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Batterie Test - damit Sie diverse Elektrogeräte auch bedienen können - Vergleich der besten Batterien 2019

Kaum ein elektronisches Gerät kommt heutzutage ohne Batterien aus. Unser Team hat im Internet unzählige Tests und Vergleichsberichte durchleuchtet und konnte Funktionalität, Anwendungsbereiche, Vorteile und viele weitere Passagen zu Batterien aufzeigen.

Batterie Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Batterie?

Eine Batterie im engeren Sinne ist ein Zusammenschluss von hintereinandergeschalteten Primärzellen (siehe nächster Abschnitt). Im weiteren Sinne werden darunter mobile Energiespeicher verstanden, mit denen ein elektrisches Gerät auch ohne feste Kabelanbindung mit Energie versorgt werden kann.

Wie funktioniert eine Batterie?

Die wissenschaftliche Grundlage von Batterien ist die Trennung von positiven und negativen Ladungen. Diese treten in der Natur meist als Protonen und Elektronen auf.
Ein negativ geladenes Elektron wird von einem positiv geladene Proton angezogen. Protonen stoßen sich untereinander, ebenso wie Elektronen, hingegen ab.

Eine einfache M√∂glichkeit,¬†elektrische¬†Energie¬†zu speichern, bietet der¬†Plattenkondensator. Dieser besteht aus zwei parallelen Metallplatten, von denen die eine positiv, die andere negativ geladen ist. Die positiv geladene Platte dient als¬†Pluspol, die negativ geladene als¬†Minuspol. Werden die Platten √ľber ein Kabel miteinander verbunden, so flie√üt ein Strom. Allerdings hat der Plattenkondensator einige praktische Nachteile: Es kann f√ľr viele Anwendungen nicht gen√ľgend Ladung gespeichert werden und die Spannung nimmt mit der noch vorhandenen Restladung ab. H√§ufig ist aber w√§hrend des Betriebs eine konstante¬†Spannung¬†erw√ľnscht. Daher hat man sich bereits relativ fr√ľh auf die Suche nach besseren mobileren Energiespeichern begeben.

Die Grundlage f√ľr die moderne Batterie lieferte die¬†galvanische¬†Zelle, deren Prinzip hier kurz erkl√§rt werden soll. Sie besteht aus zwei verschiedenen Metallen, die in voneinander abgetrennten (elektrisch isolierenden) Gef√§√üen in den gleichen¬†Elektrolyten¬†getaucht werden.

In dieser Konfiguration entsteht durch einen chemischen Prozess ein¬†Spannungsunterschied¬† zwischen den beiden Metallen. Dieser kommt dadurch zustande, dass sie aufgrund ihrer¬† Materialeigenschaften¬† unterschiedlich viele positive Ladungen an den Elektrolyten abgeben. Dadurch bleiben ebenfalls jeweils unterschiedlich viele negativ geladene Elektronen auf den beiden Metallen zur√ľck. Werden die beiden Metalle nun z. B. √ľber einen Draht miteinander verbunden, so gibt das Metall mit der gr√∂√üeren Anzahl von Elektronen seinen √úberschuss teilweise an das andere Metall ab. Es flie√üt also ein¬†Strom. Wird zus√§tzlich daf√ľr gesorgt, dass auch die positiven Ladungen im Elektrolyten in geeigneter Weise ausgeglichen werden k√∂nnen, so flie√üt dieser Strom dauerhaft.

Warum kann dieser Strom aber nicht f√ľr immer flie√üen? Beim Austausch der positiven Ladungen findet auch ein Transport der¬†Metallatome¬†statt. Sp√§testens dann, wenn das gesamte Metall aus der einen Zelle in die andere Zelle transportiert wurde, kommt der Stromfluss zum Erliegen. Die galvanische Zelle¬†zerst√∂rt sich im Betrieb also gewisserma√üen selbst. In der Praxis reicht es zur “Entladung” bereits, wenn der eingetauchte Teil des ersten Metalls vollst√§ndig mit einer Schicht des zweiten Metalls bedeckt ist.

Aufgrund der vielen verschiedenen Arten von modernen Batterien kann hier nicht auf alle eingegangen werden. Die galvanische Zelle illustriert die dahinterstehenden Prinzipien der Entladung und des Ladungsausgleichs zwischen Kathode und Anode allerdings recht anschaulich.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Batterien und Akkumulatoren kommen beim Betrieb von Elektroger√§ten immer dort zum Einsatz, wo eine¬†direkte¬†Stromversorgung √ľber eine¬†Kabelverbindung¬†etwa ans¬†Stromnetz¬†nicht m√∂glich oder nicht praktisch ist. Des weiteren erm√∂glichen¬†Akkumulatoren¬†die Speicherung elektrischer Energie, die etwa von einer¬†Solaranlage¬†erzeugt wurde, f√ľr die sp√§tere Verwendung.

Insbesondere werden leistungsf√§hige Akkumulatoren in Kraftfahrzeugen zur initialen Z√ľndung des Luft-Treibstoffgemischs und dem Betrieb der elektrischen Komponenten wie etwa des Radios und der Beleuchtung im Stillstand verwendet. Aber z. B. auch in der Unterhaltungselektronik, in Uhren und zum Betrieb portabler medizinischer Ger√§te (z. B. H√∂rger√§te) werden Batterien verwendet. Moderne¬†Smartphones¬†verf√ľgen √ľber Akkumulatoren, die ihre Nutzung zum Teil √ľber viele Stunden hinweg ohne erneute Energiezufuhr erm√∂glichen. Daher ist die aufladbare Batterie auch eine unverzichtbare Voraussetzung f√ľr die heutige Informationsgesellschaft, in der die Internetanbindung und digitale Informationen auch unterwegs stets verf√ľgbar sind.

Welche Arten von Batterien gibt es?

Herkömmliche Batterien: Einzeln oder in Reihe geschaltet

Die galvanische Zelle war die Grundlage der ersten Batterien, die als sogenannte¬†Prim√§rzelle¬†f√ľr diese diente. Dar√ľber hinaus existieren allerdings auch noch auf anderen elektrochemischen Prozessen oder Verfahren basierende Prim√§rzellen. Als Batterien im eigentlichen Sinne wurde urspr√ľnglich die zu einer Einheit zusammengefasste¬†Hintereinanderschaltung¬† mehrerer¬† Prim√§rzellen¬†bezeichnet.

Heutzutage spielen Batterien als kleine, portable Energiespeicher zum Betrieb diverser Endger√§te aus der Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik immer noch eine gro√üe Rolle. Dementsprechend viel M√ľhe wurde von der Industrie auch in die Entwicklung neuer Batterietechnik investiert.
Dies hat dazu gef√ľhrt, dass mittlerweile eine reiche Vielfalt von verschiedenen Batterien erh√§tlich sind, die unterschiedliche wissenschaftliche Prinzipien zur Spannungs- bzw. Energieerzeugung nutzen.

Ein besonders wichtiger Aspekt der Forschung ist dabei die langfristige Speicherung, denn alle heutzutage bekannten Batterien verf√ľgen √ľber eine¬†Eigenentladung. Dies bedeutet, dass innerhalb der Prim√§rzellen auch dann ein kleiner Strom flie√üt bzw. eine Entladung stattfindet, wenn kein¬†Verbraucher¬†angeschlossen ist. Dies f√ľhrt dazu, dass l√§nger gelagerte Batterien bereits bei der Entnahme aus der Packung leer und somit unbrauchbar sein k√∂nnen.

Herk√∂mmliche,¬†nicht-aufladbare¬†Batterien¬†bestehen heutzutage aus einer oder mehreren hintereinandergeschalteten Prim√§rzellen. Einzelne Prim√§rzellen sollten rein technisch gesehen eigentlich nicht als Batterien bezeichnet werden. Sie werden im Handel aber als solche verkauft und h√§ufig auch umgangssprachlich so bezeichnet. Die urspr√ľngliche Bedeutung des Begriffs Batterie ist heutzutage somit ein wenig unscharf geworden. Aus der Sicht des Verbrauchers, f√ľr den eine Batterie vor allem ein Speicher von elektrischer Energie in einem bestimmten Formfaktor ist, der in ein Batteriefach passt, ist dies nat√ľrlich verst√§ndlich.

Die umgangssprachlich auch als¬†Blockbatterien¬†bezeichneten Varianten, die im Verbraucherbereich h√§ufig in Form einer 9V-Batterie oder einer 12V-Batterie anzutreffen sind, sind tats√§chlich Batterien im engeren Sinne, also eine serielle geschaltete Einheit aus mehreren Prim√§rzellen. Vorsicht: Auch diese Typen sollten, auch wenn es praktisch aufgrund der eng beieinander liegenden Kontakte theoretisch m√∂glich ist, nicht (wie es h√§ufig von “Bastlern” praktiziert wird) mit der Zunge auf ihre¬†Restspannung¬†getestet werden. Stattdessen empfiehlt sich die Nutzung eines¬†Batterietesters¬†oder (einfachen)¬†Spannungsmessger√§ts.

Akkumulatoren: (Fast) unerm√ľdliche Energiespeicher

Ein anderer Typ von Batterie ist der sogenannte Akkumulator, der umgangssprachlich verk√ľrzt als “Akku” bezeichnet wird. Dieser l√§sst sich im Unterschied zu herk√∂mmlichen, lediglich einmal verwendbaren Typen nach Verbrauch der in ihm gespeicherten Energie an einer speziell geeigneten Spannungsquelle wieder aufladen. Der chemische oder physikalische Prozess, der der elektrischen Entladung zugrundeliegt, ist also auf relativ einfache Weise umkehrbar. Dies bietet auch beim Gebrauch im Haushalt einige Vorteile, auch wenn diese Variante viele Verbraucher heutzutage vor allem als¬†Lithium-Ionen-Akku¬†in Smartphones und √§hnlichen mobilen Ger√§ten mit seiner¬†Speicherkapazit√§t¬†√ľberzeugt.

Besonders bei h√§ufig genutzten oder besonders energiehungrigen Ger√§ten kann der st√§ndige Batterieverbrauch mit der Zeit viel Geld kosten. Dem kann der Verbraucher beispielsweise entgegenwirken, indem er sich passende wiederaufladbare Batterien anschafft. Diese werden nach dem Verbrauch der enthaltenen Energie nicht im Handel abgegeben, sondern k√∂nnen wie erw√§hnt an einem passenden Ladeger√§t aufgefrischt werden versorgt werden. Auf diese Weise k√∂nnen die Akkus mehrmals verwendet werden und ersparen dem Verbraucher so den st√§ndigen Nachkauf von Einweg-Batterien. Allerdings wird bei konventionellen Akku-Typen, die in Batterieform verkauft werden, in der Regel zwingend ein passendes Wiederaufladeger√§t ben√∂tigt. Bei internen Akkus von Ger√§ten ist dieses oft im Lieferumfang enthalten oder es reicht, das Ger√§t bei eingelegtem Akkumulator √ľber eine Netzteilbuchse mit der vom Hersteller vorgegebenen Spannung zu versorgen. Mittlerweile wurden allerdings auch wiederaufladbare Batterien entwickelt, die sich an einen herk√∂mmlichen¬†USB-Anschluss¬†anschlie√üen lassen. Dies ist insbesondere dann interessant, wenn man z.B. ein¬†Handy-Ladeger√§t¬†mit USB-Anschluss¬†auch zum Aufladen von solchen Batterien nutzen m√∂chte.

Bemerkt werden sollte hierzu allerdings, dass hochwertige moderne Ladeger√§te mehr leisten als nur eine Ladespannung an den Akkumulator anzulegen. Ein¬†Mikrocontroller¬†√ľberwacht in vielen Modellen den gesamten Ladevorgang und kann z. B. selbstst√§ndig erkennen, ob die eingelegte Batterie leer, halbvoll oder vollst√§ndig geladen ist. Nach dieser Analyse wird dann selbstst√§ndig ein m√∂glichst schonendes¬†Ladeverfahren¬†ausgew√§hlt, welches gew√§hrleistet, dass die vollst√§ndige Kapazit√§t m√∂glichst lange, d.h. √ľber viele Ladezyklen hinweg, genutzt werden kann. Daher sollte bei der Anschaffung von teuren Akkus, die f√ľr den zuverl√§ssigen Betrieb eines bestimmten Ger√§ts ben√∂tigt werden, nicht ausgerechnet am Ladeger√§t gespart werden. Unsachgem√§√ües Wiederaufladen kann die¬†Lebenszeit¬†einiger Akkutypen deutlich verk√ľrzen. Au√üerdem ist darauf zu achten, dass der jeweilige¬†Batterietyp¬†vom Ladeger√§t unterst√ľtzt wird.

Fahrzeugbatterien

Diese zu den Akkumulatoren zählenden Batterien werden zum Betrieb der elektrischen Komponenten eines Fahrzeugs benötigt.
Sie kommen zur elektrischen Versorgung der verschiedenen Komponenten des Fahrzeugs zum Einsatz, beispielsweise etwa der Z√ľndkerzen beim Anlassen der Fahrzeugs oder beim Einschalten der Scheinwerfer im Stillstand. Aufgrund ihrer hohen Stromst√§rke ist beim Umgang mit Fahrzeugbatterien Vorsicht geboten. So kann eine Autobatterie trotz der relativ geringen Spannung von typischerweise 12 V bei einem PKW etwa einen Schraubenschl√ľssel schmelzen, wenn sie mit diesem kurzgeschlossen wird. Au√üerdem besteht in einem solchen Falle Explosionsgefahr, weshalb ein solches Szenario ausdr√ľcklich nicht zur Nachahmung empfohlen werden kann. Wer allzu unbesorgt mit einer solchen Batterie umgeht, erlebt oft eine b√∂se √úberraschung. Beispielsweise kann es beim Anschluss von Kabeln in der falschen Reihenfolge zur Ausbildung einer sehr hei√üen¬†Lichtbr√ľcke¬†kommen. Daher sollte man beim Fehlen des entsprechenden Wissens Arbeiten an der Autobatterie aus Sicherheitsgr√ľnden lieber unterlassen.

Aufrund ihrer vielf√§ltigen Anwendungen sind Batterien mittlerweile ein eigener technischer Zweig. Viele Wissenschaftler und Ingenieure besch√§ftigen sich tagt√§glich mit der m√∂glichst effizienten Speicherung von elektrischer Energie. Auch die erneuerbaren Energien, bei denen man es h√§ufig mit in ihrer Leistung zeitlich stark variablen Energiequellen wie Windkraftwerken und Solaranlagen zu tun hat. Hier besteht eine wichtige Herausforderungen darin, die gewonnene elektrische Energie m√∂glichst effizient zu speichern. Im Laufe dieser Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind daher sehr viele verschiedene Arten von Batterien entwickelt worden. Daher kann dieser Artikel nicht alle momentan existierenden Arten von Batterien behandeln – selbst Fachleuten d√ľrfte es schwerfallen, alle Typen aus dem Ged√§chtnis aufzuz√§hlen. Vielmehr sollte ein √úberblick √ľber die Typen gegeben werden, denen man beim Umgang mit moderner Elektronik aus dem Verbraucherbereich typischerweise begegnet.

So werden die Batterien getestet

Oftmals werden Batterien eingesetzt, um eine m√∂glichst lange Stromversorgung eines spezifischen Ger√§ts zu gew√§hrleisten. Ein Beispiel ist z. B. die Fernbedienung des Fernsehers, in der die eingesetzten Batterien in der Regel solange in Vergessenheit geraten, bis wieder einmal ein Wechsel erforderlich ist. Die Langlebigkeit ist deshalb ein wichtiges Qualit√§tsmerkmal von Batterien. Faktoren, die die Langlebigkeit begrenzen, sind die maximale Ladung und die Eigenentladung. Bei Akkus und aufladbaren Batterien hat die Langlebigkeit dar√ľber hinaus noch eine weitere Bedeutung.

Hier wird neben der maximalen Ladung auch die maximale Anzahl der Ladezyklen betrachtet. Wie oft kann der Akku typischerweise wieder aufgeladen werden? Betrachtet man zwei hypothetische Modelle: Eines, das eintausendmal wiederaufgeladen werden kann, und eines, das nur einhundert Mal wiederaufgeladen werden kann. Kostet letzteres halb so viel wie Ersteres, spart der Verbraucher bei langfristiger Nutzung nicht wirklich Geld, da er sich bereits nach relativ kurzer Zeit wieder neue aufladbare Batterien zulegen muss. Solche versteckten Kostenfaktoren bleiben allerdings oftmals im Verborgenen bzw. geraten in Vergessenheit, wenn zwischen dem Erwerb der Batterien und deren Lebensende mehrere Monate oder sogar Jahre liegen.

Aber auch die gelieferte Spannung sollte möglichst lange konstant sein, auch wenn die Batterie nicht mehr voll geladen ist.

In unserer modernen, weitgehend technik- und fortschrittszentrierten Welt wird der Umweltschutz immer wichtiger.

Daher sollten moderne Batterien möglichst wenige schädliche Substanzen beinhalten, die die Umwelt bei der Entsorgung belasten. Positivbeispiele sind etwa Batterien, die weder Blei noch Quecksilber enthalten.
Nebenbei: Auch bei der Entsorgung sollten die Batterien nat√ľrlich immer in den vorgesehenen Beh√§ltern, die man in vielen Superm√§rkten findet, entsorgt werden. Eine einfache Entsorgung im Hausm√ľll ist auch bei blei- und quecksilberfreien Batterien umweltsch√§dlich und daher nicht gestattet.

Worauf muss ich beim Kauf einer Batterie achten?

Einerseits sollte der Verbraucher beim Kauf von Batterien, so plump es vielleicht auch klingt, auf deren Qualität achten.

Sehr g√ľnstige Batterien sind h√§ufig qualitativ nicht mit hochwertigeren Varianten vergleichbar. Nicht selten liefern sie f√ľr das gleiche Geld weniger elektrische Energie oder enthalten bedenkliche Substanzen. Denn auch die Freiheit von Giftstoffen und Schwermetallen wie z. B. Quecksilber und Cadmium ist f√ľr viele umwelt- oder gesundheitsbewusste Verbraucher ein wichtiger Punkt. Vergleichen sie doch einfach einmal, wie lange ihr Ger√§t mit der sehr g√ľnstigen Variante im Vergleich zur qualitativ etwas besseren Batterien durchh√§lt. Hieraus k√∂nnen sie dann bei Bedarf ausrechnen, ob sich der auf den ersten Blick g√ľnstigere Einkauf unterm Strich wirklich rentiert.

Nat√ľrlich sollte man bei herk√∂mmlichen Batterien, die man f√ľr den Einsatz in einem bestimmten Ger√§t erwirbt, auch darauf achten, dass diese die richtige Gr√∂√üe haben. √úbliche Gr√∂√üen sind beispielsweise ¬†D,¬†C,¬†B,¬†A,¬†AA¬† oder¬†AAA. Hier kann im Zweifel h√§ufig die Bedienungsanleitung des mit Energie zu versorgenden Ger√§ts weiterhelfen.

Die meist in mAh (Milli-Amperestunden) angegebene¬†Ladungsmenge¬†der Batterie entscheidet hingegen dar√ľber, wie lange das Ger√§t mit ihr betrieben werden kann. Sp√§testens dann, wenn diese Ladungsmenge vom Plus- zum Minuspol geflossen ist, ist die Batterie “leer” und muss ersetzt werden. Beispielsweise l√§sst sich eine¬†Gl√ľhbirne, die konstant einen Strom von 500 mA verbraucht, im Idealfall 2 Stunden mit einer 1000 mAh-Batterie betreiben. Da sich in der Praxis u.a. die Spannung der Batterie (und damit auch der Strom durch die Gl√ľhbirne) jedoch im Laufe der Zeit √§ndert, ist eine solche einfache Vorausberechnung immer mit etwas Vorsicht zu genie√üen und sollte nur zur Orientierung dienen.

Als Faustregel gilt jedoch: Umso mehr Ladung (gemessen in mAh) in der Batterie gespeichert ist, desto länger hält sie.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Batterien am besten?

Verbrauchsgegenstände wie Batterien lassen sich leicht und bequem im Internet bestellen.

Insbesondere ist eine Bestellung in Internet praktisch, wenn der lokale H√§ndler nur √ľber qualitativ minderwertige Batterien verf√ľgt. Wer Portokosten sparen m√∂chte, sollte die entsprechenden Batterien am besten gleich in gr√∂√üerer St√ľckzahl auf Vorrat kaufen.
Nat√ľrlich spricht nichts dagegen, die im Internet gekauften Batterien sp√§ter bei den speziell vorgesehenen R√ľcknahmestellen z.B. im Supermarkt fachgerecht zu entsorgen.

Das Internet schl√§gt den Fachhandel deutlich mit einer Auswahl, mit der der Lagerbestand keines lokalen H√§ndlers direkt konkurrieren kann. So l√§sst sich in Ruhe in der heimischen vier W√§nden einkaufen, ohne sich bei der Auswahl auf ein bestimmtes Sortiment beschr√§nken zu m√ľssen.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Batterie

Bereits im antiken Griechenland war die Existenz der Elektrizität bekannt. Man wusste, das mit Katzenfell geriebener Bernstein und andere Stoffe sich (wie wir heute wissen: Aufgrund der entgegengesetzen statischen Ladung) gegenseitig anzogen. Allerdings blieb diese anekdotische Erkenntnis zu jener Zeit weitgehend ohne Konsequenzen.

Zwar wurde mit der sogenannten Bagdad-Batterie im Irak eine Vorrichtung gefunden, die ebenfalls etwa zu dieser Zeit im heutigen Bagdad theoretisch als Batterie (bzw. genauer als galvanische Zelle) gedient haben k√∂nnte, allerdings konnte diese Verwendung bisher nicht historisch eindeutig als tats√§chlicher Zweck des Gef√§√ües best√§tigt werden. Die Elektroden h√§tten in diesem Fall aus einem in der Mitte vorhandenen Eisenstab und den W√§nden der Kupferr√∂hre bestanden. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass in der damaligen Zeit der Kenntnisstand noch nicht zu einer technischen Revolution reichte, wie sie etwa ab dem 19. Jahrhundert in Fahrt kam. Die Galvanische Zelle kann als Grundlage der modernen Batterie angesehen. Sie ist nach dem Forscher Galvani bekannt, der bei seinen Studien der Elektrizit√§t unter anderem erkannte, dass die Muskeln von Fr√∂schen auf elektrische Impulse reagieren. Johann W. Ritter erfand Anfang des 20. Jahrhunderts die erste wiederaufladbare Batterie, etwa 50 Jahre sp√§ter folgten die ersten Bleiakkumulatoren. Ebenfalls Anfang des 20. Jahrhunderts Zeit wurden Batterien und Akkumulatoren auch als Energiespeicher zum Betrieb heute altert√ľmlich anmutender Telefone eingesetzt.

10 Tipps zur Pflege

  • ¬†Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Batterien nicht “gemischt” verwenden

Hiermit ist die gemeinsame Verwendung von Batterien von unterschiedlichem Ladungsstand gemeint. Ben√∂tigt ein Ger√§t mehrere Batterien f√ľr den Betrieb, so sollten immer alle gleichzeitig ausgetauscht werden. Ansonsten kommt es zu Spannungsunterschieden zwischen den Zellen, die den reibungslosen Betrieb st√∂ren. Auch Batterien verschiedenen Typs sollten im Idealfall nicht miteinander verwendet werden, z.B. eine herk√∂mmliche und eine wiederaufladbare Batterie.

Ein passendes Ladeger√§t f√ľr wiederaufladbare Batterien verwenden

Ist bereits ein Ladegerät vorhanden, so Kaufen Sie ihre Batterien passend zum Ladegerät. Auf diese Weise wird vermieden. Gerade bei älteren Modellen kann aber die Neuanschaffung eines modernen Geräts sinnvoll sein.

Batterien nach dem Kauf nicht zu lange lagern

Die meisten Batterien, gerade g√ľnstigere Modelle, besitzen eine nicht zu vernachl√§ssigende Eigenentladung. Nach mehreren Monaten in der Schublade kann es somit sein, dass sie bereits einen betr√§chtlichen Anteil ihrer Ladun verloren haben.

Nur geeignete Batterien wiederaufladen

Das Wiederaufladen von Varianten, die dazu nicht geeignet sind, funktioniert nicht nur nicht – es kann sogar gef√§hrlich sein. Durch den Ladestrom kann es zu einer starken Erw√§rmung kommen, die letztendlich zu einem starken Druckanstieg im Inneren und somit zur Explosion f√ľhrt. Vorraussetzung f√ľr das Wiederaufladen ist, dass der chemische Prozess, der bei der Entladung auftritt, beim Anlegen einer Ladespannung auch umgekehrt abl√§uft. Meist sind auf der Verpackung Hinweise √ľber ein m√∂gliches Wiederaufladen enthalten. Fehlen solche Hinweise, sollte es im Zweifelsfalle lieber nicht durchgef√ľhrt werden.

Batterien richtig lagern

Um die Eigenentladung zu minimieren sollte die Lagerst√§tte ein m√∂glichst schlechter Leiter sein. Eine niedrige Luftfeuchtigkeit kann hierzu ebenso beitragen wie die Verwendung eines gut isolierenden Beh√§lters. Auch sollte eine “stapelweise” Lagerung vermieden werden, da es hierbei leicht zu einem Kurzschluss kommen kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn viele Batterien gleichzeitig gelagert werden. Eine einfache M√∂glichkeit ist es, die Batterien in der Originalverpackung zu belassen und erst bei Bedarf auszupacken. Bei vielen Modellen ist es au√üerdem m√∂glich, die Selbstentladung zu reduzieren, indem man sie an einem k√ľhlen Ort lagert. Allerdings sollte man sich dazu gut √ľber die Eigenheiten des jeweiligen Modells und den unbedenklichen Temperaturbereich informieren. Auch durch eine zu kalte Umgebung kann es zu Sch√§den kommen, und N√§sse insbesondere durch kondensiertes Wasser ist weiterhin zu vermeiden.

Batterien bei Nichtbenutzung aus dem Gerät entnehmen

Viele Geräte verbrauchen auch dann zumindest ein wenig Strom, wenn sie gerade nicht in Benutzung sind. Daher empfiehlt es sich, sie bei einer längeren Nutzungspause aus dem Batterienfach zu entfernen und geeignet zu lagern. Auf diese Weise kann in vielen Fällen vermieden werden, dass sie sich allzu schnell entleeren. Allerdings trägt, wie bereits geschrieben, auch die Eigenentladung ihren Teil zu diesem Prozess bei. Im Zweifelsfalle sollten daher nach einer längeren Nutzungspause voll geladene Batterien oder frisch geladene aufladbare Batterien bereitliegen. So kann das Gerät auch dann genutzt werden, wenn die verbleibende Ladung bzw. Spannung nicht mehr zum Betrieb ausreicht.

Ausgelaufene Batterien entsorgen

Batterien, aus denen Batteries√§ure oder eine andere Chemikalie ausgetreten ist, sollten umgehend aus dem Ger√§t entfernt werden. Die Kontakte und die √ľbrigen verschmutzten Stellen sollten gut gereinigt werden, wobei der direkte Kontakt mit der Chemikalie vermieden werden sollte. Ansonsten kann es zu Korrosionssch√§den, Kurzschl√ľssen oder unterbrochenen Stromkreisen kommen. Die besch√§digten Batterien m√ľssen fachgerecht entsorgt und ersetzt werden. Eine weitere Verwendung ist auch bei wiederaufladbaren Varianten ausgeschlossen.

Kurzschl√ľsse vermeiden

Kurzschl√ľsse sollten gerade bei leistungsstarken Batterien wie Fahrzeugbatterien aus Sicherheitsgr√ľnden vermieden werden. Hierunter wird eine direkte Verbindung von Plus- und Minuspol ohne ausreichenden Zwischenwiderstand verstanden. Diese kann beispielsweise durch eine Metall, das sowohl Anode als auch Kathode ber√ľhrt, entstehen. Hintergrund sind die gerade bei leistungsf√§higeren Batterien typischen hohen Str√∂me und die damit zusammenh√§ngende W√§rmeentwicklung. Diese kann z. B. zu einem Kochen der Batteries√§ure und dem Bersten des Geh√§uses f√ľhren. Aber auch bei schw√§cheren Varianten verursacht der Kurzschluss zumindest eine schnelle Entladung und somit einer Verk√ľrzung der Lebenszeit.

Tiefenentladung von Akkus vermeiden

Die meisten Akkus können nach einer sogenannten Tiefenentladung nicht wieder aufgeladen werden. Dies bedeutet, dass soviel Ladung entnommen wurde, dass der Akku dabei beschädigt wurde. Daher sollten sie rechtzeitig ins Ladegerät eingesetzt werden. Insbesondere der Einsatz von Spannungswandlern, die man meist relativ bedenkenlos zum vollständigen Entleeren von herkömmlichen Batterien verwenden kann, sollte im Zusammenhang mit Akkumulatoren vermieden werden.

Nicht in die Sonne legen

Starke Sonneneinstrahlung und der durch sie verursachte Temperaturanstieg kann gerade im Sommer zur Besch√§digung von Batterien f√ľhren. Dies ist nicht immer sofort offensichtlich, beispielsweise wenn man sie morgens auf eine Fensterbank legt, auf die mittags die Sonne scheint. Daher sollte man solche Pl√§tze zur Ablage oder Lagerung meiden.

 

Kurzinformation zu f√ľhrenden 6 Herstellern

  • Maxell
  • Energizer
  • Duracell
  • Varta
  • Sanyo
  • Bosch
Das japanische Unternehmen¬†Maxell¬†verkauft vornehmlich kleinere Elektroartikel oder Zubeh√∂rartikel, die zum Betrieb von anderen Ger√§ten ben√∂tigt werden. Hierzu z√§hlen neben DVD-Rohlingen und Unterhaltungstechnik-Zubeh√∂r auch Batterien. Allerdings forscht das Unternehmen auch hier durchaus an den aktuellen Fronten des Technikstands, was etwa bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Kapazit√§t von Lithium-Ionen-Akkus f√ľhrte. Vielen Verbrauchern ist die Marke Maxell sicherlich bei der Nutzung eines Computers oder beim H√∂ren oder Aufzeichnen von Musik schon einmal begegnet.
Wer Ger√§te mit Batterien betreibt, st√∂√üt fr√ľher oder sp√§ter mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Namen¬†Energizer. Eine der ersten Entwicklungen von Energizer waren Batterien, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Energieversorgung von Telefonen erm√∂glichten. Hier wurde also relativ fr√ľh erkannt, welch gro√ües Potential die damals noch relativ neue¬†Elektrizit√§t¬†in unternehmerischer Hinsicht bot. Unter anderem war das Unternehmen auch an einer wichtigen technischen Weiterentwicklung im Bereich der aufladbaren Batterien beteiligt. Aber auch bei den restlichen verwandten Produkten waren diverse Weiterentwicklungen zu verzeichnen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Energizer sich bei seiner von klugen Gesch√§ftsentscheidungen und technischer Neugier gepr√§gten Geschichte bis heute als einer der international gr√∂√üten Hersteller von Batterien behaupten konnte.¬†
Duracell¬†zeichnet sich im Battieriensektor durch Produkte mit besonders langer Lebenszeit aus. Die Verbraucher sollten vor allem durch qualitativ hochwertige Produkte √ľberzeugt werden. Unter anderem wurde auch das Unternehmen DAIMON, das im 19. Jahrhundert von Paul Schmidt, dem Erfinder der der ¬†Taschenlampe¬† und ¬†Trockenbatterie, gegr√ľndet wurde, Anfang des 21. Jahrhunderts von Duracell aufgekauft. Auch wenn das Unternehmen selbst mittlerweile verkauft wurde, ist die Marke Duracell Freunden langlebiger Batterien nach wie vor ein Begriff.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegr√ľndet, kann das Schweizer Unternehmen mittlerweile auf eine √ľber hundertj√§hrige Geschichte zur√ľckblicken. Somit hat es einen gro√üen Teil der Entwicklung der technischen Elektrizit√§t von einem √ľberaus aktiven Standpunkt aus mitverfolgen k√∂nnen. Eine ehemalige Tochterfirma von¬†Varta, n√§mlich¬†Varta¬†Microbattery, ist mittlerweile im Sektor der¬†neuen¬†Energien¬†und¬†Elektromobilit√§t¬†aktiv.¬†
Sanyo¬†ist ein japanisches Unternehmen, das sich nicht speziell auf Batterien spezialisiert hat, sondern Produkte in vielen Sparten der Elektronik anbietet. 2011 wurde das Unternehmen an Panasonic verkauft und agiert seitdem als dessen Tochterunternehmen. Somit wurde eine Gelegenheit geschaffen, das gemeinsame Know-How der beiden Konzerne in die zuk√ľnftigen Produkte einflie√üen zu lassen.
Bosch¬†hat sich bei seinem Aktivit√§ten gr√∂√ütenteils auf Batterien f√ľr moderne Fahrzeuge spezialisiert. Diese stellen besondere Anforderungen sowohl an die Speicherkapazit√§t als auch die √ľbrigen elektrischen Eigenschaften der vertriebenen Produkte. Elektromobilit√§t ist somit ein gro√ües Fachgebiet der Fachleute von Bosch im Bereich der Batterietechnik.

 

Batterien richtig einsetzen in 5 Schritten

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5

Schalten Sie das Gerät ab, wenn möglich mit ein Schalter, der die Spannung vom Gerät trennt.

√Ėffnen Sie das Geh√§use bzw. Batteriefach. Je nach Ger√§t kann daf√ľr ein kleiner Schraubenzieher erforderlich sein. Dies gilt insbesondere, wenn ein Batteriewechsel wie beispielsweise bei Armbanduhren nur relativ selten durchzuf√ľhren ist. Bei Fernbedienungen von Fernsehern oder Reiseweckern l√§sst sich das Batteriefach hingegen in der Regel ohne zus√§tzliches Werkzeug √∂ffnen.

Entfernen Sie die alten Batterien. Bei dieser Gelegenheit k√∂nnen Sie sich auch gleich merken, wie sie eingesetzt sind. Nach M√∂glichkeit sollten Sie dabei beim Entfernen keinen Kurzschluss verursachen, etwa durch einen Finger, der einen Pol der Batterie und einen anderen Teil des Ger√§ts ber√ľhrt. Diese sind zwar bei niedrigen Spannungen in der Regel harmlos, k√∂nnen in Einzelf√§llen aber Defekte am Ger√§t verursachen. Vermeiden Sie es auch, die Batterien mit den Fingern kurzzuschlie√üen. Dies passiert besonders leicht bei den flachen Batterien, die z.B. in Uhren eingef√ľgt werden, da der Plus- und Minuspol hier aus der gesamten metallenen Ober- bzw. Unterseite der Batterie besteht.

Setzen Sie die neuen Batterien ein. H√§ufig sind am Geh√§use Hinweise angebracht, wie sie ins Batteriefach eingesetzt werden m√ľssen. Diese sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Betrachten Sie das Batteriefach daher am besten unter einen guten Lampe oder bei ausreichendem Tageslicht. Fehlen solche Hinweise, schauen Sie am besten in der Betriebsanleitung des jeweiligen Ger√§ts nach. Falls das Ger√§t vor dem Batteriewechsel ordnungsgem√§√ü funktionierte, kann auch die in Schritt 2 festgestellte Position der alten Batterien als Orientierungshilfe dienen.

Schließen Sie das Gehäuse bzw. Batteriefach. Im Idealfall sollte das Gerät jetzt wieder ordnungsgemäß funktionieren. Schalten Sie das Gerät wieder ein, falls Sie es abgeschaltet hatten. Nun können Sie weitere Einstellungen wie z. B. das Einstellen der Uhrzeit vornehmen.

 

 

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Ein Batterieladeger√§t mit Analysefunktionen sorgt daf√ľr, dass wiederaufladbare Batterien bzw. Akkumulatoren in schonender Weise geladen werden. Wer sein batteriebetriebenes Ger√§t auch nach dem Ersch√∂pfen der Batterien m√∂glichst schnell weiternutzen m√∂chte, sollte au√üerdem darauf achten, gleich gen√ľgend viele Ersatzbatterien parat zu haben. Dies ist insbesondere in Kombination mit wiederaufladbaren Batterien praktisch: Geht deren Ladung zur Neige, kann man sie schnell gegen frisch aufgeladene austauschen.

Die leeren Batterien k√∂nnen hingegen derweil im Ladeger√§t mit neuer Energie versorgt werden. So lassen sich etwa Controller f√ľr Videospiele ohne l√§ngere Pausen f√ľr viele Stunden nutzen – nat√ľrlich immer vorausgesetzt, dass ausreichend viele¬†Reservebatterien¬†zur Verf√ľgung stehen.

Wer kennt es nicht? Nach dem Neukauf eines Geräts liegen keine Batterien bei, und im ganzen Haus sind nur solche der falschen Größe zu finden. In einem solchen Fall können Adapter weiterhelfen, die z.B. die Größe AAA auf AA konvertieren. Allerdings funktionieren sie meist nur zur Umwandlung einer kleineren Größe in eine größere Variante. Außerdem sollte beim Einsatz solcher Adapter darauf geachtet werden, dass die resultierende Spannung noch im Toleranzbereich des Geräts liegt.

Gerade wenn die Batterien z. B. im Rahmen eines Hobbyprojekts in einem elektronischen Schaltkreis verwendet werden sollen, empfiehlt sich die Anschaffung eines einfachen¬†Spannungsmessger√§ts¬†oder¬†Multimeters. Mit ihm k√∂nnen Wackelkontakte erkannt, der Stromfluss im Schaltkreis gemessen und die Restspannung der Batterie gepr√ľft werden.

Geachtet werden sollte dabei darauf, dass die Batterie bei der Messung nicht versehentlich kurzgeschlossen wird, also bei der Spannungs- oder Strommessung ein ausreichender Widerstand  vorhanden ist. Ansonsten kann es zur schnellen Entladung der Batterie oder starker Wärmeentwicklung und im Extremfall sogar zu einer Explosion kommen.

Insbesondere beim Umgang mit leistungsf√§higen Exemplaren wie z. B. Fahrzeugbatterien ist hier Vorsicht geboten – entsprechende Arbeiten sollten im Zweifelsfall nur von ausgebildeten Fachleuten durchgef√ľhrt werden. Der Umgang mit verh√§ltnism√§√üig leistungsschwachen AA-Batterien oder vergleichbaren f√ľr den Haushalt konzipierten Exemplaren ist aber in dieser Hinsicht in der Regel unbedenklich.

Zahlen, Daten Fakten rund um die Batterie

In Deutschland werden jedes Jahr Millionen von Batterien verbraucht. Dies spricht f√ľr die ungebrochene Beliebtheit dieser kleinen Energiespeicher. Eindrucksvoll ist auch der Umfang der von den verschiedenen Batterietypen gelieferten Spannungen: Hier ist von 1,25 V bis 12 V und h√∂her ein relativ weites Feld an verschiedenen Spannungen vertreten.

Alternativen zur Batterie

Falls grunds√§tzlich nichts gegen die Verwendung eines Ger√§ts mit Kabel einzuwenden ist, so sind auch Sets verf√ľgbar, bei denen die Batterien durch ein Netzteil ersetzt werden k√∂nnen. Hierzu werden einfach s√§mtliche Batterien durch “Dummys” und einen direkt an ein Netzteil angeschlossenen Adapter im richtigen Batterie-Formfaktor ersetzt.
Allerdings sollte dabei unbedingt darauf geachtet werden, dass die richtige Spannung ausgew√§hlt wird. Ansonsten kann es zu Sch√§den am Ger√§t kommen. Entsprechende Angaben finden sich h√§ufig in der Betriebsanleitung. Hier sollte man immer auf die Angaben des Herstellers zur√ľckgreifen. Gerade g√ľnstigere Varianten, bei denen der Verbraucher selbst ein Netzteil ausw√§hlen muss, sind eher fortgeschrittenen Nutzern mit entsprechenden Elektronikkenntnissen zu empfehlen. Ein “Ausprobieren” aller verf√ľgbaren Spannungen sollte aber in jedem Fall vermieden werden.

 

Viele Ger√§te erlauben aber neben dem Batteriebetrieb schon “von Haus aus” auch den Anschluss eines Netzteils. Dies erkennt man in den meisten F√§llen leicht an der vorhandenen Netzteilbuchse mit den passenden Werten f√ľr Strom und Spannung. Wichtig ist hier vor allem die passende Spannung. Eine zu niedrige Spannung f√ľhrt dazu, dass das Ger√§t nicht funktioniert, w√§hrend es bei zu hohen Spannungen zu Sch√§den kommen kann. Die Stromangabe gibt hingegen an, wieviel Strom (gemessen in Ampere oder Milliampere) vom Ger√§t w√§hrend des Betriebs ben√∂tigt wird. Ideal ist ein Netzteil, das in beiden Werten mit diesen Angaben √ľbereinstimmt. Wer sich die Auswahl eines passenden Netzteils nicht zutraut, sollte im Zweifelsfalle den Empfehlungen des Herstellers folgen. In den meisten F√§llen gen√ľgt es aber, darauf zu achten, dass sowohl¬†Spannung¬†als auch¬†Stromst√§rke¬†mit den auf dem Ger√§t aufgedruckten Werten √ľbereinstimmen.

Ein andere Alternative zur Batterie, wenn auch eng mit ihr verwandt, ist der eingebaute aufladbare Akku. Viele Ger√§te aus dem Bereich der Computertechnik wie z. B. Smartphones und Netbooks verf√ľgen heutzutage √ľber einen Akku, der intern fest verbaut ist und sich nicht ohne weiteres austauschen l√§sst. Durch eine¬† Powerbank¬†lassen sich solche Ger√§te oftmals trotz eines ersch√∂pften Akkus weiterhin mit Energie versorgen. Vorraussetzung hierzu ist, dass die Powerbank sowohl einen Anschluss wie z.B.¬†Micro-USB¬†oder¬†Mini-USB¬†bietet, die von dem jeweiligen Endger√§t unterst√ľtzt wird, als auch eine Ausgabespannung bereitstellt, die zur Energieversorgung des Ger√§ts geeignet ist. Aber auch zum mobilen Nachladen des Smartphones auf Reisen ist eine solche Powerbank geeignet.

Drahtlose Alternativen, die Ger√§te ohne Kabel mit Energie versorgen k√∂nnen, sind derzeit Gegenstand der Forschung. Beispielsweise wird derzeit eine Technik erprobt, die auf sich zeitlich √§ndernden Magnetfeldern basiert. F√ľr den praktischen Gebrauch im Endverbraucherbereich sind sie noch nicht geeignet. Es bleibt abzuwarten, was uns die Zukunft in diesem Bereich bescheren wird.

Fazit: Ob Akku oder Einweg-Batterie: Beim Einsatz moderner Technik trifft man Batterien als kleine, mobile Energieversorger heutzutage in den unterschiedlichsten Bereichen. Der Einsatz von wiederaufladbaren Batterien und der richtige Umgang mit ihnen können dabei unterm Strich bares Geld sparen.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

Akkumulator auf Wikipedia

9-Volt-Block auf Wikipedia

Mehr Zusammenarbeit beim drahtlosen Laden

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