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Wassersprudler im Test auf ExpertenTesten
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Wassersprudler Test - damit sparen Sie sich das KĂ€stenschleppen - Vergleich der besten Wassersprudler 2019

Dank dem Wassersprudler gehört schweres Schleppen von Wasserkisten der Vergangenheit an.Um Wertungen zu Reinigung, GefĂ€ĂŸen, Zylinder und weitere Details fĂŒr unsere Bestenliste preisgeben zu können, hat unser Team verschiedene Tests und Vergleiche im Internet untersucht.

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Letzte Aktualisierung am:

Was ist ein Wassersprudler?

Der Wassersprudler gehört zu den vielen elektrischen GerÀten, die den Lebensalltag des modernen Menschen erleichtern und bereichern sollen. Vor allem das »Bereichern« ist in seinem Fall wörtlich zu nehmen, denn genau das ist es, was er tut: Der Wassersprudler bereichert Wasser um KohlensÀure und bringt es damit zum Sprudeln.

Damit bereichert der Wassersprudler nicht nur das schale Leitungswasser, sondern auch den menschlichen Gaumen: Frisch zubereitetes Sprudel im Glas ist doch gleich eine ganz andere Sache – schließlich prickelt es schön auf der Zunge und wirkt außerdemanregend. So macht der Wassersprudler aus dem Gewöhnlichen das Besondere!

Wie funktioniert ein Wassersprudler?

Trotz seiner großen Verbreitung gehört Wasser nicht unbedingt zu den beliebtesten GetrĂ€nken – vor allem Kinder mögen den Geschmack von unbehandeltem Wasser nicht, empfinden ihn als langweilig und abgestanden. Sie mögen lieber sĂŒĂŸe Limonade, aber nicht nur wegen des beigefĂŒgten Aromas, sondern hĂ€ufig gerade wegen des angenehm-lebendigen Prickelns.

Wassersprudler – Neue Marken und Trends

KohlensĂ€urehaltige GetrĂ€nke gibt heutzutage es in vielen Varianten. Mit einem Wassersprudler können Sie Ihre eigenen kohlensĂ€urehaltigen GetrĂ€nke herstellen. Die meisten Sodahersteller können das GetrĂ€nk mit unterschiedlich viel KohlensĂ€ure versetzen. Auf dem derzeitigen Markt gibt es eine große Auswahl an guten GerĂ€ten. Es kann bei so vielen Optionen schwierig sein, den richtigen Wassersprudler fĂŒr Ihre KĂŒche zu finden. Wir werden Ihnen im Folgenden die beliebtesten Marken und neusten Trends vorstellen, damit Sie das richtige und passende GerĂ€t finden können.

SodaStream Source Home Soda Maker Starter-Kit

SodaStream ist bekannt fĂŒr seine Wassersprudler. Die Firma hat den Markt mit seinen Produkten revolutioniert und gehört seitdem zu den fĂŒhrenden Marken. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auf Platz Eins – als bester Soda-Hersteller des Jahres 218 – ein GerĂ€t von Sodastream landet. Dieses Modell verfĂŒgt ĂŒber einen großen Starterzylinder fĂŒr CO2, der bis zu sechs Liter Wasser mit KohlensĂ€ure versetzt – die Menge ist temperaturabhĂ€ngig. Dieser Starterzylinder kann durch einen grĂ¶ĂŸeren Zylinder ersetzt werden, der bis zu 60 Liter kohlensĂ€urehaltiges Wasser erzeugen kann. Die verschiedenen Einstellungen ermöglichen es Ihnen, die Menge der KohlensĂ€ure zu regulieren. So sind Sie in der Lage, das Wasser nach Ihren Vorlieben zubereiten zu können. Die CO2-Flaschen können jederzeit ausgetauscht werden und sind in vielen EinzelhandelsgeschĂ€ften und im Internet erhĂ€ltlich.

Funktionen:
Sie können zwischen drei verschiedenen Stufen (Neuheit) wÀhlen. Die proprietÀre Schnappverschlussflasche rastet in die Maschine ein und aus, um eine sichere KohlensÀurezufuhr gewÀhrleisten zu können. Die Flasche hat einen speziellen Flaschenverschluss, um auch kohlensÀurehaltige GetrÀnke zu lagern. Zu dem GerÀt können Sie noch Geschmacksaromen kaufen. So können Sie sogar Ihre eigenen Limonaden und andere ErfrischungsgetrÀnke kreieren.

iSoda DrinkMate Mini-Soda-Hersteller

Dieser Soda-Hersteller ist klein und preiswert und kann leicht mitgenommen werden. Er ist so konzipiert, dass er kleinere Blasen erzeugt, die lÀnger halten. Mit dem Sodahersteller wird eine Ein-Liter Flasche und sechs LadegerÀte geliefert. Die Flasche wird sicher an der KohlensÀureeinheit befestigt und kann mit jeder iSODA-Maschine verwendet werden.
Hierbei werden CO2-Kartuschen zum Einmalgebrauch (8 Gramm) verwendet, die recycelbar sind. Es gibt viele Marken- und Generikapatronen auf dem Markt, die mit diesem Sodahersteller verwendet werden können. Einziger Negativpunkt ist, dass es keine Einstellungen fĂŒr die genaue KohlensĂ€uremenge gibt. Sie tĂ€tigen die Zufuhr von KohlensĂ€ure manuell. Sie bestimmen also selbst, wie viel KohlensĂ€ure Ihr Wasser haben soll. Dieses GerĂ€t ĂŒberzeugt durch seine Kompaktheit und das gute Preis- und LeistungsverhĂ€ltnis.

Sodastream Crystal Starter Kit

Das Crystal-Starter-Kit von SodaStream macht optisch was her ist funktional und effizient. Es enthĂ€lt eine wiederverwendbare Glaskaraffe (Neuheit) anstelle von Kunststoff. Die Glasflasche ist spĂŒlmaschinenfest und kann leicht gereinigt werden.
Auf den Crystal passen viele unterschiedliche CO2-Flaschen rauf (bis zu 60 Liter-Flasche)
Im Lieferumfang ist eine kleine Neun Liter-Flasche fĂŒr den Anfang enthalten.

Wasser ist wohlschmeckend – mit einem kleinen Trick

Glasflasche mit Wasser von SodaStreamDas Problem ist klar umrissen: Wasser ist gesund, schmeckt aber nicht jedem. Dasb Zauberwort zur Lösung dieses Dilemmas haben wir schon vernommen: Es lautet KohlensĂ€ure. Ein kleiner Schuss davon genĂŒgt, um den Geschmack des Wassers deutlich aufzuwerten. Aber warum ist das so?

Was die KohlensÀure mit dem Wasser anstellt

Mit Zauberei hat das alles nichts zu tun, sondern nur mit Erkenntnissen der Naturwissenschaft. Die besagen nĂ€mlich das Folgende: KohlensĂ€ure (chemisches KĂŒrzel H2CO3) sorgt fĂŒr ein intensiveres Geschmacksempfinden, indem sie kurzfristig die Durchblutung der sensiblen Mundschleimhaut verbessert. (Derselbe Effekt stellt sich ĂŒbrigens auch beim Verzehr einer scharf gewĂŒrzten Mahlzeit ein.)

Wie die KohlensÀure in das Leitungswasser kommt

Um das Wasser und die KohlensĂ€ure zusammenzubringen, braucht es den Wassersprudler. Der fĂŒgt einem mit Wasser gefĂŒllten BehĂ€lter (es muss sich dabei um eine besonders druckbestĂ€ndige Flasche aus Kunststoff oder Spezialglas handeln) aus einer Art Druckluft-Patrone KohlensĂ€ure bei.

Wie bei allen GerĂ€ten, die mit einer Gaskartusche ausgestattet sind, ist auf eine sachgemĂ€ĂŸe Bedienung zu achten. Hat der Wassersprudler einen festen Stand und ist das ZielbehĂ€ltnis fest in seiner Fassung verschraubt, kann nichts passieren. Auf Knopfdruck entscheidet der Nutzer, wie viel KohlensĂ€ure er im GetrĂ€nk haben möchte – auch hier sind die GeschmĂ€cker verschieden.

Kleine Schlaumeierei fĂŒr Fortgeschrittene:

Ganz richtig ist der Terminus KohlensĂ€ure nicht, denn eigentlich mĂŒsste es Kohlendioxid heißen – aber dazu spĂ€ter mehr. FĂŒr den Augenblick bleiben wir bei dem bewĂ€hrten Ausdruck KohlensĂ€ure, der sich umgangssprachlich eingebĂŒrgert hat und bei GetrĂ€nken fĂŒr Zischen und Prickeln steht.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Wassersprudler kann sich lohnen, bietet er doch eine Menge Vorteile – einmal fĂŒr kleine und große Privathaushalte und fĂŒr das Gastgewerbe sowieso. Wir drehen in diesem Abschnitt ein wenig am Scheinwerfer und werfen ein Schlaglicht auf die Vielzahl an Möglichkeiten, die sich durch die Anschaffung eines so nĂŒtzlichen GerĂ€ts ergeben.

Die Vorteile eines Wassersprudlers

  • Weniger schleppen!

GetrĂ€nkekisten, zumal gut gefĂŒllte, sind nicht gerade fĂŒr ihre leichte Handhabung bekannt, außerdem immer wieder viel zu rasch geleert und mĂŒssen im Anschluss auch noch zurĂŒckgebracht werden. Da macht der Wassersprudler ordentlich Boden gut, liefert er doch rund um die Uhr einen leckeren Durstlöscher in vertrĂ€glichen Dosen – nicht nur fĂŒr Senioren und Versorger von Großfamilien eine dankenswerte Erleichterung.

  • Mehr schmecken!

Wenn schon Wasser, dann bitte prickelnd und anregend! Um aus schalem Leitungswasser einen erfrischenden Trunk zu machen, genĂŒgt ein Wassersprudler. Der Unterschied ist deutlich zu schmecken! Dabei muss sich das Ergebnis nicht vor teurem Mineralwasser aus dem Handel verstecken und ist oft sogar noch gesĂŒnder – dem hohen Wasserstandard in Deutschland sei Dank.

  • Schwarzer Wassersprudler von AquaBarKrĂ€ftig sparen!

Mineralwasser ist teuer, Limonade noch viel mehr. Leitungswasser dagegen ist gĂŒnstig, stets verfĂŒgbar und zumindest in Deutschland auch hygienisch einwandfrei. Durch die große Ersparnis im Alltag haben sich die einmaligen Anschaffungskosten eines Wassersprudlers schnell amortisiert – vor allem KĂ€ufer von hochpreisigem Marken-Mineralwasser werden staunend feststellen, wie viel Geld sich bei gleichbleibender QualitĂ€t einsparen lĂ€sst. Übrigens: Wassersprudler funktionieren komplett ohne Strom, was auch von dieser Seite her keine spĂ€te Kostenkeule befĂŒrchten lĂ€sst. Neben den WassergebĂŒhren fĂ€llt nur der zyklische Austausch der CO2-Zylinder als ernst zu nehmender Kostenfaktor an.

  • Platz gewinnen!

GetrĂ€nkekisten sind nicht nur schwer und teuer, sie brauchen auch eine ganze Menge Platz – Platz, der fĂŒr die meisten Menschen knapp und kostbar ist. Durch den Einsatz eines Wassersprudlers lĂ€sst sich der Platzbedarf fĂŒr GetrĂ€nkevorrĂ€te auf ein Minimum reduzieren – ohne deshalb bei der Menge Abstriche machen zu mĂŒssen. Anstelle ganzer LagerrĂ€ume fĂŒr Kistenstapel, Paletten und Sixpacks genĂŒgt dem Wassersprudler in etwa der Platz einer Kaffeemaschine.

  • Umwelt schonen!

Recycling hin, Recycling her, seit Jahren ist es dasselbe, erschreckende Bild: Eine unĂŒbersehbare Flut an Plastikflaschen vermĂŒllt die Welt und vor allem ihre Ozeane. Der Einsatz eines Wassersprudlers kann einen kleinen Beitrag leisten, diese gefĂ€hrlichen Massen zu vermindern und die arg gebeutelte Umwelt zu entlasten.

Die Anwendungsbereiche eines Wassersprudlers

Weißer Wassersprudler von SodaStreamKlares Sprudel, wie frisch aus der Quelle:

Was in weiten Teilen der Erde ein Luxusgut ist, fließt hierzulande auf Wunsch jederzeit aus dem Hahn: frisches Trinkwasser in hoher QualitĂ€t. Weil aber hohe QualitĂ€t nicht gleichbedeutend ist mit gutem Geschmack, lĂ€sst sich mit dem Wassersprudler der heimische Wasserhahn in eine Mineralwasserquelle verwandeln.

Limonade aus eigener Herstellung:

Wer es lieber sĂŒĂŸ und fruchtig mag, kommt mit den im gut sortierten Handel erhĂ€ltlichen Sirupmischungen auf seine Kosten. Eine breite Auswahl von verschiedenen Geschmacksstoffen macht aus der KĂŒche im eigenen Heim einen ganzen GetrĂ€nkemarkt – zu deutlich besseren Preisen. Die Vielfalt ist dabei ergiebiger, als manch einer denken mag, sogar die allgegenwĂ€rtige Cola lĂ€sst sich mit vielen Modellen selbst herstellen.

Eine Attraktion fĂŒr die ganze Familie:

Der Wassersprudler ist nicht nur ganz im Ernst eine hervorragende Alternative zum umstĂ€ndlichen GetrĂ€nkekauf, er bringt dazu auch eine ganze Menge Spaß – vor allem fĂŒr Familien mit Kindern, die auf diese Weise das meist ungeliebte, langweilige Wasser als spannende Erfahrung schĂ€tzen lernen. Es ist einfach toll fĂŒr die Kleinen, wenn sie sich ihr »Sprudel« selbst machen dĂŒrfen – wenn dann noch mit verschiedenen Geschmacksstoffen experimentiert werden darf, sind Fernseher und Videospiele fĂŒrs Erste abgemeldet.

Mit anregendem Sprudel fÀllt die Arbeit leichter:

Der Mensch soll viel Wasser trinken, das gilt auch bei der Arbeit. Ein Wassersprudler macht nicht nur in der heimischen KĂŒche eine gute Figur, sondern erst recht auch am Arbeitsplatz. BĂŒrogemeinschaft, Schwesternzimmer, Pausenraum – ĂŒberall, wo Menschen ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg zusammenkommen, wird auch getrunken. Am besten Wasser, am einfachsten aus der Leitung, am schmackhaftesten mit KohlensĂ€ure. Ein Wassersprudler trĂ€gt bei zum WohlfĂŒhlfaktor und verbessert die Motivation der Mitarbeiter.

Welche Arten von Wassersprudlern gibt es?

Allzu viele Unterschiede gibt es nicht zwischen den im Handel erhÀltlichen Modellen, aber die wenigen grundlegenden Abweichungen stellen wir hier anhand von vier Stichwörtern vor.

  • Glaskaraffe:

Glasliebhaber schwören auf den geschmacklichen Vorteil, den KrĂŒge und Karaffen aus Glas gegenĂŒber den immer beliebter werdenden Kunststoffflaschen besitzen sollen. Gleichzeitig leidet Glas unter einer grĂ¶ĂŸeren Empfindlichkeit, es geht schneller zu Bruch, was aufgrund des hohen Drucks, der beim Vorgang des Wassersprudelns erzeugt wird, vor allem in den Anfangsjahren der Trinkwassersprudler ein großes Problem darstellte. Inzwischen gibt es aber auch druckbestĂ€ndige Flaschen aus Glas, die den Anforderungen eines Wassersprudlers genĂŒgen. Ein weiterer nicht zu unterschĂ€tzender Vorteil der Glasflaschen ist ihre SpĂŒlmaschinentauglichkeit.

  • Plastikflasche:

Plastikflaschen sind vor allem aufgrund ihrer ausgewiesenen StabilitĂ€t sehr geeignet fĂŒr Wassersprudler, sind sie doch quasi unzerbrechlich und halten nahezu jedem Druck stand. Trotz dieser VorzĂŒge sind sie nicht unumstritten: Gerade im Hinblick auf die UmweltvertrĂ€glichkeit leiden sie unter einem schlechten Image, außerdem wird immer wieder ihre potenzielle SchĂ€dlichkeit fĂŒr die Gesundheit diskutiert.

Zumindest hier kann eine gewisse Entwarnung gegeben werden: Die bei einem Wassersprudler zum Einsatz kommenden Plastikflaschen sind in der Regel deutlich stabiler als die meisten im Handel befindlichen Mehrweg- und Einwegflaschen, also auch deutlich weniger mit Weichmachern belastet. Bei sorgfĂ€ltiger Pflege und grĂŒndlicher Reinigung – dazu weiter unten mehr – besteht kaum ein Risiko.

FĂŒr die Plastikflasche spricht neben ihrer Robustheit auch das große Fassungsvermögen; beide Eigenschaften machen sie besonders fĂŒr Familien interessant.
  • Buntes Design:

Die bunten, poppig designten GerĂ€te sind vor allem fĂŒr den Hausgebrauch gedacht und erfreuen nicht nur Kinder mit knalligen Farben und auffĂ€lligen Bedienelementen. HĂ€ufig sind sie auch besonders einfach in der Handhabung und damit sehr familienfreundlich. Aber auch in einer Arztpraxis oder einer ansonst eher tristen Umgebung können sie zur Aufhellung beitragen.

  • Formelles Design:

Schlicht und elegant kommen jene Modelle daher, die sich besonders fĂŒr den Einsatz in BĂŒros und Ă€hnlich gediegenen Umgebungen eignen. Wassersprudler, die in einem formellen Design gehalten sind, wirken sehr seriös und fĂŒgen sich nahtlos in ein eher geschĂ€ftlich-technisches Ambiente ein.

News zum MarktfĂŒhrer SodaStream

Wassersprudler TestSodaStream ist in Deutschland MarktfĂŒhrer und fast 90 Prozent aller Wassersprudler-Besitzer sollen einen SodaStream haben. Der Name hat es bereits geschafft, als Synonym fĂŒr alle Wassersprudler verwendet zu werden. Zu den meist verkaufen Wassersprudlern auf Amazon gehören der SodaStream Crystal 2.0, SodaStream Easy und SodaStream Power.

dm nimmt SodaStream aus dem Sortiment

Die Drogeriemarktkette dm hat SodaStream und seine Kartuschen jetzt allerdings aus dem Sortiment genommen. Wie der Merkur berichtet, sei es dabei um die Preispolitik gegangen, bei der man sich nicht einigen konnte. Stattdessen will dm jetzt vornehmlich die Wassersprudler Soda-Trend und deren (gĂŒnstigere) Kartuschen verkaufen.

Wie die SĂŒddeutsche Zeitung berichtet, haben auch Edeka und Aldi bereits Konkurrenzprodukte auf dem Markt. Bei Aldi SĂŒd heißen die Wassersprudler Sodastar und bei Edeka gibt es bereits Kartuschen der Eigenmarke Gut & GĂŒnstig.

Schlechtes Image von Soda-Stream

SodaStream wurde von einem israelischen Siedler gegrĂŒndet und die Produktion stand auch bis zum Umzug 2015 in einer israelischen Siedlung (das heißt, ein Produkt „made in Israel“ wurde auf dem Boden produziert, der Völkerrechtlich als palĂ€stinensisches Autonomiegebiet gilt). Laut dem Unternehmen sei der Umzug in das israelische Negev-Gebiet nicht vom Boykott gegen die Marke beeinflusst gewesen, doch in den meisten Medien wurde dies anders gesehen. Der Boykott-Aufruf  gegen Soda-Stream wurde in den Medien nĂ€mlich sehr weit Publik gemacht, als Hollywood Schauspielerin Scarlett Johansson, die fĂŒr SodaStream Werbung machte – soweit in die Kritik geriet, dass sie sogar bei Oxfam nicht mehr als UnterstĂŒtzerin bleiben konnte.

SodaStream von PepsiCo aufgekauft

Seit 2018 gehört SodaStream zum amerikanischen GetrÀnke-Riesen PepsiCo (Hersteller von Pepsi Cola und allen dazugehörigen Marken).

Der Vergleich-Testsieger im Video

So haben wir die Wassersprudler getestet

Silberner Wassersprudler von SodaStreamTransparenz ist Trumpf im Testvergleich, darum verraten wir an dieser Stelle, wie die Kriterien lauten, die unseren Bewertungen zugrunde liegen und denen sich jedes Modell aus unserem Wassersprudler Test stellen muss.

Preis:

Immer ein wichtiger Faktor: Der Preis. Dabei geht es uns nicht einfach darum, dass der Preis möglichst niedrig ausfĂ€llt; uns interessiert vielmehr die Frage, ob er dem Gebotenen angemessen ist. Ein an sich sehr gutes Modell, dass fĂŒr seine Leistung einen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Preis abruft, wird trotz aller VorzĂŒge mit einer Punktminderung abgestraft. Umgekehrt hilft aber einem schwachen Produkt auch ein sehr gĂŒnstiger Preis nur bedingt.

GetrÀnkearten:

Wasser sprudeln können sie alle, aber wie sieht es mit schmackhaften Alternativen aus? Mit welchen GetrĂ€nketypen kann ein Modell neben Sprudelwasser noch aufwarten? Die bisweilen ĂŒberraschend breite Palette reicht von der allseits beliebten Cola ĂŒber Energydrinks und Fruchtschorlen bis hin zumisotonischen Erfrischungstrunk – teilweise sogar als kalorienarme und figurfreundliche Light-Varianten.

Lieferumfang:

Was steckt alles im Lieferkarton? Die Unterschiede fallen teils recht betrĂ€chtlich aus: Manche Modelle beinhalten ein zweites WasserbehĂ€ltnis oder einen zusĂ€tzlichen CO2-Zylinder, andere kommen nur mit einer Minimalausstattung daher und sind erst einsatzfĂ€hig, wenn eine Druckluftkartusche oder ein WasserbehĂ€lter separat hinzugekauft wurde. Ist ein Wassersprudler hingegen gut genug ausgestattet, um gleich nach dem Auspacken und Aufstellen loszulegen, gibt das natĂŒrlich Pluspunkte.

Verarbeitung und Material:

Ein klapperndes GerĂ€t weckt kaum Vertrauen, deshalb prĂŒfen wir genau, ob ein Wassersprudler hochwertig verarbeitet wurde und ĂŒber einen festen Stand verfĂŒgt. Auch unter dem Aspekt der Sicherheit ist das von Bedeutung. Wichtig ist auch die Beschaffenheit des WasserbehĂ€lters: Kommt Plastik zum Einsatz oder ist eine Glaskaraffe enthalten? Wie sieht es mit der Bruchsicherheit und der DruckbestĂ€ndigkeit aus?

Geschmack:

Im Praxistest kommt es natĂŒrlich vor allem auch auf das Ergebnis an: Wie schmeckt das Sprudel, die Cola, die Fruchtschorle? Klar, Geschmack ist immer auch subjektiv, aber wenn ein Wasser schal schmeckt oder ein MischgetrĂ€nk kĂŒnstlich wie Kaugummi, kann man das recht eindeutig erkennen – und mit einer Abwertung bestrafen.

Volumen:

Genau zweimal geht es in unserem großen Wassersprudler Test Vergleich um die Frage des Fassungsvermögens: Um das des CO2-Zylinders und das des WasserbehĂ€lters nĂ€mlich. WĂ€hrend das Fassungsvermögen des CO2-Zylinders Auswirkung hat auf die Wirtschaftlichkeit des GerĂ€ts, lĂ€sst die GrĂ¶ĂŸe des WasserbehĂ€lters RĂŒckschlĂŒsse zu auf die ProduktivitĂ€t. Muss die Munition oft gewechselt werden, geht das ins Geld, kann der WasserbehĂ€lter nur geringe Mengen aufnehmen, bedeutet die Produktion grĂ¶ĂŸerer Mengen einen erhöhten Aufwand.

Handhabung:

Eine unkomplizierte Handhabung ist wichtig. Dazu gehören das Einsetzen der Wasserkaraffe, das Austauschen des CO2-Zylinders, die Bedienung und schließlich die Reinigung des Wassersprudlers. Ebenso wichtig ist eine klar verstĂ€ndliche, ĂŒbersichtliche Dokumentation in deutscher Sprache – lĂ€ngst nicht bei allen Produkten selbstverstĂ€ndlich.

Worauf muss ich beim Kauf eines Wassersprudlers achten?

Schwarzer Wassersprudler von Rosenstein & Söhne»Augen zu und durch« ist kein ĂŒberzeugendes Motto fĂŒr den Kauf teurer HaushaltsgerĂ€te. Eine Handvoll deutlich besserer Tipps haben wir in diesem Abschnitt zusammengestellt. Dabei mĂŒssen die individuellen Vorlieben unserer Leser nicht immer mit unseren »offiziellen« Testkriterien ĂŒbereinstimmen, aber natĂŒrlich gibt es Überschneidungen.

  • Design

Das Auge sprudelt mit und Optik ist immer Geschmackssache – als objektives Testkriterium taugt sie kaum, aber auch beim Kauf eines Wassersprudlers sollte man sich fĂŒr ein Modell entscheiden, das zur Umgebung passt. Ein Bild sagt mehr als viele Worte – ein genauer Blick auf das Produktfoto sollte Klarheit darĂŒber verschaffen, ob ein Wassersprudler das persönliche ÄsthetikgefĂŒhl trifft.

  • Glas oder Plastik?

Die Entscheidung zwischen Glas oder Plastik ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, fĂŒr beide Varianten gibt es handfeste GrĂŒnde. Glas fasst in der Regel weniger FlĂŒssigkeit, ist aber spĂŒlmaschinengeeignet und leichter zu reinigen. Eine Plastikflasche bietet mehr Platz und ist mehr oder weniger bruchsicher – dafĂŒr aber schmutzanfĂ€lliger und aufwendiger zu reinigen. Gerade Familien mit Kindern könnten aber möglicherweise mit den robusten Plastikflaschen besser zurechtkommen.

Tipp: Wenn es eigentlich lieber eine Glaskaraffe sein soll, die hohe Bruchempfindlichkeit aber abschreckt, dann wĂ€re vielleicht eine Glaskaraffe mit Isoliermantel die richtige Lösung. Die ist in der Regel etwas teuerer, vereint aber viele VorzĂŒge von Plastik- und Kunststoffflasche und ist daher ein echter Geheimtipp.
  • Volumen des CO2-Zylinders?

CO2-Zylinder haben den Nachteil, dass sie nach Gebrauch ausgetauscht werden mĂŒssen. Das ist aber keine allzu große Sache, sofern rechtzeitig fĂŒr Nachschub gesorgt wird. CO2-Zylinder gibt es in mehreren GrĂ¶ĂŸen, deshalb sollte man vor dem Kauf ĂŒberlegen, wie hoch der eigene Bedarf ausfĂ€llt und ob es nicht sinnvoll sein kann, ein grĂ¶ĂŸeres Gasvolumen zu wĂ€hlen.

Hinweis: Beim Kauf eines CO2-Zylinders fĂ€llt immer eine sogenannte Kartuschenabgabe an. Diese lĂ€sst sich umgehen, wenn ein alter Zylinder gegen einen neuen ausgetauscht wird – Ă€hnlich wie beim Flaschenpfand.

  • Ausstattung: Alles oder nichts?

Der Lieferumfang der verschiedenen Modelle kann in seinem Umfang recht unterschiedlich ausfallen. Wer gleich loslegen möchte, sollte darauf achten, dass es sich bei dem gewĂ€hlten Wassersprudler um ein Rundum-Sorglos-Paket handelt – oder gleich das richtige Zubehör dazukaufen, um Frust beim ersten Ausprobieren zu vermeiden.

Die fĂŒhrenden Hersteller

Der Wettbewerb auf dem Markt der Wassersprudler ist ĂŒberschaubar. Die beiden wichtigsten Hersteller – SodaStream und iSi – stellen wir mit einer kurzen EinfĂŒhrung vor.

  • SodaStream
  • iSi

Die Firma SodaStream aus Israel hat sich ausschließlich auf die Produktion von Wassersprudlern spezialisiert und ist enorm erfolgreich mit dem was sie tut, und hatte sich zeitweise sogar ein Monopol auf dem deutschen Markt erstritten. 22 ProduktionsstĂ€tten auf der ganzen Welt produzieren die verschiedenen Wassersprudler-Modelle von SodaStream. Nahezu alle möglichen Varianten werden abgedeckt, und sogar dem immer wichtiger werdenden Trend zu Bio-Produkten zollte man Tribut durch die EinfĂŒhrung von Bio-Sirup fĂŒr die beliebten MixgetrĂ€nke.

Weltweit bietet SodaStream aktuell seine Sirupmischungen in ĂŒber 100 Geschmacksrichtungen an – da sollte wirklich fĂŒr jeden Geschmack etwas dabei sein.

Es ist ĂŒberdies kaum verwunderlich, dass ausgerechnet eine israelische Firma auf dem Gebiet der Trinkwassersprudler weltweit fĂŒhrend ist: Wasser ist in dem kleinen Land ein Ă€ußerst knappes Gut, und der israelische Staat hat mehrere Programme mit dem Ziel der Trinkwassergewinnung und Verbesserung der allgemeinen WasserqualitĂ€t aufgelegt. Die daraus hervorgegangene Technologie wird inzwischen in viele LĂ€nder exportiert.

Die Firma mit dem etwas seltsamen Namen stammt ursprĂŒnglich aus Österreich, hat aber inzwischen auch einen Sitz in Deutschland. Seit 1865 betĂ€tigt man sich bei iSi auf dem weiten Feld der komprimierten Energie in Form von DruckgasbehĂ€ltern. Die Unternehmenssparte iSi Kulinarik zeichnet unter anderem auch verantwortlich fĂŒr die Produktion der Wassersprudler, von denen wir das ein oder andere Modell in unserem Wassersprudler Test vorgestellt haben.

Neben iSi Kulinarik, das sich als zuverlĂ€ssiger Partner der Gastronomie etabliert hat, gehören noch die Zweige iSi Components und iSi Automotive zu dem erfolgreichen Unternehmen. Dort geht es allerdings um grĂ¶ĂŸere Projekte: Maschinentechnik und Automobile stehen im Mittelpunkt.

Ferner liefen 


SodaStream und iSi sind nicht mehr die einzigen Anbieter von Wassersprudlern, zumindest auf dem amerikanischen Markt haben sich vereinzelt weitere Mitbewerber in Stellung gebracht – aufs Ganze gesehen, gibt es derzeit aber keine nennenswerte Konkurrenz, besonders nicht in Deutschland.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Wassersprudler am besten?

Der boomende Online-Handel stellt den stationÀren Handel zunehmend vor Probleme. Mit gutem Grund, bietet er dem Kunden doch viele Vorteile, die ein LadengeschÀft nicht zu leisten vermag. Wir beleuchten die Unterschiede und stellen fest, wo sich der Wassersprudler am besten kaufen lÀsst.

Verpackter silberner Wassersprudler von SodaStreamOnline-Kunden stehen immer als Erste in der Reihe

Was das öffentlich-rechtliche Fernsehen so gern verspricht, hĂ€lt der Online-Handel ein: Hier steht jeder einzelne Kunde ganz vorne in der Reihe. Der Erste zu sein, hat natĂŒrlich seine VorzĂŒge: Der Online-Kunde muss nicht warten, bis der einzige VerkĂ€ufer in der Abteilung seine Beratung anderer Kunden beendet hat, sondern kann sofort auf alle Produktinformationen zugreifen. Oft ist das Netz mit seinen Expertenseiten auch besser informiert, denn der FachverkĂ€ufer gehört einer aussterbenden Spezies an – gerade in KaufhĂ€usern und ElektronikmĂ€rkten werden gerne auch AushilfskrĂ€fte eingesetzt, die sich nur wenig auskennen.

24-Stunden-Service ohne Stress

Ladenschlusszeiten gehören im Internet endgĂŒltig der Vergangenheit an. Außerdem gibt es im Netz keine lĂ€stige Parkplatzsuche mehr, keine schmerzhaften Strafzettel, weil in der ĂŒberfĂŒllten Innenstadt wieder mal nur im schlecht gekennzeichneten Halteverbot ein freier Platz zu finden war, stattdessen gemĂŒtliches Wohnzimmer-Shopping in gediegener AtmosphĂ€re und ohne jeden zeitlichen Druck.

Anstatt sich in kurzer Zeit entscheiden zu mĂŒssen, kann in aller Ruhe verglichen werden. Die gern geschönten Angaben des Herstellers können gewissenhaft den fachlich versierten Urteilen von unabhĂ€ngigen Experten gegenĂŒbergestellt werden – zum Beispiel den Wertungen aus unserem großen Wassersprudler Test Vergleich.

Platzvorteil und große Auswahl im Online-GeschĂ€ft

Recherche im Internet gehört vor dem Kauf eines Produkts schon vielfach zum guten Ton. Umso grĂ¶ĂŸer fĂ€llt die EnttĂ€uschung aus, wenn man mit einem klaren Modell vor Augen in den Laden geht, nur um dann festzustellen, dass gerade dieses im Augenblick nicht vorrĂ€tig ist. Das kann aber gut passieren, denn im Gegensatz zum Online-Handel sind die LagerkapazitĂ€ten des stationĂ€ren Fachhandels begrenzt, und alle Waren mĂŒssen ansprechend ausgestellt werden – das verlangt Raum.

Ganz anders der Online-Handel, der seine Waren nicht aufwendig prĂ€sentieren muss, sondern auf engstem Raum lagern kann, weil durch seine Regale eben keine Kunden, sondern nur Mitarbeiter laufen. Nur so ist es möglich, ein umfassendes Sortiment fĂŒr den Kunden vorzuhalten, das jederzeit, rund um die Uhr zur VerfĂŒgung steht.

Bessere Preise dank geringerer Kosten

Ladenlokale kosten viel Miete – gerade in gefragten Gegenden wie in den belebten und ĂŒberlaufenen innerstĂ€dtischen Einkaufszonen, die fĂŒr regen Kundenverkehr zwingend nötig sind. Fachpersonal – so es denn ĂŒberhaupt noch wirklich vom Fach ist – gehört ebenfalls auf die lange Liste der anfallenden Kosten fĂŒr den stationĂ€ren Handel. Online gibt es die Beratung auf Mausklick, und die LagerrĂ€ume können auch abseits der ĂŒberteuerten InnenstĂ€dte gepflegt werden.

Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, das InternethĂ€ndler die Preise der Ladenkonkurrenz teils deutlich unterbieten können – auf ganz legale und seriöse Weise. Vorsicht geboten ist höchstens bei zwielichtigen Shops, die hĂ€ufig im asiatischen Raum registriert sind und hĂ€ufig einen schlechten Service, mangelhafte QualitĂ€t und bieten.

GlĂŒcklicherweise gibt es mehr als genug seriöse Angebote, und wer in aller Ruhe und zu gĂŒnstigen Preisen einen Wassersprudler von hoher QualitĂ€t kaufen möchte, ist im deutschen Online-Handel gut aufgehoben.

Wissenswertes & Ratgeber

Rund um den Wassersprudler gibt es eine Menge zu beachten, das keinen Niederschlag gefunden hat in Produktbeschreibungen und Kaufempfehlungen. Das Wichtigste und Interessanteste haben wir hier zusammengetragen – wie immer unabhĂ€ngig, kompetent und ausfĂŒhrlich, sodass am Ende keine Fragen offenbleiben sollten.

Die Geschichte des Wassersprudlers

Die Geschichte des Wassersprudlers ist Ă€lter, als das vergleichsweise moderne Produkt erahnen lĂ€sst. Dass KohlensĂ€ure dem lahmen Wasser ganz neuen Pfiff verleiht, wurde erstaunlich frĂŒh erkannt – ohne dass man daraus gleich die letzte Konsequenz gezogen hĂ€tte.

Von der Kanzel zur KohlensÀure

Bekannt ist die KohlensĂ€ure schon seit dem 18. Jahrhundert. Der britische Arzt und Chemiker William Brownrigg entdeckte sie bei seinen Experimenten, zog daraus aber keinerlei kulinarische Konsequenz. Seine Forschungen gerieten alsbald wieder in Vergessenheit und entfalteten zunĂ€chst keine Wirkung – bis sie Jahre spĂ€ter wieder aufgegriffen wurden.

Die eigentliche Entdeckung des Sodawassers geht auf den englisch-amerikanischen Theologen Joseph Priestley zurĂŒck. Priestley wohnte in der NĂ€he einer Brauerei und konnte so großzĂŒgig mit KohlensĂ€ure experimentieren. FĂŒr die Erfindung des Sodawassers wurde er mit der renommierten Copley-Medaille ausgezeichnet. Einen wirklichen praktischen Nutzen zog aber auch Priestley nicht aus seiner Entdeckung.

Weißer Wassersprudler von UltratecMit Sodawasser gegen Cholera

Der nĂ€chste wichtige Mann in der Geschichte des Sodawassers war ebenfalls ein Geistlicher wie Joseph Priestley. Der ungarische Priester Ányos Jedlik lebte zu Zeiten einer Cholera-Epidemie und wollte mit Sodawasser die Krankheit behandeln. Er konstruierte auch die PlĂ€ne fĂŒr das erste Sprudelwerk der Welt, das sich aber als finanzieller Fehlschlag erweisen sollte. Wirtschaftlichen Erfolg war einem noch heute sehr bekannten Namen aus Deutschland vorbehalten.

Ein Uhrmacher ist seiner Zeit voraus

Als weiterer »Entwicklungshelfer« des Wassersprudlers kann der deutsche Silberschmied und Uhrmacher Johann Jacob Schweppe gelten. Der entwickelte nĂ€mlich im ausgehenden 18. Jahrhundert des vorigen Jahrtausends das erste industrietaugliche Verfahren, wie man Wasser mit KohlensĂ€ure versetzen kann und schuf damit nicht nur den ersten Wassersprudler der Welt, sondern legte zugleich den Grundstein fĂŒr die bis heute boomende GetrĂ€nkeindustrie. Noch heute steht sein Name fĂŒr eine weltweit bekannte GetrĂ€nkemarke: Schweppes.

UrsprĂŒnglich hatte Schweppe ganz anderes im Sinn, nĂ€mlich dasselbe wie eine VorgĂ€nger: auch sein Wassersprudler war zunĂ€chst fĂŒr medizinische Zwecke bestimmt. Um der seinerzeit verbreiteten Malaria-Erkrankung vorzubeugen, wurde damals das wenig beliebte Chinin verabreicht. Schweppe löste die Tablette in einem Gemisch aus Limettensaft und Sodawasser auf und nahm dem Medikament damit seinen Schrecken. Diese Methode war weltweit ein großer Erfolg, vor allem bei den besonders Malaria-gefĂ€hrdeten britischen Kolonisten in Indien.

Ein Wassersprudler fĂŒr die ganze Welt

Malaria hat heute glĂŒcklicherweise viel von seinem Schrecken verloren, das Sodawasser aber nichts von seiner Beliebtheit eingebĂŒĂŸt. Zunehmend rĂŒckte es von der Arznei hin zu dem Genussmittel, als das es heute populĂ€r ist.

Den ersten richtigen Wassersprudler gab es dann im Jahr 1903, allerdings war dieses Modell dem Gastronomiegewerbe vorbehalten und fand niemals einen Weg in die privaten Haushalte. Der erste bezahlbare Wassersprudler fĂŒr den Heimgebrauch wurde knapp 70 Jahre spĂ€ter produziert – natĂŒrlich von der israelischen Firma SodaStream, die bis heute auf diesem Marktsektor fĂŒhrend ist.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Wassersprudler

Wasser ist ein Grundelement des Lebens, seine Bedeutung kaum zu ĂŒberschĂ€tzen. Obwohl kein GetrĂ€nk ohne Wasser auskommt – ja, auch Milch besteht zum grĂ¶ĂŸten Teil aus Wasser! –, ist es in seiner unverfĂ€lschten Form nicht sehr beliebt. Direkt aus der Leitung schmeckt es eher schal und langweilig.

Viel Wasser trinken – der Gesundheit zuliebe

Trotzdem ist Wasser als GetrÀnk sehr gesund und wird von allen Experten zu Recht empfohlen. Mehr noch: Wasser ist geradezu lebenswichtig! Nur mit ausreichend Wasser kann der empfindliche menschliche Körper richtig funktionieren. TatsÀchlich besteht der Mensch selbst zu fast 70 Prozent aus Wasser.

Das gesundheitliche Risiko bei Dehydration ist enorm und sollte nicht unterschĂ€tzt werden. HĂ€nde und FĂŒĂŸe schwellen an, der Körper wechselt in den Krisenmodus und spart das kostbare Wasser fĂŒr die absolut lebensnotwendigen Funktionen auf.

Weißer Wassersprudler von Ultratec in der KĂŒcheViele gesundheitlichen Beschwerden wĂŒrden sich durch einen höheren Wasserkonsum vermeiden lassen. FĂ€llt es aber Erwachsenen schon schwer, regelmĂ€ĂŸig zu trinken, ist es nahezu unmöglich, Kinder fĂŒr das in ihren Augen langweilige Wasser zu begeistern. Durch den Einsatz eines Wassersprudlers lĂ€sst sich dieses HĂŒrde auf spielerische Weise nehmen.

Aber auch Erwachsene profitieren unter dem Aspekt Gesundheit vom Wassersprudler, denn einer Studie des NĂŒrnberger Marktforschungsinstituts GfK (= Gesellschaft fĂŒr Konsumforschung) zufolge, trinken Nutzer eines Wassersprudlers fast 60 Prozent mehr Wasser als der durchschnittliche BundesbĂŒrger.

Wie viel Wasser die richtige Menge ergibt, ist unter Experten umstritten – die einen sagen, es sollten 2 bis 3 Liter am Tag sein, die anderen meinen, es könne gar nicht genug Wasser getrunken werden. In jedem Fall stellt die Anschaffung und Nutzung eines Wassersprudlers einen ersten richtigen Schritt zu mehr Wasserkonsum und damit einer gesĂŒnderen ErnĂ€hrung dar.

Nicht auf den Durst warten

Wenn auch ĂŒber die Höhe des Wasserkonsums eifrig gestritten wird, so besteht ĂŒber eine Sache doch Einigkeit: Man sollte mit dem Trinken nicht auf den Durst warten, denn dann ist es in der Regel zu spĂ€t. Diese Regel gilt besonders fĂŒr Sportler, aber auch passionierte Couch-Kartoffeln sollten das (Wasser-)Glas zum Mund fĂŒhren, ehe sich die Lippen spröde anfĂŒhlen.

KohlensĂ€ure? Gibt’s ja gar nicht!

Wir haben der Einfachheit halber bislang immer von KohlensĂ€ure gesprochen, wenn es um die Herstellung von Sodawasser ging. Wer sich ein bisschen besser auskennt in Chemie, der weiß, dass die tatsĂ€chlichen VerhĂ€ltnisse etwas komplizierter sind. Dass, was der Wassersprudler dem Wasser beimengt, ist in Wahrheit ein Gas namens Kohlendioxid.

Dieses Kohlendioxid ist es auch, das so schön im Hals prickelt und umgangssprachlich gern als KohlensĂ€ure bezeichnet wird. Die eigentliche KohlensĂ€ure entsteht beim Aufeinandertreffen von Wasser und Kohlendioxid, existiert aber nur fĂŒr einen kaum wahrnehmbaren Sekundenbruchteil, dann verflĂŒchtigt sie sich.

Gesundheitstipp:

KohlensĂ€ure verbessert fĂŒr viele Menschen das Geschmackserlebnis, ist allerdings nicht ganz unumstritten. Vor allem in großen Mengen kann sie auch zu Beschwerden fĂŒhren – zum Beispiel stĂ€ndiges Aufstoßen und unangenehme BlĂ€hungen. Menschen, die viel trinken mĂŒssen, greifen daher oft bevorzugt zum stillen Wasser. Mit dem Wassersprudler lĂ€sst sich hier ein guter Kompromiss erzielen, denn jeder Nutzer bestimmt die Menge der seinem GetrĂ€nk beigefĂŒgten KohlensĂ€ure selbst.

Kurios: Der Wassersprudler als Feuerlöscher

Menschen haben Ideen und manchmal sind die ziemlich seltsam. Eine davon ist mit Sicherheit der Vorschlag, ausgediente Wassersprudler zu Feuerlöschern umzurĂŒsten. Zumindest in der Theorie funktioniert das recht einfach und die Liste der benötigten »Zutaten« fĂ€llt doch sehr ĂŒberschaubar aus: Ein ordinĂ€rer verschmutzter SpĂŒllappen soll ausreichen, um mit ein paar Handgriffen dem Trinkwassersprudler eine ganz neue »berufliche Perspektive« zu eröffnen.

Ob eine solche Zweckentfremdung des Wassersprudlers wirklich sinnvoll ist und außerdem sicherheitstechnisch unbedenklich, darĂŒber ließe sich wohl lange diskutieren. Sehr originell ist sie aber auf alle FĂ€lle!

Wassersprudler und Keime?

Wasserverschmutzung ist nicht nur in LĂ€ndern mit Wasserknappheit ein ernstes Problem mit langer Tradition, das auch Eingang in die Weltliteratur und Weltgeschichte gefunden hat – die erste der sprichwörtlich gewordenen zehn Plagen war die Verunreinigung der lebenswichtigen Wasser des Nils, und in Kriegszeiten galt die Vergiftung von Brunnenwasser als besonders perfide Strategie.

Strenge Regeln zum Schutz der Gesundheit

Deutschland gehört weltweit zu den LĂ€ndern mit dem qualitativ besten Leitungswasser. Das liegt auch an der speziell zu diesem Zweck erlassenen Trinkwasserverordnung, die genau regelt, wie Wasser aus deutschen Leitungen beschaffen zu sein hat. Die Vorschriften haben es in sich: Leitungswasser muss frei sein von allen Krankheitserregern, dazu arm an Keimen und völlig geruchs-, geschmacks- und farblos. Außerdem muss es ein bestimmtes Kontingent an Mineralien enthalten. Damit sind die Richtlinien fĂŒr Trinkwasser aus der Leitung schĂ€rfer als die fĂŒr Mineralwasser!

Völlig keimfrei muss ĂŒbrigens weder industriell abgefĂŒlltes Mineralwasser noch selbst aufgesprudeltes Leitungswasser sein. Ein sehr niedriger Keimpegel ist fĂŒr normale Menschen durchaus verkraftbar – mit einer EinschrĂ€nkung: fĂŒr Schwangere und Kleinkinder und natĂŒrlich auch Babys ist Wasser mit KohlensĂ€ure nicht geeignet – hier empfehlen Experten den Griff zum stillen Wasser, wie es auch unverfĂ€lscht aus der Leitung kommt.

FrĂŒher war alles besser?! Ob das wirklich stimmt, darĂŒber streiten sich die Generationen seit Generationen – fĂŒr das Leitungswasser aber besitzt dieses alte Vorurteil eine gewisse Berechtigung. Die frĂŒheren deutschen Vorschriften waren noch schĂ€rfer als die heutigen, die durch EU-Bestimmungen etwas aufgeweicht wurden. Der oben vertretene positive Befund ĂŒber deutsches Leitungswasser gilt aber noch immer.

EinhÀngen einer Flasche in den WassersprudlerImmer frisches Wasser nehmen

Ein gewisses Risiko liegt immer in der Verwendung von abgestandenem Wasser. Zur BefĂŒllung des Wassersprudlers sollte darum immer Wasser frisch aus der Leitung genommen werden – damit wird etwaigen Verunreinigungen vorgebeugt. Das gilt auch im Sommer, wenn man das Wasser vielleicht lieber kalt genießen möchte: In diesem Fall sollte frisches Leitungswasser leicht aufgesprudelt, dann in den KĂŒhlschrank gestellt und vor dem Trinken nochmals kurz nachgesprudelt werden. Das Ergebnis schmeckt prickelnd und ist gesundheitlich unbedenklich.

Keimfalle (Plastik-)Flasche

KeimfĂ€nger Nummer 1 ist der WasserbehĂ€lter, vor allem, wenn es sich dabei um eine der ihrer Robustheit wegen beliebten Plastikflaschen handelt. Die einzige Möglichkeit, einer Verunreinigung vorzubeugen, ist eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung der Flaschen mit heißem Wasser ohne SpĂŒlmittel. Besonders aufgepasst werden sollte auf Kratzer im Plastik, weil sich in den feinen Rillen besonders gern gefĂ€hrliche Bakterien einnisten. BeschĂ€digte und ganz einfach alte Flaschen sollten darum zeitnah ersetzt werden.

RegelmĂ€ĂŸige Reinigung ist Pflicht

Ganz wichtig ist die kontinuierliche Pflege des Wassersprudlers. RegelmĂ€ĂŸig sollten alle Teile, vor allem aber die keimanfĂ€lligen Dichtungen, gereinigt werden – nur mit Wasser, niemals mit SpĂŒlmittel, höchstens mit einem Tropfen Essig. Die latente Keimgefahr beim Einsatz eines Wassersprudlers lĂ€sst sich quasi auf 0 absenken, wenn ordentlich auf die Hygiene geachtet wird. Diesem immens wichtigen Thema widmet sich der folgende Abschnitt.

Den Wassersprudler richtig desinfizieren, reinigen und pflegen

Hygiene ist das A und O bei der Benutzung eines Wassersprudlers. Um mit gutem Gewissen das leckere Wasser genießen zu können, muss der Wassersprudler regelmĂ€ĂŸig gewartet werden – das bedeutet vor allem: putzen! Der Vorgang an sich kann zwar hin und wieder etwas lĂ€stig sein, geht aber bald schnell von der Hand, wenn man sich an die nötigen Handgriffe erst gewöhnt hat.

Entnehmen des CO2-Zylinders beim Wassersprudler von UltratecVorsicht mit dem CO2-Zylinder

Weil Wassersprudler ganz ohne elektrischen Strom auskommen, muss vor der Reinigung ausnahmsweise kein Stecker gezogen werden – ein wenig Vorsicht ist dennoch angebracht, zumal beim Hantieren mit den CO2-Zylindern. Letztere sollte man ĂŒbrigens unbedingt entfernen, ehe man sich am Wassersprudler zu schaffen macht – damit das fröhliche Reinemachen nicht aus Versehen mit einem großen Knall endet.

Den Wassersprudler auseinandernehmen – aber bitte strikt nach Anleitung

FĂŒr eine richtige Reinigung ist es unumgĂ€nglich, dem Wassersprudler krĂ€ftig auf die Pelle zu rĂŒcken – das bedeutet, er muss zumindest teilweise in seine Einzelteile zerlegtwerden. Das ist nicht so kompliziert, wie es klingt, wenn man sich streng ausrichtet nach der Dokumentation, die dem Wassersprudler beiliegt.

Die einzelnen Teile werden dann nach und nach sorgfĂ€ltig mit reinem Wasser ohneSpĂŒlmittel behandelt. Wichtig: Bevor man das gute StĂŒck wieder zusammensetzt, mĂŒssen die jetzt (hoffentlich) sauberen Komponenten gewissenhaft abgetrocknet werden – Wasser vertrĂ€gt der Wassersprudler nĂ€mlich nur im dafĂŒr vorgesehenen BehĂ€lter.

Eine FlaschenbĂŒrste fĂŒr die Flasche

Auch die Reinigung der druckbestĂ€ndigen Wasserflaschen ist eine kleine Wissenschaft fĂŒr sich – zumindest, wenn es sich um eine der verbreiteten, sehr schmutzanfĂ€lligen Plastikflaschen handelt. Damit kein »böser Geist aus der Flasche« entsteigt, sprich, Keime sich entwickeln und festsetzen, muss die Flasche sehr grĂŒndlich gereinigt werden – das gilt natĂŒrlich auch fĂŒr Glasflaschen; die können allerdings ganz einfach und bequem in die heimische SpĂŒlmaschine gesteckt werden.

WĂ€hrend fĂŒr die Kunststoffflasche immer mĂŒhevolle Handarbeit angesagt ist, taugen Glaskaraffen auch fĂŒr die SpĂŒlmaschine. Im Gegensatz zu den Plastik-Pendants verfĂŒgen GlasbehĂ€lter im Normalfall auch nicht ĂŒber ein Haltbarkeitsdatum. Auf dieses sollte beim Gebrauch von Plastikflaschen sehr sorgfĂ€ltig geachtet werden – aus Hygiene- und damit auch GesundheitsgrĂŒnden.

Die Anwendung des Wassersprudlers von Wassermaxx im Video

FAQ rund um den Wassersprudler

Die wichtigsten Informationen rund um den Wassersprudler haben wir an dieser Stelle noch einmal in Form eines kleinen FAQs (= Frequently Asked Questions, »HĂ€ufig gestellte Fragen«) ĂŒbersichtlich zusammengefasst.

  • Ist der Einsatz eines Wassersprudlers gesundheitlich unbedenklich?

Bei sachgemĂ€ĂŸer Handhabung ist der Einsatz eines Wassersprudlers eine sichere Sache. Vor allem die Hinweise zur Reinigung sollten genau befolgt und akkurat umgesetzt werden. Wer ganz sichergehen will, entscheidet sich fĂŒr einen Wassersprudler mit Glaskaraffe. Aufgrund der hohen TrinkwasserqualitĂ€t in Deutschland, Österreich und der Schweiz kann das Wasser aus dem Wassersprudler sogar gesĂŒnder sein als so manches Mineralwasser aus dem Supermarkt.

  • Wie oft muss der CO2-Zylinder gewechselt werden?

Das hĂ€ngt in erster Linie davon ab, wie intensiv der Wassersprudler genutzt wird. Ein Zylinder entspricht ungefĂ€hr 60 Ein-Liter-Flaschen – das sind rund 5 volle KĂ€sten. Ein Haushalt mit vier Personen wird also grob geschĂ€tzt etwa zwei bis drei Wochen mit einem CO2-Zylinder auskommen. Das ist kein schlechter Wert, bedenkt man, dass ein Zylinder im Schnitt unter 10 Euro kostet – im direkten Vergleich wĂ€ren GetrĂ€nkeflaschen deutlich teurer und aufwendiger zu besorgen.

  • Ist der Austausch eines CO2-Zylinders sehr schwierig?

Der Austausch ist keine große Sache und kann mit wenigen Handgriffen erledigt werden. Die dazu notwendigen NachfĂŒllpacks bekommt man inzwischen problemlos in nahezu allen SupermĂ€rkten – oft auch als preiswerte Variante von Drittherstellern.

  • Schwarzer Wassersprudler von Rosenstein & SöhneGibt es einen Unterschied zwischen Glas- und Plastikflaschen?

Plastikflaschen fassen ein grĂ¶ĂŸeres Volumen, sind wesentlich robuster und ausgesprochen kinder- und familienfreundlich. Sie sind aber auch anfĂ€llig fĂŒr Keime und Kalkablagerungen und aufwendig per Hand zu reinigen. Glasflaschen gehen leichter zu Bruch, fassen nur eine geringere Menge, sind insgesamt aber hygienischer und außerdem spĂŒlmaschinengeeignet.

  • Ist der Betrieb eines Wassersprudlers auf Dauer nicht sehr teuer?

Nein, im Gegenteil: Ein Wassersprudler ist im direkten Vergleich sehr gĂŒnstig. FĂŒr 1 000 Liter Trinkwasser zahlt man in hierzulande ca. 3 Euro, im GetrĂ€nkemarkt werden fĂŒr dieselbe Menge wenigstens 250 Euro fĂ€llig, fĂŒr Markenwasser eher mehr. Ein CO2-Zylinder, der bei intensiver Nutzung alle zwei bis drei Wochen getauscht werden muss, kostet nicht mehr als 10 Euro – das ist in Summe ein gĂŒnstiger Genuss.

  • Wie schlĂ€gt sich ein Wassersprudler im Vergleich mit echtem Mineralwasser?

Wassersprudler können dank der ausgezeichneten LeitungswasserqualitĂ€t in Deutschland durchaus mit echtem Mineralwasser mithalten. Außerdem unterscheidet sich der Mineraliengehalt von normalem Leitungswasser und ausgewiesenem Mineralwasser kaum – die meisten benötigten Mineralstoffe nimmt der Mensch ohnehin ĂŒber das Essen auf.

  • Kann man mit dem Wassersprudler nur Sprudel herstellen?

Je nach Modell lÀsst sich mit dem Wassersprudler eine Vielzahl von GetrÀnken herstellen: Cola, Fruchtschorle in vielen Geschmacksrichtungen und sogar isotonische GetrÀnke. In jedem Fall sollte vor dem Kauf eines Wassersprudlers geklÀrt werden, welche GetrÀnkesorten sich damit herstellen lassen.

NĂŒtzliches Zubehör

Wir haben weiter oben schon angerissen, dass der Kauf einer besonderen BĂŒrste durchaus Sinn ergibt. Aber auch sonst gibt es ein paar Dinge, die fĂŒr die Benutzung eines Wassersprudlers unentbehrlich sind.

Nicht nur nĂŒtzlich, sondern zwingend nötig – und das immer wieder: CO2-Zylinder

Ohne Kohlendioxid geht es nicht, und auch wenn ein einziger CO2-Zylinder ungefĂ€hr 60 Liter Wasser veredeln kann, sind seine KapazitĂ€ten doch nicht endlos. FrĂŒher oder spĂ€ter muss er getauscht werden. NatĂŒrlich wĂŒnschen sich die Hersteller der Wassersprudler, dass nur auf ihre eigenen NachfĂŒllpacks zurĂŒckgegriffen wird, aber inzwischen wurde gerichtlich geklĂ€rt, dass auch die zumeist gĂŒnstigeren CO2-Zylinder von Drittherstellern vollkommen legal sind.

Es empfiehlt sich, immer mindestens eine Ersatzkartusche auf Vorrat zu haben – damit man nicht plötzlich mit trockener Kehle vor einem leeren Glas steht.

ZusÀtzliche WasserbehÀlter

Ganz gleich ob Glas oder Plastik: Der eine BehĂ€lter, der im Regelfall zum Lieferumfang eines Wassersprudlers gehört, ist knapp bemessen und erlaubt kaum das Anlegen eines Vorrats. Zwar könnte man das frische Sprudel umfĂŒllen, aber dabei ginge viel von der kostbaren KohlensĂ€ure verloren, die man eben erst beigemengt hat. Sinnvoller ist der Erwerb von zusĂ€tzlichen, passenden WasserbehĂ€ltern – so können mehrere Plastikflaschen oder Glaskaraffen auf einmal befĂŒllt werden und auch in der Großfamilie kommt jedes Mitglied auf seine Kosten.

Diverse Aromen und Sirupmischungen fĂŒr mehr geschmackliche Vielfalt

NatĂŒrlich schwört jeder Hersteller eines Wassersprudlers Stein und Bein auf das eigene Sortiment – der Praxistest zeigt allerdings, dass sich alternative Produkte qualitativ oft nicht verstecken mĂŒssen und in der Anschaffung zudem spĂŒrbar gĂŒnstiger ausfallen. Das Angebot der GetrĂ€nkemischungen fĂ€llt von Modell zu Modell unterschiedlich aus – in jedem Fall ist es also ratsam, vor der Anschaffung diesbezĂŒglich genaue Erkundigung einzuholen, zum Beispiel in unserem Wassersprudler Test Vergleich.

Reinigungsutensilien

Wir haben bereits mehrfach auf die unbedingte Notwendigkeit einer regelmĂ€ĂŸigen und grĂŒndlichen Reinigung des Wassersprudlers hingewiesen. Um diese fachgerecht durchzufĂŒhren, reicht die ĂŒbliche BestĂŒckung eines haushaltsĂŒblichen Putzschranks kaum aus. Im Handel gibt es allerdings speziell geformte BĂŒrsten fĂŒr Wassersprudler, mit denen sich auch wirklich jede verwinkelte Ecke erreichen lĂ€sst.

Alternativen zum Wassersprudler

Nichts ist unersetzlich, und auch fĂŒr den Wassersprudler bieten sich Alternativen an. Neben einem wirklich betagten und klassischen HaushaltsgerĂ€t findet sich eine Lösung sogar direkt in der Natur.

Ein unsterblicher Klassiker: der Sodasiphon

Glas mit sprudelndem WasserEine Sonderform des Wassersprudlers stellt die Siphonflasche dar. Eigentlich handelt es sich dabei um einen VorlĂ€ufer des Wassersprudlers, denn diese Sodasprudler sind weit Ă€lter als ihre moderne Entsprechung, haben sich aber neben ihrem Nachfolger auf dem Markt behaupten können. Aufgrund des gĂŒnstigen Anschaffungspreises und der einfachen Handhabung sind sie aber nicht nur fĂŒr Nostalgiker interessant.

Kompakt, aber nicht sehr wirtschaftlich

Ein großer Vorteil des Sodasiphons ist der Umstand, dass kein zusĂ€tzliches GefĂ€ĂŸ benötigt wird – der Sodasiphon ist sich selbst Flasche genug. Ein entscheidender Nachteil hingegen ist die Methode, mit der die KohlensĂ€ure ins Wasser kommt: Das geschieht nĂ€mlich mit einer sogenannten Einwegkapsel. Im Unterschied zu dem CO2-Zylinder, wie ihn Wassersprudler benutzen, wird die Einwegkapsel nach Gebrauch entsorgt – daher der Name. Allerdings wird durch die Verwendung von Einweg-Kapseln der Umweltvorteil des Wassersprudlers konterkariert.

Siphonflaschen sind optisch weniger auffÀllig als richtige Wassersprudler und lassen sich leicht ansprechend in jeder Hausbar verstauen. Ihr Bedienungsvorteil wird leider hÀufig durch eine umstÀndliche Reinigung geschmÀlert. Als weiterer Nachteil erweisen sich die hohen Unterhaltskosten, die fast doppelt so hoch ausfallen wie die Betriebskosten eines vergleichbaren Wassersprudlers.

Die teure Einbaulösung: Soda-Armaturen

Soda-Armaturen ersetzen den heimischen Wasserhahn und sorgen dafĂŒr, dass das prickelnde Sprudel direkt aus der Leitung fließt – ohne erst den Umweg ĂŒber einen Wassersprudler zu nehmen. Eine solche Einbaulösung ist natĂŒrlich nicht ganz kostengĂŒnstig: In der Regel werden fĂŒr eine Soda-Armatur zwischen 500 bis ĂŒber 1 000 Euro fĂ€llig. Eine solche Ausgabe will gut ĂŒberlegt sein und lohnt sich sicher nicht fĂŒr jeden Haushalt.

Vulkanquellen, die Wassersprudler der Natur

Mineralwasser nach Art von Mutter Natur gehören zum grĂ¶ĂŸten Verkaufsschlager in deutschen LebensmittellĂ€den und GetrĂ€nkemĂ€rkten. Viele Sorten mĂŒssen vor der AbfĂŒllung noch gesondert mit KohlensĂ€ure versetzt werden. Ausgenommen von dieser Regel ist das Wasser, das aus Vulkanquellen sprudelt – hier sorgt die Natur selbst fĂŒr das richtige Prickeln, lĂ€sst das Wasser schon mit KohlensĂ€ure aus dem Fels sprudeln. Entsprechend geschĂ€tzt sind solche Quellen, und ihr Wasser wird erfolgreich nicht nur auf dem deutschen Markt feilgeboten.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/mineralwasser-das-beste-getraenk-der-welt

http://www.apotheken-umschau.de/Infektion/Wassersprudler-So-beugen-Sie-Keimen-vor-436617.html

http://www.welt.de/wissenschaft/chemie/article5188899/Kohlensaeure-gibt-es-praktisch-nicht.html

http://www.heise.de/make/projekte/Wassersprudler-wird-zum-Feuerloescher-2809082.html

http://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/ernaehrung/was-bewirkt-die-kohlensaeure-in-mineralwasser

http://www.focus.de/finanzen/news/sodastream-das-prickelnde-geschaeft-mit-dem-sirup_id_4710089.html

http://www.welt.de/sport/fitness/article127423848/Warum-wir-viel-mehr-Wasser-trinken-muessen.html

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Warum-Trinken-so-wichtig-ist-74983.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jacob_Schweppe

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