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Katzenschrecke im Test auf ExpertenTesten
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Katzenschreck Test - fĂŒr alle, die keine Katzen mögen - Vergleich der besten Katzenschrecke 2019

Katzen sind nicht ĂŒberall gerne gesehen. Erfahren Sie mehr in unserem umfangreich zusammengefassten Vergleich diverser Internettests alles zum Thema Katzenschreck.

Katzenschreck Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Das Haustier Katze – ein kurzer Überblick

Die Katze ist ein elegantes Tier, das zum einen gut zu Hause gehalten werden kann, zum anderen aber auch wesentlich unabhĂ€ngiger als andere Haustiere ist. Sie gehört zu den Fleischfressern und wird zur Hauskatze, wenn sie im direkten Kontakt zu Menschen steht. Durch ZĂŒchtung sind viele Unterarten und Katzenrassen entstanden, die dann auch hĂ€ufig eine gesonderte Pflege benötigen, grundsĂ€tzlich hat die Katze aber ihre Wurzeln bei der Wildkatze.

Als Haustiere können die Tiere ein Alter bis zu 20 Jahren erreichen und damit eine lange Zeit mit dem Menschen zusammenleben. Die Ă€lteste Katze wurde 38 Jahre alt und stellte damit einen neuen Rekord auf. Katzen erreichen eine LĂ€nge bis zu 50 Zentimeter und haben ein Fell aus verschiedenen Farbtönen, hĂ€ufig aus weißen, grauen, braunen und schwarzen Farbrichtungen.

Geruchssinn, Gehörsinn und Sehsinn sind bei der Hauskatze besonders stark entwickelt und ausgeprĂ€gt. Die Katze kann auf kleinste Bewegungen reagieren, besitzt ein sehr feines Gehör, sieht nah und weit und nimmt Duftstoffe schnell wahr. Daher sind Mittel, die Katzen vertreiben sollen, hĂ€ufig auf die Sinne der Katze abgestimmt. Es gibt sie als Duftstoffe und Aromen, als Bewegungsimitationen, als Licht- oder Toneffekt, auf die die Katze mit der natĂŒrlichen Vorsicht anspricht. Trotzdem muss auch die Katze nicht unterschĂ€tzt werden und ist einmal mehr und einmal weniger intelligent. Wenn z. B. ein Schreckmittel genutzt wird, das mit Ton- oder Licht arbeitet und immer den gleichen Ablauf startet, gewöhnt auch eine dĂŒmmere Katze sich an die gleiche Bewegung und fĂŒrchtet diese dann nicht mehr.

Solche GerĂ€te sind meistens nur im ersten Moment abschreckend, wohingegen GerĂ€te mit Ultraschall oder natĂŒrliche und chemische Duftstoffe eine bessere Wirkung haben. Hier muss herausgefunden werden, auf was das unerwĂŒnschte Tier reagiert.

Die Katze hat sieben Leben, heißt es in der Überlieferung. Dieser Ausspruch hĂ€ngt mit dem ausprĂ€gten Gleichgewichtssinn des Tiers zusammen. Daher kann die Katze nicht nur gut und völlig schwindelfrei auf BĂ€ume klettern oder sogar TĂŒren im Haus selbststĂ€ndig öffnen, sie fĂ€llt auch immer auf ihre vier Beine, da sie sich auch im Fall aufgrund eines natĂŒrlichen Reflexes in die Bauchlage dreht.

Zu guter Letzt ist die Katze ein hervorragender JĂ€ger und hat ein starkes BedĂŒrfnis nach Jagd und Spiel. Das zieht nach sich, dass die Katze ihre Beute nicht nur jagt und tötet, sondern diese auch quĂ€lt, was allerdings keine tatsĂ€chliche Grausamkeit ist, sondern in der Natur des Spieltriebs liegt. Hier möchte das Tier einfach herausfinden, wie stark die Beute ist, um abschĂ€tzen zu können, ob das Töten gefĂ€hrlich ist oder nicht.

Mit dem Menschen kann die Katze sehr gut kommunizieren. Das geschieht durch Körpersprache und gesetzte Duftsignale. Das Revier wird von der Katze, Àhnlich wie bei einem Hund, durch Urin markiert, der hÀufig durch den Hormonspiegel des Tiers strenger ist. Auch erkennen Katzen das andere gleichgesinnte Tier durch den Körpergeruch.

Andere Duftmarken sind fĂŒr den Menschen weniger angenehm, gerade dann nicht, wenn es sich um die Katze des Nachbarn handelt. Umgekehrt möchten die meisten Menschen auch ihr eigenes Tier nicht im fremden Garten wissen. In diesen FĂ€llen kommt der Katzenschreck zum Einsatz und ist mehr oder weniger wirksam.

Was ist ein Katzenschreck und wie genau funktioniert er?

Was ist ein Katzenschreck und wie genau funktioniert er?

Alle Formen der Abwehrsysteme dienen dazu, streunende Tiere zu vertreiben oder die eigene Hauskatze durch harmlosere Modelle zu erziehen, damit sie bestimmte Orte im Haus oder in der Wohnung meidet.

Neben wildernden oder fremden Katzen werden durch den Katzenschreck hĂ€ufig auch andere Tiere ferngehalten, darunter Vögel, Marder, Hunde oder FĂŒchse. Durch verschiedene Methoden und Techniken ist ein Katzenschreck dazu geeignet, eine abschreckende Wirkung zu erzeugen und nutzt damit auch die Schreckhaftigkeit der Tiere.

Das kann durch Geruchsstoffe, die das Tier als unangenehm empfindet, geschehen, als optische und akustische AbwehrgerĂ€te, darunter durch Licht oder LEDBeleuchtung, durch Ultraschall oder als Bewegungsmelder, der durch Sensoren das Tier ortet und einen Wassersprenkler oder die Sprayanlage auslöst. Alle Formen des Katzenschrecks sollen das Tier erschrecken und dafĂŒr sorgen, dass das Gebiet gemieden wird.

NatĂŒrlich reagieren Tiere unterschiedlich schreckhaft. Einerseits kann eine gleiche Wiederholung das Tier immer wieder abschrecken, so dass es beschließt, nicht mehr wiederzukommen, da es weiß, was es erwartet, zum anderen kann die Wiederholung von harmloseren Effekten auch mit sich bringen, dass die Katze erkennt, dass ihr keine tatsĂ€chliche Gefahr droht, was den Katzenschreck im Endeffekt dann unbrauchbar macht. Hundertprozent sicher sind Katzenschrecks daher niemals, dennoch gibt es Modelle, die durch die Technik sehr effizient arbeiten, darunter GerĂ€te mit Ultraschall, die mit verschiedenen Frequenzen arbeiten.

Andere Varianten, die alleine auf optische Effekte setzen, können ein so intelligentes Tier wie die Katze nur am Rande beeindrucken. Nach einer gewissen Zeit und durch die gleiche Wiederholung durchschaut das Tier die Funktionsweise sehr schnell und fĂŒhlt sich dann auch nicht abgeschreckt, den Garten trotz LED-Blinklichter oder Ă€hnlicher Ausstattung zu betreten.

Duftsprays als Katzenschreckmittel wirken im Innenbereich etwas stĂ€rker und können so dabei helfen, die Katze in ihrem Verhalten zu beeinflussen. Auch außerhalb ist die eigene Katze kaum das Problem, wĂ€hrend ein Katzenschreck meistens dazu dient, fremde Tiere abzuhalten. Das ist besonders auch in der Paarungszeit sinnvoll.

Katzenschreck: Auswertung der Kundenbewertungen

Der Katzenschreck Test von YouTube Blogger Rue25 ist schon sehr unterhaltsam. ZunĂ€chst erklĂ€rt er lang und ausfĂŒhrlich, auf welchen Frequenzen Menschen und Tiere hören und dass so „alte“ Menschen wie er, den Katzenschreck nicht hören wĂŒrden, wĂ€hrend Tiere davon verjagt werden. Dann kommt der Katzenschreck Foucspet Marderschreck zu Einsatz und es passiert: nichts. Hauskatze Konrad bleibt bei etlichen Versuchen völlig unbeeindruckt vom Katzenschreck, wĂ€hrend der Tester selbst den Ton wohl hören kann.

Uns hat darum besonders interessiert, was wohl die Kunden auf Amazon zu ihren Erfahrungen mit dem Katzenschreck aussagen. Es gibt viele GerĂ€te die weit ĂŒber 100 Mal bewertet wurden, wovon wir hier nun die Auswertung vorstellen.

Generell sind uns bei den Kundenbewertungen zwei wichtige Dinge aufgefallen: Die Zufriedenheitsquote bei allen Katzenschreck-GerĂ€ten betrĂ€gt geschĂ€tzte 65 Prozent. Bei einigen wirkt es und die Tiere verschwinden, bei anderen wirkt es nur kurz, ungenĂŒgend oder nicht.

Weiterhin möchten wir noch mal erwĂ€hnen, dass ein Katzenschreck nicht von Leuten mit kleinen Kindern gekauft werden sollte. Viele KĂ€ufer berichten, dass Kinder davon Kopfschmerzen oder Übelkeit bekommen.

Katzenschreck PestBye (541 Bewertungen, 3,5 Sterne): 333 positiven Bewertungen stehen 208 negative Bewertungen gegenĂŒber. Wie man sich denken kann, funktioniert die Katzenvertreibung bei den einen gut oder sogar sehr gut, bei den anderen weniger gut bis ĂŒberhaupt nicht. Bei den negativen Schreibern sagen viele, dass sich die Katzen aus der Nachbarschaft nach einiger Zeit daran gewöhnen wĂŒrden (bei manchen tritt dies auch erst nach einem Jahr ein).

Katzenschreck VOSS.sonic 2800 (530 Bewertungen, 3,7 Sterne): Dieser Katzenschreck sendet nicht nur ein GerĂ€usch sondern auch noch helle Lichtblitze. Das Fazit unserer Auswertung: Ein GerĂ€t, welches anscheinend gut funktionieren KANN aber nicht MUSS. Dass es nicht funktioniert ist in zweierlei Hinsicht: einerseits lassen sich einige Katzen anscheinend nicht erfolgreich Abschrecken oder suchen sich immer neue Wege, andererseits scheinen die GerĂ€te oder einzelne Funktionen wie der Blitz auch bei einigen recht frĂŒh kaputt zu gehen. Manche sind aber auch rundum zufrieden, weil sie endlich einen Marder vom Dachboden vertreiben konnten und Ă€hnliche FĂ€lle.

Katzenschreck VOSS.sonic 2000 (470 Bewertungen, 3,6 Sterne): Dieses GerĂ€t kostet nur halb so viel, wie der VOSS.sonic 2800, wird dafĂŒr aber auch sehr hĂ€ufig fĂŒr seine schlechte Akku-Laufzeit kritisiert. Ein KĂ€ufer weist noch mal daraufhin, dass der Katzenschreck fĂŒr kleine Kinder sehr unangenehm sein kann. Die Erfolgsquote ist gemischt.

Katzenschreck Gardigo (123 Bewertungen, 3,3 Sterne): Dieser Katzenschreck funktioniert mit Batterie oder Solar – die Solarleistung finden einige zu schwach. Bei der Tiervertreibung gibt es wieder positive Berichte von vertriebenen Mardern, Hunden und Katzen – aber eben auch viele, bei denen es nicht klappt.

Katzenschreck AngLink (107 Bewertungen, 3,5 Sterne): Wenn es lĂ€ngere Zeit keine Sonne gab, können die Solar-GerĂ€te anscheinend ĂŒber USB-Kabel aufgeladen werden. Neben dem GerĂ€usch (welches leider auch die Enkelkinder stört) gibt es auch einen Licht-Blitz. Gelobt wird, dass man so Tiere ohne Chemie fernhalten kann.

katzenschreck test

Vorteile & Anwendungsbereiche

Der Katzenschreck kommt in verschiedenen, aber auch in sehr Àhnlichen Situationen zum Einsatz. Er kann als akustisches oder optisches Abwehrsystem oder als Duftstoffsetzer das Tier vertreiben.

ZunĂ€chst soll das oftmals recht zerstörerische Werk der fremden Katze im eigenen Garten verhindert werden. Das betrifft nicht nur die Blumen- und GemĂŒsebeete, die aufwendig gepflegt und angelegt wurden und die fĂŒr die Katze einladend wirken, sondern auch BĂ€ume, Teiche oder einen Sandkasten fĂŒr Kinder, der im Garten vorhanden ist.

Die Hinterlassenschaft der Katze ist fĂŒr Kinder besonders bedenklich. Der Kot enthĂ€lt krankmachende Bakterien und Parasiten, die gefĂ€hrlich fĂŒr die Gesundheit des Menschen sind. Im Sand sind diese nicht immer sichtbar, da die Katze den Sandkasten Ă€hnlich wie ein Katzenklo benutzt. Schnell kann es dann passieren, dass spielende Kinder in Kontakt mit den Hinterlassenschaften geraten, wobei gerade Kleinkinder die HĂ€nde auch in den Mund stecken und Keime aufnehmen, ohne dass die Eltern eine Ahnung davon haben.

Im Kot ist u. a. ein Erreger enthalten, die Toxoplasmose ĂŒbertrĂ€gt, eine Krankheit, die bei einem geschwĂ€chten Immunsystem fĂŒr den Menschen besonders gefĂ€hrlich ist, darunter bei einer schwangeren Frau. Der Erreger benötigt genĂŒgend Antikörper und kann dann auf das Ungeborene einwirken, so dass nicht nur eine körperliche, sondern auch eine geistige Behinderung die Folge sein kann.

Hat die fremde Katze erst einmal ein Gebiet liebgewonnen und dort ihren Kot hinterlassen, kann es sein, dass die Keime ĂŒber mehrere Jahre im Boden erhalten bleiben und ihre Wirkkraft nicht verlieren. Durch den Katzenschreck und das Fernhalten der Tiere kann die Ausbreitung vermieden und eingegrenzt werden.

Aber nicht nur der Kot, auch der Urin der Katze hat seine negativen Seiten, besonders fĂŒr Zuchtpflanzen, die durch die im Urin enthaltenen Stoffe schneller eingehen. Was die Katze bei einem Gartenteich anrichtet, ist vorhersehbar, aber auch BĂ€ume und Nester von Vögeln sind gefĂ€hrdet. Das betrifft gerade frisch geschlĂŒpfte Jungtiere, die noch nicht ausreichend schnell auf die Gefahr der lauernden Katze reagieren können.

Viele Katzenschreck-Modelle verjagen nicht nur Katzen, sondern auch Tiere, wie Marder, Hunde oder WaschbĂ€ren. Die meisten Menschen möchten dabei nicht vehement vorgehen und Methoden nutzen, die zur Verletzung oder Tötung des Tiers fĂŒhren. Das könnte zum Beispiel durch Pfefferspray oder durch Tierfallen geschehen.

Der Katzenschreck in seiner vielseitigen AusfĂŒhrung ist humaner und sorgt lediglich dafĂŒr, dass die Tiere abgeschreckt und ferngehalten werden.

Welche Arten von Katzenschrecks gibt es?

Welche Arten von Katzenschrecks gibt es?

Die Modelle im Handel gibt es als GerĂ€te mit Duftstoffen, als mechanische, akustische und optische Abwehrsysteme. Die Funktionsweisen sind unterschiedlich und wirken daher auch besser und schlechter bei Tieren, die ihren eigenen Kopf haben. Auch spielt das Alter der zu verjagenden Katze eine Rolle. Jungtiere erschrecken viel schneller als abgebrĂŒhte und erfahrene Ă€ltere Tiere. Der Gartenbesitzer muss sich also in gewisser Weise auf die Psychologie des Tieres einlassen, um herauszufinden, welcher Katzenschreck fĂŒr seine Zwecke geeignet ist.

Es gibt ganz einfache und wirksame Pflanzen, die durch ihre Geruchsstoffe unangenehm auf die Katze wirken. Diese sind im Garten selbst vorhanden oder können gezielt angelegt werden. Sinnvoll sind stachlige GewÀchse oder Pflanzen aus Rindenmulch oder Pflanzenvlies. Kaffeesatz oder Minzöl im Beet hat ebenfalls einen gewissen Effekt, allerdings reagieren nicht alle Tiere gleich darauf und lassen sich vertreiben.

Etwas wirksamer sind spezielle Geruchsstoffe durch Zitronengras, GewĂŒrznelken, Pfefferminz, Weinraute oder der so bezeichneten „Verpiss-Dich-Pflanze“.

Letztere ist eine besondere und völlig ungiftige ZĂŒchtung des GĂ€rtners Dieter Stegmeier und kam 2001 auf den Markt. Sie sieht relativ unscheinbar aus, kann bis zu 40 Zentimeter hoch werden, hat beharrte und fleischige LaubblĂ€tter und in der BlĂŒtezeit violette Knospen.

Ihr Geruch ist fĂŒr Menschen nicht wahrnehmbar, dagegen reagieren Tiere wie Katzen oder Hunde durch den besseren Geruchssinn mit Abneigung. Die Pflanze riecht etwa wie Minze oder Menthol, was fĂŒr die Tiere gleichermaßen unangenehm ist. Den Duft sondert die „Verpiss-Dich-Pflanze“ ĂŒber die Nesseln ab.

Wer sie im Garten pflanzt, sollte darauf achten, dass die GewĂ€chse regelmĂ€ĂŸig Sonne erhalten. Die Pflanze mag keine KĂ€lte und kann z. B. im Winter mit einem Vlies ummantelt werden. Trockenheit ist besonders zu empfehlen, damit die „Verpiss-Dich-Pflanze“ ihre Wirkung entfaltet. Sie schreckt dabei zwar Katzen und Hunde bereits aus der Entfernung ab, ist aber kein Mittel gegen anderes Ungeziefer, Schnecken oder Raupen.

Der Katzenschreck als Bewegungsmelder erfasst, wenn ein Tier sich dem Garten nĂ€hert und kann dann durch das eigene System darauf reagieren. Das ist entweder durch Wasser oder Duftstoffe möglich. Der Katzenschreck wird ĂŒber einen Gartenschlauch mit einem Sprenkler verbunden und reagiert bei Bewegung mit Wasserverteilung, durch die das Tier verjagt wird. Ähnlich wirksam ist auch ein Verteiler, der fĂŒr das Tier unangenehme Geruchsstoffe versprĂŒht.

Der Katzenschreck als BewegungsmelderOptisch wirkende Abwehrsysteme sind fĂŒr sehr junge oder scheue Katzen gedacht. Sie verfĂŒgen ĂŒber spiegelnde, blinkende und reflektierende Lichter und OberflĂ€chen und imitieren so eine mögliche Bewegung, auf die das Tier verschreckt reagiert, besonders wenn es sich alleine glaubt. Von Vorteil sind GerĂ€te, die ĂŒber Zufallsmechanismen oder Bewegungsmelder verfĂŒgen. Dennoch sind Ă€ltere oder erfahrene Tiere von solchen GerĂ€ten weniger beeindruckt und wissen bald, dass der Effekt harmlos ist.

Der akustische Katzenschreck arbeitet mit Ultraschall oder einer Kombination aus Schall und Bewegungsmelder, Lichteffekten und Beleuchtung. Beim Katzenschreck mit Ultraschallwirkung wird ein fĂŒr das Ohr der Katze unangenehmer bis leicht schmerzhafter Ton ĂŒbermittelt, der fĂŒr Menschen wiederum nicht zu hören ist. Diese Modelle haben eine hervorragende Reichweite und decken auch die GesamtflĂ€che grĂ¶ĂŸerer Areale ab. Der Schalldruck kann bis zu 150 Dezibel erreichen und auf verschiedene Frequenzen abgestimmt werden, so dass auch die Wirkung unterschiedlich und abwechslungsreicher ist. Das umfasst nicht nur die Reichweite, sondern auch die Vielzahl verschiedener Tiere, die verjagt werden sollen, da viele ein empfindliches Gehör mitbringen.

Recht neu sind Modelle, die statt des Akku- oder Batteriebetriebs mit Solar arbeiten. Der Katzenschreck erhĂ€lt seine Energie dann durch Aufladung von Sonnenlicht und wird so mit genĂŒgend Strom versorgt, um dauerhaft zum Einsatz zu kommen. Das ist eine der kostengĂŒnstigeren und umweltbewussten Methoden, wobei andererseits die Wetterbedingungen stimmen mĂŒssen. Solche GerĂ€te sind von den WitterungsverhĂ€ltnissen und Jahreszeiten abhĂ€ngig, da Sonnenlicht zum Aufladen notwendig ist.

Eine Speicherung der Energie ist allerdings ebenfalls möglich und kann dann effizienter genutzt werden. Solarenergie und deren Nutzung wird vom Staat unterstĂŒtzt und gefördert. Eine Überlegung ist eine solche Anschaffung daher unbedingt wert.

Hinweis: Da ein Katzenschreck meistens im Außenbereich zum Einsatz kommt, sollten die GerĂ€te nicht zu leicht durch das Tier zerstört werden können und auch witterungsfest sein. Der Anschluss oder das Platzieren des Katzenschrecks sollte die Reichweite vergrĂ¶ĂŸern und so angebracht sein, dass er nicht durch das Tier erreicht werden kann.

Optische oder akustische Alarmsysteme mit oder ohne Bewegungsmelder werden durch Strom, Akku oder Batterie betrieben. MĂŒssen sie an ein Stromnetz angeschlossen sein, sollte eine Steckdose in der NĂ€he sein.

Der Katzenschreck Vergleich 2019 – nach diesen Kriterien haben wir die Produkte getestet:

FĂŒr Vergleich haben wir verschiedene Modelle von namenhaften Herstellern testen und vergleichen können und daraus eine Auswahl der besten GerĂ€te getroffen, die durch einen gesonderten Produktbericht und in der klaren Ausformulierung der Vor- und Nachteile hervorgehoben sind. Alle von uns ausgewĂ€hlten GerĂ€te sind damit eine klare Kaufempfehlung und haben sich in unserem Versuch bewĂ€hrt.

Getestet haben wir den Katzenschreck auf die Funktionsweise, die Reichweite, den Erfassungsbogen, die Effizienz, die Handhabung, die Eignung, den Frequenzbereich und die Umschaltmöglichkeiten, auf das jeweilige Einsatzgebiet und die Dauer der FunktionalitÀt.

Da wir die jeweiligen Modelle im Internet bestellten, um sie ausfĂŒhrlich zu testen, haben wir auch Lieferzeit, Lieferbedingungen und Verpackung des Herstellers berĂŒcksichtigt.

Im Vergleich haben wir die Modelle nur dann einander gegenĂŒbergestellt, wenn sie die gleiche Funktionsweise mitbrachten. Eine GesamtĂŒberprĂŒfung aller Modelle war dann gegeben, wenn es um die Wirksamkeit und Effizienz ging, inwieweit die Tiere tatsĂ€chlich abgeschreckt wurden und nicht wieder kamen.

Die Reichweite der optischen und akustischen AbwehrgerĂ€te haben wir in einem durchschnittlich großen Garten getestet, der etwa 100 Quadratmeter umfasste. Einige der Modelle erwiesen sich als ausreichend in der Wirkung, wenn sie an geeigneter Stelle aufgestellt wurden.

Letztendlich war auch das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis ausschlaggebend fĂŒr die engere Auswahl. Die von uns getesteten Katzenschrecks erzielten eine hohe Leistung, waren in einer Preisklasse zwischen 10 und 30 Euro zu haben.

Der Katzenschreck Vergleich 2019 – nach diesen Kriterien haben wir die Produkte getestet

Worauf muss ich beim Kauf eines Katzenschrecks achten?

Mit einem geeigneten Katzenschreck ist jeder Garten- und Hausbesitzer in der Lage, die Tiere dauerhaft aus dem Garten zu verscheuchen. Die Funktionsweise der GerÀte unterscheidet sich, so dass auch die Tiere dementsprechend verschieden reagieren.

Ein bisschen muss also auch ausprobiert werden, auf welchen Katzenschreck die Tiere besonders gut reagieren und vertrieben werden. Die Modelle sollten so ausgewĂ€hlt werden, dass keine großartigen Folgekosten entstehen oder auch bei der Stromversorgung kostensparend sind, da viele der GerĂ€te auch dauerhaft zum Einsatz kommen können.

Andere Kaufkriterien betreffen in erster Linie diese Punkte:

Wahl des GerÀts nach Einsatzmöglichkeit

Der Katzenschreck als akustisches oder optisches AbschreckgerĂ€t, mit Licht oder Schall, als Bewegungsmelder mit der Verteilung von Wasser oder Duftstoffen ist eine effiziente und das Tier nicht gefĂ€hrdende Möglichkeit, den eigenen Garten vor unerwĂŒnschtem Besuch zu schĂŒtzen. Das Modell sollte so ausgewĂ€hlt werden, dass es den gesamten Garten erreicht, kostengĂŒnstig ist und das Tier tatsĂ€chlich verjagt. AbhĂ€ngig davon ist die Reichweite und GrĂ¶ĂŸe des Gartens.

Reichweite und Frequenz

Neben der Wirksamkeit des ausgewĂ€hlten Katzenschrecks, spielt bei akustischen Modellen immer auch die Reichweite eine entscheidende Rolle. Sie sollte das eingrenzende Areal abdecken und an die GrĂ¶ĂŸe des Gartens angepasst sein. Es gibt Modelle, die eine Reichweite zwischen 5 und 15 Metern aufweisen. Sie sind fĂŒr FlĂ€chen zwischen 50 und 200 Quadratmeter geeignet.

Neben der Reichweite ist auch der Erfassungsboden von Bedeutung. Er weist bei den GerÀten meistens einen Winkel zwischen 90 und 120 Grad auf.

Die Einstellungen verschiedener Frequenzen bei einem akustischen Ultraschall-GerÀt bewirkt, dass unterschiedliche Tiere vertrieben werden können, da sie auch verschieden auf den Schall reagieren. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn nicht sicher ist, welche Tiere sich in der NÀhe des Hauses und Gartens herumtreiben. Ein einfaches Umschalten auf eine andere Frequenz kann dann gezielt auf das Tier wirken und es schneller vertreiben.

Worauf muss ich beim Kauf eines Katzenschrecks achten?

GrĂ¶ĂŸe, Form und Anbringungsmöglichkeit

Die Form und GrĂ¶ĂŸe der GerĂ€te ist hĂ€ufig im kleineren Maßstab gegeben, so dass die Modelle im Garten gut untergebracht werden können. Viele verfĂŒgen ĂŒber einen Befestigungsstab, der dann einfach in den Boden gesteckt werden kann.

Die Anbringung sollte grundsĂ€tzlich unkompliziert und fĂŒr das Tier nicht in Reichweite sein. Es gibt sehr robuste GerĂ€te, aber auch eher unauffĂ€llige. Sie sollten wasserdicht und frostresistent sein.

Betriebsart

Je grĂ¶ĂŸer der Garten, desto schwieriger der Stromanschluss. Ein Katzenschreck, der mit Netzbetrieb arbeitet, erfordert eine Steckdose in der NĂ€he. Besser geeignet sind dann Modelle, die mit anderen Betriebsarten funktionieren, mit einem aufladbaren Akku, mit Batterien oder mit Solarzellen.

FĂŒr eine kleinere FlĂ€che dagegen ist der Stromanschluss gut geeignet, da er konstant arbeitet und nicht ausfĂ€llt. Modelle mit Batterie oder Akku mĂŒssen hĂ€ufiger in ihrer Funktionsweise ĂŒberprĂŒft werden und erfordern auch den Wechsel oder das Aufladen der Energiequelle.

Pflanzen und Duftstoffe

Wer auf Duft setzt, sollte die Ă€therisch wirkenden Pflanzen in der NĂ€he des Zauns oder Gartenbeets setzen. Auch können bestimmte Pflanzen ausgestreut oder verrieben werden. Hier muss bedacht werden, dass der Duftstoff bei allen Arten mit der Zeit abnimmt, so dass die Pflanze ersetzt werden sollte. Einige, wie die Weinranke, kann auch Hautreizungen verursachen, wenn der Mensch mit ihnen in BerĂŒhrung kommt. FĂŒr Allergiker sind die anderen Methoden hĂ€ufig besser geeignet. Auch regieren die Tiere selbst ganz unterschiedliche auf Duftstoffe, so dass nicht immer eine sichere Wirkung gegeben ist.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern:

Verschiedene Firmen und Hersteller bieten ein breites Sortiment verschiedener Katzenschrecks mit optischer, akustischer oder mechanischer Wirkung. Bekannt sind Marken wie „Gardigo“, „Conrad“, „Pearl“, „Uniteck“, „Voss“ oder „Frostfire“.

Einige der Hersteller bieten auch verbesserte Modelle an, die per LED-Beleuchtung oder Solartechnik das Tier vertreiben sollen, z. B. „Gardigo“. Dadurch wird sowohl eine hohe Reichweite erzielt als auch kein zusĂ€tzlicher Strom verbraucht, da das Sonnenlicht ausreicht.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Katzenschrecks am meisten?

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Katzenschrecks am meisten?

Der Kauf eines Katzenschrecks ist im Fachhandel oder im Internet möglich. Zoohandlungen und GeschĂ€fte bieten eine persönliche Beratung und eine Auswahl aus mehreren Marken. Das Internet wiederum erlaubt eine wesentliche grĂ¶ĂŸere Angebotspalette.

Die Modelle sind von den Anbietern hĂ€ufig ausfĂŒhrlich beschrieben, so dass eine zusĂ€tzliche Beratung nicht unbedingt notwendig ist. Dazu können die im Internet gebotenen Kundenmeinungen einen guten Überblick darĂŒber verschaffen, welche Modelle sich in der Praxis bewĂ€hrt haben und welche eher ungeeignet sind. Bei einem Katzenschreck spielt allerdings immer das Verhalten, der Charakter, das Alter und die Intelligenz des Tieres mit eine Rolle, so dass auf GerĂ€te zurĂŒckgegriffen werden sollte, die mehrere Aspekte abdecken, sowohl fĂŒr Jungtiere als auch Ă€ltere Katzen geeignet sind.

Im Internet sind gegenĂŒber dem Fachhandel die Preise etwas gĂŒnstiger. Das hĂ€ngt mit der großen Konkurrenz der Firmen zusammen, aber auch mit der Tatsache, dass HĂ€ndler hĂ€ufig weniger Miet- und Personalaufwand haben und so mehr Rabatte und Sonderangebote anbieten können.

Auch der Kauf selbst ist bequemer, kostensparend und rund um die Uhr möglich. Die RĂŒcknahmebedingungen und GarantieansprĂŒche sind im Internet die gleichen wie im Fachhandel.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Katze

Der Vorfahre der Hauskatze ist die Schleich- und Wildkatze, genauer die afrikanische Form davon, die Falbkatze genannt wird. Auch heute gibt es noch Wildkatzen und ihre verschiedenen Unterarten in Afrika, Europa, Indien und Asien. Die Katze bleibt daher in jeglicher Hinsicht mehr ein Raubtier als Haustier. Sie ist auch kein Allesfresser wie andere Tiere, sondern ernĂ€hrt sich ausschließlich von Fleisch.

Daher ist es kein Wunder, dass die Katze sich zwar fĂŒttern lĂ€sst, jedoch nie ihren eigentlichen Jagdsinn verliert. Sie ist spezialisiert auf das Auflauern ihrer Beute, kann sich fast gerĂ€uschlos anschleichen, beobachtet und springt dann auf das gejagte Tier. Um es zu töten, muss die Katze erst herausfinden, ob die Beute gefĂ€hrlich ist, wodurch das fĂŒr den Menschen oftmals leicht grausame Spiel mit dem erjagten Tier resultiert.

Der eigentliche Ursprung der heutigen Hauskatze und ihrer Unterarten war lange nicht eindeutig entschlĂŒsselt. Weit bis in das untere PleistozĂ€n und OligozĂ€n können Spuren der Wildkatze als Vorfahre zurĂŒckverfolgt werden. Das erste Tier wird als „Felis lunensis“ bezeichnet und brachte dann verschiedene Katzenarten hervor. Einige Zeitlang nahmen Forscher an, die Hauskatze wĂŒrde von der Rohrkatze abstammen, was sich als falsch herausgestellt hat. KatzenĂ€hnlich sind auch die „Nimraviden“ mit SĂ€belzĂ€hnen, die vor etwa 50 Millionen Jahren im EozĂ€n vorkamen. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen tatsĂ€chlichen Vorfahren, sondern vielmehr um eine Schwesterngruppe.

Die Wildkatze war in Afrika, Asien und Schottland angesiedelt, brachte die Falbkatze, Steppenkatze und Waldkatze hervor. Sie besaß einen buschigen Schwanz und einen sehr breiten Rumpf. Diese Tiere waren nicht ganz so aggressiv und bereits in Ägypten dazu geeignet, mit dem Menschen ein Zusammenleben möglich zu machen. Dort wurde die Katze dann als Tier gehalten, auch gezĂŒchtet. Die Ägypter verehrten das Tier als Kult, was sich auch in Schrift, Kunst und Architektur zeigte, wo eine weibliche Figur mit einem Katzenkopf ausgestattet war und so als Sinnbild fĂŒr Anmut, Fruchtbarkeit, StĂ€rke und Schönheit galt. Die Ägypter gingen laut Herodot sogar so weit, dass sie sich mit ihrem Haustier begraben ließen oder das Tier, wenn es starb, ebenfalls nach alter Tradition einbalsamierten. Es gibt eine StĂ€tte, die nur als Katzengrab diente. Die Ägypter nannten sie die heilige Grabkammer von Bubastis.

Die Chinesen wiederum entdeckten die Katze als Nutztier fĂŒr den Bereich der chinesischen Medizin. Das Fell der Katze hatte wĂ€rmende Wirkung und wurde dann auch vermehrt im Fellhandel vertrieben. Es soll ein Hausmittel gegen Rheuma, Muskelschmerzen und Verspannungen sein. Auch spĂ€ter war das Katzenfell im Pelzhandel aufgrund seiner positiven Eigenschaften beliebt. ZĂŒchter machen dabei einen Unterschied zwischen Langhaar- und Kurzhaarrassen. Besonders beliebt ist das Fell der Angorakatze, das sehr lang, fein, weich und lange haltbar ist.

Die Katze wurde aber auch hĂ€ufig als SchĂ€dlingsbekĂ€mpfer eingesetzt, gerade in der Zeit, als in den HĂ€usern noch vermehrt die MĂ€use- und Rattenplage vorherrschte. Auch heute eigenen sich die Tiere hervorragend fĂŒr die Jagd solcher Tiere, was sie neben der Anschmiegsamkeit fĂŒr den Katzenliebhaber ebenfalls wertvoll und beliebt macht.

Katze im Garten

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Katze

Duftstoffe fĂŒr die Katze – welche sie mag und welche sie hasst:

Wie in unserem Katzenschreck Vergleich bereits gezeigt, reagieren Katzen auf bestimmte Duftstoffe mit Abwehr, so bei Menthol, Pfefferminz, Nelke oder Zitronengras. Dem gegenĂŒber gibt es aber auch Geruchsstoffe, die die Katze mag und von der sie sich angezogen fĂŒhlt. Das hĂ€ngt teilweise mit dem Sexualtrieb zusammen und den dann ausströmenden Lockstoffen. Dabei reagieren Katzen auch sehr unterschiedlich auf den Geruch und beweisen hier einmal mehr ihre IndividualitĂ€t.

Zu den bekannten Duftaromen, die die Katze mag, gehören u. a. Katzenminze, Baldrian, Rebenholz, Strahlengriffel, Fieberklee oder Katzen-Gamander. Durch den Duft kann die Katze in ihrem Verhalten gelenkt und erzogen werden.

Katzenminze ist eine der bekanntesten Duftpflanzen, auf die viele Tiere positiv reagieren. Sie gehört zu den LippenblĂŒtlern, blĂŒht weiß und blau und kann als Pflanze bis zu 100 Zentimeter hoch werden. Das Aroma wirkt Ă€therisch, damit beruhigend, entspannend und euphorisierend auf das Tier. Durch den Minze-Duftstoff fĂŒhlt sich die Katze an das Pheromon „Nepetalacton“ erinnert, der ein Lockstoff des Sexualtriebs ist. Dessen ungeachtet reagieren aber auch kastrierte Tiere auf die Pflanze.

Die EmpfĂ€nglichkeit fĂŒr die Wirkstoffe ist genetisch bei der Katze festgelegt und hĂ€ngt von bestimmten Genen ab. Vermindert wird die Reaktion allerdings auch durch Stress und Angst beim Tier. Schreckhafte Katzen sind daher bei Katzenminze weniger angelockt als andere Tiere.

Auch Baldrian wirkt sich auf die Katze besonders beruhigend und anregend aus. Er wĂ€chst vorderhand in der NĂ€he von Wiesen oder GewĂ€ssern. Der japanische Strahlengriffel wiederum erinnert an die Kiwi-Pflanze und hat eine euphorisierende Wirkung bei Katzen. Er ist im Handel, Internet und Zoofachhandel als „Matatabi“ in Form kleiner Stöckchen erhĂ€ltlich.

Wer seiner Katze etwas Gutes tun möchte, sollte es allerdings auch nicht ĂŒbertreiben. Je mehr die Katze den Lockstoff mag, desto gieriger wird sie auch danach. Leicht kann es dann auch zu einer Überdosierung kommen, die eine negative Auswirkung auf das Haustier hat. Duftstoffe können dann als Ablenkungsmanöver oder zur Erhöhung der Aufmerksamkeit eingesetzt werden.

Das lohnt, wenn die Katze von einem bestimmten MöbelstĂŒck oder Teppich ferngehalten werden soll, bei denen sie bereits ihre Krallen gewetzt hat. Durch den Duft kann sie auch auf einen bestimmten Kratzbaum gelockt oder es kann das Interesse an einem Spielzeug geweckt werden.

Auch kann die Katze, die zwar einfach auf einen Baum gelangt, aber dann Ă€ngstlich den RĂŒckweg nicht schafft, durch Duftstoffe angelockt und vom hohen Ast herunterholt werden, ohne dass die Feuerwehr kommen muss. Ähnlich wird die Katze auch an eine Transportbox gewöhnt, das immer eine stressauslösende Wirkung beim Anblick auf das Tier erzeugt.

Wird die Dosis oder der Einsatz dagegen ĂŒbertrieben, kann eine ÜbersĂ€ttigung die Folge sein und die Katze reagiert nicht mehr auf das Lockmittel.

FAQ – HĂ€ufig gestellte Fragen zum Thema „Katzenschreck“

Was ist wirksamer – natĂŒrliche Duftstoffe, akustische und optische Abwehrsysteme oder GerĂ€te mit Ultraschall?

Was ist wirksamer – natĂŒrliche Duftstoffe, akustische und optische Abwehrsysteme oder GerĂ€te mit Ultraschall?

Am wirksamsten sind akustisch abschreckende GerĂ€te und Licht- oder Ultraschall. Das hĂ€ngt vor allen Dingen mit der Reichweite zusammen, die bei Pflanzen, Sprays oder GerĂ€te, die Duftstoffe versprĂŒhen, begrenzt ist. Sobald der Garten grĂ¶ĂŸer angelegt ist, versagen die natĂŒrlichen Mittel hĂ€ufig, wĂ€hrend dafĂŒr konzipierte GerĂ€te besser auf die Reichweite abgestimmt sind. Ein GerĂ€t, das mit Ultraschall arbeitet, kann bis zu 20 Meter FlĂ€che abdecken, sollte dann auch an der richtigen Stelle angebracht sein, um ein Umfeld dieser GrĂ¶ĂŸe aus der Mitte heraus zu erreichen.

Wie wirken akustische AbwehrgerÀte auf das Gehör der Katze?

Wie wirken akustische AbwehrgerÀte auf das Gehör der Katze?

Der Schreck akustischer Signale Ă€ußert sich bei der Katze in der Auswirkung auf das Innenohr. Die GerĂ€te erzeugen einen hohen Schalldruck und wirken auf ein empfindliches Gehör stĂ€rker, können sogar SchĂ€digungen im Ohr nach sich ziehen.

Akustische Abwehrsysteme arbeiten mit Tierschrecksignalen. Auch Schreckschusswaffen oder Knallkörper haben einen besonders hohen Schalldruckpegel, der dann nicht nur das Gehör des Tieres verletzen kann, sondern auch beim Menschen zum Verlust des Hörens oder Tinnitus fĂŒhren kann. Das wird als Knalltrauma bezeichnet und sollte beim Kauf eines entsprechenden GerĂ€ts bedacht werden.

Wie setze ich den Katzenschreck im Garten richtig ein?

Wie setze ich den Katzenschreck im Garten richtig ein?

Die Art der Anbringung eines Katzenschrecks im Garten hĂ€ngt vom GerĂ€t selbst ab. Akustische AbwehrgerĂ€te werden hĂ€ufig direkt im oder neben dem Beet aufgestellt oder an einem Erdspieß befestigt. Auch sinnvoll ist das Anbringen an einem in der NĂ€he vorhandenen Zaun oder eine UmzĂ€unung um das Gartenbeet.

Gut geeignet sind auch Gartenwege, wenn sie durch die Beete hindurchfĂŒhren. Dadurch können z. B. Ultraschall-GerĂ€te ihre gesamte Reichweite entfalten.

Wichtig ist, dass der Katzenschreck durch das Tier nicht beschÀdigt oder umgeworfen werden kann und dann seine Effizienz verliert. Ebenso sollte beim Kauf auf wetterbestÀndige GerÀte geachtet werden, wenn sie dauerhaft im Garten untergebracht werden.

Einige Modelle lassen sich auch direkt an der Hauswand montieren oder fungieren als Bewegungsmelder. Die Höhe ist hÀufig gut dazu geeignet, dass das Tier das GerÀt nicht erreicht und daher auch nicht beschÀdigen kann.

Etwas anders sieht es mit Pflanzen und Vlies aus. Sie wirken nur zum Teil abschreckend auf die Tiere und können dann auch bei Abneigung zerstört werden, wenn die Katze die Pflanze erreichen kann. Das kann Ă€rgerlich fĂŒr den Gartenbesitzer sein, der unter diesen UmstĂ€nden neue Pflanzen anlegen muss.

GenĂŒgt auch ein Hund zur Katzenvertreibung?

GenĂŒgt auch ein Hund zur Katzenvertreibung?

Hunde reagieren auf die schnellen und fremdartigen Bewegungen von Katzen hĂ€ufig bellend oder mit dem notwendigen Jagdinstinkt. Es gibt allerdings auch Hunde, die sich mit Katzen sehr gut verstehen. Wer bereits einen Hund besitzt, kann natĂŒrlich den Hund auf das unerwĂŒnschte Tier hetzen, handelt es sich aber um ein Nachbarstier, das seinen Kot nicht im eigenen Garten macht, ist der Ärger mit dem Tierbesitzer vorprogrammiert.

Auch ist der Hund nicht immer das ĂŒberlegene Tier. Die Krallen der Katze und ihr Wildinstinkt können fĂŒr den Haushund verheerende Folgen haben, von der zerkratzten Nase einmal abgesehen. Abzuraten ist unbedingt davon, sich extra zur Tiervertreibung einen Hund zuzulegen. So ein Tier erfordert viel Arbeit und Liebe und ist daher auch kein Mittel zur Abschreckung, sondern ein Lebensbegleiter, der gefĂŒttert und umsorgt werden muss.

Alternativen zum Katzenschreck

Alternativ gibt es natĂŒrlich einige Methoden, die das Tier ebenfalls aus dem Garten vertreiben können. Ein starker Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch ist zwar effektiv, allerdings nur fĂŒr den Moment sinnvoll. Besser ist ein Wassersprenkler oder Verteiler, der ĂŒber einen Bewegungsmelder als Katzenschreck fungiert.

Auch Schreckschusspistolen haben ihre Wirkung, sollten allerdings mit Vorsicht eingesetzt werden. Knallkörper erschrecken hÀufig nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen.

Daneben gibt es das berĂŒhmte Pfefferspray oder andere Sprayvarianten zur Abwehr. Einige dieser Modelle arbeiten mit Duftstoffen und werden ĂŒber eine Spraydose verteilt oder direkt auf das Tier gerichtet. Solche Sprays eignen sich auch gut zur Erziehung der eigenen Katze, die so nicht nur von unerwĂŒnschten Stellen ferngehalten wird, sondern auch durch den unangenehmen Geruch lernt, welche Orte sie meiden muss.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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