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Mardersprays im Test auf ExpertenTesten
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Marderspray Test - damit sagen Sie den Nagern den Kampf an - Vergleich der besten Mardersprays 2019

Geruchsstoff, um Marder-Duftspuren im Motorraum zu verhindern. Einfache und schnelle Anwendung. Vermeidet teure Reparaturen. FĂŒr Sie haben wir eine Liste der besten Mardersprays zusammengestellt

Marderspray Bestenliste 2019

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Kundenbewertungen
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Produktgewicht inkl. Verpackung

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Volumen

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Wirkstoff

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Marder, Nagetieren und Katzen

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Carport und Dachboden

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Marder und andere Tiere

Marder

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Was ist ein Marderspray?

Der Marder ist ein artengeschĂŒtztes Tier und darf nicht einfach getötet oder vergiftet werden, auch wenn er an einem Fahrzeug oder auf einem Dachboden viel Schaden anrichten kann. Die Tötung des Tieres ist strafbar und zieht Geldbußen nach sich. Besser ist daher, das Tier einfach lebendig zu fangen oder durch Abwehrmittel zu vertreiben.
Zu diesen gehört auch das Marderspray, das es von verschiedenen Herstellern gibt, wobei sich die Inhalts- und Wirkstoffe unterscheiden. Anti-Mardersprays sind dabei fĂŒr den Marder nicht gefĂ€hrlich, beeintrĂ€chtigen lediglich unangenehm seinen Geschmacks- und Geruchssinn. Wenige Mardersprays greifen minimal die SchleimhĂ€ute des Tieres an, wodurch es ebenfalls die Flucht ergreift.

Das Marderspray ist eine gut zu dosierende FlĂŒssigkeit, die im Raum oder unter der Motorhaube auf den SchlĂ€uchen und Verkabelungen ĂŒber eine Dose oder Flasche verteilt wird. Die Anwendung muss regelmĂ€ĂŸig wiederholt werden, wobei die Wirkungsdauer vom Spray selbst abhĂ€ngt, zwischen Tagen, Wochen und Monaten variiert. Wird das Marderspray im Freien verwendet, spielen auch die WitterungsverhĂ€ltnisse eine Rolle.
Das Spray wird auf die FlĂ€che gesprĂŒht und nicht in der Luft verteilt. Das betrifft Kabel oder WĂ€nde, wobei die OberflĂ€che nicht allzu feucht werden darf. Je nach Art des Bitter- oder Duftstoffs sorgt der Geruch dafĂŒr, dass das Tier sich gestört fĂŒhlt und den Platz meidet. Da der Marder ein sehr intelligentes Tier ist und auch bestimmte Gewohnheiten hat, ist die Vertreibung nicht ganz so einfach.

Wie funktionieren Mardersprays?

Wie funktionieren Mardersprays TestUnangenehme GerĂŒche wirken sich auf den empfindlichen Geruchssinn des Marders sehr intensiv und störend aus. Daher basieren viele Marder-Abschreckmittel auf Produkte mit Duftstoffen. Neben Mardersprays gibt es auch kleine Körbchen, die einen Duftstein enthalten, die im Motorraum aufgehĂ€ngt werden können und im Test einen permanenten Geruch abgeben. Der Korb darf dabei aber fĂŒr das Tier nicht erreichbar sein, kann ansonsten beseitigt, zerstört oder gefressen werden.

Eine andere Variante sind StĂ€bchen oder Streifen mit Duftstoffen, die aufgehĂ€ngt werden mĂŒssen und nur fĂŒr kleine FlĂ€chen oder RĂ€ume geeignet sind. Besser sind Sprays zur Marderabwehr, die in flĂŒssiger Form eine langanhaltende Wirkung erzielen können.
Neben Mardersprays, die gezielt eingesetzt werden, um durch die Inhaltsstoffe einen fĂŒr das Tier unangenehmen Geruch zu verbreiten, das sich dazu auch im Fell des Tieres festsetzt, gibt es Sprays als Duftmarken-Entferner, die dazu gedacht sind, fremde TiergerĂŒche zu beseitigen, von denen sich der Marder als Einzeltier belĂ€stigt fĂŒhlt. Wittert es z. B. im Fahrzeug einen anderen Marder, wird es aggressiv und versucht den Geruch wegzubeißen, worunter dann die SchlĂ€uche und Kabel leiden. Das Spray wird flĂŒssig ĂŒber einen Lappen auf den SchlĂ€uchen aufgetragen und dient dann mehr als Vorbehandlung, z. B. in Verbindung mit einer Marderabwehr durch Strom oder Ultraschall.

Vorteilhaft sind Mardersprays, die direkt auf den Geruchssinn des Tieres wirken. Die Wirkstoffe können Geraniol, Aspin, Ammoniak, Bitterstoffe, Sulfate, Mineralsalze, Ă€therische Öle und SchĂ€rfemittel wie Chili oder Pfeffer sein.

Entweder muss das Spray ĂŒber den SpĂŒhkopf direkt auf die FlĂ€che gesprĂŒht werden, dann auch einen intensiv wirkenden Duft entfalten, oder mit Hilfe von Filzdepots oder Textilstreifen im Raum verteilt werden, die mit der SprayflĂŒssigkeit getrĂ€nkt sind.

Vorteile & Anwendungsbereiche von Mardersprays

Ein Marderspray kann direkt aufgesprĂŒht werden und vertreibt das Tier durch die geruchsintensiven Inhaltsstoffe, die mehr oder weniger wirksam sein können. Auch Tiere unterscheiden sich in ihren Vorlieben, so dass Duftstoffe gewĂ€hlt werden sollten, die auf mehrere Tiere unangenehm und störend wirken, dabei jedoch natĂŒrlich sind und fĂŒr den Menschen selbst geruchsneutral bleiben sollten.
Zur Auswahl stehen eine Reihe wirkungsvoller Bitter- und Duftstoffe, die dann mit dem Spray versprĂŒht und verteilt werden, um den Marder zu vertreiben. Diese sind dabei nicht giftig und fĂŒr das Tier keine Gefahr, mĂŒssen allerdings hĂ€ufiger erneuert werden, um die IntensitĂ€t des Geruchs zu bewahren. Genauso gut wirken Duftmarken-Entfernungssprays, die dann dazu gedacht sind, fremde TiergerĂŒche zu beseitigen, durch die sich ein Marder als Einzeltier herausgefordert fĂŒhlt und sofort versucht, sein Revier zu verteidigen. Die hinterlassenen SchĂ€den sind dann durchgenagte Kabel oder SchlĂ€uche.

Mardersprays kommen direkt unter der Motorhaube, aber auch im Freien, im Garten, auf Terrassen, Balkonen, Kellern und Dachböden zum Einsatz. Im Freien und im Motorraum des Fahrzeugs besteht die Gefahr, dass der Geruch durch Regen und Witterung weggewaschen wird. Viele Mardersprays erfordern vor dem Auftragen im Test auch eine intensive Motorraumreinigung und MotorwĂ€sche, damit der Inhalt effektiv aufgesprĂŒht werden kann und eine Weile hĂ€lt, sich vor allen Dingen nicht mit dem Öl- und Benzingeruch vermengt.

Vorteile & Anwendungsbereiche von Mardersprays TestMarder halten keinen Winterschlaf, so dass sie ĂŒber das ganze Jahr aktiv bleiben und damit auch eine Gefahr fĂŒr das Auto oder den Dachboden darstellen. Besonders aktiv sind die Tiere jedoch von MĂ€rz bis Juli, eine Zeit, in der die Paarung und das Großziehen der Jungtiere erfolgt. Das bewirkt die hohe AggressivitĂ€t der Marder gegen Artgenossen, besonders unter den MĂ€nnchen, die ihr Revier verteidigen und um das Weibchen durch Kampf und Sieg werben. Sowohl das Marderspray als auch das Duftentfernungsspray können hier große Wirkung tun, um die lĂ€stigen Besucher fernzuhalten.

Vorteile bieten Mardersprays durch die natĂŒrlichen Inhaltsstoffe oder Ă€therischen Öle und die tierschonende Anwendung. Steinmarder unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht und dĂŒrfen nur zu ganz bestimmten Zeiten gejagt werden, wohingegen das Töten und Vergiften eines Tieres Geldstrafen nach sich ziehen kann. Privatpersonen dĂŒrfen Marder nicht eigenmĂ€chtig jagen, können die Tiere aber vertreiben oder lebendig fangen und in einem anderen Gebiet aussetzen.

Welche Mardersprays gibt es im Handel?

Soll ein Marderspray dafĂŒr sorgen, dass die lĂ€stigen Tiere vertrieben werden, ist die Auswahl zwar groß, der Erfolg hĂ€ngt jedoch im Test davon ab, welche Duft- und Bitterstoffe verwendet werden, um das Tier gezielt zu vertreiben. Dabei soll der Marder nicht vergiftet oder getötet, sondern lediglich vom Auto oder Dachboden vertrieben werden. Das ist durch Stoffe möglich, die der Marder meidet, als unangenehm empfindet oder der allgemein den empfindlichen Geruchs- und Geschmackssinn des Tieres stört. Die Hersteller von Mardersprays nutzen dabei auch natĂŒrliche Hausmittel, die das Tier abhalten können, ein Auto oder einen Garten zu betreten. Dazu zĂ€hlen u. a. Pfeffer, Chili, Tabasco, WC-Steine, Essig, Mottenkugeln, menschlicher Urin, Menschen- und Tierhaare, KampferblĂ€tter, Mineralsalze und Ă€hnliche Wirkmittel, die es neben Sprays auch als Pulver, Schaum, Granulat oder Pasten gibt. Das Marderspray zeichnet sich durch die sehr einfache Handhabung aus, muss nur auf mehrere Stellen aufgesprĂŒht werden, um das Tier zu verjagen, das diese Duftmarken bereits von weitem wittert. Die meisten Mardersprays basieren daher auf natĂŒrlichen Inhaltsstoffen und werden auch so beworben.

Marderspray mit Arbin

Arbin ist ein chemischer und flĂŒssiger Stoff, der große Wirkung tut, auch gegen andere Tiere hilft, darunter Katzen, WĂŒhlmĂ€use, Ratten, MaulwĂŒrfe, Wildtiere, Wiesel und Ă€hnliche. Der Geruch wird von allen Tieren als sehr unangenehm empfunden, ist auch fĂŒr den Menschen leicht wahrnehmbar, jedoch nicht störend. Als Pumpspray wird der Inhalt verteilt und hĂ€lt bis zu 12 Wochen, wenn die Wetter- und Witterungsbedingungen stimmen. GĂŒnstig ist das Einreiben der Kabel im Auto mit einem Lappen.

Marderspray mit Bitterstoffen und Sulfaten

Marderspray mit Bitterstoffen und Sulfaten TestBitterstoffe und Sulfate sind eine sehr wirksame Waffe gegen Marder, die das Tier ĂŒberhaupt nicht mag. Meistens handelt es sich dabei um Naturprodukte mit effizienter Wirkung, wobei das Marderspray dann im Motorraum verteilt werden kann, auch im Garten und auf dem Dachboden Anwendung findet. Durch die Bitterstoffe werden die SchleimhĂ€ute des Tieres angegriffen, darunter entzĂŒnden sich die Augen. Das Spray setzt sich am Fell und an den Pfoten des Tieres fest und vertreibt den Marder nach gewisser Zeit, wenn er feststellt, dass die Wirkung anhĂ€lt. Vorteilhaft sind solche Mardersprays, weil sie fĂŒr den Menschen und fĂŒr das Tier ungefĂ€hrliche Wirkstoffe enthalten. Dazu ist das Spray meistens auch gegen andere Tiere wirksam, darunter gegen FĂŒchse, Wiesel und Wildtiere.
Die Spraydose muss geschĂŒttelt und großzĂŒgig im Inhalt verteilt werden. Bei einem Kraftfahrzeug ist vorab eine intensive Reinigung des Motorraums notwendig, damit das Spray gut haftet und seine Duftwirkung entfaltet. Die Haltbarkeit der Wirkung ist hervorragend und betrĂ€gt zwischen 2 bis 3 Monaten, bevor ein erneutes EinsprĂŒhen notwendig wird.

Marderspray mit Chili und SchÀrfe

Einige wenige Varianten gibt es mit Chili und Capsaicin. Die SchĂ€rfe wirkt sich auf das Schmerzempfinden und die Nerven des Tieres aus, gerade auch, wenn es in SchlĂ€uche und Kabelverbindungen beißt, die mit dem Marderspray besprĂŒht sind. Der Marder wird das Nagen sofort einstellen und die Flucht ergreifen. Die Wirkungsdauer solcher Sprays ist nicht allzu lange, der Motorraum muss entsprechend hĂ€ufiger eingesprĂŒht werden. GĂŒnstig ist, dass es sich bei dieser Sorte um ein umweltfreundliches und fĂŒr das Tier unbedenkliches Produkt handelt.

Marderspray mit Ă€therischen Ölen

Einige Hersteller setzen auf Ă€therische Öle und Mineralsalze. Bei diesen Varianten im Test handelt es sich um Repellenien, die auf Basis natĂŒrlicher und harmloser Inhaltsstoffe wirksam sind, dabei aber auch in wesentlich grĂ¶ĂŸerer Menge flĂ€chendeckend verteilt werden mĂŒssen. Die Marder reagieren darauf nur, wenn der Geruch intensiv erfolgt. Ansonsten empfinden sie den Duft nicht als Bedrohung.
HĂ€ufig enthalten diese Sprays z. B. Teebaumöl, das sehr intensiv und streng riecht. Vorteilhaft ist, dass sich Mardersprays mit Ă€therischen Ölen auch im Fell des Tieres festsetzen. SpĂ€testens bei der nĂ€chsten Fellpflege wird der Marder den unangenehmen Geruch als Geschmack zu spĂŒren kriegen und den Ort verlassen wollen. Mardersprays mit Ă€therischen Ölen können im Haus oder im Motorraum angewendet werden und bieten dem Tier einen artfremden Geruch, den es nicht mag. Das Spray haftet an verschiedenen Stellen und kann so etwas lĂ€nger bewahrt bleiben.

Marderspray: Auswertung der Kundenbewertungen

Marderspray TestWirkt es, oder wirkt es nicht? Diese Frage hat uns natĂŒrlich auch bei unserem Marderspray Test interessiert. DafĂŒr haben wir sĂ€mtliche KĂ€uferbewertungen ĂŒberprĂŒft und stellen Ihnen vor, was die Kunden zu den am hĂ€ufigsten bewerteten Mardersprays auf Amazon sagen.

Marderspray MartenEX (116 Bewertungen, 3,5 Sterne): Das Spray soll geruchsneutral und ergiebig sein und sich wegen der „halbwegs biologischen Inhaltsstoffe“ auch im HĂŒhnerstall verwenden lassen. Die meisten KĂ€ufer hatten mit diesem Spray Erfolg und konnten Marder damit vertreiben. Bei den 40 kritischen Stimmen berichten 5 KĂ€ufer davon, dass sie trotz des Sprays Marder hatten, die weiteren Kritiker bemĂ€ngeln andere Dinge, wie eine auslaufende Flasche, fehlende Gebrauchsanweisung etc.

Anti-Marder-Duftkörbchen Stop & Go (73 Bewertungen, 3,5 Sterne): Dies ist kein Marderspray, sondern ein Duftkonzentrat in einem Körbchen welches nach „gefĂ€hrlichem Feind“ riechen soll. Laut den Kunden muss man es alle 6 Monate erneuern. Die meisten KĂ€ufer sind in ihren Rezensionen verhalten. Etwa: „Es könnte sein, dass es gewirkt hat“.

Marderspray DFNT (71 Bewertungen, 4,1 Sterne): Dieses Spray ist etwas teurer als die anderen, dafĂŒr aber biologisch abbaubar. Der Preis macht dennoch vielen KĂ€ufern Sorgen, denn man muss es wohl ziemlich ausgiebig und hĂ€ufig verwenden. Dann werden Marder aber (bei den meisten) tatsĂ€chlich abgehalten. Den Duft beschreiben die KĂ€ufer als „angenehm“ und es wĂŒrde auch den Lack nicht beschĂ€digen.

Marderspray Cartrend (70 Bewertungen, 3 Sterne): Das Marderspray von Cartrend kostet nur ein Viertel des Preises vom Marderspray DFNT. Laut der KĂ€ufer muss es jede Woche neu gesprĂŒht werden und schadet nicht dem Autolack. Die KĂ€ufer, die sagen, dass es nicht funktionieren wĂŒrde, sind mehr als bei anderen Sprays wie DFNT oder MartexEX.

Marderspray norax Marder Schock (36 Bewertungen, 3,3 Sterne): Ein ebenfalls gĂŒnstiges Anti-Marder-Mittel, welches unterschiedliche Bewertungen hervorruft. Einige Marder haben sich anscheinend verzogen, andere sollen erst recht angelockt worden sein.  Manche KĂ€ufer sind sich nicht sicher ĂŒber den Nutzen.

Nach diesen Kriterien werden Mardersprays getestet:

Nach diesen Kriterien werden Mardersprays getestet TestMardersprays sind in ihrer Wirksamkeit im Test umstritten, wobei der Handel hervorragende QualitĂ€tsprodukte und wirkungsĂ€rmere Sprays bereithĂ€lt. Das Marderproblem ist in Deutschland sehr groß und betrifft auch ĂŒber das Auto hinaus HĂ€user und DachstĂŒhle und damit die Hygiene selbst. Marder bauen Nester, verteilen Urin und Kot, zerkratzen Böden und WĂ€nde und hinterlassen Haare und PfotenabdrĂŒcke. Leider sind sie nur nachts aktiv und damit sehr unauffĂ€llig, werden nicht sofort bemerkt. Das hat zur Folge, dass sich der Geruch der Verwesung und der FĂ€kalien im Laufe der Zeit im Haus verbreitet. Dazu schleppen die Tiere auch Beutereste an, darunter Aas, Maden und Fliegen, die keiner im Haus haben möchte. Wenn Marder dazu GĂ€nge bauen, um sich einfacher zu bewegen, können auch Stromkabel oder Dachisolierungen beschĂ€digt werden.

Mardersprays sind VergrĂ€mungsmittel, die das Tier rechtzeitig vertreiben, bevor sich der Schaden auswĂ€chst. Der Aufenthalt wird dem Tier durch den unangenehmen Geruch vergĂ€llt, so dass er bei hochwertigen Sprays das Weite sucht. Der Test und Vergleich dreht sich entsprechend um Mardersprays, die besonders wirksam sind, sowohl bei der Verwendung im Auto als auch auf dem Dachboden. Viele Produkte konnten sich durchsetzen, wobei sich im Test ein deutlicher Unterschied zeigte, was die Wirksamkeit im Auto betraf. Auf Dachböden und in geschlossenen RĂ€umen wirken Mardersprays sehr effektiv, auch die gĂŒnstigen Varianten, da sich ganz einfach der Geruch lĂ€nger erhĂ€lt. Der Motorraum dagegen ist Witterungsbedingungen ausgesetzt und muss fĂŒr das Auftragen des Sprays auch hĂ€ufig gereinigt werden. Dazu ĂŒberwiegt der Geruch eines fremden Tiers und steigert die Aggression des Marders ĂŒber den störenden Duft hinaus. Hier mĂŒssen dann im Test Mardersprays herangezogen werden, die mit scharfen oder bitteren Stoffen wirken, so dass nicht nur der Geruchs-, sondern auch der Geschmackssinn angegriffen wird. Sobald das Tier die Flucht ergreift und beginnt das Fell zu reinigen, schmeckt es den störenden Stoff und vermeidet das erneute Aufsuchen des Orts, an dem der gleiche Geruch vorherrscht.

Der Test umfasste Mardersprays, die leicht bedient werden konnten, dabei fĂŒr den Menschen keinen unangenehmen Geruch zeigten, an FlĂ€chen und Kabel gut hafteten und eine lĂ€ngere Wirkungsdauer gewĂ€hrleisteten. Diese lag bei vielen ausgewĂ€hlten Produkten auf mehrere Wochen verteilt. Neben einer guten Dosierung war auch die Dosierungsmenge entscheidend fĂŒr den Test und Vergleich, um die Produkte zu unterscheiden und zu platzieren. Einige Hersteller bieten zwar ein gutes Marderspray, jedoch nur in unzureichender Menge. Das ist gerade durch die Notwendigkeit des NachsprĂŒhens nachteilig, wenn die Dose nur fĂŒr ein oder zwei Anwendungen hĂ€lt. Marder besitzen innerhalb ihres Reviers manchmal auch mehrere UnterschlĂŒpfe, so dass das Marderspray an vielen FlĂ€chen verteilt werden muss. Eine höhere Dosiermenge war im Test von Vorteil.

Worauf muss ich beim Kauf eines Mardersprays achten?

FĂŒr den Kauf eines Mardersprays kann vorab etwas recherchiert werden, welche Duft- und Bitterstoffe am wirksamsten sind und von welchen Herstellern die besten Mittel vertrieben werden, die sich auch in der Praxis bewĂ€hrt haben. Die Auswahl umfasst dabei auch teure Produkte, die dann, wenn der Preis pro Liter schon so hoch ausfĂ€llt, wenigstens anstĂ€ndig wirken sollen. Mardersprays gibt es in verschiedenen DosengrĂ¶ĂŸen, sollten dabei leicht und nicht allzu hĂ€ufig verteilt werden können und einige Anwendungen erlauben. GĂŒnstig sind Produkte, die auch wirksam gegen andere lĂ€stige Tiere sind.

Menge und Doseninhalt

Mardersprays gibt es im Handel in verschiedenen DosengrĂ¶ĂŸen und sollten fĂŒr eine lĂ€ngere Verwendung mindestens einen Inhalt von 200 ml aufweisen. Besser sind die Produkte mit einem Inhalt von 500 ml, die dann auch fĂŒr mehrere Anwendungen verwendet werden können. Die sehr effektiven Mardersprays auf dem Markt sind leider nicht nur teurer, sondern auch in der Menge auf das Wesentliche reduziert. Auf den Liter umgerechnet kommt dann ein stattlicher Preis zustande, besonders wenn nur wenige Anwendungen möglich sind. Hier ist dann entscheidend, dass der Wirkstoff lange anhĂ€lt.

Duftstoffe und Filzdepos

Ein Marderspray sollte qualitativ hochwertig sein, entsprechend fĂŒr das Tier im Duftstoff sehr unangenehm wirken, jedoch nicht das Geruchsempfinden des Menschen stören. Es gibt einige Mardersprays, die sehr schlecht riechen und beim AufsprĂŒhen dann kaum ertrĂ€glich sind. Meistens sind diese Varianten dann auch erstaunlich wirkungslos beim Tier, belĂ€stigen lediglich den Menschen.

Das Marderspray sollte daher vom Menschen kaum wahrgenommen werden und relativ geruchsneutral sein. Das erlaubt dann auch eine Verteilung im Haus.

Sehr vorteilhaft sind Produkte, bei denen zum Spray auch Filzdepots mitgeliefert werden. Diese werden mit dem Inhalt des Sprays als FlĂŒssigkeit im Test getrĂ€nkt und an der gewĂŒnschten Stelle deponiert. Anders als ein einfaches AufsprĂŒhen, wird so der Duft lĂ€nger bewahrt, auf den das Tier mit Abwehr reagieren soll. Ist die Bedienung des Sprays besonders einfach, wird dieses ĂŒber den SprĂŒhkopf einfach nur verteilt, muss im Test dann in der Anwendung aber auch mehrmals und regelmĂ€ĂŸig wiederholt werden.

Wirkungsdauer und Handhabung

Schwierig ist das Herausfinden, welcher Wirkstoff nun die beste Wahl ist, da alle Inhaltsstoffe ihre Vor- und Nachteile haben, auch das Tier selbst seinen eigenen Vorlieben unterliegt. Mardersprays können entsprechend nur im Test zeigen, wie wirksam sie sind. Einige enthalten bestimmte Inhaltsstoffe, die sich allgemein bewĂ€hrt haben und intensiv und unangenehm auf verschiedene Tiere wirken. Die konzentrierte Dosierung in Mardersprays zeigt sich dabei hĂ€ufig als effizienter als die bekannten Hausmittel. GrundsĂ€tzlich wirkt sich ein störender Geruch gĂŒnstig auf die Vertreibung eines Marders aus, wenn die Wirkungsdauer eine Weile anhĂ€lt. Diese sollte mindestens eine Woche, besser noch fĂŒr ein oder zwei Monate anhalten. Die meisten teureren Sprays gestatten einen lĂ€ngeren Zeitraum der Wirksamkeit. Andere mĂŒssen nach einigen Tagen in den FlĂ€chen erneuert und nachgesprĂŒht werden. Steht genĂŒgend Inhalt in der Dose zur VerfĂŒgung, ist das nicht so schlimm. Dabei sollte die Handhabung unkompliziert und einfach sein, was letztendlich fast alle Mardersprays gestatten.

Anwendungsgebiete

Die meisten Mardersprays sind fĂŒr mehrere Einsatzgebiete geeignet, vor allen Dingen aber fĂŒr das Fahrzeug und den Dachboden. Einige können auch im Freien verwendet werden, wobei dann wieder die Wetterbedingungen miteinbezogen werden mĂŒssen. LĂ€sst sich das Marderspray gut verteilen und haftet an der aufgesprĂŒhten FlĂ€che, ist das Auto relativ sicher. Auch die Reifen sollten im Test eingesprĂŒht werden, da Marder ab und an Bisspuren hinterlassen.
In Verbindung mit der Vertreibung eines Marders durch ein Marderspray und einen unangenehmen Geruch ist es gerade im Haus wichtig, den Eingang des Tieres zu finden und, wenn es geht, zu verbarrikadieren oder zu beseitigen. BewĂ€hrt haben sich sehr intensive GerĂŒche wie Ammoniak, Teebaumöl oder Bitterstoffe.

Kurzinformation zu den fĂŒhrenden Herstellern von Mardersprays

  • Hagopur
  • Windhager
  • Hella
  • Kerbl
„Hagopur“ ist ein Hersteller fĂŒr Jagd- und Outdoorartikel, hĂ€lt ein besonders wirksames Spray bereit, das auch einen stolzen Preis hat. Es kann gegen Marder, Katzen und andere Kleintiere eingesetzt werden, ist dabei selbst fĂŒr den Menschen geruchsneutral und wird mit Filzdepots geliefert, die die Wirkungsdauer verlĂ€ngern und an dem gewĂŒnschten Ort verteilt werden. Die enthaltenen Wirk- und Duftstoffe sind sehr streng und fĂŒr das Tier unangenehm.
Der Anbieter „Windhager“ bietet ein breites Sortiment fĂŒr den Innen- und Außenbereich, rund um Haus und Garten. Dazu gehören auch Insektenschutzmittel, Produkte fĂŒr die SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung und Sonnen- und Sichtschutz. Das von „Windhager“ angebotene Marderspray ist zu 100 Prozent natĂŒrlich, heißt „Marder-Stop“ und wird in großer Flasche angeboten. Es hat einen etwas ranzigeren Geruch und hinterlĂ€sst beim AufsprĂŒhen im Motorraum auch deutlich sichtbare Spuren. Enthalten sind spezielle Bitterstoffe und Pflanzenextrakte, die verhindern, dass der Marder an die SchlĂ€uche und Isolierungen geht. Auch eine vorbeugende Wirkung ist im Test bestĂ€tigt.
„Hella“ bietet ein Marderspray auf der natĂŒrlichen Basis von Ă€therischen Ölen, das sich im Test bewĂ€hrt hat und bevorzugt in Fahrzeugen verwendet werden kann. Der artfremde Geruch stört den Marder und hilft, ihn zu vertreiben. Die Anwendung muss allerdings alle zwei bis drei Wochen wiederholt werden und großflĂ€chig erfolgen.
Vom Hersteller “Kerbl” gibt es das Marderspray „Wildstop” in einer Flasche mit dem Inhalt von 500 ml. Es funktioniert wie ein unsichtbarer Duftzaun und schĂŒtzt gegen viele unerwĂŒnschte Tierarten, darunter auch Ratten und Marder. Geeignet ist das Spray nicht nur fĂŒr den Motorraum eines Autos, sondern auch fĂŒr den Garten, den HĂŒhnerstall oder den Dachboden.
  

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Mardersprays am meisten?

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Mardersprays am meisten TestIm Handel und im Internet gibt es eine große Auswahl an Mardersprays und Duft-Entfernungssprays, die meistens in einer Ă€hnlichen Preisklasse eine hohe Wirksamkeit versprechen. WĂ€hrend der Handel jedoch hĂ€ufig auf bestimmte bekanntere Marken begrenzt ist, eröffnet das Internet ein breites Sortiment an Marken und Herstellern, aus denen gewĂ€hlt werden können und die durch die Konkurrenz auch etwas kostengĂŒnstiger zu haben sind.
Der Onlinekauf ist bequem, zur jeder Zeit und von zu Hause möglich. Die Lieferbedingungen sind heutzutage durch die Bewertungsmöglichkeit durch Kunden sehr zuverlĂ€ssig und auch im RĂŒckgaberecht dem Handel Ă€hnlich. Statt einer Kundenberatung hĂ€lt das Internet detailreiche Produktinformationen bereit, die zusĂ€tzlich durch Kundenrezensionen ergĂ€nzt werden, die das Produkt bereits in der Praxis testen und so bewerten konnten. Dadurch ist gesichert, dass das Produkt, das man erhĂ€lt, wirksam und effizient ist.

Wissenswertes & Ratgeber

Der Marder – eine kleine Geschichte

Der Marder – eine kleine Geschichte TestEtwa Anfang der 50er Jahre war der Steinmarder in Deutschland fast ausgerottet. Die Tiere wurden aufgrund ihres Pelzes gejagt, wodurch der Marder geschĂŒtzt werden musste. Der Bestand hat sich mittlerweile wieder erholt, was nicht alle Menschen freut, da Marder in Haus und Garten, ebenso am Auto viele SchĂ€den verursachen können, fĂŒr die nicht immer alle Versicherungen aufkommen.
Die Scheu vor dem Menschen hat das Tier lĂ€ngst verloren und sich in den StĂ€dten gut eingerichtet. Gerade hoch liegende Etagen, darunter der Dachschaden, ist fĂŒr den Marder verlockend, um sich dort ein Nest zu bauen. Der Dachboden bietet, Ă€hnlich wie die Motorhaube, einen lichtgeschĂŒtzten, dĂ€mmrigen Raum, in dem sich der Marder besonders wohlfĂŒhlt.

Das Tier gehört zur der Familie der hundeartigen Raubtiere, besitzt einen lang gestreckten, eher schmalen und schlanken, hĂ€ufig auch sehr geschmeidigen Körperbau. Das Fell ist rau, schwarz oder braun, kann auch Streifen und Flecken aufweisen. Der Schwanz ist lang und buschig. GefĂ€hrlich fĂŒr Haus und Garten ist der Steinmarder, der in Mitteleuropa sehr hĂ€ufig als Gattung vorkommt. GegenĂŒber dem Baummarder hat der einen weißen Kehlfleck und ist so gut zu erkennen.

Marder sind nachaktive Tiere, die tagsĂŒber schlafen und sich in ihren Bau oder ihr Versteck zurĂŒckziehen. Das macht sie so schwer zu finden. Die gebauten Nester bestehen aus Federn, Haaren und Pflanzenmaterial, sind gepolstert und fĂŒr das Tier eine gute Höhle. Nachts geht der Steinmarder auf Beutejagd und Nahrungssuche, bewegt sich dabei dicht am Boden.

Als EinzelgĂ€nger markiert der Marder sein Revier mit einem Sekret von DuftdrĂŒsen, um sich gegen die eigene Gattung zu verteidigen. Die ReviergrĂ¶ĂŸe kann bis zu 210 Hektar reichen und hĂ€ngt vom Geschlecht des Tieres ab. MĂ€nnliche Marder haben deutlich grĂ¶ĂŸere Reviere als weibliche Tiere. Ebenso Einfluss auf die ReviergrĂ¶ĂŸe hat die Jahreszeit, da das Revier im Winter kleiner ausfĂ€llt als im Sommer. Bestimmt wird es zusĂ€tzlich durch das vorhandene Nahrungsangebot.

Ein Marder ist ein Allesfresser und daher sehr anpassungsfĂ€hig. Bevorzugt ernĂ€hrt sich das Tier von Fleisch, Maden, Fliegen, RegenwĂŒrmern und Kleintieren. Der Marder frisst im Grunde das, was er erlegen kann. Das können auch kleine Vögel oder SĂ€ugetiere sein. In den kargeren Jahreszeiten ernĂ€hrt sich der Marder von NĂŒssen, FrĂŒchten und Beeren, raubt auch zu gerne die Eier aus fremden Nestern. Da der Marder relativ gierig ist, erlegt er hĂ€ufig eine grĂ¶ĂŸere Beutemenge als er fressen kann. Der Rest wird gehortet und versteckt, was fĂŒr den Aufenthalt auf einem Dachboden dann hygienisch nicht von Vorteil ist.

Die Kabel in einem Fahrzeug gehören nicht zur Nahrung eines Marders, lediglich Jungtiere knabbern ab und zu aus Neugierde am Plastik. Meistens ist die BeschĂ€digung im Fahrzeug mit RevierkĂ€mpfen verbunden, wenn der Marder ein anderes Tier wittert und den Geruch wegbeißen möchte.
Gute Köder fĂŒr eine Falle sind Eier, Fleisch, FrĂŒchte oder Fisch. Auch Pansen eignet sich, da dieser besonders geruchsintensiv ist. Bei Stein- und Hausmardern können die Eier roh, gekocht oder geschĂ€lt sein und verlocken das Tier gewöhnlich, die Falle zu betreten, die sich dann durch einen Auslöser schließt, das Tier lebendig einfĂ€ngt. Eine Alternative ist Hunde- oder Katzenfutter.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Mader

Praktische Tipps fĂŒr das Erkennen von Marderspuren
Zahlen, Daten, Fakten rund um den Mader TestMarder galten frĂŒher als lĂ€stige Tiere, weil sie nicht nur Kratzspuren, Kot und Urin hinterließen, sondern auch HĂŒhner und anderes Kleintier jagten und töteten. Das Tier hat schnell erkannt, dass es bessere Überlebenschancen in den StĂ€dten der Menschen hat. So sĂŒĂŸ das Tier auch erscheint, so viel Schaden richtet es an. Das betrifft nicht nur die Motorhaube eines Autos, sondern auch den Garten oder Dachboden eines Hauses.
Der Marder ist ein aufgewecktes, flinkes und sehr neugieriges Tier. Er jagt in einem eher großen Revier, auch wenn es sich um Einzeltiere handelt. Ein Auto bietet fĂŒr Marder ein gutes Versteck, schĂŒtzt vor Licht und LĂ€rm. GefĂ€hrlich wird es, wenn das Tier andere Artgenossen wittert und versucht, den lĂ€stigen Geruch wegzubeißen, wobei Kabel und SchlĂ€uche in Mitleidenschaft gezogen werden.

Vertrieben oder gar nicht erst angelockt werden kann ein Marder durch bestimmte Vorkehrungen. Neben der Verwendung von Mardersprays und Marderschrecks, kann darauf geachtet werden, dass der Marder im Freien keine Nahrung findet, dass z. B. Fenster und TĂŒren zu Vorratskammern, Kellern und KĂŒchen geschlossen bleiben, auch ein vorhandener Tierstall gut verriegelt ist.
Bedacht werden muss, dass ein Marder keinen Winterschlaf hĂ€lt, damit das ganze Jahr ĂŒber aktiv ist, auch bei Schnee und KĂ€lte jagt. WĂ€hrend der Sommer eine ErnĂ€hrung aus viel Frucht, Beeren und NĂŒssen gestattet, erbeutet der Marder im Winter alles, was er erreichen kann. Als Allesfresser zĂ€hlen dazu auch menschliche Nahrung oder die HĂŒhnereier im Stall auf dem Land.

Hat sich ein Marder erst einmal auf einem Dachboden eingerichtet, ist die Hygiene in Gefahr, da Marder viele Spuren hinterlassen, auch Nahrungsreste, Aas und Maden anschleppen, dazu Urin und Kot verteilen, was bald im Haus zu riechen ist. Da die Tiere scheu und nachtaktiv sind, kann die Anwesenheit tagsĂŒber nicht immer gleich bemerkt werden. Werden vom Dachboden eigenartige GerĂ€usche vernommen, darunter kratzende und tappende GerĂ€usche, sollte der Ort schnellstmöglich auf Marderspuren ĂŒberprĂŒft werden. Das können Kotreste, Haare oder PfotenabdrĂŒcke sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann einen Köder auslegen, z. B. etwas Hunde- oder Katzenfutter, das mit einer Spur von Mehl oder Sand umgeben wird.

Der Marder kann diesem Köder nicht widerstehen und wird AbdrĂŒcke hinterlassen. Sie Ă€hneln im Test und Vergleich denen von Katzen, allerdings mit KrallenabdrĂŒcken. Ratten- oder MĂ€useabdrĂŒcke sind wesentlich kleiner und gut zu unterscheiden.

Die 10 wichtigsten Fragen rund um das Thema „Marder und Marderspray“

1. Sind Marder EinzelgÀnger oder Rudeltiere?
Marder sind Einzeltiere, besonders Steinmarder, die sich allzu gerne in der menschlichen Umgebung, am Auto oder auf dem Dachboden aufhalten. Als Einzeltier verteidigen sie eine ReviergrĂ¶ĂŸe zwischen 10 und 210 Hektar. Das macht die Jagd auf das Tier auch so schwierig, auch wenn nicht mit einer grĂ¶ĂŸeren Menge an Mardern zu rechnen ist, werden die ersten Hinweise entdeckt, dass ein Marder im Haus ist oder am Auto war. Als EinzelgĂ€nger markieren Marder ihr Revier mit Duftmarken. Das ist dann auch im Auto und im Motorraum der Fall. Wird das Fahrzeug dann durch ein anderes Tier entdeckt und erkundet, fĂŒhlt es sich durch die Reviermarkierung provoziert und beginnt, den Duft wegzubeißen, attackiert damit die Kabel und andere Verbindungen im Motorraum.

2. Woran lÀsst sich erkennen, dass ein Marder auf dem Dachboden oder am Auto war?
Im Auto ist meistens sofort sichtbar, dass ein Marder zugange war. Die SchĂ€den sind nicht unerheblich, bestehen meistens aus angenagten Kabeln und SchlĂ€uchen. Auch wenn es sich um kleinere Bisse handelt, entstehen im Test teure FolgeschĂ€den, gerade auch, wenn nicht rechtzeitig erkannt wurde, dass die Kabel beschĂ€digt sind. Ein angebissener Schlauch kann zu einem ĂŒberhitzten Triebwerk fĂŒhren oder sogar einen Motorschaden auslösen. Beliebt bei Mardern sind auch die Gummimanschetten, die wiederum die Lenkung beeintrĂ€chtigen.
Angenagt werden die SchlĂ€uche fĂŒr das KĂŒhl- und Scheibenwischwasser, ZĂŒndkabel, FaltenbĂ€lge fĂŒr den Antrieb und die Lenkung, DĂ€mm- und Isoliermatten, Stromkabel und deren Isolierungen, manchmal auch die Keilriemen, BremsschlĂ€uche Kraftstoffleitungen und sogar die Autoreifen.
Im Haus oder auf dem Dachboden lassen sich Marder daran erkennen, weil sie Spuren hinterlassen, darunter Urinmarkierungen, Kratzspuren, Beutereste, PfotenabdrĂŒcke, Haare oder Kot. Die Tiere selbst sind eher schwer zu Gesicht zu bekommen, daher sollten Garten und Dachboden hĂ€ufiger auf diese Hinterlassenschaften ĂŒberprĂŒft werden.

3. Wann sind Marder am aktivsten?
Besonders kritisch ist die Zeit zwischen MĂ€rz bis Juli. Hier paaren sich die Tiere und legen ihre Reviere fest, bekĂ€mpfen einander und sind besonders aggressiv. Das betrifft nicht nur die Werbezeit, sondern gerade auch die Zeit, in denen die Jungtiere großgezogen werden. Der Marder ist ĂŒber das Jahr aktiv, hat aber einen bestimmten Rhythmus, in denen die AktivitĂ€ten verstĂ€rkt ausfallen. WĂ€hrend der Paarungs- und Austragezeit, die etwa in den MĂ€rz und April fĂ€llt, versorgen Marderweibchen ihre Jungtiere bis zu 6 Monate. Die Tragezeit selbst dauert nur einen Monat.
Da AutoschĂ€den nur durch RevierkĂ€mpfe entstehen und durch aggressive Verteidigung gegen Artgenossen, spielt die Paarungszeit eine wichtige Rolle, um entsprechende Mittel und Marderabwehrmethoden einzusetzen. Das betrifft besonders die mĂ€nnlichen Tiere, die ihre Artgenossen ĂŒber große Entfernungen wittern.

4. Wie sieht ein Mardernest aus?
Das Nest eines Marders wird aus Tierhaaren, Federn, Pflanzenresten und Baumrinden zusammengebaut. Marder verteilen dabei in ihrem relativ großen Revier mehrere SchlafplĂ€tze, bauen entsprechend im Test auch mehrere Nester, die dann regelmĂ€ĂŸig aufgesucht werden. Das macht auch die Vertreibung schwierig, da ein gefundener Bau mit Nest zwar mit einem Marderspray behandelt werden kann und das Tier vertreibt, dieses aber in einem anderen Nest im gleichen Revier abwartet, bis sich der Geruch verzieht und zurĂŒckkehren kann. Ein NachsprĂŒhen ist daher regelmĂ€ĂŸig notwendig, sobald ein Marder entdeckt wurde wurde.

5. Darf der Marder getötet oder vergiftet werden?
Der Marder darf nur zu bestimmten Zeiten und unter strengen Vorschriften gejagt werden und unterliegt dem Jagdrecht. Ansonsten bestehen Schonzeiten, um die Jungtiere und die Paarung störungsfrei zu ermöglichen. Diese erlauben z. B. im Test auch nicht, dass ein Tier eingefangen und umgesiedelt werden darf.
FĂŒr Privatleute ist das Töten eines Marders strafbar und zieht Geldbußen nach sich. Auch JĂ€ger mĂŒssen sich an die Vorschriften halten und können nur die Tiere nur bedingt und mit Genehmigung jagen. Strafbar macht sich ein Privatmensch auch, wenn Fallen verwendet werden, fĂŒr die ebenfalls ein Lehrgang und eine Genehmigung notwendig sind. Die Falle darf nur als Lebendfalle und mit Sachkenntnis aufgestellt werden. Auch die Art der Falle sollte gestatten, dass sich das Tier keinesfalls verletzt. Der Einsatz von Mardersprays oder einem Marderschreck ist daher weitaus gĂŒnstiger und auch erlaubt, da das Tier durch diese Abwehrmittel nur vertrieben wird.

6. Was empfiehlt der ADAC bei Problemen mit Mardern?
Der ADAC empfiehlt eine Kombination aus Abwehrmitteln, darunter die Verwendung von Marderschrecks mit elektrischer oder Ultraschallwirkung, Mardersprays und Duftentfernungssprays. Am Auto ist der Überblick etwas einfacher, die Abwehr jedoch schwieriger. Ratsam ist ein Unterstellen in einer fĂŒr das Tier unzugĂ€nglichen Garage und die regelmĂ€ĂŸige ÜberprĂŒfung aller Kabel und SchlĂ€uche.

7. Was hÀlt den Marder vom Fahrzeug fern?
Der Marder reagiert auf verschiedene Mittel, hat einen sehr empfindlichen Geruchssinn und kann mit Mardersprays vertrieben werden, die besonders intensive und störende Duftinhaltsstoffe enthalten. Genauso wirken elektrische StĂ¶ĂŸe oder Ultraschallwellen.
Als Vorbereitung kann ein Duftentfernungsspray auf den SchlÀuchen aufgetragen werden, da Marder das Auto nur dann beschÀdigen, wenn sie andere Artgenossen wittern.

8. Welche SchÀden kann ein Marder anrichten?
Marder sind nicht umsonst fĂŒr das Fahrzeug eine besonders große Plage, wenn dieses im Außenbereich und Freien steht. Nur zu gerne werden ZĂŒndkabel, KĂŒhlwasserschlĂ€uche, Verbindungen, Gummimanschetten und Isoliermatten angeknabbert, mitunter sogar Keilriemen und Reifen. Im Haus zerkratzt der Marder WĂ€nde und Boden, hinterlĂ€sst unhygienische Spuren, baut sogar GĂ€nge und Nester. Eine Vertreibung ist daher besonders notwendig, da die Hinterlassenschaften auf dem Dachboden auch zu unangenehmen GerĂŒchen fĂŒhren können.

9. Welche Kosten können bei einem Marderschaden entstehen?
Bestimmte Bereiche im Motorraum sind besonders betroffen, darunter KunststoffschlĂ€uche, Leitungen, KĂŒhl- und ScheibenwasserschlĂ€uche, Isoliermatten, Strom- und ZĂŒndkabel. Die SchĂ€den können dann direkt erfolgen oder FolgeschĂ€den sein. Direkte SchĂ€den können relativ gĂŒnstig behoben werden, wenn sie im Test schnell entdeckt werden, was nicht immer möglich ist. Das betrifft beschĂ€digte oder zerbissene Kabel und SchlĂ€uche. Eine Reparatur liegt dann bei Kosten zwischen 50 bis 150 Euro.
Unangenehmer und teuer sind FolgeschĂ€den. Wurde ein beschĂ€digtes Kabel oder ein angebissener Schlauch nicht entdeckt, kann der Schaden bis zu einem Motorschaden fĂŒhren, wenn z. B. der KĂŒhlwasserschlauch angebissen ist, das KĂŒhlwasser auslĂ€uft und der Motor ĂŒberhitzt. Auch die Lenkung kann beeinflusst werden, wenn die Gummimanschetten angenagt wurden und ĂŒber die Kosten auch zu lebensgefĂ€hrlichen UnfĂ€llen fĂŒhren. Sind FolgeschĂ€den entstanden, wird die Reparatur teuer und kann bis zu mehreren 1.000 Euros betragen.

10. Was zahlt die Versicherung bei einem Marderschaden?
Ein Marderschaden ist bei regulĂ€ren Versicherungen fĂŒr das Fahrzeug nicht in der Versicherung inbegriffen, so dass zwar einige Versicherungen die kleineren und direkten SchĂ€den ĂŒbernehmen, z. B. BeschĂ€digungen am ZĂŒndkabel oder an den KĂŒhlwasserschlĂ€uchen, FolgeschĂ€den jedoch nicht bezahlt werden. FĂŒr diese muss eine gesonderte Versicherung gegen MarderschĂ€den abgeschlossen werden.

Alternativen zu einem Marderspray

Alternativen zu einem Marderspray TestUm das hartnĂ€ckige Tier vom eigenen Auto abzuhalten, gibt es auch andere Alternativen als das Marderspray, darunter den Marderschreck. Dabei handelt es sich um ein GerĂ€t, das im Fahrzeug verwendet wird und den Schutz vor SchĂ€den gewĂ€hrleistet. Die GerĂ€te können elektrisch oder mit Ultraschall funktionieren. Beim Elektro-Marderschreck wird das Tier ĂŒber Elektroimpulse gehindert, das Fahrzeug zu betreten. Das GerĂ€t wird direkt im Motorraum angebracht und besitzt ein MetallplĂ€ttchen fĂŒr die StromĂŒbertragung. Der Ultraschall-Marderschreck erzeugt einen Schalldruck von etwa 200 Dezibel und einen dazugehörigen hohen Ton, der fĂŒr das Tier unangenehm ist.

Ebenso effektiv kann im Test eine Marderfalle sein, die dann auch etwas tiergerechter ist und erlaubt, das Tier sowohl zu fangen als auch danach wieder freizulassen. Das ist durch ein Fallensystem mit Fangvorrichtung möglich, wobei die Lebendfalle dem Tierschutz entspricht. Der Marder gehört zum Haarwild und darf entsprechend nicht getötet oder vergiftet werden, ohne dass man sich strafbar macht. Meistens sind Marderfallen etwa ein Meter lang, bestehen aus einem vergitterten KĂ€fig oder aus einer Holzkonstruktion, die sich an verschiedenen Stellen öffnen lĂ€sst. Es handelt sich dabei im Test um Durchlauffallen, die fĂŒr das Tier von beiden Seiten zugĂ€nglich ist. Das ist wichtig, da der Marder nur dann in die Falle freiwillig lĂ€uft. Wittert das Tier eine Sackgasse, betritt er die Falle nicht.
Gelockt wird das Tier mit einem Köder, der auf einem Auslöser liegt. Betritt das Tier die Falle und berĂŒhrt den Köder, erfolgt bei ausreichender Resonanz das Schließen beider EingĂ€nge zur gleichen Zeit. Das Tier sitzt in der Falle. Dabei darf der Auslöser nicht zu frĂŒh losgehen, da Marder die Falle erst einmal erkunden werden, bevor sie sich hineinwagen. Wichtig ist im Test daher eine große Falle mit ausreichend Platz. Ein Marder erreicht eine GrĂ¶ĂŸe von bis zu 55 Zentimeter.

Im Haus oder im Garten selbst können Marder ebenfalls viel Schaden anrichten. Dann kann versucht werden, die Tiere mit einem Ultraschall-Abwehrsystem zu vertreiben, wobei diese Methode eher prĂ€ventiv ist und nicht immer den gewĂŒnschten Erfolg nach sich zieht. Marder zeichnen sich gerade durch ihre Emsigkeit aus, was sich im Test auch bei der Verwendung verschiedener Mardersprays bestĂ€tigt. Wenn die Duftmarkten des Sprays fĂŒr den Menschen kaum noch ertrĂ€glich sind, fĂŒhlt sich das Tier zum Teil angezogen und richtet dann noch mehr Schaden an. Das macht eine gute Auswahl der Produkte notwendig, wohingegen andere genau das Gegenteil erreichen.

NĂŒtzliche weiterfĂŒhrende Links und Quellen

Wie Marder Hausbewohner in den Wahnsinn treiben:
https://www.welt.de/wissenschaft/article166197024/Wie-Marder-Hausbesitzer-in-den-Wahnsinn-treiben.html

Marder im Haus – was tun?
https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_60793746/marder-im-haus-wie-sie-steinmarder-vertreiben.html

Alles ĂŒber den Steinmarder:
http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/002/00107-Steinmarder/mz00107-Steinmarder.html

Marder vertreiben – das Tier und seine Gewohnheiten:
http://www.ungeziefer-loswerden.de/marder/

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