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Feuerlöscher im Test auf ExpertenTesten
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Feuerlöscher Test - so retten Sie sich im Notfall vor Feuer - Vergleich der besten Feuerlöscher 2019

Mit einem Feuerlöscher im Haus und Betrieb lassen sich erste Maßnahmen bei Brandaufkommen ergreifen.Um Bewertungen zu Brandklassen, Löschleistung, Normung und vieles mehr einbinden zu können, hat ExpertenTesten diverse Feuerlöscher Tests und Vergleiche im Internet ĂŒberprĂŒft.

Feuerlöscher Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Feuerlöscher?

Jockel Feuerlöscher S6LJM 6615000 Bio34 plus Standard-Dauerdruck-Feuerlöscher, 6 l Schaum

Feuerlöscher Tests im Vergleich

Feuerlöscher sind fahr- oder tragbare EinsatzgerĂ€te, die schnell und ĂŒberschaubar ein breites Spektrum an verschiedenen Brandrisiken decken. Entstehungsfeuer können durch verschiedene Löschmittel zĂŒgig gelöscht werden.

Durch den Einsatz mit Wasser, Kohlendioxid, Schaum und Speziallösungen, die fĂŒr Metall- und FettbrĂ€nde geeignet sind, ist das Löschen von Feuer möglich. Diese werden durch Druck ausgestoßen und auf das Feuer gerichtet. Der Druck entsteht durch Speicherung und sobald der Feuerlöscher zum Einsatz kommt. KleinlöschgerĂ€te haben zumeist eine Gesamtmasse zwischen 6 bis 12 Kilogramm.

Feuerlöscher sind auffĂ€llig, in roter Farbe und als ein MetallbehĂ€lter zu haben, der Schaum oder Pulver zum Löschen von gasförmigen, festen und flĂŒssigen EntstehungsbrĂ€nden enthĂ€lt.

Der Feuerlöscher sollte dabei immer an einem geeigneten Platz angebracht sein, der schnell zugĂ€nglich ist und den alle Personen des Haushalts kennen. Bei einem plötzlichen Ausbruch von Feuer muss zĂŒgig und ohne großes Nachdenken gehandelt werden können. Wenn es um die Sicherheit geht, sind Experimente nicht tauglich. Dabei muss der Feuerlöscher auch unter normalen UmstĂ€nden immer wieder auf seiner FunktionalitĂ€t ĂŒberprĂŒft werden.

Stiftung Warentest ĂŒber die besten Feuerlöscher fĂŒr kleine BrĂ€nde

Die Stiftung Warentest beschĂ€ftigte sich Ende 2018 intensiv mit der Frage, wie man kleinere BrĂ€nde in der Wohnung löscht. Sie entzĂŒndeten fĂŒr den Feuerlöscher Test mehrere AdventskrĂ€nze, Fett, und KabelbrĂ€nde.

Die Tester empfehlen fĂŒr die Wohnung Schaum Feuerlöscher, Wasser Feuerlöscher und Feuerlöscher Sprays. Als Schaumlöscher testeten sie den Feuerlöscher Jockel SK 6 JX Bio 34 3, den Feuerlöscher Protex SDE 6 3 und den Feuerlöscher GEV 31 3.

Es gibt die Schaum-Feuerlöscher Modelle als 2 Liter oder 6 Liter Version, wobei die Stiftung Warentest die 6 Liter Version empfiehlt, wenn man noch etwas Reserve möchte.

Bei den Wasser Feuerlöschern wurden der Feuerlöscher Gloria W6E 2 und Feuerlöscher Jockel WN LJ 21 3 getestet und bei den Löschsprays wurden das Löschspray Abus, 0,6 Liter, Löschspray Prymos, 0,6 Liter und das Löschspray Reinold Max, 500 Gramm getestet.

Die 500 Gramm GrĂ¶ĂŸe von Reinold Max empfanden die Tester als zu gering. Sie reiche gerade so eben um einen entflammten Adventskranz zu löschen, hier sollte man in jedem Fall lieber zu grĂ¶ĂŸeren Sprays greifen.

Folgende Löschmittel empfiehlt die Stiftung Warentest nicht fĂŒr zu Hause:

Löschdecken

Die getesteten Löschdecken können einen Brand zwar eindĂ€mmen, aber löschen ihn nicht sofort. D.h. unter der Löschdecke brennt es noch weiter. Außerdem muss man nĂ€her an den Brand heran. Wenn man beispielsweise einen brennenden Vorhang mit einer Löschdecke löschen will, bringt man sich selbst in Gefahr. Außerdem kann brennende Kleidung mit einer Löschdecke in die Haut gebrannt werden.

Vor wenigen Jahren galt die Löschdecke noch als sehr gutes Mittel, um BrÀnde zu bekÀmpfen, jetzt wird von verschiedenen Seiten davon abgeraten und stattdessen der Feuerlöscher bevorzugt.

Pulver Feuerlöscher

Pulver Feuerlöscher, wie der getestete Feuerlöscher Adler PDE 6 7 funktionieren auch bei Minus-Temperaturen, da man diese in der Wohnung aber nicht hat, sollte man keinen Pulver Feuerlöscher fĂŒr zu Hause kaufen. Der Grund ist eine massive Pulver-Wolke, die einem sofort die Sicht nimmt und zusĂ€tzlich in der ganzen Wohnung ein Pulver verteilt, welches sich spĂ€ter nur schwer reinigen lĂ€sst. Aus Angst um ihre TestgerĂ€te testete die Stiftung Warentest die Pulver Feuerlöscher darum auch nur im Freien.

Wie funktioniert ein Feuerlöscher?

Feuerlöscher unterscheiden sich nach ihrer Funktion in Auflade-, Gas- und Dauerdruck-Löscher. Das sind die drei verschiedenen Betriebsarten aller erhÀltlichen FeuerlöschgerÀte.

Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6Ein Dauerdruck-Löscher steht im Inneren stÀndig unter Druck, der bei etwa 15 bar liegt. Kommt er zum Einsatz, muss nur der Sicherheitssplint gezogen werden.

Beim Dauerdruck-Feuerlöscher, auch Permanentlöscher genannt, befinden sich das Treibgas und das Löschmittel in einem BehĂ€lter. Das Treibgas ist entweder Stickstoff oder Kohlenstoffdioxid. Dieses ĂŒbt einen permanenten Druck auf das enthaltende Löschmittel aus. Sobald der Splint gezogen wurde oder eine Ă€hnliche Auslösevorrichtung wie z. B. ein Schalthebelventil, steigt unter Druck ĂŒber ein Steigrohr das Löschmittel hinauf und schießt durch den Löschschlauch durch eine DĂŒse hinaus.

Der Vorteil des Dauerdruck-Feuerlöschers ist die schnelle und technisch aufwandsgeringe Anwendung. Viele Löscher sind sehr preisgĂŒnstig zu bekommen.

Der Nachteil ist der Dauerdruck, der die Gefahr mit sich bringt, dass bereits eine geringe Undichtigkeit dafĂŒr sorgt, dass Schleichgase entweichen, das Treibgas beim Einsatz dann nicht mehr austreten kann und der Löscher funktionsunfĂ€hig wird.

Im Inneren eines Auflade-Löschers befindet sich eine Patrone mit Druckluft. Dieser Feuerlöscher besteht also aus zwei BehĂ€ltern, die einmal das Löschmittel und einmal das Treibgas enthalten. Um ihn betriebsbereit zu machen, muss ein Sicherheitsventil geöffnet werden, damit beide Wirkstoffe der BehĂ€lter sich verbinden. Dieser ist meistens in gelber Farbe und macht durch das Öffnen den roten Knopf sichtbar, der die Patrone öffnet und danach gedrĂŒckt wird.

Feuerlöscher 6 Liter Schaum mit Halterung und SymbolschildDadurch strömt Treibgas, darunter Kohlendioxid, in den BehĂ€lter mit dem Löschmittel ĂŒber und setzt diesen unter Druck. Auf diese Weise ist der Feuerlöscher dann aufgeladen und einsatzfĂ€hig. Das Löschmittel kann ausgestoßen werden. Der BehĂ€lter mit dem Treibgas kann sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des Löschers befinden.

Ist der Auflade-Löscher mit Schaum gefĂŒllt, ist dieser entweder als vorgemischte Lösung vorhanden oder als Kartusche, die ein Schaumkonzentrat enthĂ€lt.

Gas-Löscher sind Feuerlöscher aus einem BehÀlter. Das Löschmittel ist gleichzeitig das Treibmittel.

Als Laie muss immer beachtet werden, dass das Ausbreiten von Feuer sehr schnell gehen kann und die EinschĂ€tzung kaum möglich ist. Es kann mit dem Feuerlöscher nur in der Anfangsphase eindĂ€mmt werden. Eine Löschdecke oder Wasser sind die erste Möglichkeit, ein Feuerlöscher ist effektiver. Die Art des Löschmittels unterscheidet sich. Die meisten Feuerlöscher sind mit Pulver gefĂŒllt. Dieses trennt den Sauerstoff von dem brennbaren Material und erstickt das Feuer. In einigen Feuerlöschern ist daher auch Backpulver enthalten.

Die Funktion des Pulverlöschers ist einfach. Der Schlauch wird gelöst, die Druckpatrone aktiviert und der Feuerlöscher auf die Brandstelle gerichtet. Gelöscht wird immer in die Windrichtung, damit keine Rauchgase entstehen. Der Feuerlöscher ist schnell leer, daher muss gezielt gearbeitet werden. Das Löschpulver verbreitet sich im Raum und bedeckt die Brandstellen. Nach der Anwendung sollte noch einmal mit Wasser nachgelöscht werden, um Glutnester zu vermeiden, die sich schnell wieder neu entzĂŒnden können.

Die Auslösevorrichtungen der Feuerlöscher sollten immer verplombt und gesichert sein. Fehlt die Sicherung oder ist die Plombe defekt, ist der Feuerlöscher nicht einsatzbereit.

Feuerlöscher sind sehr schnell leer. Innerhalb von Sekunden wird das Löschmittel bei voll geöffnetem Austrittsquerschnitt aus dem BehĂ€lter getrieben, wobei die Dauer von der FĂŒllmenge abhĂ€ngt. Ein Feuerlöscher, der 6 Kilogramm Löschmittel enthĂ€lt, ist nach etwa 10 Sekunden geleert.

Die wichtigsten Anwendungsbereiche von Feuerlöschern

Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6Die Löscher weisen eine Bezeichnung fĂŒr die jeweilige Brandklasse auf, in denen sie zum Einsatz kommen können. Die Klassifizierungen sind A, B, C, D und F.

Ist auf dem Feuerlöscher die Bezeichnung A angegeben, bedeutet das, dass er fĂŒr BrĂ€nde geeignet ist, die auf Feststoffen ausbrechen, so z. B. auf Holz, Papier oder Kunststoff.

Die Bezeichnung B weist darauf hin, dass der Feuerlöscher flĂŒssige Materialien oder brennende FlĂŒssigkeiten löschen kann, darunter z. B. Benzin oder Alkohol.

Der Hinweis C zeigt an, dass brennende Gase gelöscht werden können, mit D wird das Löschen von brennendem Metall möglich, die Bezeichnung F steht fĂŒr die Löschung von FettbrĂ€nden.

Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6Die beiden letzteren sind spezielle Feuerlöscher, die in durchschnittlichen Haushalten eher weniger eine Rolle spielen. Die Klassifizierungen A, B und C sind in einem Feuerlöscher Test ausschlaggebend.

Dabei kommt es beim Einsatz auch auf die richtige Handhabung an. Der Löschmittelstrahl sollte niemals gegen die Windrichtung gehalten werden. Der Löschvorgang sollte immer von vorne und unten beginnen, die Flammen also an der Glut eindĂ€mmt werden. Dadurch erreicht die Löschpulver– oder Schaumwolke eine optimale Ausbreitung an der Flammenfront. Der Löschmittelstrahl darf nicht wahllos in die Flamme gelenkt werden. Der Beginn ist immer unten, bis sich die Löschmittelwolke ĂŒber das Feuer und Brandobjekt gelegt hat.

Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6Handelt es sich dagegen um TropfbrĂ€nde, muss von oben nach unten abgelöscht werden. GroßflĂ€chige BrĂ€nde sollten mit mehreren Feuerlöschern bekĂ€mpft werden, nicht nacheinander, sondern durch mehrere Personen gleichzeitig.

Da der Inhalt der Feuerlöscher begrenzt ist, sollte dieser nicht sinnlos vergeudet werden, sondern immer nur so viel Löschmittel eingesetzt werden, wie der Löschvorgang erfordert. Sinnvoll ist es auch, Löschmittelreserven zu bewahren, falls es zu RĂŒckzĂŒndungen oder Glutnestern kommt.

Feuerlöscher sollten natĂŒrlich auch niemals einfach so ausprobiert werden. Innerhalb weniger Sekunden ist das Löschmittel ausgeleert und der Feuerlöscher unbrauchbar.

Welche Arten von Feuerlöschern gibt es?

Die meisten Feuerlöscher werden als ABC-Löscher bezeichnet. Das sind die Modelle, die diese drei Klassifizierungen der BrÀnde abdecken. Ein Entstehungsfeuer kann dabei auf verschiedene Art gelöscht werden. Der Inhalt unterscheidet sich daher.

Zum einen gibt es Feuerlöscher, die Feuerlöschpulver enthalten. Sie sind meist kostengĂŒnstiger, machen allerdings auch mehr Schmutz. Pulver-Feuerlöscher können bei allen Brandgefahren eingesetzt werden. HĂ€ufig sind diese in Fahrzeugen, Garagen, ParkhĂ€usern, Heizungsanlagen, Wohnmobilen oder Raffinerien zu finden. Die Kategorien umfassen die Klassifizierungen A, B und C, der Löscher wird als ABC-Pulverlöscher angegeben. Er sollte dabei dort angebracht werden, wo er schnell und problemlos zum Einsatz kommen kann.

Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6Etwas aufwendiger sind Schaum- und Wasserfeuerlöscher. Diese sind gerade fĂŒr Wohnungen und GebĂ€ude ideal, kommen daher auch hĂ€ufig in Wohnkomplexen, Hotels oder KaufhĂ€usern zum Einsatz, wo ein Brand sehr schnell gelöscht werden muss, um Personen- und SachschĂ€den zu vermeiden. Diese werden hauptsĂ€chlich als AB oder BC-Löscher angegeben.

FĂŒr den privaten Haushalt gibt es noch keine Feuerlöscher-Pflicht, dennoch sollte jede Familie auf ein mögliches Feuer vorbereitet sein und sich dementsprechend absichern. Der Schutz und die Sicherheit eines Haushaltes ist oberste PrioritĂ€t. Ein Feuerlöscher in der Anschaffung ist gĂŒnstig und erfĂŒllt seinen Zweck. Schnell entstehen gerade unter Wohnbedingungen BrĂ€nde, die dann mit einem Schaum-Löscher schnell eingedĂ€mmt werden können.

WasserlöschgerÀte wiederum werden vermehrt von Feuerwehr und Feuereinsatzwagen genutzt. Sie benötigen einen Wassertank, der mittels einem Schlauch und starkem Wasserdruck das Feuer bekÀmpft.

Eine andere Variante ist ein Kohlendioxidlöscher. Dieser wird auch als CO2-Feuerlöscher bezeichnet, besitzt ein druckfestes GefĂ€ĂŸ, in dem Kohlenstoffdioxid, also verflĂŒssigtes Gas enthalten ist, mit dem ein ausbrechendes Feuer erstickt wird.

Feuer benötigt Sauerstoff, um aufzuflammen. Daher ist das Öffnen der Fenster grundsĂ€tzlich eine der grĂ¶ĂŸten Gefahren, um das Feuer zu vermehren und erst richtig hochlodern zu lassen. Der Sauerstoffnotwendigkeit wirkt Kohlenstoffdioxid entgegen, dĂ€mmt den Sauerstoff und löscht so den Brand.

Feuerlöscher dieser Art sind allerdings nicht so gut fĂŒr Laien geeignet, sondern sollten in der Hand von Personen sein, die sich mit Feuer auskennen und wissen, was zu tun ist. Nur dann empfiehlt sich ein CO2-Löscher, da der Einsatz nicht ganz ungefĂ€hrlich ist und bei falschem Gebrauch Atemnot entstehen kann.

Der ultimative Feuerlöscher Test – diese Feuerlöscher in einem Test fĂŒr Sie getestet:

Feuerlöscher Vergleich-Testsieger ist der „Jockel Feuerlöscher S6LJM 6615000 Bio34 plus“ Schaumlöscher, der einen praktischen Druckanzeiger besitzt. Er gehört in die Kategorie der Standard-Dauerdruck-Feuerlöscher, ist preiswert und sehr unkompliziert zu bedienen. Schaumlöscher sind die ideale Lösung bei EntstehungsbrĂ€nden der Brandklasse A und B. Da sich Schaum spĂ€ter nahezu rĂŒckstandsfrei entfernen lĂ€sst, ist er ideal z.B. fĂŒr Wohnbereiche, VerkaufsflĂ€chen oder Verwaltungsbereiche.

Feuerlöschen AutoNormalerweise sind Dauerdruck-Löscher anfĂ€llig fĂŒr kleinere BeschĂ€digungen, die einen erheblichen Funktionsverlust bewirken und von SachverstĂ€ndigen hĂ€ufiger ĂŒberprĂŒft werden mĂŒssen. Der „Jockel Feuerlöscher S6LJM 6615000 Bio34 plus“ ist eine Ausnahme, da die FunktionstĂŒchtigkeit ĂŒberschaubar ist. Er hat ein integriertes Manometer, das den Druck jederzeit anzeigt. Sobald Druckverlust entsteht, kann darauf reagiert werden.

Der “Jockel Feuerlöscher S6LJM 6615000 Bio34 plus“ hat ein robustes GehĂ€use, besteht aus hochwertigem Stahlblech und konnte in Feuerlöscher Tests kaum beschĂ€digt werden. Es handelt sich um einen 6 Kilogramm Inhalt, der Löscheinsatz betrĂ€gt dann etwa 27 Sekunden mit Spritzweite ca. 7 Meter. Jockel-Schaumlöscher punkten zusĂ€tzlich mit einer sehr hohen Löschleistung und einem umweltfreundlicheren Bio-Löschmittel, welche sich durch einen stark verringerten Fluoranteil auszeichnen. Der Schaumlöscher kostet im Handel 51 Euro.

Sehr preiswert und ĂŒberzeugend in vielen Feuerlöscher Tests 2019 war der „Feuerlöscher 6 Liter Schaum mit Halterung und Symbolschild“. Er ist fĂŒr die Brandklassen A und B geeignet, jedoch nicht fĂŒr Gase und Fett-Löschungen. Dagegen kann er brennende organische Feststoffe und FlĂŒssigkeiten bekĂ€mpfen. Möbel, Gardinen, Kerzenwachs, auch Alkohol können gelöscht werden.

Elro BB6 Feuerlöscher 6 Kg/Pulverlöscher mit ManometerAuch “Feuerlöscher 6 Liter Schaum mit Halterung und Symbolschild” weist einen Druckmesser auf, umfasst 6 Kilogramm Löschmittel und besitzt eine sehr einfache Handhabung. Das Gewicht selbst betrug im Feuerlöscher Test 10 Kilogramm, dennoch war er gut zu bedienen. Ein Manometer bewahrt vor schleichendem Druckverlust, bringt Zusatzkosten von 2 bis 3 Euro mit sich, da es extra angebracht werden muss. Die Halterung gehört zum “Feuerlöscher 6 Liter Schaum mit Halterung und Symbolschild” dazu und ist kostenlos. ÜberprĂŒfungen und eine Wartung fĂŒr diesen Feuerlöscher kosten etwa 10 Euro. Der Preis betrĂ€gt 38 Euro.

BewĂ€hrt hat sich auch der „Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6“ in vielen Feuerlöscher Tests. Er gehört zu den ABC-Pulver-Löschern und hat eine FĂŒllmenge von 6 Kilogramm. Die Bedienung war in den Tests sehr simpel, der Einsatzbereich umfasst ebenfalls Temperaturen zwischen –30 Grad bis zu 60 Grad Celsius, löscht dabei organische Feststoffe, Gase und FlĂŒssigkeiten.

FĂŒr BrĂ€nde in der KĂŒche ist der „Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6“ Feuerlöscher dagegen nicht geeignet, solange sie Fett oder Öl enthalten, da der Pulverdruck die brennende Substanz beeinflussen und wegspritzen kann, wobei sich das Feuer dann schneller ausbreitet. Durch das Pulver wird der Flamme der Sauerstoff entzogen.

„Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6“ ist geeignet zum Löschen von kleinen BrĂ€nden in Autos, Booten, Wohnwagen, Schuppen oder WerkstĂ€tten. Das enthaltende Pulver zeichnet sich durch eine schlagartige Löschwirkung aus und erreicht einen SprĂŒhstoß von 20 Sekunden, kann also Brandherde in der Entstehung unterbinden und auch grĂ¶ĂŸere Brandareale eindĂ€mmen, bis alle Personen evakuiert werden konnten. Dieser Pulver-Feuerlöscher von Smartwares hatte in im Test die GrĂ¶ĂŸe von 55 x 16,5 x 16,5 Zentimetern und eine Wandhalterung gehörte kostenlos dazu. Die Verarbeitung hat in allen Tests ĂŒberzeugt, der Preis betrĂ€gt 31,69 Euro.

Worauf muss ich beim Kauf eines Feuerlöschers achten?

Sinnvoll ist der Kauf eines Feuerlöschers, der so viele Brandklassen wie möglich abdeckt. Üblich sind ABC-Feuerlöscher, die kostengĂŒnstig zu bekommen sind.

Smartwares Feuerlöscher 6 Kg, Pulverlöscher mit Manometer, SW BB6Auch fĂŒr das Auto ist ein Feuerlöscher ein wichtiger Schutz, falls es zu Überhitzung des Motors kommt. Solche sind kleiner. GegenĂŒber den ĂŒblichen 6 Kilogramm-Löschern steht hier ein Löschmittelinhalt von 2 Kilogramm zur VerfĂŒgung, der allerdings genĂŒgt, um einen kleineren Brand im Auto zu löschen.

FĂŒr den Kauf ist das Löschmittel wichtig. Die meisten Feuerlöscher fĂŒr den Privathaushalt besitzen Schaumlösungen oder Pulver. Daneben gibt es aber auch Halone- oder Neuruppin-Feuerlöscher.

Pulver-Löscher enthalten meistens Salzmischungen, die ĂŒber den Brandherd gesprĂŒht werden und feste, flĂŒssige und gasförmige Feuerstellen löschen. Das Pulvergemisch wird durch die Druckauslösung im ganzen Raum verteilt und erreicht auch Ecken und ZwischenrĂ€ume. Der Aufwand der Reinigung hinterher ist allerdings grĂ¶ĂŸer als bei dem Einsatz von Schaum.

Feuerlöscher, die Schaum enthalten, sind in der Anschaffung teurer, das Löschen ist meistens fĂŒr die Brandklassen A und B ausgelegt. Das Feuer wird durch den heraussprĂŒhenden Schaum schnell erstickt, die Brandstelle hinterher ist kaum verunreinigt, weil die Flammen innerhalb von Sekunden gelöscht werden und der Schaum sich auflöst. Solche Feuerlöscher dienen vor allen Dingen bei einer Materiallöschung von Holz, Papier, Textilien oder FlĂŒssigkeiten.

Die FĂŒllmenge spielt ebenfalls eine Rolle fĂŒr die Dauer des Einsatzes. Die meisten Feuerlöscher besitzen eine FĂŒllmenge von 6 Litern. Bei Pulver-Löschern ist dann ein Einsatz zwischen 10 bis 20 Sekunden möglich. Schaum-Löscher dagegen können bis zu 30 Sekunden arbeiten.

Manche Feuerlöscher haben auch einen Löschinhalt von 12 Kilogramm. Die Dauer betrÀgt dann bis zu 35 Sekunden, kann also auch besser in Reserven eingeteilt werden.

Kohlenstoffdioxidlöscher sind meistens mit einer FĂŒllmenge von 2 Kilogramm ausgestattet. Der Löschvorgang umfasst dann bis zu 10 Sekunden.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Feuerlöscher als Schaum- oder Pulver-Löscher fĂŒr den privaten oder gewerblichen Zweck gibt es z. B. von den Marken und Firmen „Andris“, „Berger“, „Protex“, „Safety“, „Gloria”und „Hembeck Jockel“.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Feuerlöschers mehr?

Feuerlöscher Testsieger und unsere Vergleichssieger sind sowohl im Fachhandel bzw. Baumarkt als auch im Internet zu erhalten. Eine ĂŒbersichtliche und ausfĂŒhrlich beschriebene Auswahl ist online sehr gut möglich. Auch ist die Lieferung ins Haus der mehrgewichtigen Feuerlöscher bequemer als der eigene Transport aus dem Baumarkt. Die Preise liegen zwischen 20 und 100 Euro, je nach Brandklasse und Zubehör. Der Versand ist innerhalb Deutschlands meistens kostenlos.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Feuerlöschers

Die Entstehungsgeschichte des Feuerlöschers ist gar nicht einmal so kurz und hat einige Schwierigkeiten und Herausforderungen durchgemacht, um die heutige QualitÀt zu erreichen.

BrandIm Mittelalter herrschte der Glaube vor, dass Feuer eine Strafe Gottes wĂ€re. Die mythologische Vorstellung der Menschen bedingte, dass die Strafe hingenommen werden mĂŒsste und in Gottes Handlungen nicht eingegriffen werden durfte. Um sich allerdings schon vorab vor der göttlichen Bestrafung zu schĂŒtzen, griff man auf Vorsichtsmaßnahmen zurĂŒck. Der Mensch half sich mit Zauberformeln und SprĂŒchen aus, die am eigenen Haus in WĂ€nden und GemĂ€uer eingeschrieben, gemeißelt, vermauert, ausgesprochen oder vergraben wurden.

Andere versuchten ein ausgebrochenes Feuer zu Fuß oder per Pferd zu umrunden und mit Wurzeln, Figuren oder heiligen Bildern zu bekĂ€mpfen. Die absurdeste Handlung war der Glaube, ein gesegneter Holzteller wĂŒrde das Feuer wirksam löschen, der mit Formeln beschrieben bei abnehmendem Mond in die Flammen geworfen wurde und von manchen Lehnsherren und Adligen sogar fĂŒr das eigene Volk vorgeschrieben war.

All das fĂŒhrte natĂŒrlich kaum zu guten Ergebnissen und die Menschen lernten eine Zeitlang, mit der Strafe Gottes zu leben, bis er sich endlich mit verschiedenen Mitteln aushalf, darunter Wasser- oder Butterspritzen, Löschungen mit Salz oder Sand. Schließlich aber mussten geeignetere Maßnahmen her, die Brandgefahr zu beseitigen. Besonders herumziehende HĂ€ndler priesen auf einmal WunderlöschgerĂ€te an, die von Dorf zu Dorf auf dem MarktplĂ€tzen einem grĂ¶ĂŸeren Publikum vorgefĂŒhrt wurden und als tragbares LöschgerĂ€t an den Mann gebracht wurden.

Dabei handelte es sich meistens um Glasballons, Blechdosen oder Pappröhren, die Salz oder andere Lösungen enthielten und in der VorfĂŒhrung gut in Szene gesetzt wurden, das Feuer dann aber tatsĂ€chlich kaum eindĂ€mmen konnten.

Endlich gab es auch FeuerlöschfĂ€sser, Feuerlöschgranaten oder Löschfackeln. Die Granate war um 1870 eine Erfindung, die in Form eines GlasbehĂ€lters verkauft wurde, der unterschiedliche, hĂ€ufig auch flĂŒssige Lösungen enthielt. Dieser BehĂ€lter wurde ins Feuer geworfen, dass er dabei zersprang. Die Feuerlöschfackel wiederum, die 1900 vertrieben wurde, enthielt bereits Pulver, darunter Natron. Eine PapphĂŒlle wurde nach dem Öffnen des oben angebrachten Deckels in die Flammen geschleudert.

Feuerwehr-alteDie erste, noch sehr komplizierte Konstruktion eines tragbaren Löschers, der mit Druck das Löschmittel, meistens Wasser oder Wasserdampf, hinauspumpte, wurde 1851 konzipiert. Die Idee hatte der Leutnant und Ingenieur W. C. Philipp, der bei einer Schiffsreise beobachten konnte, wie Meerwasser durch die Gischt in das Offene eines tÀtigen Vulkankraters spritzte und so als Dampfwolke das Feuer löschte.

Seine Erfindung war dann ein tragbares DampferzeugungsgerĂ€t, das eine Masse an Holzkohle und Kokspulver, Gips und Kalisalpeter enthielt und durch einen Ă€ußerst kompliziert eingebauten Mechanismus entzĂŒndet wurde. Im GerĂ€t befand sich eine Glaskugel, die mit SchwefelsĂ€ure gefĂŒllt war und durch den Mechanismus zerbrochen wurde. Eine weitere Röhre enthielt Zucker und Kali. Sobald die Masse brannte, wurden gasförmige Produkte durch verschiedene Löcher ausgeströmt, der BehĂ€lter dehnte sich aus und erzeugte einen sehr kurzen Wasserdampfstrahl mit geringer Reichweite.

Die Erfindung machte großes Aufsehen und sollte in grĂ¶ĂŸerer Produktion hergestellt werden. Ironischerweise sorgte ein Brand dafĂŒr, dass die Firma von Philipp bis auf die Grundmauern niederbrannte und das Vertrauen in sein LöschgerĂ€t vollends verloren ging.

Dennoch war die Idee geboren, Feuer mit Hilfe von Druck und Wasserdampf zu löschen. Das Prinzip des Feuerlöschers wurde einfacher, Erfindungen kamen z. B. aus Frankreich, wo in Paris der erste, 30 Liter fassende Feuerlöscher konstruiert wurde.

Feuerwehr-50In diesem war Natron das vorherrschende Pulver, ĂŒber dem eine Röhre mit WeinsteinsĂ€ure angebracht war, deren Öffnung mit Zucker verschlossen wurde. Dieser löste sich bei der Verwendung langsam auf, die WeinsteinsĂ€ure ergoss sich auf das Natron, erzeugte eine Reaktion in Form der Bildung von Kohlendioxid und der hermetisch verschlossene Feuerlöscher wurde so unter Druck gesetzt und konnte zum Einsatz kommen.

Einige Jahre spĂ€ter wurde die WeinsteinsĂ€ure dann durch SchwefelsĂ€ure ersetzt, da diese wesentlich preisgĂŒnstiger war.

Den ersten massenfĂ€higen Feuerlöscher, den der EnglĂ€nder George William Manby erfand und den sich der Unternehmer Wilhelm Graaff patentieren ließ, wurde „SpitztĂŒte“ genannt. Er wurde bei einem Einsatz direkt auf das Feuer geschleudert und 1902 vermarktet.

Zehn Jahre spĂ€ter gab es den ersten Schnell-Trocken-Feuerlöscher, der mit Druckgas funktionierte und zu den ersten PulverlöschgerĂ€ten zĂ€hlt. Die Entwicklung war kompliziert, der Pulver-Löscher machte einige Problemphasen durch, insbesondere aufgrund seines bisher unbekannten Löschmittels, das chemisch-physikalische Eigenschaften aufweisen musste, so z. B. wasserabweisendes Verhalten, gute FließfĂ€higkeit, geringe KorngrĂ¶ĂŸe, Temperatur- und DruckbestĂ€ndigkeit.

FeuerwehrObwohl der Feuerlöscher effektiv funktionierte, war der Löscheffekt der Pulversalze noch nicht bekannt. Die Wirkung wurde dem Kohlendioxid als Löschgas zugeschrieben. Stattdessen aber war es das Löschpulver.

Daneben wurde weiter mit Kohlendioxid, mit Schaum als Löschmittel und sogar mit Eiweißlösungen experimentiert. Auch ein Tetra-Löscher der mit Tetrachlorkohlenstoff gefĂŒllt war, wurde 1914 in Preußen eingesetzt.

Durch die immer mehr aufkommende Motorisierung musste besonders gegen BenzinbrĂ€nde angegangen werden. Tetra-Löscher waren die gĂŒnstigsten Varianten und erzeugten Druck durch eine SĂ€uregastube in Verbindung mit Natron. Die Handhabung war nicht ganz ungefĂ€hrlich, die giftige Wirkung bekannt. Beim Einsatz entstand z. B. das Husten auslösende Pyrolysegas der SalzsĂ€ure.

Die Personen, die mit Hilfe des Tetra-Löschers BrÀnde löschten, mussten daraufhin so schnell wie möglich den Ort des Geschehens verlassen, um die gefÀhrliche Giftgasmenge nicht einzuatmen. War das der Fall, endete die Vergiftung hÀufig tödlich.

Daher wurde bald das weniger giftige Löschmittel Halon Chlorbrommethan verwendet. Solche Löscher wurden CB-Löscher genannt. Beide Varianten wurden spĂ€ter, in den vierziger und fĂŒnfziger Jahren, wegen ihrer Giftigkeit nicht mehr zugelassen und durch fluoriertes Halon und FCKW ersetzt, wobei letzteres aufgrund der Umweltbelastung ebenso Kritik auslöste.

Noch heute funktioniert der Pulverlöscher nach gleichem Prinzip wie bei der Patent-Erstanmeldung. Durch eine CO2-Druckpatrone wird das Pulver hinausgespritzt. Löscher unterscheiden sich alleine durch Auflade-Druck oder permanenten Druck. Daneben liegen die Unterschiede auch in der Bedienbarkeit, der Armatur und der BehĂ€ltergrĂ¶ĂŸe.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Feuerlöscher

PrĂŒfungsgarantie

Der Erwerb von Feuerlöschern setzt ein erhebliches Vertrauen in den Hersteller voraus, da man die Leistung nicht testen kann, der Feuerlöscher erst im Ernstfall zeigt, dass er funktioniert. Die Sicherheit muss allerdings dennoch gewĂ€hrleistet sein, daher wurden mit der Zeit aufwendige PrĂŒfungsverfahren ins Leben gerufen, um die QualitĂ€t, Löschleistung und Funktionssicherheit zu testen. Daneben wurden auch die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und die Verwendungsdauer untersucht.

FeuerlöscherNoch in den Anfangszeiten der Massenherstellung zeigten sich die Menschen zufrieden, sobald der Wasserstrahl oder Wasserdampf selbststĂ€ndig und in grĂ¶ĂŸerer Reichweite aus dem Feuerlöscher hinausschoss. VorfĂŒhrungen zeigten trickreiche Löschmöglichkeiten von besonders stark rußenden oder qualmenden Brandobjekten, um Zuschauer mit dem Handfeuerlöscher vertraut zu machen, der die bis dahin ĂŒblichen Wassereimer oder Spritzen ersetzten sollten. NatĂŒrlich genĂŒgte das irgendwann nicht mehr.

Schließlich waren die Brandobjekte vielfĂ€ltiger und dienen auch heute noch zum PrĂŒfungszweck. Gelöscht werden ganze HolzstĂ¶ĂŸe, Benzinwannen, StoffvorhĂ€nge, Öl-, Benzol-, Karbid- und SpiritusbrĂ€nde mit Nass-, Trocken-, Tetra-, Schaum- und Luftschaumlöschern. Die Ergebnisse werden in Tabellen festgehalten.

Da frĂŒher dennoch viele ungeprĂŒfte und untaugliche Löscher in Umlauf waren, wurde schließlich eine Norm fĂŒr Handfeuerlöscher eingefĂŒhrt, die brandschutztechnischen PrĂŒfungen unterlag und eine wichtige Grundlage zur Sicherheit und QualitĂ€t der Feuerlöscher gewĂ€hrleistete.

Mittlerweile garantiert eine amtliche Zulassung der Feuerlöscher nach europĂ€ischer Norm das Leistungsvermögen, so dass diese beim Einsatz problemlos funktionieren. Die VorprĂŒfung der Handfeuerlöschung umfasst BrĂ€nde der Klasse A und B.

Brandklassen fĂŒr Feuerlöscher im Überblick6kg ABC Pulver Feuerlöscher, DIN, EN3, außenliegendes PrĂŒfventil, inkl. Andris:registered: PrĂŒfnachweis mit Jahresmarke und ISO Piktogramm

Aufgrund ihrer Löschmittel, Löschwirkung und Eignung bei BrÀnden sind Feuerlöscher in verschiedene Brandklassen eingeteilt. Diese sind als Piktogramm auf dem Feuerlöscher zu finden und werden durch die Buchstaben A, B, C, D und F gekennzeichnet.

Kennzeichnungen auf jedem Feuerlöscher

Kennzeichnungen sind auf Feuerlöschern in fĂŒnf Schriftfelder zu finden.

Im ersten Schriftfeld sind die FĂŒllmenge, die Löschmittelart und das Löschvermögen angegeben. Das zweite Schriftfeld umfasst die Bedienungsanleitung und die Brandklassen, fĂŒr die sich der Feuerlöscher eignet.

Das dritte Schriftfeld ist der Warnhinweis fĂŒr die Verwendung bei elektrischen Anlagen, das vierte enthĂ€lt die Beschreibung des Treibmittels, des Löschmittels, des Funktionsbereiches, die Nummer der Anerkennung und die Typbezeichnung. Im fĂŒnften Feld ist die Angabe des Herstellers zu finden.

Feuerlöscher alteDie richtige Entsorgung von alten Feuerlöschern

Feuerlöscher sind nicht zum normalen HausmĂŒll zu zĂ€hlen, sondern gehören zum SondermĂŒll. Das liegt daran, dass im Feuerlöscher einzelne Komponenten enthalten sind, die umweltschĂ€dliche Auswirkungen haben, so z. B. Halone, die die Ozonschicht zerstören.

Der Feuerlöscher sollte also richtig entsorgt werden, so z. B. gegen eine GebĂŒhr oder kostenlos zum Recycling bei der jeweiligen Gemeinde, auf einem Bau- oder Wertstoffhof gebracht werden. Das Ablegen in WĂ€ldern oder Naturgebieten ist mittlerweile strafbar. Bei der Abgabe zum Recycling muss ebenfalls sichergestellt werden, dass der jeweilige Entsorger dazu berechtigt ist, Brandschutzutensilien zu entsorgen.

In Deutschland gibt es Feuerlöschentsorgungsunternehmen oder Brandschutzfirmen, die im Branchenbuch oder Internet leicht zu finden und darauf spezialisiert sind, LöschgerÀte zu entsorgen. Auch bei der örtlichen Feuerwehr selbst kann angefragt werden.

Pflege und Wartung

Feuerlöscher, welcher Brandklasse und mit welchem Löschmittel auch immer, mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig gewartet werden. Mindestens sollten sie alle zwei Jahre auf ihre FunktionstĂŒchtigkeit ĂŒberprĂŒft werden.

Elro BB6 Feuerlöscher 6 Kg/Pulverlöscher mit ManometerEine am Feuerlöscher angebrachte PrĂŒfplakette gibt Hinweis darauf, ob der Löscher prĂŒffĂ€llig ist. Dabei ist auch zu beachten, dass aufgrund von bundes- und landesrechtlichen Vorschriften kĂŒrzere Fristen fĂŒr eine Wartung oder ÜberprĂŒfung der Feuerlöscher eingehalten werden muss.

Die Instandhaltung der Feuerlöscher dient der Sicherheit und Funktionsbereitschaft, geschieht als PrĂŒfung, Wartung und Inspektion durch Sachkundige. Die Wartung wird dann schriftlich legitimiert. Sachkundige sind Beauftragte von Feuerlöscher-Herstellern oder selbststĂ€ndigen PrĂŒfdiensten. Durch die Wartung und PrĂŒfung ĂŒbernimmt der Sachkundige die GewĂ€hr fĂŒr die FunktionstĂŒchtigkeit, was auch spĂ€ter fĂŒr die Versicherung hilfreich ist. Nach der Wartung wird am Feuerlöscher ein Instandhaltungsnachweis angebracht.

Die Wartung von Dauerdruck- und Auflade-Feuerlöschern unterscheidet sich. Die Auflade-Löscher sind in der Anschaffung etwas teurer, kosten allerdings in der Wartung weniger und bieten zudem etwas mehr Sicherheit.

FĂŒr alle Feuerlöscher gilt, dass die BehĂ€lter unter Druck stehen und daher der DruckbehĂ€lterverordnung unterliegen. Besonders Dauerdruck-Löscher mĂŒssen daher neben der zweijĂ€hrigen Wartung auch alle 10 Jahre durch den Paragraph 32 der DruckbehĂ€lterverordnung durch den TÜV ĂŒberprĂŒft werden. Das Zerplatzen des BehĂ€lters kann zu schwerwiegenden Verletzungen fĂŒhren.

Die Haltbarkeit von Feuerlöschern ist auch auf diese Zeit beschrĂ€nkt. Nach 10 Jahren sollte ein unbenutzter Feuerlöscher trotzdem ĂŒber den SondermĂŒll entsorgt werden.

Was ist im Ernstfall zu tun, sobald ein Feuer ausbricht? Was muss beachtet werden?

Die Ursachen sind sehr vielfĂ€ltig, dass in GebĂ€uden Feuer ausbricht. Sie reichen von fehlerhaften, elektrischen Leitungen zu Unachtsamkeit im Haushalt oder FahrlĂ€ssigkeit bis hin zu einem Überhitzen von ElektrogerĂ€ten oder feuergefĂ€hrlichen Arbeiten.

BrandholzMaßnahmen und Schutzvorkehrungen mĂŒssen getroffen werden, können auch schon im Vorfeld stattfinden. So z. B. das Installieren von Rauchmeldern in den RĂ€umen, das Anbringen eines Löschers in schnell erreichbaren Zonen des Hauses, das Befassen mit der Bedienungsanleitung, ohne dass der Feuerlöscher direkt zum Einsatz kommt. Daneben sind FeuerĂŒbungen und das richtige Handeln Grundvoraussetzung, um mit wenig Aufwand Vorbereitungen fĂŒr den Ernstfall zu treffen. Auch eine Feuerlöschdecke aus Wolle ist hilfreich als griffbereite Variante, mit der gegebenenfalls dann brennende Kleidung oder Teppiche gelöscht werden können.

Wichtige Papiere und Dokumente, ebenso Geld und WertgegenstĂ€nde sollten von vorneherein so gelagert werden, dass sie schnell zur Hand sind, ohne groß gesucht werden zu mĂŒssen.

Meistens ist aufmerksames Verhalten schon ausreichend, um Feuer zu vermeiden. Offenes Feuer oder Kerzen sollten z. B. nie unbeaufsichtigt bleiben, im Keller kein brennbares Material gelagert, der Dachboden am besten hĂ€ufiger oder regelmĂ€ĂŸig entrĂŒmpelt werden. Auch elektrische GerĂ€te sollten hĂ€ufiger auf ihre Funktion ĂŒberprĂŒft werden. Defekte GerĂ€te sollten nicht mehr zum Einsatz kommen und nicht an Streckdosen angeschlossen sein. Auch alte Steckdosenleitungen sollten keine Stromzufuhr erhalten.

AufklÀrung ist das A und O. Es ist wichtig zu wissen, wo das nÀchste Treppenhaus oder ein Notausgang sind, wo der nÀchste Feuerlöscher hÀngt oder wie er bedient werden muss.

Feuerlöscher Pulverfeuerlöscher Löscher 6kg mit Manometer ProtexAuch sollten gerade solche Orte immer frei und unversperrt liegen, GÀnge z. B. nicht durch GegenstÀnde oder einen Kinderwagen blockiert sein.

Die GrĂ¶ĂŸe des Feuerlöschers hĂ€ngt von den gesetzlichen Vorschriften ab. Öffentliche oder gewerbliche GebĂ€ude sind anders ausgestattet als ein privater Haushalt. Feuerlöscher sind nur fĂŒr die Entstehungsphase des Brandes hilfreich. Sie können kein ausbreitendes oder außer Kontrolle geratenes Feuer beseitigen, mitunter auch darum, weil die Löschdauer der Handfeuerlöscher begrenzt ist.

Sobald ein Feuer ausbricht, herrscht eine Ausnahmesituation und es kommt tatsÀchlich auf Sekunden an.

ZunĂ€chst sollte der Versuch, das Feuer selbst zu löschen, nur dann unternommen werden, wenn eine gewisse Sicherheit gewĂ€hrleistet ist. Feuer kann sehr schnell außer Kontrolle geraten, wichtig ist, nicht den Kopf zu verlieren und in Panik auszubrechen. Menschenleben gehen immer vor Löschversuchen.

Es gibt gewisse Bedingungen, an die sich gehalten werden mĂŒssen, um Leben zu retten. So ist die schnelle Reaktion eine Voraussetzung, sobald Alarm erfolgt oder das Feuer gesehen wird, das Haus so zĂŒgig wie möglich zu verlassen, Personen zu evakuieren, die NotausgĂ€nge aufzusuchen, ohne zunĂ€chst noch die Sachwerte oder WertgegenstĂ€nde zusammenzusuchen. Auch wenn das Feuer noch harmlos erscheint, kann es schnell auflodern oder zur wirklichen Gefahr werden.

Neuruppin Feuerlöscher - Pulverlöscher 6 kg ABC - Löscher Dauerdrucklöscher PG 6 EuroWenn das Feuer gerade entsteht, kann der Versuch unternommen werden, den Brandherd im Keim zu ersticken. Allerdings kommt es auf die Art und Weise an und um welchen Brennstoff es sich handelt. So taugt Wasser z. B. nicht dazu, flĂŒssige Brennstoffe oder Fett zu löschen. Ganz im Gegenteil entsteht so erst eine Stichflamme und das Feuer bricht lebensgefĂ€hrlich aus.

Insofern noch keine Gefahr besteht, kann versucht werden, die Energiequelle abzustellen, z. B. die Pfanne vom Herd genommen werden oder mit einem Deckel das Feuer zu ersticken.

Wie im Feuerlöscher Test erwĂ€hnt, gibt es spezielle Löscher der Brandklasse F, die fĂŒr FettbrĂ€nde geeignet, allerdings eher selten in normalen Haushalten vorhanden sind.

Auch das Abschalten des Stroms ist hilfreich, sollte aber mit Vorsicht gehandhabt werden, da es zu einem Stromschlag kommen kann.

Gelöscht werden sollte immer von unten nach oben, von der Seite zur Mitte. Niemals sollten die Fenster geöffnet werden, da Sauerstoff das Feuer erst nÀhrt. Wenn möglich sollten diese geschlossen werden. Auch verqualmte RÀume sollten nicht mehr betreten werden, da es sich um giftige Brandgase handelt.

Qualm der Raum bereits, in dem Personen sind, sollte etwas ĂŒber den Mund und die Nase gelegt werden und möglichst kriechend ĂŒber den Boden das Zimmer verlassen werden. Auch TĂŒren können, wenn es sich noch ergibt, geschlossen werden, um so dem Raum und Feuer Sauerstoff zu entziehen.

Sobald die Feuerwehr gerufen wurde, sollten auch alle Personen im Haus schnellstens gewarnt und aus dem Haus geschafft werden. Danach wird auf die Rettung gewartet.

NĂŒtzliches Zubehör zum FeuerlöscherFeuerlöschstation

Wenn es sich um trag- und fahrbare Feuerlöscher handelt, ist das Zubehör ebenfalls wichtig. Normalerweise werden LöschgerĂ€te komplett und einsatzbereit verkauft, doch zur Aufstellung oder Aufbewahrung sind auch deutliche Kennzeichnungen, z. B. durch Piktogramme und Warnschilder, daneben Boxen oder Halterungen notwendig, ebenso der Schutz durch SchutzhĂŒllen.

Um den tragbaren Feuerlöscher problemlos aufzustellen, ist ein Fußring nĂŒtzlich, der auch dem Schutz des Feuerlöscherbodens dient, um diesen vor Korrosionen oder Kratzern zu bewahren. Das erhöht die Standfestigkeit des LöschgerĂ€ts.

Um ein grĂ¶ĂŸeres GebĂ€ude rechtzeitig vor Feuer zu schĂŒtzen, kann ein universal einsetzbarer Kastenwagen den Brandschutz verbessern, der als Löschflitzer bezeichnet wird. Er ist wenig und agil, besitzt zwei Lenk- und zwei Bockrollen. Die LadeflĂ€che fĂŒr die Feuerlöscher ist unterteilt, vorne befindet sich ein Drahtkorb zum Unterbringen von weiteren Utensilien.

Ein Feuereimer und ein Erste-Hilfe-Set sind ebenfalls wichtig, um bei einem Brand schnell handeln zu können. Rauchmelder ergÀnzen das Sortiment und gewÀhren mehr Sicherheit.

An Feuerlöschern lĂ€sst sich auch ein Entnahmealarm anbringen, der beim Einsatz reagiert und einen Warnton aussendet. Meistens ist dieser am GerĂ€t einstellbar. Das ist nicht nur bei Feuer sinnvoll, sondern schĂŒtzt auch gegen Missbrauch oder Diebstahl. Sobald der Feuerlöscher von der Halterung genommen wird, wird ein Warnsignal erzeugt.

Löchdecke Alternativen zum Feuerlöscher

Ein Feuer- oder Wandhydrant ist hilfreich als Alternative zum Feuerlöscher. Ebenso eine Brandfeuerlöschdecke. Diese besteht meistens aus Wolle, aus Glas-, Kevlar- oder Nomexgewebe. Manche sind auch aus einfacher Baumwolle.

Gerade bei EntstehungsbrÀnden sind Löschdecken hilfreich, können defekte GerÀte oder unbeaufsichtigte Kerzen im Feuer ersticken. Kleineren Feuerstellen wird durch die Löschdecke der Sauerstoff entzogen, und SchÀden können so vermieden werden.

Mittlerweile gibt es auch Feuerlöschsprays, die die GrĂ¶ĂŸe von Haarspraydosen aufweisen. Diese sind fĂŒr kleinere Feuer gut geeignet, z. B., wenn zu Weihnachten der Adventskranz aufflammt oder eine Zigarette ein Loch in den Autositz brennt.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Der Ernstfall eines Brandes – was zu tun ist:
http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Handeln_in_Katastrophen/Feuer/Feuer.html

Wie man einen Hausbrand ĂŒbersteht:
http://de.wikihow.com/Einen-Hausbrand-sicher-%C3%BCberstehen

Wie ein Feuerlöscher funktioniert, ist auf dieser Seite zu finden:
http://www.ff-wittlich.de/index.php/service/tipps/114-feuerloescher-richtig-anwenden

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