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Bodendecker  im Test auf ExpertenTesten
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Bodendecker Test - fĂŒr einen bunten gepflegten Garten - Vergleich der besten Bodendecker 2019

Damit Sie es kĂŒnftig bei der Wahl passender Bodendecker ein wenig leichter haben, stellen wir Ihnen einige davon vor.Sie gehören zu den beliebtesten des großen Sortiments. Sie erfahren ebenfalls, welche Vor- und Nachteile Bodendecker haben. Wo Sie die Pflanzen kaufen können und welcher Unterschied zwischen Stauden und ImmergrĂŒnen besteht, auch darĂŒber werden Sie hier informiert.

Bodendecker Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was sind Bodendecker?

Wenn Sie durch einen Wald gehen und sich ein wenig umschauen, stellen Sie fest, dass es kaum ein Fleckchen Boden gibt, welches nicht bewachsen ist. Selbst unter dichten LaubdĂ€chern breiten sich schatten liebende Pflanzen aus. Das ist von der Natur so eingerichtet, weil so der Boden vor dem Austrocknen geschĂŒtzt und das Bodenleben im Gleichgewicht gehalten wird. Bei der Einstufung von Pflanzen nach ihrer GrĂ¶ĂŸe gehören Bodendecker zu den niedrig wachsenden.

Sie werden als Stauden, Gehölze und StrÀucher angeboten. Ihre Höhe variiert und nicht alle bedecken den Boden völlig.
Sie wachsen breit ausladend oder ganz niederliegend. Zu den bekanntesten und beliebtesten Arten, die stets im Bodendecker Test an vorderer Stelle stehen, gehören: Rosen, Cotoneaster (Zwergmispel), Juniperus (Wacholder) und Vinca minor (kleinblĂ€ttriges ImmergrĂŒn). Beliebt ist zudem die Euonymus (Kriechspindel) und das Sedum (Fetthenne) mit all ihren Varianten.

Wie funktionieren Bodendecker?

Der Übergang zwischen Kletterpflanzen und Bodendeckern ist mitunter fließend. Hedera helix, der gemeine Efeu zum Beispiel, kann fĂŒr beide Zwecke verwendet werden. Mit seinen Haftwurzeln ist er in der Lage, sowohl BĂ€ume und Pergolen zu beranken als auch große FlĂ€chen zu bedecken. Auch einige Hortensiensorten, die als Kletterpflanzen angeboten werden, eignen sich zum Bedecken freier FlĂ€chen. Eine andere, ebenfalls bekannte Gruppe bilden Clematis. Etliche Wildformen oder krautig wachsende Waldreben (Clematis) sind als LĂŒckenfĂŒller in Gartenbeeten gut geeignet.

Durch große BlĂ€tter oder breiten Wuchs unterdrĂŒcken sie die Ausbreitung von Unkraut. Einige sind mit krĂ€ftigen Wurzeln ausgestattet und verdrĂ€ngen sogar Giersch und andere WurzelunkrĂ€uter. Gleichzeitig schattieren sie den Boden und bewirken auf diese Weise, dass er nicht austrocknet. Freie FlĂ€chen in Gartenbeeten bieten nicht nur die Grundlage fĂŒr Ansiedlungen von UnkrĂ€utern. Sie werden hart und sind allen WitterungseinflĂŒssen schutzlos ausgeliefert. Das fĂŒhrt zur Verdichtung, der Boden wird hart und die Bearbeitung erschwert. Das Bodenleben stagniert, RegenwĂŒrmer und andere NĂŒtzlinge bleiben aus.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile von Bodendeckern

Ihre Artenvielfalt erlaubt ein lebendiges Bild in jedem Beet. Sie sind pflegeleicht und können mit einer normalen Heckenschere gestutzt werden. Dass sie den Wildwuchs auf ein Mindestmaß reduzieren, gehört ebenfalls zu den guten Eigenschaften der Bodendecker.

Einige lassen sich ohne Probleme vermehren, wĂ€hrend andere sich ohne Zutun von HobbygĂ€rtnern in wenigen Jahren ausbreiten. Das geschieht durch die Bildung von Bodensenkern oder der Bildung von Samen. Lassen HobbygĂ€rtner die BlĂŒten bis zur Befruchtung stehen, verteilen sich die Samen nicht nur auf einem Beet, sondern lassen sich im gesamten Garten nieder.

Pflanzen, die mĂŒhelos zu vermehren sind, werden von Baumschulen und Pflanzenshops preiswert angeboten. Auch das ist ein Vorteil, der sich gerade bei Neuanlagen im wahrsten Sinne des Wortes auszahlt. Egal, ob im Halbschatten, unter BĂ€umen oder in der Sonne. FĂŒr jeden Standort gibt es optimale Bodendecker.

Die Anwendungsbereiche von Bodendeckern

Formale GĂ€rten mit Bigbonsais liegen im Trend. Hier bieten bodenbedeckende Pflanzen einen guten Kontrast zu den hohen BĂ€umen. Sie unterstreichen deren Erscheinungsbild, ohne aufdringlich zu wirken. BlĂŒhende GewĂ€chse bilden ein BlĂŒtenmeer und wenn sie im Herbst ihre FrĂŒchte in den unterschiedlichsten Farbtönen zeigen, ist das Bild perfekt.

Haben Sie einen Steingarten und wissen nicht, wie sie ihn gestalten können? Kaufen Sie einige Efeu- oder Kriechmispelpflanzen und verteilen diese auf dem Beet.

WÀhrend Sie anfangs darauf achten sollten, dass die Wurzeln nicht austrocknen, haben Sie nach einem Jahr keine Arbeit mehr. Die Bodendecker werden sich selbststÀndig ausbreiten und das Steinbeet wird zum Hingucker Ihres Gartens.
 Falls das Beet tatsĂ€chlich nur aus Steinen besteht, mĂŒssen Sie zunĂ€chst ein Pflanzloch davon befreien. In dieses geben Sie entweder gute Blumen- oder Gartenerde. Sie können den lockeren Boden vor dem Ausschwemmen schĂŒtzen, indem sie einen dicken Stein davor legen. Sobald die Bodendecker angewachsen sind, bieten ihnen die Wurzeln genug Halt und sie werden sich rasch ausbreiten.

HanggĂ€rten sind schön anzusehen und beleben den Garten. Bei kĂŒnstlich angelegten HĂ€ngen dauert es eine Weile, bis sie verdichtet sind und keine Erde weggeschwemmt wird. Auch hier bieten Bodendecker den natĂŒrlichen Halt. Ihre Wurzeln breiten sich aus und befestigen die Erde so, dass selbst starke Regenschauer nicht zum Ausschwemmen fĂŒhren. Aber Achtung: Das dauert eine Weile und Sie sollten den Pflanzen etwa ein Jahr Zeit dafĂŒr geben. Kaufen Sie rasch wachsende Bodendecker, wie etwa DickmĂ€nnchen oder die Kriechmispel Radicans.

Welche Arten von Bodendeckern gibt es?

Stauden als Bodendecker

Krautig wachsende Pflanzen, die nicht verholzen und jedes Jahr aufs Neue austreiben, werden als Staude bezeichnet. Die bekannteste Bodendeckerstaude ist wohl der Storchschnabel. Hat er sich erst einmal im Garten etabliert, dann breitet er sich ohne Zutun aus. Die Vermehrung findet durch Samenflug oder sogenannte Kindel statt. Er gehört zur Familie der Geraniaceen, ist im Gegensatz zu den Sommerblumen aber winterhart. Er benötigt selbst in hohen Lagen keinen Schutz. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Sorten und Farben, in denen der Storchschnabel angeboten wird.

Einige Waldreben wachsen staudenartig und bilden blĂŒhende Teppiche. Ihre Wurzeln sind so fein, dass sie selbst zwischen Rosen gepflanzt werden können, ohne diesen NĂ€hrstoffe wegzunehmen. Zu den pflegeleichten Stauden gehört auch der Frauenmantel. Als Heilpflanze findet er Verwendung, indem aus seinen BlĂ€ttern und BlĂŒten Tee hergestellt wird. Er mindert unter anderem prĂ€menstruelle Beschwerden. Frauenmantel hat allerdings einen Nachteil: Er breitet sich rasant aus und hat ein sehr krĂ€ftiges Wurzelwerk.

Weitere gut geeignete Stauden sind das DickmÀnnchen und der Elfenspiegel.

Koniferen, die gleichzeitig Bodendecker sind

Der Juniperus horizontalis, oder auch als Teppichwacholder bekannt, wĂ€chst mehr breit als hoch und ist daher zur FlĂ€chenbegrĂŒnung bestens geeignet. Es gibt einige ZĂŒchtungen, die sich sowohl im Wuchs als auch in den Farben unterscheiden. Einige haben blĂ€uliche Nadeln, die im Sonnenschein sogar ein wenig silbrig glĂ€nzen. Andere beeindrucken durch ihr zartes grĂŒn, welches fast schon zum Gelb tendiert und weitere kommen in unterschiedlichen GrĂŒntonen ins Sortiment der Baumschulen.

Alle Teppichwacholder bedecken die FlÀchen so dicht, dass Unkraut nur noch vereinzelt den Weg durch das dichte GeÀst schafft.
Der Nachteil dieser Pflanzen ist nicht nur der höhere Preis. Sie wachsen recht langsam und sind nichts fĂŒr ungeduldige Menschen. DafĂŒr behalten sie auch im Winter ihre Nadeln und bieten Abwechslung, wenn andere Pflanzen kahl sind.

Taxus, oder die Eibe, gibt es ebenfalls als Bodendecker. Hier handelt es sich um sehr langsam wachsende Pflanzen, die in allen Teilen giftig sind. Nein, nicht ganz. Die kleine rote Frucht und dabei genau das Fleisch, ist nicht giftig. Der Kern allerdings schon. Wer solche GewÀchse auspflanzt, sollte auf Kinder oder Haustiere achten. Die probieren gerne schon mal eine rote Frucht.

Laubgehölze und StrÀucher als Bodendecker

Wie gut, dass es unter den GĂ€rtnern einige TĂŒftler gibt, die uns Verbrauchern in jedem Jahr neue Kreationen vorstellen. Eine noch recht neue Pflanze ist der Blumenhartriegel im Kleinformat. Er wĂ€chst schnell, hat große BlĂ€tter und bildet bald nach dem Pflanzen dichte Polster aus. Auch den Lorbeer gibt es noch so lange als Bodendecker. Seine krĂ€ftig grĂŒnen BlĂ€tter bleiben auch im Winter am Strauch und bieten einen tollen Kontrast zum Schnee.

Potentilla ist eine alte Pflanze, die es aber mittlerweile in vielen verschiedenen Farben gibt. Sie ist anspruchslos, wĂ€chst schnell und ist daher auch preiswert. KrĂ€ftiges Orange, zartes Gelb oder leuchtendes Weiß sind nur drei Nuancen der umfangreichen Farbpalette.

Rosen als Bodendecker

Rosen gelten schon seit vielen Jahren als „Königin der Blumen“. Immer wieder werden Liebhaber der schönen Pflanzen mit neuen ZĂŒchtungen erfreut. Das gilt auch fĂŒr niedrig wachsende Rosen. Sie können sowohl zur Hangbefestigung als auch zur FlĂ€chenbegrĂŒnung eingesetzt werden. Sie haben den Nachteil, dass sie mehr Pflege benötigen und nicht wintergrĂŒn sind. Sie verlieren ihre BlĂ€tter im SpĂ€therbst und treiben erst im Mai wieder aus. Was fĂŒr sie spricht, das ist ihr Duft und die ausdrucksstarken Farben, die ein ganzes Beet zum Leuchten bringen.

EinjÀhrige Sommerblumen als bodenbedeckende Pflanzen

EinjĂ€hrige Pflanzen treiben und blĂŒhen im ersten Jahr und sie sind nicht winterhart. Eine TĂŒte Samen ist nicht teuer und Sie können damit einige meter an Boden bedecken.
Es gibt einige Pflanzen, die schnell auflaufen und danach keine Pflege mehr benötigen. Dazu gehören unter anderem die Kapuzinerkresse oder die Wicke. Beide sind nicht frosthart, das macht aber nichts. Wenn Sie die SamenstĂ€nde stehen lassen, kommen im FrĂŒhjahr neue Pflanzen aus dem Boden und Ihr Beet wird erneut vollstĂ€ndig bedeckt. Eine besonders schöne einjĂ€hrige Pflanze ist das MĂ€nnertreu (Lobelie). Seine stahlblaue Farbe leuchtet und da es sich selbst aussĂ€t, wird es bald in jeder Ecke Ihres Gartens zu finden sein.

Beerenobst als Bodendecker

Zwischen SĂ€ulenobst, BeerenhochstĂ€mmchen und JohannisbeerstrĂ€uchern findet sich immer auch ein PlĂ€tzchen fĂŒr Monatserdbeeren. Sie benötigen keine Pflege und tragen wĂ€hrend der Sommermonate reichlich FrĂŒchte. Auch Waldpreiselsbeeren eignen sich als Bodendecker. Beachten Sie dabei aber, dass Sie nur echte Waldbeeren kaufen. Neue ZĂŒchtungen sind als Bodendecker zu groß und wĂŒrden den anderen Beeren- und Obstpflanzen wichtigen Platz wegnehmen.

Sempervivum und Sedum

Das Charakteristische beider Sorten sind die BlĂ€tter. Diese sind dickfleischig und halten das Wasser optimal. Sie kommen mehrere Wochen ohne Wassergaben aus. Die Bodendecker sind also bestens geeignet, um trockene Standorte zu begrĂŒnen. Alle Arten blĂŒhen einzigartig und es gibt viele Sammler, die ihre GĂ€rten mit Semperviven und Sedum schmĂŒcken. Sie haben allerdings den Nachteil, dass ihre Wurzeln sehr fein und nicht in der Lage sind, sich gegen krĂ€ftige UnkrĂ€uter durchzusetzen.

So werden Bodendecker getestet

Wie bei jedem Produkttest, sollten auch beim Bodendecker Test die AnsprĂŒche der Verbraucher im Mittelpunkt stehen.

Sie möchten Pflanzen kaufen, die sie ĂŒber viele Jahre erfreuen. Dabei sollten sie nicht gleich im ersten Jahr durch SchĂ€dlingsbefall geschwĂ€cht oder von Schnecken heimgesucht werden.
Gute Bodendecker zeigen nicht nur tolle BlĂ€tter und/oder BlĂŒten. Darauf wird zwar auch geschaut, genau so wichtig ist aber die Betrachtung des Wurzelballens. Ist dieser kompakt und fĂŒllt er den Topf aus oder befindet er sich nur einen Zentimeter unterhalb des Pflanzenhalses? Sind feine, weiße Wurzeln zu sehen, oder sind diese eher dunkel und teilweise am Schimmeln? Einige Anbieter kompensieren einen mickrigen Wurzelballen mit der Zugabe von Erde und das ist kein Zeichen von QualitĂ€t.

Schnell hochgezĂŒchtete Pflanzen haben die Eigenschaft, dass sie in gewachsenem Boden eine Weile brauchen, bis sie sich eingewöhnt haben. Einige verlieren sogar ihre BlĂ€tter und treiben erst nach einer Weile wieder aus. Auch das ist ein QualitĂ€tsmerkmal, was von Laien leider nicht sofort zu erkennen ist. Die so aufgewachsenen Bodendecker haben meistens eine blassere Farbe, der Topf ist voll mit LangzeitdĂŒnger und die Triebe sind schwach und knicken leicht um.

Ein QualitĂ€tsmerkmal bei Bodendeckerrosen ist das ADR-Zeichen. Dahinter verbirgt sich die „Allgemeine deutsche RosenneuheitenprĂŒfung“. Hier werden die Pflanzen unter anderem auf ihre Wuchs- und BlĂŒhfreudigkeit, ihre Resistenz gegen Pilzkrankheiten und saugende SchĂ€dlinge und ihre Regenfestigkeit geprĂŒft.

Staatliche Lehr- und Versuchsanstalten fĂŒr Gartenbau testen neue Pflanzen, indem sie ein Versuchsfeld anlegen. Dort wird tĂ€glich beobachtet, wie sie sich entwickeln, ob sich SchĂ€dlinge ansiedeln und wie sie auf Regen oder Sonne reagieren. Es wird geprĂŒft, ob sie nach dem Schnitt gut wieder austreiben und wie sie mit Trockenperioden auskommen. Es gibt etliche ZĂŒchter, die dort ihre Neuen testen lassen und sie erst danach zum Verkauf anbieten.

Worauf muss ich beim Kauf von Bodendeckern achten?

Wer denkt, dass er nur in Baumschulen gute Pflanzen kaufen kann, der irrt. Auch hier gibt es schwarze Schafe und alleine die Bezeichnung gibt keine Garantie fĂŒr Zufriedenheit. Es sollte sich auch niemand von schönen Fotos beeinflussen lassen. Sie zeigen oft nicht das Bild der Pflanzen, sondern stammen aus irgendwelchen Katalogen. Die Erfahrungen anderer Verbraucher nutzen und sich deren Bewertungen ĂŒber einzelne VerkĂ€ufer anschauen, das ist ein wichtiger Punkt beim Kauf von Bodendeckern.

SchnĂ€ppchen machen wir alle gerne und dazu gehören auch preiswerte Pflanzen. Hier unterscheiden Sie aber bitte zwischen preiswert und billig. Wir haben festgestellt, dass Anbieter, die ihre GewĂ€chse selbst zĂŒchten, diese dann zum niedrigen Preis anbieten können. WĂ€hrend andere Shops eine Vielzahl von Bodendeckern einkaufen, diese dann eine Weile lagern und sie dann an den Endverbraucher verĂ€ußern. Sie bieten ihre Produkte preiswert an, da sie bei GroßhĂ€ndlern einkaufen.

Gute GĂ€rtner gehen auf die WĂŒnsche der Kunden ein. Sie beschreiben ihre Artikel prĂ€zise und stellen den Pflegeaufwand detailliert dar. Sie zeigen Fotos der Pflanzen und wundern sich nicht, wenn Kunden ein Bild der Wurzeln sehen möchten.

Immer wieder werben BlumenhĂ€ndler mit „begehbaren“ Bodendeckern oder Pflanzen, die einen Rasen ersetzen sollen. Sich alleine auf die Aussagen der Anbieter zu verlassen, kann mit einer EnttĂ€uschung enden. Wer die NeuzĂŒchtungen von Verbene und Römischer Kamille oder dunklem Fiederpolster als Rasenersatz kaufen möchte, sollte vorher einen Testkauf tĂ€tigen. Zwei oder drei der favorisierten Pflanzen einsetzen, warten, bis sie verwurzelt sind und die Stelle dann immer mal wieder betreten.

Begehbare Bodendecker werden keinen Schaden nehmen und nicht durch gelbe BlÀtter und StÀngel auffallen. Ist das Ergebnis gut, werden so viele Pflanzen geordert, dass sie rasch das vorgesehene Beet bedecken.

Kurzinformationen zu 7 fĂŒhrenden Anbietern

Wir weisen Sie ausdrĂŒcklich darauf hin, dass die Reihenfolge der Hersteller unwillkĂŒrlich gewĂ€hlt wurde und nichts mit dem Bodendecker Test zu tun haben. Sie hat also ebenfalls nichts mit einer Bewertung zu tun. Das ĂŒberlassen wir Ihnen.

  • Dehner
  • Ahrenz und Sieberz
  • Bakker
  • Pötschke
  • Baldur
  • Horstmann
  • Eggert
Das Unternehmen Dehner kann im Jahr 2017 auf eine 70-jĂ€hrige Firmengeschichte zurĂŒckblicken. Am 01. August 1947 grĂŒndete das Ehepaar Weber ein FachgeschĂ€ft fĂŒr Samen, welches den Namen Dehner trug. Das war der MĂ€dchenname Frau Webers. Zu Beginn der 60er Jahre wurde in Rain am Lech das erste Gartencenter eröffnet und seit dem 17. April 2013 haben Kunden die Möglichkeit, dass sie online ihre Produkte kaufen können. Zum Angebot gehören nicht nur Samen und Pflanzen. GartengerĂ€te in allen denkbaren Variationen und Dekorationen fĂŒr den Innen- und Außenbereich zĂ€hlen ebenfalls dazu. Das Angebot an Bodendeckern kann sich durchaus sehen lassen. Neben Pflanzen, die im Topf angeboten werden, hat Dehner zudem eine Besonderheit im Sortiment. Das sind „Bodendecker am laufenden Meter“. Efeu oder Cotoneaster werden auf Kork gezogen und danach in StĂŒcken von einem m GrĂ¶ĂŸe verkauft. Die Matten dienen als Hangbefestigung oder FlĂ€chenbegrĂŒnung. Laut Aussagen des Unternehmens betrĂ€gt der Bedeckungsgrad bei Auslieferung 50 % und nach einem Jahr soll sogar die FlĂ€che blickdicht bewachsen sein. Dehner kann sich ĂŒber durchweg gute Bewertungen seiner Kunden freuen. 
Ahrens und Sieberz wurde im Jahr 1956 als Samenhandel gegrĂŒndet und hat sich mittlerweile zu einem der grĂ¶ĂŸten Versender von Pflanzen und Zubehör entwickelt. Bestellungen sind per Telefon, schriftlich oder online möglich. Wobei immer mehr Kunden auf die bequeme Bestellung im online Shop zurĂŒckgreifen. Wer in der NĂ€he von Seligenthal wohnt, kann das Gartencenter von Ahrens und Sieberz besuchen. Zur Kategorie Bodendecker gehören unter anderem Stauden, GrĂ€ser und Erdbeeren. Der Teppichwacholder fehlt ebenfalls nicht. Viele Pflanzen werden in 3er Packs angeboten. Die Angebote liegen im mittleren Preissegment und die Auswahl an gĂ€ngigen Bodendeckern ist gut. Die Kundenbewertungen sind durchweg gut und das zeugt von guter PflanzenqualitĂ€t.
Das hollĂ€ndische Unternehmen Bakker bezeichnet sich selbst als grĂ¶ĂŸten Gartenspezialisten. Seit dem Jahr 1945 gibt es den Betrieb und Verbraucher können dort sĂ€mtliche Produkte, die mit Pflanzen und Garten in Verbindung stehen, kaufen. Mittlerweile wird in 21 LĂ€ndern geliefert und schon seit dem Jahr 1998 gibt es bei Bakker die Bestellmöglichkeit im Internet. Das Sortiment Bodendecker wird von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus betrachtet. Hier gibt es begehbare Artikel, winterharte, Stauden und EinjĂ€hrige. Auch Koniferen und Rosen finden Sie in dieser Kategorie. In den Anfangsjahren des Versandes kam es immer mal wieder zu TransportschĂ€den. Das hat sich wohl in den letzten Jahren sehr zum Positiven geĂ€ndert. Bei den Bewertungen gehen die Meinungen der Kunden hier sehr weit auseinander.
GĂ€rtner Pötschke war bereits unseren Großeltern bekannt und der Betrieb existiert seit 1912. Er ist einer der Ă€ltesten VersandhĂ€ndler in Deutschland und bietet seit einigen Jahren seine Artikel auch im Netz an. Dazu gehören nicht nur Pflanzen, sondern auch große KĂŒbel und Brunnen oder Gartenfiguren aus Bronze. Die Bodendecker werden als Stauden oder Gehölze angeboten. Bei den Stauden bietet der Betrieb hĂ€ufig Packungen zu je 3 Pflanzen an. Die QualitĂ€t ist befriedigend und viele GewĂ€chse stammen nicht von Pötschke selber. Die Bewertungen der unterschiedlichen Portale teilen diese Ansicht. Bei der QualitĂ€t der Pflanzen sowie der Verpackung besteht noch Potenzial nach oben. 
Baldur Garten gehört ebenfalls zu den fĂŒhrenden Pflanzenversendern in Deutschland. Die Firma wurde im Jahr 1901 gegrĂŒndet und wirbt damit, dass sie in jedem Jahr viele NeuzĂŒchtungen anbieten. Auch ausgefallene RaritĂ€ten können Pflanzenliebhaber hier erwerben. Bestellungen werden per Post, Telefon, e-mail oder im online Shop angenommen. Die Auswahl an Bodendeckern deckt sich mit denen der Konkurrenz und sie werden im 3er Pack angeboten. Neben Pflanzen bietet der Shop umfangreiches Zubehör fĂŒr Garten und Terrasse. UnabhĂ€ngige Bewertungen der Kunden zeigen, dass sie mit der gelieferten Ware zufrieden sind. 
Die Baumschule Horstmann, mit Sitz in Mittelholstein, versendet Pflanzen, die im online Shop bestellt werden können. Hier fĂ€llt die sehr gute Beschreibung der Artikel auf. Fotos wurden entweder in der Baumschule oder von Kunden gemacht und eingestellt. Wir haben selbst schon dort bestellt und waren mit den Pflanzen stets zufrieden. Viele der Angebote werden in der Baumschule vor Ort gezĂŒchtet. Entweder erfolgt der Versand dann wurzelnackt, im Container oder balliert. Wurzelnackt heißt, dass die Wurzeln komplett von Erde befreit sind und nur von etwa Oktober bis Mitte Mai versendet werden. Bodendecker im Container können ganzjĂ€hrig gepflanzt werden. Falls vorrĂ€tig, werden sie auch wĂ€hrend des Jahres verschickt. Die Pflanzen sind im Container gewachsen und haben einen kompakten Wurzelballen gebildet. Sie werden im Freien kultiviert. Bei den Bodendeckern gibt es drei Kategorien: die klassischen Bodendecker (Cotoneaster, Kriechwacholder und ImmergrĂŒn), die bodenbedeckenden Stauden und die Bodendeckerrosen. 

Eine andere Versandbaumschule, die wir selbst kennen, ist der Betrieb Eggert. Hier werden die Pflanzen selbst gezogen und nur wenige dazugekauft. Bei den Bodendeckern besteht das Angebot aus Koniferen, immergrĂŒnen Laubgehölzen und Stauden. Auch RaritĂ€ten bietet der Versender an. Die Pflanzen sind krĂ€ftig, gut verpackt und können auf Rechnung erworben werden.

“Mein schöner Garten“ wird vielen von Ihnen als Zeitschrift bekannt sein. Seit einiger Zeit gibt es den gleichnamigen Shop und hier werden Pflanzen und Gartenzubehör angeboten. Die Auswahl fĂŒr Bodendecker erstreckt sich von Stauden, ĂŒber Rosen bis zu Gehölzen. Ein Blick auf einschlĂ€gige Bewertungsportale zeigt die Zufriedenheit der Kunden. Bei der Vergabe von Sternen liegt der Durchschnitt bei 4,31. Das ist ein gutes Ergebnis.

Internet oder Fachhandel? Wo kaufe ich meine Bodendecker am besten?

Pflanzenkauf ist Vertrauenssache und wer einmal reingefallen ist, der wird bei dem entsprechenden Versender nichts mehr kaufen. Das ist nicht nur bei Pflanzen so. Das kann im Fachhandel vor Ort genau so passieren, wie im online Shop. Trotzdem hat in unseren Augen der Kauf per Versand jede Menge Vorteile. Schauen Sie sich einfach mal im Baumarkt um und suchen dort nach Fachpersonal. Stellen Sie den VerkĂ€ufern Fragen zu den einzelnen Pflanzen, wie etwa, ob sie schattenvertrĂ€glich sind oder ob sie auch im Lehmboden wachsen. Die meisten VerkĂ€ufer lesen Ihnen dann die AusfĂŒhrungen vor, welche auf den kleinen Schildchen an der Pflanze stehen. Nein, Fachleute gibt es kaum oder gar nicht. Der andere negative Aspekt, der auch vom Kauf billiger Pflanzen beim Discounter abhĂ€lt, sind die Wassergaben. Es ist nicht nur einmal passiert, dass wir die VerkĂ€ufer dort darauf aufmerksam machten, dass Pflanzen lebende Geschöpfe sind und neben Licht auch Wasser zum Überleben benötigen. Viele sind schon vertrocknet, wenn sie noch in den Angebotsregalen stehen

Wer Bodendecker verkaufen möchte, muss auf die WĂŒnsche der Kunden eingehen. Das ist bei online Shops der Fall. AusfĂŒhrliche Beschreibungen und Pflegeanleitungen sind Standard. Etliche Versender bieten zusĂ€tzlich gute Ratgeber, die im wöchentlichen Wechsel und von Experten geschrieben sind. Die Pflanzen werden zur gĂŒnstigsten Pflanzzeit verschickt und das bis an die HaustĂŒre. Selbst wenn es nur wenige sind, sie wiegen trotzdem einige Pfund und der Transport im Auto ist hĂ€ufig mit Erd- und Wasserflecken verbunden. Wer neben den GewĂ€chsen auch noch Erde und DĂŒnger benötigt, bestellt diese Produkte gleich mit. Besser geht es wirklich nicht und Sie als Kunde stehen immer auf der sicheren Seite.

Im Gegensatz zum Kauf vor Ort, können sie eine Bestellung innerhalb der gesetzlichen Frist widerrufen. Das geht auch dann noch, wenn Sie die Ware bereits erhalten haben. Aber Achtung: Nicht alle Versender sind so kulant, dass sie die Kosten fĂŒr eine RĂŒcksendung tragen. Der Kauf auf Rechnung ist fĂŒr Verbraucher der sicherste. Leider gibt es immer weniger Shop-Betreiber, die diese Art der Bezahlung anbieten.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Bodendecker

Die Gartenkunst begann in der Antike und sie hat bis heute nichts an AktualitĂ€t eingebĂŒĂŸt. Immer wieder gibt es Trends und auch vor dem Garten macht die Mode keinen Halt. Auch die BegrĂŒnung von Parks und stĂ€dtischen Anlagen sowie die Gestaltung von GrĂ€bern gehört zur Gartenkunst. Hier sind es die Bodendecker, die nie aus der Mode kommen. Viele FlĂ€chen sind mit der kleinen Mispel bewachsen und erfreuen das Auge des Betrachters zu jeder Jahreszeit. FriedhofsgĂ€rtner raten zu immergrĂŒnen Bodendeckern und Böschungen an Autobahnen und SpielplĂ€tzen werden mit ihnen bepflanzt.

Formale GĂ€rten gibt es seit der Zeit des Barock und dem Rokoko. Damals wurden exakt symmetrisch geschnittene ImmergrĂŒne mit Bodendeckern unterpflanzt. Dabei handelte es sich entweder um blĂŒhende Pflanzen oder solche, die das gesamte Erscheinungsbild mit krĂ€ftigen GrĂŒntönen unterstrichen. Ganze Kolonnen von FachkrĂ€ften hielten in jener Zeit die großen BesitztĂŒmer der Adeligen instand. Heute sind es die Stadtarbeiter und Garten- und LandschaftsgĂ€rtner, die die Pflege der Anlagen ĂŒbernommen haben.

In der letzten Zeit ist die Nachfrage nach big Bonsais, Formgehölzen und zu Spiralen geschnittenen ImmergrĂŒnen gestiegen. Sie dienen als Willkommenspflanzen im Eingangsbereich oder als Hingucker im Blumenbeet. Sie bilden die Hauptfiguren im Garten und ihre Eleganz darf nicht durch aufdringliche Pflanzungen ĂŒberdeckt werden. Schlichte Bodendecker bilden dann den Rahmen und vollenden das Bild. Das war vor vielen Jahrhunderten so und daran hat sich bis heute nichts geĂ€ndert. Wenn auch der Trend sich den Gegebenheiten der Mode anpasst. Pflanzen bleiben einzigartig und bilden einen ruhigen Kontrast zum Stress beladenen Alltag.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Bodendecker

SchÀtzungen zufolge gibt es etwa 500.000 Pflanzen auf der Erde. Nur ungefÀhr 400.000 wurden bisher entdeckt und von ihnen existieren Beschreibungen.
Davon nutzt der Mensch annÀhernd 20.000 als Zier-, Nahrungs- oder Heilpflanze sowie als Baumaterial.

Ohne Pflanzen wĂ€re das Leben auf der Erde unmöglich. Sie sorgen dafĂŒr, dass stets Sauerstoff zur VerfĂŒgung steht und ein ausgewachsener Baum produziert etwa 10 bis 15 kg am Tag.

Der Wissenschaftler Georg Mendel war Wegbereiter fĂŒr die Vererbungslehre. Zu dem Zweck zĂŒchtete er fast 13.000 neue Pflanzen oder Hybride, die er in Form, Farben und WiderstandsfĂ€higkeit optimierte. Seine Ausarbeitungen gelten als erste Schritte zur heutigen Gentechnik.

Zwar geht auch in HausgĂ€rten der Trend zurĂŒck zur Natur und alte Obst- und Pflanzensorten sind wieder gefragt. Doch auch die Zucht neuer Pflanzen ist ein wichtiges Gebiet im Gartenbau. Bei der Weltmesse des Gartenbaus in Essen gab es im Jahr 2015 alleine 39 Aussteller, die 65 NeuzĂŒchtungen vorstellten. Dort wurde auch der ebenfalls als Bodendecker einsetzbare Rhododendron micranthum ‚Bloombux Âź zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

In fĂŒnf Schritten Bodendecker richtig pflanzen

Es spielt keine Rolle, ob ein Garten neu anzulegen ist oder ob Bodendecker zwischen bereits vorhandenen Pflanzen gesetzt werden soll. Das Wichtigste ist die Bodenvorbereitung. Die Erde muss frei von jeglichem Wildwuchs sein. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den WurzelunkrĂ€utern. Sie treiben sogar dann aus, wenn nur zentimetergroße StĂŒcke im Boden bleiben.

Je nach Wildbewuchs ist das eine langwierige Arbeit, ist aber zwingend notwendig. Nur dann haben die Bodendecker eine Chance, sich zu etablieren und gegen Samenflug durchzusetzen.

Nach der Entfernung des Unkrauts werden dicke Erdklumpen mit Spaten oder Dreizahn zerkleinert. Die Erde sollte krĂŒmelig und möglichst ohne Steine sein. Ein wenig Sand hilft, wenn verdichteter Boden zu lockern ist.

Die Zugabe von Torf ist dann erforderlich, wenn Moorbeetpflanzen gesetzt werden sollen. Dazu gehören die meisten Heidesorten und viele Rhododendren. Der Torf wird zunĂ€chst grĂŒndlich gewĂ€ssert und danach gleichmĂ€ĂŸig auf dem Beet verteilt.

Vor dem Pflanzen profitieren die Bodendecker davon, wenn sie durchdringend gewĂ€ssert werden. DafĂŒr eignet sich eine alte WĂ€schewanne oder große Eimer, wo die Neuankömmlinge fĂŒr einige Stunden im Wasserbad stehen bleiben können.

Wer ein neues Beet anlegt und viele Pflanzen setzen möchte, sollte diese vorher auf dem GartenstĂŒck verteilen. Wichtig ist dabei, dass die Angaben der Fachleute befolgt werden. Das bezieht sich auf den Bedarf pro Quadratmeter sowie den Standort. Weder eine zu dichte noch eine zu weit auseinanderliegende Pflanzung ist gut. Ein gesundes Mittelmaß wĂ€re optimal.

Nach dem Ausheben der Pflanzlöcher folgt der nĂ€chste Schritt. Die Stellen dĂŒrfen nicht zu tief sein, da die kleinen Bodendecker sonst versinken. Bei grĂ¶ĂŸeren Pflanzen sieht es anders aus. Wichtig ist, dass der Ballen ausreichend Platz hat und die untere Erdschicht vorher schon gelockert wurde. Experten sind bei der Gabe von DĂŒngern geteilter Meinung. Es schadet aber nicht, wenn eine Handvoll HornspĂ€ne mit dem Ballen ins Pflanzloch gegeben werden. Der organische DĂŒnger gibt die NĂ€hrstoffe nur langsam ab und wird die zarten Wurzeln nicht verbrennen.

Nach dem Einsetzen werden die Pflanzen mit der Hand gut angedrĂŒckt und gegossen. Das Gießen danach sollte auf ein Mindestmaß beschrĂ€nkt werden. Nein, die Bodendecker dĂŒrfen nicht austrocknen. Wer sie aber mit zu viel Wasser verwöhnt, geht das Risiko ein, dass sie keine Wurzeln ins tiefere Erdreich bilden.

7 Tipps zur Pflege

Vor allen Dingen bei den Laubgehölzen ist das regelmĂ€ĂŸige Schneiden wichtig. Es bewirkt, dass die Bodendecker kompakter und krĂ€ftiger werden.
Je hĂ€ufiger die Aktion durchgefĂŒhrt wird, desto dichter zeigt sich der grĂŒne Teppich. Auch der Storchschnabel sollte einmal im Jahr beschnitten werden. Die StĂ€ngel sind krĂ€ftiger und die Pflanzen bringen noch mehr BlĂŒten hervor.

Bei Clematispflanzen muss auf die Hinweise des ZĂŒchters geachtet werden. Hier gibt es verschiedene Schnittgruppen. Alle Sorten haben aber eins gemeinsam, sollten sie zu groß werden, schadet ihnen ein Erziehungsschnitt nicht. Das gilt auch, wenn sie im strengen Winter zurĂŒck frieren. Dann werden sie bis kurz ĂŒber dem Wurzelhals beschnitten. Danach treiben sie um so krĂ€ftiger aus.

Koniferen und wintergrĂŒne Bodendecker mögen es, wenn sie im Winter eine Gabe Bittersalz erhalten. Wir streuen es dann, wenn Schnee liegt zwischen die Pflanzen. Stellt sich Tauwetter ein, schmilzt die weiße Pracht nur langsam und mit der Feuchtigkeit gelangt auch das Bittersalz an die Wurzeln.

Bodendeckerrosen vertragen ab Mitte August eine DĂŒngung mit Kaliumpermanganat. Das Kalium unterstĂŒtzt die Verholzung der Triebe. Das wiederum ist wichtig, damit die Rosen gegen Frost gewappnet sind. Im FrĂŒhjahr bekommen sie dann entweder speziellen RosendĂŒnger oder organische Stoffe, wie PferdeĂ€pfel oder pelletierten Kuhmist.

Solange noch Platz zwischen den Pflanzen ist, dient Rasenschnitt als NÀhrstofflieferant. Der Boden wird gleichzeitig schattiert und trocknet nicht so schnell aus. Es sollten dann aber keine Unkrautsamen in den geschnittenen GrÀsern enthalten sein. Eine Schicht aus gutem Gartenmulch, den es fertig zu kaufen gibt, ist ebenfalls geeignet.

Im ersten Standjahr sollte das Beet frei von Unkraut gehalten werden.

Vor allen Dingen darf es nicht so weit kommen, dass der Wildwuchs Samen bildet oder sich WurzelunkrĂ€uter breitmachen. Die noch schwachen Pflanzen wĂŒrden es kaum schaffen, sich gegen das unbeliebte GrĂŒn durchzusetzen.

Bei Zwergmispeln, ImmergrĂŒn und Kriechspindel können Sie die Verbreitung ganz einfach und dennoch effektiv unterstĂŒtzen. Nehmen sie dicken Blumendraht und biegen ihn zu einem U. Das so geformte StĂŒck befestigen Sie auf den langen Trieben Ihrer Bodendecker und verteilen ein wenig Erde auf diese Stelle. Schon nach wenigen Wochen zeigen sich die ersten Wurzeln an den Pflanzentrieben und Sie können diese von der Mutterpflanze trennen. Verpflanzen Sie die kleinen Vermehrungen an anderer Stelle und gießen diese gut an. Auf diese Weise haben Sie schon bald ein großes Beet bedeckt und Sie mĂŒssen dafĂŒr keine neuen Pflanzen kaufen. Auf diese Weise können Sie auch Rhododendren und Rosen vermehren.

NĂŒtzliches Zubehör

Sobald die Bodendecker sich eingewöhnt haben, beginnen sie zu wachsen. Es dauert nicht lange, und sie erobern nicht nur den Platz, der ihnen zugedacht war. Sie breiten sich auch auf dem Rasen aus oder wachsen in Beete, wo sie nicht hingehören. Dann bietet sich der Einsatz von Spaten oder Kantenstecher an. Mit den Werkzeugen werden die Bodendecker gerade abgestochen. Handelt es sich um Stauden, können sie auf diese Weise vermehrt werden.

Gartenscheren sind stĂ€ndige Begleiter von HobbygĂ€rtnern. Auch bodenbedeckende Pflanzen lassen sich damit stutzen. Die Kriechmispel zum Beispiel hat die Eigenschaft, dass einige Triebe nach oben wachsen oder die gesamte Pflanze zu hoch wird. Die vorwitzigen Äste werden mit einer Schere geschnitten und dienen gleichzeitig als Steckling. Wer sie zwischen MĂ€rz und Juli in Blumenerde oder den Gartenboden steckt, kann sich fast sicher sein, dass der kleine Steckling schon bald neue BlĂ€tter bildet. SpĂ€testens dann sind seine Wurzeln so krĂ€ftig, dass er ausgepflanzt werden kann.

Große FlĂ€chen, die mit Bodendeckern geschmĂŒckt sind, lassen sich gut mit einer Heckenschere bearbeiten. Das gilt vor allen Dingen fĂŒr Cotoneaster und Vinca. Auch beim Beschneiden des Euonymus ist sie eine optimale Hilfe.

Wer den Start ins Gartenjahr mit FrĂŒhlingsblĂŒhern beginnen möchte, sollte sich einen speziellen Zwiebelpflanzer zulegen. Der ist entweder wie ein Stab oder wie ein Rohr mit Griff geformt. Gerade dann, wenn viele Zwiebeln zu setzen sind, erleichtert er die Arbeit sehr.

Wildformen von Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen und Krokussen eignen sich bestens als Bodendecker zwischen Stauden. Durch sie werden die Wochen bis zum Austreiben der krautigen GewĂ€chse durch frische Farben ĂŒberbrĂŒckt.
Sie vermehren sich selbst und mit der Zeit ĂŒberwachsen sie ganze FlĂ€chen.

Alternativen zum Bodendecker

Leider ist es momentan ein Trend, seine Beete mit Kies zuzuschĂŒtten und dort nur noch vereinzelt einige wenige BlumenkĂŒbel aufzustellen. Das ist sicher eine bequeme Alternative zu lebenden Pflanzen. Wir möchten auch niemanden davon abhalten. Es gilt aber zu ĂŒberlegen, was wir als HobbygĂ€rtner dazu beitragen können, damit die Artenvielfalt erhalten bleibt. Schmetterlinge und Bienen sind vom Nektar der Pflanzen abhĂ€ngig. Und wir können ohne BestĂ€ubung von Obst und anderen Fruchtpflanzen keine Nahrung zu uns nehmen.

Rasen ist immer eine Alternative zu aufwendig gestalteten Beeten. Es sollte aber niemand denken, dass er pflegeleichter ist. Er muss wöchentlich gemĂ€ht, mit einem Vertikutierer bearbeitet und regelmĂ€ĂŸig gedĂŒngt werden. Bodendecker schneidet man einmal im Jahr und gedĂŒngt zweimal jĂ€hrlich.

Bei Beeten, die mit bodenbedeckenden Rosen bepflanzt wurden, ist der Sauzahn oder die Rosengabel ein hilfreiches Werkzeug. Sie sind schmal und beim Bearbeiten besteht nicht die Gefahr, dass sie die Wurzeln der Rosen verletzen. Die Pflanzen gedeihen am besten im lockeren Boden, der nicht verdichtet ist.

Interessante Links:

http://www.fachschule-gartenbau.de/tl_files/skripten/gruwi-bodendecker.pdf

http://www.gartendatenbank.de/kategorie/bodendecker

https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13509

http://www.grabpflege.de/images/content/service/pflanzliste_bodendecker_fuer_graeber.pdf

https://www.dauergrabpflege-wuerttemberg.de/download/Aussergewoehnliche_Bodendecker.pdf

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