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Zurück zur Rasensamen-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Welche Jahreszeit eignet sich für das Säen der Rasensamen?

Wie bei allen gärtnerischen Tätigkeiten gilt auch beim Säen von Rasensamen (z.B. aus dem Rasensamen Test), dass ein genaues Datum nicht festgelegt werden kann. Die Natur lässt sich nicht auf Monate oder Tage reduzieren. Ein lang dauernder Winter, mit tiefen Temperaturen bis in den Mai, bringt sämtliche Vorgaben durcheinander.

Während wiederum ein warmer März mit dauerhaften Temperaturen um 20 Grad andere Voraussetzungen zum Säen der Rasensamen schafft. Da die Samen frostfest sind, können sie theoretisch ganzjährig ausgebracht werden. Das ist natürlich utopisch, da auf festgefrorenem Boden keine Saat aufgeht.

Eis und Schnee bieten ebenfalls keine Grundlage für die Einsaat. Bei frostfreiem Boden und warmen Temperaturen ist die Aktion jedoch möglich. Gute Bedingungen herrschen im April und Mai vor. Sobald die Witterung konstant bleibt und nicht mehr mit starkem Nachtfrost zu rechnen ist, kann die Aussaat erfolgen. Kündet der Wetterbericht in dem Zeitraum allerdings Dauerregen und tiefe Temperaturen am Tag und in der Nacht an, lohnt sich das Warten auf bessere Bedingungen.

Der Nachteil des Einsäens im Frühjahr sind Hitzeperioden und Starkregen. Beide Wetterlagen schaden den Keimlingen. Dass der Frühling die wuchsfreudigste Jahreszeit der Pflanzen darstellt, darf nicht vergessen werden. Das ist ein wichtiger Punkt, der für die Aussaat im April oder Mai spricht.

In Deutschland kommt es nur selten vor, dass Temperaturen dauerhaft die 30 Grad Grenze überschreiten. Aus dem Grund ist es möglich, dass Rasensamen aus dem Rasensamen Vergleich auch im Juli oder August ausgesät werden.

Eine gut dosierte Wassergabe lässt auch kurze Trockenperioden zu und der Rasen kann trotzdem keimen. Das zeitige Frühjahr wird von vielen Hobbygärtnern bevorzugt, da sie dann im Sommer ihren neuen Rasen genießen können. Wer unabhängig von der Fertigstellung seines Hauses oder anderer Gegebenheiten seine Anlage planen kann, wird alleine schon aus dem Grund die Aussaat ins frühe Jahr legen. Die Wurzeln werden bis zum Winter eine dichte Narbe bilden und weder Schnee noch anhaltende Regenfälle fügen Schaden zu.

Experten sind der Ansicht, dass von Ende August bis Mitte Oktober der beste Zeitpunkt für das Aussäen des Rasensamens liegt. Der Boden ist warm und das ist Grundlage für schnelles Auflaufen. Nach dem ersten Schnitt erfolgt dann aber kein zweiter.

Grass

Die Gräser müssen sich von dem Eingriff erholen und regenerieren nur dann, wenn sie in Ruhe wachsen können. Sie dürfen allerdings nicht zu lang sein, wenn sie in die Winterruhe verabschiedet werden. Hier ist gutes Augenmaß gefordert. Zu kurze Halme bieten die Grundlage zum Wachstum von Moos, während zu lange Halme bei Feuchtigkeit und Schnee umknicken und den Nährboden für Fäulnis bilden.

Ein weiterer Pluspunkt für das Aussäen im Herbst sind die feuchten Nächte. Sie garantieren, dass die Keimlinge auch ohne das Zutun der Gärtner gleichmäßig feucht gehalten werden. Früher Nachtfrost ist nur in Höhenlagen zu erwarten und dieser schadet den Keimlingen nicht.

Rasensamen GF Sport Grass 20 kgDie neuen Pflanzen haben die Möglichkeit, dass sie sich im Winter regenerieren, bevor sie dann im Frühjahr kräftig wachsen. Ein weiterer Vorteil für Saat im Herbst ist, dass der Garten nur noch selten von Kindern und Haustieren besucht wird. Ein Schutz durch Zäune oder Verbote fällt zu der Zeit weg. Die Keimlinge werden sich ohne Störung durch Trittspuren entwickeln.

Bei der Suche nach dem idealen Zeitpunkt zur Rasensaat ist auch die Lage des Grundstücks zu berücksichtigen.

Mildes Klima begünstigt die Keimung und hier haben Gärtner wesentlich mehr Möglichkeiten, den Samen in die Erde zu bringen. In rauen Lagen, wie beispielsweise in Eifel oder Westerwald, bleibt es oft bis weit in den Frühling frostig. Die Samen keimen zwar schon bei einer Lufttemperatur von 8 Grad. Ideal sind aber Werte zwischen 15 und 25 Grad.

Zu beachten ist dabei nicht nur die Außen-, sondern viel mehr die Bodentemperatur. Es genügt nicht, wenn am ersten warmen Tag die Aussaat beginnt. Die Erde muss sich erst einige Tage erwärmen. Nur dann wird der Rasen gleichmäßig auflaufen.

Der optimale Wert liegt bei einer Bodentemperatur von 10 Grad. Wer sich unsicher ist, wie hoch die Temperatur im Boden ist, hat zum Feststellen zwei Möglichkeiten. Eine davon bietet der Kauf eines speziellen Thermometers, welches im Fachhandel verkauft wird.

Auch das Bratenthermometer aus der Küche kann eingesetzt werden. Wichtig ist, dass die Sonde in den Boden eingeführt werden kann. Einfaches Auflegen eines Messgeräts auf den Boden reicht nicht. Im Netz gibt es Seiten, die sich auf das Messen der Bodentemperatur spezialisierten. Hier finden Gärtner, die eine Neuanlage des Rasens planen, Richtwerte der aktuell herrschenden Bodentemperaturen.

Das Arbeiten im Garten machen immer mehr Menschen vom Mondkalender abhängig. Nach ihm können sie den besten Zeitpunkt zum Ausbringen des Rasensamens finden. Es werden für jeden Monat eines Jahres die jeweils günstigsten Tage aufgeführt. Auch Daten, bei denen von der Tätigkeit abgeraten wird, finden sich hier. Es steht uns nicht dazu, die Vorgehensweise zu bewerten. Wer daran glaubt und bereits gute Erfahrungen sammelte, wird sich auf die Kraft des Mondes verlassen. Dass dieser Einfluss auf den Rhythmus der Natur hat, ist von Wissenschaftlern belegt.

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