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Eiskratzer im Test auf ExpertenTesten
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Eiskratzer Test - fĂŒr freie Sicht im eisigen Winter - Vergleich der besten Eiskratzer 2019

Jeder kennt es: Im tiefsten Winter muss man sein Auto von dicken Eisschichten befreien um einen Blick auf die Straße erlangen zu können. Unsere Experten durchforsteten sĂ€mtliche Tests im Internet und haben fĂŒr Sie einen umfangreichen Vergleich erstellt.

Eiskratzer Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Eiskratzer?

Bei einem Eiskratzer handelt es sich um ein handliches Werkzeug, das glatte OberflĂ€chen von Eis befreit. Typischerweise bestehen die Eiskratzer aus robustem Kunststoff, doch es gibt auch AusfĂŒhrungen aus Metall. Zum vorsichtigeren Schaben verwendet man im Allgemeinen die glatte Kante, wĂ€hrend dickere Eisschichten mithilfe der gezahnten Kante bearbeitet werden. Viele Eiskratzer aus dem Test 2019 haben also zwei verschiedene Seiten.

Bei diversen Modellen ist zusĂ€tzlich eine Seite mit einer Gummilippe versehen. Diese zieht die Feuchtigkeit von den Scheiben ab und eignet sich damit auch dazu, eine von innen beschlagene Scheibe zu sĂ€ubern. Andere Eiskratzer haben noch einen Schneebesen oder sind am Griffende mit einem Handschuh ausgestattet. So bekommt man beim Eiskratzen keine eiskalten HĂ€nde. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Autos, beispielsweise fĂŒr Vans, eignen sich vor allem die Eiskratzer mit Teleskopgriff.

Wie funktioniert ein Eiskratzer?

Die Funktionsweise eines Eiskratzer ist im Grunde selbsterklĂ€rend, allerdings gibt es diverse Tipps fĂŒr die sichere Anwendung. Mit der scharfzahnigen Seite lassen sich selbst dicke Eisschichten aufbrechen und wegkratzen. Auch eine feine aber schwer zu beseitigende Eisschicht kann man damit zerstören, ohne dass die Windschutzscheibe und die anderen Autoscheiben darunter leiden. Den Kratzer fĂŒhrt man normalerweise von der Seite in Richtung der Scheibenmitte. Anschließend löst man das vorbehandelte, aufgebrochene Eis mit der glatten Seite des Eiskratzers von der Scheibe ab.

Die modernen Modelle der Eiskratzer Vergleichssieger punkten mit einer multifunktionalen AusrĂŒstung, denn sie haben nicht nur verschiedene Klingen, sondern werden durch Zusatzelemente wie Schneebesen und Gummilippe ergĂ€nzt. Auch der verlĂ€ngerbare Griff bei den Eiskratzern mit Teleskopstange vereinfacht die Arbeit. So kann man ohne große Anstrengung auch den mittleren Bereich der Scheibe freikratzen. Ein solcher Teleskopgriff hat beispielsweise eine Reichweite von 80 oder 110 cm. Wer es besonders komfortabel haben möchte, entscheidet sich fĂŒr ein Modell mit Handschuh. Hier bekommt man garantiert keine eiskalten HĂ€nde.

Wer auf eine gute QualitĂ€t beim Kauf des Eiskratzers achtet, der schĂŒtzt sein Auto vor frĂŒhzeitigen Kratzern in der Scheibe. Typischerweise bestehen die Eiskratzer Testsieger aus robustem Kunststoffmaterial und sind mit einem praktischen Griff ausgestattet.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Schon in den ersten frostigen Tagen des Winters zeigen sich die Vorteile der funktionalen Eiskratzer. Wenn die Scheiben des Autos zugefroren sind, kann man ohne zu großen Aufwand die Scheiben damit freikratzen.
AbhĂ€ngig davon, wie stark die Eisschicht beschaffen ist, dauert es etwas lĂ€nger, diese zu beseitigen. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass man neben der Frontscheibe auch die Heckscheibe und die Seiten enteisen muss. Erst wenn der Fahrer freie Sicht in alle Richtungen hat, darf er sich ins Auto setzen und losfahren. Der Eiskratzer ist sozusagen die einfachste Methode, die vereisten Scheiben freizubekommen.

Manche haben ihren Eiskratzer das ganze Jahr ĂŒber im Auto: Im Seitenfach benötigt dieses Werkzeug kaum Platz und auch im Kofferraum findet man es schnell wieder.

Wer den Prozess beschleunigen will, schaltet die Heckscheibenheizung ein. Das macht jedoch nur dann Sinn, wenn sie ohne Motorbetrieb lĂ€uft. Ansonsten verbraucht das Auto unnötig viel Sprit und verpestet außerdem die Luft. Zudem gibt es auch zur AufwĂ€rmphase ein Gesetz, das besagt, dass die Fahrzeuge durch ihren laufenden Motor nicht zu viel LĂ€rm machen dĂŒrfen. Deshalb ist es besser, den Eiskratzer ohne das Einschalten des Motors einzusetzen. Das ist effektiv, schont die Umwelt und wĂ€rmt die betroffenen Autofahrer schon vor der Fahrt ein wenig auf.

Welche Arten von Eiskratzern gibt es?

Die Eiskratzer aus den externen Tests unterscheiden sich durch ihr Format, durch ihr Material und durch ihre Ausstattung. Die einfachen Modelle aus Plastik sind klein und flach, aber mit allen wichtigen Funktionsmerkmalen ausgestattet: Eine Seite ist glatt, die andere gezahnt und auf der dritten Seite befindet sich eine Gummilippe. Diese Plastikkratzer gibt es fĂŒr wenig Geld oder sogar als Werbeartikel mit Firmenlogo.

Die etwas grĂ¶ĂŸeren Eiskratzer aus dem Test 2019 haben eine stabilere QualitĂ€t und einen Griff. Dieser sorgt fĂŒr eine gewisse Hebelwirkung und macht es außerdem leichter, bei grĂ¶ĂŸeren Fahrzeugen bis zur Mitte der Windschutzscheibe zu kommen. Teilweise handelt es sich sogar um eine Teleskopstange, die man nach Bedarf verlĂ€ngern kann.

FĂŒr die kĂ€lteempfindlichen Autobesitzer lohnt sich ein Eiskratzer mit HandwĂ€rmer. Hierbei handelt es sich um eine Art Handschuh oder wĂ€rmende HĂŒlle direkt am Griff.

Die Modelle mit Griff oder Stange sind manchmal mit einem Schneebesen ausgerĂŒstet. Mit einem solchen Werkzeug kann man nicht nur die Scheiben freikratzen, sondern auch den Schnee vom Dach fegen. Der Besen hinterlĂ€sst auf der Karosserie keine Spuren und ist somit die richtige ErgĂ€nzung fĂŒr den Eiskratzer.

Unterschiede sind außerdem bei der BestĂ€ndigkeit und der Machart der Eiskratzer zu finden. HĂ€ufig handelt es sich um Werkzeuge aus Kunststoff, doch zum Teil sind einzelne Elemente aus Metall gefertigt. Dieses sollte so verarbeitet sein, dass auf der Autoscheibe keine Kratzer entstehen. Bei den gĂŒnstigen Plastikkratzern besteht eher die Gefahr, dass diese Teile selbst zu Bruch gehen. Darum haben einige Autofahrer gleich mehrere davon im Wagen.

Manchmal lassen sich die Eiskratzer auch fĂŒr ganz andere Zwecke verwenden. Das ist beispielsweise bei den Modellen mit integrierter Parkscheibe der Fall. Diese sind vor allem fĂŒr funktional denkende Autobesitzer interessant, die so wenig Utensilien wie möglich im Auto haben wollen.

Die Vorteile der Eiskratzer im Test:

  • Gezieltes Freikratzen der Autoscheiben im Winter,
  • geringer Platzbedarf,
  • oft multifunktional,
  • keine Kratzer auf den Scheiben.

Die Nachteile der Eiskratzer im Test:

  • AbhĂ€ngig von der QualitĂ€t bruchanfĂ€llig,
  • Freikratzen kann eine Weile dauern.

So wurden die Eiskratzer getestet

FĂŒr welchen Eiskratzer aus dem Test 2019 man sich letztendlich entscheidet, ist eine Frage der eigenen Anforderungen und der ĂŒblichen Wetterbedingungen. Wer viel in kalten Gebieten unterwegs ist, der braucht einen stabilen, zuverlĂ€ssigen Eiskratzer von hoher QualitĂ€t. Wer nur selten die Scheiben freikratzen muss, fĂŒr den reicht ein einfaches, gĂŒnstiges Modell aus.

Auf jeden Fall sollten die Seiten der Eiskratzer so ausgestattet sein, dass sich die Eisschichten ohne RĂŒckstĂ€nde beseitigen lassen. Zudem ist es sinnvoll, auf die Griffigkeit der GerĂ€te zu achten. Mit Stiel oder verbreitertem Griff hĂ€lt man den Kratzer sicher fest, doch auch die flachen, kleinen Modelle können ausreichen, um die Scheiben freizukriegen. In der Folge fĂŒhren wir die wichtigen Merkmale der Eiskratzer nĂ€her aus, damit die Kaufinteressenten selbst bestimmen können, worauf es ihnen ankommt.

Testkriterium: Material

In den meisten FĂ€llen bestehen die Eiskratzer aus dem Test aus Kunststoff, der mehr oder weniger stabil sein kann. Einige Eiskratzer verfĂŒgen jedoch ĂŒber Metallteile, die beim Kratzen besonders effektiv arbeiten. Das können Klingen aus Messing, Kupfer oder Bronze sein. Mit solchen Kratzern braucht man nicht so viel Körperkraft einzusetzen, wenn man die Eisschicht von den Autoscheiben entfernt. Im Gegensatz zu Klingen aus Kunststoff kann es bei den Metallelementen eher zu MaterialschwĂ€chen kommen, darum ist hier ein hĂ€ufigeres Wechseln nötig.

Wenn es sich um Eiskratzer mit lÀngerer Griffstange handelt, so kann diese ebenfalls aus Metall oder auch aus Aluminium gefertigt sein. Alu hat ein geringeres Gewicht und ist trotzdem sehr bestÀndig.

Testkriterium: Format

Generell haben die Eiskratzer eine Kantenbreite, die zwischen 10 und 15 mm liegt. Die LĂ€nge des gesamten Werkzeugs richtet sich danach, ob es sich um einen Eiskratzer mit oder ohne Stange handelt. Durch eine Teleskopstange kann sich das GerĂ€t um beispielsweise 30 cm verlĂ€ngern. So kommt man auch leicht an die Scheiben von etwas höheren Vans heran. AbhĂ€ngig von dem Format und von der Möglichkeit, den Griff zu verkĂŒrzen, braucht man jedoch etwas mehr Platz fĂŒr die Unterbringung des Eiskratzers.

Testkriterium: Griff

Die einfachen, flachen Eiskratzer ohne Griff sind teilweise schwer festzuhalten. Darum entscheiden sich viele fĂŒr die Modelle mit Griffelement. Ein Softgriff mit Schaumstoff gibt besonders sicheren Halt und verhindert außerdem, dass die HĂ€nde schnell frieren. Noch wĂ€rmer bleiben die Finger in einem Eiskratzer mit wĂ€rmendem Handschuh. Dieser Extraschutz mit weichem Innenfutter umhĂŒllt die Hand, wĂ€hrend man sein Auto freikratzt. Teilweise ist bei diesem Griffhandschuh ein Gummizug vorhanden, der sicherstellt, dass keine KĂ€lte und NĂ€sse an die Hand kommt.

Testkriterium: Zusatzausstattung

Bei den Sondermodellen der Eiskratzer im Test waren noch Funktionen wie Schneebesen und Auffangmulde vorhanden. ErgĂ€nzend zu den ĂŒblichen Klingen mit EiszĂ€hnen, Schaber und Gummilippe sorgen diese Extras fĂŒr eine noch bequemere Handhabung. Durch den Schneebesen wird das Einsatzgebiet des Werkzeugs erweitert. Der Besen entfernt die Schneeschicht vom Autodach und auch von den Scheinwerfern, die man beim FreirĂ€umen des Autos nicht vergessen darf. Die Auffangmulde sorgt dafĂŒr, dass die EisstĂŒcke und der matschige Schnee nicht in Klumpen auf der Scheibe liegen bleiben.

Bei einigen MarkengerĂ€ten gibt es außerdem auswechselbare AufsĂ€tze sowie Griffe, mit denen sich die Eiskratzer in multifunktionale Werkzeuge verwandeln. Aus dem klassischen Eiskratzer mit kurzem Softgriff wird dann ein lĂ€ngerer Schneebesen fĂŒr den Kastenwagen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Eiskratzers achten?

Wer einen Eiskratzer sucht, der sollte darauf achten, ob es sich um ein grundsĂ€tzlich einfaches Modell mit lustigem Design handelt oder um ein Funktionswerkzeug mit Komfort-Griff. Es gibt Eiskratzer in Leuchtfarben oder mit auffallendem Print sowie die klassischen, einfachen Plastikteile, von denen man allerdings immer mehrere StĂŒck griffbereit haben sollte, da sie schnell zerbrechen können. Bei den Testsiegern der Eiskratzer handelt es sich um stabile Modelle, die sich gut greifen lassen und ein zuverlĂ€ssiges Ergebnis liefern. Durch ihre praktische Form und das hochwertige Material kommt es nicht zu Schwierigkeiten beim Kratzen. Neben der QualitĂ€t spielt auch die Eignung fĂŒr verschiedene Zwecke eine Rolle. EiszĂ€hne sollte das Kratzwerkzeug auf jeden Fall haben, um dickere Schichten von Eis zu bearbeiten; sicherer fĂŒr die Windschutzscheibe ist jedoch die gerade Kante. Mit der Gummilippe entfernt man die Reste oder behandelt die Innenscheibe, falls diese beschlagen ist.

Wer sehr kĂ€lteempfindlich ist, fĂŒr den sind die Eiskratzer mit Handschuhgriff sehr vorteilhaft. Da die wĂ€rmende HĂŒlle am Eiskratzer fixiert ist, braucht das Werkzeug allerdings etwas mehr Stauraum bei der Aufbewahrung, sodass es möglicherweise nicht mehr ins Handschuhfach passt. Im Seitenfach oder im Kofferraum findet man jedoch immer einen Platz dafĂŒr.

Sehr beliebt sind die Eiskratzer mit integriertem Schneebesen. Durch die verĂ€nderte Konstruktion kann jedoch das Kratzen selbst etwas schwieriger werden. Das sollte man vor dem Kauf eines solchen Werkzeugs bedenken und sich eventuell lieber fĂŒr zwei einzelne GerĂ€te entscheiden.

FĂŒr die sichere Handhabung sollte man darauf achten, dass der Eiskratzer einen stabilen und ergonomischen Griff hat und die Klinge nicht zu schmal ist. Dann arbeitet das Werkzeug besonders effektiv und man muss nicht zu oft ĂŒber die Scheibe fahren, bis das ganze Eis entfernt ist.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Viele Hersteller bieten in ihrem Sortiment stabile Eiskratzer an. Wolf-Garten, APA und Nigrin sind nur einige Marken. Auch Icetec, Hama und Kungs halten diverse Formate von Eiskratzern und anderem Winterzubehör fĂŒrs Auto bereit. Zum Teil sind es auch die Autohersteller selbst, die Eiskratzer produzieren. Audi ist hier nur ein Beispiel.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Eiskratzer am besten?

Eiskratzer erhĂ€lt man in den FachgeschĂ€ften fĂŒr Autozubehör, in großen KaufhĂ€usern sowie in ReparaturstĂ€tten. Die einfachen, platten Kunststoffteile bekommt man hin und wieder sogar als Werbegeschenk. Wer jedoch einen hochwertigen Eiskratzer sucht, der sollte lieber nicht auf die Billigware setzen, sondern im Baumarkt oder in einem anderen GeschĂ€ft auf die Suche gehen. Hier fĂ€llt es jedoch nicht leicht, sich zurechtzufinden und die diversen GerĂ€te und ihre Preise auch noch miteinander zu vergleichen.

Im Internet fĂ€llt nicht nur die Suche leichter; auch der Vergleich der diversen Werkzeuge erfordert weniger Zeit. Mit ein paar wenigen Klicks gelangt man von den Vergleichsportalen oder Suchmaschinen zu den Online-HĂ€ndlern und zu deren Produkten. Die Preise sind im Internet vergleichsweise gĂŒnstig. Wenn man noch weiteres Zubehör fĂŒr seinen Pkw kauft, entfallen abhĂ€ngig vom Bestellwert womöglich die Versandkosten. Damit spart man gleich noch einmal etwas Geld.

Die simple Bestellweise im Internet wird von mehreren Bezahlarten begleitet. Zudem ist man nicht darauf angewiesen, seinen Kauf zu den Ladenöffnungszeiten durchzufĂŒhren, denn das weltweite Netz hat rund um die Uhr geöffnet. Wer noch nicht ganz sicher ist, welcher Eiskratzer es sein soll, kann sich noch die Kundenbewertungen durchlesen oder das Service-Center kontaktieren.

Im GeschÀft kann man zwar ebenfalls Fragen stellen, doch nicht jeder VerkÀufer hat die nötige Erfahrung oder Zeit, um die einzelnen Kunden zu beraten. Damit ist das Internet eindeutig die bequemere und praktischere Variante beim Einkauf von Auto- und Pflegezubehör.

Wissenswertes & Ratgeber

Dieser Ratgeber zum Thema Eiskratzer befasst sich nicht nur mit den Werkzeugen selbst, sondern auch mit ihrer Anwendung. In diesem Abschnitt soll es einerseits darum gehen, wie man die Eisschicht am besten von den Autoscheiben entfernt; andererseits möchten wir Tipps zur effizienten und sauberen Vorgehensweise liefern.

Viele Autofahrer starten erst einmal den Motor, bevor sie mit dem Eiskratzen beginnen. Das ist jedoch nicht sehr sinnvoll, denn es dauert relativ lange, bis die Scheibe durch das HeizgeblÀse so weit erwÀrmt wird, dass die Eisschicht schmilzt. Schneller geht es mit dem manuellen Kratzen, zudem spart man damit Sprit und schont auch die Fahrzeugbatterie. Gleichzeitig wird einem noch etwas warm, sodass man beim Losfahren die Pkw-Heizung nicht voll aufdrehen muss. Auch das ist energiesparend und umweltschonend.

Wer hÀufig Eis wegkratzen muss, stellt nach einer gewissen Zeit fest, dass sich die winzigen Kratzspuren in der Windschutzscheibe sowie in den anderen Autoscheiben vermehren. Selbst wenn man versucht, nicht mit zu viel Druck das Eis zu entfernen, lÀsst sich durch die kleinen Schmutzpartikel sowie durch die gezahnte Seite der Eiskratzer diese BeeintrÀchtigung nicht ganz vermeiden. Innerhalb mehrerer Jahre kann es durch die Kratzer in den Scheiben zu einer gewissen Blendwirkung kommen, die besonders bei starkem Sonnenlicht auffÀllt.

Zudem wirken sich die Kratzspuren natĂŒrlich negativ auf den Wiederverkaufswert des Autos aus. Daher ist es wichtig, behutsam vorzugehen und das Auto so zu parken, dass es nicht stĂ€ndig freigerĂ€umt werden muss.
Auch Abdeckungen fĂŒr das Fahrzeug eignen sich als Schutz gegen vereiste Scheiben. Die passenden Planen oder Scheibenabdeckungen verhindern, dass sich eine Eisschicht bilden kann. Man darf nur nicht vergessen, beim Abstellen seines Autos diese Abdeckung richtig zu fixieren. Je nach Wetterlage ist eine etwas grĂŒndlichere Befestigung nötig: Ansonsten macht einem womöglich der Wind oder der Schneefall einen Strich durch die Rechnung und man muss am nĂ€chsten Morgen doch wieder das Eis wegkratzen.

Die Geschichte des Eiskratzers

Wann genau die Eiskratzer erfunden wurden, lÀsst sich schwer belegen. In den ersten Jahren der Automobilindustrie war es sicherlich auch schon ein Problem, die Scheiben freizubekommen. Wenn man die Autofahrer von heute befragt, scheinen die ersten Eiskratzer jedoch nicht vor den 1960er Jahren zum Einsatz gekommen zu sein. Man behalf sich mit Wischen und Reiben, um die Scheiben freizubekommen.

Mit der Weiterentwicklung der Autos selbst und auch mit den besseren QualitĂ€ten der Autoscheiben kam es zur Verfeinerung der einfachen, flachen Kratzermodelle. Die gezahnte und flache Kante gab es offensichtlich schon bei den frĂŒhen Eiskratzern. SpĂ€ter kam noch die Gummilippe dazu.

Eine Zeit lang setzten die Autofahrer vorwiegend auf das Kratzen, spĂ€ter gingen sie zum Eisschaben ĂŒber. In den 1980er und 1990er Jahren ging man dazu ĂŒber, den Motor laufen zu lassen und das HeizgeblĂ€se hochzudrehen. Warten, bis das Eis auf der Scheibe schmilzt, und gleichzeitig Kratzen, das war ĂŒber einige Jahre hinweg eine beliebte Methode. SpĂ€testens seit den 1990er Jahren stand jedoch verstĂ€rkt der Wunsch nach mehr Effizienz und weniger Schadstoffausstoß im Vordergrund. Darum sollte der Motor nicht mehr laufen, nicht nur wegen des störenden LĂ€rms an frĂŒhen Wintertagen, sondern auch wegen der Umwelt.

Seit den spĂ€ten 1990er Jahren haben sich die Eisfrei-Produkte vervielfacht: Neben den Eiskratzern, die inzwischen in immer mehr Formaten zur VerfĂŒgung stehen, verwendet man SprĂŒhmittel fĂŒr die Autoscheiben, um die Eisschicht aufzulösen. Damit sollte das Risiko von Kratzern auf der Scheibe minimiert werden, denn offensichtlich waren nach etwas stĂ€rkeren FreirĂ€umungen des Autos immer öfter störende Kratzspuren auf dem Glas zu sehen.
Noch immer kombinieren viele Autobesitzer die Eiskratzer mit einem Enteiser-Spray.

Gleichzeitig gab es VerĂ€nderungen bei der Formgebung der Eiskratzer. Sie erhielten einen Griff oder Hebel, sodass man inzwischen weniger Kraftaufwand benötigt und die Finger nicht mehr direkt mit dem Eis in Kontakt kommen. Der Druck wird dadurch gleichmĂ€ĂŸiger und die HĂ€nde bleiben warm.

Die verschiedenen Arten der Eiskratzer aus dem Test zeigen, dass es weiterhin Verbesserungsbedarf gibt. Das Potenzial, mehrere GerÀte miteinander zu kombinieren, ist offensichtlich noch nicht ausgeschöpft. Eine Parkscheibe ist gleichzeitig auch ein Eiskratzer, dieser wird zusÀtzlich durch einen Schneebesen ergÀnzt: Teilweise handelt es sich bei diesen GerÀten um ein pfiffiges Gimmick, andere erweisen sich als sehr praktisches Autozubehör.

Relativ neu sind die Eiskratzer oder Eisschaber mit HandwĂ€rmer. Diese sind etwas fĂŒr die empfindlichen Autofahrer. Da die Autos in den letzten Jahrzehnten offensichtlich immer grĂ¶ĂŸer werden, wie man an den steigenden Verkaufszahlen der SUVs und Vans sieht, braucht man außerdem Eiskratzer mit Teleskopgriff. Ansonsten fĂ€llt es schwer, die Scheiben bis zur Mitte freizukratzen. Die rechtlichen Bestimmungen machen jedoch eine Rundum-Behandlung der Autoscheiben nötig: Auch in diesem Bereich hat sich im Vergleich zu frĂŒheren Jahrzehnten Einiges verĂ€ndert.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Eiskratzer

Wer sich mit dem Thema Eiskratzen befasst, wird feststellen, dass diese Handarbeit tatsÀchlich die am besten geeignete Lösung ist.

Allein mit dem GeblĂ€se fĂŒr die Frontscheibe oder mit der Heckscheibe wĂŒrde man die Fahrzeugbatterie ĂŒberstrapazieren. Womöglich hat diese dann nicht mehr genĂŒgend Energie fĂŒr den Motor.
Im Allgemeinen braucht die warme Luft jedoch die Kraftzufuhr durch den Motor. Aus diesem Grund ist es im Zweifelsfall sinnvoll, eine Standheizung nachzurĂŒsten. Diese lohnt sich zumindest in kalten Regionen, wenn das Auto meistens draußen steht.

Losfahren darf man erst, wenn nicht nur die Scheiben enteist sind, sondern auch die Scheinwerfer und RĂŒckfahrleuchten. Laut Straßenverkehrsordnung ist es nicht ausreichend, nur einen kleinen Bereich der Windschutzscheibe freizukratzen. Wenn ein anderes Fahrzeug von der Seite kommt, so muss man es jederzeit erkennen können. Das heißt, dass die Scheiben von innen nicht beschlagen sein dĂŒrfen und von außen komplett frei sein mĂŒssen.

Die Scheibenwischer sollte man auf keinen Fall einschalten, wenn die Eisschicht noch nicht entfernt wurde oder erst allmĂ€hlich antaut. Wenn sich die Wischergummis ĂŒber die noch vorhandenen Reste bewegen, so werden sie schnell porös und hinterlassen Schlieren auf dem Glas.

Die warme LĂŒftung im fahrenden Auto hilft dabei, die Luft im Wageninneren zu entfeuchten, sodass es nicht zum störenden Beschlag an den Scheiben kommt. Wer sich intensiv mit den Tipps zum Eiskratzen und zur Reinigung der Scheiben befasst, der weiß auch, dass sauber geputzte Autoscheiben nicht so schnell beschlagen und dass auch das Vereisen lĂ€nger braucht.

Wer sein Auto nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ von Eis befreit, der muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen. Übrigens kostet es auch Geld, wenn die Polizei feststellt, dass auf dem Autodach noch Schnee liegt. Alles, was andere Verkehrsteilnehmer gefĂ€hrden kann, wird mit einer entsprechenden Strafe geahndet. Wenn man sich vorstellt, was herunterfallende Eisplatten anrichten können, ist eine solche Strafzahlung von 25 oder 35 Euro auch berechtigt. Übrigens muss man auch ein Verwarnungsgeld entrichten, wenn das Kennzeichen durch Schnee verdeckt wird.

Eventuelle VersicherungsfĂ€lle können kompliziert werden, wenn man das Auto nur unzureichend von Eis befreit hat. Hierbei handelt es sich um eine grob fahrlĂ€ssige Handlung. Möglicherweise kĂŒrzen die Versicherungen bei einem solchen Fall die Leistungen, da eine Teilschuld beim Autofahrer liegt.
Das Unfallrisiko kann aber mit dem richtigen Freikratzen der Scheiben minimiert werden, zudem stellt man auf diese Weise sicher, dass der Versicherungsschutz nicht beeintrĂ€chtigt wird. Durch die Reinigung der Lichter sorgt man außerdem dafĂŒr, dass das Fahrzeug bei schwierigen LichtverhĂ€ltnissen gut sichtbar ist und dass die Beleuchtung eindeutig zu erkennen ist, ohne dass es zur Lichtbrechung oder zu ungĂŒnstigen Spiegelungen kommt.

5 Tipps zum richtigen Umgang mit dem Eiskratzer

Damit die Eiskratzer Testsieger auch tatsÀchlich richtig funktionieren, sollte man einige Dinge im Auge behalten. Zum Einen gibt es die Möglichkeit, die Scheiben noch vor dem Kratzen mit einem Entfroster zu behandeln. Danach muss man nicht mehr so viel Kraft aufwenden. Bei einem Scheibenentfroster auf Glykol-Basis mit relativ hohem Alkoholgehalt ist der Auftaueffekt sehr gut, dennoch werden weder der Lack noch die Scheibenwischergummis angegriffen. Zudem kommt es nicht zu Schmierspuren, wenn der Scheibenwischer nach dem Entfernen der Eisschicht betÀtigt wird.

Auf keinen Fall sollte man heißes Wasser verwenden, um die Scheiben zu erwĂ€rmen. Dadurch können Spannungsrisse in den Scheiben entstehen, denn es kommt zu starken Temperaturunterschieden zwischen dem eiskalten Glas und der heißen FlĂŒssigkeit. Kaltes Wasser ist hingegen unproblematisch und hilft erstaunlich gut, denn es bringt die Minusgrade auf eine etwas wĂ€rmere Temperatur.

Wenn die Autoscheiben am Abend noch mithilfe der Scheibenwischeranlage gereinigt werden, so verbleiben keine Schmutzpartikel darauf. Diese könnten beim Eiskratzen am nĂ€chsten Morgen zu Kratzspuren fĂŒhren, denn sie befinden sich unter der gefrierenden Schicht.

Im Anschluss an die Scheibenreinigung kann man außerdem Abdeckfolien verwenden, wenn das Auto draußen stehen bleibt. Diese Folien werden direkt auf die Front- und Heckscheibe gebracht und sorgen dafĂŒr, dass sich hier keine Eisschicht bildet. Bei stĂ€rkerem Wind oder bei extremen Minusgraden sind solche Folien jedoch weniger hilfreich.

Wenn es erst zu der befĂŒrchteten Eisschicht gekommen ist, helfen die folgenden Tipps, die Autoscheiben frei zu kriegen, ohne dass es zu schlimmeren Folgen kommt.

Tipp 1: Bei jedem Schritt die richtigen Seiten des Eiskratzers verwenden

Zuerst verwendet man die gezahnte Seite des Eiskratzers, um die dicken Eisschichten zu lösen. Wenn es zum direkten Kontakt mit der Scheibe kommt, hilft die glatte Seite besser.
Mit dieser schabt man das Eis gezielt von den GlasflÀchen. Bei den kleinen Kunststoffkratzern sollte man aufpassen, diese nicht zu stark zu verbiegen, sonst zerbrechen sie bald.

Tipp 2: Die Scheibenwischer von Eis befreien

ZusĂ€tzlich zur Scheibe sollten auch die Wischer enteist werden. Die Eiskratzer Test- und Vergleichsieger sind mit entsprechenden Kerben versehen, die dabei helfen, das Eis von den Gummilippen der Wischer zu entfernen. Auch fĂŒr die Reinigung der WischerblĂ€tter eignet sich dieses Werkzeug.

Tipp 3: Sprays als Hilfsmittel verwenden

Mit einem Entfrosterspray lĂ€sst sich die Eisschicht besser lösen, sodass sich der Zeitaufwand deutlich verkĂŒrzt. Allerdings hilft das Spray alleine nicht: Ohne den Eiskratzer aus einem Test 2019 wĂŒrde die Scheibe wieder vereisen, jedenfalls wenn die Temperaturen unter Null liegen. Daher muss man beide Hilfsmittel miteinander kombinieren, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Tipp 4: Nicht zu stark aufdrĂŒcken

Beim Eiskratzen sollte man nicht zu viel Druck ausĂŒben, sonst kann es zu Kratzspuren auf der Scheibe kommen. Das gilt vor allem fĂŒr die Eiskratzer, die mit einer Messingklinge ausgerĂŒstet sind. Wenn man behutsam vorgeht, so ist nicht viel Kraftaufwand nötig, um die Autoscheiben zu enteisen. Damit schont man sich selbst und auch das Auto.

Tipp 5: Die Autoscheiben auf allen Seiten enteisen

Nur wenn alle Fahrzeugscheiben von Eis befreit sind, darf man laut Straßenverkehrsordnung losfahren. Ein Guckloch reicht definitiv nicht aus. Darum heißt es: Rundherum die Scheiben freikratzen und auch die Beleuchtung nicht vergessen.
So hat der Fahrer den uneingeschrĂ€nkten Überblick und das Unfallrisiko verringert sich auch bei schwierigen StraßenverhĂ€ltnissen, die im Winter hĂ€ufig vorkommen.

Im Anschluss an das Freikratzen sollte man nicht zu lange mit dem Losfahren warten, ansonsten muss die Prozedur erneut durchgefĂŒhrt werden. Im Anschluss an das Enteisen der Fahrzeugscheiben kommt es außerdem oft zur nĂ€chsten Schwierigkeit: Die Scheiben beschlagen von innen. HĂ€ufig schalten die Autofahrer daraufhin die Warmluft auf die höchste Stufe und aktivieren auch die Heckscheibenheizung. Dabei hat sich erwiesen, dass es effektiver ist, die Klimaanlage fĂŒr eine kurze Zeit einzuschalten. Die kalte Luft, die hier erzeugt wird, ist nicht so feucht wie die Warmluft. Und wenn die Luft erst trocken ist und die Scheiben frei sind, wĂ€rmt sich die Innenluft im Wagen anschließend schneller auf.

NĂŒtzliches Zubehör

FĂŒr die kalten Wintermonate gibt es diverses Zubehör, das man vorsorglich dabei haben sollte. Der Eiskratzer kommt meistens schon am frĂŒhen Morgen zum Einsatz, denn ĂŒber Nacht sind die Scheiben hĂ€ufig zugeeist. Selbst wenn das Fahrzeug im Carport steht, kann man nicht immer darauf verzichten.

Man kann sich fĂŒr einen Eiskratzer mit integrierten Schaber und Schneebesen entscheiden oder fĂŒr die einzelnen Werkzeuge. Je nach Vorliebe greift man zum kombinierten Modell oder abwechselnd zum Kratzer, zum Eisschaber und zum Schneebesen. Mit einem Teleskoprohr lassen sich auch die Scheiben von grĂ¶ĂŸeren Autos von Eis und Schnee befreien. Zum Teil ist es möglich, eine solche Teleskopstange auf einen Meter oder mehr zu verlĂ€ngern. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man einen SUV oder einen Kleinbus fĂ€hrt.

Die Schneebesen gibt es in der einfachen AusfĂŒhrung oder mit Abwinkeloption und Abzieher. Ein solcher Abzieher ist teilweise auch bei den Eiskratzern vorhanden. Hierbei handelt es sich um eine Gummilippe, die nicht nur fĂŒr die Außenreinigung geeignet ist, sondern mit der man auch von innen die Scheibe sĂ€ubern kann. Das ist beispielsweise wichtig, wenn die Autoscheiben von innen beschlagen.

Ebenso wie die Eiskratzer mit mehr oder weniger scharfkantigen Zacken sind auch die Schneebesen und Eisschaber oft mit einem rutschfesten, gummierten Griff versehen. Aus Kunststoff oder Alu sind diese GerÀte einerseits angenehm leicht und andererseits relativ robust.

Zu den weiteren Winterprodukten fĂŒr das Fahrzeug gehört der TĂŒrschlossenteiser. Dieser darf natĂŒrlich nicht im Auto aufbewahrt werden: Schließlich muss man sich von außen Zugang verschaffen. Inzwischen werden viele Fahrzeuge zwar elektronisch geöffnet, sodass man den SchlĂŒssel nicht mehr ins Schloss stecken muss. Bei den Ă€lteren Modellen oder im Notfall muss das AutotĂŒrschloss aber doch mechanisch geöffnet werden. Das gezielte SprĂŒhen mit dem TĂŒrschlossenteiser gehört also keinesfalls der Vergangenheit an.

Noch einige weitere Hilfsmittel sind im Winter sinnvoll. Vom Frostschutz fĂŒr die Scheibenwaschanlage bis zu speziellen Pflegemitteln reicht das Sortiment der Anbieter. Im weiteren Sinne lassen sich außerdem Winterreifen und Schneeketten in die Kategorie des Winterzubehörs rechnen.

Gummimatten fĂŒr die Fahrer- und Beifahrerseite sowie fĂŒr hinten sorgen dafĂŒr, dass das Auto innen sauber bleibt. Zu viel Eis und Schneematsch könnte sich sonst festsetzen und eine grĂŒndliche Innenraumreinigung im folgenden FrĂŒhjahr nötig machen.

FĂŒr eine Fahrt in den Winterurlaub sollte man noch einige andere Dinge mitnehmen: Hier braucht man nicht nur die Eiskratzer aus dem Test, sondern auch Wolldecken, falls man einmal eine Panne hat, sowie wĂ€rmende GetrĂ€nke und natĂŒrlich ein Notfallhandy. Wenn die Straßen stark vereist und verschneit sind, muss man damit rechnen, dass es mehrere Stunden dauert, bis man aus seiner misslichen Lage befreit wird – sei es bei einer Panne in den Bergen oder bei einem langen Stau auf der winterlichen Autobahn.

Wenn es speziell um Zubehör im Zusammenhang mit Enteisung und Frostschutz geht, sind auch die Abdeckungen fĂŒr normale Pkws, Vans und ander Autotypen interessant. Diese Abdeckungen fĂŒr Front-, Heck- und Seitenscheiben sorgen dafĂŒr, dass rundherum keine Scheiben einfrieren. Meistens passen diese Systeme fĂŒr sĂ€mtliche Vans oder Limousinen. Einen solchen Wetterschutz gibt es auch in Form von Vollgaragen. Hierbei handelt es sich um eine Pelerine, die man ĂŒber die gesamte Karosserie zieht. In einigen Bereichen können VerstĂ€rkungen vorhanden sein, die sogar vor Hagel schĂŒtzen. Eine solche Plane lĂ€sst sich mithilfe von GummizĂŒgen an den unteren Bauteilen des Fahrzeugs befestigen. Durch BelĂŒftungslöcher wird sichergestellt, dass sich unter der Plane keine Feuchtigkeit staut.

Alternativen zum Eiskratzer

Als Alternative zu einem Eiskratzer aus dem Test 2019 kommen manchmal die unglaublichsten GerĂ€te zum Einsatz. Wer sich nicht anders zu behelfen weiß, verwendet womöglich eine CD-HĂŒlle oder einen Schaber, der eigentlich fĂŒr die KĂŒche entwickelt wurde, zum Eiskratzen. Das sollte man jedoch tunlichst unterlassen, denn entweder leidet die Autoscheibe darunter, oder das zweckentfremdete Utensil.
Eine EC-Karte hĂ€lt dem Kratzen garantiert nicht stand und auch ein Pfannenschaber aus Holz oder Kunststoff ist denkbar ungeeignet. AbhĂ€ngig davon, was man gerade in der Hand hat, kann außerdem das Scheibenglas stark zerkratzen.

Ein Schneebesen ist vorrangig dazu geeignet, Schnee zu entfernen: Zum Eiskratzen und selbst zum Eisschaben ist die BĂŒrste nicht fest genug. Logischerweise kann er also nicht als Alternative bezeichnet werden.

Wenn es gar nicht anders geht, kann man natĂŒrlich bei laufendem Motor das WarmluftgeblĂ€se einschalten. Das kostet zwar viel Sprit und aus dem Auspuff kommt viel Qualm heraus, doch nach einer gewissen Zeit schmilzt das Eis endlich, sodass man losfahren kann.

So ungewöhnlich es auch klingt: Kaltes Wasser ist eine Alternativlösung, die ganz gut funktioniert. Das klappt jedoch nur, wenn die Temperaturen nicht zu kalt sind. Bei extremer KÀlte können die Scheiben nÀmlich schnell wieder zufrieren.

Wer es ganz komfortabel haben möchte, der rĂŒstet sein Auto mit einer Kfz-Standheizung auf. Diese wird schon eine Weile vor dem Losfahren eingeschaltet, was bei den modernen Modellen ĂŒber Fernschaltung funktioniert. Allerdings brauchen diese Innenraumheizungen eine nahegelegene Steckdose, was jedoch nur dann möglich ist, wenn das Auto auf dem eigenen GrundstĂŒck geparkt wird. FĂŒr die verschiedenen FahrzeuggrĂ¶ĂŸen gibt es jeweils die geeigneten Heizungssysteme. Die weniger starken GerĂ€te, die mit 12 Volt betrieben werden, lassen sich mit dem ZigarettenanzĂŒnder des Autos verbinden. Hier erspart man sich die Verbindung mit dem Stromnetz.

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