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Lautsprecher Boxen im Test auf ExpertenTesten
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Lautsprecher Boxen Test - fĂŒr die laute Beschallung ohne zu schreien - Vergleich der besten Lautsprecher Boxen 2019

Durch den Einsatz von Lautsprecher Boxen erleben Sie Musik auf vollkommene Art und Weise.Unsere Experten haben im Internet mannigfaltige Tests ĂŒberprĂŒft und konnten eine Bestenliste erzeugen, die Bewertungen fĂŒr Akkudauer, Marke, Farbe, Gewicht, Funktionen und vieles mehr enthĂ€lt.

Lautsprecher Boxen Bestenliste 2019

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,09
sehr gut
1,50
gut
1,82
gut
2,13
gut
2,27
gut
2,44
gut
2,45
gut
2,57
befriedigend
2,85
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Kundenbewertungen
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Farbe

Grau

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Blau

Weiss/ Schwarz oder Grau

Abmessung

8,2 x 8,2 x 15,2 cm

6,7 x 6,7 x 18 cm

9,83 x 3,48 x 9,83 cm

6,3 x 6,3 x 5,7 cm

22 x 23 x 14 cm

33 x 24 x 16 cm

9 x 24,12 x 12,47 cm

7,1 x 1,7 x 2,4 cm

18 x 8,2 x 7,4 cm

Gewicht

660 g

549 g

290 g

259 g

260 g

2,8 kg

1 kg

358 g

340 g

Akkudauer

12 Stunden

15 Stunden

6 Stunden

4-5 std

bis zu 8 Stunden verdrahtet und 6 Stunden mit Bluetooth kabellos Verbindung

Akkuladezeit

k.A.

2,5 Stunden

2 – 3 Stunden

2,5-3,5 Stunden

Stromversorgung

Akku

Akku

Akku

Akku

Netzteil

Netzteil

Netzteil

Akku

Usb

Steuerung ĂŒbe / Steuerungseigenschaftr

App

Tasten, App

App

Tasten

LautstÀrkeregelung, Netzschalter

LautstÀrkeregelung, Netzschalter, Kopfhöreranschluss

Tasten

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Heutzutage sind Lautsprecherboxen aber nicht nur Teil hochwertiger Anlagen, sondern ergÀnzen dazu auch noch die Hörkulisse von Fernsehen und Heimkino. Auch beim Film macht der Sound neben einer guten Story und beliebten Schauspielern einen wesentlichen Bereich aus, um Spannung und Erlebnis zu vertiefen. Die GerÀte zeigen immer mehr Leistung, darunter eine 3-D-Sicht, sind mit Dolby-Surround-System und anderen Komponenten ausgestattet, so dass der Lautsprecher neben den geeigneten Frequenzbereich und der LaustÀrke auch ein hochwertiges GehÀuse aufweisen muss, um auf diese Weise einen besseren Klang durch Eigenresonanz zu erzeugen.

Die beste und beliebteste Schallplatte oder CD kann im Hörerlebnis eingeschrĂ€nkt sein, wenn die Lautsprecher ihre Aufgabe nicht erfĂŒllen. Ob nun aus Kunststoff, Aluminium oder Holz, ob Regal-, AirPlay- oder Standlautsprecher, die Auswahl und QualitĂ€t der GerĂ€te ist enorm. Daneben benötigt auch ein Computer heutzutage durch die vielen Bereiche, die er bedient, einen Lautsprecher, und sei es nur, um Programme wie „Skype“ zu nutzen und mit anderen Menschen zu kommunizieren, um ĂŒber den Laptop Filme zu sehen, Videospiele zu spielen, wobei neben der Soundkarte besonders der Lautsprecher gut sein muss, oder um, wie ĂŒber die Anlage, ganz einfach nur Musik zu hören. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass es sehr verschiedene Lautsprecher fĂŒr die ganz speziellen Einsatzbereiche gibt, die in unserem Test nun nĂ€her betrachtet werden sollen.

Was ist ein Lautsprecher?

In erster Linie ist ein Lautsprecher immer ein Wandler, der ein elektrisches Signal in eine Schall-Schwingung verwandelt und damit ĂŒbertrĂ€gt. Er dient hier als elektromechanisches Bauteil, ĂŒber das dieser Vorgang stattfindet. Die Schwingung ist mechanisch und bewirkt die Tonerzeugung, die dann durch das menschliche Ohr in einem bestimmten Frequenzbereich vernommen werden kann.

Daher kommt der Lautsprecher auch in vielen Bereichen zum Einsatz, kann von der einfachen Lautsprecherbox, zum AV-GerĂ€t oder Kopfhörer werden oder auch in Beschallungsanlagen verwendet werden. Die technischen Möglichkeiten sind heute so enorm, dass ein Lautsprecher sogar als Waffe benutzt werden kann, wenn er durch GrĂ¶ĂŸe und Bauart als Wandler wie eine Schallkanone funktioniert.

Im MilitĂ€rbereich wird z. B. ein akustisches GerĂ€t genutzt, das sich „Long Range Acoustic Device“ nennt und durch die Frequenz schmerzhaft laute Töne erzeugen kann.

Normale Lautsprecher sind mit einem VerstĂ€rker verbunden, meistens ĂŒber zwei Kabel. Sie bestehen aus drei Komponenten, einer Antriebseinheit, einer Membran oder Kalotte und den dazugehörigen, verbindenden Elementen. Der Antrieb findet ĂŒber ein elektromagnetisches Feld statt, die Membran oder Kalotte ĂŒbernehmen die Funktion der Schwingungsumwandlung.

Dabei fließt ein einziger, reiner Ton heran und wird als wechselndes elektrisches Signal ĂŒber das Kabel ĂŒbertragen, wobei dann die sich im Lautsprecher befindende Membran durch die Schwingung hin und her bewegt wird. Diese Bewegung verdichtet und verdĂŒnnt die Luft davor, so dass eine Druckwelle entsteht, die sich im Raum ausbreitet und als Frequenz im Trommelfell des menschlichen Ohrs ebenfalls eine Schwingung erzeugt. Diese wird durch den Hörer dann als Ton wahrgenommen.

Dass ein Lautsprecher in dieser Form unterschiedliche Töne produziert, liegt daran, dass die Schwingungen unterschiedlich schnell sind. Der Ton wird umso höher, je schneller diese Bewegung stattfindet, wĂ€hrend ein Lautsprecher verschiedene Klangmuster und Töne nicht nur nacheinander, sondern auch gleichzeitig erzeugt, wodurch das Hören von z. B. Musik möglich wird. Dabei ĂŒberlagern die Schallwellen in der Luft, und zwei verschieden hohe Töne werden durch das Trommelfell im Ohr nicht getrennt vernommen, sondern vermischen sich zu einer einzigen Schallwelle. Der Hörende kann damit bei der Übertragung eines Sinfoniekonzerts alle Instrumente gleichzeitig, aber auch einzelne Melodien vernehmen und ausmachen, z. B. die erste oder zweite Geige. Hier wird schon sichtbar, wie komplex sowohl das menschliche Gehör als auch der Lautsprecher als Wandler sind. Die Schwingung wird immer direkt erzeugt, da die elektrischen Signale aller Töne schon vorab zusammengemischt werden.

Wenn z. B. zwei verschiedene Töne umgewandelt werden mĂŒssen, legt sich die schnellere Schwingung, also die des höheren Tons, ĂŒber die andere, die langsamer ist und auch einen tieferen Ton erzeugt. Dieser Grundvorgang findet mit beliebig vielen Tönen statt. Der gewöhnliche Lautsprecher ist meistens als quadratische Box zu erhalten und stellt in der gesamten Wiedergabekette eine wichtige Komponente zur Klangerzeugung dar.

Wie funktioniert ein Lautsprecher und wie ist er aufgebaut?

  • Grundlagen
Schall ist eine Luftdruckschwankung, die in einer bestimmten HĂ€ufigkeit und Geschwindigkeit stattfindet. Diese setzt das Trommelfell ebenfalls in Schwingung, wodurch die Schwankung zu vernehmen ist.

Wenn elektrische Signale in Schallwellen umgewandelt werden, wird dazu elektrische Energie benötigt. Dabei mĂŒssen die Schwankungen in der Luft mit der elektrischen Spannung ĂŒbereinstimmen. Unterschiedliche Methoden sind hierfĂŒr geeignet, darunter die allen gemeinsame Variante, dass die Membran eines Lautsprechers im Rhythmus einer abgespielten Musik vor- und zurĂŒck schwingt.

Der Mensch bzw. das menschliche Gehör vernimmt diese Schwingung ab einer bestimmten Frequenz, die zwischen 16 und 16.000 Hertz liegt, also als Schwingung pro Sekunde gemessen wird. Je schneller die Schwingung ist und je höher der Ton, umso schneller muss sich auch die Membran bewegen. Dabei ist an der Vorderseite dieser Lautsprechermembran ein höherer Luftdruck als auf der RĂŒckseite vorhanden. Um die Membran in schnelle Bewegung zu versetzen, ist eine Spule notwendig, die von einem durch Stromfluss beeinflussten Elektromagneten erzeugt wird und so ein Magnetfeld aufbaut. Auf diesem stoßen sich gleiche Pole ab und ziehen sich ungleiche an, wĂ€hrend der Magnet sich im Magnetfeld bewegt. Diese Bewegung wird auf die Membran ĂŒbertragen.

Meistens ist die Spule in der Mitte angebracht und wirkt dann wie eine Feder, die wiederum durch einen Gummiring stabilisiert wird, der „Sicke“ genannt wird und ebenfalls eine schwache Federwirkung hat. Durch das Gewicht beider ergibt sich eine bestimmte Resonanzfrequenz. Diese ist physikalisch immer vorhanden, und mit der zunehmenden QualitĂ€t der Lautsprecher wird sie dann in einem entsprechenden Gleichgewicht von Masse und Federkonstante gehalten, also in einer möglichst niedrigen Resonanzfrequenz.

Die QualitĂ€t des Lautsprechers hĂ€ngt also auch mit der QualitĂ€t, dem Material und der GrĂ¶ĂŸe der Spule zusammen. Gerade die GrĂ¶ĂŸe bewirkt die Reichweite und StĂ€rke des elektrischen Magnetfelds. Das Material wiederum bringt die geeignete LeitfĂ€higkeit mit sich.

Der Magnet wird umso stĂ€rker, wenn er z. B. aus Materialen besteht, die einen krĂ€ftigen Antrieb ermöglichen, darunter Material wie „Neondym“. Auch spielt die Distanz zwischen Magnet und Spule eine Rolle. Dennoch machen all diese Bedingungen noch nicht zwangslĂ€ufig einen hochwertigen Lautsprecher in verbesserter Tonwiedergabe aus. Auch das GehĂ€use ist wesentlicher Aspekt einer guten QualitĂ€t.

  • Das GehĂ€use eines Lautsprechers
Ohne das GehÀuse, also als das einfache Lautsprecherchassis, ist der Klang der Widergabe eher bescheiden. BÀsse, Höhen und Tiefen und Àhnliche Bedingungen sind so kaum vorhanden bzw. fehlen komplett.

Das liegt daran, dass Luft, die durch die Schwingung nach vorne geschoben wird, immer an den Seiten der Membran wegströmt. Der Schall ist hier schneller als die langsame Bewegung der Membran, dass daher auch tiefe Töne nicht aufgebaut werden können. Umgekehrt, bei sehr schneller Bewegung der Membran, bleibt der Luft kaum Zeit, aus dem Vordergrund in den Hintergrund zu fließen. Stattdessen wird sie komprimiert und erzeugt dann automatisch vorne einen Unterdruck. So werden beide Frequenzen, ob sehr tief oder sehr hoch, Ă€ußerst gering ausgestrahlt. Das sieht anders aus, sobald um das Ganze ein GehĂ€use sitzt, das einen Druckausgleich erzeugt.

Das GehĂ€use gibt es in verschiedenen Materialien und Formen. Die meisten sind aus Holz, Aluminium oder Kunststoff. GĂŒnstig wĂ€re natĂŒrlich der Einbau des Lautsprecherchassis in eine Schallwand, die unendlich ist, und die Box mĂŒsste dann auch unendlich groß sein, was natĂŒrlich unmöglich ist. Die Schallwand des allgemeinen GehĂ€uses unterbindet den akustischen Kurzschluss. So gibt es offene und geschlossene GehĂ€use.

  • Die Frequenzweiche

Die Frequenzweiche ist ein wichtiges Merkmal der QualitÀt von Lautsprecherboxen. Sie teilt das eingehende Musiksignal in mehrere Tonfrequenzen. Diese Aufteilung erfolgt in Hoch-, Mittel- und Tiefton und wird in dieser Kombination als 3-Wege-System bezeichnet. Besonders hochwertig gebaute Lautsprecher sind auf einen ganz bestimmten Frequenzbereich abgestimmt, also als 2-Wege-System oder ganz speziell als Hoch- oder Tieftöner. Die Kombination dieser Frequenzbereiche benötigt dementsprechend Frequenzweichen.

FĂŒr Lautsprecher gibt es keine breitbandigen Wandlerprinzipen, um den Frequenzbereich unverzerrt wiederzugeben. Darum werden die Signale mittels einem VerstĂ€rker durch Frequenzweiche aufgeteilt. Dadurch werden die TeilfrequenzbĂ€nder in Hochtönen und Tieftönen ausgegeben. Die Frequenzweiche dient also auch als Filterfunktion und DĂ€mpfung.

Es gibt verschiedene AusfĂŒhrungsformen. Eine davon ist die analoge Passivweiche, die nur aus passiven elektronischen Elementen besteht, darunter Spulen, WiderstĂ€nde und Kondensatoren. Die Frequenzweiche braucht hier keine zusĂ€tzliche Versorgung. Eine VerstĂ€rkung erfolgt ebenfalls nicht.

Daneben gibt es die analoge Aktivweiche. Hier kommen die aktiven Bauelemente zum Einsatz, darunter OperationsverstÀrker und Transistoren. Diese Variante benötigt ein extra Netzteil, dagegen ist der VerstÀrker schon integriert.

Die dritte Version ist die digitale Weiche. Hier entsteht eine Filterfunktion als digitaler Filter in digitale Signalprozessoren. Dadurch bildet sich eine Schnittstelle als Kombination aus analogen und digitalen Umsetzern, wobei auch jede Ausgangsstufe einen eigenen VerstĂ€rker benötigt. Das Signal wird ĂŒber einen Wandler digitalisiert und durch eine Laufzeitkorrektur entzerrt.

  • Schallerzeugung

Die meisten Lautsprecher basieren in der Schallerzeugung auf einen Dauermagneten, der topfförmig ist und in dem eine Spule integriert ist, die mit der Membran verbunden ist. Da die Spule in den Magneten eintaucht, wird von einem Tauchspulenprinzip gesprochen.

Durch diese Spule fließt modulierter, von einer hohen oder tiefen Frequenz beeinflusster Wechselstrom, der die Membran in Bewegung setzt.

Um das ganze Tonspektrum harmonisch zu vernehmen, werden 2- oder 3-Wege-Boxen benötigt, die den Wechselstrom ĂŒber die Frequenzweichen in die notwendigen Frequenzbereiche leiten und verteilen. Diese Lautsprecher werden auch als dynamisch bezeichnet.

Eine andere Form sind elektrostatische Lautsprecher. Ihr Aufbau unterscheidet sich von den dynamischen. Bei dieser Lautsprecherart sind zwei perforierte Metallplatten vorhanden, ĂŒber die die Frequenz in Form von Tönen an beiden Seiten austritt.

Die Spannung liegt hier meistens zwischen 1.000 und 2.000 Volt. In der Mitte dieser beiden Metallplatten liegt eine sehr dĂŒnne Folie, die als Schwingmembran fungiert und etwa 2 Millimeter dick ist. Durch diese wird die sehr hohe Spannung dann entsprechend auf das Frequenzsignal moduliert.

Über die Folie wird die Frequenz als Ton hinausgetragen und als Schallwelle an die Umgebungsluft abgegeben. Da diese Elektrostatik nur eine sehr geringe Masse aufweist, die sich bewegt, werden sehr impulsstarke und verzerrungsarme Klangbilder erzeugt, die das Hören von Musik natĂŒrlich besonders angenehm machen. Der Bau und die aufwendige Schaltung solcher Boxen sind allerdings auch aufwendiger und kostenlastiger. Daher sind solche Lautsprecher eher in den sehr hohen Preisklassen zu finden.

Die letzte Version sind Ionen-Lautsprecher, die seit den achtziger Jahren verstĂ€rkt Umsatz fanden. Bei ihnen werden die LuftmolekĂŒle durch Ionisierung zum Schwingen gebracht.

Vorteile & Einsatzbereiche von Lautsprechern

Die Einsatzbereiche von Lautsprechern werden nach den Kategorien des menschlichen Hörspektrums eingeteilt. Verschiedene Frequenzbereiche bestimmen darĂŒber, welcher Wandler unter welchen Bedingungen als „verzerrungsfrei“ eingestuft wird.

Den höchsten Bereich mit einer mittleren Frequenz zwischen 10.000 und 20.000 Hertz nimmt der Superhochtöner ein, danach folgt der Hochtöner, der Mittelhochtöner, der Mitteltöner, der Tiefmitteltöner, der Tieftöner und der Subwoofer fĂŒr die ganz tiefen BĂ€sse, der dann in einem Frequenzbereich von 30 bis 150 Hertz liegt. Meistens benötigen Lautsprecher demnach eine Kombination aus mehreren dieser Frequenzbereiche.

Das menschliche Trommelfell kann im Bereich von etwa zehn Oktaven Töne vernehmen. Zum Erzeugen dieser Töne, die auch Frequenz genannt werden, ist eine große und bewegliche FlĂ€che notwendig, die dazu auch eine entsprechend große Masse benötigt. Hochtöne und hohe Frequenzen brauchen dagegen eine sehr kleine bewegte FlĂ€che mit nötiger Masse. Die Anforderungen an Hochton- und Bassbereich liegen weit auseinander, die Abdeckung kann also ĂŒber einen einzelnen Lautsprecher kaum erfolgen, um das gesamte Hörspektrum und Klangerlebnis zu entfalten. Die Alternative nennt sich Breitband-Lautsprecher, wobei es sich um Boxen handelt, die beide Bereiche abdecken und miteinander in Einklang bringen.

Lautsprecher können natĂŒrlich immer in ihren Frequenzbereichen kombiniert werden. Mit wenigstens zwei Lautsprechersystemen kann eine Schallbestrahlung von Bass- und Mitteltönen fĂŒr großflĂ€chige Systeme abgedeckt werden, fĂŒr die höheren Frequenzbereiche eine kleine schwingende FlĂ€che mit geringer Masse.

Wie oben schon erwÀhnt, spielt die Frequenzweiche eine wichtige Rolle. Daher werden Lautsprecher in Tiefton-, Mittelton und Hochtonsystem unterschieden.

Tieftonsystem

Dieses Bausystem zeigt sich in sehr großen Lautsprechern. Je grĂ¶ĂŸer der Basslautsprecher ist, desto besser ist auch die Klangerzeugung. Davon abhĂ€ngig ist allerdings die Verarbeitung und Konstruktion. Ist diese billig, obwohl das Basssystem z. B. 30 Zentimeter aufweist, kann die TonqualitĂ€t dennoch geringer sein, als bei einem System, das 16 Zentimeter groß ist. Die FlĂ€che spielt darum eine Rolle, weil ĂŒber diese die Gesamtfrequenz, also ein tiefer Ton hoch und wieder herab schwingt. Dazu benötigt er Raum. Kleinere Basslautsprecher decken dann den Mitteltonbereich ab und sind ideal mit einer Kombination aus einem 2-Wege-System.

  • Mitteltonsystem

Diese unterscheiden sich dann in Membran- und Kalottensysteme.

  • Kalottensysteme

besitzen keine Membran und schwingende FlĂ€che, sondern eine Kalotte, die an der Sicke befestigt ist. Das genĂŒgt ebenfalls, wie beim Membransystem, um Schallwellen zu erzeugen. Kalotten sind im Mitteltonbereich von Vorteil, da sie einen hohen Schalldruck erzeugen und dabei einen guten Abstrahlwinkel aufweisen. Die Impulsleistung ist durch die gering bewegte Masse ideal fĂŒr den Mitteltonbereich.

Nachteil bleibt die hohe Resonanzfrequenz, daher sind Kalottensysteme besser als KombinationsgerĂ€t geeignet, das mit dem Basslautsprecher verbunden wird. Sie klingen aber, im Vergleich zum Membransystem, nicht so weich und warm bei der Wiedergabe, da die Frequenz von 300 bis 600 Hertz nicht erreicht wird. Diese ist u. a. fĂŒr die Wiedergabe von Gesang, also der menschlichen Stimme, notwendig.

  • Mitteltonsysteme mit Membran

wiederum unterteilen sich in offene und geschlossene Systeme. Ein offenes System besitzt auf der RĂŒckseite einen Stahlkorb, gegen den der Schalldruck geschĂŒtzt wird. Die GrĂ¶ĂŸe des Korbes unterscheidet sich, ist dementsprechend klein bei einfachen Boxen und im Frequenzgang selbst nach unten hin stĂ€rker begrenzt.

Eine andere Variante ist ein zylinderförmiger Korb, der die Mitte zwischen offenem und geschlossenem System bildet. Dieser Korb ist dann aus Kunststoff gefertigt und hat ein Volumen bis zu 500 Quadratzentimeter, bringt dabei eine Leistung von etwa 200 Hertz zustande.

Offene Systeme wiederum haben einen offenen Korb, wodurch im Inneren der Box noch einmal ein eigenes, hermetisch abgeriegeltes und dichtes GehÀuse liegt. Die Membran ist von der Masse und FlÀche relativ klein, kann damit besonders höhere Frequenzen erzeugen.

Hochtonsystem

Hochtöner unterscheiden sich in Membranhochtöner, BÀndchenhochtöner, Hornlautsprecher, Piezo-Hochtöner und Kalottenhochtöner.

  • Der Membranhochtöner

Ă€hnelt den Membran-Lautsprechern in den anderen Systembereichen. Der Korb ist hier auf der RĂŒckseite geschlossen, der Schall wird ĂŒber die Membran erzeugt, die wiederum kegel- oder konusförmig sein kann. Da, wie bereits gesehen, die hohen Frequenzen keine große AbstrahlflĂ€che benötigen, ist die Membran am Hochtöner eher klein.

Der Schalldruck wird bei etwa 15.000 Hertz erzeugt, so das, weil das Gewicht der Membran einen Einfluss hat, starke Magneten genutzt werden mĂŒssen, damit das Hörerlebnis zufriedenstellend ist. Hochtöner mit einer Membran besitzen einen wĂ€rmeren Klang als Lautsprecher, die ĂŒber Kalotten den Schall erzeugen.

  • BĂ€ndchenhochtöner

sind in ihrer AusfĂŒhrung auch differenziert zu betrachten, da der Strom ĂŒber ein BĂ€ndchen fließt und ermöglicht, dass die benötigte Masse sehr klein sein kann, so dass eine Schallwiedergabe von bis zu 30.000 Hertz machbar ist. BĂ€ndchenhochtöner weisen zudem auch eine hohe LinearitĂ€t auf.

Nachteilig wiederum ist der Wirkungsgrad, der sehr gering ist und der ĂŒber einen trichterförmigen Vorsatz verlĂ€uft, was den Abstrahlwinkel beeinflusst. GĂŒnstigere Modelle eines solchen Hochtöners verzichten meistens auf das BĂ€ndchen aus Aluminium und werden durch eine Kunststofffolie ersetzt, so dass dabei dann auch der Vorteil der geringen Masse wegfĂ€llt und der Klang wieder schlechter wird. Auf solche Details sollte geachtet werden.

  • Hornlautsprecher

bestehen aus einem MetallgehÀuse, das trichterförmig ist. Die Schallerzeugung erfolgt durch eine Magnetspule.

  • Piezo-Hochtöner

wiederum haben ein trichterförmiges GehĂ€use aus Kunststoff. Der Stromfluss erfolgt ĂŒber ein Keramikkristall und ist mit einer im Durchmesser kleinen Membran kombiniert. Solche Hochtöner erzeugen hohen Schalldruck, sind gerade in den Höhen besonders belastbar und mĂŒssen nicht erst ĂŒber eine zusĂ€tzliche Weiche angeschlossen werden. Dennoch eignen sich diese Hochtöner nicht fĂŒr HiFi-Anlagen, da der Klang durch den Klirrfaktor stark verzerrt werden kann.

  • Klatotten-Hochtöner

wiederum sind mit kleiner Kalotte ausgestattet und können neben dem hohen Schalldruck auch eine gute LinearitĂ€t und einen guten Abstrahlwinkel erzeugen, so dass 20.000 Hertz kein Problem sind. Dadurch wird das Klangbild sehr scharf und bĂŒĂŸt allerdings auch den warmen Hörgenuss ein.

Aktiv- und Passsivlautsprecher

Wichtig fĂŒr den Einsatz der Lautsprecher ist auch, ob es sich um Aktiv- oder Passivboxen handelt. Letztere werden an einen VerstĂ€rker angeschlossen, dessen Signal ĂŒber eine Frequenzweiche in der Box ĂŒber mehrere Bereiche verteilt wird.

Passivlautsprecher sind hier dominierend auf dem Markt, wobei Aktivlautsprecher im Unterschied wiederum ĂŒber einen integrierten VerstĂ€rker verfĂŒgen und ebenfalls ĂŒber eine eigene Stromzufuhr.

Die Aktivbox benötigt daher lediglich ein schwaches Signal, das durch einen VorverstĂ€rker erzeugt wird. Das Signal geht ĂŒber eine aktive Weiche und wird in mehrere Frequenzbereiche eingeteilt. Das spielt z. B. bei einer 3-Wege-Box eine Rolle, die das Signal auf drei Lautsprecher verteilt. Die Leistung wird bei diesen Boxen immer per VerstĂ€rker verstĂ€rkt.

Der Vorteil von Aktivboxen ist die genaue Anpassung des VerstĂ€rkers an die Lautsprecher, wodurch BeschĂ€digung vermieden wird, die ĂŒber ĂŒberbelastete oder fehlangepasste Bauteile aufkommen kann. Auch sind die Überbelastung von Hochtönern und die Verzerrung beim Bass geringer als bei Passivboxen.

Da der VerstĂ€rker bereits enthalten ist, sind Aktivboxen gĂŒnstiger im Preis. Auch können die Frequenzabweichungen leichter durch Filter auf das Linepegelniveau angepasst werden, das bedeutet auch, dass FrequenzganzeinbrĂŒche und Laufzeiten direkt korrigiert werden können.

Aktivboxen weisen RĂŒckkoppelungsschaltungen auf, ĂŒber die das Verhalten der Boxen kontrolliert werden kann. Abweichungen vom SoundgefĂŒge können so verĂ€ndert oder neu eingestellt werden.

Der Nachteil liegt im Körperschall, der bei Aktivboxen störend auf die Elektronik wirken kann. Auch ist bei einer Störung oder bei dem Ausfall eines bestimmten Teils keine FlexibilitÀt wie bei der Passivbox in ihren einzelnen Komponenten möglich.

Meistens muss dann die gesamte Einheit gewechselt bzw. ersetzt werden. Da Aktivboxen immer auch ihre eigene Stromzufuhr benötigen, sind die Kosten höher. Auch darum, weil mehr KĂŒhlkörper und Platinen notwendig sind, ebenso ein zusĂ€tzliches Netzkabel.

Welche Arten von Lautsprechern gibt es?

Die QualitĂ€t von Lautsprechern hĂ€ngt von einigen Faktoren ab, die auch die verschieden Lautsprechertypen unterscheidet. TatsĂ€chlich sagt die GrĂ¶ĂŸe der Boxen noch nichts ĂŒber die Leistung und WiedergabequalitĂ€t aus. Bei Basssystemen muss letztendlich immer auch mehr Luftvolumen verschoben werden, darum benötigen die Lautsprecher natĂŒrlich auch ein grĂ¶ĂŸeres GehĂ€use. Hier wird dann viel eher in Zweck und Einsatz unterschieden.

  • Regallautsprecher
Bei diesem Modell handelt es sich um Lautsprecherboxen, die meistens viereckig sind und in ihrem GehĂ€use kleiner ausfallen, so dass sie, wie der Name schon sagt, ideal in ein Regal passen, aber auch per Standfuß aufgestellt und genutzt werden können.

Was sie ausmacht, ist der Umstand, dass sie auch wandnah aufgestellt werden können, ohne Einbußen im Klangerlebnis mit sich zu bringen. Genauer heißt das, dass die angrenzende FlĂ€che der Wand Einfluss auf die Schallabstrahlung hat und die Tief- und Mitteltöne unterstĂŒtzt. In der Kombination mit einer Soundanlage sich diese Lautsprecher gut geeignet und wuchtig im Klang, können durch die modernen Weiterentwicklungen auch mit großen Standardlautsprechern in ihrer Wiedergabeleistung mithalten, wobei höchstens die tieferen Frequenzen nicht ganz die volle Leistung bringen und durch die GrĂ¶ĂŸe der Boxen dann auch das Bassvolumen eher geringer ausfĂ€llt.

Regallautsprecher sind im PreisleistungsverhÀltnis ausgeglichen und zeigen in der Klangwiedergabe eine ausreichende Alternative zu den teuren Varianten auf. Sie basieren grundsÀtzlich auf einem 2-Wege-System, wobei der Tiefmitteltöner etwa 16 Zentimeter im Durchmesser ausmacht.

  • Standlautsprecher

Geht es um einen besonders guten Sound, so bilden Standlautsprecher sicherlich die Königsklasse unter den Boxen. Sie sind meistens in die LĂ€nge gezogene Kompaktlautsprecher mit grĂ¶ĂŸerem GehĂ€usevolumen. Beim Kauf von Standlautsprechern sollte daher auch immer der geeignete Platz gegeben sein, da sie einiges an Raum einnehmen, um dann das Klangerlebnis ganz entfalten zu können.

  • SĂ€ulen-Lautsprecher

Hier zeigt sich natĂŒrlich die Liebe zum Detail und Design. SĂ€ulen-Lautsprecher sind gegenĂŒber den großen und schweren Boxen elegant und zeigen auch in der Klangwiedergabe keine Nachteile. Durch Dolby-Technologien sind sie im Wohnzimmer nicht nur besonders schmĂŒckend, sondern auch akustisch leistungsstark. Sie sind nicht nur fĂŒr Stereoanlagen geeignet, sondern auch Teil verschiedener Kombinationen, darunter von Heimkino-Systemen.

  • Kompakt- und HiFi-Kompaktlautsprecher

Diese Bezeichnung betrifft die meisten angebotenen Lautsprechertypen. Die Boxen können klein, aber auch sehr groß ausfallen und werden als Vollbereichlautsprecher eingesetzt, die das gesamte Hörspektrum abdecken sollen. FĂŒr die richtige Positionierung des Kompaktlautsprechers ist eine erhöhte StandflĂ€che notwendig. Kleinanlagen besitzen meistens mitgelieferte Kompakt-Lautsprecher, wobei die HiFi-Wiedergabe hier allerdings noch fehlt.

HiFi-Kompakt-Lautsprecher wiederum unterscheiden sich von Standlautsprechern durch die höhere QualitĂ€t und natĂŒrlich auch im Preis. Sie benötigen einen StĂ€nder, damit die Positionierung auf Ohrhöhe stattfinden kann, die in etwa einem Meter entspricht.

  • PC-Lautsprecher

PC- oder Desktop-Lautsprecher sind speziell fĂŒr den Computer oder Laptop konzipiert, um alle Audiosignale ĂŒber Lautsprecher wiederzugeben. So kann der Sound von Musik, Film oder Videogames abgespielt werden und den im Laptop integrierten Lautsprecher ersetzen bzw. im Klangbild stark verbessern. Auch beim Nutzen von “Skype” wird der Lautsprecher so zur idealen Freisprecheinrichtung.

PC-Lautsprecher gibt es sowohl in drahtloser AusfĂŒhrung als auch in der Verwendung ĂŒber ein Kabel. Die drahtlose Übertragung erfolgt dann ĂŒber das WLAN oder ĂŒber Bluetooth per Streaming.
  • AirPlay-Lautsprecher

Moderne Technologien machen die Übertragung von Ton und Klang durch Bluetooth, Funk und Ă€hnlichen Varianten möglich. Dazu gehören auch AirPlay-Lautsprecher. Unter „AirPlay“ wird eine proprietĂ€re Schnittstelle verstanden, die zur kabellosen Übertragung zwischen Lautsprecher und dazugehörigen GerĂ€ten dient. Dabei findet EchtzeitĂŒbertragung per Stream statt. Musik, Videos oder Ă€hnliche Mediendateien können ĂŒber die Internetverbindung transportiert werden.

AirPlay-Lautsprecher werden neben Bluetooth und WLAN-Lautsprechern hauptsĂ€chlich mit dem Smartphone oder iPhone, ĂŒber Tablet iPad oder iPod genutzt. AirPlay-Lautsprecher sind nicht auf den Einsatz eines Receivers angewiesen, damit gesendete Daten wiedergegeben werden können.

  • Bluetooth-Lautsprecher

Bluetooth-Lautsprecher gehören ebenfalls zu den drahtlosen GerĂ€ten, die besonders fĂŒr die Nutzung fĂŒr Handy und Smartphone gedacht sind. Der Sound auf den so vielfĂ€ltigen mobilen GerĂ€ten ist allerdings eher blechern, wobei der Bluetooth-Lautsprecher dann eine gute Alternative ist und die Verbindung zum Smartphone oder Computer in der Übertragung vereinfacht.

  • WLAN-Lautsprecher
Auch diese Lautsprecher gehören zu den kabellosen Modellen und machen die Nutzung ĂŒber das Internet unkompliziert. Die Wireless-Technologie hat den Netz-Zugang stark vereinfacht, die Lautsprecher ermöglichen das Hören von Radio-, Fernseh- und Musikprogrammen ĂŒber den Computer oder das Smartphone.

Eines der Vorteile des WLAN-Lautsprechers ist die Kopplung mit vielen Apps und Programmen.

  • Funk-Lautsprecher

Auch bei normalen Boxen ist die Alternative zum Kabelsalat die drahtlose Verbindung zwischen Boxen und Anlage. Nicht jedes Zimmer bietet Raum genug, die verschiedenen Kabel zu verbergen, eine optisch bessere Lösung ist der kabellose Lautsprecher ĂŒber Funk.

Dabei wird eine zentrale Einheit an die Anlage oder das Heimkino angeschlossen, die die Signale an den Lautsprecher ĂŒbertrĂ€gt. An diese Einheit können mehrere Lautsprecher angeschlossen werden, ohne dass dabei Kabel benötigt werden. Die Funktechnik ist hochsensibel und bedarf einiger Hintergrundkenntnisse.

  • Soundbars

Bei Soundbars handelt es sich, allgemein gesprochen, um flache TV-Lautsprecher. Sie gehören zu einem guten Heimkino dazu und bestehen aus einem einzigen GerÀt, wobei dann das Surround-System aus vier Lautsprechern und einem Subwoofer durch dieses ersetzt wird. Die Soundbar ist also hauptsÀchlich ein Klanghelfer, der den Ton beim Fernseher verbessert.

Im Aussehen ist die Soundbar flach, etwa einen Meter lang und besitzt in den meisten AusfĂŒhrungen auch einen externen Subwoofer. Auch wenn die Soundbar viele Lautsprecher ersetzt, sollte der Platz fĂŒr diese dennoch vorhanden sein. Hier ist ebenfalls wichtig, dass die Soundbar weder in der Ecke noch nahe der Wand platziert wird, schon gar nicht direkt auf dem Boden liegt. Ideal ist die Kombination der Soundbar mit einem Flachbildfernseher, so dass beide optisch im Raum verschmelzen.

Durch das große GehĂ€use einer Soundbar wird ein satter Sound möglich, der auch viel Bass, also die tieferen Frequenzen deckt. Der Hintergrund ist ein großer Resonanzkörper, der den Schall ĂŒber den Subwoofer in der Soundbar nach unten hin abstrahlt.

Der ultimative Lautsprecher Test – diese Lautsprecher haben wir fĂŒr Sie getestet:

Vergleichs-Testsieger im Lautsprecher Test 2019 ist die „Companion Âź 2 Serie III Multimedia Speaker System” von „Bose”. Hierbei handelt es sich um PC-Lautsprecher, die auf der Frontseite den Kopfhöreranschluss und die LautstĂ€rkeregelung aufweisen. Was die Lautsprecher insbesondere ausmacht und das PreisleistungsverhĂ€ltnis stimmig macht, ist die besondere Ton-QualitĂ€t. Der Klang ist immer naturgetreu und das bei jeder LautstĂ€rke.

Dazu ist die Soundabstimmung hervorragend, sowohl niedrige als auch hohe Frequenzen werden fĂŒr das Ohr angenehm wiedergegeben. Die Lautsprecher können auch sehr laute Musik abspielen, ohne Verzerrungen aufzuweisen.

Die Leistung der Boxen entspricht den ĂŒblichen 7 Watt. Bei der Wiedergabe entsteht kein Grundrauschen und der Klang ist satt. Der Regler ist sehr genau und die Höhen kommen gut zum Tragen. Sogar ein AUX-Eingang ist vorhanden, so dass die Lautsprecher auch fĂŒr andere Audioquellen geeignet sind, darunter zum Anschluss ans iPad oder iPhone.

Im Lieferumfang enthalten sind die Aktivlautsprecher, ein Zusatzlautsprecher, ein Stereo-Mini-Kabel und ein Audio-Eingangskabel. Der Preis betrÀgt im Handel 88 Euro.

Etwas teurer, aber bewĂ€hrt, hat sich auch der tragbare „JBL PULSE2 Bluetooth“Lautsprecher. Bass und Soundklang sind hervorragend, wobei die tieferen Frequenzen besser als die höheren eingespielt werden, so dass gerade im Bassbereich mehr Wirkung besteht als in den Höhen.

Das Design besticht durch eine im Lautsprecher integrierte „Lightshow“, die mit den KlĂ€ngen in ihren Farben wechselt und eine angenehme AtmosphĂ€re verbreitet. Genauso gut und als Hingucker werden die Lautsprecher auf Partys ihren Zweck erfĂŒllen. Die „Lightshow“ wird durch eine Prism-Farbsensorlinse manuell eingestellt, die gewĂŒnschte Farbe kann dementsprechend auch selbst gewĂ€hlt werden. Dazu ist der Lautsprecher wasser- und spritzfest, was sich fĂŒr die Verwendung im Badezimmer gut eignet.

Die Laufzeit betrĂ€gt 10 Stunden, ein wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku ist im Lieferumfang dabei. FĂŒr den Anschluss an Smartphone und iPhone ist ein AUX-Eingang vorhanden. Der Preis betrĂ€gt 188,99 Euro.

Ein fĂŒr unseren Lautsprecher Test hervorragender Subwoofer ist der „GTb 8 A Aktiv Bassbox-Subwoofer mit GehĂ€use“ von „Blaupunkt“, der mit einer Impulsleistung von 150 Watt lĂ€uft. Ein integrierter VerstĂ€rker sorgt fĂŒr eine ausgeglichene Klangerzeugung zwischen Pegel und Grenzfrequenz. Dazu ist eine Nennbelastung von 75 Watt möglich, der Durchmesser des GehĂ€uses ist 20 Zentimeter, so dass der „Blaupunkt“-Subwoofer kompakt und klein ist und sich auch besonders ausgezeichnet fĂŒr den Einsatz in Fahrzeugen eignet. Der Bass ist von guter TonqualitĂ€t, alleine die Genauigkeit ist ab und an nicht ganz gegeben. Ein eventuelles Nachschwingverfahren ist nicht vorhanden.

Das Design ist in schwarz gehalten, die Verarbeitung hervorragend. Pegel-, Grenz- und Phasenfrequenz sind einstellbar. Im Lieferumfang enthalten sind alle notwendigen Kabel. Der Preis liegt bei 91,88 Euro.

Im Bereich der Airplay-Lautsprecher konnte der „Panasonic SC-AP01EG-K AirPlayÂź Lautsprecher“ punkten. Er ermöglicht eine komplette Wiedergabe ĂŒber PC, iPhone, iPad oder iPod und wird ĂŒber AirPlay-Technologie gestreamt. Die Übertragung in besonders leistungsstarker QualitĂ€t erfolgt kabellos oder ĂŒber das WLAN. Die Lautsprecher-Membran besteht aus Nano-Bambus-Material.

Bereits ein Hingucker ist das Design, das ultraflach daherkommt und elegant in schwarzer Farbe gehalten ist. Zudem ist der Lautsprecher nur 6 Zentimeter groß und sehr leicht im Gewicht. Die dynamische und klare Wiedergabe ist durch hochwertige Lautsprechmaterialien gegeben, die KlangqualitĂ€t ist hervorragend und wird ĂŒber eine Ausgangsleistung von 10 Watt ermöglicht.

Um an die erweiterten Justageparameter zu gelangen, muss ein App auf das iDevice heruntergeladen werden, um die Einstellungen vorzunehmen. Vorinstalliert sind EQ-Felder wie „Vocal“, „Soft“, Flat“ oder „Heavy“.

Daneben gibt es einen Regler fĂŒr die Höhen- und Bassfrequenzen. Der Sound ist besonders klar, der Lautsprecher daher auch fĂŒr RĂ€ume wie KĂŒche oder Bad geeignet. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Nutzung erfolgt ĂŒber Tasten am GerĂ€t selbst, wird dann mit dem jeweiligen PC oder Smartphone ĂŒber USB verbunden. Der Preis ist 140,32 Euro.

Als Regallautsprecher bewĂ€hrte sich „Teufel Ultima 20 Mk2“ in unserem Lautsprecher Test. Die Boxen weisen ein leistungsstarkes Tief- und Mitteltonsystem auf, das 165 Millimetern groß ist, und liegen im Bereich der HiFi-Klasse. Die Basswiedergabe ist sehr prĂ€zise und druckfest, der Lautsprecher kann sowohl im Regal, auf dem Boden ĂŒber einen Standfuß oder ĂŒber einen Wandhalter genutzt werden.

Das Design ist in schwarzer Farbe gehalten, die Boxen wirken optisch dezent und sind universell fĂŒr jeden VerstĂ€rker geeignet. Die Pegelfestigkeit kann sich sehen lassen, die Stimmwiedergabe ist angenehm und harmonisch. Das ist aufgrund des 2-Wege-Systems mit einer Leistung von 80 Watt und einer 25 Zentimeter großen Kalotte gegeben. Dabei ergibt sich ein sehr detaillierter Hochton. Gerade nach dem Einspielen zeigt sich eine rĂ€umliche Wiedergabe mit warmem Klang. Der Preis betrĂ€gt 199,99 Euro.

Worauf muss ich beim Kauf eines Lautsprechers achten?

FĂŒr den Kauf eines Lautsprechers ist schon etwas mehr Aufwand nötig, um dann auch mit einem guten Hörerlebnis belohnt zu werden. Lautsprecher machen einen wesentlichen Teil der Anlage oder des Heimkinos aus.

Ist der Ton schlecht, wird auch die Übertragung nicht gerade ein Genuss. Durch viele Faktoren, sind Lautsprecher in Bau und Herstellung Ă€ußerst unterschiedlich in ihrer Ausstrahlung der Frequenzsignale und der nichtlinearen Verzerrung und KlangverfĂ€lschung.

Es ist daher lohnenswert, gerade fĂŒr die Lautsprecher etwas mehr Geld zu investieren als beispielsweise in den CD-Spieler oder den VerstĂ€rker. Die Auswahl bleibt dennoch schwierig, da selbst eine gleiche Preiskategorie noch nichts ĂŒber die QualitĂ€t sagt, Lautsprecher dennoch unterschiedlich klingen.

Die GrĂ¶ĂŸe der Boxen besagt nichts ĂŒber die Leistung aus, was bedeutet, dass auch kleine Boxen qualitativ sehr gut sein können.

Wie bereits erklĂ€rt, macht die Masse und FlĂ€che bestimmter Komponenten einen großen Teil der Klangwirkung aus, was auch die Basswiedergabe betrifft. Ein kleiner Lautsprecher wird hier also mit einem großen nicht immer mithalten können. NatĂŒrlich ist auch der Einsatz der Boxen ein wesentlicher Aspekt. Durch die Vielzahl der Lautsprecherboxen bleibt die Entscheidung auch nach Raum- und Platzmöglichkeit zu treffen. Hier lassen sich einige Punkte beachten, die vorab bedacht werden können.

Standfestigkeit von guten Lautsprechern:

Da beim Hören von Musik und Tönen alles auf Schwingung beruht, sollte der Lautsprecher eine hohe Standfestigkeit mit sich bringen, um das Hörerlebnis noch einmal zu steigern. Diese ist von der Bodenbeschaffenheit genauso abhĂ€ngig wie von einer guten Verarbeitung der Boxen. Daher ist es auch wichtig, den Lautsprecher richtig im Zimmer zu platzieren. Ein Teppich z. B. kann die Standfestigkeit schon erheblich verringern, insbesondere je tiefer er in seinem Belag ist. FĂŒr das Aufstellen auf einem Teppich dienen beispielsweise Spikes, die durch den Belag dringen und das Gewicht der Boxen dann ausreichend gleich verteilen.

Das Magnetfeld

Dieses muss seine Wirkung richtig entfalten können. Lautsprecher erzeugen durch die magnetischen Antriebe der Membran immer ein Magnetfeld zur KlangĂŒbertragung. Die Schwingung kann teilweise auch ĂŒber das GehĂ€use wahrgenommen werden und hat keinerlei Auswirkung auf die Gesundheit eines Menschen. Dennoch bedarf es einiger Regeln, damit der Sound nicht gestört wird.

Ein Lautsprecher sollte nicht direkt neben einem Fernseher stehen, der auf Röhrensystem basiert. Allgemein wird hier ein Mindestabstand von etwa 50 Meter empfohlen, so dass keine Beeinflussung stattfindet. Auch magnetische DatentrÀger sollten nicht in unmittelbarer NÀhe stehen, da sie die Schwingung und Magnetwirkung beeinflussen, den Lautsprecher sogar zerstören können.

Auf dem Lautsprecher sollten keine GegenstÀnde liegen, die ebenfalls eine zerstörende Wirkung haben, darunter z. B. Disketten, MagnetbÀnder oder Kreditkarten.

Ebenso sollten Lautsprecher niemals ĂŒberbelastet, also ĂŒber einen langen Zeitraum mit ĂŒbermĂ€ĂŸig lauter Musik betrieben werden. Das stört nicht nur die Nachbarn, sondern auch die Boxen in ihrer LeistungsfĂ€higkeit. Lautsprecher sind zumeist fĂŒr feine GerĂ€te konzipiert, die eine normale RaumlautstĂ€rke der Musikwidergabe ermöglichen. Die Aussteuerung beider Lautsprecher muss daher auch beachtet werden, da schlechte Signale ebenfalls zu SchĂ€den fĂŒhren können. Das heißt, ein guter VerstĂ€rker sollte immer auch zu den erworbenen Lautsprechern passen und die GerĂ€te allgemein aufeinander abgestimmt sein.

Design und AusfĂŒhrung

Der durchschnittliche Lautsprecher wirkt immer wie eine rechteckige Box, die nur etwas höher als breit ist. Mittlerweile wurde aber auch an der Optik gearbeitet, die wiederum Einfluss auf die Schallerzeugung hat. So gibt es Lautsprecher, die wie eine schlanke SĂ€ule wirken oder in ihren Kanten abgerundet sind. Dabei spielt dann dieser „Beugungseffekt“ eine Rolle fĂŒr den Klang, der wiederum als schmale AusfĂŒhrung gĂŒnstigere Voraussetzung fĂŒr das Hörerlebnis erzeugt.

Da sich wiederum kleine Boxen gut im Raum verteilen lassen und von geringer Abmessung sind, so dass sie auch nicht zu viel Platz wegnehmen, muss die Auswahl solcher Lautsprecher besonders gut getroffen werden, denn kleine Boxen durch das kleine GehĂ€usevolumen ermöglichen auch nur eine beschrĂ€nkte Wiedergabe der tiefen Frequenzen. Um diese klangfreundlich zu erzeugen, das heißt, ohne den Nebeneffekt einer Überlagerung der Töne oder eines dröhnenden Basses, ist das GehĂ€usevolumen, je grĂ¶ĂŸer es ist, besser geeignet, um die dort entstehenden Schallschwingungen zu verstĂ€rken. FĂŒr durchschnittliche Popmusik oder Filmwiedergabe bringen kleinere Boxen allerdings keinen Nachteil, da sie im Mittel- und Hochtonbereich mit den großen Lautsprechern mithalten können.

Effekt oder QualitÀt

Die Entscheidung fĂŒr den geeigneten Lautsprecher ist nicht alleine ĂŒber die technischen Daten zu treffen. FrequenzgĂ€nge und bestimmte Diagramme, die ĂŒber das Ausklingen des Schalls und der Töne informieren, besagen natĂŒrlich noch recht wenig und sind auch von Abweichungen in den Messungen betroffen, da verschiedene Instrumente zu verschiedenen Messungen fĂŒhren, z B. das Ausspielen von Orgelmusik andere Werte mit sich bringt als ein Gitarrensolo.

Hier kommt es also in der Wiedergabe weniger auf den Klang an als auf Musik, die ohne Anstrengung und leicht abgespielt wird, wobei die Töne ganz einfach ausgeglichen harmonisch zu hören sein sollten.

Es ist unwichtig, ob der Lautsprecher einen besonders starken Bass hervorbringt, sondern es kommt vielmehr auf die Ausgewogenheit selbst an.

Beim Kauf eines Lautsprechers im Fachhandel sollte immer bedacht werden, dass diese unterschiedlich klingen, je nachdem, wo sie aufgestellt sind.

Das bringt mit sich, dass eine gute QualitĂ€t und ein schönes Klangerlebnis im Fachhandel in den eigenen vier WĂ€nden anders klingt. Das wiederum liegt am Volumen des Raums und der Resonanz durch Boden, Decke und WĂ€nde, auf die Boxen grundsĂ€tzlich reagieren oder sogar auf dieser Wirkung aufbauen. Die RĂ€ume sollten also Ă€hnlich von der Ausstattung sein. Gegebenenfalls mĂŒssen die Boxen dann umgetauscht werden.

Leistung

Die Leistung der Lautsprecher wird in Watt angegeben, wobei diese Angabe auch nicht maßgebend fĂŒr die gute QualitĂ€t des Sounds ist. Wichtig bleibt alleine neben der eigentlichen Leistung die Belastbarkeit der Lautsprecher. Diese lĂ€sst sich natĂŒrlich testen, besonders gut beim Einspielen der Boxen, wenn dann die volle Wiedergabeleistung gespielt wird und die LautstĂ€rke so hochgedreht wird, bis sich der Klang verzerrt. Dabei spielt der VerstĂ€rker eine Rolle, der, wenn er leistungsstark genug ist, kaum Verzerrungen bewirkt. Ebenso maßgebend ist die Schwingspule am Magneten.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Lautsprechern und Audio-Systemen

Neben besonders bekannten Firmen wie „Panasonic“ oder „Philips“ hat sich im Bereich der Unterhaltungselektronik auch „Bang & Olufsen“ durchsetzen können und steht fĂŒr die besonders hochwertige QualitĂ€t ihrer GerĂ€te. Das zeigt sich natĂŒrlich auch im Preis.

  • Bang & Olufsen 
  • Panasonic 
  • Teufel 
  • Bose 
 Das dĂ€nische Unternehmen wurde 1925 von Peter Bang und Svend Olufsen gegrĂŒndet und baute in den Anfangszeiten einen „Eliminator“, der ermöglichte, durch Batterie betriebene RadiogerĂ€te mit einem lokalen Stromnetz zu verbinden. Bereits Ende der Dreißiger entwarf Bang eines der ersten RadiogerĂ€te, das ganz aus Kunststoff bestand. Die weitere Entwicklung verbreiterte Angebot und Sortiment, dass die Firma heute besonderen Wert auf ein außergewöhnliches Design und die leichte Bedienbarkeit ihrer GerĂ€te legt. Dadurch kann „B & O“ immer noch gut mit der Konkurrenz mithalten.
So eine ist natĂŒrlich „Panasonic“, eine Firma aus Japan, die ihre Produkte unter gleichem Markennamen verkauft. Die „Panasonic Corporation“ wurde bereits 1918 gegrĂŒndet. Unternehmer war Konosuke Matsushita. Erste Produkte waren GlĂŒhlampen, BĂŒgeleisen und RöhrenradioempfĂ€nger. In den fĂŒnfziger Jahren kamen dann weitere GerĂ€te hinzu, so Waschmaschinen oder SchwarzweißfernsehgerĂ€te, Mitte der Sechziger stellte „Panasonic“ einen der ersten Mikrowellenöfen vor. Schließlich entstand der Direktvertrieb von Plattenspielern und Videorekordern, was mit dem Fortschritt dann zu CDs und DVDs wechselte. Videosysteme, Lautsprecher und Plasmabildschirme von „Panasonic“ erfreuen sich großer Beliebtheit und werben mit hoher QualitĂ€t. Wichtige andere Markennamen sind „PanaSonic“, „Lumix“, „Technics“, „Eneloop“ und „Sanyo“.
 Auch die Lautsprecher von „Teufel“ halten die Konkurrenz zu den großen Unternehmen. Die Firma „Lautsprecher Teufel GmbH“ wurde 1980 von Peter Tschimmel gegrĂŒndet, der in Berlin seinen ersten Laden eröffnete. ZunĂ€chst beschrĂ€nkte sich der Unternehmer alleine auf die Herstellung von LautsprecherbausĂ€tzen, ab den neunziger Jahren enthielt das Angebot dann Fertiglautsprecher, daneben dann auch Heimkinoanlagen und lizenzierte 5.1-Kanal-Systeme. Auch fĂŒr den Computerbedarf brachte „Teufel“ einige Soundsysteme auf den Markt, die sich durch QualitĂ€t und AusfĂŒhrung einen Namen machen konnten.

Die Firma „Bose“ wurde von Amar G. Bose 1964 in Amerika gegrĂŒndet und ist bekannt fĂŒr die Herstellung aller HiFi-Komponenten, darunter VerstĂ€rker und Lautsprecher. Mittlerweile ist das Programm erweitert und „Bose“ vermarktet auch komplette Heimkino-Systeme. Den Sitz hat das Unternehmen in Massachusetts.

„Bose“ wirbt mit einer Lautsprecherentwicklung, die einen „psycho-akustischen“ Klang erzeugt. Das ist durch Breitband-Lautsprecher möglich, die mit Bandpass-Subwoofer kombiniert werden. Die FrequenzgĂ€nge werden durch elektronische Equalizer ausgeglichen.

Weitere Anbieter von Lautsprechern sind „Blaupunkt“, „JVC“, „Sony“, „JBL“, „Bowers & Wilkins“, “Yamaha”, “AEG” und “Sonos”.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Lautsprechers eher?

Bei der Wahl der geeigneten Lautsprecherboxen ist die Beratung im Fachhandel sinnvoll, Kauf und Produktvergleich können aber auch ausfĂŒhrlich ĂŒber das Internet erfolgen. Hier fĂ€llt neben den Preisangeboten und der Ersparnis durch PreisnachlĂ€sse auch der Transport weg.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Lautsprechers

Manche Quellen berichten, dass der erste Lautsprecher in seiner Urform bereits vor ĂŒber zweitausend Jahren in Theben erfunden wurde. Er bestand aus Eisendrahtnetzen, die mit Kalbsfell bespannt waren und dazu diente, dass ein Sprecher oder Priester fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Menschenmenge besser zu vernehmen war.

Der eigentlich erste Lautsprecher, der auf der Basis von Membranen oder Kalotten aufbaut, entstand allerdings wesentlich spÀter, genauer in der Zeit, in der auch das Telefon erfunden wurde.

Den ersten Fernsprechapparat stellte Antonie Meucci vor, ein Jahr spĂ€ter wurde das erste Telefon prĂ€sentiert und weiterentwickelt, der erste Phonograph wurde 1877 durch Thomas Edison durch ein Patent angemeldet und Emil Berliner war zehn Jahre spĂ€ter mit dem ersten Grammophon zur Stelle. Diese GerĂ€te besaßen einen Schalltrichter, waren aber noch lange keine Wandler, wie die heutigen Lautsprecher.

Ein erster elektrodynamischer Lautsprecher entstand dann 1878 und das Patent dafĂŒr meldete der Erfinder und BegrĂŒnder der Elektrotechnik Werner von Siemens an. Ihm fehlte alleine ein notwendiger VerstĂ€rker, so dass die Kombination beider Varianten dem englischen Physiker Sir Oliver Lodge zugesprochen wurde. Dieser ist auch Pionier in der Erfindung des Radios, entwickelte daneben Vakuumröhren und ZĂŒndkerzen.

Musik wurde in diesen Jahren noch nicht durch ElektrizitĂ€t ĂŒbertragen, daher war die Verwendung solcher neuartigen GerĂ€te noch sehr gering. Die nĂ€chsten TĂŒftler, die einen Lautsprecher mit schwingender Spule vorstellen, waren Edward W. Kellog und Chester W. Rice. Diese prĂ€sentierten dazu auch den ersten VerstĂ€rker, der mit der Leistung von einem Watt betrieben wurde.

Eine neuartige TonqualitĂ€t bot dann der Physiker Siegried Klein, der einen Plasmalautsprecher vorstellte, den er „Ionophon“ nannte. Zur Umwandlung nutzten diese Lautsprecher keine schwingenden Teile wie bzw. Membrane, sondern die Umwandlung der elektrischen Energie in Schallenergie wurde durch eine direkte Anregung der LuftmolekĂŒle in einem ionisierten Bereich durch ein hochfrequentes elektrisches Feld erzeugt. Das war durch ein Quarzrohr möglich, das an seinem Ende geschlossen war und im Inneren eine Elektrode aufwies, die die Erzeugung der Ionen erleichterte. Die zweite notwendige Elektrode lag außerhalb dieses Rohres und erzeugte damit die Wechselspannung von etwa 30 MHz. Ein Transformator aus den HĂ€nden des Erfinders Tesla transformierte die Spannungswerte dann, so dass im eingeschlossenen Luftkissen eine Ionisation stattfand und die Tonfrequenz auslöste.

Der Vorteil dieses GerĂ€ts ist das Wegfallen der sehr hĂ€ufig aufkommenden Ankopplungsprobleme, daher gibt es Ionen-Lautsprecher auch heute noch. Frequenzen werden in der Luft bis ĂŒber 20 kHz angeregt und Störungen auf diese Weise vermieden.

In den Sechzigern kam endlich die Idee auf, das Lautsprecherchassis in eine Box aus Holz einzubauen. Die erste Lautsprecherbox brachte das französische Unternehmen „Cabasse“ auf den Markt, bald darauf wurde auch die Highfidelity-Technologie entwickelt. HierfĂŒr verantwortlich waren Lincoln Walsh und Oskar Heil.

Der Erfinder wiederum fĂŒr die Aktivlautsprecher ist die Firma „Sennheiser“. Die ersten Aktivboxen waren Monitor-Lautsprecher, die dann mit einem VerstĂ€rker versehen waren und so in eine Aktivbox umgewandelt wurden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Lautsprecher

Pflege, Wartung und Entsorgung

Auch Lautsprecher mĂŒssen gepflegt werden, insbesondere, wenn sie in eine Holzbox gefasst sind. Die Poren dieser Holzteile weisen zwar eine geschlossene OberflĂ€che auf, sollten allerdings dennoch gereinigt werden. Dabei wird allerdings das Reinigungsmittel oder auch nur Feuchtigkeit zum Problem.

Das Reinigungstuch sollte demnach staubfrei sein und wenn nötig, dann nur ganz leicht angefeuchtet werden. Der Einsatz chemischer Mittel sollte unbedingt vermieden werden.

GrundsĂ€tzlich sollte man alle Lautsprecher vor starker Sonneneinstrahlung schĂŒtzen. PC-Lautsprecher wiederum sollten nicht direkt auf dem Boden stehen. Beim Reinigen werden die Netzstecker entfernt oder die USB-Verbindung gekappt. Gerade bei kleineren AusfĂŒhrungen eignet sich ein weicher Pinsel hervorragend, um Staub- und Schmutzreste zu entfernen.

Lautsprecher mĂŒssen nicht gewartet werden, dennoch sollten die Schrauben, die das Lautsprecherchassis halten, ab und an leicht nachgezogen werden. Dabei muss alleine darauf geachtet werden, dass sich die Schrauben nicht ĂŒberdrehen. Auch sollte die Schraubverbindung zum Lautsprecherkabel ab und an ĂŒberprĂŒft werden. Diese liegt im rĂŒckseitigen Anschlussfeld des Lautsprechers.

Die Entsorgung alter GerĂ€te und Lautsprecher geschieht nicht ĂŒber den normalen HausmĂŒll, sondern sollte an einer lokalen EntsorgungsstĂ€tte stattfinden. Auch wenn die Materialien meistens umweltfreundlich gefertigt werden, gelten auch fĂŒr Lautsprecherboxen die Regeln einer Entsorgung fĂŒr AltgerĂ€te.

Klangsysteme

Unter einem Klangsystem wird eine Tonwiedergabe verstanden, die auf verschiedenen KanÀlen stattfindet. Diese werden unterteilt in:

Monophonie – hier ist durch die griechische Silbe „mono“ bereits der Verweis gegeben, dass es sich um einen einzigen Kanal handelt, um den Ton aufzunehmen bzw. wiederzugeben.

Stereophonie – was bedeutet, die Tonwiedergabe erzeugt bereits eine rĂ€umliche Klangwirkung, da der Ton mit zwei verschiedenen Mikrophonen aufgenommen wurde und ĂŒber einen 2-Kanal-VerstĂ€rker komprimiert wird. Die Fachwelt nennt diese Form ganz einfach „Stereo“. Aus dieser entstand dann die

Quadrophonie – ein Wiedergabesystem, das auf vier Lautsprechern basiert. Durch die zusĂ€tzlichen zwei weiteren KanĂ€le soll eine besonders starke RĂ€umlichkeit bewirkt werden, die neue Technik stĂ¶ĂŸt aber, durch Uneinigkeit der Hersteller und einiger anderen SystemmĂ€ngel, auf eher weniger Interesse.

Besser ist dann Dolby-Surround. Der Surround-Kanal ist monophon und erzeugt ein rĂ€umliches Auflösevermögen und einen Schall. Die ersten Experimente fanden in den FĂŒnfzigern statt, allerdings fehlten bis dahin noch die geeigneten TontrĂ€ger. Mittlerweile basiert der Dolby-Surround-Effekt auf mehreren Komponenten und kombiniert diese. Das ist zum einen der Surround-Kanal, der, statt zwei getrennter KanĂ€le, vielmehr Richtungseffekte von Front und Surround-Kanal erzielt und dazu eine Schallquelle von den Seiten oder von hinten. Um Dolby-Surround zu erzeugen, werden verschwommen klingende Boxen bzw. mehrere Lautsprecher benötigt. Durch das Polen der Lautsprecher kann der Klang und Effekt noch verstĂ€rkt werden.

Genutzt werden Stereoboxen und weitere Lautsprecher, die in der Mitte der Front aufgestellt werden. Das Surround-Signal wird in einer Höhe von mehr als 7.000 Hertz gefiltert, das System baut auf einen Decoder, der eine elektronische Verzögerungsschaltung bewirkt, so dass der Ton ĂŒber die FrontkanĂ€le etwas frĂŒher abgestrahlt wird als das Surround-Signal selbst.

Wird Dolby-Surround beim Heimkino genutzt, da hier die Effekte natĂŒrlich besonders gut zur Geltung kommen, sind beispielsweise Stimmen und Dialoge ĂŒber andere Lautsprecher zu hören als die NebengerĂ€usche oder die musikalische Begleitung. Dadurch entsteht der Eindruck des Surround-Effekts, der von jeder beliebigen Stelle im Raum als mittig empfunden wird. DafĂŒr gibt es im deutschen Sprachgebrauch die Bezeichnung „Mittenkanal“.

HĂ€ufige Fragen rund um den Lautsprecher

Wie wird der Lautsprecher richtig im Raum positioniert?

Das richtige Aufstellen und Positionieren der Lautsprecher im Raum ist fĂŒr ein Klangerlebnis unerlĂ€sslich und hat einen enormen Einfluss auf die Raumakustik. Wer in seiner Auswahl fĂŒr die Lautsprecher auch Wert auf das Design der Boxen legt, möchte diese natĂŒrlich als Blickfang reprĂ€sentiert haben, was allerdings nicht immer die beste Lösung ist.

Die Raumakustik des Zimmers hat immer Wirkung auf den Klang und Sound der Musikanlage. Die gehörte Musik wird per Direktschall und anderen Reflexionen ĂŒbertragen, IntensitĂ€t und Zeitpunkt dieses Aufeinandertreffens beider Komponenten ist wichtig und kann durch gute Platzierung verbessert werden.

Dabei spielt natĂŒrlich auch die GrĂ¶ĂŸe des Zimmers eine Rolle, ebenso die Beschaffenheit des Raums, darunter die Materialien an WĂ€nden, Decken und auf dem Boden. Sogar die gesamte Einrichtung hat Einfluss auf das Klangerlebnis.

Genauer bedeutet das, dass sich der Direktschall, also der Schall, der direkt vom Lautsprecher zum Ohr des Hörers dringt, immer mit den Reflexionen vermengt, die von Boden, Decke oder WĂ€nden zurĂŒckstrahlen und dann das Musikbild verĂ€ndern. Das wiederum beeinflusst die QualitĂ€t der gehörten KlĂ€nge.

Die Position an einer Seitenwand ist daher nicht so gĂŒnstig, da hier die Reflektionen zu frĂŒh stattfinden und zu keiner NatĂŒrlichkeit der Wiedergabe fĂŒhren. Stehende Wellen können nur durch das hĂ€ufige Schwingen im gesamten Raum erfolgen, wobei hier dann tiefe Töne erzeugt werden, die als Bass wahrgenommen werden. Ist die Position nicht gut geeignet, kann der Basseffekt entweder zu laut oder zu leise sein und damit die Musik oder den Sound verflachen. Das Schöne daran ist, dass bereits eine kleine VerĂ€nderung der Lautsprecher in ihrer Position schon eine große Wirkung mit sich bringt. Manchmal reichen einige Zentimeter Verschiebung aus, um den Effekt zu verbessern.

Da sich Zimmer und RĂ€ume unterscheiden, kann der Lautsprecher idealerweise erst einmal an verschiedenen Stellen getestet werden. Wird ein sogenannter „Hall-Effekt“ erzeugt, dass die Töne dabei eigenartig hohl oder mit Echo zu vernehmen sind, dann sind die Reflexionen durch die Position der Lautsprecher zu stark. Die Übertragung fĂŒhrt dann zu einer Überlagerung der Töne und Schwingungen. Meistens geschieht das allerdings nur in RĂ€umen, die wenig Möbel aufweisen oder keine Teppiche, VorhĂ€nge und Ă€hnliches besitzen, die den Schall dĂ€mmen.

Wichtig ist auch der Abstand der Boxen zueinander. Dieser sollte genauso groß sein wie der Abstand zur Anlage selbst, also zwischen Anlage und Hörposition. Der Abstand wiederum zu den WĂ€nden, hier insbesondere die SeitenwĂ€nde, sollte ebenfalls grĂ¶ĂŸer sein als der Abstand der Boxen zur RĂŒckwand. Die Lautsprecher benötigen demnach einen kleinen Freiraum, mĂŒssen „atmen“ können.

Da immer auch ein Teil der tiefen Töne und Frequenzen aus den hinteren ReflexkanĂ€len der Box tritt, muss dieser von der Wand bis hin zur Hörposition gelangen können. Empfehlenswert ist ein Abstand zwischen zehn und fĂŒnfzig Metern zur hinteren Wand. Sehr ungĂŒnstig fĂŒr das Klangerlebnis ist dagegen das Aufstellen der Lautsprecher in den jeweiligen Raumecken, auch wenn diese Position optisch vielleicht ansprechend ist. Hier können sich die Schwingungen kaum entfalten und stehen auch nicht in direkter Verbindung zur Hörposition, die immer zwischen den Lautsprechern, die auf den Hörenden gerichtet sind, vorhanden sein sollte. Viel besser ist die leichte Drehung zur Hörposition hin, etwa um fĂŒnf bis zehn Grad. Der Klang hĂ€ngt dann von den seitlich reflektieren Schallwellen ab.

Der Hochtöner des Lautsprechers sollte ebenfalls in Ohrhöhe sein, um die Schallwellen optimal zu ĂŒbertragen. Hier ist also auch ein Hinweis auf die geeignete GrĂ¶ĂŸe der Boxen gegeben. Diese sollten immer so groß sein, dass der Hochtöner in Ohrhöhe ist, wenn der Hörende z. B. in einem Sessel sitzt.

MĂŒssen Lautsprecher „eingespielt“ werden?

Eine Einspielzeit fĂŒr Lautsprecher ist nicht immer nötig, aber hochwertige GerĂ€te, die gerade angeschlossen wurden, erzeugen mit dem Einspielen erst ein fertiges Klangerlebnis. Die Einspielzeit betrĂ€gt dann um die 48 Stunden, wobei innerhalb dieser Zeit auch die notwendigen Feineinstellungen gemacht und die endgĂŒltige Position gefunden werden kann. Alle Frequenzen können mit einem „Rosa Rauschen“ angesteuert werden. Dieses Signal ist ĂŒber den analogen Tuner zwischen zwei Sendern einzustellen. Wer möchte, kann in dieser Phase aber auch ganz normale Platten und Musik abspielen.

Da die Anlage aus mehreren Bauteilen besteht, bestimmt, wie bei einer Kette, das schwÀchste Bauteil die QualitÀt des Hörerlebnisses. Das bedeutet, dass neben guten Lautsprechern auch das dazugehörige Material stimmen muss, so z. B. die Kabel und Elektronik. Diese sollten dem Wert der Boxen in nichts nachstehen. Beim Einspielen kann auch herausgefunden werden, ob der Klang mit oder ohne Frontabdeckung besser ist. Gewöhnlich ist er ohne voluminöser, denn die Frontabdeckung dient alleine dem Schutz der Membran.

NĂŒtzliches Zubehör

Lautsprecher benötigen fĂŒr die ideale Ausrichtung und Positionierung noch einiges an Zubehör. Handelt es sich um normale Regalboxen, sind Wandhalter gĂŒnstig, um die Box gut zu platzieren, stehen die Lautsprecher auf dem Boden oder Teppich, werden so bezeichnete „Boxen-Spikes“ unter die Box gesetzt, damit diese standfest aufgebaut werden kann. Neben Lautsprecherkabel und DĂ€mmmaterial, hier z. B. eine selbstklebende DĂ€mmmatte oder ein Akustikbespannstoff, können auch Bassreflexrohre zum Einsatz kommen, die die tiefen Frequenzen einer Box maximieren und den notwendigen Klangausgleich schaffen, sind die Boxen in ihrer Leistung etwas schwĂ€cher oder nur auf bestimmte Frequenzbereiche abgestimmt.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen:

Wie der Lautsprecher – vereinfacht erklĂ€rt – funktioniert, ist in diesem Video zu sehen.

Austausch ĂŒber Musik und Lautsprecher in diesen Foren:

http://www.lautsprecherforum.eu/

http://www.hifi-forum.de/

Wie ein altes „Ionophon“ aussah, sehen Sie in diesem Video

Gute Lautsprecher finden – darauf mĂŒssen Sie achten.

Informationen ĂŒber das Bassreflex-GehĂ€use finden Sie hier.

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