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Wärmepumpen im Test auf ExpertenTesten.de
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TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001

Wärmepumpe Test 2021 • Die 3 besten Wärmepumpen im Vergleich

Wärmepumpen gehören zu den effizientesten Heizsystemen. Im praxisnahen Test zeigen sich die Unterschiede der einzelnen Wärmepumpen-Modelle. Durch den direkten Vergleich können Verbraucher besonders ökologische Wärmepumpen finden.

Bernd Vogelsammer Autor

Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Natürlich fühle ich mich nur in einem Bereich zu Hause. Und das ist der Bereich Heimwerken.

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Wärmepumpe Bestenliste  2021 - Die besten Wärmepumpen im Test & Vergleich

Wärmepumpe Test

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Was ist eine Wärmepumpe?

Was ist ein Wärmepumpe Test und Vergleich?Eine neue Heizung gehört zu den wichtigsten Entscheidungen beim Wohnen und Leben. Moderne Heiztechnik kann viel leisten und mit der Wahl der richtigen Systeme und Komponenten legt man sich bei der Versorgung mit Wärme und Warmwasser für die nächsten zwei Jahrzehnte fest. Die Entscheidung fällt zunehmen auf moderne und innovative Wärmepumpen, die für niedrige Heizkosten und geringe Auswirkungen auf die Umwelt stehen.

Die noch junge Heizungstechnik bei Wärmepumpen setzt die Umgebungswärme ein. Auf dem Prinzip einer Kältemaschine gewinnen sie die Energie aus Luft, Grundwasser oder Erdwärme. Dafür wird elektrischer Strom eingesetzt. Ein korrekter Einsatz der Heizungsanlage unter passenden Bedingungen führt zu einer hervorragenden Ökobilanz.Bei den veröffentlichen Tests handelt es sich jedoch immer um Idealbedingungen.

Der Vergleich der einzelnen Modelle erfolgt ebenfalls stets unter genormten Prüfverfahren und bei den getesteten Modellen werden Standardwerte zur Analyse herangezogen.

Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe liegen etwas über dem der anderen Heizsysteme, auf Dauer macht sich eine Wärmepumpe aber finanziell und vor allem ökologisch bezahlbar. Grundlage für die niedrigen Energiekosten ist ein energetisch guter Gebäudezustand und eine Flächenheizung.

Wärmepumpen eignen sich vor allem für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Sie sind unabhängig von schwanken Kosten für Öl oder Gas, sind dafür aber an den Strompreis gebunden. Ihre Wartungs- und Betriebskosten sind ausgesprochen gering und sie können vielseitig eingesetzt werden. Neben dem Heizen können Wärmepumpen auch Kühlen und Warmwasser bereiten. Verbraucher beteiligen sich mit der Anschaffung einer Wärmepumpe an nachhaltigem Umweltschutz und sinnvollem Umgang mit Energiequellen.

Die Wärmepumpe stößt bis zu 50% weniger Emissionen in die Luft ab und spart bis zu 75% an fossilen Brennstoffen ein. Das haben zahlreiche unabhängige Tests in der Vergangenheit gezeigt.

Der Staat fördert die Anschaffung sowohl in Neubauten als auch bei der Sanierung in Altbauten. Anders als bei den üblichen Heizungsanlagen nutzt die Wärmepumpe einen komplizierten technischen Prozess zur Wärmegewinnung. Während Öl, Gas und Holz verbrannt wird, kann die Wärmepumpe mit geringen Temperaturen die thermische Energie aus der Umwelt auf ein höheres Niveau anheben. Ähnlich wie beim Kühlschrank, wo durch Kühlung Wärme erzeugt wird, die sich am hinteren Teil des Elektrogerätes Platz verschafft, wird bei der Wärmepumpe mit der vergleichsweise kühlen Umweltenergie Wärme erzeugt.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen nehmen die Wärme ihrer Umgebung auf, dass kann aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich sein. Die so gewonnene Wärme wird auf die benötigte Temperatur gebracht und dem Heizkessel sowie dem Brauchwasserkreislauf zugeführt. Die Wärmepumpenheizung besteht immer aus vier Teilen, unabhängig davon um welches System es sich handelt und unabhängig von der genutzten Energiequelle.

  • Die Wärmequelle
  • Die Wärmepumpe
  • Das Verteilersystem
  • Die Speicheranlage

Je nach geplantem System der Wärmepumpe kommen noch Kältemittel, Kollektoren, eine Sonde, der Verdichter oder ein Eisspeicher hinzu. Denn für die Gewinnung des benötigten Stroms kann auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses dienen.

Wie funktioniert ein Wärmepumpe im Test und Vergleich?Die unerschöpflichen Energiequellen stellt die Natur kostenlos zur Verfügung und die Wärmepumpe kann diese Energie für die Heizung und das Warmwasser zur Verfügung stellen. Besonders ihre gute CO2-Bilanz spricht für die innovative Heiztechnik, denn die Nutzung der Umweltwärme erfolgt ganz ohne Verbrennungsprozess. Ähnlich einer Kälteanlage kommt die sogenannte „umgekehrte Nutzung“ zum Einsatz.

In unserer Küche steht der Kühlschrank, der im Inneren kühl ist und nach außen hin Wärme abgibt. Er entzieht der Luft im Inneren die Wärme und gibt sie wieder an die Umgebung ab. Bei der umgekehrten Nutzung entzieht die Wärmepumpe der Umgebung die Wärme und leitet sie in das Hausinnere. Häufig reichen dafür schon Umgebungstemperaturen von knapp über Null Grad Celsius aus.

Das physikalische Experiment und der Test ihrer Funktionsweise ist faszinierend und zeigt deutlich, wie einfach es ist, ökologisch sinnvoll zu heizen. Die klassische Wärmepumpe benötigt zum Betrieb Strom, jedoch liegt die Menge der erforderlichen elektrischen Energie im Idealfall nur bei rund 25% der erzeugten Heizenergie.

Das Erhitzen des Wasser verbraucht Energie und im Fall der Wärmepumpen wird dafür Strom genutzt. Während des Erhitzens wird dem Wasser Energie zugeführt, die ist allerdings geringer als hinterher im heißen Wasser enthalten ist.

Diesen Test führen viele Schulen durch, um den Jugendlichen zu zeigen, wie energiesparsem das Heizen der Zukunft möglich ist. Zum besseren Verständnis der Begriffe Kälte und Wärme und der Funktionsweise der Wärmepumpe hilft die Sichtweise: „Kälte ist einfach nur weniger Wärme“! Die Wärmepumpe nutzt den „Joule-Thomson-Effekt“.

Die Funktionsweise einer Wärmepumpe Schritt für Schritt:

Schritt 1

Schritt 1

Im ersten Schritt muss die Wärme der Umwelt entnommen werden. Dafür ist in den meisten Wärmepumpen Heizanlagen die Sole enthalten. Sie besteht aus Wasser und Frostschutzmittel und nimmt die Umweltwärme aus dem Erdreich oder dem Grundwasser auf. Bei den Luft-Wärmepumpen ist das Prinzip leicht verändert, denn hier saugt ein Ventilator die Außenluft an und führt die Umgebungswärmen an die Wärmepumpe weiter. Die warme Flüssigkeit wird zur Wärmepumpe transportiert. Diese verteilt sie im ersten Kreislauf im Inneren der Wärmepumpen-Heizung.

Schritt 2

Schritt 2

Im zweiten Schritt muss die gewonnene Wärme für die Anlage und das gesamte System nutzbar gemacht werden. In einem zweiten Kreislauf im Inneren der Wärmepumpe zirkuliert ein Kältemittel. Ein Wärmetauscher, auch Verdampfer genannt, sorgt dafür, dass die Energie bei der Übertragung vom ersten auf den zweiten Kreislauf verdampft. Dies funktioniert schon bei relativ niedrigen Temperaturen. Bei der Luft-Wärmepumpe wird das Kältemittel allein über die Außenluft erwärmt. Der erzeugte Kältemitteldampf wird an den Verdichter oder Kompressor weitergeleitet. Durch die Erhöhung des Drucks steigt die Temperatur des gasförmigen Kältemittels automatisch an, bis es schließlich heiß ist. Im Verflüssiger, ein weiterer Wärmetauscher, wird nun das unter hohem Druck stehende und heiße Kältemittelgas kondensiert. In der Folge gibt es seine Wärme wieder ab und heißes Wasser entsteht. In der Drossel (auch Expansions- oder Entspannungsventil genannt) reduziert sich der Druck des jetzt flüssigen Kältemittels wieder. Danach wird es wieder im entspannten Zustand zum Verdampfer weitergeleitet und der Kreislauf kann hier von vorne beginnen.

Schritt 3

Schritt 3

Der dritte Schritt dreht sich dann um die Beheizung des Gebäudes. Über das Wärmeverteil- oder Speichersystem kann das heiße Wasser zirkulieren und als Heizmedium dienen. Wenn nicht alle Energie zum Heizen benötigt wird, dann leitet die Wärmepumpe das heiße Wasser in einen Heizungspuffer oder einen Warmwasserspeicher weiter. Bei Verwendung von umweltfreundlichem Solarstrom gehört die Wärmepumpe zu den vermutlich umweltfreundlichsten Wärmelieferanten unserer Zeit.

Anwendungsbereiche

Die umweltfreundliche Heiztechnik mittels Wärmepumpe kann als zentrale Heizanlage eingebaut werden oder als Hybridsystem, ergänzend zu anderen Heiz- und Energieerzeugungsanlagen. Zunächst kann nach Verwendung der Wärmepumpe unterschieden werden:

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Wärmepumpe TestvergleichPunkt A: Wärmepumpe als zentrale Heizungsanlage. Die Anlagen erreichen Temperaturen von rund 60 Grad Celsius und werden auch Niedrigtemperatur-Systeme genannt. Dafür muss der energetische Standard des Gebäudes sehr hoch sein und die Größe der Heizflächen zu den niedrigen Vorlauftemperaturen passen. Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen sind hierfür ideal geeignet. Als Wahl für die Wärmequelle dienst meist der Erdboden oder das Grundwasser, damit die Temperatur das ganze Jahr über gleichmäßig hoch liegt.

Punkt B: Wärmepumpe als Hybridsystem oder Mischsystem. Besonders beliebt in Kombination mit Gasheizungen oder Solaranlagen. Arbeitet besonders ökologisch und wirtschaftlich. Hybride Wärmepumpen übernehmen im Winter das Heizen und im Sommer das Kühlen der Räume. Es werden Temperaturen von rund 60 Grad Celsius erreicht, daher kann nicht das komplette Warmwasser damit erzeugt werden. Die Befüllung der Heizung reicht mit diesen Temperaturen jedoch völlig aus.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Bei den eigentlichen Wärmepumpen als Bauteil des Heizanlage gibt es drei verschiedene Systeme, die je nach Wärmepumpen-Heizung und Art der Energiequelle in den einzelnen Heizsystemen verbaut sind:

Nahezu emissionsfrei aber braucht elektrischen Antrieb

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es in einem Testvergleich?Die Kompressions-Wärmepumpe wird am häufigsten verwendet und kommt in Ein- und Mehrfamilienhäusern zum Einsatz, bei denen die Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser stammt. Diese Wärmepumpe ist ideal für Neubauten, in denen das warme Wasser für die Heizung und das Brauchwasser verwendet wird. Das Kältemittel verdampft bereits bei geringen Temperaturen und der Einbau sogenannter Niedrigtemperaturheizsysteme ist notwendig.

Vorteile im Vergleich: 

  • Platzsparend
  • In jeder Umgebung einsetzbar
  • Arbeiten nur mit geringer CO2-Emission
  • Deutlich geringer
  • Spart im Neubau den Bau eines Schornsteins

Nachteile: 

  • Benötigt Strom als Antrieb
  • Nicht jedes Haus ist für eine Wärmepumpe geeignet
  • Schwankende Betriebskosten durch Stromkosten
  • Entfaltet ihren Wirkungsgrad bei Vorlauftemperaturen von bis zu 35 Grad Celsius und passt deshalb nicht in alte Heizsysteme
  • Hohe Anforderungen an die Gebäudehülle und die Dämmung

Als Ergänzung und in Verbindung mit Gas-Brennwertheizungen

Die Adsorptions-Wärmepumpe nutzt als Kältemittel Wasser, dass an einem festen Material vorbeigeleitet wird. Das sogenannten Sorptionsmittel wie beispielsweise das umweltfreundliche Zeolith, saugt das Wasser auf Grund eines chemischen Vorgangs ohne Antriebsenergie an.

Dabei entsteht Wärme, die dann für das Heizsystem genutzt werden kann. Allerdings muss der Vorgang wieder rückgängig gemacht werden, indem ein Gas-Brenner Hitze zuführt.

Das Wasser verflüssigt sich wieder und das Sorptionsmittel trocknet wieder. Diese Art der Wärmepumpen benötigen immer einen herkömmlichen Brennstoff wie beispielsweise Gas.

Vorteile im Vergleich: 

  • Erdbohrungen von ca. 50 Meter Tiefe reichen aus (genehmigungsfrei)
  • Komplett wartungsfrei und zuverlässig
  • Erreichen Wirkungsgrade bis ungefähr 125% durch Umweltwärme und Brennwerttechnik
  • Kann auch mit Solarthermie kombiniert werden
  • Geringer Energiekosten als bei elektrischen Wärmepumpen
  • Nutz ungiftiges Wasser als Kältemittel, daher vollkommen umweltverträglich

Nachteile: 

  • Benötigen einen fossilen Brennstoff als Energiequelle für das Sorptionsmittel

Entfeuchtung durch Brennwerttechnik

Welche Entfeuchtungen von Wärmepumpen gibt es in einem Testvergleich?Die Absorptions-Wärmepumpe sorgt dafür, dass das Kältemittelgas sich in ein Ammoniak-/Wasser-Gemisch auflöst. Dafür wird der thermische Kompressor benötigt, der aus Absorber, Lösungspumpe, Austreiber und Expansionsventil besteht. Neben dem Kältemittel ist auch das Absorptionsmittel enthalten, wobei beide Stoffe auf einander abgestimmt sein müssen. Währen des Prozesses wird die sogenannten Lösungswärme frei, die an den Heizkreis abgegeben wird.

In der Lösungspumpe wird die sogenannten „reiche Lösung“ nach der Wärmeabgabe unter hohen Druck gestellt und gelangt von dort in den Austreiber. Über Wärme, zum Beispiels aus einem Gasbrenner, trennt sich das gelöste Kältemittel wieder vom Absorptionsmittel. Nach der „Austreibung“ gelangt es wieder zum Kondensator und verflüssig sich und wieder entsteht Wärme, die an den Heizkreis abgegeben wird. Zurück im Absorber erfüllt das Absorptionsmittel wieder von vorne seine Aufgabe.

Vorteile im Vergleich:

  • Können sowohl als Niedertemperaturheizung als auch an konventionelle Heizkörper/Radiatoren angeschlossen werden
  • Versorgt auch traditionelle Heizköper mit hohen Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius
  • Für Wärme aus dem Erdreich oder der Umgebungsluft geeignet
  • Integration in bestehende Heizsysteme ist technisch unproblematisch
  • Wenig bewegliche Teile
  • Hohe Zuverlässigkeit auch über Jahre hinweg
  • Prinzip lässt sich auch leicht umkehren zum Kühlen oder Entfeuchten
  • Hohe Energieeffizienz, Einsparungen gegenüber Brennwerttechnik bei 20 bis 30%
  • Geringe Betriebskosten
  • Für Luft, Erdboden und Wasser einsetzbar
  • Für Alt- und Neubauten geeignet
  • Arbeitet ohne mechanische Verdichtung

Nachteile: 

  • Benötigen einen fossilen Brennstoff als Energiequelle für das Sorptionsmittel
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Geringere Energieeffizienz als die anderen Typen der Wärmepumpe, wie zahlreiche Tests zeigen

Bei den Heizungsanlagen gibt es abhängig von der verwendeten Energiequelle drei unterschiedliche Bauarten:

Punkt A:

Luft-Wärmepumpen sind alle Systeme, bei denen die Außenluft aktiv genutzt wird und mittels einen Ventilators angesaugt wird, anschließend innerhalb der Wärmepumpe erhitzt und schließlich an das Heizsystem übergeben wird. Genutzt werden können Kompressions-Wärmepumpen, Adsorptions-Wärmepumpen und Brauchwasser-Wärmepumpen. Sie werden vor allem in Neubauten eingesetzt, aber auch in der Sanierung. Sie werden als Luft-Luft-Wärmepumpen oder Luft-Wasser-Wärmepumpen konzipiert.

Bei der Luft-Luft-Wärmepumpe wird die angesaugte warme Luft direkt zum Beheizen verwendet. Die Luft selbst ist der Wärmeüberträger. Auch die Wärme in der gebrauchten Luft kann zum Erwärmen von frischer Luft verwendet werden.

Vorteile:

  • Qualität der Raumluft verbessert sich ständig
  • Arbeitet ohne Kältemittel-Kreislauf
  • Deutlich günstiger in der Anschaffung als Erdwärmepumpen
  • Einfache Installation ohne Bohrungen oder Aushebearbeiten
  • Keine Beachtung von Richtlinien zum Gewässer- oder Grundwasserschutz

Nachteile:

  • Nur für luftdichte Gebäude wie beispielsweise Passivhäuser
  • Im Altbau nur nach umfassender Sanierung einsetzbar
  • Ventilator verursacht Lärm, ist auch immer wieder Thema in aktuellen Tests
  • Nicht so effizient wie Erdwärmepumpen, das haben Vergleiche deutlich gezeigt
  • Arbeiten im Winter nicht sehr wirtschaftlich
  • Meldung an den Energieversorger durch den erhöhten Stromverbrauch

Punkt 1B:

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet mit einem klassischen Kältemittelkreislauf. Dabei dient die Luft als Energiequelle und das Kältemittel als Wärmeüberträger. Der Ventilator saugt die Umgebungsluft an. Sie kann sowohl innen als auch außen aufgestellt werden und Experten sagen, dass sich in Versuchen kein Unterschied zu der Effizienz der Wärmepumpe feststellen ließ.

Vorteile: 

  • Wärmequelle muss nicht erschlossen werden
  • Geringer Platzbedarf
  • Keine Anträge und Prüfverfahren notwendig
  • Günstige Anschaffungskosten

Nachteile:

  • Eventuelle Geräuschbelästigung
  • Nicht so effizient wie Erdwärmepumpen, das haben Vergleiche deutlich gemacht
  • Arbeiten im Winter nicht sehr wirtschaftlich
  • An sehr kalten Tagen kann die Unterstützung einer weiteren Energiequelle zum Heizen notwendig sein

Punkt B:

Sole-Wasser-Wärmepumpen und ihr Synonym Erdwärmepumpen verwenden als Kältemittel meist eine Sole, die mit Wasser vermischt wurde. Aber auch eine Grundwasser-Wärmepumpe ist in manchen Fällen unter dieser Bezeichnung zu finden.

Entscheidend ist aber, dass diese Wärmepumpe mit einem Kältemittelkreislauf arbeitet. Sie gehört zu den Kompressions-Wärmepumpen, bei der eine Wärmeübertragung stattfindet.

Vorteile im Vergleich:

  • Effizienter als eine herkömmliche Gasheizung. Die Zahlen wurden durch zahlreiche Tests belegt
  • Kann Heizkosten um bis zu 50% senken, wie auch STudien und Tests des Fraunhofer Institutes zeigen

Nachteile: 

  • Zu den Anschaffungskosten kommen die Bohrkosten, ca. 50 Euro pro Bohrmeter im Durchschnitt sowie die Kosten für den Aushub
  • Nicht für jedes Gebäude geeignet, da Voraussetzungen für Bohrungen im Erdreich gegeben sein müssen

Punkt C:

Alle Erfahrungen vom Wärmepumpe Testsieger im Test und VergleichWasser-Wasser-Wärmepumpen ist auf Platz drei der meist verwendeten Wärmepumpen und nutzt das Grundwasser für den Betrieb. Dazu sind zwei Grundwasserbrunnen erforderlich, dessen Wasser auf die geforderte Temperatur gebracht wird. Durch Verdampfung und Verdichtung wird die Wärme gewonnen, die dann dem Heizkreislauf zufließt. Je nach Stand des Grundwassers muss die Tiefe der Brunnen zwischen 4 und 15 Metern liegen.

Vorteile im Vergleich: 

  • Konstante Temperatur ganzjährig des Grundwassers
  • Heizen und Kühlen möglich
  • Zur monovalenten Nutzung als einzige Heizenergie geeignet
  • Geringer Platzbedarf
  • Arbeitet sehr wirtschaftlich bei hohen Temperaturen des Grundwassers

Nachteile: 

  • Bohrungen und Genehmigungen sind notwendig
  • Nicht überall möglich wegen Stand Grundwasser
  • Nicht überall möglich wegen Wasser- und Heilquellenschutzgebiet
  • Nicht überall möglich wegen Mangan oder Eisengehalt im Grundwasser
  • Ausführliche Beratung bei der Planung um Kurzschluss zwischen Förder- und Schluckbrunnen zu vermeiden notwendig
  • Energieaufwand für Pumpvorgang verschlechtert Effizienz der Wärmepumpe
  • Hohe Kosten durch Bohrungen
      

So werden Wärmepumpen getestet

Nach diesen Testkriterien werden Wärmepumpe bei uns verglichenWärmepumpen werden anhand einiger wesentlicher Kriterien getestet. Dabei ist vor allem die Heizleistung, also die Effizienz der Wärmepumpe, ein unabdingbarer Aspekt. Dafür müssen die ausgewählten Wärmepumpen-Modelle für den Test ähnliche Bedingungen aufweisen, wie zum Beispiel die mögliche Nutzfläche der Wärmepumpe, der jährliche Heizwärmebedarf für die Auswertung und Analyse der Daten sowie bei entsprechender Modellauswahl auch der Nutzwärmebedarf an Warmwasser.

In der Regel werden Wärmepumpen Modelle ausgewählt, die für das charakteristische Einfamilienhaus mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern und einem durchschnittlichen Energieverbrauch geeignet wären und miteinander im Vergleich gegenüber stehen. Dazu wählen die meisten Test-Portale Wärmepumpen mit Elektrobetrieb aus, sowie Wärmepumpen als Vergleichsmodell, die für die Nutzung mit Heizkreislauf und gleichzeitigem Warmwasserspeicher vorgesehen ist.

Die Effizienz einer Wärmepumpe wird anhand von Jahresarbeitszahlen im Test und grundsätzlich ermittelt. Diese werden als JAZ oder SCOP bezeichnet und Experten haben in Erhebungen festgestellt, dass Werte von 4,0 oder höher ideal sind. Das bedeutet, diese Wärmepumpen arbeiten energiesparsam und haben die höchste Energieausbeute.

Mit der JAZ wird das Verhältnis innerhalb eines Jahresmittels angegeben, -also wieviel elektrischer Strom benötigt wird, um die Heizung zu betreiben.

Die Handhabung vom Wärmepumpe Testsieger im Test und VergleichDabei bedeutet der Wert 4,0 im Test: Mit 1kWh elektrischer Strom werden 4 kWh Heizwärme erzeugt. Der Vergleich hat gezeigt: Umso höher diese Zahl liegt, umso effizienter arbeitet die Wärmepumpe und umso umweltfreundlicher und kostengünstiger ist der Betrieb. Allerdings ist dies stets eine theoretische Zahl für Idealbedingungen im Test, die von weiteren Faktoren im realen Einsatz beeinflusst werden kann. Im Produkt Vergleich von Wärmepumpen werden jeweils standardisierte Methoden angewendet werden. Für den Test werden nur einige Modelle ausgewählt und nicht alle am Markt verfügbaren Wärmepumpen herangezogen. Die Vergleichs-Tabellen geben einen guten und detaillierten Überblick, über die einzelnen Werte, die durchaus Ähnlichkeiten aufweisen können.

Mögliche Test-Kriterien (nach welchen Aspekten können Verbraucher die einzelnen Produkte für sich einschätzen?

Worauf muss ich beim Kauf eines Wärmepumpe Testsiegers achten?Punkt A:

Energieeffizienz in Form der Leistungszahl für niedrige und hohe Vorlauftemperaturen, wird auch in vielen Tests und Vergleichen herangezogen.

Punkt B:

Kennzeichnung der Energieeffizienzklasse gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Energieverbrauchkennzeichnung. Nur Heizungen der Klasse A gelten als wirklich effizient und sparsam.

Punkt C:

Energieeffizienz für die Warmwasserbereitung anhand verschiedener Leistungsaufnahmezahlen. Denn auch bei der Warmwasserbereitung muss die Wärmepumpe hohe Ausbeute zeigen und dabei sparsam im Betrieb sein.

Punkt D:

Der Komfort vom Wärmepumpe Testsieger im Test und VergleichLeistungsaufnahme zum Warmhalten des Wasser in Watt sowie die Aufheizzeit in Minuten und die Genauigkeit der Temperatureinstellung. So können Verbraucher die individuelle Temperatur genau einstellen und senken so den Verbrauch. Im Test spart das ein paar Euro im Jahr.

Punkt E:

Umwelteigenschaften wie Geräuschemission, Treibhauswirkung des Kältemittels und eine recyclinggerechte Konstruktion der Wärmepumpe sollten berücksichtig werden.

Punkt F:

Handhabung mit Bedienung, Anleitungen, Aufstellung, Inbetriebnahme und Service sowie die Wartung der Wärmepumpe.

Punkt G:

Die Verarbeitung der Wärmepumpe

Punkt H:

Die technischen Angaben mit den Abmessungen, dem Gewicht und der Trennbarkeit von Speicher und Wärmepumpe für den Transport zum Aufstellort.

Dazu gehört auch das entsprechende Kältemittel und die Möglichkeit, die Wärmepumpe um eine thermische Solaranlage zu erweitern. Eine Fernwartung und der automatische Legionellen Schutz waren im Test weitere Kriterien, die Verbrauchern bei der Auswahl helfen können.

Worauf muss ich beim Kauf einer Wärmepumpe sonst noch achten?

Wo einen günstigen und guten Wärmepumpe Testsieger kaufenPunkt A:

Lassen Sie sich vom Installateur schriftlich eine möglichst hohe und doch realistische JAZ mit dem Mindestwert 4,0 geben.

Punkt B:

Lassen Sie sich von einem Energieberater oder den Verbraucherzentralen zur für Sie individuell geltenden JAZ beraten. So erhalten sie realistischere Werte anhand der Gebäudesituation und der individuellen Wohnsituation.

Punkt C:

Wenn möglich, kombinieren Sie die neue Wärmepumpe mit Solarenergie.

Das beste Zubehör für Wärmepumpe im TestPunkt D:

Genaue Dimensionierung der Wärmepumpe von einer Fachkraft berechnen lassen, damit die Heizlast mit und ohne Trinkwassererwärmung ermittelt wird und zur passenden Größe und Leistung der Wärmepumpe führt.

Punkt E:

Achten Sie auf die Geräusche, die eine Wärmepumpe macht und denken Sie an Ihre Nachbarn. Die Wärmepumpe sollte nicht über eine Schallleistung von maximal 50 dB (A) kommen.

Punkt F:

Wenn möglich, bevorzugen Sie einen Aufstellort im Inneren.

Punkt G:

Die neue Wärmepumpe sollte keine umweltschädlichen Kühlmittel wie zum Beispiel teilfluorierte Kohlenwasserstoffe HFKW enthalten. Leider sind diese noch im Verkauf. Wählen Sie daher Propan oder CO2 Wärmepumpen aus.

Punkt H:

Der Warmwasserspeicher sollte die Energieeffizienzklasse A besitzen und gut isoliert sein.

Die besten Kaufratgeber aus einem Wärmepumpe Test und VergleichPunkt I:

Ein regulärer Betrieb ohne zusätzlichen Heizstab macht die Wärmepumpe besonders effizient.

Punkt J:

Die Möglichkeit zur Kühlung ist ein optionaler Zusatz bei einigen Wärmepumpen. Besonders im Neubau hat sich dieser Einsatz bewährt, da die Wärmepumpe sowohl heizen kann als auch über die eingebaute Lüftungsanlage das Haus im Sommer kühlen kann.

Punkt K:

Wärmepumpen, die die Wärme aus dem Erdreich nutzen sind besonders energiesparend und umweltfreundlich, das haben verschiedene unabhängige Tests und Laborversuche bewiesen.

Punkt L:

Die Installationsfirma für Wärmepumpen sollte ein Gütezeichen „Fachbetrieb für Wärmepumpen“ nach VDI 4645 besitzen. Bei Erdsonden Bohrungen ist eine Zertifizierung nach DVGW W120 notwendig.

Vorstellung der führenden 9 Herstellern und Marken für Wärmepumpen

  • Waterkotte
  • Vaillant
  • Buderus
  • Vissmann-Werke
  • De Dietrich
  • Elco
  • Stiebel-Eltron
  • Alpha-Innotec
  • Glen Dimplex Deutschland GmbH
Klemens Oskar Waterkotte gilt als Erfinder der Wärmepumpen-Heiztechnik und verlegt in seinem eigenen Haus bereits 1968 die erste Erdwärmeheizung zur Versorgung seiner Fußbodenheizung. 1972 machte sich der kreative Tüftler dann selbständig und heute gehört sein Unternehmen zum einzig namhaften Hersteller, der ausschließlich Wärmepumpen Heizungen produziert. Die rund 80 Mitarbeiter fertigen in Herne Wärmepumpen mit einer Leistung von 1- bis 1000kW.
In Remscheid zwischen Köln und Düsseldorf gelegen, beginnt in einer kleinen Werkstatt 1899 die imposante Geschichte des heutigen Großkonzerns Vaillant. Der Begriff „Geyser“ wurde von dem Unternehmen geschützt und das Marktsegment der wandbehängten Gasbadeöfen lange Zeit als Monopol geführt. Inzwischen unter der Vaillant Group firmierend gehört der Hersteller von Wärmepumpen und weiterer Heizsysteme zu den größten Unternehmen in der europäischen Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikbranche.
Im Jahr 1731 gegründet als Hersteller für Herd- und Ofenplatten gelang dem Unternehmen eine unvergleichliche Entwicklung. Die Buderus AG besitzt zahlreiche Patente und ist auch im Bereich der Solartechnik und dem Bau von Blockheizkraftwerken tätig. Im Jahr 1998 wurde der im Werk Lollar der fünfmillionste Gussheizkessel gefertigt. Seit dem Jahr 2008 gehört der Hersteller zur Bosch Thermotechnik GmbH.
Die Vissmann-Werke wurde im Jahr 1917 als Familienunternehmen in Nordhessen gegründet. Inzwischen heißt der Hersteller Viessmann GmbH & Co. KG und beschäftigt weltweit mehr als 12.000 Mitarbeiter. Zahlreiche Design-Preise gehören zu den Auszeichnungen und das Engagement für nachhaltige Entwicklung zeigt sich auch bei den Wärmepumpen der Vissmann-Gruppe.
De Dietrich blickt auf mehr als 320 Jahre Tradition und Erfahrung zurück und übernahm 1996 den Schweizer Hersteller Oertli. Aber nicht nur durch diesen Zukauf gewann das Unternehmen Marktanteile hinzu. Im Bereich Wärmepumpen sichert sich De Dietrich seine Position mit dem Kauf der DFM-Gruppe, besser bekannt unter ihrem Markennamen Sofath.
Elco verspricht seinen Kunden maßgeschneiderte Heizungslösungen und hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1928 durch das Schweizer Ehepaar Emil und Elas Looser breit aufgestellt. Seit 2001 gehört der Hersteller zur italienischen Ariston Thermo Group und wächst seitdem auch international. Seinen Stammsitz hat das Werk im schwäbischen Hechingen.
Stiebel-Eltron wurde in einem kleinen Hinterhof in Berlin im Jahr 1924 gegründet. Dort wurde damals ein Ringtauchsieder entwickelt und inzwischen steht das Unternehmen ganz vorne bei den Bereichen Warmwasser und Erneuerbare Energien. Dr. Theodor Stiebel zog es 1931 in das niedersächsische Holzminden und dort entstand 2007 die modernste und größte Wärmepumpen Fabrikation Mitteleuropas.
Alpha-Innotec gehört zur ait Deutschland, die aus der Erprobung erster Wärmepumpen Prototypen durch Novelan und unter der Flagge von Siemens 1975 gegründet wurde. IN Lauf an der Pegnitz begann alles ganz klein und heute sitzt das Unternehmen im oberfränkischen Kasendorf. Inzwischen gehört das Unternehmen zur schwedischen NIBE Group und im Jahr 2015 erfolgt der Relaunch der Marken von alpha innotec, Novelan und kkt chillers. In Deutschland sind rund 500 Mitarbeiter bei der ait-Deutschland GmbH beschäfigt.
Die Geschichte von Glen Dimplex Deutschland GmbH, dem weltweit führenden Hersteller von elektrischen Heizungen, Hausgeräten und Kühltechnik beginnt im Jahre 1959 in Kulmbach. 1973 wird die Flächenheizung Permatherm auf den Markt gebracht und 1976 die ersten Wärmepumpen. Siemens übernimmt kurz darauf 100% der damals noch firmierenden KKW. 1990 erwirbt die irische KKW Gruppe den Hersteller und bringt das erste voll integrierbare Speicherheizgerät in Herdform auf den Markt. Auch die Riedel Gruppe aus Nürnberg wird aufgekauft und 199 kommen die Bosch Gewerbe Kühlanlagen dazu. 2010 wird das Unternehmen der breiten Masse bekannt durch die Volkswärmepumpe.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Wärmepumpe am Besten?

Wo kaufe ich einen Wärmepumpe Test- und Vergleichssieger am besten?Das breite Angebot und der sorglose Vergleich von Marken und Herstellern findet sich in der heutigen Zeit natürlich im Internet. Der lokale Handwerker vertritt meist nur 1-2 Marken und ist auf den Verkauf dieser Wärmepumpen beschränkt. Sein Einzugsgebiet ist streng limitiert und er kann seine Kunden nur im Rahmen seiner vertraglichen Möglichkeiten beraten. Bei dem Einbau und der Installation der Heizungsanlage oder Wärmepumpe ist er allerdings unentbehrlich, denn nur er verfügt über die handwerklichen Fähigkeiten und das entsprechende Know-how.

Bei der Auswahl und der Vorab-Informationen ist der Onlinehandel aber klar im Vorteil. Breites Sortiment aller Preisklassen, dazu aktuelle Wärmepumpen Tests und Vergleichs-Portale die sich mit dem Thema Wärmepumpen beschäftigen. Auch die entsprechenden Ministerien, Vereine, Aktionsbündnisse und Europa-Zentralen für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit beim Heizen und Umweltschutz geben detaillierte Informationen und führen regelmäßig unabhängige Tests und Vergleiche von Wärmepumpen durch.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Wärmepumpe

Alles wissenswerte aus einem Wärmepumpe TestIm Jahr 1755 hat der schottische Mediziner und Chemiker William Cullen durch Zufall den Werkstoff Dimethylether durch Unterdruck zum Verdampfen gebracht. Als Ergebnis entstand im Reaktionsgefäß Wärme, während gleichzeitig geringe Mengen an Eis entstanden. 1777 waren die Forscher dann soweit, das Prinzip der Kälteerzeugung vollständig verstanden zu haben.

Schon 1824 veröffentlichte der Franzose Nicolas Carnot, ein französischer Physiker und Ingenieur, erste Grundsätze um Prinzip der Wärmepumpe. Dabei ging es um die praktischen Erfahrungswerte der Dampfmaschinen und dem Phänomen der Erzeugung von Bewegung auf Grund der Bewegung von Wärme. Allerdings war zu damaliger Zeit noch nicht klar, dass Wärme beim Transport auch verloren gehen kann. Dies wurde dann später durch weitere Wissenschaftlicher wiederlegt, wie zum Beispiel durch Clausius im Jahr 1850 und dem Äquivalenzprinzip.

1834 wurde vom US-amerikanischen Maschinenbauer Jacob Perkins das erste funktionierende Kühlgerät gebaut. Dabei pumpt das Gerät Äther in einen Kreislauf im Kühlschlangensystem. Er ließ sich dieses Funktionsprinzip im Jahre 1837 patentieren. Dem Iren Willam Thomson gelang es dann 1852 nachzuweisen, dass diese Kältemaschinen auch Wärme erzeugen konnten. Er publizierte seine These, dass eine motorbetriebene Wärmepumpe weniger Energie einsetzen muss, als eine direkte Heizanlage.

Äther neigt leider in Verbindung mit Luft zum Explodieren und so mussten erst Weiterentwicklungen gelingen, damit der Amerikaner John Gorrie künstliches Eis erzeugen konnte, um damit die Krankenzimmer bei Gelbfieberepidemie zu kühlen. Kühlapparate wurden auch durch John Leslie und Edmond Carré entwickelt, die sich auf der Pariser Weltausstellung 1867 vorstellten. Die Luftpumpen-Schwefelsäure-Eismaschine war ein großer Erfolgt und wurde nach leichter Veränderung von Gorrie 1871 zum US-Patent angemeldet.

Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Technologie rasch weiter. Vor allem in den USA hatte man früh begonnen, Klimaanlagen zu bauen, die auch mit einer Heizfunktion ausgestattet waren. Die ersten erdgekoppelten Wärmepumpen wurden dort 1945 auf den Markt gebracht.

Die besten Ratgeber aus einem Wärmepumpe TestDie erste Erdwärme Nutzung geht auf Klemens Oskar Waterkotte zurück. Noch heute besteht das Unternehmen, dessen Firmengründer und Pionier als Erfinder der Wärmepumpen-Heiztechnik gilt. Im Jahr 1968 versorgte er bereits sein eigenes Haus mit Wärme aus den Tiefen der Erde. Als Verfahrenstechniker für Kälte und Klimatechniker war er mit dem fachlichen Know-how ausgestattet. Dazu kam sein unbeirrbarer Glaube an ein umweltfreundliches und gesundes sowie wirtschaftlich arbeitendes Heizsystem.

Durch Literatur aus dem Bereich des Bergbaus und eigener Messungen kam er schnell zu dem Wissen, dass im Erdreich eine konstante Temperatur herrscht und so kam ihm die Idee, diese Wärme über eine Fußbodenheizung in seinem Haus zu verteilen. Am Ende gab es die Pionierleistung der ersten Wärmepumpen-Heizung, die Vorbild für die neue Heiztechnik wurde.

Das Gesetz zur Förderung der Modernisierung von Wohnungen kam am 18.07.1978 heraus und begünstigte den Einbau von Wärmepumpenheizungen. Studien des Fraunhofer Institutes haben gezeigt, dass Wärmepumpen zu den wichtigsten Heiztechniken der Zukunft gehören. Bei verschiedenen Untersuchungen und Testläufen wurde bestätigt, dass Wärmepumpen im Mittel knapp 20% an Effizienz in den letzten Jahren gewonnen haben. Die gemessenen JAZ lagen bei der Auswertung eines Experimentes mit 15 Messungen zwischen 2,5 und 3,4 und bei sanierten Gebäuden bei 4,1.

Stiftung Warentest Wärmepumpen Test – die Ergebnisse

Die besten Warenteste aus einem Wärmepumpe Test und VergleichDie Stiftung Warentest hat einen Wärmepumpen Test veröffentlicht und der hat gezeigt, dass es bei der Energieeffizienz von Wärmepumpen-Heizungen noch deutlich Potential nach oben gibt. Denn im Test wurden nur zwei Wärmepumpe in dieser Kategorie mit Gut ausgezeichnet. Alle anderen Wärmepumpen in dem Elektro-Wärmepumpen Vergleich erhielten dagegen nur ein Befriedigend.

Auch bei der Energieeffizienz der Warmwasseraufbereitung müssen die Hersteller bei ihren Wärmepumpen kräftig zulegen, damit die strengen Vorgaben des EnEV Gesetztes eingehalten werden können. Besonders positiv ist im Wärmepumpen Vergleich der Stiftung Warentest aufgefallen, dass fast alle getesteten Modelle durch hochwertige Verarbeitung und sehr gute Handhabung überzeugen konnten.

Im Endergebnis gab es einen Wärmepumpen Testsieger aus dem Hause Vaillant. Das Modell Geotherm plus VWS 102/2 erlangte im Test die Bestnote mit dem Gesamtergebnis 2,1. Das Qualitätsurteil ist durchaus berechtigt, schaut man sich die einzelnen Werte im Vergleich näher an. Vor allem bei der Energieeffizienz der Heizung konnte nur die Vaillant Wärmepumpe die Note 2,4 erhalten. Alle anderen getesteten Wärmepumpen schnitten in dem Vergleich eine ganze Note schlechter ab und wurden mit Befriedigend beurteilt. Preislich lag die Vaillant Wärmepumpe im Vergleich im unteren Drittel, was Verbraucher besonders freuen dürfte. Die schlechteste Gesamtnote im Wärmepumpen Vergleich erhielt das zweit-teuerste Modell von Nibe.

FAQ

Was ist eine Wärmepumpe?

Alle Fragen aus einem Wärmepumpen TestEine Wärmepumpe ist ein zentrales Heizsystem, dass die Energie aus der Umwelt nimmt. Dazu gehört die Luft, die Erde oder das Wasser.

Wie tief muss ich für einer Erdsonden Wärmepumpe bohren?

Erdwärme kann bis zu 400 Meter in der Tiefe gewonnen werden. Doch für die Wärmepumpe reichen je nach Modell schon 50 Meter aus. Im Durchschnitt werden 100 bis 150 Meter benötigt.

Muss ich eine Genehmigung für die Bohrung beantragen?

Bei Sole-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind Genehmigungen notwendig. Die Tiefe der Bohrung entscheidet über die Effizienz der Anlage. Bis 100 Meter ist die Bohrung in den meisten Gemeinden ohne Genehmigung möglich. Auskunft erteilt die zuständige Bergebehörde.

Muss die Wärmepumpe gewartet werden?

Es gibt keine festgeschriebenen Wartungsintervalle für Wärmepumpen, aber Experten empfehlen Verbrauchern regelmäßig die Bauteile vom Fachmann überprüfen zu lassen.

Gibt es eine Förderung für die Anschaffung der Wärmepumpe?

Ja, die BAFA und die KfW stellen Fördermittel für die Sanierung und Neuanschaffung von Wärmepumpen zur Verfügung.

Alle wichtige Fragen aus eienem Fragen Wärmepumpe TestWas kostet eine Wärmepumpe?

Bei einem Vergleich der einzelne Funktionsweisen kann man mit den folgenden Kosten für eine Wärmepumpen Heizung im Durchschnitt rechnen: Wärmepumpen-Heizungen für Erdwärme liegen bei rund 20.000 Euro. Wasser-Wasser-Wärmepumpen kosten ca. 25.000€ und für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für den innenliegende Montage müssen Verbraucher mit Kosten von knapp 20.000€ rechnen.

Was ist eine Split-Wärmepumpe?

Die recht neue Entwicklung verfügt über eine Außen- und Inneneinheit, die getrennt voneinander aufgestellt werden. Sie nutzt die Außenluft als Wärmequelle und kann sowohl im Alt- als auch im Neubau aufgestellt werden. Der Vorteil liegt vor allem in geringeren Materialkosten der Bauteile.

Wer darf Wärmepumpen installieren?

Für den Einbau der Komponenten einer Heizungsanlage sollte der Fachmann beauftragt werden. Einige Wärmepumpen-Anlagen benötigen für den Einbau und die Wartung die Qualifikation nach dem „kleinen Kühlschein“, da sich im Inneren der Anlagen giftige Kühlmittel befinden. Wer sich den Einbau selbst zutraut, kann die Installation in Eigenregie durchführen.

Kann ich eine Wärmepumpe nachträglich einbauen?

Ja, einige Wärmepumpen Modelle sind für den nachträglichen Einbau und die Integration in ein bestehendes Heizsystem geeignet. Das ist vor allem im Altbau so, wo die Heizkörper auf hohe Temperaturen ausgelegt waren und dann im Betrieb mit einer Wärmepumpe nur mit niedrigen Temperaturen befüllt werden. Auch abhängig von der Nutzungsart der Wärmequelle kann nicht überall der nachträgliche Einbau einer Wärmepumpe möglich sein.

Weiterführende Links und Quellen zum Thema Wärmepumpen

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