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Wärmebildkamera Test 2018 • Die 17 besten Wärmebildkameras im Vergleich

Um Falschfarben zu erzeugen, verfügen Wärmebildkameras über eine breite Platte an Farben, die über verschiedene Funktionen im Spektrum auch verfeinert werden können. Der wärmste Bereich bei einem Objekt wird meistens in weißer Farbe dargestellt, während die abnehmende Temperatur dann die gelben, roten, dunklen Punkte und im kälteren Bereich grünen und blauen Farben repräsentiert. Letztendlich sind die Falschfarben nur Grauabstufungen.

Wärmebildkamera Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Fluke Networks ti105 Wärmebildkamera Testo AG 870-1 Wärmebildkamera Testo SE & Co.KGaA 868 Wärmebildkamera Testo SE & Co.KGaA 872 Wärmebildkamera Bosch Inspektionskamera Wärmebildkamera Bosch Professional GTC 400 C Wärmebildkamera Seek Thermal RevealPRO FF Wärmebildkamera FLIR 72003-0303 Taschenformat Wärmebildkamera FLIR C2 Taschenformat Wärmebildkamera Seek Thermal Android CompactPRO FF Wärmebildkamera Bosch Professional Professional GIS 1000 C Wärmebildkamera Bosch Professional GIS Wärmebildkamera Testo SE & Co.KGaA 865 Wärmebildkamera Seek Thermal Reveal RW-AAAX Wärmebildkamera A-BF rx-300 Compact Wärmebildkamera Global Care Market® IR-890 Wärmebildkamera Koolertron Tragbare Wärmebildkamera
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,01
sehr gut
1,48
sehr gut
1,61
gut
1,61
gut
1,63
gut
1,72
gut
1,79
gut
1,85
gut
1,87
gut
2,01
gut
2,13
gut
2,14
gut
2,50
befriedigend
2,81
befriedigend
2,87
befriedigend
2,90
befriedigend
2,93
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 19 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 5 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen
Marke Fluke Testo AG Testo SE & Co.KGaA Testo SE & Co.KGaA Bosch Bosch Professional Seek Thermal FLIR FLIR Seek Thermal Bosch Professional Bosch Professional Testo SE & Co.KGaA Seek Thermal A-BF Global Care Market® Koolertron
Modell

Ti105

870-1

868

872

UniversalInspect

GTC 400 C

RevealPRO FF

72003-0303

C2

CompactPRO FF

GIS 1000 C

GIS

865

RW-AAAX

RX-300

IR-890

32*32 mit SD

Farbe

Gelb

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Grün

Schwarz – Grün

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Grün

Grün

Schwarz

Schwarz

Gelb

Blau

Gelb

Abmessungen

39,5 x 28,2 x 22,2 cm

2,19 x 9,6 x 9,5 cm

10 x 28 x 30 cm

10 x 28 x 30 cm

16,1 x 4,1 x 7 cm

33,5 x 20,6 x 11 cm

9,5 x 12,2 x 15,9 cm

7,9 x 2,5 x 12,4 cm

12,4 x 7,9 x 2,5 cm

k.A.

13,6 x 8,9 x 21,4 cm

13,6 x 8,9 x 21,4 cm

10 x 28 x 30 cm

k.A.

21,2 x 6,2 x 9,5 cm

k.A.

k.A.

Gewicht

7,1 kg

549 g

2 kg

2 kg

390 g

540 g

526 g

136 g

141 g

240 g

549 g

549 g

2,1 kg

k.A.

322 g

k.A.

k.A.

Gewicht inkl. Verpackung

7,1 kg

1,49 kg

2,1 kg

2,1 kg

739 g

3,4 kg

748 g

680 g

599 g

240 g

3,7 kg

1,2 kg

3,2 kg

k.A.

322 g

k.A.

k.A.

Messbereich

-20 bis 250 °C

-20 bis +280° C

-30 bis +650 °C

-30 bis +650 °C

k.A.

-10 °C bis +400 °C

-40 bis +330 °C

-10 bis 150 °C

-10 bis 150 °C

-40 bis +330 °C

-40 bis +1000 °C

-40 bis +1000° C

-20 bis +280 °C

-40 bis + 330 °C

20 ℃ bis + 300 ℃

-20 von 300 ° C

-20 bis +300 ℃

Stromversorgung

Akku

Batterien

Batterien

Batterien

Batterien

Akku

Batterien

Batterien

Batterien

Verwendet den Akku und das Display des Smartphones

Batterien oder Akku

Batterien

Batterien

Batterien

Batterien

Batterien

Batterien

Industriell

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Infrarot-Messung

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Messwert-Speicher

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Bluetooth zur Übertragung der Daten auf eine App

nein

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nein

nein

nein

nein

USB-Verbindungskabel zur Bildübertragung an PC

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

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ja

ja

ja

ja

ja

nein

ja

ja

Besonderheiten
  • Noch nie war die Thermografie so einfach!
  • Eine Aufgabe, die normalerweise eine Stunde dauert, kann nun in wenigen Minuten erledigt werden.
  • IR-OptiFlex-Fokussystem
  • Mit dem revolutionären, extrem robusten Fokussystem von Fluke lassen sich Probleme deutlich schneller lokalisieren
  • Das IR-OptiFlex-Fokussystem bietet beides in einer Kamera: komfortable, automatisierte Fokussierung und die Flexibilität der manuellen Scharfstellung!
  • Infrarotauflösung: 160 x 120 Pixel
  • Thermische Empfindlichkeit: < 100 mK
  • Schutzart: IP 54
  • Bildanzeige: 3,5" LCD mit 320 x 240 Pixel
  • Hot-/Cold-Spot-Erkennung
  • Infrarotauflösung 160 x 120 Pixel (mit testo SuperResolution-Technologie 320 x 240 Pixel)
  • Mit testo Thermography App (gratis) und integrierte Digitalkamera
  • Automatische Erkennung von Hot- und Cold-Spots
  • testo ScaleAssist für vergleichbare Wärmebilder bei der Thermografie von Gebäuden
  • testo ε-Assist für automatische Ermittlung des Emissionsgrades
  • 1 Lithium-Ionen Batterien erforderlich (enthalten).
  • Infrarotauflösung 320 x 240 Pixel (mit testo SuperResolution-Technologie 640 x 480 Pixel).
  • Thermische Empfindlichkeit 60 mK, integrierte Digitalkamera und Lasermarker.
  • Mit testo Thermography App (gratis).
  • Kabellose Messwertübertragung von Stromzange testo 770-3 und Feuchte-Messgerät testo 605i.
  • Die Inspektionskamera UniversalInspect von Bosch - voller Durchblick bei leichter Handhabung.
  • 2,31 Zoll Farbdisplay mit hoher 320 x 240 Pixel Bildschirmauflösung und 3-stufiger Zoom-Funktion.
  • Kleiner Kamerakopf von 8 mm, um auch in sehr kleine Räume vordringen zu können.
  • Einfache Bedienung und gute Handhabung dank ergonomischem Design.
  • Die Ergebnisse lassen sich einfach per Bild dokumentieren und auf dem Farbdisplay betrachten.
  • Identifiziert zuverlässig Schwachstellen.
  • Einfache Datenübertragung mithilfe des Micro USB Kabels und integriertem WIFI Hotspot als Verbindung zur Measuring Master App.
  • Das Thermogerät ermöglicht detaillierte Wärmebilder dank 160 x 120 Infrarot-Sensorauflösung.
  • Genaue Identifizierung des Zielpunktes dank visueller Kamera und Echtbildaufnahme.
  • 12 V, 1 x 1,5 Ah Akku
  • 320 x 240 Hochauflösender Temperatursensor
  • 76,800 Thermalpixel für optimale Bildschärfe und Empfindlichkeit
  • FF Fast Frame Technologie >15 Hz
  • LED-Blitzlicht 300 lm auf Knopfdruck verfügbar
  • Sichtfeld 32°Sucht in Sekundenschnelle einen weiten Bereich auf Bedrohungen ab
  • MSX-erweiterte Wärmebilder bieten erstaunliche Details, um Ihnen bei der Identifizierung von Problembereichen zu helfen.
  • Das leichte und schlanke Profil passt in jede Arbeitstasche.
  • Radiometrische Bildspeicherung erfolgt mit 4800 Pixeln.
  • Wifi-Verbindung sorgt für eine kabellose Bildübertragung.
  • Integrierte LED-Arbeitsleuchte mit Blitzlichtfunktion.
  • Das leichte und schlanke Profil passt in jede Arbeitstasche.
  • Integrierte LED-Arbeitsleuchte mit Blitzlichtfunktion.
  • MSX-erweiterte Wärmebilder bieten erstaunliche Einzelheiten.
  • Die FLIR Tools Software für die professionelle Berichterstattung ist im Lieferumfang enthalten.
  • Radiometrische Bildspeicherung erfolgt mit 4800 Pixeln.
  • Einfach anstecken und suchen - Benutzerfreundliches Taschenformat
  • Mechanische und elektrische Anlagen genau überprüfen - Schnelle Diagnose und Bewertung der Problemquelle
  • 320 x 240 Hochauflösender Temperatursensor
  • 76,800 Thermalpixel für optimale Bildschärfe und Empfindlichkeit
  • Sichtfeld 32°
  • Integrierte Kamera für unmittelbare Dokumentation von Messwerten ineinem Bild.
  • Konnektivität - Via Bluetooth können Messwerte direkt vor Ort auf einSmartphone übertragen und dann per Mail versandt werden.
  • Schnell akklimatisierender Sensor für exakte Messungen vonRaumtemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit.
  • Einfache Benutzeroberfläche für intuitive Bedienung.
  • Dual power source: Betrieb sowohl mit 10,8 V-LI Akku, als auch mit Standard-Alkalinebatterien möglich.
  • Der Thermodetektor GIS 1000 C von Bosch Professional mit einem Messbereich von -40° C bis +1000° C
  • Bequeme Übertragung der Daten auf die App dank Bluetooth-Funktion.
  • Integrierte Kamera für unmittelbare Dokumentation von Messwerten in einem Bild.
  • Schnell akklimatisierender Sensor für exakte Messungen von Raumtemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit.
  • Batterien Adapter.
  • Infrarotauflösung 160 x 120 Pixel
  • Mit testo SuperResolution-Technologie 320 x 240 Pixel
  • Automatische Erkennung von Hot- und Cold-Spots
  • Thermische Empfindlichkeit 120 mK
  • Robuster Gerätekoffer im Lieferumfang enthalten
  • Kompakt
  • Im Taschenformat
  • Passt in jede Tasche
  • Messbereich: -40 + 330 °C
  • Gute Preis-Leistung.
  • 6,1 cm full-angle hochauflösende Farbe Bildschirm.
  • Visuelle Bild und Infrarot Wärme Karte Fusion.
  • Bild Auflösung von 300.000 Pixel.
  • Hoher und niedriger Temperatur automatische Capture Funktion.
  • Integrierte Mini-SD-Karte.
  • Mit FLIR Innovative Lepton IR-Imaging-Engine.
  • Intuitive ohne spezielle Ausbildung für den Betrieb erforderlich ist, und mit einem sicheren 24: 1 Punktgrößenverhältnis für sicherer Distanzmessung.
  • Einfaches Speichern von Bildern und Daten auf der mitgelieferten 8 GB Micro SD-Karte für die Dokumentation.
  • Laden Sie Fotos schnell über USB mit mitgelieferten Kabel oder von einem Wechsel Micro-SD.
  • Kompakt und langlebig, einfach in einem überfüllten Werkzeugtasche verstauen, und um 2 Jahre Produktgarantie abgedeckt und 10 Jahre Wärmebilddetektor.
  • 4 GB Micro SD-Karte.
  • Einfach zu bedienen, Daumen-drücken-Navigation, einfache und intuitive Benutzeroberfläche; abnehmbarer Handschlaufe.
  • Schwerpunktbalance-Design zur Verringerung der langfristigen Ermüdungserscheinungen.
  • Einfach zu speichern.
  • Einstellbare Emissionsgrad- und Reflexions-Hintergrundkompensation und optionale Palette.
Verarbeitungsqualität
Komfort
Materialbeschaffenheit
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Was ist eine Wärmebildkamera?

Jedes Objekt und jeder Körper hat eine bestimmte Temperatur und sendet diese als Wärmestrahlung aus. Sie wird durch den Emissionsgrad gemessen, der im Idealfall 1,0 ist. Dabei würde es sich jedoch lediglich um einen schwarzen Körper handelt, der keinerlei Licht reflektiert, wobei reale Körper und Oberflächen durch ihre Wärmebildung stark davon abweichen. Diese Abweichung kann über die Thermografie gemessen und erfasst werden.

Perfect-Prime IR0002 Infrarood (IR) Thermaal Beeld & Zichtbare Lichtcamera met IR Resolutie 3600 Pixels & Temperatuurbereik van -20~300°C, 6Hz Refresh RateBei ansteigender Temperatur verschiebt sich das Spektrum und verändert die Wellenlängen des Lichts. Objekte haben eine andere Temperatur als die Umgebung. Eine Wärmebildkamera ist dazu gedacht, die Infrarotstrahlung zu erfassen und arbeitet mit einem eingeschränkten Wellenlängenbereich, damit die weiter entfernten Objekte nicht ungünstig verfälscht werden.

Die Wärmebildkamera erlaubt die direkte Darstellung des Bilds, ähnelt dabei einer herkömmlichen Kamera, wobei sie darüber hinaus in der Lage ist, die Infrarotstrahlung zu erfassen, die in einem Wellenbereich zwischen 0,7 µm bis 1000 µm liegt. Meistens sind die Modelle jedoch auch in der Lage, ein reales und natürliches Bild zu machen. Sie gestatten daher die Bilderfassung der Infrarotstrahlung und das normale Bild für das Sichtbarmachen aller Strukturen. Das erleichtert die Orientierung, z. B. bei der Messung von Rissen und Schäden in einem Mauerwerk.

Emissionswellenlängen haben typische Werte und liegen in einem bestimmten Spektralbereich. Dieser eignet sich für die Messung und bildliche Darstellung einer Wärmebildkamera. Bei nah erfassten Objekten stört nicht einmal künstliches Licht oder Sonneneinstrahlung. Vergrößert sich die Distanz, kann der Messwert durch die Eigenstrahlung der Luft verändert werden.

Wärmebildkameras kommen trotzdem vielseitig zum Einsatz. Sie bieten gegenüber einem Pyrometer, das als Infrarotthermometer nur eine einzige Temperatur anzeigen kann, einen größeren Bereich der Temperaturerfassung.

Einige Modelle erreichen sogar eine hohe Auflösung bis zu 320.000 Messstellen pro erfasstes Bild. Die Wärmebildkamera ist daher eines der effizienteren Werkzeuge für die Ermittlung der Wärmestrahlung.

Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Technik und Funktion

Testo Wärmebildkamera 865 - Einschalten, draufhalten, mehr wissen, 1 Stück, 0560 8650Die Wärmebildkamera liefert ein Bild in Falschfarben. Das echte Objekt wird verschiedenfarbig dargestellt und in seinen Wärmequellen ausgeleuchtet. Der Aufbau der Kamera ähnelt dem einer normalen Kamera, lediglich die verbauten Sensoren machen den Unterschied und die Funktionsweise aus.

Eine Wärmebildkamera kann dabei sowohl ein Foto als auch ein Video der erfassten Objekte machen. Die Bilder, die erzeugt werden, liegen dabei zunächst als einfache Intensitätsinformation der Infrarotstrahlung vor, die dann von einer Wärmebildkamera in Graustufen dargestellt wird.

Da das menschliche Auge jedoch Schwierigkeiten hat, feine Grauabstufungen tatsächlich zu unterschieden, gestattet die erweiterte Technik die Darstellung der Graustufen in Falschfarben. Dadurch ist auch das menschliche Auge in der Lage, die angezeigte Farbe zu deuten und das Wärmebild klar zu definieren.

Im Vergleich mit einer herkömmlichen Kamera ist die Auflösung bei Wärmebildkameras beträchtlich geringer, sollte bei guten Modellen dann in höchster Form ausgesucht werden.

Meistens liegt die Auflösung bei Wärmebildkameras bei lediglich 160 x 120 Pixeln, auf höchstem Niveau dann bei etwa 384 x 288 Pixeln. Nur, wenn das Modell mit „Micro Scanning“ ausgestattet ist, kann auch eine Auflösung von 1.280 x 960 Pixeln erreicht werden. Das Zusammenspiel der eingesetzten Objekte und des Gesichtsfeld bestimmt die Auflösung.

Sunray Wärmebild-IR-Pyrometer Kamera Wärmebildkamera Messgenauigkeit Temperatur Thermodetektor mit Batterien

Die Wärmekamera verfügt ebenfalls über ein Objekt mit Linse, um das Bild auf einen Bildsensor zu projizieren. Sie erlauben über ihre Technik eine genauere Temperaturmessung als herkömmliche Sensoren, gerade auch, wenn es sich um bewegliche Objekte handelt.

Auch der Einsatz bei gefährlichen Situationen ist möglich, z. B. für die Messung einer Hochspannungsleitung, wo die Kamera ein berührungsloses Erfassen gestattet, das auch zwingend erforderlich ist. Normale Messgeräte würden hier schlichtweg versagen, da die Temperaturen zu hoch sind.

Eine Wärmebildkamera zeigt das Bild mit den Temperaturunterschieden der Umgebung und der Objekte an. Gegenüber Infrarotpyrometern wird das gesamte Wärmebild wiedergegeben, statt nur ein Mittelwert ermittelt.

Hochwertige Modelle haben ein breites Sichtfeld für das Einfangen der Größe und der Entfernung eines Objekts, eine spektrale Empfindlichkeit, die die Übertragung durch Oberflächen oder atmosphärische Störungen ausgleicht, einen guten Temperaturbereich, eine schnelle Reaktionszeit und günstige Signalverarbeitungsoptionen.

Es handelt sich ausschließlich um digitale Modelle, die in der Lage sind, elektrische Signale umzuwandeln, wobei die Sensoren aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Art der Materialien hängt dabei auch von der Art der Strahlung und von dem Wellenlängenbereich ab.

Die Unterscheidung der verwendeten Detektoren in einer Wärmebildkamera

Gekühlte Detektoren

Professionelle und sehr teure Wärmebildkameras arbeiten mit gekühlten Infrarotdetektoren und bestehen häufig aus speziellen Halbleiter-Materialien. Diese funktionieren durch den inneren Fotoeffekt und bestehen aus einem Array aus mehreren Fotoempfängern.

Die Detektoren sitzen in einem vakuumversiegelten Gehäuse und werden dort durch Peletierelemente gekühlt, wobei eine typische Arbeitstemperatur erzielt wird. Dadurch sind die Detektoren viel kälter als das erfasste Objekt und die thermische Empfindlichkeit höher.

Bei einem Ausfall der Detektorkühlung ist das gesamte System lahmgelegt. Dagegen bieten solche teuren Modelle ein fast unverfälschtes Messergebnis bei ihrer vollen Funktion. Sie haben eine herausragende Bildqualität im Vergleich mit ungekühlten Systemen.

Ungekühlte Detektoren

Modelle mit ungekühlten Detektoren verfügen über Infrarotsensoren, die durch Peletierelemente oder thermoelektrische Kühler in der Temperatur konstant gehalten werden. Das verringert die Signalübertragung und gestattet eine genaue Messung nur bei guter Umgebungstemperatur und geringer Distanz.

Der Detektor wird durch Infrarotstrahlung aufgeheizt und ändert so die Spannung, die Stromstärke und den Widerstand. Die Änderung wird gemessen, der Wert mit der Betriebstemperatur verglichen, woraus sich die aufgenommene Strahlungsmenge ergibt. Mit dem Abgleich durch den Emissionsfaktor kann der Messwert errechnet werden.

Die Wärmebildkameras mit ungekühlten Detektoren sind günstiger im Handel erhältlich, da auch die Thermografiesysteme kleiner ausfallen. Das Ergebnis ist dann allerdings auch weniger genau. Die meisten Wärmebildkameras für den Privatzweck arbeiten mit einer mittleren Infrarotstrahlung.

Vorteile & Anwendungsbereiche einer Wärmebildkamera

KKmoon Professionelle Wärmebildkamera Tragbare Infrarot-Thermometer testEine Wärmebildkamera ist im Vergleich und Test vielseitig einsetzbar und gestattet nicht nur im Bauwesen, beim Militär, im Outdoor-Bereich und bei der Jagd eine umfangreiche Anwendung, sondern auch im normalen Hausgebrauch. Früher wurde sie ausschließlich nur für militärische Zwecke genutzt und während des Korea-Krieges entwickelt.

Mittlerweile stehen neue Technologien und Erweiterungen zur Verfügung, so dass sich auch das Einsatzgebiet erheblich ausdehnt. Die Linsen und Objekte sind verbessert, die Software für die Analyse und Berichtserstellung zeigt sich erweitert.

Verwendet werden im zivilen Bereich größtenteils Modelle mit ungekühlten Detektoren, darunter stationäre Modelle oder praktische mobile Handgeräte, die eine Temperatur zwischen -20 und +900 Grad Celsius abdecken. Dazu können verschiedene Objekte verwendet werden, die sich im Öffnungswinkel unterscheiden. Viele Geräte verfügen über einen USB- oder Bluetooth-Port, um die Daten direkt zu übertragen.

Dazu haben Wärmebildkameras auch eine Speicherkarte, auf der die Daten zwischengelagert werden. Das macht die Modelle sogar für Künstler und Fotografen interessant, da das Wärmebild ein spannendes Ausdrucksmedium sein kann. Die Infrarotfotografie findet mehr und mehr Anklang und nutzt die Lichtwellenlängen der Objekte aus, die etwas länger als das sichtbare Licht sind.

Weiterhin kann z. B. mit einer Wärmebildkamera sehr gut erkannt werden, wo sich das eigene Haustier aufgehalten oder vorher befunden hat. Die Restwärme der besuchten Möbel oder der Couch ist sichtbar. Ebenso lässt sich in einem Raum erkennen, ob sich jemand vorher dort aufgehalten hat, z. B. auf dem Stuhl vor einem Schreibtisch. Natürlich lässt sich nur erkennen, dass jemand den Raum betreten hat, nicht wer es war.

Reibung erzeugt Wärme. Daher lassen sich mit einer Wärmebildkamera auch Bremsspuren erkennen, z. B. von Autos und Rädern bei einem Unfall, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind.

KKmoon Professionelle Wärmebildkamera Tragbare Infrarot-ThermometerGenauso kann in einem Haus ausgemacht werden, welche Geräte mehr Strom verbrauchen. Viele Geräte benötigen viel elektrische Energie, selbst dann, wenn sie nicht im Betrieb sind. Der Verbrauch ist mit dem ohmschen Verlust verbunden, daher sind die Objekte dann warm und können mit der Wärmebildkamera ausgemacht werden.

So kann auch leicht die Gefahr einer Überhitzung vermieden werden. Ausgemacht werden können Geräte, die selbst im Standby-Betrieb weiterhin Strom verbrauchen, z. B. ein Computer oder Receiver.

Ansonsten werden Wärmekameras bei der Feuerwehr eingesetzt, um z. B. Personen in einem verrauchten Gebäude auszuspüren oder Glutnester zu entdecken. Im Bereich der Industrie gilt die Wärmebildkamera als guter Werkstoffprüfer.

Bei der Jagd lässt sich durch eine Wärmebildkamera Wild erspähen und leichter auffinden. Sehr gut ist auch, dass über die Wärmebildkamera Personen schnell ausgemacht werden können.

In der Medizin kommt die Wärmebildkamera bei der Untersuchung von Entzündungen oder Durchblutungsstörungen zum Einsatz. Im Bauwesen werden mit der Kamera Rohstoffe und Materialien geprüft, z. B. um Wärmelecks, Temperaturdifferenzen oder Rohrschäden zu entdecken.

Welche Arten von Wärmebildkameras gibt es?

Im Bereich der Nachtsichttechnik hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Während über eine lange Zeit Optiken mit Restlichtverstärker verwendet wurden, erobern nun Wärmebildkameras den Markt. Sie arbeiten effizienter und präziser und sind auch einfacher zu bedienen.

Günstigere Modelle detektieren langwelliges Infrarotlicht im mittleren Infrarotbereich mit ungekühlter Wärmebildoptik. Sie nutzen die Wärmestrahlung der Objekte für die Messung und liefern über den Wärmbilddetektor ein sichtbares Bild. Die Helligkeit des Bildes und abgestrahlten Infrarotlichts hängt dabei stark von der Temperatur ab.

KKmoon Professionelle Wärmebildkamera Tragbare Infrarot-Thermometer im testEntscheidende Qualitätsmerkmale für eine Wärmebildkamera sind die Anzahl der Detektorzellen und Pixel, der Detektorzellengröße und Empfindlichkeit, die Bildwiederholungsfrequenz, der Objektivdurchmesser, die optische Vergütung der Linse und die dazugehörige Software für die Bildoptimierung.

Die Linsen der Wärmebildkamera bestehen nicht aus Glas, sondern aus Kristallen. Glas ist nicht dazu geeignet, die langwelligen Infrarotstrahlen hindurchzulassen.

Kristalle dagegen, wie Zinksulfit, Germanium, Zinkselenit oder verschiedene Chalkogenide dienen bei ungekühlten Detektoren für die Erfassung der Messdaten. Herkömmliche optische Linsen ermöglichen keine Nachtsicht oder Infrarotbilddarstellung.

Wärmekameras gibt es als verschiedene Modelle, die sich dann durch ihren Aufbau und die verwendete Technologie auch stark im Preis unterscheiden. Eine Auflistung kann dabei nur grob gemacht werden und richtet sich nach der Art des Modells.

Tragbare und mobile Wärmebildkameras

Die einfachste Form einer Wärmebildkamera sind mobile Modelle, die keine zusätzliche Hardware, kein Stativ und kein Smartphone benötigen. Sie kommen genau dort zum Einsatz, wo sie benötigt werden, können schnell in Betrieb genommen werden und laufen durch Batterien oder einen Akku.

Tragbare Wärmebildkameras sind handlich gebaut und ergonomisch geformt. Sie haben ein Display für die Darstellung eines Wärmebilds und sind auch in der Lage, ein reales Bild festzuhalten und abzubilden.

KKmoon Mini LCD Digital Handheld WärmebildkameraMeistens kann die Wärmebildkamera über den Monitor auch bedient werden, z. B. um das Menü für die Einstellungen aufzurufen.

Die Auswertung ist dann allerdings nicht an der Kamera selbst möglich, sondern kann über die entsprechende Software nur am Computer erfolgen. Dafür besitzen die Modelle meistens einen USB-Anschluss, eine Speicherkarte oder die modernen Ausführungen von WiFi, WLAN oder Bluetooth.

Tragbare Wärmebildkameras können einer kleinen und kompakten Digitalkamera ähneln, aber auch sehr groß und aufwendig gearbeitet sein.

Es gibt Modelle, die einen sehr großen Temperaturbereich abdecken, dabei in der Lage sind, die Aufnahmeszene automatisch auszuwählen und zu verbessern. Sie bieten die Speicherung von Bildern und zusätzlicher Daten, die für die Auswertung und Analyse von Bedeutung sind. Das kann neben Wärme- und Sichtbildern auch Sprachaufnahmen und Kommentare umfassen.

Meistens steht eine große Farbplatte zur Verfügung, die gewechselt werden kann. Die Darstellung erfolgt dann in Falschfarben mit buntem Farbspektrum, in Graustufen oder in der Sepia- oder Bernsteinausführung, je nachdem, welche besser für die Datenanalyse geeignet ist.

Dadurch lassen sich Anomalien oder Schäden besser erkennen. Manche Modelle haben einen Farbalarm, um Bereiche zu kennzeichnen, die außerhalb der messbaren Temperatur liegen und für eine Fehlerauswertung markiert werden.

Profimodelle in großer Ausführung sind dennoch handlich und durch ihre hochwertige Qualität und Technologie auch für Materialien geeignet, die sich nur schwer messen und bestimmen lassen. Das betrifft Oberflächen von Objekten mit einem geringen Emissionsgrad, wozu u. a. glänzende und reflektierende Metalle gehören.

Die Wärmebildkamera erlaubt dann über Einstellmöglichkeiten den Parameter anzupassen, was die Messgenauigkeit erhöht. Über einen anderen Marker können Punkte festgelegt werden, um gleiche Temperaturen desselben Bildes an verschiedenen Stellen zu vergleichen.

Fest installierte Kameras

Fest installierbare Wärmebildkameras dienen meistens der Erforschung, Messung oder Überwachung im professionellen Bereich. Sie werden entweder montiert oder auf einem Stativ aufgebaut, kommen bei industriellen Prozessen, Naturbeobachtungen, beim Sicherheitsdienst, in der Medizin oder in der Forschung und Entwicklung zum Einsatz. Die Auflösung kann dabei etwas höher ausfallen, ebenso gut ist die thermische Empfindlichkeit.

Die Modelle werden an einer bestimmten Stelle fest aufgebaut und liefern dann sehr exakte Ergebnisse.

Wärmekameras für Android-Geräte

Wärmebildkameras dieser Art sind kompakte Module, die über die Ladebuchse oder das USB-Kabel mit dem Smartphone oder Tablet verbunden werden. Sie gestatten die Sicht in völliger Dunkelheit oder das Aufspüren von Problemen rund um das Haus.

Die Kameras werden mit einer kostenlosen App bedient und genutzt, worüber die automatische Berichterstattung, die gesamte Objektmessung und Aufnahmen in Realzeit möglich sind. Erkannt werden können durch die Technologie der Modelle alle Temperaturunterschiede.

Auch ist es möglich, Objekte aus größerer und sicherer Entfernung zu erfassen. Gegenüber normalen Wärmebildkameras bieten Android-Modelle einen großen Thermosensor und Spektralbereich mit einer thermischen Auflösung von etwa 80 x 60 Pixeln und einer visuellen Auflösung von 1.440 x 1.080 Pixeln.

Pyrometer

Eine andere Methode der Infrarotmessung kann über ein Pyrometer erfolgen, wobei die modernen Geräte über einen innovativen Wärmebildsensor verfügen, der ebenfalls das Bild in Falschfarben zuverlässig darstellt.

Diese Modelle sind handgeführt, haben meistens eine Auflösung von 80 x 60 Pixeln und eine Ansprechzeit von 150 mK. Sie sin sehr einfach zu bedienen, werden nur auf das Objekt gerichtet und stellen das Bild dann im vergrößerten Verhältnis von Entfernung zum Messfleck dar.

Ein Pyrometer erlaubt die kontaktlose Messung der Temperatur von Körpern und Objekten. Es gibt Geräte, die nur die Temperatur messen können, und Modelle, die eine bildliche Darstellung gestatten. Meistens ist die Auflösung solcher Geräte jedoch sehr gering und eher ungenau.

Pyrometer mit Thermodetektor erlauben eine bequeme Übertragung der Daten, eine Auswertung der Messdaten und die Erfassung von Raumtemperaturen und der relativen Luftfeuchtigkeit. Sie besitzen einen schnell akklimatisierenden Sensor und werden über einen Akku oder eine Batterie mit Energie versorgt, so dass der mobile Einsatz gut im Test möglich ist.

Wärmebildkameras im Taschenformat

Die Wärmebildkamera im Taschenformat ist wesentlich leichter und kompakter, wird im Grunde wie eine herkömmliche Digitalkamera verwendet und passt dann auch in eine Arbeitstasche. Die Modelle sind robust gebaut, stoßunempfindlich und kälte- und feuchtigkeitsresistent. Sie verfügen über eine integrierte LED-Arbeitsleuchte mit Blitzlichtfunktion, haben eine MSX-Technologie für erweiterte Wärmebilder, so dass auch detailgenaue Einzelheiten erkannt und identifiziert werden können. Meistens ist eine Nachanalyse mit einer dazugehörigen Software möglich.

Die Modelle haben eine Echtzeit-Bildoptimierung und hohe Empfindlichkeit, können leicht transportiert werden und über einen Tragegurt die Anwendung vereinfachen. Das macht sie besonders schnell einsatzbereit, um ein Wärmemuster aufzuspüren oder nachzuweisen. Die meisten Wärmebildkameras im Taschenformat haben Bluetooth und WiFi.

Wechselobjekte für die Wärmebildkamera

Im Angebot der verschiedenen Wärmebildkameras gibt es auch Modelle, die einen Wechsel des Objektivs gestatten und Wechselobjektivkameras genannt werden. Dadurch wird die Anwendungsvielseitigkeit gesteigert und der Untersuchungsbereich ausgedehnt. Es gibt bei den Modellen Auswahlmöglichkeiten zwischen Standard, Weitwinkel, Makro und Tele. Das Objektiv kann abgenommen und ausgetauscht werden. Die Modelle sind allerdings auch preislich etwas kostenaufwendiger.

Nachtsichtgerät

Nachtsichtgeräte sind etwas einfacher aufgebaut und meistens dann auch reine Einsteigermodelle. Sie besitzen ein robustes Gehäuse und einen eingebauten Monitor für die Bilddarstellung. Sie eignen sich für die Beobachtung bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei völliger Dunkelheit. Das Bild wird über einen eingebbauten Infrarotstrahler verbessert, wodurch sich auch die Reichweite erhöht.

Dazu bieten viele Modelle eine Foto- und Video-Aufnahmefunktion, können die Daten dann über eine Speicherkarte festhalten. Die Bilddarstellung ist nicht besonders klar und scharf, hängt dabei auch von der Distanz zum Objekt ab. Das Bild kann dabei leicht verwackelt oder mit größerem Rauschen erfolgen.

So wird die Wärmebildkamera ausführlich getestet und bewertet:

Testo Wärmebildkamera 872 - Smarte Thermografie mit höchster Bildqualität, 1 Stück, 0560 8721Eine Wärmebildkamera ist mittlerweile auch für den privaten Gebrauch erschwinglich und sollte dann entsprechend nach der Einsatzmöglichkeit und Qualität des Modells ausgesucht werden. Daneben gibt es Modelle für den professionellen Bereich, die eine direkte Auswertung verschiedener Modelle notwendig macht.

Hilfreich vor der Anschaffung eines Einsteiger- oder Profigeräts ist ein ausführlicher Vergleich der Modelle. Auch das Hinzuziehen von Testberichten schadet für eine eigene Recherche nicht. Nur über diese kann vorab festgestellt werden, für welche Anwendungen das Modell geeignet ist und welche Qualifikationsstufe erreicht wird. Die wichtigsten Wärmebildkameras von verschiedenen Herstellern werden ausführlich getestet und in ihren Vor- und Nachteilen aufgelistet.

Dabei werden im Test sowohl das einzelne Modelle genau untersucht als auch die Kameras in ihren Eigenschaften einander gegenübergestellt. Das betrifft neben der Bauweise, dem Design, dem Objekt, den Funktionen, der Ausstattung und der Handhabung auch ganz spezielle Bereiche, die hier übersichtlich zusammenfasst sind:

Fokussierung

Eine präzise Fokussierung ist auch bei Wärmebildkameras von Bedeutung und gestattet die Schärfe und Deutlichkeit eines Bildes, was gerade in der Darstellung von Falschfarben wichtig ist. Die gute Fokussierung macht den Unterschied zwischen dem Erkennen und Übersehen eines Problems. Ist das Bild nicht gut fokussiert, wird es unscharf, so dass auch die Temperaturmessung fehlerhaft erfolgt.

Selbst wenn das Bild richtig und gut aussieht, können sich Fehler einschleichen und die Wirklichkeit abweichend dargestellt sein. Daher wird die Fokussierung im Test untersucht, damit die Wärmebilder scharf wiedergegeben sind. Gegenüber herkömmlichen Kameras kann im Vergleich keine Bildnachbearbeitung über die Software erfolgen.

Brennweite

Günstig wirkt sich im Test ein Modell aus, das über eine feste Brennweite und einen damit festen Fokus verfügt. Die Wärmebildkameras sind in der Lage, das Bild anzuvisieren und abzudrücken, wobei eine nur geringe Auflösung notwendig ist. Das ist für die Messung von Objekten sinnvoll, die nicht weit entfernt sind.

Scharstellung

Die Wärmebildkamera ist in der Lage, das Bild automatisch scharfzustellen, kann aber auch manuell bedient werden, so dass die Messobjekte etwas präziser fokussiert werden können. Außerdem wird auch ein detailgenaueres und schärferes Bild erreicht, wenn sich das Objekt in größerer Distanz befindet. Erfahrene Thermografen arbeiten immer mit der Möglichkeit einer manuellen Scharstellung, wobei der Zeitaufwand dann etwas höher ist.

Autofokus

Für Einsteiger in die Materie genügt auch die Verwendung eines Autofokus, was im Test und Vergleich die Anwendung erleichtert und Zeit spart. Je nach Art des Autofokus können trotzdem manuelle Einstellungen dazukommen. Das ist dann sinnvoll, wenn im Sichtfeld mehrere Messobjekte vorhanden sind. Durch einen lasergestützten Autofokus wiederum kann das Messobjekt ganz genau fokussiert werden, wobei sich die Algorithmen automatisch auf ein einziges Bild konzentrieren. Das Objekt wird im Test dann scharf dargestellt, unabhängig davon, wie weit es entfernt ist.

Bildaufnahme

Kriterien für die Bildaufnahme werden im Test in Verbindung mit dem Sichtfeld gemacht. Gut sind Modelle, die mehrere Bilder gleichzeitig aufnehmen und darstellen können, so dass Objekte in der Nähe und in der Ferne festgehalten werden können, wobei die Wärmebildkamera spezielle Algorithmen verwendet, die alle Daten zu einem Bild zusammenfügen.

All diese Testkriterien sorgen für eine sehr genaue thermografische Messung und Inspektion. Dazu kommen im Vergleich auch elektrische Spezifikationen hinzu, z. B. die Art des Detektors, die Detektorauflösung in Pixeln und die räumliche Auflösung in Hinblick auf Fläche und Gesichtsfeld. Die Detektorauflösung muss hoch sein, die räumliche Auflösung gering. Nur so werden die Details besser dargestellt und erhöht sich die Bildqualität.

Worauf muss ich beim Kauf einer Wärmebildkamera achten?

Die Wärmebildkamera kann relativ genau nach dem Einsatz und Zweck ausgesucht werden, für den sie verwendet werden soll. Die Modelle haben Sensoren, die sehr empfindlich sind, so dass ein robustes Gehäuse schon einmal entscheidend für den Kauf ist, wobei allgemein Stöße, Feuchtigkeit oder extreme Temperaturen bei der Nutzung vermieden werden sollten.

Gehäuse und Aufbau

Es gibt verschiedene Modelle, vom stationären bis zum tragbaren Gerät, so dass die Kriterien für den Kauf einer Wärmebildkamera davon abhängen, wie häufig und wo sie zum Einsatz kommt.

Wärmebildkameras gibt es auch für den Einsatz bei einer Alarmanlage, wobei diese dann mit Bewegungsmeldern kombiniert werden können.

Tragbare Modelle sind handgeführte Wärmebildkameras für verschiedene Anwendungsbereiche, darunter Klimatechnik, Industrie, Bauwesen, Gebäudeinspektion, Elektrotechnik, Wärmedämmung oder Energieeffizienzprüfung. Modelle, die fest installiert werden oder auf einem Stativ montiert sind, dienen einer Verwendung, die dauerhaft an derselben Position stattfindet.

Detektorauflösung und Bildqualität

Sinnvoll für den vielseitigen Einsatz einer Wärmebildkamera sind Modelle, die über eine hohe Detektorauflösung und damit verbundene Bildqualität verfügen. Die meisten Modelle sind mit deutlich weniger Bildpunkten ausgestattet, als sie z. B. Digitalkameras für das sichtbare Licht mitbringen. Auch bei der Wärmebildkamera sollte die Auflösung hoch sein, damit Entfernungen kein Problem darstellen und auch kleinere Ziele erfasst werden. Die Wärmebilder werden so schärfer und genauer gespeichert, so dass auch die Messergebnisse präziser und verlässlicher erfolgen.

Temperaturbereich

Für den Kauf einer guten Wärmekamera sind auch die thermische Empfindlichkeit und der Temperaturbereich von Bedeutung. Der Temperaturbereich zeigt die niedrigste und die höchste Temperatur an, die eine Wärmebildkamera in der Lage ist zu messen. Typisch ist der Bereich zwischen -20 und +2000 Grad Celsius.

Nützliche Funktionen

Die Anwendungsmöglichkeiten bei einer modernen Wärmebildkamera sind vielseitig. Darunter fällt eine Kontrastoptimierung als besondere Funktion, die noch vor wenigen Jahren lediglich für den militärischen Zweck vorbehalten war.

Die Wärmebildkamera kann durch die Funktion die Einstellung von Kontrast und Helligkeit automatisch regulieren, um alle Details im Wärmebild besser und deutlicher zu erzeugen.

Im Test und Vergleich hat sich auch die Bild-im-Bild-Funktion vieler Modelle als sinnvoll erwiesen. Durch diese Funktion kann ein reales Bild erzeugt werden, während gleichzeitig ein größenverändertes und bewegliches zweites Wärmebild kreiert wird.

Das ist bei der Baudiagnose hilfreich, wenn der Problembereich in einem Gebäude angezeigt werden muss. So kann das reale Bild und das Wärmebild verglichen und die Stelle besser erkannt werden.

Moderne Modelle gestatten eine drahtlose Übertragung und sind entsprechend mit Bluetooth oder WiFi ausgerüstet. Dadurch können alle wichtigen Diagnosedaten und Messungen schnell und unkompliziert übertragen und genutzt werden, darunter Strom, Spannung, Feuchtigkeit oder Widerstand. Die Messdaten dienen der Analyse und werden automatisch zu den jeweiligen Wärmebildern hinzugefügt. Dazu können Daten auch schnell über Email verschickt werden.

Software

Die Software ist bei vielen Modellen in der Lage, eine breite Palette an Anwendungen umzusetzen, darunter punktuelle Messungen oder benutzerdefinierte Kalibrierungen.

Wie für die meisten Kameras gibt es auch für Wärmebildkameras verschiedene Hersteller-Softwares, die eine Verarbeitung der Bilder und Daten erleichtert. Unkompliziert ist z. B. die „Reporter-Software“ des Herstellers „FLIR“. Sie ist unkompliziert in der Anwendung und erlaubt das Erstellen von Berichten und Speicherdaten. Auch die Bild-im-Bild-Funktion wird mit der Software in ihrem ganzen Potential genutzt.

Kurzinformation zu den führenden 5 Herstellern

  • Fluke
  • Testo
  • SEEK
  • Pulsar
  • Infra Tec

Fluke

Hervorragende Wärmebildkameras gibt es auch von der Marke “Fluke”. Dabei handelt es sich um ein gleichnamiges Unternehmen aus den USA, das seinen Sitz in Everett in Washington hat. Die Gründung erfolgte 1948 durch John Fluke. Vermarktet werden Messgeräte und Wärmebildkameras als spezielle Werkstoffe zur präzisen Überprüfung von Objekten und Rohstoffen. Die Herstellung erfolgt in Amerika, in Europa und in Asien. Bekannt wurde „Fluke“ 1977 durch die Entwicklung eines Multimeters mit Flüssigkeitsanzeige.

Testo

Eines der wichtigsten weltweit agierenden Unternehmen in der Vermarktung hochwertiger Wärmekameras ist „Testo“, ein deutscher Hersteller mit Sitz in Lenzkirch, der bekannt durch seine portablen und einzigartigen Messgeräte geworden ist. „Testo“ wurde 1957 gegründet und unterhält 32 Tochterunternehmen in China, Korea, Amerika, Frankreich, Spanien, Italien und Australien. Angeboten wird ein breites Sortiment an Messgeräten für die Klima-, Kälte- und Umwelttechnik, für verschiedene Industrieanwendungen und die Abgasanalyse. Viele Wärmebildkameras sind Modelle, die auch über mobile Android-Geräte bedient werden können.

SEEK

Das Unternehmen “SEEK thermal” bietet verschiedene Wärmebildkameras an, die hauptsächlich auch mit mobilen Geräten kompatibel sind und das Handy zur Kamera umfunktionieren, um präzisere Messungen der Infrarotstrahlung zu gestatten.

Es gibt Modelle für Android und iPhone, sowohl Standardkameras als auch das passende Zubehör. Die Entwicklung der Modelle erfolgt als Kernplattform für Verbraucher und für kommerzielle Anwendungen. Gegründet wurde „SEEK“ von Branchenführern, die über 40 Jahre mit der Weiterentwicklung professioneller und militärischer Geräte mit Wärmetechnologie beschäftigt waren und eine Reihe neuer Wärmebildkameras entwickeln konnten.

Pulsar

Die Marke und das Unternehmen “Pulsar” ist im Bereich der Wärmebildoptik bekannt und ein geschätzter Hersteller mit hochwertiger Technik. Die Modelle besitzen ein robust und hochwertig verarbeitetes Gehäuse und praktische Anwendungsmöglichkeiten. Es gibt ein breites Sortiment verschiedener hochwertiger Wärmebildkameras mit bestimmter Reichweite, Auflösung und Bildfrequenz, dabei auch die teuren Profimodelle.

„Pulsar“ vertreibt die Geräte seit 1994 und liefert auch das passende Zubehör. Die meisten Kameras sind energieeffizient, klein und robust gebaut, eignen sich für den privaten Zweck und die Datenanalyse im wissenschaftlichen Bereich.

Infra Tec

Das Unternehmen “Infra Tec” hat verschiedene hochwertige Wärmebildkameras im Angebot, die auch universell eingesetzt werden können. Dazu gibt es stationäre und mobile Profimodelle und mehrere Serien, die Modelle mit bestimmten Anforderungen bieten. Angeboten werden Wärmebildkameras, die auch höheren Ansprüchen genügen und ein entsprechend hohes thermisches Auflöseverfahren bieten, um auch für Studien und Testvergleiche auswertbare Ergebnisse zu liefern.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich die Wärmebildkamera am Besten?

Der Kauf einer Wärmebildkamera ist im Handel und im Internet möglich, wobei die Onlinebestellung häufig etwas kostengünstiger ausfällt. Das liegt an der Vielseitigkeit der Angebote und an der hohen Nachfrage.

Im Handel steht meistens nur eine sehr spezielle Auswahl an Markenmodellen zur Verfügung. Ein Test ist bei einer Wärmebildkamera eher nicht möglich, lediglich die ausführliche Kundenberatung durch den Verkäufer.

Dagegen gestattet der Internetkauf einen guten Überblick über die technischen Daten, die von den Anbietern der Wärmebildkamera ausführlich aufgelistet werden. Die Bestellung ist bequemer und mit den üblichen Rückgaberechts- und Garantieansprüchen verbunden. Dazu informieren Kundenmeinungen über die Verwendung der Modelle in Praxistest.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Thermografie

Die Thermografie ist für die Wärmebildkamera entscheidend und bestimmt die gesamte Messung. Sie ist das Verfahren für die Anzeige der Oberflächentemperatur von Körpern und Objekten als Bild. Die Wärmebildkamera wandelt Infrarotstrahlung, die das menschliche Auge nicht erfassen kann, in elektrische Signale um und erzeugt ein Falschfarbenbild, über das warme und kalte Quellen ausgelesen werden können.

Die Wärmestrahlung wurde von Wilhelm Herschel, einem Musiker und Astronomen 1800 entdeckt. Dieser benutzte ein Prisma und lenkte so das Sonnenlicht, um den Bereich des sichtbaren Spektrums als roter Punkt mit dem Thermometer zu untersuchen. Die Temperatur zeigte sich als Anstieg, woraus der Astronom schloss, dass dort eine nicht sichtbare Energie wirksam war. Diese wurde als Wärmestrahlung angegeben, die heute als Infrarot bekannt ist.

Die Oberflächentemperaturverteilung konnten als Wärmebilder erfasst werden, was damals noch mit verschiedenen Verdampfungsraten über einen Ölfilm erfolgte und sichtbar gemacht wurde. Etwas später wurde Thermopapier benutzt, um die Temperatur zu ermitteln, das sich mit warmen Flächen verfärbte. Diese Verfahren eigneten sich jedoch nur begrenzt und waren nicht besonders präzise. Das betraf auch Oberflächen, die nicht flach und gerade waren.

Abhilfe schaffte die Erfindung des Bolometers durch Samuel Pierpont Langley 1880. Durch dieses Gerät konnten z. B. auch Eisberge aufgespürt werden. Auch wurden über das Bolometer verborgene Personen sichtbar. Damals wurden die Geräte ausschließlich im geheimen und militärischen Bereich verwendet. Erst 1960 waren sie auch für nichtmilitärische Zwecke zu erhalten.

Die Bildgebungstechnik hat sich im Laufe der Zeit dann weiter verändert. Die Wärmebildkamera besitzt Spezialsensoren und wandelt die Wärmestrahlung eines Körpers auch aus größerer Distanz mit in elektrische Signale um. Diese werden von einem PC einfach verarbeitet und erlauben eine genauere Darstellung. Der Temperaturmessbereich hat sich enorm gesteigert. Gleichzeitig lassen sich mit der Wärmebildkamera auch sehr kleine Temperaturunterschiede erkennen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Einbau Gefrierkombination

Die 5 häufigsten Irrtümer für die Nutzung einer Wärmebildkamera:

  • 1. Irrtum
  •  2. Irrtum
  • 3. Irrtum
  • 4. Irrtum
  • 5. Irrtum

1. Irrtum: Die Wärmekamera kann nur bei Nacht eingesetzt werden

Eine Wärmebildkamera ist so gebaut, dass sie über einen thermischen Sensor jeden Wellenlängenbereich erfasst, der außerhalb eines sichtbaren Spektrums liegen kann. Daher zeigt die Wärmebildkamera nicht nur die nächtliche Aktivität, sondern kann auch ohne Probleme am Tag verwendet werden.

Häufig werden Wärmebildkameras, z. B. beim Militär, als Nachtsichtgerät eingesetzt. Nachtsichtgeräte haben oftmals eine Photomultiplier-Technik, über die Lichtsignale verstärkt und sichtbar gemacht werden. Wärmebildkameras können das Gleiche, darüber hinaus aber auch ein gut auszuwertendes Bild am Tag erzeugen. Das ist z. B. sinnvoll, wenn es in der Baudiagnose darum geht, fehlerhafte Stellen in Wänden oder Rohren zu erkennen.

2. Irrtum: Das Wärmebild wird von der Farbe des Objekts beeinflusst

Während der Mensch mit dem bloßen Auge alle Farben eines Objekts wahrnimmt und diese durch die unterschiedliche Lichtwellenlänge differenziert, erfasst die Wärmebildkamera weit über den Wellenlängenbereich des Auges über einen thermischen Sensor ein Spektrum von 5 bis 14 µm, während der Mensch im Wellenlängenbereich zwischen 0,4 bis 0,7 µm sehen kann. Verschiedene Farben oder Lackierungen haben entsprechend auf das Wärmebild keinen Einfluss, wenn das Licht von einer externen Lichtquelle nicht reflektiert. Objekte erzeugen kein eigenes Licht, auch die nicht, die als solche Quelle scheinen, z. B. ein Heizdraht oder ein Feuerzeug.

3. Irrtum: Mit einer Wärmebildkamera lässt sich hinter Wände gucken 

Die Wärmekamera ist so konzipiert, dass sie lediglich das Infrarotlicht eines Objekts, das von der Oberfläche ausgeht, messen und erfassen kann. Das einfallende Licht setzt sich aus dem emitterten, transmittierten und reflektierten Licht zusammen. Was hinter einer Wand liegt, ließe sich dann nur erfassen, wenn die transmittierten Wärmestrahlen erfasst werden könnten. Das ist allerdings kompliziert, da die Wärmeausstrahlung von einem Objekt oder einer Person von der Wand größtenteils absorbiert wird. Die Wärmebildkamera erfasst dann vielmehr die gleichmäßige Temperaturverteilung der Betonwand.

4. Irrtum: Die Nutzung einer Wärmebildkamera ist nur für Profis geeignet

Noch vor Jahren waren Wärmebildkameras teuer und brachten eine aufwendige Technik mit, die auf eine manuelle Bedienung angewiesen war. Mittlerweile gibt es aber auch für Laien erschwingliche Einsteigermodelle, die über automatisierte Programme für die Kalibrierung, eine gute und übersichtliche Software und ein einfaches Benutzer-Interface verfügen. Darüber hinaus gibt es auch Wärmekameras, die mit wenigen Funktionen auskommen und damit etwas einfacher in der Handhabung sind.

5. Irrtum: Eine Wärmekamera lohnt die Anschaffung nicht

Mit der Wärmebildkamera sind nicht nur Aktivitäten im Outdoorbereich möglich oder ein rein militärischer Einsatz. Die Wärmebildkamera wird heute vielseitig verwendet und ist auch gerade in der Gebäudediagnostik ein unverzichtbares Gerät. Wärmelecks, schadhafte Rohre, kalte Mauerstellen und eine schlechte Dämmung können exakt aufgespürt werden, ohne dass die Wand erst eingerissen werden muss. Dadurch werden viele Kosten gespart, wobei ein Gerät dieser Art im Test auch für den privaten Bereich nützlich ist, z. B. für Renovierungsarbeiten und häufiger wiederkehrende Schäden, z. B. die lästige Schimmelpilzbildung.

 

5 Schritte, um die Wärmekamera zu starten und zu benutzen:

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5

1. Schritt

Die Kamera wird eingeschaltet und die Linsenabdeckung geöffnet. Jetzt kann gleich zum Test erst einmal eine Aufnahme gemacht werden, indem der Aufnahmeknopf nach vorne gezogen wird.

2. Schritt

Die Aufnahme wird mit den Messoptionen kombiniert. Durch das Drücken des Menüknopfes wird das Hauptmenü aufgerufen und geöffnet. Die Menüpunkte sind übersichtlich und können einzeln ausgewählt werden. Jede Auswahl muss mit dem Drücken des Menüknopfes noch einmal bestätigt werden. Um das Menü wieder auszuschalten wird der Knopf mit dem Pfeil gedrückt.

3. Schritt

Für die Aufnahme kann das Bildformat ausgewählt werden, wobei sich eine Funktion anbietet, die das Wärmebild mit Konturlinien darstellt, so dass das Sichtfeld besser zugeordnet werden kann. Dazu lässt sich auch ein reales Bild machen, das zusätzlich angezeigt werden kann.

4. Schritt

Das Wärmebild kann mit der Anpassung der Farbe und der Temperatur beeinflusst werden, um die Darstellung zu verfeinern. Die Farbauswahl wird als Spektrum angezeigt und bietet viele Farbabstufungen. Die Temperatur wird in der Bildmitte festgelegt, wobei die Wärmebildkamera immer auch automatisch die kalten und heißen Punkte eines Objekts messen kann. Bilder werden mit oder ohne Temperaturmessung angezeigt.

5. Schritt

Die Wärmebildkamera besitzt bei vielen Modellen einen USB-Slot und kann dann durch ein entsprechendes USB-Kabel einfach mit dem PC verbunden werden. Als externer Wechseldatenträger erscheint sie auf der Computeroberfläche und gestattet die Übertragung der Daten. Auf dem PC kann auch die dazugehörige Software installiert werden, um die Bilder nachzubearbeiten oder zu sortieren.

 

Wichtige Tipps für die Aufnahme mit einer Wärmebildkamera

Zum einen steht die Qualität der Aufnahme im Wesentlichen mit der Qualität der Wärmebildkamera in Zusammenhang. Entscheidend sind das Objekt, die Linse, das Sichtfeld, die Bildwiederholungsrate und die vielseitigen Funktionen.

Die Bildqualität hängt aber auch noch von anderen Faktoren ab und ist dabei nicht nur alleine auf den rein ästhetischen Aspekt bezogen. Die Optik lässt sich durch einfache Anwendungstipps stärker hervorheben. So können z. B. interessante Bereiche ausgeleuchtet und in der Darstellung verbessert werden.

FLIR TG167 IR-Wärmebild-Thermometer, 80 x 60 Auflösung 9 HZFür die gute Qualität eines Wärmebildes sprechen eine hochwertige und genaue Fokussierung, eine gute Optik und eine klare räumliche Auflösung für Pixel und Gesichtsfeld.

Durch die Fokussierung wird die Qualität in Schärfe und Genauigkeit verbessert, so dass auch ein präziseres Auswerten der Temperaturmessdaten möglich ist. Ein unscharfes und nicht fokussiertes Bild dagegen bieten ungenaue Abweichungen und gestattet keine direkte Analyse. Fokussiert wird durch manuelle Scharstellung oder den Autofokus.

Die Optik ist entscheidend für den Bereich der gesamten Thermografie und der verwendeten Materialien. Diese erlaubt die effiziente Darstellung und Übertragung der Infrarotstrahlungsenergie über den Detektor. Das hat unmittelbaren Einfluss auf die Bildqualität, da hier Energieverluste ausgeglichen werden können, so dass es auch nicht zu einem Detailverlust des Bildes kommt. Sehr gut geeignet ist Germanium für die Energieübertragung an den Detektoren. Dieses wird als spezielle Beschichtung bei teuren Wärmebildkameras verwendet.

Die Detektorauflösung erfolgt in Pixel und ist ein Schlüsselfaktor für die Bildqualität. Jeder Bildpunkt ist für die Darstellung der Temperatur in einem bestimmten Bereich des Motivs verantwortlich. Je mehr Pixel daher zur Verfügung stehen, desto mehr Details können erschlossen und eingefangen werden und desto genauer kann die Messung und Analyse erfolgen.

Das Gesichtsfeld hängt mit der Detektorauflösung zusammen und bestimmt die Qualität des Motivs mit. Es definiert sich durch den sichtbaren Bereich der Wärmebildkamera und kann genau festgelegt werden. So ist z. B. auch eine Nahaufnahme möglich. Für große Distanzen eignen sich kleine Objektive mit engem Gesichtsfeld.

Die räumliche Auflösung wiederum berücksichtigt die Detektorenauflösung und das Gesichtsfeld. Sie ist dazu gedacht, auch kleinste erkennbare Größen der Objekte zu messen und zu definieren. Je kleiner die räumliche Auflösung entsprechend ist, desto besser sind die Details zu erkennen.

Die wichtigsten Fragen zur Wärmebildkamera

Wie wichtig ist die Auflösung und das Sichtfeld bei einer Wärmebildkamera?

Das Bildergebnis hängt bei einer Wärmebildkamera entscheidend von der Auflösung der Kamera ab. Je höher diese bei den Modellen ist, umso einfacher lassen sich auch kleinere Problemstellen oder Objekte in einer etwas größeren Entfernung ausmachen. Ein Modell mit geringer Auflösung erfasst nicht alle Bereiche oder kann das Bild verzerren.

Auch das Sichtfeld ist wichtig, da es den Sichtwinkel beschreibt, in dem die Wärmebildkamera betrieben wird. Darauf basiert die optische Eigenschaft des Modells und erlaubt mit gutem Sichtfeld auch die korrekte Erfassung der Temperaturmesswerte. Das ist nur möglich, wenn das sichtbare Objekt das gesamte Sichtfeld ausfüllt.

Was ist der Emissionsfaktor und was bedeutet er für eine Wärmebildkamera?

Durch den Emissionsfaktor wird das Verhältnis zwischen der vom Objekt abgegebenen Temperatur als Energie zu der idealen Wärmestrahlung definiert, wie sie ein schwarzer Körper bei gleicher Temperatur aufweisen würde. Bei einem schwarzen Objekt wäre der Emissionsfaktor 1,0, wobei sämtliche Emissionsfaktoren zwischen Null und Eins liegen. Die Infrarotmessung und Abbildung ist einfacher, je höher der Emissionsfaktor ausfällt. Ist die Emission niedrig, ist auch das Bild verfälscht. Das betrifft z. B. Metalloberflächen wie Aluminium, die in einem sehr niedrigen Bereich reflektieren und so eine präzise Messung nicht möglich machen.

Wie kann das Wärmebild einer Wärmebildkamera beeinflusst werden?

Das ist nur sehr schwierig möglich, aber machbar. Die Kamera misst die Wärme, die Menschen und Objekte abgeben. Wird diese beeinflusst, wird auch die Wahrnehmung durch die Wärmebildkamera gestört. Das wäre z. B. durch fiebersenkende Medikamente machbar. Genauso kann die Kamera mit einer externen Wärmequelle geblendet und das Bild überlagert werden. Im Grunde, sind für die Beeinflussung der Wärmebildkamera Materialien nötig, die über einen geringen Emissionsgrad verfügen. Die Wärmestrahlung eines Körpers kann jedoch nie ganz unterdrückt werden.

Was genau ist Thermografie?

Eine Wärmebildkamera steht in engem Zusammenhang mit der Thermografie. Dabei handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, über das die Oberflächentemperatur verschiedener Objekte angezeigt und dargestellt wird. Als Maß der Temperatur gilt die Intensität der Infrarotstrahlung, wobei die Wärmebildkamera dann die für das menschliche Auge nicht sichtbare Strahlung aus Infrarot in elektrische Signale umwandelt. Die Kamera erzeugt so ein Bild, das aus Falschfarben besteht, bei thermografischen Zwecken auch ein monochromes Graustufenbild. Für die Thermografie ist keine weitere Lichtquelle notwendig.

Welcher Unterschied liegt zwischen einer Wärmebildkamera und einer Thermografiekamera?

Beide Bezeichnungen stehen für das Modell einer Kamera, das die Funktion bietet, eine Intensitätsverteilung von verschiedenen Infrarotstrahlen zu erfassen, zu bündeln und in ein sichtbares Bild umzuwandeln.

Die Wärmebildkamera ist ein auch ein passives Nachtsichtgerät und in der Lage, Objekte und Personen in der Dunkelheit oder bei eher schlechteren Sichtverhältnissen zu erkennen und die Darstellung zu verbessern und scharf wiederzugeben. Die Thermografiekamera ist dazu gedacht, über diese Funktion hinaus durch Kalibrierung die Intensität der Infrarotstrahlung im Vergleich zur Oberflächentemperatur der Objekte zu messen.

Wie groß ist die Tiefenwirkung bei Infrarot?

Die Tiefenwirkung bei Infrarotmessungen hängt von den Materialien ab und ist bei der Messung meistens im Null-Bereich zu finden. Die Messung erfolgt praktisch direkt auf der Materialoberfläche, während es nur wenige Materialien gibt, die tatsächlich durchlässig sind. Dazu gehören z. B. Silikate oder Oxide, bei denen dann auch der Messwert verschieden tiefliegende Schichten zeigt, die das Objekt zusammensetzen.

Was lässt sich mit der Wärmebildkamera messen?

Die Wärmebildkamera kann u. a. neben lebendigen Objekten auch viele andere Materialien messen, z. B. verborgene Risse im Gemäuer oder in Gebäudewänden sichtbar machen, die mit dem bloßen Auge nicht zu erfassen sind. Gesucht werden können schadhafte Stellen an Heizungs- und Wasserleitungen, Luftundichtigkeiten, Schimmelpilz oder Kondensfeuchtigkeit im Beton. Daher ist die Wärmekamera bestens für die Baudiagnose geeignet.

Wie niedrig darf die Temperatur sein, um mit Infrarot-Thermografie und einer Wärmebildkamera messen zu können?

Die Messung bei sehr niedrigen Temperaturen ist mit der Wärmebildkamera dann möglich, wenn die Materialien oder Objekte einen bestimmten Emissionsgrad mitbringen und die Umgebungstemperatur gleichbleibend ist. Natürlich hängt die Messung auch von der Leistung der Wärmebildkamera ab.

Viele Wärmebildkameras erlauben auch berührungslose Temperaturmessungen, die in einer Grenze zwischen minus 20 Grad und plus 50 Grad liegen. Einfluss darauf hat allerdings immer die ausgesendete Infrarotstrahlung des erfassten Objekts. Reflektierende Oberflächen können nur schwer gemessen werden, auch wenn sie etwas wärmer sind.

Welche Dinge kann eine Wärmebildkamera sichtbar machen?

Profi- und Einsteigermodelle sind in der Lage, Bereiche sichtbar zu machen, die sonst nicht erfasst werden können. Dazu gehören Strukturen mit Wärmeverlust, Bereiche mit Energieverlust, Schimmelpilzbildung, Wasserschäden, schlecht isolierte Heizungsrohre oder eine fehlende Dämmung. Daneben kann die Wärmebildkamera bei der Jagd den lebendigen Körper des Tieres abbilden, das so schneller sichtbar wird. Auch können zwischen verborgenen Pflanzen und Bäumen schneller Lebenwesen ausgemacht werden.

Die Wärmebildkamera ist auch für die Nachtsicht geeignet und erlaubt eine etwas klare und besser definierte Darstellung der eingefangenen Bild-Szenen. Statt einer einfachen Grünsicht, wie sie ein Nachtsichtgerät liefert, wird hier bei entsprechender Umgebungstemperatur eine relativ gute Darstellung ermöglicht, die deutliche Unterscheidungen der Objekte in der Dunkelheit gestattet.

Welche Reichweite hat eine Wärmebildkamera?

Die Reichweite einer Wärmebildkamera hängt von der Art des Geräts und den Ausstattungseigenschaften ab. Sie wird durch den Öffnungswinkel und die Auslösung bestimmt. Je weiter ein Objekt entfernt wird, desto mehr kann das festgehaltene Bild verfälscht werden z. B. durch die Eigenstrahlung der Luft. Die Wärmebildkamera sollte entsprechend aus der Nähe genutzt werden.

Die Eigenschaften hängen von der Auflösung der Anzeige, der Temperatur und des Sensors ab. Ist der Sensor hochauflösend, die Darstellung im Display dagegen nicht, kann auch die Person oder das Objekt nicht gut ausgemacht werden, unabhängig davon, wie die Reichweite der Kamera ist. Auch die Umgebung und die Kleidung des Menschen verändern das Bild. Bei vielen Modellen wird die Reichweite angegeben und kann bis zu 300 Meter ausmachen.

Gute Alternativen zu einer Wärmebildkamera

Testo Wärmebildkamera 872 - Smarte Thermografie mit höchster Bildqualität, 1 Stück, 0560 8721 appWärmebildkameras sind zwar mittlerweile vielseitig und flexibel nutzbar, dafür auch günstiger im Preis als Profimodelle, kosten aber dennoch den Preis einer herkömmlichen Kamera.

Alternativ gibt es andere Messgeräte, die genutzt werden können, angefangen bei verschiedenen Therm-Apps für das Handy.

Diese sind zwar mehr eine spielerische Variante der Qualitätswärmekamera, erlauben aber dennoch die Darstellung der Infrarotstrahlung und das Wärmebild.

IF-Sensor-Array

Hilfreich ist auch ein IR-Sensor-Array als Alternative. Die neue Sensortechnologie erlaubt die Temperaturmessung durch eine hohe Auflösung und gestattet den Einsatz so auch in eher raueren Umgebungen und bei schlechten Lichtverhältnissen.

Ein Infrarotsensor-Array misst mit 32 x 24 Pixel und kann bei der Gebäudeanalyse verwendet werden. Eingesetzt werden können die Modelle auch in Verbindung mit IP-Überwachungskameras oder zur Fahrzeugsitz-Belegungserkennung.

Ein einfaches Nachtsichtgerät gestattet die Sicht bei völliger Dunkelheit, ist meistens jedoch nicht für die farbige Spektraldarstellung geeignet. Es verstärkt das Restlicht und ist so in der Lage mit zugeschalteter IR-Beleuchtung Objekte in einer Entfernung bis zu 500 Metern zu erkennen. Die Darstellung des Bildes erfolgt in einem flackernden Grünton. Je nach Art des Modells mit den entsprechenden Ausstattungsmerkmalen kann die Darstellung sehr genau erfolgen. Es gibt auch ähnlich teurere Geräte wie die Wärmebildkamera für professionellere Anwendungen.

Das Infrarot-Thermometer

Helect Digitale Laser Infrarot Thermometer Pyrometer (-50°C bis 550°C) mit LCD BeleuchtungKostengünstiger als eine Wärmebildkamera sind auch Infrarot-Thermometer, die sich im Praxistest bewährt haben und eine sinnvolle Konkurrenz zur Wärmbildkamera bilden. Sie erlauben eine energieeffiziente und thermische Messung und können bei der Gebäudesanierung gut zum Einsatz kommen.

Wärmebrücken können aufgespürt werden, die Messung erfolgt durch eine Darstellung des Messwerts in Zahlen, nicht durch ein Bild. Erfasst wird die Temperatur im normalen Bereich und im Problembereich. Die Auswertung erfolgt dann durch Berechnung.

Die Überwachungskamera mit Infrarot und Nachtsichtfunktion

Funk-Außenkamera für 7 Zoll Heim-Videoüberwachungsset (TVAC16000A)Für die Überwachung können Sensoren und Überwachungskameras mit Nachtsichtfunktion zum Einsatz kommen.

Auch diese verfügen häufig über die Infrarottechnik und erfassen Bewegungen und nächtliche Aktivitäten rund um das Haus.

Der Erfassungsbereich ist groß, die Sensoren reagieren auf Wärme und Bewegung, so dass es dadurch seltener zu Fehlalarmen kommt. Die Modelle gibt es in der Darstellung von Schwarzweiß- und Farbaufnahmen.

Die Nachtsichtbrille

Eine der neuesten Erfindungen ist die Nachtsichtbrille, die über einen Helm oder Kopfgurt getragen wird und hochempfindliche Halbleitersensoren besitzt, die das aufgenommene Bild in Realzeit wiedergeben und durch Bilddatenverarbeitung verbessern.

DELONNAY Nachtsichtbrille zum Autofahren. Gelbe Anti-Glanz Nachtfahrbrille mit Aufbewahrungstasche und Aufhänge-Clip. Für Brillenträger geeignet.

Dazu visualisiert die Brille die Daten über einen Miniaturdisplay. Die Nachtsichtbrille ist mit bestimmten Okularen und Objekten ausgestattet und erlaubt auch die Zuschaltung externer Quellen, z. B. eine thermische Wärmebildkamera.

Auch die Nachtsichtbrille ist in der Lage, bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei völliger Dunkelheit Objekte auszumachen, wobei dann eine Infrarot-Beleuchtung hinzugeschaltet werden kann. Die Modelle sind handlich, gestatten einen hohen Tragekomfort und sind auch für Brillenträger geeignet, die die Sicht angepasst werden kann.

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