Tatsächlich gibt es diesbezüglich deutliche Unterschiede. So sind Beeren aller Art, die grundsätzlich am besten noch am Tag des Einkaufs gegessen werden sollten, im Gemüsefach des Kühlschrankes noch etwa drei Tage frisch.
Spätestens am fünften Tag jedoch haben sie alle Vitamine und auch ihre appetitliche Konsistenz verloren. Hingegen kann Kernobst wie beispielsweise Quitten, Äpfel und Birnen, anders als ihre exotischen Vertreter, gut im Kühlschrank gelagert werden. Hier oder alternativ in einem kühlen Keller halten sich die Früchte deutlich länger als bei Raumtemperatur, wo sie innerhalb einer Woche gegessen werden sollten.
Allerdings gilt zu bedenken, dass sie in dieser Zeit auch an Vitaminen und Feuchtigkeit verlieren, wodurch gesunde Inhaltsstoffe und auch Geschmack verloren gehen. Sollte es sich also vermeiden lassen, so ist auch für Kernobst eine Aufbewahrung in einem geeigneten Korb zu bevorzugen.
Grundsätzlich gilt: Exotische Früchte wie Bananen, Ananas, Kiwi und Mango gehören nicht in den Kühlschrank. Sie wachsen unter solch verschiedenen Bedingungen, als sie hierzulande gegeben sind und halten entsprechend niedrige Temperaturen nur schwer aus. Bananen verlieren schnell ihre Farbe und werden braun, wenn sie zu viel Kälte ausgesetzt sind.
Und auch eine vielen nicht als Frucht bekannte Sorte – die Avocado – reagiert auf die Lagerung im Kühlschrank äußerst undankbar. Deshalb sollte alles exotische Obst am besten bei Zimmertemperatur gelagert werden, wo es bis zu einer Woche schmackhaft bleibt. Am besten eignen sich dazu spezielle Aufbewahrungskörbe oder ähnliche Behältnisse, die auf die Lagerung solcher Lebensmittel ausgerichtet sind.
Wer aus seinen Früchten bereits Obstsalat zubereitet hat, der kann ihn, damit er nicht unnötig schnell matschig wird, in einer kleinen Schüssel von Eiswürfeln umgeben. Eine tolle Idee für den Sommer!
Um es nach den ausführlichen Informationen zur Lagerung von den verschiedenen Obstsorten ein wenig übersichtlicher zu gestalten, hier noch einmal eine kurze Übersicht:
Beeren wie Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren, Brombeeren sowie Wasser- und Honigmelonen und Cantaloupe. Auch Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen, Mandarinen, Grapefruits und Limetten fühlen sich im Gemüsefach des Kühlschranks wohl. Beeren sollten nur, wenn unbedingt nötig länger als 24 Stunden dort gelagert werden, Zitrusfrüchte bleiben einige Tage länger frisch.
Kernobst und Steinobst wie Quitten, Äpfel und Birnen sowie Aprikosen, Pfirsiche, Kirschen und Pflaumen. Sie können gut im Kühlschrank oder einem Kellerabteil gelagert werden, wenn sie nicht bald verzehrt werden sollen. Hier halten sie bis zu zwei Wochen.
Exotische Früchte wie Bananen, Ananas, Kiwi und Mango. Auch Stein- und Kernobst, das bald gegessen wird, ist in einem Obstkorb gut aufgehoben. Bei Zimmertemperatur gelagert schmeckt es schön saftig und ist nicht unnatürlich kalt. Zitrusfrüchte können ebenfalls kühl gelagert außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden und behalten ihr volles Aroma.
Wissenswert: Äpfel sollten – ähnlich wie Tomaten – nicht direkt neben anderem Obst abgelegt werden, da das von ihnen freigesetzte Reifegas Ethylen dazu führt, dass auch dieses schneller reift und damit verdirbt.
Möchte man Obst möglichst frisch verzehren, so sollte es nur wenige Tage gelagert werden. Hierfür empfiehlt sich eine Aufbewahrung, die komfortabel zu verwenden und in der genügend Platz vorhanden ist, damit die Lebensmittel unversehrt bleiben und nicht vorschnell verderben.
Für bereits geschnittenes Obst und Beeren eignen sich kleine Einhängekörbe für den Kühlschrank oder Boxen mit Deckel, die im Gemüsefach verstaut werden können. Für die Aufbewahrung außerhalb der Kühlung finden sich nicht nur praktische, sondern auch hübsche Möglichkeiten wie Körbe aus Holz, Wasserlilie, Metall, Kunststoff und Baumwolle.
In nahezu allen Farben sind die hilfreichen Stücke zu haben und fügen sich damit in jeden Wohnraum ein. Auch eine Etagere kann für bestimmte Obstsorten verwendet werden, und wer nur wenig Platz in seiner Küche zur Verfügung hat, der greift vorzugsweise zu einer mehrstöckigen Hängeaufbewahrung.
Wem es vorrangig um Zweckmäßigkeit geht, der mag mit Stapelboxen gut beraten sein, in denen teils eine große Zahl an Äpfeln im Keller eingelagert werden kann.
Für kleine Mengen, zur Aufbewahrung von Obst bei Zimmertemperatur:
Für größere Mengen, zur Einlagerung von Obst in der Wohnung oder im Keller:
Für die Aufbewahrung von Obst im Kühlschrank:
Viel zu häufig wird die Haltbarkeit von Obst übersehen oder dieses unsachgemäß gelagert, sodass es vorzeitig verdirbt. Mit den nötigen Hintergrundinformationen und einer passenden Obst Aufbewahrung muss das nicht sein.