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Bewegungsmelder im Test auf ExpertenTesten
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Bewegungsmelder Test - so mĂŒssen Sie nie wieder im Dunkeln ins Haus - Vergleich der besten Bewegungsmelder 2019

Mit einem Bewegungsmelder lassen sich Straßen, Wege und GĂ€nge bei Dunkelheit bestens beleuchten. Die besten Produkte hat unser Team nach Lesung zahlreicher Tests im Internet in einer Bestenliste veröffentlicht und ebenso Bewertungen fĂŒr Maße, Gewicht und einiges mehr abgegeben.

Bewegungsmelder Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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08-Wentronic-ODA-Infrarot-BewegungsmelderModerne HĂ€user besitzen mittlerweile fast alle HaustĂŒren und EingĂ€nge, die in irgendeiner Form abgesichert sind, sei es durch VideoĂŒberwachung, einen Sicherheitsdienst oder durch GerĂ€te wie Bewegungsmelder, die Auskunft darĂŒber geben, was vor der HaustĂŒr geschieht. Bewegungsmelder kommen allerdings auch noch in anderen Bereichen zum Einsatz, wobei das Gebiet der Security und Überwachung den wichtigsten Teil einnimmt, darunter z. B. in SupermĂ€rkten oder Firmengebieten.

Aber auch immer mehr Privathaushalte sichern sich hier ab und nicht selten genug gehen dann schon einmal beim Nachbarn die Außenlampen an, wenn jemand am GrundstĂŒck oder an der HaustĂŒr vorĂŒbergeht.

Auch fĂŒr den Innenbereich ist diese Kombination von Bewegungsmelder und Lichtschaltung besonders effektiv und sinnvoll, so dass in den WohnrĂ€umen ĂŒber das GerĂ€t die Beleuchtung reguliert werden kann und damit eine Ersparnis der Stromkosten möglich wird. Der Einsatz solcher GerĂ€te ist also sehr vielseitig und wird in einem Bewegungsmelder Test nĂ€her betrachtet und getestet.

Was ist ein Bewegungsmelder?

Allgemein gesprochen stellt ein Bewegungssender immer einen Sensor dar, der alle Bewegungen in der unmittelbaren Umgebung wahrnimmt und darauf dementsprechend reagiert. Das funktioniert im Grunde wie ein elektrischer Schalter, der dann, je nach GerĂ€tetyp, Bewegung erkennt und einen Alarm startet, ein Signal ĂŒbermittelt oder die Beleuchtung einschaltet.

licht-im-dunklenDa sich auch die Technologie immer weiter verbessert, haben Bewegungsmelder aus dem Außenbereich schnell in das Innere der HĂ€user gefunden, darunter als Kopplung an die gesamte Innenbeleuchtung, die dann ĂŒber das GerĂ€t gesteuert wird. Sobald eine Person den Raum betritt, schaltet der Bewegungsmeldung durch die TemperaturverĂ€nderung das Licht an bzw. wieder aus, wenn das Zimmer verlassen wird. Dadurch wird der Lichtschalter selbst nicht mehr benötigt und gleichzeitig Strom gespart, da die Beleuchtung nur dann eingeschaltet ist, wenn sie tatsĂ€chlich benötigt wird.

Bewegungsmelder arbeiten auf verschiedene Weise, einmal aktiv durch elektromagnetische Wellen, wobei hier von einem Doppelradar gesprochen wird, ebenfalls aktiv durch Ultraschall oder auf passive Art und Weise per Infrarotstrahlung. Viele Modelle weisen auch eine Kombination dieser Sensortechnik auf und können somit dann auch mehrere Bereiche abdecken, nicht alleine nur Bewegung erkennen, sondern auch explizit Personen, die sich im Erfassungsbereich befinden.

Die am hĂ€ufigsten zum Einsatz kommende Variante ist der PIR-Sensor. Er reagiert direkt, wenn ein Mensch an der HaustĂŒr vorbeigeht. Die Verwendungsmöglichkeiten sind aber heutzutage vielseitig, so kann der Bewegungsmelder Lichtschalter, Einbruch- und PrĂ€senzmelder oder allgemein Bestandteil von Signalanlagen sein, die einen daran gekoppelten Vorgang auslösen.

Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

Die meisten GerĂ€te arbeiten mit dem PIR-Sensor, der wiederum PyroelektrizitĂ€t nutzt, die auf der EmpfĂ€ngerflĂ€che auf VerĂ€nderungen der Temperatur reagiert. Das geschieht durch eine Änderung des Strahlungsflusses durch Infrarot, sobald im Bereich der WellenlĂ€nge Menschen, Tiere oder Autos erscheinen. Der Sensor reagiert dabei nicht auf Unterschiede der WĂ€rme selbst, wenn sie auf natĂŒrlichem Weg hervorgerufen wird, also z. B. auf die normale Sonnenstrahlung, er wird alleine durch sich Ă€ndernde Signale aktiviert, wenn also eine Person auftaucht oder eine Bewegung direkt im Detektionsbereich stattfindet.

Das, was auf den Modellen als gewölbte Kuppel zu sehen ist, ist die Sammellinse aus trĂŒbem Kunststoff, unter der sich das Infrarotlicht befindet. Die Vielfachlinse dient der Sammlung des infraroten Lichts und ist mit Richtungssektoren verbunden, die auf einer SensorflĂ€che liegen. Dabei wird Licht immer zurĂŒckgestreut, und sobald sich im Erfassungsbereich etwas bewegt, das eine höhere Temperatur als der Hintergrund aufweist, reagiert der Sensor ĂŒber einen FĂ€cher aus Sichtsektoren, bei denen die WĂ€rmeflĂ€che als Abfolge registriert wird, einmal sichtbar ist und dann im Sichtschatten verschwindet. Dieser Wechsel mit minimal verzögerter TemperaturĂ€nderung erzeugt ein elektrisches Signal, um dann einen Alarm oder eine Lichtschaltung auszulösen.

Daneben weisen die Bewegungsmelder zwei Einstellfunktionen auf, die das Licht und die Zeit betreffen. FĂŒr den Einsatz bei Tageslicht oder Dunkelheit gibt es ein DĂ€mmerungspotentiometer, ĂŒber das festgelegt wird, ab wann und in welchem Grad der Dunkelheit das GerĂ€t das Licht einschaltet. Daneben gibt es den Zeitschalter, der die Zeitspanne festlegt, in der sich das Licht ein- und wieder ausschaltet.

Das GerĂ€t wird so eingestellt, dass es erst bei einem bestimmten DĂ€mmerungsgrad die Beleuchtung einschaltet und nach der eingestellten Zeit wieder abstellt. Dabei schaltet der Bewegungsmelder automatisch wieder auf die ursprĂŒngliche Einstellung zurĂŒck und reagiert auf die nĂ€chste Bewegung im Ziel- und Erfassungsbereich. Das macht möglich, dass Querbewegung, das erstmalige Eintreten aber auch ein rasches NĂ€herkommen durch das GerĂ€t erfasst wird. Die Empfindlichkeit der Modelle ist regulierbar.

Diese Sensoren sind reine EmpfĂ€nger und senden keine Strahlung zurĂŒck, wie es bei aktiven Sensoren der Fall ist. Bewegungsmelder arbeiten mit Gleichstrom bzw. in der Verbindung mit anderem technischen Equipment, darunter Funk, Leitungsverbindungen oder dem Bussystem.

Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es und wo kommen sie zum Einsatz?

Bewegungsmelder, die am hĂ€ufigsten zum Einsatz kommen, sind Radar-, Ultraschall und Infrarot-Melder. Über einen Sensor werden die Bewegungen erkannt, der Sensor wiederum ist mit einem Schalter gekoppelt. Wie oben bereits erklĂ€rt, ist die Funktionsweise aktiv oder passiv. Aktive Sensoren reagieren durch elektromagnetische Wellen, Ultraschall oder einen Doppelradar, passive durch Infrarotstrahlung, wobei der Sensor hier keine Wellen aussendet, sondern alleine als eine Art EmpfĂ€nger fungiert.

Der Radar-Bewegungsmelder

Dieses Modell reagiert mit dem Aussenden elektromagnetischer Wellen, die ĂŒber einen Sender ausgestrahlt werden. Sobald das geschieht, werden diese Signale wiederum von allen, sich in der Umgebung befindenden Objekten reflektiert und an den Bewegungsmelder als EmpfĂ€nger wieder zurĂŒckgegeben. Die Differenz der ausgesendeten Signale bis zurĂŒck zum Empfang durch das GerĂ€t kann als zeitliche Entfernung gemessen werden.

Solche Modelle eigneten sich in vielen Tests besonders gut in Gebieten, in denen die Bewegung selbst gemessen und erkannt werden sollte. Sie sind durch die Radartechnik sehr empfindlich und reagierten in diversen Tests auf alles, was sich unmittelbar bewegt, ob nun weg oder auf das Haus oder das GrundstĂŒck zu.

Ideal ist zwar das Anbringen im Außenbereich bei dieser Art des Modells, allerdings ist hier wichtig zu beachten, wo der Bewegungsmelder tatsĂ€chlich montiert wurde. Nachteil bleibt, dass bei einer falschen oder unvorteilhaften Positionierung auch Meldungen erfolgen, die unerwĂŒnscht sind. Solche Signale werden als Bewegung gedeutet, sind aber keine Gefahr, darunter Wind oder die Bewegung durch diesen von BĂ€umen und StrĂ€uchern.

Ein Vorteil in externen Tests war, dass dieser Bewegungsmelder durch den Radar auch Bewegung durch Holz oder Glas wahrnimmt. Radar-Bewegungsmelder waren in allen Tests unabhÀngig von Wetter und Temperaturen, daher waren sie weniger anfÀllig als andere Modelle. Eine Kombination dieses Typs lÀsst sich beispielsweise mit einem Lichtschalter kombinieren.

Der Ultraschall-Bewegungsmelder

Beim Ultraschall-Melder handelt es sich ebenfalls um ein aktiv zum Einsatz kommendes GerĂ€t, das Signale bzw. Wellen aussenden und empfangen kann. Die Ausstrahlung dieser Wellen erfolgte in Tests ĂŒber Ultraschall. DafĂŒr besitzt das Modell einen Sender, von dem dieses Signal gesendet wird und einen EmpfĂ€nger, ĂŒber den die Reflexionen von den Umgebungsobjekten wieder empfangen werden. Dabei werden alle Schallwellen und Reflexionen vom GerĂ€t als Änderung des Außenbereichs wahrgenommen und registriert. Das erfolgt als eine Unterbrechung der Meldelinie.

Da Ultraschallwellen durch die Luft ĂŒbertragen werden, eignete sich das GerĂ€t in einem Testnicht fĂŒr alle Einsatzbereiche. Schwierig wurde es in einem Test bei Abdeckungen, hinter Gardinen oder ĂŒber Heizkörpern. Auch in der NĂ€he einer LĂŒftung im Test war der Bewegungsmelder in seiner Funktion eingeschrĂ€nkt. Das Gleiche gilt fĂŒr sich in der NĂ€he befindende starke Schallquellen oder beweglich aufgehĂ€ngte GegenstĂ€nde oder Objekte, so z. B. eine Deckenlampe.

Der Infrarot-Bewegungsmelder

abdeckung-aussen-infrarotInfrarot ist eine der Varianten, die am hĂ€ufigsten zum Einsatz kommt. Dieser Sensor-Typ wird als PIR-Sensor, das heißt „passive infrared“, bezeichnet. Weshalb dieser Sensor als „passiv“ bezeichnet wird, liegt daran, dass er selbst keine Strahlung abgibt, sondern nur Infrarotstrahlung aufnimmt bzw. empfĂ€ngt. Genauer heißt das, dass der Bewegungsmelder dann auf VerĂ€nderungen der Temperatur reagiert, die in seiner Umgebung auftreten. Das kann allerdings nur dann erfolgen, wenn die VerĂ€nderung direkt im Detektionsbereich stattfindet, so z. B. wenn ein Mensch oder Tier an der TĂŒr vorbeilĂ€uft.

Sobald das Infrarotlicht durch den Sender als VerĂ€nderung wahrgenommen und empfangen wird, passiert es Richtungssektoren und sammelt sich in einer Vielfachlinse, bevor es den Sensor endgĂŒltig erreicht. Daher nimmt der Bewegungsmelder, gegenĂŒber den anderen GerĂ€ten, die Umgebung nicht als eine Art Einheit wahr, sondern unterteilt diese in ein Raster. Wenn sich nun ein Mensch oder Objekt innerhalb des Detektionsbereichs aufhĂ€lt und bewegt, unterscheidet sich die OberflĂ€chen- oder Körpertemperatur von der der Umgebungstemperatur.

Der Sensor erfasst demnach den Wechsel zwischen warm und kalt, und diese TemperaturĂ€nderung löst ein elektrisches Signal aus, das dann verarbeitet, verstĂ€rkt wird und dazu fĂŒhrt, dass ein ĂŒber elektrischen Strom arbeitender Schalter, der mit dem GerĂ€t gekoppelt ist, eingeschaltet wird. Nicht nur direkte Bewegungen oder Querbewegungen unterhalb des Detektors, auch der Eintritt in das Detektionsfeld bei schnellem NĂ€herkommen werden registriert. Nachteil der Infrarot-GerĂ€te bleibt, dass sehr langsame Bewegungen oder Schritte, die sich vom Detektionsfeld hinwegbewegen, schlecht erfasst bzw. gar nicht erkannt werden.

Dabei ist die Empfindlichkeit des Sensors unterschiedlich und kann sich auch als Erkennung negativ auswirken. Menschliche Haut wird z. B. frĂŒher erkannt als Kleidung, da diese ja die Körpertemperatur und WĂ€rme abschirmt. Gut isolierte Winterbekleidung kann demnach nachteilig fĂŒr die Bewegungserkennung sein. Ähnlich ist es, wenn das Haus mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist, da diese die FunktionstĂŒchtigkeit des Infrarot-Sensors beeinflusst. Das liegt daran, dass ein großflĂ€chiger Bereich durch die Heizung mit WĂ€rme versorgt wird, so dass diese dann vom Sensor als Bewegung erkannt wird, da die Temperatur sich verĂ€ndert. Hier ist die Wahl fĂŒr einen anderen GerĂ€tetyp ratsam.

Der Doppelradar-Bewegungsmelder

Diese Variante basiert auf bewĂ€hrter MilitĂ€rtechnik und reagiert unabhĂ€ngig von WĂ€rmeeinstrahlung und TemperaturverĂ€nderung. Der Doppelradar-Bewegungsmelder durchdringt mit seiner Hochfrequenzsensortechnik auch Holz, Glas und WĂ€nde aus Leichtbaumaterial. Das bedeutet wiederum, dass so ein GerĂ€t in einem Test auch im Innenbereich angebracht werden konnte, obwohl es den Außenbereich absichern sollte. Damit war der Bewegungsmelder in einem Test vor Sabotage und Manipulation geschĂŒtzt und reagierte auf jede Bewegung, die innen und außerhalb stattfand.

Das Bewegungsmeldesystem lĂ€sst sich auch noch einmal nach Einsatzgebiet unterteilen, in Bewegungsmelder fĂŒr den Innen- und den Außenbereich.

Innenbereich

Der Bewegungsmelder mit Lichtschaltung

bad-lichtDer integrierte Lichtschalter als Bewegungsmelder wird sehr hĂ€ufig gekauft und ist besonders fĂŒr den Innenbereich hilfreich. Als Lichtschalter kann dieser Sensor dann auch mit einem DĂ€mmerungsschalter kombiniert sein. Das bewirkt, dass so ein Sensor in diesem Fall erst dann aktiviert wird, wenn die normale Tageshelligkeit der unmittelbaren Umgebung unter einen bestimmten Schwellenwert sinkt, der meistens bei den verschiedenen Modellen auch einstellbar ist.

Dadurch kann dann der Sensor nur bei Dunkelheit aktiv werden oder auch verhindern, dass sich die Lichtschaltung selbst aktiviert, auch wenn noch genĂŒgend Licht vorhanden ist. Sobald der Schwellenwert dann unterschritten wird und eine ausgemachte WĂ€rmequelle sich bewegt bzw. den Detektorbereich des Melders erreicht, schaltet sich das Licht fĂŒr eine bestimmte Zeit ein und bleibt an, bis die Zeitspanne wieder abgelaufen ist.

Auf diese Weise kann im Zimmer natĂŒrlich auch der Strom gespart werden, da die Regulation der Innenbeleuchtung ebenfalls ĂŒber den Bewegungsmelder erfolgt und diese nur dann eingeschaltet wird, wenn sie tatsĂ€chlich benötigt wird.

Der Bewegungsmelder im Badezimmer

Mittlerweile gibt es auch Modelle, die mit den WasserhÀhnen im Badezimmer gekoppelt werden können. Sobald das Wasser eingeschaltet werden soll, muss dazu nicht erst der Hahn auf- bzw. abgedreht werden. Eine verfeinerte Möglichkeit ist der Bewegungsmelder im Seifenspender.

Außenbereich

Der Bewegungsmelder fĂŒr die Steuerung der Außenbeleuchtung

Ähnlich, wie beim Einsatz im Innenbereich kann der Bewegungsmelder auch im Außenbereich als Beleuchtung und Lichtschalter fungieren. Ist das GerĂ€t mit einem DĂ€mmerungssensor gekoppelt, wird so ebenfalls Strom gespart und das Einschalten der Beleuchtung findet bei ausreichendem Tageslicht nicht statt. Hier ist auf dem Markt auch die umgekehrte Form zu erwerben, dass die gesamte Beleuchtungsanlage bereits einen Bewegungsmelder enthĂ€lt und so kein zusĂ€tzlicher gekauft und angeschlossen werden muss.

Der Hauptzweck im Außenbereich bleibt aber natĂŒrlich der einer ausreichenden Überwachung und Sicherheit. UnerwĂŒnschte Personen wie Einbrecher werden alleine schon durch das Einschalten des Lichts abgeschreckt, da hier nicht ausgemacht werden kann, ob es sich um eine automatische Schaltung handelt oder ob nicht doch Personen zu Hause sind. In Statistiken konnte nachgewiesen werden, dass besonders Kopplungen mit Halogenscheinwerfer abschreckend auf Eindringlinge wirken. Auch ansonsten ist es fĂŒr den Hausbewohner angenehmer, wenn sich die Beleuchtung einschaltet, sobald er einen bestimmten Bereich des GrundstĂŒcks betritt.

Der Bewegungsmelder als Einbruchmelder

raeuberHier ist von einem direkten Alarm die Rede, also einem Bewegungsmelder, der mit einer Alarm- oder Einbruchmeldeanlage verbunden ist. Im Gegensatz zu Sensoren, die mit Lichtschaltung funktionieren, sind die Sensoren dieses GerÀts nicht mit einem DÀmmerungsschalter kombiniert. Bewegungen sollen bei diesem Einsatz auch unabhÀngig vom Umgebungslicht und der Helligkeit allgemein erkannt werden.

Das bringt mit sich, dass der Bewegungsmelder fĂŒr diese Einsatzmöglichkeit meistens zwei Sensoren enthĂ€lt, um Fehlalarme zu vermeiden. Der Alarm wird unter diesen UmstĂ€nden nur dann ausgelöst, wenn beide Sensoren die Bewegung registriert haben. Meist handelt es sich auch hier um PIR-Sensoren oder einer Kombination aus PIR-Sensor, Radar- und Ultraschall. Die technische Bezeichnung dieser Modelle im Handel lautet „Dualmelder“. Moderne GerĂ€te verfĂŒgen dabei auch ĂŒber eine AbdeckĂŒberwachung, die erkennt, wenn ein Bewegungsmelder im nicht aktiven Zustand beschĂ€digt wird. In diesem Fall wird dann ein Alarm ausgelöst.

Bei solchen Modellen ist eine VdS-Zulassung notwendig, da es sich um die Kombination aus Bewegungsmeldung und Einbruchswarnung handelt. Die AbkĂŒrzung dieser Zulassung steht fĂŒr „Vertrauen und Sicherheit“ und ist die Bezeichnung fĂŒr eine unabhĂ€ngige Institution fĂŒr Sicherheit und Brandschutz. (Mehr Informationen dazu finden Sie in unseren Quellenangaben.) Das bringt den doppelten Effekt mit sich, dass die von dieser Institution empfohlenen GerĂ€te immer ausreichend getestet und zugelassen sind, daneben aber auch von vielen Versicherungen anerkannt werden, falls es zu Fehlfunktionen kommt.

Darunter fallen dann z. B. Modelle, die tierresistent sind, das bedeutet, dass sie ein trÀgeres Auslöseverhalten aufweisen, damit nicht immer Fehlalarme durch Bewegung von Tieren ausgelöst werden und der Einsatz durch die Polizei umsonst ist.

Der Bewegungsmelder und die Überwachungskamera

Hier handelt es sich dann speziell um einen Bewegungsmelder, der mit einer dazugehörigen Kamera gekoppelt ist, so dass nicht nur die Bewegung als Signal, sondern auch als Bild erfasst werden kann. Beide Modelle sind hÀufig als ein GerÀt zu haben und können dann in der Auswahl mit oder ohne zusÀtzliche Bildaufzeichnung erworben werden.

Bei der Version ohne Aufzeichnung registriert die Kamera die Bewegung, was dann hauptsĂ€chlich auch zur Abschreckung von Eindringlingen dient. Durch die Version mit einer Aufzeichnung ist eine optimale GesamtĂŒberwachung des GrundstĂŒcks möglich, wobei die Anlage in diesem Fall nur dann aktiviert wird, sobald sich bewegende Personen oder Objekte tatsĂ€chlich auf dem GrundstĂŒck befinden. Ansonsten ist die Kamera aktiv in ihrer Überwachungsfunktion, die Bilder werden aber nicht aufgezeichnet.

Worauf muss ich beim Kauf eines Bewegungsmelders achten?

Wer sich einen Bewegungsmelder zulegen möchte, sollte vorab ĂŒberlegen, wo das GerĂ€t zum Einsatz kommt. Wie in einem Bewegungsmelder Test bereits gesehen, arbeiten die GerĂ€te mit verschiedenen Sensoren und unterschiedlicher Technik. Wer sein GrundstĂŒck ĂŒberwacht wissen möchte, muss natĂŒrlich auch in seine Kaufentscheidung mit einbeziehen, dass das Modell dann wasserfest und auch fĂŒr feuchte RĂ€ume oder schlechtes Wetter geeignet ist, damit es nicht zu unangenehmen Nebeneffekten kommt oder gar zu einem Brand.

Wer wiederum an den Innenbereich denkt, sollte auf den Stromverbrauch des Bewegungsmelders selbst achten, zumal das GerÀt stÀndig im Einsatz ist und somit auch immer am Strom angeschlossen bleibt. Durch die Kopplung an die Beleuchtung wÀre zwar einerseits der Stromverbrauch im Haus geringer, aber wenn das GerÀt selbst ein Stromfresser ist, sind die Einsparungen schnell wieder minimiert.

Wichtig sind auch folgende Punkte, die im Vorfeld geklÀrt sein sollten, bevor der Kauf stattfindet.

Die Montage eines Bewegungsmelders

Achten Sie darauf, dass das GerÀt leicht montiert werden kann und alle Winkel erreicht. Das Anbringen sollte optimal auch ohne Kabel möglich sein.

schraubenschluessel-2-300Der Bereich ist entscheidend, in dem das GerĂ€t zum Einsatz kommt. Meistens werden Bewegungsmelder an der Wand oder an der Zimmerdecke im Innenbereich montiert, im Außenbereich ĂŒber oder neben der HaustĂŒr. Hier ist darauf zu achten, dass es sich dann auch um ein GerĂ€t handelt, das die AnsprĂŒche erfĂŒllt, so ein Deckenmelder fĂŒr die Zimmerdecke oder ein PrĂ€zisionsmelder, der auch kleinste Bewegungen erfasst, wenn es um die Schaltung des Lichts geht. Der Bewegungsmelder sollte dann auf alles im Raum reagieren können und keine toten Winkel ĂŒbersehen. Wer RĂ€ume hat, die eine sehr hohe Zimmerdecke aufweisen, sollte sich eher ein GerĂ€t fĂŒr die Wand zulegen, da die Empfindlichkeit des GerĂ€ts mit zunehmender Höhe abnimmt.

Bei der Montage kann abgeschĂ€tzt werden, wo die toten Winkel auftreten und dann gegebenenfalls mit mehreren Sensoren gearbeitet werden, die alle Bereiche ausreichend abdecken. Auch macht es Sinn, den Bewegungsmelder, falls er im Außenbereich zum Einsatz kommt, in einer Höhe zu befestigen, in der das GerĂ€t nicht manipuliert werden kann, z. B. direkt unter der Dachrinne. Hier muss dann nur die Reichweite richtig abgeschĂ€tzt werden. Die Stromkabel fĂŒr den Sensor, wenn sie vorhanden sind, sollten nicht zu sehen sein, damit die Leitung nicht gekappt werden kann. Eine Alternative wĂ€re natĂŒrlich ein Bewegungsmelder, der ĂŒber Batterien lĂ€uft.

Im Außenbereich ist eine Kombination mit einer Lampe oder einem Scheinwerfer dann sinnvoll, wenn das Licht zur Abschreckung dient und andere Nachbarn auf die Bewegung aufmerksam werden. Liegt das Haus dagegen sehr abseits oder befindet es sich auf einem GrundstĂŒck ohne direkte Nachbarschaft, dann ist das GerĂ€t mit Lichtschaltung nicht nur sinnlos, sondern kann dem Einbrecher sogar genĂŒgend Licht verschaffen, um leichter in das Haus zu gelangen. Auch das sollte natĂŒrlich vorab bedacht werden.

Die Reichweite ist das A und O:

ZunĂ€chst ist natĂŒrlich wichtig, dass der Bewegungsmelder nicht auf jede kleinste Bewegung reagiert. Gerade im Außenbereich kann das schon hĂ€ufiger einen unnötigen Alarm auslösen, z. B. wenn eine Katze vorĂŒberhuscht oder sich BĂ€ume im Wind bewegen. Hier ist es ratsam, dass der Sensor des GerĂ€ts nicht bis zur Straße reicht. Der Überwachungsraum kann dann ab einer Höhe von 50 Zentimetern beginnen.

Der Erfassungsbereich liegt meistens in einer Reichweite bis zu 20 Metern und muss dann auch ĂŒber die Gradausrichtung des Sensors eingestellt werden.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern und Marken von Bewegungsmeldern

Bewegungsmelder und Ă€hnliche GerĂ€te gibt es von Firmen und Marken wie „Hager“, Grothe“, „Steinel“, „Brennenstuhl“, „Busch JĂ€ger“, „Frostfire“, „Elro“, „Heitronic“, „ZĂŒblin“, „Siemens“, „ChiliTec“, „Merten“ und „Koop“.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Bewegungsmelders eher?

Ein Bewegungsmelder kann in jedem Fachhandel, aber auch bequem ĂŒber das Internet gekauft werden. Viele HĂ€ndler bieten eine ĂŒbersichtliche Auswahl an GerĂ€ten mit ausfĂŒhrlicher Beschreibung an, die im Internet den Kauf erleichtert. Auch können Online-HĂ€ndler Preisrabatte bieten, die im Fachhandel nicht möglich sind.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Alarms – wann begann der Mensch sich gegen Einbruch zu schĂŒtzen?

Wie der Bewegungsmelder reagieren fast alle Alarmanlagen hauptsĂ€chlich durch die Nutzung elektromagnetischer Wellen. Der erste Erfinder, der sich mit einem solchen System zur Sicherheit auseinandersetzte, war Augustus Russell Pope, ein Amerikaner aus Boston. Er ließ sich bereits 1853 eine elektromagnetische Alarmanlage patentieren und ersetzte damit den bellenden Hund oder die mechanische Klingel.

alarmanlageSeine Erfindung basierte auf einem simplen Prinzip. Eine mit Batterie betriebene Vorrichtung reagierte bei einer Unterbrechung des Stromkreislaufs mit einem Alarm, sobald sich TĂŒren und Fenstern bewegten, demnach geöffnet wurden. Diese waren per Parallelschaltung mit dem Strom verbunden. Wurde der Stromkreislauf unterbrochen, löste das elektromagnetische Schwingungen aus, die wiederum einen kleinen Hammer bewegten, der gegen eine Messingglocke schlug. Die Erfindung des Amerikaners machte möglich, den Alarm beizubehalten, auch wenn Fenster oder TĂŒren schnell wieder geschlossen wurden. Das war ĂŒber ein Schaltfeld möglich, die den Stromkreislauf weiterhin beeinflusste, im Sinne der Erfindung unterbrach. So lange wurde die Glocke dann auch angeschlagen.

Bald darauf wurde der Unternehmer Edwin Holmes auf die Alarmanlage von Pope aufmerksam und kaufte die Rechte dafĂŒr auf. Daher gilt er heute als Pionier auf diesem Gebiet, denn er setzte mit seiner Firma die erste Produktion in Gang und verkaufte diese damals noch sehr neue Funktionsweise der Alarmtechnik. Da zu dieser Zeit noch skeptisch auf die ElektrizitĂ€t geblickt wurde, musste Holmes sich einiges einfallen lassen, um seine GerĂ€te zu verkaufen und warb mit prominenten Kunden dieser Zeit. Die Erfindung, die er dann etwas ausbaute, trug den Namen „Einbruchsalarmtelegraph“. Die ersten wirklichen berĂŒhmten Kunden waren dann SchmuckgeschĂ€fte wie „Tiffany“ oder „Lord & Taylor“.

Mit zunehmender AktivitĂ€t an der Börse kam dann Edward Calahan 1867 auf die Idee, einen Gold- und Börsenticker zu erfinden, der auf gleichem Prinzip basierte und alle KursĂ€nderungen an der Wall Street an die Investoren weiterleitete. Dadurch standen in kĂŒrzester Zeit alle Informationen zur VerfĂŒgung.

Durch die Schnelligkeit so einer Übertragung konnte Calahan dann auch seinem Vorgesetzten helfen, bei dem im Haus eingebrochen wurde. Er stattete die HĂ€user im Umkreis des betroffenen Hauses mit NotrufkĂ€sten aus, in deren Inneren sich eine Glocke befand. Durch unterschiedliche Anzahl der GlockenschlĂ€ge konnte dann sogar ermittelt werden, welches Haus gerade in Gefahr war. Der Alarm wurde zwar bei allen HĂ€usern ausgelöst, aber unterschied sich in den GlockenanschlĂ€gen, so dass die anderen Haushalte wussten, in welches Haus eingebrochen wurde.

feuerwehrDie Idee entwickelte Calahan dann weiter und rief auch die dazugehörige Notfallzentrale ins Leben, die auf die GlockenanschlÀge sofort reagierte und so die Gefahr eines Einbruchs abwenden konnte.

Bis nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sich das Alarmsystem dann etabliert und kam gerade bei Polizei, Feuerwehr und Notdienst zum Einsatz. In den Siebzigern wurden dann neuere Systeme entwickelt, darunter auch der Bewegungsmelder zur GebÀudeabsicherung.

Die ersten Modelle dieser Art konnten Bewegung durch Infrarot erkennen. Danach folgten Konzepte, die mit Thermo, Ultraschall, Funk, Laser und Àhnlicher Technik arbeiten. Der Bewegungsmelder wurde dann mit anderen GerÀten kombiniert und durch PrÀzisionsgerÀte verbessert, die direkt auf Menschen und VorgÀnge im Erfassungsbereich reagierten.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Bewegungsmelder

Voraussetzung fĂŒr einen guten Bewegungsmelder:

Bewegungsmelder unterliegen in ihrer Funktionsweise und den Anforderungen, die an das GerĂ€t gestellt werden, einer gesetzlich vorgegebenen Norm. Besonders die Modelle, die im Außenbereich montiert werden, mĂŒssen u. a. wasserdicht sein und ein EntwĂ€sserungsloch aufweisen. Letzteres dient dazu, dass in FĂ€llen, wenn sich Kondenswasser auf dem Bewegungsmelder bildet, dieses abfließen kann, ohne dass es zu einem Kurzschluss oder sogar eine Brand kommt.

Sabotage

einbruchAlarmanlagen und Bewegungsmelder können sehr schwer sabotiert werden, und wenn doch, dann meistens nur, wenn sie nicht eingeschaltet sind.

Alle GerĂ€te arbeiten mit Gleichstromtechnik. Wird diese unterbrochen, wird auch ein Alarm ausgelöst, der Hinweis darauf gibt, dass etwas beschĂ€digt wurde. Das kann nur verhindert werden, wenn der Bewegungsmelder ĂŒberbrĂŒckt, also z. B. durch ein Draht in seinem Widerstand verĂ€ndert wird.

Einbrecher können auch versuchen, den Sensor abzudecken, um die Sichterkennung zu verhindern. Das kann z. B. durch das AussprĂŒhen von Farbe geschehen. Moderne GerĂ€te reagierten in allen Tests auf die VerĂ€nderung und senden dennoch ein Alarmsignal.

Bewegungsmelder richtig anbringen – so funktioniert’s:

FĂŒr alle GerĂ€te gilt, dass sie elektronische Schalter sind, die sich bei Bewegung oder WĂ€rmestrahlung ĂŒber Linsenoptik einschalten, um einen Alarm oder die Beleuchtung in Gang zu setzen. Der Erfassungsbereich sollte ĂŒbersichtlich abgedeckt sein, die GerĂ€te funktionieren dann bei Tageslicht und Dunkelheit, wobei die Helligkeit, bei der das GerĂ€t dann reagiert, einstellbar ist.

Der Bewegungsmelder muss fest installiert werden. Die Montagehöhe im optimalen Bereich betrÀgt zwei Meter. Da das optimale Schaltverhalten dann erfolgt, wenn der Erfassungsbereich quer durchschritten wird, sollte der Bewegungsmelder so ausgerichtet sein, dass die Richtung einer möglichen AnnÀherung nicht frontal zum Bewegungsmelder liegt.

Da der Bewegungsmelder sehr empfindlich reagiert, ist es sinnvoll, ihn dort zu montieren, wo wenig alltĂ€gliche Bewegung vorherrscht, also keine BĂ€ume oder StrĂ€ucher in der NĂ€he sind. Das verhindert Fehlschaltungen und ungewĂŒnschte Fehlalarm.

Die Montage sollte auch mit sich bringen, dass der Bewegungsmelder möglichst wind- und sonnengeschĂŒtzt ist. UnerwĂŒnschte Störungen und Beeinflussungen können so vermieden werden, da das GerĂ€t natĂŒrlich auch auf die Sonne reagiert bzw. bei direkter Einstrahlung nicht mehr reagiert.

Reichweite und Zielbereich einstellen:

Das Ausrichten des Zielbereichs fĂŒr den Melder geschieht durch das Drehen des GehĂ€uses. Die Drehung ist um 330 Grad möglich, so kann jede beliebige Richtung eingestellt werden. Auf dem GerĂ€t zu erkennen ist der Mittelpunkt des Zielbereichs, meistens durch einen Strich oder Pfeil gekennzeichnet.

Die Reichweite wiederum wird durch eine Drehung der Kugellinse eingestellt, die sich am GehĂ€use befindet. Dabei sollte das GehĂ€use selbst dann nicht mehr mitgedreht werden, da sich damit wieder der Erfassungsbereich verĂ€ndert. Die Einstellung ist durch Markierungen gekennzeichnet, die sich als Zahlen auf der Linse befinden. Sie sollten dann mit der Markierung der Mitte ĂŒbereinstimmen.

Die Reichweite ist immer von der Höhe abhÀngig, in der das GerÀt montiert wurde, ebenso von der waagerechten Position der Armatur.

Einstellung von Helligkeit und Zeitrahmen

Auch diese Einstellungen können ĂŒber das GehĂ€use stattfinden und sind auf den GerĂ€ten gekennzeichnet. Meistens handelt es sich dabei um einen stufenlosen Regler, wobei die Einstellung dann auch beliebig hĂ€ufig geĂ€ndert werden kann.

Die Helligkeit wird dabei unterschiedlich zwischen 2 Lux und 1.000 Lux eingestellt. Die niedrige Einstellung bewirkt, dass sich der Bewegungsmelder nur bei Dunkelheit einschaltet, die hohe, dass er auch bei Tageslicht reagiert. Genauso kann dann die Dauer der Schaltung bestimmt werden, wie lange die verbundene Lichtschaltung am Bewegungsmelder eingeschaltet bleibt.

Alternativen zum Bewegungsmelder

Wer sich ganz und gar absichern möchte, wird neben dem Bewegungsmelder eine komplette Alarmanlage in seinem Haus anbringen. Ähnlich umfassend ist natĂŒrlich auch die KameraĂŒberwachung des GrundstĂŒcks bzw. Hausflurs und Eingangsbereichs.

alarmanlageJe nachdem, was ĂŒberwacht werden soll, sind auch akustische oder optische Signalgeber eine Möglichkeit, sich vor EinbrĂŒchen zu schĂŒtzen.

Eine weitere Alternative zum Bewegungsmelder ist eine einfache Zeitschaltuhr, die Ă€hnlich, wie ein Bewegungsmelder, der mit der Beleuchtung des Hauses oder der RĂ€ume gekoppelt ist, dafĂŒr sorgt, dass sich zu einer bestimmten Zeit alle Lichter einschalten, zumeist in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden. Das bringt natĂŒrlich, gegenĂŒber dem Bewegungsmelder, der direkt auf Bewegung oder TemperaturverĂ€nderung reagiert, mit sich, dass ein Einbrecher, sobald er das Haus ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum beobachtet, mitbekommt, ob es sich um eine einfache Zeitschaltung handelt und die Personen des Haushalts dennoch abwesend sind.

Ähnlich kann eine Zeitschaltuhr mit elektrischen RolllĂ€den gekoppelt werden, die dann zu einer bestimmten Zeit oder ganz normal, wie es auch durch den tĂ€glichen Gebrauch geschieht, hoch- oder heruntergelassen werden, als wĂ€re jemand anwesend.

In gleicher Weise effektiv ist ein Vibrationsalarm oder Vibrationsmelder. Dieser reagiert mit einem Alarm, sobald sich beispielsweise jemand am Fenster oder Fenstergriff zu schaffen macht oder das Glas der Scheibe eingeschlagen wird. Zu beachten bleibt, dass Fenster allgemein niemals offen oder auf Kipp hinterlassen werden, die dann den möglichen Einbruch erheblich erleichtern.

Neben dem Bewegungsmelder gibt es auch noch den PrÀsenzmelder, der direkt auf die Anwesenheit von Personen reagiert, selbst wenn diese sich nicht bewegen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Wie ein Bewegungsmelder richtig angeschlossen wird, ist in diesen Videos zu erfahren:

Richtiges Verhalten bei einem Einbruch:

Was tun, wenn der Einbruch stattgefunden hat:

VdS SchadensverhĂŒtung – Informationen an dieser Stelle:

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