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Zurück zur Rasensamen-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Wie lagere ich Rasensamen im Winter und im Sommer?

Das Saatgutverkehrsgesetz regelt sämtliche Kriterien, die von Verkäufern von Saatgut aller Art zu beachten sind. Das zertifizierte Saatgut wird in sogenannten Sortenlisten katalogisiert und muss vor dem Verkauf durch die Mitarbeiter des zuständigen Amtes zertifiziert werden.

Anbieter von Rasensamen sind verpflichtet, dass sie sowohl den Sortennamen als auch die Keimfähigkeit wahrheitsgemäß auf der Verpackung vermerken. Dabei kann diese je nach Grasart voneinander abweichen, wie der Rasensamen Vergleich zeigt.

Es gibt nur wenige Samen, die ihre Keimfähigkeit selbst nach Jahren noch behalten. Neben weiteren Parametern spielt auch die Lagerung eine Rolle. Es ist zwischen der Lagerung im Sommer und im Winter zu unterscheiden.

Grundsätzlich müssen Rasensamen aus dem Rasensamen Test stets in trockenem Umfeld aufbewahrt werden. Hohe Luftfeuchtigkeit ließe die Samen keimen und sie wären für die Aussaat nutzlos. Wer den Vorrat seiner Rasensamen innerhalb von vier Jahren verbraucht, kann sich sicher sein, dass sie ihre Keimfähigkeit nur geringfügig verloren haben. Samen haben die natürlichen Eigenschaften nur dann zu keimen, wenn sie ideale Bedingungen vorfinden.

Im Hochgebirge wachsen Gräser, deren Keimlinge sich an den Ähren der Mutterpflanzen befinden. Erst nach Erreichen einer überlebensfähigen Größe gleiten sie kargen Boden. Nur auf diese Weise können die Gräser während der kurzen Vegetationsperiode überleben und die Art erhalten. In der Natur keimen nicht alle Samen gleichzeitig. Einige von ihnen bleiben in Ruhestellung. So ist gewährleistet, dass bei Naturkatastrophen oder ungewöhnlichen Klimaveränderungen zwar alle Pflanzen vernichtet werden, aber die Nachkommen für den Fortbestand der Art sorgen.

Rasensamen dürfen keinen hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Besonders in den Sommermonaten ist also wichtig, dass sie in einem kühlen Raum untergebracht sind. Die Gartenhütte aus Holz ist nicht geeignet. In ihr staut sich die Hitze und bei Regen sinkt die Temperatur rapide ab. Ideal ist ein Keller, oder falls der nicht vorhanden ist, die Garage. Das muss aber eine gemauerte Garage sein, die mit einem massiven Dach ausgestattet wurde.

Große Temperaturschwankungen führen beim Lagern in Plastikbehältern zur Kondenswasserbildung. Daraus entsteht innerhalb weniger Tage Fäulnis, die alle Samen befällt und sie wertlos macht. Dem Risiko wird vorgebeugt, indem Behälter aus Karton oder Stoff zur Lagerung bereit stehen.

Die Räume müssen vor Vögeln und Mäusen geschützt werden. Das ist vor allen Dingen bei offener Lagerung wichtig. Zu den Schädlingen gehören auch Mehlmotten und andere Insekten, die sich von den Samen ernähren.

Papier- und Plastiktüten stellen für Mäuse und andere Nager kein Hindernis dar. Sie haben diese schnell geöffnet und bereiten auf diese Weise den Weg für Schadinsekten. Hilfreich sind dichte Gefäße oder Schränke aus Metall oder Holz. Der Dachboden ist nur dann für die Lagerung im Sommer geeignet, wenn er gut isoliert ist. Sonst sind auch dort die Temperaturschwankungen zu groß.

Da Rasensamen durch den Einfluss von Frost nichts von seiner Keimfähigkeit verliert, bietet sich während der Wintermonate die Lagerung im Geräteschuppen oder Gartenhaus an. Aber nicht auf der Erde oder einem Regal. Die Nager wären sofort da und würden sich daran laben.

Eine Papiertüte, die in die Mitte des Raumes gehängt wird, ist besser geeignet. Um die Sicherheit der Samen noch zu erhöhen, wird zusätzlich ein Stoffbeutel um die Tüte geschlungen. Wer noch Einmachgläser oder gespülte Schraubgläser hat, kann dort die Rasensamen unterbringen und in einen dunklen und kühlen Raum stellen.

Mülltonnenbox von Keter Store it Out Midi, Schwarz, 845LGegen die Bildung von Feuchtigkeit dienen kleine Tüten, die mit Trocknungsmitteln befüllt sind. Kellerräume, in die Frost dringt, sind für das Lagern loser Samen nicht geeignet.

Die Temperaturschwankungen sind zu groß. Abhilfe schaffen dichte Gefäße mit Luftzufuhr. Beim Lagern von Rasensamen im Winter muss ebenfalls beachtet werden, dass er nicht neben Heizung oder Ofen aufbewahrt wird.

Er würde seine Keimfähigkeit verlieren, da er austrocknet und taub wird. Taube Samen sind daran zu erkennen, dass sie leichter als die anderen sind und sich trocken und leer anfühlen.

Einige Händler bieten spezielle Säkästen an. Vor einigen Jahren gab es diese ausschließlich für Landwirte und nur in großen Ausführungen. Mittlerweile wurden kleinere und damit auch für Hobbygärtner brauchbare Artikel entwickelt. Sie sind zum Lagern von Rasensamen gut geeignet. Sie schützen vor Feuchtigkeit und hohen Temperaturschwankungen. Gleichzeitig bieten sie dem Saatgut eine kontinuierliche Luftzirkulation. Die ist wichtig, damit die Samen nicht faulen oder frühzeitig anfangen zu keimen.

Die Boxen wurden aus Metall gefertigt. Nager und Insekten haben keine Chance an die wertvollen Rasensamen heranzukommen.

Mülltonnenbox von Keter Store it Out Midi, Schwarz, 845L Garten

Wurden Rasensamen über mehrere Monate gelagert, empfiehlt es sich, sie auf ihre Keimfähigkeit zu prüfen. Diese zeigt, ob die Saat noch in der Lage ist, einen Keimling hervorzubringen. Zu dem Zweck werden einige Samen auf eine feuchte Unterlage gestreut. Das kann ein Abschnitt der Küchenrolle oder ein Papiertaschentuch sein. Die Unterlage muss durchgehend feucht gehalten werden. Auch eine gleichmäßige Temperatur ist Voraussetzung für den Test. Die Samen sollten innerhalb der vom Hersteller angegebenen Zeit keimen. Ist das bei mindestens der Hälfte des Saatguts der Fall, besteht gute Keimfähigkeit und die Samen haben die Lagerung bestens überstanden.

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