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Skateboards im Test auf ExpertenTesten
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Skateboard Test - damit fördern Sie das Gleichgewicht - Vergleich der besten Skateboards 2019

Mit dem Skateboard werden vor allem das Gleichgewicht und die Balance herausgefordert.FĂŒr unsere Bestenliste hat unser Team unzĂ€hlige Tests, Kundenmeinungen und Vergleiche im Internet kontrolliert, um Bewertungen zu Boardtyp, LĂ€nge, Achsstiftbreite und vieles mehr abzugeben.

Skateboard Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Skateboard und wie ist es aufgebaut?

Auf Domplattformen und breiteren PlĂ€tzen sind sie hĂ€ufig anzutreffen. Zumeist junge Menschen, die mit einem Brett an den FĂŒĂŸen gekonnt ĂŒber Treppenstufen, GelĂ€nder und Bordsteine fahren und dabei akrobatisch versiert Brett und Erhöhung fĂŒr ihre Tricks nutzen. Ein ratterndes GerĂ€usch und eine Vielzahl an gekonnten SprĂŒngen bestimmen diesen Sport, der seit den sechziger Jahren in Mode kam und durch Ă€hnliche Varianten abgelöst und erweitert wurde. Aber auch das richtige Fallen und Abspringen sind wichtige Begleitfaktoren. Skateboardfahrer nutzen dabei eine Art Rollbrett, das aus einem einfachen Brett mit vier Rollen und zwei Achsen besteht. Die Skateboards der Profis sind daneben noch einmal eine ganz eigene Kategorie und aus besonders hochwertigem Material zusammengesetzt. Im Handel sind diese in der höheren Preiskategorie zu finden und bĂŒrgen mit dem Namen des jeweiligen Skateboardprofis fĂŒr die QualitĂ€t des Boards. Diese ist natĂŒrlich maßgebend fĂŒr die Fahreigenschaften und die Standfestigkeit.

Um das Skateboard in einfacher Form zu benutzen, wird ein Bein auf dem Brett belassen, sich mit dem anderen abgestoßen, so dass das Board in Bewegung ist. Das Skateboard ist natĂŒrlich kein eigentliches Fortbewegungsmittel, dient vielmehr dem FreizeitvergnĂŒgen, als Hobby, als sportliche BetĂ€tigung und Zusammenkunft einer bestimmten Szene. Abgestimmt auf diesen fordernden Sport ist auch die Modewelt, so z. B. in bestimmten Marken fĂŒr Oberbekleidung und Schuhe. KunststĂŒcke und Tricks sind dabei die eigentliche Herausforderung, die aus gekonnten SprĂŒngen und Drehungen, auch aus einer Kombination beider bestehen.

Das originale Skateboard wird in sieben Schichten zusammengesetzt, gepresst und so in Form gebracht. Die Materialien sind verschieden, Ahorn ist eines der leichtesten, dichtesten und robusteren Holzsorten und daher optimal fĂŒr das Deck des Boards. Im Querschnitt weist das Skateboard dann eine Konkavform auf, im LĂ€ngsschnitt sind beide Enden leicht nach oben gebeugt. Die vordere Seite lĂ€uft dann auch spitz zu, wĂ€hrend die Hinterseite, als „Tail“ bezeichnet, gerade ist.

Verschiedene Skateboarder in ActionZusĂ€tzlich besitzen aufwendiger gefertigte Boards auch einen Fiberglas– oder Carbon-Kern, wodurch die TrittflĂ€che noch einmal etwas mehr StabilitĂ€t erhĂ€lt. Die Unterseite ist aufwendig gestaltet und mit zwei Achsen ausgestattet, die die Hauptkomponenten bilden. Sie verfĂŒgen ĂŒber einen beweglichen Kipppunkt, wodurch die Gewichtsverlagerung möglich wird, die dann das Skateboard lenkt. Sie werden „Trucks“ genannt und verbinden das Deck mit den Rollen. Das Material der Achsen bestimmt auch die QualitĂ€t des Bretts. In der hochwertigeren Variante sind sie aus Magnesium, Gusseisen und Aluminium. Alleine die Rollachsen und der Verbindungsstift sind aus Stahl gefertigt. Zwischen den Rollachsen ist eine weitere Verbindungsachse, als „Hanger“ bezeichnet. Durch Drehzapfen und Lenkgummis ist sie neigungs- und drehfĂ€hig und mit der Grundplatte verbunden. Das macht die komplette Lenkung durch Gewichtsverlagerung erst möglich, denn sobald sich das Board zur Seite neigt, drehen sich diese
Verbindungsachsen ins Innere, wodurch die Wendigkeit der Achsen die Lenkfreudigkeit bestimmt. Je besser die Achse hier funktioniert, umso kleiner ist der Kurvenradius und umso grĂ¶ĂŸer die FlexibilitĂ€t des Boards. Auch ist die Breite der Achsen auf die GrĂ¶ĂŸe des Decks abgestimmt, so dass die Rollen exakt an den Seitenkanten das Board abschließen.

Daneben weisen manche Boards an der Spitze und hinten Schutzleisten auf, die vor BeschĂ€digungen schĂŒtzen sollen. Damit der Halt auf dem Brett einfacher ist, verfĂŒgt das Skateboard meistens ĂŒber einen selbstklebenden Haftbelag aus Schleif- oder Sandpapier auf der OberflĂ€che, der „Griptape“ genannt wird.

Skateboard Rollen AchseDie RĂ€der, auch als „Wheels“ bezeichnet, sind in GrĂ¶ĂŸe und Breite hĂ€ufig unterschiedlich und an den Zweck des Skateboard-Fahrens angepasst. GrĂ¶ĂŸtenteils sind sie aus Polyurethankunststoff, was bei der Verbesserung der RĂ€der ausschlaggebend war, da diese so viel robuster sind und auch einiges aushalten, das Board dadurch schneller wird und mehr Straßenhaftung ermöglicht. Der HĂ€rtegrad der Rollen ist dabei ein wichtiger Faktor. Weiche Rollen sind leiser und haften besser, werden also vermehrt auf der Straße genutzt, harte sind robuster und schneller, eignen sich dann fĂŒr Skateparks und Halfpipes.

Die Wahl, welche RĂ€der das Skateboard haben soll, hĂ€ngt demnach von Verwendungszweck und bevorzugten Bodenbelag ab. Die GrĂ¶ĂŸe der Rollen bestimmt die Laufeigenschaft des Boards. GrĂ¶ĂŸere RĂ€der ermöglichen höhere Geschwindigkeit, kleinere eignen sich dann besser fĂŒr Kurven, SprĂŒnge und Tricks. Auch die Breite hat einen Einfluss auf das Fahrverhalten. Schmale Rollen haben einen geringeren Rollwiderstand, breite eine bessere Bodenhaftung. Sind die Rollen dazu abgerundet, sind Kanten auf diese Weise einfacher zu ĂŒberwinden.

Das Kugellager wiederum bestimmt den reibungslosen Lauf der RÀder. Bei einem hochwertigen Skateboard besitzen die Rollen ein PrÀzisionskugellager, das beidseitig geschlossen ist.

Zum Skaten gehört neben dem richtigen Board fĂŒr die eigenen AnsprĂŒche auch immer die komplette SchutzausrĂŒstung dazu, die aus geeigneten Schuhen, Handgelenk-, Ellenbogen- und Knieschonern, einem Helm und bei Bedarf Handschuhen besteht. (Mehr dazu siehe unter dem Punkt „NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr das Skateboard“ in unserem Test.)

Amazon Skateboards im Praxistest von Skate-Profis

Braille Skateboarding ist ein amerikanisches Skateboard-Netzwerk mit Skater-Hallen, Kursen, Sommer-Camps und eigenen Shops in verschiedenen StÀdten. Sie betreiben zudem einen YouTube-Kanal, auf dem sie auch immer wieder Skateboards testen.

Zu den Tests gehört auch eine ganze Serie von „Amazon Skateboards“, d.h. Skateboards, die auf Amazon angeboten werden. Sie testeten das gĂŒnstigste, das teuerste, das höchstbewertete und das am schlechtesten bewerte. Sie fahren dafĂŒr mit den Boards ĂŒber Schanzen, vollfĂŒhren sĂ€mtliche Stunts und SprĂŒnge und zum Ende gibt es noch einen „STOMP“-Test, bei dem man so lange auf das Skateboard springt, bis es kaputtgeht (oder auch nicht). Diese Tests wiederholen sich auch von Zeit zu Zeit (nach dem „am schlechtesten bewerteten“ gibt es z.B. noch „das 1-Sterne-Board“ etc.).

Da es bei einigen eine Verunsicherung darĂŒber gibt, inwieweit die Bewertungen auf Amazon wirklich reprĂ€sentativ sind, fanden wir diesen Test sehr interessant.

Das Ergebnis: Ja, die Kundenbewertungen sind reprĂ€sentativ. Das 1-Sterne-Skateboard, war innerhalb kĂŒrzester Zeit kaputt gefahren, das 3,5-Sterne-Skateboard war nicht besonders gut, aber auch nicht total schlecht und das (gĂŒnstige) 5-Sterne-Skateboard war in der Tat ganz gut.

Da es sich um Amazon USA handelt, sind die Modelle allerdings nicht hier erhĂ€ltlich, wie wir ĂŒberprĂŒft haben. Das 5-Sterne-Skateboard nennt sich Skateboard RockBirds 31 Pro Complete.

„Amazon’s Choice“ Skateboard im Praxistest

In Deutschland erhĂ€ltlich ist allerdings “Amazon’s Choice” aus den USA, das Skateboard Sefulim. Skateboarder John Hill (Video) hat sich gefragt: „Was passiert, wenn eure Mom euer Skakeboard kauft?“ NatĂŒrlich wĂŒrde sie zu Amazon gehen, auf der ersten Seite scrollen und dann einfach „Amazon’s Choice“ fĂŒr um die 40 Euro auswĂ€hlen und bestellen. Eine gute Idee?

Überraschenderweise: ja. Gut, die Profis aus dem Skater-Park machen sich erst etwas lustig ĂŒber das etwas klein geratene Skateboard, welches sich schon nach Plastik anhöre. Nach einer Weile nehmen sie sogar Werkzeug in die Hand, um die RĂ€der zu lockern, doch wie sich im Skateboard Praxistest zeigt, ist es durchaus tauglich fĂŒr SprĂŒnge und sei als „Warm-up Board“ sehr gut zu gebrauchen. FĂŒr den Preis zeigen sich die Tester am Ende positiv ĂŒberrascht und wĂŒrden es fĂŒr AnfĂ€nger durchaus empfehlen.

Bei Amazon Deutschland ist „Amazon’s Choice“ das Skateboard Baytter fĂŒr unter 40 Euro. Dieses Skateboard wurde auch schon getestet, und zwar auf dem YouTube-Kanal von aLYMp. Auch hier zeigte der Praxistest: kein schlechtes Board! Es ließ sich normal fahren und man kann Tricks und SprĂŒnge machen, ohne dass es gleich völlig zersplittern wĂŒrde. FĂŒr den geringen Preis sei es durchaus eine Empfehlung.

Das am besten bewertete Skateboard auf Amazon Deutschland ist das Skateboard WeSkate. Es ist sehr preisgĂŒnstig und hat 4,6 Sterne bei 54 Bewertungen. Ein Skateboard, das ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen hat, ist das Skateboard Bunao, allerdings sind es erst 12 Bewertungen.

Skateboard-Disziplinen, SprĂŒnge und AusdrĂŒcke

Mit dem Skateboard werden verschiedene Manöver ausgefĂŒhrt, die als Tricks bezeichnet werden. Diese werden in vier Richtungen unterschieden und als „Grabs“, Flicks“, „Grinds“und „Flats“ bezeichnet.

  • Grabs
  • Flips
  • Grinds
  • Flats
  • Spins
Unter „Grabs“ werden Tricks verstanden, bei denen das Skateboard mit der Hand gegriffen und vor, zurĂŒck oder zur Seite gezogen werden.
Mit „Flips“ sind Tricks gemeint, bei denen das Skateboard durch Bewegung und Gegenbewegung um die eigene Achse gedreht wird, meistens auch beim Sprung in der Luft. Eingeleitet werden „Flips“ durch ein Ziehen des Fußes ĂŒber die Oberseite des Skateboards, ebenfalls durch das RunterdrĂŒcken des Decks. Nachdem sich das Board gedreht hat, wird es mit dem Vorderfuß wieder gestoppt und im Sprung wird so die Landung eingeleitet.
Unter der Bezeichnung „Grinds“ sind Tricks gemeint, die ĂŒber eine LĂ€ngsseite, z. B. ĂŒber eine Bordsteinkante oder ein Rohr ausgefĂŒhrt werden. Dieser Trick wird ĂŒber die Achsen ausgefĂŒhrt und ermöglicht so das Sliden.
Bei „Flats“ sind Tricks gemeint, die einen Sprung aus dem Stand beinhalten. Dieser wird als „Ollie“ bezeichnet. Solche SprĂŒnge finden immer auf dem Boden statt und benötigen keine Rampe oder Kante.
Werden alle Tricks kombiniert, wird von „Spins“ gesprochen. Dabei sind auch Drehungen um die eigene Achse gemeint, die sich im Grad der Drehung unterscheiden. Die Drehung wird mit dem Kopf eingeleitet und auf Körper und Board ĂŒbertragen.

Genauso wie die Tricks unterscheiden sich die einzelnen Disziplinen.

  • Freestyle
  • Streetstyle
  • Vert-Skaten
  • Pool- und Bowlskaten
  • Slalom- Flatland- oder Downhill
Die Ă€lteste Form ist der Freestyle, der durch Akrobatik und Ästhetik besticht. Hierbei nutzt der Skater keine Hilfsmittel, Kanten oder Hindernisse, sondern prĂ€sentiert seine Tricks alleine mit dem Board, meistens mit musikalischer Begleitung als KĂŒr zur Musik. Das bringt mit sich, dass die Tricks dann wie ein Tanz oder Bewegungen zur Musik prĂ€sentiert werden, demnach zum Rhythmus und Takt der Musik passen. Hier kommen dann besonders die „Flats“ und „Grins“ zum Einsatz. FĂŒr den Freestyle benötigt ein Skater viel Gleichgewichtssinn, Körperbeherrschung und Geschicklichkeit. Ein Handstand auf dem Board, eine Drehung wĂ€hrend der Fahrt um die eigene LĂ€ngsachse oder eine Drehung in der Luft sind Teil des Freestyles. Dabei ist immer wichtig, dass im richtigen Augenblick wieder auf dem Board gelandet wird, um die Fahrt nahtlos fortzusetzen.
Der Streetstyle unterscheidet sich wiederum vom Freestyle und ist, allgemein gesprochen, die alltĂ€gliche Form der Fortbewegung auf dem Board. Diese findet auf Straßen, PlĂ€tzen und ĂŒberall dort statt, wo sich Hindernisse bieten, die bewĂ€ltigt werden können. Dazu gehören Treppenstufen, GelĂ€nder, Mauern, Rampen, Bordsteine, BĂ€nke oder die kĂŒnstlich gebauten Skatestrecken und Pools in Skateparks.
Beim Streetstyle kommt es auf die Höhenunterschiede der genommenen Hindernisse an, die auf SchrĂ€gen, Kanten und Abrundungen ĂŒberwunden werden. Der „Olli“ erfordert z. B. den Sprung aus dem Stand ohne, dass die HĂ€nde zur Hilfe genommen werden. Der Tritt erfolgt auf das Hinterteil, so dass sich das Board aufrichtet und der Sprung im Schwung mit den FĂŒĂŸen ausgeĂŒbt wird. Dadurch können auch Erhöhungen bei Hindernissen ĂŒberwunden werden. Das Hinunterspringen von Hindernissen und Erhöhungen nennt sich „Acid Drop“, mit einem „Slide“ wird ĂŒber FlĂ€chen, Kanten und GelĂ€nder gerutscht.
Eine andere Disziplin ist das Vert-Skaten. Das Wort „Vert“ leitet sich von „vertical“ ab, bedeutet also senkrecht. DafĂŒr benötigt der Skater natĂŒrlich eine geeignete Halfpipe, womit eine U-förmig konzipierte Anlage gemeint ist, die senkrechte SteilwĂ€nde aufweist, die der Skater dann durch Geschick und Geschwindigkeit nimmt, um am oberen Rand u. a. einen Trick auszufĂŒhren, z. B. einen Handstand. Einige Anlagen bestehen auch aus einer Verbindung aus Halfpipe und Miniramp, wobei die Bewegungen dann wieder an das Wellenreiten und Surfen erinnern. Die Halfpipe ist eine Erweiterung des Skatepools und ermöglicht Tricks in großer Höhe. Manche Halfpipes haben eine Höhe von bis zu sechs Metern.

Um diese zu ĂŒberwinden, bedarf es vom Skater einer perfekten Fahrtechnik, guten Kondition und Körperbeherrschung. Das Fahren auf Halfpipes ist also nicht fĂŒr AnfĂ€nger gedacht, da auch eine sehr hohe Geschwindigkeit erreicht wird. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist schlicht und einfach Mut, denn das Beherrschen des Boards bringt den entsprechenden Nervenkitzel mit. Halfpipes bestehen meistens aus einer einzelnen Fahrbahn mit Sprungschanzen an beiden Enden. Das Material ist Holz und Stahl, die FahrflĂ€che sind Buchenholzplatten. Der Skater beginnt seine Fahrt dann meistens aus der Höhe der AbsprungflĂ€che und lĂ€sst sich in die Halfpipe fallen. Ticks wie „Footplants“, „Liptricks“, „Airs“ oder „Handplants“ bestimmen diese Disziplin. Falls es dann mit der Landung nicht klappen sollte, wird gekonnt gestĂŒrzt. Auch das bedingt das Skateboard-Fahren. Geeignete Knieschoner sind notwendig, um den Bremsvorgang zu beeinflussen, ebenso die Übung zuvor, richtig zu fallen.

Statt eines u-förmigen Rohrs gibt es auch Anlagen, die ganze Rohre enthalten. Hier wird von Fullpipes gesprochen. Bei diesen kommt es dann auf den notwendigen Schwung an, um das gesamte Rohr zu nutzen.

Eine eigenstĂ€ndige Disziplin ist auch das Pool- und Bowlskaten. Das findet in leeren Swimmingpools statt, hauptsĂ€chlich in Amerika, da dort die Pools eine meist runde oder auch nierenförmige Form aufweisen und die Beckenwand abgerundete ÜbergĂ€nge zum Beckenboden besitzt. Manche Schwimmbecken sind auch schĂŒsselförmig konzipiert, was das Befahren mit dem Skateboard dann erlaubt.
Slalom- Flatland- oder Downhillskaten sind nicht mehr so populĂ€r wie in der Anfangszeit, da hier keine Hindernisse zur VerfĂŒgung stehen und die Herausforderung eher geringer ist. Tricks und SprĂŒnge werden auf ebener FlĂ€che ausgefĂŒhrt, wobei das Skateboard dann eher als TurngerĂ€t genutzt wird. Das Slalom-Fahren macht eine fehlerfreie und schnelle Durchfahrt auf einer dafĂŒr vorgesehenen Strecke notwendig, die allerdings kaum in StĂ€dten zu finden ist. Ähnlich ist es mit dem Downhill-Fahren. Die Abfahrtstrecke muss lang sein und wird meistens mit einem Longboard bestritten, das besonders hohe Geschwindigkeiten erlaubt.

Welche Arten von Skateboards gibt es?

Skateboards unterscheiden sich hauptsĂ€chlich in ihrer GrĂ¶ĂŸe und Form. Der Bereich, wo das Skateboard zum Einsatz kommt, macht im Grunde die Wahl des geeigneten Boards aus. Wer viel fahren möchte und mehr auf Gleichgewicht und Geschick Wert legt, benötigt ein anderes Brett als ein Skater, der sich in Tricks und Körperbeherrschung ĂŒben möchte. Eine Auswahl an Skateboard-Typen sind z. B. diese:

Globe Diablo Skateboard

  • Streetstyle- Skateboard: Hierbei handelt es sich um die ganz einfache Variante eines Skateboards, das besonders bei dem Skaten auf Straßen, PlĂ€tzen und kleineren Wegen zum Einsatz kommt. Mit dem Streetstyle-Skateboard ist der AnfĂ€nger gut beraten, da das Board genĂŒgend Sicherheit bietet, aber auch fĂŒr Tricks und SprĂŒnge geeignet ist. Das Skateboard ist 80 Zentimeter lang und weist eine Breite von 20 Zentimetern auf. Die Unterseite ist aufwĂ€ndig gestaltet und auf zwei bewegliche Achsen geschraubt.
  • Flowboard: Das Flowboard ahmt in Form und Aussehen das Snowboard nach und eignet sich besonders zum Carven. Es hat, wie das herkömmliche Skateboard, ein Deck, das hinten und vorne Bögen aus Metall aufweist, an dem bis zu sieben Rollen befestigt sind. Dadurch lĂ€sst sich der gesamte Neigungswinkel hin zur Straße verĂ€ndern und die einzelnen Bewegungen beim Carving besser kontrollieren. Zwei bis vier RĂ€der setzen dabei gleichzeitig auf dem Boden auf, wobei dann ein Winkel von bis zu 45 Grad erreicht werden kann. Das Flowboard wird wie ein Skateboard genutzt, ist aber auch gerade fĂŒr abschĂŒssige Strecken optimal.
  • Longboard: Das Longboard ist die verlĂ€ngerte Form eines Skateboards und wird hauptsĂ€chlich zum reinen Fahren genutzt. Diese Boards sind meistens zwischen 90 und 150 Zentimeter lang und damit deutlich lĂ€nger als ein durchschnittliches Skateboard. Der Achsenabstand ist höher, wird „Wheelbase“ genannt, die Rollen sind ebenfalls grĂ¶ĂŸer. Dadurch sind Longboards leiser, schneller, wendiger und weicher in der Bewegung, die RĂ€der weisen einen höheren HĂ€rtegrad auf und sind meistens aus Aluminium und Plastik. Erinnern tut das Longboard an ein Surfbrett, wobei es auch von Surfern erfunden wurde, die auf den Surf-Spaß nicht verzichten wollten, wenn keine Wellen vorhanden waren oder die Jahreszeit nicht stimmte. Sie klemmten Rollen unter das Surfbrett und erfanden so das Longboard. Mit diesem ist das Freestyle- und Slalom-Skaten etwas einfacher. FĂŒr Tricks und SprĂŒnge eignet sich die kleinere Form allerdings wesentlich besser.
  • E-Board – das elektrische Skateboard: Durch das E-Board wird das Skaten besonders einfach. Es verfĂŒgt ĂŒber einen elektrischen Antrieb durch einen Motor und macht damit ein sehr entspanntes Gleiten möglich. Aber auch Fahrten ĂŒber Schotter, Kies oder durch Matsch und PfĂŒtzen sind ohne Probleme machbar. Die RĂ€der sind breiter und grĂ¶ĂŸer, auch muss beim Kauf auf verschiedene Bedingungen geachtet werden, so die Akkulaufzeit, die darĂŒber Aufschluss gibt, wie lange das Board fĂ€hrt, die Ladezeit des Akkus und die maximale Geschwindigkeit, die mit dem E-Board erreicht werden kann. Die Höchstgeschwindigkeit liegt meistens zwischen 20 und 40 Kilometern pro Stunde. Ein guter Akku hĂ€lt dabei 30 Kilometer lang und benötigt eine Ladezeit von 5 Stunden.
  • Cruiser-Board: Dieses Skateboard ist die flexiblere und schnellere Lösung. Es ist deutlich schneller als ein normales Skateboard und kann so auch höhere Geschwindigkeiten halten. Die Cruiser Boards sind sehr robust gefertigt und dennoch leicht im Gewicht, was dann auch den Transport einfacher macht. Unebenheiten auf Straßen werden so ebenfalls schneller genommen, da die RĂ€der etwas grĂ¶ĂŸer sind als beim herkömmlichen Streetstyle Board. Mit dem Curiser sind mehr Tricks und SprĂŒnge möglich. Das liegt an dem so bezeichneten „Kicktail“, dem etwas erhöhten Ende des Boards, wodurch die SprĂŒnge einfacher gelingen.

Der ultimative Skateboard Test – so haben wir die verschiedenen Skateboards fĂŒr Sie getestet:

FĂŒr unseren Test haben wir verschiedene Skateboards getestet und Wert auf die Robustheit, StabilitĂ€t, Verarbeitung, Gewicht, den HĂ€rtegrad der Rollen und die Fahreigenschaft der getesteten Modelle gelegt. Unsere Auswahl enthielt sowohl Einsteigerboards als auch solche fĂŒr Fortgeschrittene. Preis und QualitĂ€t wurden von uns unter die Lupe genommen, dazu die einzelnen Elemente, wie z. B. das Deck, die Achsen und RĂ€der.

  • Fahreigenschaften, Standhaftigkeit und Geschwindigkeit: Gerade bei den Fahreigenschaften kam es uns auf die Leichtigkeit und gute Wendigkeit eines Boards an. Das Beschleunigen und das Halten der Geschwindigkeit sollte gleichermaßen möglich sein, der Kraftaufwand selbst geringer ausfallen, der Halt auf dem Board durch gute Bodenhaftung möglich sein.
  • Achsen und Lenkverhalten: Die Achsenlenkung hat, wie Achsen und Rollen, Einfluss auf das Lenkverhalten und sollte in unserem Skateboard Test 2019 variierbar sein, dazu in den Kingpins angezogen oder gelockert werden können. Die Lenkgummis mussten austauschbar sein. Maßgebend war eine leichte Lenkbarkeit und FlexibilitĂ€t des Skateboards.
  • Maße und GrĂ¶ĂŸe: Die Maßeinheiten haben wir in unserem Test zur Vereinfachung, statt in den ĂŒblichen Inch, in Zentimetern angegeben und dann hauptsĂ€chlich die Bretter getestet, die eine DurchschnittsgrĂ¶ĂŸe von etwa 80 Zentimetern LĂ€nge und 20 Zentimetern Breite aufwiesen.
  • Design & Verarbeitung des Skateboards: Am Ende waren uns auch das Design und die Robustheit des Skateboards wichtig. Eine gute Verarbeitung des Bretts, das vorhandene Griptape, meistens in schwarzer AusfĂŒhrung, das Kugellager von guter QualitĂ€t und geeignetem Material trugen zur Entscheidung bei, die besten Modelle fĂŒr unseren Test 2019 auszuwĂ€hlen.

Pflege und Reinigung

Das Skateboard als SportgerĂ€t bedarf natĂŒrlich bei der hĂ€ufigen Verwendung und Abnutzung einer geeigneten Pflege, so das Reinigen und Einfetten der Kugellager und Rollen. Das war fĂŒr unseren Test dadurch zu kontrollieren, wie einfach an die einzelnen Komponenten heranzukommen war. Die Rollen wiederum sollten durch ein Nachziehen der Achsenmutter nicht aneinanderstoßen, der Raum der Kugellager mit Spacer aufgefĂŒllt werden können. Eine gute Pflege ermöglicht dann auch die Langlebigkeit des Skateboards, da das Einfahren die gesamte Gewohnheit beim Skaten ausmacht, ebenso die Kontrolle ĂŒber die SprĂŒnge und Tricks.

FunTomia Skateboard Deck Griptape

Worauf muss ich beim Kauf eines Skateboards achten?

Skateboarder fĂ€hrt in RoehreUm das geeignete Skateboard fĂŒr sich zu finden, mĂŒssen zunĂ€chst einige Punkte geklĂ€rt sein, damit alle AnsprĂŒche an das Board dann auch erfĂŒllt werden.

FĂŒr das Nutzen eines Boards spielen neben der eigentlichen Verwendung immer das Gewicht, die Körper- und die SchuhgrĂ¶ĂŸe eines Menschen eine Rolle. Die Haltung und die Balance sind das A und O und mĂŒssen durch Board und Körpereigenschaften aufeinander abgestimmt sein. Optimal ist dann ein Skateboard, das flexibel an den FĂŒĂŸen liegt und mit Leichtigkeit die Bewegungen ermöglicht, die der Skater ausfĂŒhrt. Auch Form, Gewicht und Design des Skateboards sind vorher zu bedenken, ebenso das Material von Deck und Achsen wie auch der HĂ€rtegrad der Rollen.

All diese Merkmale haben Einfluss auf die Fahreigenschaften eines Skateboards, so z. B. weiche Rollen fĂŒr den Straßeneinsatz, harte fĂŒr das Fahren in Skateparks, um dort die Hindernisse besser zu bewĂ€ltigen. GrundsĂ€tzlich mĂŒssen viele Komponenten mit der Abnutzung auch ausgetauscht werden.

Bei den Rollen sollte auf den Durchmesser geachtet werden, der sich im Normalfall zwischen 50 und 60 Millimetern bewegt. GrĂ¶ĂŸere Rollen bedĂŒrfen auch mehr Kraft, um die geeignete Geschwindigkeit mit dem Board zu erzielen, sind aber dann in der Endgeschwindigkeit auch verlĂ€sslicher. Durch kleinere Rollen wird sehr schnell beschleunigt, die Endgeschwindigkeit ist aber geringer. Als Richtlinie kann also gelten, dass fĂŒr das reine Fahren die Rollen grĂ¶ĂŸer sein, fĂŒr Skate-Tricks dann kleinere gewĂ€hlt werden sollten.

Beim Deck wiederum ist darauf zu achten, wie die Wölbung und GrĂ¶ĂŸe ist. Tricks gelingen mit den leichten Decks einfacher, schwere Decks wiederum eignen sich fĂŒr Rampen und Halfpipes. Wenn die Wölbung stĂ€rker ist, sind auch die Tricks leichter zu bewĂ€ltigen. FĂŒr den einfachen Skateboard-Spaß ist die Wölbung allerdings auch gewöhnungsbedĂŒrftig.

Es bleibt also wichtig abzuschĂ€tzen, fĂŒr wen das Skateboard gedacht ist, ob fĂŒr AnfĂ€nger, Fortgeschrittene oder Profis. Marken-Skateboards zeigen ihre QualitĂ€t im Preis. Wer erst einmal kleiner beginnen möchte, kann auf Boards zurĂŒckgreifen, die speziell fĂŒr Einsteiger gedacht und konzipiert wurden. Der Profi oder Fortgeschrittene weiß natĂŒrlich, welches Board zu seinen AnsprĂŒchen passt.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Skateboards:

Bekannte Marken und Hersteller fĂŒr Skate- und Longboards sind z. B. „Street Surfing“, „DGK“, „FunTomia“, „Element“, „Powerslide“, „Titus“, „Hansson Sports“, „Globe Tracer“, „Hudora“, „Penny“, „Rich” oder „RipStik”.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Skateboards eher?

Gerade beim Skateboard haben sich HĂ€ndler im Internet auf den Verkauf einer Vielzahl solcher SportgerĂ€te spezialisiert und bieten darum auch eine Auswahl vieler verschiedener Boards an, die an die WĂŒnsche zu Einsatz und Zweck angepasst sind und auch ein schönes Design mitbringen. Hier betrifft die Auswahl sowohl Einsteiger- als auch Profimodelle, die ĂŒber Marke und QualitĂ€t Auskunft geben. Daneben gibt es spezielle, zumeist kleinere LĂ€den, die Skateboards anbieten, allerdings mĂŒssen solche LĂ€den sich dem ansteigenden oder fallenden Trend anpassen, was sich dann meistens auch im Preis fĂŒr die Skateboards zeigt. Die Beratung kann hier natĂŒrlich ausfĂŒhrlich stattfinden, der Kauf im Internet ermöglicht allerdings ein reiches Angebot und PreisnachlĂ€sse, da HĂ€ndler hier Personal und Miete einsparen, was als Rabatte wiederum in ihre Angebote fließt. QualitĂ€t und Marken sind als breite Palette zu finden, ebenso alles notwendige Zubehör und die Einzelteile, falls einmal etwas ausgetauscht oder erweitert werden soll.

Empfehlenswert sind auch Fachzeitschriften, die sich mit der Thematik des Skateboard-Fahrens auseinandersetzen und die einzelnen Marken und Modelle nÀher beleuchten. Ein erster Einblick ist durch unseren Skateboard Test geboten.
Skateboard Base bedruckt mit Totenkopf

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Surfens und Skatens

Sich auf einem Brett geschickt ĂŒber Hindernisse und Wellen zu bewegen, hat Tradition und eine lang zurĂŒckliegende Geschichte. Bereits im 12. Jahrhundert schien das Surfen von den Polynesiern ausgeĂŒbt worden zu sein, die in Harmonie mit ihrer Umgebung und dem Meer lebten und ihre Kanus abschleiften, um sich stehend mit ihnen schneller ĂŒber das Wasser zu bewegen. Von ihnen wurde die Idee bis nach Hawaii getragen, wo die Bewohner daraus nicht nur einen Zeitvertreib machten, sondern das Surfen zur Jagd nutzen und damit zu einem Bestandteil ihrer ganz eigenen Religion machten. Das brachte mit sich, dass auch der Bau eines Surfbretts fĂŒr den Hawaiianer spirituell wurde, sowohl in der Auswahl des geeigneten Materials als auch in den bei der Fertigung angewendeten Ritualen. Das Surfbrett wurde gesegnet, um den Schutz durch die Götter zu sichern.

Der erste schriftliche Eintrag ĂŒber das Surfen stammt aus der Hand des Seefahrers und Entdeckers James Cook, der erstaunt das Geschick der Inselbewohner beobachtete, die sich auf einem Holzbrett ĂŒber die Wellen bewegten. SpĂ€ter schrieben dann auch Schriftsteller wie Mark Twain oder Jack London darĂŒber und schon bald wurde der erste Surf-Club gegrĂŒndet. Jack London reiste sogar extra nach Hawaii, um sich das Surfen beibringen zu lassen.

Als Hawaii dann zum einundfĂŒnfzigsten Staat von Amerika wurde, fanden sich an den StrĂ€nden immer hĂ€ufiger Touristen und Sportliebhaber ein, die auch das Surfen ausprobierten. DafĂŒr wurden schließlich Hawaiianer notwendig, die auf dem Surfbrett zur Rettung eilten, wenn etwas geschah. Das Meer besaß damit eine transzendentale Kraft, die jeder nutzte konnte, indem er sich durch ein Brett von den Wellen tragen ließ.

Zum Trend wurde das Surfen dann in den fĂŒnfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. In Kalifornien zogen zunĂ€chst vereinzelte Surfer los, um die damals noch schweren Holzbretter bis zum Strand zu schleppen. Nach und nach kamen immer mehr Surfliebhaber dazu und bildeten eine rebellische und freiheitsliebende Clique. Die Musik der „Beach Boys“ und Filme wie „Endless Summer“ trugen stark zum Trend bei.

Die Erfindung des Skatboards basiert auf den einfachen Wunsch der Surfer, den Sport auch dann auszuĂŒben, wenn der Wellengang ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Statt auf Wasser, wurde dann auf Asphalt gesurft, wozu unter ein Surfboard einfach vier RĂ€der geschraubt wurden. Dieses Brett war noch sehr flach, auch kĂŒrzer und schmaler als die heutigen Versionen, natĂŒrlich auch in der AusĂŒbung stark eingeschrĂ€nkt. Dennoch eröffneten sich auf dem Beton in Tricks und SprĂŒngen ganz neue Möglichkeiten und das Skateboard-Fahren wurde neben dem Surfen zu einer eigenstĂ€ndigen Sportart mit kultureller AusprĂ€gung. Hier ging es dann weniger um die Freiheit und SpiritualitĂ€t, sondern um die Geschicklichkeit und Balance.

Skateboarder machen TricksDie ersten Disziplinen waren der Freestyle und Slalom. SpĂ€ter kamen dann Hoch- und WeitsprĂŒnge hinzu, ebenso das Downhill-Fahren. In den StĂ€dten und Straßen wurde das Skaten bald verboten, so dass die Clique sich andere Orte suchen musste, um ihren Sport ausĂŒben zu können. Darunter wurden z. B. auch leere Swimmingpools genutzt, wobei genĂŒgend Schwung genĂŒgte, um die WĂ€nde bis hin zur Oberkante hinauf- und hinunterzufahren. Das Vertikale beim Skaten wurde zur neuen Herausforderung.
In den Siebzigern kamen technische Erneuerungen hinzu, die auch das Fahrverhalten auf dem Board verbesserten. Die Rollen wurden durch Polyurethan verbessert, wodurch wesentlich mehr Bodenhaftung möglich war. Auch die Geschwindigkeit konnte durch die neuen RÀder gesteigert werden.

In vielen grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten entstanden Skateparks, die an die BedĂŒrfnisse der Skater angepasst waren und ganze EntwĂŒrfe von Betonlandschaften offenbarten, die neue Tricks und SprĂŒnge erlaubten. Darunter war dann auch ein zweckentfremdeter Pool, der nun durch weichere Rundungen und höhere SeitenwĂ€nde gewagte Stunts mit akrobatischen Elementen zuließ. Das wiederum machte verschiedene Innovationen nötig. Die Rollen wurden hĂ€rter, die Board breiter, so dass die Skater standfester auf ihnen waren. Gleichzeitig erhöhte sich mit der Beliebtheit auch die Unfallrate, weil viele das Skaten als Sport unterschĂ€tzten. Nur Profis beherrschten ihr Brett unter den FĂŒĂŸen und wussten auch, richtig zu fallen.

In den Achtzigern wurde das Skateboard-Fahren dann durch Rollerskates abgelöst und versank eine Zeitlang wieder als Modeerscheinung. Die Skateparks wurden geschlossen, die WettkĂ€mpfe nur noch innerhalb der Szene ausgetragen. Dennoch blieb das Skaten eine wichtige Alternative und wurde als Kunst zelebriert, die auch neue Richtungen mitbrachte, darunter die Halfpipe, die den Skater aus den Parks wieder auf die öffentlichen Straßen zurĂŒckbrachte, die dort SchrĂ€gen, BĂ€nke, Stufen und andere Höhenunterschiede nutzten, um diese durch akrobatische SprĂŒnge und Tricks zu ĂŒberwinden. Die zweite neue Richtung bildete der Streetstyle. Mit diesen neuen Disziplinen setzte sich der Skate-Trend erneut fort und wurde in Amerika, dann auch in anderen LĂ€ndern, zum eigenstĂ€ndigen Wettkampfsport, der ein großes Publikum anzog.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Skateboard

Wichtige Regeln fĂŒr den Straßenverkehr- das muss beachtet werden:

Im Sinne der Straßenverkehrsordnung ist das Skateboard zwar kein Fahrzeug, es stellt allerdings dennoch ein Fortbewegungsmittel dar, das auf gleichen rechtlichen Grundlagen basiert wie z. B. das Fahren mit dem Rollstuhl. Dadurch gelten in Deutschland bestimmte Vorschriften, die eingehalten werden mĂŒssen. Das Skateboard fĂ€llt unter die Regelungen fĂŒr den FußgĂ€ngerverkehr, was bedeutet, dass es nicht auf öffentlichen Straßen und Fahrbahnen genutzt werden darf, da diese den Fahrzeugen vorbehalten sind. Auch Radfahrwege sind nicht erlaubt, da fĂŒr das Skateboard die gleichen Regeln wie fĂŒr FußgĂ€nger gelten, die sich im Verkehrsraum aufhalten. Das Skateboard ist also alleine fĂŒr Gehwege, PlĂ€tze und dafĂŒr vorgesehene Parks geeignet.

Das Skateboard-Fahren als Kulturerscheinung

Obwohl das Skateboard-Fahren einige AnhĂ€nger hat und eine ganze Szene bildet, ist es dennoch als Sportart nicht so anerkannt wie andere. Immer noch fehlt es an geeigneten VerbĂ€nden und Organisationen, die diese Disziplin fördern. Mit der Entstehung der Skateparks und Hallen werden Wettbewerbe ins Leben gerufen, die auch als Weltmeisterschaft stattfinden, darunter die „X Games“ in Amerika. In Deutschland gibt es mittlerweile den „Club der Skater“. Hier werden dann auch Ranglisten internationaler Skater aufgelistet, die Einblick auf das Können der Profis bieten.

Skateboard-Fahren bleibt daneben eine eigene Kultur und ein individueller Lebensausdruck. Skater sehen ihr Können mehr als Kunst denn als eigentlichen Sport. Es ist LebensgefĂŒhl und auch Kampf um öffentliche PlĂ€tze und Straßen, was zu einigen Konflikten fĂŒhrt. So zeigt sich neben der Nutzung des Skateboards auch die subkulturelle Auswirkung, die neben Kunstformen wie Graffiti oder Punkmusik existiert. Bands wie „Suicidal Tendencies“, „NOFX“ und andere machten dann u. a. den Skate-Punk populĂ€r, wobei das Skateboard-Fahren neben der Musik eine eigene Geisteshaltung darstellt.

UnĂŒbersehbar bei dieser sportlichen BetĂ€tigung ist das Können und der Kraftaufwand. Das AusĂŒben erfordert lange Übung und Disziplin. Die Szene wurde lange Zeit hauptsĂ€chlich von mĂ€nnlichen Skatern dominiert, in den letzten Jahren aber auch von einigen Frauen in der AusĂŒbung wahrgenommen. Einen Namen machte sich in der Profi-Riga z. B. Elissa Steamer.

Skateboard fahren lernen – das sind die ersten Schritte:

Vorbereitung:

Bevor gelernt werden kann, wie sich richtig auf dem Skateboard bewegt wird, muss natĂŒrlich zunĂ€chst das Equipment stimmen. Zum eigentlichen Skateboard sollte die AusrĂŒstung gerade fĂŒr AnfĂ€nger etwas umfangreicher sein, da auch die Kleidung, Schuhe und der Schutz wichtig sind, damit der Fahrspaß ohne Probleme stattfinden kann.

Gerade die Kleidung sollte also viel Bewegungsfreiheit ermöglichen, die Knie und Ellenbogen geschĂŒtzt sein, ebenso der Kopf. HierfĂŒr gibt es Helme, die speziell dafĂŒr gedacht sind, ebenfalls Handschuhe, falls es zum Fall kommt und so auch die HandflĂ€chen geschĂŒtzt sind. (Mehr dazu siehe unter dem Punkt „NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr das Skateboard“ in unserem Test).

Auch die Modellwahl des Skateboards ist wichtig, denn es muss zu den Interessen passen. Wie wir in unserem Test gezeigt haben, gibt es eine vielseitige Auswahl verschiedener Boards, die, je nach Einsatz und Verwendung, dementsprechend verschieden geeignet sind. Nicht nur die Marke und das Design mĂŒssen stimmen, damit sich auf dem eigenen Board wohlgefĂŒhlt wird, sondern auch das Skateboard zum richtigen Stil passen.

Erste Schritte:

GeĂŒbt werden kann zunĂ€chst auf einer ruhigeren Straße, noch besser auf einem grĂ¶ĂŸeren Parkplatz. In GroßstĂ€dten sind hĂ€ufig bestimmte PlĂ€tze geschaffen, die speziell fĂŒr solche Zwecke gedacht sind. Auch Domplatten oder SportplĂ€tze sind hier gut geeignet. Wer zunĂ€chst kein großes Publikum benötigt, kann fĂŒr sich in der eigenen Straße ĂŒben, insofern der Verkehr dort etwas stiller ist. Welcher Ort auch immer den ersten Übungen dient, es sollte im Hinterkopf bleiben, dass es am Anfang zu einigen StĂŒrzen kommen kann, das Skateboard auch wegrollt oder schnell abgesprungen werden muss, wenn das Lenken und Ausbalancieren noch nicht so gut funktioniert. DafĂŒr sollte genĂŒgend Raum zur VerfĂŒgung stehen, darunter dann auch keine parkenden Autos oder andere Hindernisse in der NĂ€he sein.

  1. Verschiedene Base Designs.Ist die AusrĂŒstung komplett, der Platz gefunden, dann kann es losgehen. Es wird nicht nur geĂŒbt, wie das Skateboard gefahren wird, sondern auch, wie mit dem Skateboard gebremst wird. SpĂ€ter dann kommen die Feinabstimmungen, Bewegungen und RichtungsĂ€nderungen dazu. Wichtig bleibt, dass nicht gleich alles auf einmal geĂŒbt wird. Wer noch nicht einmal auf dem Board stehen und das Gleichgewicht halten kann, sollte nicht meinen, er könnte direkt Tricks und SprĂŒnge ausfĂŒhren.
  2. Begonnen wird mit einem Fuß, der auf das Board gestellt wird. Je nach Vorliebe und Können, ist hier der linke oder rechte Fuß besser, was sich leicht herausfinden lĂ€sst. Wer es genau wissen möchte, kann einen bekannten Trick anwenden, beide Beine gerade nebeneinander stellen, die FĂŒĂŸe parallel zueinander und sich dann mit dem Oberkörper, so weit wie möglich, vorbeugen, bis der Halt verloren geht und der Körper nach vorne kippt. Automatisch wird ein Bein reflexartig reagieren und ein Fuß nach vorne gezogen, um neuen Halt zu finden. Dieser Fuß sollte dann beim Skateboard-Fahren vorne auf dem Board stehen.
  3. Nach dem das Skateboard mit dem richtigen Fuß einige Male bewegt wurde, um ein GefĂŒhl dafĂŒr zu bekommen, kann nun versucht werden, sich mit beiden FĂŒĂŸen auf das Board zu stellen. In der Anfangszeit sollte das am besten seitlich geschehen, damit ein Feeling dafĂŒr entsteht, wie das Gleichgewicht gehalten werden kann. Sinnvoll ist ein erst einmal stabiler Untergrund, z. B. Gras oder ein Teppich, damit das Board nicht davonrollt, solange man ĂŒbt. Die bequemste Haltung auf dem Skateboard, ist die richtige, denn die muss alleine herausgefunden werden. Es gibt keine vorbestimmte Haltung.
  4. Dann wird das eigene Körpergewicht verlagert, die Bewegung nach vorne und hinten geĂŒbt, als wĂŒrde das Skateboard in Bewegung gesetzt werden. Gesprochen wird hier von einem „regulĂ€ren Fuß“, was bedeutet, dass der linke vor dem rechten Fuß steht. Der hintere Fuß ist zum Abstoßen gedacht. Ist es der linke, wird von einem „Goofy Fuß“ gesprochen.
  5. Ist auch das geschafft, kann das Skateboard in Bewegung gebracht werden. Mit einem Fuß wird Schwung geholt, der andere steht auf dem Brett und beide Beine stehen seitlich nebeneinander, wĂ€hrend das Skateboard fĂ€hrt. GeĂŒbt wird nun, das Gewicht so zu verlagern, dass das Skateboard gelenkt werden kann und sich die Richtung Ă€ndert. Um die geeignet Balance zu gewinnen, ist ein großer schwungvoller Stoß besser als viele zaghafte kleine.
Die Sicherheit auf dem Board kommt mit der Zeit. Die einzelnen Übungen erfordern viel Geschicklichkeit und Körperbeherrschung. Ist das Brett unter den FĂŒĂŸen flexibel einsetzbar, kann begonnen werden, sich mit den einzelnen Tricks auseinanderzusetzen. DafĂŒr sollten andere Skater beobachtet oder geeignete Videos angeschaut werden, um die Details zu lernen.

Skateboard selber bauen – eine Anleitung:

HĂ€ndler bieten in ihren Online-Shops etliche Einzelteile an, mit denen ein Skateboard auch selbst gebaut und individuell zusammengesetzt werden kann. NatĂŒrlich ist der Selbstbau nur eine Zwischenlösung, bis das richtige Board gekauft werden kann. Bei AnfĂ€ngern ist vom Benutzen einer Eigenkreation eher abzuraten, da Skateboards gewisse Sicherheitsbedingungen mitbringen mĂŒssen, damit die Übungen gelingen. Der Selbstbau ist sehr aufwendig, neben Holz und Papier, werden Schrauben, Gewichte, Schleifpapier, Lack und Holzleim, eine Bohrmaschine, eine StichsĂ€ge, ein Schraubenzieher und alle Skateboard Einzelteile benötigt, darunter die Skateboard Achsen, das Griptape, die Rollen samt Kugellager und am besten ein Montageset.

Auf einem Papier, das mindestens die GrĂ¶ĂŸe eines Skateboards hat, wird der Grundriss gezeichnet. Dieser wird ausgeschnitten und als Schablone auf die Holzplatte gelegt. Dort wird der Grundriss noch einmal nachgezogen und mit der Bohrmaschine einzelne Löcher gesetzt, die den Umriss verstĂ€rken. Die Platte wird mit der StichsĂ€ge ausgeschnitten. Eine weitere Holzplatte wird auf den Grundriss gelegt, ebenfalls nachgezeichnet, ausgeschnitten und beide Holzplatten aufeinandergelegt. Beide Platten werden mit Holzleim zusammengeklebt und mit Schrauben festgezogen. Die RĂ€nder der Platten werden mit Schleifpapier abgerundet und geglĂ€ttet. Die Grundstruktur steht, die Platte kann jetzt, je nach Bedarf, gestaltet werden. Das Ganze wird lackiert und das Griptape auf die Oberseite geklebt. Unten werden die Löcher fĂŒr die Achsen gebohrt und befestigt. Am Ende werden noch die Rollen und das Kugellager montiert. Das eigene Skateboard ist damit fertig.

Da der Aufwand sehr groß ist und auch seine Zeit benötigt, ohne spĂ€ter die aerodynamische Form und Sicherheit eines gekauften Skateboards mitzubringen, empfiehlt es sich aber, lieber auf ein Skateboard vom HĂ€ndler zurĂŒckzugreifen, da dieses nicht nur mehr StabilitĂ€t bietet, sondern auch lĂ€nger hĂ€lt. Das Skateboard ist hier aus mehreren Schichten Holz zusammengepresst und auch in der Form besser gestaltet. Hier ist die Auswahl sehr groß und kann individuell angepasst werden, damit auch das gekaufte Board zum ganz eigenen wird.

Komponenten am eigenen Skateboard sind meistens austauschbar oder können durch andere erweitert werden. Auch der Einsatz des Boards macht individuelle Komponenten notwendig, so ein Tausch zwischen weichen und harten Rollen, breiten oder kurzen Achsen und Àhnliches. Der Zusammenbau der Einzelteile kann dann selbst gestaltet und in Angriff genommen werden.

HĂ€ufige Fragen rund um das Skateboard

Welches Skateboard eignet sich fĂŒr AnfĂ€nger?

Wer das Fahren lernen möchte, sollte ein relativ flaches Skateboard kaufen, das feste FĂŒhrungen aufweist und eher gerade, als gebogen ist. Es muss fĂŒr den AnfĂ€nger richtig eingestellt sein, den Beinabstand gewĂ€hrleisten, der benötigt wird, und eine besonders rutschfeste FlĂ€che haben.

Wie kann mit dem Skateboard gebremst werden?

Der Bremsvorgang ist wichtig, um rechtzeitig auf Hindernisse und Unebenheiten reagieren zu können. DafĂŒr wird auf dem Board zunĂ€chst die Grundhaltung eingenommen, der fĂŒhrende Fuß im rechten Winkel zu den vorderen Schrauben gestellt. Der hintere Fuß wird am Ende des Skateboards platziert. Dieses nennt sich im Fachjargon „Tail“ oder “Kicktail“.

Das Ende wird bei langsamer Geschwindigkeit mit dem hinteren Fuß hinuntergedrĂŒckt, so dass das „Tail“ dann ĂŒber den Boden schleift und die Geschwindigkeit reduziert. Bei höheren Geschwindigkeiten geht das natĂŒrlich nicht. Da kommt dann ganz normal der Fuß zum Einsatz, der abbremst. Das Körpergewicht wird gleichzeitig auf den Fuß verlagert, der auf dem Board steht, der andere auf den Boden gesetzt. Die Sohle wirkt auf diese Weise bremsend.

Wer nicht mehr mit dem eigentlichen Bremsvorgang reagieren kann, muss lernen, schnell und sicher vom Skateboard zu springen. Beide FĂŒĂŸe mĂŒssen das Brett gleichzeitig verlassen. Bei der Nutzung von Knieschonern kann sich auch auf das Knie fallen gelassen und mit diesem ĂŒber den Boden geglitten werden. Das ist hilfreich bei Quarterpipes oder Halfpipes.

Was muss ich neben dem Fahren noch am Anfang lernen?
Wer das Gleichgewicht halten kann und den Schwung herausgefunden hat, mit dem das Skateboard richtig bewegt wird, muss nun nur noch lernen, richtig zu fallen. Auch das ist notwendig, um StĂŒrze abzufedern und sich selbst beim Fallen zu schĂŒtzen und nicht verletzt zu werden.

Auch sehr geĂŒbte Skater kennen StĂŒrze, denn die Übungen, SprĂŒnge und Tricks basieren auf dem Gelingen und dem Scheitern beim Fahren. Nur der Übende wird zum Meister, und den richtigen Halt zu finden oder Trick ausfĂŒhren zu können, bringt auch StĂŒrze mit sich. Ähnliches kann geschehen, wenn kleine Steinchen oder Risse auf der Straße sind, die dann die RĂ€der aus der Bahn bringen. Damit sich dann nicht ernsthaft verletzt wird, wird sich bei einem Sturz immer gedreht und abgerollt. Eine Judorolle ist optimal und sollte auch ohne Board geĂŒbt werden. Dadurch wird die Wucht des Sturzes abgedĂ€mpft. GĂŒnstig ist auch das AbstĂŒtzen mit Knien und HĂ€nden bei einem Sturz, die dann aber wieder genĂŒgend geschĂŒtzt sein mĂŒssen, damit es nicht zu SchĂŒrfwunden, SehnenĂŒberdehnungen und anderen Verletzungen kommt.

Was ist ein Skatepark?

Der Skatepark hat beim Skatboard-Fahren, aber auch bei Streetboardern, Inline-Skatern, BMX-Fahrern und Ă€hnlichen Tradition. Dabei handelt es sich um kĂŒnstlich angelegte PlĂ€tze, die bestimmte Hindernisse aufweisen, um dann als Kanten und Rampen fĂŒr Tricks und SprĂŒnge genutzt zu werden. Skateparks sind meistens offen oder zum Teil auch ĂŒberdacht. Sobald sie in geschlossenen GebĂ€uden errichtet sind, werden sie als eine Skatehalle bezeichnet.

Skateparks wurden im Trend des Skateboard-Fahrens gebaut, um die Skater von den öffentlichen Straßen wegzubringen, wo die Verletzungsgefahr und SachbeschĂ€digung zu groß wurde.

Erste Skateparks wurden in Amerika eröffnet, mittlerweile bauen fast alle grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte vergleichbare Anlagen, damit bessere Freizeitgestaltung ebenso möglich ist wie die dazugehörige Sicherheit. Die Parks sind meistens geschlossene Anlagen, dass eine GefĂ€hrdung anderer Menschen im öffentlichen Verkehrsraum nicht mehr stattfindet und der Skater sich darĂŒber keinen Kopf machen muss, um sich so ganz auf seine SprĂŒnge und das Board zu konzentrieren. Solche Anlagen sind in den meisten StĂ€dten leicht zu finden. NĂ€here Informationen bietet das Branchenbuch oder das Internet.

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr das Skateboard

Da es bei der Nutzung eines Skateboards besonders darauf ankommt, die Augen geradeaus zu halten, um zu sehen, wohin gefahren wird und weiter die Balance halten zu können, also nicht stĂ€ndig auf den Boden sehen zu mĂŒssen, ob eventuelle Hindernisse oder Steine herumliegen, ist es wichtig, auch fĂŒr den Sturz gerĂŒstet zu sein und sich ausreichend zu kleiden, um das Fahren genießen zu können. Das notwendige Zubehör gibt es beim HĂ€ndler in großer Auswahl. Aber auch Verschleißerscheinungen mĂŒssen behoben werden, die notwendig auftreten, da das Board viel und unter extremen Bedingungen genutzt wird. Die Rollen, das Kugellager oder das Lenkgummi sollten daher hĂ€ufiger ausgetauscht werden und auch von guter QualitĂ€t und Marke sein. Da Rollen und Gummi immer mit dem Boden in BerĂŒhrung sind, sollten sie besonders hitzebestĂ€ndig und wasserresistent sein. FĂŒr eine Rolle sollten zwei Kugellager genommen werden, die dann eventuelle BeschĂ€digungen ausschließen.

  • Kleidung
  • Schutzhelm
  • Knie- / EllenbogenschĂŒtzer
  • Handschuhe / Handgelenkschoner
  • Skateschuhe
Kleidung – Zum Skateboard-Fahren ist die richtige Bekleidung unabdingbar, damit nicht nur die ausreichende Bewegungsfreiheit gegeben ist, sondern der Körper bei einem Sturz auch genĂŒgend geschĂŒtzt ist. Da es beim Skateboard-Fahren und der tĂ€glichen Übung auf dem Board, um besser zu werden und die Bewegungen routinierter auszufĂŒhren, auch hĂ€ufiger zu dem einen oder anderen Fehler kommt, ist es wichtig, dass die Kleidung den Sturz abbremst und an wichtigen Körperstellen schĂŒtzt.
Schutzhelm – der Helm ist, wie bei anderen Sportarten dieser Form, besonders wichtig. Er besteht aus einer harten Schale aus Plastik und Gummi, im Inneren aus einer festen Schicht aus Schaumstoff. Wer das Skateboard in allen Bedingungen nutzen möchte, um Skaten besser zu lernen und alle Übungen ausfĂŒhren zu können, sollte gerade am Kopf immer geschĂŒtzt sein, falls es zu UnfĂ€llen und StĂŒrzen kommt. Die beim HĂ€ndler zur Auswahl stehenden Helme sind dazu auch sehr innovativ in Farbe, Aussehen und Design, sind aerodynamisch angepasst und behindern beim Skateboard-Fahren nicht. Dagegen gewĂ€hren sie den notwendigen Schutz bei einem Sturz. Wichtig ist ein Helm mit glatter OberflĂ€che und einem fest sitzenden Kinnband. Er muss dabei genau passen und darf nicht verrutschen. Gerade bei akrobatischen Übungen und vertikalen SprĂŒngen ist der Helm unbedingt notwendig und verhindert Verletzungen.
KnieschĂŒtzer und EllenbogenschĂŒtzer – Es ist wichtig, gerade in den Gelenken geschĂŒtzt zu sein, da diese sehr empfindlich sind, es beim Sturz auch zu BrĂŒchen kommen kann, ist nicht genĂŒgend Vorsorge getroffen worden. KnieschĂŒtzer sind besonders wichtig, da das Abspringen vom Board schnell zum Sturz werden kann und mit dem Knie ausbalanciert werden muss. Das Knie wird aber auch beim StĂŒtzen in der Halfpipe benötigt, um den Sprung abzufedern und mit dem Knie weiter zu rutschen. DafĂŒr gibt es geeignete Schoner fĂŒr die Gelenke, um sich genĂŒgend abzusichern. Knieschoner bestehen aus einer hĂ€rteren Schutzkappe aus Plastik und mehreren innen angelegten Schaumstoffschichten. Unter diesen können noch einmal Unterziehschoner aus Neopren getragen werden, die ein Verrutschen der eigentlichen Knieschoner verhindern, was z. B. geschehen kann, wenn die Haut schweißnass ist. Die Ellenbogenschoner sind Ă€hnlich konzipiert.
Handschuhe und Handgelenkschoner – Um sich rundum zu schĂŒtzen, sind auch Handschuhe und Handgelenkschoner sinnvoll. Die Reibung auf Beton bei einem Fall oder das Nutzen der Hand bei einer Drehung, sind durch den Handschuh besser gewĂ€hrleistet. Die Handgelenkschoner schĂŒtzen und stĂŒtzen das Handgelenk und bestehen aus zwei festen Plastikschichten, die wiederum mit Leder oder Nylon verkleidet sind und durch einen Klettverschluss geschlossen werden. So können HautabschĂŒrfungen vermieden werden.
Skateschuhe – FĂŒr den Halt, die Balance und das Gleichgewicht auf dem Board sind gute Schuhe besonders notwendig, die das Fußgelenk freilassen und gegen Verletzungsgefahr vorbeugen. Stiefel, Sandalen, festes Schuhwerk sind hierfĂŒr kaum geeignet, Turnschuhe schon eher. Spezielle Skateschuhe weisen die richtige Sohle auf, die besser am Skateboard haftet und damit mehr Schutz und Sicherheit bietet. Bekannte Marken sind z. B. „Airwalk“, „Vans“ oder „Etnie“. Wichtig ist die flache Sohle. Selbst Schuhe, die flach sind, aber eine Struktur aufweisen, sind eher hinderlich. Die Sohle muss gleichmĂ€ĂŸig sein, um genĂŒgend Halt zu bieten und das Körpergewicht abzufedern.

Spezielle Skateschuhe weisen eine nachgiebige und griffige Sohle auf, haben dazu einen höheren Schaft, der ĂŒber den Fußknöchel reicht und so Ferse und Gelenk verstĂ€rkt. Das ermöglicht einen sicheren Stand und ein besseres GefĂŒhl fĂŒr das Brett, da die Kraft zwischen Skateboard und Körper ungehindert ĂŒbertragen wird. Die Verletzungsgefahr ist durch die Schuhe dann wesentlich geringer.

Alternativen zum Skateboard

Skateboard Achsen und RollenAlternativen zum Skateboard gibt es einige, die ebenfalls viel Geschick, Körperbeherrschung und Übung erfordern. Das BMX-Fahren gehört dazu genauso, wie das Fahren mit Rollerblades bzw. Inlineskates.

Letztere sind eine Art von Rollschuhen, die allerdings eine LÀngsreihe an Rollen aufweisen, die hintereinander angeordnet sind, nicht wie bei normalen Rollschuhen als vier RÀder. Auch werden Inlineskates nicht an einen Schuh geschnallt, sondern bestehen meistens aus einem dazugehörigen Schuh oder einer Schale. Die Sohle weist daher eine Schiene auf, an der sich die Rollen befinden, die aus Aluminium gefertigt ist. Auch diese Rollen haben ein Kugellager und sind aus Kunststoff.

Beim Inlineskaten gibt es verschiedene Arten von Rollerblades, darunter Hardboot- und Sotbootskates, Hockey- und Speedskates. Wie beim Skateboard-Fahren sind auch hier die Bereiche fĂŒr den Einsatz verschieden. Die zu erreichende Geschwindigkeit ist genauso wichtig wie der Street- und Stunt-Einsatz.

Inlineskates weisen einen Gummistopper auf, mit dem die Fahrt gebremst werden kann. Eine andere Variante ist das Querstellen der FĂŒĂŸe. Alternativ bietet die Firma „Rollerblade“ sogar eine ganz spezielle Bremstechnologie fĂŒr ihre Markenschuhe an, wobei die Wade auf einen Stopper drĂŒckt, sobald der Fuß nach vorne bewegt wird. Dieses System hilft besonders AnfĂ€ngern bei der Benutzung ihrer Inlineskates, solange sie noch unsicher sind und die Geschwindigkeit gering ist.

Eine andere Alternative bilden natĂŒrlich auf dem Wasser das Surfbrett, auf SchneeflĂ€chen und im WintergelĂ€nde das Snowboard.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen:

Ein Skateboard Lexikon, das alle notwendigen Begriffe enthÀlt, findet sich an dieser Stelle: http://www.oldschool.de/skateboarden/skateboard-lexikon/
Skateboard fahren lernen – fĂŒr AnfĂ€nger ein Video:  https://www.youtube.com/watch?v=yq7iIE1YcPY
Tipps zum Skateboard-Fahren an dieser Stelle: http://www.sat1.de/ratgeber/sport-fitness/funsport/skateboarding-kann-jeder-skateboard-fahren-lernen
Skaten lernen fĂŒr AnfĂ€nger:  https://www.youtube.com/watch?v=0H-AFN6g7_A
Wie ein Skateboard selbst gebaut werden kann, ist in diesem Video zu sehen: http://skateboardmsm.de/tv/how-to-cruiser-selber-bauen.html#48rGcH3IrRPzK0lP.97

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