Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
Zurück zur Teichfilter-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Der Fischteich

Wenn Sie Fische in den Schwimmteich einfügen, muss der Teich noch etwas größer und tiefer werden.Der Fischteich ist der Klassiker unter den Teichen. Viele Menschen haben kleine Teiche mit einigen wenigen Goldfischen oder anderen kleinen Teichfischarten in ihrem Garten untergebracht. In normale Teiche, wie es die meisten der Fischteichbesitzer haben, befinden sich Fische, die auch in Europa sowieso schon heimisch waren.

Denn diese Fische sind an das Klima bei uns in Europa gewöhnt und sind somit einfacher zu halten als manch andere Arten aus China oder Amerika, die dann oftmals ein spezielles Futter oder eine spezielle Haltungsweise benötigen um sich richtig wohl zu fühlen.

Zudem kommt noch, dass man viele der Fischarten, die aus Amerika oder Asien stammen auf keinen Fall in heimische Gewässer aussetzen darf, da diese sonst unsere heimischen Fischbestände stark schaden könnten.

Welche Fische passen in welchen Teich?

Bei der Besiedelung des eigenen Fischteiches muss man einige Punkte beachten, um den zukünftigen Bewohnern des Gewässers ein so angenehmes Leben als möglich zu ermöglichen. Folgende Punkte sollten bei der Besiedelung beachtet werden:

  • Passt die Größe des Teiches für die ausgewählten Fischarten

Bei Goldfischen sollte ihr Teich beispielsweise mindestens eine Tiefe von 1m aufweisen und 2000l Wasser beinhalten.

  • Welche Nachteile haben die Fischarten

Manche Fische sind Raubfische und fressen eventuell die geliebten Libellenlarven oder sie vertilgen bestimmte Planzen im Gartenteich. Informieren Sie sich am besten zuvor über den “Speiseplan” ihrer neuen Teichbewohner, ansonsten könnten Sie eventuell eine böse Überraschung erleben.

  • Welches Klima brauchen die Fische

Welche Temperatur sollte ihr Teich haben und welche Außentemperaturen vertragen die neuen Fische? Einige Fischarten benötigen einen Schattenfleck bei dem sie sich zurückziehen können.

  • Sind die Fische Winterfest

Nicht alle Fischarten vertragen unsere europäischen Temperaturen!

  • Friert der Teich im Winter komplett zu?

Wenn ihr Teich im Winter komplett durchfriert dann müssen Sie die Fische im Winter aus dem Teich nehmen oder den Teich mithilfe von Styropor vor der Kälte schützen.

  • Auf welche Besonderheiten muss man bei diesen Fischen noch achten?

Lassen Sie sich vorab in der Zoohandlung beraten oder studieren Sie eine Fachlektüre über die Artgerechte Haltung der Fische Ihrer Wahl.

Nun noch zu einer groben Ausführung zu den oben genannten Punkte:

1. Die Größe des Teiches:

Je größer der Naturteich ist, desto besser.Fischteiche ab ca. 4 Quadratmeter bieten genügend Lebensraum für kleinere Fischarten wie dem Goldfisch. Dabei sollte man aber darauf achten, dass die Wassertiefe mindestens einen Meter beträgt um ein sicheres Überwintern der Tiere gewährleisten zu können. Für alle anderen Fische sollte man sich noch vor dem Kauf bei einem Händler erkundigen, ob die Teichgröße für den gewählten Fisch ausreicht und wie viele von ihnen man in einen Teich mindestens setzen sollte, damit sie sich wohl fühlen.

 2. Die Nachteile der Fische:

Viele Fische sind Raubfische und fressen daher dann nicht selten die Brut der anderen Fischarten, sodass der Nachwuchs der Fische ausbleibt. Zudem vertilgen diese dann auch für den Teich wichtige Kleinstlebewesen und stören dadurch das Ökosystem des Teiches. Natürlich gibt es auch noch solche die alles Grünzeug in einem Gewässer zum Fressen gern haben und somit keinerlei Vegetation in einem Teich zugelassen wird. Der Graskarpfen zum Beispiel ist einer der Fischarten, die alle Pflanzen in einem Teich verschlingen.

3. Benötigtes Klima:

Viele Teichbesitzer erkundigen sich vor dem Kauf einer bestimmten Fischart nicht über die bevorzugte Wassertemperatur und wundern sich dann, warum die Tiere nicht lange überleben oder einfach nicht gedeihen. Viele machen zum Beispiel den Fehler Koi – Karpfen (lieben Wassertemperaturen von ca. 24° Celsius) mit Stören (lieben kaltes Wasser) in einem Teich zu halten. Dabei ist es klar, dass dies nicht wirklich zu einem gewünschten Ergebnis führen wird.

 4. Winterfestigkeit der Fische:

Manche Fischarten, die man zwar ebenfalls im Teich halten kann – wie zum Beispiel manche Goldfischarten – sind nicht Winterfest und müssen daher im Herbst in ein Aquarium umgesiedelt werden, um die kalte Jahreszeit überleben zu können.

5. Besonderheiten der Fische:Der Koiteich ist einer der kompliziertesten Teicharten.

Manche Fische – wie zum Beispiel der Koi – brauchen sonnige Plätze um gedeihen zu können. Andererseits benötigen sie aber auch schattige Stellen in ihrem Teich. Deshalb muss man ihnen irgendwelche Pflanzen oder sonstiges zur Verfügung stellen um genau diese Bedürfnisse erfüllen zu können. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf einer Fischart noch einmal besonders gut über sie informieren.

 

Bepflanzung des Fischteiches

Fische lieben Pflanzen. Nicht nur um sich darin zu verstecken oder sie zu fressen. Die Grünen Bewohner des künstlichen Gewässers dienen einigen Fischarten bei der Ablage ihrer Eier und bieten diesen dann noch zusätzlich Schutz vor feindlichen Raubtieren oder Fischen. Zudem braucht ein Teich pflanzen um das natürliche Gleichgewicht in dem Gewässer erhalten zu können und das Wasser auch zu reinigen.

Außerdem ist ein Teich mit Wasserpflanzen gleich noch einmal um einiges schöner anzusehen, als eine leere, dreckige Suppe in einem Loch in dem ein paar Fische ihre Kreise drehen. Mit Pflanzen wirkt der Teich gleich noch einmal viel authentischer und lebhafter.

 

Die Filterung des Fischteiches

Prinzipiell sind bei einem Fischteich nicht unbedingt Filteranlagen notwendig. Es gibt jedoch auch Fische, die eine Strömung bzw. ein sehr sauerstoffreiches Wasser benötigen. Man kann dies eventuell durch anderweitige Vorkehrungen, wie zum Beispiel einen kleinen Wasserfall oder einen Bacheinlauf erreichen, doch ein Teichfilter kann hier eine große Hilfe sein.

Bei kleineren Teichen ist eine solche Anlage nicht zwingend erforderlich, da man die reinigende Wirkung auch durch entsprechenden Pflanzenbewuchs erreichen kann. Jedoch sollte man beachten, dass sich besonders die kleineren Fischarten besonders schnell vermehren können und damit die Wasserqualität zunehmend sinkt. Dann werden Sie – wenn sie nicht den Teich weiter ausbauen wollen – wohl oder übel doch wieder auf eine Filteranlage umsteigen müssen.

 

Einige Beliebte Fischarten in einem Fischteich

Der Goldfisch:Der Goldfisch ist sehr gesellig im Fischteich
Nahrung: Pflanzen und Kleinstlebewesen

Besonderheit:  Es sind friedliche und sehr gesellige Fische, die sich schnell Fortpflanzen können. Die Jungtiere sind mindestens ein Jahr lang schwarz.

Die Rotfeder:
Nahrung: Vorwiegend Insekten und Kleinstlebewesen

Besonderheit: Rotfedern sind Schwarmfische und sollten daher auch nur in größerer Zahl im Teich gehalten werden. Rotfedern halten sich gern an der Wasseroberfläche auf.

Der Hecht:
Nahrung: Andere, kleiner Fische, die er mit einem gezielten und schnellen Angriff fängt

Besonderheit: Das Maul ist mit vielen nach hinten gerichteten Zähnen ausgestattet. Die Färbung des Tieres wechselt nach Alter und Standort. Besonders schmaler Körper um schneller durch das Wasser gleiten zu können und seine Beute zu fangen.

Der Karpfen:
Nahrung: Vorwiegend Wasserpflanzen

Besonderheit: Durchwühlt mit seinen Barteln den Grund auf der Suche nach Nahrung. Dabei können Blasen aufsteigen und man kann seinen Standort ausmachen. Zudem trübt der Karpfen durch das Durchwühlen den Teich ein.

Die Orfe:
Nahrung: Kleinstlebewesen und Fischfutter

Besonderheit: Die Weibchen sind kräftiger als die Männchen. Insgesamt sind die Fische besonders friedlich und widerstandsfähig. Durch ihre muntere Art und der Tatsache, dass sie im Schwarm auftreten sind sie sehr schön anzusehen. Besonders für Anfänger in der Teichbranche geeignet.

Der Aal:
Nahrung: Insekten, Würmer und Kleinfische aber auch Laich der anderen Fischarten

Besonderheit: Der Aal ist nur nachts aktiv und braucht ein fließendes Gewässer, ähnlich wie die Forelle. Seine Form des Maules ändert sich je nach der Art der Nahrung die er zu sich nimmt.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch keine Bewertung)
Loading...