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Rauchmelder im Test auf ExpertenTesten
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Rauchmelder Test - damit retten Sie sich vor einem Feuer - Vergleich der besten Rauchmelder 2019

Bei Rauchentwicklungen im Brandfall gibt der beste Rauchwarnmelder einen Alarm ab, um auf einen Brand aufmerksam zu machen.Unsere Experten haben sich im Internet umgesehen und zahlreiche Rauchwarnmelder Tests verglichen und kontrolliert, um eine Bestenliste inklusive Bewertungen fĂŒr Materialien, Alarm, ZuverlĂ€ssigkeit, Handhabung, Lebensdauer, Gewicht u. v. m. erzeugen zu können.

Rauchmelder Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Rauchmelder?

Der beste Rauchmelder oder auch Brandmelder sind besondere technische GerÀte laut dem Test von Stiftung Warentest, die einen Alarm im Brandfall in Wohnungen, Gewerbeimmobilien, öffentlichen Einrichtungen und Industrieanlagen auslösen.

Generell wird hier zwischen automatischen Rauchmeldern (Rauchmelderpflicht) und manuellen GerĂ€ten zum gĂŒnstigen Preis unterschieden. Letztere mĂŒssen von Hand laut dem Test von Stiftung Warentest bedient werden und sind hier nicht Gegenstand des Rauchmelder Tests.

Sinn und Zweck von Brandmeldern mit einfacher Handhabung ist es Personen innerhalb eines GebÀudes vor Rauchentwicklung und BrÀnden zu warnen bzw. zu wecken. Zudem besteht mittlerweile eine Rauchmelderpflicht (Brandschutz)!

Ebenso können durch einen Alarm beim Brand entsprechende Maßnahmen zur BrandbekĂ€mpfung eingeleitet werden. Brandmelder sind besonders wichtig zum Sach- und Personenschutz (Brandschutz). Bei einigen Testsiegern und Vergleichssiegern zum gĂŒnstigen Preis erfolgt die Alarmierung der Feuerwehr oder eines anderen zustĂ€ndigen Sicherheitspersonals. Testen und vergleichen Sie die Brandmelder in Vergleichstabellen, Untersuchungen, Experimenten, Studien, EignungsprĂŒfungen und Praxistests im Internet! So finden Sie nach Inspizierung, AbwĂ€gung und in Kongruenz mit Ihren WĂŒnschen schnell einen Vergleichssieger!

Andere Bezeichnungen fĂŒr Rauchmelder Testsieger sind beispielsweise

  • Rauchwarnmelder
  • Hitzemelder
  • WĂ€rmemelder 

Elro Cavius by Elro Mini-Design 10-Jahres RauchmelderOptisch handelt es sich in den meisten FĂ€llen um die bekannten, relativ kleinen, runden Kunststoffdosen, die an der Zimmerdecke angebracht werden. Diese Dosen arbeiten nach verschiedenen, physikalischen Prinzipien. Viele Hersteller statten laut Analyse ihre Rauchmelder Testsieger mit einer blinkenden Statusleuchte und einem Testschalter aus. HierĂŒber können wir ĂŒberprĂŒfen, ob ein solcher Rauchmelder Testsieger aus dem externen Test einsatzbereit ist.

Neben den so genannten Stand-alone-Modellen, die alleine arbeiten und nur fĂŒr einen Überwachungsbereich zustĂ€ndig sind, gibt es auch Rauchmelder mit Funkmelde-Modul. Im Falle eines Brandes werden auf diese Weise weitere Rauchmelder Testsieger und Vergleichssieger angesprochen, so dass im ganzen Haus ein schriller Signalton zu hören ist. Hochwertige Modelle können hierĂŒber auch das Signal an eine Brandmeldeanlage weiterleiten. In dem Rauchmelder Test möchten wir nun die Funktionsweise nĂ€her beschreiben.

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Rauch, Brand und Hitzeentwicklung zu erkennen. Insoweit sind auf dem Markt viele verschiedene Rauchmelder Testsieger sowie Vergleichssieger mit unterschiedlichen Eigenschaften (ZuverlÀssigkeit etc.) erhÀltlich. Wir möchten spÀter noch auf die unterschiedlichen Arten nÀher eingehen, werden jedoch hier die Funktionsweise be trachten.

Der optische oder photoelektrische Rauchmelder

Fire Angel ST620Der optische Rauchmelder gehört zu den am hÀufigsten verwendeten Modellen. Diese arbeiten nach dem so genannten Streu-Lichtverfahren, welches auch als Tyndall-Effekt bekannt ist. Eine reine und klare Luft kann praktisch kein Licht reflektieren. In diesem Fall kann ein solcher Melder auch keinen Alarm auslösen. Anders sieht es aus, wenn sich Rauchpartikel in der Luft befinden und in die optische Kammer eines Rauchmelders gelangen.

Von einer Infrarotdiode wird ein Lichtstrahl regelmĂ€ĂŸig ausgestrahlt. Ein lichtempfindlicher Fotosensor befindet sich in einem bestimmten Winkel gegenĂŒber dieser Infrarotdiode, ohne dass der Lichtstrahl direkt darauf treffen kann. Gelangen nun Rauchpartikel in den Rauchmelder, so wird der Lichtstrahl gestreut und reflektiert. Dieses Streulicht fĂ€llt dann auf den lichtempfindlichen Fotosensor und der Alarm wird ausgelöst. Ohne Rauchpartikel kann also der PrĂŒf-Lichtstrahl die Fotodiode nicht erreichen.

Eine Fehlfunktion ist nahezu ausgeschlossen, auch dann, wenn das dĂŒnnwandige KunststoffgehĂ€use eines Rauchmelders von außen durch kĂŒnstliches Licht bestrahlt wird. Im Inneren wird dieses Fremdlicht durch ein so genanntes Labyrinth aus nicht reflektierendem, schwarzem Material absorbiert.

Besonders hochwertige Rauchmelder Testsieger aus dem Online Test sind anstatt einer Leuchtdiode mit einer sehr hellen Laserdiode ausgerĂŒstet. Hierbei werden verglichen schon die kleinsten Partikel-Streuungen erkannt.

Zusammenfassend kann festgestellt werden das ein optischer Rauchmelder aus

  • einer Streulicht-Kammer mit Labyrinth
  • dem GehĂ€use
  • einer Fotodiode als EmpfĂ€nger
  • einer Infrarotdiode oder Laserdiode als Sender
  • einer Batterie als Stromquelle
  • einer Deckenhalterung
  • einer Status-LED und
  • einem PrĂŒftaster
besteht.

Der Ionisations-Rauchmelder

FireAngel Rauchmelder, weiß, ST-620 DEWeitaus weniger verbreitet sind die so genannten Ionisations-Rauchmelder. Es handelt sich hierbei um echte, radioaktive Strahler, die in der Lage sind, selbst kaum reflektierende Rauchpartikel zu erkennen. Im Ruhezustand fließen die so genannten Alphastrahlen der radioaktiven Quelle zwischen zwei geladenen Metallplatten hin und her.

Dazwischen befindet sich ionisierte Luft, so dass ein Strom fließen kann. Gelangen Rauchpartikel zwischen beide Platten, werden Teile der Ionen elektrostatisch angezogen, wobei sich die LeitfĂ€higkeit der Luft verringert. Der Stromfluss wird kleiner und der Rauchmelder schlĂ€gt Alarm.

Trotz geringer RadioaktivitĂ€t werden heute Ionisations-Rauchmelder Testsieger nur noch sehr speziell eingesetzt. Die Strahlung kann nicht nach außen gelangen, jedoch mĂŒssen diese Melder als SondermĂŒll entsorgt werden.

Bei den Rauchmelder Testsiegern aus dem Online Vergleich handelt es sich ausschließlich um die zuvor genannten photoelektrischen Rauchmelder Testsieger.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Schloss Bellevue BerlinBereits in vielen BundeslĂ€ndern sind Rauchmelder in öffentlichen Einrichtungen, aber auch in Mietwohnungen zur Pflicht geworden. Im privaten Bereich werden diese vornehmlich in Schlafzimmern und Fluren eingesetzt. Insbesondere die batteriebetriebenen Modelle können Sie laut Test und Analyse bereits sehr gĂŒnstig erhalten.

In aller Regel handelt es sich hierbei in erster Linie um optische Rauchmelder. Sie werden verwendet, wenn mit kaltem Rauch bei einem möglichen Schwelbrand zu rechnen ist. Bewohner sollen insbesondere des Nachts vor einem Brand mit Rauchentwicklung gewarnt werden.

FĂŒr Wohnungen bis 100 mÂČ sind dabei die ĂŒblichen Stand-alone-GerĂ€te vollkommen ausreichend. Sie lassen sich auf einfache Weise montieren und erreichen mit einer Longlife-Batterie eine lange Laufzeit. Mitunter halten diese Batterien sogar bis zu 10 Jahren. Sollen grĂ¶ĂŸere GebĂ€ude, mehrere Etagen oder zusammenhĂ€ngende RĂ€ume sicher ĂŒberwacht werden, dann können wir die funkvernetzten Rauchmelder empfehlen. Hierdurch wird sichergestellt, dass beim Ausbruch eines Brandes an einer Stelle auch alle Bewohner gewarnt werden, die sich auch in weiter entfernten RĂ€umen aufhalten.

Wir dĂŒrfen nicht vergessen, dass die meisten Brandopfer des NachRauchmelder oeffentliche Gebaeudets im Schlaf von einem Feuer ĂŒberrascht werden. Die meisten ersticken dann an den giftigen Gasen. Leider wird der Brandgeruch in aller Regel von den schlafenden Personen nicht rechtzeitig wahrgenommen.

Ein guter Rauchmelder kann daher lebensrettend sein. Durch sein schrilles Signal weckt er jeden Schlafenden sicher auf. Auf diese Weise bleibt noch genĂŒgend Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen bzw. erste Maßnahmen zur BrandbekĂ€mpfung zu treffen. Die Zeit ist auch ausreichend, um beispielsweise die Feuerwehr zu alarmieren.

Wir möchten allgemein nun die Vorteile der Verwendung eines Rauchmelders auffĂŒhren:

  • Lebensretter
  • hohe Sicherheit zu jeder Tageszeit
  • einfache Installation
  • geringe Anschaffungskosten
  • sorgen fĂŒr einen sicheren und ruhigen Schlaf
  • batteriebetrieben
  • lange Laufzeit
  • können ĂŒberall eingesetzt werden

Welche Arten von Rauchmeldern gibt es?

Wie bereits angekĂŒndigt möchten wir nun ĂŒber die verschiedenen Arten von Rauchmeldern sprechen. Gleichzeitig sollen dabei aber auch die entsprechenden Vor- und Nachteile berĂŒcksichtigt werden.

Die automatischen, photoelektrischen Rauchmelder

Rauchmelder HSD IVWie bereits dargelegt, reagieren diese optischen Rauchmelder mit bester Testnote in der Auswertung eines Produkttests auf Luftpartikel, die in einer optischen Kammer einen Lichtstrahl einer Infrarotdiode auf einen lichtempfindlichen Sensor ableiten.

Diese Modelle mit guter Gesamtnote im Testergebnis eines Warentests sind am hÀufigsten vertreten und werden sowohl als Stand-alone-GerÀte als auch als funkvernetzte Rauchmelder angeboten.

  • Vorteile
  • Nachteile
  • zuverlĂ€ssige Erkennung von SchwellbrĂ€nden
  • reagieren gut bei kaltem Rauch
  • schnelle Reaktion
  • besonders preisgĂŒnstig
  • einfache Handhabung und Montage
  • in der Regel batteriebetrieben
  • reagieren nicht ganz so gut auf bereits flammende BrĂ€nde
  • nicht fĂŒr RĂ€ume mit Staubentwicklung oder Rauchentwicklung geeignet
  • sollten nicht in KĂŒche oder Badezimmer eingesetzt werden
  • Laufzeit richtet sich nach Batterieleistung

Die thermischen Brandmelder

Hitzemelder HM100Thermische Brandmelder sind so genannte Hitzemelder. Diese Modelle mit der Testnote “Sehr gut” im Testergebnis einer Auswertung arbeiten in Ähnlichkeit nicht mit fotoelektrischen Bauteilen und reagieren auch nicht auf Luftpartikel in der Luft. Sie sprechen in erster Linie auf eine TemperaturverĂ€nderung an. en und vergleichen Sie die Brandmelder in Vergleichstabellen, Untersuchungen, Experimenten, Produkttests, EignungsprĂŒfungen und Versuchen im Internet! So finden Sie nach Inspizierung, AbwĂ€gung und in Kongruenz mit Ihren WĂŒnschen schnell einen Vergleichssieger! Die zuvor genannten Modelle werden noch in die beiden Bereiche

Thermo-Maximalmelder und Thermo-Differentialmelder unterschieden.

Thermo-Maximalmelder lösen einen Alarm aus, wenn eine maximal vorgegebene Temperatur ĂŒberschritten wird. Bei den meisten GerĂ€ten liegt diese bei ca. 60 °C. Von der Funktionsweise her arbeiten diese Rauchmelder mit einem Maximalauslöseelement und einem Messheißleiter.

Thermo-Differentialmelder erkennen in Ähnlichkeit zum CO2-Melder einen besonders schnellen Anstieg einer Temperatur. Zu diesem Zweck besitzt sie nach Probe und Kontrolle nicht nur einen Messheißleiter, sondern auch einen Vergleichsheißleiter. Wie ihr Name schon andeutet, geht es hierbei um die Differenz zwischen zwei verschiedenen Temperaturen.

Beide Varianten haben den Vorteil, dass sie weder auf Staub noch auf Dampf reagieren. Sie sind daher die ideale Lösung fĂŒr KĂŒchen, BĂ€der und WerkstĂ€tten, in denen viel Staub oder Dampf anfĂ€llt.
  • Vorteile
  • Nachteile
  • zuverlĂ€ssige Erkennung eines Temperaturanstiegs
  • preisgĂŒnstig
  • einfache Handhabung und Montage
  • ideal fĂŒr KĂŒche, Bad und Werkstatt
  • reagieren sehr trĂ€ge
  • nicht als Personenschutz und insbesondere fĂŒr Schlafzimmer geeignet

Die Rauchmelder mit Licht- und Vibrationsalarm

Gira 233602 Rauchmelder Dual QSelbstverstĂ€ndlich gibt es auch Menschen, die einen hohen Signalton nicht bemerken. Wir sprechen hier von Gehörlosen und HörgeschĂ€digten. Einige Hersteller bieten spezielle Rauchmelder mit bester Gesamtnote im Praxistest an, die zum Beispiel mit einem generellen Blitzlicht bzw. einem Stroboskopblitz ausgestattet sind. DarĂŒber hinaus können in aller Regel diese Rauchmelder mit einem Vibrationsalarm bei Rauch versehen werden.

FĂŒr eine zuverlĂ€ssige Funktionsweise mĂŒssen diese Modelle nach Probe und Testlauf mit einem Funkmodul ausgestattet sein. Bei einem ausgelösten Alarm durch Rauch wird per Funk der separat installierte Stroboskopblitz bzw. ein spezielles Vibrationskissen aktiviert. Menschen mit einem Hörschaden werden auf diese Weise sozusagen wachgerĂŒttelt.

  • Vorteile
  • Nachteile
  • zuverlĂ€ssige Warnung mit Licht und Vibration
  • speziell fĂŒr Gehörlose ausgerichtet
  • Kosten werden von den Krankenkassen ĂŒbernommen
  • aufwĂ€ndigere Installation
  • zum Einrichten und Testen Hilfsperson erforderlich
  • teuer
UnabhĂ€ngig von der Art und Weise wie die Rauchmelder den Rauch erkennen, gibt es auch noch die Möglichkeit Rauchmelder in die Art der Vernetzbarkeit einzuteilen. Man unterscheidet hier bei „Stand-Alone“-, „Funk“- und „Smart“-Rauchmeldern.

Rauchmelder „Stand-Alone“

Der „Stand-Alone“ Rauchmelder steht alleine. Dies bedeutet, er hat keine Verbindung zu weiteren Rauchmeldern und meldet erst dann Alarm, wenn er selbst den Rauch durch seine Sensoren bemerkt.

Rauchmelder mit Funkverbindung

Der Funk-Rauchmelder ist mit anderen Rauchmeldern ĂŒber Funk verbunden. SchlĂ€gt ein Funk-Rauchmelder Alarm (beispielsweise im Hobby-Raum) beginnen automatisch auch die weiteren Rauchmelder in den Schlafzimmern etc. Alarm zu schlagen. Ein Funk-Rauchmelder-System ist besonders fĂŒr grĂ¶ĂŸere und mehrstöckige HĂ€user gedacht, in denen man befĂŒrchten muss, dass man den Alarm eines Stand-Alone-Rauchmelders nicht ĂŒberall hören kann.

Rauchmelder fĂŒr das Smart-Home

rauchmelder smartEin Smart-Rauchmelder lÀsst sich mit der Smart-Home-Zentrale im Haus verbinden und ist, wie die Funk-Rauchmelder, ebenfalls mit den anderen Smart-Rauchmeldern im Haus vernetzt. Gibt ein einzelner Smart-Rauchmelder Alarm, schlagen auch sofort alle anderen Smart-Rauchmelder an. ZusÀtzlich können Smart-Home-Besitzer es so einstellen, dass bei Brandalarm sofort alle Lichter angehen. Die Smart-Rauchmelder schicken bei einem Rauchalarm ebenfalls eine Nachricht auf das Smartphone. Sind die Bewohner nicht zu Hause, werden sie auf diese Weise direkt informiert.

So wurden die Rauchmelder getestet

Der Rauchmelder Vergleichssieger wurde in externen Tests, Erhebungen und Kontrollen eingehend ĂŒberprĂŒft und wir möchten Ihnen nun darlegen, wie die jeweiligen Exemplare getestet wurden.

Rauchmelder nach DIN 14604 zertifiziert

Besonders wichtig erschien uns, dass die von externen Experten ĂŒberprĂŒften Rauchmelder nach der DIN 14604 zertifiziert sind. Aus diesem Grund mĂŒssen die GerĂ€te nachfolgende Mindestmerkmale VdS Siegelaufweisen:

  • der Alarmton muss laut externem Testlauf eine LautstĂ€rke von wenigstens 85 dBA bei einer Entfernung von drei Metern haben
  • auftretender Rauch muss von allen Seiten in den Rauchmelder eindringen können
  • die Raucheinlassöffnungen dĂŒrfen nicht grĂ¶ĂŸer als 1,3 mm sein, um Verschmutzungen vorzubeugen
  • Insekten dĂŒrfen nicht in die Öffnungen eindringen können
  • 30 Tage vor Erschöpfen der Batterieleistung muss der Melder dies bekanntgeben
  • Rauchmelder muss ĂŒber einen Testknopf zur FunktionsĂŒberprĂŒfung verfĂŒgen.
Montagebild


Alle Rauchmelder in den Tests und GegenĂŒberstellungen erfĂŒllen diese Mindestanforderungen. Die meisten sind jedoch auch VdS-anerkannt. Diese Rauchmelder nach VdS erfĂŒllen in Übereinstimmung noch weit höhere Anforderungen und sind besonders störungssicher gebaut. Sie zĂ€hlen zu den zuverlĂ€ssigsten Modellen.

Die Montagemöglichkeiten

Idealerweise sollten Rauchmelder vornehmlich an der Decke montiert werden. Hierzu mĂŒssen Sie noch nicht einmal ein Loch in die Decke bohren. Mit Klebepads gelingt die Montage ebenfalls recht einfach. Die von diversen Experten ĂŒberprĂŒften Rauchmelder sind mehrteilig aufgebaut und besitzen eine separate Montageplatte fĂŒr die Decke.

Je nach Hersteller geschieht die Anbringung des Melders in etwas anderer Weise. Meistens werden die Dosen der Rauchmelder durch eine drehende Bewegung in der Montageplatte fixiert. In der Platte fĂŒr die Deckenbefestigung selbst, sind bei vielen Herstellern schon vorgestanzte Befestigungslöcher zu finden.

Batteriefach RauchmelderDie Bedienung

Rauchmelder arbeiten nach Nebeneinanderstellung ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum absolut wartungsfrei. In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ist es in Übereinstimmung mit Expertenaussagen jedoch erforderlich, dass Sie einen Funktionstest durchfĂŒhren. Aus diesem Grund sind die meisten Rauchmelder mit einer Funktionstaste ausgestattet. Durch Druck auf diese Taste können Sie den Signalton hören. Er sagt aus, dass die Batterieleistung ausreichend ist.
Diese Taste können Sie bequem vom Boden aus auch mit einem Besenstiel erreichen. Wenn Sie feststellen, dass die Batterie ausgewechselt werden muss, mĂŒssen Sie das GehĂ€use des Rauchmelders von der Deckenplatte lösen und die Batterie auswechseln. In aller Regel verwenden Rauchmelder nach GegenĂŒberstellung die typische 9-Volt-Blockbatterie.

Die Funk-Vernetzbarkeit

Nemaxx 1x CO Melder Kohlenmonoxid Gasmelder Gaswarner Rauchmelder nach DIN EN50291Wenn wir ĂŒber mehrere Etagen eine gewisse Anzahl an Rauchmeldern einsetzen möchten, so sollten diese idealerweise mit einer Funk-Vernetzung ausgestattet sein. Neben den schon fertigen Modellen gibt es auch solche Rauchmelder, bei denen optional ein entsprechendes Funksende-Modul nachgerĂŒstet werden kann.

In den Tests und Nebeneinanderstellungen haben die Experten mehrere Rauchmelder per Funk miteinander verbunden und testweise einen Alarm ausgelöst. Interessanterweise verbinden sich dann die gesamten Melder der Reihe nach miteinander und lösen gleichzeitig einen schrillen Signalton aus. Wenn Sie hier auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie die etwas höheren Anschaffungskosten fĂŒr diese funkvernetzten getesteten Rauchmelder nicht scheuen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Rauchmelders achten?

Nachfolgend möchten wir Ihnen die wichtigsten Kriterien aus den externen Rauchmelder Tests aufzeigen und Sie darauf hinweisen worauf Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten sollten.

Der Einsatzort und das richtige GerÀt

Überlegen Sie, wo Sie Ihren getesteten Rauchmelder anbringen möchten. Die meisten so genannten Stand-alone-Rauchmelder sind als optische photoelektrische Rauchmelder konzipiert. Sie reagieren zuverlĂ€ssig bei einer Rauchentwicklung. Von daher sollten Sie idealerweise in WohnrĂ€umen, wie zum Beispiel im Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer und im Flur verwendet werden.

In KĂŒche und Badezimmer kommt es hĂ€ufiger zu einer Dampfbildung, so dass sich hier diese Rauchmelder nicht eignen.

Möchten Sie einen allumfassenden Schutz erreichen, dann sind Rauchmelder mit Funknetzmodul die richtige Wahl. Sobald einer dieser Melder anspricht, wird dieses Signal per Funk automatisch an alle anderen Rauchmelder weitergeleitet und diese geben ebenfalls einen Signalton ab. Dies ist immer dann praktisch, wenn weit entfernt RĂ€ume ĂŒberwacht werden mĂŒssen.

Kaufen Sie nur zertifizierte Rauchmelder

Heutzutage ist es laut Studien, Versuchen und Erhebungen so, dass in Deutschland ausschließlich zertifizierte Rauchmelder verkauft werden dĂŒrfen. Diese mĂŒssen das CE-Siegel besitzen. Lassen Sie sich nicht beirren, wenn Sie beispielsweise auf einem Flohmarkt von einem windigen HĂ€ndler sehr preisgĂŒnstig Rauchmelder angeboten bekommen. Nur gute QualitĂ€t und die Anforderungen der DIN EN 14604 und DIN 14676 sorgen fĂŒr einen ausreichenden Schutz und können Ihr Leben retten. Auf die Besonderheiten dieser Zertifizierung sind wir bereits weiter oben eingegangen.

MultifunktionsgerÀte

Binwo CO Melder Rauchmelder Kohlenmonoxid Melder Gasmelder Feuermelder CO Alarm Detektor Carbon Monoxide Sensor mit CO-Konzentration LED DisplayNeben den normalen photoelektrischen Rauchmeldern gibt es auch solche Modelle, die neben Rauch auch auf Hitze reagieren. Diese sollten Sie beispielsweise in der KĂŒche, im Badezimmer oder in der eigenen Werkstatt verwenden. Bei diesen Modellen kann eine Raucherkennung deaktiviert werden, jedoch bleibt die Hitzeerkennung weiterhin bestehen. Wie zuvor dargelegt findet beispielsweise in der KĂŒche durch den Kochdunst eine Schwaden- und Rauchbildung statt. Diese könnte irrtĂŒmlicherweise die Raucherkennung eines Melders aktivieren.

Die Lebensdauer der Batterie

Viele gĂŒnstige Rauchmelder sind mit einer herkömmlichen 9-Volt-Blockbatterie ausgestattet. In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden muss diese jedoch ersetzt werden. Vorteilhaft ist, dass der Rauchmelder diesbezĂŒglich rechtzeitig eine Warnung von sich gibt und auf einen Batteriewechsel hinweist. Dennoch kann dieser Warnton, der sich beispielsweise durch ein lautes Piepen bemerkbar macht, insbesondere in den Nachtstunden, sehr störend sein.

Bei den hochwertigen Rauchmeldern werden zum Teil Lithium-Batterien eingesetzt. Diese erreichen eine Laufleistung von bis zu zehn Jahren. Dies entspricht in etwa auch der Lebenszeit eines Rauchmelders. Bei diesen Modellen mĂŒssen wir uns also keine Gedanken ĂŒber eine schwĂ€cher werdende Batterieleistung machen.

Einige funkvernetzte Rauchmelder im höherpreisigen Segment sind sogar fĂŒr den 230 Volt Hausstrom vorgesehen. FĂŒr eine stĂ€ndige Funkverbindung wird sehr viel Strom benötigt, so dass in diesem Fall eine Batterie schnell verbraucht wĂ€re. Nachteilig ist lediglich, dass Sie eine Leitung zu diesen GerĂ€ten separat verlegen mĂŒssen.

Die Montage eines Rauchmelders

Montage eines Rauchmelders an der DeckeSie brauchen sich beim Kauf eines Rauchmelders in Bezug auf die Montage keinerlei Gedanken machen. Die meisten GerĂ€te lassen sich auf einfache Weise an die Decke oder Wand schrauben. Mitunter reicht hier auch eine einfache Klebeverbindung aus. Die kleinen und handlichen GerĂ€te sind ĂŒberaus leicht und lassen sich daher ĂŒberall fixieren. Im Lieferumfang wird diesbezĂŒglich in einer ausfĂŒhrlichen Bedienungsanleitung separat darauf hingewiesen. Hier finden Sie auch alle notwendigen Informationen zur Bedienung dieser Rauchmelder.

Das Preis-LeistungsverhÀltnis

Zugegebenermaßen gibt es schon gĂŒnstige Rauchmelder ab 5 €. Besonders teure Modelle können aber auch mehr als 100 € kosten.

Nehmen Sie Abstand von den ganz gĂŒnstigen Modellen, da diese mit Sicherheit nicht Ihren Erwartungen entsprechen werden. Hierbei handelt es sich in erster Linie um photoelektrische Rauchmelder, bei denen Sie regelmĂ€ĂŸig die Batterie wechseln mĂŒssen.

Gute Rauchmelder fangen bei ungefĂ€hr 20 € an. Hier finden Sie auch die GerĂ€te mit Lithium-Batterie und einer zehnjĂ€hrigen Laufzeit. Wenn Sie sich fĂŒr einen Funk-Rauchmelder interessieren, sollten Sie ungefĂ€hr 40 bis 50 € einplanen. NatĂŒrlich gibt es im Internet viele interessante Angebote, bei denen Sie auch hochwertige Modelle wesentlich gĂŒnstiger bestellen können.

Neben unserem ausfĂŒhrlichen Ratgeber ĂŒber Rauchmelder, können auch andere Testinstitute, wie zum Beispiel die Stiftung Warentest bei einer Kaufentscheidung helfen. Die Stiftung Warentest hatte bereits im Jahr 2013 etliche Modelle getestet. Dabei wurden unterschiedliche Ergebnisse festgestellt. Zwischenzeitlich sind die meisten GerĂ€te jedoch weiterentwickelt worden, so dass diese Ergebnisse nicht mehr ganz so reprĂ€sentativ sind.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Damit Sie sich einen guten Überblick ĂŒber die fĂŒhrenden Hersteller von Rauchmeldern verschaffen können, haben wir die wichtigsten Marken nachfolgend aufgefĂŒhrt.

  • Ei Electronics
  • Unitec
  • Avantek
  • Pyrexx
  • Hekatron
  • Gira
Die Ei Electronics GmbH mit Sitz in DĂŒsseldorf gehört zu den großen Herstellern von Brandschutzmelden. UrsprĂŒnglich ging das Unternehmen aus der irischen General Electric im Jahr 1963 hervor. Als Ei Electronics wurde das Unternehmen jedoch erst 1988 gegrĂŒndet und hat seinen eigentlichen Stammsitz im irischen Shannon. In Deutschland ist die Niederlassung als GmbH seit 1991 vertreten. Interessant ist, dass Ei Electronics**Mitglied im Normenausschuss DIN 14676 und im ZVEI ist.

Das Unternehmen hat sich auf Brandrauchmelder mit und ohne Funksystem, Kohlenmonoxidwarner, Hitzewarnmelder und 230 Volt Modelle spezialisiert. Alle batteriebetriebenen Modelle werden durch die Serienbezeichnung Ei 6xx reprÀsentiert. Die 230 Volt Modelle tragen die Serienbezeichnung Ei 1xx. Besonderes Herausstellungsmerkmal ist, dass die batteriebetriebenen Rauchmelder mit einer Lithium-Batterie mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren ausgestattet sind. Die Einsteigerserie liegt mit durchschnittlich 20 Euro im mittleren Preissegment.

Unitec ist eine Marke der deutschen Intertec GmbH mit Sitz in Landau. Das HauptgeschĂ€ft besteht aus Produkten fĂŒr die Autopflege, Auto- und Fahrradzubehör, aber auch Elektroinstallationsmaterial, Werkzeuge und LĂŒftungstechnik. Zwischenzeitlich wurde die Intertec GmbH zur Inter Union Technologiehandel GmbH umfirmiert. Als Dachorganisation gehören nun die bekannten Marken Unitec, Nigrin und Fischer zum Unternehmen.

Unter dem Label Unitec werden preisgĂŒnstige Rauchmelder vertrieben. Sie reprĂ€sentieren die Standard-Lösungen mit auswechselbarer 9-Volt-Blockbatterie. Bis auf die Tatsache, dass die Batterie in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ausgewechselt werden muss, erfĂŒllen diese Rauchmelder alle wichtigen Normen nach DIN EN 14604. Sie liegen im unteren Preissegment.

Avantek gehört zu den innovativen Anbietern von Kfz-FM-Transmittern, TĂŒrklingelanlagen, PC-Komponenten, aber auch Rauchmeldern. Die Avantek Rauchmelder werden unter der Bezeichnung X-Sense vertrieben und zeichnen sich nicht nur durch gĂŒnstige Preise aus, sondern auch durch eine lange Lebensdauer.

Interessant ist, dass trotz des niedrigen Preises diese Rauchmelder ĂŒber eine Lithium-Batterie mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren verfĂŒgen. Wie die meisten anderen Hersteller auch, prĂ€sentieren sich diese Modelle in weißer Farbgebung und sind mit einer separaten Deckenhalterung versehen. Diese Modelle liegen im unteren bis mittleren Preissegment.

Die deutsche Pyrexx GmbH mit Stammsitz in Berlin hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von hochwertigen Brandmeldern spezialisiert. DarĂŒber hinaus ist Pyrexx ein bekannter Dienstleister fĂŒr die Wohnungswirtschaft, der fĂŒr seine QualitĂ€tsrauchmelder auch gleich die passende Software entwickelt. Home-Security, Hard- und Software gehören zu den Leitbildern des Unternehmens. Sehr bekannt ist Pyrexx fĂŒr seine**internetfĂ€higen Rauchmelder**.

Die Pyrexx Rauchmelder sind in drei Bereiche unterteilt. Neben den Stand-alone-Lösungen PX-I mit bis zu 12 Jahren Laufzeit, gibt es auch die Funkrauchmelder der Serie PX-I C. FĂŒr den professionellen Einsatz stehen die Modelle der PX iP Serie mit InternetkonnektivitĂ€t.

Mit dem PX-I hat Pyrexx die Auszeichnung als bester deutscher Langzeitmelder erhalten. Interessant ist, dass diese Modelle mit durchschnittlich 20 Euro im unteren bis mittleren Preissegment angesiedelt sind.

Die deutsche Hekatron Vertriebs GmbH mit Sitz in Sulzburg wurde ursprĂŒnglich unter dem Namen Pyrotector Europe GmbH im Jahr 1963 in Bielefeld gegrĂŒndet. Seit mehr als 50 Jahren konzentriert sich Hekatron auf die Entwicklung von Brandschutzanlagen. Zum Produktangebot gehören daher auch innovative Rauchmelder.

Hekatron Rauchmelder werden mit einer Lithium-Batterie ausgestattet und erreichen eine Laufzeit bis zu 10 Jahren. Sehr beliebt ist die Genius-Serie, die fĂŒr eine**LangzeitĂŒberwachung mit Funkvernetzung** vorgesehen ist. Es sind aber auch Rauchmelder ohne Funkmodul erhĂ€ltlich. Diese können jederzeit bei Bedarf nachgerĂŒstet werden.

Besonderes Herausstellungsmerkmal ist, dass mit der Funkvernetzung insgesamt 20 Rauchmelder betrieben werden können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass zu jedem GerÀt eine reiche Auswahl an Zubehör erhÀltlich ist. So finden wir hier verschiedene Deckenbefestigungen, Magnet- und Klebehalterungen und ErsatzgehÀuse. Insgesamt liegen die Rauchmelder von Hekatron im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Die deutsche Giersiepen GmbH & Co. KG mit Sitz in Radevormwald gehört zu den großen Anbietern von innovativer GebĂ€udetechnik. Unter dem Label Gira werden automatische Lichtsteuerungen, zeitabhĂ€ngige Temperaturregelungen, TĂŒrkommunikationsanlagen, Sicherheitssysteme, aber auch Brandmeldeanlagen vertrieben.

Großen Zuspruch finden die Gira Dual Rauchmelder, bei denen es sich um Multifunktionsmelder handelt. Diese Modelle sind nicht nur mit einem photoelektrischen Sensor zur Erkennung von Rauchpartikeln ausgestattet, sondern auch mit einem WĂ€rmesensor, der jede TemperaturverĂ€nderung zuverlĂ€ssig erkennt. Die Technik ist so konzipiert, dass KĂŒchendĂ€mpfe, elektrische Störimpulse oder Staubentwicklung zuverlĂ€ssig kontrolliert werden können. Diese Melder sind in der Lage, unvermeidbare StöreinflĂŒsse von wirklichen Gefahren zu unterscheiden. Von daher können sie idealerweise auch in WerkstĂ€tten, KĂŒchen und BĂ€dern verwendet werden.

FĂŒr einen Langzeiteinsatz sind diese GerĂ€te jedoch nicht ausgelegt. Sie werden ĂŒber eine 9-Volt-Blockbatterie betrieben, die in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden erneuert werden muss. Insgesamt liegen die Gira Rauchmelder im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Rauchmelder am besten?

Wahrscheinlich möchten Sie nun wissen, wo Sie Ihren Rauchmelder am besten kaufen können. Hierzu haben Sie die Möglichkeit, die entsprechenden GerÀte im örtlichen Fachhandel oder im Internet zu kaufen.

Den Rauchmelder im örtlichen Fachhandel kaufen

Rauchmelder fĂŒr GehörloseRauchmelder gehören beispielsweise zu den beliebten Preisschlagern in den örtlichen Discountern oder BaumĂ€rkten. Etwas hochwertiger sind die Modelle in den ElektrofachgeschĂ€ften. DarĂŒber hinaus können Sie diese GerĂ€te aber auch in den großen KaufhĂ€usern und ElektrofachmĂ€rkten finden.

Problematisch ist, dass Sie in vielen FĂ€llen mit langen Anfahrtswegen rechnen mĂŒssen. Entscheiden Sie sich fĂŒr einen Anbieter in der Innenstadtlage, kommt noch einmal eine kostspielige Parkplatzsuche hinzu. Nach dem Sie sich hier in unserem Ratgeber ĂŒber die **Rauchmelder Vergleichs-Testsieger** informiert haben, wird es recht schwierig, diese auch vor Ort im Fachhandel zu finden. Nicht jeder HĂ€ndler kann Ihren Wunsch erfĂŒllen.

Dies Ă€ndert auch nichts, wenn Sie beispielsweise einen VerkĂ€ufer nach dem einen oder anderen Modell fragen. Dieser wird Ihnen dann einfach ein anderes GerĂ€t empfehlen. Zwar muss dieses nicht immer schlechter sein, es entspricht jedoch nicht Ihren Vorstellungen. Aufdringliche VerkĂ€ufer werden teilweise versuchen, das von Ihnen bevorzugte Modell sogar schlechtzureden. Teilweise wurde sogar bekannt, dass die jeweiligen Abteilungsleiter ihre VerkĂ€ufer dahingehend geschult haben, dass zunĂ€chst die LadenhĂŒter und Auslaufmodelle verkauft werden. Hiervon sollten Sie sich nicht beirren lassen.

Nemaxx 1x CO Melder Kohlenmonoxid Gasmelder Gaswarner Rauchmelder nach DIN EN50291Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass bei einem Kauf in einem örtlichen Fachhandel Sie nicht immer von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen können. Zwar nehmen die meisten HĂ€ndler bei Nichtgefallen die Ware zurĂŒck, jedoch erhalten Sie anstelle einer Kaufpreiserstattung hĂ€ufig nur einen Gutschein zurĂŒck. Insoweit sind Sie dann wieder mit einem neuen Einkauf an dieses GeschĂ€ft gebunden.

Vorteile beim Einkauf im Fachhandel

  • Sie können den Rauchmelder sofort mitnehmen
  • Sie können sich persönlich beraten lassen
  • teilweise sind die Rauchmelder im Set zu gĂŒnstigen Preisen erhĂ€ltlich

Nachteile beim Einkauf im Fachhandel

  • Sie mĂŒssen meistens lĂ€ngere Anfahrtswege in Kauf nehmen
  • in den InnenstĂ€dten sind ParkplĂ€tze rar und teuer
  • Sie erhalten vor Ort nicht immer das gewĂŒnschte Modell
  • Sie werden zum Teil vom VerkĂ€ufer in der Kaufentscheidung beeinflusst
  • manchmal keine Kaufpreis-Erstattung bei RĂŒckgabe
  • gute Rauchmelder werden wesentlich teurer angeboten.

Den Rauchmelder im Internet kaufen

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Nachteile beim Einkauf im Internet

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Wissenswertes & Ratgeber

Mit den nachfolgenden Punkten in dem Rauchmelder Test möchten wir Ihnen noch weitere Anhaltspunkte geben, damit Sie sich ausreichend ĂŒber das Thema Rauchmelder informieren können. Vielleicht können wir dadurch, Ihre Kaufentscheidung ein wenig erleichtern.

Die Geschichte der Rauchmelder

Die Entwicklung der Rauchmelder ist stark von der Geschichte der Feuerwehr abhĂ€ngig. Schon immer war es besonders wichtig, einen Brand möglichst schnell zu bemerken, um Gegenmaßnahmen unverzĂŒglich einleiten zu können. In frĂŒheren Zeiten gab es noch den Posten des Brandmelders, der durch Menschen wahrgenommen wurde.

Die ersten Feuerwehren gab es schon im alten Ägypten.

21 v. Chr. gegrĂŒndeten auch die Römer mithilfe von Sklaven ihre erste Feuerwehr. Interessanterweise stammen aus jener Zeit schon die ersten Bauvorschriften, die auf die Gefahren eines Brandes hinwiesen. So sollten beispielsweise zwischen den WohnhĂ€usern grĂ¶ĂŸere AbstĂ€nde gelassen werden und auch die Straßen verbreitert werden. Diese Maßnahmen sollten einer effektiveren FeuerbekĂ€mpfung dienen. UnabhĂ€ngig davon, fielen jedoch viele antike und mittelalterliche StĂ€dte den FeuerbrĂŒnsten zum Opfer.

Im 14. Jahrhundert wurden erste Brand- und Feuermelder eingesetzt.

alter RauchmelderDiese Art Brandmelder waren Menschen, die von TĂŒrmen aus den jeweiligen Stadtbezirken beobachten konnten und bei Ausbruch eines Feuers Alarm schlugen. Diese TurmwĂ€chter lĂ€uteten im Brandfall eine Glocke oder signalisierten dies durch Schwenken einer Laterne. Ab 1851 wurden erstmals elektrische Alarmeinrichtungen zur Meldung eines Brandes eingesetzt. Diese Alarmgeber waren durch unterirdische Kabel miteinander verbunden. Nach wie vor musste jedoch ein Mensch als Brandmelder von seinem Aussichtsposten aus diese Anlage manuell betĂ€tigen.

1891 entstanden die ersten automatischen Brandmelder. Sie bestanden aus einem VogelkĂ€fig mit zwei Vögeln. Bei Entstehung eines Schwebebrandes fĂŒhrte der Rauch zur Bewusstlosigkeit oder zum Tod der Tiere, wobei diese von ihrer Stange auf den Boden des KĂ€figs fielen. Trotz ihres geringen Gewichts wurde hierbei ein elektrischer Kreislauf geschlossen und somit der Brandalarm ausgelöst. Es wurden auch immer zwei Tiere eingesetzt, die beide gleichzeitig von der Stange fallen sollten, um einen möglichen Fehlalarm zu vermeiden.

Ab dem 20. Jahrhundert wurden die Vögel ĂŒberflĂŒssig und es wurde der erste vollautomatische Brandmelder entwickelt. Im Vergleich zu den heutigen Rauchmeldern konnten diese GerĂ€te nicht auf eine Rauchentwicklung reagieren, sondern ausschließlich auf Hitze. Bei sehr starker Hitzeentwicklung wurde ein Stromkreislauf geschlossen und dadurch ein lauter, akustischer Alarm ausgelöst. Ebenso wurde ein Signallicht aktiviert. Kurioserweise wurde bei diesem Verfahren ein StĂŒck Butter zwischen zwei Metallkontakte gelegt, wobei diese schmolz und somit der Stromkreislauf geschlossen wurde.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts erkannte man, dass die Rauchentwicklung fĂŒr die Erkennung eines Brandes besonders wichtig war. Ingenieure aus der Schweiz entwickelten daher den ersten Ionisationsrauchmelder. Wie wir bereits weiter oben erklĂ€rt haben, wurde bei diesen GerĂ€ten eine leichte radioaktive Strahlung innerhalb einer Kammer eingesetzt, um die elektrische LeitfĂ€higkeit bei Eindringen von Russpartikeln zu messen. Wenn sich die LeitfĂ€higkeit Ă€nderte, wurde der Alarm ausgelöst.

Aus Sorge vor diesen radioaktiven Strahlen werden bis heute Ionisationsrauchmelder nur in ganz speziellen Bereichen eingesetzt.

Ab 1970 wurden fast ausschließlich nur noch die bekannten photoelektrischen Rauchmelder vertrieben. Die ersten Modelle wurden noch ĂŒber das alte 220 Volt Stromnetz betrieben. SpĂ€ter lösten praktische und kleine, batteriebetriebene GerĂ€te die ersten Modelle ab und sorgten fĂŒr eine wesentlich einfachere Installation.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Rauchmelder

Interessanterweise existieren zu Rauchmeldern einige Daten und Fakten, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Rauchmelder sind bereits in vielen BundeslÀndern vertreten

Im Jahr 2013 starben insgesamt 415 Menschen bei BrÀnden. Das Statistische Bundesamt hat hierbei festgestellt, dass 214 Opfer bei GebÀudebrÀnden ums Leben kamen. Die meisten hiervon starben durch Ersticken.

Nach dem Statistik-Portal Statista gab es im Jahr 2014 in nachfolgenden BundeslÀndern einen unterschiedlich hohen Anteil an Rauchmeldern.

AngefĂŒhrt wurde das Feld von Schleswig-Holstein mit 95 %, dicht gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 90 %. Bremen erreichte 89 %. Im Mittelfeld lagen Hamburg und Nordrhein-Westfalen mit 69 %. Abgefallen sind Bayern und Sachsen mit 40 %. Das Schlusslicht bilden Brandenburg mit 25 % und Berlin mit nur 7 %.

Dabei dĂŒrfen wir jedoch nicht vergessen, dass fĂŒr Berlin, Brandenburg und Sachsen noch keine Rauchmelderpflicht existiert.

Infos ĂŒber die Haltbarkeit von Rauchmeldern

Wenn wir ĂŒber die Haltbarkeit von Rauchmeldern sprechen, dann soll hiermit nicht die Lebensdauer der Batterie gemeint sein, sondern die Lebensdauer des eingebauten Sensors.

Leider verschmutzt der photoelektrische Sensor mit der Zeit durch Hausstaub und andere DĂ€mpfe. Von daher kann er nicht mehr so gut auf kleine Rußpartikel reagieren. Den Vorgang können wir jedoch durch Absaugen mit dem Staubsauger ein wenig verlangsamen.

Obwohl einige moderne Rauchmelder ĂŒber eine eingebaute Elektronik verfĂŒgen, die die Empfindlichkeit des Sensors ĂŒber die Jahre hinweg reguliert und somit Fehlalarme ausschließt, sollten Sie die GerĂ€te spĂ€testens nach zehn Jahren austauschen. Dies gilt sowohl fĂŒr Rauchmelder mit Wechselbatterie als auch fĂŒr solche mit einer Longlife-Batterie.

Wichtige Tipps zur Brandrisikoverringerung

Es muss nicht immer zu einem Brand kommen, aber Sie selbst können entsprechende Maßnahmen ergreifen, um ein Brandrisiko möglichst zu verringern.

  • schalten Sie bei Nichtgebrauch sĂ€mtliche elektrischen GerĂ€te aus
  • kaufen Sie nach Möglichkeit nur elektrische GerĂ€te mit PrĂŒfsiegel
  • schalten Sie keine Mehrfachsteckdosen einfach hintereinander
  • Streichhölzer und Feuerzeuge sind nichts fĂŒr Kinder
  • vermeiden Sie es, im Bett zu rauchen
  • lassen Sie niemals eine brennende Kerze oder einen Kamin unbeaufsichtigt
  • schalten Sie immer bei Nichtgebrauch den E-Herd ab
  • lassen Sie keine brennbaren GegenstĂ€nde in der NĂ€he eines E-Herdes oder Ofens liegen
  • werfen Sie keine heiße Asche in den MĂŒlleimer aus Kunststoff
  • ein Handfeuerlöscher kann gute Dienste leisten und sollte griffbereit sein
  • verzichten Sie nicht auf einen Rauchmelder

Rauchmelder in einem Raucherhaushalt

CO Melder VervendungVielleicht stellen sich viele die Frage, wie ein Rauchmelder mit Zigarettenrauch auskommt. In aller Regel ist die Gefahr eines Fehlalarms in einem Raucherhaushalt sehr gering. NatĂŒrliche sollten Raucher ihren Zigarettenrauch nicht direkt in den Melder pusten. Jedoch kann es durchaus vorkommen, dass auf Partys, wo viele GĂ€ste rauchen, auch einmal der Rauchmelder Alarm schlĂ€gt. Damit dieses nicht passiert, sollten Sie allein aus gesundheitlichen GrĂŒnden hĂ€ufiger lĂŒften.

Keinesfalls sollte ein Rauchmelder fĂŒr eine solche Party auseinandergenommen werden. Es kann vorkommen, dass aus Versehen eine brennende Zigarette auf den Teppichboden fĂ€llt. Wenn nun ein Brand mit Rauchentwicklung entsteht, kann ein demontierter Rauchmelder auch nicht mehr helfen. Letztlich bleibt festzustellen, dass Rauchmelder auch in einem Raucherhaushalt ĂŒber viele Jahre seine FunktionstĂŒchtigkeit nicht verliert.

Rauchmelder fĂŒr GehörloseRauchmelder fĂŒr Gehörlose

FĂŒr Menschen mit einer HörschĂ€digung sind normale Rauchmelder mit akustischer Signalgebung weniger geeignet. Insbesondere Gehörlose können einen solchen Alarm nicht feststellen. Aus diesem Grund haben einige Firmen sich auf die Entwicklung spezieller Rauchmelder fĂŒr Gehörlose und HörgeschĂ€digte spezialisiert.

Die Rauchmelder fĂŒr Gehörlose sind beispielsweise mit einer Funkverbindung und einem Lichtsystem verbunden, bei dem sehr intensive Lichtblitze, so genannte Stroboskope, fĂŒr eine Alarmierung sorgen. Das grelle Licht kann auch bei geschlossenen Augen ĂŒber die Netzhaut wahrgenommen werden. Idealerweise sollten diese Rauchmelder aber auch ĂŒber ein Vibrationskissen verfĂŒgen. Vibrationen sind vom Körper noch effektiver wahrnehmbar. Viele moderne Rauchmelder fĂŒr gehörlose Menschen bieten beide Techniken.

Viele stellen sich wahrscheinlich die Frage, ob die Ausgaben fĂŒr die doch relativ hohen Kosten dieser Rauchmelder von den Krankenkassen ĂŒbernommen werden. VerstĂ€ndlicherweise haben HörgeschĂ€digte in der Regel nicht die finanziellen Mittel, um ihre Wohnung mit diesen speziellen Rauchmeldern auszustatten.FĂŒr eine Dreizimmerwohnung mĂŒssen Sie etwa mit durchschnittlich 750 € rechnen. Da sind die Stand-alone-GerĂ€te fĂŒr gesunde Menschen mit etwa 20 bis 25 € wesentlich gĂŒnstiger.

Mittlerweile sind in vielen BundeslĂ€ndern die Vermieter in der Rauchmelderpflicht. Diese sind jedoch nur verpflichtet, photoelektrische Rauchmelder mit akustischer Signalgebung zu installieren. FĂŒr Gehörlose und HörgeschĂ€digte besteht diese Verpflichtung jedoch nicht.

Leider sind nach einem Urteil des Landessozialgerichtes Rauchmelder nur als generelle Vorsorge fĂŒr Risiko- und Gefahrensituationen anzusehen. Sie sind daher der Eigenverantwortung des Einzelnen zuzuschreiben. Aus diesem Grund werden die Kosten auch nicht von den Krankenkassen ĂŒbernommen.

mumbi RM250 VDS 10 Jahres Rauchmelder DIN EN14604Zudem wurde begrĂŒndet, dass die Krankenkassen lediglich fĂŒr medizinische Rehabilitationen aufkommen mĂŒssen und eine Behinderung durch einen Rauchmelder nicht ausgeglichen werden könne. Mittlerweile hat das Bundessozialgericht aufgrund einer Revision der KlĂ€ger anders entschieden. Von daher haben Gehörlose einen Anspruch auf Rauchmelder. Die Krankenkassen sind letztlich verpflichtet, auch die Kosten hierfĂŒr zu ĂŒbernehmen.

BegrĂŒndet wird das Urteil des BSG durch das grundlegende SicherheitsbedĂŒrfnis, zumal bereits in 13 von 16 BundeslĂ€ndern bauordnungsrechtlich Rauchmelder vorgeschrieben sind. Es muss auch Gehörlosen das Recht eingerĂ€umt werden, ein von fremder Hilfe unabhĂ€ngiges Leben in Sicherheit in der eigenen Wohnung zu fĂŒhren.

Gesetzliche Rahmendaten und Rauchmelder Pflicht

Eine Rauchmelderpflicht gibt es fĂŒr alle RĂ€ume, in denen geschlafen wird. Hierzu gehören Schlaf- und Kinderzimmer ebenso, wie GĂ€stezimmer, aber auch Rettungswege und Flure, die an die SchlafrĂ€ume grenzen.

Mittlerweile gilt die gesetzliche Regelung in 13 von 16 deutschen BundeslĂ€ndern. Lediglich in Sachsen, Berlin und Brandenburg sind Rauchmelder noch keine Pflicht. Im Saarland existieren Übergangsregelungen. Die Rauchmelderpflicht bezieht sich dabei auf Neu- und Umbauten.

Rechtsgrundlage sind die in den BundeslĂ€ndern gĂŒltigen Bauordnungen. Wichtig zu wissen ist, dass EigentĂŒmer und Bauherren verpflichtet sind, Rauchmelder auf eigene Kosten zu installieren. Die Pflicht erstreckt sich ausnahmslos auch auf Mietwohnungen, wobei fĂŒr die Unterhaltung und Pflege der Rauchmelder letztlich aber der Mieter verantwortlich ist.

FĂŒr den Einbau eines Rauchmelders ist in Mietwohnungen der Vermieter verantwortlich. Lediglich im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine Ausnahmeregelung. Diese besagt, dass der Besitzer einer Wohnung auch fĂŒr den Rauchmelder aufkommen muss. Besitzer wird man, sobald der Vermieter einem den SchlĂŒssel fĂŒr die Wohnung ausgehĂ€ndigt hat.

Rauchmelder Ei ElectronicsAb diesem Zeitpunkt ist der Vermieter dann fĂŒr die Installation von Rauchmeldern, aber auch fĂŒr die regelmĂ€ĂŸige Wartung mit Funktionstest verantwortlich. Das Gesetz in Mecklenburg-Vorpommern besagt aber auch, dass die vom Mieter selbst angeschafften Rauchmelder bei einem Auszug wieder mitgenommen werden können. FĂŒr den Brandschutz in der Mietwohnung ist dann der nĂ€chste Mieter verantwortlich.

In anderen BundeslĂ€ndern bleibt jedoch der Vermieter fĂŒr die Installation verantwortlich. Dieser kann diese jedoch im Mietvertrag ausdrĂŒcklich auf den Mieter abgeben.

Im eigenen Interesse sollten Mieter, unabhĂ€ngig von den gesetzlichen Regelungen, sich selbst um einen ausreichenden Brandschutz kĂŒmmern. Auch wenn der Vermieter seinen Pflichten nicht nachkommt, liegen die Anschaffungskosten noch in Grenzen fĂŒr einen herkömmlichen Stand-alone-Rauchmelder.

Wichtig zu wissen ist hierbei, dass bei BrandschĂ€den der Vermieter nicht mehr haftet, wenn er die Pflichten auf den Mieter ĂŒbertragen hat. Jedoch sollten auch hierbei die jeweiligen Gesetze der BundeslĂ€nder beachtet werden.

Versicherungen sehen diese gesetzlichen Änderungen wesentlich strenger. Besteht eine Pflicht zur Anbringung von Rauchmeldern können beim Nichtbeachten die Schadenersatzleistungen im Brandfall von der Versicherung abgewiesen werden.

Hierbei verweist die Versicherung in aller Regel auf die gesetzlichen Bestimmungen am Standort des Wohnobjekts. Eine Berufung auf das Nichtwissen ĂŒber die Rauchmelderpflicht kann in diesem Fall nicht als Ausrede gewertet werden. Die Versicherungen werden hierbei grobe FahrlĂ€ssigkeit unterstellen.

Rauchmelder in öffentlichen Einrichtungen

Besonders in öffentlichen GebĂ€uden, wie zum Beispiel KrankenhĂ€usern, Schulen, VerwaltungsgebĂ€uden, aber auch KaufhĂ€usern spielt das Thema Brandschutz eine wichtige Rolle. Die Besucher mĂŒssen im Ernstfall besonders schnell in Sicherheit gebracht werden. Neben einer speziellen Planung und Kennzeichnung der Rettungswege, mĂŒssen diese Bauwerke ĂŒber besondere Brandschutzmaßnahmen verfĂŒgen.

Hierbei wird zwischen

  • dem baulichen Brandschutz
  • dem anlagentechnischen Brandschutz und
  • dem organisatorischen Brandschutz
    unterschieden.

Zum anlagentechnischen Brandschutz gehört auch die Installation von geeigneten Rauchmeldern. In vielen öffentlichen Einrichtungen sind mittlerweile Brandschutzmeldeanlagen installiert worden. Jedoch gibt es nach wie vor viele GebĂ€ude, die aus KostengrĂŒnden nicht mit Rauchmeldern ausgestattet sind.

TatsĂ€chlich existierenden in vielen BundeslĂ€ndern Schulen und Sporthallen, bei denen auf eine Installation von Rauchmeldern verzichtet wurde. TatsĂ€chlich gibt es auch spendenwillige Eltern, die solchen Schulen preisgĂŒnstige Rauchmelder aus dem Discounter kaufen. Diese sind jedoch fĂŒr solche öffentlichen Einrichtungen keinesfalls geeignet. Schließlich handelt es sich um Stand-alone-Rauchmelder, die zwar in den Wohnungen zuverlĂ€ssig ihren Dienst verrichten, aber nicht die weitreichenden RĂ€umlichkeiten einer Schule abdecken können. Hier mĂŒssen zumindest funkvernetzte Rauchmelder verwendet werden.

Aber nicht nur in Schulen besteht ein solches Manko. Viele öffentliche VerwaltungsgebĂ€ude sind noch nicht komplett saniert, so dass wir hier Rauchmelder vergeblich suchen. Andererseits berufen sich die Betreiber öffentlicher GebĂ€ude auf die Bestimmungen der jeweils gĂŒltigen Landesbauordnung.

Dabei handelt es sich um Sonderbauten, fĂŒr die besondere Brandschutzanlagen gefordert werden können. Die vorhandenen Anlagen seien in der Lage, Personen bei Gefahr zu warnen und diesen rechtzeitig die Flucht zu ermöglichen. Anders sieht dies jedoch bei neu geplanten, öffentlichen Bauwerken aus. Dann wird der Einbau von Rauchmeldern zur Pflicht.

Wie hoch sind die Energiekosten eines Rauchmelders?

Wenn Sie in Ihrer Wohnung mehr als einen Rauchmelder installieren, dann könnte ggf. auch der Energieverbrauch eine Rolle spielen. Die meisten Rauchmelder fĂŒr den heimischen Gebrauch sind batteriebetrieben. Dabei setzen die Hersteller auf die bewĂ€hrten 9 Volt Blockbatterien. Jedoch gibt es hier in Bezug auf die Laufleistung enorme Unterschiede.

Moderne Rauchmelder sind mit einer 10-Jahres-Longlife-Batterie ausgestattet. Auch hierbei handelt es sich hĂ€ufig um eine spezielle 9 Volt Blockbatterie auf Lithium-Mangandioxid-Basis. Die technische Bezeichnung wird mit E-Block, 6LR61 bzw. ER9V angegeben. Diese Batterien erreichen eine 700 % grĂ¶ĂŸere Leistung als die traditionellen Alkaline-Batterien. Mit einer KapazitĂ€t von 1.100 mAh können sie 10 Jahre betrieben werden. 9 Volt Blockbatterien fĂŒr Rauchmelder kosten zwischen 6 und 10 Euro.

Ebenfalls gibt es fest integrierte 3V-Lithium-Batterien, die ebenfalls eine Laufleistung von 10 Jahren erreichen. Dabei handelt es sich meist um die Typen CR123A oder die 3 Volt Knopfzellen CR2450 bzw. CR2032. Diese Batterien sind zu einem Preis zwischen 1,50 und 2,50 Euro erhÀltlich.

Angenommen, Sie bezahlen 10 Euro fĂŒr eine Rauchmelderbatterie, dann kommen Sie ĂŒber einen Zeitraum von 10 Jahren auf monatliche Stromkosten von 0,08 Euro. Von wirklichen Energiekosten ist in diesem Fall nicht zu sprechen.

Anders sieht dies vielleicht bei den netzkabelgebundenen Rauchmeldern aus. Dabei finden Sie Modelle, die ĂŒber einen 230 Volt-Anschluss verfĂŒgen, die Ausgangsleistung aber nur bis 12 Volt ausgelegt ist. ZusĂ€tzlich sind diese Rauchmelder noch mit einer 3-Volt- oder 9-Volt-Batterie ausgestattet, sodass Sie bei einem Netzstromausfall immer noch auf die integrierte Batterieleistung setzen können.

Eine 12 Volt Ausgangsleistung mit etwa 1 A Ausgangsstrom erreicht auf das Jahr bezogen rund 544 Euro bzw. 1,49 Euro pro Tag an Stromkosten. Die Batterielösung ist daher wesentlich gĂŒnstiger und nicht unbedingt unsicherer.

Wie sieht die regelmĂ€ĂŸige Wartung und der FunktionalitĂ€tstest bei einem Rauchmelder aus?

Rauchmelder sind wahre Lebensretter. Damit diese aber einwandfrei funktionieren, sollten Sie diese nicht nur richtig installieren, sondern auch regelmĂ€ĂŸig warten.

Sollten Rauchmelder ĂŒberhaupt kontrolliert werden?

Beim Kauf eines handelsĂŒblichen Rauchmelders gehen viele Nutzer davon aus, dass diese einfach unter die Decke geschraubt werden mĂŒssen und danach nicht mehr gewartet werden mĂŒssen. Dies ist leider falsch. Verunreinigungen, wie zum Beispiel Staub oder Fliegen können die Raucheinlassöffnung blockieren. Der gefĂ€hrliche Rauch kann in diesem Fall nicht mehr die Rauchkammer des Melders erreichen.

Bei einem Brand könnte der Rauchmelder nicht funktionieren und nutzlos sein. Ebenso können Staub und Fliegen im Laufe der Zeit die fotooptischen Rauchmelder behindern, sodass diese einen Fehlalarm auslösen. Aus diesem Grund ist eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung und Wartung besonders wichtig.

Wie werden Rauchmelder gereinigt bzw. gewartet?

ZunĂ€chst sollten Sie ĂŒberprĂŒfen, ob sĂ€mtliche Eintrittsöffnungen frei von Verschmutzungen sind. Hausstaub und Spinnweben können Sie gut mit einem angefeuchteten Tuch abwischen. Ebenfalls hilfreich ist ein Staubsauger mit MöbeldĂŒse. Damit können Sie auch die im Inneren befindlichen Schmutzpartikel heraussaugen. Achten Sie bei Verwendung eines Staubsaugers aber darauf, dass Sie nicht die höchste Saugstufe wĂ€hlen. Ansonsten könnten Sie den Rauchmelder beschĂ€digen.

Vor jeder Reinigung sollten Sie ggf. die Herstellerangaben beachten. Dort werden hĂ€ufig mögliche Reinigungsarten aufgefĂŒhrt. Leider werden bei Renovierungsarbeiten teilweise die Decken-Rauchmelder mit ĂŒberstrichen. Die angetrocknete Farbe kann die Öffnungen blockieren. In diesem Fall sollten Sie nach jedem Streichen mögliche Farbreste sofort abwischen.

Zu den Wartungsaufgaben gehört natĂŒrlich auch eine SichtprĂŒfung. In manchen Wohnungen spielen Kinder gerne mit dem Ball oder anderen GegenstĂ€nden. Dabei können die GegenstĂ€nde gewaltsam gegen das GehĂ€use prallen und dieses beschĂ€digen. Kratzer und Risse im KunststoffgehĂ€use können die FunktionstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen. In einem solchen Fall mĂŒssen Sie den Rauchmelder gegen ein neues Modell ersetzen.

Nach der SichtprĂŒfung ist es wichtig, dass Sie den manuellen Funktionstest durchfĂŒhren. Nach DIN EN 14604 muss auf jedem Rauchmelder eine Taste vorhanden sein, ĂŒber die der Alarm zum Testen manuell ausgelöst werden kann. GerĂ€te ohne diese Taste sind nicht mehr zulĂ€ssig. Sollte der Alarm nicht ausgelöst werden können, sollten Sie nachschauen, ob vielleicht die Batterie verbraucht ist. Interessant ist, dass alle heutigen Rauchmelder ĂŒber einen zusĂ€tzlichen Meldeton verfĂŒgen, der Ihnen rechtzeitig anzeigt, wann die Batterieleistung zur Neige geht.

Wenn Sie einen Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie verwenden, sollten Sie den Melder bestenfalls komplett ersetzen. Die Funktion können Sie ĂŒbrigens auch mit einem PrĂŒf-Spray aus einer SprĂŒhdose testen. Dieses PrĂŒfverfahren eignet sich fĂŒr Privatpersonen, wobei es fĂŒr ein hochwertiges PrĂŒfgerĂ€t nicht benötigt wird.

Die wichtigsten Punkte einer Rauchmelderwartung sollen nachfolgend kurz dargestellt werden:

1. Sichtkontrolle auf BeschÀdigungen:

Smartwares RM400 Gasmelder – Erdgas – Propan – Butan – 85 dBFalls der Funktionsumfang eingeschrĂ€nkt ist, muss der Rauchmelder ersetzt werden.

2. Der Rauchmelder gibt regelmĂ€ĂŸig ein akustisches Signal ab und eine LED leuchtet dauerhaft:

In diesem Fall ist die Batterieleistung schwach. Ersetzen Sie ggf. die Batterie oder erneuern Sie einen 10-Jahres-Rauchmelder.

3. Bei der Sichtkontrolle wird festgestellt, dass die Raucheintrittsöffnungen verstopft sind:

Entfernen Sie Schmutzpartikel, um die Eintrittsöffnung wieder freizubekommen.

4. Beim BetÀtigen des Testknopfes ist kein Alarmsignal hörbar:

Es liegt eine Funktionsstörung vor. Ggf. ist bei GerÀten mit Wechselbatterie diese leer und muss ersetzt werden. Bleibt die Funktionsstörung bestehen, sollte das GerÀt ausgetauscht werden. Bei 10-Jahres-Rauchmeldern muss dieser komplett ersetzt werden.

Wartung von vernetzten Rauchmeldern

Rauchmelder Set im TestVernetzte Rauchmelder bieten den Vorteil, dass bei einer Rauchentwicklung an einer beliebigen Stelle sÀmtliche angeschlossene Rauchmelder Alarm schlagen. Wenn beispielsweise im Keller ein Rauchmelder einen Brand bemerkt, ertönt auch beim Rauchmelder im Schlafzimmer sofort ein Alarmton. Auf diese Weise können Sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass funk- und drahtvernetzte Rauchmelder die Weiterleitung des Alarmsignals sicherstellen können. Die FunktionsĂŒberprĂŒfung gelingt am besten mit zwei Personen. ZunĂ€chst sollten Sie alle Fenster und TĂŒren schließen, um Fehlmessungen auszuschließen. Nun wird an irgendeinem GerĂ€t der Testknopf betĂ€tigt. Daraufhin mĂŒssen alle angeschlossenen Rauchmelder reagieren und einen Alarmton abgeben.

Es gibt auch vernetzte Rauchmelder, die fĂŒr GehörgeschĂ€digte mit optischen Signalen ausgestattet sind. Auch diese mĂŒssen bei einem Funktionstest funktionieren. Sicherheitshalber sollten Sie an allen GerĂ€ten den Testknopf betĂ€tigen und dabei ĂŒberprĂŒfen, ob alle angeschlossenen GerĂ€te reagieren.

Sollten einer oder mehrere Rauchmelder nicht reagieren, dann sollten Sie zunĂ€chst die Vernetzung ĂŒberprĂŒfen. Bei einem Funksystem sollten Sie das Funkmodul und auch die Stromversorgung nĂ€her unter die Lupe nehmen. Defekte GerĂ€te sind auszutauschen. Danach ist es wichtig, den gesamten Test zu wiederholen.

Wie werden 230 Volt Rauchmelder getestet?

mumbi RM250 VDS 10 Jahres Rauchmelder DIN EN14604Neben den batteriebetriebenen Modellen finden Sie auch Rauchmelder, die ihren Strom in erster Linie aus einem 230 Volt Stromnetz beziehen. Diese GerĂ€te sind doppelt gesichert und verfĂŒgen ebenfalls noch ĂŒber eine Batterie. Falls der Strom ausfĂ€llt, werden Sie ĂŒber die Batteriespannung alarmiert.

Beide Funktionen mit 230 Volt und ohne können Sie ĂŒber den Testknopf ĂŒberprĂŒfen. Sollte der 230 Volt Rauchmelder trotz angeschlossener Netzspannung nicht reagieren, so mĂŒssen Sie diesen auswechseln. Ebenso mĂŒssen Sie die Batterie ĂŒberprĂŒfen, wenn der Rauchmelder ohne Netzstrom dennoch keinen Signalton abgibt. In diesem Fall ist die Batterie verbraucht oder das GerĂ€t ist beschĂ€digt.

ÜberprĂŒfen durch einen Fachservice

In öffentlichen GebĂ€uden und Gewerbebetrieben ĂŒbernehmen in aller Regel Fachfirmen die Wartung von Rauchmeldern. Hierbei werden die Rauchmelder mit einem speziellen PrĂŒfgerĂ€t unter Verwendung eines PrĂŒfgases geprĂŒft. Dieses PrĂŒfaerosol gelangt in die Rauchkammer des Rauchmelders, ohne dass der Alarm ausgelöst wird. Dennoch zeigt das PrĂŒfgerĂ€t an, ob der Rauchmelder noch einwandfrei arbeitet.

Ein Fach-Service nimmt auch die richtige Protokollierung vor, sodass Sie fĂŒr jeden Rauchmelder einen GerĂ€tepass erhalten.

Wer ist fĂŒr die Wartung zustĂ€ndig?

Die Installation eines Rauchmelders gehört in allen BundeslĂ€ndern zur Pflicht des EigentĂŒmers, Bauherrn oder Vermieters. Leider gibt es fĂŒr die Wartung dieser GerĂ€te keine einheitlichen Vorgaben. In einigen BundeslĂ€ndern ist auch der EigentĂŒmer und Vermieter fĂŒr die Wartung zustĂ€ndig, in anderen dagegen wurde diese Aufgabe auf den Mieter ĂŒbertragen. Wichtig ist, dass eine ĂŒbertragene Wartung durch den Mieter auch im Mietvertrag festgehalten wird.

In MehrfamilienhĂ€usern kann der Vermieter diese Aufgabe ebenso weiterdelegieren. Hier können Hausmeister oder sogar Fachfirmen diese Arbeiten ĂŒbernehmen. Interessant ist aber auch, dass der Vermieter nicht haftbar gemacht wird, wenn die Wartung auf den Mieter ĂŒbertragen worden ist und dieser seiner Verpflichtung nicht nachkommt.

Rauchmelder Apps im Überblick

Intelligente Rauchmelder mit Wlan-FunktionalitĂ€t und App-Anbindung erfreuen sich zunehmend große Beliebtheit. Einige Hersteller bieten Ihnen beim Kauf eines Wlan-Rauchmelders auch eine kostenlose App zum Downloaden an. Damit können Sie beispielsweise den Akkustand ĂŒber Ihr Tablet oder Smartphone abfragen.

Eine Rauchmelder App ist besonders dann effizient, wenn der verwendete Wlan-Rauchmelder auch gleich netzwerkfĂ€hig ist. Somit können mehrere Rauchmelder miteinander verbunden werden. Je nach App meldet der Rauchmelder nicht nur den aktuellen Batteriezustand, sondern natĂŒrlich auch einen möglichen Brand. Diese Apps sind hĂ€ufig mit einer Notfallnummer versehen, ĂŒber die sogleich Hilfe angefordert werden kann.

Bei einer modernen Hausvernetzung bzw. SmartHome-FunktionalitĂ€t lĂ€sst sich ĂŒber eine solche App sogar eine aufgebrochene TĂŒr registrieren. ZuverlĂ€ssige Apps fĂŒr Wlan-Rauchmelder bieten beispielswiese die Hersteller

  • Nest Protect,
  • Pyrexx,
  • Roost oder
  • Gira

Diese Rauchmelder senden eine SMS oder E-Mail an eine festgelegte Adresse, sobald ein Alarm ausgelöst wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein iOS- oder Android-EndgerĂ€t verwenden. Selbst bei ausgeschaltetem Wlan funktionieren diese batteriebetriebenen GerĂ€te. Jedoch können in diesem Fall verstĂ€ndlicherweise keine Nachrichten ĂŒbermittelt werden.

Den optimalen Montageplatz eines Rauchmelders im Zimmer ausfindig machen

Pyrexx PX-1 12-Jahres-RauchmelderRauchmelder werden ĂŒblicherweise an der Decke montiert und sollten in nahezu jedem Raum eingesetzt werden. Eine Ausnahme bilden die KĂŒche und das Badezimmer, da hier vermehrt mit Wasserdampf zu rechnen ist und dieser in die Rauchkammer gelangen kann. Dann wĂŒrde ein Fehlalarm ausgelöst.

In einer Wohnung empfehlen sich insbesondere die SchlafrÀume und Flure. Optimal ist es, wenn ein Rauchmelder genau in Raummitte an der Decke installiert wird. Dabei sollten mindestens 50 cm Abstand zu den SeitenwÀnden eingehalten werden. Achten Sie aber auch darauf, dass hohe Regale oder Raumtrenner nicht allzu nahe im Wirkungsbereich eines Rauchmelders stehen.

Zu den ungeeigneten Installationsorten gehören

  • offene Kamine oder Öfen,
  • eine Anbringung direkt neben einer Klimaanlage,
  • die Montage auf einer metallischen OberflĂ€che,
  • ein geringer Abstand zu einem HeißluftgeblĂ€se,
  • weniger als 50 cm von Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren,
  • in RĂ€umen mit einer Deckenhöhe von mehr als 450 cm,
  • im Dachgeschoss bei einem geringeren Abstand als 50 cm zum Dachfirst sowie
  • in RĂ€umen mit einer Temperatur von -5 Grad Celsius bzw. +55 Grad Celsius.
Eine Besonderheit besteht bei einem L-förmigen Raum. Hier sollte ein Rauchmelder direkt auf der Gehrungslinie an der Decke montiert werden. Sind dagegen die einzelnen Schenkel des L-Raumes sehr groß, dann sollten Sie in jedem Schenkel einen eigenen Rauchmelder installieren.

Rauchmelder-Pflicht bei Neubauten und Bestandsimmobilien in den einzelnen BundeslÀndern

Die Rauchmelderpflicht ist in Deutschland flĂ€chendeckend abgeschlossen. Die gesetzlichen Grundlagen hierfĂŒr finden Sie in den jeweiligen Landesbauordnungen. Hierin wird immer auf die Voraussetzungen der DIN 14676 verwiesen. Darin ist festgelegt, dass Rauchmelder in allen SchlafrĂ€umen, Kinderzimmer, Flure und Rettungswege von AufenthaltsrĂ€umen jeweils ein Rauchmelder angebracht sein. Die GerĂ€te mĂŒssen so installiert werden, dass der Brandrauch frĂŒhzeitig erkannt werden kann.

In den Landesbauordnungen werden jedoch nur Wohnungen beschrieben. Dennoch gelten diese Regelungen auch fĂŒr EinfamilienhĂ€user. Insgesamt handelt es sich bei Wohnungen um nach außen abgeschlossene und zu Wohnzwecken bestimmte einzelne oder zusammenliegende RĂ€umlichkeiten, die die FĂŒhrung eines Haushaltes ermöglichen.

Die Pflicht der Rauchmelder ist folgendermaßen in den BundeslĂ€ndern geregelt:

Baden-WĂŒrttemberg

Die Montagepflicht fĂŒr Neubauten gilt seit 2010. In Bestandsbauten mĂŒssen seit dem 01.01.2015 Rauchmelder installiert sein. Dabei ist fĂŒr die Installation der EigentĂŒmer bzw. Vermieter zustĂ€ndig, wĂ€hrend die Wartung die Mieter ĂŒbernehmen.

Bayern

Hier mĂŒssen in Neubauten seit 2007 Rauchmelder installiert sein. In Bestandsbauten gilt die Regelung erst ab dem 01.01.2018. Auch hier ist fĂŒr die Montage der Vermieter zustĂ€ndig und fĂŒr die Wartung der Mieter.

Berlin

In Berlin mĂŒssen seit dem 01.01.2017 in Neubauten Rauchmelder installiert sein. FĂŒr Bestandsbauten mĂŒssen erst zum 31.12.2020 diese eingebaut werden. FĂŒr die Installation ist der Vermieter zustĂ€ndig, fĂŒr die Wartung dagegen der Mieter.

Brandenburg

Seit dem 01.06.2016 sind hier in Neubauten Rauchmelder Pflicht. FĂŒr Bestandsbauten sind die Rauchmelder aber erst ab 31.12.2020 vorgeschrieben. Sowohl fĂŒr die Installation als auch fĂŒr die Wartung sind in Brandenburg die Vermieter bzw. EigentĂŒmer zustĂ€ndig.

Bremen

In der Hansestadt Bremen sind in Neubauten ab 2009 Rauchmelder Pflicht. In Bestandsbauten mĂŒssen seit 01.01.2016 diese installiert sein. FĂŒr die Montage ist der Vermieter zustĂ€ndig, fĂŒr die Wartung dagegen der Mieter.

Hamburg

Seit 2005 sind in Hamburg Rauchmelder in Neubauten Pflicht. Seit dem 01.01.2011 mĂŒssen in Bestandsbauten diese montiert sein. Interessant ist, dass fĂŒr die Montage und die Wartung hier der Vermieter und EigentĂŒmer zustĂ€ndig ist.

Hessen

Im Bundesland Hessen sind Rauchmelder in Neubauten seit 2005 vorgeschrieben. In Bestandsbauten mĂŒssen diese seit dem 01.01.2015 montiert sein. FĂŒr die Einrichtung ist der Vermieter zustĂ€ndig, fĂŒr die Wartung dagegen der Mieter.

Mecklenburg-Vorpommern

Hier mĂŒssen in Neubauten seit 2006 Rauchmelder verbaut sein. Bei Bestandsimmobilien mĂŒssen diese seit dem 01.01.2010 montiert sein. Interessant ist in diesem Fall, dass fĂŒr die Installation der Mieter zustĂ€ndig ist und fĂŒr die Wartung dagegen der Vermieter.

Niedersachsen

Seit 2012 gehören Rauchmelder in Neubauten zur Pflichtausstattung. In Bestandsimmobilien mĂŒssen diese dagegen seit dem 01.01.2016 installiert sein. FĂŒr die Einrichtung ist der Vermieter und EigentĂŒmer zustĂ€ndig, fĂŒr die Wartung der Mieter.

Nordrhein-Westfalen

In NRW ist in Neubauten seit 2013 die Rauchmelderpflicht gegeben. Seit dem 01.01.2017 mĂŒssen diese auch in Bestandsimmobilien installiert werden. FĂŒr den Einbau ist der Vermieter oder EigentĂŒmer zustĂ€ndig, fĂŒr die Wartung jedoch wieder der Mieter.

Rheinland-Pfalz

Seit 2007 mĂŒssen in Neubauten Rauchmelder eingebaut werden. Seit dem 12.07.2012 sind diese auch in Bestandsbauten erforderlich. In Rheinland-Pfalz tritt wieder die Ausnahmeregelung in Kraft. Hier sind fĂŒr den Einbau und die Wartung die EigentĂŒmer oder Vermieter zustĂ€ndig.

Saarland

Im Saarland mĂŒssen seit 2004 in Neubauten Rauchmelder verwendet werden. Leider fehlt eine Regelung fĂŒr Bestandsbauten. Ebenso sind fĂŒr die Installation und Wartung die EigentĂŒmer oder Vermieter zustĂ€ndig.

Sachsen

Erst seit dem 01.01.2016 mĂŒssen Rauchmelder in Neubauten installiert sein. FĂŒr Bestandsimmobilien gibt es noch keine Verpflichtung. Dagegen sind die Vermieter fĂŒr den Einbau und die Mieter fĂŒr die Wartung zustĂ€ndig.

Sachsen-Anhalt

Im Bundesland Sachsen-Anhalt sind Rauchmelder in Neubauten seit 2009 Pflicht. FĂŒr Bestandsimmobilien gilt diese Verpflichtung erst seit dem 01.01.2016. Ebenfalls sind fĂŒr die Installation und die spĂ€tere Wartung der EigentĂŒmer oder Vermieter zustĂ€ndig.

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein mĂŒssen seit 2004 in Neubauten Rauchmelder montiert werden. FĂŒr die Bestandsimmobilien gilt diese Verpflichtung seit dem 01.01.2011. Hier tritt wieder die Regelung in Kraft, dass der Vermieter die Montage vornehmen muss und der Mieter die Wartung ĂŒbernimmt.

ThĂŒringen

Hier mĂŒssen seit 2008 in Neubauten Rauchmelder installiert werden. FĂŒr Bestandsbautern gilt die Verpflichtung aber erst zum 01.01.2019. Sowohl fĂŒr die Montage als auch die Wartung sind die EigentĂŒmer und Vermieter zustĂ€ndig.

Die Rauchmelderpflicht hat auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Immerhin sterben im Jahr durchschnittlich 400 Menschen an Brandfolgen und mehr als 4.000 verletzen sich dabei. Die meisten Betroffenen werden in der Nacht ĂŒberrascht. WĂ€hrend des Schlafens wird der Rauch viel zu spĂ€t bemerkt, da der Geruchssinn dann nicht so ausgeprĂ€gt ist.

Es bleibt zu hoffen, dass auch in den zuvor genannten BundeslĂ€ndern, in denen es fĂŒr Bestandsimmobilien noch keine verpflichtenden Regelungen gibt, diese bald nachgeholt werden.

Sichere und umweltschonende Entsorgung eines alten Rauchmelders

Wenn nach einer 10jĂ€hrigen Betriebszeit Ihre Rauchmelder ausgedient hat, stellen sich viele die Frage, wie diese am besten entsorgt werden. Bei einem Rauchmelder handelt es sich um ein elektrisches AltgerĂ€t, welches Sie nicht im normalen HausmĂŒll entsorgen dĂŒrfen. GrundsĂ€tzlich werden alte Rauchmelder ĂŒber das WEEE-Recyclingprogramm fĂŒr elektrische und elektronische AltgerĂ€te einer sicheren und zuverlĂ€ssigen Entsorgung zugefĂŒhrt.

In nahezu jeder Stadt oder Gemeinde finden Sie besondere Wertstoffhöfe, in denen Sie nicht nur Ihren SperrmĂŒll abgeben können, sondern auch elektrische AltgerĂ€te. FĂŒr nĂ€here Informationen können Sie sich entweder direkt mit Ihrer Gemeinde in Verbindung setzen oder auch mit einem FachhĂ€ndler.

Interessant ist, dass seit dem 13. August 2005 die Hersteller von ElektrogerĂ€ten durch das Gesetz ĂŒber das Inverkehrbringen, die RĂŒcknahme und die umweltvertrĂ€gliche Entsorgung von Elektro- und ElektronikgerĂ€ten, kurz ElektroG, verpflichtet sind, sich in der Stiftung Elektro-AltgerĂ€te-Register zu registrieren. Erst durch diese Registrierung wird sichergestellt, dass der Hersteller alle wesentlichen Richtlinien ĂŒber eine umweltvertrĂ€gliche Entsorgung und Verwertung einhĂ€lt.

X-Sense SD13 10-Jahres Rauchmelder, DIN EN 14604FĂŒr den Endverbraucher bedeutet dies, dass die öffentlich-rechtlichen EntsorgungstrĂ€ger nach § 15 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes besondere Sammelstellen einrichten mĂŒssen, an denen die AltgerĂ€te aus den privaten Haushalten angeliefert werden können. Dieses sogenannte Bringsystem richtet sich an Endnutzer und Vertreiber im jeweiligen Einzugsgebiet der Gemeinde.

FĂŒr den Hersteller bedeutet dies, dass aufgrund der Verpflichtung aus der Stiftung Elektro-AltgerĂ€te Register auf den Recyclinghöfen Container bereitgestellt werden mĂŒssen, die von den Herstellern regelmĂ€ĂŸig abgeholt werden, um die dort abgegebenen ElektrogerĂ€te einer Verwertung oder Entsorgung zuzufĂŒhren. Hierbei mĂŒssen die Hersteller auch die Kosten ĂŒbernehmen. Privatleute können insoweit einen alten Rauchmelder dort kostenlos abgeben.

Entsorgung von Ionisationsrauchmeldern

Bei einem Ionisationsrauchmelder handelt es sich um einen sogenannten I-Melder, der im Inneren eine geringe Menge radioaktiven Materials enthÀlt. Hierbei handelt es sich um Kypton, Radium oder Americium. I-Melder zeichnen sich durch eine hohe ZuverlÀssigkeit aus. Jedoch bedarf eine Entsorgung der Beachtung der geltenden Gefahrgut- und Strahlenschutzverordnung.

Nicht unerwĂ€hnt bleiben soll, dass es sich hierbei um sehr schwach radioaktive Quellen handelt, die ebenso im Medizinbereich anzutreffen sind. Mit solchen Stoffen dĂŒrfen Sie genehmigungsfrei umgehen, wenn diese eine StrahlungsintensitĂ€t von 10 kBq nicht ĂŒberschreiten. Liegen die Strahlenwerte darĂŒber, dann darf nur mit einer Genehmigung nach § 7 Strahlenschutzverordnung damit umgegangen werden. Die zustĂ€ndige Genehmigungsbehörde ist in Nordrhein-Westfalen die jeweilige Bezirksregierung.

Wenn Sie einen Ionisationsrauchmelder entsorgen mĂŒssen, dann sollten Sie sich an eine Fachfirma wenden. Nur diese verfĂŒgt ĂŒber die notwendige Genehmigung und kann diesen Rauchmelder sicher verwerten. Andernfalls können Sie diesen auch im jeweiligen Bundesland der Sammelstelle fĂŒr radioaktive Stoffe ĂŒberlassen.

Die I-Melder werden nur noch in AusnahmefĂ€llen in besonders geschĂŒtzten Bereichen eingesetzt. In aller Regel nutzen private Wohnungs- und Hausbesitzer diese Rauchmelder nicht. Dennoch möchten wir natĂŒrlich diese GerĂ€te hier nicht außen vor lassen. Nach oben

Rauchmelder in 3 Schritten richtig anbringen

In dem Rauchmelder Test erklÀren wir Ihnen nun, wie Sie Ihren Rauchmelder in nur drei Schritten richtig montieren.

Schritt 1 – die richtige Position finden

Rauchmelder in 3 Schritten richtig anbringenWenn Sie sich fĂŒr einen der Rauchmelder Vergleich-Testsieger entschieden haben, sollten Sie diesen möglichst rasch in Ihrer Wohnung installieren. Vorzugsweise sollten Rauchmelder in SchlafrĂ€umen und angrenzenden Fluren montiert werden. Idealerweise wĂ€hlen Sie hier die Mitte der Raumdecke, aber nicht direkt neben einer Deckenbeleuchtung.

Rauchmelder sind fĂŒr eine maximale Raumhöhe von ungefĂ€hr 6 Metern ausgelegt. Der warme Rauch bei einem Brand sammelt sich vornehmlich an der Zimmerdecke, so dass ein Rauchmelder hierauf sofort reagiert. Sollte der Rauchmelder an einer Wand montiert werden, dann darf er nur in waagerechte Position ĂŒber einen HaltebĂŒgel oder einen Wand-Abstandshalter befestigt werden. Bei einer reinen senkrechten Montage wĂŒrde der Rauch viel zu spĂ€t vom Melder erkannt werden.

Achten Sie auch darauf, wenigstens 50 cm Abstand zu anderen Möbeln, WÀnden und weiteren Rauchmeldern zu halten.

Schritt 2 – markieren und befestigen

Markieren Sie die Stelle, an der spÀter an der Decke der Rauchmelder sitzen soll. Die meisten GerÀte sind mehrteilig aufgebaut, wobei im unteren Bereich eine separate Deckenbefestigung mitgeliefert wird. Diese kann mit einer Schraubverbindung an der Decke befestigt werden. Wer hier nicht unbedingt seine Schlagbohrmaschine einsetzen möchte, findet im Handel auch entsprechende Klebepads oder sogar eine Magnethalterung, an der ein Rauchmelder Halt findet.

Anschließend mĂŒssen Sie in das DomgehĂ€use gegebenenfalls eine 9-Volt-Blockbatterie einlegen. Die höherwertigen Modelle sind bereits mit einer Lithium-Batterie ausgestattet, die ĂŒber die gesamte Lebensdauer des Rauchmelders hĂ€lt.

Sie mĂŒssen nun das eigentliche DomgehĂ€use in die Deckenbefestigung mit einer Drehbewegung einschrauben und sich anschließend vom festen Sitz ĂŒberzeugen.

Schritt 3 – Funktionstest

Bevor Sie von Ihrer Leiter steigen, sollten Sie noch einen Funktionstest durchfĂŒhren. Hierzu drĂŒcken Sie einmal auf den Taster an der Unterseite des Rauchmelders. Sodann sollte ein schriller Alarmton zu hören sein. Danach können Sie Ihren Rauchmelder seine Arbeit verrichten lassen und mĂŒssen bei einigen Modellen lediglich die Batterie auswechseln.

Rauchmelder regelmĂ€ĂŸig testen und warten

Funktionstest mit TelekopstielUm die FunktionstĂŒchtigkeit eines Rauchmelders testen zu können, sollten Sie in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden einmal den eingebauten Testknopf betĂ€tigen. Nicht immer mĂŒssen Sie hierbei extra eine Leiter nehmen. Mit einem Besenstiel können Sie ebenfalls den Testknopf erreichen.

Lesen Sie zunĂ€chst in aller Ruhe die mitgelieferte Anleitung des jeweiligen Herstellers durch. Er steht auch meistens etwas ĂŒber den Funktionstest. FĂŒr einen Test mĂŒssen Sie den Rauchmelder nicht extra abmontieren. Sie sollten auf jeden Fall bequem den Testknopf erreichen können. DrĂŒcken Sie diesen einige Sekunden lang, bis ein Alarmton erklingt.

Den Funktionstest beenden Sie, indem Sie die Taste loslassen oder, je nach Anleitung, erneut betĂ€tigen. Sollte kein Alarm ausgelöst werden, dann sind wahrscheinlich die Batterien leer. Wechseln Sie diese und fĂŒhren den Test erneut durch. Mithilfe des Alarmtons, können Sie zumindest verstellen, dass das GerĂ€t funktioniert.

Möchten Sie auch sicher gehen, dass der Rauchmelder im Brandfall zuverlĂ€ssig reagiert, mĂŒssen Sie ein speziell entwickeltes PrĂŒfgas verwenden. Dieses Gas gibt es in vielen Online-Shops, örtlichen BaumĂ€rkten und anderen FachgeschĂ€ften fĂŒr ungefĂ€hr 10 bis 20 Euro. Entweder wird dieses Gas mit einem bestimmten Abstand zum Rauchmelder gesprĂŒht oder Sie verwenden eine Vorrichtung mit Teleskopstange, an der sich ein BehĂ€lter mit dem Gas befindet und dieser ĂŒber den Rauchmelder gestĂŒlpt wird. Auf diese Weise wird ein Brand simuliert, ohne dass dabei der Rauchmelder Schaden nimmt.

Wer eine Wartung ausfĂŒhren darf, ist gesetzlich nicht geregelt. Sie können Ihren Rauchmelder selbst warten oder auch ein Fachunternehmen beauftragen. Bei Mietwohnungen, öffentlichen Einrichtungen und Gewerbeimmobilien wird hĂ€ufig auch der zustĂ€ndige Schornsteinfeger damit beauftragt. Jedoch ist zu beachten, dass nach DIN 14676 jeder Rauchmelder jĂ€hrlich geprĂŒft werden muss.

Es brennt: So verhalten Sie sich richtig

In dem  Rauchmelder Test möchten wir Ihnen selbstverstĂ€ndlich auch erklĂ€ren, wie Sie sich richtig in einem Brandfall verhalten sollten. Wahrscheinlich kennen Sie diese Maßnahmen schon ĂŒber die Brandschutzbestimmungen in öffentlichen GebĂ€uden. Hier finden Sie beispielhaft eine Liste, in der die wichtigsten Regeln aufgelistet sind

  • Sie sollten Ruhe bewahren und nicht in Panik ausbrechen
  • Mit einem Handfeuerlöscher können Sie auch einen Entstehungsbrand löschen.
  • Retten Sie sich im Zweifelsfall und holen Sie Hilfe. Die Feuerwehr erreichen Sie unter der Notrufnummer 112.
  • Bei sehr starkem Rauch, sollten Sie auf allen Vieren darunter hinweg kriechen. Am Boden ist meist immer noch ausreichend Sauerstoff vorhanden, da sich der Qualm zunĂ€chst unter der Decke sammelt.
  • Beim Verlassen eines Zimmers mit Rauchentwicklung, sollten Sie die TĂŒr schließen, so dass sich der Rauch hierdurch langsamer ausbreiten kann.
  • Sie sollten auf dem kĂŒrzesten Wege das GebĂ€ude verlassen und dabei nicht an Ihre WertgegenstĂ€nde denken.
    Falls der Fluchtweg versperrt sein sollte, zum Beispiel bei einem Brand in einem Treppenhaus, dann sollten Sie in einem weit entfernten Zimmer mit einem Fenster verweilen. Schließen Sie aber die TĂŒr und dichten Sie nach Möglichkeit alle TĂŒrschlitze mit Decken und HandtĂŒchern ab.
  • In einem eingeschlossenen Zimmer sollten Sie sofort ans Fenster treten und auf sich aufmerksam machen.
  • Kehren Sie auf keinen Fall wieder in ein brennendes GebĂ€ude zurĂŒck, um noch irgendwelche Sachen zu retten.

Rauchmelder vs. CO Melder

co2 melder im wohnzimmerAuf die Vorteile und Funktionsweise eines Rauchmelders sind wir bereits eingegangen. Wir möchten Ihnen nun den Unterschied zu einem CO Melder erklÀren. Im Jahr sterben etwa 500 Menschen an einer sogenannten Kohlenmonoxidvergiftung. Kohlenmonoxid ist ein Gas, welches weder gerochen, geschmeckt oder auf andere Weise vom Menschen wahrgenommen werden kann.

Wird Kohlenmonoxid vom Menschen eingeatmet, erhöht sich dadurch der CO-Gehalt und senkt gleichzeitig den Sauerstoffgehalt. Da der Mensch aber Sauerstoff zum Leben benötigt, fĂŒhrt eine erhöhte CO-Konzentration zu einer tödlichen Vergiftung. Aus diesem Grund werden CO Melder eingesetzt.

Kohlenmonoxid kann sich durch defekte Heizungsanlagen, Gasthermen aber auch Abluftanlagen in WohnrĂ€umen ansammeln. CO Melder messen kontinuierlich den CO-Gehalt in der Luft. Mithilfe von elektrochemischen Sensoren wird festgestellt, wann ein bestimmter Schwellenwert ĂŒberschritten wird. Dann lösen diese GerĂ€te einen Alarm aus.CO Melder sind nach der Norm EN 50291 zertifiziert. Neben einem akustischen Alarm, sorgt auch eine LED-Leuchte fĂŒr eine optische Wahrnehmung.

Wenn Sie Ihre Wohnung nicht nur vor einer Rauchentwicklung und einem Brand schĂŒtzen möchten, sondern auch zusĂ€tzlich vor Kohlenmonoxid, dann sind neben Rauchmelder die CO Melder eine ideale Lösung.

Trends im Bereich Rauchmelder

Leider hat immer noch die HĂ€lfte aller Deutschen keinen eigenen Brandmelder in ihren Wohnungen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit kann durch eine vergessene Kerze schnell einen Wohnungsbrand ausgelöst werden. Hier könnte ein Rauchmelder Leben retten. Ein großer Nachholbedarf besteht in Mietwohnungen.

Anbringung der verschiedenen MelderAuch hier wird die Ausstattung hĂ€ufig vernachlĂ€ssigt. FĂŒr Neubauten und auch Bestandsbauten wird auf die Rauchmelderpflicht hingewiesen. Viele Wohnungsinhaber haben glĂŒcklicherweise den Nutzen erkannt und sorgen selbst fĂŒr die Installation eines Rauchmelders.

Der Trend geht mittlerweile zu den hochwertigen Rauchmeldern mit Longlife-Batterie, die ĂŒber die gesamte Lebensdauer eines Rauchmelders nicht mehr ausgewechselt werden muss. Generell sollten diese GerĂ€te spĂ€testens nach zehn Jahren ersetzt werden.

Eine weitere Trendrichtung ist bei den funkvernetzten Modellen zu sehen. Viele Anbieter können hier zu attraktiven Preisen Sets anbieten, die aus mehreren Funk-Rauchmeldern bestehen. Auf diese Weise können Sie relativ einfach ganze Wohnungen untereinander vernetzen.

Sicherheitsbewusste BĂŒrger reicht es in vielen FĂ€llen nicht aus, lediglich reine Rauchmelder zu installieren. Sie setzen zudem auf Hitze- und CO-Melder. Auch diese sind bereits sehr preisgĂŒnstig erhĂ€ltlich. Besonders interessant sind aber auch die neuen IP-vernetzten Rauchmelder, die Sie bequem mithilfe eines Computers ĂŒberwachen können.

Hier zeigt sich der Trend, dass diese GerĂ€te mittlerweile ebenfalls im Preis stark gefallen sind. So gibt es komplette Netzwerklösungen, bei denen neben Brandmeldern auch alle anderen Sicherheitstechniken, wie zum Beispiel Alarmanlagen, TĂŒröffnungssysteme und Heizungssteuerungen miteinander vernetzt sind.

FAQ zum Thema Rauchmelder

Welches Produkt gilt allgemein als Rauchmelder Testsieger?

VisorTech CO Warner Digit. Kohlenmonoxid-Melder, LCD-Display, 85dB, EN 50291, 2er-Set (COmelder)GemĂ€ĂŸ unzĂ€hligen Tests im Internet gilt allgemein Ei Electronics Ei-650 als Testsieger. Das GerĂ€t wiegt 180 g und ist in weiß gehalten. Die Lebensdauer betrĂ€gt rund 10 Jahre. Bei Signalabgabe werden 85 dB erzielt.

Welcher ist der beste Rauchmelder?

Der beste Rauchmelder ist in Bezug auf verschiedenen externen Tests Ei Electronics Ei-650. Das GerÀt arbeitet mit dem Streulichtprinzip und bietet eine AlarmsignallautstÀrke von 85 dB.

‹Rauchmelder Bewertung – was sind die wesentlichen Punkte?

Der Rauchmelder ist ein GerÀt, mit welchem sich ein Brand dank Raucherkennung akustisch ermitteln lÀsst. Als Testsieger hat sich Ei Electronics Ei-650 laut zahlreicher Tests im Internet behauptet. Die SignalstÀrke liegt bei 85 dB. Der Rauchmelder arbeitet nach dem Streulichtprinzip, wiegt 180 g und wird mit Lithium Ion Batterien betrieben.

NĂŒtzliches Zubehör

FĂŒr den Rauchmelder Vergleichssieger möchten wir Ihnen noch das Eine oder Andere nĂŒtzliche Zubehör vorstellen.

Klebepads

Klebepad RauchmelderFĂŒr eine einfache Deckenmontage können wir passgenaue Klebepads empfehlen. Auf diese Weise ersparen Sie sich das umstĂ€ndliche Löcherbohren in der Zimmerdecke. Hierbei handelt es sich um besonders stabile, doppelseitig klebende Etiketten, die auf der RĂŒckseite eines Rauchmelders geklebt werden. Durch Abziehen einer Folie wird die zweite Klebeschicht frei und kann somit an der passenden Stelle an der Decke fixiert werden.

PrĂŒfgas

Wie wir bereits zuvor vorgestellt haben, gibt es auch ein spezielles PrĂŒfgas, mit dem wir unsere Rauchmelder zuverlĂ€ssig ĂŒberprĂŒfen können. Auf dem Markt sind entsprechende Spraydosen erhĂ€ltlich, so dass wir das Gas direkt in die Öffnung des Rauchmelders sprĂŒhen können. Es gibt auch besondere Halterungen mit einem geschlossenen BehĂ€lter, der bequem ĂŒber eine Teleskopstange ĂŒber den zu prĂŒfenden Rauchmelder gestĂŒlpt wird.

Mit diesen das wird eine Rauchentwicklung simuliert, auf die der Rauchmelder anspricht. Eine BeschĂ€digung des GerĂ€tes wird hierbei ausgeschlossen. Das PrĂŒfgas ist bereits fĂŒr wenige Euro erhĂ€ltlich.

Alternativen zum Rauchmelder

Als Alternative zu den herkömmlichen Rauchmeldern können solche Modelle mit festem 230 Volt Anschluss empfohlen werden. Diese Melder benötigen keine Batterie und beziehen ihren Strom aus dem hauseigenen Stromnetze. Hochwertige Modelle verzichten dennoch nicht auf eine Batterie, da jederzeit mit einem Stromausfall zu rechnen ist.

CO Melder im TestHierbei ist lediglich zu berĂŒcksichtigen, dass jeder Raum, in dem ein solcher Rauchmelder installiert werden soll, ĂŒber einen eigenen Stromanschluss verfĂŒgen muss. Bei Gewerbeimmobilien gehört dies schon zum Standard. Aber auch bei Neubauten von Privatimmobilien kann dies bereits mit eingeplant werden.

Besondere Vorteile haben diese GerĂ€te lediglich dann, wenn eine Funkvernetzung mit mehreren Rauchmeldern geplant ist. Die Funkverbindung benötigt immer etwas mehr Strom, der hier praktischerweise aus dem Netz gezogen werden kann. Ansonsten reichen die batteriebetriebenen GerĂ€te vollkommen aus. Auch wird sich bei den 230 Volt Rauchmeldern die Lebensdauer nicht verlĂ€ngern. Generell ist diese fĂŒr maximal zehn Jahre ausgelegt.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Mit den weiterfĂŒhrenden Quellen möchten wir noch auf interessante Internetseiten aufmerksam machen. Hier finden Sie nĂŒtzliche Tipps, die eine Kaufentscheidung zusĂ€tzlich noch erleichtern können.

Interessante Tipps fĂŒr Rauchmelder

Rauchmelder sicher montieren

Grundlegende Informationen ĂŒber Rauch- und Brandmelder

Alles rund um den Rauchmelder

Wohn­ge­bĂ€u­de­ver­si­che­rung: SchĂŒtzen gegen Brand, Blitz­schlag und Explo­sion

Verteilung Rauchmelder und CO-Melder

Montage eines Rauchwarnmelders

Rauchmelder- geht auch senkrecht?

Der richtige Umgang mit Rauchmeldern

Installationshinweise fĂŒr Rauchwarnmelder

 

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