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Windmesser im Test auf ExpertenTesten
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Windmesser Test - fĂŒr zuverlĂ€ssige Daten in Sachen Wetter - Vergleich der besten Windmesser 2019

Der Windmesser bestimmt die WindstÀrke und gibt zuverlÀssige Daten zum Wetter.Unser Team hat zahlreiche Tests im Internet kontrolliert und konnte folglich eine Bestenliste erstellen, die Wertungen zu Gewicht, Anzeige, Stromversorgung, Temperaturbereich und vieles mehr enthÀlt.

Windmesser Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,08
sehr gut
1,09
sehr gut
1,09
sehr gut
1,21
sehr gut
1,32
sehr gut
1,47
sehr gut
2,35
gut
2,86
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.9 von 5 Sternen
bei 23 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 23 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 24 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen
Art

Handwindmesser

Handwindmesser

Handwindmesser

Handwindmesser

Handwindmesser

Smartphone Handwindmesser

Handwindmesser

Handwindmesser

Gewicht

114 g

41 g

41 g

82 g

50 g

41 g

k.A.

68 g

Anzeige

Display

LED

LCD

LED

LED

Smartphone bildschirm

LED

k.A.

Stromversorgung

k.A.

1 CR2 Batterien

k.A.

1 x CR 2032 Batterien

3V CR2032-Batterie

Nein

k.A.

CR2032

Temperaturbereich

0° bis 50° C

nein

k.A.

nein

-10 – 45 ℃

k.A.

nein

-10 bis 45 °

Temperatur

ja

nein

ja

nein

ja

nein

nein

ja

Luftdruck

ja

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Luftfeuchtigkeit

ja

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Einsatzbereit/Handhabung

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Modernes Design

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Besonderheiten
  • GefĂŒhlte Temperatur
  • Windgeschwindigkeiten - Durchschnitt - Min/Max
  • Austauschbarer Impeller
  • funktioniert einwandfrei
  • hohe QualitĂ€t
  • WindstĂ€rke und Windgeschwindigkeit
  • LCD-Hintergrundbeleuchtung
  • Windchill-Temperaturanzeige
  • hohe QualitĂ€t
  • einfach zu bedienen
  • Temperaturanzeige in °C oder °F
  • Windchill-Temperaturanzeige
  • Automatische Abschaltung der Stromversorgung
  • SpritzwassergeschĂŒtzt
  • Inkl. Halstrageband
  • Windgeschwindigkeit Anzeige
  • Automatische Abschaltung der Stromversorgung
  • Hintergrundbeleuchtung
  • spritzwassergeschĂŒtzt
  • inkl. Halstrageband
  • Windgeschwindigkeit im Beaufort WindskalabalkenDiagramm
  • Windchill-Anzeige
  • Daten-Halten-Funktion
  • Automatische / manuelle Abschaltung
  • hohe QualitĂ€t
  • Wind speed, avg, gust, sichtbaren, echten)
  • Seitenwind & headwind/tailwind
  • Windrichtung (magnetische & true)
  • Messungen werden aufgezeichnet und Anzeige direkt in die mit Wind & Wetter app m
  • Anschluss ĂŒber 3,5 mm Klinkenstecker
  • Sehr preiswerte Windmess-Serie
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Messeinheiten m/sek, km/Std, mph, Knoten
  • hohe QualitĂ€t
  • funktionier einwandfrei
  • Messeinheit : m / s, Ft / min, Knoten, Km / h, MPH
  • Automatische Abschaltung Niedrige Batterieanzeige HintergrundbeleuchtungvorwĂ€hler Max Windgeschwindigkeit Mess
  • hohe QualitĂ€t
  • stabile Arbeit
  • einfach zu bedienen
Preis-LeistungsverhÀltnis
VerarbeitungsqualitÀt
Benutzerfreundlichkeit
Preisvergleichsmatrix
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Was ist ein Windmesser?

Bei einem Windmesser oder Anemometer handelt es sich um ein Instrument, das die Geschwindigkeit in einem Strömungsfeld misst. Diese Windgeschwindigkeit wird im Allgemeinen draußen festgestellt, aber auch im Zusammenhang mit der Klimatechnik oder in WindkanĂ€len können die Windmesser eingesetzt werden. Inzwischen gibt es besonders kleine Anemometer, die mit einer App ans Smartphone gekoppelt werden.

Andere AusfĂŒhrungen sind deutlich grĂ¶ĂŸer und werden im Garten aufgestellt oder außen am Haus befestigt. Die klassischen Windmesser messen die Windgeschwindigkeit mithilfe eines RĂ€dchens, das durch den Wind angetrieben wird. Auch löffelĂ€hnliche Schalen können als Antrieb und Messwerkzeug zum Einsatz kommen. In frĂŒheren Zeiten war es aufgrund der Konstruktion der Windmesser schwieriger, die WindstĂ€rke zu bestimmen, da die MessgerĂ€te erst in die entsprechende Windrichtung gedreht werden mussten.

Heute ist die Handhabung der portablen GerĂ€te deutlich einfacher und auch die stationĂ€ren Windmesser richten sich nach dem Wind. Die tragbaren Anemometer ermöglichen zumeist eine Kurzzeitmessung, wĂ€hrend die Kombination mit einer Wetterstation eine Aufzeichnung unterstĂŒtzt und damit auch einen lĂ€ngeren Zeitraum speichert. Eine solche Übersicht hilft dabei, die typischen WetterverĂ€nderungen zu erkennen und auf dieser Grundlage selbst eine Vorhersage machen zu können..

Wie funktioniert ein Windmesser?

Es gibt verschiedene Funktionsweisen fĂŒr die Windmesser. Zu den hĂ€ufigsten Arten gehört zĂ€hlt das Schalenkreuz-Anemometer. Dieses hat eine vertikale Achse, an der drei oder vier Schalen fixiert sind, die an Suppenlöffel erinnern. Je stĂ€rker der Wind ist, desto schneller bewegen sich diese offenen Schalen. Das GerĂ€t zĂ€hlt die Umdrehungen, die in einer Minute auftreten, und zeichnet sie auf. Auf diese Weise lĂ€sst sich die Windgeschwindigkeit genau feststellen, die jedoch im Allgemeinen in Metern je Sekunde angezeigt wird. HĂ€ufig verfĂŒgen die Anemometer ĂŒber eine kleine Windfahne, welche zudem die Richtung des Windes deutlich macht.

Wie funktioniert ein Windmesser?Auch die anderen Varianten der Windmesser dienen dazu, die Windgeschwindigkeit zu erfassen und abhÀngig von der Bauart auch den Volumenstrom der Luft. Bei den MultifunktionsgerÀten lassen sich diese Resultate in einem Speicher ablegen und bei Bedarf zu einem Computer transferieren, um eine Auswertung vorzunehmen.

In unserem Test der Windmesser spielen unter anderem die Kalibrier-Zertifikate eine Rolle. Diese gewĂ€hrleisten eine hohe PrĂ€zision und zeigen an, dass sich die Windmesser nicht nur fĂŒr Outdoor-Sportler und Hobby-Meteorologen eignen, sondern auch fĂŒr den gewerblichen Einsatz. Bei den Anemometern fĂŒr Segler und andere Wassersportler wird die Geschwindigkeit im Allgemeinen in Knoten angezeigt, um den Anforderungen dieses Spezialbereiches gerecht zu werden.

Es gibt Windmesser-Tools, die via Internet arbeiten, sowie Zusatzfunktionen, die beispielsweise die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit anzeigen. Mit weiteren Angaben zum aktuellen Datum und zur Uhrzeit liefern diese Instrumente eine komplette Übersicht ĂŒber die Wetterlage. Sowohl bei den stationĂ€ren als auch bei den manuellen GerĂ€ten besteht hĂ€ufig die Möglichkeit, dass die Einheiten auf die individuellen PrioritĂ€ten umgestellt werden: So können die Windmesser je nach Verwendung die Geschwindigkeit in Knoten, in Meilen, in Kilometer pro Stunde oder in Meter pro Sekunde darstellen.

Die zweidimensionalen Ultraschallanemometer arbeiten mithilfe eines Ultraschallimpulses. Dieser stellt die Zeit fest, die der Impuls von einer Sonotrode zur nĂ€chsten benötigt. Der Vergleich mit dem Zeitraum, der fĂŒr den RĂŒckweg benötigt wird, liefert die Grundlage fĂŒr die Laufzeitdifferenzen und damit auch fĂŒr die Berechnung der Windgeschwindigkeit. Bei vielen dieser GerĂ€te haben die Nutzer die Möglichkeit, einzelne Parameter neu einzustellen, zum Beispiel die Maßeinheit, die Bildung des Mittelwerts sowie die Skalierung der analogen AusgĂ€nge.

Mit den dreidimensionalen Ultraschallanemometern lassen sich auch turbulente Windströmungen erfassen sowie OberflĂ€chenenergiewerte. Diese speziellen MessgerĂ€te berechnen mithilfe der Ultraschalltechnologie die Luftströmungen sowie die Schallgeschwindigkeit. Diese Technik ist auf besonders exakte Messungen angewiesen und kommt vor allem in der Klimatechnik zum Einsatz. FĂŒr eine optimale PrĂ€zision ist eine sorgfĂ€ltige elektronische Konstruktion notwendig, zudem darf es nicht zu Strömungsverzerrungen oder Abschattungseffekten kommen, um eventuelle Fehler auszuschließen bzw. zu minimieren.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Die Windmesser im Test 2019 bieten den Verbrauchern die Möglichkeit, sich frĂŒhzeitig auf die Wetterlage einzustellen. Gleichzeitig erlauben sie eine Aufzeichnung des Wetters und liefern mit den Daten eine wertvolle Grundlage, um die meteorologischen ZusammenhĂ€nge besser deuten zu können.

Bei der Auswahl eines stationĂ€ren Windmessers sollte ĂŒberlegt werden, an welchem Standort er errichtet werden soll. Wenn das GerĂ€t mit einer Wetterstation im Haus verbunden ist, befindet es sich hĂ€ufig an der Außenwand oder auf dem Dach. Das Anemometer kann aber auch mitten im Garten aufgebaut werden, sodass die Luftströmung nicht durch MauervorsprĂŒnge oder besondere Durchzugsbereiche beeinflusst wird.

Auf einem Segelboot werden die Windmesser oft oben am Mast befestigt. Auch im Flugsport kommen Anemometer zum Einsatz, wobei sie hier zumeist direkt am Flugplatz zu finden sind.

Die Vergleichs-Testsieger der Windmesser bieten sich fĂŒr viele Anwendungsbereiche an, unter anderem auch als MessgerĂ€t in der Strömungstechnik. Hier sind es vor allem FlĂŒgelrad- und thermische Anemometer, die eingesetzt werden. Diese thermischen Windmesser spielen in der Klima- bzw. LĂŒftungstechnik eine entscheidende Rolle.

Sie messen unter anderem die Strömungsgeschwindigkeit von Luft und Gasgemisch. Die FlĂŒgelrad-Anemometer eignen sich außerdem fĂŒr diverse FreizeitaktivitĂ€ten wie Surfen, Drachensteigen und vieles mehr. Die Messung der WindstĂ€rke beeinflusst die Überlegungen, ob es sich lohnt, das Segelboot aufs Wasser zu bringen, oder ob es womöglich zu gefĂ€hrlich ist, sich in die Wellen zu wagen.

FĂŒr Laien ist es nicht einfach, die WindstĂ€rke zu bestimmen. Dennoch möchte man gerne wissen, wie stark der Wind tatsĂ€chlich weht, und nicht einfach nur sagen, dass die BĂ€ume schwanken oder dass es fast windstill ist. Mit der Beaufort-Skala aus dem 18. Jahrhundert kennen sich heute nur die Fachleute aus. Heute hilft der Windmesser dabei, die Windgeschwindigkeit zu erkennen und die Freizeitplanung danach auszurichten.

Welche Arten von Windmessern sind erhÀltlich? Vor- und Nachteile

Die Typen der Windmesser im Test unterscheiden sich durch ihre grundsĂ€tzliche Konstruktion sowie durch die eingesetzte Technik. Die MessgerĂ€te eignen sich zum Teil ausschließlich fĂŒr die Bestimmung der WindstĂ€rke, wĂ€hrend andere AusfĂŒhrungen weitere Funktionen bieten.

Die Feststellung der Windgeschwindigkeit erfolgt zum Beispiel durch eine komplette Wetterstation, die typischerweise als digitales MessgerĂ€t zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu einem reinen Windmesser hat diese Station einen relativ großen Datenspeicher und ĂŒberzeugt durch ihre Genauigkeit. Zum Teil verfĂŒgen diese Wetterstationen ĂŒber einen USB-Anschluss, sodass die Daten problemlos auf den Computer ĂŒbertragen werden können.

Zu den hÀufigen Modellen der Windmesser gehören die Schwingplatte und die Deflektionsplatte. Das Schwingplatten-Anemometer ist eine rechtwinklige Platte, deren eine Kante so gelagert ist, dass sie sich dreht. AbhÀngig von der Geschwindigkeit des Windes wird die Platte stÀrker oder schwÀcher aus der ansonsten senkrechten Position bewegt. Eine Skala, die sich hinter der Schwingplatte befindet, zeigt je nach Winkel die aktuelle WindstÀrke an.

Bei einem Deflektionsplatten-Anemometer, das auch als Druckplatten-Anemometer bekannt ist, kommt ebenfalls eine Platte zum Einsatz. Diese steht flÀchig in Windrichtung und wird auf ihrer Gleitschiene durch den Wind verschoben, ohne dass sich dabei ihr Neigungswinkel verÀndert. Durch ein Zugseil, das daran fixiert ist, wird ein Zeiger bewegt, der auf der dazugehörigen Skala die Geschwindigkeit anzeigt.

Bei diesen beiden Modellen handelt es sich um relativ einfache MessgerĂ€te, die nur eine ungenaue Anzeige bieten. Durch das TrĂ€gheitsmoment der Platte selbst wird die Reaktion beeinflusst, außerdem können diese Windmesser nur bei einer gleichmĂ€ĂŸigen Windströmung ein halbwegs zuverlĂ€ssiges Ergebnis liefern. Die Schwerkraft und das ZurĂŒckfedern der Schwing- oder Druckplatten machen es ebenfalls schwierig, ein prĂ€zises Resultat zu erzielen.

Zu den klassischen Windmessern gehört das FlĂŒgelrad-Anemometer. Hierbei handelt es sich grundsĂ€tzlich um eine Windkraftanlage im Kleinformat, die fast freilaufend konstruiert ist. Wenn der Wind hindurchströmt, wird der Rotor angetrieben, der im Allgemeinen zwischen sechs und zehn BlĂ€tter hat.

Welche Arten von Windmessern sind erhĂ€ltlich? Vor- und NachteileDurch den starken Auftrieb werden der Strömungswiderstand sowie die Reibung ausgeglichen. Die leichte Bauweise des Rades und die dĂŒnne Achse sorgen fĂŒr einen geringen Anlaufwiderstand, außerdem verfĂŒgt der FlĂŒgelrad-Windmesser ĂŒber ein schĂŒtzendes, ringförmiges GehĂ€use, das als mechanische Sicherung dient.

Die aktuellen GerĂ€te, die mit einem optischen oder magnetischen Geber ausgerĂŒstet sind, verfĂŒgen oft ĂŒber ein kleineres FlĂŒgelrad, denn hier muss weder ein ZĂ€hlwerk noch ein Wirbelstrom-Tachometer aktiviert werden. Berechnung der Strömungsgeschwindigkeit erfolgt ĂŒblicherweise elektronisch unter BerĂŒcksichtigung der Winkelgeschwindigkeit.

Ältere MessgerĂ€te funktionieren mit einer mechanischen Übertragung auf die entsprechende Anzeige und ermöglichen so das Ablesen der Geschwindigkeits-Skala. Diese FlĂŒgelrad-Anemometer werden vor allem eingesetzt, um relativ schwache Strömungen zu messen. Durch ihren leichten Lauf eignen sie sich ggf. aber auch fĂŒr schnellere Strömungen und je nach AusfĂŒhrung auch fĂŒr Messungen von FlĂŒssigkeiten.

Als HandgerĂ€t finden sie unter anderem im Segel- und Flugsport Verwendung, im privaten Bereich sowie in der LĂŒftungstechnik. Wenn es sich um stationĂ€re FlĂŒgelrad-Windmesser handelt, so ist eine NachfĂŒhrung entsprechend der Windrichtung notwendig.

Die Schalenanemometer werden auch als Schalenstern- oder Kugelschalenanemometer bezeichnet. Sie verfĂŒgen ĂŒber eine vertikale Achse fĂŒr den Rotor, sodass auf eine WindrichtungsnachfĂŒhrung verzichtet werden kann.

Über die Geschwindigkeit der drei oder vier Schalen lĂ€sst sich die Windgeschwindigkeit ermitteln, wobei die Unterschiede bei der Anströmung stromauf und stromab durch die AbhĂ€ngigkeit von der Windrichtung kompensiert werden: Einerseits treibt der Wind die Schalen an, andererseits hat er auch eine bremsende Wirkung. Die Drehzahl verĂ€ndert sich bei einem Wechsel der Windgeschwindigkeit nicht sofort, sondern sie braucht eine gewisse Reaktionszeit.

Bei dem Staudruckanemometer handelt es sich um ein MessgerÀt, das den Druckunterschied feststellt, der zwischen dem Gesamtdruck und dem statischen Druck besteht. Dabei beinhaltet der Gesamtdruck in Addition zum statischen Druck auch die kinetische Energie, die sich aus der Strömung je Volumeneinheit ergibt.

Wenn die Strömung sich aufstaut, bis es zum Stillstand kommt, stellt sich der Gesamtdruck ein. FĂŒr die Messung dieses Gesamtdrucks ist die speziell konstruierte Prandtl-Sonde zustĂ€ndig. Ein Differenzdruckaufnehmer erfasst den Druckunterschied und zeigt ihn auch an. Die Dichte gibt Aufschluss ĂŒber die Geschwindigkeit.

Wenn Gasströmungen gemessen werden, dann ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Dichte stets abhĂ€ngig von der Temperatur und vom Druck ist. Die Staudruckanemometer eignen sich vor allem fĂŒr höhere Windgeschwindigkeiten. Sie werden zum Beispiel in Kombination mit einem Böenschreiber bzw. einer meteorologischen Station betrieben.

Ein Ultraschallanemometer funktioniert mithilfe von Ultraschallwellen, die von dem jeweiligen Medium mitgefĂŒhrt werden. Die Laufzeit der Signale ist die Grundlage fĂŒr die Messung, die in hohen Frequenzen bzw. mit einer hohen Bandbreite durchgefĂŒhrt werden kann. Dadurch sind besonders prĂ€zise Angaben möglich.

Durch die AbhĂ€ngigkeit der Geschwindigkeit von Temperatur, Feuchtigkeit usw. werden die Laufzeiten in beide Richtungen berĂŒcksichtigt. Zudem verfĂŒgen die Ultraschallanemometer zumeist ĂŒber mehrere Mess-Strecken, sodass mehrere Richtungen gemessen werden können. Die Windgeschwindigkeit lĂ€sst sich damit nicht nur in horizontaler Richtung feststellen, sondern auch in vertikaler Richtung.

Ein wichtiger Vorteil der Ultraschallanemometer hĂ€ngt mit der fehlenden TrĂ€gheit zusammen. Zudem beinhalten die ermittelten Daten dieser Windmesser zusĂ€tzliche Extras, zum Beispiel die BerĂŒcksichtigung der vertikalen Windströme. Die moderne Technologie unterstĂŒtzt abhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe des Ultraschallanemometers eine hohe Anzahl von Messzyklen in der Sekunde, was sich ebenfalls positiv auf die Exaktheit der Messergebnisse auswirkt.

Die Vorteile eines Windmessers

  • kurzfristige, genaue Messung fĂŒr den betroffenen Standort,
  • hĂ€ufig mit zusĂ€tzlichen Funktionen gekoppelt,
  • stabile Verarbeitung,
  • leichtes Gewicht,
  • breite Auswahl von praktischen HandgerĂ€ten bis zu montierbaren Stationen.

Die Nachteile eines Windmessers

  • einige Modelle können nur in Windrichtung messen,
  • abhĂ€ngig von der Bauart fehlt die optimale PrĂ€zision.

So haben wir die Windmesser getestet

So haben wir die Windmesser getestet

Um den Vergleichssieger der Windmesser zu finden, haben wir viele Produkte im Detail verglichen. Eine pauschale Aussage, welches Modell das Beste ist, lĂ€sst sich auf dieser Basis jedoch nicht treffen. DafĂŒr sind die Windmesser aus dem Test oft zu unterschiedlich. Unser Test hilft jedoch dabei, diejenigen Produkte auszuwĂ€hlen, die fĂŒr den jeweiligen Einsatzbereich besonders gut passen.

Die PrÀzision

Ohne prĂ€zise Messergebnisse bietet der Windmesser nicht die gewĂŒnschte FunktionalitĂ€t. Die Ultraschall- und Hitzedraht-Anemometer ĂŒberzeugen durch besonders prĂ€zise Werte, vor allem bei grĂ¶ĂŸerer WindstĂ€rke. Auch das FlĂŒgelrad-Anemometer funktioniert bei starkem Wind. Die anderen GerĂ€te haben wir ebenfalls auf ihre Genauigkeit gecheckt.

Die Energieeffizienz

StationĂ€re Windmesser bzw. Wetterstationen werden entweder mit Strom betrieben oder sie laufen mit einem Akku. Die Handwindmesser funktionieren mit Batterie oder Akku. Mit dem relativ leichten Gewicht benötigen die GerĂ€te im Allgemeinen nur wenig Energie. Dies macht sie zu einer sparsamen AusrĂŒstung, die fĂŒr mehr Sicherheit bei der Outdoor-Planung sorgt.

Der Datenspeicher

Wer mit dem Windmesser nicht nur die aktuelle Wetterlage beurteilen möchte, sondern nach GerĂ€ten mit Aufzeichnungsfunktion sucht, der sollte sich fĂŒr ein Anemometer mit ausreichend großem Messdatenspeicher entscheiden. Diese können je nach Technologie und Schnittstellen mit dem PC oder dem Smartphone verbunden werden. So ist auch eine langfristige Aufzeichnung der Wind- und Wetterdaten möglich.

Sinnvolle Zusatzfunktionen

Ein herkömmlicher manueller Windmesser ermittelt einfach nur die WindstĂ€rke. HĂ€ufig wĂŒnschen sich die Verbraucher aber weitere Zusatzfunktionen, die mehr Sicherheit bei der persönlichen Wettervorhersage bieten. So gehören bei vielen WindmessgerĂ€ten auch eine Temperaturmessung und die Anzeige der Luftfeuchtigkeit mit dazu. Ein integrierter Kalender und eine Uhr auf dem Display erleichtern es, den Überblick zu bewahren.

Dies ist vor allem im Zusammenhang mit einem Datenspeicher sinnvoll, um den eigenen Wetterkalender zu erstellen. Die modernen Windmesser mit entsprechender App erlauben außerdem eine besonders praktische Bedienung ĂŒber das Smartphone.

Worauf muss ich beim Kauf eines Windmessers achten?

Die Kaufkriterien fĂŒr einen Windmesser beziehen sich auf die FunktionalitĂ€t, auf die Langlebigkeit sowie auf die GrĂ¶ĂŸe. ZunĂ€chst sollte man sich ĂŒberlegen, zu welchem Zweck das GerĂ€t benötigt wird bzw. ob es ein Handwindmesser oder ein stationĂ€res Anemometer sein soll. Unser Test der Windmesser gibt den Kaufinteressenten hilfreiche Hinweise zu den verfĂŒgbaren Modellen und die Ausstattungsmerkmale. Diese qualifizieren die Windmesser fĂŒr den Outdoor-Sport oder fĂŒr den professionellen Einsatz, fĂŒr zuhause oder fĂŒr das Segelboot.

Zu den klassischen AusfĂŒhrungen gehören die Anemometer mit Schwing- und Deflektionsplatten sowie die Schalenanemometer. Letztere sind besonders gefragt, da die Bedienung denkbar einfach ist. Die modernen Ultraschall-Windmesser liefern besonders zuverlĂ€ssige Ergebnisse und kommen in sĂ€mtlichen Bereichen zum Einsatz.

Wenn der Windmesser an der Hauswand montiert oder im Garten installiert werden soll, spielt die GrĂ¶ĂŸe eine Rolle. Bei den Handwindmessern sollte man ebenfalls darauf achten, dass die GrĂ¶ĂŸe stimmt, wobei hier die leichte Handhabung im Vordergrund steht.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Windmessern

Die Windmesser im Test von 2019 stammen von zahlreichen verschiedenen Marken. Zu den bekannten Herstellern gehören unter anderem Beha-Amprobe, Voltcraft, Skywatch, Trotec und PeakTech.

FĂŒr den Freizeitsport liefern auch Unternehmen wie Marine und TFA Dostmann hochwertige Anemometer. Kestrel und Technoline sowie viele weitere Firmen stellen ebenfalls hochwertige und oft auch multifunktionale MessgerĂ€te zur VerfĂŒgung.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Windmesser am Besten?

Wer im Laden nach einem Windmesser sucht, wird im Elektronik-Fachmarkt oder auch im Baumarkt fĂŒndig. Auch die Freizeit- und SportgeschĂ€fte haben hochklassige Windmesser im Programm.

Besonders praktisch ist der Einkauf jedoch im Internet. Hier hat man Zugang zu einer Vielzahl von WindmessgerĂ€ten, die ausfĂŒhrlich beschrieben und oft auch bewertet werden. Bei Fragen kann man sich im GeschĂ€ft an das Verkaufspersonal wenden, aber auch im Internet ist man nicht auf sich allein gestellt. Hier kann das Service-Team telefonisch, ĂŒber Chat oder per Mail kontaktiert werden, um eventuelle Probleme zu besprechen oder um mehr ĂŒber die Eignung der verschiedenen Windmesser zu erfahren.

Der schnelle ĂŒbersichtliche Online-Preisvergleich ist ein wichtiges Argument fĂŒr den Internet-Kauf. Bis man im Laden ein vergleichbar gĂŒnstiges Angebot findet, kann es deutlich lĂ€nger dauern. Damit liegt die Online-Bestellung klar vorne: Sie ist bequem, kostet nicht viel Zeit und punktet außerdem durch besonders gĂŒnstige Preise.

Wissenswertes & Ratgeber zum Windmesser

Die Windgeschwindigkeit spielt in vielen Bereichen eine Rolle, nicht nur in der Meteorologie. Auch bei Wassersportarten wie Segeln und Kite-Surfen sowie beim Flugsport ist es sinnvoll, sich ĂŒber die WindstĂ€rke zu informieren. Mithilfe der portablen Windmesser aus dem Test lĂ€sst sich die aktuelle Windgeschwindigkeit innerhalb kurzer Zeit feststellen, sodass man sich gleich im Anschluss an die Messung darauf vorbereiten kann, in See zu stechen oder mit dem Segelflieger zu starten.

FĂŒr den Heimbereich kommen vorwiegend die stationĂ€ren MessgerĂ€te infrage. Durch die Installation eines Windmessers im Garten oder an der Hausmauer hat man stets Zugriff zu den aktuellen Wetterdaten. Die Windkomponenten können sich zwar oft innerhalb weniger Minuten Ă€ndern, dennoch liefern die Werte detaillierte Informationen zur BestĂ€ndigkeit des Wetters. Bei der Positionierung ist darauf zu achten, dass die natĂŒrlichen WindverhĂ€ltnisse nicht durch Mauern, StrĂ€ucher oder andere Begrenzungen beeinflusst werden.
Nur bei einer entsprechenden BerĂŒcksichtigung dieser UmstĂ€nde wird ein aussagekrĂ€ftiges Ergebnis bei der Windmessung erzielt.

Die Geschichte der Windmesser

Die Àlteste Form des Windmessers, die heute bekannt ist, funktioniert mit einer Schwingplatte. Das GerÀt, das etwa aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammen soll, wurde nur wenig spÀter von Leonardo da Vinci in einer verÀnderten Bauweise skizziert und beschrieben.

In der zweiten HĂ€lfte des 17. Jahrhunderts wurde ein weiterer Windmesser mit Schwingplatte erwĂ€hnt, diesmal in London. Vermutlich stammt diese zweite Entwicklung von Robert Hooke, der sich ebenso wie sein Kollege Sir Christopher Wren fĂŒr die meteorologischen Geschehnisse interessierte. Die beiden entwickelten den ersten bekannten Thermographen und stellten 1663 eine Erweiterung dieses GerĂ€tes durch einen Regen- und Windmesser vor.

Etwa zehn Jahre darauf fĂŒgte Hooke seinem bisherigen WetteraufzeichnungsgerĂ€t den ersten FlĂŒgelrad-Windmesser hinzu. Die Beschreibung wurde erst 1726 einem grĂ¶ĂŸeren Publikum zugĂ€nglich gemacht. Als Weiterentwicklung in diesem Bereich prĂ€sentierte Hooke im Jahr 1683 ein tragbares Anemometer, das die Zahl der Umdrehungen indizierte und außerdem den Winkel der RadflĂŒgel in Richtung des Winds verĂ€nderte.

Die Geschichte der WindmesserIn Frankreich wurden erst ab dem 19. Jahrhundert verschiedene Typen von Windmessern erfunden. 1837 konstruierte Charles Combes einen Windmesser, der Ă€hnlich wie ein WasserströmungsmessgerĂ€t funktionierte. Das FlĂŒgelrad war von einem Schutzreifen umgeben, außerdem verfĂŒgte das Anemometer ĂŒber ein RotationszĂ€hlwerk. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diesem GerĂ€t ein Schalter hinzugefĂŒgt, der dieses ZĂ€hlwerk einkoppeln und ausschalten konnte.

In den folgenden Jahren integrierten die Ingenieure eine RĂŒckstellmöglichkeit, die es ermöglichte, den ZĂ€hler wieder auf null zu stellen. Diese Anemometer kamen hauptsĂ€chlich bei Windgeschwindigkeiten von mindestens 0,4 und höchstens 5 m/s zum Einsatz und waren damit vorwiegend fĂŒr die Grubenbewetterung geeignet.

Auch in England wurden Ă€hnliche Windmesser eingesetzt, die unter dem Namen Biram’s Anemometer bekannt wurden. Benjamin Biram ließ sich seine Konstruktion 1842 patentieren. Die Herstellung erfolgte seit 1845 durch John Davis. In den 1860er Jahren stellte auch Casarelli vergleichbare Anemometer her, die ĂŒber einen umlaufenden Ring verfĂŒgten. Um 1870 wurden prĂ€zisere Windmesser entwickelt, mit denen auch die LĂŒftung in GebĂ€uden ĂŒberprĂŒft werden konnte.

Als erster bekannter manometrischer Windmesser wurde 1721 das Lind’sche Anometer prĂ€sentiert, das seinen Namen jedoch erst ĂŒber 50 Jahre spĂ€ter erhielt. Die Beschreibung stammt von dem französischen Bischof Pierre Daniel Huet. Hier erfolgte die Messmethode ĂŒber ein Staudruckrohr. Das U-Rohr, das mit Quecksilber befĂŒllt war, wurde mit seiner Öffnung in Richtung des Windes ausgerichtet. Durch den entstehenden Druck bei aufkommendem Wind verĂ€nderte sich die Höhe des Quecksilbers in dem Rohr.

Diese Messhöhe steigt und fĂ€llt proportional mit der Strömungsgeschwindigkeit des Windes. Nach einem vergleichbaren Prinzip funktionierte auch die Apparatur des EnglĂ€nders Stephen Hales. Hier wurde ein mit Wasser gefĂŒlltes Rohr eingesetzt, das auch auf eine niedrigere Strömungsgeschwindigkeit reagierte. Die Druckrohr-Anemometer zeigen sich als praktische und zuverlĂ€ssige MessgerĂ€te, die im Laufe der Zeit optimiert wurden.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts prĂ€sentierte der Astronom Thomas Romney Robinson einen Windmesser, der mit halbkugelförmigen Schalen funktionierte, wie sie heute noch eingesetzt werden. Anfangs hatte dieses MessgerĂ€t nur zwei Schalen, denen spĂ€ter ein zweites Schalenpaar hinzugefĂŒgt wurde, das durch die Überkreuz-Anordnung eine gleichmĂ€ĂŸigere Messung ermöglichte.

Die Schalenanemometer finden bis heute Verwendung in der Meteorologie, nicht nur bei den GerĂ€ten fĂŒr den privaten Gebrauch, sondern auch im professionellen Einsatz.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Windmesser

Die Schalenanemometer basieren auf einem ganz einfachen Prinzip: Wenn der Wind stark blĂ€st, dann drehen sich die Halbkugeln bzw. Schöpfer schneller, als wenn nur ein laues LĂŒftchen weht. WĂ€hrend dieser Bewegung wird die Anzahl der Drehungen pro Sekunde oder Minute aufgezeichnet und ggf. umgerechnet, um einen Wert fĂŒr die Windgeschwindigkeit zu ermitteln.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den WindmesserIm Allgemeinen wird diese Geschwindigkeit in m/s angegeben, also in Metern pro Sekunde. Unser Windmesser Test von 2019 zeigt neben den Funktionsarten auch zusĂ€tzliche FĂ€higkeiten dieser GerĂ€te. So zeigen die Anemometer hĂ€ufig auch die Windrichtung an, ohne dass sie dafĂŒr in eine bestimmte Richtung gehalten werden mĂŒssen.

Die Schalen- oder Schalenkreuzanemometer eignen sich fĂŒr jede Klimazone, allerdings gibt es fĂŒr arktische Gebiete spezielle MessgerĂ€te, bei denen die Welle sowie die Schalen beheizt sind.

Spezielle Windmesser-Typen wie Laser- oder Ultraschallanemometer messen die Phasenverschiebung der Reflexionen, die durch Licht- oder Schallimpulse entstehen.

Die Laser-Doppler-Anemometer arbeiten mit doppeltem Laserlicht, das ein Interferenzmuster bildet. Die Partikel, die von der Strömung mitgefĂŒhrt werden, streuen das Licht in diesem Bereich des Interferenzmusters. Durch die Messung der Licht-IntensitĂ€t lĂ€sst sich unter BerĂŒcksichtigung des Zeitverlaufs die Strömungsgeschwindigkeit ermitteln.

Als weitere Variante gibt es Hitzedrahtanemometer, die auf die Temperaturdifferenz zwischen zwei DrÀhten Bezug nehmen: Der eine Draht befindet sich auf der dem Wind zugewandten Seite, der andere ist auf der Windschattenseite angebracht.

Thermoelektrische Anemometer sowie weitere SpezialausfĂŒhrungen sind oft fĂŒr besondere Einsatzbereiche konzipiert worden, um konstante und exakte Messdaten zu gewĂ€hrleisten. Außerdem steht die traditionelle Variante der Windmessung ĂŒber die Beaufortskala zur VerfĂŒgung. Diese Bestimmung richtet sich nach einer phĂ€nomenologischen Kategorisierung und stellt die Basis fĂŒr die WindstĂ€rken dar.

Als international verbreitetes System reicht die Beaufortskala von absoluter Windstille bzw. Bft 0 bis hin zur OrkanstÀrke bzw. Bft 12. In der Mitte des 20. Jahrhunderts kam es durch die stark erhöhten Windgeschwindigkeiten im Zusammenhang mit der Modernisierung der Fliegerei zu einer Erweiterung um sechs Grade.

Windmesser Apps im Überblick

Windmesser Apps im Überblick

Die moderne Technik ermöglicht es, die Windgeschwindigkeit mithilfe des Smartphones zu bestimmen. Die entsprechenden Apps haben wir in unserem Windmesser Test ebenfalls berĂŒcksichtigt, da sie die Einsatzmöglichkeiten noch erweitern. Zum Teil handelt es sich bei diesen Apps um aktuelle Wetterprognosen bzw. um die Aufzeichnung der Wetterstationen, die rund um die Welt ihre Daten sammeln.

Die App Windfinder greift auf eine Vielzahl von Stationen zu und berĂŒcksichtigt auch die Vorhersagen, nicht nur hinsichtlich der WindstĂ€rke und Windrichtung, sondern auch in Kombination mit Temperatur, Bewölkung, Regen bzw. Regenwahrscheinlichkeit und Luftdruck. Eine solche App hilft dabei, die richtigen Vorbereitungen zum Segeln oder Surfen zu treffen, und kann außerdem Aufschluss ĂŒber die wahrscheinliche Wellenhöhe und Windrichtung geben. Eine kontinuierliche Aktualisierung hĂ€lt die Nutzer stets auf dem Laufenden.

Es gibt auch einige Apps, die mit Handwindmessern kombiniert werden. Diese bilden gemeinsam eine Wetterstation im Taschenformat. Die Handhabung ist auch fĂŒr Laien verstĂ€ndlich und die GerĂ€te liefern erstaunlich genaue Werte. Beim Test der Windmesser haben wir herausgefunden, dass diese kleinen Windmesser zusammen mit den Apps durchaus das stationĂ€re Anemometer ersetzen können und zusĂ€tzlich den Vorteil der FlexibilitĂ€t bieten.

Bei der Auswahl eines solchen Mini-Anemometers und der dazugehörigen App ist jedoch auf eine gute Bewertung zu achten, um Fehler zu vermeiden. Die hochklassigen Windmesser haben durch ihre moderne Ultraschalltechnologie nur eine geringe FehleranfÀlligkeit, sodass die Richtung und Geschwindigkeit des Windes und der Böen zuverlÀssig zu ermitteln sind. Die Nutzer können eine Warnfunktion aktivieren, sodass sie bei einer deutlichen Erhöhung der Windgeschwindigkeit das eingestellte Alarmsignal erhalten.

Zu den beliebten Anemometern, die fĂŒrs Smartphone konzipiert sind, gehört das Vaavud MessgerĂ€t. Dieses verfĂŒgt ĂŒber zwei Windschalen und zeichnet sich durch eine massive und durchgĂ€ngige Bauweise aus, sodass das GerĂ€t aus Kunststoff extrem bruchsicher ist. Durch die leichtgĂ€ngige Teflon-Gleitlagerung entsteht nur eine minimale Reibung, sodass auch sehr geringe Windgeschwindigkeiten messbar sind. Der Windmesser wird mit dem Smartphone gekoppelt und steuert den Magnetfeld-Sensor, ohne dass er dafĂŒr auf eine spezielle Elektronik zugreifen muss. Die Vaavud App berechnet alle weiteren Daten und versorgt die Nutzer mit den entsprechenden Details.

Als ErgĂ€nzung zum Vaavud Windmesser und zur entsprechenden App steht auch die Anwendung Weendy zur VerfĂŒgung. Diese erlaubt es, die eigenen Messungen, die Winddaten sowie Wetterbilder und andere Aufnahmen mit anderen Usern zu teilen. Gleichzeitig erfĂ€hrt man ĂŒber die App Weendy, wie es aktuell mit Wind und Wetter in andern Orten aussieht.

Der kleine Windmesser der Marke Shaka bietet ebenfalls einen direkten Zugriff auf Windgeschwindigkeit und andere Wetterdaten. Zurzeit sind diese GerĂ€te jedoch ausschließlich fĂŒr iPhone bzw. iPad erhĂ€ltlich. Auch bei den WindmessgerĂ€ten von Shaka und der dazugehörigen App zeigt sich der praktische Nutzen fĂŒr private Anwender, sei es im maritimen Bereich wie auf einem Segel- oder Motorboot oder an Land. Die App hilft nicht nur bei der Messung der aktuellen Windkomponenten, sondern auch beim Aufzeichnen.

FAQ

Welcher Handwindmesser ist besonders prÀzise?

Welcher Handwindmesser ist besonders prÀzise?

Bei den portablen MessgerÀten sind die Schalenanemometer sehr prÀzise, besonders wenn die Lagerung extrem widerstandsarm ist und die gesamte Konstruktion leicht und stabil zugleich ist.

Was sagt das Anemometer ĂŒber das zukĂŒnftige Wetter aus?

Was sagt das Anemometer ĂŒber das zukĂŒnftige Wetter aus?

Die Windgeschwindigkeit alleine ermöglicht noch keine Wetterprognose. In Kombination mit einer Wetterstation oder unter BerĂŒcksichtigung der aktuellen Wetterdaten wie Luftdruck, Temperatur usw. ist jedoch eine relativ genaue Vorhersage möglich.

In welchen Bereichen, abgesehen vom natĂŒrlichen Wetter, wird das Anemometer noch eingesetzt?

In welchen Bereichen, abgesehen vom natĂŒrlichen Wetter, wird das Anemometer noch eingesetzt?

Typische Einsatzbereiche der Windmesser sind im Windkanal sowie in der Klimatechnik zu finden, wo die Strömung exakt kontrolliert werden soll.

Auf welcher Basis funktionieren die Windmesser-Apps?

Auf welcher Basis funktionieren die Windmesser-Apps?

Einige Windmesser-Apps greifen lediglich auf die Daten von nationalen und internationalen Wetterstationen zu. Diese messen die Wind- und Wetterbedingungen nicht selbst.

Bei einem eingeschrĂ€nkten Handy-Empfang können die Wetterdaten eventuell nicht mehr zur VerfĂŒgung stehen.

Es gibt aber auch einige Apps wie Vaavud und Shaka, welche die Messdaten der gekoppelten Handwindmesser als Grundlage fĂŒr die Berechnung verwenden.

Kann man sich selbst einen Windmesser bauen?

Kann man sich selbst einen Windmesser bauen?

Ein einfacher Windmesser kann ohne viel Arbeit selbst konstruiert werden. AbhÀngig von der stabilen Grundkonstruktion sollten die Bauteile möglichst leicht sein, um die Reibung gering zu halten.

Mithilfe einer Bauanleitung, die im Bastelladen oder im Internet erhĂ€ltlich ist, lĂ€sst sich ein solches MessgerĂ€t einfach zusammenbauen. FĂŒr Kinder ist es sehr interessant, die Funktionsweise zu beobachten und selbst Hand anzulegen.

Was kann ich tun, um die Windgeschwindigkeit ohne Anemometer zu messen?

Was kann ich tun, um die Windgeschwindigkeit ohne Anemometer zu messen?

Die Beaufortskala hilft dabei, die WindstĂ€rke ohne technische Hilfsmittel zu bestimmen. Sie richtet sich jedoch nur nach phĂ€nomenologischen EindrĂŒcken und ist daher nicht besonders prĂ€zise.

Was ist der Unterschied zwischen einem Windmesser und einer Wetterstation?

Was ist der Unterschied zwischen einem Windmesser und einer Wetterstation?

Der Windmesser ermittelt lediglich die Geschwindigkeit und ggf. auch die Richtung des Windes.

Eine Wetterstation ist jedoch mit vielen weiteren Funktionen ausgestattet und zeigt zum Beispiel an, wie warm es ist und wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist. FĂŒr eine zuverlĂ€ssige Vorhersage ist eine Wetterstation daher besser geeignet als ein reiner Windmesser.

NĂŒtzliches Zubehör

Die zusĂ€tzlichen Elemente fĂŒr einen Windmesser ergĂ€nzen die FunktionalitĂ€t und koppeln das GerĂ€t mit einem Funksystem oder mit einem Datenlogger. HĂ€ufig können diese Zubehörteile auch miteinander gekoppelt werden, um den Zugriff noch einfacher zu machen.

Bei dem Datenlogger fĂŒr die Anemometer handelt es sich um eine Aufzeichnungsfunktion, die es erlaubt, die aktuellen Werte zu einem spĂ€teren Zeitpunkt abzurufen. So hat man bessere Vergleichsmöglichkeiten, außerdem kann ein eigener Wetterkalender zusammengestellt werden.

Via Funkverbindung oder auch ĂŒber WLAN lassen sich diese Daten an den PC oder auf das Smartphone ĂŒbermitteln. Hier ist eine umfassende Auswertung möglich.

Unser Test der Windmesser bietet eine Übersicht ĂŒber die diversen Modelle und ihre Ausstattung. Falls bei dem bevorzugten GerĂ€t nicht alle gewĂŒnschten Komponenten integriert sind, so lassen sie diese hĂ€ufig nachtrĂ€glich einbauen. Anhand der Erfahrungsberichte sind neben den Hinweisen zur Handhabung auch Tipps zu den
geeigneten Zubehörteilen erhÀltlich.

Die Windmesser im Test von 2019 ĂŒberzeugen durch ihre schnelle und exakte Messung, doch vielen Nutzern reicht die einfache Bestimmung der Windgeschwindigkeit nicht aus, da sie auf weitere Wetterdaten zugreifen möchten. Dies gelingt mit den entsprechenden Apps, die von einigen Anbietern zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Die Taschen-Windmesser zum Aufstecken auf das Smartphone entfalten ihre KapazitĂ€t erst im Zusammenhang mit der App. Diese sorgt fĂŒr eine schnelle Auswertung der ermittelten Daten und greift abhĂ€ngig von den jeweiligen Parametern auf die Daten aus den nĂ€chsten Wetterstationen zu.

Bei dem Zubehör fĂŒr die Windmesser dĂŒrfen auch die Ersatzteile nicht fehlen. Sowohl die großen, stationĂ€ren Messstationen als auch die Handwindmesser sind zwar relativ robust, dennoch kann es hin und wieder zu BeschĂ€digungen kommen. Die Hersteller bieten daher Einzelkomponenten wie das Windrad oder die Schutzringe auch einzeln an.

Im Allgemeinen lassen sich diese Bauteile der Windmesser mit etwas Geduld und Geschick selbst austauschen. Man sollte allerdings Originalteile verwenden, damit die optimale FunktionalitÀt wiederhergestellt wird.

Alternativen zum Windmesser

Die Wetterstation ist gewissermaßen eine multifunktionale Alternative fĂŒr den einfachen Windmesser. Wer jedoch nur ein Hilfsmittel fĂŒr die Bestimmung der WindstĂ€rke sucht, der kann auch einfach die Beaufortskala verwenden.

Ein selbstgebautes Windrad oder ein Flatterband zeigt zwar an, dass der Wind stark oder schwach weht, diese Varianten eignen sich jedoch nicht dazu, die Windgeschwindigkeit zu ermitteln.

Ansonsten besteht immer die Möglichkeit, die Wetterdaten aus dem Internet zu verwenden, um sich Sicherheit ĂŒber die Windbedingungen zu verschaffen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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