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Alternativen zum Teichfilter

Es gibt wenige Alternativen zum Teichfilter für den GartenteichbesitzerIm Prinzip installiert jeder Gartenteichbesitzer einen Teichfilter, um auf diesem Wege seinen Fischen und Pflanzen durch einen ausgewogenen Wasserhaushalt einen gesunden Lebensraum zu schaffen. Dazu muss der Teichfilter allerdings auch dementsprechend dimensioniert sein.

Die Filtration des Wassers mit einem Teichfilter ist aber die künstliche Schaffung eines Biotopes, welches die Natur ganz allein schafft. Doch welche Alternativen zu einem Teichfilter bestehen für einen Gartenteichbesitzer, der seinen Fischen und Pflanzen ein möglichst naturnahes Umfeld verschaffen möchte?

Um einen Teich mit Fischbesatz in ein naturnahes Biotop zu verwandeln, stehen einem Gartenteichbesitzer nicht allzu viele Möglichkeiten zur Verfügung.

Naturnaher Teich mit Fischbesatz

Was die Natur schafft, kann der Mensch nur in den seltensten Fällen zu 100% kopieren. So ist das auch bei Gartenteichen.
In der Natur verfügen Teiche und Seen mit Fischbesatz normalerweise über einen Zu- und Ablauf. Hier findet ein regelmäßiger Austausch von Nährstoffen statt. Wasserpflanzen siedeln sich an, welche kleineren Organismen und Insektenlarven den Lebensraum geben.

Von diesen kleineren Lebewesen, dem sogenannten Plankton, ernähren sich bestimmte Fischarten. Damit diese nicht überhandnehmen, schafft die Natur einen Ausgleich durch ebenfalls angesiedelte Raubfische, welche für einen normalen Bestand bei den kleineren Fischarten sorgen. Wie überall schafft die Natur den Ausgleich, indem jeder Jäger gegenüber größeren Lebewesen gleichzeitig Gejagter ist.

In einem Gartenteich ist es fast unmöglich, einen Konsens zwischen kleinen Zierfischen und Raubfischen zu schaffen, da der Lebensraum zu begrenzt ist. Wenn Sie sich einen Gartenteich mit Fischbesatz anlegen wollen, der auf natürliche Art gereinigt wird, also ohne Teichfilter, müssen Sie sich mit einem kleinen Fischbestand begnügen, welchen Sie kontrollieren und notfalls ausdünnen müssen, denn die Exkremente der Fische sind giftig und zerstören das Biotop auf längere Sicht.

Um das Wasser auf natürliche Art zu säubern, besteht eine gute Option in einem künstlich angelegten Bachlauf. Dazu benötigt Ein Wasserfall bringt Sauerstoff in den GartenteichIhr Teich einen Zu- und Ablauf. Unterhalb des Ablaufes legen Sie ein Auffangbecken an, aus welchem Sie mithilfe einer Pumpe das Wasser zu einem Hochbecken oberhalb des Teiches pumpen. Ohne technische Hilfsmittel geht es halt nicht.

Von diesem Hochbecken legen sie einen künstlichen Bachlauf an, dessen Grund Sie mit Sand und Kies ausstatten. Diese beide Medien übernehmen eine grobe Reinigung des Wassers. Entweder lassen Sie den Bachlauf direkt in den Teich münden oder sorgen für einen Zulauf über einen Quellstein oder einen Wasserfall. Beide Optionen bringen zusätzlich Sauerstoff ins Wasser.

Wer mag und wem es nicht zu viel Technik ist, der kann auch vor dem Zulauf noch ein Becken mit einem Ablauf nach unten anlegen, welches mit Aktivkohle bestückt wird. So werden zusätzlich Schadstoffe und Schwebepartikel aus dem Wasser herausgefiltert. Das bedeutet aber auch Aufwand und Kosten, denn die Aktivkohle muss spätestens nach 30 Tagen ausgetauscht werden, da sie dann mit Schmutz vollgesogen ist und möglicherweise zuvor eingefangenen Schmutz wieder abstößt.

Trotz dieser “Reinigungsmaßnahmen sollte mit einem Schlammsauger regelmäßig der Teichgrund abgesaugt werden, um Schadstoffe wie Fischexkremente sowie Futterreste zu entfernen.

Naturnaher Gartenteich ohne Fischbesatz

Ein naturnaher Gartenteich bekommt seinen Reiz ausschließlich durch Kleinlebewesen und Pflanzen. Der einzige Wasseraustausch, der hier stattfindet, ist Verdunstung bzw. Regen. Fische würden durch ihre Exkremente diesen Lebensraum vernichten.

Wasserpflanzen brauchen Zeit bis sie richtig wachsenUm dem naturnahen Teich zu bepflanzen, sollten Sie auf einheimische Pflanzen zugreifen, keine exotischen Pflanzen. Mit heimischen Pflanzen begünstigen Sie die Ansiedlung regionaler Amphibien und Insekten. Entnehmen Sie keine Pflanzen aus der Natur, denn das ist nicht erlaubt. Dafür werden Sie im Internet ausreichend Onlinehändler finden. Hinzu kommt, dass durch Wind und Vögel eine natürliche Bepflanzung stattfindet.

Legen Sie Ihren Teich in unterschiedlich tiefen Zonen an, das sorgt für mehr Pflanzenvielfalt. Als Teichgrund eignet sich am Besten Magersand, da er wenig Nährstoffe enthält.

Ein naturnaher Teich benötigt ausreichend Zeit, um ein stabiles Ökosystem zu bilden. Bestimmte Pflanzenarten können bis zu 2 Jahre benötigen, um den richtigen Standort zu finden. In einem naturnahen Teich darf die Natur ihren Lauf nehmen, beschneiden Sie Pflanzen nur dann, wenn Sie beginnen, übermäßig viel Platz zu beanspruchen.

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