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Welpenfutter Test 2018 • Die 10 besten Welpenfutter im Vergleich

Für die Aufzucht kleiner Hunde ist gutes Welpenfutter unerlässlich. Unsere Experten haben im Internet unterschiedliche Tests kontrolliert und das Wissen in unserer Bestenliste veröffentlicht, die auch Wertungen für Zusammensetzung, Rassenempfehlung, Menge, Art und einiges mehr aufzeigt.

Welpenfutter Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Vonziu Elite Hundefutter Welpen Benevo Vegan für Welpen Hundefutter Wolfsblut Wild Duck Puppy Royal Canin Giant Puppy 34 Josera MinisBest Welpenfutter Eukanuba Puppy Large Breed Trockenfutter Mera Dog Junior 2 Hundefutter für Welpen Bosch Junior Maxi Happy Dog Hundefutter 2558 NaturCroq Welpen Pedigree Junior Medium Hundefutter
  Vonziu Elite Hundefutter Welpen Benevo Vegan für Welpen Hundefutter Wolfsblut Wild Duck Puppy Royal Canin Giant Puppy 34 Josera MinisBest Welpenfutter Eukanuba Puppy Large Breed Trockenfutter Mera Dog Junior 2 Hundefutter für Welpen Bosch Junior Maxi Welpenfutter Happy Dog Hundefutter 2558 NaturCroq Welpen Pedigree Junior Medium Hundefutter
Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,4 1,6 1,8 1,9 2,1 2,2 2,4
Art

Trockenfutter

Veganes Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter

Trockenfutter

Menge

10 kg

2 kg

15 kg

15 kg

4 kg

15 kg

2 x 12,5 kg

15 kg

15 kg

15 kg

Geschmack
für Rasse

alle Rassen

alle Rassen

alle Rassen

große Rassen

kleine Rassen

große Rassen

große Rassen

große Rassen

alle Rassen

mittelgroße Rassen

Zusammensetzung

Natürliche Proteine von frischem Hühnerfleisch. Fischfett (eine hochkonzentrierte Omega-3-Quelle), natürliches Getreide, Mineralstoffe und Gemüse

Soja, Reis, Mais, Sonnenblumenöl, Erbsen, Bierhefe, Zuckerrübenschnitzel, Tomatentrester, Mineralstoffe, Hefe-Geschmacksträger, Vitamine, Yucca Extrakt (0.09%), Fructo-Oligosaccharide (Präbiotische FOS) (0.01%)

Kartoffeln (min. 26 %), Ente (min. 22,5 %), getrocknetes Entenfleisch (min. 22,5 %), Entenfett, Erbsen, Erbsenprotein, Hühnerleber, Erbsenfasern, Leinsamen, Thymian, Salbei, Majoran, Oregano, Petersilie, Immutop®, Vitamine, Mineralien, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Aroniabeeren, Nucleotide, Löwenzahn, Anissamen, Bockshornklee

Geflügelmehl, Reis, Pflanzenproteinisolat*, Mais, Tierfett, tierisches Eiweiß (hydrolisiert), Rübentrockenschnitzel, Mineralstoffe, Sojaöl, Fischöl, Hefe, Fructo-Oligosaccharide, Psylliumsamen und -hüllen (Flohsamen), L-Lysin, Mannan-Oligosaccharide, DL-Methionin, Ei getrocknet, Taurin, Hydrolysat aus Krustentieren, L- Carnitin, Hydrolysat aus Knorpel

Vollkornmais; Grieben; Reis; Lammfleischmehl 11,0 %; Rübenfaser; Lachs (getrocknet) 6,0 %; Geflügelfett; Mineralstoffe (Natriumtripolyphosphat 0,35 %); tierisches Eiweiß

Huhn (> 20 %), Mais, Weizen, Fischmehl, Gerste, Sorghumhirsemehl, tierisches Fett, getrocknete Zuckerrübenschnitzel, Trockenvollei, Hühnerproteinhydrolysat, Bierhefe, Salz, Kaliumchlorid, Leinsamen, Dicalciumphosphat, DL-Methionin, Glucosaminhydrochlorid, Tagetesblütenextrakt, Chondroitinsulfat

Geflügelfleischmehl (25 %, Huhn), Mais, Reis, Gerste, tierisches Fett, Rübentrockenschnitzel (entzuckert), tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Maiskleberfutter, Leinsamen (2 %), Bierhefe (getrocknet), Eipulver (1 %), Natriumchlorid, Lachsöl (0,40 %), Sonnenblumenöl (0,30 %), Chicorée-Pulver ( = 0,20 % Inulin), Calciumcarbonat, Hefeextrakt (getrocknet, = 0,05 % beta-Glucane), Muschelfleischpulver (0,03 %)

Geflügelfleischmehl, Reis, Mais, Gerste, Tierfett, Fleischmehl, Rübentrockenschnitzel, Fleischhydrolysat, Fischmehl, Vollei (getrocknet), Leinsamen, Hefe (getrocknet), Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Mus

Weizenmehl, Maismehl, Grieben, Geflügelfleischmehl, Mais, Rinderfett, Reismehl, Rübenmelasseschnitzel, Geflügelfett, Leberhydrolisat, Hefe (getrocknet), Malzkeime, Karotten (getrocknet), Natriumchlorid, Grünhafer (getrocknet), Sonnenblumen (getrocknet), Kresse (getrocknet), Petersilie (getrocknet)

hochwertige Zutaten und ohne künstliche Aroma- und Farbstoffe und ohne Zuckerzusatz

Besonderheit

keine künstlichen Farbstoffe und Geschmacksverstärker

vegan, glutenfrei, frei von Genmanipulation

getreidefrei, ohne industriell hergestellten Zucker, Soja, Geschmacksverstärker, chemische Farbstoffe und künstliche Konservierungsmittel

Antioxidanzienkomplex (Taurin, Lutein, Vitamin C und E) sowie Mannan-Oligosaccharide

Zahnsteinprophylaxe, glutenfreie Rezeptur

ohne Zusatz von Aromen oder Farbstoffen

Geschmack: Geflügel

stark proteinreduziertes Aufzuchtfutter

100% ohne chemische Farb-, Aroma- & Konservierungsstoffe, 100% ohne Soja und ohne Maiskleber

Geschmack: Huhn

getreidefrei

nein

ja

ja

nein

ja

nein

nein

nein

nein

nein

vegan

nein

ja

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Einsatzbereit

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Hersteller

Vonziu

Benevo

Wolfsblut

Royal Canin

Josera

Eukanuba

Meradog

Bosch

Happy Dog

Pedigree

Besonderheiten
  • hochwertige Nahrung von Bauernhöfen mit den besten biologischen Inhaltsstoffen
  • hypoallergen
  • geeignet bei Magen-Darm-Problemen und sensiblem Magen
  • aufgrund des hohen Energiegehaltes ideales Futter von der Paarungszeit bis zur Säugephase
  • veganes Alleinfuttermittel für Hundewelpen
  • glutenfrei
  • genehmigt von der Vegetarian Society UK
  • Fütterungsempfehlungen sind nur Richtwerte
  • immer frisches Wasser zur Verfügung stellen
  • nur natürliche Inhaltsstoffe
  • mit viel Entenfleisch in Lebensmittelqualität aus bäuerlicher Freilandhaltung
  • geeignet auch für Allergiker und allergiegefährdete Welpen
  • mit Immutop®, einem Topinambur-Konzentrat aus der Topinambur-Knolle
  • moderate Energiezufuhr und leicht verdauliche L.I.P.-Proteine für ein kontrolliertes Wachstum ohne übermäßige Gewichtszunahme
  • Kalzium und Phosphor im optimalen Verhältnis für einen gesunden Knochenaufbau
  • Glucosamin und Chondroitinsulfat unterstützen den Knochenaufbau
  • Präbiotika wie Rübentrockenschnitzel, Fructo- und Mannan-Oligosacharide
  • kleine und besonders leckere Kroketten mit feinem Lamm und zartem Lachs
  • wertvolle Fettsäuren für gesunde Haut und glänzendes Fell
  • hochverdauliche Rezeptur für kompakte Häufchen
  • auch für ausgewachsene Minis geeignet
  • fördert optimales Gelenk- und Knochenwachstum bei Welpen großer Rassen
  • mit klinisch erprobtem Gehalt an Kalzium und Phosphor zur Unterstützung von Gelenken und starken Knochen
  • DHA ist klinisch erprobt für intelligente, lernfähige Welpen
  • Antioxidantien unterstützen die natürlichen Abwehrkräfte Ihres Welpen
  • für Welpen großer Rassen
  • Sparpaket
  • 2 x 12,5 kg
  • wichtige natürliche antioxidativ wirkende Substanzen schützen die Körperzellen vor dem schädigenden Angriff von Stoffwechselabbau Produkten
  • geschmeidige Haut und ein optimal pigmentiertes, glänzendes Fell
  • gut verträglich und verdaulich
  • stärkt und schützt das Immunsystem
  • ausgewogen und sehr bekömmlich
  • aus hochwertigen Proteinen
  • mit vitalisierenden, heimischen Kräutern
  • ohne Farb- und Konservierungsstoffe und ohne Soja
  • enthält Protein von: Geflügel, Rind, Seefisch
  • speziell für die Bedürfnisse von Welpen mittelgroßer Rassen
  • ohne künstliche Aroma- und Farbstoffe
  • ohne Zuckerzusatz
  • Vital Protection unterstützt gesunde Zähne, Verdauung und Immunsystem und hilft für ein glänzendes Fell
Qualität
Inhaltsstoffe
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Wie funktioniert ein Welpenfutter?

Welpenfutter wird dem Hund etwa bis zum sechsten oder neunten Lebensmonat gegeben. Bei Hündinnen wird es ihnen gerne noch während der ersten, kräftezehrenden Läufigkeit verabreicht und dann durch ein Erwachsenenfutter ersetzt. Beim Rüden orientiert man sich eher daran, wann er rassebedingt geschlechtsreif sein sollte, und stellt ihn dann auf das Erwachsenenfutter um. Die erste Gabe von Welpenfutter erfolgt, sobald der Welpe beginnt, sich für andere Nahrung außer der Muttermilch der Hündin zu interessieren.

Wie funktioniert ein Welpenfutter?Die ersten Rationen Welpenfutter sollten den Welpen noch verdünnt angeboten werden. Durchfall oder sogar Erbrechen sind nicht unwahrscheinlich, da sich der Verdauungstrakt an die feste Nahrung gewöhnen muss. Als erstes Welpenfutter eignet sich deswegen Trockenfutter besonders gut. Es kann in zwei Teilen Wasser zu einem Teil Trockenfutter gelöst werden, die Verdünnung wird nach und nach reduziert.

Die Makronährstoffe in Welpenfutter sind anders verteilt. Die Fette liegen in etwa gleichauf mit Hundefutter für ausgewachsene Hunde. Die enthaltenen Proteine und Kohlenhydrate sind anteilig viel höher. Damit unterstützen sie die gesunde Gewichtszunahme beim Welpen und sorgen dafür, dass er für seine teils anstrengenden Entwicklungsprozesse genug Energie hat.

Hinzu kommen Vitamine und Mineralstoffe, die teilweise auch für ein kleines Kind wichtig wären. Welpenfutter weist beispielsweise hohe Calciumgehalte auf, da sich die Knochen des Welpen festigen und wachsen. Calcium brauchen sie auch für die gesunde Entwicklung der Zähne, sobald das Milchgebiss durchgebrochen ist und dann später wieder ausfällt.

Während herkömmliches Welpenfutter verdünnt gefüttert wird und die Verdünnung nach und nach verringert wird, funktionieren andere Fütterungssysteme anders. Beim BARFen wird dem Welpen das BARF-Futter nur als Zusatz gegeben, um zu sehen, wie er es verträgt. Außerdem wird es püriert, wenn er es zwischen der vierten und sechsten Lebenswoche zum ersten Mal bekommt.

Die zusätzlichen Obst- und Gemüsebestandteile werden ebenfalls so ausgewählt, dass sie genau die richtigen Vitamine und Mineralstoffe liefern. Erst ab der sechsten bis achten Lebenswoche, wenn die Welpen entwöhnt sind, werden ihnen die ersten Knochen mitgefüttert, um den Calciumbedarf zu decken.

Nimmt er schlecht zu, wird mit etwas Reis nachgeholfen. Feinheiten wie die Splitterwahrscheinlichkeit des Knochens sowie die Eignung bestimmter Knochentypen für die Milchzähne des Welpen muss der Hundehalter beim BARFen von Welpen zusätzlich beachten.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Welpenfutter ist notwendig, bis der junge Hund so ausgereift ist, dass er auf ein Hundefutter für erwachsene Hunde umgestellt werden kann. Würde er dieses schon von Beginn an bekommen, müsste zugefüttert werden – und das wäre für den Besitzer wiederum unpraktisch.

Welpenfutter befindet sich deswegen im Vorratsschrank eines jeden Hundezüchters. Wann sich Welpen für andere Nahrung als Muttermilch zu interessieren beginnen, wird je nach Welpe immer etwas unterschiedlich ausfallen. Bei manchen passiert es ab der vierten Woche, andere lassen sich erst ab der sechsten Woche überzeugen. Sobald sie Welpenfutter annehmen, sollte dieses für sie auch zur Verfügung stehen. Es empfiehlt sich, den Welpen schon vorher Welpenfutter zu kaufen, auch wenn sie es noch nicht fressen – denn dann steht es bei Bedarf für sie bereit.

Einen weiteren Vorteil genießen Welpe und Besitzer, wenn der junge Hund eine Zusammensetzung bekommt, die er auch später noch fressen wird. Soll der Hund grundsätzlich BARF-Futter erhalten, wird er am besten als Welpe schon daran gewöhnt. Eine Umstellung der Nahrung ist für den Hund anstrengend und kann zu Verdauungsproblemen führen. Kennt er einzelne Nahrungsbestandteile schon, wird er damit natürlich auch keine Probleme mehr bekommen.

Spezielles Welpenfutter gibt es für Welpen, die schon früh gesundheitliche Probleme entwickeln. Jeder Welpenbesitzer wird früher oder später mit Schonkost in Berührung kommen. Diese wird gegeben, wenn der Welpe erbricht oder Durchfall hat, und wird ihm so lange weiter gefüttert, bis er nicht mehr erbricht und der Kot wieder normal aussieht.

Welpen mit empfindlichem Magen können auch dauerhaft schonende Welpennahrung bekommen, die sich aber von der Schonkost in der Zusammensetzung unterscheidet. Allergische Welpen können hypoallergene Welpenkost bekommen, die aus Fleischsorten gemacht ist, auf die sie sehr wahrscheinlich nicht allergisch reagieren werden.

Es handelt sich dabei um Fleischsorten, die in unseren Breiten schlichtweg nicht so oft zur Verfügung stehen, als dass das Immunsystem des Welpen dagegen eine Sensibilisierung entwickelt haben könnte. Strauß, Büffel, Känguru und manchmal sogar Lamm gelten als hypoallergen.

Auch diese Form der Hundeernährung kann im Erwachsenenalter fortgesetzt werden, wenn der Welpe beim Welpenfutter schon gut auf manche hypoallergenen Fleischsorten reagiert hat.

Falls die Mutter der Welpen einmal einige Brocken Welpenfutter frisst, ist das nicht weiter schlimm. Auch eine einmalige Not-Ration Welpenfutter wird einem erwachsenen Hund nicht gleich schaden, falls sein eigenes Futter einmal leer ist. Regelmäßig darf ein erwachsener Hund jedoch kein Welpenfutter bekommen. Von der für ihn angemessenen Menge würde er viel zu viel Energie und auch zu viel Protein zugeführt bekommen.

Sobald ein Hund nicht mehr als Welpe, sondern als Junghund gilt, sollte er schonend vom Welpenfutter auf ein Hundefutter für ausgewachsene Tiere umgestellt werden – auch, wenn Hunde erst im Alter von zwei Jahren als endgültig ausgewachsen gelten.

Welche Arten von Welpenfutter gibt es?

Welche Arten von Welpenfutter gibt es?

Jede Hundefuttermarke hat ein oder mehrere Welpenfuttermittel im Programm und jeder Fütterungsstil sieht auch die Ernährung von Welpen vor. Ein Welpe kann trockenes oder nasses Welpenfutter bekommen.

Zunächst gibt es das handelsübliche Welpenfutter. Dieses ist im Supermarkt zu bekommen und wird teils von den gleichen Unternehmen hergestellt wie menschliche Nahrung. In der Zusammensetzung ist es protein- und energiereicher als die Futtermittel für erwachsene Hunde. Manche dieser Marken sind tatsächlich nicht schlecht, bei vielen finden sich – ähnlich wie in Fertiggerichten für Menschen – jedoch unnötige oder gar gesundheitsschädliche Bestandteile. Da diese Formen von Welpenfutter aber vergleichsweise günstig sind, werden sie von vielen Hundebesitzern dennoch favorisiert.

Getreidefreies Welpenfutter ist eine noch junge Ausprägung der Hundefütterung. Es verzichtet insbesondere auf Weizen, aber auch auf andere glutenhaltige Getreide. Besonders hochwertig ist Hundefutter, das auch auf Mais und auf Reis verzichtet und Kohlenhydrate nur in Form von Gemüse wie Süßkartoffeln beimischt.

Die Spanne an gesundem, sinnvollem Gemüse für Welpen und ausgewachsene Hunde ist breit. Einwandfreies Welpenfutter erfüllt diese Kriterien und enthält zudem keine Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Zucker.

Beliebt ist derzeit auch Welpenfutter mit hohem Fleischanteil. Dies geht fast immer Hand in Hand mit Fleisch in Lebensmittelqualität und dem vollständigen Verzicht auf Tiermehle, die in handelsüblichem Welpenfutter zu finden sind.

Eine kleine Menge Muskelfleisch und eine größere Menge Innereien wie Lungen und Herzen finden sich in solchen Welpenfuttermitteln. Getreide, Zucker und künstliche Bestandteile sucht man in ihnen ebenfalls vergeblich. Ein solches Welpenfutter ist qualitativ sehr hochwertig und absolut zu empfehlen, da es fast nichts mehr enthält, was beim Welpen zu Verdauungsproblemen oder langfristigen gesundheitlichen Problemen führen könnte.

Es hat durch die hohe Qualität des Fleischs und die übrigen sehr empfehlenswerten Zutaten aber auch seinen Preis und ist im Vergleich zu zucker- und getreidehaltigen Welpenfutterarten sehr teuer.

BARF-Welpenfutter ist im Grunde nichts anderes als reguläres BARF-Futter für Hunde, das so zusammengestellt wird, dass es den Bedürfnissen eines Welpen entspricht. Man gibt besonders leicht verdauliche Fleischsorten, wolft sie und beginnt erst nach und nach mit Knochen. Genau wie beim BARFen eines erwachsenen Hundes gibt es bei diesem Welpenfutter eine Reihe von Grundsätzen, in die sich interessierte Welpenbesitzer zunächst sehr genau einlesen sollten.

Wer sich mit der Ernährung von Hunden auskennt, kann Welpenfutter auch selbst kochen. Das ist aufwendig, doch so weiß der Hundebesitzer genau, was in der Nahrung seiner Hunde enthalten ist. Eine sehr genaue Kenntnis der Bedürfnisse von Welpen ist hierbei wichtig, damit er bekommt, was er in dieser entscheidenden Lebensphase braucht.

So haben wir das Welpenfutter getestet

Welpenfutter lässt sich am besten mit einem hungrigen Welpen testen! Während er in Ruhe den Geschmackstest durchführt, bleibt genug Zeit, die Inhaltsstoffe des Welpenfutters zu untersuchen, das er sich schmecken lässt. Welpenfutter-Tests legen nicht nur auf die Annahme des Futters durch den kleinen Kampfschmuser wert, sondern auch auf die Qualität und Art der Inhaltsstoffe, Preis-Leistungsverhältnis und weitere Kriterien, die für Hund und Besitzer bedeutend sind.

Inhaltsstoffe und Zusammensetzung

Entscheidend an einem Welpenfutter sind die genauen Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung des Futters. Für den Besitzer ist es wichtig zu wissen, ob das Welpenfutter Zucker enthält, auf Getreide oder Tiermehlen basiert oder ob es sich um Fleisch handelt – und wenn ja, um welches.

So haben wir das Welpenfutter getestetEin Welpenbesitzer, der seine Hunde ausschließlich getreidefrei füttert, muss auf den ersten Blick erkennen können, ob ein Welpenfutter passt oder ob es nicht womöglich andere Getreidesorten außer Weizen enthält, die dem Welpen ebenfalls wenig nützen.

Qualität der Inhaltsstoffe

Genauso entscheidend wie die Art ist auch die Qualität der Inhaltsstoffe. Günstiges Welpenfutter ist nur deswegen so günstig, weil es sehr wahrscheinlich nur geringe Anteile Fleisch oder gar Tier- oder Fischmehl aufweist. Dessen Herkunft und Zusammensetzung ist völlig unklar und von vielen Welpenbesitzern mittlerweile unerwünscht.

Dagegen gibt es auch sehr hochwertiges Welpenfutter, das Fleisch in Lebensmittelqualität oder sogar echtes Muskelfleisch verwertet, wie es auch ein Mensch für den eigenen Bedarf im Supermarkt bekommen könnte.

Verpackungsgrößen

Kleine Hunderassen bekommen ein entsprechendes Hundefutter und ein junger großer Hund braucht Welpenfutter für größer werdende Rassen. Daran sollten auch die Verpackungseinheiten angepasst sein. Riesige Nassfutterdosen würden bei einem kleinen Welpen womöglich schlecht werden, wenn er diese gar nicht auf einmal fressen darf. Der Welpenbesitzer eines großen Tieres möchte natürlich auch nicht alle paar Tage in den Zoohandel fahren müssen. Eine sinnvolle Menge pro Verpackung kann deswegen durchaus entscheidend für den Kauf sein.

Verfügbarkeit als Nass- oder Trockenfutter

Mit der Zeit kann ein Welpe auch auf Nassfutter umgestellt werden. Die meisten Hunde lieben Nassfutter und es eignet sich besonders gut für schlechte oder wählerische Esser sowie zum Zunehmen. Idealerweise gibt es das Welpenfutter sowohl trocken als auch nass, sodass der Besitzer die Wahl hat. Bei einer Umstellung fällt diese dann gar nicht so groß aus, da die Zusammensetzung ähnlich sein wird.

Eignung als Alleinfuttermittel

Gerade speziellere Arten von Welpenfutter wirken auf den ersten Blick gut und sinnvoll, brauchen aber Zusätze, da sie allein keine vollwertige Ernährung für den Hund darstellen. Das ist beispielsweise beim BARFen der Fall. Auch BARF-ähnliche Futtermittelhersteller bieten zwar Welpenfutter an, dies ist aber nur ein Teil eines größeren Ernährungskonzeots, das auf Zusätzen beruht. Wissen, worauf sie sich einlassen, sollten Hundebesitzer natürlich vorher – denn dann können sie entscheiden, ob sich der Aufwand für die Art der Fütterung lohnt.

Art der Aufbewahrung

Eine Nassfutterdose hält sich eine Weile, gekühlt kann sie einige Tage aufbewahrt werden. Trockenfutter ist ebenfalls einfach zu lagern. Schwieriger wird es bei Welpenfutter wie BARF, dieses beansprucht die Tiefkühltruhe. Auch das sollte der Hundebesitzer vor dem Kauf wissen, denn er muss das Welpenfutter natürlich auch lagern können.

Preis

Qualität darf ihren Preis haben. Überteuertes Hundefutter möchte dennoch kein Hundebesitzer bezahlen müssen, denn es gibt auch noch so viele andere Dinge, die der Hund braucht. Der Preis des Welpenfutters sollte sich daher auch bei qualitativ hochwertigem Futter im Rahmen bewegen, denn nur dann ist es für den Welpenbesitzer auch dauerhaft bezahlbar.

Verfügbarkeit

Manches Hundefutter ist so speziell oder empfindlich, dass es nicht überall zu bekommen ist. Das sollte der Hundebesitzer wissen, auch wenn er sich dennoch dafür entscheidet. Gut gefüllte Zoohandlungen haben zwar mittlerweile eine breite Auswahl an verschiedenen Futtermitteln, doch wenn das Futter beispielsweise nur online verfügbar ist, heißt das, dass im Fall der Fälle der Gang zur Zoohandlung nicht erfolgreich sein wird, wenn etwa das Futter unerwartet leer ist. Es kann von Vorteil sein, ein Welpenfutter auszusuchen, das auch vor Ort erworben werden könnte.

Zertifikate und Auszeichnungen

Qualitätssiegel und Auszeichnungen gibt es natürlich auch für Welpenfutter. Ein Futtermittel, das ein solches Zertifikat hat, zeigt dem Hundebesitzer, dass er seinem Vierbeiner etwas Gutes gönnt. Je nachdem, worauf der Welpenbesitzer wert legt, kann ein solches Zertifikat ihm die Sicherheit geben, dass sein Welpe genau das bekommt, was er bekommen soll.

Akzeptanz durch den Welpen

Die Erfahrungswerte anderer Hundebesitzer sind Gold wert bei der Auswahl eines Futtermittels. Selbst manche sehr hochwertige Hundefuttermarken haben das Problem, dass sie von den Welpen eher schlecht als recht gefressen haben, die Welpen schneller geschmackliche Abwechslung brauchen oder es nur kurz mögen und dann nicht mehr anrühren.

Andere können noch so hochwertig sein, sie führen dennoch gehäuft zu Verdauungsproblemen – und das würden nur andere Hundebesitzer wissen. Wenn ein solches Testkriterium in den Test einfließen kann, ist es eine verlässliche Grundlage, um darauf basierend das richtige Welpenfutter auszusuchen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Welpenfutters achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Welpenfutters achten?

Welpenfutter sollte zunächst als solches verkauft werden. Nahezu jeder Hundefutterhersteller hat auch eine Welpenfutter-Linie im Angebot. Andernfalls handelt es sich um Hundefutter für Erwachsene und auch Seniorenfutter eignet sich für einen Welpen nicht.

Bei der Auswahl eines guten Welpenfutters sollten grundsätzlich viele Proteine sowie Kohlenhydrate enthalten sein. Wichtig ist Fleisch, am besten in Lebensmittelqualität und aus nachvollziehbarer Quelle. Tier- oder Fischmehl ist in seiner Zusammensetzung nicht mehr nachvollziehbar.

Hochwertiges Welpenfutter weist aus, von welchem Tier das Fleisch stammt und ob es sich um Muskelfleisch oder Innereien handelt. Dadurch bleibt nachvollziehbar, ob der Welpe bestimmte Fleischarten nicht verträgt. Sowohl Muskelfleisch als auch Innereien sind grundsätzlich in Ordnung für den Welpen, insgesamt sollte der Fleischanteil in Welpenfutter aber möglichst hoch sein.

Kohlenhydratreiches Gemüse liefert gesunde Energie, glutenhaltiges Getreide oder Dickmacher wie Mais oder Soja braucht der Welpe dagegen gar nicht.

Zucker, künstliche Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe verträgt ein Welpe nicht und sie sollten in seinem Futter bestenfalls gar nicht enthalten sein. Sie können langfristig zu Körpergeruch, mattem, stumpfem Fell und Mundgeruch führen und zudem die Entwicklung von Krankheiten begünstigen. Bestenfalls wird schon im Welpenfutter auf sie verzichtet.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Pedigree
  • Frolic
  • Royal Canin
  • Cesar
  • Rinti
  • Terra Canis
  • ACANA
  • Wolfsblut
  • Pet's Deli
Die Marke Pedigree gibt es seit rund 80 Jahren. Der Brite Forrest Mars ging damit einen bis dahin ungewöhnlichen Weg, denn bis dahin war es unüblich, Hunden etwas anderes als Reste zu füttern. Pedigree war das erste industriell hergestellte Hundefutter auf dem Markt.
Frolic gehört zur gleichen Gesellschaft wie Pedigree und gehört zum Inventar in den Supermarktregalen. Es gibt sie seit rund 40 Jahren.
Royal Canin gehört ebenfalls zur Mars GmbH und ist seit 1967 auf dem Markt. Sie arbeitet mit Fachleuten wie Tierärzten zusammen und bietet auch Katzennahrung an.
Cesar ist die Hundefuttermarke mit dem weißen Westie als Logo. Auch sie gehört zur Mars GmbH und vertreibt hauptsächlich Nassfutter in kleinen Schälchen, weshalb Cesar besonders kleinen Welpen und Hunden gefüttert wird.
Rinti war eine der ersten Hundefuttermarken, die auf mehr Fleisch gesetzt haben. Typisch für Rinti sind große Fleischstücke im Nassfutter sowie Fleischanteile im Trockenfutter. Auf Soja oder Farbstoffe wird bei Rinti bereits verzichtet.
Hinter Terra Canis steckt eine Metzgerei aus München. Größtenteils besteht das Sortiment aus hochwertigem Nassfutter mit sehr hohem Fleischanteil, das Fleisch hat Lebensmittelqualität und es ist kein Getreide enthalten. Es gibt auch gleichwertiges Trockenfutter. Nahrungszusätze und Leckerlis runden das Programm ab.
ACANA stellt Hunde- und Katzenfutter ohne Getreide, Zucker oder weitere unnötige Bestandteile her und stammt aus Kanada. Die Verwendung von frischem Fleisch in hohem Anteil sowie Getreidefreiheit stehen bei der rund 25 Jahre alten Marke im Vordergrund.
Wolfsblut ist eine noch junge Hundefuttermarke, die hauptsächlich für Trockenfutter bekannt ist. Hochwertiges Fleisch in hoher Menge kommen zum Verzicht auf Zucker und Getreide.
Pet's Deli ist ein reiner Hundefutterversand, der auch Katzennahrung anbietet und nicht im Laden zu bekommen ist. Es handelt sich um ein Abomodell für BARF-Welpen- und Hundenahrung. Die notwendigen Zusätze zur Monatsration BARF-Fleisch bekommt der Besitzer mitgeliefert.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Welpenfutter am besten?

Welpenfutter gibt es außer im Fachhandel auch online zu bestellen. Unsichere Hundebesitzer wenden sich gerne zunächst an den Fachhandel oder nehmen im Supermarkt ein Produkt mit, das ihnen vom Verkäufer empfohlen wird. Fachhändler können anders als Supermarkt-Mitarbeiter zwar beraten, allerdings wollen sie hauptsächlich verkaufen.

Eine wirklich fachkundige Empfehlung erhält der Welpenbesitzer entweder von seinem Züchter oder vom Tierarzt. Dieser kann er bedenkenlos folgen und das Futter dort beziehen, wo es für ihn am günstigsten ist.

Der Fachhandel hat den Vorteil, dass er Hundefutter auch für Notfälle vorrätig hat. Er ist eine gute Anlaufstelle, wenn die letzte Nassfutterdose nicht mehr gut ist oder das Trockenfutter doch mal schneller als erwartet gefressen wurde. Natürlich gibt es hier gelegentlich auch Rabatte und Angebote, aber nicht regelmäßig. Weiterhin muss das Welpenfutter dann nach Hause transportiert werden – bei großen Mengen ist das ohne Auto kaum möglich.

Online dagegen bietet sich in puncto Welpenfutter alleine schon mehr Auswahl. Hundebesitzer können sich hier selbst über das Futter informieren und stehen nicht uninformiert vor einem Regal voller verschiedener Welpenfuttermittel, die sie alle erst kennen lernen müssen.

Viele Online-Shops klären genauso detailliert wie der Fachhandel darüber auf, was in dem Welpenfutter enthalten ist. Ob es ein handelsübliches Welpenfutter, eine Variante in Lebensmittelqualität oder gar BARF-Welpenfutter sein soll, liefern lassen kann man sich mittlerweile alles. Online gibt es häufig auch Abo-Modelle fürs Welpenfutter, wodurch der Monatsvorrat immer pünktlich zur Haustür geliefert wird und keine schweren, großen Rationen Welpenfutter selbst transportiert werden müssen.

Dadurch wird das Welpenfutter gerne auch günstiger, was vor allem bei den hochwertigeren und dementsprechend teureren Futtervarianten ins Gewicht fällt. Wer bereits weiß, welches Welpenfutter es sein soll, kann es online als Monatsration bestellen und sich Einkaufsstress ersparen. Wer sich noch unsicher ist, lässt sich ein Probierpaket kommen, das es im Fachhandel ebenfalls nicht gibt.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Welpenfutter

Hunde werden seit Jahrtausenden vom Menschen gehalten und gezüchtet. Zu Beginn der Mensch-Hund-Geschichte waren Hunde eher wie Wölfe und waren größtenteils auf sich allein gestellt, um sich Nahrung zu beschaffen. Sie bekamen vom Menschen zwar Futter, aber nur, wenn es für ihn selbst auch reichte. Zwischen Welpen und erwachsenen Hunden wurde nicht unterschieden. Das änderte sich erst, als der Mensch sesshaft wurde und begann, Hunde planvoll zu züchten, um bestimmte äußerliche und charakterliche Merkmale zu bekommen.

Jeder Hundezüchter fütterte seine Hunde und Welpen damals nach eigenem Gutdünken. Natürlich tauschten sich Züchter aber untereinander aus und kamen dabei teilweise auf abenteuerliche Ansichten darüber, welches Welpenfutter artgerecht sei. Die meisten Hunde werden jedoch seit jeher von Fleisch und Fleischabfällen ernährt – und somit auch ihre Welpen, bei denen kaum ein Unterschied zu den erwachsenen Hunden gemacht wurde.

Welpenfutter gibt es, seitdem es industriell hergestelltes Hundefutter gibt. Neben dem Basis-Futter hat fast jede Marke ein Welpen- und ein Senior-Futter, aber auch Varianten für übergewichtige, sehr aktive oder weniger sportliche Hunde. Welpenfutter als besondere Zusammensetzung ist selbstverständlich und beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, welche Nahrungszusammensetzung ein Welpe braucht.

Jeder Hersteller hat dabei seine eigene Geschichte und hat über Jahre und Jahrzehnte die für sich beste Welpenfutter-Formel entwickelt. Bei dieser kommt es auch darauf an, welchen Ansatz der Futterhersteller verfolgt. Ein herkömmliches Trocken- oder Nassfutter für Welpen ist anders zusammengesetzt als beispielsweise ein BARF-Speiseplan für Welpen.

Fütterungsstile wie das BARFen oder die getreidefreie Hundeernährung haben ebenfalls Welpenfutter entwickelt. Meist gibt es bei ihnen das Welpenfutter, seitdem es die Fütterungsstile selbst gibt, da sich der Mensch erst seit geraumer Zeit Gedanken über gesunde, artgerechte Ernährung seines Hundes macht. Auch bei diesen Fütterungsarten wurde Welpenfutter so zusammengesetzt, dass es die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse eines jungen Hundes deckt, solange er diese Zusammensetzung braucht.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Welpenfutter

Wann ein Hund als Welpe gilt, ist rassen- und größenabhängig. Die Welpenzeit beginnt, sobald er geworfen wurde und noch von der Hündin gesäugt wird. Manche Rassen treten mit einem halben Jahr schon in die erste Läufigkeit ein und gelten dann nicht mehr als Welpen, sondern als Junghunde. Bei anderen tritt die Geschlechtsreife erst ab dem neunten Monat oder noch später ein. Bis dahin braucht ein Welpe auch Welpenfutter, da die Zusammensetzung für ihn noch genau richtig ist und Futter für den erwachsenen Hund ihm zu nährstoffhaltig sein könnte.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das WelpenfutterIn den ersten vier Wochen nach der Geburt liegt die gesunde Gewichtszunahme eines Welpen bei 5% seines eigenen Gewichts pro Woche. Danach geht es eine ganze Weile ähnlich weiter. Der Welpe kann das nur, wenn er eiweißreiches Futter bekommt. Er braucht jetzt anteilig mehr Eiweiß als ein erwachsener Hund, worin sich Welpenfutter unterscheidet.

Ab der vierten Lebenswoche beginnt ein Welpe, sich für anderes Futter als die Muttermilch der Hündin zu interessieren. Ab jetzt sollte ihnen ein Napf bereitgestellt werden. Nicht alle Welpen werden gleichzeitig beginnen, es zu fressen, doch innerhalb der vierten Lebenswoche kommen die meisten Welpen in die Phase, in der sie die Muttermilch alleine nicht mehr sättigt.

Spätestens ab der sechsten oder siebten Woche sollte ein Welpe regelmäßig Welpenfutter fressen. Die Hündin wird ihn ab jetzt nicht mehr weitersäugen und produziert keine Muttermilch mehr.

Bei Hunderassen, die zur Hüftdysplasie neigen, wird Welpenfutter früher abgesetzt und durch energieärmeres Erwachsenenfutter ersetzt. Andernfalls wachsen sie zu schnell und das steigert das HD-Risiko der Hunde noch mehr. Da Welpenfutter sehr energiehaltig und sehr proteinlastig ist, ist es als Kraftfutter zu verstehen und enthält für den erwachsenen Hund viel zu viele Nährstoffe. Deshalb sollte ein ausgewachsener Hund auch niemals Welpenfutter bekommen.

Tipps zur richtigen Fütterung von Welpen

Hundewelpen kommen unreif auf die Welt, ihr Verdauungstrakt ist für feste Nahrung noch nicht gemacht. Es empfiehlt sich, mit einem Teil trockenem Welpenfutter auf zwei Teilen Wasser zu beginnen und das Futter darin zu verdünnen. Mit dem Futterbrei kommen Welpen besser zurecht. Nach und nach wird die Wassermenge reduziert. Das kann etwa zum Zeitpunkt der Fall sein, zu dem die Hündin ihre Welpen nicht mehr säugt. Deren Milchgebiss ist bis dahin durchgebrochen und sie können feste Nahrung kauen.

Hochwertiges Welpenfutter ohne unnötige Bestandteile ist für junge Hunde sehr wichtig. Sie vertragen keine Schadstoffe und würden mit Durchfall und Erbrechen reagieren. Getreide, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe haben in Welpenfutter nichts zu suchen.

Ein Welpe kann grundsätzlich auch von Beginn an gebarft werden. Da BARF-Hundenahrung aus rohem Fleisch besteht, verträgt der Welpe sie aufgrund seiner Qualität zwar gut, braucht aber einige Zeit, um sich darauf einzustellen. BARF-Welpenfutter wird dem jungen Hund deswegen nur nach und nach gegeben.

Ein Welpe sollte durchschnittlich 5 bis 10 Minuten fressen dürfen. Dadurch stellt sich das Sättigungsgefühl ein. Frisst er zu schnell, auch wenn die Menge grundsätzlich in Ordnung ist, wäre er danach womöglich noch hungrig. Die Beschaffenheit des Welpenfutter trägt erheblich dazu bei, wie schnell ein Welpe frisst. BARF-Welpenfutter wird beispielsweise eher langsam gefressen, da der Welpe mehr kauen muss.

Andererseits kennen manche Welpen kaum ein Sättigungsgefühl und sind sehr verfressen. Grundsätzlich sollte man sich an die Mengenangabe des Herstellers halten, die vom Gewicht des Welpen abhängig ist, und den Hund ab und zu wiegen. Bei Welpen empfiehlt es sich, ihn mindestens einmal wöchentlich auf die Waage zu stellen.

Erwachsene Hunde brauchen 2-4% ihres eigenen Körpergewichts an Futter pro Tag. 2% eignen sich für wenig aktive, 4% für sehr sportliche Hunde oder trächtige Hündinnen. Welpen können phasenweise sogar mehr brauchen, da sie sich im Wachstum befinden und dieses ihnen viel abverlangt. Mit dieser Formel kann die Angabe des Herstellers jederzeit nachgerechnet werden.

Tipps zur richtigen Fütterung von Welpen

FAQ

Was, wenn der Welpe nicht satt wird?

Was, wenn der Welpe nicht satt wird?

Eine Ration Welpenfutter kommt dem Besitzer oft klein vor. Dem Welpen aber reicht sie – normalerweise. Wirkt der Welpe nach der Fütterung trotzdem hungrig, kann es sein, dass er nicht genug Futter bekommt. Eine Überprüfung des Körpergewichts kann das bestätigen – nimmt er ab, braucht er mehr Futter. Der Appetit kann aber auch rassebedingt sein. Hunderassen wie Labradore oder Beagles kennen kaum ein Maß beim Fressen, auch wenn sie ein normales Körpergewicht haben.

Was sollte nicht in Welpenfutter enthalten sein?

Was sollte nicht in Welpenfutter enthalten sein?

Hunde und ihre Welpen brauchen weder Getreide noch Zucker, Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe. Viele herkömmliche Welpenfuttermittel enthalten diese. Sie führen kurzfristig jedoch zu Körper- und Mundgeruch und stumpfem Fell und lösen langfristig ähnliche Erkrankungen aus wie beim Menschen.

Welche Fleischsorten eignen sich für Welpen?

Welche Fleischsorten eignen sich für Welpen?

Der Welpe darf grundsätzlich alles an Fleisch fressen, was erwachsene Hunde auch bekommen. Lediglich Schwein eignet sich weniger für Hunde. Da der Stoffwechsel des Welpen sehr empfindlich ist, sollte ihm anfangs nur eine kleine Portion einer neuen Fleischsorte zugeführt werden. Bekommt er Durchfall oder erbricht, ist es für sie zu früh oder er verträgt sie tatsächlich nicht. Sie kann ihm in einigen Wochen noch einmal angeboten werden.

Darf ein Welpenfutter Gemüse enthalten?

Darf ein Welpenfutter Gemüse enthalten?

Ein Welpenfutter sollte eine Mischung aus Fleisch und kohlenhydratreichem Gemüse sein. Unnatürlich ist das nicht, auch in der freien Natur fressen Hunde beispielsweise einzelne Grashalme. Für Welpen eignen sich beispielsweise Süßkartoffeln, Reis, Erbsen oder Karotten gut. Auch Eier oder Eierschalen dürfen in einem Welpenfutter enthalten sein.

Was füttern bei Durchfall und Erbrechen?

Was füttern bei Durchfall und Erbrechen?

Leidet der Welpe an Verdauungsproblemen, bekommt er Schonkost. Diese besteht bestenfalls aus gekochtem Reis mit ungewürztem Hähnchen, das selbst zubereitet wurde. Schonkost für Welpen gibt es aber auch im Handel als Trocken- oder Nassfutter zu kaufen. Dieses bekommt er so lange, bis er sich erholt hat.

Nützliches Zubehör

Ob trocken, nass oder eine Kombination aus beidem, das richtige Welpenfutter ist die Grundlage einer gesunden Jugend für den Hund. Etwas Zubehör gehört zur Welpenfütterung dazu und kann Hund und Herrchen das Leben vereinfachen.

Süßer WelpeWelpen brauchen zunächst geeignete Näpfe. Am besten sucht man diese in auslaufsicherer Form aus. Manche Welpen tragen ihre Näpfe spielerisch durch die Gegend. Je schwerer sie also sind, desto besser. Sie sollten erst dann ersetzt werden, wenn der Hund ausgewachsen ist. Auch eine Futterbar mit fest verankerten Näpfen ist für Welpen sehr zu empfehlen.

Dem Besitzer hilft eine Waage. Welpenfutter muss sehr genau dosiert werden – zu wenig kann zu Unterernährung, zu viel wiederum zu Übergewicht führen. Eine möglichst genaue Dosierung des Welpenfutters hilft, dem jungen Hund genau die richtige Menge zu geben und herauszufinden, ob er wirklich mehr (oder weniger) braucht.

Für trockenes Welpenfutter empfiehlt sich ein luftdicht verschließbares Gefäß zur Aufbewahrung. Kleine Mengen können in haushaltsüblichen Plastikbehältern gelagert werden. Für Großpackungen bieten Hersteller oft geeignete Aufbewahrungsmöglichkeiten zusätzlich an. Eine Tüte allein reicht nicht, denn wenn sie einmal geöffnet wurde, verfliegt schnell der Geschmack des Futters.

Nassfutter für Welpen sollte in eher kleinen Dosen gekauft werden, die sich schnell aufbrauchen lassen. Im Kühlschrank bleibt es somit frisch und kann einmal geöffnet einfach zugedeckelt werden, bis es verfüttert wird.

Bei gesundheitlichen Problemen wie stumpfem Fell, Abgeschlagenheit, schwachem Immunsystem und anderen Beobachtungen können Futtermittelzusätze bereits einem Welpen helfen. Omega-3-Fettsäuren in Form von Lachsöl wird von vielen Besitzern auch ohne offensichtliche Beeinträchtigungen des Welpen dem Futter zugegeben.

Schwarzkümmelöl kann gegen Zecken helfen. Hanföl liefert sehr gut bioverfügbare Proteine für Welpen, die einen Wachstumsschub mitmachen. Kräutermischungen werden von vielen Hundebesitzern zur Stärkung des Immunsystems hinzugefügt. Rücksprache mit dem Tierarzt kann Aufschluss darüber geben, von welchen Futtermittelzusätzen der Welpe profitieren könnte.

Alternativen zum Welpenfutter

Welpenfutter aus dem Supermarkt oder der Drogerie ist leider oft nicht das qualitativ beste Futter für den jungen Hund. Hierzu gibt es einige Alternativen – sie gehen sogar so weit, dass auf industriell gefertigtes Welpenfutter verzichtet werden kann.

Zunächst bieten sich qualitativ hochwertige, aber auch teurere Welpenfuttermittel an. Sie sind ohne Getreide gemacht und enthalten einen hohen Anteil an Fleisch in Lebensmittelqualität. Dadurch verzichten sie auf Tiermehle unklarer Herkunft sowie auf Gluten und versteckte Dickmacher wie Mais. Das Fleisch stammt teils aus Muskelfleisch und teils aus hochwertigen Innereien, die auch ein Mensch essen könnte, etwa Leber, Niere oder Zunge.

Gesundheitsbewusste Hundebesitzer BARFen auch schon ihre Welpen. BARF-Welpenfutter stellt eine Alternative zum herkömmlichen Futter für junge Hunde dar und wird meistens direkt aus einer Metzgerei bezogen. Die ersten Hersteller versenden auch schon Monatsvorräte für Welpenbesitzer und natürlich auch für Besitzer erwachsener Hunde.

Eine weitere Alternative besteht darin, für den Welpen selbst zu kochen. Dadurch weiß man immer, was sein Futter enthält. Andererseits bereitet das Arbeit und erfordert Zeit – eine Welpenmahlzeit ist nicht so aufwendig wie eine Mahlzeit für einen Menschen, dennoch sollte man einige Minuten pro Tag einplanen oder vorkochen. Reste können grundsätzlich verfüttert werden, allerdings dürfen sie nicht gewürzt werden. Besser wird beispielsweise vom Hähnchen fürs Abendessen die Hälfte für den Hund aufgehoben und getrennt vom Essen fürs Herrchen gekocht.

Weiterführende Links und Quellen