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Handschuh Test 2018 • Die 16 besten Handschuhe im Vergleich

Unser detaillierter Test der Handschuhe bezieht sich hauptsächlich auf die Modelle, die gegen die Kälte getragen werden. Die vielfältigen Schutz- und Arbeitshandschuhe kommen deshalb nur am Rande zur Sprache. Mit den Handschuhen aus unserem Test können sich Frauen, Männer und Kinder vor eiskalten Fingern schützen. Wenn die Hände gut gewärmt sind, fühlen sich die Betroffenen gleich wohler.

Handschuh Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Jack Wolfskin Stormlock The North Face Handschuh 2stoned Handschuh Ozero Handschuh normani Tactical normani Strick LEVIS Handschuh Beechfield Handschuh ALPIDEX WÅRM ÅP Nappaglo DC033 normani Winter Fleece TacFirst Tactical Limirror Handschuh Jako Comfort FLOSO Handschuh EveryHead PT-6399
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,01
sehr gut
1,13
sehr gut
1,28
sehr gut
1,36
sehr gut
1,41
sehr gut
1,77
gut
1,78
gut
1,80
gut
1,89
gut
1,89
gut
2,04
gut
2,05
gut
2,07
gut
2,22
gut
2,32
gut
2,93
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4 von 5 Sternen
bei 47 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 24 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 112 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 85 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 16 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 29 Rezensionen

3 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 151 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 39 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 10 Rezensionen

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bei 20 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 58 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 18 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 12 Rezensionen
Marke Jack Wolfskin The North Face 2stoned Ozero normani normani LEVIS Beechfield ALPIDEX Nappaglo normani TacFirst Limirror Jako FLOSO EveryHead
Handschuhtyp k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Grössen

S, M, L, XL

XS,S,M,L,XL

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S, M, L, XL, XXL

S, M, L, XL

XS, S, XL, XXL, XXXL, XXXXL

S,M,L

8 ,9, 10, 11

8 bis 11 Jahre

S, M, L

Farbe

Phantom

Schwarz

Dunkelgrau

Grau

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Charcoal

Grau

Schwarz

Grau

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Grau

Braun

Material

Polyester, Wolle, Polyamid

100% Polyester

60% Acrylic, 20% Nylon, 10% Spandex, 10% Silbergarn

Baumwolle, Hirschleder und Polarfleece

Leder, Nylon, Elasthan, Acryl und Baumwolle

Acryl, Polyester

94% Polyacryl, 4% Wolle, 2% Metall

95% Soft-Touch Acryl, 5% Elastan

92 % Polyester, 8 % Elasthan

Leder, Polyester, Wolle, Kaschmir

Polyester

Chloropren-Kautschuk, Kunstleder, Aramidfaser

93 % Polyester, 7 % Elasthan

Polyester

Aussen: 100% Acryl, Innenmaterial 65% Polypropylen, 35% Polyester

Leder, Polyester, Polyacryl

Geeignet für

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Männer, Frauen

Kinder

Männer, Frauen

Saison

Winter

Winter

Winter

Winter

Winter

Winter

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Winter

Winter

Winter

Winter

Winter

Winter

Winter

Winter

Winter

Pflegehinweis

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Maschinenwaschbar bei 30 °C

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Handwäsche

Trockenreinigung

Gefüttert

ja

ja

ja

ja

ja

ja

k. A.

nein

nein

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Wasserabweisend und Winddicht

k. A.

ja

nein

ja

nein

nein

nein

nein

k. A.

nein

nein

k. A.

ja

nein

nein

k. A.

Besonderheiten
  • Angenehm weich
  • Schützt vor Kälte
  • Rippenstrickbündchen
  • Atmungsaktiv
  • Aufhängebügel
  • Angenehm weich
  • Schützt vor Kälte
  • Radiametric Artikulation
  • Atmungsaktives Material
  • Strapazierfähig
  • Angenehm weich
  • Schütz vor Kälte
  • Leicht
  • Keine Katzenpfotenoptik
  • Für kapazitive Touch Screens mit gesticktem Logo Classic
  • Schützt vor Kälte
  • Angenehm weich
  • Gestrickte Manschette
  • Winddicht
  • Wasserdicht
  • verstellbares Bündchen mit Klettverschluss für optimalen Sitz
  • Schützt vor Kälte
  • Leicht
  • Lüftungsöffnungen an den Seiten der Finger sorgt für gute Luftzirkulation
  • In weiteren Farben erhältlich
  • Angenehm weich
  • Schützt vor Kälte
  • Strickbund mit Gummizug
  • Optimaler Tragekomfort
  • In weiteren Farben erhältlich
  • Angenehm weich
  • Schützt vor Kälte
  • Leicht
  • Preisgünstig
  • Pflegeleicht
  • Gerippte Bündchen
  • Angenehm weich
  • Leicht
  • Fingerlose Handschuhe
  • Soft-Touch Acryl
  • Angenehm weich
  • Daumen- und Zeigefingerkuppe mit Touchscreen-Funktion
  • Leicht
  • Innenfläche besitzt viele kleine Noppen
  • In weiteren Farben erhältlich
  • Langes Vlies-Futter
  • Schützt vor Kälte
  • Touchsreen
  • 1 Jahr Garantie
  • In weiteren Farben erhältlich
  • Wärmende 3M Thinsulate Fütterung bis -10 Grad
  • Elastischer Bund am Handgelenk
  • Weiches Fleece-Material
  • Schützt vor Kälte
  • In weiteren Farben erhältlich
  • Schnittschutz Level 5
  • Schützt vor Kälte
  • Sehr grifffest
  • Atmungsaktiv
  • In weiteren Farben erhältlich
  • Angenehm weich
  • Schützt vor Kälte
  • Anti-Rutsch Fläche
  • Modernes Design
  • Praktisch
  • Angenehm weich
  • Hohe Wärmeleistung
  • Trocknet schnell
  • Gestrickte Manschette
  • Hoher Tragekomfort
  • Angenehm weich
  • Schützt vor Kälte
  • Leicht
  • Maschinenwäsche
  • Toller Preis
  • Angenehm weich
  • Schützt vor Kälte
  • Elastisch
  • Knitterfrei
  • In weiteren Farben erhältlich
Komfort
Preis-Leistungsverhältnis
Benutzerfreundlichkeit
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Was ist ein Handschuh?

Bei dem klassischen Handschuh steht der Schutz der menschlichen Hand im Vordergrund.

Das Kleidungsstück bedeckt Hand und Finger abhängig von der Form komplett oder zum Teil. Auf diese Weise wird die Haut vor den Umwelteinflüssen beziehungsweise vor dem Wetter geschützt.
Vor allem die winterliche Kälte kann ansonsten zu unangenehmen Folgen führen.

Neben den typischen Winterhandschuhen aus unserem Test 2018 gibt es auch Schutzhandschuhe für diverse Arbeiten. Hier wird die Hand unter anderem vor zu großer Hitze oder vor chemischen Substanzen geschützt. Bei Sporthandschuhen geht es zum Teil auch um einen besseren Halt oder um eine Kombination aus Kälteschutz und Griffigkeit.

Unabhängig von der Beschaffenheit der Handschuhe sollen diese die Funktionalität der Hände und Finger sicherstellen. Das heißt, dass man auch mit angezogenen Handschuhen bestimmte Tätigkeiten ausführen kann. Konsequenterweise müssen gerade die Fingerhandschuhe sehr beweglich sein, während die Fausthandschuhe bei feinmotorischen Aktivitäten ausgezogen werden.

Wie funktioniert ein Handschuh?

Die Funktion eines Handschuhs besteht vor allem darin, die Kälte abzuhalten. Mit ihrer Wärmeleistung dienen die Handschuhe aus unserem Test 2018 somit vorwiegend als Wetterschutz. Abhängig davon, wie sie beschaffen sind, gibt es ein paar Unterschiede hinsichtlich der Isolierung und der Eignung.

Das Außenmaterial ist bei vielen Handschuhen winddicht und wasserabweisend. Dadurch kann weder Wind noch Nässe ins Innere der Handschuhe gelangen, sodass eine gute Wärmefunktion gewährleistet ist. Für ein angenehmes Gefühl auch über längere Zeit sorgt eine atmungsaktive Ausstattung der Handschuhe. So kann keine Überhitzung stattfinden, wie es bei einer reinen Isolation der Fall wäre.

Die genaue Funktionsweise richtet sich danach, ob es sich um dünne oder dicke Fingerhandschuhe handelt, um Fausthandschuhe für den Winter oder um Sporthandschuhe für bestimmte Outdoor-Unternehmungen.

Auch Wollhandschuhe sind beliebt, obwohl hier kein Nässeschutz integriert ist. Für den Alltag reichen die weichen Strickhandschuhe trotzdem aus.

Bei den Outdoor-Modellen finden sich einige der Handschuh Vergleichssieger, denn diese zeichnen sich durch besonders zuverlässige Eigenschaften aus.

Für das ideale Tragegefühl ist oft eine Kombination aus verschiedenen Materialien verantwortlich. Wolle und Kunststoff, Fleece und Ledereinsätze sorgen dafür, dass die Hände nicht auskühlen und auch dann trocken bleiben, wenn man im Schnee unterwegs ist.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Anwendungsbereiche für wärmeisolierende Handschuhe sind sehr vielfältig, wie unser Test zeigt. Gerade Frauen neigen dazu, schnell zu frösteln, und ziehen schon im Spätherbst Lederhandschuhe oder feine Strickhandschuhe an. Diese sind nicht nur eine Waffe gegen die aufkommende Kälte, sondern sie werden auch als modische Accessoires eingesetzt. Hier kommt es auf die perfekte Abstimmung auf das Outfit an: Die Farbe der Handschuhe soll also zum Halstuch oder zum Mantel passen.

Außerhalb der Stadt, beispielsweise bei einem Spaziergang durch den Park oder bei einem Ausflug in die Berge, sollten die Handschuhe etwas wärmer sein. Unter anderem sind die gefütterten Modelle beliebt. Ein natürliches Futter aus Lammfell ist besonders anschmiegsam und wärmend. Für Wintersportler kommen die modernen Funktionshandschuhe in die engere Auswahl. Diese punkten mit einer atmungsaktiven Membrantechnologie und optimierten Isolationseigenschaften.

Wer nur ein Paar Handschuhe hat, für den spielt das Aussehen oft nur eine nebensächliche Rolle. Hier steht eindeutig der Wärmeeffekt im Fokus, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem Stadtbummel. Fäustlinge sind im Bedarfsfall schnell ausgezogen, während Fingerhandschuhe auch im angezogenen Zustand genügend Beweglichkeit bieten.

Bei Outdoor-Sportarten kommen vorwiegend die Funktionshandschuhe zum Einsatz. Diese punkten durch ihren Tragekomfort und erweisen sich als sehr zuverlässige Accessoires, auch wenn das Thermometer unter die Null-Grad-Marke fällt.

Mit der thermischen Funktion optimieren die Handschuhe den Wärmekomfort für Finger und Hände, sodass man nicht unter Erfrierungen leidet. Bei eisigen Temperaturen merkt man deutlich, wie anfällig die Extremitäten für Frost sind. Selbst wenn es nicht gleich zu Erfrierungen kommt, sind Beeinträchtigungen durch die Kälte zu spüren. Die Durchblutung wird gestört, was sich negativ auf die Sensibilität der Finger und auch auf ihre Greifkraft auswirkt.

Die klassischen Handschuhe sind oft relativ dick, um eine gute Isolierung zu bieten. Bei der Auswahl der richtigen Handschuhe sollte man darauf achten, dass sie nicht zu knapp sitzen, denn das könnte die Durchblutung der Finger beeinträchtigen. So friert man trotz der Handschuhe. Für den optimalen Wärmeschutz bestehen die modernen Handschuhmodelle häufig aus mehreren Schichten. Diese funktionieren nach dem Zwiebel-Prinzip. Im Grunde genommen geht es hier nicht um das Aufwärmen der Hände, sondern um das Verhindern des Wärmeverlusts. Wenn die Handschuhe zusätzlich mit einer windschützenden Schicht ausgestattet sind, so halten sie auch Extrembedingungen stand.

Im Allgemeinen bieten Fäustlinge im Vergleich zu Fingerhandschuhen einen besseren Schutz vor der Kälte. Das hängt damit zusammen, dass sie eine kleinere Oberfläche haben. Da die Außenfläche immer ein wenig Wärme abführt, bleibt die Innenwärme beim Fausthandschuh länger erhalten.
Gleichzeitig ist der Luftraum im Inneren größer als beim Fingerhandschuh, was sich ebenfalls positiv auf die Wärmeisolierung auswirkt. Beim Fäustling haben die Finger außerdem mehr Bewegungsspielraum und können sich durch die gegenseitige Berührung aneinander wärmen.

Welche Arten von Handschuhen gibt es?

In unserem Test der Handschuhe haben wir verschiedene Möglichkeiten betrachtet, die Arten zu definieren. Beginnen möchten wir mit der Kategorisierung der Formen. Natürlich gibt es noch andere Unterscheidungsmerkmale wie Material und Einsatz. Darauf werden wir etwas später eingehen.

Fausthandschuhe oder Fäustlinge bieten einen großen Innenraum für die vier Finger, lediglich der Daumen hat eine einzelne „Abteilung“. So kann man auch mit der Hand im Fäustling diverse Dinge festhalten. Allerdings ist die Beweglichkeit der Hand im Fausthandschuh eingeschränkt. Wenn Feinarbeiten nötig sind, muss man den Handschuh daher ausziehen. Bei einem Spaziergang durch die Winterlandschaft oder bei einer Schneeballschlacht bleiben die Hände im Fäustling dafür angenehm warm.

Die Fingerhandschuhe aus unserem Testvergleich punkten mit anderen Vorzügen. Hier kann man abhängig von der Beschaffenheit des Materials auch feinmotorische Bewegungen vollziehen. Für die einzelnen Finger gibt es jeweils ein separates Futteral. Ein gewisser Nachteil zeigt sich in der vergrößerten Angriffsfläche, die die Isolationskraft der Handschuhe mindert. Die Finger frieren daher eher, wenn man anstelle von Fäustlingen Fingerhandschuhe trägt.

Als Sondermodell sind die Kurz- oder Halbfingerhandschuhe zu nennen. Hier sind die Fingerspitzen offen, sodass es keine Probleme beim Greifen oder beim Tippen auf dem Smartphone gibt. Diese Handschuhe eignen sich vorwiegend für gemäßigt kalte Tage, denn sie halten längst nicht so warm wie die klassischen Wintermodelle.

Als Variante gibt es Klappfäustlinge, die die Wärmeisolierung der Fausthandschuhe mit der Beweglichkeit von Halbfingerhandschuhen verbinden. Nach dem Umstülpen des Oberhandschuhs sind die Fingerspitzen frei, sodass man das Kleingeld aus dem Portemonnaie holen oder das Handy benutzen kann. Anschließend klappt man den Fäustling wieder über die Finger, um den Kälteschutz wieder herzustellen.

Die speziellen Touchscreen-Handschuhe verfügen über eine besondere Beschichtung an den Fingerkuppen. Diese stellt eine Leitfähigkeit her und ahmt die Hautberührung des menschlichen Fingers nach. Mit einem solchen Touchscreen-Handschuh kann man also das Smartphone oder Tablet bedienen, ohne die Finger der Kälte auszusetzen.

Die Vorteile von Fingerhandschuhen:

  • Gute Beweglichkeit der einzelnen Finger,
  • gezieltes Greifen möglich,
  • hervorragende Anpassungsfähigkeit,
  • sicherer Sitz.

Die Nachteile von Fingerhandschuhen:

  • Höherer Wärmeverlust durch große Außenfläche,
  • An- und Ausziehen kann etwas länger dauern.

Die Vorteile von Fausthandschuhen:

  • Starke Wärmeisolierung,
  • praktisch zum Anziehen und Ausziehen,
  • durch die Faust-Form lassen sich Skistöcke und anderen Gegenstände gut greifen.

Die Nachteile von Fausthandschuhen:

  • Für genaues Greifen muss man sie ausziehen,
  • die Hände wirken klobiger.

Bei der Suche nach dem Vergleichssieger der Handschuhe spielt das Material eine Hauptrolle. Die verschiedenen Stoffe, aus denen die diversen Handschuhmodelle gearbeitet sind, punkten mit einer besonders guten Beweglichkeit oder mit einer hohen Isolierung. Jedes Material hat seine eigenen Vorzüge aber auch Einschränkungen.

Zu den strapazierfähigen Handschuhen gehören die Modelle aus Polyester. Der synthetische Stoff wird von den Herstellern oft mit weiteren Materialien kombiniert. Auf diese Weise entstehen funktionale Finger- und Fausthandschuhe. Mit einer zusätzlichen Membranschicht erhalten diese einen Wasser- und Windschutz. Damit eignen sie sich für die Outdoor-Arbeit bei kalten Temperaturen sowie für einige Sportarten. Abhängig von der Außenbeschichtung erweisen sich die Polyester-Handschuhe als äußerst beständig.

Im Vergleich dazu sind Handschuhe aus Wolle und Baumwolle zwar angenehm warm und weich, doch sie bieten keinen Nässeschutz und halten auch die Kälte nicht so gut ab. Daher kommen sie vorwiegend an mäßig kalten Herbst- und Wintertagen zum Einsatz. Für den Wintersport sind diese leichten Strickhandschuhe eher ungeeignet. Wenn es sich um reine Schurwolle handelt, kann es außerdem zu einem unangenehmen Gefühl auf der Haut kommen. Einige mögen die kratzige Wolle nicht und greifen deshalb lieber zu einem weicheren Mischmaterial.

Relativ dünne Nylonhandschuhe werden vorwiegend für berufliche Zwecke verwendet, beispielsweise in der Forstwirtschaft oder in der Industrie. Es gibt aber auch Stoff- und Nylonhandschuhe, die in der Freizeit eingesetzt werden, beispielsweise bei der Gartenarbeit. Hier geht es allerdings weniger um den Wärmeschutz, sondern eher darum, die Hände vor Verschmutzungen und Rissen zu schützen.

Dicke und reißfeste Thermo-Handschuhe sind die richtige Entscheidung für Wintersportler sowie für Personen, die sich gerne draußen aufhalten.

Teilweise verfügen diese Handschuhe aus Nylon-Gemisch oder aus anderen Materialien über eine zusätzliche Beschichtung an der Außenseite, zumindest in bestimmten Bereichen. Andere haben Mikronoppen im Bereich der Fingerkuppen, um ein Abrutschen auszuschließen.

Zu den Favoriten gehören natürlich auch die Lederhandschuhe. Bei diesem strapazierfähigen Naturmaterial überzeugt nicht nur das gute Tragegefühl. Auch die Haltbarkeit liefert ein gutes Argument. Allerdings brauchen die Handschuhe aus Leder eine intensivere Pflege als die Kunstfaser-Modelle. Dafür bedanken sie sich dann mit einem eleganten Aussehen und einer hohen Geschmeidigkeit.

So haben wir die Handschuhe getestet

Im Test der Handschuhe haben wir nicht nur die Schutzfunktion untersucht, sondern auch andere Details geprüft. Dabei steht für uns auch die Eignung der diversen Modelle im Fokus. Grundsätzlich haben wir uns mit den wärmenden Finger- und Fausthandschuhen befasst und daher die Arbeits- und Gartenhandschuhe beiseite gelassen.

Die Wärmefunktion

Wer nach isolierenden Handschuhen für den Winter sucht, sollte sich bei den funktionalen Modellen umsehen. Bei unserem Handschuh Test von 2018  haben wir festgestellt, dass nicht nur die Materialien für die Isolierung verantwortlich sind, sondern auch der Schichtaufbau der Handschuhe. Der Kälteschutz hängt außerdem von der Formgebung der Handschuhe ab, wie unser Test gezeigt hat.

Die Optik

Neben den Wärmeeigenschaften spielt auch das Design der Handschuhe eine entscheidende Rolle. Schließlich möchte man in der Stadt oder auf der Busfahrt zur Arbeit nicht nur warme Hände haben, sondern auch gut aussehen. Daher lohnt es sich, die Winterhandschuhe auf die weitere Bekleidung abzustimmen. Strickhandschuhe haben oft den gleichen Farbton wie Schal und Mütze, während Lederhandschuhe eher dezent gestaltet sind und zu diversen Mänteln und Jacken passen. Auch die Funktionshandschuhe aus Nylon lassen sich beliebig kombinieren und wirken abhängig von ihrer Form etwas eleganter oder eher rustikal und praktisch.

Das Futter

Für eine bessere Isolierung sind viele Handschuhe gefüttert. Damit halten sie natürlich besser die Kälte ab als ungefütterte Handschuhe.

Im Allgemeinen können wir nach unserem Test der Handschuhe feststellen, dass die dickeren Handschuhe, also diejenigen mit mehr Futter, eine bessere Isolierung haben.
Allerdings hängt die tatsächliche Wärmefunktion auch von der Beschaffenheit des Innenfutters ab. Man sollte außerdem bedenken, dass ein zu dickes Futter die Beweglichkeit einschränken kann.

Worauf muss ich beim Kauf von Handschuhen achten?

Unser Ratgeber für den Kauf von wärmenden Handschuhen bezieht viele Überlegungen mit ein. Unter anderem muss man natürlich wissen, wie eisig die Kälte wird. Das bedeutet, dass man sich über den vorwiegenden Einsatzzweck der Handschuhe informieren muss. Einige Funktionshandschuhe sind beispielsweise speziell für den Wintersport entwickelt worden, während die eher einfachen Fingerhandschuhe lediglich für den Alltag infrage kommen. Für Outdoor- und Winterfreunde bieten sich die verlängerten Handschuhe an, die ein Eindringen des kalten Windes verhindern. Andere Handschuhe verfügen über eine wasserdichte Außenschicht und kommen deshalb auch bei nasskalten Wetter zum Einsatz.

Neben der Isolierung gibt es spezielle Elemente wie eine Gummierung oder Noppen an den Fingerkuppen. Teilweise soll diese Ausstattung die Vielseitigkeit der Handschuhe verfeinern, in anderen Fällen dienen die Beschichtungen einer verbesserten Griffigkeit. Gummierte Innenflächen sind unter anderem für Fahrradfahrer sinnvoll, die auch bei niedrigen Temperaturen auf ihr Rad steigen und einen sicheren Halt am Lenker benötigen.

Bei dem Kauf von Handschuhen muss man natürlich die richtige Größe finden. Mit einem Maßband kann man die Handschuhweite in wenigen Sekunden feststellen. Man legt das Band mittig um die Handfläche, ohne den Daumen mitzumessen. Anhand der Größentabellen erfährt man mit dem entsprechenden Maß seine Handschuhgröße. Es kann allerdings gewisse Unterschiede bei den Marken geben, zudem gelten für Frauen und Männer verschiedene Maße. Darum sollte man nicht nur auf die Tabellen vertrauen, sondern genau auf die Details achten.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Bei der Suche nach schönen Lederhandschuhen trifft man auf Marken wie Roeckl, Dolce & Gabbana und Hugo Boss. Zudem gibt es viele Hersteller, die sich im Standardbereich bewegen und diverse Handschuhe aus Leder, Stoff und anderen Materialien präsentieren.

Für die funktionalen Outdoor-Handschuhe lohnt sich ein Blick auf das Sortiment von The North Face, Jack Wolfskin und Vaude. Auch weitere Unternehmen wie adidas, Nike, Dents und Thor halten wärmeisolierende Winterhandschuhe bereit.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Handschuhe am besten?

Im Internet findet man ein besonders großes Sortiment an Handschuhen, von funktionalen Modellen bis zu geschmackvollen City-Handschuhen. Je nachdem, wonach man sucht, kann man bei den Online-Händlern und in den Vergleichsportalen mit Filtern und einer Sortierfunktion arbeiten. Dadurch verkürzt sich die Suche, sodass die Kaufentscheidung innerhalb von wenigen Minuten fällt. Gleich im Anschluss gelangt man zum Bestellformular und kann eine der bereitgestellten Zahlungsarten anklicken. Im Handumdrehen ist die Bestellung erledigt und auf die Handschuhe muss man meistens nur ein paar Tage warten.

Der Kauf im Geschäft dauert im Vergleich dazu etwas länger. Oft muss man mehrere Läden aufsuchen, um sich einen kleinen Überblick zu verschaffen und um festzustellen, wo die Preise besonders günstig sind. Allerdings kann man die Handschuhe hier direkt anprobieren, was ein kleiner Vorteil gegenüber der Internetbestellung ist.

Ob man die Handschuhe direkt im Fachgeschäft oder im Kaufhaus besorgt oder im Internet bestellt, in beiden Fällen ist ein eventueller Umtausch möglich. Bei dem Kauf im Geschäft muss man dieses wieder aufsuchen, um sich das Geld zurückerstatten zu lassen oder ein anderes Paar Handschuhe auszusuchen. Im Anschluss an den Internet-Kauf sendet man die Ware einfach zurück, was abhängig vom Kaufpreis manchmal sogar kostenlos ist.

Für viel beschäftigte Personen ist die Internetbestellung auch deshalb interessant, weil man hier unabhängig von den Öffnungszeiten shoppen kann. Wer also kurz vor dem Skiurlaub noch Winterhandschuhe braucht, kann auch noch am späten Abend seine Bestellung durchführen und notfalls die Expresslieferung beauftragen.

Wissenswertes & Ratgeber

Unser Handschuh Test mit Ratgebercharakter bezieht sich auf ganz unterschiedliche Ausführungen, die sich in ihrem Design und ihrer Machart auf die jeweiligen Ansprüche anpassen. Ob es einem eher um die stilvolle Optik geht oder ob die Wärmefunktion das Hauptmerkmal ist, immer wieder steht die Frage nach den Vorzügen der Materialien im Fokus.

Damit die ausgewählten Handschuhe aus dem Test 2018  auch ihren Zweck erfüllen, müssen sie die richtige Größe haben. Im Zweifelsfall sollte man vorzugsweise eine Handschuhweite größer bestellen, denn wenn die Finger zu eng umschlossen werden, so verringert sich aufgrund der fehlenden Luftschicht die Isolierkraft und die Hände werden trotz der Handschuhe kalt.

Grundsätzlich haben die sportlichen Handschuhe einen stärkeren Kälteschutz als die Modelle aus dünnem Material. Das zeigt sich beispielsweise bei den wind- und wasserdichten Skihandschuhen, die mit einer Membran ausgerüstet sind.
Im Gegensatz dazu sind die konventionellen Lederhandschuhe zwar schön, haben jedoch keine so gute Wärmewirkung.

Die Geschichte der Handschuhe

Schon in der Frühzeit trugen die Menschen offensichtlich eine Art Handschuh. Damals handelte es sich um Schutzelemente, die aus Fell und Knochenspangen gefertigt wurden. Auch spätere Funde aus der Zeit der Ägypter, Griechen und Römer weisen auf den Gebrauch von Handschuhen hin. Ursprünglich hatten diese eine sackähnliche Form und verwandelten sich erst mit der Zeit zu einer Art Fäustling mit separatem Daumenteil. Bis zum Fingerhandschuh dauerte es noch etwas länger.

In Ägypten sowie in der Antike wurden die Handschuhe nicht nur als Kälteschutz getragen, sondern sie hatten auch symbolischen Wert. Teilweise sprachen die Philosophen von der übertriebenen Vornehmheit der Menschen, die Handschuhe benutzten. Daran ist zu erkennen, dass es sich tatsächlich eher um Statussymbole handelte als um einen Schutz gegen die Witterung.

Schon damals gab es allerdings auch Handschuhe als Arbeits- und Schutzmittel. Unter anderem trugen die Gladiatoren spezielle Kampfhandschuhe, damit sie ihre Gegner besser greifen konnten. In anderen Regionen der Welt wurden Handschuhe bei der Zubereitung von Essen und bei der Arbeit getragen.

In der Zeit des Mittelalters hatten die Handschuhe zum Teil einen schützenden Zweck, manchmal aber auch einen rein symbolischen Wert. Das fällt im Rückblick vor allem bei den Ritualen auf, die unter anderem im Lehnswesen und in der Kirche stattfanden. Die besonders fein gearbeiteten Handschuhe wurden von Bischöfen und anderen Würdenträgern verwendet, während die etwas niedriger gestellten Priester einfache, weiße Modelle trugen.

Die verschiedenen Nachweise machen es schwierig, eine Datierung für die ersten Damenhandschuhe zu finden. Einige Quellen sprechen davon, dass diese um 1000 zum Einsatz kamen, andere setzen die Zeit für die Damenhandschuhe im 12. bis 13. Jahrhundert an. Diese femininen Handschuhe fielen durch feine Stickerei auf und trugen oft auch Verzierungen von Perlen und Edelsteinen. So kam es dazu, dass die Handschuhe allmählich ein Zeichen für einen gehobenen Stand wurden.

Zu Beginn stellte man die Handschuhe typischerweise aus Leder oder Stoff mit Nadelbindung her. Dabei ließ die Passform noch zu wünschen übrig. Zur gewerblichen Herstellung der Handschuhe kam es zuerst in Frankreich.
Schon im Jahr 1190 wurde die erste Innung für Handschuhmacher in Frankreich gegründet. Später gelangte diese Handwerkskunst durch die Hugenotten nach England, Deutschland und Skandinavien.

Noch im 17. und 18. Jahrhundert waren die Franzosen in der Fabrikation von Handschuhen die Meister. In der Zeit von Napoleon verbreitete sich diese Handwerkskunst über ganz Europa. Die wichtigen Zentren in Deutschland waren neben Magdeburg die Städte Erlangen und Halberstadt. Im Laufe der Zeit kamen weitere wichtige Produktionsstätten in Dresden, Berlin und Altenburg hinzu. Sachsen war besonders für die gestrickten Handschuhe bekannt.

Zum Anfang des 18. Jahrhunderts schien das Interesse an Handschuhen nachzulassen, wenn man die Bilder der damaligen Zeit betrachtet. Doch mit der Empire-Zeit kam die Mode zurück, dann allerdings als langärmeliger Damenhandschuh, der bis zum kurzen Arm der Kleider nur noch wenig Haut sehen ließ. Noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren diese Damenhandschuhe als Element der Abendgarderobe unverzichtbar. Zudem kamen bereits im 19. Jahrhundert wieder Handschuhe für Männer in Mode, oftmals in Form von Uniform-Accessoires.

Die Weiterentwicklung bei der Herstellung der Handschuhe wurde durch eine Erfindung von James Winter aus Somerset beeinflusst. Er präsentierte am Anfang des 19. Jahrhunderts einen Apparat, in den man den Handschuh bei der Produktion einspannte. Dadurch konnte das Zusammennähen schneller und gleichmäßiger durchgeführt werden. In der Folge wurden die Handschuhe ordentlicher und überzeugen durch ihre verbesserte Qualität.

Die Funktionshandschuhe von heute haben robuste Winterhandschuhe als Vorbild. Etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich in diesem Bereich viel verändert. Bis in die 1950er und 1960er Jahre setzten viele Wintersportler auf ein dickes Futter, doch die innovativen Materialien schützen auch ohne klobige Schichten. Im Gegensatz dazu gibt es bei den Strickhandschuhen keine so großen Unterschiede zu den klassischen Modellen. Bemerkenswert sind allerdings die Verfeinerungen der funktionalen Handschuhe, die inzwischen auch mit Touchscreen-Beschichtung und anderen modernen Elementen ausgestattet sind.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Handschuh

Abhängig davon, aus welchem Material die Handschuhe gefertigt sind, kümmern sich verschiedene Berufsstände um die ideale Qualität. Die traditionellen Handschuhe aus Leder und Pelz werden durch gelernte Handschuhmacher produziert, die man in einigen Regionen unter dem Begriff Säckler kennt. Für das Nähen der Lederhandschuhe kommt eine spezielle Steppmaschine zum Einsatz, bei einigen Herstellern wird sogar noch auf die manuelle Verarbeitung gesetzt.

Mittlerweile gibt es für die Handschuhe aus Leder und Stoff natürlich auch automatisierte Herstellungsprozesse. Dennoch vertrauen einige Käufer weiterhin auf die sorgfältige Arbeit der Handschuhmacher oder Strumpfwirker, die jedoch immer seltener zu finden sind.

Die Handschuhe aus unserem Test 2018  bestehen aus verschiedenen Materialien und Mischungen. Zu den klassischen Materialien gehört Leder, das genarbt oder glatt sein kann. Beliebte Lederarten sind Rind und Kalb, Ziegenleder und Nappa. Des Weiteren kommt für die Produktion von Handschuhen textiler Stoff zum Einsatz. Dabei kann es sich um Wolle oder Baumwolle handeln, um Fleece, Seide oder Segeltuch. Ergänzt mit synthetischen Materialien wie Kunstleder, Latex oder Gummi erhalten die Handschuhe eine besondere Robustheit.

Für die gute Schweißabsorption im Inneren des Handschuhs sorgt oft ein Innenfutter aus Baumwolle oder einem anderen atmungsaktiven Material. Wenn die Handschuhe für eisige Temperaturen gemacht sind, verfügen sie über ein sehr kuscheliges Futter aus Wolle oder Pelz. Manche Handschuh sind auch komplett aus Pelz produziert und stellen dadurch eine sehr natürliche Wärmeisolierung her.

Im Allgemeinen haben die Handschuhe eine ergonomische Form, was bedeutet, dass die rechte und linke Hand gegengleich gearbeitet sind. Nur wenn es sich um einfache Strickhandschuhe handelt oder um andere simple Modelle, reicht eine Form für beide Seiten aus.

Bei dem elastischen Material ist das beidseitige Tragen möglich, sodass es keinen Unterschied zwischen dem rechten und dem linken Handschuh gibt.

Für die Sicherung von Handschuhen gibt es spezielle Schnürsysteme. Diese kommen vorwiegend bei Kindern und Babys zum Einsatz. Wenn die Kinderhandschuhe mit einem kleinen Haken an einer solchen Schnur fixiert werden, gehen sie unterwegs nicht verloren. Auch Sporthandschuhe sind zum Teil mit einem solchen Karabinerhaken ausgerüstet. Andere Handschuhe verfügen über ein Klettband, das für mehr Stabilität am Arm sorgt und bei Bedarf an der Jacke befestigt werden kann. Alternativ dazu gibt es auch Handschuhe mit Druckknöpfen, die eine Fixierung an der Ärmelmanschette erlauben. So kommt am Handgelenk kein kalter Wind durch und auch bei einer Schneeballschlacht bleiben die Hände trocken und warm.

FAQ

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7

Wie stellt man fest, ob der Handschuh optimal passt?

Ein Handschuh sollte nicht zu viel Platz lassen, sondern sich möglichst eng um die Hand schmiegen. Allerdings darf er an keiner Stelle in die Haut einschneiden oder die Beweglichkeit einschränken. Das heißt, dass in dem Futteral für die Finger genug Platz sein muss, sodass die Fingerkuppen nicht ans innere Ende stoßen. Zu viel Freiraum darf hier trotzdem nicht sein, sonst ist es schwierig, richtig zuzugreifen.

Bei den Proportionen der Hände gibt es erstaunliche Unterschiede, vor allem bei der Daumenlänge und beim kleinen Finger. Darum kann es passieren, dass hier etwas mehr Luft im Handschuh ist. Gegebenenfalls muss man sich damit arrangieren oder doch nach einem anderen Modell greifen.

Wie kann ich die eigene Handschuhgröße herausfinden?

Die Konfektionsgröße kennt man üblicherweise, doch bei der Handschuhgröße wird es schwierig. Sie lässt sich allerdings schnell feststellen. Dafür legt man ein Maßband etwa in Höhe des Daumenansatzes einmal um die Hand herum. Mit dem gemessenen Umfang und der Größentabelle für Handschuhe findet man die richtige Größe heraus. Hier ist darauf zu achten, dass es für Damen und Herren verschiedene Tabellen gibt.

Wie pflege ich meine Handschuhe?

Die richtige Pflege der Handschuhe sorgt dafür, dass diese langfristig gut aussehen und ihre schützende Funktion behalten. Üblicherweise enthält die Beschreibung der Hersteller alle wichtigen Angaben zur idealen Behandlung der Handschuhe. Abhängig vom Material können die Accessoires zum Teil in der Waschmaschine gereinigt werden. Das ist beispielsweise bei Wolle, Feinstrick und Baumwolle der Fall. Allerdings kann ein spezielles Feinwaschmittel sinnvoll sein oder es muss ein schonender Waschgang ausgewählt werden. Wenn für die feinen Wollhandschuhe nur Handwäsche erlaubt ist, sollten sich die Käufer auch daran halten. Ansonsten kann es zu unschönen Verfilzungen oder zu einer Verfärbung des Materials kommen. Üblicherweise sollte man die Handschuhe nicht in den Trockner geben, sondern sie liegend trocknen. Durch das Aufhängen auf der Wäscheleine verlieren sie womöglich ihre Passform.

Die Funktionshandschuhe mit ihrem modernen Material lassen sich zumeist problemlos in der Waschmaschine waschen. Auch hier sollte man auf die Befolgung der Herstellerhinweise achten und sich an den Empfehlungen für das Waschmittel orientieren.

Welche Variante ist besser: Stoff-, Woll- oder Lederhandschuhe?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist kaum möglich. Ein funktionaler, wetterfester Stoff mit wärmeisolierender Fütterung eignet sich für kalte Wintertage und für den Skiurlaub. Vor allem in Kombination mit Kunstfasern zeigen sich die Stoffhandschuhe sehr robust und langlebig. Wollhandschuhe kommen vorwiegend für den Alltag in der Stadt infrage, ebenso wie die Lederhandschuhe. Letztere wirken eleganter, erfordern jedoch etwas mehr Pflegeaufwand. Jeder muss also für sich selbst überlegen, welches der individuelle Handschuh Testsieger ist.

Was ist der Vorteil von wasserdichten Handschuhen?

Wenn es draußen nur kalt ist aber nicht schneit, müssen die Handschuhe normalerweise kein Wasser abhalten. Wer sich für die wasserdichte Variante entscheidet, der kann jedoch sicher sein, dass die Berührung von Schnee oder von feuchten Oberflächen nicht direkt bis auf die Haut durchgeht. Durch die Schutzschicht der wasserabweisenden Membran bleibt die Feuchtigkeit außen. Das ist vor allem für Wintersportler wichtig, denn beim Snowboarden und Skifahren kommt man ständig mit dem Schnee in Kontakt. Auch für die Personen, die gerne dem nasskalten Wetter trotzen, sind wasserdichte Handschuhe von Vorteil, sei es beim Radfahren oder bei anderen Aktivitäten. Eine entsprechende Information in der Produktbeschreibung gibt Aufschluss über die Wasserschutztechnologie der Handschuhe.

Sind Fäustlinge oder Fingerhandschuhe die bessere Wahl?

Welches der individuelle Handschuh Testsieger ist, das entscheiden die Kunden selber. Im Allgemeinen halten die Fausthandschuhe die Finger etwas länger warm. Das liegt daran, dass sich die Finger aneinander wärmen können. Der größere Innenbereich sorgt außerdem für mehr Luft, die ebenfalls der Isolation dient. Bei den Fingerhandschuhen werden die Finger hingegen einzeln umhüllt, sodass die Angriffsfläche außen entsprechend größer ist. Der Vorteil bei den separaten Fingerhüllen zeigt sich in der präziseren Beweglichkeit.

Kann ich auch selbst Handschuhe herstellen?

Bei selbst gemachten Handschuhen handelt es sich zumeist um Strickwaren. Für Handarbeits-affine Personen ist das Stricken von Fäustlingen kein Problem, und auch die Fingerhandschuhe aus Wolle sind mit etwas Übung und Konzentration zu schaffen. Geeignete Anleitungen findet man in DIY-Heften und in detaillierten Anleitungen im Internet sowie in Handarbeitsbüchern. Mithilfe der Tipps kann man seine eigenen Designs entwerfen und aus weicher Wolle hübsche Handschuhe stricken.

 

 

 

Nützliches Zubehör

Schöne oder zweckmäßige Handschuhe benötigen nicht unbedingt ein spezielles Zubehör. Eventuelle Ergänzungen hängen vom entsprechenden Einsatz der Handschuhe aus unserem Test ab. So gibt es für aktive Sportler zum Beispiel spezielle Armmanschetten. Als alternative Lösung gegen eindringende Kälte stehen außerdem kleine Befestigungselemente zur Verfügung, an denen sich die Handschuhe fixieren lassen, wenn man sie nicht benötigt. Das funktioniert mithilfe von Karabinerhaken oder ähnlichen Konstruktionen.

Anderes Zubehör wurde für spezielle Sportarten entwickelt. In diesem Bereich stehen praktische Elemente für Wanderer und Nordic Walking Freunde zur Verfügung. Auch beim Trekking können die Handschuhe durch Befestigungen oder rutschfeste Elemente ergänzt werden. So ist ein sicheres Greifen von Wander- oder Walking-Stöcken möglich. Unter anderem gehören Gummipuffer in diese Kategorie, die für einen guten Halt und für eine Dämpfung sorgen. Zudem stellen die Anbieter weitere nützliche Artikel wie einen Spitzenschutz zur Verfügung. Solche Teile verlängern die Haltbarkeit der Stöcke und erleichtern den aktiven Menschen das Festhalten und damit auch das Vorwärtskommen.

Für Aktiv-Sportarten wie Skifahren und Snowboard lohnt es sich, zusätzlich zu den Handschuhen auch diverse Schoner zu tragen. Teilweise kommen bei diesen Aktivitäten auch spezielle Handschuharten zum Einsatz, die über ein herausnehmbares Futter oder Verbindungsknöpfe verfügen. Damit ist man gut auf den Tag im Schnee vorbereitet, ohne dass man befürchten muss, Erfrierungen an den Händen zu bekommen.

Im Alltag treten die Handschuhe mit passenden Accessoires auf. Sie lassen sich auf das Design von Mütze und Schal oder Tuch abstimmen. Perfekt wird das winterliche Outfit, wenn auch die Farbe der Jacke dabei berücksichtigt wird.

Der modische Aspekt spielt in der City eine große Rolle, aber auch beim Après-Ski. So kann man passend zu den Winterstiefeln mit Fellrand auch Handschuhe mit Fellbesatz tragen.

Wer es ganz warm haben möchte, der verwendet für den verbesserten Kälteschutz zusätzlich Handwärmer. Gerade bei Handschuhen, die keine optimale Isolierung haben, kann ein solches Accessoire sehr hilfreich sein.

Alternativen zum Handschuh

Wer keine Handschuhe hat, der steckt seine Hände oft tief in die Jacken- oder Manteltaschen. Es gibt aber noch andere Alternativen, um die Finger vor Frost zu schützen. Häufig kommen Handwärmer oder Wärmepads zum Einsatz. Diese funktionieren häufig als Begleiter in der Jackentasche. Ein solcher Handwärmer erhitzt sich schon durch den Kontakt mit der Luft. Mehrere Stunden lang gibt er die Wärme weiter, sodass die Hände immer wieder auf eine angenehme Temperatur gebracht werden können. Allerdings braucht man dafür eine geeignete Tasche, um das Pad nicht ständig in der Hand halten zu müssen.

Eine traditionelle Lösung ist der Muff. In früheren Zeiten war dieser wärmende Begleiter in vielen Situationen dabei. Noch immer gibt es diese kuscheligen Wärmetaschen, die sich jedoch verändert haben. Inzwischen kommen sie häufig als Kinderwagenmuff zum Einsatz und wärmen die Hände beim Schieben. So kühlt der Griff nicht aus. Der klassische Muff gehört anscheinend der Vergangenheit an, denn er ist kaum noch zu sehen.

Weiterführende Links und Quellen

Handschuh auf Wikipedia

Handschuhe für Bergfreunde

Handschuhe und Zubehör

Damenmode – Handschuhe

Sportscheck – Handschuhe

Wärmepads und Handwärmer

Handschuhe für Damen

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