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Carport Test 2018 • Die 9 besten Carports im Vergleich

Ein Carport ist ein Unterstellplatz für ein Fahrzeug, der auf allen oder nur einigen Seiten offen ist. Häufig bestehen die Carports aus Holz, doch es gibt auch Ausführungen aus Stahl, Stahlbeton, Aluminium und Glaselementen. Bei der Dachform gibt es diverse Optionen.

Carport Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Beckmann RAL9010 XIMAX 76005 Palram Arcadia 5000 Palram Vitoria Prikker AVUS VI Carport Test weka Holzbau GmbH Doppelcarport 616 Palram Atlas 5000 PRIKKER-Carport EIFEL III TOOLPORT Garagenzelt Carport
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,1
sehr gut
1,2
sehr gut
1,3
sehr gut
1,7
gut
2,0
gut
2,1
gut
2,2
gut
2,7
befriedigend
2,9
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.6 von 5 Sternen
bei 11 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

3.1 von 5 Sternen
bei 10 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen
Marke Beckmann XIMAX Palram Palram weka Holzbau GmbH Palram PRIKKER-Carport TOOLPORT
Material

Aluminium

Stahl, Aluminium

Stahl, Twinwall-Polycarbonat

Polycarbonat, Aluminium

Vollholz

Holz, PVC-Kunststoffdach

Polycarbonatplatten

KVH, Leimholz

Stahl

Gewicht

130

100

190

109

k.A.

388

59,1

k.A.

41,9

Abmessungen

496 x 311 x 218 cm

495,4 x 270,4 x 298 cm

362 x 502 cm

501 x 291 x 239 cm

600 x 700 cm

500 x 500 x 247 cm

264 x 3,4 x 280 cm

300 x 500 cm

360 x 240 x 240 cm

Höhe

210 cm

240 cm

242 cm

239 cm

260 cm

225 cm

239 cm

210 cm

240 cm

Schneelast

k.A.

0,75 kN

k.A.

k.A.

0,85 kN

0,68 kN

120 kN

0,85 kN

k.A.

Rostfrei

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Garantie

10 Jahre

10 Jahre

10 Jahre

10 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

10 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

Besonderheiten
  • gut lichtdurchlässig
  • top Qualität
  • bruch- und hagelfest
  • super Garantie
  • hohe Standsicherheit
  • hochwertiges Material
  • sehr gut verarbeitet
  • super Optik
  • gute Aufbauanleitung
  • sehr gute Passgenauigkeit der Teile
  • schön optisch
  • robuste Struktur
  • langlebig
  • standfest
  • super Qualität
  • gute Verarbeitung
  • leichter Aufbau
  • top Qualität
  • fest im Boden
  • super Herstellergarantie
  • gute Verarbeitung
  • gutes Holz
  • sehr stabil
  • starke, witterungsbeständige Pfosten
  • robust
  • gute Qualität
  • hervorragendes Preis Leistungsverhältnis
  • modern und platzsparend
  • hält allen Witterungen stand
  • freitragend
  • hoher Lichteinfall
  • ansprechende Optik
  • robust
  • extreme Schneelast
  • super Garantie
  • stabile Qualität
  • einfacher Aufbau
  • robuste Struktur
  • gute Bedienungsanleitung
  • hochwertiger Eindruck
  • stabile Konstruktion
  • hervorragendes Preis Leistungsverhältnis
  • hochwertige Plane
  • einfacher Aufbau
  • überall einsetzbar
Materialbeschaffenheit
Verarbeitungsqualität
Benutzerfreundlichkeit
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Was ist ein Carport?

Der klassische Carport aus dem Test 2018 hat ein Flachdach, andere Modelle sind geneigt oder haben die traditionelle Form eines Sattel- oder Walmdachs. Auch kuppel- und pyramidenförmige Carportdächer stehen zur Auswahl.

Einen Carport erhält man oft in Form eines Bausatzes, den man selbst montieren muss. Auch Fertigteile können dazugehören. Oder man entscheidet sich für den individuellen Entwurf. Abhängig von der Größe des Carports und von den rechtlichen Bedingungen, die sich nach dem Bundesland und der Gemeinde richten, kann ein statischer Nachweis bei der Baubehörde erforderlich sein.

Die einfache Definition für den Carport ist die halboffene Garage. Damit wird auf die offenen Wände Bezug genommen, die einen deutlichen Unterschied zur Garage mit geschlossenen Seitenwänden darstellen.

Das Carportdach wird üblicherweise von den Pfosten getragen und nicht von einer gemauerten Wand. Hier zeigt sich die Ähnlichkeit mit einem Ständerbauwerk. Die Stützen werden auf punktuellen Fundamenten befestigt und stehen durch Querriegel miteinander in Verbindung. So entsteht eine äußerst solide Grundkonstruktion, auf der das Dach fixiert wird.

Das Carportdach kann aus einem durchgängigen oder zusammengesetzten Wellblech bestehen oder aus Dachsparren, die mit Dachziegeln und/oder Steinen eingedeckt werden. Teilweise ist auch eine Begrünung möglich, oder man entscheidet sich für Wellfaserzementplatten. Aufgrund der Windlast müssen die Hersteller der Carports aus dem Test einen statischen Nachweis vorlegen.

Der überdachte Abstellplatz für den Pkw befindet sich häufig nahe am Haus. So hat man es vom Auto zum Hauseingang nicht weit. Abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten lässt sich eventuell eine verlängerte Überdachung herstellen, sodass man trocken vom Fahrzeug zur Haustür kommt.

weka Einzelcarport 606 Gr.1

Wie funktioniert ein Carport?

Die Funktion des Carports hängt direkt mit dem Aufbau zusammen. Das Dach dient als Wetterschutz, ebenso wie die seitlichen Wände, falls welche vorhanden sind. Auch an der Rückseite befindet sich oft eine schützende Wand, die verhindert, dass der Regen von allen Seiten kommt. Die Seitenelemente sind in ihrer Qualität und im Format passgenau auf die Grundkonstruktion des Carports abgestimmt.

Carport Flachdach SILVERSTONE I 500x500 cm Bausatz FlachdachcarportBei einem Holz-Carport bestehen sie aus dem gleichen Holz. Wenn es sich um einen Carport aus Stahl handelt, können die Segmente für den rückwärtigen und seitlichen Wetterschutz ebenfalls aus Stahlblech bestehen. Auch Alu, Glas und Polycarbonat sind bei den zusätzlichen Segmenten möglich.

Ein Carport eignet sich als Ergänzung oder als Alternative einer geschlossenen Garage. Die Pfosten für den Unterstand werden in den Boden eingelassen, sodass man auch bei starkem Sturm auf eine hohe Standsicherheit zählen kann. Zum Teil eignen sich die Carports aus dem Test für die Einrichtung einer Solaranlage. Oder man nutzt das Flachdach für die Dachbegrünung und schafft so eine schöne Umgebung.

Neben ihrer Funktion als Wetterschutz werten die modernen Carports auch das Eigenheim auf. Das gilt vor allem für die Testsieger der Carports, die sich mit ihrer schönen Optik perfekt in das Ambiente einfügen.

Die Überdachung lässt sich nicht nur zum Abstellen des Autos nutzen, sondern sie bietet auch die Möglichkeit, bei Regen im Trockenen zu sitzen. So verwandelt sich der Unterstellplatz für den Pkw bei Bedarf in eine überdachte Terrasse.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Im Gegensatz zu einer Garage wirkt der Carport leichter und benötigt weniger Platz. Seine offene Bauweise lässt mehr Licht durch, sodass der Raum zwischen dem eigenen Haus und dem Nachbargrundstück eine einladende Stimmung verbreitet. Bei einer Garage wäre dieser Bereich komplett geschlossen und deutlich dunkler.

Ein anderer Vorteil des Carports besteht darin, dass die Abgase und der Feinstaub vom Auto schneller verfliegen. Die Schadstoffe bleiben also nicht so lange an der gleichen Stelle. Auch die Feuchtigkeit verschwindet eher, denn anders als bei der Garage ist durch den offenen Unterstellplatz eine starke Belüftung gewährleistet. Das bedeutet, dass das Auto in kurzer Zeit trocknet, sodass sich kein Rost an den anfangs noch feuchten Stellen bilden kann.

Bei einigen Carports aus dem Test lässt sich je nach Bauart und Standort die Dachfläche für Solarzellen nutzen. Damit verbessert sich die Energieeffizienz des hauseigenen Systems und die Nutzer können bares Geld sparen.

Schon bei der Planung eines Carports zeigt sich das nächste vorteilhafte Merkmal, denn für einen Carport erhält man sehr viel eher eine Baugenehmigung als für eine Garage. Teilweise braucht man nicht einmal eine behördliche Genehmigung für den Carport. Die rechtliche Lage ist abhängig von der jeweiligen Gemeindeordnung. Auf jeden Fall gibt es im Vergleich zu einer Garage meistens keine speziellen Brandschutzauflagen.

Durch die offene Bauweise ist es nicht nötig, Flächen- oder Linienfundamente für den Carport herzustellen. Das vereinfacht die Montage. Es gelten allerdings feste Bestimmungen bezüglich der Qualifizierung. Die DIN EN 1090 gibt den Käufern der Carports die nötige Sicherheit zur Stabilität der Konstruktion.

Wenn man ein Auto, das im Regen nass geworden ist, in die Garage fährt und das Tor schließt, erhöht sich die Rostgefahr. In den geschlossenen Innenraum dringt zwar kein Niederschlag ein, doch die feuchte Luft kann nicht entweichen. So wird das Fahrzeug nicht richtig trocken, vor allem, wenn man nicht auf die gute Durchlüftung der Garage achtet.

Carport Satteldach HOCKENHEIM II 600x800cm Geräteraum SatteldachcarportIm Winter kann noch Streusalz von der Straße oder Splitt hinzukommen, die die Bildung von Rost noch begünstigen. Und bei wärmeren Temperaturen bildet sich häufig Schwitzwasser, das sich in der geschlossenen Garage ebenfalls nicht verflüchtigt. Der Carport schließt solche Probleme aus, denn hier wird das Auto zumeist von mindestens zwei Seiten belüftet. Trotzdem ist der Pkw zumindest von der Nässe von oben geschützt.

Selbst wenn es sich um einen Carport handelt, bei dem nur die Einfahrt offen ist, braucht man sich wegen der Luftzirkulation keine Gedanken zu machen. Häufig gibt es an allen Seiten eine umlaufende Öffnung. Damit das Auto nicht zu sehr dem Wind und Wetter ausgesetzt ist, sollte man zumindest auf der Wetterseite eine geschlossene Wand einplanen. Oder man baut den Carport direkt neben dem Haus auf, um den Wetterschutz zu optimieren.

Übrigens spielt der Carport auch für die Kfz-Versicherung eine Rolle. Die Versicherungen haben festgestellt, dass sie für die Fahrzeuge, die im Carport oder in der Garage abgestellt werden, seltener einen Schaden regulieren müssen. Bei den meisten Versicherern wird zwar ein Unterschied zwischen Garage und Carport gemacht, doch im Vergleich zum ungeschützten Abstellplatz wird der Carport immerhin mit einer kleinen Vergünstigung belohnt.

Welche Arten von Carport gibt es?

Die Carports aus dem Test stehen in zahlreichen Varianten zur Auswahl. Man kann sie anhand des Materials unterscheiden, anhand ihrer Größe und Bauform oder nach der Art des Daches. In der Vielfalt der Carports finden die Verbraucher viele Anregungen oder die ideale Fertiglösung.

Die typischen Materialien bei Carports sind Holz, Stahl und Aluminium. Für welches Baumaterial man sich entscheidet, hängt davon ab, welche optische Wirkung gewünscht ist und wie die genauen Ansprüche an die Beständigkeit aussehen. Das Material ist für die tragende Grundkonstruktion besonders wichtig, doch auch das Carportdach sollte nicht vernachlässigt werden.

Hier haben die Käufer die Wahl zwischen blickdichten und transparenten Ausführungen. Zu den blickdichten, geschlossenen Dachvarianten gehören Dachsparren mit Bitumen (Schindeln oder Bahnen), Bitumenwellpappe, Kunststoffdichtung, Wellblech, Dachziegel und Dachsteine. Bei den lichten, transparenten Dachmaterialien sind Plexiglas, Glas und Stegplatten aus Kunststoffmaterial zu finden.

Die Bedachung stellt bestimmte Anforderungen an den Unterbau. Das sollte man bei jedem Planungsschritt berücksichtigen, damit die Statik stimmt. Bei der Entscheidung für eine Dachform stehen noch diverse andere Aspekte auf der Checkliste. Zum Teil geht es um die harmonische Verbindung mit dem Haus, doch auch die Frage nach dem vorhandenen Platz darf nicht vernachlässigt werden.

Ein Carport mit Sattel- oder Walmdach wirkt auf einem kleinen Grundstück oft sehr gewaltig und scheint sich förmlich zwischen die Häuser zu quetschen. Auf einem großflächigen Grundstück kommt so ein großer Carport deutlich besser zur Geltung. Wenn weniger Platz vorhanden ist, sind die einfachen Flachdächer beliebt.

Die klassische Carport-Variante ist der Einzelcarport, der Platz für ein Fahrzeug bietet. In vielen Haushalten werden zwei Autos gefahren, sodass ein Doppelcarport benötigt wird. Hier sind die Grundmaße etwa doppelt so groß und in der Mitte kommen zusätzliche Pfosten zum Einsatz, um das Gewicht des Daches halten zu können.

Anlehncarport Carport EIFEL XII 300x600 cm Bausatz + Beschläge und BauanleitungWer seinen Carport nicht nur zum Abstellen des Autos nutzen möchte, sondern zusätzlichen Stauraum wünscht, entscheidet sich vorzugsweise für ein Modell mit angebautem Schuppen. Hierfür braucht man allerdings auch mehr Platz. Der geschlossene Bereich befindet sich häufig hinter dem eigentlichen Carport und bietet Stauraum für Fahrräder, Gartengeräte und andere Dinge. Die eine Seite dieses Schuppens schließt direkt mit dem eigentlichen Unterstand für das Fahrzeug ab.

Ein Carport lässt sich von vornherein mit Solarzellen ausstatten oder bei Bedarf später damit nachrüsten. So wird der Unterstand fürs Fahrzeug zu einem energieeffizienten Solarcarport. Die Bauherren erzeugen auf diese Weise ihren eigenen Strom, der in ihre Heimanlage eingespeist wird.

Ebenfalls gefragt sind die Carports mit Dachbegrünung. Mit Gräsern und Moos erhält die Dachfläche keine Versiegelung, sodass die Kanalisation entsprechend entlastet wird. Auch das wirkt sich auf die Verbrauchwerte aus, denn bei der Veranschlagung des Niederschlagswassers werden die versiegelten Flächen genau kalkuliert. Zudem verbessert sich das Mikroklima durch eine Dachbegrünung, die natürlich auch einen optischen Reiz hat.

Die im Folgenden genannten Vorteile gelten für alle Arten von Carports:

  • gute Durchlüftung des Stellplatzes fürs Auto,
  • keine oder vereinfachte Baugenehmigung,
  • Selbstmontage möglich,
  • vielfältige Optionen bei der Zusammenstellung.

Die Nachteile der Carports:

  • kein zusätzlicher Diebstahlschutz,
  • kein Schutz vor Mardern und anderen Tieren,
  • anfälliger gegen Witterung als eine Garage.

So werden die Carports getestet

Der Test der Carports beschäftigt sich mit unterschiedlichen Typen und Materialien. Wer sich bei den zahlreichen Konstruktionsvarianten umsieht, der fühlt sich fast überwältigt von der Modellvielfalt.

Hier sollen die Kaufinteressenten mehr zu den Größenordnungen der Carports erfahren aber auch die spezifischen Qualitätsmerkmale kennenlernen. Welcher Carport schließlich am besten zu den eigenen Wünschen passt, lässt sich nur nach einer gründlichen Recherche ermitteln.

Die Größe

Die Abmessungen des Carports richten sich nach den heutigen Automaßen. Hier muss man aufpassen, denn die Pkw sind in den letzten Jahren immer noch etwas breiter und länger geworden. Standardmäßig wird eine Carportbreite von mindestens 2,50 m empfohlen und eine Tiefe von mindestens 5 m.

Hier kann es jedoch beim Öffnen der Autotüren schon etwas eng werden, deshalb liegt die Standardbreite zwischen 3 und 3,5 m. Diese Größe bezieht sich auf einen Einzelcarport. Wenn sich zwei Autos im Haushalt befinden, dann braucht man einen Doppelcarport, der etwa die doppelte Breite hat.

Mit oder ohne Schuppen

Wenn genug Platz auf dem Grundstück vorhanden ist und man nicht nur einen einfachen Carport aufstellen will, kann man sich für ein Modell mit Schuppenanbau entscheiden. Dieses geschlossene Element befindet sich normalerweise an der Rückseite des Carports.

Die Bauart entspricht dem Pkw-Unterstand, allerdings hat man die Möglichkeit, die Schuppentür zu verschließen. Das bedeutet, dass nicht nur die Fahrräder und ein paar Gartengeräte hier verstaut werden können, sondern eventuell auch die Winterreifen oder die Gartenmöbel. Durch das Abschließen der Tür sind die hier gelagerten Gegenstände sicher aufgehoben. Zudem sollte man darauf achten, dass der Schuppen einen guten Wetterschutz hat, damit der Innenraum nicht nass wird.

Bei Holzcarports: die Holzart

Wer sich für einen Carport aus Holz entscheidet, dem stehen mehrere Holzarten zur Auswahl. Zunächst sollte man den Unterschied zwischen Leimholz und Vollholz kennen. Bei Leimholz spricht man auch von Brettschichtholz. Die Bretter sind aus Massivholz gefertigt und wurden in der gleichen Faserrichtung miteinander verleimt. Dabei handelt es sich um drei oder mehr Schichten.

Geräteraum Fahrradgarage für CarportsFür den Carport ist das Leimholz wegen seiner guten statischen Eigenschaften sehr beliebt. Risse sind so gut wie ausgeschlossen, was gerade in einem regenreichen Gebiet und bei Temperaturschwankungen von Vorteil ist. Zudem hat das Brettschichtholz neben der hohen Tragfähigkeit eine hervorragende Verwindungssteifigkeit. Damit qualifiziert es sich nicht nur für die obere Konstruktion, sondern auch für die tragenden Pfosten des Carports. Mit seiner Formbarkeit wird das Leimholz auch dafür genutzt, gebogene Konstruktionen zu fertigen.

Bei Vollholz handelt es sich um ganze Stücke aus einem Baumstamm. Das Kantenholz, Schnittholz oder Rundholz wird anders als beim Leimholz in seiner Form nicht verändert. Tragfähige Baurundhölzer sowie Konstruktionsvollhölzer werden gerne für die tragenden Elemente wie Pfosten und Stützen eingesetzt. Sie halten einer hohen Belastung stand und erweisen sich durch ihre Verzugssicherheit als extrem standsicher.

Vor allem das kerngetrennte Vollholz ist sehr sicher vor Rissbildungen, denn es kommt aus dem dichtesten Kern des Baumes. Das ist an den engen Altersringen zu erkennen, die auf die Stabilität der Holzblöcke hinweisen. Im Vergleich zu einem hochklassigen Leimholz ist das Vollholz aus dem Kern jedoch weniger stabil und darf deshalb nicht für die tragenden Bauteile verwendet werden.

Ein Blick auf die Holzarten zeigt, dass für die Carports aus dem Test vorwiegend Fichte, Kiefer, Douglasie und Lärche verwendet werden. Diese Holzarten haben alle sehr gute Eigenschaften, die hier etwas detaillierter beschrieben werden.

Bei Fichtenholz handelt es sich um ein günstiges, recht elastisches, mittelschweres Baumaterial, das eine gute Festigkeit mitbringt. Wenn Fichte trocknet, ist kaum eine Schwindung festzustellen. Das bedeutet, dass dieses Holz unanfällig gegen Risse und Verdrehungen ist. Diese Formstabilität führt dazu, dass sich Fichte hervorragend verarbeiten lässt. Es ist allerdings eine gute Imprägnierung erforderlich, da das Fichtenholz gegenüber der Witterung etwas anfällig ist. Man sollte den Carport aus Fichtenholz also regelmäßig imprägnieren.

Kiefernholz hat eine mittlere Dichte und gilt als mittelschweres Material mit mäßiger Härte. Ebenso wie Fichte ist hier die Elastizität recht hoch. Zugleich kann man auf eine zuverlässige Festigkeit und Zähigkeit vertrauen. Das Stehvermögen ist sehr gut und die Schwindung nur gering. Risse sind eher nicht zu erwarten. Je nachdem, ob das Kiefernholz aus dem Kern oder vom Rand kommt, gibt es große Unterschiede bei den Farben und Maserungen. Das Holz aus dem Kern ist dauerhaft, ebenmäßig und dicht. Das macht dieses Holz sehr unanfällig gegen Schädlinge. Die einfache Verarbeitung erleichtert den Anstrich mit einer Imprägnierung.

Douglasie hat sich beim Bau von Carports und anderen Konstruktionen im Außenbereich wegen ihrer Festigkeit, Härte und Stabilität bewährt. Das rötliche Holz ist einerseits witterungsbeständig und hat andererseits eine gewisse Dynamik.

Typische Eigenschaften der Douglasie sind die Unanfälligkeit gegen Schädlinge, Pilzbefall und Insekten. Die Verarbeitung sowie die Imprägnierung sind unproblematisch. Eine chemische Zusatzbehandlung ist wegen der Stabilität nicht nötig. Man kann die edle Maserung jedoch mit einer Lasur oder mit einem speziellen Douglasien-Öl aufwerten. Im Vergleich zu Kiefer und Fichte ist Douglasie deutlich teurer.

Auch Lärche ist ein teures Baumaterial. Dieses Holz punktet mit einer hohen Zähigkeit. Trotz der Festigkeit ist Lärche elastisch. Mit der rötlichen Färbung und seiner besonderen Härte ist das Lärchenholz sehr beliebt. Es bewährt sich als sehr langlebig und hat nur ein geringes Schwindungsverhalten. Auch in langen Regenperioden oder beim Kontakt mit Säure erweist sich Lärche als sehr beständig. Die Behandlung mit einem speziellen Schutzanstrich ist nicht einfach, aber im Allgemeinen auch nicht erforderlich. Damit gehört das Lärchenholz klar zu den Favoriten für einen Carport.

Material und Design

Wenn man sich für einen Carport aus Stahl, Edelstahl oder Alu entscheidet, kommt eine besonders moderne Optik zustande. Die Anbieter präsentieren teilweise auch Kombinationen aus elegantem Stahl und Holz.

Hier geht es darum, ein Design zu finden, das dem eigenen Geschmack entspricht und zum bereits vorhandenen oder gerade gebauten Haus passt. Mit einer Bedachung aus lichtem Plexiglas wirkt der Carport besonders edel, während blickdichte Elemente einen funktionalen Charakter haben. Im Optimalfall handelt es sich um einen Carport Testsieger mit verbessertem Wetterschutz und einem architektonischen Top-Design.

Die Pfostenstärke

Die Stärke der Carportpfosten muss zur Gesamtkonstruktion passen. Je größer und schwerer der Carport ist, desto stabiler und dicker sollten auch die Pfosten sein. Bei einem einfachen Einzelcarport liegt die Pfostenstärke oft bei 12 oder 14 cm. Die Testsieger der Carports sollten jedoch eine Pfostenstärke von mindestens 16 cm haben. Teilweise gibt es sogar Pfosten mit 20 cm Stärke.

Das Dach

Vom Dach des Carports kann man gewisse Rückschlüsse auf die Gesamtqualität ziehen. Vor allem sollte die Bedachung dicht sein, damit es nicht durchregnet. Im Optimalfall sieht das Dach gut aus und passt sich genau an die Umgebung an. Normalerweise sind bei der Dachkonstruktion gewisse Grenzen gesetzt, denn das gesamte Dach darf nicht zu viel wiegen. Die genauen Daten richten sich also nach der Tragfähigkeit des Unterbaus. Andererseits muss man bedenken, dass ein Flachdach im Winter eine gewisse Schneelast tragen muss. Das heißt, dass die Bedachung selbst ebenfalls eine gewisse Tragkraft haben muss.

Terrassendach Carport Hardtop Grau 305x300 cmDie meisten Carportdächer haben zumindest eine minimale Dachneigung, damit der Niederschlag ablaufen kann. Zu diesem Zweck ist häufig eine zusätzliche Regenrinne vorhanden, doch bei einigen Carports muss man dieses Element separat kaufen.

Bei Wellblech, Kunststoff und Plexiglas ist keine Eindeckung nötig, doch für Dachsparren werden leichte Schindeln oder andere Bitumenprodukte eingesetzt.

Wenn es sich um ein Satteldach oder eine ähnliche Konstruktion mit einer Dachneigung von mindestens 30 Grad handelt, sind auch Tonziegel für die Abdeckung geeignet.

Beim Carportdach sollten die Käufer also darauf achten, dass das Material zur Dachform passt und dass das Gewicht und die Wetterfestigkeit auf die Umgebungsbedingungen abgestimmt werden. Neben Flachdach, Satteldach oder Walmdach stehen den Verbrauchern auch Lösungen mit Dachbegrünung oder Solarkollektoren zur Auswahl.

Die Montage

Die Carports aus dem aktuellen Test erhält man als normalen Bausatz, als Modell aus Fertigteilen oder als Maßanfertigung. Wer sich nicht selbst mit der Montage befassen möchte, für den bieten einige Hersteller einen Rundumservice inklusive Aufbau an. Hier kommt ein erfahrenes Mitarbeiterteam, das sich um die korrekte Errichtung des Carports kümmert.

Mit passgenauen Bauteilen ist es jedoch auch für Laien kein großes Problem, einen Carport aufzubauen. Selbstverständlich sollte eine Montageanleitung beiliegen, die dabei hilft, die Teile richtig zusammenzusetzen. Schon beim Blick auf die Anleitung ist zu erkennen, wie viele Schritte nötig sind und ob man eventuell die Hilfe von etwas erfahrenen Leuten benötigt.

Einige Carports werden mit stabilen Zapfenverbindungen montiert, sodass man nur wenig Werkzeug braucht. Bei anderen Modellen werden die Elemente mit Schrauben verbunden, sodass man etwas mehr Heimwerkzeug griffbereit haben sollte. Teilweise sind die Bauteile mit übersichtlichen Nummern gekennzeichnet, die bei der Montage sehr hilfreich sind. Ohne eine solche Markierung sollte man alle Einzelteile vorsortieren, um beim Aufbau des Carports zügig voranzukommen.

Der erste Schritt bei der Montage besteht darin, die Fundamente herzustellen. Auf den Online-Seiten einiger Carport-Hersteller und auch auf den Seiten der Baumärkte finden die Verbraucher viele nützliche Infos zu dieser Vorbereitung.

Um den Carport zu montieren, stehen noch weitere Tipps zur Verfügung, die sich auf die detaillierte Vorgehensweise beim standardmäßigen Aufbau beziehen oder spezielle Hinweise für separate Ergänzungen liefern. Im besten Fall gibt es bei den Shops und Herstellern ein Serviceteam, das bei Fragen gerne weiterhilft und praktische Hinweise für die Montage gibt.

Die Stabilität

Die Standfestigkeit und Lebensdauer der Carports sind eng mit den verwendeten Materialien verknüpft. Zudem müssen natürlich die Verbindungselemente den Witterungseinflüssen und der Zeit standhalten.

Damit ein Carport langfristig sicher steht, sollte man auch den Untergrund berücksichtigen und gegebenenfalls ausgleichende Arbeiten ausführen. Denn nur wenn sich die Pfosten auf gleicher Höhe befinden, steht die gesamte Carport-Konstruktion auch sicher. Nicht zuletzt sollte man die Carport-Statik prüfen. Diese ergibt sich aus dem Bauplan und den entsprechenden Berechnungen.

Die Traglast

Bei der Traglast der Carports geht es vor allem um die Schneelast. Um diese für den individuellen Fall festzustellen, existieren für Deutschland insgesamt fünf Schneelastzonen. Die Fachleute empfehlen ein Carport-Dach, das mindestens 85 kg pro m² trägt.

Im Süden Deutschlands, wo im Allgemeinen mit viel Schneefall gerechnet wird, sollte die Schneelast des Carport-Daches deutlich höher sein. Die Carports aus Holz tragen beispielsweise um 125 kg pro m². Bei den soliden Carport-Konstruktionen aus Stahl gibt es auch Ausführungen, die bis zu 240 kg pro m² halten.

Wenn man zu einem Carport mit geringerer Schneelast greift, muss man den Schnee rechtzeitig vom Dach räumen, damit das Gewicht nicht zu hoch wird. Ein Schrägdach macht das Abfegen unnötig, denn hier rutscht der Schnee von alleine herunter.

Die Pflege- und Reinigungseigenschaften

Ein Carport aus Holz braucht deutlich mehr Pflege als ein Modell aus Alu oder Stahl. Vor allem, wenn es sich um unbehandeltes Holz handelt, ist das Streichen unverzichtbar. Bei druckimprägniertem Holz kann man hingegen auf den Schutzanstrich verzichten.

Wie viel Aufwand die Pflege kostet, hängt nicht nur vom Material und der entsprechenden Widerstandsklasse ab, sondern auch von der Konstruktion. An einige Bauteile des Carports kommt man eventuell später nicht mehr so gut heran. Daher sollte man darauf achten, dass die Durchlüftung die Bildung von Feuchtigkeit verhindert.

Worauf muss ich beim Kauf von Carports achten?

Schon vor dem Kauf eines Carports aus dem Test sollte man feststellen, ob eine Baugenehmigung beantragt werden muss und welche Schritte in diesem Zusammenhang erforderlich sind. Wenn man für den Aufbau eines normalen Holz-Carports keine Genehmigung benötigt, geht es zunächst um das Ausmessen des Stellplatzes, der überdacht werden soll. Eventuell gibt es besondere Bestimmungen wegen des Abstands zum Nachbargrundstück und man muss nebenan fragen, ob der Bau des Carports in Ordnung ist.

Bei der Auswahl selbst geht es um die Beständigkeit des Carports, um die speziellen Eigenschaften der Materialien und um ein stimmiges Gesamtbild auf dem Grundstück. Hier kann ein Online-Konfigurator hilfreich sein, der von diversen Carport-Shops im Internet angeboten wird. Mit einer 3D-Darstellung fällt es leicht, sich ein Bild von der späteren Konstruktion zu machen. Für die Bedienung eines solchen Konfigurators sind keine umfassenden PC-Kenntnisse nötig, sodass man innerhalb von wenigen Minuten eine Abbildung des individuellen Carports betrachten kann.

Damit der Carport tatsächlich in die Umgebung passt, sollte man bei der Holz- und Farbauswahl genau hinschauen. Zudem darf man die Stärke der Pfosten und anderen Bauteile nicht vernachlässigen. Je stärker die einzelnen Komponenten sind, desto sicherer steht der Carport. Gerade bei einem recht schweren Gesamtgewicht dürfen die tragenden Teile nicht zu dünn sein.

Carport Flachdach AVUS VI 600x700 cm KVH Bausatz Konstruktionsvollholz

Die Positionierung des Carports spielt eine Rolle, wenn es darum geht, welche Seiten- und Rückwände zum Einsatz kommen sollen. Möglicherweise soll der Unterstellplatz direkt neben dem Haus eingerichtet werden, sodass man sich eine Seitenwand sparen kann, da sich hier schon die Hauswand befindet. Dann ist es wichtig, die Wetterrichtung im Blick zu behalten.

Wenn der Carport zum Norden oder Westen hin offen ist, muss man damit rechnen, dass das Auto im Winter zuschneit. Doch nicht auf jedem Grundstück ist es möglich, die Einfahrt in den Süden oder Osten zu verlegen.

Man muss also ein wenig herumtüfteln und sich gegebenenfalls beraten lassen, welcher Standort für den Carport am besten geeignet ist und ob eventuell zusätzliche Wandelemente zum Einsatz kommen.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die Hersteller von Carports stellen vielfältige Produkte bereit, die sich an die verschiedenen Örtlichkeiten anpassen lassen oder als Standardmodell funktionieren.

Hier werden einige der wichtigsten Unternehmen vorgestellt, die mit ihren Carports bei den Testsiegern erscheinen. Die Marken stehen dabei beispielhaft für noch einige andere führende Produzenten, da eine eindeutige Klassifizierung der Marktführer nur schwer möglich ist.

  • Prikker
  • WEKA Holzbau GmbH
  • Skan Holz
  • SCHEERER
  • Joda®
  • HELLWEG
  • Biber
Der Holzfachmarkt Prikker aus Moormerland ist schon seit 1924 etabliert. Der frühere Baustoffhandel hat sich zum Experten für diverse Holzbauprojekte entwickelt und wird heute in der dritten Generation als Familienunternehmen geführt. Den Fachleuten von Prikker geht es darum, einerseits das Naturmaterial Holz mit seinen guten Funktionen perfekt auszunutzen und andererseits die charakteristische Optik schön zu präsentieren. Die Carports von Prikker überzeugen durch einen hervorragenden Wetterschutz und halten auch Schnee und Hagel stand. Dennoch muss man für die Carports nicht zu viel bezahlen.
Die WEKA Holzbau GmbH hat sich vorwiegend auf DIY-Produkte fokussiert. Ob es darum geht, Carports, Gartenhäuser oder einen Pavillon zu bauen, bei WEKA erhalten die Kunden eine Top-Qualität. Am Hauptstandort in Neubrandenburg werden auch Pools und Wärmekabinen entwickelt. Das Holzbau-Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern konnte seine Betriebsfläche inzwischen auf 90.000 m² erweitern, von denen rund die Hälfte als Hallenfläche genutzt wird. Auch die Logistik wurde vergrößert. Für die Herstellung von Blockbohlen richtete man bei WEKA eine innovative Fertigungsstrecke ein, des Weiteren gibt es hier eine präzise Qualitätssicherung, die von den firmeneigenen Prüflaboren kontrolliert wird.
Das Unternehmen Skan Holz wurde im Jahr 1979 gegründet. Seitdem hat sich die Marke als erfolgreicher Experte für Holz-Produkte rund um den Garten und die Außenanlagen etabliert. Abgesehen von Carports und Holzgaragen findet man bei Skan Holz auch Pavillons, Gartenhäuser, Überdachungen und Vordächer. Die typischen Designs von Skan Holz erkennt man an der erstklassigen Verarbeitung, die auf modernen Fertigungsprozessen basiert. Das traditionelle Handwerk des Holzbaus kommt dabei nicht zu kurz. Bei Skan Holz wird außerdem darauf geachtet, dass auch Laien mit der Montage klarkommen. Das macht die Carports und anderen Produkte des renommierten Unternehmens auch bei Einsteigern im DIY-Bereich sehr beliebt.
SCHEERER ist ein deutsches Unternehmen, das seinen Einstieg mit Gartenzäunen hatte. Inzwischen findet man bei SCHEERER noch viele weitere Produkte, beispielsweise Carports und Sichtschutzelemente. Der Betrieb hat seinen Standort in Behren in der Heide. Das Firmengelände deckt über 90.000 m² ab und ist mit innovativen Produktionshallen ausgestattet. Auch bei der Lagerung und Logistik setzt SCHEERER auf eine moderne Ausstattung und auf eine große Flotte. Durch den Einsatz von betriebseigenen Lkw sind kurze Lieferfristen garantiert.
Joda® ist ein Unternehmen aus Norddeutschland, das seinen Ursprung in den späten 1940er Jahren hatte. Mittlerweile konzentriert sich der Fachbetrieb auf Holz für den Garten, das aus nachhaltigem Anbau stammt. Die Gartenhäuser und Carports von Joda® werden selbst gefertigt, sodass die Käufer von einer hervorragenden Handwerksqualität profitieren. Die Produkte von Joda® kann man direkt beim Fachhändler bestellen oder im Internet-Shop.
Das Familienunternehmen HELLWEG besteht seit 1971. Mit seinem Filialkonzept der Bau- und Gartenmärkte konnte sich die Firma auf dem Markt gut behaupten. Der Firmensitz befindet sich in Dortmund. Bei HELLWEG werden vielfältige Carports und Garagen angeboten, die von den Kunden selbst montiert werden können. Mit den cleveren Lösungen für die verschiedenen Konstruktionen erfordert das Zusammenbauen nur einen geringen Aufwand, gleichzeitig überzeugen die HELLWEG Carports durch ihre Langlebigkeit.
Die Marke Biber stammt aus Bayern und ist einer der wichtigen deutschen Carport-Spezialisten. Der Handwerksbetrieb hat sich auf die Herstellung von Holz-Carports und –Garagen spezialisiert. Dabei werden die Produkte auf die individuellen Kundenwünsche zugeschnitten. Gegebenenfalls kann man die Pfosten an einer anderen Stelle positionieren, die Einfahrtshöhe verändern oder einen anderen Schutzanstrich auswählen, je nachdem, wie die eigenen Vorstellungen aussehen. So entsteht bei Biber der persönliche Carport Testsieger.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Carport am besten?

Einen Carport kann man im Baumarkt finden, im Holzfachhandel oder online. Manchmal sind die Carports schon vor den Baumärkten aufgebaut, sodass man sie gleich in natura ansehen kann. Allerdings werden diese aufgebauten Konstruktionen teilweise von Elementen ergänzt, die nicht zum Standard-Lieferumfang zählen. Das heißt, dass man nachfragen sollte, was tatsächlich zum Carport gehört.

Auch beim Holzfachhandel können die Carports oft auf dem Gelände besichtigt werden. Das ist praktisch, wenn man sich einen ersten Eindruck verschaffen will. Für die Planung muss man dann jedoch ins Geschäft hineingehen und sich beraten lassen. Falls es sich nicht um einen standardisierten Bausatz handelt, kann dieses Beratungsgespräch etwas länger dauern, doch dafür ist man im Anschluss sicher, dass alles perfekt passt.

Die Internetseiten der Carport- und Holz-Experten machen die Bestellung noch einfacher. Hier steht den Käufern teilweise ein Konfigurator zur Verfügung. Mit diesem Instrument lässt sich der Carport individuell planen.

Wenn ein 3D-Bild zum Konfigurator gehört, verschafft man sich gleich einen Eindruck über die Gesamtwirkung. Anders als bei einer Zeichnung auf dem Papier können die Maße gegebenenfalls noch einmal nachgebessert werden, ohne dass man noch einmal von vorne anfangen muss. Zudem liefert ein 3D-Konfigurator eine realitätsnahe Darstellung, die die individuelle Gestaltung des Carports vereinfacht.

Für diese Online-Planung braucht man nicht viel Zeit, außerdem kann man es sich zuhause bequem machen und spart sich den Weg zum Fachhändler. Unabhängig von den üblichen Öffnungszeiten hat man die nötige Ruhe, um alle Details zu vermerken und um die Maße noch einmal zu prüfen. Besonders interessant sind hierbei die Gestaltungsmöglichkeiten, die den Kunden viel Spielraum lassen und zu Experimenten einladen.

Die Online-Bestellung hat noch weitere Pluspunkte. Häufig können die Online-Shops günstigere Preise anbieten, da sie keinen Lagerplatz bezahlen müssen, sondern im direkten Kontakt mit den Herstellern stehen. Des Weiteren erfährt man schon bei der ersten Recherche alle wissenswerten Details zur Lieferfrist und zu den Lieferkosten. So braucht man nicht ständig nachzufragen, sondern erhält alle Informationen direkt bei der Online-Suche.

Wenn man noch nicht sicher ist, welcher Carport es sein soll, lädt das Internet zum Stöbern ein, sodass man sich von den unterschiedlichen Designs inspirieren lassen kann. Wer hingegen relativ feste Vorstellungen hat, dem stehen Filter zur Verfügung, die die Recherche beschleunigen. So kann man das Material auswählen, die Größe einstellen und eine bestimmte Preisspanne eingeben, um die lange Liste der Carports aus dem Test 2018 zu verkürzen.

Die Online-Shops bieten meistens mehrere Bezahlarten an, um den Kauf für die Kunden zu vereinfachen. Teilweise gibt es sogar die Möglichkeit, in Raten zu bezahlen. Diese Option wird manchmal auch von den Filialen der Hersteller oder von den Fachhändlern vor Ort angeboten, doch hier fühlen sich die Käufer oft etwas unwohl, wenn die finanziellen Details geklärt werden müssen.

Terrassendach Carport Hardtop Grau 305x300cm

Wissenswertes & Ratgeber

Der Aufbau eines Carports unterliegt bestimmten Richtlinien. Hier lohnt sich ein Blick ins Baurecht. Die genaue Beschaffenheit der offenen Garage wird in der Garagenverordnung festgelegt. Die Definition geht dahin, dass die Öffnungen des Unterstands direkt ins Freie gehen müssen und dabei zumindest ein Drittel der Gesamtfläche ausmachen, bezogen auf alle Garagenwände. Grundsätzlich ist das Baurecht die Angelegenheit der einzelnen Bundesländer, sodass zusätzlich noch andere Vorschriften zu berücksichtigen sind.

Hier steht beispielsweise, dass die Öffnungen der Wände einander gegenüberliegen müssen oder dass ein bestimmter Abstand vorgesehen ist, sodass die Querdurchlüftung nicht behindert wird. Wenn man sich an diesen Vorschriften orientiert, stellt sich manchmal heraus, dass die offene Garage sogar mit einem verschließbaren Tor ausgestattet sein darf.

Des Weiteren gibt es bestimmte Vorgaben hinsichtlich der Größe. Im Vergleich zu den geschlossenen Garagen ist die gesetzliche Regelung für den Aufbau und die Nutzung von offenen Garagen beziehungsweise Carports nicht so streng. Das hängt damit zusammen, dass die natürliche Belüftung sichergestellt ist.

Carport Flachdach SILVERSTONE XIV 400x600 cm Bausatz FlachdachcarportWer einen Carport aus dem Test auswählen möchte, sollte sich genau über die möglichen Materialien und ihre Eigenschaften informieren. Ein Großteil der Carports besteht aus Holz, doch auch Aluminium und Stahl haben ihre Vorzüge.

Wenn die Bauteile des Carports auf die Umgebung angepasst werden müssen und wenn dies in Eigenleistung geschehen soll, greifen viele Verbraucher zu den Carports aus Holz.

Das Konstruktionsmaterial Holz lässt den Kunden viel Freiheit beim Aufbau des Carports. Holz lässt sich mit dem geeigneten Werkzeug gut verarbeiten und kann auch für eigene Konstruktionen verwendet werden. Allerdings muss man die statischen Anforderungen und auch die rechtlichen Vorschriften beachten, damit der Carport dauerhaft standhaft bleibt. Der Vorteil bei einem Holz-Carport zeigt sich, wenn die Pfosten und Streben an eine Einfahrt angepasst werden, die sich außerhalb der Standardmaße bewegt.

Die Ratgeber zum Carport zeigen, dass die Auswahl der Holzart wesentlichen Einfluss auf die Lebensdauer hat. Fichte und Tanne gelten als sehr stabil. Diese Nadelhölzer lassen sich gut verarbeiten lassen und sind zudem recht preiswert. Allerdings sind sie nicht besonders witterungsbeständig, sodass man sie regelmäßig lasieren oder streichen muss, sonst lässt die Stabilität bald nach.

Bei den Laubhölzern sind unter anderem Eiche und Robinie gefragt. Diese zeichnen sich durch eine bessere Haltbarkeit aus, benötigen aber ebenfalls eine gewisse Pflege. Der Aufwand ist jedoch deutlich geringer als bei den Nadelhölzern. Im Vergleich zu Fichte und Tanne sind Eiche und Robinie allerdings teurer. Hier müssen sich die Käufer überlegen, wie viel ihnen die solidere Qualität wert ist.

Wer darüber nachdenkt, einen Carport ohne Bausatz selbst zu bauen, sollte sich mit der genauen Konstruktionsweise befassen. Mehrere Pfosten tragen die Überdachung, zudem wird der gesamte Aufbau durch Querverstrebungen gesichert und versteift. Auf den ersten Blick scheint dieser Aufbau simpel zu sein. Man sollte jedoch wissen, dass der Carport die statischen Anforderungen erfüllen muss, und sich bei der Planung nicht selbst überschätzen.

Ein paar handwerkliche Kenntnisse und etwas Geschick reichen noch nicht aus, um die einzelnen Elemente des Carports selbst zuzuschneiden und alles perfekt auszumessen. Einfacher ist es, zu einem Carport-Bausatz zu greifen. Hierzu erhält man eine Anleitung, die zeigt, wie man bei der Montage vorgeht.

Man braucht also keine eigene Zeichnung herzustellen und eine Planung aufzustellen, sondern kann sich an den Ratschlägen der Hersteller orientieren. Gegebenenfalls sind Anpassungen nötig, falls der ausgewählte Carport aus dem Test nicht perfekt in die Einfahrt eingefügt werden kann. Solche Änderungen erfordern allerdings deutlich weniger Aufwand als die Eigenplanung.

Die wissenswerten Tipps zu den Carports spielen im Zusammenhang mit der Statik eine wesentliche Rolle. Hier geht es beispielsweise um die ideale Widerstandsfähigkeit gegen Wind und Niederschlag. Auch die winterliche Schneelast darf man nicht vergessen. Bei einer eigenen Planung des Carports sollte man deshalb einen Fachmann bitten, die Statik zu überprüfen. Eventuell ist auch eine Nachfrage beim Bauordnungsamt erforderlich, um festzustellen, ob der geplante Unterstand so gebaut werden darf.

Bei den Carport-Bausätzen der bewährten Hersteller kann man darauf zählen, dass eine statische Überprüfung schon stattgefunden hat. Eventuell braucht man jedoch noch die Erlaubnis vom Bauamt, um den geprüften Carport aufzustellen.

Die Eigenleistung bei dem Aufbau eines Carports aus dem Test 2018 beginnt mit dem Gießen der Betonfundamente. Auch wenn man die Montage beim Lieferanten mitbestellt, kann man die Vorbereitungsarbeiten selbst durchführen, um die Kosten zu senken. Typischerweise verwendet man für die Pfosten Punktfundamente.

Wenn man den Baugrund für die Einfahrt und den Carport vorbereitet, ist ein geeigneter Unterbau einzuplanen. Sonst senkt sich das Pflaster mit der Zeit ein wenig ab. Dadurch entstehen die typischen Spurrillen. Die Experten raten dazu, eine Schotterschicht als Untergrund zu verwenden. Diese Schicht wird zunächst mit einer schweren Rüttelplatte verdichtet. Als nächste Schicht trägt man Splitt oder Sand auf, die Grundlage für das Pflaster.

Bevor man das Pflaster legt, muss die Splitt- oder Sandschicht gerade abgezogen werden. Hierfür braucht man ein gewisses handwerkliches Geschick sowie Geduld und Zeit. Sonst ist das Pflaster schon nach wenigen Wochen keine ebene Fläche mehr, sondern bildet leichte Wellen.

Im Optimalfall steht der Carport perfekt in Waage über dem ebenfalls ebenen Pflaster. Lediglich das Flachdach des Carports hat oft eine leichte Neigung, die auch so gewollt ist. Bei einem in Waage ausgerichteten Dach würde das Niederschlagwasser nämlich nicht richtig abfließen.

Die Geschichte des Carports

Die Bezeichnung Carport kennt man seit den 1920er Jahren. Frank Lloyd Wright, ein US-amerikanischer Architekt, entwarf die Unterstände zusammen mit den damals beliebten Prärie-Häusern.

Als Vorläufer dieser Carports kann die Remise bezeichnet werden, die in früheren Zeiten zum Abstellen von Kutschen benutzt wurde. Wright war der Meinung, dass die bereits bewährten Garagen weniger zum Einstellen der Autos genutzt wurden, als zum Lagern von allen möglichen Gegenständen. So kam er auf die Idee, eine offene Garage zu konstruieren.

Die frühen Carports in den USA brauchten einige Zeit, bis sie auch in Europa ihre Fans fanden. Im Laufe des 20. Jahrhunderts lernten die Verbraucher nur langsam die Vorzüge zu schätzen. Die offene Bauweise hatte zwar eine tolle architektonische Wirkung, denn das gesamte Gebäude sah dadurch licht und elegant aus. Doch diese moderne Form passte nicht in alle Wohngebiete hinein.

Carport Flachdach IMOLA II 400 x 600 cm KVH mit 2 Leimholzbögen KonstruktionsvollholzErst seit den 1970er Jahren stieg das Interesse an Carports allmählich an. Man fand heraus, dass die Abgase schneller entweichen als bei einer Garage. Zudem stellten die Benutzer und auch die Pkw-Experten fest, dass sich bei Autos, die in der geschlossenen Garage stehen, eher Rost bildet. In den 1990er Jahren, als der Bau-Boom einsetzte, interessierten sich immer mehr Bauherren für Carports.

Für die klassische Garage gab es weiterhin eine hohe Nachfrage, doch der Carport war nun ebenfalls auf dem Erfolgsweg. Unter anderem hing das mit dem günstigeren Preis zusammen, zudem war es wegen der nicht erforderlichen Baugenehmigung bequemer, sich für die offene Lösung zu entscheiden.

Die Carports wurden moderner und eröffneten neue Möglichkeiten. Etwa seit 2000 wird die Dachfläche für eine Begrünung oder für Solarzellen genutzt. Gleichzeitig entwickelten sich die funktionalen Unterstände für den Pkw zu dekorativen Elementen.

Die große Begeisterung für die Carports führte dazu, dass die baulichen und rechtlichen Bedingungen überarbeitet wurden. In den verschiedenen Bundesländern gibt es aktuell verschiedene Vorgaben, sodass man sich vor der Anschaffung eines Carports genau informieren muss.

Seit dem Jahr 2014 müssen die Hersteller eine Qualifizierung nachweisen, die in der DIN EN 1090 festgelegt ist. Diese bezieht sich vorwiegend auf die Statik der modernen Carports. Auch die Versicherungen haben sich auf die Nutzung von Carports eingestellt. So profitieren die Autobesitzer von einem geringeren Beitrag, wenn sie ihr Fahrzeug in einem Carport abstellen.

In den letzten Jahren konnte die Qualität der Carports weiter verbessert werden, wie der Test aufgezeigt hat. Des Weiteren stehen mehr Materialien als früher zur Auswahl. Es gibt deutlich mehr Holzarten, die unterschiedlich behandelt wurden, zudem findet man auch kombinierte Konstruktionen, die beispielsweise aus Aluminium und Glas oder aus Holzelementen und Metall bestehen. Mit den designtechnischen Veränderungen der getesteten Carports ist eine individuelle Zusammenstellung möglich.

Der Carport von heute ist damit sehr viel mehr als nur ein Unterstellplatz. Er fügt sich auf repräsentative Weise in das Ambiente auf dem eigenen Grundstück ein. Teilweise wird er sogar für die Energiegewinnung genutzt, indem Solarkollektoren auf dem Dach integriert werden. Oder eine Begrünung wertet den Carport-Anbau direkt am Haus auf.

Das wachsende Interesse an Heimwerkertätigkeiten hat dazu geführt, dass auch die Bauherren, die sich einen Montageservice für den Carport leisten können, gerne selbst mit Hand anlegen. Das beginnt mit dem Gießen der Punktfundamente. Im Internet tauschen sich die DIY-Fans aus, um ihre persönlichen Techniken zu verfeinern. Auch die Online-Seiten der Carport-Experten und Baumärkte sind hier sehr hilfreich.

Eine Zeit lang montierte man seinen Carport-Bausatz selbst, um Geld zu sparen, doch manchmal handelt es sich tatsächlich um ein Hobby. Die Menschen sind froh, nicht nur ihrer üblichen Arbeit nachzugehen, sondern eigenständig etwas zu bauen.

Dafür ist der Carport ein ideales Projekt, vor allem, wenn man sich mit mehreren Helfern an die Arbeit macht. Zumindest ein erfahrener Hobby-Heimwerker sollte jedoch dabei sein, um Fehler zu vermeiden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Carport

Die Fakten zu den Carports aus dem Test beziehen sich auf die verschiedenen Abmessungen und Ausstattungen. Doch bevor die Käufer eine endgültige Entscheidung für ein Modell treffen, sollten sie sich über die behördlichen Voraussetzungen informieren. Möglicherweise muss man eine Genehmigung für das Aufbauen des Unterstands einholen. In dem geltenden Bebauungsplan oder in den aktuellen Satzungen der verantwortlichen Behörden erfährt man alle Details zur eventuell erforderlichen Baugenehmigung des Carports. Die entsprechenden Informationen liegen beim Bauamt vor. Hier erfahren die Bauherren alle wichtigen Zahlen, beispielsweise die erlaubte Mindestentfernung zum Nachbargrundstück.

Einige Carport-Händler unterstützen ihre Kunden mit einem Bauantrag-Service. Dieser ist allerdings nicht in jedem Fall notwendig, denn für Carports und Garagen gelten unterschiedliche Regelungen. Wenn der Carport jedoch eine Komplettausstattung hat und der Unterschied zu einer geschlossenen Garage verschwindend gering ist, kommt man um die Baugenehmigung meistens nicht herum.

Die Vorschriften zur Genehmigung sind nicht in allen Bundesländern die gleichen, unabhängig davon, ob man den Carport mit oder ohne Außenwände aufstellt. Bei dem Antrag für die Baugenehmigung muss man üblicherweise die technischen Daten und Zeichnungen vorlegen. Dazu gehört auch der Fundamentplan.

Wenn es sich um einen maßgeschneiderten Carport handelt, erfolgt eine individuelle, auftragsbezogene Planung. Diese basiert auf der Zeichnung für die gesamte Konstruktion. Am besten reicht man diese Unterlagen zusammen mit dem Bauantrag bei der zuständigen örtlichen Behörde ein, inklusive der statischen Berechnung.

Die wichtigen Produktdaten der Carports aus dem Test beziehen sich nicht nur auf die Grundmaße und Pfostenstärke, sondern auch auf die Tragfähigkeit. Im Zusammenhang mit der Tragkraft des Carport-Daches spricht man von den Schneelastzonen.

Diese stehen in direktem Zusammenhang mit den regionsabhängigen Wetterbedingungen. Bei der Planung der Carport-Konstruktion sollte man unbedingt die üblichen Schneemengen berücksichtigen. Wenn beispielsweise 10 cm hoher Pulverschnee auf dem Flachdach liegt, so muss das Dach pro Quadratmeter rund 10 kg tragen. Wenn es sich um nassen Schnee handelt, steigt das Gewicht pro Quadratmeter auf 40 kg und vereister Altschnee wiegt rund 90 kg.

Es ist also sehr wichtig, auf eine zuverlässige Tragkraft des Daches zu achten. Bei den Testsiegern der Carports liegt die maximale Schneelast beispielsweise bei 125 kg/m². Teilweise ist die Tragfähigkeit sogar noch höher.

Die verschiedenen Regionen in Deutschland werden in mehrere Schneelastzonen gegliedert, die auch mit der Geländehöhe in Relation stehen. Wenn das Carport-Dach geneigt ist, so hat die Schneelast eine geringere Wirkung, was bei der Berechnung der Tragkraft eine wichtige Rolle spielt.

Neben den Schneelastzonen gibt es auch Windlastzonen. Diese sind von der geografischen Lage und von dem Gelände abhängig. An den Küsten von Deutschland sollten die Carport-Wände eine Windlast der Klasse 4 aushalten.

Die Standard-Carports eignen sich zumindest für die Windlastzone 3 und erweisen sich damit ebenfalls als recht robust. Wer sich nicht sicher ist, wie die Windlast in seiner Region eingestuft wird, erhält die entsprechende Info bei den Wetterexperten sowie bei den Carport-Spezialisten.

Im Allgemeinen werden für die Einbringung der Carport-Pfosten Punktfundamente empfohlen. Diese haben abhängig von der Größe und Anzahl der Stützpfosten das Grundformat von 40 x 40 cm, bei einer Erdtiefe von 80 cm oder mehr. Nur bei dieser Tiefe kann sichergestellt werden, dass der Beton nicht vom Frost beschädigt wird. Schon beim Ausmessen und beim Aushub sollte man möglichst präzise arbeiten, um Fehler zu vermeiden, die später nicht mehr zu beheben sind.

In die ausgehobenen Löcher setzt man nun eine Schalung ein, die aus Holzbrettern oder Rohren besteht. Diese Schalung sorgt dafür, dass der Beton nicht direkt mit der Erde in Kontakt kommt. Nachdem der angerührte Beton eingegossen wurde, setzt man die Pfostenträger in H- oder U-Form hinein und richtet sie in dem noch weichen Beton genau aus. Durch diese Pfostenträger stehen die Pfosten selbst nicht direkt auf dem Boden. Diese Bodenfreiheit macht es möglich, später ein Pflaster zu verlegen. Wenn das Grundstück bereits gepflastert ist, muss man die Pflastersteine an den Ankerstellen entfernen, bevor man mit dem Aushub beginnt.

Wenn der Carport in einem schneereichen Gebiet stehen soll und eine hohe Schneelast vorgesehen ist, dann kann auch ein Streifenfundament sinnvoll sein. Hierfür gräbt man entlang der Seite etwa 30 cm breite Streifengräben, die ebenso wie die Punktfundamente mindestens 80 cm tief sein müssen. Im Zusammenhang mit einem Streifenfundament wird eine etwa 10 cm dicke Schicht Kies aufgetragen, die mit einer PE-Folie und einer weiteren Stabilisierung ausgelegt wird.

Carport in 14 Schritten richtig aufbauen

Beim Aufbauen eines Carports aus dem Test sollte man Schritt für Schritt vorgehen und dabei die richtige Reihenfolge einhalten. Die genaue Beschreibung für die Montage liegt der Lieferung bei.

Es lohnt sich, zunächst alles durchzulesen und das nötige Werkzeug bereitzulegen. Außerdem sollte man prüfen, ob bei dem Baumaterial nichts fehlt. So braucht man keine Zwangspause einzulegen, um einzelne Teile zu beschaffen.

Als Werkzeug kommen Geräte wie Bohrmaschine, Elektro- oder Akkuschrauber, Schraubenschlüssel, Wasserwaage und diverse andere Utensilien zum Einsatz.

Die folgende Beschreibung der Carport-Montage dient lediglich als Beispiel. Abhängig von der genauen Bauart kann es Unterschiede geben, daher sollten sich die DIY-Handwerker genau an die Anweisung ihrer eigenen Konstruktion halten.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7
  • Schritt 8
  • Schritt 9
  • Schritt 10 
  • Schritt 11 
  • Schritt 12 
  • Schritt 13 
  • Schritt 14 

Schritt 1: Die Vorbereitungen für den Carport-Aufbau

Bevor der Aufbau des Carports beginnen kann, muss man die Punktfundamente für die Pfosten gießen. Damit Lage und Höhe exakt stimmen, misst man die Positionen mit Richtschnur und Wasserwaage aus. Dabei erhalten die Fundamente zumindest teilweise eine Füllung mit Beton.

Schritt 2: Die H-Anker einsetzen

Nach der Markierung der genauen Position werden die H-Anker entsprechend dieser Kennzeichnung in die Betonfundamente gesetzt. Die Richtschnur hilft beim genauen Ausrichten der Position.

Schritt 3: Die Fixierung der H-Anker

Mithilfe der Wasserwaage prüft man die lotrechte Ausrichtung der H-Anker. Um sicherzustellen, dass diese Anker ihre Position behalten, fixiert man sie mit Schraubzwingen.

Schritt 4: Die Pfosten in die H-Anker setzen

Im nächsten Schritt kommen die Pfosten vom Carport in die fest einbetonierten Verankerungen hinein. Auch hier kontrolliert man den lotrechten Stand und befestigt alle Pfosten mit den bereitgelegten Schraubzwingen. So kann sich die Position nicht mehr verändern.

Schritt 5: Verschraubung der Pfosten

Nun bohrt man die Löcher für die Verschraubung vor. Anschließend werden die Maschinenschrauben für die sichere Befestigung der Carport-Pfosten mit den H-Ankern festgezogen.

Schritt 6: Die Pfetten verschrauben

Wenn die Standpfosten fest in den Ankern montiert sind, schraubt man die Pfetten zusammen. Dabei handelt es sich um die waagerechten Träger für das Carport-Dach.

Schritt 7: Die verbundenen Pfetten montieren

Wenn die Pfetten miteinander verbunden wurden, befestigt man sie an den Standpfosten. Hierfür sind weitere Vorbohrungen nötig. Für die Montage verwendet man typischerweise Schlossschrauben.

Schritt 8: Die Winkel für die Sparren vormontieren

Für den folgenden Einbau der Dachsparren muss man die genaue Lage der Winkel ermitteln. Anschließend werden diese Winkelelemente an den entsprechenden Stellen vormontiert.

Schritt 9: Die Sparren ausrichten und fixieren

Nun beginnt man mit dem Ausrichten und Befestigen der Sparren. Ein Balken nach dem anderen wird so montiert. Damit ein rechter Winkel sichergestellt ist, kann ein Angleichen der Diagonal-Maße nötig sein.

Schritt 10: Den seitlichen Überstand im Blick behalten

Die Sparren sollen an der Seite den gleichen Überstand haben. Damit das auch funktioniert, spannt man eine Richtschnur. So erkennt man genau, wo sich der Anschlag befindet.

Schritt 11: Die mittleren Sparren montieren

Für die Montage der mittleren Sparren legt man diese zunächst auf die Grundkonstruktion. Anschließend verschraubt man sie mit den bereits vorbereiteten Winkelelementen, bis nichts mehr wackelt.

Schritt 12: Die Anbringung der Dachplatten

Um die Dachplatten zu montieren, trifft man nun die entsprechenden Vorbereitungen. Diese beginnen mit dem genauen Ausrichten der Platten. Danach wird vorgebohrt, sodass man die Dachplatten schließlich mit den dafür vorgesehenen Spenglerschrauben fixieren kann.

Schritt 13: Letzte Handgriffe an der Grundkonstruktion

Mit Kopfbändern bekommt die Konstruktion eine zuverlässige Versteifung. Anschließend montiert man noch die Abschlussblenden auf allen Seiten.

Schritt 14: Gegebenenfalls Seiten- und Rückwände anbringen

Wenn der Carport steht, kann man noch zusätzliche Seitenwände und gegebenenfalls eine Rückwand montieren. Danach ist die Konstruktion fertig.

 

10 Tipps zur Pflege

Ein Carport sollte nicht nur im ersten Jahr gut aussehen, daher braucht es zumindest einmal pro Saison eine gründliche Reinigung. Beim Frühjahrsputz sollte man diesen Bereich also nicht übergehen.

Bei der Pflege des Carports geht es jedoch nicht nur darum, eine schöne Optik zu erzielen, sondern abhängig vom Material kann auch eine Pflege erforderlich sein. Gerade wenn man sich nach dem Test der Carports für eine Variante aus Holz entscheidet, ist es wichtig, eventuelle Beschädigungen bald zu behandeln, damit die Bauteile nicht vor der Zeit brüchig werden.

Je nachdem, welche Materialien beim Carport verbaut wurden, muss man also aggressive Verschmutzungen rechtzeitig beseitigen. Mit einer Schutzlasur oder Lackierung lassen sich frühe Schäden verhindern.

Bei einer regelmäßigen Prüfung stellt man fest, ob nicht nur die sichtbaren Elemente noch einwandfrei geschützt sind, sondern auch die verborgenen Stellen. Im Folgenden werden einige Tipps für die Beseitigung von Schmutz, Vogelkot und Grünspan aufgeführt, bezogen auf die verschiedenen Baumaterialien der Carports.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Tipp 1: Bei einem Carport aus Holz beginnt man mit einer trockenen Säuberung. Zu diesem Zweck verwendet man eine Bürste, um die Flächen von groben Verschmutzungen zu befreien. Man entfernt auf diese Weise nicht nur Staub und festgeklebtes Laub, sondern auch die obere Schicht von Grünspan. Das ist ein guter Beginn für den gründlichen Frühjahrsputz. Eine solche Trockenreinigung eignet sich auch für zwischendurch. Natürlich sollte man auch den Boden des Unterstands hin und wieder fegen, damit sich in den Ecken nicht zu viel Schmutz ansammelt, der schnell hochfliegt und am Carport Spuren hinterlässt.
Tipp 2: Einige Carports aus dem Test sind aus Aluminium und/oder Stahl gefertigt. Diese Konstruktionen haben häufig eine lackierte Schicht oder sie sind verzinkt. Damit erweisen sie sich als sehr widerstandsfähig gegen Nässe. Für die Reinigung bedeutet das: Man muss mit dem Wasser nicht sparsam sein. Am besten gelingt die Reinigung von Aluminium, Stahl und Edelstahl mit einer Mischung aus Wasser und Spülmittel. Mithilfe von Tüchern und Schwämmen lassen sich die Flächen des Carports gut bearbeiten.
Tipp 3: Das Dach vom Carport ist dazu entwickelt worden, die Witterungseinflüsse abzuhalten. Es ist also selbst gut abgedichtet und wetterfest. Um die Bedachung richtig sauber zu kriegen, kann man sie einfach mit dem Schlauch abspritzen und so die Verschmutzungen entfernen. Wenn es sich um eine durchsichtige Bedachung aus Glas oder Plexiglas handelt, bleiben nach der Reinigungsaktion mit Wasser oft noch Verfärbungen zurück. In diesem Fall hilft ein mildes Reinigungsprodukt, das gegebenenfalls mit einer Bürste verteilt wird. Einfacher wird die Reinigung des transparenten Daches mit einem Bürstenaufsatz am Wasserschlauch.
Tipp 4: Wenn sich nach einigen Monaten Moos auf der Bedachung festsetzt, ist eine gründliche Pflege erforderlich. Grünspan und Moos entstehen häufig auf Dachflächen, die wenig Sonne abbekommen. Bei starkem Niederschlag lösen sich diese Moosstücke und können die Dachrinne verstopfen. Darum ist es wichtig, sie rechtzeitig zu entfernen. Bei der Dachreinigung des Carports darf man also nicht zu nachlässig sein, sonst fließt das Wasser nicht mehr richtig ab.
Tipp 5: Bei einem Holz-Carport kann es sich um unbehandelte Holzbauteile handeln. Hier beginnt die Pflege schon mit der Vorbereitung der Balken. Die Pflegemittel sollten genau auf die Holzart abgestimmt werden. Für die verschiedenen Hölzer stehen diverse Öle und Lackierungen zur Verfügung, die es erlauben, die Farbe passend zu den individuellen Wünschen auszuwählen. Bei der Entscheidung für ein chemisches Pflegemittel sollte man bedenken, dass hier giftige Dämpfe abgesondert werden. Deshalb raten die Fachleute eher zu natürlichen Pflegemitteln. Diese beinhalten Substanzen wie Leinöl, Bienenwachs oder Schellack. Vor dem Streichen muss man das Holz des Carports anschleifen. Die Hinweise hierzu findet man auf der Anleitung für die Pflegemittel.
Tipp 6: Es gibt auch Carports, die sich aus druckimprägnierten Holzelementen zusammensetzen, Hier kann man auf die Vorbehandlung und das spätere Streichen verzichten. Damit erspart man sich also eine Menge Arbeit. Allerdings ist das dauerhaft imprägnierte Holz deutlich teurer als das unbehandelte CarportHolz.
Tipp 7: In einer Garage entstehen schnell Schmutzecken. Auch bei den Carports aus dem Test 2018 lassen sich solche Stellen nicht immer vermeiden. Allerdings werden offene Unterstellplätze nicht so oft als Rumpelkammer verwendet wie Garagen. Wenn es sich jedoch um einen Carport mit Schuppen handelt, zieht diese angebaute Kammer den Schmutz etwas stärker an. Hier und auch im Unterstand selbst sollte man deshalb regelmäßig die Ecken ausfegen, damit keine Schimmelnester entstehen. Das lohnt sich vor allem vor der großen Reinigung des Unterstands, die mit dem Aufräumen und Durchfegen beginnt.
Tipp 8: Wo regelmäßig ein Auto geparkt wird, tropft eventuell Öl auf den Boden. Sobald man einen solchen Ölfleck auf dem Pflaster unter dem Carport entdeckt, sollte man ihn schnell beseitigen. Dafür eignet sich ein Bindemittel wie Katzenstreu. Wenn nach etwa zehn oder 15 Minuten das meiste Öl aufgesaugt wurde, kann man das Streugut noch etwas verreiben, um den Reinigungseffekt zu verstärken. Danach entfernt man die vollgesogene Streu mit dem Kehrbesen.
Tipp 9: Zur Pflege des Carports gehört nicht nur das Aufräumen, Säubern und Streichen der vorderen und innenliegenden Elemente. Auch der Außenbereich braucht eine Reinigung. Hier sollte man die Dachrinne nicht vergessen, denn wenn sie erst verstopft ist, funktioniert der Wasserabfluss nicht mehr. In der Folge wird womöglich die Rinne beschädigt oder es tropft verstärkt auf die Holzbauteile. So kommt es bald zu Folgeschäden. Mit der zielstrebigen Reinigung von Rinne und Abfluss lassen sich solche Schäden vermeide.
Tipp 10: Vogelkot kann sich vor allem unter Sonneneinstrahlung einbrennen und dadurch zu unansehnlichen Stellen auf dem Carport führen. Darum sollte man ihn rechtzeitig beseitigen, bevor schlimmere Flecken entstehen. Abhängig vom Material eignen sich verschiedene Methoden dafür.

Bei einem Holz-Carport sollte man kein aggressives Reinigungsmittel verwenden, sondern besser zu natürlichen Mitteln greifen. Eventuell hilft ein fester Schwamm beim Abschrubben. Gegebenenfalls muss man im Anschluss an diese Behandlung die Stelle aufrauen und nachstreichen. Auf glatten Materialien wie Stahl oder Alu sorgen etwas schärfere Mittel dafür, dass der Vogelkot spurlos verschwindet.

 

Nützliches Zubehör

Mit dem richtigen Zubehör lassen sich die Carports aus dem aktuellen Test auf die eigenen Vorstellungen anpassen. Die Abstimmung auf das Haus und das gesamte Grundstück ist hier nur der Anfang. Später folgen die Feinheiten, die das Aussehen des Carports optimieren.

Ein schöner Pkw-Unterstellplatz muss sich nicht verstecken, sondern kann durch die geeigneten Elemente und Dekorationen zum Blickfang werden. Zu diesem Zweck stehen spezielle Lösungen fürs Dach zur Auswahl oder Balustraden für die Seite.

Für die Bedachung der Carports gibt es schöne Steinziegel, verzierte oder schlichte Design-Elemente oder eine passende Begrünung. Für die Seiten direkt im Carport und eventuell auch für den davor liegenden Bereich stehen Fachwerkwände, Sichtschutzwände und andere dekorative Teile zur Auswahl.

Wenn man einen Carport mit Schuppen aufstellen möchte, sind nicht immer alle Bauelemente im Lieferset enthalten. Daher benötigt man eventuell zusätzliche Teile, um den Geräteschuppen direkt hinter dem Carport zu montieren.

Einige Bauherren entscheiden sich für einen Schuppen in Eigenbau und greifen zu den klassischen Schutzwänden, um die Kammer selbst zu konstruieren. In diesem Fall brauchen sie auch die passende Bedachung und gegebenenfalls weitere Standpfosten. Auch eine Tür darf beim Gerätschuppen nicht fehlen. Man erhält solche Komponenten als Fertigbauteile oder in Form von Einzelmaterial in den bekannten Baumärkten.

Als Ergänzung zum Carport aus dem Test stehen noch viele andere Zubehörteile bereit. Es gibt Pfosten und Pfetten, Bögen und Fenster aus Glas oder Plexiglas für den Carport selbst oder für den Anbauschuppen. Für die zusätzliche Stabilisierung kann man Längs- und Querkopfbänder einsetzen, die nicht nur für eine noch bessere Standfestigkeit sorgen, sondern auch gut aussehen. Ob es sich um Wandelemente des Carports handelt oder um einen weiteren Sichtschutz, das Design reicht vom schlichten und modernen Look bis zum klassischen Fachwerk.

Mit Blenden lässt sich der Carport perfekt abrunden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Blenden zum Stil des Unterstands und auch des Hauses passen. Zudem stehen diverse Elemente für die Dachbedeckung des Carports zur Verfügung. In den Baumärkten und Online-Shops gibt es eine Vielfalt von Faserzement- und Echtschieferschindeln. Auch Bitumenschindeln sind in mehreren Farben und Formgebungen erhältlich.

Für die Carport Testsieger mit besonders hoher Tragkraft eignen sich auch Betondachsteine oder glasierte Ziegelsteine. Wenn man sich für einen weniger tragfähigen Unterstand entscheidet, kommen hingegen eher Wellplatten zum Einsatz.

Bei einem Carport-Bausatz ist die Dachrinne nicht immer enthalten. Hier stehen einem mehrere Materialien zur Auswahl, beispielsweise PVC, Kupfer und Zink. Wenn man sich für einen Carport mit Satteldach entscheidet, kann diese Dachform als zusätzlicher Stauraum verwendet werden. Hier reicht ein Einlegeboden aus, um den Platz ausnutzen zu können. Wer möchte, baut noch eine Klappe und eine Giebelluke an der Frontseite ein.

Zu den weiteren Extras für einen Carport gehört die Beleuchtung. Eine Solarleuchte mit Bewegungsmelder sorgt für Licht im Carport, ohne dass man dafür ein Stromkabel verlegen muss. So muss man nicht im Dunkeln zum Fahrzeug gehen. Für die Verzierung des Unterstands bringt man Halterungen an, um die Konstruktion mit Hängeampeln zu verschönern. Je nach Jahreszeit umrahmen dann Hängegeranien, Petunien oder andere farbenfrohe Blumen den Carport.

Die Pflegemittel und Farben zählen ebenfalls mit zum Carport-Zubehör. Sie sollten zum Material passen und für eine attraktive Ansicht sorgen. Für die verschiedenen Bauhölzer stehen speziell entwickelte Lasuren zur Auswahl. Doch es gibt auch Standardfarben und –lacke, die für mehrere Holzarten geeignet sind. Meistens bleiben die Bauherren bei einem Farbton, doch gerade die Holz-Carports können auch einmal in einer neuen Farbe gestrichen werden.

Für den Anstrich und die Pflege benötigt man außerdem die geeigneten Utensilien. Im Allgemeinen streicht man Holz mit einem breiten Pinsel und verwendet für die schmalen und schwierigen Stellen einen etwas dünneren Pinsel. Zum Aufrauen kommt Schleifpapier zum Einsatz und manche Spezialbehandlungen werden mit einem Schwamm durchgeführt.

Bei den einfachen Reinigungsarbeiten kommen die üblichen Besen und Lappen zum Einsatz. Hierfür braucht man keine speziellen Gerätschaften, sondern kann auf die Utensilien für den Außeneinsatz zurückgreifen, die sich bereits im Haushalt befinden.

10 Fragen zum Carport

Was ist der Unterschied zwischen Carport und Garage?

Eine Garage hat geschlossene Wände und ein Tor, das geschlossen werden kann, während ein Carport ein offener Unterstellplatz für das Auto ist und üblicherweise von Pfosten getragen wird. Darum spricht man beim Carport auch von der halb offenen Autogarage.

Bei der Dachform gibt es sowohl beim Carport als auch bei der Garage mehrere Optionen, vom Flachdach bis zum pyramidenförmigen Dach. Für eine Garage ist die Baugenehmigung Vorschrift, ob auch für den Bau eines Carports eine Zulassung erforderlich ist, dafür gibt es in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen.

Wie groß sollte der Carport sein?

Für Kleinwagen sollte der Carport mindestens 3 m Breite und 5 m Länge haben, für Mittelklassewagen 4 m Breite und bis zu 7 m Länge, bei einer Höhe zwischen 2,2 und 3 m. Für größere Limousinen und Oberklassewagen braucht man noch mehr Stellfläche, damit man keine Probleme beim Öffnen der Autotür hat und der Wagen komplett geschützt steht.

Welche Regeln gelten für die Abmessungen des Carports?

In den Bundesländern sind die Regeln nicht einheitlich. Grundsätzlich kann man sich an den folgenden Grenzwerten orientieren: Direkt an der Grundstücksgrenze darf der Bau nicht länger als 9 m sein und die Höhe darf 3 m nicht überschreiten. Bei größeren Bauten ist gegebenenfalls eine Genehmigung vom Nachbarn einzuholen.

Wann braucht man eine Baugenehmigung für den Carport?

Hier gilt einerseits die Landesbauordnung, andererseits haben die Städte und Kommunen ihre eigenen Vorschriften. Daher sollte man vor dem Kauf eines Carports aus dem Test Informationen über die individuell geltende Regelung einholen. Möglicherweise gibt es bestimmte Vorgaben zum Bauplan oder zum Brandschutz.

Warum ist die Statik des Carports so wichtig?

Ein Carport muss standsicher sein, daher muss die Statik stimmen. Wenn der Boden nicht absolut eben ist, muss ein Höhenausgleich stattfinden, sonst kommt es zu Schwierigkeiten beim Aufbau des Unterstands. Bei einem Bausatz ist die Prüfung der Statik und der zusammenpassenden Bauteile bereits durchgeführt worden, wie das Prüfsiegel anzeigt.

Wie wichtig ist die Tragfähigkeit des Carport-Daches?

Die Traglast der Bedachung sagt etwas über die Nutzungsmöglichkeiten aus. Ein Solardach oder ein begrüntes Dach braucht eine sichere Unterkonstruktion. Die Höhe der Traglast wird pro Quadratmeter angegeben und gibt auch Auskunft über die maximale Schneelast.

Welche Holzarten kommen für den Carport-Bau infrage?

Zu den beliebten Holzarten für Carports gehören günstige Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer. Doch auch teurere Hölzer wie Lärche und Douglasie kommen häufig zum Einsatz und überzeugen neben ihrer Widerstandsfähigkeit auch durch ihre schöne Optik. Als Laubholz eignet sich beispielsweise Eiche, die ebenfalls gute Witterungseigenschaften und eine hohe Beständigkeit hat.

Warum braucht ein Holz-Carport regelmäßig einen Anstrich?

Mit dem Schutzanstrich wird das Holz zuverlässig vor der Witterung geschützt. Besonders wichtig ist dabei der Schutz vor Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Ein guter Holzanstrich hält außerdem Schädlinge fern und lässt das Naturmaterial bei Trockenheit und UV-Strahlung nicht so schnell spröde werden.

Wie baue ich den Carport auf?

Ein Carport-Bausatz lässt sich mithilfe der genauen Anweisung auch von Laien montieren. Allerdings sollte man zumindest mit zwei Personen arbeiten, wenn es um die Befestigung des Daches geht. Man beginnt mit dem Gießen der Beton-Punktfundamente und arbeitet sich sozusagen von den unteren Elementen bis zur Dachkonstruktion vor.

Wer hilft mir, wenn ich den Carport nicht selbst montieren kann oder will?

Häufig bieten die Hersteller und Händler der Carports aus dem Test 2018 einen Aufbauservice an. Dann kümmern sich die Servicepartner vor Ort um jeden Schritt, von der Beton-Verankerung bis zum letzten Handgriff bei der Montage. Die Kosten für diesen Service erfährt man direkt bei der Bestellung, zumeist handelt es sich um eine Pauschale.

Alternativen zum Carport

Wer einen Carport baut, der hat meistens nicht die Möglichkeit, eine Garage zu errichten. Eventuell kommt es zu einem späteren Austausch, wenn man mehr finanzielle Mittel zur Verfügung hat. Dann kann die Garage nach einigen Jahren den Carport ersetzen.

Manchmal sind aufgrund der baulichen Umgebungsbedingungen oder wegen einer fehlenden Genehmigung eine geschlossene Garage und auch ein Carport nicht machbar. In einem solchen Fall kann man sein Auto mit einer Faltgarage schützen. Der Schutzeffekt ist jedoch deutlich geringer als bei einer stabilen Überdachung, zudem muss man diese Plane vor jeder Benutzung des Fahrzeugs erst einmal abnehmen und verstauen.

Je nach Ausrichtung von Grundstück und Haus kann schon die Hauswand einen gewissen Wetterschutz bilden, wenn man das Auto direkt vor oder neben dem Gebäude abstellt. Hierbei handelt es sich jedoch nur um einen Seitenschutz, der nur dann funktioniert, wenn der Wind aus einer bestimmten Richtung kommt. Möglicherweise hilft das gegen Vereisungen im Winter, doch wenn es regnet, reicht der seitliche Schutz nicht aus.

Produktberichte

Weiterführende Links und Quellen

Carport Wissenswertes

Carport online konfigurieren und bestellen

Carport Konfigurator

Carport oder Garage: Vorteile, Nachteile – Vergleich der Kosten

Carport selber bauen

Schlanke Lösung – Carports gelten als gute Alternative zur Garage

Carports Ratgeber

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