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Pflege und Befeuchtung der keimenden Rasensamen

Rasensamen wie wir sie im Rasensamen Test verglichen haben sind Lichtkeimer und werden aus dem Grund nach der Saat nicht mit Erde abgedeckt. Wichtig ist nur, dass sie fest mit dem Boden verbunden sind. Eine Walze oder geeignete Bretter sind dafür die besten Hilfsmittel. Nach dem Säen muss die Erde gleichmäßig feucht sein. Fatal wäre es, wenn sich direkt im Anschluss ein kräftiger Regen über die Saat ergießt.

Die Samen würden weggeschwemmt und das gleichmäßige Auflaufen verhindert. Es ist daher ratsam, sich den Wetterbericht anzuschauen. Für eine dauerhafte und stetige Beregnung sorgen spezielle Rasensprenger. Sie sind so konstruiert, dass sie das Wasser in Form von Sprühnebel auf der Fläche verteilen.

Die Samen quellen auf und bilden gleichzeitig ihre Wurzeln. Eine andere Form der Bewässerung sind Schläuche für Tröpfchenbewässerung. Sie sind unterschiedlich lang und mit vielen kleinen Löchern versehen. Dadurch gelangt nur wenig Wasser an die Samen und die Gefahr des Wegschwemmens oder Faulens ist unterbunden.

Bei sehr heißem Wetter erleiden junge Pflanzen und Keimlinge einen Schock, wenn sie um die Mittagszeit oder mit kaltem Leitungswasser gegossen werden. Die Schäden durch Verbrennen der zarten Blätter sind fatal und sie ereignen sich immer dann, wenn Wassertropfen in der prallen Sonne auf sie niedergehen. Der Tipp der Experten vom Rasensamen Test ist daher: Wässern nur am frühen Morgen oder späten Abend und nach Möglichkeit mit Regenwasser.

Das hat die gleiche Temperatur wie die Außenluft und schadet den Pflanzen nicht durch einen Temperaturschock. Wer keine Regentonnen zur Verfügung hat, befüllt am Morgen große Gefäße mit Leitungswasser und stellt sie in die Sonne. Mit einer einfachen Pumpe wird das Wasser dann auf der künftigen Rasenfläche verteilt.

Bei allen Maßnahmen zur Befeuchtung gilt, dass diese regelmäßig zu erfolgen hat. Bis alle Samen keimten, vergehen etwa drei bis vier Wochen. In der Zeit darf der Boden nie austrocknen.

Sobald die Keimung abgeschlossen ist, werden die Wassergaben reduziert. Hochwertiger Rasensamen muss selbst im Hochsommer nicht bewässert werden. Das Gras ist so robust, dass es mit Hitzeperioden gut zurecht kommt.

Rasensamen Greenato Sport Sportrasen Sport- und SpielrasenDer Rasen darf in der ersten Zeit, also vom Aussäen bis zum ersten Schnitt, nicht betreten werden. Kinder und Haustiere können durch einen provisorischen Zaun vom Gang auf den Rasen abgehalten werden.

Die Gefahr ist zu groß, dass die jungen Wurzeln in ihrem Wachstum behindert werden und sich an diesen Stellen Unkraut breit macht. Selbst die größte Mühe beim Vorbereiten des Bodens verhindert das Auflaufen von Unkraut nicht völlig.

Es sind die ersten grünen Boten, die sich auf der künftigen Fläche zeigen. Auch wenn es nicht einfach ist, diese stehen zu lassen.

Das Betreten des Bodens macht ihre Ausbreitung noch schlimmer. Sie müssen bis zum ersten Schnitt weiterwachsen. Es sei denn, die Wege im Rasen sind so gelegt, dass auf ihnen die gesamte Fläche zu erreichen ist. Dann besteht die Möglichkeit, das Unkraut sofort zu entfernen, ohne dass die Keimlinge Schaden nehmen.

Sobald alle Samen aufgegangen sind und die Gräser eine Höhe von etwa 10 cm erreichten, wird gemäht. Das darf nie an heißen Tagen oder gar in der Mittagshitze erfolgen. Ist die Witterung dauerhaft trocken, muss spätabends oder frühmorgens geschnitten werden. Die Halme dürfen aber auch nicht nass oder auch nur feucht sein. Nur trockene Halme lassen sich gleichmäßig mähen. Im Idealfall ist genau am Tag der ersten Maat der Himmel bedeckt. Das Messer des Mähers muss scharf und glatt geschliffen sein. Sonst würden die jungen Halme ausfransen und es bestünde die Gefahr, dass diverse Krankheitserreger eindringen.

Der Rasenmäher sollte auf eine Schnittlänge von etwa 5 cm eingestellt werden. Dabei ist wichtig, dass der Schnitt nicht auf der neuen Anlage liegen bleibt. Das Mitführen eines Fangkorbs ist optimal. Möglich wäre ebenfalls, dass mit einer speziellen Rasenharke alle Pflanzenreste entfernt werden.

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Nach dem ersten Schnitt steht eine weitere Düngung an. Der Handel bietet ein großes Sortiment guter Geräte, die den Nährstoffgehalt des Bodens anzeigen. Sie sind so gearbeitet, dass Laien damit bestens zurechtkommen. Eine andere Möglichkeit ergibt sich, indem Bodenproben an passende Institute geschickt werden. Dort erfolgt die Auswertung ganz genau und für jeden Nährstoff gibt es präzise Angaben. Wer sich auf Althergebrachtes verlassen möchte, beobachtet, welche Zeigerpflanzen in seinem Garten wachsen. Das sind Gewächse, die sowohl Nährstoffüberschuss als auch -mangel anzeigen.

Brennnesseln zum Beispiel wachsen dort, wo zu viel Stickstoff vorhanden ist. In dem Fall schadet eine zusätzliche Gabe dieses Nährstoffs den Pflanzen, indem sie vergeilen. Das heißt, dass sie schnell sehr hoch wachsen, aber keine Substanz haben. Sie werden instabil und anfällig für den Befall von Krankheiten und Schädlingen. Auch Löwenzahn ist ein Indikator für stickstoffreiche Böden.

Er weist zudem darauf hin, dass der Boden stark verdichtet ist. Dagegen hilft das Ausbringen von Sand, wodurch die Erde dauerhaft gelockert wird. Das Auftreten von Gänseblümchen zeigt, dass dem Boden wichtige Nährstoffe fehlen. Hier ist eine Düngergabe erforderlich. Falls gleichzeitig Brennnesseln und Löwenzahn vorhanden sind, darf kein Stickstoff enthalten sein. Roter beziehungsweise Sauerklee zeigt den geringen Kalkgehalt des Bodens an. Es ist also gut, wenn beim Auftreten dieser Zeigerpflanze Kalkgaben verteilt werden. Aber nicht zu viel, da die jungen Rasenpflanzen sonst verbrennen. Ideal wäre, wenn die Düngung kurz vor oder während eines Regenschauers erfolgte.

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