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Folgemilchen im Test auf ExpertenTesten
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Folgemilch Test - fĂŒr Kleinkinder nur das Beste - Vergleich der besten Folgemilchen 2019

MĂŒtter, die nicht stillen können oder wollen, geben ihren Babys am besten Folgemilch.Die besten Marken hat unser Expertenteam in einer Bestenliste mit Passagen zu Details, Hypoallergenen und vielem mehr zusammengefasst, welche dank Lesung unzĂ€hliger Tests im Internet zustande kam.

Folgemilch Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,04
sehr gut
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gut
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gut
2,23
gut
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gut
2,90
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.9 von 5 Sternen
bei 20 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 23 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 5 Rezensionen

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4.2 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen
Marke Hipp Aptamil Lebenswert Bio Holle Bebivita Löwenzahn Bebivita Lactana Milupa Holle Holle
Verpackungseinheit

9 x 800g

4 x 800g

1 x 600g

4 x 400g

4 x 500g

1 x 500 g

4 x 500g

3 x 600g

1 x 600g

1 x 600g

4 x 600g

geeignet ab

ab dem 10. Monat

Von Geburt an

6. Monat

10. Monat

6. Monat

6. Monat

6. Monat

10. Monat

10. Monat

10. Monat

6. Monat

Geschmack

Milch

Milch

k.A.

Milch

Milch

Milch

Milch

Milch

Milch

Milch

Milch

Zielgruppe

Kinder

Kinder

k.A.

Kinder

Kinder

Kinder

Kinder

Kinder

Kinder

Kinder

Kinder

Omega-3-FettsÀuren

ja

k.A.

k.A.

ja

ja

ja

ja

ja

ja

k.A.

ja

Hypoallergen

nein

nein

k.A.

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Darreichungsform

PulverZube­rei­tung erfor­der­lich

Pulver

k.A.

Pulver

PulverZube­rei­tung erfor­der­lich

PulverZube­rei­tung erfor­der­lich

Pulver

Pulver

Pulver

Pulver

PulverZube­rei­tung erfor­der­lich

Glutenfrei

ja

ja

k.A.

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Besonderheiten
  • Im Anschluss an Hipp 2 BIO
  • Folgemilch fĂŒr wertvolle Energie in der Wachstumsphase
  • Mit Eisen angereichert
  • Mit Zutaten aus Bio-Erzeugung
  • Glutenfrei
  • Von Geburt an
  • Altersgerecht sĂ€ttigend
  • Mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • EnthĂ€lt LCP-Milupan
  • Gute QualitĂ€t
  • EnthĂ€lt nur Lactose, Ă€hnlich wie Muttermilch, fĂŒr Förderung der Verdauung
  • Vitamine A, C und D, die auf natĂŒrliche Weise zu einem gesunden Immunsystem beitragenVitamin D und Calcium fĂŒr das normale Wachstum und die Entwicklung der Knochen und ZĂ€hnen
  • Probiotik
  • Geeignet fĂŒr Kinder
  • Gesund
  • Bio Folgemilch auf Ziegenmilchbasis
  • Vitamine, Calcium, Magnesium
  • Einfache Zubereitung, ab dem 10. Monat
  • Glutenfrei, Biologisch und Ohne Zuckerzusatz
  • Hohe QualitĂ€t
  • Mit Eisen angereichert
  • Omega-3-FettsĂ€uren fĂŒr die gesunde Entwicklung
  • Altersgerecht sĂ€ttigend
  • Mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • Ideal fĂŒr das Beikostalter
  • Mit GOS (Galactooligosaccharide), aus Lactose aufgebaute Ballaststoffe
  • Mit LCPs (langkettige, mehrfach ungesĂ€ttigte Omega 3 und Omega 6 FettsĂ€uren)
  • Beispiel DocosahexaensĂ€ure (DHA)
  • Bio-QualitĂ€t
  • Altersgerecht sĂ€ttigend
  • Mit Eisen angereichert
  • Omega-3-FettsĂ€uren fĂŒr die gesunde Entwicklung
  • Altersgerecht sĂ€ttigend
  • Mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • Ideal fĂŒr das Beikostalter
  • Ist nach dem Vorbild der Muttermilch entwickelt worden
  • EnthĂ€lt wertvolle Bio-Milch und weitere Bestandteile aus ökologischem Landbau
  • Entspricht den neuesten ernĂ€hrungswissenschaftlichen Erkenntnissen und erfĂŒllt höchste QualitĂ€tsansprĂŒche
  • LC-PUFA sind langkettige mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Diese wertvollen NĂ€hrstoffe tragen zu einer gesunden Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen bei
  • Ist auf das stĂ€rkere HungergefĂŒhl Ihres Babys abgestimmt
  • Gut bekömmlich und altersgerecht sĂ€ttigend
  • Mit Omega-3-FettsĂ€ure
  • EnthĂ€lt die Ballaststoffe GOS/FOS
  • Geeignet fĂŒr kleine "Aktive" ab dem 10. Monat
  • Mit Vitamin D
  • SĂ€uglingsmilchnahrung - geeignet ab dem 10. Monat als Bestandteil einer gemischten ErnĂ€hrung aus Flaschen- und Breimahlzeiten
  • Die Holle Bio-Folgemilch 3 kann im Anschluss an jede andere Folgenahrung gegeben werden
  • Altersgerecht sĂ€ttigend
  • Glutenfrei
  • UngesĂŒsst (enthĂ€lt von Natur aus Zucker)
  • hochwertige Demeter-Milch
  • ab dem 6.Monat
  • Schnelle und einfache Zubereitung
  • Bio-Zertifizierung: Demeter
  • Omega-3-FettsĂ€uren
Komfort
Materialbeschaffenheit
Preis-LeistungsverhÀltnis
Produktbericht Produktbericht   Produktbericht   Produktbericht Produktbericht         Produktbericht
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Was ist Folgemilch?

Direkt nach der Geburt liegt die Entscheidung bei der Mutter, ihr Baby entweder zu stillen oder Flaschennahrung zu geben. In dieser frĂŒhen Lebensphase bekommt ein Baby die Anfangs- oder PRE-Milch, die ihm in den ersten Monaten vollkommen ausreicht. Hiervon bekommt es mehrere Flaschen tĂ€glich, je nach Alter und Gewichtszunahme.

Die Folgemilch wird im Anschluss an die Anfangsmilch gegeben und kann grundsĂ€tzlich so lange gefĂŒttert werden, wie das Baby sie will. In der Regel wird auf Folgemilch umgestiegen, wenn das Baby von der PRE-Milch nicht mehr satt zu werden scheint, sichtlich mehr Appetit hat oder sich fĂŒr erste Beikost zu interessieren beginnt.

Selbst, wenn das Baby noch keinen Brei schluckt, sondern ihn direkt wieder ausspuckt, kann bereits Folgemilch angeboten werden. Sie wird einem Kind abgestuft verabreicht und es gibt verschiedene Varianten der Folgemilch. Im Handel wird die Anfangsmilch unter dem Namen PRE- und 1er-Milch verkauft, alle anderen Milchen zÀhlen zur Folgemilch.

Sie werden außerdem nicht zu den Milchen gezĂ€hlt, die als Ersatz fĂŒr Muttermilch dienen, sondern werden gegeben, sobald das Baby abgestillt werden könnte.

Wie funktioniert Folgemilch?

Die Anfangsmilch dient einem Baby als Muttermilchersatz und ist auch sehr Ă€hnlich wie diese zusammengesetzt. Folgemilch dagegen versteht sich eher als Beikost. Das Baby kann in der ersten Zeit natĂŒrlich hauptsĂ€chlich von ihr leben, solange es noch keine Breie oder feste Nahrung möchte oder sich noch an diese gewöhnen muss. Allerdings sollte absehbar sein, dass das Baby bald seine ersten Löffelchen annimmt.

Die Folgemilch besteht aus Àhnlichen Komponenten wie die Anfangsmilch, ab jetzt aber kann sie auch StÀrke enthalten.

Diese macht das Baby lĂ€nger satt und sorgt dafĂŒr, dass sein wachsender NĂ€hrstoffbedarf gedeckt wird, damit es gesund wachsen kann. Die 2er-Milch ist die erste Folgemilch und wird zwischen dem 6. und 10. Lebensmonat gegeben. Wird das Baby dann von ihr nicht mehr satt, kann ab dem 10. Lebensmonat 3er-Milch gegeben werden. Die 3er-Milch wird so lange gegeben, bis das Kind sie nicht mehr möchte. Das kann bis zum zweiten Lebensjahr gehen, spĂ€testens jetzt wird die Milch meist ohnehin nur noch morgens oder abends als ErgĂ€nzung gegeben. Die 3er-Milch ist die Folgemilch mit dem höchstmöglichen StĂ€rkegehalt, da sie ein grĂ¶ĂŸeres Baby und auch Kleinkinder sĂ€ttigen können muss.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Selbst Frauen, die ihr Baby in der ersten Zeit voll stillen, wollen und können das manchmal nicht ĂŒber Monate hinweg. GrĂŒnde gibt es viele, die meisten davon sind sehr persönlich und die Entscheidung fĂŒr Anfangs- oder Folgemilch ist letztlich fĂŒr Frau und Kind eine Erleichterung. GrundsĂ€tzlich ist natĂŒrlich immer das Stillen zu empfehlen und eine Frau kann sich jederzeit, vor allem nach der Geburt, durch eine Stillberaterin unterstĂŒtzen lassen. Allerdings hat die Gabe von Folgemilch auch Vorteile, sei sie nun die Fortsetzung einer ErnĂ€hrung mit Anfangsmilch oder die nĂ€chste Stufe der BabyernĂ€hrung nach einer mehrmonatigen vorherigen Stillzeit.

Nutrilon-folgemilchFolgemilch kann ein Baby jederzeit bekommen. Ob die Mutter gerade Medikamente einnehmen muss, die in die Muttermilch ĂŒbergehen wĂŒrden, ob sie sich ein wohlverdientes GlĂ€schen Wein gegönnt oder etwas anderes gemacht hat, was ein Stillhindernis wĂ€re: Folgemilch ist davon unbeeindruckt. Sie wird schließlich nicht durch den Körper der Mutter hergestellt. Da frisch gebackene MĂŒtter oft noch mit einem geschwĂ€chten Immunsystem zu kĂ€mpfen haben, werden sie sich spĂ€testens bei der nĂ€chsten ErkĂ€ltung darĂŒber freuen, die sie sonst wochenlang ohne Antibiotika hĂ€tten aussitzen mĂŒssen. Eine schnell wieder einsatzfĂ€hige und nicht mehr ansteckende Mutter ist schließlich auch fĂŒr das Kind besser als eine völlig erschöpfte, abgeplagte junge Frau, die zugunsten ihres Kindes keine Medikamente einnehmen darf.

Eine hĂ€ufige BegrĂŒndung von Frauen, die gar nicht stillen möchten oder bald wieder abstillen, ist die UnabhĂ€ngigkeit. Sie können auch mal jemand anderem das Baby in die Hand geben, dem sie vertrauen, und es wird ohne sie nicht verhungern. StillmĂŒtter mĂŒssen entweder die ganze Zeit bei ihrem Kind sein oder Muttermilch abpumpen, damit es Nahrung bekommen kann, wenn sie unterwegs sind. FĂŒr berufstĂ€tige MĂŒtter und Frauen, denen es wichtig ist, auch Zeit ohne ihr Baby zu verbringen, ist das purer Stress. Die Folgemilch kann dann gegeben werden, wenn das Baby in den ersten Lebensmonaten voll vom Stillen profitieren durfte und die Mutter jetzt wieder arbeiten oder auch nur ab und an einige Stunden alleine weggehen möchte. Abpumpen, zu Hause bleiben oder das Baby mitnehmen lassen sich um eine attraktive Option ergĂ€nzen – und wenn die Mutter zufrieden ist, ist es auch das Kind.

Manche Mutter-Kind-Paare haben auch schlichtweg Schwierigkeiten beim Stillen. HĂ€ufige BrustentzĂŒndungen, Milchstaus, schlecht trinkende Babys oder SĂ€uglinge, die sich mit der Brust einfach nicht recht anfreunden können, sind prĂ€destiniert fĂŒr Still-Stress. Dem Baby zuliebe macht die Frau das eine Weile mit, wird aber sicherlich selbst feststellen, dass es sie stresst und die Beziehung zum Kind belastet. Abpumpen wĂ€re auch hier eine Option, doch die Folgemilch kann Mutter und Kind den Still-Stress vollstĂ€ndig nehmen. Deswegen entscheiden sich Frauen mit Stillschwierigkeiten gerne nach einigen Monaten fĂŒr die Folgemilch in dem Wissen, dass das Kind die besonders wichtige Anfangsmilch in Form von Muttermilch bekommen hat.

Insgeheim freuen sich sogar viele VĂ€ter darĂŒber, wenn ihre Partnerin abstillt und auf Folgemilch umsteigt. Die ersten Monate sind eine innige Zeit fĂŒr Frau und Kind, in der der Vater außen vor sein kann. Schließlich hĂ€ngt die ErnĂ€hrung eines Stillbabys fast vollstĂ€ndig an der Mutter – nur, wenn sie Milch abpumpt, kann der Vater ihr helfen, sie entlasten und selbst an seiner Beziehung zu dem Neugeborenen arbeiten. Eine Flasche dagegen kann ein Vater einem Baby genauso gut geben wie die Mutter. Die Eltern können sich fortan abwechseln, was vor allem nachts fĂŒr beide eine große Erleichterung sein wird. Muss einer frĂŒh raus, ist krank oder einfach erschöpft, kann der andere einspringen und dem Kind die Folgemilch anrĂŒhren und geben. Viele VĂ€ter bauen durch die FĂŒtterung ab Lebensbeginn eine innigere Beziehung zu ihrem Baby auf – und nicht erst dann, wenn das Kleine die ersten Worte spricht, lĂ€uft und aktiver wird. Diesen Nebeneffekt der FĂŒtterung von Folgemilch begrĂŒĂŸen natĂŒrlich auch die MĂŒtter, denn ein Kind braucht seine beiden Elternteile.

Apropos Schlaf: Folgemilch kann dazu fĂŒhren, dass ein Baby eher durchschlĂ€ft, da es nicht vor Hunger aufwacht. Die enthaltene StĂ€rke sĂ€ttigt mehr als Muttermilch, denn in dieser ist sie nicht enthalten. Deswegen brauchen Stillkinder auch hĂ€ufiger als Flaschenkinder eine Portion Nahrung. Auch die Anfangsmilch enthĂ€lt noch keine StĂ€rke, denn das wĂ€re fĂŒr das Baby zu frĂŒh – deswegen wird es von ihr allein wahrscheinlich noch nicht durchschlafen. Die Folgemilch ab dem 4. Monat kann den Eltern aber durchaus etwas mehr Schlaf bescheren, was sie wiederum entspannter und fitter fĂŒr die Versorgung ihres Nachwuchses macht.

Welche Arten von Folgemilch gibt es?

Folgemilch wird als 2er- und 3er-Folgemilch verkauft. Unterschiede ergeben sich in der Zusammensetzung. Die 2er-Folgemilch enthĂ€lt noch etwas weniger StĂ€rke und die NĂ€hrstoffgehalte sind noch geringfĂŒgig niedriger dosiert als bei der 3er-Folgemilch fĂŒr Ă€ltere Babys. Diese Unterscheidung ist die Basis der Folgemilch-Produkte. DarĂŒber hinaus gibt es fĂŒr besondere FĂ€lle noch weitere Arten von Folgemilch.

Manche Babys leiden an einem Reflux, der zwar nicht gesundheitsschĂ€dlich, aber auch nicht angenehm ist. Er fĂŒhrt zu Beschwerden und kann hĂ€ufiges Schreien auslösen, was fĂŒr alle eine Belastung ist. Der Grund ist, dass der Schließmuskel des Magens bei diesen Babys noch nicht ausgereift ist. Er braucht noch einige Zeit, bis er die Nahrung im Magen behalten kann. Bis dahin kann sie zurĂŒcklaufen, was entweder unsichtbar bleibt oder auch darin mĂŒnden kann, dass das Baby hĂ€ufiger spuckt oder sich richtig ĂŒbergibt. Schon bei Anfangsmilchen gibt es spezielle Produkte fĂŒr solche Babys, die den Reflux zwar auch nicht verhindern, ihn aber fĂŒrs Baby wesentlich beschwerdeĂ€rmer machen können. Derartige Nahrung gibt es natĂŒrlich auch in Form von Folgemilch, da der Reflux mehrere Monate anhĂ€lt. Eine solche Folgemilch sollte unter Beobachtung durch den Kinderarzt des Babys so lange gegeben werden, bis dieser bestĂ€tigt, dass sich das Reflux-Problem gegeben hat und normale Folgemilch gegeben werden kann.

TB-Folgemilch-Holle-ZiegenmilchBabys von Allergikern haben selbst ein höheres Risiko, eine Allergie zu entwickeln. Deswegen können sie sowohl Anfangs- als auch Folgemilchen enthalten, die hypoallergen gemacht sind. Sie bestehen nicht aus Bestandteilen, die der Kuhmilch entnommen wurden, da diese dafĂŒr bekannt sind, Allergien auszulösen. Auf diese Weise wird versucht, den Ausbruch einer Allergie zu verhindern, indem das Baby von bekannten Allergenen fern gehalten wird. Eine solche Folgemilch braucht nicht zwingend gegeben zu werden, wenn Mutter oder Vater eine Allergie oder auch mehrere haben. Es ist allerdings sinnvoll, diese Entscheidung mit dem Kinderarzt des Kindes zu besprechen, um gegebenenfalls eine passende Folgemilch zu finden.

Je nach Hersteller sind noch Prebiotika beigesetzt. Man findet sie aber vor allem in der Anfangsmilch und sie stellen den Versuch dar, der Muttermilch nahe zu kommen. Bei der Folgemilch finden sich – anders als in der Anfangsmilch – manchmal auch Maltodextrin oder weitere Kohlenhydrate, wĂ€hrend Muttermilch als einziges Kohlenhydrat Laktose enthalten ist. Einige Hersteller mischen den Folgemilchen fĂŒr Ă€ltere Babys einen Geschmack bei, der aber nicht jedem Baby schmeckt. Dies sollten die Eltern am besten ausprobieren. Bei bekannten Allergien, die meistens gegen Kuhmilch auftreten, gibt es Folgemilchen mit einer Kuhmilch-Alternative, beispielsweise Ziegenmilch. Da der Mensch nicht allzu hĂ€ufig mit Ziegenmilch in BerĂŒhrung kommt, zumindest nicht in Europa, gilt sie als hypoallergen. Potenziell enthaltene Allergene hatten noch keine Gelegenheit, großflĂ€chige Allergien auszulösen, die an die nĂ€chste Generation weitergegeben werden, weshalb sie auch von allergischen Babys vertragen werden. Selbst ohne bekannte Allergieirisiken geben Eltern gern hypoallergene Folgemilch, um einer Allergie schon frĂŒh vorzubeugen.

Testkriterien: So wurde die Folgemilch getestet

Folgemilch hat einen eigenen Geschmack, der sehr an Milch erinnert, wenn der Hersteller keine Aromen wie Vanille beigemischt hat. NatĂŒrlich ist nicht nur dieser ausschlaggebend fĂŒr die QualitĂ€t einer Folgemilch. Viel mehr kommt es auf die Zusammensetzung und die sinnvolle Verteilung von NĂ€hrstoffen an. Diese Kriterien sollten bei einem Folgemilch Test höchste PrioritĂ€t haben.

Logo-Prebiotics-Omega3-VitaminDZusammensetzung

Die meisten Folgemilchen waren in Tests herstellerĂŒbergreifend sehr Ă€hnlich und es gab nur milligrammweise Unterschiede der einzelnen Vitamine und Mineralstoffe. GrĂ¶ĂŸer können die Unterschiede im StĂ€rkegehalt sein. Auch die enthaltenen Kohlenhydrate sind in Menge und Quelle unterschiedlich. Viele Eltern legen bei der FĂŒtterung von Folgemilch großen Wert darauf, ihrem Baby nicht zu viel Zucker oder gar kĂŒnstliche SĂŒĂŸstoffe zuzufĂŒhren, die es schlimmstenfalls ĂŒbergewichtig machen könnten, wenn es einen gesunden Appetit hat.

Prebiotika

Manche Hersteller fĂŒgen auch einer Folgemilch noch Prebiotika zu, auch wenn diese eher in Anfangsmilchen zu finden sind. Sie sollen die Folgemilch der Muttermilch angleichen und sie dieser Ă€hnlicher machen, um das Baby natĂŒrlicher zu ernĂ€hren. Ob sie notwendig sind, darĂŒber scheiden sich die Geister. Falls welche in der Folgemilch enthalten sind, sollten sich die Eltern vor dem Kauf ĂŒber aktuelle Meinungen von Fachleuten ĂŒber diese informieren – denn geforscht wird auf diesem Feld laufend und eine heutige Erkenntnis kann schon morgen wieder als veraltet gelten.

Aromastoffe

Die meisten Folgemilchen aus den Tests schmecken lediglich nach Milch. Der Geschmackssinn eines Babys reift noch sehr lange und ist besonders fĂŒr SĂŒĂŸes jetzt sehr empfĂ€nglich. Daher nehmen die meisten Babys den Milchgeschmack gut an und brauchen keine geschmackliche Abwechslung. Dagegen gibt es auch Folgemilchen mit leichtem Aroma. Meist handelt es sich dabei um Vanille, da diese mild ist und von Babys ebenfalls gut angenommen wird. ErnĂ€hrungsphysiologisch notwendig ist Vanille aber nicht. Deshalb sollte bei einer solchen Folgemilch ĂŒberprĂŒft werden, ob es sich um natĂŒrliches (und damit völlig unbedenkliches) oder kĂŒnstliches Aroma handelt. Eine kĂŒnstliche Variante braucht ein Baby in der Folgemilch nicht.

Baby-bekommt-FolgemilchAnnahme der Folgemilch durch das Baby

Jedes Elternteil wird aus purer Neugier sicherlich irgendwann die Folgemilch des Babys probieren. Schließlich will man wissen, was man da jeden Tag fĂŒttert. Babys empfinden den Geschmack jedoch noch anders und auch die Eltern werden bald merken, dass jede Folgemilch eines anderen Herstellers doch etwas unterschiedlich schmeckt. Manche werden besser, andere eher weniger vom Baby angenommen. Dass das Baby seine Folgemilch auch austrinkt und nicht etwa verweigert, weil sie ihm nicht schmeckt, ist essenziell fĂŒr seine gesunde Entwicklung. Deswegen wird auch auf die Annahme der Folgemilch durch Babys großen Wert gelegt.

Herkunft des Eiweißes

Meistens stammt das in der Folgemilch enthaltene Eiweiß aus Kuhmilch. Babys mit bekannter Allergie oder dem Risiko, eine Allergie zu entwickeln, da die Eltern oder auch nur ein Elternteil Allergiker waren, sollten diese nicht bekommen. Viele Eltern nehmen die steigende Anzahl der Allergiker in der Bevölkerung auch ohne ein Risiko ernst und wĂ€hlen bewusst hypoallergene Milch. Diese verwendet Eiweiß aus anderen Quellen, beispielsweise aus Ziegenmilch. Die verwendeten Milchsorten sind in Europa wenig bekannt, weshalb es hierzulande kaum allergische Reaktionen auf sie gibt. In anderen Regionen der Welt mag das natĂŒrlich anders sein, was im Einzelfall berĂŒcksichtigt werden will. Allergische Babys lassen sich am besten durch den behandelnden Kinderarzt eine geeignete Folgemilch empfehlen.

Bio-QualitÀt der Zutaten

Babys sind empfindlich, auch wenn sie mit mehreren Monaten ihre erste Flasche Folgemilch erhalten. Bio-QualitĂ€t der Zutaten gewĂ€hrleistet, dass sie in diesem empfindlichen Stadium ihrer Entwicklung nicht auch noch mit Schadstoffen in BerĂŒhrung kommen, die sich hĂ€tten vermeiden lassen. In Folgemilchen sind immer auch Bestandteile zu finden, die natĂŒrlicher Herkunft sind. Diese wiederum können und sollten Bio-QualitĂ€t haben.

Grosspack-Aptamil-ProfuturaLöslichkeit in FlĂŒssigkeit

Folgemilch wird heutzutage kaum noch als fertige Portion verkauft. Diese Art der Zubereitung macht in der Praxis einfach wenig Sinn – die Eltern bereiten sie lieber selber nach Bedarf aus Wasser und Pulver zu. Das Pulver sollte sich dementsprechend gut in der lauwarmen FlĂŒssigkeit lösen und keine Klumpen bilden. Der Sauger wĂŒrde Klumpen in der Folgemilch zwar aufhalten, allerdings blockiert dieser dann das feine Loch im Sauger und das Baby bekommt nicht mehr genug Milch. Das fĂŒhrt letztlich dazu, dass es frustriert schreit – und, dass die Eltern auf die Suche nach der Lösung seiner Frustration gehen mĂŒssen. Alternativ muss klumpende Folgemilch ausgesiebt werden, was auch nicht besonders angenehm ist. Vor allem dann nicht, wenn der Nachwuchs Hunger hat und das schon lautstark verkĂŒndet…

Konsistenz der Folgemilch im Test

Je nach Zusammensetzung war die Konsistenz einer Folgemilch im Test mal dĂŒnn- und mal dickflĂŒssig. Besonders die stĂ€rkereichen Produkte werden gerne etwas dickflĂŒssig, allerdings sollten sie auch nicht zu dick werden. Sauger von Flaschen haben nur ein sehr kleines Loch und durch diese muss genug Milch fließen können, damit das Baby die Flasche leeren kann. Selbst, wenn die Folgemilch gar nicht klumpt, kann sie nach einiger Zeit in der Flasche andicken und das Baby hat keine Freude mehr daran, sie zu trinken. Je Ă€hnlicher die Konsistenz der der Muttermilch ist, desto eher nimmt das Baby die Folgemilch auch an.

Worauf muss ich beim Kauf von Folgemilch achten?

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Folgemilch-Milupa-MilumilFĂŒr Folgemilch gibt es einige wenige Hersteller, zwischen denen die Eltern von Flaschenkindern wĂ€hlen können. Kleinere, wenig bekannte Hersteller, beispielsweise die Handelsmarken von SupermĂ€rkten und Drogerien, haben nur einen sehr geringen Marktanteil an den UmsĂ€tzen von Flaschenmilch auf dem deutschen Markt. Zu den bekannten Herstellern gehören:

HIPP: Familienunternehmen aus der Schweiz, vertreibt die Marken HIPP und Bebivita und ist fĂŒhrender Hersteller von Anfangs- und Folgemilchen fĂŒr Babys in Deutschland.

Danone: französisches Unternehmen; liegt mit den Marken Milupa, Aptamil und Milumil an zweiter Stelle der UmsÀtze in Deutschland. Milumil war der erste vollstÀndig synthetisch hergestellte Muttermilchersatz auf dem Markt.

NestlĂ©: das einstige Pionier-Produkt ging ĂŒber in die heutige Marke Alete.

Alnatura: Alnatura war lange Zeit bei den Drogerie-MĂ€rkten der Kette dm zu bekommen und wird heute durch EDEKA verkauft. Neben der Folgemilch der Marke Alnatura wird sie auch unter dem Markennamen Biomio vertrieben.

Deutsches Milchkontor: vertreibt die Kindermilch-Marke Humana.

Alleine die Marke HIPP besitzt einen Marktanteil von rund 50%. Die ĂŒbrigen Marken teilen sich die ĂŒbrig gebliebene HĂ€lfte des Marktes und orientieren sich dabei sehr an den qualitativen MaßstĂ€ben, die durch HIPP gesetzt werden.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Folgemilch am besten

Ein Folgemilch Testsieger kann genau wie fast jedes Babyprodukt entweder im Fachhandel, im Supermarkt, in einer Drogerie oder online erworben werden. Jede Möglichkeit hat Vor- und Nachteile.

Die erste Folgemilch wird sicherlich in der kleinsten möglichen AusfĂŒhrung irgendwann einmal im Laden mitgenommen, um auszuprobieren, ob das Baby diese bereits trinken will. Wenn es sie annimmt und der Wechsel erfolgt ist, wird die Folgemilch aber ein regelmĂ€ĂŸig einzukaufender Posten auf dem wöchentlichen Einkaufszettel.

Folgemilch-Nutrilon-Pronutra+Im Fachhandel können sich Eltern zur Folgemilch beraten lassen und von den Erfahrungswerten des VerkĂ€ufers profitieren. Dieser wird aus Erfahrung wissen, welche Folgemilchen bei Babys eher gut und welche weniger gut ankommen. FĂŒr Eltern, die ihre erste Folgemilch aussuchen und sich fĂŒr eine Marke entscheiden mĂŒssen, ist das sicherlich eine große Hilfe. Allerdings hat der Fachhandel auch seinen Preis – und dieser kann teurer sein, da er schließlich auch eine fachkundige Beratung bietet. Auf Dauer wollen und können viele Eltern diesen Preis fĂŒr die regelmĂ€ĂŸig zu kaufende Folgemilch einfach nicht mehr bezahlen und suchen doch noch gĂŒnstigere Alternativen.

Diese finden sie meistens im Internet. Auch hier ist allerdings ein Preisvergleich zu empfehlen, da Online-Shops große Preisunterschiede aufweisen können. Insbesondere die auf Babybedarf spezialisierten Shops vertreiben Folgemilch gerne etwas teurer, da auch sie mittlerweile ein wenig Beratung anbieten können. Hotlines, Chats und hochwertige Beschreibungen der verschiedenen Folgemilchen erfordern auch Arbeitszeit.

Eltern, die genau wissen, welche Folgemilch sie wollen, da sie diese regelmĂ€ĂŸig kaufen, können diese in einem allgemeinen Shop oder auch auf Plattformen wie Amazon oder eBay gĂŒnstiger bekommen. Beratung bekommen sie dort zwar eher weniger, allerdings profitieren sie von weitaus gĂŒnstigeren Preisen.

Ein weiterer Vorteil der Online-Bestellung ist die Lieferung nach Hause. Mit einem Baby verĂ€ndert sich vieles und es ist nicht mehr so einfach, abends schnell noch zum Supermarkt zu flitzen und Folgemilch zu besorgen, wenn sie leer ist. Sie muss stĂ€ndig auf Lager in der KĂŒche sein und zur VerfĂŒgung stehen, wenn das Baby Hunger hat. Eine Lieferung Folgemilch kann dagegen auch zwischendurch mit dem Smartphone angefordert werden, denn die dafĂŒr erforderlichen fĂŒnf Minuten kann sich ein Baby sicherlich auch einmal selbst beschĂ€ftigen. In grĂ¶ĂŸeren Mengen eingekauft hĂ€lt sich die Lieferung Folgemilch nicht nur eine Weile, sie spart manchmal sogar Geld. Der eine oder andere Online-Shop gewĂ€hrt bei Einkauf von mehreren Artikeln Rabatte.

Online gibt es nicht nur gĂŒnstige Konditionen, sondern auch die Möglichkeit, neben der Folgemilch gleich noch weitere Bedarfe zu decken. Windeln, Pflegeprodukte, neue Kleidung, Spielsachen und Co. können gleich mitbestellt werden und ersparen den aufwendigen Weg ins wesentlich teurere FachgeschĂ€ft – oder gleich in mehrere. Versandkosten entfallen bei grĂ¶ĂŸeren Bestellungen bei den meisten modernen Online-Shops, sodass dieser Grund gegen eine Online-Bestellung wegfĂ€llt. Dadurch ist der Kauf von Folgemilch wie bei vielen Babyprodukten im Internet effektiv eine gute Empfehlung fĂŒr Eltern. Sie sparen Zeit, haben das Produkt zu Hause immer auf Lager und können zeitgleich weitere notwendige Produkte mitkaufen, die dadurch ebenfalls gĂŒnstiger kommen können.

Tipp: bei Online-Bestellungen sollte vorher immer nach Gutscheincodes gesucht werden. Manche Shops bieten diese auch bei Anmeldung zum Newsletter. In einem FachgeschÀft gibt es das zwar auch, aber seltener als im Internet.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Folgemilch

Folgemilch-Bioland3In frĂŒheren Jahrhunderten war ein Baby auf die Muttermilch angewiesen, um zu ĂŒberleben. Stillschwierigkeiten, mangelnde Produktion von Muttermilch oder gar der Tod der Mutter des Kindes bei der Geburt waren fĂŒr das Baby lebensbedrohlich, denn es gab keine Alternativen. Die Anfangs- und Folgemilch retteten seit ihrer Erfindung schon etlichen Babys das Leben, was heute gar nicht mehr so deutlich wahrgenommen wird. Heutige MĂŒtter mit Stillschwierigkeiten wĂŒrden ihre Babys ohne kĂŒnstlich hergestellte Milchen immer noch verlieren.

Vom Menschen hergestellte Babynahrung gibt es seit dem spĂ€ten 19. Jahrhundert. Chemiker Justus von Liebig stellte die erste kĂŒnstliche Babynahrung im Jahr 1865 und vermarktete sie damals als “Suppe fĂŒr SĂ€uglinge”. Nur kurze Zeit darauf erschien die erste Milch in Pulverform und war fortan als “Kindermehl” bekannt. Liebigs Anfangs- und Folgemilchen waren in der Herstellung und Zubereitung nicht ganz einfach, deshalb gab es sie in mehreren europĂ€ischen LĂ€ndern zunĂ€chst nur auf Zubereitung durch den Laden. Oft wurde die Milch dort auch fertig angerĂŒhrt. Die kĂŒnstlich hergestellten SĂ€uglingsmilchen waren ein Verkaufsschlager. Durch den Apotheker Henri NestlĂ© wurde das Kindermehl zu dem, was es heute ist, denn er fĂŒgte kondensierte Milch hinzu, nachdem er selbst mehrere seiner eigenen Geschwister in der Kindheit durch Nahrungsmangel verloren hatte und das Problem dieser Zeit selbst gut kannte. Auf dieser Geschichte beruhten bereits viele Werbekampagnen von NestlĂ©-Marken fĂŒr Folgemilch.
Seither wurden von weiteren Chemikern und Apothekern noch Anpassungen an der Milch vorgenommen, denn es handelte sich bei diesen Varianten tatsĂ€chlich schon um Folgemilch und weniger um Anfangsmilch. FĂŒr sehr kleine SĂ€uglinge galten sie noch als ungeeignet. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich allerdings auch die Folgemilch so gut weiter, dass sie als Anfangsmilch verwendet werden konnte – was viele Frauen, die ihr Kind in jedwedem Alter nicht stillen konnten, natĂŒrlich ĂŒbergingen und die Folgemilch auch einem sehr kleinen SĂ€ugling schon gaben.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Folgemilch

FlaschenkindDie erste Verwendung im kommerziellen Sinne fand die Folgemilch von Liebig in MĂŒnchen. Hier packten zwei Apotheker sie als fertig angerĂŒhte Mischung in einzelnen Portionen ab und verkauften sie ab 1866. Von dieser ersten fertigen Folgemilch verkauften sich zwischen 1866 und 1867 innerhalb von 11 Monaten alleine in MĂŒnchen 30.000 Portionen. Dies war ein eindeutiges Zeichen fĂŒr die Notwendigkeit einer Folgemilch in der Bevölkerung, die damals noch keine Alternativen bei Stillproblemen kannte.

Das im Jahre 1868 auf den Markt gekommene “Henri NestlĂ©s Kindermehl”, welches eine Weiterentwicklung der Liebig-Suppe mit kondensierter Milch war, verkaufte sich noch wesentlich besser. In 18 LĂ€ndern wurden davon 670.000 BĂŒchsen verkauft, solange es in dieser Form auf dem Markt war.

Die erste rein synthetische Anfangs- und Folgemilch war das heute noch erhĂ€ltliche und stetig weiterentwickelte Milumil der Firma Milupa. Entwickelt wurde sie im Jahre 1964 und ist noch heute in ihren verschiedenen Formen eines der fĂŒhrenden Milchprodukte fĂŒr SĂ€uglinge, Babys und Kleinkinder.

Studienergebnisse der UniversitĂ€t Bonn kamen 2014 zu dem Schluss, dass 78% der MĂŒtter von Neugeborenen diese voll stillen. Anfangsmilch erhalten nur 22% der Neugeborenen. Nach vier Monaten stillen schon nur noch 56% der MĂŒtter, die ĂŒbrigen Babys erhalten bereits Anfangs- oder Folgemilch. Diese Stillquoten sind rĂŒcklĂ€ufig; mehr Frauen entscheiden sich mit der Zeit dazu, ihr Baby nicht mehr zu stillen, als noch vor einigen Jahren. Die WHO empfiehlt zwar, ein Baby so lange zu stillen, wie Mutter und Kind es wollen, und dies nach Bedarf – allerdings orientieren sich Frauen zumindest in den letzten Jahren wieder anders und greifen hĂ€ufiger als bisher zur Flasche, um ihren SĂ€ugling zu ernĂ€hren. Je Ă€lter das Baby dabei wird, desto eher greifen sie auf Anfangs- oder gleich auf die Folgemilch zurĂŒck und stillen teilweise oder sogar voll ab.

FAQ

Aptamil-ZubereitungWas unterscheidet Anfangs- und Folgemilch?

Eine Anfangsmilch ist ab der Geburt bis zur Aufnahme erster Beikost fĂŒrs Baby geeignet. Sie ersetzt die Muttermilch und enthĂ€lt keine StĂ€rke. Folgemilch wird dem Baby gegeben, wenn es Interesse an Beikost entwickelt, auch wenn es nur erste Bissen nimmt. Folgemilch enthĂ€lt meistens schon StĂ€rke, die das Baby sĂ€ttigt, da es dies nun braucht. Es gibt sie in den Stufen 2 und 3 sowie fĂŒr potenziell allergische Babys und SĂ€uglinge mit problematischem Reflux, genau wie die Anfangsmilch auch. So ist ein nahtloser Umstieg bei Problemen möglich.

Wie oft wird Folgemilch gefĂŒttert?

Die 2er-Folgemilch wird im Alter zwischen dem 4. und dem 10. Lebensmonat gegeben und stellt die Hauptnahrungsquelle eines SÀuglings dar. Je nach Hersteller bekommt das Kind zwei bis drei Flaschen tÀglich. Die Dosierung des Pulvers ist der Packung zu entnehmen. Die 3er-Folgemilch wird ab dem 10. Lebensmonat so lange gegeben, wie das Kind sie möchte, und wird schrittweise durch Brei- oder feste Nahrung ersetzt. Zum Schluss reicht oft eine Flasche morgens oder abends, bis die Folgemilch ganz weggelassen werden kann.

Ist Folgemilch fĂŒr ein Kind schlecht oder schĂ€dlich?

Muttermilch ist immer die beste ErnĂ€hrung fĂŒr ein Kind. Laut WHO sollte ein Baby so lange voll oder zumindest teilweise gestillt werden, wie Mutter und Kind es wollen – bis ĂŒbers zweite Lebensjahr hinaus ist das vollkommen unproblematisch. Muttermilch ist insbesondere fĂŒr ein Baby wertvoller als die Anfangsmilch – bekommt es bereits Folgemilch, ist es in seiner Entwicklung fast ĂŒber das kritische Stadium hinaus, in dem es in großem Umfang vom Stillen und der Muttermilch profitiert. Moderne Anfangs- und Folgemilchen Ă€hneln mittlerweile fast vollstĂ€ndig der Muttermilch und es gibt Stimmen, die sich sicher sind, dass einem Kind damit nicht geschadet wird. Denn wenn die Mutter beim Stillen angespannt ist oder dies einfach nicht (mehr) möchte, tut das schlussendlich auch dem Kind und dem Eltern-Kind-VerhĂ€ltnis nicht mehr gut.

NĂŒtzliches Zubehör

BabyEine stillende Mutter kann einfach so mit ihrem Baby rausgehen und braucht nur an die Wickeltasche zu denken. Ein Flaschenkind braucht bereits etwas mehr Ausstattung. Dieses haben die Eltern jedoch ohnehin zu Hause und mĂŒssen es dann nur noch mitnehmen. Flaschenkinder werden außer Flaschen, Saugern und natĂŒrlich der Folgemilch selbst auch einen BabykostwĂ€rmer fĂŒr das Wasser, anfangs einen Vaporisator fĂŒr die Flaschenreinigung, eine kleine FlaschenbĂŒrste und fĂŒr unterwegs eine IsolierhĂŒlle fĂŒr eine fertige Babyflasche brauchen. Gerade anfangs profitieren Eltern von einer Thermoskanne, in der sie warmes Wasser unterwegs mitnehmen können.

Ob der BabykostwĂ€rmer wirklich sein muss, mĂŒssen die jungen Eltern fĂŒr sich selbst herausfinden. Theoretisch wĂ€re es möglich, das Wasser fĂŒr die Folgemilch jedes Mal im Topf, im Wasserkocher oder im Kessel aufzukochen und dabei zu versuchen, die Temperatur zu treffen. Mehr als lauwarm sollte die Folgemilch nicht zubereitet werden. Ein BabykostwĂ€rmer erreicht diese Temperatur leichter und die Folgemilch kann eine Weile warmgehalten werden, falls der SĂ€ugling nicht die ganze Portion auf einmal zu sich nimmt.

Auch der Vaporisator muss nur in der ersten Zeit benutzt werden. Er reinigt die Flaschen und SaugaufsĂ€tze schonend mit Dampf – das tut er aber sehr grĂŒndlich. Durch die enorme Hitze des Wasserdampfes sind die Flaschen danach weitestgehend keimfrei. Sobald das Baby ein einigermaßen reifes Immunsystem entwickelt hat, hat der Vaporisator ausgedient. FĂŒr die Folgemilch muss er wahrscheinlich schon nicht mehr benutzt werden. DafĂŒr kann er danach in einen GemĂŒsegarer umfunktioniert werden, beispielsweise fĂŒr selbst gemachte Breie oder auch fĂŒr eine gesunde GemĂŒsemahlzeit fĂŒr die Eltern – das empfehlen sogar viele Hersteller von Vaporisatoren.

Schlussendlich sollte die junge Familie auch ein luftdichtes und vor Feuchtigkeit schĂŒtzendes GefĂ€ĂŸ fĂŒr das Milchpulver anschaffen. Folgemilch wird zwar in luftdichten, schĂŒtzenden TĂŒten ausgeliefert, die aber nur so lange schĂŒtzen, bis sie geöffnet werden. Danach können sie kaum noch fest genug verschlossen werden, um das doch recht empfindliche Folgemilchpulver zu schĂŒtzen.

Alternativen zur Folgemilch

Folgemilch-Bioland3Da Folgemilch ab dem 4. Monat gegeben werden kann, bietet sich als Alternative das fortgefĂŒhrte Stillen an. Muttermilch ist auch jetzt fĂŒr das Baby noch eine gute Wahl und kann es weiterhin eine Weile voll ernĂ€hren. Beikost steht dem nicht im Wege und sollte trotzdem gegeben werden. Falls die Mutter aufgrund von Stillproblemen ĂŒberlegt, auf Folgemilch zu wechseln, kann sie sich auch jetzt noch durch eine Stillberaterin professionelle Hilfe holen. Stillberaterinnen arbeiten beispielsweise im Krankenhaus, in dem die Frau auch entbunden hat. Sie können das Stillproblem fachmĂ€nnisch analysieren und der Frau und ihrem Kind LösungsansĂ€tze aufzeigen. Diese Option kommt vor allem dann in Frage, wenn die Mutter grundsĂ€tzlich weiter stillen möchte.

Babys, die bereits etwas mehr Beikost als nur einige Löffelchen zu sich nehmen, könnten auch auf die Folgemilch verzichten. Die Mutter kann jetzt einfach abstillen und das Baby entweder mit Brei oder bereits mit erster fester Nahrung versorgen. Es gibt allerdings keine fixe Altersgrenze, ab der diese Art der ErnĂ€hrung pauschal sinnvoll ist. Breie können zwar bei guter VertrĂ€glichkeit die Hauptnahrungsquelle darstellen, sobald das Baby eine ausreichende Menge isst – dennoch sollte das Weglassen einer Folgemilch vorher mit dem Kinderarzt besprochen werden. Es kann bereits bei einem EinjĂ€hrigen so weit sein, dass er gut ohne Folgemilch zurechtkommt, wenn die ErnĂ€hrung ansonsten stimmig ist. Andererseits kann ein zweijĂ€hriges Kind noch auf seine Folgemilch bestehen – und sei es nur, weil es sie gerne trinkt. GrundsĂ€tzlich aber ist die ErnĂ€hrung mit Brei oder fester Nahrung statt Folgemilch nicht falsch und wird irgendwann sowieso passieren.

Folgemilch-Holle-2Alternativen zur Folgemilch auf Basis von Kuhmilch bieten sich mittlerweile einige. Auch Ziegen, Pferde oder BĂŒffel geben Milch – und mit diesen sind gerade EuropĂ€er bislang wenig in BerĂŒhrung gekommen. Deswegen reagieren sie auch nur sehr selten allergisch darauf. Hypoallergene Folgemilch ist vor allem bei Allergiker-Babys oder Kindern allergischer Eltern eine Alternative zur handelsĂŒblichen Folgemilch, die ihm fĂŒr sein weiteres Leben den entscheidenden Vorteil bietet, nicht so frĂŒh schon eine Allergie durch Kontakt mit Allergenen in Kuhmilch zu entwickeln.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Babynahrung – alles ĂŒber Folgemilch und andere Formen der Babynahrung, ihre Entwicklung und weltweite Benutzung und Bedeutung.

http://www.alete.de/de/ernaehrungstipps/anfangsmilch-oder-folgemilch-was-ist-der-unterschied/ – was ist eigentlich Anfangs- und was ist Folgemilch? Worin liegt der Unterschied und was ist fĂŒr mein Baby richtig?

http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Baby+Kind/Ernaehrung/Stillen-oder-Flasche-368.html – stillen oder doch die Flasche geben? Eine Krankenschwester und eine KinderĂ€rztin diskutieren die Vor- und Nachteile in einem hochwertig geschriebenen, nicht wertenden Artikel.

http://www.baby-und-familie.de/saeuglingsnahrung – eine ausfĂŒhrliche Richtlinie, was MĂŒtter (und VĂ€ter) beim FĂŒttern mit der Flasche anstelle des Stillens beachten sollten.

http://www.wunschfee.com/inhalt/fit-gesund/artikel/flaschenkinder – wenn die Mutter nicht stillen kann oder will – eine Auflistung der möglichen GrĂŒnde und Optionen im Fall der FĂ€lle fĂŒr Mutter, Kind und auch fĂŒr den Papa.

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