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Milchpumpen im Test auf ExpertenTesten
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Milchpumpe Test - damit das Baby auch unterwegs zu essen hat - Vergleich der besten Milchpumpen 2019

Milchpumpen sind eine gelungene Alternative, wenn es anfangs mit dem Stillen noch nicht so gut klappt.Um Sie zu unterstĂŒtzen, hat unser Team mannigfaltige Tests im Internet kontrolliert und eine Bestenliste mit Bewertungen fĂŒr Materialien, Brusthauben, Handhabung und vieles mehr erzeugt.

Milchpumpe Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,11
sehr gut
1,43
sehr gut
1,87
gut
1,90
gut
2,06
gut
2,12
gut
2,22
gut
2,55
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2,60
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2,62
befriedigend
2,67
befriedigend
2,72
befriedigend
2,73
befriedigend
2,83
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.6 von 5 Sternen
bei 37 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 309 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 741 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 26 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 33 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 73 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 109 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 18 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 19 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen
Marke ARDO Philips Avent ARDO KINYO Lansinoh Lansinoh DORSION NeKan PiAEK ARDO Miuphro BUOCEANS
Abmessungen

39,8 x 27,4 x 22,4 cm

9,5 x 30,2 x 23,4 cm

22,6 x 20 x 9,2 cm

29,8 x 23,2 x 8,8 cm

34,2 x 29,2 x 9,8 cm

9,4 x 28 x 24 cm

23 x 22,6 x 9 cm

9,7 x 21 x 20,5 cm

19,4 x 12,2 x 8,8 cm

21 x 16 x 15 cm

23,4 x 18,8 x 11,2 cm

k.A.

20,2 x 15,8 x 10 cm

20,3 x 20,1 x 9,7 cm

Artikelgewicht

3,6 kg

0,839 kg kg

0,499 kg

1,1 kg

1,22 Kg kg

1,18 kg

499 g kg

132 kg

0,399 kg

0,581 kg

0,680 kg

0,440 kg

0,259 kg

0,299 kg

Material

BPA-frei

u.a. Silikon

BPA-frei

k.A.

Polypropylen (PP)

silicone

k.A.

silicone

Silikon + PP

Aus BPA-freiem Material

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

Farbe

Weiß/GrĂŒn

Weiß/Violett

Weiß

Weiß/GrĂŒn

Gelb-Dual

lila weiß transparent

blue

Lila / Transparent

weiß

weiß

grĂŒn

Weiß, grĂŒn

Weiß

lila

inkludierte Milchflasche

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Batterie- und Netzbetrieb

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Erweiterbar

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Vakuum und Zyklus individuell einstellbar

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inklusive Brusthaube

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elektronische Doppelmilchpumpe

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Garantie

2 Jahre

k.A.

3 Jahre

2 Jahre

k.A.

2 Jahre

k.A.

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

Besonderheiten
  • 3 BrustglockengrĂ¶ĂŸen im Lieferumfang
  • viel Zubehör
  • gute QualitĂ€t
  • einfache Bedienung
  • leichte Handhabung
  • wenige Einzelteile
  • spezielle Massagekissen
  • Brustpflegeprodukte
  • gute QualitĂ€t
  • modernes Design
  • Kombination von Stillen und FlaschenernĂ€hrung
  • inkl. 2x Stilleinlagen fĂŒr den Tag
  • erweiterbar
  • inklusive Brusthaube
  • elektronische Doppelmilchpumpe
  • besonders leiser Betrieb
  • kantenfreie Verarbeitung
  • einfache Anwendung
  • modernes Design
  • einfache Handhabung
  • Übergrosser Sog mit 9-Grad Einstellung
  • hat einen grossen LCD-Bildschirm
  • Beidseitiges Abpumpden
  • Sehr einfach zu reinigen
  • Inkl. Benutzerhandbuch
  • mit LED-Indikatoren
  • anschmiegsamer Halt
  • sechs SaugstĂ€rkestufen
  • zwei-Phasen-Technologie
  • sanftes und effektives Abpumpen
  • VIA Aufbewahrungs-System
  • ISIS-Milchpumpe mit Massagekissen
  • 5 steril verpackte VIA Mehrwegbecher
  • 2 VIA FĂŒtter-Adapter-Sets
  • VIA Becher sind stabil, stapelbar und einfach zu beschriften
  • sanftes und effektives Abpumpen
  • 2-Phasen-Technologie
  • ergonomischer Griff
  • Comfort-Fit Saugaufsatz
  • NaturalWave Sauger
  • niedrige noise-sophisticated
  • super silent Luftpumpe
  • regulierbare Saugkraft
  • kompaktes Design
  • geeignet fĂŒr ein-Hand-Bedienung
  • natĂŒrlich exprimierende Position
  • warmes Massagekissen
  • GerĂ€uschpegel ist niedrig
  • BPA-freies Material
  • 18-Monate Garantie
  • mehrere Einstellungen
  • elektrisch eingebaute Batterie
  • leicht zu reinigen
  • leise
  • keine Schmerzen fĂŒr Mutter
  • leicht
  • unkomplizierte Handhabung
  • BPA-frei
  • geniale Vacuum Seal-Keimbarriere
  • individuell anpassbar
  • Pumpleistung kann reguliert werden
  • leise
  • flexibles Stillen
  • ergonomisch geformt
  • praktisch
  • leicht zu reinigen
  • mit Anti-Leckage-Effekt
  • besonders weich und komfortabel
  • perfekt fĂŒr Reisen
  • praktisch
Benutzerfreundlichkeit
Komfort
VerarbeitungsqualitÀt
Produktbericht Produktbericht Produktbericht   Produktbericht                    
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Damit der Umgang mit der Pumpe von Anfang an funktioniert und die Milch fließt, ist Zeit der wichtigste Faktor. Hierbei ist besonders wichtig, auf die Signale des Körpers zu achten. Da das Gehirn, welches fĂŒr den Milchfluss zustĂ€ndig ist, bei der Pumpe anders reagiert, als wenn das Baby gestillt wird, ist die Entspannung der Mutter besonders wichtig.

Auch die GerĂ€usche, welche die Milchpumpe abgibt und die Bewegungen der Pumpe haben oftmals einen negativen Einfluss auf das GefĂŒhl der Mutter. So kann die Milch nicht richtig fließen.

Die Lieblingsmusik, absolute Ruhe und Zeit sorgen fĂŒr die Entspannung der Mutter und lassen die Milch mit der Milchpumpe fließen. MĂŒtter mĂŒssen gelassen bleiben und können den Milchfluss nicht anders beeinflussen.

Medela Swing-moderne_elektrische Milchpumpe Klappt es nicht so richtig, ist das Abpumpen zu stoppen und der BehĂ€lter beiseitezustellen. Etwas spĂ€ter kann dann ein neuer Versuch gestartet werden. Auch hilft es am Anfang des Abpumpens, an der einen Brust das Baby anzulegen und an der anderen Brust die Pumpe. Durch die entstehenden Reize durch das Baby fließt die Milch deutlich besser.

Auch ein ErwĂ€rmen der Brust vor dem Abpumpen mit einem Kirschkernkissen z. B. oder die Massage der BrĂŒste kann oft helfen. Ein Wechseln der BrĂŒste nach jeweils 10 Minuten abpumpen kann ebenso helfen. So muss jede Frau das fĂŒr sich beste Patent finden. Nach einer gewissen Zeit finden alle Frauen zur besten Methode, damit die Milch fließt.

Die Funktion der Milchpumpe ist denkbar einfach

Sie kann entweder elektrisch oder manuell betrieben werden. Bei beiden Pumpen entsteht ein Unterdruck. Hierzu wird die Brust mit einer Haube verschlossen, in der der Unterdruck entsteht. So wird die Milch aus der Brust herausgesaugt. Dabei fÀngt die Haube die Milch auf und leitet sie in einen AuffangbehÀlter.

Der Umgang mit der Milchpumpe ist fĂŒr viele MĂŒtter befremdend und gerade zu Beginn nicht ganz einfach. Mithilfe von Zeit, Entspannung und einigen Tipps wird das Abpumpen jedoch leichter. Ein entspannter Körper ist das A und O beim Abpumpen genauso wie beim Stillen. Hierzu sollte der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt werden und die Mutter vollkommen entspannt sitzen. Leise Lieblingsmusik sorgt bestenfalls fĂŒr die nötige Entspannung. Der Milchfluss wird ideal angeregt, wenn das Baby zeitgleich an der anderen Brust saugt oder sich zumindest mit im Zimmer befindet. Auch ein Wechsel der BrĂŒste sorgt fĂŒr einen gleichmĂ€ĂŸigen Milchfluss.

Auf keinen Fall sollte sich die Mutter unter Zugzwang befinden. Dies stört den Milchfluss und sorgt eventuell sogar fĂŒr einen Milchstau.

Vor dem Gebrauch der Milchpumpe kann die Brust leicht angewĂ€rmt oder angenehm massiert werden. Selbst beim Abpumpen sorgen kreisende, langsame Bewegungen fĂŒr Entspannung, eine verbesserte Durchblutung und einen gleichmĂ€ĂŸigen Milchfluss. Gehört die Milchpumpe auch in gewissem Sinne zur Grundausstattung fĂŒr Mutter und Kind, so will der richtige Umgang damit erlernt werden. Hierzu ist eine einfache Bedienbarkeit natĂŒrlich von Vorteil. Auch sollten keine infernalischen GerĂ€usche der Pumpe die Entspannung stören. Ebenso sind einstellbare Saugintervalle und SaugstĂ€rken von Vorteil um das Abpumpen zu erleichtern. Professionelle Klinikpumpen, die zudem das Absaugen beider BrĂŒste gleichzeitig ermöglichen sind fĂŒr MĂŒtter in den KrankenhĂ€usern oder in Apotheken leihweise erhĂ€ltlich. Diese ersparen natĂŒrlich erheblich Zeit beim Abpumpen.

Medela Swing-moderne elektrische Milchpumpe Egal, welche Pumpe von den MĂŒttern gewĂ€hlt wird, genau wie beim Stillen will der optimierte Umgang damit erlernt sein. Zeit, Ruhe und eine gewisse Gelassenheit sind hierbei erforderlich. Stress und Ärger sind jedoch beim Milchfluss eher hinderlich. Da von den jungen MĂŒttern ein neuer Tagesablauf geschaffen werden muss und sie gerade in der ersten Zeit hĂ€ufig ĂŒber MĂŒdigkeit klagen, sind hier die VĂ€ter gefragt. Sie sollten idealerweise den MĂŒttern einige Lasten abnehmen. Dann klappt es auch mit dem Abpumpen!

Vorteile der Handpumpe

  • es ist die billigste Variante
  • die Frequenz und PumpstĂ€rke ist frei regelbar
  • sie kann ohne Strom verwendet werden.

Nachteile der Handpumpe

  • die Mutter benötigt beide HĂ€nde zum Abpumpen einer Brust
  • die Abpumpzeit verlĂ€ngert sich.

Elektrische Milchpumpen funktionieren ebenso wie Mechanische. Hierbei sorgt lediglich ein Motor fĂŒr den Unterdruck. Die Unterschiede der elektrischen Pumpen sind nur in der QualitĂ€t vom Motor und in der Regelung des Ablaufs beim Pumpen festzustellen.

Vorteile der elektrischen Milchpumpe

  • schnelleres Abpumpen als bei der mechanischen Pumpe
  • beidseitiges Abpumpen ohne Einsatz der HĂ€nde ist möglich.

Nachteile der elektrischen Milchpumpe

  • die Frequenz und StĂ€rke sind nur teilweise regulierbar
  • die meisten Modelle benötigen Strom
  • die elektrischen Pumpen sind teuer bis sehr teuer.

Vorteile einer Milchpumpe

Die Frage einer Nutzung der Milchpumpe stellt sich fĂŒr viele Frauen bereits im Krankenhaus. Ist das Kind zu schwach, um Milch aus der Brust zu saugen oder handelt es sich um ein FrĂŒhchen, muss das Kind per Sonde ernĂ€hrt werden. Hierzu muss die Mutter die Milch abpumpen. Auch SchĂ€digungen des Neugeborenen, die in einer Spezialklinik behandelt werden mĂŒssen, in der die Mutter nicht untergebracht werden kann, machen den Einsatz der Milchpumpe erforderlich. Hier sollten die MĂŒtter in jedem Fall abpumpen, denn nichts ist wertvoller fĂŒr das Neugeborene, als die Milch der Mutter. Auch bleibt der Milchfluss der Mutter fĂŒr spĂ€ter erhalten. Am hĂ€ufigsten jedoch wird Milch abgepumpt, weil die Mutter ihre persönliche Freiheit genießen möchte, wieder arbeiten gehen muss oder will und die Betreuung des Neugeborenen einer anderen Person ĂŒberlĂ€sst. Viele MĂŒtter möchten trotzdem, dass das Kind nicht mit der industriell gefertigten Muttermilch aufwĂ€chst, und pumpen aus diesem Grund ab.

In den ersten 6 Monaten stellt die Muttermilch die ideale ErnĂ€hrung fĂŒr das Kind dar. So kann die frischgebackene Mutter Milch auf Vorrat anlegen, ihre Freiheit genießen und trotzdem ist das Baby bestens versorgt. MĂŒtter können unbeschwert etwas ohne Kind unternehmen, wenn die FĂŒtterung des Kindes gesichert ist, und auch ihr Arbeitsleben direkt nach der Geburt wieder aufnehmen.

Ein weiterer deutlicher Vorteil besteht in der Entlastung der Brust beim Abpumpen. Gerade am Anfang der Milchproduktion, wenn also viel Milch in der Brust produziert wird, kann die Pumpe einen Milchstau vorbeugen. Zudem wird die Milchproduktion angeregt, wenn das Neugeborene am Anfang noch unregelmĂ€ĂŸig nach Essen verlangt oder die Mutter zu wenig Milch produziert. Durch das Abpumpen kann auch das FĂŒttern auf die Eltern gleichmĂ€ĂŸig verteilt werden, denn die abgepumpte Milch wird aus dem FlĂ€schchen verabreicht. So erhalten beide Elternteile sofort eine enge Bindung zum Neugeborenen.

Im Normalfall treten beim Abpumpen keine großen Komplikationen auf, wenn die Mutter sich die Ruhe antut. Muttermilch ist bestmöglich geeignet fĂŒr das Neugeborene denn sie ist wohltemperiert und frisch. Auch muss die Brust beim Abpumpen nicht sterilisiert werden, wohl aber die Pumpe und das FlĂ€schchen. Lediglich ist das Abpumpen mit mehr Arbeit verbunden, als das Stillen.

Wird die Muttermilch lÀnger aufbewahrt oder sogar eingefroren, gehen jedoch viele wichtige Bestandteile verloren.

Auch sorgt die FĂŒtterung abwechselnd mit der Brust und mit dem FlĂ€schchen oftmals fĂŒr eine Verwirrung beim Saugen des Babys. DafĂŒr zustĂ€ndig ist die differenzierte Saugbewegung zwischen Flasche und Brust.

Am besten ist es, die abgepumpte Milch ĂŒber eine Pipette, einen Löffel oder ĂŒber einen Becher zu verabreichen. So wird die Saugverwirrung des Babys verhindert. Aufgrund dieser UmstĂ€ndlichkeit ist das natĂŒrliche Stillen in jedem Fall vorzuziehen. Nur wenn das Stillen aus bestimmten GrĂŒnden nicht möglich ist, soll auf die Milchpumpe zurĂŒckgegriffen werden. So kann die frischgebackene Mutter beruhigt ihrer BeschĂ€ftigung nachgehen, ohne dass das Kind auf die wichtige, nĂ€hrstoffhaltige Muttermilch verzichten muss. Zur Aufbewahrung der Milch ist jedoch einiges zu beachten.

Wer sich als Alternative zum Stillen eine Milchpumpe zulegt, der muss die Haltbarkeit der Milch beachten. Folgende Haltbarkeitsdauer ist mehrfach getestet worden:

  • ungekĂŒhlt bei höchstens 15 Grad bis zu 24 Stunden
  • ungekĂŒhlt bei 19 bis 22 Grad jedoch nur 6 bis 8 Stunden
  • im KĂŒhlschrank bei 0 bis 4 Grad gekĂŒhlt maximal 8 Tage, wenn die Milch im kĂŒhlsten Bereich steht
  • im Gefrierfach (ohne TĂŒr in den KĂŒhlschrank integriert) eingefroren 1 bis 2 Wochen
  • im Gefrierfach (mit TĂŒr in den KĂŒhlschrank integriert) eingefroren 3 bis 4 Wochen
  • im separaten Gefrierbereich mit -19 Grad bis zu 6 Monate.

Immer bedenken sollten MĂŒtter jedoch, dass bei der lĂ€ngeren Aufbewahrung wichtige NĂ€hrstoffe in der Muttermilch verloren gehen.

So wurden die Milchpumpen getestet

Philips Avent SCF332-01 Elektrische EinzelmilchpumpeBei der Testreihe wurde zwischen der elektrischen und der manuellen Pumpe unterschieden. Ferner mĂŒssen gewisse AnsprĂŒche an das Material sowie an das Zubehör gesetzt werden.

Auch die IntensitĂ€t des Pumpvorgangs ist beim Test entscheidend. Pumpen, die mit Handbetrieb laufen, sind ideal fĂŒr gelegentlichen Gebrauch oder fĂŒr MĂŒtter, die viel unterwegs sind. Auch wenn eine BrustentzĂŒndung vorherrscht oder zu viel Milch produziert wird, ist eine manuelle Milchpumpe optimal. Manuelle Pumpen haben zudem den Vorteil dass sie handlich, wie auch leicht sind und bequem im HandgepĂ€ck verstaut werden können. Auch daraufhin wurden die verschiedenen Milchpumpen getestet. Wer das FĂŒttern einer anderen Person ĂŒberlassen möchte, sollte beim Zubehör eine zweite Flasche besitzen. So kann das Abpumpen unterwegs wie auch das FĂŒttern zu Hause unabhĂ€ngig voneinander geschehen. Bei den Tests zum Pumpkonzept wurde schnell deutlich, dass Pumpen die mithilfe eines großen Gummiballes ein Vakuum erzeugen, sehr ungenau arbeiten.

Auch ist das Pumpen damit krĂ€ftezehrend, umstĂ€ndlich und im ĂŒbelsten Falle sogar sehr schmerzhaft. Einfache Modelle arbeiten in der Vakuumdosierbarkeit nach dem Prinzip der WillkĂŒr.

Elektrische Milchpumpen werden mit Batterien oder per Netz betrieben. Auch können viele Modelle zusĂ€tzlich manuell betrieben werden. Elektrisch betriebene Pumpen sind krĂ€fteschonend und komfortabel. Aus diesem Grund werden sie gerne von wieder berufstĂ€tigen MĂŒttern verwendet. Wenn also regelmĂ€ĂŸig Muttermilch abgepumpt wird, haben unsere Testpersonen die elektrischen Pumpen bevorzugt. Hierbei ĂŒbernimmt ein Motor die Bildung des Vakuums und simuliert das Saugen des Babys. Bei den Tests als beste Modelle haben die Milchpumpen mit zwei Phasen abgeschnitten. Neben der eigentlichen Pumpphase arbeitet hier die zweite Phase getrennt zur Stimulation und sorgt fĂŒr den ausreichenden Milchfluss. Genauso wie bei der Handpumpe ist auch bei der elektrischen Pumpe das Vakuum individuell einstellbar. Hierbei muss auf die zu erreichende GrĂ¶ĂŸe des Vakuums geachtet werden. Im Normalfall erreichen elektrische Milchpumpen ein grĂ¶ĂŸeres Vakuum gegenĂŒber den Handpumpen. Dadurch fĂ€llt auch die Höhe der SaugstĂ€rke bei Pumpen mit Batterie- oder Netzbetrieb anders aus. Dies wurde ebenfalls bei der Testreihe berĂŒcksichtigt.

Ardo Calypso-elektrische MilchpumpeDie moderne Generation der Milchpumpen besitzt ein elektronisches GedĂ€chtnis. Hier kann die Mutter den persönlichen Pumpstil mittels einer Memory-Funktion einspeichern. Geschwindigkeit des Pumpvorgangs und die Intervalle werden so gespeichert und mĂŒssen nicht bei jedem Pumpvorgang neu festgelegt werden. Wer also ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum abpumpen möchte, nimmt das höhere Preissegment dieser Pumpen aufgrund der Bequemlichkeit und wegen des Komforts in Kauf. Die Kernfrage bei allen Tests galt immer der Frage nach der LautstĂ€rke der GerĂ€te. Dies hört sich zwar ĂŒberflĂŒssig an, kann jedoch im Alltag mit dem Baby ganz schön nerven. Auch wird oftmals des Nachts die Milch abgepumpt, denn die beste Zeit ist immer wĂ€hrend der Schlafphasen des Kindes, und der Partner kann sich dadurch erheblich gestört fĂŒhlen. Unsere Tests haben ergeben, dass manche elektrische Pumpen einen infernalen LĂ€rm verursachen. Nicht selten sind sie so laut, wie ein lauter, elektrischer Rasierapparat. Kann sich die Mutter im Falle der BerufstĂ€tigkeit nicht an einen stillen Ort zurĂŒckziehen, verhindert die LautstĂ€rke oftmals die Nutzung der Pumpe. Viele Hersteller forschen daher im Bereich der GerĂ€uschentwicklung. Bei jeder Art der Pumpen sollte die Nutzerin darauf achten, dass der Aufsatz der Pumpe auf alle handelsĂŒbliche Babyflaschen passt. So ist man nicht auf bestimmte Babyflaschen mit Standardgewinde festgelegt.

Milchpumpe aus der Apotheke leihen statt kaufen?

Wer eine Milchpumpe benötigt, hat die Möglichkeit, diese mit einem Rezept aus der Apotheke zu leihen. Warum sollte man dies tun? Laut dem Online Eltern-Magazin Rubbelbatz darum, weil man dort die Krankenhaus Milchpumpe Medela Symphony mit einem Wert von 1.900 Euro ausgeliehen bekommt. Dies ist nach allgemeiner Ansicht die beste Milchpumpe auf dem Markt und funktioniere  sehr viel besser, als elektrische Milchpumpen fĂŒr 40 bis 140 Euro.

Ein Rezept fĂŒr die Milchpumpe aus der Apotheke bekommt man entweder von der GynĂ€kologin (wenn das Still-Problem bei der Mutter liegt) oder vom Kinderarzt (wenn das Still-Problem beim Kind liegt). Man bekommt die Milchpumpe Medela Symphony dann in der Regel fĂŒr 4 Wochen ausgeliehen und danach kann der Arzt das Rezept um jeweils 2 Wochen verlĂ€ngern. Als Kaution werden meist 75 bis 100 Euro fĂ€llig.

Da man die Milchpumpe aus der Apotheke nur fĂŒr mehrere Wochen ausleihen kann, benötigt man im Anschluss eine eigene Milchpumpe, wenn man seinem Kind weiterhin Muttermilch geben möchte. Laut der Autorin von Rubbelbatz sei es trotzdem zu empfehlen zunĂ€chst das ProfigerĂ€t zu verwenden, denn dann klappe auch die Umstellung auf ein gĂŒnstiges GerĂ€t leichter.

Auf keinen Fall empfiehlt sie eine Hand-Milchpumpe. Eine solche fĂŒhre bei dauerhaftem Einsatz zu Problemen mit den Sehnenscheiden. Eine Hand-Milchpumpe sei nur etwas fĂŒr jene, die nur selten einmal Abpumpen möchten.

Empfohlen werden stattdessen die elektrische Milchpumpe Medela Swing und die Milchpumpe Ardo Calypso. Beides sind schweizerische Medizinprodukte.

Wer weniger als 100 Euro ausgeben möchte, dem werden die Milchpumpe Philips Avent, die Milchpumpe Sumgott und die elektrische Milchpumpe Lansinoh empfohlen.

Auf was ist beim Kauf einer Milchpumpe zu achten?

Eigentlich ist die Funktion der Milchpumpen identisch, egal ob mechanisch oder elektrisch. Besonders wichtig ist das richtige Ansetzen, denn das Vakuum kann bei einer falsch angesetzten Pumpe Risse in der Brustwarze entstehen lassen. Sitzt die Milchpumpe richtig, saugt sie Ă€hnlich wie die Saugbewegungen des Babys. LĂ€sst sich die SaugstĂ€rke bei den elektrischen Milchpumpen einstellen, kann die Mutter die individuelle Einstellung wĂ€hlen. Zu Beginn können immer nur wenige Milliliter abgepumpt werden, das ist völlig normal. Hat die Mutter Übung, steigert sich die Menge automatisch. Im Normalfall sollte nicht lĂ€nger als 20 Minuten abgepumpt werden. Dies belastet die Brust nicht all zu sehr.

Elektrische Pumpen sind in dem Moment abzuschalten, wenn sie nicht abpumpen, denn sonst wird die Entfernung der Pumpe Ă€ußerst schmerzhaft.

Einzelteile der Pumpe können entweder von Hand oder in der SpĂŒlmaschine gesĂ€ubert werden. Beim SpĂŒlen mit der Hand sollten die einzelnen Teile nicht abgetrocknet werden, da es sonst wieder zu Verunreinigungen kommen kann. Idealerweise werden die einzelnen Teile nicht gespĂŒlt, sondern nur sterilisiert. Ein Vaporisator, ein Mikrowellen-SterilisationsgerĂ€t oder das Abkochen im Topf ist hier optimal.

Beim Kauf jeglicher Milchpumpen ist darauf zu achten, dass der Trichter zum Pumpen auf die Brustwarze exakt passt, egal ob bei der manuellen oder der elektrischen Pumpe. Empfindliche Brustwarzen werden mit besonders weichen Pumptrichtern geschont. Ein zusĂ€tzliches Massagekissen in der Saugglocke der Milchpumpe sorgt fĂŒr eine zusĂ€tzliche Stimulation beim Abpumpen, da es die Brust massiert. Dies regt ebenso den Milchspendereflex an. Ferner ist zu beachten, dass:

  • Pausen von 5 bis 8 Minuten zwischen den PumpvorgĂ€ngen eingehalten werden
  • fließt die Milch zunĂ€chst schleppend und nur gering, kann mit einer Massage der Brust der Milchfluss verbessert werden
  • am Besten immer im Beisein des Babys abpumpen, denn so wird der Milchfluss durch die HormonausschĂŒttung angeregt
  • der AuffangbehĂ€lter mit der aufgefangenen Milch sollte immer sicher abgelegt werden
  • der Milchtrichter muss gemĂ€ĂŸ der Bedienungsanleitung gehalten werden
  • am Anfang ist ein schnelles Abpumpen mit geringer SaugstĂ€rke empfohlen – spĂ€ter wird langsamer mit höherer SaugstĂ€rke abgepumpt – ideale Simulation vom Saugrhythmus eines Babys.

Ferner ist beim Kauf von elektrischen Milchpumpen darauf zu achten, dass

  • die Milchpumpen leicht und kompakt sind
  • ĂŒber eine geringe LautstĂ€rke beim Abpumpen verfĂŒgen
  • eventuell ĂŒber die Möglichkeit des beidseitigen Abpumpens verfĂŒgen
  • mit innovativer Technologie vor dem Überlaufen geschĂŒtzt wird
  • mit Netz- oder Akkubetrieb (Batteriebetrieb) laufen
  • ein Umschalten auf Handbetrieb möglich ist
  • angenehmes und effizientes Abpumpen durch das Zwei-Phasen-System
  • die Mutter sich beim Abpumpen wohlfĂŒhlt
  • die SaugstĂ€rke und dessen Rhythmus zu den BedĂŒrfnissen der Mutter passend gewĂ€hlt werden
  • die Pumpe und dessen Zubehör schadstofffrei hergestellt wurde
  • die Milchpumpe leicht zu reinigen ist
  • als Zubehör unbedingt ein passender Sauger, der die Brust nachahmt mitgeliefert wird.

Was kostet eine Milchpumpe?

Milchpumpen mĂŒssen nicht immer neu gekauft werden, denn es gibt sie ebenfalls im Verleih. Hiervon sind jedoch nur elektrische Milchpumpen betroffen, denn mechanische werden nicht verliehen. Diese gibt es allerdings auch bereits ab 5 Euro im Handel. Exklusivere Modelle der Handpumpen können bis zu 30 oder 40 Euro kosten.

In sehr unterschiedlichen Preisspannen werden die elektrischen Pumpen angeboten, sodass ein Vergleich unbedingt ratsam ist. Die optimale Pumpe muss sich dem Bedarf von Mutter und Kind anpassen können, und ob diese dann letztendlich gekauft oder gemietet wird, hĂ€ngt von der HĂ€ufigkeit der Nutzung ab. In Apotheken, im Onlineversand, Drogerien, großen KaufhĂ€usern oder SanitĂ€tshĂ€usern sind Milchpumpen in der elektrischen wie auch der mechanischen AusfĂŒhrung erhĂ€ltlich. Die Preisspanne hierfĂŒr reicht von 80 bis mehreren Hundert Euros, je nach Einstellungsmöglichkeiten, Zubehör und Leistung. In jedem Fall wird mit der elektrischen Variante Zeit gespart und die Bedienbarkeit ist einfach und bequem. In der Preisspanne ĂŒber 100 Euro handelt es sich jedoch schon um Spitzenmodelle, die sich wirklich nur fĂŒr das dauerhafte Abpumpen und/oder fĂŒr mehrere Kinder lohnen. Wird jedoch nicht dauerhaft abgepumpt, sondern wie z. B. nur die erste Zeit bei FrĂŒhchen, lohnt sich eine Miete der Milchpumpe eher. Zum Preis zwischen 1,50 und 3,00 Euro pro Tag können die unterschiedlichsten Pumpen in der Apotheke oder dem SanitĂ€tshaus ausgeliehen werden. Zusatzmaterial wie BrustwarzenaufsĂ€tze und SchlĂ€uche sind mit ca. 30 Euro angesetzt und mĂŒssen aus hygienischen GrĂŒnden von der Mutter selbst gekauft werden.

Lansinoh Affinity Pro Elektrische MilchpumpeDie Kosten fĂŒr eine Milchpumpe werden niemals komplett von den Krankenkassen ĂŒbernommen. Bei kurzfristiger Nutzung der Milchpumpe ĂŒbernimmt die Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen den Mietpreis. Eine FrĂŒhgeburt, Flach- bzw. Hohlwarzen, BrustentzĂŒndungen oder eine TrinkschwĂ€che des Kindes können diese Voraussetzungen erfĂŒllen. Die Kosten werden jedoch von der Krankenkasse nur ĂŒbernommen, wenn der Kinder- oder Frauenarzt die Notwenigkeit mit einem Rezept bescheinigt. Die Übernahme der Kosten ist jedoch bundeslandabhĂ€ngig nur fĂŒr 4 bis 6 Wochen garantiert. Benötigtes Zusatzmaterial zu den Pumpen kann vom Arzt ebenfalls per Rezept verordnet werden. Diese Kosten ĂŒbernimmt die Krankenkasse ebenfalls. Wird ein Folgerezept ausgestellt, so wird die Krankenkasse auch verlĂ€ngert die Kosten ĂŒbernehmen. So haben auch Kinder von Wenigverdienern die Möglichkeit in den Genuss der wertvollen Muttermilch zu kommen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Milchpumpe am Besten

Philips Avent SCF332-01 Elektrische Einzelmilchpumpe SaugerDa die Milchpumpe vollkommen auf die BedĂŒrfnisse von Mutter und Kind abgestimmt sein sollte, sind Vergleiche unerlĂ€sslich.
DafĂŒr sind Preisspanne und Funktion der Milchpumpen auch zu differenziert. Oftmals geben Hebammen nĂŒtzliche Tipps, welche Milchpumpe fĂŒr die jeweilige Mutter am besten geeignet ist. Hat die Mutter sich fĂŒr ein Modell entschieden, sollte die Nutzung erst mal ĂŒber den Verleih getestet werden. Dies ist bei elektrischen Pumpen, die sowieso kostenintensiver sind, immer ratsam.

Auch diverse unabhĂ€ngige Produktberichte und Kundenrezensionen können von der Mutter als Hilfsentscheidung zurate gezogen werden. Vor- bzw. Nachteile werden von diesen Testern genauestens unter die Lupe genommen und auch veröffentlicht. Kundenrezensionen spiegeln die Zufriedenheit oder die Unzufriedenheit der Kundinnen wieder und sind sehr hilfreich. Hat die Mutter das Modell ihrer Wahl gefunden und dieses GerĂ€t bereits mehrere Tage ausgeliehen, um den Praxistest durchzufĂŒhren, geht es an die Überlegung: Wo kaufe ich diese Milchpumpe? Im Normalfall ist die nĂ€chstmögliche Apotheke, eine Drogerie, ein großes Kaufhaus oder das SanitĂ€tshaus der richtige Ansprechpartner. HĂ€ufig wird die Pumpe dort gekauft, wo sie zuvor ausgeliehen wurde. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn gerade in Apotheken, Drogerien oder SanitĂ€tshĂ€usern sind die Kosten extrem ĂŒberhöht. Hier lohnt in jedem Fall ein Vergleich der unterschiedlichen SanitĂ€tshĂ€user wie auch bei den Apotheken.

Am gĂŒnstigsten kommt die Mutter mit einem Onlinevergleich weg. Hier können diversen Anbieter mit ihren Preisen und den jeweiligen Funktionen sowie der Handhabung per Klick verglichen werden und es gibt Portale, die automatisch die gĂŒnstigsten Angebote heraussuchen. Wer eine Milchpumpe online kauft, hat zudem die Möglichkeit Sonderangebote zu nutzen und profitiert eventuell von vergĂŒnstigten oder sogar kostenlosen Zusatzprodukten. UnabhĂ€ngige Testportale, die zuvor eingesehen wurden, bieten ebenfalls auf einen Blick Preisvergleiche an und weisen auf den gĂŒnstigsten Anbieter fĂŒr das jeweilige Modell. Ebenso hat die Mutter online die Möglichkeit eine gebrauchte Milchpumpe in diversen Portalen zu erstehen. Wer also eine Pumpe nur kurzzeitig benötigt und keine Miete dafĂŒr zahlen möchte, der ist mit diesen Portalen gut beraten. Viele MĂŒtter nutzen bereits den Onlinevertrieb von Milchpumpen und sonstigem Zubehör fĂŒr das Baby und sind vollauf zufrieden.

Alternativen zur Milchpumpe

Die beste Alternative ist natĂŒrlich das Stillen des Kindes. Wer jedoch aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht stillen kann, weil z. B. ein FrĂŒhchen ĂŒber eine Sonde ernĂ€hrt werden muss, die Mutter ĂŒber BrustwarzenentzĂŒndungen klagt oder Hohl- bzw. Flachwarzen verfĂŒgt, der sollte zur Milchpumpe greifen. Auch kann es passieren, dass das Kind trinkfaul ist und somit beim Stillen nicht ausreichend versorgt werden kann. Hier sorgt die Milchpumpe fĂŒr ein vereinfachtes Trinken und versorgt das Baby mit der wertvollen Muttermilch.

Medela Swing-moderne elektrische Milchpumpe Ein wichtiger Punkt fĂŒr junge MĂŒtter ist die individuelle Freiheit, die beim Stillen eingeschrĂ€nkt wird. So können stillende MĂŒtter nur schlecht frĂŒhzeitig wieder in den Beruf zurĂŒckkehren oder gehen kaum noch mit Freunden aus. Hier schafft das Abpumpen eine gewisse Freiheit, denn das Kind kann von anderen Personen gefĂŒttert werden. Die Meinungen der abpumpenden MĂŒtter gehen hier weit auseinander. Die einen finden es praktisch, einfach und unkompliziert und genießen die neu gewonnene Freiheit, die anderen sehen die Pumpe nĂŒchtern und eher zwiespĂ€ltig. Sehen sich Frauen die stillen als “Milchkuh”, die unattraktiv und immer mĂŒde ist, so genießen diese die Freiheit mit der Milchpumpe. Diese Freiheit bedeutet jedoch fĂŒr viele MĂŒtter ebenfalls, auf das intime GefĂŒhl, welches sich zwischen Mutter und Kind beim stillen entwickelt, zu verzichten. FĂŒr das Kind bedeutet dies immer, dass die Hauptbezugsperson wegfĂ€llt, die symbiotische Stillbeziehung kommt zu kurz. Diese Trennungserfahrungen können manche Neugeborenen nur schwer verarbeiten. Manchmal ist jedoch die verfrĂŒhte RĂŒckkehr in den Beruf dringend erforderlich und unabĂ€nderbar. Hier ist das Abpumpen der Milch und somit die FĂŒtterung durch eine andere Person nötig.

GrundsĂ€tzlich ist die Verabreichung von Muttermilch, ob durch das Stillen oder FĂŒttern der abgepumpten Milch immer der industriell gefertigten Milchnahrung vorzuziehen. Abwehrstoffe der Mutter können nun mal nur ĂŒber die Muttermilch ĂŒbertragen werden. Hierzu ist jedoch die richtige Pumpe nötig. Diese sollte effektiv arbeiten und die Saugbewegungen des Kindes optimal nachempfinden. Im Normalfall macht der SĂ€ugling 1,3 Saugbewegungen pro Sekunde, was ca. 60 Zyklen beim Saugen in der Minute entspricht. Hierbei entsteht ein Saugdruck von 50 bis 230 mmHg. Die optimierte Pumpe sollte daher mit 30 bis 60 Zyklen in de Minute und mit einem Saugdruck von 40 bis 250 mmHg arbeiten. Am Anfang sollte die StĂ€rke ca. 200 mmHg betragen und spĂ€ter, wenn der Milchfluss gesichert ist, erhöht werden. Pumpen mit zu niedriger Zyklenzahl können eher schmerzhaft von der Mutter empfunden werden, da die Warze zu lange in dem Saugtrichter verbleibt.

Auch wird die Stimulation der Brust mit niedriger Zyklenzahl vermindert. Neben der erhöhten Hygiene bei der Milchpumpe, die z. B. mithilfe eines Silikontopfes als Sperre gegen Krankheitserreger oder Bakterien ausgestattet ist, sollte eine Pumpe leicht zu reinigen und zu desinfizieren sein. Eine individuelle Einstellung erhöht den Komfort fĂŒr Mutter wie auch Kind und stellt sich auf die BedĂŒrfnisse ein. Auch wird durch die Einstellung der Zyklen und SaugstĂ€rke Zeit eingespart und die MĂŒtter sind flexibler. Genau wie beim Stillen genießen die MĂŒtter die FlexibilitĂ€t mit der Milchpumpe, denn diese kann ĂŒberall mit hingenommen werden. Eine leichte, elektrische Milchpumpe mit Batteriebetrieb oder Netzanschluss ist hier ideal. Auch ein leises BetriebsgerĂ€usch wird von den MĂŒttern bevorzugt. Dies ist beim Abpumpen am Arbeitsplatz oder nachts von Vorteil.

Als optimaler Zeitpunkt zum Abpumpen wird die Zeit zwischen den Mahlzeiten angesehen. Dem Kind wird bei der nĂ€chsten Mahlzeit nichts weggenommen und es ist immer Milch vorrĂ€tig. FlexibilitĂ€t und ein nach den BedĂŒrfnissen angepasstes Abpumpverhalten sind hier jedoch angeraten. Erfahrung mit der Technik und Übung lassen jedoch das Abpumpen genau wie das Stillen in den “Alltagstrott” einfließen. Hauptsache das Abpumpen wird frĂŒh genug geĂŒbt und erfolgt nicht erst wenige Tage vor der Arbeitsaufnahme unter Zeit- und Erfolgsdruck. Wer zuerst stillt und spĂ€ter auf das FlĂ€schchen mit der abgepumpten Milch zurĂŒckgreift, darf sich nicht wundern, wenn das Kind die Milch zunĂ€chst verweigert. Es ist schließlich an die Brust gewöhnt. Hier helfen Sauger, welche der Form der Brustwarze nachempfunden sind. Auch wurde die Erfahrung gemacht, dass Kinder einwandfrei am FlĂ€schchen saugen, wenn die Mutter nicht in der NĂ€he ist und eine Bindung zu der Bezugsperson besteht.

Auch eine verĂ€nderte Haltung beim FĂŒttern mit der Flasche bewirkt oftmals Wunder. Wenn alle Stricke reißen, kann die abgepumpte Muttermilch auch mit einer Pipette, einem kleinen Becher oder einem Löffel verabreicht werden. In jedem Fall ist Geduld wie auch Zeit bei der Umstellung gefragt. Manche MĂŒtter nutzen auch in den ersten Wochen den Finger zum FĂŒttern. Hierbei wird der gereinigte Finger mit einer Spritze immer mit Muttermilch versorgt und diese tropft dann in den Mund des Kindes. Diese Form der FĂŒtterung eignet sich auch fĂŒr trinkfaule Kinder. Hier muss jedoch 6 bis 8 Mal tĂ€glich gefĂŒttert und das Gewicht des Kindes genau kontrolliert werden.

Die ultimative Entscheidung liegt immer beim Kind. Manche Kinder mögen einfach keine aufgetaute und erwĂ€rmte Muttermilch. Hier muss die gute Muttermilch weggeschĂŒttet werden, denn sie kann kein weiteres Mal eingefroren und wieder erwĂ€rmt werden. Aufgetaute Milch ist ungeöffnet maximal 24 Stunden und geöffnet bis zu 12 Stunden im KĂŒhlschrank lagerbar. Nimmt das Kind nach mehrmaligen Versuchen immer noch keine abgepumpte Muttermilch an und ist die Mutter nicht in der Lage das Kind herkömmlich zu stillen, ist eventuell auf industriell gefertigte Babymilchnahrung umzustellen. Jedoch bevor dieser Schritt gewĂ€hlt wird, ist die Zeit der wichtigste Faktor. Aufgeben gilt nicht!

Reinigung und Pflege der Milchpumpe: So geht’s

Philips_Avent_SCF332-01_Elektrische_Einzelmilchpumpe_VergrĂ¶ĂŸerungDie Milchpumpe bietet im Alltag einen hohen Komfort fĂŒr MĂŒtter und gleichzeitig auch fĂŒr VĂ€ter oder Babysitter. Um eine sichere Verwendung und so auch die beste MilchqualitĂ€t fĂŒr das Kind gewĂ€hrleisten zu können, sind Reinigung und Sterilisierung der Pumpe zentrale Gesichtspunkte, die beachtet werden mĂŒssen. Je nach Modell können Einzelteile des GerĂ€ts gereinigt werden.

Bei manuellen Milchpumpen ist dabei lediglich auf empfindliches Material zu achten, das durch Reinigung beansprucht werden könnte. Bei elektrischen Milchpumpen können natĂŒrlich Teile wie die Motoreinheit nur vorsichtig mit einem feuchten Lappen gereinigt werden. Beim SpĂŒlen von Hand oder auch in der SpĂŒlmaschine können Milchreste oder andere RĂŒckstĂ€nde entfernt werden.

Gerade in der Maschine können kleine Teile jedoch abhanden kommen und im schlimmsten Fall sogar die SpĂŒlmaschine beschĂ€digen. So sollte diese Methode nur verwendet werden, wenn die Milchpumpenteile als spĂŒlmaschinenfest angegeben sind. Zudem empfiehlt es sich, den Geschirrkorb oder andere Vorrichtungen zu nutzen, um ein Herumwirbeln der Teile zu verhindern.

Generell ist beim SpĂŒlen zu beachten, dass sich beim Abtrocknen mit HandtĂŒchern neue Fasern oder Schmutz auf den GerĂ€teteilen absetzen können. So ist ein Trocknen an der Luft oder mit einem fusselfreien Tuch zu empfehlen.

Sauberkeit und Sicherheit durch Sterilisieren

Im Milchpumpe Test wird nicht nur auf die einfache Reinigung, sondern auch das verarbeitete Material geachtet. Hierbei sollten alle Teile frei von Schadstoffen wie Bisphantol A, abgekĂŒrzt BPA, sein. Diese können sonst an die Milch weitergegeben werden und diese belasten. Weiterhin sollten fĂŒr eine bedenkenlose Verwendung alle Teile, die mit der Brust der Mutter in BerĂŒhrung kommen, leicht abnehmbar und somit zu reinigen sein.

Am einfachsten und sichersten ist es, wenn die Milchpumpe nicht ausgespĂŒlt, sondern sterilisiert wird. DafĂŒr können ein Vaporisator, ebenso wie ein SterilisationsgerĂ€t mit Mikrowellen genutzt werden. Ganz klassisch können hitzerobuste Teile auch in Wasser ausgekocht werden. Dies entfernt zuverlĂ€ssig Keime und Verunreinigungen ohne die Materialien durch Reinigungsmittel, SchwĂ€mme, TĂŒcher und mehr neu zu belasten.

Ein Teelöffel ZitronensĂ€ure als Zugabe zum Wasser kann das Beschlagen und TrĂŒbwerden von Kunststoffteilen verhindern.

So bleibt das GerĂ€t auch optisch in einwandfreiem Zustand und lĂ€dt zur weiteren Verwendung ein. Dabei sollte die Milchpumpe nach jeder Benutzung, in der Regel aber mindestens einmal tĂ€glich, grĂŒndlich gereinigt werden. So erhĂ€lt das Baby stets Muttermilch in bester QualitĂ€t und ohne weitere RĂŒckstĂ€nde. Gleichzeitig ist das GerĂ€t immer einsatzbereit und die Mutter kann sich beim Pumpen flexibel und individuell nach ihrem eigenen Biorhythmus richten.

SorgfĂ€ltige Pflege fĂŒr Pumpe und Zubehör

Wichtig ist die Reinigung aller Teile, die mit der Brust in BerĂŒhrung kommen. Oftmals handelt es sich hierbei um Zubehör, das je nach den individuellen BedĂŒrfnissen dazu gekauft werden kann. Die Adapter und AufsĂ€tze helfen, fĂŒr jede Mutter einen perfekt passenden Aufsatz zu finden. Ist dies nicht gewĂ€hrleistet, kann es zu Komplikationen beim Pumpen kommen.

Ebenso kann ein unzureichend gereinigtes GerĂ€t dazu fĂŒhren, dass die Muttermilch verunreinigt wird oder es zu EntzĂŒndungen, Ausschlag und mehr an den Brustwarzen kommt. Ebenso wie die FlĂ€schchen also sorgfĂ€ltig sterilisiert werden, sollte auch mit den Einzelteilen der Milchpumpen umgegangen werden. Auf diese Weise bleibt das GerĂ€t außerdem im besten Zustand und kann sehr lange oder auch noch beim nĂ€chsten Kind genutzt werden.

Viele Pumpen werden am Strom betrieben, so dass hier zugleich der Standort fĂŒr die Benutzung bedachte werden sollte. Wenn keine Steckdose in der NĂ€he ist, bieten viele Pumpen die Möglichkeit, in den Akkubetrieb umzuschalten. Die Batterien sollten daher stets ausreichend geladen sein, um die richtige Pumpleistung aufrecht erhalten zu können. FĂŒr die Pflege und Instandhaltung des GerĂ€ts empfiehlt sich also auch ein regelmĂ€ĂŸiger Batteriencheck.

Stillen am Arbeitsplatz: Das ist die gesetzliche Lage

Bei der Nutzung einer Babywippe ist einiges zu beachten.Die Milchpumpe bedeutet fĂŒr viele MĂŒtter die Möglichkeit, den Alltag und auch das Arbeitsleben freier gestalten zu können, ohne auf Stillen verzichten zu mĂŒssen. Die Stillzeit ĂŒberlappt dabei hĂ€ufig mit dem Wiedereintritt in die Arbeitswelt nach dem Mutterschutz. HierfĂŒr sind von Gesetztes wegen verschiedene Rechte, aber auch Pflichten fĂŒr das Stillen am Arbeitsplatz vorgeschrieben.

In Artikel 7 des Mutterschutzgesetzes, kurz MuSchG, wird stillenden MĂŒttern ein Freistellungsanspruch eingerĂ€umt. Dieser gewĂ€hrt eine Stillzeit wĂ€hrend der Arbeit, die vom Arbeitgeber nicht vom Verdienst abgerechnet werden darf. DafĂŒr ist sie jedoch zeitlich geregelt und in Mindest- und Sollstillzeit zu unterscheiden.

In der Regel betrĂ€gt sie 60 Minuten am Tag, entweder einmal eine Stunde oder zwei Pausen von je 30 Minuten. Bei lĂ€ngeren Arbeitszeiten von mehr als acht Stunden erhöht sich die Gesamtzeit auf 90 Minuten. Wie diese Zeit genutzt wird, hĂ€ngt vielfach auch von dem Rhythmus und den BedĂŒrfnissen von Mutter und Kind ab.

Der Arbeitsalltag mit Kind

Generell muss der Arbeitgeber die Stillzeit gewĂ€hren, wobei es allerdings Ausnahmen fĂŒr Teilzeitanstellungen und mehr gibt. Beide Seiten sollten im Idealfall von sich aus nach den gesetzlichen Richtlinien arbeiten und so die Rechte und Pflichten wahren. Denn nicht nur dem Arbeitgeber, sondern auch der Mutter können Konsequenzen drohen, wenn die Stillzeit nicht gewĂ€hrt oder fĂŒr andere Dinge statt zum Stillen genutzt wird.

Je nach GrĂ¶ĂŸe des Betriebs sind neben dem direkten Vorgesetzten auch Frauenbeauftragte, PersonalrĂ€te oder auf Landesebene die zustĂ€ndige Aufsichtsbehörde Ansprechpartner fĂŒr stillende MĂŒtter.

Auch in der Arbeitswelt steht MĂŒttern somit eine Zeit zur VerfĂŒgung, um zu Stillen. Die Milchpumpe kann hier beim Zeitmanagement helfen, da Pump- und tatsĂ€chliche FĂŒtterungszeiten getrennt werden können. Auf diese Weise können Mutter und Kind ihren eigenen Rhythmus finden. Zu bedenken bleibt trotz der offiziellen Regelungen, dass das Stillen sehr persönlich bleibt.

Die Umgebung ebenso wie die Befindlichkeit der Mutter können Einfluss auf die Milchproduktion haben. Auch wenn also Pausen gewĂ€hrt werden, mögen manche Frauen eine ruhigere oder stressfreiere Umgebung zum Stillen bevorzugen. Die Zeitvorgabe kann ebenfalls Stress verursachen. Der Vorteil der Milchpumpen bleibt auch hier die Möglichkeit, bereits Milch zum FĂŒttern fertig zu haben. Ein bereits hungriges Baby und ein unkomfortables Arbeitsumfeld können sonst das klassische Stillen an der Brust erschweren.

Die Zweitplatzierte im Video

Die Geschichte der Milchpumpe

Ob sehr einfaches Basismodell oder der Milchpumpe Vergleich-Testsieger, alle GerĂ€te beruhen auf dem Prinzip des Unterdrucks, der das Abpumpen der Milch ermöglicht. Bereits um 1855 gab es so ein erstes simples Modell mit Glastrichter und einem manuell bedienbaren Saugball. Der Deutsche Carl Baunscheidt ist fĂŒr diese Erfindung verantwortlich. Einen weiteren Fortschritt auf dem Gebiet markiert die Patentanmeldung der elektrischen Muttermilchpumpe.

Edward Lasker erhielt es am 04. Oktober 1927. Als deutscher Einwanderer emigrierte er vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges in die Vereinigten Staaten. Als Elektroingenieur arbeitete er an verschiedenen GerÀten, unter anderem der ersten elektrischen Brustpumpe. Im Milchpumpe Test 2019 zeigt sich dann, wie intensiv seither an den GerÀten weiter geforscht worden ist.

Viele GerĂ€te bieten die Möglichkeit des Akkubetriebs, so dass sie auch unterwegs oder am Lieblingsplatz Zuhause ohne Steckdosen nutzbar sind. Neue Technologien ermöglichen Pumpsysteme, welche die Saugbewegungen eines Babys nachahmen. Dies erleichtert den MĂŒttern die Entspannung und das Abpumpen.

VielfÀltige Auswahl mit neuester Technik

Viele Hersteller arbeiten daher nicht nur mit technologischen Neuheiten, sondern auch mit Erkenntnissen aus der medizinischen Forschung. Auch die Auswahl gesundheitsvertrĂ€glicher Materialien, die zugleich widerstandsfĂ€higer, leichter zu reinigen und angenehm in der Benutzung sind, wird daher immer noch optimiert. KostengĂŒnstig und zweckmĂ€ĂŸig bleibt bis heute das manuell bedienbare Basismodell, wie es einst Baunscheidt vorgestellt hat. Nicht nur der Milchpumpe Vergleichs-Testsieger verfĂŒgt daher zugleich auch ĂŒber die Funktion, zum traditionellen Handbetrieb umzuschalten und bei Bedarf auf elektronische Pumpfunktionen zu verzichten.

In Deutschland gibt es heute gleich mehrere Firmen, die marktfĂŒhrend im Bereich elektronische Milchpumpen sind, so dass Eltern eine große Auswahl haben. Sowohl Elektronikhersteller, als auch auf Babyzubehör spezialisierte Unternehmen stellen regelmĂ€ĂŸig neue Modelle und ErgĂ€nzungssets vor. Im Online-Handel, in Apotheken, BabyfachgeschĂ€ften und teilweise auch in ReformhĂ€usern und mehr gibt es die GerĂ€te zu kaufen. KrankenhĂ€user, FrauenĂ€rzte oder auch Hebammen verfĂŒgen hĂ€ufig ĂŒber LeihgerĂ€te, die fĂŒr kurze ZeitrĂ€ume gemietet werden können.

Sozialer, medizinischer und praktischer Nutzen

Lansinoh Affinity Pro Elektrische Milchpumpe AnwendungGerade in der heutigen Zeit wird die Milchpumpe fĂŒr viele MĂŒtter immer wichtiger. Viele möchten gerne unabhĂ€ngiger sein oder sind schnell nach der Geburt wieder im Berufsleben. Auf die positiven Auswirkungen der ErnĂ€hrung mit Muttermilch möchte dabei trotzdem nicht verzichtet werden. Als technisches Hilfsmittel erleichtert die Milchpumpe eine Strukturierung des Alltags nach eigener Planung, ebenso wie auch VĂ€ter gleichermaßen an der FlaschenfĂŒtterung des Kindes beteiligt werden können.

Aber auch aus medizinischer Sicht wird die Milchpumpe hĂ€ufig unerlĂ€sslich gebraucht. Denn zu frĂŒh geborene Babys können einen sehr schwachen Trinkreflex haben. Auch andere gesundheitliche Faktoren können dazu fĂŒhren, dass das Kind nicht direkt an der Brust gestillt werden kann. Von Seiten der Mutter aus kann es zudem auch zu EntzĂŒndungen oder Reizungen der Brust kommen.

Trotzdem muss Dank der GerĂ€te dann nicht darauf verzichtet werden, das Baby mit Muttermilch zu ernĂ€hren. Ob persönliche PrĂ€ferenz oder medizinische Notwendigkeit, die manuellen und elektrischen Milchpumpen sind heute Teil vieler Erstausstattungen fĂŒr Kinder.

Interessante Fakten rund um die Milchpumpe

FĂŒr viele MĂŒtter ist sie ein essentieller Bestandteil der Erstausstattung fĂŒr das Baby. TatsĂ€chlich besteht die Möglichkeit, das Teilkosten bei der Anschaffung ĂŒbernommen werden. FĂŒr eine kurzfristige Nutzung kann die Krankenkasse den Mietpreis fĂŒr ein LeihgerĂ€t ĂŒbernehmen.

Auch andere Situationen, etwa bei FrĂŒhgeburten oder bei medizinischen Komplikationen sowohl bei MĂŒttern als auch beim Kind, können hier eine Voraussetzung sein. In der Regel stellt der betreuende Kinder- oder Frauenarzt dann ein entsprechendes Rezept aus, so dass die Krankenkasse fĂŒr einen kurzen Zeitraum Kosten fĂŒr Milchpumpe und passendes Zubehör ĂŒbernimmt.

Empfehlungen zum Pumpstillen

Die Haltbarkeit der abgepumpten Milch betrĂ€gt ungekĂŒhlt bei etwa 15 Grad höchstens 24 Stunden, im KĂŒhlschrank bei 0 bis 4 Grad kann sie bis zu acht Tage gelagert werden. Generell empfiehlt sich aber der zeitnahe Verbrauch der Muttermilch, da sie sonst zunehmend an NĂ€hrstoffen verliert. Die Milchpumpe hilft jedoch, unabhĂ€ngig von Tageszeiten oder Terminen einen kleinen Vorrat an Milch zu sammeln.

Generell wird empfohlen, in mehreren Sitzungen die Milchpumpe zu verwenden anstatt eine Pumpzeit zu verlĂ€ngern. Dies regt die Milchproduktion an und ist somit effektiver. Als Richtwert kann eine Gesamtzeit von rund 100 Minuten am Tag fĂŒr das Pumpen im Hinterkopf behalten werden. Dies hĂ€ngt aber auch von der Milchmenge sowie den ErnĂ€hrungsgewohnheiten und natĂŒrlich dem Alter des Kindes ab.

Ein Zeitplan fĂŒr das Abpumpen hilft, die Milchproduktion aufrecht zu erhalten, den Tag zu strukturieren und zugleich ausreichend Milch fĂŒr das Kind bereit zu haben.

So sollte die Milchpumpe auch nicht erst verwendet werden, wenn das Baby bereits Hunger hat und die Situation stressig wird. Trotzdem kann die reine Anwesenheit des Kindes förderlich sein. Die HormonausschĂŒttung wird durch das Beisein des Babys unterstĂŒtzt und so die Milchproduktion angeregt.

Individuelle BedĂŒrfnisse berĂŒcksichtigen

Ardo_Calypso_elektrische_Milchpumpe_miniDas Institut fĂŒr QualitĂ€t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, kurz IQWiG hat eine Studie veröffentlicht, dass es qualitativ keinen Unterschied macht, ob MĂŒtter von Hand Ausstreichen oder die Milch mit einer elektrischen Milchpumpe entnehmen. Oftmals kommt es also nur darauf an, welche Methode MĂŒtter bevorzugen.

Im Milchpumpe Test 2019 zeigt sich, dass sie auch moderne Milchpumpen hĂ€ufig im Zubehör oder Details wie dem LĂ€rmpegel oder der Betriebsart- und dauer mit Kabel und Akkus unterscheiden. Obwohl die FunktionalitĂ€t also dieselbe ist, bleibt eine individuelle Auswahl der passenden Milchpumpe wichtig. Vor allem die Passform an der Mutterbrust ist entscheidend. Interessant wird es bei technischen Neuerungen, die das Trinkverhalten von Babys in verschiedenen Phasen nachahmen können. Dies kann MĂŒttern das Abpumpen erleichtern und angenehmer gestalten.

Ein Vergleich verschiedener Modelle zeigt, dass Milchpumpen auch finanzielle Vorteilebringen können. Einerseits sind sie in der Anschaffung und im Zubehör teurer, als das Kind klassisch an der Brust zu stillen. Andererseits wiegen die bereits genannten Vorteile und zeitliche Freiheit die Kosten wieder auf.

Ebenso sind auch Milchersatzprodukte, die anstelle von Muttermilch gefĂŒttert werden können, ĂŒber einen Zeitraum von vielen Monaten nicht gĂŒnstig. DafĂŒr hat Muttermilch, auch als abgepumptes Produkt, viele verschiedene NĂ€hrstoffe und kann dem Baby bereits von Beginn an ein besonderes Geschmackserlebnis bieten und so die Sinne und die Entwicklung des Kindes stimulieren.

5. WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

  1. http://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Baby/Stillen/Milchpumpe-reinigen.html
  2. http://www.9monate.de/baby-kind/babyernaehrung-kinderernaehrung/
  3. http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewforum.php?f=2
  4. http://www.derwesten.de/gesundheit/milchpumpe-oder-ausstreichen-beide-methoden-gleich-gut-id9865003.html
  5. https://www.hebammenblog.de/milchpumpen/
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