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Briefkästen  im Test auf ExpertenTesten
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Briefkasten Test - damit Briefe Ihren Weg zu Ihnen finden - Vergleich der besten Briefkästen 2019

Ein Briefkasten fängt nicht nur Rechnung, sondern auch Ansichtskarten und viele weitere Briefe auf.Unser Expertenteam hat zahllose Tests im Internet untersucht, um eine Bestenliste erzeugen zu können, die Bewertungen zu Gewicht, Einwurfschlitz, Zeitungsfach und vieles mehr enthält.

Briefkasten Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Briefkasten?

Der Briefkasten ist untrennbar mit dem Postwesen verbunden. Dabei bezeichnet der Begriff sowohl die Kästen im öffentlichen Raum als auch die privaten Briefkästen. Während die Briefkästen im öffentlichen Raum dem Verschicken von Briefsendungen dienen, empfangen die Adressaten ihre Post in einem privaten Briefkasten. Mit diesen privaten Kästen beschäftigt sich dieser Briefkasten Vergleich.

Ein privater Briefkasten bzw. Hausbriefkasten befindet sich au√üerhalb des Hauses oder der Wohnung. In diesen Kasten wirft der Postbote alle Postsendungen, die f√ľr die jeweilige Adresse bestimmt sind. Damit die Zuordnung der Briefsendungen korrekt erfolgt, steht an jedem Briefkasten der Familien- bzw. Nachname. Somit richtet sich der Postbote bei der Zustellung nach der Adresse und dem Familiennamen. Auch der Zusteller der Tageszeitung nutzt diesen Briefkasten.

Wie funktioniert ein Briefkasten?

Briefk√§sten besitzen einen Schlitz mit kleiner Klappe. Durch diesen Schlitz wirft der Postbote die Briefsendungen. An einer Seite des Briefkastens befindet sich eine T√ľr mit Schloss. Somit liegt die Post im Kasten sicher, bis der Adressat die Briefsendungen entnimmt. Entsprechend der Norm nimmt ein Briefkasten Postsendungen bis zu einer Gr√∂√üe von C4-Umschl√§gen auf. Jeder Briefkasten bietet die M√∂glichkeit, ein Namensschild anzubringen. Meistens verf√ľgen die Modelle √ľber ein kleines Sichtfenster, hinter dem das Namensschild vor Regen gesch√ľtzt ist.

Die Vorteile eines Briefkastens

Ein Kasten verhindert jedoch nicht nur den Zugriff durch Unbefugte, sondern sch√ľtzt die Post auch vor der Witterung. Somit bleiben alle Briefsendungen trocken. Au√üerdem k√∂nnen auch Privatpersonen den Briefkasten nutzen, wenn die Bewohner unterwegs sind. So lassen sich Schl√ľssel und andere kleine Dinge sicher abgeben.

Der Ort f√ľr den Briefkasten

Der Kasten befindet sich an der Hauswand neben dem Eingang. Wenn H√§user einen gro√üen Vorgarten besitzen, steht er h√§ufig am Gartenzaun (Grundst√ľcksgrenze). Somit braucht der Postbote nicht bis zur Haust√ľr gehen, um die Post zu bringen. Bei Mehrfamilienh√§usern befindet sich im Hauseingang eine zentrale Briefkastenanlage f√ľr alle Bewohner.

Damit alle Postsendungen unverknickt ankommen: die Norm f√ľr Briefk√§sten

Alle K√§sten sollten der DIN EN 13724 entsprechen, damit die Zustellung der Post reibungslos funktioniert. Dabei orientiert sich die europ√§ische Norm an einem C4-Umschlag, der ungeknickte A4-B√∂gen aufnimmt. Der Zusteller muss diesen Umschlag problemlos einwerfen k√∂nnen, ohne den Umschlag daf√ľr zu falten, zu biegen oder zu knicken. Die Norm gibt die Mindestbreite des Briefkastenschlitzes mit 230 mm bzw. 325 mm an (Einwurf des Umschlags l√§ngs bzw. quer). Zwischen 30 und 35 mm sollte die H√∂he des Schlitzes betragen.

Der Briefkasten sollte C4-Umschläge mit einer Stapelhöhe von mindestens 40 mm aufnehmen.
Eine Briefkastentiefe von 97 mm empfiehlt die Post. Die meisten Briefkastenhersteller halten diese Norm ein, sodass die Zustellung der Post zuverlässig erfolgen kann.

Welche Arten von Briefkästen gibt es?

Ein Briefkasten Test zeigt, dass sich verschiedene Briefkastentypen entwickelt haben. Nahezu alle Modelle lassen sich zu einer dieser Gruppen zuordnen. Jeder Typ besitzt Vor- und auch Nachteile.

Der Wandbriefkasten

Der Wandbriefkasten stellt den wahrscheinlich beliebtesten Briefkastentyp dar. Daher finden Sie in unserem Briefkasten Vergleich verschiedene Modelle dieses Typs. Wandk√§sten befinden sich zumeist an der Hauswand¬†neben der Eingangst√ľr. Somit erfolgt die Montage auf dem Putz. Dabei befindet sich der Briefschlitz entweder auf der Vorder- oder der Oberseite des Kastens.

Dieser Briefkastentyp ist in zahlreichen Größen und in unterschiedlichen Designs erhältlich. Auch bei den Materialien bieten die Hersteller eine breite Auswahl.
Neben Modellen aus Stahlblech erhalten Sie Wandbriefk√§sten auch aus Kunststoff oder Guss ‚Äď vereinzelte Modelle bestehen aus Holz.

Die Vorteile

  • Dieses Modell l√§sst sich einfach nachtr√§glich anbringen.
  • Aufgrund der Beliebtheit dieses Typs gibt es sie in sehr vielen Ausf√ľhrungen. Somit finden Sie problemlos ein Modell, das vom Design in den Eingangsbereich Ihres Hauses passt.

Die Nachteile

  • Dieser Briefkastentyp setzt zur Montage Platz an einer Hauswand oder einem Gartenzaun voraus.

Der Einbaubriefkasten

Dieses Modell wird in einer Wandnische installiert. Somit ist die Vorderseite des Kastens fl√§chenb√ľndig zur Hauswand. F√ľr einen sauberen √úbergang zwischen Briefkasten und Hauswand sorgt meistens ein Abdeckrahmen.

Dieser Postkastentyp ist sehr dezent und spart Platz.
Au√üerdem besteht die M√∂glichkeit des technischen Anschlusses. Einige Hersteller bieten Modelle mit integrierter Klingel oder Gegensprechanlage an. F√ľr diesen Briefkastentyp verwenden Hersteller zumeist Stahlblech.

Die Vorteile

  • Der Einbaubriefkasten wirkt elegant.
  • Da diese Modelle in der Wand verschwinden, sind sie nie im Weg.
  • Einbaubriefk√§sten stellen die optimale Komplettl√∂sung (Klingel, Licht etc.) f√ľr Neubauten dar.

Die Nachteile

  • Dieser Briefkastentyp ist nur sehr selten nachtr√§glich einbaubar. Allerdings lassen sich alte Unterputzbriefk√§sten gegen neue Modelle ersetzen.

Der Standbriefkasten 

Standbriefk√§sten umfassen ein Gestell, sodass die Montage unabh√§ngig von Hauswand oder Zaun erfolgt. Daher l√§sst sich dieses Modell flexibel aufstellen. Allerdings ben√∂tigt ein Standbriefkasten ein Fundament. Somit steht dieser Briefkastentyp h√§ufig an der Grundst√ľcksgrenze direkt neben dem √∂ffentlichen Gehweg. Als Gestell dienen zumeist zwei Metallrohre. Damit die Zustellung bequem erfolgt, liegt die H√∂he des Briefschlitzes im Bereich von 1,20 bis 1,50 Metern. Die beiden Stahlrohre lassen sich auf einem Fundament verschrauben. Bei einigen Modellen integrieren Hersteller Licht, Klingel und Hausnummer. Standbriefk√§sten bestehen meistens aus Stahl oder Edelstahl.

Die Vorteile

  • Standbriefk√§sten erfordern keine Hauswand f√ľr die Montage und bieten somit eine flexiblere Standortwahl.
  • Dieser Briefkastentyp wirken besonders repr√§sentativ.

Die Nachteile

  • Dieses Modell ist gr√∂√üer als andere Briefk√§sten.

Der Paketbriefkasten

Der Paketkasten gibt dem Zusteller die M√∂glichkeit, auch Pakete zuzustellen. Somit erhalten die Adressaten ihre Pakete, auch wenn sie nicht anwesend sind. Das erspart den Weg zur Post, um mit dem Benachrichtigungszettel das Paket abzuholen. Im oberen Teil der K√§sten befindet sich ein Klappe, in die der Zusteller die Pakete legt. Nach dem Schlie√üen der Klappe rutscht die Post in den unteren Teil des Standbriefkastens. Dieser Mechanismus hat sich bei R√ľckgabekisten f√ľr B√ľcher in Bibliotheken oder bei Kleidercontainer bew√§hrt. Somit haben Unbefugte keine M√∂glichkeit, an die Pakete zu gelangen.

Im Gegensatz zu Standbriefk√§sten stehen Paketbriefk√§sten direkt auf dem Boden und besitzen somit kein Gestell. Um Paketbriefk√§sten vor Diebstahl zu sch√ľtzen, erfolgt eine Verschraubung auf dem Untergrund. F√ľr diese gro√üen Paketbriefk√§sten verwenden Hersteller Stahl oder Edelstahl.

Die Vorteile

  • Dieser Kastentyp erm√∂glicht auch die Paketzustellung.
  • Paketbriefk√§sten stehen frei und ben√∂tigen keine Hauswand zur Montage.

Die Nachteile

  • Aufgrund der Gr√∂√üe nimmt dieses Modell mehr Raum ein als alle anderen Modelle.

Der amerikanische Briefkasten

In Deutschland fallen amerikanische Briefk√§sten sofort auf. Sie besitzen keine kubische Form und lassen sich nicht abschlie√üen. Bei diesem Modell handelt es sich um Modelle zum Montieren auf einem Pfosten: Amerikanische Briefk√§sten sind nicht f√ľr die Wandmontage vorgesehen. Somit stehen diese Modelle meistens am Gartenzaun. Diese K√§sten bestehen aus Stahl- oder Aluminiumblech.

Die Vorteile

  • Amerikanische Briefk√§sten sind ein Hingucker, da sie sich von der Norm unterscheiden.

Die Nachteile

  • Dieser Briefkastentyp besitzt kein Schloss.

Besondere Ausstattungsmerkmale

Viele Briefk√§sten besitzen ein separates Fach f√ľr die Tageszeitung und Zeitschriften.

Besonders dicke Zeitungen passen nur mit M√ľhe durch den Schlitz des Briefkastens: Verst√§ndlicherweise machen sich Zeitungsboten daher selten den Aufwand, die Zeitung komplett in den Kasten zu stecken.
Falls der Briefkasten im Regen steht oder h√§ngt, wird die Zeitung nass, weil sie nicht ganz im Briefkasten verschwindet. Au√üerdem nimmt eine Zeitung viel Raum im Briefkasten ein, sodass der Postzusteller unter Umst√§nden Schwierigkeiten bekommt, die Post einzuwerfen. Somit bietet ein Zeitungsfach verschiedene Vorteile. Zumeist sehen Hersteller f√ľr die Zeitung ein Fach in Form einer R√∂hre vor. Dieses Rohr ‚Äď auch Zeitungsrolle genannt ‚Äď bringen Hersteller entweder unterhalb oder oberhalb an.

Besondere Designs

Hersteller gestalten den √ľberwiegenden Teil der Modelle in einem modernen und schlichten Design. Somit herrschen kubische Formen und eine klare Linienf√ľhrung vor. Einige Hersteller orientieren sich in der Gestaltung an historischen Vorbildern. Diese verzierten Modelle bestehen teilweise aus stilechtem Guss. Wem die Schlichtheit moderner Designs nicht gef√§llt, der findet also auch Briefk√§sten nach historischen Vorlagen.

So wurden die Briefkästen getestet

Der Lieferumfang

Der Hersteller sollte Wandbriefkasten mit entsprechendem Montagezubeh√∂r liefern. Wenn Schrauben und D√ľbel nicht beiliegen, f√ľhrte das zu einem Punktabzug in einem¬†Briefkasten Test.

Bei den Standbriefk√§sten achteten die Testpersonen ebenfalls auf die Vollst√§ndigkeit des Montagezubeh√∂rs. Au√üerdem sollte der Hersteller Abdeckmanschetten mitliefern. Diese verhindern Korrosion an den Befestigungspunkten der Standf√ľ√üe auf dem Fundament. Da Regenwasser an diesen Stellen nicht ablaufen kann, sollten konstruktive Ma√ünahmen ein Eindringen von Wasser verhindern. Bei jedem Briefkasten sollten zwei Schl√ľssel f√ľr das Schloss¬†beiliegen.

Das Material und die Verarbeitungsqualität

Nicht nur Standbriefk√§sten sind dem Regen ausgeliefert. Auch Wandbriefk√§sten h√§ngen teilweise nicht komplett im Schutz des Dach√ľberstands und werden somit regelm√§√üig nass. Daher ist ein langlebiges und wasserfestes Material f√ľr jeden Kasten Pflicht. Hersteller verwenden deshalb h√§ufig Edelstahl f√ľr ihre Modelle. Auch verzinkter Stahl zeigt sich √§u√üerst best√§ndig gegen√ľber Korrosion. Bei Briefk√§sten aus Holz achten die Tester darauf, dass die Modelle eine witterungsfeste Impr√§gnierung oder einen best√§ndigen Anstrich aufweisen. Allerdings reicht ein korrosionsbest√§ndiges Material nicht aus, um einen langlebigen Briefkasten zu fertigen. Auch die Konstruktion wirkt sich auf die Lebensdauer aus. Der Briefkasten sollte keine Bereiche aufweisen, in denen sich das Wasser sammelt bzw. nicht abl√§uft. Daher schr√§gen viele Hersteller z. B. die Oberseite der Briefk√§sten ab. Zudem darf der Regen auch nicht durch den Briefschlitz in das Innere des Briefkastens tropfen: Die Post muss immer trocken bleiben.

Die Handhabung

Zum Teil nimmt die Verarbeitungsqualität direkten Einfluss auf die Handhabung des Briefkastens. Viele Hersteller fertigen ihre Briefkästen aus Stahlblech.

Bei nicht fachgerechter Verarbeitung von Stahlblech entstehen scharfe Kanten. Besonders im Bereich der Klappe und der T√ľr bedeuten scharfe Kanten jedoch eine Verletzungsgefahr.
Deshalb untersucht der Briefkasten Test alle Modelle auf eine sichere Handhabung. Sie √∂ffnen und schlie√üen Ihren Briefkasten nahezu jeden Tag und sollten dabei nicht auf scharfe Kanten achten m√ľssen.

Au√üerdem erfolgt ein Test der T√ľr. Funktionieren das Aufschlie√üen, Entnehmen der Post und das anschlie√üende Abschlie√üen problemlos? Briefkastenhersteller ordnen die Scharniere entweder seitlich oder unten an. Entsprechend √∂ffnet die kleine T√ľr entweder zur Seite oder nach vorne. Bei nach vorne √∂ffnenden Modellen achten die Tester auf einen √Ėffnungsstopp. Dieser Mechanismus verhindert, dass die T√ľr nach unten “umschl√§gt”. Somit ben√∂tigen Sie bei diesen Modellen nur eine Hand, um die Post zu entnehmen. Diese Einhandbedienung erweist sich als besonders alltagstauglich.

Auch wenn Sie wahrscheinlich nur einmal ein Schild mit Ihrem Namen hinter dem kleinen Sichtfenster des Briefkastens positionieren, sollte hiermit kein Aufwand verbunden sein.

Außerdem muss das Sichtfenster wasserdicht sein. Falls Wasser eintritt, verschmiert unter Umständen die Schrift auf dem Namensschild: Sie wollen nicht alle drei Monate das Schild austauschen, weil der Name nicht mehr erkennbar ist.

Im Rahmen diverser Briefkasten Tests probieren Testpersonen also die Entnahme der Post aus. Da Sie Ihren Briefkasten täglich benutzen, sollte die Handhabung unkompliziert sein und zuverlässig funktionieren. Allerdings beeinflussen auch die richtige Anbringung und Positionierung die reibungslose Handhabung in der Praxis.

Weitere Informationen!

Im Kapitel “Den Briefkasten sicher nutzen” erfahren Sie, wo Sie Ihren Briefkasten am besten befestigen.

Die Ausstattungsmerkmale und Extras

Einige Modelle besitzen kleine Sichtfenster in der T√ľr, sodass sofort erkennbar ist, ob sich Post im Kasten befindet. An diesen Details zeigt sich, dass der jeweilige Hersteller mitdenkt. In allen Briefkasten Tests bringen solche praktischen Details Pluspunkte in der Bewertung. H√§ufig entscheiden diese wichtigen Details √ľber eine Spitzenposition oder einen Platz im Mittelfeld.

Besonders komfortable Briefkästen besitzen eine Innenbeleuchtung. Somit entnehmen Sie Ihre Post auch im Dunkeln. In den dunklen Wintermonaten erweist sich dieses Extra als komfortabel. Ein Zeitungsfach bewerten die Tester ebenfalls als positiv, da es sich um ein sinnvolles Ausstattungsmerkmal handelt.

Au√üerdem ist eine R√ľckhaltevorkehrungen praktisch, damit beim √Ėffnen nicht sofort die ganze Post auf den Boden f√§llt. Hersteller realisieren dies h√§ufig in Form eines kleinen Drahtb√ľgels. Allerdings sollte der B√ľgel das Herausnehmen der Post auch nicht unn√∂tig erschweren.

Worauf muss ich beim Kauf eines Briefkastens achten?

√úberlegen Sie zuerst, welchen Briefkastentyp Sie wollen. Hierbei ber√ľcksichtigen Sie die baulichen Gegebenheiten Ihres Hauses. Wenn Sie z. B. einen gro√üen Vorgarten besitzen, bietet sich als Ort f√ľr den Briefkasten der Gartenzaun bzw. die Grundst√ľcksgrenze an. Hierf√ľr eignet sich ein Standbriefkasten. Alternativ funktioniert auch ein Wandbriefkasten, den Sie am Gartenzaun montieren.

Die Größe

Wenn Sie sich f√ľr ein Modell entschieden haben, machen Sie sich √ľber die passende Gr√∂√üe Gedanken. F√ľr die meisten Haushalte reicht eine normale Briefkastengr√∂√üe. Allerdings sollten Sie ein gr√∂√üeres Modell¬†w√§hlen, wenn Sie zahlreiche Zeitschriften abonniert haben. Andernfalls schauen Briefsendungen oder Zeitschriften aus dem Schlitz hervor. Dann besteht die Gefahr, dass sie im Regen nass werden.

Ein Paketbriefkasten eignet sich f√ľr Haushalte, die regelm√§√üig Paketsendungen erhalten. Wenn der Gang zur Post nicht in den Arbeitsalltag passt, bieten diese Paketbriefk√§sten eine praktische L√∂sung.
Falls Sie also lange arbeiten und Ihre freie Zeit nicht mit dem Abholen Ihrer Pakete verbringen möchten, dann wählen Sie einen Paketbriefkasten. Bedenken Sie jedoch, dass Paketbriefkästen mehr Platz benötigt als Wandbriefkästen oder Standbriefkästen.

Einen alten Einbaubriefkasten ersetzen

Falls Sie einen alten Einbaubriefkasten gegen ein neues Modell ersetzen m√∂chten, messen Sie zun√§chst die Wandnische aus ‚Äď vergessen Sie dabei nicht die Tiefe der Nische. Suchen Sie dann anhand dieser Ma√üe alle passenden Modelle. Nach dieser Vorauswahl k√∂nnen Sie sich mit den einzelnen Briefk√§sten besch√§ftigen und das Modell aussuchen, das zu Ihren Anforderungen passt. Mit dieser strukturierten Suchmethode finden Sie am schnellsten ein Modell, das sowohl in Ihre Wandnische passt als auch Ihren Vorstellungen entspricht.

Welche Ausstattung ist sinnvoll?

Ein Briefkasten mit Innenbeleuchtung ist praktisch. Allerdings macht dieses Ausstattungsmerkmal nur Sinn, wenn sich Ihr Briefkasten am Gartenzaum befindet und keine Straßenlaterne in der Nähe steht. Direkt am Eingang besitzen alle Häuser ein Beleuchtung, die meistens ausreicht, um die Post aus dem Briefkasten zu entnehmen.

Eine integrierte Zeitungsrolle erweist sich als praktisch, wenn Sie eine Tageszeitung abonniert haben. F√ľr den Zusteller ist es einfacher, die Zeitung in diese Rolle zu stecken. Au√üerdem ist Ihre Zeitung morgens immer trocken.

Fehlendes Zeitungsfach

Sie haben einen Briefkasten gefunden, der Ihren Bed√ľrfnissen entspricht. Allerdings besitzt das Modell kein Zeitungsfach und Sie wollen nicht auf dieses praktische Ausstattungsdetail verzichten. Sie m√ľssen nicht zwangsl√§ufig ein anderes Briefkastenmodell w√§hlen, da viele Hersteller Zeitungsf√§cher bzw. -rollen auch separat anbieten. Somit kaufen Sie Ihren favorisierten Briefkasten und ein einzelnes Zeitungsfach.

Achten Sie auf den Lieferumfang!

Lesen Sie in der Produktbeschreibung nach, ob der Hersteller das Montagezubeh√∂r mitliefert. Dann erleben Sie keine √úberraschung. W√§hrend Sie das Problem des fehlenden Montagezubeh√∂rs durch einen Besuch im Baumarkt l√∂sen, erhalten Sie nicht so einfach einen Zweitschl√ľssel. Achten Sie deshalb darauf, dass der Hersteller einen Zweitschl√ľssel mitliefert.

Welcher Stil eignet sich f√ľr welches Haus?

Häufig efolgt die Wahl des Briefkasten passend zum Stil des Hauses.

Orientieren Sie sich bez√ľglich der Materialien¬†und Formensprache des neuen Briefkastens z. B. an vorhandenen Au√üenleuchten. Wenn Ihr Haus verzierte Au√üenleuchten nach historischem Vorbild besitzt, passt dazu ein ebenso verzierter Briefkasten aus Guss.
Ebenso besteht die M√∂glichkeit, die Materialit√§t Ihres Hauses bei der Wahl des Briefkastens aufzugreifen. Falls beispielsweise Ihr Au√üengel√§nder und die Br√ľstung des Balkons aus Edelstahl besteht, nehmen Sie dieses Material mit einem Edelstahlbriefkasten gekonnt auf. Auf diese Weise harmonieren der Briefkasten und die Gestaltung Ihres Hauses. Allerdings hat auch der gezielte Stilbruch einen Reiz: An einem modernen und schlichten Haus f√§llt ein historischer Briefkasten sofort ins Auge.

Kurzinformation zu f√ľhrenden Herstellern

  • Burg W√§chter¬†
  • Knobloch¬†
  • Heibi
  • CMD: die Creativ Metalldesign GmbH¬†
  • Blomus¬†
  • Briefkastenh√§ndler
Alfred L√ľling gr√ľndete das westf√§lische Unternehmen im Jahr 1920. Zun√§chst ein Handelsunternehmen f√ľr Schl√∂sser der Marke Burg errichtete das Unternehmen in den 1960er-Jahren eine erste Fertigungsst√§tte. Heute produziert der Hersteller Schl√∂sser und Schlie√ütechnik. Der Unternehmensslogan “Immer auf der sicheren Seite” macht deutlich, dass Burg W√§chter f√ľr Sicherheit steht. Das Unternehmen fertigt Briefkasten aus unterschiedlichen Materialien: Neben Modellen aus Stahl oder Edelstahl finden Sie ebenfalls Briefk√§sten aus Kunststoff oder Guss. Briefk√§sten von Burg W√§chter zeichnen sich durch ein funktionales und modernes Design aus.
Bereits im Jahr 1869 erfolgte die Gr√ľndung des Unternehmens als Blechklempnerei. Knobloch aus dem s√§chsischen D√∂beln blickt auf eine bewegte Geschichte zur√ľck. Mittlerweile hat sich das Unternehmen auf die eigenen Wurzeln besonnen: Briefk√§sten geh√∂rten zu den ersten Produkten des Unternehmens. Heute produziert Knobloch Briefk√§sten in den unterschiedlichsten Ausf√ľhrungen. Der Hersteller √ľberzeugt mit einem breiten Sortiment, das aus Briefkastenanlagen und Privatbriefk√§sten besteht.
Das Metall verarbeitende Unternehmen besteht seit √ľber 80 Jahren. Noch heute fertigt das Unternehmen im eigenen Werk im mittelfr√§nkischen Schopfloch. Aus Stahl, Edelstahl, Aluminium oder einem Materialmix fertigt der deutsche Hersteller Briefk√§sten unterschiedlicher Typen. Heibi steht f√ľr hochwertige Qualit√§t aus Deutschland.
Die Gr√ľndung von CMD erfolgte im Jahr 2000. Weil CMD die eigenen Produkte nicht nur in Deutschland entwickelt, sondern auch in Ilsfeld selbst produziert, zeichnen sich die Briefk√§sten durch das Qualit√§tssiegel “Made in Germany” aus. Das deutsche Unternehmen bietet ein breites Sortiment von Au√üenleuchten, Hausnummern und Briefk√§sten. Dabei verwendet CMD vorzugsweise Edelstahl. Wer au√üer einem Briefkasten auch Hausnummer und**Au√üenleuchten** sucht, findet im Sortiment von CMD stilistisch einheitliche Modelle.
Die Wurzeln des deutschen Unternehmen liegen in dem 1921 gegr√ľndeten Unternehmen SKS Sundern. Im Jahr 1989 erfolgte die Aufteilung des Metall verarbeitenden Unternehmens in SKS-design und SKS-metaplast. 20 Jahre sp√§ter entstand aus SKS-design das heutige Unternehmen Blomus. Durch das gesamte Sortiment des Unternehmens ziehen sich das Material Edelstahl und die Konzentrierung auf ein modernes Design. Somit sprechen die minimalistisch gestalteten Briefk√§sten von Blomus vor allem Designliebhaber an.
Neben Briefkastenherstellern vertreiben auch zahlreiche H√§ndler Briefk√§sten √ľber gro√üe Onlineh√§ndler wie Amazon. Diese Briefkastenh√§ndler bieten ebenfalls ein differenziertes Sortiment. H√§ufig verkaufen diese H√§ndler ihre Briefk√§sten als Eigenmarken. Dazu geh√∂ren u. a. TecTake, DEUBA, Frabox, Maxstore und T√ĄGA.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Briefkasten am besten?

Die Modelle f√ľr die¬†Briefkasten Tests 2019 haben die Testinstitute bei verschiedenen Onlineh√§ndlern bestellt: Der Fachhandel¬†vor Ort bietet nur eine begrenzte Auswahl. Allerdings soll ein Briefkasten Test eine breite Auswahl des aktuellen Briefkastenangebots ber√ľcksichtigen. Auch Sie sollten sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, in einem breiten Angebot den optimalen Briefkasten f√ľr Ihre Bed√ľrfnisse zu finden. Daher bietet sich der Kauf bei einem Onlineh√§ndler an.

Der Fachhandel verspricht Beratung. Diese Beratung erhalten Sie jedoch auch durch diesen Produktbericht von Expertentesten. Dabei berät Sie ein Briefkasten Test umfassender, als der Fachverkäufer im Geschäft. Außerdem können Sie nicht sicher sein, ob das Geschäft an einem bestimmten Briefkasten mehr verdient als an den anderen Modellen. Deshalb stellen Verkäufer solche Modelle in einem Beratungsgespräch häufig besonders positiv und vorteilhaft dar.

Der Onlinekauf ist au√üerdem mit weniger Aufwand f√ľr Sie verbunden. Weder m√ľssen Sie einen Parkplatz suchen, noch richten Sie sich nach √Ėffnungszeiten. Sie w√§gen in Ruhe ab, welcher Briefkasten zu Ihren Anforderungen passt. Dann bestellen Sie bequem bei einem Onlineh√§ndler und erhalten Ihr Modell nur wenige Tage sp√§ter.

Aufgrund des Preises f√ľr einen Briefkasten fallen bei vielen Onlineh√§ndlern keine Versandkosten an. Somit profitieren Sie von den zumeist g√ľnstigeren Preisen des Onlinehandels. Da Onlineh√§ndler weniger Kosten als Fachh√§ndlerfilialen haben, k√∂nnen Sie Ihnen attraktivere Preise bieten. Also ergeben sich durch den Kauf bei einem Onlineh√§ndler Preisvorteile f√ľr Sie. Au√üerdem ist der Kauf bequemer f√ľr Sie. Sollte Ihnen der bestellte Briefkasten nicht gefallen, haben Sie die M√∂glichkeit des Umtausches: Bei allen Onlinek√§ufen besteht f√ľr Sie ein R√ľckgaberecht.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Briefkastens

Der erste dokumentierte Briefkasten befand sich am Haynischen Tor in Liegnitz. Allerdings gab es bereits zuvor regelm√§√üige Botendienste zwischen verschiedenen H√∂fen und St√§dten. Auf diese Weise kommunizierten F√ľrsten und K√∂nigsh√§user miteinander. Zwischen Leipzig und Breslau bestand eine solche regelm√§√üige Verbindung durch einen Botendienst. Um ebenfalls diesen Dienst zu nutzen, h√§ngte die Stadt Liegnitz einen Briefkasten auf. Somit bestand die M√∂glichkeit, sowohl nach Leipzig als auch nach Breslau Nachrichten zu schicken. Die Postbef√∂rderung kostete f√ľr die Liegnitzer kein Geld: Damals bezahlte grunds√§tzlich der Empf√§nger der Nachricht den Postunternehmer. Also konnte der Postbote die Nachricht nur pers√∂nlich √ľbergeben. Somit gab es noch keine privaten Hausbriefk√§sten. Das √§nderte sich mit der Einf√ľhrung des Portos.

Das Porto

Mit Einf√ľhrung des Portos zahlte nun der Absender f√ľr die Bef√∂rderung der Nachricht und nicht mehr der Empf√§nger. Dieses System vereinfachte die Zustellung, da der Bote dem Empf√§nger nicht unbedingt pers√∂nlich die Nachricht √ľbergeben musste. Im Jahr 1840 brachte die Regierung des Vereinigten K√∂nigreichs die erste Briefmarke heraus ‚Äď andere L√§nder folgten dem Beispiel. Das Briefporto stellt das erste Prepaid-System dar: Die Kunden zahlten und erhielten erst im Anschluss die Leistung.

Keine Anwesenheit mehr erforderlich

Aufgrund dieses Portosystems musste der Empf√§nger bei Eintreffen der Postsendung nicht anwesend sein. Somit bestand nun f√ľr alle Haushalte die M√∂glichkeit, einen Briefkasten f√ľr die ankommende Post aufzuh√§ngen.

Der Briefkasten heute

Trotz der zunehmend Konkurrenz f√ľr den Brief durch elektronische Kommunikationsmittel geh√∂rt der Briefkasten auch heute zu jedem Haus und zu jeder Wohnung. In Deutschland besteht sogar die Meldepflicht des Wohnorts gegen√ľber dem Einwohnermeldeamt: Also ist jeder B√ľrger zu einer Adresse somit auch zu einem Briefkasten verpflichtet.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Briefkästen

Im Jahr 2015 beförderte die Deutsche Post 19,3 Milliarden Briefsendungen. Dabei handelte es sich um 8,6 Milliarden Briefe der Kommunikation und 8,8 Milliarden Werbe- bzw. Marketingsendungen. In den letzten Jahren hat die Zahl der Briefsendungen kontinuierlich abgenommen.

Verlorene Briefe und Pakete

Jedes Jahr erreichen Tausende Briefe und Paket nicht ihren Empf√§nger: Die Post ver√∂ffentlicht keine Zahlen. Laut einem Bericht von welt.de aus dem Jahr 2011 steigt die Anzahl der verlorenen Postsendungen. Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft macht daf√ľr die zunehmende Auslagerung durch die Deutsche Post verantwortlich. Um Kosten zu sparen, vergibt das Unternehmen Auftr√§ge an Subunternehmen.

Schicken Sie deshalb niemals Geld mit der Post ‚Äď verzichten Sie auch auf die 10 Euro in der Geburtstagskarte! Au√üerdem ist das Verschicken von Geld laut Post sogar verboten.

Die Anzahl der Briefkästen der Deutschen Post

Die Anzahl der Briefk√§sten im gesamten Bundesgebiet lag im Jahr 2015 bei 110.000. Im Vergleich zum Jahr 2012 ging die Anzahl um 2.000 St√ľck zur√ľck. Im Jahr 2003 z√§hlte die Post noch 140.000 Briefk√§sten.

Der Landbriefkasten

Wenn Häuser mehr als 100 Meter vom öffentlichen Straßennetz entfernt liegen, erhalten sie einen Landbriefkasten. Bewohner in entlegenen Häusern erhalten nicht nur ihre Post in diesen Landbriefkästen, sondern nutzen sie auch zum Verschicken der Post. Der Postbote nimmt zu verschickende Briefe aus dem Kasten. Damit der Zusteller den Briefkasten nicht vergeblich öffnet, befindet sich ein Einlageanzeiger am Kasten. Diesen betätigen die Bewohner, wenn sie zu verschickende Post einlegen.

10 DM von der Post

Fr√ľher befanden sich die Briefk√§sten in Mehrfamilienh√§usern nicht im Eingangsbereich des Hauses. Somit musste der Postbote alle Geschosse erklimmen, um die Post durch die Briefschlitze der Wohnungst√ľren zu werfen. Diese erforderte Zeit und der Postbote musste jeden Tag Tausende Treppenstufen steigen. In den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren zahlte daher die Post 10 DM an jeden Eigent√ľmer eines Mehrfamilienhauses, wenn er eine zentrale Briefkastenanlage im Erdgeschoss anbrachte.

Unzureichender Briefkasten: ein Grund zur Mietminderung

Laut einem Urteil des Berliner Landgerichts (Az. 29520/90) d√ľrfen Mieter die Miete um 0,5 % k√ľrzen, wenn die Zustellung von C4-Umschl√§gen oder Zeitschriften nicht einwandfrei funktioniert. Vermieter sind somit verpflichtet, f√ľr ihre Mietwohnungen eine Briefkastenanlage entsprechend der Norm zu installieren.

Der Briefkasten geh√∂rt zur Wohnung. Somit stellt ein undichter oder schwer zu √∂ffnender Briefkasten einen Mangel dar. Mieter haben ein Anrecht auf K√ľrzung der Miete um 1 %. (AG Mainz, 8 C 98/96)

Briefkastenfirmen

Der Begriff bezeichnet ein rechtlich eingetragenes Unternehmen. Allerdings besteht dieses Unternehmen nur auf dem Papier und unterhält keinen Geschäftsbetrieb: Es existiert nur eine Adresse mit Briefkasten. Briefkastenfirmen dienen meistens dazu, die Steuergesetzgebung im jeweiligen Land auszunutzen. Daher gibt es Briefkastenfirmen besonders häufig in Staaten mit niedrigen Steuern. 95 % der Firmen haben Schätzungen zufolge einen kriminellen Hintergrund.

Den Briefkasten sicher nutzen

Die sichere Verwendung beginnt mit der richtigen Positionierung. Denken Sie dabei nicht nur an sich, sondern auch an den Zusteller. Schlie√ülich wirft der Postbote jeden Tag Ihre Postsendungen in den Briefkasten: Machen Sie die Zustellung nicht unn√∂tig kompliziert! Wenn Sie einen gro√üen Vorgarten besitzen, positionieren Sie Ihren Briefkasten am besten an der Grundst√ľcksgrenze. So ersparen Sie Ihrem Zusteller das Gehen bis zu Ihrer Haust√ľr.

Ihr Briefkasten sollte sofort erkennbar sein. Bringen Sie Ihren Briefkasten au√üerdem auf einer H√∂he an, sodass der Briefschlitz f√ľr jeden Zusteller erreichbar ist. Vor dem Briefkasten steht am besten nichts auf dem Boden. Da auch der Zusteller der Tageszeitung Ihren Briefkasten nutzt, sollte der Ort des Briefkastens ausreichend beleuchtet sein: Nicht nur im Winter ist es fr√ľh morgens dunkel. Damit die Beleuchtung nicht w√§hrend der ganzen Nacht brennt, sind Lampen mit Bewegungsmelder optimal f√ľr den Eingangsbereich Ihres Hauses.

Die Montage

Montieren Sie Ihren neuen Briefkasten entsprechend der Anleitung. Nur so stellen Sie sicher, dass der Briefkasten auch nach Jahren noch hängt. Bei Modellen zur Montage an der Hauswand benötigen Sie eine**Schlagbohrmaschine**. Bedenken Sie, dass ein Standbriefkasten einen sicheren Untergrund benötigt. Wenn kein fester Untergrund (z. B. im Vorgarten) vorhanden ist, sollten Sie ein kleines Fundament legen. Andernfalls könnte sich der Standbriefkasten mit den Jahre zur Seite neigen.

Immer abschließen

Schlie√üen Sie Ihren Briefkasten grunds√§tzlich ab. Um den Briefkastenschl√ľssel jeden Tag direkt zur Hand zu haben, legen Sie den Schl√ľssel am besten immer an dieselbe Stelle. Hierf√ľr bietet sich z. B. ein Schl√ľsselbrett an. Verwahren Sie den Zweitschl√ľssel getrennt.

Im Urlaub

Bitten Sie einen Nachbar, Ihren Briefkasten alle zwei oder drei Tage zu leeren, wenn Sie im Urlaub sind. Post und Werbesendungen f√ľllen den Briefkasten innerhalb weniger Tage, sodass der Postbote keine weiteren Briefe einwerfen kann.

Au√üerdem zeigt ein √ľberquellender Briefkasten an, dass die Bewohner f√ľr l√§ngere Zeit nicht zu Hause sind. Einbrecher achten auf dieses Anzeichen!

N√ľtzliches Zubeh√∂r

F√ľr die Reinigung von Briefkasten aus Kunststoff oder Guss k√∂nnen Sie Haushaltsreiniger und Wasser benutzen. Achten Sie jedoch darauf, Modelle aus Edelstahl mit einem entsprechenden Spezialreiniger zu reinigen. Diesen erhalten Sie in einem Baumarkt. Damit Sie Ihren Briefkasten lange nutzen k√∂nnen, sollten Sie ihn ein- bis zweimal im Jahr gr√ľndlich reinigen. Bei Briefk√§sten aus Holz benutzen Sie nicht zu viel Wasser f√ľr die Reinigung. Um zun√§chst Staub oder Dreck zu entfernen, bietet sich eine B√ľrste an. Wenn Ihr Holzbriefkasten dem Regen ausgesetzt ist, sollten Sie ihn regelm√§√üig neu streichen bzw. impr√§gnieren. So erh√∂hen Sie die Lebensdauer eines Holzbriefkastens erheblich. Andernfalls verrottet er im Lauf der Jahre. Pinsel und Farbe erhalten Sie im Baumarkt.

Alternativen zum Briefkasten

Im Handel gibt es keine Alternativen zum Briefkasten. Allerdings besteht die M√∂glichkeit des Eigenbaus. Das Bauen eines Briefkastens aus Holz setzt jedoch handwerkliches Geschick und entsprechendes Werkzeug voraus. Besonders die Umsetzung der T√ľr zur Entnahme der Post erfordert Fachwissen.

Das Postfach

Besonders Unternehmen richten sich ein Postfach ein, das eine jährliche Miete kostet. Somit erfolgt die Zustellung der Postsendungen in dieses Fach, das sich in einem Postamt befindet. Also holt der Inhaber seine Post persönlich aus diesem Postfach ab.
Allerdings erfolgt die Zustellung im Postfach, bevor die Zusteller in die einzelnen Zustellbezirke fahren. Daher k√∂nnen Postfachinhaber ihre Post bereits abholen, w√§hrend die Postsendungen f√ľr die Briefk√§sten erst noch zugestellt werden. Postfachinhaber sind trotzdem zu einer regul√§ren Postanschrift verpflichtet. Also l√§sst sich ein Briefkasten nicht vollst√§ndig durch die Einrichtung eines Postfachs ersetzen.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

  1. Eintrag bei Wikipedia √ľber den Hausbriefkasten: https://de.wikipedia.org/wiki/Hausbriefkasten
  2. Wikipediaartikel zum Briefkasten: https://de.wikipedia.org/wiki/Postbriefkasten_(Deutschland)
  3. Text √ľber die Geschichte des Briefkastens: http://www.briefkasten-ratgeber.de/briefkasten-geschichte.htm
  4. Artikel zur Briefkastengesellschaft bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Briefkastengesellschaft
  5. Artikel √ľber Postsendungen, die nie ihren Adressaten erreichen:¬†https://www.welt.de/wirtschaft/article13558939/Tausende-Briefe-und-Pakete-kommen-nie-an.html
  6. Zur Geschichte des Briefkastens: http://www.was-war-wann.de/geschichte/briefkasten.html
  7. Statistik zur Anzahl der Briefsendungen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38996/umfrage/anzahl-der-befoerderten-briefe-durch-die-deutsche-post/
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