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Kompaktanlagen im Test auf ExpertenTesten
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Kompaktanlage Test - so erzielen Sie vollkommene Klangerlebnisse - Vergleich der besten Kompaktanlagen 2019

Vollkommene Klangerlebnisse erzielen Sie mit hochmodernen Kompaktanlagen.Unser Team hat unzĂ€hlige Vergleiche, Kundenrezensionen und Tests im Internet ĂŒberprĂŒft, um einen Bestenliste inklusive Bewertungen fĂŒr Funktionen, CD-Player, Hi-Fi Systeme und einiges mehr erzeugen zu können.

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Letzte Aktualisierung am:

Was ist eine Kompaktanlage

Stereoanlagen mit einem kleinen und sehr kompakten GehĂ€use heißen Kompaktanlagen. Alternativ verwenden Hersteller die Bezeichnung Mini-Anlage. Diese beiden Bezeichnungen dienen der Abgrenzung gegenĂŒber Stereoanlagen, die aus einzelnen Bausteinen bestehen. Bei einer Kompaktanlage vereinen die Hersteller CD-Spieler, Radio und VerstĂ€rker in einem GehĂ€use. Die zwei zugehörigen Lautsprecher dienen der Wiedergabe der Musik. Obwohl Hersteller Kompaktanlagen als stationĂ€res Audiosystem konzipieren, ist das Aufstellen an einem anderen Ort fĂŒr z. B. eine Party einfacher möglich als bei einer Stereoanlage. Breite und LĂ€nge der Kompaktanlagen (ohne Lautsprecher) liegen im Bereich von 15,0 bis 30,0 cm, wobei die Höhe meistens weniger als 15,0 cm betrĂ€gt.

Wie funktioniert eine Kompaktanlage

Im Prinzip funktioniert eine Kompaktanlage wie eine Stereoanlage, die einen VerstĂ€rker, zwei Lautsprecher und verschiedene Bausteine wie CD-Spieler, Radio, Kassettendeck oder Plattenspieler besitzt. Das Signal gelangt vom CD-Spieler, Radio etc. zum VerstĂ€rker, der ĂŒber zwei Kabel mit separaten Lautsprechern verbunden ist. Allerdings verlaufen die Signalwege zum VerstĂ€rker innerhalb des GehĂ€uses, sodass eine Verkabelung einzelner Bausteine bei einer Kompaktanlage entfĂ€llt.

Die Bedienung erfolgt ĂŒber Tasten oder ein Touchdisplay auf der Vorderseite der Kompaktanlage – einige Modelle verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber eine Fernbedienung. Heutige Modelle besitzen neben einem Audioeingang auch eine Schnittstelle fĂŒr ein digitales Speichermedium.

Die Anwendungsbereiche einer Kompaktanlage

Kompaktanlagen finden aufgrund ihrer geringen GrĂ¶ĂŸe in jedem Zimmer einen Platz. Im Gegensatz zu einer Stereoanlage besitzen diese Modelle eine geringere Tiefe, sodass sie auch problemlos auf einem Regal stehen. Trotz ihrer kompakten Abmessungen eignen sich diese Mini-Anlagen zur Beschallung von RĂ€umen bis zu einer GrĂ¶ĂŸe von ungefĂ€hr 30 Quadratmetern.

Somit eignen sich Kompaktanlagen fĂŒr Jugendzimmer, Partykeller, WohnkĂŒchen etc. Aber auch im Wohnzimmer ĂŒberzeugen die kompakten Stereoanlagen: Einige Modelle zeichnen sich sogar durch einen digitalen Audioeingang fĂŒr den Flachbildschirm oder Blu-Ray-Player aus.

Die Vorteile einer Kompaktanlage

  • kompakte Abmessungen
  • besserer Klang als ein Radiorekorder
  • gĂŒnstige Alternative zur Stereoanlage
  • keine aufwendige Verkabelung
  • gibt auch digitale Musikformate wieder

Die Nachteile einer Kompaktanlage

  • zu wenig Leistung fĂŒr sehr große RĂ€ume

Welche Arten von Kompaktanlagen gibt es?

Kompaktanlagen unterscheiden sich in Preis und Ausstattung, aber auch in der Bauart. Die meisten Modelle besitzen eine WĂŒrfelform: Die Bedienung und das Einlegen einer CD erfolgen von vorne – der CD-Spieler ist horizontal eingebaut. Eher die Ausnahme stellen aufrecht stehende Kompaktanlagen mit sehr geringer GehĂ€usetiefe dar.

Bei diesen erfolgt das Einlegen einer CD nicht mittels herausfahrbarer “Schublade”, da Hersteller den CD-Player nicht horizontal, sondern vertikal einbauen. Daher nennen viele Hersteller diese Bauart auch “vertical”. Diese Kompaktanlagen stehen aufgrund ihrer geringen GerĂ€tetiefe auch auf sehr schmalen Regalen. Allerdings wirkt sich die geringe Bautiefe bei Lautsprechern schnell negativ auf die KlangqualitĂ€t aus. Da hĂ€ufig die Abdeckung des CD-Spielers aus transparentem Kunststoff besteht, bieten diese GerĂ€te jedoch eine reizvolle Optik und bringen somit die QualitĂ€ten eines eleganten Einrichtungsgegenstands mit.

Die Unterschiede bei den Lautsprecherboxen

Einige Kompaktanlagen besitzen integrierte Lautsprecher, die sich somit nicht frei im Raum positionieren lassen. Bei den meisten Modellen lassen sich die beiden Lautsprecherboxen jedoch entsprechend der KabellĂ€nge frei im Raum aufstellen. Dabei handelt es sich zumeist um 2-Wege-Lautsprecher, die einen Bass- und Mitteltonlautsprecher sowie einen Hochtonlautsprecher pro Box besitzen. Teilweise bauen Hersteller die Boxen mit Bassreflex. Die Leistung der beiden Lautsprecherboxen zusammen reicht von 10 Watt bis zu ĂŒber 500 Watt. In AusnahmefĂ€llen statten Hersteller die Boxen mit einem integrierten Subwoofer aus. In der obersten Preisklasse stellen Kompaktanlagen teilweise einen zusĂ€tzlichen Anschluss zur VerfĂŒgung, um wahlweise auch einen Subwoofer anzuschließen.

  • Das Radio

Viele Kompaktanlagen besitzen ein UKW-Radio, wobei einige Hersteller ihre Modelle mit RDS (Radio Data System) ausstatten. Andere Hersteller setzen auf digitale Technik und statten ihre Kompaktanlagen mit DAB-Tunern fĂŒr digitale Radiosender aus. InternetfĂ€hige Anlagen unterstĂŒtzen teilweise das Streamen von Internetradio. Bei einigen Kompaktanlagen besteht sogar die Möglichkeit, Radioprogramme aufzunehmen und diese auf einem externen Speichermedium (USB-Stick) zu sichern.

Weitere Informationen:

In den FAQs erklÀrt unser Kompaktanlagen Test 2019 die Unterschiede der verschiedenen RadioempfÀnger.

  • Der CD-Spieler

Alle CD-Spieler spielen regulĂ€re Audio-CDs. Zudem ermöglichen einige Modelle das Abspielen von MP3-CDs. BezĂŒglich gebrannter CDs geben Hersteller jeweils an, welche Formate (CD+/-R, CD+/-RW) der jeweilige Player erkennt. Nur in AusnahmefĂ€lle spielt eine Kompaktanlage gebrannte CDs aller vier Typen ab. HĂ€ufig besitzt der CD-Spieler auch eine Fehlerkorrektur, sodass leichte Kratzer nicht sofort ein Springen der CD nach sich ziehen.

Die verschiedenen EingÀnge bzw. Schnittstellen

Eine USB-Schnittstelle gehört mittlerweile zur Standardausstattung einer Kompaktanlage wie auch ein Audioeingang und ein Kopfhöreranschluss in Form einer Klinkenbuchse. Jedoch unterscheiden sich die Kompaktanlagen in den unterstĂŒtzten Musikdateiformaten. Das MP3-Format erkennen alle Modelle. Nur hochwertige Modelle akzeptieren auch WAV- oder FLAC-Dateien. Eher selten bieten die GerĂ€te zusĂ€tzlich einen SD-Kartenleser. Im mittleren und oberen Preissegment erlauben die Kompaktanlagen zumeist die Verbindung per Bluetooth zu einem Smartphone oder Tablet. Somit lĂ€sst sich Musik von diesen GerĂ€ten unkompliziert ĂŒber die Kompaktanlage hören. Zur Ausstattung vereinzelter Modelle gehört auch ein Netzwerkanschluss. Nur hochwertige Kompaktanlagen besitzen außerdem sowohl einen optischen als auch einen koaxialen digitalen Audioeingang. Am optischen Eingang lĂ€sst Sie beispielsweise der Fernseher anschließen und am koaxialen ein Blu-Ray-Player.

  • Der VerstĂ€rker

Anders als bei Stereoanlagen aus einzelnen Bausteinen nimmt der Nutzer den VerstĂ€rker einer Kompaktanlage nicht als einzelnes Element wahr. Heute verwenden Hersteller hĂ€ufig digitale VerstĂ€rker. Im Gegensatz zu den Anfangstagen dieser Technik erkennen Hörer heute keinen Unterschied mehr gegenĂŒber einem analogen VerstĂ€rker.

  • Die Bedienung

Die Bedienung erfolgt ĂŒber ein Bedienfeld mit Tasten und Display – teilweise zusĂ€tzlich ĂŒber eine Fernbedienung. Bei bestimmten Modellen besteht auch die Möglichkeit der Bedienung per App.

  • Weitere Ausstattungsmerkmale

Teilweise besitzen die Kompaktanlagen einen Equalizer, mit dem sich bestimmte Frequenzen hervorheben oder abschwĂ€chen lassen. Nicht immer bieten diese Voreinstellungen fĂŒr verschiedene Musikrichtungen. HĂ€ufig besitzen Kompaktanlagen auch eine Uhr. In Kombination mit einem Timer lassen sich diese Kompaktanlagen nutzen wie ein Radiowecker. Sleeptimer ermöglichen zudem das Einschlafen mit Musik, ohne dass die Anlage wĂ€hrend der ganzen Nacht lĂ€uft. Einige Hersteller statten ihre Kompaktanlagen mit einer Dockingstation fĂŒr ein Apple iPhone oder einen iPod aus. Neben dem Aufladen der Akkus lĂ€sst sich auch auf den Musikspeicher der GerĂ€te zugreifen.

  • Die Materialien

Die GehĂ€use der Kompaktanlagen bestehen aus Kunststoff. In den mittleren und oberen Preisklassen verwenden Hersteller zum Teil MetallgehĂ€use aus z. B. gebĂŒrstetem Aluminium. Die Lautsprecherboxen bestehen ĂŒberwiegend aus Holzpressspan mit einem KunststoffĂŒberzug.

  • Drei unterschiedliche Preisklassen

Nachdem wir uns fĂŒr den Kompaktanlagen Test einen Überblick des Angebots auf dem Markt gemacht haben, erkennen wir drei unterschiedliche Preisklassen. Die aufgelisteten Vor- und Nachteile fĂŒr jede Preisklasse geben eine generelle Tendenz an: Unser Kompaktanlagen Test hat gezeigt, dass vereinzelte GerĂ€te Funktionen oder Ausstattungsmerkmale besitzen, die meistens nur in höheren Preisklassen zum Standard gehören. Den umgekehrten Fall haben wir ebenfalls festgestellt: Einer Kompaktanlage fehlt ein Ausstattungsmerkmal, das alle anderen GerĂ€te in dieser Preisklasse jedoch besitzen.

  • Unter 100 Euro

Diese Kompaktanlagen bieten sich fĂŒr Einsteiger an. BezĂŒglich der Ausstattung erfĂŒllen sie den Standard. Bei einigen GerĂ€ten dieser Preisklasse fehlt jedoch ein Kopfhöreranschluss oder ein Audioeingang. Die Ausgangsleistung der Lautsprecher (10 bis 30 Watt) und die KlangqualitĂ€t unterscheiden sich deutlich von den Modellen der Mittelklasse.

Die Vorteile

  • geringe Anschaffungskosten
  • Standardausstattung mit Radio, CD-Spieler und MP3-Player

Die Nachteile

  • KlangqualitĂ€t
  • Zwischen 100 und 200 Euro

In dieser Preisklasse bleiben bezĂŒglich der Ausstattung nur wenig WĂŒnsche offen. Aufgrund der diversen Schnittstellen bzw. AnschlĂŒsse bieten diese Modelle ĂŒberzeugende FlexibilitĂ€t. HĂ€ufig liegt die Ausgangsleistung der beiden Lautsprecherboxen im Bereich von 50 bis 100 Watt.

Die Vorteile

  • gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
  • verschiedene Schnittstellen
  • komfortable Bedienung

Die Nachteile

  • Musikliebhabern fehlt KlangqualitĂ€t
  • Die Oberklasse

Zur Oberklasse greifen vor allem Musikliebhaber, die zu wenig Platz fĂŒr eine Stereoanlage im Baukastensystem besitzen, aber nicht auf qualitativ hochwertigen Musikgenuss verzichten wollen. GegenĂŒber der mittleren Preisklasse haben wir bei diesen hochwertigen Modellen sowohl im Bereich der KlangqualitĂ€t als auch der VerarbeitungsqualitĂ€t einen deutlichen Unterschied wahrgenommen.

Die Vorteile

  • beste KlangqualitĂ€t
  • unterstĂŒtzt auch Dateiformate wie FLAC oder WAV
  • an Flachbildschirm oder Blu-Ray-Player anschließbar

Die Nachteile 

  • hohe Anschaffungskosten

So haben wir die Kompaktanlagen getestet

FĂŒr unseren Kompaktanlagen Test 2019 bewerten wir zunĂ€chst unterschiedliche Kategorien wie VerarbeitungsqualitĂ€t, Klang etc. getrennt und bilden aus diesen Teilnoten die Gesamtnote.

Der erste Eindruck

Das Auspacken der getesteten Kompaktanlagen verrÀt, wie viel Wert der jeweilige Hersteller auf eine stabile Verpackunglegt: Logistikunternehmen behandeln Pakete nicht mit Samthandschuhen. Nur eine stabile Verpackung gewÀhrleistet, dass die Kompaktanlage nach dem Onlinekauf unversehrt beim KÀufer eintrifft.

Die VerarbeitungsqualitÀt

Nach dem Auspacken und Anschließen der Kompaktanlage untersuchen wir die VerarbeitungsqualitĂ€t. Welchen Eindruck vermitteln die Tasten und Knöpfe fĂŒr die Bedienung? Bei tĂ€glicher Nutzung der Kompaktanlage ist die Beanspruchung dieser Bedienelemente besonders hoch. Funktionieren diese Knöpfe und Tasten auch nach mehreren Tausend Mal der Bedienung noch zuverlĂ€ssig? Kompaktanlagen mit guter VerarbeitungsqualitĂ€t versprechen eine lange Lebensdauer.

Test des CD-Spielers

Das Öffnen und Schließen vermittelt einen ersten QualitĂ€tseindruck des CD-Spielers. Danach untersuchen wir die FunktionalitĂ€t: “Titel vor und zurĂŒck”, “Zufallstitel” und “Vor- und ZurĂŒckspringen innerhalb eines Titels” gehören zum Standard. Aber z. B. nicht alle Kompaktanlagen merken sich den beim Ausschalten gespielten Titel und spielen diesen nach dem Einschalten weiter. Um die Fehlerkorrektur des jeweiligen CD-Spielers zu testen, haben wir unterschiedlich stark verkratzte CDs. So ermitteln wir schnell, wie gut die Fehlerkorrektur des jeweiligen CD-Spielers funktioniert.

Der Test des Radios

Wir testen, wie einfach das Suchen bzw. Einstellen der Sender funktioniert. Bei vielen Modellen gibt es einen automatischen Sendersuchlauf: Finden alle Anlagen dieselben Sender oder gibt es Unterschiede? Außerdem fließt die Anzahl der SenderspeicherplĂ€tze mit in unsere Bewertung des RadioempfĂ€ngers ein. Bei einigen Modellen erfordert das Speichern von Sendern dauerhaft Strom (Stand-by-Modus): Komplett Ausschalten und alle gespeicherten Sender sind verschwunden. Dieses fehlende Mitdenken seitens der Hersteller fĂŒhrt in unserem Kompaktanlagen Test zu Negativpunkten fĂŒr das jeweilige GerĂ€t.

Die AnschlĂŒsse und Schnittstellen

Da unterschiedliche AnschlĂŒsse und Schnittstellen zur FlexibilitĂ€t beitragen, folgen wir in unserem Kompaktanlagen Test 2019 dem Grundsatz: Je mehr, desto besser. WĂ€hrend es Sinn macht, einen Netzwerkanschluss und AnschlĂŒsse fĂŒr Fernseher oder Blu-Ray-Player auf der GerĂ€terĂŒckseite zu platzieren, erweisen sich USB-Anschluss und Kopfhörerbuchse auf der Vorderseite als praktischer. Somit bewerten wir nicht nur die Anzahl der AnschlĂŒsse und Schnittstellen, sondern auch die SinnfĂ€lligkeit der Anordnung dieser Buchsen.

Die KlangqualitÀt

Wir testen die KlangqualitÀt der verschiedenen Kompaktanlagen immer in demselben Raum mit einer vergleichbaren Positionierung der Lautsprecherboxen. Zudem testen wir alle GerÀte mit derselben CD. Somit treten alle Kompaktanlagen unter fairen Bedingungen gegeneinander an.

Wir achten auf ein ausgeglichenes und klares Klangbild, das keinen Frequenzbereich besonders hervorhebt. Zudem testen wir die maximale LautstÀrke, um einen Eindruck der LeistungsfÀhigkeit der einzelnen Kompaktanlagen zu erhalten. Bei der Beurteilung des Klangs steht nicht die Wattzahl der Boxen im Vordergrund.

Weitere Informationen!

  • Im Kapitel “FAQ” erfahren Sie mehr ĂŒber die Bedeutung der Wattzahl bei Lautsprecherboxen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Kompaktanlage achten?

Unser Kompaktanlagen Test 2019 gibt Ihnen anhand der 10 getesteten Modelle eine gute Übersicht des Markts. Vielleicht hat unser Vergleichs-Testsieger Sie bereits ĂŒberzeugt. Sonst schauen Sie sich die ĂŒbrigen von uns getesteten Modelle genauer an und ĂŒberlegen, welche Kompaktanlage Ihren Hörgewohnheiten entspricht?

Eine Checkliste machen

Machen Sie sich am besten eine Checkliste, auf der alle Funktionen und Ausstattungsmerkmale stehen, die Sie unbedingt benötigen. BeschrÀnken Sie sich auf die wichtigsten Punkte. Die folgenden Fragen helfen Ihnen beim Erstellen dieser Liste:

  • Ist UKW-Radio ausreichend oder wollen Sie einen EmpfĂ€nger fĂŒr Digitalradio?
  • Welchen CD-Typ benötigt Ihr Brenner und sollte dementsprechend auch der CD-Spieler der Kompaktanlage abspielen können: CD+R, CD-R, CD+RW oder CD-RW?
  • Hören Sie gerne Musik oder Radio per Kopfhörer und benötigen deshalb einen Kopfhöreranschluss?
  • Benötigen Sie eine Fernbedienung?
  • Ist ein Timer notwendig?
  • Hören Sie ausschließlich MP3-Dateien oder auch FLAC- und WAV-Dateien?
  • Reicht ein USB-Anschluss aus oder benötigen Sie auch einen Netzwerkanschluss?
  • Benötigen sie AnschlĂŒsse fĂŒr den Flachbildschirm oder Blu-Ray-Player?

Mithilfe dieser Liste merken Sie schnell, welche Modelle fĂŒr Sie infrage kommen und welche GerĂ€t Sie sofort ausschließen können. Außerdem erkennen Sie schnell, in welcher Preisklasse Sie Ihre neue Kompaktanlage finden.

Freihandelsabkommen mit Japan: Werden Kompaktanlagen jetzt gĂŒnstiger?

Kompaktanlage Test PanasonicSeit dem 1. Februar 2019 besteht zwischen der EU und Japan ein Freihandelsabkommen. Dies bedeutet: die Zölle fallen weg. Eine gute Neuigkeit fĂŒr alle, die eine japanische Kompaktanlage kaufen möchten. Immerhin stammen von dort mit die besten Marken, von denen man auch einige in unserem Kompaktanlage Test findet.

Zu den japanischen Top-Marken fĂŒr Kompaktanlagen gehören: Sony, Yahama, Denon, Technics und Panasonic. Doch wie die Wirtschaftsredaktion der Welt ermittelte, passierte zunĂ€chst einmal: nichts. Dies liegt laut der Welt wahrscheinlich daran, dass die japanischen Kompaktanlagen sich auch bis Mitte 2019 noch im Bestand befinden. Doch auf lange Sicht darf man auf einen Preisfall hoffen.

Dies verspricht auch das Wirtschaftsmagazin Orange by Handelsblatt ihren jungen Lesern. Laut Orange wurden Unterhaltungselektronikartikel wie Kompaktanlagen bis dahin mit 14 Prozent besteuert. Dadurch, dass dieser Zoll wegfĂ€llt, können HĂ€ndler ihre Waren gĂŒnstiger anbieten und hoffen auf mehr Umsatz durch stĂ€rkere Verkaufszahlen.

Bis 2035 erwartet man einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts der EU um 13 Milliarden Euro (0,1 Prozent). 14 Prozent, also 1,82 Milliarden Euro sollen allein durch das Wegfallen von Zöllen entstehen. Die Frage ist, wann und ob es bei den Verbrauchern ankommt. Wir werden den Markt auf jeden Fall weiter fĂŒr Sie beobachten.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Philips
  • Panasonic
  • LG
  • Yamaha
  • Dual
Nach der GrĂŒndung im Jahr 1891 begann das niederlĂ€ndische Unternehmen zunĂ€chst mit der Produktion von GlĂŒhbirnen. Mit der Entwicklung eines ersten RöhrenempfĂ€ngers stieg Philips ab 1927 in den aufkommenden Markt fĂŒr Unterhaltungselektronik ein. In den 1960er-Jahren entwickelte das niederlĂ€ndische Unternehmen die Kassette. In Zusammenarbeit mit Sony erfand das Unternehmen Anfang der 1980er-Jahre die CD. Heute umfasst das Sortiment Kompaktanlagen in unterschiedlichen Designs – auch einige Modelle mit Kassettenrekorder produziert Philips weiterhin.
Konosuke Matsushita grĂŒndet Panasonic im Jahr 1918, um eine selbst entwickelte Lampenfassung zu vermarkten. Mit seinem außergewöhnlichen Management und seinem GespĂŒr fĂŒr Marketing entwickelte der GrĂŒnder einen kleinen Betrieb mit drei Angestellten zu einem weltweit operierenden Elektronikkonzern. Radios, Schallplattenspieler, CD-Player: Panasonic blickt auf eine erfolgreiche Tradition im Bereich von Hi-Fi-Anlagen zurĂŒck. Aktuell umfasst das Sortiment des japanischen Herstellers Kompaktanlagen in unterschiedlichen Preisklassen.
Die koreanische Marke LG (Life's Good) geht auf das 1958 gegrĂŒndete Unternehmen Goldstar Co., Ltd. zurĂŒck. Unter dem Markennamen GoldStar produzierte der Hersteller HaushaltsgerĂ€te und Unterhaltungselektronik. Im Jahr 1995 erfolgte die Umbenennung in LG. Das breite Sortiment im Bereich der Kompaktanlagen beginnt in der Preisklasse von unter 100 Euro und reicht bis ĂŒber 1.000 Euro. Aufgrund der Verwendung der rot-violetten Farbe des Unternehmenslogos fĂ€llt schnell das Design der Kompaktanlagen von LG ins Auge.
Das 1887 gegrĂŒndete japanische Unternehmen begann als Hersteller von Musikinstrumenten. Ab den 1950er-Jahren grĂŒndete Yamaha verschiedene Tochterunternehmen fĂŒr MotorrĂ€der, Möbel etc. Im Segment der Kompaktanlagen bietet der japanische Hersteller ein ĂŒberschaubares Sortiment an hochwertigen Modellen.
Die GebrĂŒder Steidinger grĂŒndeten das deutsche Unternehmen Dual im Jahr 1907. Mit der Produktion von Plattenspielern machte sich das Unternehmen in Deutschland einen Namen. Nach dem Konkurs des Unternehmens erfolgte eine Lizenzvergabe des Markennamens an andere Hersteller. Bei den Kompaktanlagen finden sich neben klassischen Modellen in kubischer Form auch Modelle der aufrecht stehenden Bauweise (vertical).

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Kompaktanlage

Die Kompaktanlagen stellen einen technischen Entwicklungsschritt in der Geschichte der Hi-Fi- bzw. Stereoanlage dar.

Die Grundlagen fĂŒr die Stereoanlage

Die Erfindungen des RadioempfĂ€ngers, Schallplattenspielers und TonbandgerĂ€ts legten die Grundlage fĂŒr die Stereoanlage. Anfang der 1950er-Jahre bauten Hersteller in Deutschland erste Musiktruhen: Diese vereinten einen Schallplattenspieler, ein Radio und ein TonbandgerĂ€t in einem GehĂ€use – verschiedene Modelle integrierten auch einen Fernseher. Mit Namen wie “Toscana” oder “Capri” weckten diese Musiktruhen die Sehnsucht nach sĂŒdlichen LĂ€ndern.

Die Truhen Ă€hnelten in Form, GrĂ¶ĂŸe und Material einer Kommode. In den Wohnzimmern der 1950er-Jahre entwickelten sich diese “Möbel zum Musikhören” schnell zum Statusobjekt. Mit der Ablösung der Schellackplatten durch Schallplatten aus Vinyl hielt erstmals die Stereofonie Einzug in die Wohnzimmer. In Deutschland erfolgte ab 1963 auch die Ausstrahlung von Radiosendungen in Stereo.

Die Entwicklung in den 1970er-Jahren

Anfang der 1970er-Jahre integrierten Hersteller neben Radio und Schallplattenspieler auch einen Kassettenrekorder(Tapedeck). Dieser löste das Tonband ab. Zudem verzichten nun alle Hersteller auf die Integrierung eines Fernsehers. Somit lösten diese ersten Stereoanlagen die Musiktruhen der beiden vorherigen Jahrzehnte ab. Diese frĂŒhen Stereoanlagen ließen sich von oben bedienen und besaßen eine flache und zumeist sehr breite Form – eine Abdeckklappe aus Kunststoff schĂŒtzte vor Staub. Wie die Musiktruhen vereinten sie verschiedene GerĂ€te zur Audiowiedergabe, wobei auch diese Stereoanlagen noch nicht besonders kompakt waren. Dies sollte sich erst in den 1980er-Jahren Ă€ndern.

Die ersten Kompaktanlagen

Die Entwicklung der Stereoanlage spaltete sich in den 1980er-Jahren in zwei Wege auf: Hersteller entwickelten zum einen Bausteinsysteme und zum anderen Kompaktanlagen. Besonders das Aufkommen der CD ab 1983 und die Entdeckung der Teenager als Marketingzielgruppe förderten die Entwicklungen von kompakten Stereoanlagen. Schnell stand in den meisten Jugendzimmern eine Kompaktanlage.

Die Entwicklung bis heute

Die CD löste in den 1990er-Jahren endgĂŒltig die Schallplatte ab – zumindest auf dem Massenmarkt. Somit gehörte schon bald der Schallplattenspieler nicht mehr zur Kompaktanlage. Daher waren Hersteller auch in der Lage, die GerĂ€te kleiner zu konstruieren. Obwohl es bereits erste Beispiele fĂŒr diese kleinen Kompaktanlagen in den 1980er-Jahren gab, setzten sie sich erst im Lauf der 1990er-Jahre durch. Zur Ausstattung gehörten ein RadioempfĂ€nger, ein Kassettenrekorder (hĂ€ufig in doppelter AusfĂŒhrung) und ein CD-Spieler. Ab dem Ende der 1990er-Jahre verdrĂ€ngte das MP3-Format zunĂ€chst die Kassetten und ließ auch die VerkĂ€ufe von CDs einbrechen. Die Hersteller von Kompaktanlagen reagierten auf diese Entwicklung: Die meisten Kompaktanlagen besaßen fortan keinen Kassettenrekorder mehr. Um digitalen Musikformaten Rechnung zu tragen, statten Hersteller ihre Kompaktanlagen heute mit USB-AnschlĂŒssen aus und ermöglichen die Wiedergabe unterschiedlicher Dateiformate. Zudem spielen die
integrierten CD-Spieler hÀufig auch MP3-CDs ab.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Kompaktanlage

Der Stromverbrauch von Kompaktanlagen

Die Leistungsaufnahme in Watt beschreibt den Stromverbrauch einer Kompaktanlage. UngefĂ€hr zwischen 15 und 60 Wattliegt diese Leistungsaufnahme. Im Stand-by-Modus verbrauchen sparsame GerĂ€te unter 2 Watt. Allerdings gibt es Kompaktanlagen, die selbst fĂŒr den Stand-by-Modus ĂŒber 10 Watt benötigen.

Einige Modelle besitzen einen “Demomodus”, der mit blinkenden Lichtern fĂŒr Unterhaltung sorgt: HĂ€ufig benötigt dieses Spektakel genauso viel Strom wie der regulĂ€re Betrieb der Kompaktanlage.

Pflege und Reinigung

Die Reinigung einer verstaubten Kompaktanlage

Zur Reinigung ein feuchtes Tuch aus Mikrofaser verwenden. Falls die Anlage eine richtige Staubschicht ĂŒberzieht, bietet sich zunĂ€chst eine vorsichtige Reinigung mit einem Staubsauger an. Dabei am besten eine DĂŒse mit schmaler Öffnung verwenden: Die DĂŒse sollte nicht die OberflĂ€che berĂŒhren, um Kratzer zu verhindern. Ritzen und schmale Spalten lassen sich unter UmstĂ€nden nur mit einem WattestĂ€bchen richtig sĂ€ubern.

Vor NĂ€sse schĂŒtzen

Wie alle ElektrogerÀte vertragen auch Kompaktanlagen keine NÀsse, da diese unter UmstÀnden einen Kurzschluss verursacht. Wenn die Kompaktanlage zur Beschallung einer Party dient, sollte die Anlage nicht genau neben der GetrÀnkebar stehen. Zudem sollten GÀste bzw. der DJ keine GlÀser oder Flaschen auf oder in der NÀhe des GehÀuses abstellen. Im Eifer des Gefechts fÀllt schnell ein Glas um und die Party kommt zu einem vorzeitigen Ende.

Leichte Kratzer im Display entfernen

Verschiedene Hersteller verkaufen spezielle Polierpasten zur Beseitigung von Kratzer in Kunststoffdisplays. ZunĂ€chst erfolgt eine Reinigung mit einem feuchten Tuch, damit eventuell vorhandene Dreckpartikel das Display beim Polieren nicht zusĂ€tzlich verkratzen. Anschließend mit der Polierpaste und einem Mikrofasertuch so lange polieren, bis der Kratzer verschwunden ist. Abschließend ist eine nochmalige Reinigung mit einem feuchten Mikrofasertuch erforderlich. Alternativ bietet sich hochwertige Zahnpasta – keine Billigprodukte verwenden – als Polierpaste an. Diese beiden Möglichkeiten funktionieren jedoch nur bei oberflĂ€chlichen Kratzern. Wirklich tiefe Kratzer lassen sich nicht entfernen.

Leichte Kratzer im GehÀuse entfernen

Zur Entfernung von leichten Kratzern im KunststoffgehĂ€use einer Kompaktanlage bieten sich Produkte fĂŒr die Innenraumpflege von Pkws an. Diese Sprays oder Pasten eignen sich besonders gut fĂŒr schwarzen Kunststoff. Mit einem weichen Mikrofasertuch lassen sich leichte Kratzer wegpolieren. Alternativ funktioniert auch hochwertige Zahnpaste.

FAQ

Wie stehen die Lautsprecherboxen der Kompaktanlage optimal?

Die beiden Lautsprecher und die Position des Zuhörers bilden am besten die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks. Zudem stehen die Lautsprecherboxen am besten ungefĂ€hr auf Ohrenhöhe. Dieser Aufbau gewĂ€hrleistet den optimalen Hörgenuss. Nicht immer besteht die Möglichkeit, die Lautsprecher optimal zu positionieren, jedoch lassen sich besonders ungĂŒnstige Positionierungen einfach vermeiden.

Wenn z. B. die Boxen an einer der beiden langen WĂ€nde eines rechtwinkligen Raums stehen, macht es keinen Sinn, die beiden Lautsprecher ganz in die jeweilige Raumecke zu stellen: Der optimale Punkt zum Hören liegt dann außerhalb des Raums. Somit ist es ratsam, die optimale Positionierung der Lautsprecher beim Aufbau der Kompaktanlage zumindest im Hinterkopf zu behalten.

Was bedeutet Hi-Fi?

Diese AbkĂŒrzung steht fĂŒr den englischen Ausdruck “High Fidelity” und bedeutet “hohe Klangtreue”. UrsprĂŒnglich handelt es sich um einen QualitĂ€tsstandard in der Tontechnik, der heute jedoch nur noch wenig Bedeutung besitzt.

Um diesen QualitĂ€tsstandard zu erreichen, mĂŒssen AudiogerĂ€te im Frequenzbereich von 250 bis 6.300 Hz ein besonders ausgeglichenes Klangbild wiedergeben: In diesem Frequenzbereich nimmt das menschliche Ohr besonders empfindlich wahr.

Heute stellt dieser Standard fĂŒr Hersteller keinen technischen Anspruch mehr dar. Nur sehr billige Kompaktanlagen erreichen diesen Standard nicht. Somit handelt es sich bei der Bezeichnung Hi-Fi nicht mehr um ein QualitĂ€tsmerkmal wie frĂŒher.

Was beschreibt die Wattzahl der Boxen?

Die Wattzahl der Lautsprecher beschreibt, wie viel elektrische Leistung die Lautsprecher aufnehmen. Allerdings unterscheiden Hersteller einen Durchschnitts- und einen Spitzenwert. Der Spitzenwert gibt die maximale Leistungsaufnahme fĂŒr einen sehr kurzen Zeitraum (Impuls) an. Entsprechend beschreibt der Durchschnittswert die dauerhaft mögliche Leistungsaufnahme, ohne dass die Lautsprecher durchbrennen. Diesen Durchschnittswert geben Hersteller mit dem Zusatz RMS (Root Mean Square) an. Beim Vergleich von Wattzahlen unterschiedlicher Kompaktanlagen empfiehlt es sich, jeweils nach den RMS-Werten zu schauen. Die Wattzahl sagt nichts ĂŒber die KlangqualitĂ€t oder LautstĂ€rke aus. Somit stellt die Angabe von Wattzahlen vor allem ein Marketinginstrument dar, da hohe Wattzahlen scheinbar “viel Leistung” versprechen.

Worin besteht der Unterschied zwischen DAB, UKW und Internetradio?

UKW steht fĂŒr Ultrakurzwelle und bezeichnet den klassischen Rundfunk. Bei der analogen Übertragungsart knistert oder rauscht das Radio, wenn der Sender nicht optimal eingestellt ist. Der Empfang erfordert eine Antenne. Auch der Empfang von Digitalradio erfolgt ĂŒber eine Antenne, wobei es sich allerdings um ein digitales Signal handelt. Diese Art des Radios heißt DAB bzw.

DAB+, was fĂŒr Digital Audio Broadcasting steht. Beim Digitalradio gibt es Empfang oder es gibt keinen Empfang: Das Rauschen des “alten Radios” ist verschwunden. Zudem bietet Digitalradio eine bessere KlangqualitĂ€t, Zusatzinformationen und eine komfortablere Handhabung dank elektronischem ProgrammfĂŒhrer. Im Moment liegt die FlĂ€chenabdeckung fĂŒr eine Auswahl an Digitalradiosendern in Deutschland bei 90 %. In der Zukunft wird diese Übertragungsart die UKW-Übertragung ablösen. Nach derzeitigen Planungen endet die alte UKW-Norm im Jahr 2025.

Der Empfang von Internetradio setzt keine Antenne voraus, sondern einen Internetanschluss. Wie ein Computer oder Smartphone streamt der InternetradioempfĂ€nger Sender aus dem Internet. Somit steht ein riesiges Senderangebot aus der ganzen Welt zur VerfĂŒgung.

Übersicht der deutschen DAB-Sender:

In den Links am Textende finden Sie eine Liste aller DAB-Sender in Deutschland!

NĂŒtzliches Zubehör

  • USB-Stick

KĂ€ufer einer Kompaktanlage, die viel Musik ĂŒber den USB-Anschluss hören wollen, sollten sich hierfĂŒr einen eigenen USB-Stick kaufen. Dann entfĂ€llt das Hin- und Herkopieren, wenn der USB-Stick zeitweise fĂŒr andere Daten gebraucht wird. Verschiedene Hersteller bieten USB-Sticks mit vielen Gigabyte Speicherplatz fĂŒr einen geringen Preis an. Diese Anschaffung lohnt sich und spart viel MĂŒhe. Zudem bleibt die Musiksammlung immer zusammen und lĂ€sst sich jederzeit ĂŒber die Kompaktanlage abspielen.

  • Separater Bluetooth-EmpfĂ€nger 

Nicht alle Kompaktanlagen besitzen einen integrierten Bluetooth-EmpfĂ€nger. Allerdings gehört ein Audioeingang (AUX IN) zur Grundausstattung. Dieser Audioeingang dient als Anschluss fĂŒr einen separaten Bluetooth-EmpfĂ€nger. Somit entsteht eine drahtlose Verbindung zu einem Smartphone, Tablett oder Laptop. Die Reichweite der EmpfĂ€nger betrĂ€gt je nach Modell bis zu 20 Meter. Mit diesem komfortablen Zubehör lĂ€sst sich auf dem Smartphone oder Computer gespeicherte Musik ĂŒber die Kompaktanlage hören, ohne zuvor eine Kabelverbindung herzustellen.

  • Kopfhörer

Der Anschluss eines Kopfhörers vermittelt einen neuen Höreindruck. Bestimmte Musikalben lassen sich erst mit einem Kopfhörer richtig genießen. Besonders HörbĂŒcher und -spiele entfalten nur mit Kopfhörer ihre ganze Wirkung. Nahezu alle Kompaktanlagen verfĂŒgen ĂŒber einen Kopfhöreranschluss, sodass sich dieses Zubehör fĂŒr viele Modelle anbietet. Kopfhörer ermöglichen jede gewĂŒnschte LautstĂ€rke zu jeder Uhrzeit, ohne dass sich die Geschwister, Eltern, Mitbewohner oder Nachbarn gestört fĂŒhlen.

  • Netzwerkkabel

NetzwerkfĂ€hige Kompaktanlagen benötigen ein entsprechendes Netzwerkkabel, um die Verbindung zum Routerherzustellen. Wenn die Verbindung zum Netzwerk steht, lassen sich auf den NetzwerkgerĂ€ten gespeicherte Musikdateien ĂŒber die Kompaktanlage hören.

  • Audiokabel

Alle Kompaktanlagen besitzen einen Audioeingang (Klinkenbuchse). Über ein Kabel mit zwei Klinkensteckern (3,5 mm) erfolgt die Verbindung vom Ausgang eines MP3-Players zum Audioeingang der Kompaktanlage. Ein solches Klinkenkabel kostet wenige Euro.

  • Aufbewahrung der CDs

Wenn die Entscheidung fĂŒr eine Kompaktanlage vor allem aufgrund der kompakten Abmessungen fĂ€llt, macht es Sinn, auch fĂŒr die CDs eine platzsparende Lösung zu finden. FĂŒr die Aufbewahrung von CDs gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Mappen mit KlarsichthĂŒllen zum DurchblĂ€ttern nehmen 120 und mehr CDs auf. Jede HĂŒlle bietet Platz fĂŒr eine CD und ein Booklet. Somit verschwindet ein Stapel von 120 CDs in einer handlichen Mappe mit Reißverschluss. Auch mit CD-Archivboxen lĂ€sst sich eine Vielzahl an CDs platzsparend aufbewahren. Wie bei einem HĂ€ngeregister hĂ€ngen die CDs in durchsichtigen KunststoffhĂŒllen hintereinander in dem Archiv. Überblick und Zugriff sind bei den Mappen allerdings besser als bei den Boxen.

Alternativen zur Kompaktanlage

Zur Kompaktanlage gibt es sowohl billigere als auch teurere Alternativen, die entsprechend mehr oder weniger KlangqualitĂ€t und Funktionsumfang bieten. Außerdem unterscheiden sich die Verwendungsmöglichkeiten: Jede Alternative ist fĂŒr bestimmte Aufgaben konzipiert. Die Vielseitigkeit einer Kompaktanlage bietet jedoch keine dieser Alternativen.

  • Die billigere Alternative: Radiorekorder

Radiorekorder erinnern an die Kofferradios von frĂŒher. Neben einem RadioempfĂ€nger gehört ein CD-Spieler zur Ausstattung dieser GerĂ€te. Wie ein Kofferradio besitzen Radiorekorder einen Tragegriff und zwei im GehĂ€use integrierte Lautsprecher. Zumeist erlauben sie sowohl den Netz- als auch Batteriebetrieb. Somit lassen sich diese handlichen GerĂ€te einfacher transportieren als eine Kompaktanlage. WĂ€hrend eine Kompaktanlage in einem Zimmer stehen bleibt, wandert ein Radiorekorder mit der Hörerin oder dem Hörer problemlos durch die RĂ€ume: In der KĂŒche, beim BĂŒgeln, auf dem Balkon oder im Garten Musik hören. Allerdings erreichen diese billigeren Radiorekorder nicht die KlangqualitĂ€t und LautstĂ€rke einer kompakten Anlage.

  • Die Basisausstattung fĂŒr einen Computer (Laptop, PC oder Tablett)

Aktivboxen kosten noch weniger als ein Radiorekorder und eignen sich als Grundausstattung fĂŒr jede Art des Computers. Dabei handelt es sich um zwei Lautsprecher, die ĂŒber ein Netzkabel verfĂŒgen. Diese Boxen lassen sich einfach an den Audioausgang des Computers anschließen. Die KlangqualitĂ€t liegt unter der eines Radiorekorders, aber meistens ĂŒber der von Laptoplautsprechern. Allerdings machen diese Aktivboxen nur das Audiosignal des Computers hörbar: Die GerĂ€te besitzen weder einen CD-Spieler noch ein Radio.

  • Surroundsysteme und Soundbars

Wenn die Kompaktanlage hauptsĂ€chlich fĂŒr den guten Klang beim Schauen von Filmen auf dem Flachbildfernseher zustĂ€ndig ist, bietet sich alternativ ein Surroundsystem oder eine Soundbar an. Diese hochwertigen Kombinationen aus VerstĂ€rker und verschiedenen Lautsprechern konzipieren Hersteller speziell fĂŒr Heimkinosysteme. Soundbars stellen hierbei die preiswertere Variante dar.

  • Die teurere Alternative: Stereoanlage aus einzelnen Bausteinen

Bausteine ermöglichen das individuelle Zusammenstellen der Komponenten einer Stereoanlage. Die Grundlage fĂŒr diese Variante der Stereoanlage bilden grundsĂ€tzlich ein VerstĂ€rker und zwei Lautsprecherboxen. DarĂŒber hinaus besteht die Wahl zwischen CD-Spieler, RadioempfĂ€nger, Tapedeck und Plattenspieler als jeweils einzelne Bausteine. Somit lĂ€sst sich eine Stereoanlage durch Bausteinen individuell den eigenen Hörgewohnheiten anpassen. Preislich liegt diese Variante immer ĂŒber einer Kompaktanlage. Allerdings unterscheidet sich auch die KlangqualitĂ€t dem Preis entsprechend.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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