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Marderschrecke im Test auf ExpertenTesten
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Marderschreck Test - so schĂŒtzen Sie Ihren Motor vor Madern - Vergleich der besten Marderschrecke 2019

Wer seinen Motorraum vor Mardern schĂŒtzen möchte, verwendet am besten einen Marderschreck.Unsere Experten haben unzĂ€hlige Tests und Vergleiche im Internet untersucht, um eine Bestenliste kreieren zu können, die Bewertungen fĂŒr Abwehrmethoden, Frequenzen, Gewicht und vieles mehr enthĂ€lt.

Marderschreck Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Marderschreck?

Bei einem Marderschreck handelt es sich um ein kleines elektrisches GerĂ€t, das Marder davon abhĂ€lt, in den Motorraum eines Pkws zu klettern. Dadurch verhindert ein Marderschreck, dass ein Steinmarder die Kabel oder SchlĂ€uche im Motorraum eines Pkws anbeißt. Die zumeist handtellergroßen GerĂ€te eignen sich fĂŒr die dauerhafte Montage. Neben der Bezeichnung “Marderschreck” hat sich zudem der Begriff “Marderscheuche”etabliert. Je nach Wirkungsweise vertreiben Hersteller diese GerĂ€te auch unter dem Namen “Ultraschall-Scheuche” oder “Marder-Schocker”.

Wie funktioniert ein Marderschreck?

Kemo 3in1-Marderabwehr M176 fĂŒr Kfz 12V, wasserdicht (IP 65)FĂŒr die Stromversorgung nutzt ein Marderschreck entweder die Autobatterie oder das GerĂ€t besitzt eine eigene Batterie. Je nach Abwehrart oder BekĂ€mpfungsmethode sendet der Marderschreck ein Ultraschallsignal aus oder vertreibt den Marder beim Klettern in den Motorraum durch einen Stromstoß.

Die Methode mit Stromstoß funktioniert nach dem Prinzip eines Elektrozauns auf der Kuhweide, wobei die Befestigung der Strom fĂŒhrenden Kontaktplatten kein Bohren erfordert. Dabei liefern die Karosserie oder andere Metallbauteile im Motorraum den notwendigen Minus-Pol.

Die zweite Methode verwendet ein akustisches Signal, das Menschen nicht wahrnehmen, aber den Marder vertreibt. WĂ€hrend der Fahrt schalten sich die meisten Marderschrecke automatisch ab. Zudem verfĂŒgen die Modelle, die mit Elektroschocks arbeiten, ĂŒber einen Sicherheitsschalter. Dieser schaltet das GerĂ€t auch beim Öffnen der Motorhaube automatisch aus. Somit besteht keine Gefahr, wenn Sie den Ölstand kontrollieren oder Scheibenwaschwasser nachfĂŒllen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Marderschreck verhindert, dass Marder in den Motorraum Ihres Pkws gelangen und dort Kabel, SchlĂ€uche etc. anbeißen. Somit vermeiden Sie unerwĂŒnschte Werkstattbesuche und teure Rechnungen. Im Gegensatz zu “alternativen Methoden” halten diese elektrischen GerĂ€t Marder dauerhaft von Ihrem Pkw fern. Die meisten Marderschrecke eignen sich fĂŒr die unterschiedlichsten Autofabrikate. Wenn Sie ein neues Auto kaufen, bauen Sie den Marderschreck aus und verwenden das GerĂ€t weiter.

Zudem bleibt es hĂ€ufig nicht bei einem einmaligen Marderschaden, da die Tiere wiederkommen: Ohne einen Marderschreck bedeutet dies immer weitere Reparaturen und Rechnungen. Ultraschall-GerĂ€te mit hohem Schalldruckpegel und einem Lautsprecher mit breitem Öffnungswinkel eignen sich auch fĂŒr die Installation in einem Carport oder einer Garage.

Warum beißen Marder SchlĂ€uche und Kabel an?:

Dies und weitere Informationen zur Lebensweise der Marder erfahren Sie im Ratgeber dieses Marderschreck Tests. Also lohnt sich die Investition in einen Marderschreck, da Sie unangenehmen SchÀden vorbeugt.

Welche Arten von Marderschrecken gibt es?

Die Marderschrecke auf dem Markt unterscheiden sich hauptsÀchlich in ihrer Wirkungsweise. Dabei haben sich zwei Abwehrmethode durchgesetzt:

  • Elektroschock
  • Ultraschall
Die Abwehrmethode: Ultraschall

Diese GerĂ€te senden ein akustisches Signal aus, das den Marder in die Flucht schlĂ€gt. Dabei liegt die Frequenz des Signals bei 20 kHz und der Schalldruckpegel (LautstĂ€rke) betrĂ€gt ca. 100 dB: Ein Test des ADAC ergab, dass sich die Marder an STOP & GO Ultraschall Marder-AbwehrgerĂ€t 07533 Batteriebetrieb Marderschreck 4BGerĂ€te mit einer geringeren LautstĂ€rke gewöhnen. Außerdem verhindert bei einigen Modellen zusĂ€tzlich eine stĂ€ndige VerĂ€nderung der Frequenz (Frequenzmodulation) einen Gewöhnungseffekt. Marderschrecks mit Ultraschall besitzen
entweder eine eigene Batterie oder werden an die Autobatterie geklemmt.

Die Vorteile der Abwehrmethode Ultraschall:

  • einfache Montage
  • teilweise auch in Carports installierbar
Die Nachteile der Abwehrmethode Ultraschall:
  • unter UmstĂ€nden treten Gewöhnungseffekte auf
Die Abwehrmethode: Elektroschock

Bei dieser Methode lĂ€dt der Marderschreck bis zu 8 Kontaktplatten auf, die vorzugsweise an den beliebten Zugangsstellen des Marders montiert werden. Wenn der Marder in den Motorraum klettert, berĂŒhrt das Tier die Kontaktplatten und bekommt einen Stromschlag. Dieser vertreibt den Marder nur und schadet ihm nicht. Sowohl die Praxiserfahrungen zahlreicher Autofahrerinnen und -fahrer als auch die Untersuchungen der UniversitĂ€t in Gießen bestĂ€tigen die dauerhafte Wirksamkeit dieser Methode der Marderabwehr. Diese GerĂ€te erhalten den notwendigen Strom ĂŒber die Autobatterie – Modelle mit eigener Batterie stellen die Ausnahme dar.

Die Vorteile der Abwehrmethode ElektroschockMardersicher Mobil MS12V (Marderschreck mit Ultraschall+Hochspannung)

  • sehr zuverlĂ€ssig
  • mit zusĂ€tzlichen Kontaktplatten erweiterbar
Die Nachteile der Abwehrmethode
  • aufwendige Montage
Die Kombination der beiden Abwehrmethoden

Einige Hersteller bieten außerdem GerĂ€te an, die beide Abwehrmethoden in einem System vereinen. Wenn Sie also ganz sicher gehen möchten, bieten sich diese KombigerĂ€te an.

So haben wir die Marderschrecke getestet

WĂ€hrend wir einige Bewertungskriterien wie z. B. die VerarbeitungsqualitĂ€t bei beiden GerĂ€tetypen anlegen, erfordert jeder Typ auch eigene Bewertungskriterien. Da ein Marderschreck, der mit Elektroschocks arbeitet, keinen Lautsprecher besitzt, macht eine Bewertung in dieser Kategorie fĂŒr diesen GerĂ€tetyp keinen Sinn. Umgekehrt können wir nicht die Kontaktplatten eines UltraschallgerĂ€ts bewerten.

Die generellen Bewertungskriterien

Die VerarbeitungsqualitÀt

Obwohl alle Modelle ein KunststoffgehĂ€use besitzen, gibt es Unterschiede bezĂŒglich derMaterialstĂ€rke und der Verarbeitung. WĂ€hrend minderwertige Modelle nur ein leichtes und unstabiles GehĂ€use aufweisen, bieten hochpreisige GerĂ€t sehr robuste GehĂ€use mit stabilen Befestigungspunkten. Die hochwertig verarbeiteten GerĂ€te versprechen nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern lassen sich meistens auch einfacher im Motorraum befestigen.

Das Montagezubehör und die Anleitung

Wir schauen, ob dem GerĂ€t das gesamte Zubehör fĂŒr die Montage beiliegt? Ist zusĂ€tzliches Befestigungsmaterial erforderlich oder sind alle notwendigen Schrauben und Kabelbinder vorhanden? Zudem legen wir besonderen Wert auf eine verstĂ€ndlich geschriebene Anleitung. ErklĂ€ren auch Bilder den Einbau des GerĂ€ts oder nur ein Text? In welchen Sprachen verfasst der Hersteller die Anleitung? VollstĂ€ndiges Montagezubehör und eine verstĂ€ndliche Anleitung verhindern Frust beim Einbau und minimieren die Montagezeit.

Ist der Betriebsstatus kontrollierbar?

Das GerÀt sollte eine Kontrolllampe besitzen bzw. periodisch einen Kontrollton abgeben, um die Betriebsbereitschaft zu signalisieren. Teilweise verzichten billige GerÀte auf dieses unverzichtbare Ausstattungsmerkmal.

Die Marderschrecks mit Ultraschall

Kemo 3in1-Marderabwehr M176 fĂŒr Kfz 12V, wasserdicht (IP 65)Der Öffnungswinkel und Schalldruckpegel

Je grĂ¶ĂŸer der Öffnungswinkel des Lautsprechers ist, desto besser verbreitet sich das Ultraschallsignal. Außerdem nimmt der Schalldruckpegel (LautstĂ€rke) Einfluss auf die Reichweite des Signals. Somit fĂŒhren ein großer Winkel und ein hoher Schalldruckpegel zu einer positiven Bewertung in unserem Marderschreck Test 2019.

Der Frequenzbereich

Der Frequenzbereich sollte im Bereich von 20.000 Hz liegen – minderwertige Marderschrecke verwenden eine Frequenz von nur 12.000 Hz. Am wirkungsvollsten zeigen sich GerĂ€te, deren Frequenz sich stĂ€ndig verĂ€ndert und sich am besten ĂŒber 20.000 Hz hinaus bewegt. Marderschrecke mit Frequenzmodulation schneiden bei der Bewertung des Frequenzbereichs besonders gut ab.

Der Wirkungsbereich

WĂ€hrend sich die meisten GerĂ€te nur fĂŒr den Motorraum eines Pkws eignen, ermöglichen sehr leistungsstarke Modelle auch den Einsatz in einer Garage oder in einem Carport. Hersteller weisen darauf hin, wenn sich der Marderschreck auch fĂŒr Einsatzbereiche jenseits des Autos eignet. Diese universellen Anwendungsmöglichkeiten bewerten wir positiv.

Die Marderschrecks mit Kontaktplatten (Elektroschock)

Die Anzahl der KontaktplattenMardersicher Active (Marderschreck mit Hochspannung)

Da mehr Kontaktplatten dem Marder auch mehr potenzielle Zugangsmöglichkeiten versperren, fĂŒhren viele Kontaktplatten zu einer guten Bewertung. Zudem ĂŒberlassen einige Modelle dem Nutzer die individuelle Positionierung der einzelnen Kontaktplatten am Stromkabel: Das Stromkabel gibt also bei diesen Modellen keinen festen Abstand vor! Da dieses System die FlexibilitĂ€t beim Einbau erhöht, honorieren wir diese GerĂ€te mit einer positiven Bewertung.

Motorhaubenschalter

Ein Motorhaubenschalter trĂ€gt zur Sicherheit bei, da er den Marderschreck beim Öffnen der Motorhaube abschaltet. Nicht bei allen Marderschrecken gehört dieser Schalter zum Lieferumfang – allerdings bieten verschiedene Hersteller diesen Schalter als Zubehör an. GerĂ€te, bei denen ein Motorhaubenschalter zum Lieferumfang gehört, sammeln in unserem Test Punkte fĂŒr eine positive Bewertung.

Verbindung mit der ZĂŒndung

Ein Kabel zum Anschluss an die Klemme 15 (ZĂŒndschloss) gehört nicht zum Standard. Bei Anschluss des GerĂ€ts an die Starterelektrik schaltet das Starten des Motors den Marderschreck automatisch ab. Dieses Ausstattungsmerkmal schlĂ€gt sich positiv in unserer Bewertung des GerĂ€ts nieder.

Worauf muss ich beim Kauf eines Marderschrecks achten?

Entscheiden Sie sich zunĂ€chst fĂŒr eine Abwehrmethode: Ultraschall oder Elektroschock? WĂ€hrend Marderschrecks mit Ultraschall einen unkomplizierten Einbau versprechen und im Vergleich zu Elektroschockmodellen meistens weniger kosten, spricht fĂŒr einen Marderschreck mit Elektroschock die höhere ZuverlĂ€ssigkeit der Abwehrmethode. Überlegen Sie, ob Sie sich den Einbau eines Elektroschockmodells zutrauen? Falls Sie den Einbau lieber einer Werkstatt ĂŒberlassen, kalkulieren Sie die entstehenden Werkstattkosten mit ein! Wenn Sie einen Klein- oder Campingbus besitzen, wĂ€hlen Sie am besten ein Modell aus, das ĂŒber möglichst viele Kontaktplatten verfĂŒgt oder zumindest die Möglichkeit der Erweiterung um weitere Kontaktplatten bietet. Wenn Sie jedoch zu einem Marderschreck der Abwehrmethode Ultraschall tendieren, kaufen Sie unbedingt ein Modell mit Frequenzmodulation. Achten Sie zudem auf einen Schalldruckpegel von mindestens 100 dB.

Den Marder abwehren und erschrecken

In der jĂŒngeren Vergangenheit hat sich der Marder, genauer gesagt der Steinmarder zu einem Schrecken fĂŒr Fahrzeughalter entwickelt. Angesprochen sind damit vielfĂ€ltige SachschĂ€den, die der Marder an und in Autos anrichtet. Dabei erweist sich der mĂ€nnliche Steinmarder als besonderer SchĂ€dling. Er nagt vorzugsweise an Autoteilen wie ZĂŒndkabeln, GummischlĂ€uchen oder auch an WasserschlĂ€uchen fĂŒr die Scheibenwaschanlage. Das Nagetier verkriecht sich im wahrsten Sinne des Wortes in das Innere des Motorraums und tobt sich dort aus. NaturgemĂ€ĂŸ sind alle Fahrzeuge mardergefĂ€hrdet, die nicht in einer verschlossenen Einzel- oder Doppelgarage abgestellt werden. Ein im Carport abgestelltes Auto ist ebenso gefĂ€hrdet wie das auf dem Laternenparkplatz oder auf dem eigenen GrundstĂŒck.

Auch in einer Hoch- oder Tiefgarage ist das Fahrzeug nicht vor dem Marder sicher. Das Tier findet problemlosen Zugang zu der weiten, oftmals mehrstöckigen GaragenflĂ€che und hat dort ein regelrechtes Marder-Eldorado an Autos. Als weitestgehend absolut gilt nur der verschlossene Garagenplatz.Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte hat die Zahl der MarderschĂ€den in einem Umfang zugenommen, dass die Kfz-Versicherer, wie es genannt wird, sich etwas einfallen lassen mussten. Heutzutage ist es Gang und GĂ€be, dass der Marderschaden ein Leistungsfall fĂŒr die Teilkaskoversicherung ist. Doch die Unterschiede sind groß, sodass der Versicherte genau ins Kleingedruckte sowie in die AGBs seines Versicherers schauen muss.

Die MarderschÀden sind

  • versichert bereits in der Teilkaskoversicherung
  • versichert nur ĂŒber die Vollkaskoversicherung
  • kein Leistungsfall, also nicht versichert
  • versichert nur als direkter Marderschaden, also ohne mögliche FolgeschĂ€den
  • 
 und anderes mehr

Ein typischer Folgeschaden als kaum versicherbar und nur schwer nachweisbar ist der Motorschaden infolge eines nicht entdeckten Marderschadens. Der Marder hat die KĂŒhlschlĂ€uche durchnagt, was zunĂ€chst unentdeckt bleibt. Das ist die Ursache fĂŒr ein Entweichen der KĂŒhlflĂŒssigkeit, und in der Folge davon fĂŒr den anschließenden Motorschaden. Jetzt entscheidet die GĂŒte der Kaskoversicherung, wer die Schadensbehebung bezahlt.

Der Marder – Steinmarder als hundeartiges Raubtier

Doch wer und was ist das Tier, das dem Kfz-Halter dermaßen viel Ärger und Kosten bereitet? Von seiner Gattung her ist der in den hiesigen Regionen lebende Steinmarder ein wildlebendes, hundeartiges Raubtier. Der Steinmarder, auch als Baummarder bezeichnet, gehört neben Dachs, Iltis, Otter und Wiesel zur großen Familie der Marder. Dem Marder wachsen bis zu drei Dutzend ZĂ€hne in der Form des fĂŒr Raubtiere typischen Scherengebisses.

Der Steinmarder gilt als ein nachtaktiver EinzelgĂ€nger innerhalb der Marderfamilie. Jeder einzelne Marder verteidigt sein Jagdrevier, indem er es mit seinen DuftdrĂŒsen markiert. Die tĂ€gliche NachtaktivitĂ€t fĂŒhrt ihn durch GĂ€rten, entlang an ZĂ€unen und WĂ€nden bis hin zu Wald und Wiese. Auf den nĂ€chtlichen StreifzĂŒgen nutzen die Marder freistehende Autos als vorĂŒbergehenden Schutz und Aufenthalt.

Vor der Paarungszeit, und zwar in den Monaten von April bis etwa Juli, reagieren die mĂ€nnlichen Steinmarder hypernervös bis aggressiv auf den Duft ihrer Artgenossen. Das ist besonders dann der Fall, wenn der Steinmarder den Schutz in oder unter einem Auto sucht, das bereits durch einen anderen Marder sozusagen belegt ist. SpĂ€testens jetzt setzt bei einem oder auch bei beiden von ihnen der „Beißwahn“ ein. Zerbissen und zernagt wird alles, was sich dazu anbietet. Das sind die besagten SchlĂ€uche und Verbindungen sowie Materialien aus weichem Gummi. Nagen ist nicht gleichbedeutend mit Zerbeißen.

Die eigentliche Gefahr ist der Schaden infolge des Nagens, nicht des Beißens. Nagen ist gleichbedeutend mit einem ansatzweisen Schaden, der sich erst im Laufe der Zeit zu dem Schadensfall als solchem entwickelt. Vor diesem Hintergrund und mit dieser Erfahrung wird der Steinmarder auch als „Kabelbeißer“ bezeichnet. Der Fahrzeughalter ist gut beraten, bei seinem freistehend geparkten Auto im FrĂŒhjahr und im Sommer des Öfteren einen Blick in den Motorraum zu werfen oder einen Werkstattcheck durchfĂŒhren zu lassen.

MarderschÀden am Auto und deren Folgen

ZĂŒndkabelschaden

Der ist am ehesten an einem zunehmend unruhigen Motorlauf erkennbar, wenn eine oder mehr ZĂŒndkerzen nicht mehr richtig arbeiten. Die Motorkontrollleuchte gibt den Hinweis, dass mit der Motorsteuerung etwas nicht in Ordnung ist. Je nach Marke, Modell und Fahrzeugtyp schaltet das SteuergerĂ€t in diesem Fall in ein Notlaufprogramm, mit dem die nĂ€chste Werkstatt aufgesucht werden kann. Alternativ sollte in dieser Situation der Pannendienst gerufen werden.

Bremsschlauchschaden

Einen nachlassenden Bremsdruck erkennt der erfahrene Autofahrer selbst oder er wird durch die entsprechende Kontrolllampe aufmerksam gemacht. Steigt die KĂŒhlwassertemperatur an, kann das ein Indiz dafĂŒr sein, dass ein Marder die KĂŒhlschlĂ€uche angenagt hat.

Generell ist der Marderbiss nicht einfach zu entdecken. Im Motorraum befinden sich zahlreiche Kabel und SchlĂ€uche aus flexiblen Materialien, die sich allesamt gut annagen bis zerbeißen lassen. Zu den vom Marder bevorzugten Autoteilen aus Materialien wie weichem Kunststoff oder Gummi gehören

  • DĂ€mmmatten
  • FaltenbĂ€lge fĂŒr Antrieb und Lenkung
  • KunststoffschlĂ€uche aller Art
  • SchlĂ€uche fĂŒr KĂŒhlwasser und fĂŒr die Scheibenwischanlage
  • Stromkabel
  • ZĂŒndkabel

Nahezu die HĂ€lfte aller bei den Kfz-Versicherern registrierten MarderschĂ€den sind angenagte und zernagt ZĂŒndkabel, gefolgt von Niederspannungskabeln sowie von Manschetten an der Lenkung und an den Antriebswellen. Die durchschnittlichen Kosten fĂŒr die Schadensbehebung eines einzigen Marderbisses respektive Marderschadens betragen zwischen 150 und 300 Euro.

Mit dem Entdecken des Marderschadens ist es fĂŒr den Kfz-Halter nicht getan. Der Marder hat sein Jagdrevier einmal mit seinem individuellen Duft abgesteckt; fĂŒr ihn ist es so natĂŒrlich wie selbstverstĂ€ndlich, dass er zurĂŒckkehrt und im Übrigen sein Terrain auch gegen andere Marder verteidigt. Um sich vor weiteren MarderschĂ€den zu schĂŒtzen, muss der Fahrzeughalter jetzt selbst aktiv werden. Sich auf die Lauer zu legen ist kein probates Mittel, zumal der Marder nachtaktiv und buchstĂ€blich wieselflink ist. In dieser Situation muss der Marder abgeschreckt, er muss regelrecht verschreckt werden.

Marderschreck – klein, handlich und gĂŒnstig

FĂŒr die Marderabwehr bieten sich dem Fahrzeughalter verschiedenartige Möglichkeiten. Sie reichen vom „einfachen Hausmittel“ bis hin zum Marderschreck als einem kleinen und handlichen elektrischen GerĂ€t. Andere Bezeichnungen sind Marderscheuche, Marderschocker oder Ultraschallscheuche. Auch der diesjĂ€hrige Produkttest und Produktvergleich bestĂ€tigt rneut, dass mit jedem dieser GerĂ€te dasselbe Ziel erreicht wird; der Marder soll daran gehindert werden, das freistehende Fahrzeug durch Nagen und Zerbeißen zu beschĂ€digen.

Zu den gĂ€ngigen Abwehrmethoden der Marderschreckangebote gehören der Ultraschall sowie die Hochspannung. Deren GerĂ€temaße betragen vier bis fĂŒnf Zentimeter in Höhe und Breite sowie bis zu sieben Zentimeter in der Tiefe. Die Marderschreckauswahl ist in Bezug auf Hersteller mit ihren Marken und auf Modelle recht vielfĂ€ltig. Der Marderschreck ist batteriebetrieben und kann sowohl fest montiert als auch variabel angebracht werden. Vor der Montage des Marderschrecks mĂŒssen die vorhandenen Duftspuren des Tieres rĂŒckstandslos beseitigt werden. Dass sie vorhanden sind, ergibt sich aus der Situation, dass ein Marder anwesend war. Der tut, bildlich gesprochen keinen Schritt, ohne den Weg mit seinen Duftspuren zu markieren.

Damit ist die Voraussetzung geschaffen, um einerseits den vorhandenen Marder zu verschrecken, und um andererseits andere, neue Marder abzuschrecken. Die könnten ihrerseits jetzt ohne die vorhandenen Duftspuren aktiv werden, von denen sie bislang abgehalten worden sind. Der Fahrzeughalter sollte wachsam und sensibel werden, wenn er erstmalig einen Marder an oder in seinem Auto beziehungsweise in dessen NĂ€he entdeckt hat. Wo ein Marder lebt, dort leben erfahrungsgemĂ€ĂŸ noch weitere Marder. Sie werden immer wieder durch die RestwĂ€rme des Motors, aber auch durch den Geruch von anderen weiblichen Mardern angelockt.

Der Marderschaden kann, er muss aber nicht von dem ersten Marder angerichtet werden, der sich im Motorraum aufhĂ€lt. Meistens ist es der zweite oder folgende Marder. Der riecht die Duftmarken seines VorgĂ€ngers. Allein diese Tatsache macht ihn aggressiv und verleitet ihn dazu, wie wild um sich zu beißen. SpĂ€testens jetzt ist der Marderschaden unvermeidbar.

Funktionsweise des Marderschrecks

Wie der Begriff Marderschreck ausdrĂŒckt, soll das Tier erschreckt respektive verschreckt werden. Vermieden werden muss, dass der Marder durch den Einsatz eines Marderschrecks verletzt oder gar getötet werden könnte. Vielmehr soll das Tier davon abgehalten werden, sich im Motorraum oder in unmittelbarer NĂ€he des abgestellten Fahrzeuges aufzuhalten, es sich dort gemĂŒtlich zu machen. Insofern dĂŒrfen alle industriell hergestellten und getesteten GerĂ€te zur Marderabschreckung lediglich eine abschreckende Schockwirkung ohne jede Folge oder Nachhaltigkeit haben.

Wenn der Fahrzeughalter zu eigenen, den Hausmitteln greift, dann sollte ebenfalls auf die Gesundheit des Tieres geachtet werden. Es darf sich nicht verletzten, sondern es soll verjagt werden mit dem Ziel, diese Örtlichkeit zukĂŒnftig zu meiden. Das ist nicht immer ganz einfach, zumal der Marder keinen festen Besuchsrhythmus hat. Nachdem er einmal da war, können Tage oder auch Wochen vergehen, bis er ein weiteres Mal kommt. Insofern hilft ein Marderschreck als technisches GerĂ€t, das dauerhaft in Betrieb und jederzeit auf einen Marderbesuch vorbereitet ist.

Arten, Marken, Modelle und Methoden des Marderschrecks

Ultraschall

Der Ultraschall allgemein ist ein akustischer Schall mit einer Frequenz oberhalb des Hörbereiches des Menschen. Dieses akustische Signal wird nicht vom Fahrzeughalter, wohl aber vom Marder wahrgenommen. Der erschreckt sich dadurch und verlĂ€sst fluchtartig die Örtlichkeit.

Bei den im Test genannten gÀngigen Ultraschallmodellen liegt die Frequenz des Signals bei 20 kHz, und das bei einem Schalldruckpegel, der umgangssprachlichen LautstÀrke von 100 Dezibel aufwÀrts. Diese LautstÀrke, vergleichbar mit einem Benzin-RasenmÀher ist anhand von Erfahrungswerten dringend geboten. Versuche haben gezeigt, dass sich Marder an eine geringere LautstÀrke von unter 100 Dezibel leicht gewöhnen. Sie werden insofern nicht abgeschreckt, sondern sie ignorieren den Ultraschall und bleiben unbeirrt am sowie im Motorraum des Autos. Ein ebenfalls eintretender Gewöhnungseffekt an immer ein und denselben Tonfall wird bei einigen der Ultraschallmarken und Modelle dadurch vermieden, dass die Frequenzmodulation stÀndig oder sporadisch verÀndert wird.

Auch der Marder ist, wie es heißt, ein Gewohnheitstier. Ihm ist die warme Umgebung des Motorraums samt den dortigen Materialien zum Nagen ausgesprochen angenehm. Dort macht es sich das Tier bequem und verlĂ€sst den Ort nur höchst ungern. Bildlich gesprochen wartet der Marder und harrt so lange aus, bis etwas passiert. Ein solches Ereignis ist das Wechseln der Frequenzmodulation. Durch diese neuen, bisher unbekannten Laute wird der Marder erschreckt und sucht das Weite.

HochspannungsgerÀt

Eine andere Bezeichnung, die auch, aber eher zurĂŒckhaltend verwendet wird, ist der Elektroschock. Der eine Begriff ist so zutreffend wie der andere. Der Marderschreck als elektronisches GerĂ€t wird mit mehreren, beispielsweise mit sechs, acht oder zehn Kontaktplatten elektrisch geladen. Diese Kontaktplatten werden an denjenigen Stellen montiert, die sich als beliebte Zugangsstellen fĂŒr das Tier erwiesen haben.

Wenn der Marder in den Motorraum hineingelangen will, berĂŒhrt er aufgrund der Platzierung ganz zwangslĂ€ufig eine oder auch mehrere der spannungsgeladenen Platten. In dieser Sekunde bekommt er einen Elektroschock. Der macht das Tier panisch, ohne ihm gesundheitlich zu schaden. Der Marder wird erschreckt und verlĂ€sst so schnell wie möglich die Örtlichkeit mit Motorraum und Abstellplatz des Fahrzeuges. Da es sich um das von dem Marder markierte Revier handelt, wird er kurz ĂŒber lang versuchen, wiederzukommen mit der Folge, dass ihm dasselbe widerfĂ€hrt. Dennoch hat sich das HochspannungsgerĂ€t als einer der wirksamsten Marderschrecks erwiesen.

Im diesjÀhrigen Proukttest hat sich gezeigt: e mehr Kontaktplatten installiert werden, umso dichter ist das elektrische Netz, in dem sich der Marder ganz zwangslÀufig verfÀngt. Daher wird dieser Marderschreck mit einem elektrisch geladenen Weidezaun verglichen. Art und Wirkung sind hier wie da identisch. Das Tier bekommt, wie man sagt einen Stromschlag, durch den es in seiner schÀdigenden AktivitÀt gebremst, aber nicht verletzt wird.

Maschendraht

Ein natĂŒrlicher Marderschreck, also ohne elektrische oder elektronische Hilfe ist als altbewĂ€hrtes Mittel ein Maschendraht. Er wird unter das Fahrzeug platziert, und darĂŒber hinaus je nach Abstellplatz des Autos auch außen drum herum. Um in den Motorraum zu gelangen, muss der Marder kurz ĂŒber lang und ganz zwangslĂ€ufig den Maschendraht betreten. Das ist fĂŒr ihn neu, ungewohnt und schmerzt auch. Bei dieser Methode des Marderschrecks können Verletzungen an den Pfoten des Tieres nicht gĂ€nzlich ausgeschlossen werden. Andererseits bleibt das Tier vor Unannehmlichkeiten wie einem Elektroschock oder wie unertrĂ€glich hohen Schallwellen verschont.

Einen Marderschreck nur mit Vorteilen und ohne jede BeeintrĂ€chtigung fĂŒr das Tier gibt es nicht. Auch an den Maschendraht wird sich der eine oder andere Marder dauerhaft gewöhnen. Als ein typisches Gewohnheitstier zieht es ihn unwiderstehlich immer erneut in sein markiertes Revier zurĂŒck. Auch der Marder ist ein Individuum. Der eine ist an seinen Pfoten Ă€ußerst, der andere weniger sensibel. Ein Maschendraht-Marderschreck ist im örtlichen Baumarkt fĂŒr wenige Euro erhĂ€ltlich. Er braucht nicht montiert, sondern in der entsprechenden GrĂ¶ĂŸe lediglich unter dem Fahrzeug sowie drum herum ausgelegt zu werden. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ fĂŒhlt sich der Marder auf diesem Untergrund höchst unsicher und wird trotz des verlockenden Motorraumes davon ablassen.

Nadelsperre

Ein anderer mechanischer Marderschreck ist die Nadelsperre; eine Kunststoffplatte, die mit Nadeln gespickt ist. Sie wird in beliebiger GrĂ¶ĂŸe im Motorraum platziert und dort fixiert. Das Tier kommt wĂ€hrend seines Besuches oder Aufenthaltes im Motorraum fast automatisch mit dieser Nadelsperre in BerĂŒhrung und wird diesen Ort in einem verschreckten Zustand schnellstmöglich wieder verlassen. Ebenso wie beim Maschendraht sind Verletzungen an den Pfoten des Tieres nicht gĂ€nzlich auszuschließen.

Der Fahrzeughalter sollte sich bewusst machen, dass ein Schutz des Autos ohne jede BeeintrĂ€chtigung des Steinmarders als dem SchĂ€dling nicht möglich ist. Das Tier lĂ€sst sich nicht einfach so vertreiben. Wenn es einmal seine Duftmarken gesetzt und sein Revier markiert hat, dann kommt es auch dorthin zurĂŒck. Das ist ein ganz natĂŒrlicher Vorgang. Um SchĂ€den am Auto zu vermeiden, muss der Marder daran gehindert werden dorthin zu gelangen, wo der Schaden möglich ist.

Die Nadelsperre kommt dem Maschendraht sehr nahe. Der Unterschied zwischen beiden Marderschrecks liegt vorwiegend in der GrĂ¶ĂŸe sowie in der Platzierung. Die Nadelsperre wird im Motorraum angebracht, der Maschendraht eher prĂ€ventiv außerhalb des Fahrzeuges. Eins wie das andere muss mit einigem Knowhow angefertigt werden.

Weitere Hausmittel aus Omas Zeiten

Zu den weniger wirksamen, allerdings auch kaum nachhaltigen Marderschrecks gehören alte und dennoch bewÀhrte Hausmittel wie

  • Hunde- und Katzenhaare im Motorraum
  • Uringeruch von Mensch und Tier auf einem im Motorraum platzierten Stofflappen
  • Spezielles Marderspray
  • Beseitigung der Duftspuren des Marders durch grĂŒndliche MotorwĂ€sche
  • 
 und einiges andere mehr

Die richtige Position fĂŒr den richtigen Marderschreck

FĂŒr jeden der einzelnen Marderschrecks gibt es eine bevorzugte Position im und am Fahrzeug. Wer den ungebetenen Besucher prĂ€ventiv abschrecken möchte, der muss dafĂŒr sorgen, dass er gar nicht erst sein Ziel erreicht. Das ist immer der warme Motorraum mit seinen Kabeln und SchlĂ€uchen. DafĂŒr sorgt am wirksamsten der Maschendraht. Entscheidend ist die lĂŒckenlose Platzierung um das Fahrzeug herum. Das ist nicht einfach aber möglich.

Wenn der Marder erst einmal den Weg in den Motorraum gefunden hat, dann ist der mit Duftspuren markiert. Das Tier wird alles dransetzen, immer wieder dorthin zu gelangen. Die im Motorraum angebrachten elektrischen Marderschrecks sind zwar wirksam, aber nicht vorbeugend. Sie erschrecken den Marder immer erst dann, wenn er den Motorraum als sein Ziel erreicht hat. In dieser Situation ist die grĂŒndliche MotorwĂ€sche ein wirksames Mittel. Sofern möglich, sollte der Platz fĂŒr das Abstellen des Autos gewechselt werden, sprich außerhalb des vom Marder markierten Reviers. Das wiederum ist auch deswegen nicht so einfach, weil fĂŒr den Fahrzeughalter die Reviergrenze des Tieres wieder sichtbar noch riechbar ist.

Vorteile und Nachteile des einzelnen Marderschrecks

Die vorstehenden Marderschrecks lassen sich in die getesteten elektrischen sowie in die mechanischen aufteilen. Jede der beiden Gruppen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Diejenigen innerhalb der jeweiligen Gruppe sind allerdings weitgehend dieselben.

Bei den elektronischen Marderschrecks erweist sich der Gewöhnungseffekt als ein dauerhafter Nachteil. Diese Situation haben die Hersteller als Ergebnis vielfĂ€ltiger Tests erkannt und bei den meisten Modellen darauf reagiert. Die Gewohnheit des Marders wird weniger vom Verstand als vielmehr von seinem Instinkt bestimmt, das einmal markierte Revier immer wieder aufzusuchen und es zu verteidigen. Dieses Verteidigen ist hĂ€ufig der eigentliche Anlass fĂŒr den Marderschaden. Zwei mĂ€nnliche Tiere geraten sich in die Haare, man könnte sagen physisch und psychisch außer Rand und Band. Der „Platzmarder“ wird hektisch bis aggressiv und beißt um sich. Andererseits ist es fĂŒr ihn ein reines VergnĂŒgen, in dem warmen Motorraum genĂŒsslich an den Kunststoff- und Gummikabeln zu nagen.

Bei den mechanischen Marderschrecks liegt der Nachteil in der Situation, dass eine Verletzungsgefahr des Tieres nicht ausgeklammert werden kann. Nadeln und Maschendraht sind Materialien, die dazu geeignet sind, die Pfoten des Tieres zu verletzen. Das wird vom Fahrzeughalter billigend in Kauf genommen. Im Gegensatz zu einem verletzten Haustier kann der Marder in freier Wildbahn nicht Àrztlich behandelt oder medizinisch versorgt werden.

Insofern ist es durchaus auch eine Überlegung wert, mit einer MotorwĂ€sche zu beginnen, um die Duftspuren des Tieres komplett zu beseitigen. Damit entfĂ€llt ein wesentlicher Grund fĂŒr die RĂŒckkehr des Marders, weil sein angestammtes Revier nicht mehr vorhanden ist.

Im Ergebnis ist das akustische Abschrecken immer noch besser, als mit verletzungsgefÀhrdenden DrÀhten und Nadeln zu Werke zu gehen.

Alternativen zum Marderschreck

Zum Marderschreck selbst gibt es lediglich die oftmals eher theoretische Alternative, den Marder ganz einfach zu erschrecken, ihn zu verschrecken. Damit ist gemeint, ihn ohne technische oder mechanische Hilfsmittel zu verjagen, oder ihm in seinem einmal markierten Revier aus dem Weg zu gehen. Beides ist nicht einfach und vielfach auch gar nicht möglich. Insofern gelten als mögliche Alternativen die herkömmlichen Hausmittel aus dem vergangenen Jahrhundert. Von der Logik her mĂŒssen sie helfen; denn es gab auch eine Zeit vor den heutigen Marderschrecks mit Ultraschall und Elektroschock. FĂŒr echte Tierliebhaber sind der mechanische Maschendraht und erst recht die Nadelsperre ein No-Go. Sie setzen auf natĂŒrliche Abschreckung wie Tierhaare und Ă€hnliches.

Ein im Motorraum geschickt platziertes DuftsĂ€ckchen mit dem Inhalt von prĂ€pariertem Granulat ist abschreckend, umweltschonend und fĂŒr den Menschen absolut geruchsneutral. Aufgrund der rein biologischen Zusammensetzung dieses Marderabwehrmittels entsteht durch die Anwendung keinerlei Schaden bei Tier oder Mensch. DiesbezĂŒgliche Tests haben gezeigt, dass allein schon der Duft- und Markierungsstoff von Großwildkatzen weckt beim Marder einen ganz natĂŒrlichen Instinkt – er beugt sich dem grĂ¶ĂŸeren Tier und nimmt sofort reiß aus.

Fazit zum Marderschreck

  • Feststeht, dass der betreffende Kfz-Halter wirksam gegen den Steinmarder vorgehen muss.
  • Leider ist es vielfach so, dass der Schaden entsteht und erst danach die Schadensursache bekĂ€mpft werden kann.
  • Vorbeugen kann der Fahrzeughalter mit denjenigen Marderschrecks, die es schon in frĂŒheren Jahrzehnten gab.
  • Sowohl Ultraschall als auch Elektroschock haben jeder eine ausgiebig getestete, sofortige und nachhaltige Wirkung.
  • Insofern lohnt sich die Investition im zwei- bis dreistelligen Bereich in einen der getesteten Marderschrecks.
  • Der Kfz- oder Wohnmobilhalter ist gut beraten, sich bei der Montage fachmĂ€nnisch helfen zu lassen.
  • Ob Ultraschall oder ob Hochspannung ist mehr eine Frage des Geschmacks als der tatsĂ€chlichen Wirkung.
  • Ein regelmĂ€ĂŸiges Kontrollieren des Motorraums ist ebenso hilfreich wie die MotorwĂ€sche zur Duftspurenbeseitigung.
  • Der natĂŒrlichste Weg des Marderschrecks ist, das Tier geruchsmĂ€ĂŸig zu irritieren und dadurch abzuschrecken, bevor es einen Schaden anrichten kann.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Den Markt fĂŒr die Marderabwehr mit elektronischen Marderschrecken bestimmen vergleichsweise kleine Marken. HĂ€ufig spezialisieren sich die Hersteller auf dieses Segment und bieten teilweise nur ein einziges Modell an.

  • HJH
  • Mardersicher
  • Kemo
  • Stop & go
  • Gardigo
Seit dem Jahr 1982 besteht die Schweizer HJH Trading AG. Das Handelsunternehmen mit fĂŒnf Mitarbeitern hat sich auf Produkte fĂŒr die Marderabwehr spezialisiert. Nach dem Erfolg des Sensors 717 hat HJH mit dem Sensor 737 ein wĂŒrdiges Nachfolgemodell auf den Markt gebracht.
Martina Schönthal grĂŒndete die Marke Mardersicher in Stutensee. Dabei vertreibt die Inhaberin nicht nur Produkte fĂŒr die Marderabwehr, sondern auch fĂŒr die Abwehr von Katzen. Mardersicher fĂŒhrt unterschiedliche Systeme zur Abwehr von Mardern.
Klaus Kernchen und Mato Vukovic leiten die Kemo-Electronic GmbH, deren Firmensitz im niedersÀchsischen Geestland liegt. Das breite Sortiment an elektronischen Bauteilen und Modulen vertreibt Kemo an den Fachhandel und die Industrie. Im Bereich der Marderabwehr bietet das Unternehmen sowohl FertiggerÀte als auch Module(Ultraschallgeneratoren).
Die GrĂŒndung der Norbert Schaub GmbH erfolgte im Jahr 1970 in Freiburg (Breisgau). Von 1982 bis 2015 leitete Norbert Schaub das Unternehmen zusammen mit seinem Sohn. Ab 1988 entwickelten Vater und Sohn gemeinsam Produkte zur Abwehr von Mardern und vertrieben diese unter der dafĂŒr gegrĂŒndeten Marke Stop & Go. Als Spezialist fĂŒr Marderabwehr bietet die Marke ein Vollsortiment – eine Seltenheit in diesem Produktbereich. Stop & Go bietet unterschiedliche Abwehrsysteme und diverses Zubehör.
Die tevigo GmbH mit Sitz im niedersĂ€chsischen Vechelde importiert Produkte aus den Bereichen Tierabwehr und Insektenschutz, um diese dann in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vertreiben. Das Unternehmen leitet Sandra Basse. Mit Gardigo fĂŒhrt das Handelsunternehmen eine Eigenmarke, die verschiedene elektrische GerĂ€te zur Abwehr von Mardern anbietet.

Wissenswertes & Ratgeber

MarderZahlen, Daten, Fakten rund um den Marderschreck

Die Lebensweise der Marder

Bei den Mardern, die AutoschĂ€den verursachen, handelt es sich um die Art des Steinmarders. Dieser lebt als nachtaktive EinzelgĂ€nger. Zu dieser Lebensweise gehört die Verteidigung des eigenen Reviers gegenĂŒber Artgenossen. Zur Markierung des eigenen Reviers nutzen Marder dabei ihre DuftdrĂŒsen. Andere Marder erkennen diese Duftmarken und setzen wiederum eigene Marken. Die Tiere meiden offen FlĂ€chen und bewegen sich somit im Schutz von Hecken, ZĂ€unen oder Mauern. HĂ€ufig nutzen sie auf ihren nĂ€chtlichen StreifzĂŒgen Autos als kurzfristigen Schutz, um dann weiterzuziehen.

Besonders vor der Paarungszeit reagieren Marder sehr aggressiv auf den Duft eines Artgenossen. Wenn somit ein Marder Schutz in dem Motorraum eines Pkws sucht und dort die Duftmarken eines Artgenossen wahrnimmt, gerĂ€t er oft in einen “Beißwahn”und zerbeißt die Kabel oder SchlĂ€uche im Motorraum. Somit gehört das Zerbeißen der Autokabel zu den territorialen KĂ€mpfen der Marder.

Die typischen SchÀden durch Marder

Steinmarder beißen meistens in Gummi und “bevorzugen” somit ZĂŒndkabel, Gummimanschetten, FaltenbĂ€lge (Lenkung) sowie KĂŒhl– und ScheibenwaschwasserschlĂ€uche. Allerdings kommt es ebenfalls an den Matten der WĂ€rme– oder GerĂ€uschdĂ€mmung zu MarderschĂ€den. Der Steinmarder beißt:

  • zu 40 % in ZĂŒndkabel,
  • zu 21 % in Niederspannungskabel
  • und zu 14 % in die Manschetten der Lenkung oder Antriebswellen.
HÀufig bemerken Autofahrerinnen oder -fahrer den Schaden nach einem nÀchtlichen Marderbesuch nicht sofort, da das Auto zunÀchst normal funktioniert. Jedoch kommt es nicht selten zu teuren FolgeschÀden.

Die möglichen FolgeschÀden

Ein beschĂ€digtes ZĂŒndkabel zieht unter UmstĂ€nden SchĂ€den am Katalysator nach sich. Bei zerbissenen Gummimanschetten sind teilweise Probleme mit der Antriebswelle oder der Lenkung die Folge. Defekte KĂŒhlwasserschlĂ€uche fĂŒhren eventuell zu einerÜberhitzung des Motors.

  • KĂŒmmern Sie sich also sofort um die Behebung der SchĂ€den, wenn Sie Marderverbiss in Ihrem Motorraum entdecken, um teure und gefĂ€hrliche FolgeschĂ€den zu vermeiden!
  • Treffen Sie zudem Vorkehrung wie die Installation eines Marderschrecks, um weitere SchĂ€den zu verhindern.
Wann und wo treten MarderschÀden am hÀufigsten auf?

MarderschĂ€den treten am hĂ€ufigsten von April bis Juli auf, da mĂ€nnliche Steinmarder vor der Zeit der Paarung besonders aggressiv auf mögliche Konkurrenten reagieren. Obwohl sich in diesen Monate die MarderschĂ€den besonders hĂ€ufen, kommt es auch in den ĂŒbrigen Monaten des Jahres zu Marderverbiss. In den 1980er-Jahren traten die ersten SchĂ€den an Autos durch Marderbiss in der Schweiz auf und erst spĂ€ter klagten auch Autobesitzer in Baden-WĂŒrttemberg und Bayern ĂŒber dieses PhĂ€nomen. Nach wie vor kommt es in SĂŒddeutschland hĂ€ufiger zu MarderschĂ€den an Autos, wobei jedoch der Unterschied zwischen Nord- und SĂŒddeutschland tendenziell abnimmt.
MarderschÀden in der Pannenstatistik des ADAC

Die Pannenstatistik des ADAC verzeichnete fĂŒr das Jahr 2012 ĂŒber 16.000 SchĂ€den durch Marder – Tendenz steigend. Jedoch liegt die Dunkelziffer wahrscheinlich um einiges höher, da zahlreiche Autofahrerinnen und -fahrer einen Marderschaden hĂ€ufig nicht als solchen erkennen. Daher tauchen diese FĂ€lle in der Statistik z. B. als Lenkungsschaden auf, obwohl die Ursache in einem nicht erkannten Kabelverbiss durch einen Marder liegt.

Der ADAC schĂ€tzt den jĂ€hrlich entstehenden Schaden durch Marder auf bis zu 100 Millionen Euro. Dabei belaufen sich die Kosten fĂŒr einen Schaden auf durchschnittlich 150 bis 300 Euro.

Marderschreck richtig positionieren

Bevor Sie einen Marderschreck installieren, sollten Sie zunÀchst eventuelle Duftmarken von Mardern beseitigen. Trotz Marderschreck wollen Sie nicht weitere Tiere anlocken.


Das Beseitigen der Duftmarken

Mardersicher Mobil MS12V (Marderschreck mit Ultraschall+Hochspannung)Am zuverlĂ€ssigsten beseitigen Sie die Duftmarken eines Marders durch eine WĂ€sche des Motors und des Unterbodens. WĂ€hrend die meisten Waschstraßen auch eine UnterbodenwĂ€sche anbieten, sollten Sie die MotorwĂ€sche einem Fachmann ĂŒberlassen. Da Reinigungsmittel den Korrosionsschutz angreifen, verwenden Spezialisten zunĂ€chst Kaltreiniger und anschließend Konservierungsmittel. Alternativ bietet verschiedene Hersteller von Marderschrecken auch Duftmarkenentferner in Form einer SprĂŒhdose an.

Die Positionierung eines Marderschrecks mit Ultraschall

Diese Modelle besitzen einen Lautsprecher, der das Ultraschallsignal aussendet. Daher entscheidet ĂŒber die Wirksamkeit dieses GerĂ€tetyps die richtige Ausrichtung dieses Lautsprechers. Dieser sollte nach unten zeigen, da der Marder aus dieser Richtung kommt. Verstecken Sie zudem das GerĂ€t nicht! Positionieren Sie das GerĂ€t an einer Stelle, sodass sich das Signal (Schallwellen) des Lautsprechers möglichst ungehindert ausbreiten kann. Die Befestigung des Marderschrecks am Fahrzeug erfolgt mit Kabelbindern oder mithilfe einer Montagevorrichtung und Schrauben. Achten Sie auf die sachgemĂ€ĂŸe Verbindung der Stromkabel mit der Autobatterie! Bei GerĂ€ten mit eigener Batterie entfĂ€llt der Anschluss an die Autobatterie.

  • Lesen Sie vor der Montage die jeweilige Anleitung sorgfĂ€ltig durch!Mardersicher Mobil MS12V (Marderschreck mit Ultraschall+Hochspannung)
  • Wenden Sie sich bei Unklarheiten sicherheitshalber an eine Autowerkstatt!
Die Positionierung eines Marderschrecks mit Kontaktplatten

Nehmen Sie als Erstes die Sicherung aus dem Marderschreck! Danach fixieren Sie den Marderschreck an einer freien FlĂ€che neben der Autobatterie. Dazu liefern Hersteller zumeist Schrauben und teilweise einen praktischen Montagewinkel mit. WĂ€hrend einige Hersteller die Kontaktplatten bereits fest mit dem Kabel verbinden, wĂ€hlen Sie bei anderen Modellen die Position der Kontaktplatten am Kabel individuell aus. Durch Festschrauben befestigen Sie jede Kontaktplatte an der gewĂŒnschten Position des Kabels und stellen dadurch die Stromversorgung der Kontaktplatte her. Positionieren Sie dann die Kontaktplatten direkt an den Öffnungen des Motorraums, sodass der Marder beim Hineinklettern sofort einen Stromschlag bekommt und nicht weiter in den Motorraum vordringt. Zur Befestigung der Kontaktplatten dienen beiliegende Kabelbinder.

Achten Sie darauf, das Stromkabel nicht zu nah an heißen Motorteilen (Abgasanlage etc.) zu verlegen!

Zur Fixierung des Kabels verwenden Sie ebenfalls Kabelbinder. Zum Abtrennen der ĂŒberstehenden Enden der Kabelbinder bietet sich eine Kombizange an. Zum Schluss stellen Sie die Verbindung zur Autobatterie und Fahrzeugmasse her. Einige Modelle besitzen zudem ein weiteres Kabel, das dem Anschluss an die Klemme 15 (ZĂŒndschloss) dient. Denken Sie daran, die Sicherung wieder einzusetzen. Wenden Sie sich bei Unsicherheiten an eine Autowerkstatt!

  • Konsultieren Sie bezĂŒglich der Verbindung des Marderschrecks mit der Autobatterie und der Automasse unbedingt die jeweilige Montageanleitung!
  • Vergessen Sie nicht, den Aufkleber mit dem Warnhinweis “Hochspannung” gut sichtbar im Motorraum zu platzieren, damit ein Mechaniker bei einer Reparatur keine Überraschung erlebt!
Der Einbau bei KombigerÀten

Bei einem Marderschreck, der sowohl Kontaktplatten besitzt als auch Ultraschallsignale aussendet, kombinieren Sie entsprechend die beiden oben beschriebenen Vorgehensweisen.

Benötigte Zeit fĂŒr den Einbau

FĂŒr den Einbau eines GerĂ€ts mit Ultraschall benötigen Sie ca. 30 bis 60 Minuten. Da der GerĂ€tetyp, der Marder mit Elektroschocks vertreibt, ein Anbringen der einzelnen Kontaktplatten erfordert, dauert die Montage lĂ€nger: Rechnen Sie mit ca. 90 bis 120 Minuten.

FAQ rund um das Thema Marderschreck

❓  Ist der Einbau durch einen Fachmann ratsam?

Das hĂ€ngt von dem jeweiligen Modell ab. Besonders bei Modellen, die ihren Strom ĂŒber die Autobatterie erhalten, macht der professionelle Einbau in einer Werkstatt Sinn. Der Einbau eines Elektroschock-Modells bedeutet einen großen Aufwand, da Sie nicht nur das GerĂ€t, sondern auch die Kontaktplatten positionieren mĂŒssen. Überlassen Sie auch deshalb einem Fachmann den Einbau dieser GerĂ€tetypen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Werkstatt verfĂŒgen zumeist ĂŒber Erfahrungswerte bezĂŒglich der optimalen Positionierung der Kontaktplatten. Die meisten batteriebetriebenen Modelle bauen Sie jedoch – auch ohne fachliches Vorwissen – selbst in dem Motorraum Ihres Pkws ein.

STOP & GO Ultraschall Marder-AbwehrgerĂ€t 07533 Batteriebetrieb Marderschreck 4B❓  Wie hoch ist der Wartungsbedarf eines Marderschrecks?

Nach der Installation des Marderschrecks im Motorraum benötigen die GerĂ€te keinerlei Wartung. Allerdings sollten Sie bei batteriebetriebenen Modellen von Zeit zu Zeit ĂŒberprĂŒfen, ob die Batterie noch genĂŒgend Spannung liefert.

❓  Welche Anzeichen deuten auf einen Marderschaden hin?

Wenn Sie kleine Gummiteile unter Ihrem Auto finden, deuten diese unter UmstĂ€nden auf einen Marderschaden hin. Auch Flecken unter Ihrem Pkw lassen sich eventuell auf einen Marderverbiss zurĂŒckfĂŒhren. ÜberprĂŒfen Sie in diesen FĂ€llen sofort die Kabel, SchlĂ€uche und alle anderen Gummiteile im Motorraum auf Bissspuren. Wenn Sie unsicher sind, gehen Sie zur ÜberprĂŒfung in eine Werkstatt! Bei einigen Fahrzeugen leuchtet möglicherweise eine Warnleuchte am Armaturenbrett auf.

❓  Wie sehen Marderbisse aus?

Die Tiere besitzen kleine sehr spitze ZĂ€hne, sodass der Verbiss durch Steinmarder Nadelstichen Ă€hnelt. Wenn Sie Ihren Motorraum nach Bissspuren untersuchen, schauen Sie sich deshalb alle Kabel und Gummiteile genau an. FĂŒhlen Sie mit Ihren Fingern, ob Sie Unebenheiten an den SchlĂ€uchen und Kabeln entdecken.

❓  Wie viel Strom benötigt ein Marderschreck?

Wenn die Autobatterie den Marderschreck speist, wirkt sich dies nicht negativ aus. Solange Sie mit Ihrem Pkw hin und wieder fahren, lÀdt sich die Batterie des Autos wÀhrend der Fahrt immer wieder auf. Einige Hersteller weisen auf den Stromverbrauch der GerÀte hin, die ihren Strom von der Autobatterie beziehen. Teilweise benötigen diese Modelle weniger als die Autoalarmanlage. Um trotzdem ein Entladen sehr alter Autobatterien zu verhindern, besitzen die Marderschrecke einiger Hersteller eineSchutzschaltung, die das GerÀt vor einer Tiefenentladung der Batterie automatisch ausschaltet.

❓  Wie wirkt sich der Ultraschall eines Marderschrecks auf Haustiere aus?Kemo 3in1-Marderabwehr M176 fĂŒr Kfz 12V, wasserdicht (IP 65)

Auch Haustiere nehmen den Schall des Marderschrecks wahr und meiden folglich den Bereich. Teilweise ignorieren oder dulden Hunde den Schall, weil Frauchen oder Herrchen sich am Auto aufhalten.

❓  Welche Voltzahlen verwenden Marderschrecks?

Ein Marderschreck lĂ€dt die Kontaktplatten – je nach Modell und Hersteller – mit einer Spannung von 150 bis 700 Volt auf, die sich bei der BerĂŒhrung durch einen Marder schlagartig entlĂ€dt. Obwohl sich der Steinmarder erschreckt und das Auto in Zukunft meidet, besteht fĂŒr das Tier keine Lebensgefahr. WĂ€hrend in den Produktbeschreibungen vieler Hersteller hĂ€ufig das Wort “Hochspannung” auftaucht, sprechen jedoch Elektriker erst ab einer Spannung von 1.000 Volt von Hochspannung.

Gardigo Marder-Frei Mobil mobiler Schutz fĂŒr Auto, Haus und ĂŒberall❓  Was ist der Ping-Pong-Effekt?

Zum Ping-Pong-Effekt kommt es im stĂ€dtischen Raum, wenn Sie Ihr Auto ĂŒber Nacht an unterschiedlichen Stellen abstellen – also ĂŒber keinen eignen Parkplatz verfĂŒgen. Falls bereits ein Marder seine Duftmarken an Ihrem Auto hinterlassen hat und Sie Ihr Auto dann im Revier eines anderen Marders abstellen, fĂŒhlt sich dieser von dem “Eindringling” gestört und beißt sehr wahrscheinlich zu. Sollten Sie Ihr Auto im Anschluss wieder im Revier des ersten Tiers abstellen, reagiert dieses ebenfalls mit Beißwut. Dieses fĂŒr die Autobesitzerin oder den -besitzer sehr unangenehme PhĂ€nomen heißt: Ping-Pong-Effekt.

❓  Warum hören Menschen den Schall eines Marderschrecks nicht?

Marderschrecke, welche die Tiere durch Schallwellen vertreiben, benutzen sehr hohe Frequenzen. WĂ€hrend das menschliche Hörvermögen nur den Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz umfasst, hören Marder auch Töne oberhalb von 20.000 Hz. Dieser Frequenzbereich nennt sich Ultraschall. Auch Hundepfeifen nutzen diesen fĂŒr den Menschen nicht wahrnehmbaren Frequenzbereich.

❓  Ist der Marderschreck aktiv?

Da Sie UltraschallgerĂ€te nicht hören und Sie die Kontaktplatten bei SchockgerĂ€ten unter keinen UmstĂ€nden berĂŒhren sollten, statten Hersteller ihre GerĂ€te entweder mit einerKontrollleuchte oder mit einem Signalton aus. Somit erkennen Sie sofort, ob der Marderschreck funktioniert. Auch den rechtzeitigen Batteriewechsel vereinfachen diese Kontrollsysteme.

❓  Eignet sich ein Marderschreck auch fĂŒr Fahrzeugtypen, deren Batterie sich im Kofferraum befindet?Mardersicher Mobil MS12V (Marderschreck mit Ultraschall+Hochspannung)

Ja. Wenn sich die Autobatterie im Kofferraum des Fahrzeugs befindet, verfĂŒgt das Fahrzeug ĂŒber einen Plus-Kontakt unter der Motorhaube. HĂ€ufig verbirgt sich dieser Kontakt unter einer Plastikkappe. Sie schließen den Marderschreck an diesen Kontakt an und brauchen kein Kabel bis zum Kofferraum legen.

❓  Zahlt die Autoversicherung bei MarderschĂ€den?

Eine Teilkaskoversicherung deckt MarderschĂ€den nur ab, wenn dies ausdrĂŒcklich in der Versicherungspolice steht. Dann ĂŒbernimmt die Versicherung den Betrag, der ĂŒber der Selbstbeteiligung liegt. Allerdings deckt die Versicherung nur die akut durch den Marder verursachten SchĂ€den wie angebissene Kabel ab und kommt nicht fĂŒr eventuelle FolgeschĂ€den auf.

❓  Bevorzugen Marder bestimmte Autofabrikate?

Obwohl verschiedene Quellen berichten, dass MarderschĂ€den besonders hĂ€ufig bei Autos der Marken Ford, Chrysler und Renault vorkommen, gibt es keine statistischen Erhebungen zu diesem Thema. Allerdings denken Fachleute, dass Marder seltener in Fahrzeuge klettern, deren MotorrĂ€ume nur wenig Freiraum bieten. Nach dieser Überlegung wĂ€ren z. B. Minibusse oder Vans hĂ€ufiger von Marderverbiss betroffen als andere Autotypen. Allerdings nutzt die Spekulation wenig und nur die Vorbeugung mit einem Marderschreck stellt sicher, dass es in Ihrem Auto nicht zu MarderschĂ€den kommt – unabhĂ€ngig vom Typ und Hersteller des Autos.

NĂŒtzliches Zubehör

Duftmarkenentferner

Verschiedene Hersteller bieten Duftmarkenentferner an. So fĂŒhren z. B. auch die MarkenKemo sowie Stop & Go, die wir Ihnen bereits kurz vorgestellt haben, dieses Zubehör in Form einer SprĂŒhdose. Nach dem EinsprĂŒhen des Motorraums, der KotflĂŒgel und der Motorhaube warten Sie einige Minuten, bevor Sie das Mittel mit Wasser wieder abspĂŒlen.

Um sicherzugehen, machen Sie eine professionelle Motor- und UnterbodenwÀsche vor dem Einbau Ihres Marderschrecks: Mit den Sprays zum Entfernen der Duftmarken erreichen Sie nur schwer alle Stellen im verwinkelten Motorraum!

Sicherheits-Motorhauben-Schalter

Diesen Schalter bauen Sie zwischen Marderschreck und Autobatterie ein. Beim Öffnen der Motorhaube schaltet sich nicht nur das GerĂ€t aus, sondern es kommt außerdem zu einer automatischen Entladung der Kontaktplatten. Ohne diesen Schalter fĂŒhren die Kontaktplatten – nach dem Abschalten des Marderschrecks – weiterhin fĂŒr einige Minuten Strom.
ErgÀnzungs-Sets

Teilweise bieten Hersteller von Marderschrecks, die Hochspannung verwenden, ErgÀnzungs-Sets an. Da z. B. ein Kleinbus dem Marder mehr Zugangsmöglichkeiten gibt, benötigen Sie zusÀtzliche Kontaktplatten. Diese und einen lÀngeren Draht erhalten Sie beim Kauf eines ErgÀnzungs-Sets.

Achten Sie darauf fĂŒr Ihren Marderschreck auch ein Set des jeweiligen Herstellers zu kaufen!

Ersatzbatterie

Wenn Sie ein vom Stromkreis des Fahrzeugs unabhĂ€ngiges GerĂ€t kaufen, sollten Sie sich Ersatzbatterien ins Auto legen. So wechseln Sie ĂŒberall und jederzeit leere Batterien aus, um den Marderschutz aufrecht zu erhalten.

Kabelbinder

Bei Modellen mit Kontaktplatten reichen die beiliegenden Kabelbinder teilweise nicht aus, um alle Kontaktplatten und das Kabel ĂŒber die gesamte LĂ€nge sicher zu fixieren. Kaufen Sie sich dann weitere Kabelbinder: Diese praktischen kleinen Helfer erhalten Sie in jedem Baumarkt.

Alternativen zum Marderschreck

Es gibt unterschiedliche Alternativen zu einem elektronischen Marderschreck. Allerdings funktionieren diese Methoden der Marderabwehr selten zuverlÀssig oder sie sind mit einem erheblichen Aufwand verbunden.

AntiMarder_SprayAnti-Marder-Spray

Diese Sprays enthalten biologische Duftstoffe, die Marder vertreiben. Mit dem Anti-Marder-Spray behandeln Sie alle potenziellen Angriffsstellen der Tiere. Allerdings verfliegt der Duft wieder, sodass Sie diesen Vorgang nach wenigen Tagen – mindestens einmal pro Woche – wiederholen mĂŒssen. Also ist mit Anti-Marder-Spray ein grĂ¶ĂŸerer Aufwandverbunden als mit einem elektrischen Marderschreck. Entsprechend den Erfahrungen verschiedener Autobesitzerinnen und -besitzern liegen die Erfolgschancen bei ca. 50 %: In jedem zweiten Motorraum tauchten Marder trotz Spray erneut auf. Zudem hinterlassen einige Sprays einen unangenehmen Geruch im Innenraum des Pkws.

Anti-Marder-SchlÀuche

Diese SchlÀuche bestehen aus Hartplastik und dienen der Ummantelung der Kabel sowie SchlÀuche im Motorraum. Nach dem Zuschneiden der Meterware lassen sich diese Anti-Marder-SchlÀuche seitlich auf die Kabel klipsen. Das Hartplastik verhindert, dass die ZÀhne des Marders die Motorkabel beschÀdigen, hÀlt die Tiere jedoch nicht davon ab, in den Motorraum vorzudringen.Marderabwehrspray

Die Hausmittel

Verschiedene Autobesitzerinnen und -besitzer greifen zu Hausmitteln, um Marder vom Pkw fernzuhalten. Dazu zĂ€hlen Mottenkugeln, Toilettensteine sowie kleine Beutel mit Katzen- oder Hundehaaren. Jedoch verfliegt der Duft dieser Mittel schnell – spĂ€testens bei der ersten Autofahrt im Regen. Zudem gewöhnen sich Marder auch an diese Duftstoffe, wie Forscher an der Justus-Liebig-UniversitĂ€t Gießen herausfanden.

Die Motorversiegelung

Bei einigen Pkws besteht die Möglichkeit, den gesamten Motorraum mit Lochblechen und BorstenvorhĂ€ngen zu versiegeln. Somit finden Marder keinen Weg in das Innere des Motorraums. Den Umbau, der mehr kostet als die teuersten elektrischen GerĂ€te zur Marderabwehr, ĂŒbernehmen AutowerkstĂ€tten, wobei sich nicht jeder Autotyp eignet.

AntiMarderSchutzMaschendraht

 

Viele Autobesitzer legen einen Holzrahmen, der einen Maschendraht (Kaninchendraht) aufspannt, auf den Boden direkt unter dem Motorraum. Da Marder nicht ĂŒber Draht gehen, verhindert der Draht ein Eindringen der Tiere in den Motorraum. Es gibt keine Untersuchungen bezĂŒglich der Wirksamkeit dieser Methode. WĂ€hrend sich einige Autobesitzer von dem Draht ĂŒberzeugt zeigen, berichten andere, dass Marder sich nach ein paar Wochen an den Draht gewöhnen und dann erneut in den Motorraum klettern.

Lebendfallen

Mit speziellen Marderfallen lassen sich die Tiere fangen und in einem anderen Gebietwieder aussetzen. Halten Sie jedoch unbedingt RĂŒcksprache mit einem JĂ€ger, da die Tiere unter Schutz stehen! Um einen Marder erfolgreich zu fangen, benötigen Sie Kenntnisse der Lebensweise, sodass Sie die Falle an einem geeigneten Ort aufstellen.

Zudem dĂŒrfen Sie Marder nicht im MĂ€rz und April fangen, da die Tiere dann ihren Nachwuchs aufziehen: Die Jungtiere wĂŒrden im Bau verhungern, wenn Sie das Alttier fangen und andernorts aussetzen. Setzen Sie einen gefangenen Marder mindestens 60 km vom Ursprungsort entfernt wieder aus – sonst findet das Tier aufgrund seines ausgeprĂ€gten Geruchssinn zurĂŒck. Diese Methode gestaltet sich also in der Praxis als sehr zeitaufwendig. Außerdem findet unter UmstĂ€nden ein Artgenosse den Weg in Ihren Pkw.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

 

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