten, in denen man dafĂŒr lange Zeit im Fluss schĂŒrfen musste, sind zum GlĂŒck aufgrund solcher GerĂ€te heutzutage vorbei.

Wer sich ganz dem Gold bei seiner Suche verschrieben hat, der kann auf spezielle GerĂ€te zurĂŒckgreifen, die nur fĂŒr die Suche nach Gold konzipiert wurden. Diese kommen beispielsweise in FlĂŒssen oder in alten Mienen zum Einsatz, wenn hier Gold vermutet wird. Der Vorteil eines solchen GerĂ€tes ist, dass es aufgrund seiner Bauweise sehr empfindlich auf Gold reagiert und diesbezĂŒglich wesentlich zuverlĂ€ssigere Ergebnisse liefert, als ein normaler Metalldetektor.

Wer sich wirklich unter Wasser begeben möchte, fĂŒr den gibt es spezielle Unterwasser-Metalldetektoren. Sie sind, je nach Modell, bis zu einer bestimmten Tiefe absolut wasserdicht und ermöglichen die Suche nach SchĂ€tzen auf dem Meeresboden. Solche GerĂ€te kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn ein Wrack entdeckt wurde. Hier arbeiten ArchĂ€ologen zuerst mit wasserdichten Metalldetektoren, um MĂŒnzen und andere metallene GegenstĂ€nde, die im Sand vergraben sind, zu finden.

Auch fĂŒr sehr tiefliegende Objekte gibt es einen passenden Metalldetektor. Wer SchĂ€tze in grĂ¶ĂŸerer Tiefe vermutet, der muss auf SpezialgerĂ€te zurĂŒckgreifen, mit denen eine gute Tiefenortung möglich ist. Dies ist beispielsweise mit einem 3D-Bodenradar möglich. Dabei zeigen diese GerĂ€te oftmals nicht nur an, ob sich metallene GegenstĂ€nde im Boden befinden, sondern auch, ob es HohlrĂ€ume im Boden gibt, die auf Höhlen oder GrĂ€ber schließen lassen.

Vorteile eines Metalldetektors

Metalldetektoren können in ganz unterschiedlichen Lebenslagen zum Einsatz kommen und bieten einer Vielzahl an Nutzern ganz individuelle Vorteile.

So hat bereits jeder, der einmal mit dem Flugzeug verreist ist, einen sehr leistungsfĂ€higen Metalldetektor durchlaufen. Bevor der Fluggast in den Sicherheitsbereich eines Flughafens eintreten darf, muss er sich einer Kontrolle auf metallische GegenstĂ€nde unterziehen. DafĂŒr geht man durch eine Art Tor, in dem unten und oben sowie an den Seiten sehr leistungsfĂ€hige Sonden befestigt sind, mit denen der Fluggast auf MetallgegenstĂ€nde untersucht wird. So wird garantiert, dass niemand Messer, Pistolen oder andere Waffen in das Flugzeug bringen kann. SchlĂ€gt der große Metalldetektor an, so wird man in eine angrenzende Parzelle gebeten, in der man von einem Polizisten mit einem tragbaren Metalldetektor weiter untersucht wird. Dieser erlaubt es, das Signal genau zu orten und zu bestimmen, denn der große Metalldetektor schlĂ€gt auch bei metallischen GĂŒrtelschnallen und Hosenknöpfen an. Dieses Verfahren ist sehr effektiv und erlaubt eine hohe Sicherheit im Flugbetrieb.

Jeder weiß wie Ă€rgerlich es sein kann, wenn man ein wichtiges Objekt in der freien Natur verloren hat. Hier gibt es meist sehr hohes Gras oder undurchdringliches Unterholz, in dem man kleiner Objekte wie SchlĂŒssel oder einen Ring kaum noch finden kann. Selbst wenn man es schafft, so ist dafĂŒr meist sehr viel Zeit nötig. Auch hier kann der Metalldetektor von großem Vorteil sein, vorausgesetzt das verlorene Objekt ist auch aus Metall. Es gibt sehr viele Erfahrungsberichte von verzweifelten Menschen, die bei der Gartenarbeit oder bei einem Ausflug ins GrĂŒne ihren Ehering oder die AutoschlĂŒssel verloren haben und nicht wiederfinden konnten. FĂŒr eine solche Suche reicht meist ein ganz einfacher Metalldetektor aus, denn die verlorenen GegenstĂ€nde liegen ja oft noch in direkter OberflĂ€chennĂ€he. Diejenigen, die damit schließlich ihren Ehering oder die SchlĂŒssel wiedergefunden haben, sind meist so begeistert, dass sie das GerĂ€t auch darĂŒber hinaus fĂŒr die ersten richtigen Schatzsuchen einsetzten. So wird aus einer schwierigen Situation der Grundstein fĂŒr ein spannendes Hobby.

Denn die meisten Menschen nutzen einen Metalldetektor natĂŒrlich fĂŒr das sogenannte Sondeln. Unter diesem Begriff fasst man die Suche nach verborgenen GegenstĂ€nden im Boden zusammen, die von privaten Personen betrieben wird. Inzwischen gibt es eine große Gruppe an Leuten, die diese Suche fĂŒr sich entdeckt haben und zu wahren Hobby-ArchĂ€ologen geworden sind. Meist beginnt man im eigenen Garten nach GegenstĂ€nden zu suchen und ist bereits erstaunt, wie viele Dinge man bereits auf dem heimischen GrundstĂŒck entdecken kann. Dabei ist das Sondeln wie eine Reise in die Vergangenheit. Besonders in WaldstĂŒcken in Deutschland lassen sich viele Relikte aus Metall entdecken, die meisten stammen aus derAntik Gold Zeit des 2. Weltkriegs. Hier verloren die Soldaten Orden, GeldstĂŒcke und Munition bei den Gefechten, die heute von den Hobby-ArchĂ€ologen wieder ans Tageslicht befördert werden. Wer hierbei mit Bedacht vorgeht, kann einige sehr spannende Funde machen, die eine Vorstellung davon geben können, wie beispielsweise das Geld vor hundert Jahren aussah. Viele nutzen Metalldetektoren auch am Strand, denn hier werden sehr oft GegenstĂ€nde verloren. Sind diese erst einmal mit etwas Sand bedeckt, so können sie beinahe nicht mehr gefunden werden. Hat man allerdings einen Metalldetektor zur Hand, so sind auch kleinere GegenstĂ€nde schnell wieder gefunden. Da die meisten Sonden zudem wasserdicht sind, kann man sogar mit einem Metalldetektor in FlĂŒssen nach kleineren Goldnuggets suchen.

Auch im professionellen Bereich haben Metalldetektoren natĂŒrlich große Vorteile. Handwerker nutzen sie, um im Boden liegende Kupferkabel aufzuspĂŒren, sodass diese nicht bei Arbeiten beschĂ€digt werden. Kleinere Metalldetektoren werden dazu genutzt, die genaue Lage von Strom– oder Wasserleitungen in der Wand zu bestimmen. So kann gewĂ€hrleistet werden, dass beim Einschlagen eines Nagels oder beim Bohren in die Wand keine dieser Leitungen beschĂ€digt wird. Ganz besonders ArchĂ€ologen nutzen natĂŒrlich die Vorteile, die ein Metalldetektor fĂŒr ihre Arbeit bringt. Mit ihm können große Areale schnell und unkompliziert auf Metall, HohlrĂ€ume oder GrĂ€ber ĂŒberprĂŒft werden. Nach der Auswertung dieser Daten kann man dann ganz gezielt erste Ausgrabungen starten. Somit ist es lĂ€ngst nicht mehr nötig, den gesamten Boden umzugraben, sondern man kann effektiv nur die Stellen untersuchen, an denen potentielle Funde vermutet werden. Das MilitĂ€r nutzt hauptsĂ€chlich Metalldetektoren, um Minen aufzuspĂŒren. Hier rettete diese Technik bereits viele Menschenleben.

Auf welche Funktionen muss ich beim Kauf eines Metalldetektors achten?

Bevor man sich einen Metalldetektor zulegt, sollte man sich genau ĂŒberlegen, welche Funktionen einem persönlich wichtig sind und fĂŒr welche Zwecke man das GerĂ€t einsetzen will.
  • Preiswerte Metalldetektoren
  • Hochwertige Metalldetektoren
Preiswerte Metalldetektoren bieten oftmals nur sehr wenige Funktionen, die aber fĂŒr die meisten Nutzer durchaus ausreichend sind. Zuerst sollte man darauf achten, dass es eine kleine Anzeige gibt. Im unteren Preissegment ist dies meist eine kleine Nadelanzeige, die durch die Richtung und die StĂ€rke des Ausschlags dem Suchenden mitteilt, um welche Metallsorte es sich bei dem Fund im Boden handelt und welche GrĂ¶ĂŸe das Objekt hat. Diese Anzeigen mĂŒssen vor der Suche zuerst auf Null geeicht werden, damit sie korrekte Ergebnisse liefern können. Neben der Anzeige gibt es bei preiswerten GerĂ€ten meist auch die Möglichkeit, den Diskriminator einzustellen und die SensitivitĂ€t des GerĂ€tes zu regulieren. Diese beiden Einstellungsmöglichkeiten sollten auf jeden Fall gegeben sein, damit man das GerĂ€t an die jeweilige Bodenbeschaffenheit anpassen kann. Oft findet sich auch ein Drehregler, mit dem das akustische Signal eingestellt oder abgeschwĂ€cht werden kann.
Hochwertige Metalldetektoren bieten den Nutzer meist eine LCD-Anzeige, die nicht nur die Metallsorte anzeigt, sondern auch Informationen ĂŒber die Tiefe des Objektes und die Suchrichtung liefert. Diese Anzeige ist hĂ€ufig auch beleuchtet oder verfĂŒgt ĂŒber eine Beleuchtungsfunktion, sodass man hiermit auch im Dunkeln arbeiten kann. Neben der optischen Anzeige wird der Suchende durch akustische Signalen unterstĂŒtzt, sodass er nicht stĂ€ndig auf die Anzeige schauen muss. Hochwertige Metalldetektoren bieten zudem meist auch einen integrierten PinPointer, mit dem man erste Funde genauer lokalisieren kann. Dies ist praktisch, da man so nicht noch ein weiteres GerĂ€t mit sich fĂŒhren muss.

UnabhĂ€ngig vom Preis gibt es zwei weitere Funktionen, die oft bei einem Kauf nicht beachtet werden. Zum einen muss gewĂ€hrleistet sein, dass das GerĂ€t korrekt an die KörpergrĂ¶ĂŸe angepasst werden kann. Kann der Stab, an dem die Sonde sitzt, nicht ausreichend verlĂ€ngert werden, so wird die Suche gerade fĂŒr hochgewachsene Menschen zu einer Qual. Informieren Sie sich daher im Vorfeld darĂŒber, ob die LĂ€nge des GerĂ€tes auch Ihrer KörpergrĂ¶ĂŸe entspricht. Die andere Funktion, die oftmals nicht bedacht wird, betrifft die Sonde. Es ist durchaus von großem Nutzen, wenn man die Sonde des Metalldetektors in der GrĂ¶ĂŸe und Form variieren kann. DafĂŒr muss die Möglichkeit gegeben sein, weitere Suchspulen zu erwerben oder andere Fabrikate an dem GerĂ€t anbringen zu können. So kann man, je nach Suche und Terrain, die normale Spule gegen eine wesentlich grĂ¶ĂŸere austauschen, um beispielsweise zuerst ein großes Gebiet zu sondieren. Hierbei kann man dort kleine FĂ€hnchen aufstellen, wo man mit der großen Sonde potentielle Funde entdeckt hat. Montiert man nun eine kleinere Sonde, so kann man vor allem auch kleinere Objekte viel besser entdecken.

Metal Detector Battle von Dude Perfect

Wenn Sie sich in Stimmung fĂŒr den Kauf eines Metalldetektors bringen möchten, empfehlen wir Ihnen folgendes Infotainment Video.

Dude Perfect ist ein amerikanischer YouTube-Kanal mit 45 Millionen Abonnenten. Viele ihrer Videos werden ĂŒber 200 Millionen Mal geklickt. Vom Format her handelt es sich um fĂŒnf reiche und coole Typen, die zusammen allerhand sinnfreien aber sehr unterhaltsamen Zeitvertreib nachgehen. Sie gehen z.B. im Meer Haifische angeln, versuchen Diamanten mit einem Hammer zu zertrĂŒmmern oder lassen ĂŒberdimensionale Modellflugzeuge steigen.

2019 gab es nun das zweite Metal Detector Battle (das erste gab es 2016), welches nur kurz nach dem Release bereits ĂŒber 20 Millionen Mal geklickt wurde. Jeder „Dude“ zieht dafĂŒr mit seinem eigenen Metalldetektor los, um den möglichst besten Schatz zu finden. Einer klappert dafĂŒr verlassene Inseln ab, ein anderer fliegt nach Colorado zum Gold suchen usw.

Es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam und wenn Sie auch ein paar lustige Freunde haben, können Sie vielleicht Ihr eigenes Metalldetektor Battle veranstalten.

Welche Metalldetektoren sind in den USA beliebt?

Leider nennen die Freunde von Dude Perfect nicht die Modelle, mit denen Sie auf Schatzsuche gehen und wir konnten es auch trotz BildschirmvergrĂ¶ĂŸerung nicht ausmachen. Da sie eh nicht besonders erfolgreich sind, ist das aber vielleicht auch gut so.

Stattdessen haben wir uns auf amerikanischen Review-Portalen sowie auf Amazon.com nach den beliebtesten Metalldetektoren umgesehen.

Hierbei sind uns besonders drei Marken immer wieder begegnet: Bounty Hunter, Fisher und Garrett.

Sehr beliebt fĂŒr Einsteiger sind wegen des niedrigen Preises die Metalldetektoren von Bounty Hunter. Auf Amazon USA haben bereits mehrere Modelle der Marke weit ĂŒber 1.000 KĂ€uferbewertungen. Die KĂ€ufer meinen z.B. zum Metalldetektor Bounty Hunter IV, dies sei das beste Modell in der gĂŒnstigen Preisklasse. Einem Mann half es wohl seinen 1.000 Dollar Ehering wiederzufinden, den er aus nicht genannten GrĂŒnden in einem dicht bewachsenen Gebiet verloren hatte.

Ebenfalls genannt werden der Metalldetektor Fisher F22 oder der Metalldetektor Fisher Gold Bug, speziell fĂŒr die Goldsuche.

Als wasserfestes Modell wird der Metalldetektor Garrett AT Pro empfohlen.

Wie haben wir die Metalldetektoren getestet?

Um ein unverfĂ€lschtes Vergleichsergebnis zu garantieren, haben wir jeden Metalldetektor exakt der gleichen Behandlung unterzogen. DafĂŒr bereiteten wir zuerst eine grĂ¶ĂŸere Anzahl an Töpfen vor, in denen wir die verschiedensten GegenstĂ€nde vergruben. Dazu zĂ€hlten Besteckteile, ein Goldring, NĂ€gel, Aluminiumfolie, GetrĂ€nkedosen, KupfermĂŒnzen, Silberschmuck und Ă€hnliche Dinge. Ausschlaggebend war, dass sie aus verschiedenen Metallen bestanden und auch unterschiedliche GrĂ¶ĂŸe hatten. DarĂŒber hinaus vergruben wir an einer Stelle grĂ¶ĂŸere Objekte wie einen Metalltopf und Autofelgen, sowohl aus Eisen, wie auch aus Aluminium, bis zu einer Tiefe von anderthalb Metern im Boden. Damit testen wir, wie tief die GerĂ€te die jeweiligen Objekte noch lokalisieren konnten.Vollautomatisches MetallsuchgerĂ€t Metalldetektor Seben Deep Target

Jeder Topf wurde nun beschriftet, damit wir stets genau wussten, welches Objekt im Boden lag und wie tief es vergraben wurde. Hier ließen wir zuerst unserer Fantasie freien Lauf, denn auch in der Natur können große und kleine Teile vorkommen, die mal tiefer oder mal nĂ€her an der OberflĂ€che liegen. Um nun die verschiedenen Vergleichsergebnisse miteinander vergleichen zu können, testeten wir jeden Topf mit einem GerĂ€t und schauten, ob es die Metallart und die Tiefe richtig erkannte. Bei hochwertigeren GerĂ€ten mit PinPointer Funktion achteten wir natĂŒrlich auch darauf, ob das Objekt richtig lokalisiert wurde. DafĂŒr hatten wir jeweils einen kleinen Stock an die Stelle gesteckt, an der das Objekt sich im Boden befand. Auf einer gesonderten FlĂ€che von circa einem Quadratmeter vergruben wir ganz unterschiedliche Metallsorten neben MĂŒll, der grĂ¶ĂŸtenteils aus Aluminium bestand. Damit testen wir die Diskriminierungsfunktion.

So konnten wir ganz unterschiedliche GerĂ€te miteinander vergleichen und herausfinden, welches davon den hohen Erwartungen entsprach, die wir an einen gut funktionierenden Metalldetektor haben. Denn wer sich einmal dafĂŒr entscheidet ein Schatzsucher zu werden, der sollte ein zuverlĂ€ssig funktionierenden Metalldetektor besitzen, sodass die Suche nicht zu einer großen EnttĂ€uschung wird.

Doch das beste GerĂ€t nĂŒtzt nur sehr wenig, wenn es nicht richtig eingestellt wird. Darum sollte man sich die Zeit nehmen und einen Ă€hnlichen Testparcours aufbauen, bevor es in die freie Natur geht. Nehmen Sie sich einfach ein paar große Blumentöpfe und vergraben Sie darin verschiedene GegenstĂ€nde aus Metall. Merken Sie sich die Metallsorten oder befestigen Sie kleine Zettel an den Töpfen, damit Sie spĂ€ter nicht durcheinanderkommen. Testen Sie nun mit ihrem neuen GerĂ€t, ob es die verschiedenen Metallsorten auch richtig anzeigt und ob sich die GegenstĂ€nde genau lokalisieren lassen. Dabei sollten Sie auch versuchen, sich mit der Diskriminierungsfunktion vertraut zu machen, damit Sie den neuen Metalldetektor auch korrekt einsetzen können.

Was kostet ein Metalldetektor?

Der Preis eines Metalldetektors ist logischerweise davon abhÀngig, welche Funktionen man gerne nutzen möchte. In unserem Test stellte sich heraus, dass es in etwa vier Preisgruppen gibt, die voneinander unterschieden werden können.
  • 1. Preisgruppe:
  • 2. Preisgruppe:
  • 3. Preisgruppe:
  • 4. Preisgruppe:
Am unteren Ende der Skala befinden sich GerĂ€te, die unter hundert Euro kosten. Sie sind meist sehr einfach aufgebaut und verfĂŒgen nicht immerÂ ĂŒber eine ArmstĂŒtze, die sonst bei den GerĂ€ten in den höheren Preisklassen natĂŒrlich selbstverstĂ€ndlich sind. Die Anzeige, die bei solchen GerĂ€ten zum Einsatz kommt, ist meist eine sehr einfache Nadelanzeige, die je nach Richtung und StĂ€rke des Ausschlags Aufschluss ĂŒber die Metallsorte und die GrĂ¶ĂŸe des Objekts gibt. Manche Hersteller verzichten ganz auf eine optische Anzeige und rĂŒsten ihre preiswerten GerĂ€te statt dessen mit einem stĂ€rkeren Suchsystem aus. Hier wird man bei der Suche durch verschiedene akustische Signale unterstĂŒtzt, die dabei helfen, die GrĂ¶ĂŸe und die Art des Metalls zu bestimmen. GerĂ€te unter hundert Euro eignen sich am ehesten fĂŒr Menschen, die einen verlorenen Gegenstand wiederfinden möchten oder fĂŒr Jugendliche, die ihre ersten Versuche bei der Schatzsuche wagen möchten.
In der Preisspanne zwischen hundert und dreihundert Euro ist der Markt sehr umkĂ€mpft. Die Modelle bieten fast alle ein sehr ausgewogenes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis, da man bereits Funktionen wie einen eingebauten PinPointer oder eine LCD-Anzeige entdecken kann. Wer sich dafĂŒr entscheidet in die Welt der Schatzsuche einzusteigen, der sollte sich fĂŒr ein GerĂ€t aus dieser Preisklasse entscheiden, da sie leistungsstark genug sind, um wirkliche Funde zu lokalisieren. Gleichzeitig können sie auch so prĂ€zise eingestellt werden, dass man unerwĂŒnschte GegenstĂ€nde korrekt mithilfe einer guten Diskriminierungsfunktion ausblenden kann. In dieser Preisklasse lohnt sich ein ausfĂŒhrlicher Vergleich, da jedes GerĂ€t ĂŒber ganz spezifische Merkmale verfĂŒgt.
Wer bereits erste Erfahrungen mit dem Sondeln gewonnen hat, der wird sich bald nach einem leistungsfĂ€higen Modell umsehen. In der Preisklasse zwischen dreihundert und tausend Euro findet man bereits GerĂ€te, die auch hohe AnsprĂŒche problemlos erfĂŒllen. Sie bieten meist sehr gute integrierte PinPointer, die bei der genauen Lokalisierung helfen. Solche GerĂ€t werden zudem fast ausschließlich von renommierten Firmen gebaut, die dem Nutzer eine breite Palette an Zubehör bieten. So kann man meist unterschiedliche Spulen optional erwerben, sodass man sein GerĂ€t sehr vielseitig einsetzen kann. Die Displays dieser GerĂ€te bieten dem Nutzer eine Vielzahl an Informationen. So ist es in der Regel möglich, Auskunft ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe, die Beschaffenheit und die Tiefe des Objekts zu erhalten. Wer sich also sicher ist, dass er großen Gefallen an der Schatzsuche gefunden hat, der sollte sich ein GerĂ€t aus dieser Preisklasse leisten, mit dem er lange Spaß haben kann.
Wer wirklich professionell mit einem Metalldetektor arbeiten möchte, der kommt nicht um ein ProfigerĂ€t herum, dass in der Preisklasse ab tausend Euro verortet werden kann. Hier kann der Nutzer ein erstklassiges GerĂ€t erwarten, mit dem eine grĂ¶ĂŸtmögliche Anzahl an Funden im Boden lokalisiert werden kann. Diese GerĂ€te sind sehr stabil und bieten dem Nutzer die Möglichkeit, durch verschiedene Spulen die Suche exakt an die Bodenbeschaffenheit anzupassen. GerĂ€te in dieser Preisklasse werden von ArchĂ€ologen oder Forschungsinstituten eingesetzt, um eine grĂ¶ĂŸtmögliche EffektivitĂ€t zu gewĂ€hrleisten. Zudem ermöglichen sie meist eine wesentlich grĂ¶ĂŸere Tiefe bei der Suche, als preiswertere GerĂ€te.

 

Top5 Metalldetektor Hersteller

  • Tesoro
  • XP Metalldetektoren
  • Fisher
  • WhiteÂŽs
  • Minelab
Die Firma Tesoro bietet ihren Kunden sehr schlichte GerĂ€te, die aber aufgrund von sehr hochwertigen Materialien und einer ausgezeichneten Verarbeitung den Ruf haben, sehr langlebig und zuverlĂ€ssig zu sein. Die GerĂ€te der Firma zeichnen sich durch sehr einfache Designs aus, die aber dennoch nicht billig wirken. Hier stehen nicht unnĂŒtze Spielereien im Vordergrund, sondern eine ausgefeilte Technik. Damit eine möglichst gute Ortung erzielt werden kann, bieten die GerĂ€te ein sehr niedriges Gewicht, gute Handhabbarkeit und eine einfache Bedienung. Anhand weniger Einstellungsmöglichkeiten wird eine grĂ¶ĂŸtmögliche Kleinteileempfindlichkeit erzielt, sodass vor allem MĂŒnzen und Schmuck gut gefunden werden können. Durch die exzellenten Schrottfilter wird gewĂ€hrleistet, dass das GerĂ€t auch wirklich nur bei wichtigen Funden anschlĂ€gt. Die Firma bietet zudem GerĂ€te an, die speziell fĂŒr die Suche nach Gold optimiert wurden. Ebenfalls bietet sie Metalldetektoren an, die auch unter Wasser genutzt werden können.
XP Metalldetektoren zĂ€hlen zu den besten GerĂ€ten, die man auf dem Markt finden kann. Der französische Hersteller hat sich den Ruf erarbeitet, sehr zuverlĂ€ssige GerĂ€te zu entwickeln, die durch ganz besonders ausgefeilte Detaillösungen glĂ€nzen. Je nach Einsatzgebiet kann man zwischen verschiedenen Modellen wĂ€hlen, die dem Kunden jeweils die besten Ergebnisse ermöglichen. Wer sich eher auf die Suche nach Kleinteilen wie MĂŒnzen und Schmuck begeben will, der sollte auf den GoldMaxx Power zurĂŒckgreifen, der extra fĂŒr diese Art der Suche optimiert wurde. Wer eine besonders große Tiefenwirkung erzielen will, der sollte sich den Gmaxx 2 nĂ€her anschauen. Als ein hervorragendes Allround-GerĂ€t gilt der XP Deus, der die verschiedensten Einstellmöglichkeiten in nur einem GerĂ€t vereint. Jedes GerĂ€t kann mit vielen unterschiedlichen Spulen ausgestattet und somit optimal an die jeweiligen Suchkriterien angepasst werden. Bekannt wurde die Firma auch fĂŒr ihre Funkkopfhörer, die absolut störungsfrei arbeiten und somit eine ganz neue Freiheit bei der Suche ermöglichen. Zudem bieten alle GerĂ€te serienmĂ€ĂŸig ein ergonomisches S-GestĂ€nge und sind fĂŒr die Nutzung der hauseigenen Funkkopfhörer vorbereitet.
Eine der grĂ¶ĂŸten unternehmen im Bereich der Metalldetektoren ist die Firma Fisher. Der GrĂŒnder der Firma, Gerhard Richard Fischer, wurde 1899 in Bayern geboren und wanderte nach seinem Studium der Elektrotechnik in Dresden in die USA aus. 1931 grĂŒndete er in Palo Alto sein erstes Unternehmen, das unter dem Namen Fisher Research gefĂŒhrt wurde. Er arbeitete zuerst an einem Radio-NavigationsgerĂ€t und musste wĂ€hrend dessen Entwicklung feststellen, dass Metall zu Störungen des Empfangs fĂŒhrte. Er erkannte schnell, dass man sein entwickeltes GerĂ€t somit sehr gut zum AufspĂŒren von Metall einsetzen konnte und entwickelte es zu einem Metalldetektor weiter. Diesen ließ er sich 1937 patentieren. Zuerst wurde er vor allem vom MilitĂ€r sehr geschĂ€tzt, da sich mit diesem GerĂ€t Minen entdecken ließen. Im Laufe der Zeit nahm er weitere kleine Firmen in seine Obhut auf und entwickelte deren GerĂ€te weiter. Heute ist die Firma vor allem dafĂŒr bekannt, dass ihre GerĂ€te sehr langlebig sind und dem Nutzer ĂŒberaus flexible Filtersysteme bieten. Der F2 ist einer der Klassiker im Bereich der Einstiegsdetektoren. Goldsuchern ist vor allem der Gold Bug DP ein Begriff, da er exzellente Ergebnisse bei der Suche nach MĂŒnzen und Schmuck liefert. Mit dem F75 bietet das Unternehmen einen sehr guten Allround-Metalldetektor, der CZ21 hat sich zurecht einen guten Ruf als unverwĂŒstlicher Unterwasser-Dektektor erarbeitet.
Der Hersteller WhiteÂŽs ist dafĂŒr bekannt, 1987 den ersten digitalen und voll programmierbaren Metalldetektor entwickelt zu haben, das Modell Eagle. Das Unternehmen zĂ€hlt heute definitiv zu den absoluten Topherstellern von Metalldetektoren und bietet seinen Kunden sehr ausgereifte GerĂ€te, die auch im unteren Bereich bereits ĂŒber eine zuverlĂ€ssige und hochwertige Elektronik verfĂŒgen. So bietet der Coinmaster seinem Nutzer bereits unter dreihundert Euro ein exzellentes Display, mit dem sehr viele verschiedene Funktionen eingestellt werden können. Dieses Einstiegsmodell des Markenherstellers bietet ein kaum zu toppendes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Im oberen Preissegment finden sich GerĂ€te wie Spectrum XLT oder MXT.
Als absolute Topfirma gilt das Unternehmen Minelab, die 1985 gegrĂŒndet wurde. Diese GerĂ€te sind auch preislich sehr hoch anzusiedeln, doch sie ermöglichen dem Nutzer ganz hervorragende Suchergebnisse. Besonders die MarkteinfĂŒhrung des SD 2100, der speziell fĂŒr das AufspĂŒren von Gold entwickelt wurde, löste 1995 einen wahren Goldrausch aus, denn die Ergebnisse sprachen sich schnell herum. Durch die innovative Ortungstechnik werden Produkte der Firma fast ausschließlich von Profis eingesetzt, da kein Wert auf eine breit gefĂ€cherte Produktpalette, sondern auf die Entwicklung hochspezialisierter GerĂ€te gelegt wird. Daher kommen diese GerĂ€te auch beim MilitĂ€r zum Einsatz, das damit zuverlĂ€ssig Minen aufspĂŒrt und so viele Leben retten kann.

Metalldetektor Neuheiten aus Australien

Metalldetektor Test Das australische Unternehmen Minelab ist nach eigener Aussage der weltweite MarktfĂŒhrer fĂŒr Metalldetektoren. Minelab Metalldetektoren sind auch in Deutschland erhĂ€ltlich und beispielsweise ĂŒber Amazon zu beziehen. Auf der Outdoor-Messe IWA 2019 in NĂŒrnberg prĂ€sentierte der Hersteller nun seine neusten Modelle.

Der Metalldetektor EQUINOX 800 (999 Euro bei Amazon) ist das Flaggschiff aus dem Sortiment. Der Metalldetektor ist wasserdicht bis auf 3 Meter Tiefe und soll fĂŒr alle BodenverhĂ€ltnisse geeignet sein. Ob man nun Goldschmuck, MĂŒnzen, Waffen oder PatronenhĂŒlsen aufspĂŒren möchte – der EQUINOX 800 wird als ProfigerĂ€t fĂŒr alle Begebenheiten angepriesen.

Auch fĂŒr AnfĂ€nger soll er laut der Kundenrezensionen sehr leicht zu gebrauchen sein, da er gut in der Hand liegt und eine gute Balance hat. Ein Kunde der seinen Garten schon mit mehreren Metalldetektoren anderer Hersteller abgesucht hatte, fand umgehend ein paar vergrabene MĂŒnzen. Ein anderer KĂ€ufer war sogar dabei, als 5 Gold-Nuggets gefunden wurden. So entsteht gleich die Lust auf eine Schatzsuche.

FĂŒr Kinder oder Leute die es lieber erstmal mit einem gĂŒnstigeren Modell versuchen möchten, bietet Minelab das Modell GO FIND 11 (119,95 Euro auf Amazon) an, welches ebenfalls auf der Messe vorgestellt wurde.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Metalldetektor am Besten?

Wer sich dafĂŒr entscheidet, sich einen Metalldetektor zuzulegen, der steht vor der großen Frage, ob er diesen im Fachhandel oder im Internet kaufen möchte. Beide Möglichkeiten bieten Vor– und Nachteile, die im Folgenden kurz erlĂ€utert werden sollen.

FrĂŒher ging man davon aus, dass man so hochspezialisierte GerĂ€te wie beispielsweise einen Metalldetektor unbedingt in einem FachgeschĂ€ft kaufen sollte. Betrachtet man aber die FachgeschĂ€fte, die solche GerĂ€te anbieten, so muss man schnell erkennen, dass es kaum speziellen LĂ€den fĂŒr Schatzsucher gibt. Vielmehr werden diese oft in Waffen– oder OutdoorlĂ€den angeboten, in denen sich die VerkĂ€ufer eher mit anderen Bereichen auskennen. Zudem werden hier in der Regel auch nur EinsteigergerĂ€te angeboten, da der Verkauf von sehr teuren Metalldetektoren ĂŒberschaubar ist und diese GerĂ€te schnell zu einem LadenhĂŒter werden können, der dann unter dem eigentlichen Wert verkauft werden muss, um das investierte Kapital zumindest zu einem Teil wieder zu generieren. Da die Schatzsuche mit Metalldetektoren ein eher ausgefallenes Hobby ist, nach dem nicht oft gefragt wird, haben diese GeschĂ€fte oftmals ein oder zwei verschiedene Einsteigermodelle auf Lager, bieten aber sonst kaum vorrĂ€tiges Zubehör wie weitere Spulen oder passende Tragetaschen an.Xcellent Global MD-3010II M-HG020 Metalldetektor

Der Kauf eines Metalldetektors im Internet bietet dagegen dem Kunden eine Vielzahl an Vorteilen. Zuerst einmal gibt es Anbieter, die ein Sortiment von mehr als vierzig verschiedenen Metalldetektoren anbieten, die zudem noch meist am selben Tag verschickt werden können. Hier kann man mit ein bisschen Stöbern das perfekte GerĂ€t fĂŒr die eigenen AnsprĂŒche finden und muss keine Abstriche machen, nur weil der passende Metalldetektor in einem LadengeschĂ€ft gerade nicht verfĂŒgbar ist. Zudem kann man meist auch direkt erkennen, ob das GerĂ€t auf Lager ist.

Viele Unternehmen bieten einen Expressversand an, sodass man schon am nĂ€chsten Tag das gewĂ€hlte Modell in den HĂ€nden hĂ€lt, ohne dafĂŒr ein SpezialgeschĂ€ft aufsuchen zu mĂŒssen. Ebenso bieten die auf diese GerĂ€te spezialisierten Firmen ein großes Angebot an Zubehör, was gleich mitbestellt werden kann. Dies reicht von Ausgrabungswerkzeug ĂŒber passende Tragetaschen bis hin zu verschieden großen Spulen und den passenden Akkus. Diejenigen, die solche Internetshops betreiben, sind auch meist absolute Profis auf diesem Gebiet. So kann man mit einem Telefonat hĂ€ufig schnell sein Anliegen erklĂ€ren und sich gute Tipps bei der Wahl des richtigen GerĂ€tes geben lassen. Im Falle einer Reklamation oder eines Defektes verfĂŒgen diese Anbieter zudem ĂŒber ein breites Sortiment an Ersatzteilen, sodass man schnell wieder auf die Schatzsuche gehen kann. Daher ist bei dem Erwerb eines Metalldetektors der Onlinehandel zu empfehlen, da Profis diese Shops betreiben, auf die man sich bei dem Kauf eines solchen SpezialgerĂ€tes gut verlassen kann.

Auf was muss ich bei der Benutzung eines Metalldetektors achten?

Wer sich mit einem Metalldetektor auf die Schatzsuche begeben will, der muss mehrere Dinge im Vorfeld beachten.

Auf der technischen Seite muss man sich zuerst einmal gut mit seinem GerĂ€t vertraut machen. DafĂŒr eignet sich ein kleiner Testparcours, auf dem man verschiedene GegenstĂ€nde aus Metall vergrĂ€bt, die dann mit dem GerĂ€t entdeckt werden mĂŒssen. Dabei sollte man nicht nur wertvolle GegenstĂ€nde wie MĂŒnzen oder Schmuck vergraben, sondern auch in direkter NĂ€he wertloses Eisen und MĂŒll aus Aluminium, wie beispielsweise Dosen oder Alufolie. Die Objekte sollten zudem in unterschiedlichen Tiefen vergraben werden, damit man erkennen kann, wie leistungsstark der Metalldetektor diese noch erkennen kann. Nun kann man herausfinden, wie effektiv das GerĂ€t arbeitet und welche Fehlerquellen bei der Suche möglich sind. Wichtig ist vor allem, die Diskriminierungsfunktion gut kennen zu lernen, denn mit ihr lĂ€sst sich bereits im Vorhinein wertloser Schrott von Edelmetallen trennen. FĂŒr diese Einarbeitung sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, denn sie ist die Grundlage fĂŒr eine erfolgreiche und frustfreie Suche. Hat man diese ersten Einarbeitungen abgeschlossen, so kann man zuerst einmal den eigenen Garten untersuchen. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht gestört werden kann und sich niemand ĂŒber einige Löcher im Boden beschweren kann. Sie werden erstaunt sein, was man im eigenen Garten bereits alles findet.

GrundsÀtzlich darf jede Privatperson in Deutschland ohne spezielle Genehmigung einen Metalldetektor besitzen.

Wer nun erste Erfahrungen gesammelt hat und in der Natur nach FundstĂŒcken suchen will, der muss sich zuerst ĂŒber die Rechtslage bezĂŒglich der Schatzsuche mit Metalldetektoren informieren (s. dazu auch der ausfĂŒhrliche Artikel: “Rechtliches bei der Schatzsuche“). Toll ist, dass in Deutschland Schatzfunde steuerfrei sind. Wer also einen großen Goldklumpen findet, der hat gewonnen! Allerdings unterliegt die Benutzung einigen EinschrĂ€nkungen, die in dem entsprechenden Artikel ausfĂŒhrlich erklĂ€rt werden.

GrundsĂ€tzlich sollte sich jeder Schatzsucher respektvoll und vernĂŒnftig verhalten. So sollte man keine Grabungen dort vornehmen, wo bereits archĂ€ologische Funde entdeckt und freigelegt wurden. Ebenso sollte man stets seine Löcher wieder auffĂŒllen und keine SchĂ€den an der Natur anrichten.

Wenn man auf privatem Besitz graben möchte, so sollte man zuerst die EinverstĂ€ndniserklĂ€rung des EigentĂŒmers einholen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der kann mit ihm einen kleinen Vertrag aufsetzen.

Ratgeber

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