Mit meinem Mann betreibe ich einen kleinen Gasthof nahe Berlin. Als gelernte Köchin und Mutter eines Sohnes liegt mein Fokus auf dem Küchen- und Haushaltsbereich. Seitdem ich bei ExpertenTesten.de bin habe ich eine 3-stellige Anzahl an Haushaltsprodukten testen können und teile mit Ihnen gerne meine Expertise.
Die richtige Wahl eines Heizkörperthermostats kann nicht nur für behagliche Wärme in Deinem Zuhause sorgen, sondern auch Energiekosten sparen. In meiner langjährigen Erfahrung habe ich für ExpertenTesten.de bereits unzählige Haushaltsprodukte geprüft und dabei 539 Rezensionen analysiert, um Dir transparente und objektive Bewertungen zu bieten. Entdecke jetzt unsere TÜV-zertifizierten Testergebnisse und finde mit unserer Hilfe das optimale Heizkörperthermostat für Dein Heim.
Heizkörperthermostat Bestenliste 2026 - Die besten Heizkörperthermostate im Test & Vergleich
Heizkörperthermostat Test
Laura Glaser
Letzte Aktualisierung am:
Das Produkt "SwitchBot Smart Radiator Thermostat Panel Matter Combo" wurde auf Position 1 mit der Bewertung 1.12 neu aufgenommen in die Tabelle.
"Das SwitchBot Smart Radiator Thermostat Panel Matter Combo wurde in einer realen Wohnumgebung getestet, wobei sowohl die Installation als auch die tägliche Nutzung über mehrere Wochen hinweg beobachtet wurden. Die einfache Montage und intuitive App-Integration fielen positiv auf. Allerdings zeigte sich, dass für erweiterte Funktionen wie Fernzugriff und Sprachsteuerung ein zusätzlicher Hub erforderlich ist. Trotz dieser Einschränkung bietet das System eine zuverlässige Leistung und verbessert die Raumtemperaturmessung erheblich."
Komfort
80 %
Benutzerfreundlichkeit
60 %
Materialbeschaffenheit
60 %
Besonderheiten
Matter-over-Bridge-Integration; Externe Raumreferenzmessung; Geofencing und Energiesparpläne; Fenster-offen-Erkennung; Programmierbare Tasten am Panel; Unterstützt bis zu fünf Thermostate; Integrierte Schutzfunktionen; Leiser Betrieb, breite Adapterwahl;
Verbesserte Raumtemperaturmessung durch externes Panel.; Einfache Installation ohne Profiwerkzeug.; Breite Ventilkompatibilität mit 6 Adaptern.; Matter-Anbindung für vielseitige Smart-Home-Integration.; Automatische Fenster-offen-Erkennung schützt vor Energieverlust.; Bis zu 5 Thermostate pro Panel koppelbar.; Kein Abo für erweiterte Funktionen nötig.;
Nachteile
Hub erforderlich für erweiterte Funktionen.; Einzelnes Panel unterstützt keine variablen Raumtemperaturen.; Matter-Integration bietet eingeschränkte App-Funktionen.;
reVolt Luminea
Marke
reVolt
Bewertung
1,17sehr gut 09/2025
Geeignet für
Technikaffiner Heimwerker
Testergebnis von Laura Glaser
"Das reVolt Luminea Heizkörper-Thermostat ist eine beeindruckende Innovation. Sofort nach dem Austausch meiner alten Thermostate konnte ich die neuen Geräte nach meinen Wünschen programmieren. Besonders begeistert hat mich die Möglichkeit, die Heizung per App von überall aus zu steuern - ideal, um die Wohnung vor der Rückkehr aus dem Urlaub aufzuheizen. Die Montage war einfach und erforderte keine speziellen Werkzeuge oder Eingriffe in die Heizungsanlage. Ein kleiner Kritikpunkt: Die Bedienung der App könnte intuitiver sein. Insgesamt ein hervorragendes Produkt für ein komfortables und energiesparendes Heizen."
Komfort
80 %
Benutzerfreundlichkeit
80 %
Materialbeschaffenheit
80 %
Besonderheiten
Sofort einsatzbereit und programmierbar; Steuerung per kostenloser ""ELESION"" App; Einfache Montage ohne Heizungseingriff; Anpassungsfähig mit Boost-Funktion und Energiesparmodus; Kompatibel mit Smart-Life- und Tuya-Systemen;
Anwendungsbereich
Für komfortable Raumklimaregelung.
Vorteile
Frostschutz-Automatik schützt vor Kälteschäden; Fenster-offen-Erkennung für Energieeffizienz; Boost-Funktion für schnelles Aufheizen; Kostenlose App für einfache Steuerung; Universelle Anwendung für Ventil-Hersteller;
Nachteile
Potenzielle Kompatibilitätsprobleme mit Apps; Keine direkte Steuerung ohne Gateway;
Homematic IP Heizungssteuerung-Set
Marke
Homematic IP
Bewertung
1,40sehr gut 09/2025
Geeignet für
Energiespar-Experte
Testergebnis von Laura Glaser
"Die Homematic IP Funk Heizungssteuerung zur Einzelraumregelung mit App wurde in einem normalen Haushaltsumfeld getestet, wobei die Installation und Bedienbarkeit im Vordergrund standen. Die Tests zeigten eine einfache Installation und intuitive Handhabung der App. Das Produkt überzeugte durch seine Flexibilität und Effizienz bei der Raumtemperaturregelung. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren, indem man die Heizkörperthermostate individuell steuern kann - ein echter Mehrwert für jedes Smart Home. Trotz kleinerer Verbesserungsmöglichkeiten bei den Adaptern bietet das Set insgesamt eine hohe Qualität und Benutzerfreundlichkeit."
Komfort
100 %
Benutzerfreundlichkeit
100 %
Materialbeschaffenheit
85 %
Besonderheiten
Bis zu 33% Heizkostenersparnis; Einzelraumregelung per Smartphone App; Erweiterbar mit Homematic IP Bauteilen; Automatische Absenkung bei Fensteröffnung; Sprachsteuerung via Alexa und Google Assistant;
Anwendungsbereich
Für bedarfsgerechte Einzelraumsteuerung mit Energieersparnis.
Vorteile
Einfache Installation ohne Fachkenntnisse; Individuelle Raumsteuerung per App; Einsparungen von 30-40 Liter Heizstoff; Kompatibel mit Danfoss-Anschlüssen; Intuitive Bedienungsanleitung mit Bildern;
Nachteile
Potenziell eingeschränkte Steuerung ohne Smartphone; Möglicherweise unzuverlässige Funktion bei Firmware-Updates;
Homematic IP Heizkörperthermostat-Bundle
Marke
Homematic IP
Bewertung
1,50gut 09/2025
Geeignet für
Effizienz-Optimierer
Testergebnis von Laura Glaser
"Im Testumfeld wurde das Homematic IP Smart Home Heizkörperthermostat in einem durchschnittlichen Haushalt mit mehreren Räumen und unterschiedlichen Temperaturanforderungen getestet. Die Bedienung erfolgte sowohl manuell als auch über die App, Alexa und Google Assistant. Das Produkt hat sich im Test als zuverlässig erwiesen, mit präziser Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle. Es integriert sich nahtlos in bestehende Smart Home-Systeme und bietet eine hohe Flexibilität bei der Steuerung von jedem Ort aus. Einige Kritikpunkte sind jedoch der Preis sowie geringfügige Abweichungen bei der Raumtemperaturmessung."
Komfort
90 %
Benutzerfreundlichkeit
100 %
Materialbeschaffenheit
90 %
Besonderheiten
Steuerung via Smartphone-App; Bis zu 13 Temperaturänderungen/Tag; Einfache Installation ohne Wasserablassen; Kompatibel mit Homematic IP Aktoren; Manuelle Anpassung voreingestellter Profile;
Ventile schließen nicht immer komplett; Kompatibilitätsprobleme könnten bei dem Versuch auftreten, Homematic IP Geräte ohne Access Point mit bestimmten Fußbodenheizungscontrollern zu nutzen;
Homematic IP Heizkörperthermostat-Set
Marke
Homematic IP
Bewertung
1,59gut 09/2025
Geeignet für
Energiespar-Profi
Testergebnis von Laura Glaser
"Das Homematic IP 3er Set Smart Home Heizkörperthermostat wurde in einer realen Wohnumgebung getestet, wobei die Installation, Bedienung und Leistung über einen Zeitraum von mehreren Wochen bewertet wurden. Die Thermostate zeigten eine beeindruckende Leistung mit einfacher Installation und nahtloser Integration in bestehende Smart-Home-Systeme. Die Steuerung per App, Alexa oder Google Assistant war unkompliziert und zuverlässig. Besonders hervorzuheben ist die lange Batterielebensdauer der Thermostate sowie das Energieeinsparpotenzial. Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die Montage an älteren Danfoss-Thermostaten, hier könnte der Hersteller noch Verbesserungen vornehmen. Insgesamt handelt es sich um ein hochwertiges Produkt mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis."
Komfort
90 %
Benutzerfreundlichkeit
55 %
Materialbeschaffenheit
70 %
Besonderheiten
Steuerung per kostenloser App; 3 Heizkörperthermostate – basic; Über 30 % Energieeinsparung möglich; Manuelle Anpassung der Heizprofile; Einfache Installation ohne Wasserablassen;
Anwendungsbereich
Für intuitive Bedienung und Energieersparnis.
Vorteile
Einfache Einrichtung; Lange Batterielaufzeit; Alexa-Kompatibilität; Home-Assistant Integration; Fenster-offen-Erkennung;
"Im Testumfeld wurden mehrere Homematic IP Smart Home Heizkörperthermostate in einem Einfamilienhaus installiert und über einen Zeitraum von zwei Wochen hinweg genutzt. Die Steuerung erfolgte sowohl manuell als auch automatisiert über die App. Das Homematic IP Smart Home Heizkörperthermostat – Basic hat im Test durch seine einfache Installation und intuitive Bedienung überzeugt. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, mehrere Thermostate in einem Raum zu synchronisieren und so eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu gewährleisten. Auch die Integration mit anderen smarten Geräten wie Hue-Leuchten funktioniert reibungslos. Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass bei den Automatisierungen keine Dauer eingestellt werden kann. Insgesamt handelt es sich aber um ein empfehlenswertes Produkt für alle, die ihr Zuhause intelligenter gestalten möchten."
Komfort
60 %
Benutzerfreundlichkeit
90 %
Materialbeschaffenheit
60 %
Besonderheiten
Steuerung per Smartphone-App; Spart bis zu 33% Heizkosten; Einfache Installation ohne Wasserablass; Voreingestelltes Heizprofil anpassbar; Direkte Anbindung von Fensterkontakten;
Anwendungsbereich
Für individuelle Heizprofile und Energieersparnis.
Vorteile
Einfache Installation ohne Werkzeug; Intuitive Bedienung per App; Automatisierte Heizprofile für Komfort; Energiesparend durch gezielte Steuerung; Kombinierbar mit anderen Smart-Geräten;
Nachteile
Potenzielle Verbindungsprobleme mit dem Access Point, trotz blauer Leuchtanzeige; Mögliche Inkompatibilität mit vorhandenen Heizkörperventilen trotz Adapteroptionen;
Mit meinem Mann betreibe ich einen kleinen Gasthof nahe Berlin. Als gelernte Köchin und Mutter eines Sohnes liegt mein Fokus auf dem Küchen- und Haushaltsbereich. Seitdem ich bei ExpertenTesten.de bin habe ich eine 3-stellige Anzahl an Haushaltsprodukten testen können und teile mit Ihnen gerne meine Expertise.
Die richtige Wahl eines Heizkörperthermostats kann nicht nur für behagliche Wärme in Deinem Zuhause sorgen, sondern auch Energiekosten sparen. In meiner langjährigen Erfahrung habe ich für ExpertenTesten.de bereits unzählige Haushaltsprodukte geprüft und dabei 539 Rezensionen analysiert, um Dir transparente und objektive Bewertungen zu bieten. Entdecke jetzt unsere TÜV-zertifizierten Testergebnisse und finde mit unserer Hilfe das optimale Heizkörperthermostat für Dein Heim.
Wie funktioniert ein Heizkörperthermostat an der Heizung?
Thermostate an sich gibt es in verschiedenen Formen zur Verwendung in unterschiedlichen Bereichen. Dabei haben allen Arten die grundlegende Funktion gemeinsam: ein Thermostat misst die Temperatur, über einen Temperaturfühler und ermöglicht, über ein sogenanntes Stellglied das Erreichen und möglichst konstante Halten einer voreingestellten Temperatur. Thermostate Heizkörper werden deshalb auch als Temperaturregler bezeichnet.
Die am weitesten verbreitete Art Gebäudeheizung, ist die der Warmwasserheizung. Hierbei wird Wasser in einer Heizungsanlage, die je nach Art der Beheizung in unterschiedlichen Bauformen anzutreffen ist, erhitzt und durch Rohrleitungen zu den einzelnen Heizkörpern gepumpt. Das grundlegende Prinzip gleicht sich dabei bei allen Heizungsarten und damit verbundenen Energiequellen. Heizkörper verteilen das vorher erhitzte Wasser in ihrem Inneren auf eine möglichst große Fläche, wodurch ein Wärmetausch mit der Umgebungsluft ermöglicht wird und der umgebende Raum geheizt werden kann.
Ob, bzw. in welchen Mengen und in welchen Intervallen heißes Wasser in einen Heizkörper eingeleitet wird, regelt hierbei meist ein Heizkörperthermostat. Dieser sitzt im Zulauf des Heizkörpers und kann so, meist stufenlos, den Wasserzulauf öffnen oder auch verschließen. Die temperaturabhängige Regelung erfolgt dabei über einen sogenannten Aktor. Hierbei handelt es sich um ein Dehnstoffelement gefüllt mit Wachs, Flüssigkeit oder Gas, das sich bei Erwärmung ausdehnt und einen Stößel genannten Übertragungsstift auf das eigentliche Ventil drückt und so den Querschnitt des Zulaufrohrs zum Heizkörper und damit den Wasserdurchfluss verringert. Die durch Drehung erfolgte Stellung des Einstellkopfes bestimmt dabei den Abstand zwischen dem Dehnelement und dem Heizungsventil und damit den maximalen Durchfluss. Wird so zum Beispiel eine mittlere Einstellung des Heizkörperthermostats auf Stufe 3 gewählt, entspricht dies einer angestrebten Raumtemperatur von 20 °C. So lange diese nicht erreicht ist, bleibt der Durchfluss von heißem Wasser in den Heizkörper geöffnet. Ist die Temperatur erreicht, entspricht dies einem Grad der Ausdehnung des Aktors, die ausreicht, das Ventil vollständig zu schließen.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Individuelles Dashboard-Konfiguration; Integration in das HOMEPILOT Smart Home
Smarte Heizkörperthermostate im Test der Stiftung Warentest
2019 teste das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest 10 smarte Heizungsthermostate, welche sich über WLAN aus der Ferne per App steuern lassen. Getestet wurden folgende Modelle:
Heizkörperthermostat Bosch Smart Home Heizkörperthermostat Devolo Home Control Heizkörperthermostat Eurotronic Spirit Z-Wave Plus Heizkörperthermostat Eve Thermo Heizkörperthermostat Fibaro Heat Controller Heizkörperthermostat Fritz Dect 301 Heizkörperthermostat Homematic IP Kompakt Heizkörperthermostat Innogy 2. Generation Heizkörperthermostat Magenta SmartHome Heizkörperthermostat Tado Starter Kit V3+ (Horizontal)
(Reihenfolge alphabetisch)
Die Stiftung Warentest testete die Thermostate in einem speziell konstruierten Versuchsraum mit leichter Bauweise (schlecht isoliert) und simulierte sowohl Sonneneinstrahlung als auch Temperaturabsenkungen bei der Nacht und bei geöffnetem Fenster.
Wie viel Geld lässt sich mit einem smarten Heizkörperthermostat sparen?
Die Stiftung Warentest errechnete auch die Ersparnis. Laut der Tester sei diese am größten, desto schlechter die Wohnung isoliert sei, denn gut gedämmte Gebäude verbrauchen ohnehin weniger Heizkosten. Für Menschen die unregelmäßig arbeiten sei es besonders nützlich, die Heizung erst auf der Heimfahrt von der App aus einzuschalten.
Die Kostenersparnis beträgt laut der Stiftung Warentest zwischen 5 und 8 Prozent. Laut ihrer Musterrechnung für eine 70 m² große Wohnung mit 1.000 Euro Heizkosten im Jahr würden sich somit 50 bis 80 Euro einsparen lassen.
Der Anschaffungspreis ist dem gegenüber allerdings relativ hoch. Die smarten Heizkörperthermostate aus dem Test der Stiftung Warentest kosteten zwischen 40 und 70 Euro pro Stück. Dazu kommen die Kosten für eine Zentrale (z. B. Fritz Box) und Fensterkontakte.
Heizkörperthermostat Testsieger der Stiftung Warentest
Die Testsieger der Stiftung Warentest dürfen (eigentlich) nicht verraten werden und müssen kostenpflichtig unter test.de abgerufen werden. Doch haben Sie Glück: Die beiden Testsieger Fritz Dect und Homematic IP werben im Internet nämlich bereits öffentlich mit ihren Ergebnissen, weshalb wir Sie Ihnen hier gern mitteilen:
Smarte Heizköperthermostate im Praxistest bei Techstage
Das Elektronik Portal Techstage testete im März 2019 smarte Thermostate. Folgende Modelle wurden ausführlichen Praxistests unterzogen:
Heizkörperthermostat AVM Fritz dect 301
Heizkörperthermostat Eve Thermo
Heizkörperthermostat Homematic IP
Heizkörperthermostat Innogy
Heizkörperthermostat Tado V3+
Heizkörperthermostat Wieser Heat
Preislich kosten die Modelle aus dem Test etwa zwischen 45 und 70 Euro. Wenn man bedenkt, dass man selten nur ein Heizkörperthermostat benötigt, sondern für jeden Raum eines, können sich die Kosten für die Anschaffung schon bemerkbar machen. Das günstigste Heizkörperthermostat im Test ist das Modell von Innogy.
Von der Installation her konnten alle sechs Modelle aus dem Vergleich überzeugen. Die Installation der Software geht verständlich über die App und die Installation der Hardware klappte auch bei allen. Mit einer Rohrzange den alten Schraubversschluss lösen und den neuen befestigen. An unzugänglichen Stellen mache sich jedoch bemerkbar, dass einige Modelle größer sind als andere.
Bezüglich der App gefiel den Testern besonders die des smarten Heizkörperthermostats Tado V3+. Trotz vieler Funktionen sei diese App sehr übersichtlich. Das einzige Manko: für die App wird eine regelmäßige Gebühr fällig. Auch die Wiser Heat App und Eve Thermo App haben die Tester mit „gut“ bewertet. Das Schlusslicht bildet die App von Innogy – sie sei völlig überfrachtet und dabei uneinheitlich. Wie Tado verlangt Innogy ebenfalls eine Gebühr für die App, alle anderen Anbieter verzichten darauf.
Testsieger vom smarte Heizkörperthermostat Test sind das Heizkörperthermostat Tado V3+ und Wiser Heat. Sie sind laut der Tester die besten, haben aber trotzdem noch Verbesserungspotential. Das Heizkörperthermostat AVM Fritz dect 301 (Testsieger Stiftung Warentest) sei verlässlich und biete den Vorteil, dass weder Bridge noch Internet nötig sind. Beim Heizkörperthermostat Eve Thermo wurde moniert, dass es wegen der Bluetooth-Verbindung nur in kleineren Wohnungen funktioniert und außerdem nur auf Apple-Hardware zugeschnitten ist. Am schlechtesten schnitt im Vergleich zu den anderen Modellen das Heizkörperthermostat Innogy ab. Grund sind die schlechte Optik, die schlechte App und die regelmäßigen Gebühren.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Zeitspezifische Temperaturprogrammierung; Einstellbereich zwischen 4 und 28 °C
Vorteile und Anwendungsbereiche eines Heizkörperthermostats
Heizkörperthermostate aus den Tests ermöglichen die bequeme Temperaturregulierung für jeden einzelnen Raum, in dem sich Heizkörper befinden. Die Bedienung ist unkompliziert und kann jederzeit, ohne größeren Aufwand, erfolgen. Besonders in Wohnsituationen, bei denen kein direkter Zugriff auf die eigentliche Heizanlage besteht und somit die Heizleistung nicht reguliert werden kann, wie es zum Beispiel bei Mietwohnungen mit Anschluss an eine Zentralheizung der Fall ist, sind Thermostate meist die einzige Möglichkeit, Einfluss auf die Zimmertemperatur zu nehmen.
Mit Heizkörperthermostaten lässt sich die Heizleistung den individuellen Bedürfnissen genau anpassen. Häufig genutzte Räume können durchgehend geheizt werden, während selten genutzte Räume entsprechend abgesenkt werden können.
Wie der Vergleich zeigt, kann eine einmal eingestellte Temperatur dauerhaft gehalten werden, ohne dass eine Nachjustierung notwendig wird. So wird ein Überhitzen des Raumes genauso verhindert, wie ein merkliches Absinken der Raumtemperatur. Neben dem so garantierten, angenehmen Raumklima hilft ein Heizkörperthermostat so auch Energie zu sparen, da nie mehr Heizleistung abgerufen wird, als unbedingt notwendig bzw. gewünscht.
Heizkörperthermostate sind einfach zu montieren, lassen sich jederzeit einfach, ohne umfangreiches Werkzeug oder technische Kenntnisse und Fähigkeiten, entfernen und an anderen Heizkörpern wiederverwenden.
Auch mit einem modernen Öl-Gas Brennwertkessel nutzen Sie sichere Energieträger. Zudem erzielen Sie höchste Wirkungsgrade bei der Verbrennung. Verwenden Sie Biogas, können Sie besonders nachhaltig heizen. Wenn Sie sich nur für Gas Brennwertkessel interessieren, können Sie unsere Gas Brennwertkessel Bestenliste ansehen.
Vorteile eines Heizkörperthermostats
preiswerteste Lösung
verfügbar für alle Heizkörpermodellen
einfach zu montieren
leicht zu bedienen
ermöglicht individuelles Raumklima für jeden einzelnen Raum
hilft Energie zu sparen
wiederverwendbar, zum Beispiel nach Umzug
Nachteile eines Heizkörperthermostats
jeder Heizkörper muss separat eingestellt werden
Änderung der Einstellung erfordert Anwesenheit
Ungenauigkeit durch Temperaturmessung direkt am Heizkörper
mittelfristig verschleißanfällig
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Kombination von Heizung und Fensterkontakt
Welche Arten von Heizkörperthermostaten gibt es?
Für verschiedene Einsatzbereiche finden sich verschiedene Bauarten von Heizkörperthermostaten. In ihrer Grundfunktion, der mechanischen Durchflussregulierung auf Basis der Voreinstellung und Messung der Umgebungstemperatur, gleichen sich alle Bauarten aus unserem Test, wie auch der Vergleih in unserer Tabelle zeigt.
Wie diese Einstellung, Messung und Regelung im Detail umgesetzt wird, unterscheidet sie und bestimmt Vorteile und Einschränkungen.
mechanische Heizkörperthermostate
Das klassische, hier bereits beschriebene Heizkörperthermostat arbeitet rein mechanisch und wird manuell über den formgebenden Thermostatkopf voreingestellt.
voreinstellbare Heizkörperthermostate
Einfache Heizkörperthermostate werden auf das vorhandene Heizkörperventil aufgesetzt und bedienen dieses temperaturabhängig, über die Drehreglung sowie Aktor und Stößel. Dabei wird in Stufen zwischen vollständigem Verschluss und vollständiger Öffnung des Ventils und damit des Wasserdurchflusses gewählt. In einigen Fällen ist dieser Einstellungsspielraum nicht optimal für eine vorhandene Kombination aus Raumgröße, gewünschter Raumtemperatur und Bauart sowie Größe des Heizkörpers. In diesen Fällen kommt häufig ein voreinstellbares Thermostatventil zum Einsatz.
Voreinstellbare Thermostatventile sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Unterschiede zu klassischen Ventilen werden erst nach Demontage des Einstellkopfes und freien Blick auf das eingeschraubte Ventil erkennbar.
Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich die Unterschiede: ein voreinstellbares Thermostatventil verfügt, wie das Heizkörperthermostat an sich, über eine Einstellmöglichkeit entlang einer Skala mit zum Beispiel sechs Stufen (1 – 6). Die Einstellung erfolgt über einen speziellen Schlüssel, der auf das Ventil gesetzt und bis zur gewünschten Stufe gedreht wird.
Die Voreinstellung ermöglicht eine Dauerhafte Begrenzung der maximalen Durchflussmenge und damit der Maximaltemperatur, unabhängig von der Einstellung des Heizkörperthermostats. Ist zum Beispiel ein sechsstufiges voreinstellbares Thermostatventil auf Stufe 3 eingestellt, wird bei Maximalstellung des Heizkörperthermostats trotzdem nur die Hälfte des bauartbedingt maximalen Durchflusses erreicht.
Behördenmodelle
Ein sogenanntes Behördenmodell gleicht auf den ersten flüchtigen Blick einem normalen Heizkörperthermostat aus dem Test, hat jedoch technisch mehr mit dem beschriebenen voreinstellbaren Heizkörperthermostat gemeinsam.
Das Behördenmodell kommt, wie der Name beschreibt, zumeist in öffentlichen Einrichtungen zum Einsatz. Hier soll die Einflussnahme auf die Heizeinstellungen nach Möglichkeit begrenzt oder auch komplett verhindert werden. Deshalb verfügen solche Modelle über einen minimalen Einstellspielraum, der eine Temperatureinstellung in geringem Rahmen, zum Beispiel zwischen 17 und 21 °C ermöglicht. Zudem sind die Einstellköpfe meist besonders robust gefertigt, um Beschädigung durch unsachgemäße Bedienung möglichst zu verhindern.
Thermostatregler mit Fernversteller
Ein maßgeblicher Nachteil eines klassischen Heizkörperthermostats, ist die Temperaturmessung direkt am Heizkörper. Je nach Raumgröße, Platzierung des Heizkörpers und Anzahl der einzelnen Heizkörper in einem Raum, können die so gemessene Temperatur und die tatsächliche, durchschnittliche Raumtemperatur deutlich voneinander abweichen. Um die individuell richtige Einstellung zu finden, ist deshalb auch eine Raumtemperaturmessung auf der dem Heizkörper gegenüberliegenden Zimmerseite empfohlen.
Manche Heizkörper sind zudem nicht ohne Aufwand frei zugänglich. So werden, auch wenn dies wenig empfehlenswert ist, Möbelstücke regelmäßig vor Heizkörpern platziert und auch Heizkörperverkleidungen sind zumindest in Einzelfällen noch anzutreffen. In all diesen Fällen ist es mit deutlichem Aufwand verbunden, Einstellungen am Heizkörperthermostat vorzunehmen.
Bei Thermostatreglern mit Fernversteller, werden Thermostat und Ventil voneinander getrennt. Ansonsten gleicht auch diese Variante dem beschriebenen technischen Prinzip: ein Dehnelement reagiert auf die Umgebungstemperatur, bedient allerdings nicht, wie beim normalen Heizkörperthermostat, einen Stößel und in Folge das Ventil, sondern bewegt die Hydraulikflüssigkeit in einem kabelähnlichen Kapilarrohr, die wiederum einen hydraulischen Zylinder bewegt, der das Ventil öffnet oder schließt. Die manuelle Einstellung wie auch die Temperaturmessung kann damit so weit entfernt vom Heizkörper erfolgen, wie es die Kabellänge zulässt.
Vorteile des Thermostatreglers mit Fernversteller
genauere Temperaturmessung
Bedienung auch schwer erreichbarer Heizkörper
Nachteile des Thermostatreglers mit Fernversteller
zusätzlicher Installationsaufwand
nur für einzelne Heizkörper sinnvoll
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Kindersicheres Heizkörper-Thermostat
Normale Heizkörperthermostate sowie Thermostatregler mit Fernversteller werden in Stufen eingestellt. Die meisten Modelle geben fünf Stufen vor, teilweise mit Skalierung zwischen den einzelnen Stufen. Hinzu kommt eine Defrost-Einstellung, die eine Beschädigung der Heizungsanlage im Winter, bei Temperaturen unter sechs Grad verhindert.
Zwar entspricht jede Stufe einer Temperatur, die zu erreichen und zu halten die davon abhängige Ventilstellung ermöglichen soll, die Einstellung ist jedoch diesbezüglich nicht selbsterklärend und präzise. So legt man als Richtwert bei mittlerer Einstellung auf Stufe 3 eine Raumtemperatur von 20 °C an und verbindet mit einer Verstellung um eine Stufe einen Temperaturunterschied von etwa 4 °C.
Eine einmal vorgenommene Einstellung bleibt so lange erhalten, bis sie manuell wieder verändert wird. Dies bedeutet auch, dass ein Heizkörper auch dann heizt, wenn sich niemand im Haus befindet oder umgekehrt, der Raum ungeheizt ist, wenn man ihn nach längerer Zeit wieder betritt. Alternativ kann hier nur eine niedrig mittlere Einstellung gewählt werden, die geringere Verluste bei Abwesenheit verspricht und gleichzeitig die Dauer zum Aufheizen des Raumes, nach Einstellen einer höheren Stufe, möglichst gering hält.
Komfortable Abhilfe versprechen elektrische, programmierbare Heizkörperthermostate. Das grundlegende Prinzip gleicht bei den Geräten aus dem Test dem von einfachen, manuellen Heizkörperthermostaten, die Ventileinstellung erfolgt hier jedoch motorisch. Ein kleiner Elektromotor, betrieben meist mit handelsüblichen standard Batterien, dreht eine Welle, welche einen Stößel herausschiebt bzw. einzieht, der seinerseits die Stellung des Heizkörperventils bestimmt.
Die Einstellung ist hierbei, analog zum rein mechanischen Heizkörperthermostat, meist auch direkt über einen Regler am Gerät möglich. Im Unterschied zu einfachen Thermostaten ist es jedoch zusätzlich möglich, Heizzyklen digital zu programmieren. Hierzu verfügen elektrische Heizkörperthermostate in der Regel über ein LCD-Display. Über dieses kann man mehrere Heizzyklen einstellen. Dabei werden in der Regel Temperaturen für den Tag und die Nacht eingestellt. Anschließend können für einzelne Wochentage oder auch für Werktage und das Wochenende getrennt Zeitfenster eingestellt werden, denen jeweils eine der Temperaturen zugeordnet wird. Anhand der eingestellten, aktuellen Uhrzeit und des aktuellen Datums, erfolgt die Regelung der Temperaturen anschließend vollautomatisch.
Zusätzlich verfügen die meisten Modelle über eine „Offenes Fenster“-Funktion: misst der eingebaute Sensor einen plötzlichen, deutlichen Temperaturabfall, interpretiert der Thermostat dies als Hinweis auf ein geöffnetes Fenster und regelt den Heizkörper automatisch herunter, ohne dass man dies extra einstellen muss.
Vorteile des programmierbaren Heizkörperthermostats
alle Vorteile des klassischen Heizkörperthermostats
individuelle Einstellung von Heizzeiten
präzise Einstellung der Zieltemperatur in °C
zusätzliche Energie- und Kostenersparnis durch gezieltes Heizen
Nachteile des programmierbaren Heizkörperthermostats
funktionsfähig nur mit ausreichender Batteriekapazität
optimal einsetzbar nur bei möglichst genau vorhersehbarer Wochenplanung
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Gateway premium steuert bis zu 100 Geräte
funkferngesteuerte Heizkörperthermostate
Heimautomation ist ein Begriff, der besonders für Immobilienbesitzer in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt und Interesse weckt. Grundsätzlich handelt es sich auch bei einfachen programmierbaren Thermostaten bereits um Elemente einer solchen Heimautomation, wie beschrieben, sind jedoch die Möglichkeiten der spontanen Einflussnahme bei solchen Modellen eingeschränkt.
Funkferngesteuerte Heizkörperthermostate erweitern die Bedienungsmöglichkeiten deutlich. Neben der Einstellung der Heizzyklen am Gerät, bieten sie die Möglichkeit des Zugriffs aus der Distanz.
Der Zugriff auf den Heizkörperthermostat und alle Einstellmöglichkeiten, erfolgt in der Regel via Bluetooth. Auch wenn oft die Rede von einem Heizkörperthermostat WLAN ist, verfügen smarte Thermostate üblicherweise nur über eine Bluetooth-Schnittstelle, über die sie entweder direkt angesprochen werden können oder mit einer zentralen Steuereinheit verbunden werden, die wiederum via WLAN in ein Netzwerk eingebunden werden kann.
Somit gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen ferngesteuerten Heizkörperthermostat aus dem Test zu bedienen:
Einstellung direkt am Gerät, wie beim herkömmlichen elektrischen Heizkörperthermostat
Einstellung der aktuellen Heizleistung oder Programmierung via Bluetooth, aus geringer Distanz
Zugriff über einen mit dem Internet verbundenen Router, mit dem wiederum eine Steuereinheit verbunden ist, die ihrerseits via Bluetooth auf einzelne Heizkörperthermostate zugreift
Ferngesteuerte Heizkörperthermostate arbeiten meist in Verbindung mit einer App, die auf einem Tablet-Computer oder einem Smartphone ausgeführt werden kann. Neben der Möglichkeit, eine längerfristige Programmierung, bequem vom Sofa aus vorzunehmen, kann in Verbindung mit einer Steuereinheit, in einem Netzwerk mit Internetzugang, von jedem Ort der Welt, zu jeder Zeit, auf die heimische Heizung zugegriffen werden. Voraussetzung ist allein eine aktive Internetverbindung.
Vorteile eines ferngesteuerten Heizkörperthermostats
komfortable Bedienung via App
Zugriff auch aus größter Distanz möglich
spontane Veränderung der Raumtemperatur zu jeder gewünschten Zeit
optimale Energiesparmöglichkeit
kombinierbar mit weiteren Elementen der Heimautomation
Nachteile eines ferngesteuerten Heizkörperthermostats
weitere Komponenten erforderlich (zentrale Steuereinheit, Netzwerkrouter, Internetzugang, Smartphone oder Tablet)
Bedienung erfordert grundlegende Kenntnisse im Umgang mit moderner Kommunikationstechnologie
deutlich höhere Anfangsinvestition
Steuerung aus der Ferne abhängig von aktiver Strom- und Internetversorgung (Problem: Stromausfall oder Netzwerkausfall)
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Einfache Selbstinstallation
So werden Heizkörperthermostate getestet
Ein Heizkörperthermostat Test bezieht sich in der Hauptsache auf zwei Bereiche: die Bedienbarkeit eines Modells und seine Genauigkeit. Zudem wird durch den direkten Vergleich das beste Modell aus dem Test ermittelt.
Die Frage der Bedienbarkeit beginnt dabei mit der notwendigen Montage und gegebenenfalls Installation.
Montage und Installation
Ein klassisches Heizkörperthermostat wird auf das eingebaute Ventil, mit einer Überwurfmutter, aufgeschraubt. In der Regel geschieht dies handfest, weshalb die Montage ohne Werkzeug grundsätzlich möglich sein sollte. Oftmals bedarf es jedoch einer einfachen Wasserpumpenzange, um eine festsitzende Verbindung vorsichtig zu lösen. Bei der Montage eines neuen Thermostats kann auf Werkzeug verzichtet werden, soweit ein stabiler und korrekter Sitz so zu gewährleisten ist. Da der Betätigungsstift ohne Aufsatz durch eine Rückholfeder komplett herausgeschoben und damit das Ventil komplett geöffnet ist, sollte ein neuer Thermostat bei Montage nach Möglichkeit auf höchste Stufe gestellt sein.
Ein Heizkörperthermostat Test prüft alle notwendigen Verbindungselemente auf Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit. Außerdem wird geprüft, für welche Heizkörpermodelle ein Thermostat geeignet ist, für welche eventuell Adapter im Lieferumfang inbegriffen sind oder zusätzlich erworben werden müssen.
Bei klassischen Heizkörperthermostaten ist keine weitere Installation notwendig.
Neben der beschriebenen Montage, ist bei elektrischen Thermostaten zusätzlich eine Erstinstallation für den Test notwendig. Begonnen mit dem Einlegen der notwendigen Batterien, über das Einstellen der aktuellen Uhrzeit und des Datums, bis zur Programmierung der Tages- und der Nacht-Temperatur. Wie eine solche Erstinstallation vorzunehmen ist, wie verständlich die Anzeige und die Menüstruktur sind, wird ebenfalls vom Heizkörperthermostat Test begutachtet. So müssen die meisten Modelle direkt am Gerät programmiert werden, während einzelne Hersteller auch Geräte anbieten, die via USB mit einem Computer verbunden und so bequem programmiert werden können.
Der Installationsaufwand bei ferngesteuerten Heizkörperthermostaten geht deutlich über den bei anderen Arten hinaus. Diese müssen ebenfalls montiert werden. Die eigentliche Einstellung erfolgt jedoch erst nach der Herstellung einer Verbindung zu weiteren Steuerkomponenten. Dies bedeutet zumindest die Herstellung einer Bluetoothverbindung zu einem geeigneten Endgerät, wie einem Smartphone oder Tablet.
Bei Thermostaten, die mit einer Steuereinheit gekoppelt werden, ist außerdem deren Einbindung in ein Netzwerk erforderlich.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Beleuchtetes, drehbares Display
Bedienkomfort
Beim einfachen Heizkörperthermostat beschränkt sich ein Test der Bedienbarkeit auf die Leichtgängigkeit des Einstellkopfes, dessen Skalierung und möglichst deutlich ablesbare Beschriftung. Zudem verfügen einige Modelle über Komfortmerkmale, wie die individuelle Sollwertbegrenzung über die der Einstellbereich des Reglers begrenzt werden kann.
Bei allen Arten elektronischer Heizkörperthermostate gilt ein besonderes Augenmerk den Steuerelementen und der notwendigen Prozedur der Programmierung.
Wie selbsterklärend ist dieser Vorgang, wie verständlich ist eine notwendige Bedienungsanleitung gestaltet und wie leicht und präzise sind Knöpfe, Schalter und Regler zu bedienen? Welche Informationen liefert ein Display und wie gut ist dieses abzulesen? Welche Batterietypen werden benötigt und wie einfach können diese gewechselt werden?
Bei ferngesteuerten Modellen wird zusätzlich die notwendige Steuersoftware bewertet. Für welche Plattformen steht diese zur Verfügung? Wie leicht ist sie zu installieren und, vor allen Dingen von Laien, zu bedienen?
Eqiva Heizkörperthermostat im Test 2026
Viele dieser Eigenschaften finden wir beispielsweise auch beim Eqiva Heizkörperthermostat wieder, weshalb wir uns zu diesem Produkt die Punkte einmal genauer ansehen wollen.
Angaben zum Hersteller
Die eQ-3 AG wurde 2007 von der ELV Elektronik AG gegründet. Während sich das Mutter-Unternehmen in erster Linie mit dem Versandhandel von Elektronik-Produkten beschäftigt, ist eQ-3 im Bereich Smart Home tätig.
Der Anbieter entwickelt seine Produkte in Deutschland und lässt sie in den eigenen Werken an der Südküste von China produzieren. Neben der eqiva-Serie, die sich aus Stand-Alone-Lösungen für die Heimabsicherung und Heizungsregelung zusammensetzt, gehören auch die Marken MAX!, HomeMatic und HomeMatic IP zu dem innovativen Hersteller und werden auch von ihm vertrieben.
Daten und Fakten zum Test – Lieferung und Verpackung des Heizthermostat Model L
Wenngleich die Produkte von eQ-3 auch im stationären Fachhandel erhältlich sind, ist für viele Käufer das Internet immer häufiger die erste Anlaufstelle, um derartige Produkte zu erwerben. Ohne Zeitdruck können wir uns in der virtuellen Einkaufswelt über die verschiedenen Eigenschaften informieren und dabei dann auch gleich noch die Preise vergleichen.
Im Vergleich zu einem stationären Ladengeschäft bietet das World Wide Web ein deutliches Mehr an Auswahl, der Einkauf über die Landesgrenzen hinaus ist ebenfalls sehr einfach. So lassen sich nachher nicht nur die Heizkosten mit dem neuen Thermostat senken, das Einsparpotenzial beginnt schon beim Einkauf.
Verschiedene Shopping-Plattformen und Händler bieten außerdem die Möglichkeit, (oft ab einem bestimmten Bestellwert) versandkostenfrei einzukaufen.
Die Montage und Inbetriebnahme
Die Montage von einem Heizkörperthermostat ist eine ganz einfache Sache. Im ersten Schritt wird der alte Regler entfernt. Auch hierfür benötigen wir keine speziellen Kenntnisse, ein wenig handwerkliches Geschick und keine Fachkenntnisse.
Für die Demontage des vorherigen Energiereglers wird dieser zuerst auf die höchste Stufe gedreht. Das erleichtert nachher die Installation des neuen Gerätes, da der Thermostatkopf nicht mehr auf die Ventilspindel drückt. Eine sogenannte Überwurfmutter hält den Regler fest an seinem Platz am Heizventil. Sie wird gelöst. Bei Bedarf kann eine Wasserpumpenzange zur Hilfe genommen werden. Damit das Thermostat nicht zu Boden fällt, empfiehlt es sich, beim Abschrauben der Mutter den Regler mit einer Hand festzuhalten. Neben der Befestigung mit der Überwurfmutter gibt es noch weitere Haltesysteme. Anwender finden in der detaillierten Bedienungsanleitung des Model L die anderen Varianten und deren Demontage beschrieben.
Heizventile der FirmaDanfoss oder anderer Hersteller können es notwendig machen, dass der neue Regler über einen Adapter mit dem Heizventil verbunden wird. Auch hier hilft die Bedienungsanleitung weiter, wie die Montage der verschiedenen Adapter vonstatten gehen sollte.
Sind die Batterien eingelegt, fährt der Motor zurück. Zeitgleich wird das Datum abgefragt und kann eingestellt werden. Nach erfolgreicher Eingabe wird der Energieregler montiert und im Anschluss eine Adaptierfahrt zur Anpassung an das jeweilige Ventil durchgeführt.
Die Display-Anzeige im Normalbetrieb
Befindet sich der Regler im sogenannten Normalbetrieb, werden die Soll-Temperatur, der Wochentag, die Schaltzeiträume und der Betriebsmodus angezeigt. Genaue Informationen hierzu sind der gut verständlichen Bedienungsanleitung zu entnehmen.
Insgesamt stehen drei verschiedene Betriebs-Modi zur Auswahl. Sie können durch einen kurzen Druck auf die Mode/Menu-Taste gewählt werden. Neben der Urlaubsfunktion kann in den manuellen Betrieb gewechselt werden. Hinter dem Modus Auto verbirgt sich das Wochenprogramm mit der automatischen Temperaturregelung entsprechend der hinterlegten Einstellungen.
Des Weiteren besitzt das Model L eine „Fenster-auf-Funktion (AER)“. Sinkt die Temperatur in einem Raum stark ab, erkennt das Gerät automatisch, dass gelüftet wird. Das Thermostat regelt automatisch herunter und spart so Heizkosten ein.
Von werksseitig ist ein Zeitraum von 15 Minuten dafür eingestellt.
Das Comet Heizkörperthermostat im Faktencheck 2026
Auch das Heizkörperthermostat Eurotronic Comet DECT sollten Sie in die engere Wahl ziehen. Ob es Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie nach der Lektüre unserer Informationen entscheiden.
Angaben zum Hersteller:
Im Vergleich zu anderen Anbietern von Heizkörpern und deren Zubehör zählt die Firma Eurotronic Technology GmbH eher zu den jüngeren Unternehmen.
Die Firmengründung fand im Jahr 1998 statt. Von Anfang an stand die Entwicklung von Produkten auf einem möglichst hohen technischen Niveau, die sich durch eine besondere Anwenderfreundlichkeit auszeichnen im Mittelpunkt. Das führte dazu, dass der Hersteller ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen konnte und 2014 vergrößerte Eurotronics die Produktionsfläche erheblich. Auch in der Gegenwart liegt der Fokus auf die Entwicklung und Verbesserung von elektronischen Heizkörperreglern.
Daten und Fakten im Vergleich – Lieferung und Verpackung
Heizkörperthermostate wie das Eurotronic Comet DECT können die Kunden nicht nur im stationären Fachhandel erwerben, auch im Internet finden sich zahlreiche Angebote für dieses Produkt. Der Online-Kauf bietet Verbrauchern zahlreiche Vorteile. Das beginnt bei einer attraktiven Preisgestaltung und reicht über einen zeitlich unabhängigen Einkauf bis zur komfortablen Lieferung nach Hause oder eine gewünschte Adresse.
Verschiedene Angebote ermöglichen einen Versand ohne zusätzliche Portokosten. Das vergrößert das Sparpotenzial noch einmal. Bei einer Bestellung auf einer der großen Shopping-Plattformen darf sich der Kunde über eine kurze Lieferzeit von ca. zwei Werktagen freuen.
Das Thermostat selbst ist in einem schwarzen Karton verpackt. Die schlichte Verpackung wirkt ansprechend und zeigt das Produkt selbst, dazu eine Fritz!Box.
Das macht auf den ersten Blick deutlich, dass ein Zusammenspiel zwischen beiden Geräten möglich ist.
Weitere Kriterien für den Vergleich – die Inbetriebnahme
Die eigentliche Montage geht recht einfach vonstatten. Das Thermostat ist in der Lage, sich mit einer geeigneten Fritz!Box von AVM zu verbinden und kann so ins heimische Netzwerk integriert werden. Ob das Gerät nun vor oder nach der Installation mit der Fritz!Box verbunden wird, ist dem Verbraucher selbst überlassen. Beide Varianten sind möglich.
Die Überwurfmutter des Comet DECT besteht aus Metall. Das verleiht dem Gerät nicht nur ein hochwertiges Aussehen, es spricht auch für die Qualität der Verarbeitung und der Materialwahl. Die gleichmäßigen und geringen Spaltmaße unterstreichen diesen Eindruck.
Es ist durchaus sinnvoll, vor der Installation das Gerät mit der Fritz!Box von AVM zu verbinden. So lässt sich das Gerät bewegen und das Drücken der DECT-Taste geht doch deutlich entspannter vonstatten. Werden die Batterien eingelegt, blinkt das Funk-Symbol und das Display zeigt den Schriftzug INST. Innerhalb von 90 Sekunden muss nun an der Fritz!Box die DECT-Taste gedrückt werden. Damit lässt sich die Kopplung beider Geräte starten. War die Kopplung erfolgreich, zeigt der Comet DECT das Funksymbol beständig und ohne Blinken an.
Die Montage des Thermostates ist ebenso einfach. Das alte Thermostat wird vorher ganz aufgedreht. Dann lässt sich die Überwurfmutter lösen. Einfacher geht das mit einer Rohrzange. Nach dem Lösen ziehen wir das alte Thermostat einfach und vorsichtig ab. Im nächsten Schritt kann das neue Gerät auf die Ventilfassung gesetzt und vorsichtig verschraubt werden. Bei Bedarf kommen die mitgelieferten Adapter zum Einsatz. Die weitere Vorgehensweise sowie die Steuerung über die Fritz!Box kann der ausführlichen Bedienungsanleitung entnommen werden.
Funktionen und die Bedienung im Vergleich
Nach dem Einloggen in die Fritz!Box findet man das Gerät mit der Bezeichnung Comet DECT #1 unter dem MenüHeimnetz -> Smarthome. Dort lassen sich die verschiedenen Einstellungen vornehmen. Hier lassen sich Tasten sperren, um ungewollte Änderungen der Einstellungen zu verhindern. Es lassen sich unterschiedliche Temperaturmodelle festlegen und es können auch Temperaturabweichungen zwischen der Raumtemperatur und der Messung des Reglers angepasst werden.
Einstellungen von Zeitschaltungen nach Wochentagen oder der Fenster-auf-Erkennung können hier ebenfalls vorgenommen werden. Abhängig von dem verwendeten Fritz!Box-Modell ist es auch möglich, per VPN (Virtual Private Network) die Oberfläche von außerhalb anzusprechen.
So können wir zum Beispiel noch vom Urlaubsort aus die Heizung so hochzufahren, dass wir nach der Rückkehr eine angenehm gewärmte Wohnung vorfinden.
Produktcheck 2026: das Heizkörperthermostat von MAX!
Die Produkte der Marke MAX! stammen aus dem Hause eQ-3, das Teil der ELV-/eQ3-Gruppe ist. Das Unternehmen ist seit mehr als 30 Jahren am Markt vertreten und bietet seinen Kunden innovative Lösungen in den Bereichen Hausautomation, Funktechnik oder Mechatronik.
Der Hersteller bezeichnet sich selbst als Marktführer für Smart Home-Produkte. Um jederzeit auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können, setzt eQ-3 auf eine Kombination aus modernster Technologie und bewährter Entwicklungs-Methodiken. Dabei pflegt das Unternehmen einen engen Kontakt zu den Kunden und zum Markt.
Die Funktionen im Vergleich:
Das Heizkörperthermostat MAX! Plus ist ein Gerät, das autark arbeiten kann und keine weiteren Komponenten für den Betrieb benötigt. Bei Bedarf kann es aber auch einfach in die Heizungssteuerung des Herstellers integriert werden. Somit eignet es sich als eine komfortable Einzellösung an separaten Heizkörpern ebenso wie für die Raum- und Hauslösungen, die das Unternehmen seinen Kunden im Rahmen der Heizungssteuerung anbietet.
Insgesamt stehen dem Anwender sieben verschiedene Heizphasen und 13 Schaltzeitpunkte pro Tag zur Temperaturumstellung zur Verfügung. Herstellerseitig ist das Gerät bereits mit vorprogrammierten Tages- und Wochenprogrammen ausgestattet.
Um die Heizung vor dem Einfrieren zu schützen, besitzt der Thermostat außerdem eine Frostschutzfunktion. Anwender, die von hartem und damit kalthaltigem Wasser betroffen sind, werden die Entkalkungsfunktion schnell zu schätzen wissen. Sie verhindert mit speziellen Reinigungszyklen, dass sich das Ventil des Heizkörpers mit Kalk zusetzt.
Geschieht das, kann in der Regel nur noch der Fachmann helfen, da in solch einem Fall ein Austausch notwendig wird und vorab das Wasser aus dem Wasserkreislauf der Heizung abgelassen werden muss.
Das Design:
Auf den ersten Blick erinnert das HeizkörperthermostatMAX! Plus an einen Kunststoffwürfel. Auf der Oberseite ist das große und gut ablesbare Display angebracht. Neben der aktuellen Raumtemperatur und der Uhrzeit zeigt es die gewählte Funktion an. Um das Display jederzeit ablesen zu können, ist es in einem sanften Grünton beleuchtet. Auch die einzelnen Symbole lassen sich problemlos erkennen.
Das Thermostat hat das Gewindemaß M30 x 1,5. Das macht es möglich, dass das Thermostat auf den gängigen Heizkörperventilen, die das gleiche Gewindemaß besitzen, installiert werden kann. Ist eine Verwendung in Kombination mit Produkten anderer Heizungsherstellern geplant, kann es notwendig sein, Adapter dafür zu verwenden. Im Lieferumfang sind bereits die drei Adapter RA, RAV und RAVL enthalten. Des Weiteren finden Verbraucher im Internet Angaben, welche Adapter sie für welches Ventil benötigen.
Die Inbetriebnahme im Vergleich
Bevor das MAX! Heizkörperthermostat installiert werden kann, muss im ersten Schritt der alte Regler entfernt werden. Dazu wird das alte Thermostat ganz aufgedreht. Anschließend die Überwurfmutter per Hand oder noch einfacher mit einer Rohrzange vorsichtig lösen und komplett abdrehen.
Auch beim Abziehen des Thermostaten ist ein wenig Fingerspitzengefühl kombiniert mit Kraft gefragt. Gerade bei älteren Heizungen kann es sein, dass der Regler bereits etwas Kalk angesetzt hat.
Erhält das Gerät nach dem Einlegen der Batterien Strom, kann die Eingabe des aktuellen Datums und der Uhrzeit vorgenommen werden. Es folgt der „InS“-Modus.
Das Thermostat fährt dabei einmal komplett auf, das erleichtert die Montage. Im Anschluss an die Installation wird durch das Drücken der Boost-Taste eine Adaptierfahrt initialisiert.
Zum Schluss können individuelle Heizzeiten programmiert werden.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Intuitive HOMEPILOT App-Steuerung
Worauf sollte man beim Kauf eines Heizkörperthermostats achten?
Vor der Wahl eines konkreten Herstellers oder Modells steht die Entscheidung für eine Bauart. Soll nur ein einzelner, vielleicht defekter Thermostat ausgetauscht werden, richtet sich die Wahl meist nach den ansonsten verbauten Modellen. Wird eine Heizungsanlage neu installiert oder eine Umrüstung mehrerer Heizkörper in Betracht gezogen, sollten die allgemeinen Voraussetzungen und Heizgewohnheiten überdacht werden, um eine langfristig sinnvolle Entscheidung zu treffen.
Wie viele Heizkörper sollen insgesamt geregelt werden?
Neben der Frage nach einer insgesamt notwendigen Investition, entscheidet die Zahl der regelmäßig zu steuernden Heizkörper auch aus anderen Gründen die Wahl des passenden Heizkörperthermostats. Je mehr Heizkörper geregelt werden müssen, desto größer der Aufwand bei Verwendung einfacher mechanischer Thermostate.
Wie konstant sind Ihre Lebensgewohnheiten?
Je konstanter der Tagesablauf, desto seltener muss ein Heizkörper nachgeregelt werden. Wer täglich zur gleichen Zeit die gleichen Räume eines Zimmers nutzt, muss einen Thermostat nur selten umstellen, was auch bei Verwendung klassischer, mechanischer Heizkörperthermostate den Aufwand in Grenzen hält. Ändern sich diese Gewohnheiten von Tag zu Tag oder zumindest innerhalb eines Wochenrhythmus, kann ein elektrischer, programmierbarer Thermostat gute Dienste leisten. Hiermit ist eine automatische Justierung für jeden einzelnen Wochentag, in jeweils mehreren Heizzyklen möglich.
Die optimale Lösung für unregelmäßige Heizgewohnheiten ist eine Fernsteuerung. Diese ermöglicht sowohl die bequeme, langfristige Programmierung als auch den spontanen Zugriff aus der Ferne.
Welche technischen Voraussetzungen bestehen?
Neben räumlichen Gegebenheiten, die den Einsatz klassischer Heizkörperthermostate einschränken können, wie zum Beispiel schwer zugängliche Heizkörper, erfordern gerade technisch fortgeschrittene Systeme ein entsprechendes Umfeld. So kann ein fernsteuerbares Heizkörperthermostat zwar auch ausschließlich von einem Steuergerät wie einem Smartphone oder Tablet, via Bluetooth, aus direkter Nähe bedient werden, dies stellt jedoch lediglich ein mehr an Bedienkomfort gegenüber elektrischen, programmierbaren Thermostaten ohne Fernbedienung dar. Ihren echten Mehrwert können solche Modelle, vor allen Dingen bei Verwendung an einer kompletten Heizungsanlage, erst dann ausspielen, wenn sie mit einem Netzwerk verbunden und aus der Distanz über das Internet bedient werden. Hierfür müssen jedoch die entsprechenden technischen Voraussetzungen vorhanden sein.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Hochwertige Qualität: Made in Germany & France
Führende Hersteller
Buderus
Die Marke Buderus entstammt dem 1731 gegründeten Unternehmen Buderus und wird nach diversen Übernahmen und Fusionen heute, neben der Marke Junkers von der Bosch Thermotechnik GmbH, mit Sitz in Wetzlar, vertrieben. Das Produktsortiment umfasst alle Bestandteile kompletter Heizungsanlagen aller Größenordnungen. Zum ebenfalls angebotenen Heizungszubehör zählen auch Heizkörperthermostate.
Unter der Marke Buderus werden zwar auch zahlreiche Produkte moderner Steuer- und Regeltechnik vertrieben, im Bereich einfacher Heizkörperthermostate beschränkt sich das Angebot jedoch auf einige Modelle klassischer, mechanischer Thermostate.
Danfoss
Die 1933 gegründete Aktiengesellschaft Danfoss A/S mit Sitz im dänischen Nordborg, produziert in 21 Ländern Produkte der Wärme- und Kältetechnik. Der Firmengründer Mad Clausens erfand bereits in den 50er Jahren das thermostatische Heizkörperventil. Das Angebot umfasst sowohl klassische Heizkörperthermostate als auch Designmodelle und funkferngesteuerte Thermostate sowie für einen Fernzugriff notwendige Steuereinheiten.
Das neuste Modell von Danfoss ist das smart ThermostatDanfossEco mit Steuerung über Bluetooth und Smartphone App.
Honeywell/ Rondostat
Die 1885 gegründete Honeywell International Inc. aus Morristown, New Jersey in den USA ist auf zahlreichen Gebieten tätig. Hierzu zählen Chemikalien, Luft- und Raumfahrt, Transport, Rüstung und Automatisierung. Die Basis hierfür ist vor allen Dingen eine Reihe von Zukäufen und Fusionen. Das Geschäftsfeld Automation and Control Solutions (ACS) produziert Geräte aus dem Segment Haustechnik.
Unter dem Namen Honeywell werden sowohl klassische Heizkörperthermostate als auch elektrische, programmierbare Modelle vertrieben.
Die Marke Rondostat zählt ebenfalls zum Programm der Honeywell International Inc. und bietet einzelne Modelle elektrischer, programmierbarer Heizkörperregler.
Oventrop
Die Oventrop GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Herstellern von Armaturen und Regelsystemen in der Haustechnik für ganz Europa. Oventrop vertreibt klassische Heizkörperthermostate sowie Komponenten moderner zentraler Steuersysteme der Gebäudetechnik.
Eurotronic
Das deutsche Unternehmen Eurotronic produziert seit etwa 20 Jahren Thermostate in den unterschiedlichsten Ausführungen mit Bluetooth, Dect, Z-Wave, Zigbee und Enocen. Das Heizkörperthermostat Eurotronic Comet DECT für die Fritz Box wurde 2015 von der Stiftung Warentest mit „gut“ bewertet. Die neusten Modelle sind das smarte Thermostat Eurotronic GENIUS LCD 100 und Eurotronic GENIUS LED 100. Sie lassen sich per App aus der Ferne steuern und haben einen besonders übersichtlichen Display.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Kompatibilität mit anderen Smart-Geräten
Bezugsquellen für Heizkörperthermostate – Fachhandel vs. Internet
Im stationären Handel finden sich die verschiedenen Heizkörperthermostate vor allen Dingen in Baumärkten und im Heizungs- und Sanitär-Fachhandel.
Insbesondere elektrische, programmierbare Thermostate werden immer wieder auch im einfachen Einzelhandel angeboten und finden sich sogar im zeitlich begrenzten, saisonalen Angebot bekannter Discounter. Ein wirklich umfassendes Angebot findet sich jedoch vor allen Dingen im Online-Handel. Hier bieten zum einen die Hersteller selber einen Überblick über ihr Sortiment und in einigen Fällen eine direkte Bestellmöglichkeit, zum anderen werden die Produkte der meisten Hersteller über bekannte Handelsplattformen angeboten.
Das Internet bietet die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und verschiedene Angebote einander gegenüber zu stellen, zu vergleichen und das individuell geeignete Modell aus einem Test auszuwählen.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Türkontakt mit Magnetfeld-Technologie
Wissenswertes und Ratgeber
Die Geschichte des Heizkörperthermostats
Die erste bekannte Warmwasserheizung stammt aus dem Jahre 1716 und wurde zur Beheizung eines Treibhauses eingesetzt. Über Schlösser und Villen, einer adligen und wohlhabenden Minderheit, gelangte das System ab Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch in den privaten Wohnungsbau.
In der Anfangszeit beschränkte sich der Einfluss auf die Heizleistung auf ein simples Ein- oder Ausschalten. Eine abgestufte oder sogar raumtemperaturabhängige Regelung war nicht möglich.
Bereits in den 30er Jahren entwarf der Gründer des bis heute bekannten Unternehmens Danfoss erste Versionen eines Thermostats. Bis zur Produktreife und bis zur Markteinführung brauchte es jedoch noch mehr als ein Jahrzehnt, bis ins Jahr 1946. Zwar arbeitete das Heizkörperthermostat bereits nach dem bis heute gebräuchlichen Prinzip und war dementsprechend zuverlässig, das Interesse war jedoch anfänglich gering. Der Grund hierfür war vor allen Dingen die zu dieser Zeit verbreitet fehlende Einsicht in die Notwendigkeit der Einsparung von Energie.
Erst die Ölkrise der 70er Jahre und die daraus resultierende Heizungsanalgenverordnung, aus dem Jahr 1978 führten schließlich zu einer flächendeckenden Verbreitung.
Um die Jahrtausendwende beginnt der Trend zur Heimautomatisierung, repräsentiert durch das Schlagwort Smart-Home, immer mehr ins Auge der Öffentlichkeit zu rücken. Seither nimmt die Zahl an Herstellern und Modellen zur Automatisierung der Temperaturregelung stetig zu.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Fernsteuerung der Heizkörper möglich
Einfache Montage eines Heizkörperthermostats
Bevor ein neuer Thermostat montiert werden kann, muss in der Regel sein Vorgänger demontiert werden. Die Montage ist vergleichsweise einfach und ungefährlich. Da es sich beim Heizkörperthermostat um einen Aufsatz auf das eingeschraubte Heizkörperventil handelt, bleibt das System, auch im demontierten Zustand, geschlossen, es kann also kein Heizungswasser austreten. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte der Heizkörper vor Demontage und Montage jedoch nach Möglichkeit abkühlen.
Öffnen Sie den Heizkörperthermostat vollständig.
Lösen Sie die Rändelschraube oder Überwurfmutter des Thermostats. Diese sollte nicht sehr fest angezogen sein und deshalb, ohne Kraftaufwand, mit einer einfachen Wasserpumpenzange zu lösen sein.
Nach Lösen der Verschraubung kann der Heizkörperthermostat einfach abgezogen werden. Gelegentlich bedarf es hierbei eines leichten Rucks aber auch hier sollte nicht mit Gewalt gearbeitet werden.
Die Montage eines neuen Thermostats erfolgt grundsätzlich in umgekehrter Reihenfolge.
Dabei sollte beim Kauf unbedingt auf den korrekten Anschluss geachtet werden, da sich hier, je nach Heizkörper-Modell und Hersteller verschiedene Gewindearten finden.
Bei elektrischen, programmierbaren Thermostaten besteht der Anschluss meist aus Adaptern mit Plastikgewinden. Diese sind in der Regel in verschiedenen Ausführungen, für unterschiedliche Heizkörpertypen, im Lieferumfang enthalten. Sie sollten mit besonderer Sorgfalt behandelt werden, da gerade einfache Plastikgewinde leichter beschädigt werden können.
Stellen Sie das neue Thermostat vor der Montage auf die maximale Temperaturstufe ein.
Stecken Sie den Heizkörperthermostat oder, bei vielen elektrischen Modellen, die Gerätehalterung auf das Heizkörperventil.
Drehen Sie die Rändelschraube oder Überwurfmutter vorsichtig per Hand fest. Anschließend können Sie die Verbindung noch vorsichtig mit einer Wasserpumpenzange festigen, ohne dabei jedoch zu viel Kraft aufzuwenden.
HOMEPILOT Smart Starter-Set für 2 Heizkörper im Test – Boost-Funktion für schnelles Heizen; Frostschutzerkennung integriert
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wie sparen Heizkörperthermostate Energie?
Ein Haus oder eine Wohnung besteht aus mehreren Räumen, die jeder für sich andere Funktionen erfüllen. Entsprechend ihrer Nutzung, wird auch eine unterschiedliche Raumtemperatur als sinnvoll betrachtet. So sind Badezimmer meist wärmer als Wohnzimmer und diese wiederum wärmer als Schlafzimmer.
Ohne Heizkörperthermostat und damit ohne raumbezogene Temperaturregelung, bestünde bei einer Heizung nur die Wahl zwischen Heizen auf voller Leistung und nicht heizen.
Es könnte so höchstens die Maximalleistung eines Brenners reguliert werden. Damit würden entweder einzelne Räume überheizt oder andere zu wenig geheizt. In der Regel würde man sicher eher das Überheizen einzelner Räume in Kauf nehmen, was letztlich zu unnötigem Verbrauch von Energie führen würde. Die individuelle Temperaturregelung, für jeden einzelnen Raum, ermöglicht eine genaue Anpassung an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben und so eine optimale Effizienz.
Darf ich in meiner Mietwohnung die Thermostate austauschen?
Ja. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass Sie auf eigene Kosten vorhandene Thermostate austauschen. So können Sie zum Beispiel konventionelle Heizkörperthermostate auch als einfacher Mieter durch programmierbare oder fernbedienbare Modelle ersetzen. Die bei Einzug vorhandenen Thermostate sind jedoch in aller Regel Besitz des Wohnungseigentümers. Sie sollten diese also unbedingt aufbewahren und vor einem Auszug wieder austauschen.
Warum sind auf einem Heizkörperthermostat nur Zahlen angegeben, keine Temperaturen?
Die tatsächliche Raumtemperatur, die bei einer bestimmten Stellung des Heizkörperthermostats erreicht wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Das Thermostat misst die Umgebungstemperatur und bestimmt so die Ventilstellung. Ist die eingestellte Temperatur (oder besser Temperaturstufe) erreicht, schließt der Thermostat das Heizungsventil. Dabei erfolgt die Messung direkt am Heizkörper.
Je nach Raumgestaltung muss die hier gemessene Temperatur nicht der tatsächlichen, durchschnittlichen Raumtemperatur entsprechen.
Eine genaue Angabe einer Temperatur auf dem Regler wäre insofern nur irreführend. Eine mittlere Stufe 3 entspricht jedoch einer am Thermostat gemessenen Temperatur von etwa 20 °C
Wie bedient man ein Heizkörperthermostat am effektivsten?
Wer einen ausgekühlten Raum betritt, neigt häufig dazu, einen Heizkörperthermostat sofort voll aufzudrehen, in der Annahme dies würde den Raum möglichst schnell erwärmen. Dies ist jedoch ein Irrtum. Heizkörper funktionieren nach dem Prinzip der Wärmeübertragung: Wasser wird in einer Heizungsanlage, in der Regel durch einen Brenner, auf eine vorbestimmte Temperatur von bis zu 90 °C erhitzt. Dieses Wasser durchläuft anschließend einen Heizkörper, der aus Material mit guten Wärmeleiteigenschaften besteht und gibt die Wärme an die Umgebungsluft ab, die sich ihrerseits erwärmt und so die Raumtemperatur insgesamt erhöht.
Eine höhere Stufe beim Heizkörperthermostat ändert nichts an diesem Grundprinzip und beschleunigt nicht die Wärmeabgabe und damit auch nicht die Erhöhung der Raumtemperatur.
Die Einstellung am Heizkörperthermostat bestimmt lediglich, bis zum erreichen welcher Raumtemperatur fortlaufend heißes Wasser in den Heizkörper eingeleitet wird.
Ein weiterer Streitpunkt ist die Frage nach Sinn oder Unsinn einer Absenkung der Raumtemperatur bei geplanter, längerer Abwesenheit. Kurzgefasst gilt hier: je schneller ein Raum auskühlen kann, was hauptsächlich von dessen Dämmung aber auch von seiner Lage abhängt, desto sinnvoller ist eine Absenkung der Raumtemperatur bei längerer Abwesenheit.
In der Praxis wird eine Absenkung auf etwa 16 Grad empfohlen, da so einerseits Energie eingespart werden kann, andererseits ein Raum jedoch nicht so weit auskühlt, dass Schimmelgefahr besteht oder ein anschließendes Aufheizen übermäßig Zeit in Anspruch nimmt.
Woran erkennt man einen Defekt des Heizkörperthermostats?
Wie fast alle technischen und mechanischen Geräte unterliegt auch ein Heizkörperthermostat einem natürlichen Verschleiß. Dieser macht sich jedoch nicht immer für den Anwender auf den ersten Blick bemerkbar. Sollte ein Thermostat jedoch deutlich schwergängig sein oder beim Verstellen ungewohnte Geräusche machen, sollte ein Austausch dringend in Betracht gezogen werden. Das Gleiche gilt für den Fall, dass ein Heizkörper heiß wird bzw. bleibt, obwohl der Regler auf niedrigster Stufe bzw. auf Defrost steht oder umgekehrt auch auf höchster Stufe kalt bleibt bzw. nur mäßig warm wird. All dies gilt natürlich unter der Voraussetzung, dass die Heizungsanlage an sich korrekt funktioniert.
Deutlich schwerer zu erkennen sind Defekte, die nur zu Abweichungen von der optimalen Heizleistung führen. Erst eine deutliche Abweichung der Raumtemperatur von der eingestellten Temperatur liefert einen Hinweis auf einen Defekt bzw. starken Verschleiß. Auch dies ist jedoch von den individuellen, räumlichen Gegebenheiten abhängig.
Allgemein gilt deshalb die Empfehlung, nach etwa 15 Jahren einen Austausch ins Auge zu fassen. Dabei sollte immer bedacht werden, dass ein neuer Heizkörperthermostat, vielleicht sogar einer fortschrittlicheren Bauart, eine Energieersparnis ermöglicht, die eine Investition durchaus rechtfertigen kann.
Wie programmiert man einen elektronischen Heizkörperthermostat?
Die genaue Bedienung eines programmierbaren elektronischen Thermostats aus dem Test ist immer, zumindest in Teilen, hersteller- und modellabhängig. In Grundzügen gleicht sich die Programmierung jedoch bei den meisten Modellen aller Hersteller.
Bei einer Erstinstallation, die nach Einlegen der notwendigen Batterien meist automatisch gestartet wird, müssen zuerst das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit eingegeben werden. Anschließend erfragt das Gerät einen Temperaturwert für den Heizbetrieb, der als Tagbetrieb meist mit einem Sonnensymbol gekennzeichnet ist und einen zweiten für den Absenkbetrieb, als Nachteinstellung meist durch ein Mondsymbol gekennzeichnet. Anschließend können, wahlweise für jeden einzelnen Tag oder für Werktage und Wochenenden getrennt, die Zeitintervalle eingestellt werden, während derer der Heizbetrieb aktiviert wird. Außerhalb dieser Zeitspannen schaltet das Gerät in den Absenkbetrieb.
In der Regel kann am Gerät zwischen manuellem Betrieb, Automatik und einer vollständigen Deaktivierung gewählt werden. Über einen Regler ist meist auch während des Automatikbetriebes die Veränderung der aktuellen Einstellung möglich. Eine solche Änderung gilt dann bis zum nächsten Zykluswechsel. Eine Tastensperre verhindert das unbeabsichtigte Verändern der Einstellungen.
Die meisten Geräte führen auch im deaktivierten Zustand (Sommerbetrieb) in regelmäßigen Intervallen eine komplette Ventilöffnung und darauf folgend einen Verschluss durch, um so die Funktionsfähigkeit des Ventils zu erhalten und ein mögliches Festsetzen des Stößels zu verhindern.
Welche Temperatur Thermostat? Und welche Temperatur bei Stufe 3?
Laut dem Online Verbrauchermagazin Utopia ergeben die Zahlen vom Heizkörperthermostat folgende Celsius-Werte:
Stufe 1: ca. 12° C
Stufe 2: ca. 16° C Stufe 3: ca. 20° C
Stufe 4: ca. 24° C
Stufe 5: ca. 28° C
Was kostet ein Heizungsthermostat?
Ein einfaches Heizungsthermostat ist etwa schon ab 7 Euro erhältlich, viele Modelle kosten auch 15 Euro oder man kann für ca. 30 Euro schon einen Dreierpack erwerben.
Die neuen smart Thermostate wie sie beispielsweise die Stiftung Warentest getestet hat, kosten etwa zwischen 40 und 70 Euro.
Eindrücke aus unserem Heizkörperthermostate - Test
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Einige Heizungsanlagen verzichten auf die Temperaturregelung direkt am Heizkörper durch einen der beschriebenen Heizkörperthermostate. Hierbei kommen meist Raumthermostate und teilweise auch Außentemperaturfühler zum Einsatz.
Im Falle der Raumthermostatmessung wird meist ein einzelner Raum als Referenzraum genutzt. Wird in diesem die eingestellte Temperatur unterschritten, schaltet die Heizanlage ein und arbeitet so lange, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.
Es zählt hier alleine die Temperatur im Referenzraum. Anlagen mit Außentemperaturmessung ziehen zudem die hier gemessenen Werte heran und regeln anhand ebenfalls wählbarer Parameter.
Einige moderne Anlagen arbeiten mit mehreren Referenzräumen, bis hin zu einer Messung in jedem Raum. Erst wenn jeder Raum die eingestellte Wunschtemperatur erreicht hat, wird ein Heizvorgang unterbrochen bzw., wenn in einem Raum die Temperatur absinkt, werden alle Räume erneut geheizt.
Fazit
Heizkörperthermostate reduzieren Aufwand, schonen Ihre Nerven und die Umwelt und sparen nicht zuletzt bares Geld. Schon einfache klassische Modelle liefern gute Dienste und sind in der Regel schnell montiert, einfach zu bedienen und zuverlässig. Die meist geringen Anschaffungskosten ermöglichen jedoch nur eine geringe individuelle Anpassung ohne häufige Nachjustierung und führen deshalb in gewissen Maße entweder zu unnötigem Energieverbrauch oder nicht immer optimaler Regulierung der Raumtemperatur.
Wer die Raumtemperatur möglichst genau den individuellen Lebensgewohnheiten anpassen möchte und so auch das maximale Einsparungspotential ausschöpfen möchte, dem sind eindeutig elektrische Heizkörperthermostate ans Herz zu legen. Bereits einfache programmierbare Modelle, die ohne großen Aufwand nachzurüsten sind und bereits ausgesprochen preiswert angeboten werden, ermöglichen eine präzise Anpassung an individuelle Lebens- und damit Heizgewohnheiten.
Wer nach absoluter Freiheit strebt und sich nicht auf einen Wochen oder Tagesrhythmus festlegen will oder kann, findet im wachsenden Angebot an ferngesteuerten Thermostaten die Unterstützung, die er sucht. Spontan, noch auf dem Weg vom ungeplanten Termin nach Hause, die Heizung hochdrehen und von wohliger Wärme empfangen werden? Mit Smart-Home-Lösungen keine Zukunftsmusik, sondern gelebte Realität und Stand der Technik.
Egal für Welche Lösung man sich entscheidet oder interessiert, das Internet bietet Informationen und umfassende Angebote sowie fachkundige Bewertungen einzelner Produkte im Heizkörperthermostat Test und Vergleich.
Welche Vorteile hat ein elektronisches Heizkörperthermostats?
Ein programmierbarer Heizkörperthermostat schafft Abhilfe gegen hohe Kosten. Via Zeitschaltuhr im eigenen Zuhause oder bequem via App kann man genau dann heizen, wenn es notwendig ist und die Heizung läuft nicht den ganzen Tag, obwohl niemand Zuhause ist.
Welche Heizkörperthermostat-Arten gibt es?
Grundsätzlich werden Heizkörperthermostaten in die Kategorien der manuellen und elektrischen beziehungsweise automatischen Thermostate unterteilt. Allerdings lassen sich gerade die elektrischen Thermostate noch weiter differenzieren. Die Unterschiede der Ausstattung sind nicht unerheblich und jedes Modell bietet ganz eigene Vorteile.
Kaufberatung – Installationsumfang und Funktionsvielfalt variieren
Geringer Aufwand und große Wirkung, dafür stehen die elektrischen Heizkörperthermostate. Um die Lebensdauer der elektronischen Ventile zu erhöhen, sollte man das Ventil auch im Sommer auf maximalen Durchfluss drehen.
Welche Temperaturen sind ideal?
Jeder Mensch empfindet Temperaturen anders. Welche Temperatur im Schlafzimmer und Bad ideal ist, hängt von dem persönlichen Empfinden ab. Dennoch gibt es Temperaturen, die als Richtwerte genutzt werden können, um möglichst viel Energie und damit auch Heizkosten zu sparen. Das Minimum von 5 Grad Celsius sollte stets eingehalten werden, denn diese Temperatur dient als Frostschutz für jeden Heizkörper.
Welche Hersteller und Marken gibt es?
Im Bereich der elektrischen Thermostate gibt es heute eine große Auswahl. Unzählige Marken und Hersteller sind auf dem Markt zu finden, so dass der Ratgeber einen guten Einblick in die bekanntesten und besten Marken geben kann.
Wie montiere ich einen Heizkörperthermostat?
Wenn man einen Heizkörperthermostat anbringen will, dreht man zunächst den neuen Thermostatkopf auf die maximale Stufe. Jetzt wird das Thermostat auf das Heizkörperventil und man muss darauf achten, dass die Anzeige beziehungsweise das Display nach oben zeigt. Sitzt der Kopf, dreht man den Schraubring mithilfe einer Kombizange mit dem Uhrzeigersinn fest.
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