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Rasensamen im Test auf ExpertenTesten
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Rasensamen Test - fĂŒr einen perfekten und gesunden Rasen - Vergleich der besten Rasensamen 2019

Wie schnell der Rasen wÀchst, ist bei gutem Rasensamen nicht entscheidend. Denn wie diverse externe Rasensamen Tests gezeigt haben, wird hÀufig schnell wachsendes Futtergras beigemischt, an dem sie nach kurzer Pracht keine Freude mehr haben. Ein guter Anhaltspunkt ist das RSM-Siegel, mit dem jÀhrlich Rasensamen-Mischungen von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V ausgewiesen werden. Die Regel-Saatgut-Mischungen sind nach unterschiedlichen Kriterien klassifiziert (Zierrasen, Spielrasen, Gebrauchsrasen etc.) und werden auch von der Stiftung Warentest empfohlen.

Rasensamen Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was sind Rasensamen?

Rasen ist nicht gleich Rasen. Vielmehr stellt sich immer wieder deutlich heraus, wie wichtig es ist, von Anfang an den richtigen Rasensamen zu wĂ€hlen. Denn dies ist die Grundlage dafĂŒr, dass Sie schon bald ĂŒber einen herrlich sattgrĂŒnen, robusten und gleichmĂ€ĂŸig wachsenden “Teppich” im heimischen Garten laufen oder Ihre Gartengarnitur darauf aufstellen können.

Im Laufe der Zeit haben sich viele unterschiedliche Rasensamen-Produkte am Markt etabliert, sodass es sich lohnt, genau hinzuschauen. Wer glaubt, dass ein Grashalm letztlich nichts weiter sei als Unkraut, das man nur hin und wieder mal mit dem RasenmÀher stutzen muss, um es in Form zu halten und im Zuge dessen eine schöne GartenflÀche zu haben, der irrt. Vielmehr ist jeder Grashalm ein sehr empfindsames PflÀnzchen, dass das ganze Jahr hindurch einer kontinuierlichen Pflege bedarf: nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Und so können Sie heute zwischen unterschiedlichen Rasensamen wÀhlen.

Die gĂ€ngigsten Samenmischungsbestandteile sind die bekannte Wiesen-Rispe, das Straußgras, der klassische und bereits seit vielen Jahren verwendete Rotschwingel und nicht zuletzt das in weiten Teilen Deutschlands ansĂ€ssige Weidegras. Je nach gewĂŒnschter Beschaffenheit des Rasens bzw. je nach dessen Verwendungszweck kann der Anteil besagter Rasensorten variieren, um von den entsprechenden VorzĂŒgen zu profitieren, sodass man möglichst ĂŒber einen langen Zeitraum hinweg Freude am Rasen hat.

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Es muss nicht immer teuer sein, aber…

Bei besonders preiswerten Produkten handelt es sich leider nur allzu hÀufig um Rasensamen-Mischungen, denen oft genug Billigrasen beigemengt ist.

Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er hauptsÀchlich als Viehfutter verwendet wird, da er sehr nÀhrstoffhaltig ist.

Allerdings wĂ€chst er auch sehr leicht an, er wird schön grĂŒn, aber es handelt sich dabei eben doch “nur” um einen Wildwuchsrasen, der den ĂŒbrigen, meist nur in kleinen Mengen enthaltenen, hochwertigen Rasensamen ĂŒberwuchern wird.

Nicht zuletzt stellt sich in den Rasensamen Mischungen oft schon wenige Wochen nach dem EinsĂ€hen heraus, dass sich einige der enthaltenen Sorten nicht miteinander “vertragen“.

Dies kann sich zum Beispiel dadurch zeigen, dass bestimmte Samen gar nicht erst angehen, weil andere Sorten bestimmte biologische Substanzen absondern, die die angrenzenden Samen buchstĂ€blich nicht “riechen” können.

Oder es sind in den Mischungen Sorten enthalten, von denen einige entweder fĂŒr das AussĂ€hen an schattigen sowie andere nicht fĂŒr das AussĂ€hen an sonnigen PlĂ€tzen nicht geeignet sind.

Bei besonders preiswerten Produkten handelt es sich leider nur allzu hÀufig um Rasensamen-Mischungen, denen oft genug Billigrasen beigemengt ist.

Welche Arten von Rasensamen bzw. Rasensorten gibt es?

NatĂŒrlich hĂ€lt der gut sortierte Onlinefachhandel mittlerweile zahlreiche Rasensamen-Produkte bereit, welche sogar speziell auf die individuellen AnsprĂŒche der Verbraucher sowie auf die jeweiligen lokalen Gegebenheiten “zugeschnitnur ten” sind. Das bedeutet, dass es unter anderem Rasensorten gibt, die speziell fĂŒr schattige Areale konzeptioniert sind, die also wenig Sonne benötigen, um trotzdem gut und krĂ€ftig zu wachsen.

DarĂŒber hinaus finden Sie Rasensorten, welche vornehmlich so beschaffen sind, dass sie ĂŒberwiegend auf sonnendurchfluteten Outdoor-Bereichen ausgesĂ€t werden können, ohne dass sie vorschnell verdorren oder eine braune Farbe annehmen.

Im Allgemeinen zeichnen sich die höherwertigen Rasensamen-Arten dadurch aus, dass sie zwar einerseits langsamer anwachsen, dass sie andererseits jedoch durch einen dichten und vor allem gleichmĂ€ĂŸigen Wuchs ĂŒberzeigen. Ebenso wichtig in dem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die oftmals teureren Rasensamen ĂŒberdies durch eine bessere Trittfestigkeit punkten.

Englisch oder robust?

Es werden robuste und besonders strapazierfĂ€hige Rasensorten geboten, welche sich vor allem fĂŒr das AussĂ€hen an SpielplĂ€tzen, auf RasenflĂ€chen, die hĂ€ufig durch Kinder oder Sportler frequentiert werden, eignen.

Zwar sind derartige Sorten vergleichsweise kostspielig in der Anschaffung, jedoch erweisen sich die SĂ€mlinge als Ă€ußerst robust, sodass die ausgewachsenen Grashalme nicht so leichtden Geist aufgeben“, wenn sie einmal zu sehr beansprucht werden.

Des Weiteren sind Rasensamen zu haben, die vor allem in SchlossgĂ€rten, in Parks oder auf anderen ZierrasenflĂ€chen zu finden sind. Die Formgebung der einzelnen Halme ist besonders attraktiv und unterscheidet sich in erheblichem Maße vom “Durchschnittsrasen”.

Jedoch ist andererseits auch anzumerken, dass dieser so genannte Englische Rasen Ă€ußerst empfindlich ist und dass er darĂŒber hinaus sehr viel Pflege und noch dazu einer regelmĂ€ĂŸigen, spezifischen DĂŒngung bedarf. Des Weiteren muss pro Jahr ein gewisses Maß an Sonnenstrahlen auf den Englischen Rasen “eintreffen“, jedoch nicht zu viel, da auch eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Sonnenbestrahlung unter UmstĂ€nden zum Verdorren der sensiblen Grashalbe fĂŒhren könnte. So schön und hochwertig die Rasensamen des Englischen Rasens sind, so kompliziert ist es fĂŒr Verbraucher ohne den bekannten “grĂŒnen Daumen” doch, ĂŒber lange Zeit Freude an dieser spezifischen GrĂŒnflĂ€che zu behalten.

So haben wir Rasensamen getestet

Damit es der Verbraucher nach dem kÀuflichen Erwerb von Rasensamen so einfach wie möglich hat, und damit das AnsÀhen der neuen RasenflÀche möglichst effizient vonstatten geht, wurden Rasensamen unterschiedlichster Art mit Blick auf folgende Kriterien in Augenschein genommen:

  • MengenverhĂ€ltnis bei Rasensamen-Mischungen
Erfahrene Experten wissen, dass der Anteil hochwertiger Rasensorten in minderwertigen Rasensamen-Mischungen relativ gering ist.
DafĂŒr hingegen beinhalten qualitativ “fragwĂŒrdige” Sorten einen recht hohen Anteil an Futtergras oder gar an UnkrĂ€utern, die sich zwar durch ein sehr rasantes Wachstum auszeichnen, die aber beispielsweise eine regelmĂ€ĂŸige Pflege oder das RasenmĂ€hen an sich nur sehr bedingt vertragen.

So stellt sich in den Tests immer wieder heraus, dass zwar durchaus auch höherwertigere, aber meist eher langsam anwachsende Rasensorten in den Produkten enthalten sind, dass diese jedoch buchstĂ€blich “unterjocht” werden durch den oftmals ĂŒberschnellen Wuchs der noch dazu vergleichsweise dicken Grashalme. So bergen minderwertige Rasensamen-Varianten folglich gleich zwei erhebliche Nachteile in sich: die geringwertigeren Rasensamen wachsen sehr schnell an, sie gedeihen in ĂŒppigem Maße und ĂŒberdecken damit leicht die langsameren Rasensorten, sie gehen jedoch nach regelmĂ€ĂŸigem RasenmĂ€hen ein. Mit der Konsequenz, dass die ĂŒberwachsenen höherwertigeren Rasensamen nur sehr spĂ€rlich nachwachsen und die ĂŒberstrapazierten bzw. die gemĂ€hten Futtergrashalme absterben, sodass mitunter riesige Löcher in der RasenflĂ€che entstehen.

  • Pflegeaufwand

Meist ist es das Ziel, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne einen attraktiven, trittfesten und dicht bewachsenen Rasen zu erhalten, der noch dazu durch einen relativ geringen Pflegeaufwand punktet. Daher ist es wichtig, von Anfang an den angedachten Verwendungszweck vor Augen zu haben, damit Sie möglichst lange viel Freude an Ihrem Rasen haben. Entsprechend wichtig ist daher eine adĂ€quate Kennzeichnung der Sorten sowie eine aussagekrĂ€ftige Beschreibung der Handhabung und der Pflege. In den Produkttests wurde demgemĂ€ĂŸ auch auf diese Aspekte grĂ¶ĂŸter Wert gelegt.

  • Renommee der Anbieter
Warum sollte man sich fĂŒr Billiganbieter entscheiden, bei denen der Kauf von Rasensamen am Ende doch mit einem nicht unerheblichen zusĂ€tzlichen finanziellen Aufwand einhergehen kann, wenn man sich doch gleich auf namhafte Herstellerfirmen verlassen kann?

Die Erfahrungswerte, das Know-how sowie die am Markt existenten Produkte renommierter Anbieter haben die Tester demgemĂ€ĂŸ ganz besonders genau unter die Lupe genommen.

  • Preis

Sicherlich wĂŒnscht sich so mancher Verbraucher ein Produkt, das durch ein attraktives Preis-LeistungsverhĂ€ltnis punktet, und das zugleich durch eine gute QualitĂ€t ĂŒberzeugt. Nicht alle Anbieter haben in diesem Zusammenhang etwas zu bieten, jedoch erfahren Sie in unseren Produktberichten, welche Hersteller mit welchen Rasensamen-Produkten durch besondere Verbraucherorientiertheit punkten.

Rasensamen Test der Stiftung Warentest

Rasensamen TestIm MĂ€rz 2019 veröffentlichte die Stiftung Warentest einen Rasensamen Test, fĂŒr den sie 41 Sorten Gebrauchsrasen eingekauft hatten. 16 Mischungen waren speziell als Spielrasen ausgewiesen, 10 Sorten sollten auch in schattigen FlĂ€chen gut gedeihen und 5 sich an sonnigen PlĂ€tzen wohlfĂŒhlen.

Leider machten die Tester keinen Praxistest, wie man es vielleicht von der Stiftung Warentest erwartet hĂ€tte. Anstatt 41 Vergleichs-Felder an den ausgewiesenen Standorten abzustecken, ĂŒberprĂŒfte stattdessen ein Saatgut-Experte den Inhalt und das MischungsverhĂ€ltnis. Hierbei orientierte sich der Tester an der Regel-Saatgut-Mischung RSM, welche wir auf dieser Seite bereits beschrieben haben. Die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. hat genau bestimmt, welche Sorten und MischungsverhĂ€ltnisse fĂŒr welche AnsprĂŒche zu guten Ergebnissen fĂŒhren.

Fand die Stiftung Warentest also in einer Rasensamen-Mischung einen hohen Anteil von Samen, deren Tauglichkeit von der Forschungsgesellschaft nicht bestĂ€tigt ist, werteten dies die Tester als „ungeeignet“. Hierbei kann es sich beispielsweise um Futtergras handeln, welches sehr schnell wĂ€chst, dann aber in seiner Pracht nicht lange anhĂ€lt.

Überzeugen konnte beispielsweise der Rasensamen Aldi Nord, welcher als Aktionsware im Angebot war. Die Saatgutmischung erfĂŒllt genau die Anforderungen fĂŒr RSM Spielrasen.

Bei den verschiedenen Baumarkt Mischungen wie dem Rasensamen Obi, Rasensamen Bauhaus, Rasensamen Toom oder Rasensamen Hornbach gab es unterschiedliche Ergebnisse. Manchmal konnte der Spielrasen ĂŒberzeugen, der Schattenrasen jedoch nicht, oder umgekehrt.

Insgesamt empfiehlt das Verbrauchermagazin 20 Rasensamen, also die HĂ€lfte der Produkte aus dem Test.

Die kompletten Testergebnisse sind kostenpflichtig unter test.de abrufbar.

Worauf muss ich beim Kauf von Rasensamen achten?

Wenn es darum geht, Rasensamen kĂ€uflich zu erwerben, sollte man sich möglichst nicht fĂŒr “irgendeine” Mischung aus dem Baumarkt entscheiden.

Sicherlich punkten Produkte aus dem Baumarkt oder von der Tankstelle hĂ€ufig auch dadurch, dass sie besonders preiswert in der Anschaffung sind. Aber es zeigt sich doch immer wieder, dass insbesondere billige Varianten ĂŒber kurz oder lang mit nicht unerheblichen Folgekosten einhergehen.

DiesbezĂŒglich ist unter anderem die Rede davon, dass der Rasen nicht richtig anwĂ€chst oder nicht strapazierfĂ€hig genug ist, sodass Rasensamen nachgekauft und die kahlen Stellen im Rasen zusĂ€tzlich nachbearbeitet werden mĂŒssen. Des Weiteren fĂ€llt bei Billigsorten hĂ€ufig auf, dass sich schon nach wenigen Wochen ein starker Moos- oder Unkrautwuchs in der RasenflĂ€che einstellt, sodass es wiederum erforderlich ist, neuen Rasensamen auszugeben oder gar durch Vertikutieren oder Ă€hnlich zeit- und nervenaufreibende TĂ€tigkeiten der FlĂ€che ein “neues” Gesicht zu geben.

Insofern raten wir, beim Kauf von Rasensamen darauf zu achten, dass Sie nicht das billigste Produkt wĂ€hlen, sondern dass Sie vielmehr zunĂ€chst den Fokus auf den angedachten Verwendungszweck richten. WĂŒnschen Sie, einen besonders sonnendurchfluteten Platz zu begrĂŒnen oder ist die FlĂ€che doch eher schattig? Wird der Rasen spĂ€ter viel frequentiert oder dient er lediglich der Zierde? In Anlehnung an diese und andere Aspekte sollten Sie beim Kauf eine Vorauswahl treffen.

Verschiedene Faktoren berĂŒcksichtigen

Wie viel Pflege möchten oder können Sie investieren?

Sofern Sie sich fĂŒr einen möglichst pflegeleichten Rasen entscheiden, achten Sie auf robuste Sorten, die allerdings in der Anschaffung mitunter auch etwas teurer sein können.

Generell sind Zierrasen, wie zum Beispiel der klassische Englische Rasen besonders teuer – und zugleich auch ausgesprochen pflegeintensiv.

Die Halme sind sehr dĂŒnn und damit auch recht empfindlich gegen ĂŒbermĂ€ĂŸiges DĂŒngen, gegen Sonnenstrahlen, gegen zu viel Regenwasser etc., aber sie sehen nach Ansicht besonders anspruchsvoller (Hobby-)GĂ€rtner zugleich auch um einiges attraktiver aus, als solide, klassische Rasensamen, aus deren Wurzeln mitunter sogar mehrere Halme gleichzeitig sprießen.

Wie hÀufig gedenken Sie den Rasen zu mÀhen und wie ist es um die BodenverhÀltnisse bestellt?

In unseren Produktberichten erfahren Sie, welcher Rasensamen fĂŒr Ihre Zwecke am besten geeignet ist.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Compo
  • Wolf-Garten
  • Dehner
  • Eurograss
  • Barenbrug
Das Unternehmen Compo ist bereits seit 1956 am Markt existent und ĂŒberzeugt den anspruchsvollen (Hobby-)Botaniker bereits seit vielen Jahren durch immer neue, sehr hochwertige und zugleich preislich recht attraktive Gartenprodukte unterschiedlichster Art. Von Blumenerde ĂŒber GartengerĂ€te bis hin zu Rasensamen ist im Hause Compo so gut wie alles zu finden, was das GĂ€rtnerherz rasch höher schlagen lĂ€sst. War das Unternehmen in seinen Anfangszeiten in erster Linie deutschlandweit tĂ€tig, sind die Produkte heute in vielen LĂ€ndern der Erde zu haben.
Ganz gleich, ob Sie GartengerĂ€te, Werkzeuge fĂŒr Botaniker oder Rasensamen wĂŒnschen: Das deutsche Unternehmen Wolf-Garten steht seit vielen Jahren fĂŒr eine sehr gute ProduktqualitĂ€t und ein bemerkenswertes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis. Immer wieder zeigt sich, dass der Hersteller sogar auf internationalem Plateau mithalten kann, wenn es um die Wertigkeit und die innovative Beschaffenheit seiner Erzeugnisse geht.
Sicherlich ahnten Georg und Albertine Weber im Jahre 1947 nicht, dass die GrĂŒndung ihres Unternehmens Dehner in Rhein am Lech derartig erfolgreich verlaufen wĂŒrde. So hat sich das Produktportfolio des Unternehmens Dehner von damals bis heute zu einem sehr umfassenden Angebot etabliert, sodass Dehner heute Europas grĂ¶ĂŸte Gartencenter-Kette ist. Zum Unternehmen gehören heute weit ĂŒber 1.100 Filialen, in denen insgesamt rund 5.000 Mitarbeiter beschĂ€ftigt sind.
Das Unternehmen Eurograss hat weit mehr zu bieten, als ausschließlich hochwertige Rasensamen-Mischungen. Sicherlich zĂ€hlt es mittlerweile zu den drei fĂŒhrenden Produzenten weltweit, wenn es um Rasensamen an sich geht, aber es steht noch etwas im Fokus: So beschĂ€ftigt sich Eurograss ĂŒberdies mit hohem Engagement im Kampf gegen den illegalen Grassamenhandel, wobei hier die Breeders Trust Organisation einen wesentlichen Stellenwert einnimmt.
Bis heute hat sich das Unternehmen Barenbrug mit Hauptsitz in Luxemburg einen Namen als internationaler Anbieter von Rasensamen, von Futterpflanzen und Leguminosen gemacht. Die Produktvielfalt ist bemerkenswert, die Serviceleistungen ĂŒberaus umfassend und auch das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis dieses seit ĂŒber 100 Jahren wachsenden Konzerns können sich sehen lassen.

Rasensamen Test des NDR

In diesem etwas Ă€lteren Rasensamen Test des NDR werden Rasensamen verstĂ€ndlich erklĂ€rt. Man sieht unter anderem, wie schnell die Wiese Löcher bekommt, wenn in der Rasensamen Mischung nicht nur Zuchtrasen, sondern auch Futter-Rasen enthalten ist. Die Rasensamen Expertin empfiehlt fĂŒr Gebrauchs- und Spielrasen, Rasensamen mit dem Siegel RSM 2.3. und erklĂ€rt, warum die genormte Regelsaatgutmischung am wenigsten Arbeit verursacht.

Rasensamen RSM 2.3

rasensamen testFĂŒr das Jahr 2019 hat die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. wieder ihre jĂ€hrliche BroschĂŒre „Regel-Saatgut-Mischungen Rasen“ (RSM 2019) publiziert. Als Regel-Saatgut werden bereits seit 1978/79 die Zuchtsorten ausgewiesen, die sich fĂŒr besondere StandortverhĂ€ltnisse gut eigenen. Durch die genau definierte Saatgut-Mischung will die Forschungsgesellschaft einen anhaltenden BegrĂŒnungserfolg gewĂ€hrleisten. (Die GewĂ€hrleistung gilt natĂŒrlich nur bei fachgerechter Pflege.) Ihrer Erfahrung nach gibt es nĂ€mlich zu viele Grassamen im Handel, die nur kurzzeitigen Erfolg bringen. Wie die Auswertungen unserer Recherchen zum Rasensamen Test gezeigt haben, ist dies besonders dann der Fall, wenn der Zuchtrasen mit Futtergras vermischt ist.

Das Regel-Saatgut ist in verschiedene Sorten, die fĂŒr verschiedene Standorte stehen, aufgeteilt:

RSM 1-Sorten stehen fĂŒr Zierrasen

RSM 2-Sorten stehen fĂŒr Gebrauchsrasen

RSM 3-Sorten stehen fĂŒr Sportrasen

RSM 4-Sorten stehen fĂŒr Golfrasen

RSM 5-Sorten stehen fĂŒr Parkplatzrasen

RSM 6-Sorten stehen fĂŒr DachbegrĂŒnung

RSM 7-Sorten stehen fĂŒr Landschaftsrasen

RSM 8-Sorten stehen fĂŒr Biotopmischungen

FĂŒr unseren Rasensamen Vergleich sind besonders die RSM 2-Sorten von Bedeutung und insbesondere die jĂ€hrliche Mischung von RSM 2.3 – dieser steht fĂŒr Gebrauchs- und Spielrasen und ist die beliebteste Rasenart in Deutschland. Ein Rasen, der nicht nur schön aussieht, sondern auf dem man auch mal eine Gartenfeier veranstalten kann.

Die Änderungen fĂŒr das Jahr 2019 beinhalten z.B., dass die min. Eignung des Rasensamens „Festuca Rubra Commutata“ ab 2020 angehoben wird und der Samen „Agrostis Canina“ ab 2020 nicht mehr fĂŒr Landschaftsrasen-Mischungen verwendet wird.

In unserer Rasensamen Vergleichstabelle sehen Sie, welche Sorten als Regel-Saatgutmischung RSM 2.3 ausgewiesen sind. Die BroschĂŒre „Regel-Saatgut-Mischungen Rasen“ (RSM 2019) von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. aus Bonn ist fĂŒr 17,50 Euro im Internet erhĂ€ltlich und besonders fĂŒr professionelle Saatgut-EinkĂ€ufer gedacht.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich Rasensamen am besten?

FĂŒr den unerfahrenen Verbraucher erweist es sich mitunter als schwierig, auf Anhieb den passenden Rasensamen zu finden, welcher sich auch auf lange Sicht durch ein gutes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis bzw. durch eine gute QualitĂ€t auszeichnet.

Die Auswahl im Internet ist wahrlich beeindruckend groß, und genau das macht es fĂŒr “Otto Normalverbraucher” und “Lieschen MĂŒlleroft nicht eben einfach, Rasensamen zu finden, die den individuellen Anforderungen sowie vor allem den Gegebenheiten im heimischen Garten gerecht werden.

Eine fundierte Beratung ist unter diesen Voraussetzungen unabdingbar, und wie die Erfahrung immer wieder zeigt, kann sich der lokale Einzelhandel diesbezĂŒglich durchaus sehen lassen. Vorausgesetzt, es befinden sich im direkten Umkreis des Verbrauchers adĂ€quate LokalitĂ€ten, die durch eine große Vielfalt, durch attraktive Preise sowie durch einen guten Service punkten.

Leider ist das nicht in jeder Stadt so. Mit Blick auf die oftmals hohen Kosten, die die EinzelhĂ€ndler zu tragen haben, beispielsweise fĂŒr Mieten, Lagerhaltung, WarenprĂ€sentation, Personal etc. sehen sie sich gezwungen, diese finanziellen Aufwendungen anteilsmĂ€ĂŸig an ihre Kunden weiterzugeben. Das bedeutet, dass sich der Kaufpreis fĂŒr Rasensamen mitunter erheblich erhöhen kann.

Ganz anders, als im Internet der Fall, denn die meisten Online-Anbieter, welche nicht obendrein ĂŒber lokale Shops verfĂŒgen, können zum Teil riesige Produktmengen einkaufen, was sich am Ende positiv auf den Gesamtpreis auswirkt. DemgemĂ€ĂŸ profitiert der kostenbewusste Kunde beim Kauf von Rasensamen von einer nicht selten betrĂ€chtlichen Preisersparnis.

Oft hohe Kosten in Kauf nehmen

Ein weiterer Aspekt aus der Sicht des Einzelhandels sind die oftmals sehr hohen Personalkosten. Dies ist ein Grund dafĂŒr, dass sich viele lokale Anbieter dazu veranlasst sehen, möglichst preiswerte Mitarbeiter einzustellen, welche nicht die Kompetenz aufweisen, wie man sie von ausgebildeten FachkrĂ€ften erwartet. Auch
um die Motivation und die Leistungsbereitschaft ist es bei vielen Mitarbeitern, die fĂŒr ein vergleichsweise geringes Gehalt im Einzelhandel beschĂ€ftigt sind, nicht immer sonderlich gut bestellt.

Daher ist es aus der Sicht des Kunden oftmals schwierig, von einer wirklich fachkundigen und auch freundlichen Beratung zu profitieren.

Somit ist auch hier der Online-Handel klar im Vorteil. In der Tat wundern sich nach wie vor viele Verbraucher darĂŒber, dass der Internethandel immer hĂ€ufiger eine sehr gute Beratung zu bieten hat. Sicherlich kann diese aus nachvollziehbaren GrĂŒnden nicht immer persönlich erfolgen. Es sei denn, die entsprechenden HĂ€ndler verfĂŒgen ĂŒber Show-Rooms oder eigene lokal ansĂ€ssige GeschĂ€fte, die man gegebenenfalls aufsuchen könnte. Falls nicht, so besteht in der Regel die Option, direkt im Online-Chat von einer kostenlosen Beratung zu profitieren – oder man wendet sich ĂŒber eine hĂ€ufig sogar kostenlose Hotline-Nummer an den freundlichen Support. In jedem Fall punktet der Internethandel durch eine Reihe positiver Aspekte, von denen der qualitĂ€ts- und kostenbewusste Verbraucher profitiert. So im Übrigen auch dann, wenn es um die Bearbeitung möglicher Retouren geht.

Sofern etwas nicht auf Anhieb zusagt – aus welchen GrĂŒnden auch immer – können die bestellten Produkte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes – je nach Anbieter – sogar kostenfrei zurĂŒckgeschickt oder gar durch einen Paketboten an der HaustĂŒr abgeholt werden. Dass der Umtausch oder eine Ersatzlieferung, sofern gewĂŒnscht, ebenfalls zeitnah erfolgt, stellt sich im Rahmen umfangreicher Anbietertests außerdem hĂ€ufig heraus.
Premium Rasensamen fĂŒr MĂ€hroboter von Natureflow im Test

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Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Rasensamen

GrĂŒne WĂ€lder und Wiesen hat es bekanntermaßen schon immer gegeben. Meist jedoch waren die Weiden “ĂŒbersĂ€t” von langen Grashalmen, die im Wind hin und her wehten – und die es dem Wanderer mitunter schwer machten, hindurch zu laufen.

Auch in privaten GĂ€rten oder Hainen war es hĂ€ufig wild wachsendes Gras, das die Wege sĂ€umte oder das die Areale begrĂŒnte. Über viele Jahre hinweg gehörte dieser Wildwuchs zum Landschaftsbild sowie auch in den GĂ€rten der Menschen einfach dazu.

Wer ĂŒber riesige LĂ€ndereien verfĂŒgte, der konnte meist auch den Blick auf unkontrolliertes Gras richten, das sich mit dem Wind hin und her bewegte.

Erst, als sich die Herrscher der damaligen Zeit mit der Pracht ihrer Schlösser und Burgen brĂŒsten und in ihren Adels- und Herrscherkreisen Eindruck schinden wollten, kam es langsam in Mode, dass sich nicht nur die Herrscher und ihre Familien mit den teuersten GewĂ€ndern kleideten, und dass die RĂ€umlichkeiten durch schwere VorhĂ€nge und dicke Teppiche dekoriert wurden, sondern der Fokus wurde im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr auch auf die möglichst prachtvolle Gestaltung der Außenanlagen gelegt.

Die KreativitÀt war beeindruckend

Das bedeutete, dass die Wiesen und Weiden sowie mitunter auch ganze Waldgebiete gerodet und zu beeindruckenden Park- und Gartenlandschaften umfunktioniert wurden.

Man stellte SĂ€ulen auf, baute Garten- und HerrschaftshĂ€user, es wurden wunderschöne GĂ€rten und Beete angelegt, wobei das Augenmerk stets auch auf einer möglichst attraktiven und hochwertigen Beschaffenheit der GrĂŒnflĂ€chen lag.

Und eben diese grĂŒnen Rasenareale waren es, die es den GĂ€rtnern, die fortan ebenfalls zum Personal der Reichen und MĂ€chtigen gehörten, schwer machten.

Denn immer wieder stellte sich heraus, dass RasenflÀchen nur kurze Zeit hielten, dass sie rasch braun oder löcherig wurden, oder dass sich Unkraut, Moos oder gar Disteln in den schönen RasenflÀchen bildeten.

Insofern stand man vor buchstĂ€blich wachsenden Herausforderungen, und somit waren der KreativitĂ€t der GĂ€rtner und der ParkwĂ€chter so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wer die schönsten GĂ€rten und Rasenanlagen prĂ€sentieren konnte, der war in der sogenannten besseren Gesellschaft besonders hoch angesehen oder man wurde fĂŒr die botanischen KĂŒnste besonders bewundert.

Entsprechend hoch war der Leistungsdruck, dem sich auch die GĂ€rtner seinerzeit ausgesetzt sahen.

Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis sich im Laufe der Jahre individuell konzeptionierte Rasensamen-Variationen etablierten, welche sich den jeweiligen lokalen Gegebenheiten optimal anpassen konnten.

Man entwickelte Rasensamen fĂŒr besonders trockene Areale, dann wiederum stellte man Produkte fĂŒr eher schattige Gebiete zusammen, fĂŒr das flache Land, aber auch fĂŒr die BegrĂŒnung von BerghĂ€ngen oder Hainen entwickelten die Fachleute im Laufe der Zeit stĂ€ndig neue Erzeugnisse.

Selbst heute noch ist die Industrie mit wachsendem Engagement damit beschÀftigt, stetig neue Innovationen zu konzeptionieren, um die QualitÀt von Rasensamen immer weiter zu entwickeln.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Rasensamen

Je nach QualitÀt kann ein Kilogramm Rasensamen mit etwa zwei bis 10 Euro zu Buche schlagen. Dabei ist es jedoch wesentlich, auf den jeweils angedachten Verwendungsbereich zu achten.

Ist ein hochwertiger, dicht wachsender Rasensamen gewĂŒnscht, muss der anspruchsvolle Kunde durchaus auch mal tiefer in die Tasche greifen.

Wer im Übrigen der Ansicht ist, dass man auch Rasensamen fĂŒr den sogenannten Englischen Rasen kĂ€uflich erwerben könnte, der irrt.

Eine solche Rasensorte existiert nicht.

Vielmehr werden lediglich die RasenflĂ€chen mit dieser besonderen Bezeichnung versehen, die sich durch ihre außerordentlich schöne, einheitliche, gleichmĂ€ĂŸige und dicht bewachsene Beschaffenheit auszeichnet.

Der Anteil von Moos, Unkraut und Co. betrÀgt bei einem Englischen Rasen selbstverstÀndlich 0 Prozent, wobei es jedoch unter UmstÀnden bis zu 10 Jahre dauern kann, bis eine RasenflÀche diesen hohen Standards gerecht zu werden vermag.

TĂ€gliche Pflege, passgenaues DĂŒngen und Gießen sowie das Beschneiden mit speziell konzeptionierten Maschinen ist dabei eine der Voraussetzungen, um es ĂŒberhaupt zu schaffen, eines Tages – und sei es nur fĂŒr einen bestimmten Zeitraum – stolzer Besitzer eines Englischen Rasens zu sein.

Die Mischung macht's

Wie dem auch sei: Der Anteil an Rasensamen unterschiedlichster Beschaffenheiten bei gĂ€ngigem Rasensamen kann – je nach gewĂŒnschtem Einsatzbereich des Rasens unterschiedlich sein.

Deutsches Weidegras ist eine sehr begehrte und auch hÀufig ausgesÀte Rasenvariante, welche vor allem mildere Klimaregionen bevorzugt und die Temperaturen von maximal bis zu minus 18 Grad Celsius ertragen kann.

Deutsches Weidegras punktet durch eine hohe Trittfestigkeit, es wĂ€chst sehr rasch nach und es ist ideal fĂŒr den Einsatz fĂŒr Sportrasen oder auch fĂŒr mĂ€ĂŸig frequentierte Zierrasen.

Wenn man sich fĂŒr ein Rasensamen-Produkt von rund zehn Kilogramm entscheidet, kann man davon ausgehen, dass bei einer Aussaatmenge von 25 bis 30 Gram pro Quadratmeter eine FlĂ€che von zwischen 300 und 400 Quadratmetern bestĂŒckt werden kann.

Handelt es sich bei der gewĂŒnschten Rasensorte um ein durchschnittlich frequentiertes Areal, so hat sich das folgende MischungsverhĂ€ltnis als durchaus vielversprechend erwiesen: FĂŒr einen
normalen Rasen im heimischen Garten verwendet man zumeist Rasensamen-Mischungen, die rund 70 bis 80 Prozent Deutsches Weidegras enthalten und durch etwa 10 Prozent Rotschwingel angereichert sind.

DiesbezĂŒglich ist jedoch zu beachten, das auch beim Weidegras sowie beim Rotschwingel etc. viele weitere Unterarten gibt, welche sich ebenfalls durch bestimmte VorzĂŒge, aber mitunter auch durch gewisse Nachteile auszeichnen.
  • Trends im Bereich Rasensamen

Die idealen Bedingungen fĂŒr die Aussaat von Rasensamen sind Bodentemperaturen von um die 10 Grad Celsius sowie eine Temperierung der Umgebungsluft von zwischen 14 und 16 Grad Celsius.

GrundsÀtzlich sollte auf eine Aussaat verzichtet werden, wenn eine der beiden Temperierungen unterhalb von 10 Grad Celsius liegt. Der Trend geht eindeutig zum trittfesten, dicht bewachsenen und vor allem unkrautfreien Rasen.

Dass dieses jedoch mit einem speziellen Rasensamen allein nicht zu bewerkstelligen ist, dĂŒrfte selbst fĂŒr den unerfahrenen Hobbybotaniker nachvollziehbar sein.

GrundsĂ€tzlich ist das HeranzĂŒchten des “Traumrasens” also mit einem sehr hohen Zeitaufwand sowie mit viel Arbeit und hohem Engagement verbunden.

Wenn darĂŒber hinaus auch die qualitative Beschaffenheit des Rasensamens nichts zu wĂŒnschen ĂŒbrig lĂ€sst, sind die besten Voraussetzungen fĂŒr einen “trendigen” Rasen so gut wie gegeben. In der Tat sind sattgrĂŒne, nicht allzu hoch gewachsene RasenflĂ€chen, die sich vor allem durch schmale Grashalme auszeichnen, derzeit sehr angesagt.

Das bedeutet, dass sich demgemĂ€ĂŸ zahlreiche Verbraucher bewusst fĂŒr Rasensamen entscheiden, die mit einem mindestens 3oprozentigen Anteil an Weidenrispen bestĂŒckt sind.

Diese Sorte ist zum einen ein an ihren langen und hellgrĂŒnen Halmen zu erkennen, und andererseits auch durch ihren robusten und soliden Wuchs.

Wenngleich diese Rasensorte zunĂ€chst ein wenig langsam anwĂ€chst, so punktet sie doch dadurch, dass man von einem langanhaltenden und gesunden Rasenwuchs und einer schönen, sattgrĂŒnen und dichten OberflĂ€che profitiert. Selbst hĂ€ufiges Betreten oder gar Bespielen ist fĂŒr diese Art so gut wie kein Problem.

  • Robust und schön zugleich
Wenn man bedenkt, dass es insbesondere die minderwertigen Sorten sind, die zum Beispiel als Futtermittel zum Einsatz kommen, welche sich durch mehrzĂ€hliges Wurzelwachstum auszeichnen, und dass sie ĂŒberdies durch ihr rasches Wachstum auffallen, liegt es nahe, dass die Industrie bereits seit Langem daran interessiert ist, diese VorzĂŒge heraus zu filtern und sie mit weniger schnell wachsenden Rasensorten zu kombinieren.

Und so hat sich in der Tat bis heute eine spezielle Rasensorte am Markt etabliert, die sich durch eben diese VorzĂŒge auszeichnet, die aber zugleich auch einer regelmĂ€ĂŸigen Pflege nicht abgeneigt ist. Somit schadet es auch nicht, diese innovative Trendsorte in bestimmten zeitlichen AbstĂ€nden zu beschneiden, ohne dass dabei, wie bisher bei den klassischen Futtermittelsorten ĂŒblich, im Laufe der Zeit grĂ¶ĂŸere Löcher in der RasenflĂ€che bilden. Wenngleich diese neuartige Rasensorte doch ein wenig teurer ist, so lohnt sich der Kauf dieses Produktes sehr wohl.

  • Rasensamen richtig aussĂ€hen
Die QualitĂ€t von Rasensamen kann noch so hochwertig und solide sein: Es sind stets auch zahlreiche weitere Aspekte zu berĂŒcksichtigen, welche sich erfolgversprechend auf das langfristige, hoffentlich gesunde Wachstum auswirken.

In diesem Zusammenhang ist es demnach wesentlich, Rasensamen zu kaufen, welcher den lokalen Gegebenheiten sowie der Beschaffenheit des Bodens optimal entspricht und der darĂŒber hinaus dem angedachten Verwendungszweck in vollem Umfang gerecht wird. Zu berĂŒcksichtigen ist diesbezĂŒglich zum Beispiel, dass es Rasensamen-Varianten gibt, die sich ausschließlich fĂŒr die Flachlandregionen eignen, wĂ€hrend andere Sorten wiederum vornehmlich fĂŒr die Aussaat an HĂ€nden und in hĂŒgeligen Landschaften konzeptioniert sind. Rasensamen fĂŒr schattige Böden sollte möglichst nicht in sonnigen Gefilden ausgesĂ€t werden – und umgekehrt.

  • Das richtige Timing ist entscheidend
Zu welchem Zeitpunkt der Rasensamen am besten ausgesĂ€t wird, ist zunĂ€chst eher zweitrangig. Sofern die Temperaturen den Anforderungen des Produktes gerecht werden – idealerweise betrĂ€gt die Bodentemperatur nicht weniger als 10 Grad Celsius und die Umgebungstemperatur sollte etwa bei maximal 16 Grad Celsius liegen – sind bereits gute Voraussetzungen gegeben.
Der Herbst und der FrĂŒhling erweisen sich, anders als Winter und Sommer, als besonders geeignet fĂŒr das AussĂ€hen des Saatgutes.

Bevor es allerdings ans AussĂ€en gehen kann, ist es erforderlich, den Boden im Garten ĂŒber die gesamte angedachte RasenflĂ€che hinweg umzugragen.

Spatentief sind sĂ€mtliche Fremdkörper wie Steine, HolzstĂŒckchen etc. zu beseitigen.

Im Anschluss an diese recht mĂŒhevolle Arbeit muss das Erdreich geglĂ€ttet und sodann mit einer breiten Harke nachbearbeitet werden.

Ist der Boden zu trocken, lohnt es sich, gleichmĂ€ĂŸig und nicht zu viel Wasser auf der FlĂ€che zu verteilen. Je nach Beschaffenheit des Rasensamens bietet es sich an, DĂŒnger auszuwerfen, um dem Saatgut somit eine ideale NĂ€hrstoffbasis zu schenken.

 

Nach dem DĂŒngen des Bodens empfiehlt es sich, einen oder zwei Tage zu warten, bis sich das DĂŒngemittel gleichmĂ€ĂŸig im Erdreich verteilt hat, um erst dann den Rasensamen auszusĂ€en.

Bei Bedarf kann mit einer breiten Harke das Saatgut zusĂ€tzlich verteilt werden, wobei es im Übrigen Sinn macht, die kleinen Körnchen ein wenig anzudrĂŒcken. So verhindern Sie, dass Vögel diese als Futter verwenden oder dass sie vom Winde verweht werden. Nochmaliges Gießen unterstĂŒtzt das Einsenken der Körnchen im Boden und trĂ€gt ĂŒberdies dazu bei, den Keimvorgang in Gang zu setzen.

Tipp: Wer glaubt, dass man noch alten Samen verwenden könnte, der irrt. Die Faustregel lautet, dass Rasensamen möglichst nicht Àlter als zwei Jahre sein sollte, um eine optimale KeimfÀhigkeit zu gewÀhrleisten.

10 Tipps fĂŒr eine optimale Rasenpflege

  1. Die wohl wichtigste und damit “goldene” Regel mit Blick auf eine zeitgemĂ€ĂŸe bzw. optimale Pflege des Rasens ist die bedarfsgerechte Auswahl des passenden Rasensamens. Gesetzt den Fall, dass man sich fĂŒr einen Zierrasen entscheidet, um diesen auf einer geplanten KinderspielflĂ€che oder einem Sportplatz zu verwenden, ist der Misserfolg bereits im Ansatz so gut wie garantiert. Fakt ist, dass ein Zierrasen niemals die Robustheit aufweist, wie es bei einem strapazierfĂ€higen Sportrasen der Fall ist. Es ist daher unabdingbar, sich im Vorfeld des Kaufes von Rasensamen anhand unserer Produktberichte fĂŒr Rasensamen zu informieren, fĂŒr welche FlĂ€che sich welches Produkt am besten anbietet.
  2. Auf die regelmĂ€ĂŸige Pflege kommt es an. DiesbezĂŒglich ist zunĂ€chst vom zeitlich möglichst abgestimmten RasenmĂ€hen die Rede. Je kĂŒrzer die AbstĂ€nde, desto trittfester und grĂŒner wird die gesamte RasenflĂ€che. Es bietet sich an, dass der erste Schnitt bereits im MĂ€rz erfolgt, sobald die ersten Sonnenstrahlen am Himmel zu sehen sind, welche fĂŒr das Anwachsen der Halme verantwortlich sind. Schneiden Sie die Halme nicht in beliebiger LĂ€nge ab, sondern mindestens ein Drittel der gesamten HalmlĂ€nge sollten es schon sein. Diese kann allerdings beim Zierrasen variieren: Hier sind es idealerweise rund drei Zentimeter. Beim Sportrasen dĂŒrfen es 6 Zentimeter sein, wobei Sie diesbezĂŒglich unbedingt auch einen Blick auf die Bodenbeschaffenheit sowie auf den Feuchtegrad werfen sollen.
  3. MĂ€hen Sie das Gras nicht, wenn es nass ist. Denn Fakt ist, dass durch NĂ€sse die einzelnen Grashalme zusĂ€tzlichen Schaden nehmen könnten. DarĂŒber hinaus ist erwiesen, dass nasses Gras immer klebrig ist, anpappen kann und dass sich in Folge dessen das Risiko eines möglichen Pilzbefalles erhöhen könnte. Auch auf das RasenmĂ€hen bei Temperaturen von ĂŒber 30 Grad sollten Sie verzichten. Die ĂŒbermĂ€ĂŸige Sonnenbestrahlung des geschnittenen Rasens stresst die Halme und kann zum Austrocknen fĂŒhren.
  4. Viele HobbygĂ€rtner sind der Ansicht, dass hĂ€ufiges Vertikutieren die Basis fĂŒr einen schönen, gesunden Rasen ist. Das Gegenteil ist allerdings der Fall. Vertikutieren Sie die RasenflĂ€che möglichst nur dann, wenn sich tatsĂ€chlich an der einen oder anderen Stelle Moos oder Flechte gebildet hat. Das Vertikutieren bedeutet Stress fĂŒr den Rasen und sollte daher wirklich nur dann vorgenommen werden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dem Unkraut Herr zu werden.
  5. Durch die gezielte Gabe von Kalk wirken Sie der Entstehung von Krankheiten sowie Pilzbefall vor. Andererseits könnte ein zu hĂ€ufiges Kalken des Bodens den NĂ€hrstoffgehalt nachhaltig beeintrĂ€chtigen, was unter UmstĂ€nden zu einem RĂŒckgang des Rasenwachstums fĂŒhren kann.
  6. Nicht zu oft dĂŒngen – mit Blick auf ein dauerhaft gesundes Wachstum. Selbst wenn es nach Ansicht anspruchsvoller Gartenfreunde durchaus verlockend erscheinen mag: Ein Zuviel an NĂ€hrstoffen kann sich ins Gegenteil verkehren und die Gesundheit des Rasens beeintrĂ€chtigen. Achten Sie beim DĂŒngen außerdem darauf, dass Sie bei Temperaturen ab 25 Grad Celsus auf keinen Fall DĂŒnger ausgeben. Denn die auf die Erde eintreffenden Sonnenstrahlen könnten in Kombination mit den im DĂŒnger enthaltenen Nitriten dazu fĂŒhren, dass die Halme buchstĂ€blich in der Sonne verbrennen. Wenn Sie dĂŒngen, dann am besten nur, wenn bevor Sie neue Rasensamen nachgeben sowie kurz vor dem ersten Frost. Damit stĂ€rken Sie die Wurzeln des Rasens und machen ihn fit fĂŒr den “Winterschlaf”.
  7. Wenn der erste Frost da ist, tun Sie gut daran, den Rasen möglichst nicht zu betreten. Auch wenn es auf den ersten Blick absonderlich erscheinen mag, so ist diese Vorsicht sehr wohl gerechtfertigt. Durch den Frost gefriert das in den Grashalmen enthaltene Wasser. Die Halme werden brĂŒchig und verlieren damit sogleich an ElastizitĂ€t. WĂŒrde man den Rasen bei frostigen Temperaturen also betreten, könnten die empfindlichen Halme besonders leicht abbrechen.
  8. Bisher war man der Ansicht, dass es kurz vor der Winterruhe nicht schadet, das von den BĂ€umen auf den Rasen gefallene Laub einfach liegen zu lassen. Denn dadurch profitiert der Boden bzw. die RasenflĂ€che von einer zusĂ€tzlichen wĂ€rmenden Schicht. So weit, so schlecht. Vielmehr ist darauf zu achten, dass das Laub unbedingt vor dem ersten Schneefall mit dem Rechen beseitigt werden sollte. Schließlich befinden sich auf vielen BlĂ€ttern Bakterien und mitunter gar Viren, die im schlimmsten Fall einen Schimmelbefall herbeifĂŒhren könnten. Das Todesurteil fĂŒr den vielleicht noch jungen Rasen.
  9. Vermeiden Sie vor dem RasenmĂ€hen, den Rasen zu bespielen oder zu betreten. Nur die nötigsten Schritte sollte man vor dem MĂ€hen tun, um dadurch zu verhindern, dass die Halme umknicken und somit ein gleichmĂ€ĂŸiges Beschneiden durch die SchnittflĂ€chen am RasenmĂ€her verhindert wird.
  10. Etwa 15 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter genĂŒgen in der Woche vollkommen, um fĂŒr eine adĂ€quate BewĂ€sserung zu sorgen. Achten Sie darauf, die BewĂ€sserung des Rasens möglichst regelmĂ€ĂŸig vorzunehmen.

Eindrücke aus unserem Rasensamen - Test

NĂŒtzliches Zubehör

  • Laubsammelkörbe

GrundsĂ€tzlich ist es ratsam, die RasenflĂ€che von Zeit zu Zeit von LaubblĂ€ttern, Steinen oder sonstigen RĂŒckstĂ€nden zu befreien. Dadurch können die Halme leichter “atmen” und demgemĂ€ĂŸ auch freier wachsen. Alles in allem sind Laubsammelkörbe, die an einer bestimmten Ecke in der NĂ€he des Rasens positioniert werden, durchaus von Vorteil, um darin AbfĂ€lle dieser Art zu sammeln.

  • Rechen

Ein Rechen erweist sich stets als hilfreiches Zubehörteil, um den Rasen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden von Laub, Steinchen und Co. zu befreien. Insofern bietet es sich an, einen Rechen stets griffbereit in der Garage oder im Keller zu haben.

  • HandschneidegerĂ€t

Wenn Sie einen Rasen möglichst dekorativ und gleichmĂ€ĂŸig gestalten wollen, reicht der Einsatz eines RasenmĂ€hers keineswegs aus. Vielmehr lohnt es sich, auf ein speziell konzeptioniertes HandschneidegerĂ€t zurĂŒckzugreifen, um damit bei Bedarf vereinzelte Grashalme zu entfernen. Dadurch erzielen Sie ein gleichmĂ€ĂŸiges Gesamtbild und erhalten mit der Zeit einen moos- und unkrautfreien Rasen, der sich buchstĂ€blich sehen lassen kann.

Alternativen zu Rasensamen

  • Die WildkrĂ€uterwiese

Getreu dem Motto: “ZurĂŒck zu den Wurzeln“, gehen viele Gartenbesitzer gerne dazu ĂŒber, statt eines Rasens
einer wild wachsenden Blumenwiese
den Vorzug zu geben und damit den heimischen Garten zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Sicherlich wirkt so eine Wildwiese, die man so gut wie nie mehr pflegen bzw. nur ab und an mal durch Beschneiden “bĂ€ndigen” muss, nicht wirklich fachmĂ€nnisch.

Auch dem hohen Anspruch, den viele Verbraucher an einen Englischen Rasen stellen, wird eine solche Wiese in keiner Weise gerecht, jedoch ist sie ein echtes Plus fĂŒr Naturfreunde, die Wert legen auf den regelmĂ€ĂŸigen Besuch von Bienen, Schmetterlingen und anderem Getier im heimischen Garten.

  • Steinplatten oder Asphalt im Garten

Eine nicht genutzte FlĂ€che muss nicht immer zum Rasen umfunktioniert werden, sondern ganz nach Geschmack kann es Sinn machen, Wege aus dekorativen Steinplatten zu legen oder ganze FlĂ€chen mit Steinen auszulegen. Hier kommt es ganz auf das handwerkliche Geschick sowie auf die zur VerfĂŒgung stehende FlĂ€che im Garten an. Der KreativitĂ€t sind da so gut wie keine Grenzen gesetzt.

  • Beete statt Rasen

Wer auf einen Rasen verzichten möchte und eine stilvolle Alternative dazu sucht, der ist mit hĂŒbsch angelegten Blumen- oder GemĂŒsebeeten gut beraten. Hier lohnt es sich, im Vorfeld zu eruieren, welche Blumen und Pflanzen den persönlichen AnsprĂŒchen und Erfordernissen am besten entsprechen.

  • Eine schöne Terrasse

Statt eines Rasens bietet sich das Anlegen einer Terrasse geradezu an. Sofern die entsprechenden Materialien bereit stehen und die Motivation gegeben ist, den Außenbereich durch mĂŒhevolle Bauarbeiten zu verschönern und nachhaltig zu verĂ€ndern, ist eine Terrasse eine wunderschöne Alternative.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

  1. Garten Freunde
  2. Gartenbau und Gestaltung
  3. Rasen Ratgeber
  4. Welcher Rasen?
  5. Garten Ratgeber
  6. Rasen oder Blumenwiese
  7. Welche Rasensorte?
  8. Ratgeber Rasenpflege
  9. Rasennachsaat
  10. Wie sÀt man Rasen richtig?
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