
Düngestäbchen sind in verschiedenen Kategorien unterteilt und meist zu mehreren in einer Packung verpackt. Die enthaltenen Nährstoffe werden von Wasser aufgelöst und zur Pflanzenwurzel transportiert. Von dort aus nimmt sich die Pflanze, was sie benötigt.
Düngestäbchen benötigen stets ein wässriges Milieu, damit sich ihre Wirkung entfalten kann. Die Düngesticks dürfen aber nur ihrem Zweck nach verwendet werden, dieser richtet sich nach der Art der Pflanze.
Mit dem ausreichenden Vorhandensein von Wasser, egal ob aus der Leitung, der Gießkanne oder der Umgebung, beginnt die Auflösung der Düngestäbchen. Je nach Art benötigt auch der Zerfallsprozess der Verpackung Wasser, um in Gang zu kommen. Düngestäbchen werden vorbeugend eingesetzt oder gegen einen akuten Nährstoffmangel von Pflanzen verwendet.

Dabei ist eine Nähe zu den Wurzeln der Pflanze sinnvoll. Pro Pflanze werden nicht mehr als 2 Stäbchen benötigt. Lediglich bei der Fruchtbildung kann je nach Pflanze in weiteres Düngestäbchen in die Erde gesteckt werden.
Die Düngestäbchen sollten im Abstand von ca. 15 cm in die Erde eingebracht werden. Danach wie gewohnt gießen, die Feuchtigkeit zieht in die Düngestäbchen ein und sie lösen sich von alleine mit der Zeit auf.

Sie bestehen aus mineralischem Dünger in fester Form, praktisch zu kleinen Stäbchen gepresst.
Organische Düngestäbchen enthalten Naturmaterialien als Düngemittel und geben die Nährstoffe nur sehr langsam an die Umgebung ab. Bei organischen Düngestäbchen wird die Verpackung durch das Gieß- oder Umgebungswasser aufgeweicht und von Mikroorganismus verwertet.
Der Test von Düngestäbchen kann nur auf Basis der Zusammensetzung erfolgen. Sind die vom Hersteller angegebenen Nährstoffe auch wirklich enthalten und wenn ja, in welcher Dosierung. Leider gibt es derzeit keinen Test, der sich mit dem Thema Düngestäbchen befasst. Übergreifend konnten wir lediglich einen Test zu Blumendünger allgemein finden.

Je nach Pflanze muss auch die Zusammensetzung des Nährstoffmixes in den Düngestäbchen passen.
Kräuter sind beispielsweise Schwachzehrer und benötigen grundsätzlich eher wenig Nährstoffe. Tomaten dagegen gehören zu den Starkzehrer und freuen sich über intensive Nährstoffgaben.
Bei jungen Pflanzen sollten Sie generell auf Düngestäbchen verzichten, da es schnell zu einer Überversorgung der frischen Gewächse kommen kann.
Vor allem im Internet locken Hersteller mit Kombiangeboten, lukrativen Großpackungen und tollen Rabatten das ganze Jahr über. Zur Kaufentscheidung können Verbraucher trotz fehlendem Test für Düngestäbchen die bekannten Plattformen nutzen und die dortigen Rezensionen als Hilfe zur Hand nehmen.
Da die Kosten für Düngestäbchen recht niedrig sind, lohnt es sich einen eigenen Test bei den heimischen Pflanzen auf Balkon oder Terrasse durchzuführen.
Vor allem bei sogenannten Combistäbchen, also Dünger plus Zusatzfunktion, sind auffallend viele Kunden unzufrieden mit der Wirkung. Offenbar haben Hersteller die Zusammensetzung der Produkte geändert, denn obwohl schon seit vielen Jahren im Einsatz, zeigen sich die Combistäbchen in Punkte Schädlinge häufig als wirkungslos. Leider konnten wir diese Angaben nicht validieren.

Da uns die Angaben aus einem Test fehlten, war die Gegenüberstellung der Ergebnisse schwierig. Auffallend waren aber die überaus positiven und zahlreichen Rückmeldungen mit 4 oder 5 Sternen bei allen Düngestäbchen. Das lässt erahnen, dass die Qualität von Düngestäbchen gleichmäßig hoch ist und ihre Wirkung die Verbraucher zufrieden stellt.
Auch wenn es keinen Testsieger oder Produkt mit Bestnote gibt, sehen wir anhand der Kundenrezensionen keinen erheblichen Unterschied zwischen einzelnen Marken oder Herstellern.
Düngestäbchen sollten jeweils nur in der Blühphase der Pflanzen verwendet werden. Über die Winterruhe brauchen die Blühpflanzen weniger oder überhaupt keinen Dünger. Bei immergrünen Pflanzen kann man davon ausgehen, dass im Frühjahr und Herbst eine Düngergabe vollkommen ausreicht.
Die Angaben zur Haltbarkeit der Düngestäbchen entnehmen Sie den Angaben der Hersteller auf den Verpackungen.
Bezüglich der Inhaltsstoffe gibt es keinen Unterschied. Lediglich die Darreichungsform ist unterschiedlich.
Wenn Sie auf einen Wiederstand in der Erde stoßen, haben Sie in der Regel die Wurzeln der Pflanze erreicht. In der Regel gucken Düngestäbchen rund 1/3 ihrer Länge oben aus der Erde heraus.
Ja, in der Regel lösen sich Düngestäbchen mit der regelmäßigen Wassergabe innerhalb von ca. 3 Monaten komplett auf.