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Hundeleinen im Test auf ExpertenTesten
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Hundeleine Test - damit der Gassi Gang Spaß macht - Vergleich der besten Hundeleinen 2019

Die Hundeleine bietet Sicherheit fĂŒr den Hund und den Halter, der so die Kontrolle ĂŒber seinen Vierbeiner behĂ€lt. Unser Team hat die besten Leinen dank Lesung verschiedener Tests im Internet ermittelt und eine Bestenliste erzeugt, die Wertungen fĂŒr LĂ€nge, Leinenart, Farbe u.v.m. beinhĂ€lt.

Hundeleine Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Hundeleine?

Eine Hundeleine ist ein wichtiges Hilfsmittel, das verhindert, dass der Hund wĂ€hrend des Spaziergangs weglĂ€uft und dass es zugleich ermöglicht, bei Bedarf erzieherischen Einfluss auf den Hund zu nehmen. Gerade in Wohngebieten mĂŒssen Hunde, die nicht zuverlĂ€ssig auf Kommandos reagieren, unbedingt angeleint werden, damit sie nicht auf die Straße laufen können und andere Menschen nicht belĂ€stigt werden.

Auch Begegnungen mit anderen Hunden sollten zunĂ€chst angeleint stattfinden – erst dann, wenn sich die Hundehalter darĂŒber verstĂ€ndigt haben, können beide Hunde abgeleint werden, sofern dies im entsprechenden Gebiet erlaubt ist. Die Hundeleine besteht in der Regel aus Leder, Nylon oder anderen strapazierfĂ€higen Materialien. Auch die LĂ€nge variiert: Von der kurzen FĂŒhrleine mit einer LĂ€nge von 1,5 Metern ĂŒber die bis zu zehn Meter lange Flexileine bis hin zur Schleppleine, die gar 15 oder 20 Meter lang sein kann.

Wie funktioniert eine Hundeleine?

Die Hundeleine verfĂŒgt an mindestens einem Ende ĂŒber einen Karabinerhaken, mit dessen Hilfe die Leine am Halsband oder alternativ an einem Hundegeschirr befestigt werden kann. Das andere Ende der Leine wird vom Halter in der Hand gehalten. Es ist entweder mit einer Handschlaufe oder mit einem weiteren Karabinerhaken ausgestattet, der es ermöglicht, die LĂ€nge der Leine mittels Ösen individuell einzustellen. Die Flexileine hingegen besteht aus einem KunststoffgehĂ€use, in welchem die Leine dank eines ausgeklĂŒgelten Mechanismus automatisch aus – und wieder eingerollt wird. Sie besitzt einen Knopf zum Bremsen und kann oftmals mit praktischen GegenstĂ€nden erweitert und aufgerĂŒstet werden, so etwa mit einer Taschenlampe, einem Hundekotbeutelhalter oder einer Tasche fĂŒr Leckerlies.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Der Hundehalter trĂ€gt jederzeit die Verantwortung fĂŒr seinen vierbeinigen Freund. Ein Alltag ohne Hundeleine ist daher in den wenigsten FĂ€llen denkbar: Der Hundebesitzer muss dafĂŒr Sorge tragen, dass der Hunde keine Menschen belĂ€stigt, nicht auf fremde Hunde zulĂ€uft oder gar auf die Straße rennt. Selbst dann, wenn der Hund perfekt erzogen ist und zuverlĂ€ssig auf jedes Kommando hört, ist die Hundeleine unverzichtbar, denn nur auf wenigen, ausgewiesenen FlĂ€chen darf der Hund sich unangeleint bewegen.

Auf öffentlichen Wegen, PlĂ€tzen, Straßen und auch in Naturschutzgebieten ist das Anleinen Pflicht. Die Hundeleine darf somit in keinem Hundehaushalt fehlen. Es ist sogar ratsam, gleich mehrere Leinen anzuschaffen, um fĂŒr jede Situation die richtige Leine zur Hand zu haben. Auch dann, wenn einmal eine Leine kaputt oder verlorengehen sollte, ist in diesem Fall schnell fĂŒr Ersatz gesorgt. Des Weiteren kann die Hundeleine dazu genutzt werden, dem Hund wichtige Kommandos beizubringen, beispielsweise „Fuß“, „Komm“ oder „Bleib“. Bei der Erziehung ist die Leine somit ebenso wichtig und nĂŒtzlich wie beim Spazierengehen, da der Hund sich dem Einfluss seines Halters nicht einfach entziehen kann.

Welche Arten von Hundeleinen gibt es?

Diese Hundeleine empfehlen ĂŒber 1.000 Amazon-Kunden

Wer auf Amazon nach einer Hundeleine sucht, wird schnell feststellen, dass die am hÀufigsten bewerteten Hundeleinen die Flexi Hundeleinen sind. Die Hundeleine Flexi Roll Giant hat 825 Bewertungen mit 4,6 Sternen, die Hundeleine Flexi Classic M hat 222 Bewertungen mit 4,4 Sternen, Flexi Roll-Leine Classic S 224 Bewertungen mit 4,5 Sternen, Flexi New Comfort L 123 Bewertungen mit 4,4 Sternen, Flexi Vario M 152 Bewertungen mit 4,3 Sternen, Flexi Design S (mit Punkten) 164 Bewertungen mit 4,4 Sternen und die Hundeleine Flexi Reflect hat 44 Bewertungen mit 4,4 Sternen.

Wie man sieht, sind ĂŒber 1.000 KĂ€ufer mit einer Flexi Leine zufrieden. Die unterschiedlichen Modelle richten je nach GrĂ¶ĂŸe und Gewicht des Hundes. Die LĂ€nge betrĂ€gt bei den meisten Modellen 8 Meter, es gibt sie aber auch in kĂŒrzer oder lĂ€nger.

Die Hundeleinen von Flexi sind auch recht preisgĂŒnstig, aber nicht so gĂŒnstig wie Discounter-Leinen. Viele KĂ€ufer raten allerdings von den Billig-Hundeleinen vom Discounter ab, da diese (im Gegensatz zu Flexi) schnell nicht mehr aufrollen wĂŒrden oder der Stopp-Mechanismus nach kurzer Zeit verschleiße. Bei den Flexi Roll-Leinen sind die meisten KĂ€ufer sehr zufrieden. Sowohl mit der Griffigkeit als auch mit dem Roll- und Stopp-Mechanismus.

Die Haltbarkeit ist sehr unterschiedlich. WĂ€hrend bei einigen KĂ€ufern die Leine schon nach einem Jahr verschleißt, soll sie bei anderen 8 Jahre lang halten.

Es gibt immer wieder kleine Änderungen, die den Kunden mehr oder weniger gut gefallen. Mal ist der Stopp-Knopf zum DrĂŒcken, mal zum Schieben. Die Divise der meisten Kunden: „Man gewöhnt sich an alles“.

Zum Anleinen sind die Hundeleinen von Flexi wenig geeignet, sie ist vorrangig zum Gassi gehen konzipiert.

Hundeleinen neonfarben und reflektierend

Hundeleine TestSowohl die Hundeleine Flexi Giant als auch die Hundeleine Flexi Reflect leuchten in neongelb. Dies ist eine sehr praktische Neuerung. Die KĂ€ufer berichten, dass dies erstens helfe, die Hundeleine sauber zu halten (weil man sie immer sehen wĂŒrde und darum wisse, ob sie gerade Gefahr lĂ€uft, durch den Dreck zu schleifen) und zweitens wĂŒrde sie auch im Straßenverkehr sehr gut aufgenommen, besonders von Radfahrern, die die Leine schon von weiten sehen können, wie berichtet wird.

Auch bei den Schleppleinen gibt es eine Reihe von Modellen, die mit Reflektoren ausgestattet sind oder durch neongelbe Farbe gut zu sehen sind. Die Hundeleine LENNIE BioThane und die Hundeleine Dobbi sind komplett mit einem reflektierenden Streifen versehen.

Die Hundeleinen TrendLine SwissPet, DDOXX und die Hundeleine Golden Pets sind hingegen in neongelb oder auch weiteren Farben wie Orange und Pink erhÀltlich, sodass man sie in der DÀmmerung gut sehen kann, selbst wenn sie nicht reflektieren.

Welche Arten von Hundeleinen gibt es?

Die klassische FĂŒhrleine

Die klassische FĂŒhrleine kommt im Hundealltag besonders hĂ€ufig zum Einsatz, denn sie ist ausgesprochen praktisch und vielseitig einsetzbar. Sie besteht in der Regel aus Leder oder Nylon und ist durchschnittlich 1,5 bis 2,5 Meter lang. Die FĂŒhrleine ist an beiden Enden sowie an weiteren Stellen mit Ringen ausgestattet und verfĂŒgt ĂŒber zwei Karabinerhaken, mit deren Hilfe die LeinenlĂ€nge an die individuellen BedĂŒrfnisse angepasst werden kann. Auch das Formen einer Handschlaufe ist problemlos möglich.

Viele Hundehalter wissen es zudem zu schĂ€tzen, dass die FĂŒhrleine ganz einfach um den Hals gehĂ€ngt werden kann, wenn der Hund frei lĂ€uft. FĂŒhrleinen aus Nylon sind in der Regel gĂŒnstiger als Modelle aus Leder, dafĂŒr sind sie jedoch nicht so griffig und weniger langlebig. Designfans kommen mit einer Nylonleine jedoch ganz auf ihre Kosten, denn es gibt sie in verschiedensten Farben und Designs sowie als Set mit passendem Halsband oder Geschirr. Lederleinen sind in der Regel besser verarbeitet und halten bei guter Pflege viele Jahre. Auch die Haptik wird von den meisten Menschen als angenehmer empfunden.

Die Flexileine/Rollleine

Die Flexileine sieht man immer hĂ€ufiger auf Straßen, in WĂ€ldern und Parks, und das aus gutem Grund: Die praktische Rollleine gewĂ€hrt dem Hund einen grĂ¶ĂŸeren Bewegungsspielraum als eine normale FĂŒhrleine und sorgt zugleich dafĂŒr, dass der Spaziergang auch fĂŒr den Halter wesentlich angenehmer ist. Hunde, die nicht abgeleint werden können – etwa weil sie (noch nicht) ausreichend erzogen sind, gerne jagen oder sich nicht mit Artgenossen vertragen – sind an einer klassischen, zwei Meter langen Leine nur schwer auszulasten.

Flexileine/Rollleine von PoppypetEin paar Meter vorzulaufen oder zurĂŒckzubleiben, um etwas lĂ€nger an einer interessanten Stelle zu schnĂŒffeln, bleibt dem Hund hier ebenso verwehrt wie der Gang auf grĂ¶ĂŸere Wiesen – es sei denn, der Halter geht hinterher und ist bereit, sich im Zweifel auch die Schuhe nass zu machen. Hier schafft die Flexileine schnell Abhilfe: Sie besteht aus einem KunststoffgehĂ€use, in dem sich ein ausgekĂŒgelter Abrollmechanismus befindet: Der Leinengurt kann vom Hund ohne großen Kraftaufwand aus dem GehĂ€use gezogen werden. NĂ€hert sich der Hund seinem Halter, wird die Leine automatisch wieder aufgerollt.

Die StandardlĂ€nge fĂŒr Flexileinen betrĂ€gt fĂŒnf Meter, es gibt sie jedoch auch mit einer LĂ€nge von acht oder sogar zehn Metern. Voraussetzung fĂŒr den Einsatz einer Rollleine ist, dass der Hund die Grundkommandos beherrscht, nicht auf die Straße lĂ€uft und langsam an die neue Bewegungsfreiheit gewöhnt wird. Er darf nicht einfach weitergehen und zerren, sobald die Leine vollstĂ€ndig ausgezogen ist oder der Halter auf den „Stopp“-Knopf drĂŒckt – in der Regel kommen jedoch sowohl Hund als auch Halter sehr schnell mit der Flexileine zurecht, sodass entspannten SpaziergĂ€ngen zukĂŒnftig nichts mehr im Wege steht.

Viele Flexileinen können zudem auf vielfĂ€ltige Weise aufgerĂŒstet werden, etwa mit einem Hundekotbeutelhalter, der am GehĂ€use befestigt wird, sodass die Hundekotbeutel stets griffbereit sind, einer kleinen Taschenlampe oder einem Beutel fĂŒr Leckerlies. Sie sind in unterschiedlichsten Farben und Designs erhĂ€ltlich und werden wahlweise mit Gurt oder Seil angeboten. WĂ€hrend Leinen mit Seil vorzugsweise fĂŒr kleine Hunde geeignet sind, sind Besitzer von großen Hunden mit einer Flexileine mit Gurtsystem besser beraten, denn diese sind weitaus robuster. Sollte es einmal notwendig sein, in die ausgezogene Leine zu greifen, um auf den Hund einzuwirken, ist das Verletzungsrisiko bei einem Gurt zudem wesentlich geringer als bei einer Leine mit Seilsystem.

Die Moxonleine/Retrieverleine

Die Retrieverleine, auch Moxonleine, Schlupfleine oder Field-Trail-Leine genannt, besitzt im Gegensatz zur klassischen FĂŒhrleine keine Karabinerhaken. Stattdessen ist sie mit einem Ring ausgestattet, durch den ein Leinenende gezogen wird. Auf diese Weise entsteht eine Schlaufe fĂŒr den Kopf des Hundes, sodass kein separates Halsband notwendig ist.

Es ist jedoch unbedingt empfehlenswert, ausschließlich Retrieverleinen mit „Stopp“-Funktion zu nutzen, denn nur hier ist gewĂ€hrleistet, dass sich die Schlaufe nicht um den Hundehals zusammenziehen und diesen wĂŒrgen kann. Die Retrieverleine kommt vorzugsweise bei Übungen auf freiem GelĂ€nde zum Einsatz, wo es oftmals erforderlich ist, den Hund zĂŒgig an- wieder und abzuleinen.

FĂŒr den tĂ€glichen Spaziergang oder den Stadtbummel ist sie hingegen nur bedingt geeignet, denn der Hund kann sehr leicht aus der Halsschlaufe herausschlĂŒpfen.

Spezialleinen

1. Die Joggingleine

Sportliche Hundehalter, die ihren Hund gerne beim Joggen dabeihaben möchten, fĂŒhlen sich durch eine normale Hundeleine oftmals in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschrĂ€nkt. In diesem Fall ist die Joggingleine die richtige Lösung. Die Joggingleine verfĂŒgt ĂŒber einen verstellbaren Bauchgurt, mit dessen Hilfe der Halter die Leine auf Bauchnabelhöhe befestigen kann. Die HĂ€nde bleiben beim Laufen also frei.

Die Leine selbst ist mit einem Expander ausgestattet, sodass der Druck, der bei einem unvermittelten Zug durch den Vierbeiner verursacht werden kann, gemildert wird. Auch in diesem Fall gilt jedoch: Der Hund muss langsam an die Joggingleine gewöhnt werden, insbesondere, da die Leine nicht sehr lang ist und der Hund wĂ€hrend des Laufens die ganze Zeit an der Seite seines Halters bleiben muss. Außerdem ist es ratsam, dem Hund vor und eventuell auch nach dem Joggen die Möglichkeit zu geben, in aller Ruhe zu schnĂŒffeln und sich zu lösen, denn das ist wĂ€hrend des Joggens mit einer Joggingleine nicht möglich.

2. Der KurzfĂŒhrer

Der KurzfĂŒhrer kommt vorzugsweise auf Hundeschauen und bei Ausstellungen zum Einsatz. Diese Spezialleine ist fĂŒr gewöhnlich weniger als 1,5 Meter lang und verfĂŒgt an einem Ende ĂŒber eine Endschlaufe, am anderen ĂŒber einen Karabiner.

Da sich die LĂ€nge des KurzfĂŒhrers nicht variieren lĂ€sst und der Hund nur sehr wenig Bewegungsspielraum hat, ist diese Leine fĂŒr den normalen Spaziergang nicht geeignet. Sie kommt jedoch hĂ€ufig als Anfangsleine fĂŒr Welpen zum Einsatz, denn sie ist sehr leicht und somit gut geeignet, um den kleinen Hund an die Leine zu gewöhnen.

3. Die Schleppleine

Die Schleppleine, auch Suchleine genannt, ist eine Übungsleine, mit deren Hilfe das Freilaufen und ZurĂŒckkommen geĂŒbt werden kann. Sie bietet dem Hund viel Freiraum und gewĂ€hrleistet zugleich, dass der Halter jederzeit Einfluss nehmen kann. Schleppleinen gibt es in verschiedenen LĂ€ngen, von fĂŒnf bis hin zu 20 Metern.

Diese Spezialleine wird nicht in der Hand gehalten, sondern auf den Boden gelegt, sodass der Hund sie hinter sich her schleift. Bei Bedarf kann der Hundehalter einfach auf die Leine treten, um seinen Vierbeiner zu bremsen und beispielsweise am Wegrennen oder Jagen zu hindern. Eine gute Schleppleine muss sehr robust sein – insbesondere dann, wenn sie in unwegsamem, steinigen GelĂ€nde genutzt wird.

Außerdem ist bei der Anwendung Vorsicht geboten: Personen, die sich in unmittelbarer NĂ€he aufhalten, mĂŒssen stets ĂŒber die Schleppleine informiert werden, damit sie Abstand halten können, falls der Halter unvermittelt auf die Leine treten muss. Auch der Hund kann sich verletzten, wenn er bei vollem Tempo völlig abgebremst wird. Daher ist es empfehlenswert, die Schleppleine vorzugsweise in Kombination mit einem Geschirr zu nutzen, um die Belastung fĂŒr den Halsbereich und die WirbelsĂ€ule so gering wie möglich zu halten.

So haben wir die Hundeleinen getestet

So haben wir die Hundeleinen getestet

Wir haben die Hundeleinen auf Herz und Nieren getestet, um die Modelle ausfindig zu machen, die wir Ihnen bedenkenlos weiterempfehlen können. Besonders wichtig war uns, dass die Leinen robust sind und den Alltag mit Hund mĂŒhelos ĂŒberstehen. So muss eine gute Hundeleine jedem Wetter standhalten: NĂ€sse, Wind, niedrige und hohe Temperaturen dĂŒrfen das Material ebenso wenig in Mitleidenschaft ziehen wie der stĂ€ndige Wechsel vom Warmen ins Kalte und umgekehrt.

Denn: Eine Hundeleine kommt mehrmals tĂ€glich zum Einsatz, und zwar das ganze Jahr hindurch. DarĂŒber hinaus ĂŒben die meisten Hunde mal mehr, mal weniger Zug auf die Leine aus. Insbesondere an den Verbindungsstellen zwischen Leine und Karabinerhaken darf das Material nicht nachgeben, damit ausreichend Sicherheit gewĂ€hrleistet ist. Der Karabinerhaken sollte ebenfalls gut verarbeitet sein und großen Belastungen standhalten.

Auch die Alltagstauglichkeit spielte beim Produkttest eine große Rolle: Wie leicht lĂ€sst sich die Leine an- und wieder ablegen? Ist sie in der GrĂ¶ĂŸe verstellbar? Wie gut liegt sie in der Hand? Gerade Flexileinen fĂŒr große Hunde haben ein vergleichsweise hohes Gewicht und sollten daher ĂŒber eine ergonomische Form verfĂŒgen, damit es auch bei langen SpaziergĂ€ngen nicht zu Schmerzen und Verspannungen in den HĂ€nden kommt.

Normale FĂŒhrleinen mĂŒssen so griffig sein, dass sie nicht aus der Hand rutschen, falls der Hund unerwartet zu ziehen beginnt. Außerdem sollte sich das Material durch Feuchtigkeit und Schweiß nicht verfĂ€rben.

Worauf muss ich beim Kauf einer Hundeleine achten?

Es lohnt sich, beim Kauf einer Hundeleine sorgfĂ€ltig vorzugehen und verschiedene Leinen hinsichtlich ihrer Funktionen und natĂŒrlich hinsichtlich des Preises zu vergleichen. Eine gute Hundeleine kommt ĂŒber viele Jahre mehrfach tĂ€glich zum Einsatz, ohne dass sie Schaden nimmt, wĂ€hrend minderwertige Modelle oftmals bereits nach wenigen Monaten ausgetauscht werden mĂŒssen.

ZunĂ€chst sollten Sie sich ĂŒberlegen, fĂŒr welchen Zweck die Leine vorrangig genutzt werden soll. Bleibt der Hund wĂ€hrend des gesamten Spaziergangs angeleint? Oder dient die Leine lediglich dazu, den Weg bis zum nahegelegenen Wald oder Feldweg zurĂŒckzulegen, von wo aus der Hund freilaufen darf?

FĂŒr Hunde, die grundsĂ€tzlich angeleint bleiben mĂŒssen, empfiehlt sich eine Rollleine oder zumindest eine FĂŒhrleine mit variabler LĂ€nge. Auch die Anschaffung einer Schleppleine ist in diesem Fall sinnvoll, um dem Vierbeiner wenigstens hin und wieder etwas Freilauf zu gönnen.

Ob FĂŒhrleine, Schleppleine oder Flexileine: Verarbeitung und QualitĂ€t mĂŒssen stimmen, damit sie und Ihr Hund lange Freude an der Leine haben. Achten Sie beim Kauf vor allem auf die Beschaffenheit der Nahtstellen: Ist der Karabinerhaken fest mit der Leine verbunden? Macht der Haken einen stabilen, robusten Eindruck?

ÜberprĂŒfen Sie auch, wie die Leine in der Hand liegt, denn: Ist das Material zu glatt, rutscht Ihnen die Leine schnell aus den HĂ€nden. Eine raue OberflĂ€che könnte hingegen zur Folge haben, dass sich die Hundeleine in den empfindlichen HandinnenflĂ€chen unangenehm anfĂŒhlt. Nicht zuletzt sollten Sie sicherstellen, dass die Leine fĂŒr Ihren Hund geeignet ist. Insbesondere dann, wenn Sie einen großen und somit krĂ€ftigen Hund haben, muss die Leine so beschaffen sein, dass sie auch bei plötzlichem Zerren des Tieres nicht nachgibt und leicht zu handhaben ist.

Viele Hersteller geben daher genau an, bis zu welchem Hundegewicht die Leine empfehlenswert ist – an diese Herstellerhinweise sollten Sie sich genau halten, damit beim Spaziergang fĂŒr höchstmögliche Sicherheit gesorgt ist.

Möchten Sie eine Flexileine kaufen, achten Sie auf ein einfaches, unkompliziertes Handling: Der Stoppknopf sollte möglichst leichtgĂ€ngig sein und bei BetĂ€tigung sofort reagieren. Auch das Aufrollen der Leine sollte zĂŒgig und ohne lĂ€stiges Haken vonstatten gehen. Im Falle einer Rollleine ist zudem darauf zu achten, dass die Leine gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Flexi
  • Hunter
  • Heim
  • Trixie
Die Firma Flexi erfand in den 1970er Jahren die so beliebte Rollleine und exportiert diese heute in ĂŒber 90 LĂ€nder weltweit. 2010 wurde Flexi als eine von wenigen zur Marke des Jahrhunderts ausgezeichnet und zĂ€hlt somit zu den erfolgreichsten deutschen Unternehmen. Der erste Prototyp der Flexileine entstand 1972 durch den Umbau des Startmechanismus einer MotorsĂ€ge.

Heute ist jede Leine von Flexi mit einem patentierten High-Tech-Federsystem ausgestattet, um ein komfortables und einwandfreies Handling zu ermöglichen. Inzwischen umfasst das Sortiment von Flexi Rollleinen in verschiedensten GrĂ¶ĂŸen, AusfĂŒhrungen und Designs, sodass fĂŒr jeden Hundehaltergeschmack das richtige Modell mit dabei ist. Die Auswahl reicht von der klassischen FĂŒnfmeterleine bis hin zur Zehnmeterleine fĂŒr ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit und hĂ€lt auch so praktische Extras wie Hundekotbeutelhalter und handliche Taschenlampen fĂŒr die Flexileine bereit.

Außerdem kann der Kunde zwischen Flexileinen mit Seil oder Gurt wĂ€hlen. GrundsĂ€tzlich gilt jedoch: SĂ€mtliche Produkte von Flexi sind „Made in Germany“ und ĂŒberzeugen daher durch höchste QualitĂ€tsstandards.

Bei Hunter handelt es sich um ein Familienunternehmen, das 1980 gegrĂŒndet wurde und sich seither auf die Produktion von hochwertigem Zubehör fĂŒr Hund und Pferd spezialisiert hat. Die Produktpalette von Hunter umfasst rund 5.500 Artikel und reicht von Hundeleinen, HalsbĂ€ndern und Geschirren bis hin zu Halftern und Trensen fĂŒr das Pferd.

Dabei wird nicht nur Wert auf ein Höchstmaß an QualitĂ€t und FunktionalitĂ€t gelegt, sondern auch auf modische und ansprechende Designs. Auch praktische Hundebekleidung, Hundebetten, Pflegezubehör sowie Spielzeug und gesunde Snacks gehören zum Hunter-Sortiment, das bestĂ€ndig erweitert und verbessert wird.

Die Firma Heim bietet ein umfangreiches Sortiment an Heimtierbedarf an, darunter ein großes Angebot an Hundeleinen und weiterem Zubehör fĂŒr den Hund. Es handelt sich um ein sehr traditionsreiches Unternehmen, das 1881 gegrĂŒndet wurde und seinen Standort heute in Kaltensundheim hat.

Heim steht insbesondere fĂŒr hochwertige Lederprodukte, wobei ausschließlich rein pflanzlich gegerbte Vollrindleder zum Einsatz kommen. Hundeleinen und HalsbĂ€nder von Heim zeichnen sich daher durch eine hohe WetterbestĂ€ndigkeit sowie durch eine angenehme Haptik aus.

Trixie wurde 1974 in Flensburg gegrĂŒndet und bietet seither ein umfangreiches Sortiment an Heimtierzubehör an – insgesamt circa 6.500 Artikel fĂŒr Hunde, Katzen, Vögel, Kleintiere, Fische und Reptilien. Das Unternehmen hat ĂŒber 400 Mitarbeiter und importiert inzwischen in ĂŒber 80 LĂ€nder weltweit.

Am heutigen Firmensitz in Tarp kommt modernste Technik zum Einsatz, um hochwertiges und funktionales Heimtierzubehör zu entwickeln und zu produzieren. Hundeleinen von Trixie sind daher bei unseren Produkttestes immer wieder unter den Vergleichs-Testsiegern vertreten. NatĂŒrlich gehören auch Hundeleinen in verschiedensten AusfĂŒhrungen und Designs zum umfangreichen Trixie-Sortiment.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Hundeleine am besten?

Wer eine neue Hundeleine fĂŒr seinen Vierbeiner benötigt, kann diese entweder im Fachhandel vor Ort kaufen oder bequem in einem Online-Shop fĂŒr Haustierbedarf bestellen. Die Online-Bestellung bietet dabei zahlreiche Vorteile gegenĂŒber dem Kauf in einer Filiale.

So ist das Angebot in Online-Shops weitaus grĂ¶ĂŸer als das im Zoofachhandel. Neben einem riesengroßen Angebot an Hundeleinen und passenden HalsbĂ€ndern findet der Hundefreund hier viele weitere nĂŒtzliche und praktische Dinge fĂŒr den Alltag mit seinem tierischen GefĂ€hrten.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Hundeleine am besten?Ob Schlafplatz, Spielzeug, Kauknochen oder die Ration Hundefutter fĂŒr den nĂ€chsten Monat: All diese Dinge können hier ganz einfach mitbestellt werden – innerhalb weniger Werktage klingelt der Paketbote an der TĂŒr und liefert die gewĂŒnschten Produkte ab. Das ist vor allem deshalb so praktisch, weil ZoofachgeschĂ€fte in den meisten Gegenden nur rar gesĂ€t sind. Lange Anfahrten, eine aufwendige Parkplatzsuche und nervenaufreibendes Warten an den Kassen sind
hier vorprogrammiert.

Nicht so im Online-Shop: Dieser hat rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche geöffnet, sodass auch jene, die den ganzen Tag ĂŒber berufstĂ€tig sind, ihre Hundeleine bequem in den Abendstunden vom heimischen Sofa aus auswĂ€hlen und und mit wenigen Klicks bestellen können.

Wer unsicher ist, ob die jeweilige Leine fĂŒr die eigenen Zwecke geeignet ist, kann in vielen FĂ€llen auf unzĂ€hlige Kundenbewertungen und Produkttests zugreifen. Vorteile einer bestimmten Leine werden hier ebenso aufgedeckt wie eventuell vorhandene Nachteile, was die Kaufentscheidung erheblich erleichtert und das Risiko fĂŒr einen notwendigen Umtausch reduziert.

DarĂŒber hinaus bieten Online-Shops in der Regel einen Kundenservice an, sodass im Zweifel auch Experten befragt werden können. Das Angebot an Zahlungsarten ist in den meisten Shops fĂŒr Hundebedarf ebenfalls umfangreich. Ob PayPal, SofortĂŒberweisung, Vorkasse, Nachnahme oder Kauf per Kreditkarte: FĂŒr gewöhnlich kann der
KÀufer aus einer Vielzahl an Bezahlmethoden wÀhlen, was den Einkauf angenehm unkompliziert macht.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Hundeleine

Die gemeinsame Geschichte von Mensch und Hund begann vor bereits 15.000 Jahren in Ostasien. Damals schlossen sich Wölfe freiwillig dem Menschen an und wurden infolgedessen allmĂ€hlich domestiziert: Der Hund entstand. FĂŒr die frĂŒhen Menschen waren die Hunde wichtige Begleiter bei der Jagd und beim Wachehalten. Außerdem wurden sie zunehmend als GefĂ€hrten und Freunde angesehen.

Hundeleinen wurden zu dieser Zeit jedoch noch nicht benötigt, denn die Hunde lebten weitgehend frei in der NĂ€he der Menschen. Erst mit der Entstehung verschiedener Hunderassen, die sich ĂŒber viele Jahrhunderte hinzog, und mit der Ansiedlung des Menschen in immer grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten kam auch die Hundeleine in Mode. Der Hund wurde zunehmend als Besitz angesehen und fĂŒr verschiedene Funktionen eingesetzt, etwa zum Jagen, SchafehĂŒten oder als Wachschutz.

Immer hĂ€ufiger war er jedoch ein Begleiter, der mit dem Menschen unter einem Dach lebte und zunehmend zum SchoßhĂŒndchen avancierte. Die Hundeleine wurde somit zu einem unverzichtbaren Accessoire und Hilfsmittel, das verhinderte, dass der Hund weglief oder auf die Straße rannte – und genau das ist sie bis heute.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Thema Hundeleine

Laut der Hundeverordnung gilt auf öffentlichen Wegen innerhalb geschlossener Ortschaften Leinenzwang. Das schließt auch öffentliche Parkanlagen und Naherholungsgebiete mit ein, in denen meist durch Schilder auf die Pflicht, den Hund anzuleinen, hingewiesen wird. Wer seinem Hund regelmĂ€ĂŸig Freilauf gönnen möchte, ohne ein Bußgeld zu riskieren, muss auf extra freigegebene FlĂ€chen ausweichen. Dabei handelt es sich meist um abgelegene FlĂ€chen außerhalb bewohnter Gebiete.

Wer sich nicht an diese Regeln hĂ€lt und erwischt wird, wird von den Gemeinden zur Kasse gebeten: Einige Kommunen setzen in diesem Fall ein Bußgeld zwischen 75 und 250 Euro an, je nach Art des Verstoßes. Insbesondere Halter potentiell gefĂ€hrlicher Hunderassen mĂŒssen tief in die Tasche greifen und gegebenenfalls mit weiteren Konsequenzen rechnen.

Rollleine vs. feste Leine

Wenn es um die Frage nach der perfekten Hundeleine geht, scheiden sich die Geister. WĂ€hrend die einen auf die klassische, feste FĂŒhrleine schwören, greifen andere vorzugsweise zu einer Flexileine. Beide Leinenarten haben ihre Vor- und Nachteile, grundsĂ€tzlich gilt jedoch: Die Leine muss stets zu den BedĂŒrfnissen des Halters und natĂŒrlich zum Hund passen.

Ein Hund, der sowieso fast ausschließlich frei lĂ€uft und immer nur kurzzeitig an der Leine gehalten wird, benötigt keine Rollleine. Handelt es sich hingegen um einen Hund, der nicht abgeleint werden kann, ist die Flexileine eine sehr gute Möglichkeit, dem Tier mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen.

Denn: Nur ein ausgelasteter Hund ist ein zufriedener Hund. Vierbeiner, die ihr Leben an einer zwei Meter kurzen Leine verbringen und noch nicht einmal die Möglichkeit haben, ein paar Schritte ĂŒber eine Wiese zu gehen, sind alles andere als glĂŒcklich.

Hier kommt die Rollleine zum Einsatz: Der Hund kann problemlos ein paar Schritte vorlaufen oder auch hin und wieder etwas lĂ€nger an einer Stelle verweilen, um zu schnĂŒffeln, ohne dass der Halter sofort stehenbleiben muss. Auch der etwas abgelegene Baum auf der Wiese bleibt fĂŒr den Vierbeiner nicht mehr unerreichbar: Er kann problemlos auf die Wiese laufen, ohne dass sein Herrchen oder Frauchen nasse oder schmutzige Schuhe bekommt.

Am besten schaffen Sie sich also gleich mehrere Leinen an: Eine klassische FĂŒhrleine fĂŒr kurze Wege oder fĂŒr den Bummel in der Stadt, wo sie aufgrund des geringeren Platzangebots vermehrt RĂŒcksicht auf Ihre Mitmenschen nehmen mĂŒssen, und eine Flexileine fĂŒr SpaziergĂ€nge im Wald, im Park oder auf Feldwegen.

Auch fĂŒr alte Hunde, die nur noch schlecht hören und daher nicht abgeleint werden können, ist die Rollleine eine tolle und alltagstaugliche Alternative zur klassischen Hundeleine. Das Argument, dass Flexileinen unhandlich und schwer sind, trifft heute ebenfalls nicht mehr zu: Moderne Rollleinen liegen gut in der Hand und verfĂŒgen nur ĂŒber ein geringes Eigengewicht.

Wissenswertes & Ratgeber zum Thema Hundeleinen

NĂŒtzliches Zubehör

Hundebesitzer wissen: Die Liste des nötigen Zubehörs ist lang und umfasst weitaus mehr als eine Hundeleine und einen Futternapf. So kann die unverzichtbare Leine mit praktischen Hilfsmitteln erweitert werden, um den Alltag mit Hund noch angenehmer zu gestalten.

Das Halsband

Die einzige Hundeleine, die ohne Halsband genutzt werden kann, ist die Moxon- oder Retrieverleine. Sie ist so konzipiert, dass sie ohne Halsband um den Hals des Hundes gelegt werden kann. Allerdings eignet sich die Retrieverleine vorzugsweise fĂŒr kurze Wege oder fĂŒr Übungen auf freiem GelĂ€nde. Außerdem sollte der Hund gut erzogen sein, wenn er an der Moxonleine gefĂŒhrt wird, denn mit etwas Geschick kann er sich leicht aus der Leine befreien.

GrundsĂ€tzlich ist eine feste FĂŒhrleine oder eine Flexileine fĂŒr den alltĂ€glichen Einsatz besser geeignet, und ein Halsband ist in diesem Fall natĂŒrlich unverzichtbar. Jedes Halsband verfĂŒgt ĂŒber einen Ring, an den der Karabinerhaken der Hundeleine befestigt werden kann.

Es ist zudem in der GrĂ¶ĂŸe verstellbar, sodass es optimal an den Hundehals angepasst werden kann. Hierbei ist zu beachten: Das Halsband muss so fest sitzen, dass der Hund den Kopf nicht herausziehen kann, es darf jedoch auch nicht einschnĂŒren oder den Hund gar wĂŒrgen!

Es muss so locker sitzen, dass es den Hund nicht stört und ihn nicht am Atmen und Hecheln behindert. Junge Hunde mĂŒssen erst langsam an das Halsband gewöhnt werden, damit sie es akzeptieren und nicht als Fremdkörper betrachten.

Dabei ist es empfehlenswert, das Halsband anfangs nur fĂŒr kurze ZeitrĂ€ume anzulegen und diese allmĂ€hlich zu steigern. Neben klassischen HalsbĂ€ndern aus Leder oder Nylon gibt es auch spezielle Anti-UngezieferhalsbĂ€nder. Diese werden jedoch nur zusĂ€tzlich zum normalen Halsband genutzt, um Flöhe, Zecken und andere Parasiten fernzuhalten. Sie sind nicht dazu gedacht, eine Hundeleine an ihnen zu befestigen!

Das Hundegeschirr

Das Hundegeschirr ist eine tolle Alternative zum Hundehalsband, denn es schnĂŒrt den Hund auch dann nicht im empfindlichen Halsbereich ein, wenn dieser stark zieht oder plötzlich nach vorn springt. Das Geschirr umfasst den Brustbereich des Hundes und ist auf der RĂŒckseite mit einer Öse zur Befestigung der Leine ausgestattet.

Hundegeschirre gibt es inzwischen in verschiedensten Variationen, sodass fĂŒr jeden Hund das richtige Modell mit dabei sein sollte. Auch hier gilt: Der Hund muss langsam und schrittweise an das Geschirr gewöhnt werden. Außerdem muss das Hundegeschirr Geschirr optimal sitzen, damit es nicht verrutscht oder gar zu wunden Stellen im Brust- oder Bauchbereich fĂŒhrt. Das Hundegeschirr eignet sich fĂŒr nahezu jeden Hund.

Insbesondere Tiere, die zum Ziehen neigen, können mit einem Geschirr besser „gebremst“ werden als mit einem Halsband, denn dieses animiert den Vierbeiner durch den Druck im Halsbereich lediglich dazu, noch stĂ€rker zu zerren. Außerdem ist ein Geschirr wesentlich schonender fĂŒr die WirbelsĂ€ule und den gesamten RĂŒckenbereich.

Der Futterbeutel

Hundekenner wissen: Auf SpaziergĂ€ngen und bei Übungen ist es immer ratsam, ein paar Leckereien in der Tasche zu haben. Die meisten Hunde lassen sich durch Futter besonders gut motivieren und freuen sich, wenn sie fĂŒr ihren Gehorsam mit einem schmackhaften Snack belohnt werden. Damit die Futterbröckchen nicht die Hosen- oder Jackentasche verunreinigen, schwören viele Hundebesitzer auf einen Futterbeutel, der beispielsweise am Hosenbund befestigt werden kann.

Noch praktischer ist es jedoch, den Futterbeutel mit einem Karabinerhaken direkt mit der Hundeleine zu verbinden, damit die Leckerlies stets griffbereit sind. Besonderes wichtig ist es dabei, auf ein wetterfestes Material zu achten, damit das Futter bei Regen nicht durchweicht. Außerdem sollte der Beutel zĂŒgig und unkompliziert zu öffnen und wieder zu schließen sein. Futterbeutel können sowohl mit klassischen FĂŒhrleinen als auch mit Rollleinen verbunden werden. Moderne Flexileinen verfĂŒgen sogar ĂŒber eine spezielle Vorrichtung, mit der der Beutel verbunden werden kann.

Der AdressanhÀnger

Ist der Hund weggelaufen, ist die Not groß und die meisten Hundebesitzer wĂŒrden alles in Bewegung setzen, um ihren kleinen Freund wiederzufinden. Gut, wenn der Hund gechipt ist und eindeutig identifiziert werden kann, sobald er gefunden und im Tierheim abgegeben wurde.

ZusĂ€tzlich sollte der Hund jedoch mit einem AdressanhĂ€nger ausgestattet werden, der am Halsband oder Geschirr befestigt wird. Auf diese Weise kann der Finder des Hundes sich umgehend mit dem Besitzer in Verbindung setzen, ohne dass das Tier einen nervenaufreibenden Umweg ĂŒber das Tierheim auf sich nehmen muss.

AdressanhĂ€nger sind in verschiedensten AusfĂŒhrungen erhĂ€ltlich, so etwa in Form einer kleinen Tasche oder HĂŒlse. Der AnhĂ€nger kann mit einem Zettel bestĂŒckt werden, auf dem alle notwendigen Daten – Name des Hundes, Name des Halters, Adresse und Telefonnummer – enthalten sind. Damit der Zettel bei Regen nicht durchweicht, sollte das Material des AdressanhĂ€ngers möglichst robust und wetterfest sein. ZusĂ€tzlich ist es empfehlenswert, den Zettel mit einer selbstklebenden Folie zu ĂŒberziehen, damit die Schrift garantiert lesbar bleibt.

Der Hundekotbeutelhalter

Hundehalter sind verpflichtet, die Hinterlassenschaften ihres Hundes zu beseitigen. Tun sie dies nicht, drohen Bußgelder, deren Höhe von Kommune zu Kommune variiert. Aus RĂŒcksicht auf andere Menschen und den eigenen Geldbeutel ist es daher ratsam, bei jedem Spaziergang Hundekotbeutel dabei zu haben. Damit diese nicht so leicht vergessen werden und stets griffbereit sind, gibt es im Zoofachhandel spezielle Hundekotbeutelhalter, die an der Leine befestigt werden können.

Ob es sich dabei um eine klassische, feste Leine handelt oder um eine Flexileine spielt keine Rolle: Hundekotbeutelhalter können mittels eines Karabinerhakens mit jeder beliebigen Leine verbunden werden. Die Firma Flexi hat zudem ein eigenes System entwickelt, das es ermöglicht, den BehĂ€lter mit den Hundekotbeuteln direkt am GehĂ€use der Flexileine „anzudocken“.

Der Fahrradhalter

Viele Hunde lieben es, neben dem Fahrrad zu laufen. Auch in diesem Fall kann jedoch in den seltensten FĂ€llen auf eine Leine verzichtet werden. Im Fachhandel gibt es daher spezielle Fahrradhalter, die mit wenigen Handgriffen am Fahrrad befestigt werden können. Die Halterung wird anschließend mit der Hundeleine verbunden. Eine konventionelle FĂŒhrleine eignet sich zu diesem Zweck jedoch nicht. Stattdessen ist es ratsam, zu einer flexiblen Spezialleine fĂŒr den Einsatz am Fahrrad zu greifen, denn nur dann ist fĂŒr ausreichend Sicherheit fĂŒr Hund und Halter gewĂ€hrleistet.

Alternativen zur Hundeleine

Die Hundeleine ist fĂŒr jeden Hundehalter unverzichtbar, und zwar unabhĂ€ngig davon, wie gut der Hund erzogen ist. Eine echte Alternative gibt es also nicht. Ein Hund ist jedoch umso glĂŒcklicher, je mehr Freiheiten er genießen kann – eine gute Erziehung ist somit sehr wichtig, denn sie ermöglicht es, den Hund möglichst hĂ€ufig ohne Leine laufen zu lassen, sei es im Wald, auf Feldwegen oder auf der Hundewiese.

Hunde, die nur an der Leine gefĂŒhrt werden, sind oftmals nicht ausgelastet, was erhebliche Probleme zur Folge haben kann, so etwa UnvertrĂ€glichkeit mit anderen Hunden. Viele Vierbeiner, die nicht genug Auslauf bekommen, neigen zudem dazu, aus Langeweile alles anzufressen, was ihnen in die Quere kommt – vom Teppich bis hin zum Pantoffel.

Die einzige Alternative zur Hundeleine ist also der Freilauf, sofern sich der Hund zuverlĂ€ssig abrufen lĂ€sst. Hunde, die nicht freilaufen dĂŒrfen, freuen sich hingegen ĂŒber die Freiheit, die sie durch eine Flexileine oder eine Schleppleine
erhalten.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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