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Winterreifen Test 2018 • Die 15 besten Winterreifen im Vergleich

Funktionstüchtige Winterreifen sind im Winter überaus sinnvoll und bieten Sicherheit.Für unsere Bestenliste hat unser Expertenteam verschiedene Tests im Internet gesichtet und konnte folglich Bewertungen zu Geschwindigkeit, Rad-Dimension, Technologie und weitere Vorzüge integrieren.

Winterreifen Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Winterrreifen Firestone Winterhawk 3 im Test & Vergleich Sava Trenta Winterreifen im Test & Vergleich Anischt von Michelin Alpin A4 Winterreifen im Test Winterreifen Response 2 von Dunlop im Test Anischt von Vredestein SnowTrac 5 Winterreifen im Test Sava Eskimo S3+ Winterreifen im Test & Vergleich
  Nexen Winguard Sport XL FireStone WINTERHAWK 3 Sava Trenta Nokian WR D3 Goodyear UltraGrip 9 Uniroyal MS plus 77 Dunlop Winter Sport 5 Michelin ALPIN A4 Dunlop WINTER RESPONSE 2 MS Fulda Kristall Montero 3 Kumho Winter Craft WP51 Bridgestone BLIZZAK Vredestein SnowTrac 5 Pirelli Winter 210 SnowControl Serie III Sava Eskimo S3+
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,0
sehr gut
1,3
sehr gut
1,4
sehr gut
1,4
sehr gut
1,5
sehr gut
1,5
sehr gut
1,5
gut
1,7
gut
1,7
gut
1,9
gut
2,1
gut
2,1
gut
2,1
gut
2,7
befriedigend
2,9
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.9 von 5 Sternen
bei 26 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 33 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 25 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 33 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 28 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 21 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 23 Rezensionen

4.9 von 5 Sternen
bei 16 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 17 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 12 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen
Marke Nexen FireStone Sava Nokian Goodyear Uniroyal Dunlop Michelin Dunlop Fulda Kumho Bridgestone Vredestein Pirelli Sava
Produktabemessung

10,1 x 63,4 x 22,5 cm

60 x 60 x 21 cm

56 x 20,5 x 56 cm

63,2 x 63,2 x 20,5 cm

59 x 59 x 20 cm

60 x 60 x 21 cm

63,2 x 20,5 x 63,2 cm

59,5 x 59,5 x 19,5 cm

60 x 60 x 20 cm

12,7 x 63,4 x 19,5 cm

63,4 x 19,5 x 63,4 cm

60 x 60 x 20 cm

60 x 60 x 20 cm

60 x 60 x 21 cm

80,2 x 33 x 80,2 cm

Gewicht

9 kg

8,5 kg

12 kg

8 kg

7,8 kg

8,5 kg

8,51 kg

6,6 kg

7,5 kg

7,8 kg

8,95 kg

8,8 kg

7,7 kg

8,7 kg

5,8 kg

Reifen-Dimension

225/45/R17 94V

205/55 R16 91H

205/75 R16C

205/55/R16 91H

205/55/R16 91H

205/55/R16 91T

205/55/R16 91H

165/70/14 81T

195/65R15 91T

195/65/R15 91T

195/65/R15 91T

185/65 R15 88T

195/65/R15 91T

205/55/R16 91H

165/70/R13 79T

Maximale Geschwindigkeit

240 km/h

210 km/h

160 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

210 km/h

Effizienzklasse

E

E

E

C

C

E

C

C

C

C

E

E

E

E

E

Nasshaftungsklasse

C

C

C

C

C

C

B

F

C

C

C

C

E

B

C

Abrollgeräusch

73 dB

72 dB

73 dB

72 dB

69 dB

71 dB

69 dB

70 dB

69 dB

69 dB

70 dB

71 dB

69 dB

72 dB

68 dB

Runflat-Technologie

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Besonderheiten
  • guter Grip bei Schnee und Eis
  • perfektes Handling
  • laufrichtungsgebunden
  • Laufleistung
  • Langlebigkeit
  • sehr hohe Bodenhaftung und Sicherheit bei Kurvenfahrten
  • perfekter Grip
  • ausgezeichnetes Bremsverhalten
  • gute Laufeigenschaft
  • reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • gutes Handling
  • guter Grip
  • ausgezeichnetes Bremsverhalten
  • gute Laufeigenschaft
  • reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • hoher Grip
  • kurzer Bremsweg
  • perfektes Handling
  • leises Abrollgeräusch
  • langlebig
  • perfektes Handling
  • hoher Grip
  • ausgezeichnetes Bremsverhalten
  • klassisches Design
  • gutes Preis-Leistung-Verhältnis
  • sicherer Grip
  • schnelle Wasserableitung
  • ausgezeichnetes Handling
  • mit Bestwerten bei Nasshaftung
  • verringerte Gefahr von Aquaplaning
  • perfekter Grip
  • ausgezeichnetes Bremsverhalten
  • lange Lebensdauer
  • leises Abrollgeräusch
  • langlebig
  • herausragende Performance
  • guter Grip
  • ausgezeichnetes Bremsverhalten
  • gute Laufeigenschaft
  • von 97 % der Kunden empfohlen
  • perfektes Handling
  • sehr hohe Bodenhaftung
  • ausgezeichnetes Bremsverhalten
  • gute Laufeigenschaft
  • reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • hoher Grip
  • leise
  • reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • Bremsverhalten
  • Sicherheit bei Kurvenfahrten
  • hoher Grip
  • gutes Handling
  • lange Lebensdauer
  • Kurvenverhalten
  • gutes Preis-Leistung-Verhältnis
  • perfektes Handling
  • perfekter Grip
  • zuverlässige Kurvenstabilität
  • gute Laufeigenschaft
  • zuverlässige Wasserableitung
  • perfektes Handling
  • guter Grip
  • leise
  • gute Laufeigenschaft
  • reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • spart Kraftstoff
  • guter Grip
  • gutes Handling
  • für Klein- und Mittelklassewagen
  • schont die Umwelt
  • perfektes Handling
  • guter Grip
  • ausgezeichnetes Bremsverhalten
  • gute Laufeigenschaft
  • reduzierter Kraftstoffverbrauch
Preis-Leistungsverhältnis
Materialbeschaffenheit
Komfort
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Was ist ein Winterreifen?

Ein Winterreifen zeichnet sich durch spezielle Merkmale aus, die ihn einen guten Grip auf den winterlichen Straßen geben. Dafür ist die besondere Gummimischung verantwortlich, die selbst bei Minustemperaturen die nötige Elastizität bietet.
So bleibt die nötige Kraftübertragung erhalten, die für die Fahrsicherheit sorgt. Wenn ein Reifen über den richtigen Kontakt mit dem winterlichen Untergrund verfügt, so trägt er die Markierung M+S. Dieses Kürzel steht für „Mud and Snow“, also für Matsch und Schnee.

Die Winterreifen Vergleichssieger haben außerdem ein Laufflächenprofil, das die Traktion auf rutschigen Straßen optimiert. Auf diese Weise geben sie den Fahrern eine bessere Kontrolle über das Auto. Mittlerweile gilt in Deutschland und auch in der EU die Regel, dass man bei eindeutigen Winterverhältnissen nur noch mit den M+S Reifen fahren darf. Die entsprechende Verordnung lässt sich jedoch nicht immer eindeutig auf alle Situationen anwenden, denn es handelt sich gewissermaßen um ein situatives Gesetz.

Typische Kennzeichen für Winterreifen sind die Zwischenräume der Rillen und Stollen, die im Verhältnis zu herkömmlichen Sommerreifen deutlich größer sind. Allerdings muss man bei einigen internationalen Reifenherstellern überprüfen, ob die ungeschützte Kennzeichnung M+S auch tatsächlich den Anforderungen in der EU entspricht. Winterreifen aus den USA tragen das Alpine-Symbol, das ebenfalls für eine gute Haftung auf Eis und Schnee steht.

Wie funktioniert ein Winterreifen?

Die Winterreifen aus dem Test sollen mehr Sicherheit im winterlichen Straßenverkehr gewährleisten. Hierfür sind sie mit einer besonderen Gummimischung ausgerüstet, die verantwortlich für das ideale Rollverhalten ist. Das im Verhältnis zu Sommerreifen tiefere Profil erhöht die Traktion und steigert zugleich den Rollwiderstand. Dadurch kommt es zur verbesserten Haftung aber auch zu einem erhöhten Spritverbrauch.

Das Profil der Winterreifen verfügt über Lamellen, die für den erforderlichen Grip auf der Straße sorgen sollen. Die Griffkanten sind relativ lang und unterstützen dadurch die Verzahnung mit dem Untergrund.
Auch auf einer verschneiten oder mit Eis überzogenen Straße kommt es deshalb nicht so schnell zu Unfällen. Die Winterreifen rutschen auch beim Bremsen nicht gleich weg und erlauben eine bessere Kontrolle des Fahrzeugs.

Es wird empfohlen, die Winterreifen bei sehr niedrigen Außentemperaturen mit einem geringeren Reifendruck als sonst zu fahren. Eine Absenkung des Reifendrucks von 0,2 oder 0,3 Bar reicht meistens aus, um die Traktion zu verstärken. Im Vergleich zu den klassischen Sommerreifen haben die Winterreifen bei Wärme und auf einem trockenen Untergrund weniger gute Eigenschaften. Der Bremsweg verlängert sich und die Lenkung kann etwas schwergängig werden. Genau darum sollte man die Winterreifen im Frühjahr wieder durch die Sommerreifen ersetzen.

Da es im Laufe der Jahre zur Verhärtung der Gummimischung kommt und die Traktionseigenschaften dann nicht mehr gewährleistet sind, sollte man die Winterreifen aus dem Produktvergleich nicht zu lange benutzen. Das gilt auch für Reifen, bei denen die Profiltiefe grundsätzlich noch in Ordnung ist.

Wenn es um die Funktionsweise und Empfehlungen für Winterreifen geht, hört man häufig, dass diese Reifen vor allem für Temperaturen unter 7 Grad geeignet sind. Die Tests der Winterreifen zeigen jedoch, dass sich aufgrund der innovativen Materialien diese Grenze verschoben hat. Inzwischen können die hochklassigen Sommerreifen auch noch dann gefahren werden, wenn die Temperaturen auf 2 Grad absinken.

Spätestens wenn die Außentemperatur den Gefrierpunkt erreicht hat, ist es jedoch Zeit, mit Winterreifen zu fahren. Weitere Witterungsbedingungen wie Niederschlag beeinflussen die Straßenverhältnisse, was man nicht vernachlässigen darf: Darum lohnt es sich, die Winterreifen weiterhin im Oktober aufzuziehen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Wenn es draußen kälter und regnerisch wird, wird es schwierig, mit Sommerreifen die Kontrolle über sein Auto zu behalten. Auf glitschigem Untergrund verlängert sich der Bremsweg und die Steuerung des Wagens kann von Aquaplaning erschwert werden. Darum sollte man nicht zu lange warten, bis man von den Sommerreifen auf Winterreifen wechselt. Schon in den kalten, regnerischen Herbsttagen ist man mit den Winterreifen sicherer auf den Straßen unterwegs.

Die kälteresistente und elastische Gummimischung der Winterreifen aus dem Test 2017 optimiert den Grip und passt sich gut an die herbstlichen und winterlichen Straßenverhältnisse an. In der Folge erhält man eine gute Fahrstabilität und kann auf einen kurzen Bremsweg vertrauen. Natürlich ist es trotzdem empfehlenswert, vorausschauend zu fahren und keine waghalsigen Aktionen auszuprobieren.

Die großen Profilrillen und die Extra-Lamellen bei den Winterreifen sorgen für eine gute Übertragung von Antrieb, Lenkung und Bremskraft auf die Fahrbahn. Damit verringert sich auch das Risiko von Aquaplaning, denn die Winterreifen transportieren die Nässe gut ab.

Die Winterreifen Vergleichssieger haben sich durch eine besonders sichere Fahrzeugkontrolle bewähren können. Das zeigt sich nicht nur auf verschneiten Straßen, sondern auch auf einem matschigen, mit Laub bedeckten Untergrund oder auf Strecken, die vereist sind.

Die Winterreifen minimieren durch ihre spezifischen Eigenschaften das Unfallrisiko und schützen sowohl die Insassen des eigenen Autos als auch die anderen Verkehrsteilnehmer. Zudem bekommt man keine Probleme, wenn man in eine allgemeine Verkehrskontrolle gerät. Man sollte auch wissen, dass der Versicherungsschutz durch das Missachten der Vorschriften für Winterreifen beeinträchtigt werden kann.

Welche Arten von Winterreifen gibt es?

Die Winterreifen Vergleichssieger und auch die einfacheren Ausführungen sind alle mit der weicheren Gummimischung ausgestattet. Mit dem beinhalteten Siliziumoxid wird die Reibung eingeschränkt, gleichzeitig bleiben die Räder auch bei eisigen Temperaturen elastisch, sodass sich der Grip nicht verschlechtert.

Bei den Ganzjahresreifen handelt es sich im Grunde genommen nicht um Winterreifen, dennoch gehören sie im weiteren Sinne in diese Kategorie, weil man sie ebenfalls im Winter fahren darf. Die Allwetterreifen sind mit dem entsprechenden Kennzeichen versehen und bieten ebenfalls eine gute Sicherheit. Allerdings sind die Fahreigenschaften weniger spezifisch, denn die Allwetterreifen sollen den Ansprüchen in jeder Jahreszeit genügen.

Ob man sich für Ganzjahres- oder Winterreifen entscheidet, hängt häufig davon ab, wie viele Kilometer man fährt. Für die Vielfahrer sind die Vergleichssieger der Winterreifen empfehlenswert, doch wer beispielsweise nur 6.000 km im Jahr mit dem Auto fährt, für den reichen auch die Ganzjahresreifen aus.

Ein anderes Unterscheidungsmerkmal bei den Winterreifen bezieht sich auf den Geschwindigkeitsindex. Häufig sind die Winterreifen nicht für das gleiche Tempo ausgelegt wie die Sommerreifen. Anhand der Buchstaben, mit denen die Reifen markiert sind, erfährt man, welcher Index gilt. Ein Reifentyp mit L darf nur mit maximal 120 km/h gefahren werden, beim Typ S gilt immerhin eine Maximalgeschwindigkeit von 180 km/h und für die ganz sportlichen Fahrzeuge stehen Winterreifen mit VR zur Verfügung, die über 210 km/h fahren dürfen.

Die hier genannten Vorteile beziehen sich auf sämtliche Winterreifen aus dem Produktvergleich:

  • Sicheres Fahren auch bei Schnee, Eisglätte und Matsch,
  • die Leistungsreserven des Fahrzeugs können bei dem entsprechenden Geschwindigkeitsindex weiter ausgenutzt werden,
  • gute Kontrolle durch zuverlässigen Grip,
  • Eignung bis zur Maximaltemperatur von 7 Grad,
  • mehrjährige Haltbarkeit.

Die Nachteile von Winterreifen:

  • Richtige Lagerung muss sichergestellt sein,
  • bei wärmeren Temperaturen schlechte Fahreigenschaften,
  • erhöhter Spritverbrauch.

So werden die Winterreifen getestet

Um die geeigneten Winterreifen zu finden, braucht man zunächst die genauen Daten und Größenangaben. Hierbei hilft ein Blick auf die Zulassungspapiere des Fahrzeugs. Bei den zahlreichen Herstellern und Reifenmodellen wird man schnell fündig, allerdings gilt es nun, die Qualitätskriterien genauer zu betrachten. Wir möchten den Käufern von Winterreifen hier einen Ratgeber präsentieren, der bei der Auswahl helfen soll und spezifische Infos zu den einzelnen Kriterien aufführt. Abhängig von der Art des Fahrzeugs und vom eigenen Fahrverhalten hat jeder seine eigenen Prioritäten: Hier geht es beispielsweise um den Speedindex oder um die Belastbarkeit (Loadindex).

Das Fahrverhalten

Die Fahreigenschaften der Winterreifen spielen eine Hauptrolle. Sie basieren auf der Bodenhaftung, die wiederum durch das Profil, die Lamellen und die genaue Zusammensetzung der Gummimischung bestimmt wird. Einige Winterreifen aus dem Test wurden speziell für Minustemperaturen entwickelt, andere bieten auch bei etwas wärmerem Klima, Matsch, Regen und nassem Laub eine gute Straßenhaftung. Die genaue Abstimmung der Laufflächenstruktur und des Materials unterstützen das Handling: Hier spielt auch die Seitenführung eine gewisse Rolle. Wer seine Winterreifen auch bei mäßig kaltem Klima fahren möchte, der möchte natürlich auch wissen, wie sie sich bei Trockenheit verhalten.

Die Beeinflussung des Spritverbrauchs

Ein starker Grip der Winterreifen wirkt sich auf den Spritverbrauch aus: Je höher der Rollwiderstand ist, desto mehr Kraftstoff verbraucht das Auto beim Fahren. Hier müssen sich die Autofahrer entscheiden, ob ihnen ein guter Abrollkomfort mit besserer Krafstoffeffizienz wichtiger ist als mehr Fahrsicherheit bei erhöhtem Verbrauch.

Der Geschwindigkeitsindex

Dieser Index zeigt an, bis zu welchem Maximaltempo die Winterreifen gefahren werden dürfen. Wer auch im Winter gerne schnell fährt, sollte sich für einen entsprechend hohen Speedindex entscheiden.

In den entsprechenden Tabellen findet man die detaillierten Hinweise zu den Buchstaben, die für die jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen stehen.

Die Geräuschentwicklung

Jeder Autoreifen verursacht beim Abrollen ein gewisses Geräusch. Anhand der Produktdaten zu den Winterreifen erfährt man, wie laut dieses Abrollgeräusch werden kann. Auch im Innenraum ist das Fahrgeräusch wahrzunehmen, darum sollte man diese Eigenschaft nicht vernachlässigen.

Winterreifen Test ADAC 2018

winterreifen test adacIm Oktober 2018 hat der ADAC Winterreifen getestet. Als den „klassischen Zielkonflikt“ beschreiben die Tester, dass die Winterreifen auf winterlichen Straßen sowohl den nötigen Grip haben müssen, als auch möglichst wenig Sprit verbrauchen sollen. Es zeigte sich, dass die besten und sichersten Modelle etwas schneller verschleißen.

Getestet wurden die Winterreifen an einem VW Golf (Kategorie Kompaktwagen) und einem Ford Fiesta (Kategorie Kleinwagen). Die Ergebnisse fielen von „gut“ bis „mangelhaft“ aus. In der Klasse der Kompaktwagen ist der Winterreifen Continental WinterContact TS 860 (ca 110 Euro) Testsieger und bei den Kleinwagen siegen ebenfalls die Winterreifen Continental WinterContact TS 860 (ca 72 Euro). Dicht gefolgt werden die Testsieger von den Winterreifen Dunlop Winter Response und Goodyear UltraGrip 9.

Den kompletten Winterreifen Test ADAC 2018 finden Sie hier.

Worauf muss ich beim Kauf eines Winterreifens achten?

Wer auf der Suche nach neuen Winterreifen ist, der sollte sich zuerst einmal über die passenden Modelle für seinen Wagen informieren.

Erst wenn Felgengröße, Durchmesser und alle anderen wichtigen Maße stimmen, sind die Winterreifen auch für das Auto geeignet. In den Fahrzeugpapieren findet man alle Details dazu.
Gegebenenfalls ist hier eine Ergänzung möglich, wenn man sich beispielsweise etwas breitere Reifen wünscht als vom Hersteller vorgesehen.

Die Mindestvoraussetzungen beziehen sich vor allem auf die Traktion der Winterreifen aus dem Test 2017. An dem Schneeflockensymbol oder der Markierung M+S erkennt man, dass sich die Reifen zum Fahren auf eisigen und verschneiten Straßen eignen. Die genauen Produktbeschreibungen der großen Marken helfen dabei, zwischen einfachen Reifen und den Vergleichssiegern der Winterreifen zu unterscheiden. Hier erfährt man auch etwas über die Geräuschentwicklung beim Abrollen, über besondere Bestandteile des Gummis und über den Rollwiderstand, der den Spritverbrauch erhöhen kann.

Oft wirken sich die guten Fahreigenschaften der Autoreifen auf ihre Strapazierfähigkeit aus. Je hochwertiger die Winterreifen sind, umso sicherer fahren sie und umso länger lassen sie sich einsetzen.

Wer im Winter tatsächlich vorwiegend unter Extrembedingungen unterwegs ist, weil er in einer alpinen oder nördlich gelegenen Region lebt, der braucht Winterreifen, die für diese Bedingungen entwickelt wurden. In unseren Breitengraden kann es aber selbst im Januar und Februar manchmal relativ mild sein. Für ein gemäßigtes Klima reichen daher Winterreifen aus, die gewissermaßen einen Kompromiss bieten: Diese eignen sich auch für trockene Straßen und haben keine zu starke Geräuschentwicklung.

Einige Winterreifen aus dem Test zeigen bei starkem Schneefall und vereisten Straßen sehr gute Ergebnisse, allerdings können sie bei trockenen und etwas milderen Wetterbedingungen nicht überzeugen. Es ist also wichtig, die Winterreifen passend zu den eigenen Ansprüchen und zu den erwarteten Witterungsverhältnissen auszuwählen. Hier spielt möglicherweise auch die Umgebung eine Rolle: Diejenigen, die im Stadtzentrum wohnen und ihr Fahrzeug nur für Kurzstrecken brauchen, sind meistens geringeren Extrembedingungen ausgesetzt, als die Autofahrer, die weite Strecken über Land und möglicherweise auch in die Berge fahren.

Winter 2018/2019: Neues Alpine Symbol ist Pflicht

Wie der ADAC mitteilt, müssen Winterreifen, die ab dem 1. Januar 2018 hergestellt wurden nun das Alpine Symbol tragen. Das Symbol zeigt ein Dreieck (Berg) mit einem Schneeflocken-Symbol in der Mitte und steht für die neusten Anforderungen an die Qualität, welche durch einen zusätzlichen Bremstest auf Schnee von der Prüfkommission nochmals verschärft wurden.

Das bisherige M+S-Zeichen ist nicht mehr ausreichend. Für die Übergangsfirst bis 2024 dürfen die bis 2017 produzierten Winterreifen allerdings noch im Straßenverkehr bleiben, sodass Besitzer von älteren Modellen Ihre Winterreifen nicht wechseln müssen. Wenn Sie allerdings jetzt ein Set Winterreifen aus unserer ExpertenTesten Liste kaufen, achten Sie darauf, dass die Winterreifen ab 2018 produziert wurden.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Wichtige Herstellermarken von Winterreifen sind Michelin, Pirelli, Goodyear, Dunlop und Continental. Neben diesen Traditionsmarken haben auch Fulda, Hankook und Kleber hochwertige Autoreifen mit dem M+S Symbol im Programm. Auch andere bewährte Unternehmen wie Nokian und Vredestein präsentieren diverse Typen von Winterreifen für die zahlreichen Automodelle.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Winterreifen am besten?

Winterreifen kauft man noch immer oft beim Reifenhändler oder direkt im Autohaus bei den Zubehörteilen für den Pkw. Hier erfährt man gleich, welche Modelle sich für den Pkw eignen. Noch einfacher wird es jedoch, wenn man die Autoreifen online sucht und auch bestellt. Bei der Online-Recherche helfen einem die Suchmaschinen und die Filter dabei, die enorm große Sortimentsauswahl einzugrenzen. Man gibt einfach die benötigte Größe ein und erhält sofort einen Überblick über die geeigneten Winterreifen. Manchmal hilft sogar die Eingabe des Autotyps, für den man die Reifen benötigt. Auch der Geschwindigkeitsindex und andere Details lassen sich voreinstellen.

Beim Fachhändler erhält man eine Beratung, die jedoch meistens darauf ausgerichtet ist, die Hausmarke in den Vordergrund zu stellen oder für möglichst teure Winterreifen Werbung zu machen. Darum sind die Empfehlungen der Fachverkäufer teilweise mit Vorsicht zu behandeln.

Da hat man es im Internet etwas bequemer: Hier erfährt man durch die Rückmeldungen anderer Kunden mehr über die eventuelle Vorzüge aber auch über die schlechten Erfahrungen mit den verschiedenen Winterreifen.

Wer im Internet kauft, der bekommt die Winterreifen meistens direkt zur Heimatadresse geliefert. Das erspart einem die Abholung, die abhängig von der Größe des Autos etwas problematisch werden kann. Wenn die Reifen ohnehin selbst gewechselt werden, ist die Lieferung nach Hause also die Ideallösung.

Falls im Zusammenhang mit der Reifenauswahl und der Online-Bestellung Fragen auftauchen sollten, so kann man sich an das Service-Center des Internet-Shops wenden, um eine Beratung zu bekommen. Hier sorgen die freundlichen Mitarbeiter dafür, dass alle anfänglichen Unklarheiten beseitigt werden.

Wissenswertes & Ratgeber

Der Herbst ist schon weit fortgeschritten und die Temperaturen sinken allmählich unter 7 Grad: Da wird es Zeit, die Winterreifen aufzuziehen.

Seit 2010 sind die Autofahrer in Deutschland dazu verpflichtet, bei winterlichen Verhältnissen mit den dafür entwickelten Winterreifen zu fahren. Diese situative Regelung bezieht sich nicht nur auf festen Schnee und Glatteis, sondern auch auf Reifglätte der Schneematsch. Da man im Winter mit einem kurzfristigen Temperaturabfall und einem Wechsel der Witterung rechnen muss, gibt es für das Fahren mit M+S Reifen keine Alternative. Spätestens wenn die Temperaturen auf nahezu 0 Grad absinken, muss das Auto mit Winterreifen ausgestattet sein, denn jetzt kann es zu dem gefährlichen Blitzeis kommen. Durch die Spezialreifen soll die Sicherheit für die Autofahrer und auch für die anderen Verkehrsteilnehmer besser werden.

Im Laufe der letzten Jahre haben sich einige Bestimmungen geändert. Da die Kennzeichnung der internationalen Reifenhersteller nicht immer einheitlich ist, muss man genau auf die Produktmerkmale der Winterreifen aus den Tests achten. Der folgende Blick in die Entwicklung der Autoreifen für die Wintermonate zeigt die Besonderheiten und die Innovationen in diesem Bereich.

Die Geschichte des Winterreifens

Der erste Winterreifen für Pkw wurde im Jahr 1936 unter dem Namen Hakkapeliitta präsentiert, zwei Jahre nach der Vorstellung eines Witterungsreifen für Lastwagen. Verantwortlich für diese beiden Reifen war die finnische Firma Suomen Gummitehdas Osakeyhtiö, der Vorläufer des Unternehmens Nokian.
Ebenfalls 1936 hatte auch die Marke Semperit einen Spezialreifen zu bieten: Der Goliath war ein Reifen mit sehr groben Stollen und bestand aus einer neu entwickelten Gummimischung. Dabei handelte es sich laut Hersteller jedoch nicht um einen Winterreifen, sondern um einen Ganzjahresreifen für Geländefahrzeuge.

In den frühen 1950er Jahren kamen die ersten M+S Reifen auf den Markt. Etwa gleichzeitig wurden auch spezielle Tests für diese Winterreifen durchgeführt. Im Vergleich zu den heutigen Tests fielen die Experimente damals noch etwas riskanter aus. Da es noch keine festgelegten und genormten Strecken für die Reifentests gab, fuhr man beispielsweise über die alpinen Pässe. Das war unter anderem bei dem Continental M+S 14 der Fall, mit dem die Testfahrer den St. Gotthard überquerten. Der Pass war wegen Eisglätte und Schnee eigentlich gesperrt. Nach dem erfolgreich durchgeführten Praxistest unter Extrembedingungen stand fest: Der Winterreifen hatte sich bewährt.

In den folgenden Jahrzehnten arbeiteten die Produzenten von Autoreifen daran, die Gummimischungen zu optimieren. Dadurch sollte die ideale Balance zwischen Rollwiderstand und Grip hergestellt werden. Durch die konkurrierenden Unternehmen in der Branche wurde der Fortschritt stark angekurbelt. Für die Käufer war das ein großer Vorteil, auch wenn es immer schwieriger wurde, sich für einen der Winterreifen Vergleichssieger zu entscheiden.

Etwa seit den 2000er Jahren veränderten sich die Tipps der Experten. Bis dahin galt die Regel: von Oktober bis Ostern fährt man mit Winterreifen. Durch die vermehrt aufkommenden Ganzjahresreifen und die optimierten Gummimischungen besteht die frühere 7-Grad-Richtlinie nicht mehr, sodass es oft ausreicht, die Winterreifen erst im November aufzuziehen und schon mehrere Wochen vor dem eigentlichen Frühlingsbeginn wieder zu wechseln.

Im Jahr 2010 wurde die situationsabhängige Winterreifen-Pflicht in Deutschland ins Leben gerufen. Allerdings bezieht diese auch die Ganzjahresreifen mit M+S Kennzeichnung mit ein. Diese Regel der Straßenverkehrsordnung besagt, dass man bei Glätte durch Schnee, Eis oder Reifbildung nur mit den entsprechend geeigneten Reifen fahren darf. Die Jahreszeit spielt dabei keine Rolle.

Eine höhere Profiltiefe ist in diesem Zusammenhang nicht festgelegt. Zudem sind Nutzfahrzeuge aus der Land- und Forstwirtschaft sowie diverse Einsatzfahrzeuge von Polizei, Katastrophenschutz, Feuerwehr und anderen Einrichtungen von der Regel ausgenommen.

Gleichzeitig mit der Regel von 2010 wurde auch der Bußgeldkatalog angepasst.

Wenn man bei eisigen Straßenverhältnissen ein Auto ohne Winterreifen fährt, kann inzwischen ein Bußgeld von 60 Euro fällig werden. Bei einer zusätzlichen Verkehrsbehinderung fallen sogar 80 Euro an.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Winterreifen

Die Produktdaten der Winterreifen sind an den Kennzeichnungen genau zu erkennen. Wer sich mit den Markierungen auskennt, kann nach einem Blick auf die Ziffern sagen, wann die Reifen hergestellt wurden. So lange die Reifen noch nicht benutzt wurden, gelten sie bis zu einem Alter von drei Jahren noch als fabrikneu. Sie dürfen sogar fünf Jahre alt sein, um als neu bezeichnet zu werden. Dafür müssen sie jedoch richtig gelagert worden sein. Die teilweise lange Lagerungszeit hängt damit zusammen, dass zwar viele Größen auf Vorrat produziert werden, sich aber nur langsam verkaufen.

Im Allgemeinen rechnet man vier bis sechs Wintersaisons für die Verwendung von Winterreifen aus dem Test 2017. Nach diesen Einsatzzeiten kommt es allmählich zur Verhärtung der Weichmacher, sodass man neue Winterreifen benötigt. Bei einigen Qualitätsmarken ist eine längere Nutzungsdauer möglich. Gerade Hersteller wie Continental werben damit, dass ihre Reifen so beschaffen sind, dass sie bis zu zehn Jahre lang verwendet werden können.

Die Statistiken belegen, dass die Winterreifen oft erst kurz vor dem Reifenwechsel gekauft werden, also im Oktober oder bis Mitte November. Ab Ende November wird es immer schwieriger, die geeigneten Reifen für den Pkw zu bekommen. Je kälter ein Winter wird, desto schneller leeren sich die Lagerbestände, was zu erhöhten Preisen führt. Das zeigt sich nicht nur bei den Vergleichssiegern der Winterreifen.

Ein Winterreifen sollte laut Empfehlung der Experten zumindest 4 mm Profiltiefe haben, auch wenn die gesetzliche Richtlinie bei nur 1,6 mm liegt. Darauf sollte man unbedingt achten, wenn man sich für gebrauchte Reifen entscheidet. Hinweise zum Herstellerdatum erhält man direkt am Reifen: Die DOT-Nummer zeigt an, wann der Winterreifen produziert wurde. Die ersten zwei Ziffern beziehen sich auf die Woche, die zweite Ziffernfolge weist auf das Jahr hin. Ein Reifen mit der DOT-Nummer 0415 stammt also aus der vierten Woche des Jahres 2015.

Winterreifen müssen nicht mit dem gleichen Reifendruck befüllt werden wie Sommerreifen. Die Hinweise der Hersteller und Experten deuten darauf hin, dass ein niedrigerer Druck die Traktion verbessert, während ein um 0,2 oder 0,3 bar erhöhter Reifendruck Kraftstoff spart.

Wenn man im Sommer mit Winterreifen fährt, so verstärkt sich der Gummiabrieb, da die Winterreifen aus weicherem Material sind. Außerdem verlängert sich der Bremsweg und das Fahrgeräusch ist lauter.

Winterreifen in 7 Schritten richtig montieren

Wenn die Temperaturen im Herbst gegen Null sinken, wird es Zeit, Winterreifen zu kaufen und sie bald aufzuziehen. Solange man noch relativ früh dran ist, sollte es kein Problem sein, die gewünschten Reifen zu finden und bei einer Werkstatt montieren zu lassen. Doch diesen Weg und auch die Kosten kann man sich sparen, wenn man die Winterreifen selbst montiert.

Wenn man den Reifenwechsel erst etwas später durchführen möchte, sind die Termine bei der Werkstatt oft schon vergeben. Um eine Strafgebühr zu vermeiden, kann man die Winterreifen selbst aufziehen. Die folgenden sieben Schritte zeigen, wie das funktioniert.

Schritt 1:

Das Auto wird auf einer geraden Fläche abgestellt. Den Schalthebel legt man wie beim Parken in den ersten Gang ein und zieht anschließend die Handbremse.

Schritt 2:

Zuerst lockert man alle Radschrauben mit dem dafür geeigneten Radkreuz.

Schritt 3:

Das Auto wird mit einem Wagenheber aufgebockt. Die entsprechende Stelle wird in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs genau beschrieben. Zur Sicherheit kann man eins der neuen Räder unter den Wagen schieben, damit dieser nicht komplett herunterrutschen kann. Beim Aufbocken sollte das Auto nur so weit hochgehoben werden, dass sich das Rad ein wenig vom Boden löst.

Schritt 4:

Die Radbolzen werden nun ganz herausgedreht, sodass man den Reifen komplett von der Radnabe nehmen kann.

Schritt 5:

Gleich nach dem Abnehmen kennzeichnet man jedes Rad mit Kreide, damit man bei einem späteren Wechsel weiß, welches Rad sich an welcher Stelle berunden hat. VR steht für vorne rechts, HL für hin links, und so weiter. Bei dem zukünftigen Reifenwechsel können die vorderen und hinteren Reifen ausgetauscht werden, sodass eine gleichmäßige Abnutzung erfolgt.

Schritt 6:

Die Winterreifen werden auf die Nabe gelegt und mit den Bolzen zuerst nur handfest ins Gewinde gedreht.

Schritt 7:

Wenn das Auto mit dem Wagenheber wieder abgesenkt wurde, schraubt man die Bolzen richtig fest. Hierfür verwendet man einen genau eingestellten Drehmomentschlüssel. Die Daten für den Drehmoment erfährt man in der Herstelleranleitung. Man sollte die Schrauben nicht zu stark anziehen, denn das würde die Materialverbindung möglicherweise beschädigen. Sicher sitzen sollen sie aber trotzdem. Um die ideale Festigkeit herzustellen, sollte man den Drehmomentschlüssel richtig einsetzen.

Nach der Montage der Winterreifen ist es wichtig, den Reifendruck zu überprüfen. Das ist an den meisten Tankstellen möglich. Bei eventuellen Schwierigkeiten während des Reifenwechsels sollte man sich an eine Fachwerkstatt wenden. Bei Fehlern würde sich die Unfallgefahr drastisch erhöhen.

10 Tipps zur Pflege

Nur mit der richtigen Pflege und Kontrolle bieten die Winterreifen die nötige Sicherheit. Das gilt für die neueren Reifen ebenso wie für diejenigen, die bereits mehrere Saisons hinter sich haben. Die hier aufgeführten zehn Tipps zeigen, welche Aufgaben besonders wichtig sind und wie man bei der Pflege, Aufbewahrung und Reinigung am besten vorgeht.

Tipp 1:

Bei den Winterreifen sollte man regelmäßig die Profiltiefe kontrollieren. Vorgeschrieben ist ein Mindestmaß von 1,6 mm, doch bei der Empfehlung einer Mindestprofiltiefe wird meistens von 4 mm gesprochen. Einige Winterreifen aus dem Test haben eine eigenen Indikator, der die Abnutzung genau anzeigt. Nur wenn die Profiltiefe stimmt, können die Winterreifen den richtigen Grip bieten, darum darf man bei dieser Prüfung nicht schummeln. Besser ist es, sich frühzeitig nach neuen Reifen umzusehen.

Tipp 2:

Der Reifenfülldruck sollte ebenfalls überprüft werden. Manche erledigen das bei jedem Besuch der Tankstelle, andere kontrollieren den Reifendruck nur einmal im Monat. Wie häufig man diesen Check durchführt, hängt natürlich davon ab, wie viel man überhaupt fährt. Doch auch wenn das Auto längere Zeit steht, sollte man nicht auf diese Prüfung verzichten. Ein zu niedriger Druck kann sonst zu einem verfrühten Verschleiß führen.

Am besten funktioniert der Check des Reifenfülldrucks, wenn die Reifen kalt sind. Im betriebswarmen Zustand muss man etwa 0,3 bar zusätzlich zum Solldruck kalkulieren. Um sicherzugehen, dass der gemessene Druck stimmt, sollte man das Auto etwa zwei Stunden lang nicht bewegt haben. Eine kurze Fahrt von maximal 3 km bei nur gemäßigter Geschwindigkeit wirkt sich kaum auf die Betriebswärme aus: Das ist wichtig zu wissen, wenn man den Reifenfülldruck an der nächsten Tankstelle messen möchte.

Tipp 3:

Bevor man die Winterreifen im Frühjahr einlagert, ist es ratsam, den Luftdruck zu erhöhen. Wenn man etwa 0,5 bar mehr einfüllt, als in der Herstellerempfehlung vorgegeben, stellt man damit sicher, dass der Druckverlust während der Einlagerung nicht zu hoch wird.

Tipp 4:

Bei der Lagerung der Winterreifen ist darauf zu achten, dass diese nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind und auch vor anderen äußeren Einflüssen geschützt sind. Am besten bewahrt man sie in einem trockenen, gut belüfteten Raum auf. Scharfkantige Gegenstände sollten aus dem Weg geräumt werden, zudem sollte man aufpassen, dass sich keine Chemikalien oder andere möglicherweise schädliche Mittel in der Nähe befinden.

Tipp 5:

Vor der Einlagerung der Autoreifen ist eine gründliche Reinigung fällig. Zu dieser gehört das Entfernen von kleinen Steinchen, die im Profil haften geblieben sind. Diese setzen sich sonst womöglich dauerhaft fest und beschädigen das Gummimaterial.

Tipp 6:

Beim Säubern der Autoreifen sollte man nicht mit einem starken Wasserstrahl auf das Gummi zielen. Es erscheint zwar einfach, das Auto und auch die Reifen komplett mi Hochdruckstrahl zu säubern, doch die Reifen können darunter leiden. Besser ist es, die Winterreifen nur abzuspülen. Vor der Einlagerung sollte das Gummi erst ganz trocken sein. Vor allem, wenn die Reifen in Schutzhüllen aufbewahrt werden, darf keine Feuchtigkeit mehr vorhanden sein.

Tipp 7:

Gegen Korrosion an den Felgen gibt es spezielle Pflegemittel. Für Stahlfelgen stehen Lacksprays zur Verfügung, die man vor dem Einlagern verwendet. Bei Alufelgen hilft ein Klarlack mit Versiegelung oder ein Spezialspray, das einen bei der perfekten Reinigung unterstützt.

Tipp 8:

Vor dem erneuten Aufziehen von Winterreifen kann es nötig sein, diese auszuwuchten. Damit wird der perfekte Rundlauf sichergestellt.

Durch das Auswuchten vermeidet man, dass die Reifen früher verschleißen, zudem lassen sich damit Vibrationen beim Fahren vermeiden. Das schützt die Aufhängung und die Lager, was sich auf das gesamte Lenksystem positiv auswirkt.
Die Fachwerkstätten bieten das Auswuchten oft zusammen mit dem Reifenwechsel an. Vor allem dann, wenn es zu einer Verschiebung eines Ausgleichsgewichts kommt, sollte man auf das Auswuchten nicht verzichten.

Tipp 9:

Die Prüfung der Ventile und der dazugehörigen Kappen sollte man ebenfalls nicht übersehen. Diese Bauteile sind meistens aus Gummi gefertigt, das mit den Jahren gewisse Abnutzungserscheinungen zeigen kann. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass die Reifen schneller ihren Druck verlieren. Die Ventile kosten nicht viel Geld und geben einem wieder mehr Sicherheit. Wenn man sich für gebrauchte Winterreifen entscheidet, lohnt sich diese kleine Investition auf jeden Fall.

Tipp 10:

Der Sicherheitscheck bei einer Werkstatt klärt ab, ob die Räder perfekt sitzen. Die unerfahrenen Verbraucher können oft nicht einschätzen, ob alle Bauteile am Auto optimal ausgerichtet sind. Wenn etwas an der Achsgeometrie nicht stimmt, so kommt es zu einer Sicherheitsgefährdung. Die Ursache hierfür ist eventuell eine ungleichmäßige Reifenabnutzung oder ein Schlagloch, das man zu spät gesehen hat. In einem solchen Fall sollte man nicht geizig sein, sondern das Fahrzeug mitsamt der Reifen von einem Profi checken lassen.

Nützliches Zubehör

Zu den Winterreifen aus dem Test 2017 gehören spezielle Systeme für die Aufbewahrung. Das sind große Reifenhüllen sowie ein Felgenbaum. Zudem gibt es diverse Utensilien für die Reinigung und Pflege der Winterreifen. Sprays und Schwämme für das Säubern der Felgen helfen bei der gezielten Reinigungsaktion vor dem Einlagern.

Für die Montage der Winterreifen braucht man zuverlässiges Werkzeug. Ein Wagenheber ist unverzichtbar und auch der Drehmomentschlüssel darf nicht fehlen. In der Garage oder in der privaten Hobbywerkstatt ist außerdem Platz für weitere Geräte. Hier kann man beispielsweise ein eigenes Luftdruckmessgerät aufbewahren und hat außerdem den nötigen Stauraum für die Einlagerung der Sommer- und Winterreifen.

Bei den kleineren und größeren Arbeiten am Auto sind hin und wieder Ersatzschrauben nötig. Zudem gibt es für die Winterreifen spezielle Radzierblenden. Gerade die weniger ansehnlichen Reifen mit Stahlfelge lassen sich mit einer solchen Blende aufwerten. Wer die Details liebt, der bekommt hierfür noch kleine Kappen, die beispielsweise das Emblem der Automarke zeigen oder ein anderes i-Tüpfelchen setzen.

Das Zubehör für die Winterreifen umfasst außerdem noch die weitere Ausstattung für die kalten Monate im Jahr. Spätestens nach dem Reifenwechsel kommen auch spezielle Hilfsmittel gegen die eisigen Temperaturen ins Auto. Ein Frostschutz sorgt dafür, dass der Kühler nicht einfriert, zudem gibt es die geeigneten Mittel für die Scheibenwaschanlage, die ein Zufrieren vermeiden.

Damit das Fahrzeug vor der kalten Witterung geschützt wird, stehen noch andere Teile zur Verfügung. Ob es sich um eine Schutzfolie gegen das Eis auf den Scheiben handelt oder um eine nachrüstbare Standheizung, der Kälte ist durchaus etwas entgegenzusetzen. Für die Autofahrer und die anderen Personen im Wagen gibt es außerdem Sitzauflagen mit integrierter Heizfunktion.

Abhängig von den Temperaturen und von der Leistungsfähigkeit des Autos kann es möglicherweise hilfreich sein, ein Starthilfeset griffbereit zu haben. Ein Starthilfekabel kann mit einem Generator funktionieren, ansonsten besteht noch die Möglichkeit, einen zweiten Autobesitzer um Starthilfe zu bitten.

Eiskratzer und Schneebesen kommen natürlich auch zum Einsatz. Mit zugefrorenen Scheiben und einer Schneehaube auf dem Autodach darf man nicht losfahren.
Zuerst muss das Fahrzeug freigeräumt werden, und da geht es oft nicht ohne die klassische Methode des Eiskratzens und Schneefegens. Bei einigen dieser Geräte handelt es sich um kombinierte Werkzeuge, die auf der einen Seite mit Eiskratzer und Gummilippe ausgerüstet sind und auf der anderen Seite den Besen haben. Andere verfügen über eine Art integrierten Handschuh, sodass die Finger nicht eiskalt werden.

Alternativen zum Winterreifen

Aufgrund der gesetzlichen Lage gibt es nur eine Alternative für die klassischen Winterreifen aus dem Test 2017: die Ganzjahres- oder Allwetterreifen. Sie ersparen den Autobesitzern den zweimaligen Reifenwechsel im Jahr. Laut Straßenverkehrsordnung müssen diese Ganzjahresreifen jedoch mit den entsprechenden Eigenschaften ausgestattet sein und das M+S Siegel tragen. Ansonsten müssen die Fahrer bei winterlichen Verhältnissen mit einer Geldbuße rechnen.

Mit den Winterreifen können die meisten Allwetterreifen jedoch nicht mithalten. Das liegt daran, dass für die Ganzjahresreifen eine andere Materialmischung verwendet wird. Diese soll die Reifen für ganz unterschiedliche Temperaturen qualifizieren. Das bedeutet für die Wintertauglichkeit eine gewisse Einschränkung, die sich unter anderem im Geschwindigkeitsindex zeigt.

Schneeketten sind keine Alternative, da sie lediglich in bestimmten Regionen verwendet werden, wo die Wege richtig verschneit sind. Auf normalen Straßen erschweren sie das Fahren, zudem sind sie nicht für alle Reifenarten geeignet. Auch die speziellen Geländereifen erfüllen nicht die Anforderungen an einen Winterreifen.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Autoreifen#Winterreifen

https://www.euromaster.de/privatkunde/reifen/pkw/winterreifen.html

http://www.michelin.de/autoreifen/wissenswertes/pflegehinweise/10-tipps-zur-reifenpflege

https://www.reifenchampion.de/winterreifen.html

https://www.reifen.de/static/de/tipps-tricks/reifentipps/ganzjahresreifen-oder-winterreifen

http://www.t-online.de/auto/technik/reifen/id_41227260/auto-ratgeber-so-montieren-sie-reifen-richtig.html

https://www.merkur.de/welt/winterreifen-selbst-aufziehen-so-gehts-3185305.html

https://www.motor-talk.de/news/lamellen-statt-dellen-t4243315.html

http://auto-presse.de/autonews.php?newsid=416433 Nach oben

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