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Heizkörperthermostate im Test auf ExpertenTesten
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Heizkörperthermostat Test - so kontrollieren Sie Ihre Zimmertemperatur - Vergleich der besten Heizkörperthermostate 2019

Das Heizk√∂rperthermostat erm√∂glicht eine exakte Kontrolle der Zimmertemperatur.In unserer Bestenliste finden sich Wertungen zu Display, Batterien, Gewicht und vieles mehr an, die unser Team nach Pr√ľfung verschiedener Tests im Internet erzeugen konnte.

Heizkörperthermostat Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten T√úV-Siegel 1,16
sehr gut
1,27
sehr gut
1,34
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1,38
sehr gut
1,80
gut
1,86
gut
2,02
gut
2,43
gut
2,78
befriedigend
Kundenbewertungen
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3.7 von 5 Sternen
bei 1419 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
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k.A.

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Produktabmessungen

7,7 x 5,1 x 6,5 cm

15,6 x 10,2 x 6,8 cm

5,8 x 9,7 x 7,1 cm

60 x 65 x 100 mm cm

9 x 5,8 x 7,2 cm

28,6 x 11,6 x 7,2 cm

10,2 x 5,5 x 6 cm

15 x 8,8 x 7,2 cm

9,5 x 6 x 6,7 cm

Artikelgewicht

181 g

136 g

204 g

170 g (ohne Batterien) g

127 g

898 g

k.A.

45 g

118 g

Mit Display

ja

nein

ja

Ja

ja

ja

ja

nein

ja

Batterien Notwendig

ja

nein

ja

k.A.

ja

ja

ja

nein

ja

Batterien Inbegriffen

nein

nein

ja

k.A.

ja

nein

ja

nein

nein

Batterien

2 AA Batterien erforderlich.

Keine Batterien erforderlich.

2 AA Batterien erforderlich

k.A.

2 AA Batterien erforderlich (enthalten).

k.A.

2 AA Batterien erforderlich (enthalten).

Keine Batterien erforderlich.

k.A.

Garantie

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

k.A.

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

Besonderheiten
  • bis zu 12 Comet DECT Regler je FRITZ!Box
  • ger√§uscharmer Lauf
  • Stellrad zur manuellen √Ąnderung der Raumtemperatur
  • einfache Montage
  • spart bis zu 30% Heizkosten
  • gute Verarbeitung
  • tolles Design
  • einfache Handhabung
  • stabil
  • kompakt
  • ersetzt herk√∂mmliche Thermostate
  • komfortable Sprachsteuerung
  • bis zu drei einstellbare Heizprofile
  • schnelles Aufheizen
  • robust
  • LC-Display
  • Einfache Montage ohne Spezialwerkzeug
  • Universell einsetzbar durch Adapterset RA, RAV, RAVL
  • Verwendung von anlernbaren Fensterkontakten in Verbindung mit MAX! Cube oder/und MAX! Wandthermostaten
  • √úbernahme von √Ąnderungen an einem Ger√§t werden von allen anderen Ger√§ten im Raum √ľbernommen
  • universell einsetzbar
  • mit Boost-Funktion
  • mit Frostschutz Automatik
  • mit Temperatur Sturzerkennung
  • einfache Montage
  • zeitgesteuertes Regulieren der Raumtemperatur
  • sofort einsatzbereit
  • mit Boost-Funktion f√ľr schnelles Aufheizen
  • mit Party- und Urlaubsfunktion
  • einfache Handhabung
  • kompakte Bauform
  • universell einsetzbar
  • komfortable und exakte Einstellung
  • mit Frostschutz Automatik
  • mit Ventilschutz Funktion
  • mit eingebautem F√ľhler
  • einfache Handhabung
  • tolles Design
  • komapkt
  • gepr√ľft nach DIN EN 215
  • kein unn√∂tiges Heizen
  • spart 30% Energie durch ECO Modus
  • einfache Bedienung
  • individuelle Programmierung f√ľr jeden Tag m√∂glich
  • passt auf alle g√§ngigen Heizk√∂rperventile
Komfort
Benutzerfreundlichkeit
Materialbeschaffenheit
Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht   Produktbericht Produktbericht Produktbericht
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Was ist ein Heizkörperthermostat und wie funktioniert er?

Thermostate an sich gibt es in verschiedenen Formen zur Verwendung in unterschiedlichen Bereichen. Dabei haben allen Arten die grundlegende Funktion gemeinsam: ein Thermostat misst die Temperatur, √ľber einen Temperaturf√ľhler und erm√∂glicht, √ľber ein sogenanntes Stellglied das Erreichen und m√∂glichst konstante Halten einer voreingestellten Temperatur. Thermostate werden deshalb auch als Temperaturregler bezeichnet.

Die am weitesten verbreitete Art Gebäudeheizung, ist die der Warmwasserheizung. Hierbei wird Wasser in einer Heizungsanlage, die je nach Art der Beheizung in unterschiedlichen Bauformen anzutreffen ist, erhitzt und durch Rohrleitungen zu den einzelnen Heizkörpern gepumpt. Das grundlegende Prinzip gleicht sich dabei bei allen Heizungsarten und damit verbundenen Energiequellen. Heizkörper verteilen das vorher erhitzte Wasser in ihrem Inneren auf eine möglichst große Fläche, wodurch ein Wärmetausch mit der Umgebungsluft ermöglicht wird und der umgebende Raum geheizt werden kann.

Ob, bzw. in welchen Mengen und in welchen Intervallen hei√ües Wasser in einen Heizk√∂rper eingeleitet wird, regelt hierbei meist ein Heizk√∂rperthermostat. Dieser sitzt im Zulauf des Heizk√∂rpers und kann so, meist stufenlos, den Wasserzulauf √∂ffnen oder auch verschlie√üen. Die temperaturabh√§ngige Regelung erfolgt dabei √ľber einen sogenannten Aktor. Hierbei handelt es sich um ein Dehnstoffelement gef√ľllt mit Wachs, Fl√ľssigkeit oder Gas, das sich bei Erw√§rmung ausdehnt und einen St√∂√üel genannten √úbertragungsstift auf das eigentliche Ventil dr√ľckt und so den Querschnitt des Zulaufrohrs zum Heizk√∂rper und damit den Wasserdurchfluss verringert. Die durch Drehung erfolgte Stellung des Einstellkopfes bestimmt dabei den Abstand zwischen dem Dehnelement und dem Heizungsventil und damit den maximalen Durchfluss. Wird so zum Beispiel eine mittlere Einstellung des Heizk√∂rperthermostats auf Stufe 3 gew√§hlt, entspricht dies einer angestrebten Raumtemperatur von 20 ¬įC. So lange diese¬†nicht erreicht ist, bleibt der Durchfluss von hei√üem Wasser in den Heizk√∂rper ge√∂ffnet. Ist die Temperatur erreicht, entspricht dies einem Grad der Ausdehnung des Aktors, die ausreicht, das Ventil vollst√§ndig zu schlie√üen.

Vorteile und Anwendungsbereiche eines Heizkörperthermostats

Heizk√∂rperthermostate erm√∂glichen die bequeme Temperaturregulierung f√ľr jeden einzelnen Raum, in dem sich Heizk√∂rper befinden. Die Bedienung ist unkompliziert und kann jederzeit, ohne gr√∂√üeren Aufwand, erfolgen. Besonders in Wohnsituationen, bei denen kein direkter Zugriff auf die eigentliche Heizanlage besteht und somit die Heizleistung nicht reguliert werden kann, wie es zum Beispiel bei Mietwohnungen mit Anschluss an eine Zentralheizung der Fall ist, sind Thermostate meist die einzige M√∂glichkeit, Einfluss auf die Zimmertemperatur zu nehmen.

Mit Heizk√∂rperthermostaten l√§sst sich die Heizleistung den individuellen Bed√ľrfnissen genau anpassen. H√§ufig genutzte R√§ume k√∂nnen durchgehend geheizt werden, w√§hrend selten genutzte R√§ume entsprechend abgesenkt werden k√∂nnen.

Dabei wird eine einmal eingestellte Temperatur dauerhaft gehalten, ohne dass eine Nachjustierung notwendig wird. So wird ein √úberhitzen des Raumes genauso verhindert, wie ein merkliches Absinken der Raumtemperatur. Neben dem so garantierten, angenehmen Raumklima hilft ein Heizk√∂rperthermostat so auch Energie zu sparen, da nie mehr Heizleistung abgerufen wird, als unbedingt notwendig bzw. gew√ľnscht.

Heizkörperthermostate sind einfach zu montieren, lassen sich jederzeit einfach, ohne umfangreiches Werkzeug oder technische Kenntnisse und Fähigkeiten, entfernen und an anderen Heizkörpern wiederverwenden.

Vorteile eines Heizkörperthermostats

  • preiswerteste L√∂sung
  • verf√ľgbar f√ľr alle Heizk√∂rpermodellen
  • einfach zu montieren
  • leicht zu bedienen
  • erm√∂glicht individuelles Raumklima f√ľr jeden einzelnen Raum
  • hilft Energie zu sparen
  • wiederverwendbar, zum Beispiel nach Umzug

Nachteile eines Heizkörperthermostats

  • jeder Heizk√∂rper muss separat eingestellt werden
  • √Ąnderung der Einstellung erfordert Anwesenheit
  • Ungenauigkeit durch Temperaturmessung direkt am Heizk√∂rper
  • mittelfristig verschlei√üanf√§llig

Welche Arten von Heizkörperthermostaten gibt es?

F√ľr verschiedene Einsatzbereiche finden sich verschiedene Bauarten von Heizk√∂rperthermostaten. In ihrer Grundfunktion, der mechanischen Durchflussregulierung auf Basis der Voreinstellung und Messung der Umgebungstemperatur, gleichen sich alle Bauarten.

Wie diese Einstellung, Messung und Regelung im Detail umgesetzt wird, unterscheidet sie und bestimmt Vorteile und Einschränkungen.

mechanische Heizkörperthermostate

Das klassische, hier bereits beschriebene Heizk√∂rperthermostat arbeitet rein mechanisch und wird manuell √ľber den formgebenden Einstellkopf voreingestellt.

voreinstellbare Heizkörperthermostate

Einfache Heizk√∂rperthermostate werden auf das vorhandene Heizk√∂rperventil aufgesetzt und bedienen dieses temperaturabh√§ngig, √ľber die Drehreglung sowie Aktor und St√∂√üel. Dabei wird in Stufen zwischen vollst√§ndigem Verschluss und vollst√§ndiger √Ėffnung des Ventils und damit des Wasserdurchflusses gew√§hlt. In einigen F√§llen ist dieser Einstellungsspielraum nicht optimal f√ľr eine vorhandene Kombination aus Raumgr√∂√üe, gew√ľnschter Raumtemperatur und Bauart sowie Gr√∂√üe des Heizk√∂rpers. In diesen F√§llen kommt h√§ufig ein voreinstellbares Thermostatventil zum Einsatz.

Voreinstellbare Thermostatventile sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Unterschiede zu klassischen Ventilen werden erst nach Demontage des Einstellkopfes und freien Blick auf das eingeschraubte Ventil erkennbar.
Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich die Unterschiede: ein voreinstellbares Thermostatventil verf√ľgt, wie das Heizk√∂rperthermostat an sich, √ľber eine Einstellm√∂glichkeit entlang einer Skala mit zum Beispiel sechs Stufen (1 ‚Äď 6). Die Einstellung erfolgt √ľber einen speziellen Schl√ľssel, der auf das Ventil gesetzt und bis zur gew√ľnschten Stufe gedreht wird.

Die Voreinstellung ermöglicht eine Dauerhafte Begrenzung der maximalen Durchflussmenge und damit der Maximaltemperatur, unabhängig von der Einstellung des Heizkörperthermostats. Ist zum Beispiel ein sechsstufiges voreinstellbares Thermostatventil auf Stufe 3 eingestellt, wird bei Maximalstellung des Heizkörperthermostats trotzdem nur die Hälfte des bauartbedingt maximalen Durchflusses erreicht.

Behördenmodelle

Ein sogenanntes Beh√∂rdenmodell gleicht auf den ersten fl√ľchtigen Blick einem normalen Heizk√∂rperthermostat, hat jedoch technisch mehr mit dem beschriebenen voreinstellbaren Heizk√∂rperthermostat gemeinsam.

Das Beh√∂rdenmodell kommt, wie der Name beschreibt, zumeist in √∂ffentlichen Einrichtungen zum Einsatz. Hier soll die Einflussnahme auf die Heizeinstellungen nach M√∂glichkeit begrenzt oder auch komplett verhindert werden. Deshalb verf√ľgen solche Modelle √ľber einen minimalen Einstellspielraum, der eine Temperatureinstellung in geringem Rahmen, zum Beispiel zwischen 17 und 21 ¬įC erm√∂glicht. Zudem sind die Einstellk√∂pfe meist besonders robust gefertigt, um Besch√§digung durch unsachgem√§√üe Bedienung m√∂glichst zu verhindern.

Thermostatregler mit Fernversteller

Ein ma√ügeblicher Nachteil eines klassischen Heizk√∂rperthermostats, ist die Temperaturmessung direkt am Heizk√∂rper. Je nach Raumgr√∂√üe, Platzierung des Heizk√∂rpers und Anzahl der einzelnen Heizk√∂rper in einem Raum, k√∂nnen die so gemessene Temperatur und die tats√§chliche, durchschnittliche Raumtemperatur deutlich voneinander abweichen. Um die individuell richtige Einstellung zu finden, ist deshalb auch eine Raumtemperaturmessung auf der dem Heizk√∂rper gegen√ľberliegenden Zimmerseite empfohlen.

Manche Heizk√∂rper sind zudem nicht ohne Aufwand frei zug√§nglich. So werden, auch wenn dies wenig empfehlenswert ist, M√∂belst√ľcke regelm√§√üig vor Heizk√∂rpern platziert und auch Heizk√∂rperverkleidungen sind zumindest in Einzelf√§llen noch anzutreffen. In all diesen F√§llen ist es mit deutlichem Aufwand verbunden, Einstellungen am Heizk√∂rperthermostat vorzunehmen.

Bei Thermostatreglern mit Fernversteller, werden Thermostat und Ventil voneinander getrennt. Ansonsten gleicht auch diese Variante dem beschriebenen technischen Prinzip: ein Dehnelement reagiert auf die Umgebungstemperatur, bedient allerdings nicht, wie beim normalen Heizk√∂rperthermostat, einen St√∂√üel und in Folge das Ventil, sondern bewegt die Hydraulikfl√ľssigkeit in einem kabel√§hnlichen Kapilarrohr, die wiederum einen hydraulischen Zylinder bewegt, der das Ventil √∂ffnet oder schlie√üt. Die manuelle Einstellung wie auch die Temperaturmessung kann damit so weit entfernt vom Heizk√∂rper erfolgen, wie es die Kabell√§nge zul√§sst.

Vorteile des Thermostatreglers mit Fernversteller

  • genauere Temperaturmessung
  • Bedienung auch schwer erreichbarer Heizk√∂rper

Nachteile des Thermostatreglers mit Fernversteller

  • zus√§tzlicher Installationsaufwand
  • nur f√ľr einzelne Heizk√∂rper sinnvoll

elektrische, programmierbare Heizkörperthermostate

Normale Heizk√∂rperthermostate sowie Thermostatregler mit Fernversteller werden in Stufen eingestellt. Die meisten Modelle geben f√ľnf Stufen vor, teilweise mit Skalierung zwischen den einzelnen Stufen. Hinzu kommt eine Defrost-Einstellung, die eine Besch√§digung der Heizungsanlage im Winter, bei Temperaturen unter sechs Grad verhindert.

Zwar entspricht jede Stufe einer Temperatur, die zu erreichen und zu halten die davon abh√§ngige Ventilstellung erm√∂glichen soll, die Einstellung ist jedoch diesbez√ľglich nicht selbsterkl√§rend und pr√§zise. So legt man als Richtwert bei mittlerer Einstellung auf Stufe 3 eine Raumtemperatur von 20 ¬įC an und verbindet mit einer Verstellung um eine Stufe einen Temperaturunterschied von etwa 4 ¬įC.

Eine einmal vorgenommene Einstellung bleibt so lange erhalten, bis sie manuell wieder verändert wird. Dies bedeutet auch, dass ein Heizkörper auch dann heizt, wenn sich niemand im Haus befindet oder umgekehrt, der Raum ungeheizt ist, wenn man ihn nach längerer Zeit wieder betritt. Alternativ kann hier nur eine niedrig mittlere Einstellung gewählt werden, die geringere Verluste bei Abwesenheit verspricht und gleichzeitig die Dauer zum Aufheizen des Raumes, nach Einstellen einer höheren Stufe, möglichst gering hält.

Komfortable Abhilfe versprechen elektrische, programmierbare Heizk√∂rperthermostate. Das grundlegende Prinzip gleicht bei diesen Ger√§ten dem von einfachen, manuellen Heizk√∂rperthermostaten, die Ventileinstellung erfolgt hier jedoch motorisch. Ein kleiner Elektromotor, betrieben meist mit handels√ľblichen Standardbatterien, dreht eine Welle, welche einen St√∂√üel herausschiebt bzw. einzieht, der seinerseits die Stellung des Heizk√∂rperventils bestimmt.

Die Einstellung ist hierbei, analog zum rein mechanischen Heizk√∂rperthermostat, meist auch direkt √ľber einen Regler am Ger√§t m√∂glich. Im Unterschied zu einfachen Thermostaten ist es jedoch zus√§tzlich m√∂glich, Heizzyklen digital zu programmieren. Hierzu verf√ľgen elektrische Heizk√∂rperthermostate in der Regel √ľber ein LCD-Display. √úber dieses k√∂nnen mehrere Heizzyklen programmiert werden. Dabei wird in der Regel eine Heiztemperatur (Tag) und eine Absenktemperatur (Nacht) eingestellt. Anschlie√üend k√∂nnen f√ľr einzelne Wochentage oder auch f√ľr Werktage und das Wochenende getrennt Zeitfenster eingestellt werden, denen jeweils eine der Temperaturen zugeordnet wird. Anhand der eingestellten, aktuellen Uhrzeit und des aktuellen Datums, erfolgt die Temperaturregelung anschlie√üend vollautomatisch.

Zus√§tzlich verf√ľgen die meisten Modelle √ľber eine ‚ÄěOffenes Fenster‚Äú-Funktion: misst der eingebaute Sensor einen pl√∂tzlichen, deutlichen Temperaturabfall, interpretiert der Thermostat dies als¬†Hinweis auf ein ge√∂ffnetes Fenster und regelt den Heizk√∂rper herunter.

Vorteile des programmierbaren Heizkörperthermostats

  • alle Vorteile des klassischen Heizk√∂rperthermostats
  • individuelle Einstellung von Heizzeiten
  • pr√§zise Einstellung der Zieltemperatur in ¬įC
  • zus√§tzliche Energie- und Kostenersparnis durch gezieltes Heizen

Nachteile des programmierbaren Heizkörperthermostats

  • funktionsf√§hig nur mit ausreichender Batteriekapazit√§t
  • optimal einsetzbar nur bei m√∂glichst genau vorhersehbarer Wochenplanung

funkferngesteuerte Heizkörperthermostate

Heimautomation ist ein Begriff, der besonders f√ľr Immobilienbesitzer in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt und Interesse weckt. Grunds√§tzlich handelt es sich auch bei einfachen programmierbaren Heizk√∂rperthermostaten bereits um Elemente einer solchen Heimautomation, wie beschrieben, sind jedoch die M√∂glichkeiten der spontanen Einflussnahme bei solchen Modellen eingeschr√§nkt.

Funkferngesteuerte Heizkörperthermostate erweitern die Bedienungsmöglichkeiten deutlich. Neben der Einstellung der Heizzyklen am Gerät, bieten sie die Möglichkeit des Zugriffs aus der Distanz.

Der Zugriff auf den Heizk√∂rperthermostat und alle Einstellm√∂glichkeiten, erfolgt in der Regel via Bluetooth. Auch wenn oft die Rede von WLAN-Heizk√∂rperthermostaten ist, verf√ľgen die einzelnen Ger√§te √ľblicherweise nur √ľber eine Bluetooth-Schnittstelle, √ľber die sie entweder direkt angesprochen werden k√∂nnen oder mit einer zentralen Steuereinheit verbunden werden, die wiederum via WLAN in ein Netzwerk eingebunden werden kann.

Somit gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen ferngesteuerten Heizkörperthermostat zu bedienen:

  • Programmierung direkt am Ger√§t, wie beim herk√∂mmlichen elektrischen Heizk√∂rperthermostat
  • Einstellung der aktuellen Heizleistung oder Programmierung via Bluetooth, aus geringer Distanz
  • Zugriff √ľber einen mit dem Internet verbundenen Router, mit dem wiederum eine Steuereinheit verbunden ist, die ihrerseits via Bluetooth auf einzelne Heizk√∂rperthermostate zugreift

Ferngesteuerte Heizk√∂rperthermostate arbeiten meist in Verbindung mit einer App, die auf einem Tablet-Computer oder einem Smartphone ausgef√ľhrt werden kann. Neben der M√∂glichkeit, eine l√§ngerfristige Programmierung, bequem vom Sofa aus vorzunehmen, kann in Verbindung mit einer Steuereinheit, in einem Netzwerk mit Internetzugang, von jedem Ort der Welt, zu jeder Zeit, auf die heimische Heizung zugegriffen werden. Voraussetzung ist allein eine aktive Internetverbindung.

Vorteile eines ferngesteuerten Heizkörperthermostats

  • komfortable Bedienung via App
  • Zugriff auch aus gr√∂√üter Distanz m√∂glich
  • spontane Ver√§nderung der Raumtemperatur zu jeder gew√ľnschten Zeit
  • optimale Energiesparm√∂glichkeit
  • kombinierbar mit weiteren Elementen der Heimautomation

Nachteile eines ferngesteuerten Heizkörperthermostats

  • weitere Komponenten erforderlich (zentrale Steuereinheit, Netzwerkrouter, Internetzugang, Smartphone oder Tablet)
  • zus√§tzlicher Installationsaufwand (Netzwerkintegration)
  • Bedienung erfordert grundlegende Kenntnisse im Umgang mit moderner Kommunikationstechnologie
  • deutlich h√∂here Anfangsinvestition
  • Steuerung aus der Ferne abh√§ngig von aktiver Strom- und Internetversorgung (Problem: Stromausfall oder Netzwerkausfall)

Smarte Heizköperthermostate im Praxistest bei Techstage

Das Elektronik Portal Techstage testete im M√§rz 2019 smarte Heizk√∂rperthermostate. Folgende Modelle wurden ausf√ľhrlichen Praxistests unterzogen:

Heizkörperthermostat TestHeizkörperthermostat AVM Fritzdect 301

Heizkörperthermostat Eve Thermo

Heizkörperthermostat Homematic IP

Heizkörperthermostat Innogy

Heizkörperthermostat Tado V3+

Heizkörperthermostat Wieser Heat

Preislich liegen die Modelle etwa zwischen 45 und 70 Euro. Wenn man bedenkt, dass man selten nur ein Heizk√∂rperthermostat ben√∂tigt, sondern f√ľr jeden Raum eines, kann sich dies schon bemerkbar machen. Das g√ľnstigste Heizk√∂rperthermostat im Test ist das Modell von Innogy.

Von der Installation her konnten alle sechs Modelle √ľberzeugen. Die Installation der Software geht verst√§ndlich √ľber die App und die Installation der Hardware klappte auch bei allen. Mit einer Rohrzange den alten Schraubversschluss l√∂sen und den neuen befestigen. An unzug√§nglichen Stellen mache sich jedoch bemerkbar, dass einige Modelle gr√∂√üer sind als andere.

Bez√ľglich der App gefiel den Testern besonders die des smarten Heizk√∂rperthermostats Tado V3+. Trotz vieler Funktionen sei diese App sehr √ľbersichtlich. Das einzige Manko: f√ľr die App wird eine regelm√§√üige Geb√ľhr f√§llig. Auch die Wiser Heat App und Eve Thermo App haben die Tester mit ‚Äěgut‚Äú bewertet. Das Schlusslicht bildet die App von Innogy ‚Äď sie sei v√∂llig √ľberfrachtet und dabei uneinheitlich. Wie Tado verlangt Innogy ebenfalls eine Geb√ľhr f√ľr die App, alle anderen Anbieter verzichten darauf.

Testsieger vom smarte Heizk√∂rperthermostat ¬†Praxistest sind das Heizk√∂rperthermostat Tado V3+ und Wiser Heat. Sie sind laut der Tester die besten, haben aber trotzdem noch Verbesserungspotential. Das Heizk√∂rperthermostat AVM Fritzdect 301 sei verl√§sslich und biete den Vorteil, dass weder Bridge noch Internet n√∂tig sind. Beim Heizk√∂rperthermostat Eve Thermo wurde moniert, dass es wegen der Bluetooth-Verbindung nur in kleineren Wohnungen funktioniert und au√üerdem nur auf Apple-Hardware zugeschnitten ist. Am schlechtesten schnitt das Heizk√∂rperthermostat Innogy ab. Grund sind die schlechte Optik, die schlechte App und die regelm√§√üigen Geb√ľhren.

So haben wir Heizkörperthermostate getestet

Ein Heizkörperthermostat Test bezieht sich in der Hauptsache auf zwei Bereiche: die Bedienbarkeit eines Modells und seine Genauigkeit.

Die Frage der Bedienbarkeit beginnt dabei mit der notwendigen Montage und gegebenenfalls Installation.

Montage und Installation

Ein klassisches Heizk√∂rperthermostat wird auf das eingebaute Ventil, mit einer √úberwurfmutter, aufgeschraubt. In der Regel geschieht dies handfest, weshalb die Montage ohne Werkzeug grunds√§tzlich m√∂glich sein sollte. Oftmals bedarf es jedoch einer einfachen Wasserpumpenzange, um eine festsitzende Verbindung vorsichtig zu l√∂sen. Bei der Montage eines neuen Thermostats kann auf Werkzeug verzichtet werden, soweit ein stabiler und korrekter Sitz so zu gew√§hrleisten ist. Da der Bet√§tigungsstift ohne Aufsatz durch eine R√ľckholfeder komplett herausgeschoben und damit das Ventil komplett ge√∂ffnet ist, sollte ein neuer Thermostat bei Montage nach M√∂glichkeit auf h√∂chste Stufe gestellt sein.

Ein Heizk√∂rperthermostat Test pr√ľft alle notwendigen Verbindungselemente auf Bedienbarkeit und Zuverl√§ssigkeit. Au√üerdem wird gepr√ľft, f√ľr welche Heizk√∂rpermodelle ein Thermostat geeignet ist, f√ľr welche eventuell Adapter im Lieferumfang inbegriffen sind oder zus√§tzlich erworben werden m√ľssen.

Bei klassischen Heizkörperthermostaten ist keine weitere Installation notwendig.

Neben der beschriebenen Montage, ist bei elektrischen Thermostaten zus√§tzlich eine Erstinstallation notwendig. Begonnen mit dem Einlegen der notwendigen Batterien, √ľber das Einstellen der aktuellen Uhrzeit und des Datums, bis zur Programmierung der Tages- und der Nacht-Temperatur. Wie eine solche Erstinstallation vorzunehmen ist, wie verst√§ndlich die Anzeige und die Men√ľstruktur sind, wird ebenfalls vom Heizk√∂rperthermostat Test begutachtet. So m√ľssen die meisten Modelle direkt am Ger√§t programmiert werden, w√§hrend einzelne Hersteller auch Ger√§te anbieten, die via USB mit einem Computer verbunden und so bequem programmiert werden k√∂nnen.

Der Installationsaufwand bei ferngesteuerten Heizk√∂rperthermostaten geht deutlich √ľber den bei anderen Arten hinaus. Diese m√ľssen ebenfalls montiert werden. Die eigentliche Programmierung erfolgt jedoch erst nach der Herstellung einer Verbindung zu weiteren Steuerkomponenten. Dies bedeutet zumindest die Herstellung einer Bluetoothverbindung zu einem geeigneten Endger√§t, wie einem Smartphone oder Tablet.

Bei Heizkörperthermostaten, die mit einer Steuereinheit gekoppelt werden, ist außerdem deren Einbindung in ein Netzwerk erforderlich.

Bedienkomfort

Beim einfachen Heizk√∂rperthermostat beschr√§nkt sich ein Test der Bedienbarkeit auf die Leichtg√§ngigkeit des Einstellkopfes, dessen Skalierung und m√∂glichst deutlich ablesbare Beschriftung. Zudem verf√ľgen einige Modelle √ľber Komfortmerkmale, wie die individuelle Sollwertbegrenzung √ľber die der Einstellbereich des Reglers begrenzt werden kann.

Bei allen Arten elektronischer Heizkörperthermostate gilt ein besonderes Augenmerk den Steuerelementen und der notwendigen Prozedur der Programmierung.
Wie selbsterklärend ist dieser Vorgang, wie verständlich ist eine notwendige Bedienungsanleitung gestaltet und wie leicht und präzise sind Knöpfe, Schalter und Regler zu bedienen? Welche Informationen liefert ein Display und wie gut ist dieses abzulesen? Welche Batterietypen werden benötigt und wie einfach können diese gewechselt werden?

Bei ferngesteuerten Modellen wird zus√§tzlich die notwendige Steuersoftware bewertet. F√ľr welche Plattformen steht diese zur Verf√ľgung? Wie leicht ist sie zu installieren und, vor allen Dingen von Laien, zu bedienen?

Worauf sollte man beim Kauf eines Heizkörperthermostats achten?

Vor der Wahl eines konkreten Herstellers oder Modells steht die Entscheidung f√ľr eine Bauart. Soll nur ein einzelner, vielleicht defekter Thermostat ausgetauscht werden, richtet sich die Wahl meist nach den ansonsten verbauten Modellen. Wird eine Heizungsanlage neu installiert oder eine Umr√ľstung mehrerer Heizk√∂rper in Betracht gezogen, sollten die allgemeinen Voraussetzungen und Heizgewohnheiten √ľberdacht werden, um eine langfristig sinnvolle Entscheidung zu treffen.

  • Wie viele Heizk√∂rper sollen insgesamt geregelt werden?

Neben der Frage nach einer insgesamt notwendigen Investition, entscheidet die Zahl der regelm√§√üig zu steuernden Heizk√∂rper auch aus anderen Gr√ľnden die Wahl des passenden Heizk√∂rperthermostats. Je mehr Heizk√∂rper geregelt werden m√ľssen, desto gr√∂√üer der Aufwand bei Verwendung einfacher mechanischer Thermostate.

  • Wie konstant sind Ihre Lebensgewohnheiten?

Je konstanter der Tagesablauf, desto seltener muss ein Heizk√∂rper nachgeregelt werden. Wer t√§glich zur gleichen Zeit die gleichen R√§ume eines Zimmers nutzt, muss einen Thermostat nur selten umstellen, was auch bei Verwendung klassischer, mechanischer Heizk√∂rperthermostate den Aufwand in Grenzen h√§lt. √Ąndern sich diese Gewohnheiten von Tag zu Tag oder zumindest innerhalb eines Wochenrhythmus, kann ein elektrischer, programmierbarer Thermostat gute Dienste leisten. Hiermit ist eine automatische Justierung f√ľr jeden einzelnen Wochentag, in jeweils mehreren Heizzyklen m√∂glich.

Die optimale L√∂sung f√ľr unregelm√§√üige Heizgewohnheiten ist eine Fernsteuerung. Diese erm√∂glicht sowohl die bequeme, langfristige Programmierung als auch den spontanen Zugriff aus der Ferne.

  • Welche technischen Voraussetzungen bestehen?

Neben r√§umlichen Gegebenheiten, die den Einsatz klassischer Heizk√∂rperthermostate einschr√§nken k√∂nnen, wie zum Beispiel schwer zug√§ngliche Heizk√∂rper, erfordern gerade technisch fortgeschrittene Systeme ein entsprechendes Umfeld. So kann ein fernsteuerbares Heizk√∂rperthermostat zwar auch ausschlie√ülich von einem Steuerger√§t wie einem Smartphone oder Tablet, via Bluetooth, aus direkter N√§he bedient werden, dies stellt jedoch lediglich ein mehr an Bedienkomfort gegen√ľber elektrischen, programmierbaren Thermostaten ohne Fernbedienung dar. Ihren echten Mehrwert k√∂nnen solche Modelle, vor allen Dingen bei Verwendung an einer kompletten Heizungsanlage, erst dann ausspielen, wenn sie mit einem Netzwerk verbunden und aus der Distanz √ľber das Internet bedient werden. Hierf√ľr m√ľssen jedoch die entsprechenden technischen Voraussetzungen vorhanden sein.

F√ľhrende Hersteller

Buderus

Die Marke Buderus entstammt dem 1731 gegr√ľndeten Unternehmen Buderus und wird nach diversen √úbernahmen und Fusionen heute, neben der Marke Junkers von der Bosch Thermotechnik GmbH, mit Sitz in Wetzlar, vertrieben. Das Produktsortiment umfasst alle Bestandteile kompletter Heizungsanlagen aller Gr√∂√üenordnungen. Zum ebenfalls angebotenen Heizungszubeh√∂r z√§hlen auch Heizk√∂rperthermostate.

Unter der Marke Buderus werden zwar auch zahlreiche Produkte moderner Steuer- und Regeltechnik vertrieben, im Bereich einfacher Heizkörperthermostate beschränkt sich das Angebot jedoch auf einige Modelle klassischer, mechanischer Thermostate.

Danfoss

Die 1933 gegr√ľndete Aktiengesellschaft Danfoss A/S mit Sitz im d√§nischen Nordborg, produziert in 21 L√§ndern Produkte der W√§rme- und K√§ltetechnik. Der Firmengr√ľnder Mad Clausens erfand bereits in den 50er Jahren das thermostatische Heizk√∂rperventil. Das Angebot umfasst sowohl klassische Heizk√∂rperthermostate als auch Designmodelle und funkferngesteuerte Thermostate sowie f√ľr einen Fernzugriff notwendige Steuereinheiten.

Honeywell/ Rondostat

Die 1885 gegr√ľndete Honeywell International Inc. aus Morristown, New Jersey in den USA ist auf zahlreichen Gebieten t√§tig. Hierzu z√§hlen Chemikalien, Luft- und Raumfahrt, Transport, R√ľstung und Automatisierung. Die Basis hierf√ľr ist vor allen Dingen eine Reihe von Zuk√§ufen und Fusionen. Das Gesch√§ftsfeld Automation and Control Solutions (ACS) produziert Ger√§te aus dem Segment Haustechnik.

Unter dem Namen Honeywell werden sowohl klassische Heizkörperthermostate als auch elektrische, programmierbare Modelle vertrieben.

Die Marke Rondostat zählt ebenfalls zum Programm der Honeywell International Inc. und bietet einzelne Modelle elektrischer, programmierbarer Heizkörperregler.

Oventrop

Die Oventrop GmbH & Co. KG z√§hlt zu den f√ľhrenden Herstellern von Armaturen und Regelsystemen in der Haustechnik f√ľr ganz Europa. Oventrop vertreibt klassische Heizk√∂rperthermostate sowie Komponenten moderner zentraler Steuersysteme der Geb√§udetechnik.

Bezugsquellen f√ľr Heizk√∂rperthermostate ‚Äď Fachhandel vs. Internet

Im stationären Handel finden sich die verschiedenen Heizkörperthermostate vor allen Dingen in Baumärkten und im Heizungs- und Sanitär-Fachhandel.

Insbesondere elektrische, programmierbare Thermostate werden immer wieder auch im einfachen Einzelhandel angeboten und finden sich sogar im zeitlich begrenzten, saisonalen Angebot bekannter Discounter. Ein wirklich umfassendes Angebot findet sich jedoch vor allen Dingen im Online-Handel. Hier bieten zum einen die Hersteller selber einen √úberblick √ľber ihr Sortiment und in einigen F√§llen eine direkte Bestellm√∂glichkeit, zum anderen werden die Produkte der meisten Hersteller √ľber bekannte Handelsplattformen angeboten.

Das Internet bietet die M√∂glichkeit, sich umfassend zu informieren und verschiedene Angebote einander gegen√ľber zu stellen, zu vergleichen und das individuell geeignete Modell auszuw√§hlen.

Wissenswertes und Ratgeber

 

Die Geschichte des Heizkörperthermostats

Die erste bekannte Warmwasserheizung stammt aus dem Jahre 1716 und wurde zur Beheizung eines Treibhauses eingesetzt. Über Schlösser und Villen, einer adligen und wohlhabenden Minderheit, gelangte das System ab Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch in den privaten Wohnungsbau.

In der Anfangszeit beschränkte sich der Einfluss auf die Heizleistung auf ein simples Ein- oder Ausschalten. Eine abgestufte oder sogar raumtemperaturabhängige Regelung war nicht möglich.

Bereits in den 30er Jahren entwarf der Gr√ľnder des bis heute bekannten Unternehmens Danfoss erste Versionen eines Thermostats. Bis zur Produktreife und bis zur Markteinf√ľhrung brauchte es jedoch noch mehr als ein Jahrzehnt, bis ins Jahr 1946. Zwar arbeitete das Heizk√∂rperthermostat bereits nach dem bis heute gebr√§uchlichen Prinzip und war dementsprechend zuverl√§ssig, das Interesse war jedoch anf√§nglich gering. Der Grund hierf√ľr war vor allen Dingen die zu dieser Zeit verbreitet fehlende Einsicht in die Notwendigkeit der Energieeinsparung.

Erst die √Ėlkrise der 70er Jahre und die daraus resultierende Heizungsanalgenverordnung, aus dem Jahr 1978 f√ľhrten schlie√ülich zu einer fl√§chendeckenden Verbreitung.

Um die Jahrtausendwende beginnt der Trend zur Heimautomatisierung, repr√§sentiert durch das Schlagwort Smart-Home, immer mehr ins Auge der √Ėffentlichkeit zu r√ľcken. Seither nimmt die Zahl an Herstellern und Modellen zur Automatisierung der Temperaturregelung stetig zu.

Einfache Montage eines Heizkörperthermostats

Bevor ein neuer Thermostat montiert werden kann, muss in der Regel sein Vorg√§nger demontiert werden. Die Montage ist vergleichsweise einfach und ungef√§hrlich. Da es sich beim Heizk√∂rperthermostat um einen Aufsatz auf das eingeschraubte Heizk√∂rperventil handelt, bleibt das System, auch im demontierten Zustand, geschlossen, es kann also kein Heizungswasser austreten. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte der Heizk√∂rper vor Demontage und Montage jedoch nach M√∂glichkeit abk√ľhlen.

  • √Ėffnen Sie den Heizk√∂rperthermostat vollst√§ndig.
  • L√∂sen Sie die R√§ndelschraube oder √úberwurfmutter des Thermostats. Diese sollte nicht sehr fest angezogen sein und deshalb, ohne Kraftaufwand, mit einer einfachen Wasserpumpenzange zu l√∂sen sein.
  • Nach L√∂sen der Verschraubung kann der Heizk√∂rperthermostat einfach abgezogen werden. Gelegentlich bedarf es hierbei eines leichten Rucks aber auch hier sollte nicht mit Gewalt gearbeitet werden.

Die Montage eines neuen Thermostats erfolgt grundsätzlich in umgekehrter Reihenfolge.

Dabei sollte beim Kauf unbedingt auf den korrekten Anschluss geachtet werden, da sich hier, je nach Heizkörper-Modell und Hersteller verschiedene Gewindearten finden.
Bei elektrischen, programmierbaren Thermostaten besteht der Anschluss meist aus Adaptern mit Plastikgewinden. Diese sind in der Regel in verschiedenen Ausf√ľhrungen, f√ľr unterschiedliche Heizk√∂rpertypen, im Lieferumfang enthalten. Sie sollten mit besonderer Sorgfalt behandelt werden, da gerade einfache Plastikgewinde leichter besch√§digt werden k√∂nnen.

  • Stellen Sie das neue Thermostat vor der Montage auf die maximale Temperaturstufe ein.
  • Stecken Sie den Heizk√∂rperthermostat oder, bei vielen elektrischen Modellen, die Ger√§tehalterung auf das Heizk√∂rperventil.
  • Drehen Sie die R√§ndelschraube oder √úberwurfmutter vorsichtig per Hand fest. Anschlie√üend k√∂nnen Sie die Verbindung noch vorsichtig mit einer Wasserpumpenzange festigen, ohne dabei jedoch zu viel Kraft aufzuwenden.

FAQ ‚Äď H√§ufig gestellte Fragen

  • Wie sparen Heizk√∂rperthermostate Energie?

Ein Haus oder eine Wohnung besteht aus mehreren R√§umen, die jeder f√ľr sich andere Funktionen erf√ľllen. Entsprechend ihrer Nutzung, wird auch eine unterschiedliche Raumtemperatur als sinnvoll betrachtet. So sind Badezimmer meist w√§rmer als Wohnzimmer und diese wiederum w√§rmer als Schlafzimmer.

Ohne Heizk√∂rperthermostat und damit ohne raumbezogene Temperaturregelung, best√ľnde bei einer Heizung nur die Wahl zwischen Heizen auf voller Leistung und nicht heizen.
Es k√∂nnte so h√∂chstens die Maximalleistung eines Brenners reguliert werden. Damit w√ľrden entweder einzelne R√§ume √ľberheizt oder andere zu wenig geheizt. In der Regel w√ľrde man sicher eher das √úberheizen einzelner R√§ume in Kauf nehmen, was letztlich zu unn√∂tigem Energieaufwand f√ľhren w√ľrde. Die individuelle Temperaturregelung, f√ľr jeden einzelnen Raum, erm√∂glicht eine genaue Anpassung an die eigenen Bed√ľrfnisse und Vorlieben und so eine optimale Effizienz.

  • Darf ich in meiner Mietwohnung die Thermostate austauschen?

Ja. Grunds√§tzlich spricht nichts dagegen, dass Sie auf eigene Kosten vorhandene Thermostate austauschen. So k√∂nnen Sie zum Beispiel konventionelle Heizk√∂rperthermostate auch als einfacher Mieter durch programmierbare oder fernbedienbare Modelle ersetzen. Die bei Einzug vorhandenen Thermostate sind jedoch in aller Regel Besitz des Wohnungseigent√ľmers. Sie sollten diese also unbedingt aufbewahren und vor einem Auszug wieder austauschen.

  • Warum sind auf einem Heizk√∂rperthermostat nur Zahlen angegeben, keine Temperaturen?

Die tatsächliche Raumtemperatur, die bei einer bestimmten Stellung des Heizkörperthermostats erreicht wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Das Thermostat misst die Umgebungstemperatur und bestimmt so die Ventilstellung. Ist die eingestellte Temperatur (oder besser Temperaturstufe) erreicht, schließt der Thermostat das Heizungsventil. Dabei erfolgt die Messung direkt am Heizkörper.

Je nach Raumgestaltung muss die hier gemessene Temperatur nicht der tatsächlichen, durchschnittlichen Raumtemperatur entsprechen.
Eine genaue Angabe einer Temperatur auf dem Regler w√§re insofern nur irref√ľhrend. Eine mittlere Stufe 3 entspricht jedoch einer am Thermostat gemessenen Temperatur von etwa 20 ¬įC

  • Wie bedient man ein Heizk√∂rperthermostat am effektivsten?

Wer einen ausgek√ľhlten Raum betritt, neigt h√§ufig dazu, einen Heizk√∂rperthermostat sofort voll aufzudrehen, in der Annahme dies w√ľrde den Raum m√∂glichst schnell erw√§rmen. Dies ist jedoch ein Irrtum. Heizk√∂rper funktionieren nach dem Prinzip der W√§rme√ľbertragung: Wasser wird in einer Heizungsanlage, in der Regel durch einen Brenner, auf eine vorbestimmte Temperatur von bis zu 90 ¬įC erhitzt. Dieses Wasser durchl√§uft anschlie√üend einen Heizk√∂rper, der aus Material mit guten W√§rmeleiteigenschaften besteht und gibt die W√§rme an die Umgebungsluft ab, die sich ihrerseits erw√§rmt und so die Raumtemperatur insgesamt erh√∂ht.

Eine höhere Stufe beim Heizkörperthermostat ändert nichts an diesem Grundprinzip und beschleunigt nicht die Wärmeabgabe und damit auch nicht die Erhöhung der Raumtemperatur.
Die Einstellung am Heizkörperthermostat bestimmt lediglich, bis zum erreichen welcher Raumtemperatur fortlaufend heißes Wasser in den Heizkörper eingeleitet wird.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Frage nach Sinn oder Unsinn einer Absenkung der Raumtemperatur bei geplanter, l√§ngerer Abwesenheit. Kurzgefasst gilt hier: je schneller ein Raum ausk√ľhlen kann, was haupts√§chlich von dessen D√§mmung aber auch von seiner Lage abh√§ngt, desto sinnvoller ist eine Absenkung der Raumtemperatur bei l√§ngerer Abwesenheit.

In der Praxis wird eine Absenkung auf etwa 16 Grad empfohlen, da so einerseits Energie eingespart werden kann, andererseits ein Raum jedoch nicht so weit ausk√ľhlt, dass Schimmelgefahr besteht oder ein anschlie√üendes Aufheizen √ľberm√§√üig Zeit in Anspruch nimmt.
  • Woran erkennt man einen Defekt des Heizk√∂rperthermostats?

Wie fast alle technischen und mechanischen Ger√§te unterliegt auch ein Heizk√∂rperthermostat einem nat√ľrlichen Verschlei√ü. Dieser macht sich jedoch nicht immer f√ľr den Anwender auf den ersten Blick bemerkbar. Sollte ein Thermostat jedoch deutlich schwerg√§ngig sein oder beim Verstellen ungewohnte Ger√§usche machen, sollte ein Austausch dringend in Betracht gezogen werden. Das Gleiche gilt f√ľr den Fall, dass ein Heizk√∂rper hei√ü wird bzw. bleibt, obwohl der Regler auf niedrigster Stufe bzw. auf Defrost steht oder umgekehrt auch auf h√∂chster Stufe kalt bleibt bzw. nur m√§√üig warm wird. All dies gilt nat√ľrlich unter der Voraussetzung, dass die Heizungsanlage an sich korrekt funktioniert.

Deutlich schwerer zu erkennen sind Defekte, die nur zu Abweichungen von der optimalen Heizleistung f√ľhren. Erst eine deutliche Abweichung der Raumtemperatur von der eingestellten Temperatur liefert einen Hinweis auf einen Defekt bzw. starken Verschlei√ü. Auch dies ist jedoch von den individuellen, r√§umlichen Gegebenheiten abh√§ngig.

Allgemein gilt deshalb die Empfehlung, nach etwa 15 Jahren einen Austausch ins Auge zu fassen. Dabei sollte immer bedacht werden, dass ein neuer Heizkörperthermostat, vielleicht sogar einer fortschrittlicheren Bauart, eine Energieersparnis ermöglicht, die eine Investition durchaus rechtfertigen kann.

  • Wie programmiert man einen elektronischen Heizk√∂rperthermostat?

Die genaue Bedienung eines programmierbaren Thermostats ist immer, zumindest in Teilen, hersteller- und modellabh√§ngig. In Grundz√ľgen gleicht sich die Programmierung jedoch bei den meisten Modellen aller Hersteller.

Bei einer Erstinstallation, die nach Einlegen der notwendigen Batterien meist automatisch gestartet wird, m√ľssen zuerst das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit eingegeben werden. Anschlie√üend erfragt das Ger√§t einen Temperaturwert f√ľr den Heizbetrieb, der als Tagbetrieb meist mit einem Sonnensymbol gekennzeichnet ist und einen zweiten f√ľr den Absenkbetrieb, als Nachteinstellung meist durch ein Mondsymbol gekennzeichnet. Anschlie√üend k√∂nnen, wahlweise f√ľr jeden einzelnen Tag oder f√ľr Werktage und Wochenenden getrennt, die Zeitintervalle eingestellt werden, w√§hrend derer der Heizbetrieb aktiviert wird. Au√üerhalb dieser Zeitspannen schaltet das Ger√§t in den Absenkbetrieb.

In der Regel kann am Ger√§t zwischen manuellem Betrieb, Automatik und einer vollst√§ndigen Deaktivierung gew√§hlt werden. √úber einen Regler ist meist auch w√§hrend des Automatikbetriebes die Ver√§nderung der aktuellen Einstellung m√∂glich. Eine solche √Ąnderung gilt dann bis zum n√§chsten Zykluswechsel. Eine Tastensperre verhindert das unbeabsichtigte Ver√§ndern der Einstellungen.

Die meisten Ger√§te f√ľhren auch im deaktivierten Zustand (Sommerbetrieb) in regelm√§√üigen Intervallen eine komplette Ventil√∂ffnung und darauf folgend einen Verschluss durch, um so die Funktionsf√§higkeit des Ventils zu erhalten und ein m√∂gliches Festsetzen des St√∂√üels zu verhindern.

Alternativen zum Heizkörperthermostat

Einige Heizungsanlagen verzichten auf die Temperaturregelung direkt am Heizk√∂rper durch einen der beschriebenen Heizk√∂rperthermostate. Hierbei kommen meist Raumthermostate und teilweise auch Au√üentemperaturf√ľhler zum Einsatz.

Im Falle der Raumthermostatmessung wird meist ein einzelner Raum als Referenzraum genutzt. Wird in diesem die eingestellte Temperatur unterschritten, schaltet die Heizanlage ein und arbeitet so lange, bis die gew√ľnschte Raumtemperatur erreicht ist.
Es zählt hier alleine die Temperatur im Referenzraum. Anlagen mit Außentemperaturmessung ziehen zudem die hier gemessenen Werte heran und regeln anhand ebenfalls wählbarer Parameter.

Einige moderne Anlagen arbeiten mit mehreren Referenzräumen, bis hin zu einer Messung in jedem Raum. Erst wenn jeder Raum die eingestellte Wunschtemperatur erreicht hat, wird ein Heizvorgang unterbrochen bzw., wenn in einem Raum die Temperatur absinkt, werden alle Räume erneut geheizt.

Fazit

Heizk√∂rperthermostate reduzieren Aufwand, schonen Ihre Nerven und die Umwelt und sparen nicht zuletzt bares Geld. Schon einfache klassische Modelle liefern gute Dienste und sind in der Regel schnell montiert, einfach zu bedienen und zuverl√§ssig. Die meist geringen Anschaffungskosten erm√∂glichen jedoch nur eine geringe individuelle Anpassung ohne h√§ufige Nachjustierung und f√ľhren deshalb in gewissen Ma√üe entweder zu unn√∂tigem Energieverbrauch oder nicht immer optimaler Regulierung der Raumtemperatur.

Wer die Raumtemperatur m√∂glichst genau den individuellen Lebensgewohnheiten anpassen m√∂chte und so auch das maximale Einsparungspotential aussch√∂pfen m√∂chte, dem sind eindeutig elektrische Heizk√∂rperthermostate ans Herz zu legen. Bereits einfache programmierbare Modelle, die ohne gro√üen Aufwand nachzur√ľsten sind und bereits ausgesprochen preiswert angeboten werden, erm√∂glichen eine pr√§zise Anpassung an individuelle Lebens- und damit Heizgewohnheiten.

Wer nach absoluter Freiheit strebt und sich nicht auf einen Wochen oder Tagesrhythmus festlegen will oder kann, findet im wachsenden Angebot an ferngesteuerten Heizk√∂rperthermostaten die Unterst√ľtzung, die er sucht. Spontan, noch auf dem Weg vom ungeplanten Termin nach Hause, die Heizung hochdrehen und von wohliger W√§rme empfangen werden? Mit Smart-Home-L√∂sungen keine Zukunftsmusik, sondern gelebte Realit√§t und Stand der Technik.

Egal f√ľr Welche L√∂sung man sich entscheidet oder interessiert, das Internet bietet Informationen und umfassende Angebote sowie fachkundige Bewertungen einzelner Produkte im Heizk√∂rperthermostat Test.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Thermostatventil

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rme%C3%BCbertrager

http://www.heizungsfinder.de/heizkoerper/thermostat

http://www.techome.de/ratgeber-elektronische-heizkoerperthermo.html

http://www.hausbau-berater.de/mythen/thermostat-heizung.html

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