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Pelletöfen im Test auf ExpertenTesten
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Pelletofen Test - fĂŒr ein warmes Haus im Winter - Vergleich der besten Pelletöfen 2019

Mit einem Pelletofen sind warme Stunden auf jeden Fall garantiert.FĂŒr unsere Bestenliste hat unser Expertenteam verschiedene Tests und Kundenmeinungen im Internet gesichtet. Hernach konnten auch Wertungen zu Gewicht, Maße, NennwĂ€rmeleistung und weitere Vorteile einbezogen werden.

Pelletofen Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Problematische Umweltbelastungen und die immer weiter schwindenden Ressourcen machen ein Umdenken notwendig, wobei auch neue Energiekonzepte zur Hand sind, die mit dieser Verantwortung umgehen und Erweiterungen bieten, ohne die LebensqualitÀt zu vermindern. Das ist nicht alleine auf Heizanlagen beschrÀnkt, auch auf den Hausbau selbst, der neue innovative Ideen umsetzt, damit der Energieverbrauch so gering wie möglich ist.

NatĂŒrlich spielt in einer schönen Wohnung immer die RaumatmosphĂ€re eine wesentliche Rolle, und wenn es um das Heizen geht, ist ein Kaminofen natĂŒrlich immer ein Hingucker, wenn dort die Flammen hochlodern und den gesamten Raum in eine warme und heimische GemĂŒtlichkeit tauchen. Besonders zu den kalten Jahreszeiten hat diese Form des Heizens seine Vorteile. Viele Öfen bieten zudem auch Erweiterungen, die sich entweder auf die gesamte Heizanlage ausdehnen lassen oder wenigstens ĂŒber einen Raum hinausreichen, der beheizt werden soll.

Hier ist dann nur die Entscheidung zu treffen, welcher Ofen fĂŒr den eigenen Haushalt gĂŒnstig und nĂŒtzlich ist. Eine besonders umweltvertrĂ€gliche Alternative ist sicherlich der Pelletofen. Er hat eine besonders moderne und einfache Bedienung, ist robust gebaut und lĂ€sst zu, dass es zu Hause schön warm ist, ohne dass dabei die Umwelt zu sehr belastet wird.

Auch sind der Umgang mit dem Ofen und das Heizen selbst besonders bedienungsfreundlich und einfach, die Heizdauer und IntensitĂ€t kann per Bedienung reguliert werden, wobei allerdings auch auf einige Punkte geachtet werden muss, bevor der Kauf dann zu einem guten Ergebnis fĂŒhrt.

 

Ein Pelletofen Test und Vergleich soll zeigen, welche Angebote auf dem Markt vorhanden sind und wie ein Beheizen mit Pellets ĂŒberhaupt funktioniert. Auch soll nĂ€her betrachtet werden, inwieweit Vorteile in Hinblick auf Heizvorgang, Anschaffung und Lagerung entstehen und wo sich der Kauf eines Pelletofens ganz besonders lohnt.

Was ist ein Pelletofen?

Immer mehr Menschen versuchen eine Alternative zur Gas- und Ölheizung zu finden, möchten Geld sparen und haben sich fĂŒr den Naturbrennstoff Holz entschieden, der auch fĂŒr die Umwelt weniger Belastung mit sich bringt. Sicherlich hat sich das Heizen mit Öl oder Gas in der WĂ€rmeabgabe besonders bewĂ€hrt, allerdings ist dieses Heizverfahren auch eine Belastung fĂŒr den eigenen Geldbeutel und die Umwelt.

Die Alternative ist ein Kaminofen, der seine Vor- und Nachteile mit sich bringt, zu diesem wiederum, als noch etwas bessere Lösung und im Gegensatz zu dem Heizvorgang mit Holzscheiten hat sich ein Pelletofen in vielen Haushalten bewÀhrt. Dieser wird nicht nur immer mehr in Privatwohnungen eingesetzt, sondern findet auch zunehmend eine Verwendung in öffentlichen Einrichtungen, Gewerbebetrieben oder Kirchen.

Sowohl Öl, Gas oder Holz sind zu bedenkende Faktoren bei der Umwelt- und Energiefrage. Mit ein Grund fĂŒr die immer weiter ansteigenden Preise fĂŒr Gas und Heizöl sind die abnehmenden Ressourcen, die von den LĂ€ndern abhĂ€ngig festgelegten Belieferungen und Preise, ebenfalls die Alternativen, die neben den diversen Heizmöglichkeiten bestehen und die Preise schwankend machen.

Ein Kaminofen bringt einerseits den Vorteil bei der Materialverwendung mit sich, ist aber auch aufwendiger im Gebrauch. Daneben bleibt ein Kamin in der Nutzung nicht ungefĂ€hrlich, bedarf also einer kenntnisreichen Handhabung. Das richtige Aufschichten und EntzĂŒnden der Holzscheite, das Einstellen des Zugluftschachts, das Holznachlegen sind einige dieser Bedingungen, damit das HeizvergnĂŒgen nicht zum rußig verrauchten Desaster wird, mĂŒssen beachtet werden. Dennoch sind die Einsparungen gegenĂŒber Öl und Gas erheblich, und eine der gĂŒnstigen Alternativen ist der Holzpelletofen, der wiederum auch den Heizvorgang und die Lagerung des Heizmaterials erleichtert, lediglich etwas mehr Raum benötigt.

Das bringt mit sich, dass sich Haushalte auch fĂŒr einen Umstieg entscheiden, der zwar zunĂ€chst höhere Anschaffungskosten mit sich bringt, dafĂŒr aber dann wieder beim Heizen ĂŒber die Jahre Geldeinsparungen erlaubt. Hinzu kommt eine staatliche Förderung der doch eher umweltbewussteren Heizvariante, die in unserem Test unten auch nĂ€her beschrieben sind.

Holz ist immer ein sehr umweltvertrĂ€glicher EnergietrĂ€ger. Beim Verbrennen entsteht nur so viel Kohlendioxid, wie der Baum wĂ€hrend seines Wachstums speichern konnte. Dabei wird Holz im Wald natĂŒrlich zersetzt, wobei das aufgenommene Kohlendioxid wiederum in die AtmosphĂ€re zurĂŒckgelangt.

Das Heizen mit einem Pelletofen bringt geringere Klimagasemissionen mit sich, im Vergleich mit der ĂŒblichen Öl- und Gasheizung ist der Anteil sogar ein Zehntel geringer. Da Holzverarbeitung ein Bestandteil der Großindustrie bleibt, wird es bei der Versorgung mit Pellets auch keine EngpĂ€sse geben. Die Produktion der gepressten HolzrestbestĂ€nde wĂ€chst weiter und wird im gegebenen Rahmen unterstĂŒtzt.

Ein Pelletofen ist eine hervorragende ErgĂ€nzung zur Zentralheizung und kommt in der Regel als Einzelofen zum Einsatz. Er kann in den grĂ¶ĂŸeren RĂ€umen aufgestellt werden, um dort zusĂ€tzliche WĂ€rme zu liefern, muss, Ă€hnlich wie ein Kaminofen, allerdings beim Einbau von einem Schornsteinfeger geprĂŒft werden. Ist er genehmigt, erleichtert er das Heizen ungemein und spart Kosten.

Welches Brennmaterial eignet sich fĂŒr den Pelletofen?

Der Pelletofen wird mit Pellets beheizt. Holzpellets sind RestbestÀnde bei der Holzverarbeitung. Dabei handelt es sich meistens um Holzfasern, SÀgemehl oder SÀgespÀne, die dann gepresst werden und nach dem Pressen eine zylindrische, lÀngliche Form annehmen.

Beim Kauf oder bei der Anlieferung ist die QualitÀt der Holzpellets abschÀtzbar. Ist viel Holzstaub vorhanden, kann es nicht nur bei der Lagerung, auch beim Heizvorgang selbst zu Problemen kommen. Der Holzstaubanteil sollte demnach so gering wie möglich sein.

Auch Verunreinigungen sind eine Belastung fĂŒr den Brennvorgang, darunter durch Lacke oder Kunststoffreste, die beim Zerkleinern mit aufgelöst wurden und zu unangenehmen Nebeneffekten fĂŒhren können. Eine gute QualitĂ€t ist besonders in der Auswahl der Holzreste notwendig.

Auf solche Details sollte bei dem Kauf der Pellets geachtet werden, da der Pelletofen dann auch keine SchÀden davontrÀgt und beispielsweise nicht verschlacken kann. Letzteres geschieht bei einer Ascheerweichungstemperatur von unter 1.000 Grad Celsius.

Die Pellets mĂŒssen dementsprechend die geeignete Gluthitze entfachen können und sollten dann bevorzugt auch von namenhaften Holzindustrien geliefert werden, die bei der Produktion HolzstĂ€mme ohne kĂŒnstliche oder chemische Zusatzstoffe nutzen Die Auslieferung der Nebenprodukte ist dabei auch gesetzlich ĂŒberwacht, einschließlich einer Überwachung des jeweiligen Holzstaubanteils.

Neben allgemein unbehandelten Holzresten kann auch Stammholz oder Waldrestholz verwendet werden. Der Holzstaubanteil ist hier allerdings etwas höher.

Holzpellets können mit der gegebenen QualitĂ€t, die per Zertifikat auch ĂŒberprĂŒfbar ist, unbedenklich gelagert werden und ebenso wie andere Brennstoffe transportiert werden. Der Vorteil einer Lagerung von Pellets ist mitunter auch ihre WetterbestĂ€ndigkeit, so dass die QualitĂ€t nicht stark abnimmt, wenn Pellets z. B. im Keller oder im Garten gelagert werden. Dennoch muss darauf geachtet werden, dass die SĂ€cke trocken gelagert stehen, da feucht gewordene Holzpellets schlechter brennen und auch den Kamininnenraum verschmutzen können.

Pellets erzeugen die gleiche Hitze wie klassische Varianten mit Öl oder Holz. Die Öfen sind dabei warmluft- bzw. holzfĂŒhrend oder wasserfĂŒhrend, wobei letztere Variante die schonendste ist, das Heizen mehrerer RĂ€ume möglich macht, ein besseres Raumklima verschafft und als Einsatz dieser Art sogar vom Staat gefördert wird.

(Mehr dazu finden Sie unter dem Punkt „Wirtschaftliche Förderung von Pelletöfen“.)

WĂ€hrend die immer hĂ€ufigere Verwendung von Pellets auch eine nĂŒtzliche Alternative der Abfallverwertung in der Holzindustrie sind, damit dann auch eine umweltbewusste Variante zum normalen Kaminheizen, sind Pellets auch in der Handhabung einfacher. Holzpellets werden als Holznebenprodukte und Restholz zunĂ€chst zerkleinert, gebrannt und geformt.

Das geschieht unter hohem Druck, wobei das angefallene Material dann durch eine Matrize gepresst wird, die den geeigneten Durchmesser als Bohrung aufweist. Die ErwĂ€rmung der Pellets findet durch den Druck statt. Im Holz ist Lignin enthalten, das wĂ€hrend dieses Vorgangs verflĂŒssigt wird und so als Bindemittel dient, wodurch die Form der einzelnen Pellets entsteht. Andere Varianten sind Melasse oder StĂ€rke als Zugabe, um die Pellets zu formen.

Nach dem Durchlaufen der Matrize werden die Pellets dann auf die gewĂŒnschte LĂ€nge geschnitten und abgestimmt. Die meisten weisen einen Durchmesser von 6 bis 8 Millimeter auf, eine LĂ€nge zwischen 10 und 30
Millimeter. Je nach Ofen und ModellausfĂŒhrung wird eine bestimmte LĂ€nge von den Herstellern angegeben, die die Pellets fĂŒr das GerĂ€t aufweisen mĂŒssen, um die optimalen Heizbedingungen zu erfĂŒllen.

Pelletofen: das sagen Stiftung Warentest und Ökotest

Der Pelletofen ist in Deutschland noch recht selten anzutreffen, doch sind die Verbrauchertest-Magazine Stiftung Warentest und Ökotest Pelletöfen gegenĂŒber sehr positiv eingestellt. Wie Ökotest schreibt, könne man mit einem Pelletofen „fast CO2 neutral“ heizen.

Bei der Stiftung Wartentest heißt es ebenfalls in ihrem großen Heizungsarten Vergleich, dass Pelletöfen eine gute Umweltbilanz hĂ€tten. Sie seien allerdings wartungsintensiv und wĂŒrden viel Platz benötigen.

Das Partner Magazin der Stiftung Warentest aus Tschechien, dTest, hat 2019 sechs Pelletöfen in einem Pelletofen Praxistest unter die Lupe genommen. Zu den Testkriterien gehörten: Leistung, Abgase und die Sicherheit.

Der Pelletofen Testsieger vom Stiftung Warentest Partner dTest ist der Pelletofen Viviana Evo von La Nordica, welcher auch in Deutschland erhÀltlich ist.

Ebenfalls in Deutschland zu kaufen ist der „gut“ bewertete Pelletofen Nara Plus von Edilkamin.

Pellets am besten aus heimischer Holzwirtschaft

Das Magazin Ökotest zitiert zudem den Naturschutzverband BUND der Pellets die ein Zertifikat von Naturland oder FSC tragen empfiehlt. Die Pellets sollten von BĂ€umen kommen, die speziell fĂŒr die Pelletproduktion gefĂ€llt wĂŒrden und aus heimischer Holzwirtschaft stammen.

Pelletofen im Praxistest

Im folgenden Video berichtet ein KĂ€ufer von seinen Erfahrungen mit dem Pelletofen Italiana Camini E780110 ITC den er auch anschaulich vorfĂŒhrt und erklĂ€rt. Es handelt sich hierbei um einen Privatkauf und keine Werbung. Das Modell ist derzeit allerdings nicht mehr verfĂŒgbar. Wohl aber andere Modelle vom gleichen Hersteller, wie der Pelletofen Italiana Camini E768630 ITC Classica und der Pelletofen Italiana Camini KS0035 ITC Idropoint.

Wie funktioniert ein Pelletofen?

Der Pelletofen kann hauptsĂ€chlich als einzelner und frei stehender Ofen genutzt werden, um einen oder, wenn er wasserfĂŒhrend ist, auch weitere RĂ€ume zusĂ€tzlich zu heizen.

Darum ist er von der Pelletheizung noch einmal abzugrenzen, die als Kessel in einem Keller die gesamte Beheizung des Hauses ĂŒbernimmt und die Zentralheizung ersetzt.

Wenn es sich um wasserfĂŒhrende Öfen handelt, nutzt der Pelletofen einen Teil der Energie, um das Wasser im Haus zu erwĂ€rmen und durch die WasserfĂŒhrung auch die RĂ€ume. Alle Ofenvarianten versorgen das Haus mit WĂ€rme und sparen langfristig Energiekosten. Besonders angebaute Pelletbrenner, die an ein bereits vorhandenen Holz- oder Ölkesseln angeschlossen werden, sind eine preiswerte Variante fĂŒr die Heizungsumstellung auf Pellets.

Ein durchschnittlich großer Pelletofen kann einen Raum bis zu neunzig Stunden beheizen und muss in dieser Zeit nicht nachgefĂŒllt werden. Dieser Vorgang findet automatisch statt, da der Ofen ĂŒber einen PelletaufbewahrungsbehĂ€lter, eine Förderschnecke und einen Brennraum verfĂŒgt, die miteinander in Kontakt stehen. Das Verbrennen der Pellets geschieht sehr schadstoffarm, daher werden diese Öfen besonders gerne in Niedrigenergie- oder PassivhĂ€usern eingesetzt.

In einem TagesbehĂ€lter werden die Pellets fĂŒr eine Tagesration eingefĂŒllt und dann automatisch in den Kessel oder die Brennkammer zur Verbrennung befördert. Der Brennvorgang selbst findet gleichmĂ€ĂŸig und langsam statt, da, im Gegensatz zu Holzscheiten, die alle unterschiedlich groß und dick sind, dazu auch HohlrĂ€ume im Holz besitzen, Pellets eine relativ gleiche GrĂ¶ĂŸe und Dichte aufweisen, aufgrund ihrer zuvor bereits beschriebenen, unter Druck gepressten Form.

Der Pelletofen besitzt weiterhin ein Umluftgitter, durch das die Heißluft in den Raum befördert wird und diesen langsam erwĂ€rmt. Der Vorgang ist etwas gemĂ€chlicher als bei einem normalen Kaminofen, allerdings auch andauernder.

Das ZĂŒnden der Holzpellets findet durch ein elektrisches ZĂŒnddraht statt, daher fĂ€llt auch das etwas mĂŒhseligere Hantieren an der offenen Feuerstelle weg. Genauso wenig muss hier auf die richtige Stapelung und Anordnung der Scheite geachtet werden.

Durch Steuerungselektronik oder einem Timer sind Pelletöfen, was den Komfort angeht, besonders vorteilhaft und bedienungsfreundlich. Auch die Unfallgefahr durch offenes Feuer fÀllt dementsprechend weg, da die meisten VorgÀnge vollautomatisch und elektronisch gesteuert werden, ein Nachlegen der Pellets von Hand im Brennraum selbst gar nicht stattfindet.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein eigener Kaminofen, der gerade in der Winterzeit eine angenehm knisternde AtmosphĂ€re schafft, hat sicherlich viele Vorteile und ist nicht nur fĂŒr Romantiker ein Hingucker. FĂŒr die GemĂŒtlichkeit muss dann allerdings auch einiges an Aufwand betrieben werden. Normalerweise wird der Kaminofen mit Holz beheizt, dieses muss gehackt und gestapelt werden, bedarf fĂŒr die Lagerung also auch sehr viel Platz und Trockenheit.

Ebenso ist der Heizvorgang selbst aufwendig. Soll das Feuer eine Weile brennen, muss nicht nur immer wieder Holz nachgelegt, sondern beispielsweise auch die Glut geschĂŒrt und die Holzscheite richtig gestapelt werden.

FĂŒr viele Kaminliebhaber ist diese Arbeit eher lĂ€stig und mindert den wĂ€rmenden Genuss am Feuer. All das ist bei der Verwendung von Pelletöfen schon etwas einfacher.
  • Preisleistung

Der Preis fĂŒr einen Pelletofen ist in der Regel zunĂ€chst etwas höher als fĂŒr einen normalen Kaminofen, der mit Scheitholz beheizt wird. Dagegen wird ein Ausgleich geschaffen, wenn es um die Beschaffung des Brennmaterials, das Lagern und Heizen selbst geht. Die Preise fĂŒr Pellets sind deutlich geringer als fĂŒr Holz, Öl oder Gas. Auch ein Umbau ist kostengĂŒnstig, da kaum große bauliche VerĂ€nderungen erforderlich sind. Vorratshaltung und Brenner benötigen natĂŒrlich etwas mehr Platz, ansonsten bleiben die Heizbedingungen gleich.

Der Pelletofen ist dazu als Einzelofen fĂŒr das AufwĂ€rmen einzelner RĂ€ume gedacht, ist aber in seinem Heizsystem auch ausbaubar, darunter z. B. durch Wasserförderung. Platzanspruch und Design bringen dabei also keine Nachteile mit sich. Das Angebot der Hersteller ist vielseitig, Öfen werden auch in verschiedenen Formen und Farben vertrieben und lassen sich an den Geschmack des Wohnungsbesitzers anpassen.

  • Vorteile

Ein besonderer Vorteil eines Pelletofens gegenĂŒber dem normalen Kaminofen ist die fehlende Geruchsbildung. WĂ€hrend ein Kaminofen immer Ruß und Holzgeruch mit sich bringt, ist ein Pelletofen geruchsfrei, entwickelt also keinerlei VerbrennungsdĂ€mpfe. Ähnlich sieht es mit der GerĂ€uschkulisse aus. Im Inneren der Brennkammer entsteht ein Unterdruck, die wiederum nur leichte StrömungsgerĂ€usche hörbar macht. Die elektronisch gesteuerten VorgĂ€nge sind sehr leise, daher ist der Ofen fast lautlos in seinem Gebrauch, alleine die Beförderung der Pellets kann ein TransportgerĂ€usch verursachen. Die Knister- und KnackgerĂ€usche, wie sie verbrennendes Scheitholz mit sich bringt, fallen beim Pelletofen weg.

  • WĂ€rmeleistung

Wie beim Kaminofen, gibt es auch den Pelletofen mit oder ohne Sichtfenster, wobei das Sichtfenster wiederum einen Blick auf das Feuer und die Flammen möglich macht, was die gemĂŒtliche AtmosphĂ€re ein StĂŒckweit erhöht. Es geht bei der Verwendung des Ofens meistens nicht nur um das Heizen selbst, sondern natĂŒrlich auch um den Effekt. Es ist schon etwas anderes, wenn sich in das lodernde Feuer blicken lĂ€sst, um seinen eigenen Gedanken nachzuhĂ€ngen, als alleine einen warmen Raum zu haben. Der Unterschied zu herkömmlichen Kaminöfen ist bei den Pelletöfen der VorratsbehĂ€lter und das Brennmaterial.

So kann die WĂ€rmeleistung selbst gesteuert, sogar fĂŒr mehrere Tage sichergestellt werden, und muss nicht immer wieder neu nachgeschichtet werden. Das BefĂŒllen ist dabei völlig unbedenklich und bringt keine Gefahr mit sich, da der Vorgang nur notwendig ist, wenn das GerĂ€t noch kalt ist. FĂŒr den im Ofen dann stattfindenden Transport der Pellets in die Brennkammer wird allerdings Strom benötigt. Der Pelletofen muss daher einen Elektroanschluss in der NĂ€he haben.

Pelletöfen arbeiten raumluftabhĂ€ngig oder wasserfördernd. Das macht sie auch fĂŒr PassivhĂ€user sinnvoll, die eine LĂŒftungsanlage besitzen. Sie können alternativ mit einem Pufferspeicher genutzt werden, was die Beheizungszeit verlĂ€ngert und verbessert, und sind in der Handhabung wesentlich einfacher als ein durchschnittlicher Kamin.
  • Komfort

PassivhĂ€user sind GebĂ€udestandards, die zugleich komfortabel, energieeffizient und umweltfreundlich sind, dabei auf passivem Weg die benutzten WĂ€rmequellen speichert und daher kein konventionelles Heizsystem in den RĂ€umen benötigt. Es handelt sich bei der Bezeichnung solcher HĂ€user also um ein Baukonzept, das gewisse Energieeinsparungen möglich macht und gegenĂŒber z. B. eine Niedrigenergiehauses noch weniger Heizenergie benötigt WĂ€rmeverluste werden vermieden, wĂ€hrend fast neunzig Prozent weniger HeizwĂ€rme verbraucht wird. Die Energienutzung ist dementsprechend hoch.

Das ist auch durch die LĂŒftungsanlage gegeben, die gleichbleibende Frischluft ohne Zugerscheinungen ermöglicht, dadurch eine effiziente RĂŒckgewinnung der WĂ€rme ĂŒber die Abluft. Aus diesen GrĂŒnden kann hier der Einbau eines Pelletofens sehr sinnvoll sein, zumal PassivhĂ€user unabhĂ€ngig von den steigenden Rohstoffpreisen stehen.

  • Die Lagerung

Die Lagerung der Pellets ist besonders vorteilhaft. Sie sind trocken und können gut dosiert werden. Die Brennzeit der Pellets ist im Vergleich zu normalen Holzscheiten lÀnger, beim Verbrennen der Holzfasern entsteht weniger Rauch und anderweitiger Schmutz. Auch kann sich beim Beheizen des Pelletofens das Nachlegen des Brennstoffes gespart werden.

So ein Ofen ist im Vergleich etwas pflegeleichter, die meisten Einzelöfen verfĂŒgen ĂŒber eine Vorrichtung oder einen BehĂ€lter, in den eine vorgegebene Menge an Holzpellets passt, die dann fĂŒr die Brennzeit fĂŒr einen Tag ausreichen und so keinen Schmutz verursachen.

Eine Variante, den Pelletofen richtig zu nutzen, ist die Verbindung mit einem Zuluftkanal. So kann der Ofen die Luft, die er zur Verbrennung benötigt, durch einen Zuluftkanal ansaugen. Das geschieht dann ĂŒber die Außenluft und bringt den Vorteil mit sich, dass eine BelĂŒftung der RĂ€ume nicht nötig ist.

Ein normaler Kamin verbrennt auch Raumluft, so dass Frischluft in die Zimmer gelassen werden muss, da sich beim Verbrennen immer auch Kohlenmonoxid bildet, das hochgiftig ist.

Arbeitet eine Dunstabzugshaube zu stark, kann sich dieser Giftstoff ebenfalls im Wohnraum ausbreiten und verteilen. Beim Pelletofen ist demnach darauf zu achten, dass er unabhĂ€ngig von der Raumluft funktioniert. DafĂŒr gibt es bestimmte Dichtungen, die an den TĂŒren und den AbluftfĂŒhrungen vorhanden sind und damit den Austritt von Kohlenmonoxid verhindern. Diese Variante wird durch das „Deutsche Institut fĂŒr Bautechnik“ zugelassen, besitzt einen Sicherheitsschalter und stellt so sicher, dass die Funktionsweise des Einzelofens keine gesundheitlichen Belastungen fĂŒr die Nutzer mit sich bringt. Ein Einbau muss, wie jeder Kaminofen, von einem Schornsteinfeger kontrolliert und abgenommen werden.

Welche Arten von Pelletöfen gibt es?

  • Der Pelletofen mit Warmluft- oder Holzförderung

Alle RĂ€ume, in denen der Einzelofen steht, werden mit Holzpellets als Brennstoffzugabe betrieben und erwĂ€rmen in angenehmer Strahlungshitze. Der holzfĂŒhrende Ofen hat einen integrierten VorratsbehĂ€lter fĂŒr die Pellets, der den Ofen wĂ€hrend der Nutzung mit der notwendigen Menge des Brennstoffs versorgt. Diese werden dann automatisch eingezogen, wĂ€hrend sich die RĂŒckstĂ€nde, die der Verbrennungsvorgang hinterlĂ€sst, in einer Aschelade sammeln, die dann bequem von Hand geleert werden können.

Die Asche der Pellets ist, aufgrund des umweltbewussten Materials, ökologisch gut zu entsorgen und kann u. a. auch als DĂŒnger genutzt werden.

Der Bereich der Brennleistung ist dabei bei einem holzfördernden Ofen immer auch regulierbar. Dadurch kann fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe des Raums und die Innen- und Außentemperatur individuell die gewĂŒnschte Heizleistung eingestellt werden und auf die Vorlieben und Erfordernisse des Heizen abgestimmt werden. Die Bedienung des Pelletofens ist dabei genauso einfach wie die einer Gasheizung, allerdings dann doch wesentlich umweltvertrĂ€glicher. Beim Verbrennungsvorgang wird durch die Verwendung von Holzpellets etwa fĂŒnfzehn Mal weniger Kohlendioxid freigesetzt als bei Holz, Öl oder Gas.

  • Der Pelletofen mit WasserfĂŒhrung

Der wasserfĂŒhrende Ofen kann mit einem vorhandenen Heizsystem verbunden werden. Das macht möglich, dass mit einem Pelletofen nicht nur EinzelrĂ€ume zusĂ€tzlich beheizt werden können, sondern die WĂ€rmeleistung ĂŒber eine WasserfĂŒhrung auf das Heizwasser des Hauses ĂŒbertragen wird. Dadurch können dann auch andere RĂ€ume mit ausreichender WĂ€rme versorgt und das Brauchwasser erwĂ€rmt werden.

Der Anschluss und die Inbetriebnahme sind dann nicht von der Raumluft abhĂ€ngig, da eine Ă€ußere LuftzufĂŒhrung vorhanden ist. Diese Art des Pelletofens besitzt eine Wassertasche oder einen WĂ€rmetauscher. Die WĂ€rmeleistung wird dann zu einem Großteil an den Heizkreislauf im Haus abgegeben, wĂ€hrend sich der restliche WĂ€rmeanteil direkt im Raum verteilt.

Dabei wird der vom Ofen benötigte Brennstoff automatisch in den Brennraum geholt.

Der wasserfĂŒhrende Pelletofen besitzt ebenfalls einen VorratsbehĂ€lter, der von Hand in der gewĂŒnschten Menge an Pellets aufgefĂŒllt wird.

Eine Rohrleitung verbindet die Wasserverteilung mit dem Ofen selbst, so dass durch diese Methode auch mehrere RÀume ausreichend geheizt werden können.

FĂŒr den Warmwasserbedarf muss der Pelletofen allerdings dauernd in Betrieb sein. Ist der Pelletnachschub aufgebraucht, wird das Wasser wieder ganz normal ĂŒber die vorhandene Zentralheizung aufgewĂ€rmt. Dieser Form der Beheizung und Warmwassernutzung durch einen Pelletofen eignet sich besonders bei NiedrigenergiehĂ€usern. Ein normal gedĂ€mmtes Haus nutzt den Ofen dann eher zur HeizungsunterstĂŒtzung.

Dagegen ist z. B. die Pelletheizung ein vollwertiger Ersatz zum Ofen und auch zum herkömmlichen Beheizungssystem.

Gerade Ein- oder MehrfamilienhĂ€user nutzen diese Variante, wobei dann die Pelletheizung nicht, wie der Pelletofen, im Wohnraum selbst aufgestellt wird, sondern einen eigenen Aufstellraum nötig macht, z. B. den Keller. Auch nehmen natĂŒrlich der Vorrat der Pellets, der AuffangbehĂ€lter und der Pufferspeicher einen eigenen Platz ein, damit die PelletzufĂŒhrung dann automatisch stattfinden kann

GegenĂŒber den Einzelöfen kann die Pelletheizung aber auch halbautomatisch betrieben werden. Ein Warmwasserspeicher sorgt dafĂŒr, dass das Brauchwasser aufgeheizt wird und die notwendige Temperatur aufweist. Der Pufferspeicher bringt höhere Effizienz mit sich, was wiederum Einsparungen bei den Kosten fĂŒr das Brennmaterial ermöglicht. Die WĂ€rme, die so entsteht, geht durch den Speicher nicht verloren, verpufft also demnach nicht in der Raumluft. Stattdessen wird die WĂ€rme gespeichert und kann so auf den Punkt genau abgerufen werden. Diese Art Heizsystem lĂ€sst sich immer mit alternativen Energiesystemen kombinieren, z. B. mit der Nutzung von Solarenergie.

Der ultimative Pelletofen Test 2019 – diese Öfen haben wir fĂŒr Sie getestet:

Vergleich-Testsieger im Pelletofen Test 2019 ist der wasserfördernde und von „BAFA“ geförderte Pelletofen von „NIBU-Tec“. Er hat die Modellbezeichnung „Pelletofen wasserfĂŒhrend Vittoria PBS 7-18 kW“, lĂ€uft also mit einer regulierbaren Heizleistung zwischen 7 und 18 kW. Raumseitig sind hier 2 kW, wasserseitig 16 kW zu erwarten. Der Anschluss erfolgt durch eine WILO-Pumpe, die Stahlverkleidung spricht fĂŒr Langlebigkeit und Robustheit. Der PelletbehĂ€lter fasst ganze 22 Kilogramm an Holzpellets und kann so auch fĂŒr mehrere Tage vorbereitet werden.

Durch die Wasserförderung ist der Pelletofen von „NIBU-Tec“ förderfĂ€hig durch „BAFA“ mit 2.000 Euro angegeben. Ein Schornstein wird hier natĂŒrlich wie ĂŒblich benötigt, zusĂ€tzlich ein VerbindungsstĂŒck und ein Puffer- oder Hygienespeicher. Eine Pumpe und die gesamte elektronische Steuerung sind vorhanden. Der Ofen ist ausdehnungsfĂ€hig und kostet im Handel 2.599 Euro.

Ein weiteres schönes Modell ist der Pelletofen von „Red“ mit der Bezeichnung „Gardenia AIR“. Er besitzt eine Metall-Seitenverkleidung, ist in schwarzem Design gehalten und bringt eine Heizleistung von 8 kW mit. Er ist besonders bedienungsfreundlich und weist einfache Schaltelemente auf.

Über einen Display können die Heizleistung, die Temperatur und der Ventilator eingestellt werden, der Ofen arbeitet im manuellen und automatischen Betrieb. Auch ein programmierbarer Chronothermostat, der die Ein- und Ausschaltzeiten bestimmt, ist vorhanden und macht die Bedienung besonders einfach.

Durch das integrierte AIR-System wird der Pelletofen stĂ€ndig belĂŒftet und kann so in seiner Leistung voll zum Einsatz kommen. Der Brennraum ist aus Schamotte, was wiederum ein helles und anschauliches Flammenspiel ermöglicht, das durch das Sichtfenster betrachtet werden kann. Auch der VorratsbehĂ€lter ist groß, was den automatischen Nachschub erleichtert und den Ofen fĂŒr mehrere Tage einsetzbar macht. Der Verbrauch ist dennoch sparsam, und wie die meisten Pelletöfen ist auch dieser Ofen durch den Querstromventilator besonders gerĂ€uscharm. Die Feuerstelle ist aus Gusseisen, was den Ofen lange haltbar macht. Holzpellets können in der GrĂ¶ĂŸe von 6 bis 8 Millimeter Durchmesser verwendet werden, um das optimale Heizergebnis zu liefern. Der Preis betrĂ€gt 1.528 Euro.

BewĂ€hrt hat sich der durch den TÜV geprĂŒfte Pelletofen „Nemaxx P12 Pelletkamin“. Die vom HĂ€ndler versprochene WohlfĂŒhlatmosphĂ€re ist in jeder Hinsicht gegeben. Dank des ECO-Modus ist er besonders umweltfreundlich, in schwarzem Design gehalten und hat ein Raumheizvermögen von 60 bis 300 Kubikmeter. Das Display ist mit automatischem und stundengenauem Zeitplaner versehen. Die MaterialqualitĂ€t ist hochwertig und der Ofen daher langlebig. Der Wirkungsgrad liegt bei 90 Prozent, die Heizleistung ist 11,5 kW.

Der Pelletofen entspricht allen Sicherheitsanforderungen und kann per Fernbedienung fĂŒr eine ganze Woche vorprogrammiert werden. Der Heizvorgang geschieht vollautomatisch, die Heizphasen lassen sich einzeln festlegen. Die Mindestbrenndauer betrĂ€gt 17 Stunden, maximal sind 37 Stunden Heizmöglichkeit vorhanden.

Beeindruckend ist auch das Fassungsvermögen des PelletbehĂ€lters, der bis zu 28 Kilogramm Holzpellets aufnehmen kann. Ein Vakuum-Sicherheitsschalter, die Autoabschaltung und der Überhitzungsschutz gewĂ€hren ein Höchstmaß an Sicherheit. Der Preis betrĂ€gt 1.099,90 Euro.

Der mit 6 kW leistungsfĂ€hige Pelletofen von „Edilkamin“ mit dem Modellnamen „E782290 Dame Marmor“ hat es in sich. Nicht nur das Design ist sehr originell, sondern die Verkleidung des Ofens ist aus Marmor, so dass er besonders stabil und langlebig ist. Der Brennraum ist aus Vermiculite und ermöglicht nicht nur eine hervorragende Brenndauer, sondern auch eine sehr emissionsarme Verbrennung. RĂ€ume bis zu 150 Quadratmeter können so beheizt werden. Die Verbrennung wird automatisch und elektronisch gesteuert, der PelletbehĂ€lter fasst 18 Kilogramm und befindet sich im hinteren Bereich des Ofens.

Die Förderschnecke ist leise und liefert das Brennmaterial direkt in den Brennkessel, wo sich die Brennstoffzufuhr von selbst regelt. Ein integriertes Raumthermostat ermöglicht eine konstante Zimmertemperatur.

Das Bedienungsfeld befindet sich oberhalb des Pelletofens, ĂŒber das Display können alle Einstellungen getĂ€tigt werden, darunter die automatische Ein- und Ausschaltung oder die Tages- bzw. Wochenprogrammierung. Der Ofen ist raumluftunabhĂ€ngig und durch das „Deutschen Institut fĂŒr Bautechnik“ genehmigt. Das ermöglicht, dass der Ofen durch Rauchrohr, Zuluft und FeuerstĂ€tte ohne zusĂ€tzliche Sicherheitseinrichtungen raumluftunabhĂ€ngig arbeitet und daher auch fĂŒr PassivhĂ€user gut geeignet ist. Bedient wird der Ofen per Funksteuerung, passende Ofenrohre sind im Lieferumfang enthalten. Der Preis betrĂ€gt 2.750 Euro.

Auch „Haas & Sohn“ punkten in unserem Pelletofen Test mit dem Modell „Pelleto 417.08“. Das Design ist in edlem Anthrazit gehalten, die WĂ€rmeleistung des Ofens ist 8 kW. Das Material des Pelletofens besteht grĂ¶ĂŸtenteils aus Stahl.

Nach etwa 10 Minuten hat sich der Raum dann durch das Beheizen aufgewĂ€rmt, die WĂ€rme breitet sich aus und hĂ€lt an. Der PelletbehĂ€lter kann Pellets fĂŒr zwei bis drei Tage lagern, fasst dabei 17 Kilogramm Holzpellets. Die Reinigung und Bedienung sind sehr einfach. Der Wirkungsgrad liegt bei ungeschlagenen 97,2 Prozent. Auch die Emissionswerte sind sehr gering und liegen unter 0,10 Prozent. Eine vermiculite ScheibenspĂŒlung ist vorhanden, die Brenndauer bei einer maximalen FĂŒllung betrĂ€gt 30 Stunden, die Tagesbrenndauer 10 Stunden. Der Preis liegt im Handel bei 2.329,99 Euro.

Worauf muss ich beim Kauf eines Pelletofens achten?

Wer sich einen Pelletofen zulegen möchte, sollte zuvor einige Richtlinien beachten, damit die Kaufentscheidung nicht zum Reinfall wird. Sicherlich spielt der Preis eine Rolle, aber auch die Bauart, das Design, die FunktionalitĂ€t und die AusfĂŒhrung des Ofens sind entscheidend fĂŒr die Anschaffung, da diese Kriterien sich dann doch in den zahlreichen Angeboten unterscheiden. Hinzu kommt, welche AnsprĂŒche der Ofen erfĂŒllen soll, wo er zum Einsatz kommt, ob in einem oder mehreren Zimmern geheizt werden soll. Um das Heizsystem ganz zu entlasten und einen Ă€hnlichen Wirkungsgrad der WĂ€rme zu erreichen, wie es die Zentralheizung ermöglicht, ist der wasserfĂŒhrende Pelletofen immer eine gute Wahl, allerdings ist dieses GerĂ€t in der Anschaffung auch etwas teurer als die holzfĂŒhrenden Modelle. In der Kombination mit einer Solaranlage ist die Nutzung des Pelletofens dann besonders effizient und klimafreundlich

Ein Pelletofen soll nicht nur die notwendige Heizleistung aufbringen, sondern natĂŒrlich auch zum Haus passen. Optisch ist hier natĂŒrlich eine große Auswahl an GerĂ€ten geboten, die sowohl in FunktionalitĂ€t als auch im Design punkten. Ausreichend Platz sollte vorhanden sein, der Pelletofen benötigt durch den AufbewahrungsbehĂ€lter etwas mehr als vergleichsweise ein Kaminofen.

Wie gesehen, sind Pelletöfen auch im Bereich der Heizung mit fossilen Brennstoffen eine Alternative. Neben dem Heizmaterial unterscheidet sich der Pelletofen in seiner FunktionalitĂ€t. Er weist immer eine elektronisch gesteuerte Mechanik auf, die den automatischen Betrieb und das Befördern und NachfĂŒllen des Brennmaterials möglich macht. Dazu sind Zeitschaltuhren und Thermostat nötig, um Zeit und Temperatur des Heizens zu kontrollieren.

In der Kombination mit einer Solaranlage oder WasserfĂŒhrung wird der Pelletofen dann zur Heizanlage fĂŒr das Haus, so dass auch das Brauchwasser mit durch den Ofen erwĂ€rmt wird. Wer sich einen Pelletofen zulegen möchte, sollte demnach vorab wissen, welche Bereiche hier abgedeckt werden sollen. Ist das Haus grĂ¶ĂŸer, kann auch ĂŒber eine Pelletheizung nachgedacht werden, die die Zentralheizung ganz ersetzt.

  • Betriebsart

Alle Öfen werden nach ihrer unterschiedlichen Betriebsart unterschieden, somit in raumluftabhĂ€ngige und raumluftunabhĂ€ngige Feuerstellen aufgeteilt. LuftabhĂ€ngig ist z. B. ein offener Kamin, da er zum Verbrennen seines Brennmaterials Sauerstoff benötigt und diesen aus dem Innenraum bezieht. Das Funktionieren eines solchen Ofens ist dann immer von der Raumluft abhĂ€ngig.

Dem gegenĂŒber steht der raumluftunabhĂ€ngige Ofen, der fĂŒr den Betrieb die Luft von außen nutzt und von dort mit Sauerstoff versorgt wird. Der Unterschied spielt fĂŒr die Verbrennung und den Energieverbrauch eine Rolle. Gerade in Ă€lteren GebĂ€uden sind die WĂ€nde und RĂ€ume undicht, Leckstellen entstehen und durch diese dringt Frischluft nach, die fĂŒr das Verbrennen nötig ist. Dagegen sind Neubauten eher winddicht durch die moderne Bauweise, die Frischluftzufuhr ist also nicht automatisch mehr gegeben. RaumluftunabhĂ€ngige Ofenstellen dienen dann dazu, die Verbrennungsluft ĂŒber SchĂ€chte oder Leitungen zuzufĂŒhren.

Ein wasserfĂŒhrender Pelletofen wiederum muss einen ausreichend großen Pufferspeicher aufweisen, um die gesamte WĂ€rmeleistung zu erbringen. Ist dieser zu klein, kann es zu einer Überhitzung kommen, auch zu SchĂ€den am Ofen selbst. Hier muss fĂŒr den Kauf dann das VerhĂ€ltnis geklĂ€rt, die raumseitige und wasserseitige Leistung mit einbezogen werden.

  • Brenndauer

Die Brenndauer eines Pelletofens hĂ€ngt von seiner GrĂ¶ĂŸe und Leistung ab. Je grĂ¶ĂŸer der Ofen, desto lĂ€nger die Brenndauer. Die maximale Erreichbarkeit muss von den Herstellern angegeben werden und liegt bei mehreren Tagen oder sogar Wochen. Durchschnittlich verbrennt ein Pelletofen mit einer Leistung von 6 kW etwa 1 bis 2 Kilogramm pro Stunde.

  • Leistung

Der Kauf eines Ofens mit sehr hoher Heizleistung ist nicht immer ratsam. Der Wirkungsgrad und die Brenndauer des Ofens haben einen großen Einfluss auf die RaumatmosphĂ€re. Wenn der Wohnraum nicht allzu groß ist oder der WĂ€rmschutz des Hauses besonders hoch, dann kann sich die hohe Heizleistung auch ins Gegenteil kehren und unangenehme Folgen nach sich ziehen. Die Raumluft wird dann viel zu stark ĂŒberhitzt, die Fenster mĂŒssen hĂ€ufig geöffnet werden, was wiederum mit sich bringt, dass eine Menge an Heizenergie schnell wieder verloren geht und demgegenĂŒber auch mehr Brennmaterial verbraucht wird.

Die Heizleistung sollte demnach vor dem Kauf auf die vorhandenen RĂ€ume und ihre GrĂ¶ĂŸe abgestimmt sein. Die WĂ€rmeabgabe des Pelletofens muss eine bedarfsgerechte Regulierung mit sich bringen. Gerade wenn das eigene Haus besonders wĂ€rmegedĂ€mmt ist und die Fenster gut abgedichtet sind, ist ein Pelletofen mit einer geringeren WĂ€rmeleistung empfehlenswert.

Einige Modelle bieten bei einer bestimmten Kilowattzahl eine manuelle Regulierung, so dass die Heizleistung des Ofens auch gedrosselt werden kann oder verschiedene Heizprogramme nur eine bestimmte Heizleistung ermöglichen. Es empfiehlt sich hier, die OfengrĂ¶ĂŸe an die RaumgrĂ¶ĂŸe anzupassen.

  • Wirkungsgrad

Das Heizen mit Scheitholz ist umstĂ€ndlich und erreicht einen eher geringeren Wirkungsgrad, der bei guten Öfen dann bis zu siebzig Prozent an WĂ€rme liefert. Der Pelletofen ist in dieser Hinsicht wesentlich effektiver und mit Gas- und Ölheizungen vergleichbar. Durch die langsame und gleichmĂ€ĂŸige Verbrennung des Brennmaterials ist bei hochwertigen Öfen ein Wirkungsgrad von bis zu neunzig Prozent erreichbar. Auch hier sind erhebliche Kosteneinsparungen gegeben, da die Heizleistung den Verbrauch der Pellets geringer ausfallen lĂ€sst. Der hohe Wirkungsgrad des Pelletofen spielt demnach auch bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Pelletöfen:

Eine der großen Unternehmen fĂŒr die Herstellung von Öfen und Pelletöfen im Speziellen ist „Haas & Sohn“. Die Firma wurde 1854 von dem Kaufmann Wilhelm Ernst Haas Senior und seinem Sohn gegrĂŒndet. Schauplatz und baldiger Firmensitz war eine Eisengießerei in Hessen, bald darauf begann die Produktion erster Kaminöfen. Die Vermarktung von Pelletöfen wurde dann 2001 gestartet und bereicherte das Angebot.

Weitere Hersteller und Marken sind „Nemaxx, „NIBU-Tec“, „Cameo“, „Buderos“, „Wodtke“, „Olimpia“, „Palazetti“, „Codel“, „Olserg“, „Wamsler“, „Oranier“, „Red“, „Club Hydro“, „Spartherm“, EdilKamin“ oder „Windhager“.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Pelletofens eher?

GegenĂŒber dem Fachhandel ist der Kauf im Internet bei Kamin- und Pelletöfen nicht nur gĂŒnstiger, sondern erspart auch in der Anlieferung den Transport.

HĂ€ndler sind im Online-Bereich wesentlich flexibler in den Preisangeboten und PreisnachlĂ€ssen, die Beschreibung des Pelletofens ist ausfĂŒhrlich und umfasst alle Punkte, die fĂŒr den Kauf wichtig zu erfahren sind, um das fĂŒr den eigenen Hausgebrauch geeignete Modell auswĂ€hlen zu können.

Der Einbau erfolgt hinterher dann sowieso durch Anweisung der Bedienungsanleitung oder durch einen Fachmann.

Wissenswertes & Ratgeber

  • Die Geschichte des Pelletofens
Alles begann mit einer gemauerten und offenen Feuerstelle, die innerhalb eines Raumes die Umgebung beheizen sollte. DarĂŒber wurde dann nicht alleine Schutz und WĂ€rme möglich, sondern auch die Zubereitung der Nahrung.

ZunÀchst diente eine Art Urform des Kachelofens diesem Zweck. Dabei handelte es sich um einen gewölbten Brennraum, der mit Steinen und spÀter dann mit Kacheln verkleidet war. Erstaunlich ist die Lebensdauer solcher Konzeptionen, die in ihren historischen Fundstellen auch heute noch anstandslos funktionieren und heizen.

Das Material dieser Öfen unterschied sich in den verschiedenen Gegenden, konnte auch Keramik oder Schamott sein, wie es heute der Fall ist. Das brachte mit sich, dass Holzfeuer sehr schnell abgebrannt werden konnte und die WĂ€rme dennoch lange gespeichert wurde. Dem gegenĂŒber standen die Öfen aus Eisen, in denen Kohle verbrannt wurde, um die RĂ€ume zu beheizen.

Der Wechsel solcher Ofennutzung fand dann in den fĂŒnfziger Jahren des 20. Jahrhunderts statt.

Der Ofen wurde durch eine Heizung ersetzt, die mit Öl betrieben wurde, das Handwerk des Ofenbaus nahm ab sich und war auf bestimmte Gegenden begrenzt, da die moderne Heizung weniger UmstĂ€nde und Platz mit sich brachte, einfacher zu handhaben war und weniger Schmutz verursachte. Auch die Kosten waren zunĂ€chst geringer, die Lagerung von Holz fiel weg.

Erst in den Achtzigern durch den RessourcenrĂŒckgang und die Ölkrise wurde wieder nach Alternativen im Bereich der modernen Heizungstechnologie gesucht. Daneben sprach der Ofen auch den Komfort an, der mit der Zunahme neuer Bequemlichkeit in den WohnrĂ€umen Einzug hielt. Kamine wurden erneut gebaut, waren nun komplexer im Baukonzept und hatten, gegenĂŒber den offenen Öfen, nunmehr ein geschlossenes System. Ein Sichtfenster in der TĂŒr ermöglichte dann den Blick auf das Feuer.

Dennoch war die Frage der Schadstoffe weiterhin aktuell. Die SensibilitÀt in ökologischer Hinsicht brachte mit sich, dass die Abgaswerte gemessen und neu ausgewertet wurden. Dabei zeigte sich auch, dass der Kachelofen beispielsweise in seiner Schadstoffabgabe immer noch geringere Werte aufwies als die modernen Metallkonstruktionen. An dieser Stelle konnte dann wieder etwas weitergedacht und die VerbrennungsablÀufe optimiert werden.

Der neue Ofen oder Kamin wurde nach Gebrauch, WĂ€rmebedarf und Energieversorgung an die HĂ€user angepasst.

Auch die Bauweise der HĂ€user wurde verbessert, WĂ€nde und Fenster hervorragend gedĂ€mmt, allgemein DĂ€mmstoffe eingesetzt, die noch mehr WĂ€rmespeicherung ermöglichten, allerdings auch neue Schwierigkeiten mit sich brachten, so eine Überheizung oder die AbhĂ€ngigkeit des Ofens von der Raumluft. Der Energiemarkt erhöhte dann die AnsprĂŒche an das Heizsystem, das neben der Energieversorgung und WĂ€rmespeicherung auch umweltbewusst zu sein hatte.

Hier hat sich der Pelletofen durchgesetzt und konnte besonders in der reduzierten Schadstoffentwicklung punkten, um einen gewissen Grenzwert nicht zu ĂŒberschreiten. Die an den Raum angepassten Konzepte neuer Ofensysteme taten das Weitere, ebenso die Koppelung des Ofens an Heizungssysteme oder die Verwendung als komplette Heizanlage.

Installation und Inbetriebnahme eine Pelletofens

Ein Pelletofen kann durchaus nach der Bedienungsanleitung selbst aufgebaut und an den zu beheizenden Raum angepasst werden.

Die Verkleidung und das Material sind dabei Àhnlich wie die eines Kaminofens, die meisten Pelletöfen sind aus Stahl und entsprechen im Design und der QualitÀt ihren Anforderungen.

Die andere Variante ist der Einbau des Ofens durch einen Fachmann, der hier auch die Leitungen und den Abzug noch einmal ĂŒberprĂŒfen kann. UnabhĂ€ngig davon muss der Pelletofen dann am Ende von einem Schornsteinfeger angenommen und zugelassen werden. Erst mit der Genehmigung kann der Ofen dann zum Einsatz kommen.

  • Pflege und Wartung eines Pelletofens

Der Pelletofen muss, wie der Kaminofen, regelmĂ€ĂŸig gereinigt und von einem Fachmann gewartet werden, am besten, wenn die Tage kĂ€lter werden und die Heizsaison allmĂ€hlich beginnt. Dabei werden Aschereste und Rußablagerungen entfernt und die einzelnen Dichtungen ĂŒberprĂŒft, damit es nicht zu unliebsamer Rauchbildung kommt. Die Grundreinigung kann der Ofenbesitzer selbst durchfĂŒhren, die Wartung sollte ein Fachbetrieb ĂŒbernehmen.

GrundsĂ€tzlich ist eine Reinigung mindestens zweimal im Jahr erforderlich, damit alles fĂŒr den Heizbeginn vorbereitet ist, der Ofen einwandfrei funktioniert. Auch nach der Heizperiode kann noch einmal eine grĂŒndliche Reinigung erfolgen.

Die Pflege ist ganz einfach darum erforderlich, weil es ansonsten zu einer verminderten Heizleistung kommen kann, wobei dann auch Verschmutzungen und Ablagerungen dazu fĂŒhren, dass der Rauch nicht richtig abgeleitet wird, sich sogar im geheizten Raum verteilt, was nicht nur unangenehm ist, sondern auch der Gesundheit schadet.

Fehlt die Reinigung, ist die Sicherheit in Funktion und Betrieb nicht gewĂ€hrleistet. Dabei kann es, im Ă€ußersten Fall, sogar zu einem Brand kommen, wenn sich z. B. so viel Ruß ablagert, der sich unkontrolliert entzĂŒndet.

  • Betriebsanleitung

Beim Kauf eines Pelletofens ist fĂŒr den Aufbau und die Nutzung immer eine Betriebsanleitung dabei, die auch Aufschluss ĂŒber die richtige Reinigung gibt. Die benötigten Utensilien sollten beim Kauf des Ofens bereits dabei sein. Auch ein Aschesauger ist hilfreich, der wie ein gewöhnlicher Staubsauger funktioniert und den sehr feinen Ruß dann auch aufnehmen kann.

Etwas anders sieht es wieder mit wasserfĂŒhrenden Pelletöfen aus. Hier ist die Wartung und Reinigung besser einem Fachmann zu ĂŒberlassen, der gegebenenfalls auch direkt nachsehen kann, ob der Ofen in seiner ganzen Funktion betriebsbereit ist. Die Reinigung selbst ist auch etwas aufwendiger, da die Wassertasche und andere Bedingungen einer speziellen ÜberprĂŒfung erfordern.

Zu beachten bleibt, dass ein Pelletofen immer nur im kalten Zustand gesĂ€ubert werden kann. Auch Resthitze oder Asche kann ansonsten zu Verbrennungen fĂŒhren.

Ist der Ofen kalt, werden zunĂ€chst alle Dichtungen geprĂŒft, damit das Anheizen dann auch nahtlos funktioniert. Gerade an der TĂŒr und an den Scheiben sollten die Dichtungen keine Luft ziehen oder porös sein.

  • Rohrreinigung

Ist alles in Ordnung, werden Rauch- oder Ofenrohr gesÀubert. Dadurch ist der notwendige Abzug sichergestellt und das Feuer bewahrt seinen Wirkungsgrad und die Brennzeit.

HierfĂŒr wird die Reinigungsklappe am Rohr selbst geöffnet und die Ablagerungen und Verschmutzungen mit einer BĂŒrste entfernt. Das sollte am besten in beide Richtungen stattfinden, damit keine RestbestĂ€nde zurĂŒckbleiben oder Stellen mit hartnĂ€ckigerem Schmutz.

Bei der SĂ€uberung wird der aus dem Pelletofen oder Schacht fallende Ruß ĂŒber die OfentĂŒr beseitigt. Auch die Innenseite der TĂŒr und der Klappe werden mit der BĂŒrste behandelt und das Öffnen noch einmal ĂŒberprĂŒft. Klemmt die TĂŒr oder lĂ€sst sie sich nicht ganz schließen, sind die Dichtungen beschĂ€digt und sollten gewechselt werden. Mit einem feuchten Lappen kann dann das Ofenrohr auch von außen gereinigt werden.

  • SĂ€uberung des Brennkessels

Ist all das erledigt, kann der Brennraum oder der Brennkessel selbst in Angriff genommen werden, in dem die Holzpellets angezĂŒndet werden.

Der gesamte Brennraum kann mit einem Handfeger gesĂ€ubert, der grobe Schmutz mit einer Schaufel beseitigt werden. Auch das Kaminbesteck ist sinnvoll fĂŒr die Reinigung, um in die Ecken zu gelangen. Aschreste können dann immer mit dem Sauger entfernt werden. Wenn vorhanden, werden die obere Schamottenplatte und die sich darĂŒber befindende Heizgasumlenkplatte herausgenommen, einzeln gesĂ€ubert. Das Gleiche geschieht mit dem Staubfilter. Der gesamte Brennraum wird noch einmal ausgefegt und die Platten und der Filter wieder eingesetzt. Weisen die Platten BeschĂ€digungen auf, mĂŒssen sie nicht gleich ersetzt werden, sollten aber im Laufe der Zeit gewechselt werden. Ist eine der Platten allerdings gerissen oder gebrochen, ist es ratsam, diese auszutauschen.

Auch der Aschenkasten und der Einschub mĂŒssen nun grĂŒndlich gereinigt und komplett entleert werden. Dieser Vorgang ist nicht nur bei der Grundreinigung nötig, sondern sollte nach jeder Inbetriebnahme des Pelletofens gemacht werden. Ist das nicht der Fall, kann ein hoher Aschekegel die die zugefĂŒhrte Hauptluft behindern oder durch fehlende Zufuhr das Feuer beeinflussen. Bevor der Aschekasten nach dem Entleeren wieder eingesetzt wird, muss auch der dazugehörige Einschub ausgesaugt und gefegt werden, bevor alles wieder in den Ofen gesetzt wird.

Besteht der Pelletofen aus Stahl, kann der Außenmantel ganz normal mit einem feuchten Tuch gesĂ€ubert werden. Mögliche Kratzer oder BeschĂ€digungen können mit einem dafĂŒr geeigneten Lack ĂŒberdeckt werden. Ist Speckstein, Marmor, Naturstein die Grundlage, oder besteht der Pelletofen aus Kacheln, genĂŒgt etwas Seifenwasser fĂŒr die gesamte Reinigung.

  • Glasreinigung

Durch die Flammen im Brennraum kann das Glasfenster, durch die das Feuer zu sehen ist, auch schon einmal verrußen oder sich brĂ€unlich verfĂ€rben. Das ist bei modernen Öfen allerdings kaum noch der Fall, da die meisten mit einer GlasscheibenspĂŒlung ausgestattet sind, die damit genĂŒgend SekundĂ€rluft im Innenraum freisetzt und weiterleitet, so dass die Scheibe und die Sicht relativ klar und frei bleiben.

Mögliche Rußablagerungen werden dann am besten so schnell wie möglich beseitigt. Auch hier genĂŒgt Wasser und ein feuchter Lappen, handelt es sich um hartnĂ€ckigen Schmutz, ist ein Glasreiniger sinnvoll, um die Scheibe wieder sauber zu bekommen und zu polieren.

Wer es nun ganz genau nehmen möchte, kann nach der Grundreinigung die Scharniere prĂŒfen und einfetten. Damit die Dichtungen weiterhin nicht porös werden, sind auch diese zu behandeln. Hier gilt es immer zu bedenken, dass undichte TĂŒren die Leistung des Pelletofens stark beeinflussen und mindern. Auch kann der Rauch nicht ausreichend abziehen.

Alle TĂŒr- und Fensterscharniere, ebenso die Schließmechanismen werden eingefettet. Dazu gibt es im Fachhandel verschiedene Öle und Pasten. Die Leichtigkeit, mit der die TĂŒr auf und zu gemacht werden kann, zeigt den Erfolg.

Auch kann so noch einmal ĂŒberprĂŒft werden, ob alle Schrauben fest sind, die dann, falls nötig, ebenfalls nachgezogen werden können.

Da alle Dichtungen aus hitzebestÀndigem Material sind, ist ein aggressiver Reiniger nicht geeignet und kann die Glasfasern und die OberflÀche beschÀdigen. Auch zu viel Wasser ist nicht notwendig. Eine undichte Stelle kann auch geklebt werden, muss nicht immer als Dichtung ganz ausgetauscht werden.

Neben der Sichtscheibe, werden auch das Fördersystem, der WÀrmetauscher und das Holzpelletlager gereinigt.

Da es halbautomatische und automatische Pelletöfen gibt, ist die Reinigung bei dem automatischen Ofen natĂŒrlich nicht so aufwendig und erfolgt von alleine. Flugasche wird automatisch im WĂ€rmetauscher entfernt. Nur das Pelletlager wird einmal im Jahr, gĂŒnstigenfalls vor dem Heizstart, gesĂ€ubert und ausgesaugt, ebenso der Aschekasten geleert.

  • Wartung

Viele moderne Pelletöfen besitzen einen Display, der darĂŒber informiert, wann der Ofen gewartet werden muss. Diese erfolgt in Intervallen. Handelt es sich um einen wasserfĂŒhrenden Pelletofen sollte dann ein Fachbetrieb gerufen werden, der alle relevanten Bauteile ĂŒberprĂŒft, damit die Verbrennung der Holzpellets optimal möglich ist.

Auch kann der Fachmann einschĂ€tzen, ob der zulĂ€ssige Grenzwert fĂŒr Schadstoffe und Abgase nicht ĂŒberschritten wird. Durch die Wartung des Ofens ist nicht nur eine lĂ€ngere Lebensdauer des Pelletofens gegeben, sondern die Nutzung bleibt auch energienutzend und kostensparend, da die Pellets in der Form verbrennen, wie sie gedacht sind, samt Wirkungsgrad und Brenndauer. ZusĂ€tzliches Brennmaterial ist aus diesem Grund dann auch nicht nötig. Die Garantie der Pelletöfen hĂ€ngt daher auch immer von der rechtzeitigen Wartung ab.

Rechtliche Rahmendaten

Der Pelletofen wird gefördert, muss aber auch strenge Normen erfĂŒllen. So ist von der Bundesimmissionsschutzverordnung vorgeschrieben, dass der Pelletofen höchstens 0,25 Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter ausstoßen darf. Da Pelletöfen in der Herstellung an die modernen Anforderungen angepasst sind, sollte das Einhalten dieser Werte kein Problem darstellen.

Vor dem Kauf kann durch die notwendig zu machenden Angaben bei den Herstellern immer der Emissionswert des Ofens geprĂŒft werden. Sind die gesetzlich festgelegten Grenzwerte vorhanden, wird der Pelletofen durch den Schornsteinfeger zugelassen.

Wirtschaftliche Förderung von Pelletöfen

Der Pelletofen und diese Art der Beheizung werden staatlich durch ZuschĂŒsse gefördert. Das funktioniert in Ă€hnlicher Form wie das Verwenden von Solarenergie.

Auflagen durch das „Bundesamt fĂŒr Wirtschaft“ erlauben Öfen, die mit WasserfĂŒhrung versehen sind, wohingegen luftgefĂŒhrte Öfen fĂŒr diese Förderung nicht vorgesehen sind. Der Zuschuss betrĂ€gt bei einer Leistung bis zu 38 Kilowatt etwa 2.000 Euro.

Die Förderung kann sich noch einmal um das Doppelte erhöhen, sobald der Einzelofen in einem Effizienzhaus eingebaut wird, also in einem sanierten Altbau, der mit einer besseren DĂ€mmung versehen wurde. Auch kann die Förderung erweitert werden, wenn nicht nur der wasserfördernde Ofen, sondern auch eine förderungsfĂ€hige Solaranlage zur UnterstĂŒtzung der Heizanlage verwendet wird. Hier mĂŒssen allerdings auch zusĂ€tzliche Einbaukriterien beachtet werden, darunter ein hydraulischer Abgleich fĂŒr die Heizanlage geschaffen und die Verwendung von Heizungspumpen vorausgesetzt sein.

HĂ€ufige Fragen zum Pelletofen

  • Welche Holzpellets gibt es und woran ist eine gute QualitĂ€t zu erkennen?

FĂŒr die Produktion und Herstellung von Pellets sind Normen und Werte vorgeschrieben, die von den Unternehmen beachtet werden mĂŒssen. Die QualitĂ€t der Holzpellets hĂ€ngt nicht nur von der Verarbeitung, der Bindemittel und der genutzten Holzreste ab, sondern auch vom Feinholzstaub, der nur in geringer Menge vorkommen darf, damit der Pelletofen richtig arbeitet und das Brennmaterial geeignet verwendet werden kann.

FĂŒr Holzpellets gelten weiterhin, dass sie im Durchmesser etwa 4 bis 10 Millimeter rund sind, die LĂ€nge das FĂŒnffache des Durchmessers betrĂ€gt. Die Holzpellets dĂŒrfen nur einen bestimmten Wassergehalt aufweisen, der nicht ĂŒber 10 Prozent liegen darf. FĂŒr den Heizwert sind 4,9 bis 5,4 kWh pro Kilogramm vorgeschrieben, die Asche sollte weniger als 0,5 Prozent betragen.

Die QualitĂ€t der Holzpellets lĂ€sst sich neben dem geringen Holzstaub daran erkennen, dass sie den Geruch von frischem Holz aufweisen und eine sehr gleichmĂ€ĂŸige Form und Farbe haben. Sie sollten dazu auch keine Risse aufweisen. Gute Holzpellets sind sehr hart und glĂ€nzen. Sie sollten auch bei der Anlieferung diese AnsprĂŒche erfĂŒllen und nicht durch den Transport in ihrer QualitĂ€t vermindert werden.

  • Wie teuer sind Pellets fĂŒr den Ofen?

Die Preise unterscheiden sich, je nach Hersteller und Anlieferungsaufwand. Auch ist durch die große Nachfrage der Preis fĂŒr Pellets etwas gestiegen. Aktuell kann von etwa 200 Euro pro Tonne ausgegangen werden. FĂŒr Pellets gilt der ermĂ€ĂŸigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent.

  • Welche Heizarten gibt es, bei denen Holzpellets verwendet werden?

Holzpellets sind ganz speziell fĂŒr die dafĂŒr vorgesehenen Öfen und Heizungen hergestellt. Zwei Heizarten lassen sich hier unterscheiden, einmal das Heizen mit einem Pelleteinzelofen, der in den einzelnen RĂ€umen aufgestellt werden kann, in Verbindung mit einer WasserfĂŒhrung dann auch andere RĂ€ume beheizen kann, und das Heizen ĂŒber eine Pelletanlage oder Pelletheizung, die die Aufgabe der Zentralheizung fĂŒr das ganze GebĂ€ude oder die ganze Wohnung ĂŒbernimmt.

Der Einzelofen wird immer direkt im zu beheizenden Raum aufgestellt und hat die Form und das Aussehen eines gewohnten Kaminofens. Im Unterschied zu diesem wird der Pelletofen dann nur mit Holzpellets bestĂŒckt und beheizt, die dann auch ohne das NachfĂŒllen mehrere Tage brennen können und den Raum aufheizen. Die Leistung liegt dann etwa bei 15 kW.

Die Pelletheizung ĂŒbernimmt die gesamte WĂ€rmeversorgung des Hauses oder der Wohnung. DafĂŒr wird ein geeigneter Pelletbrenner installiert, der eine Transportschnecke und einen separaten Lagerraum besitzt und mit diesen Bedingungen verbunden ist.

Nach Bedarf und bei Betrieb der Pelletanlage werden die Holzpellets dann ĂŒber die Transportschnecke zur Heizung transportiert und immer automatisch weiter versorgt. Ein gewöhnliches Einfamilienhaus kommt mit etwa 4 Tonnen Holzpellets pro Jahr aus.

  • Welcher Ofen ist fĂŒr welchen Haushalt geeignet?

Wer definitiv umweltbewusst ist und dazu auch Kosten sparen möchte, sollte die Überlegung treffen, ob ein Pelletofen eine gute Anschaffung ist. Da er Ă€hnlich wie ein Kaminofen aussieht, alleine das Brennmaterial und die Funktionsweise des Ofens sich unterscheiden, ist die Handhabung fĂŒr einen Pelletofen einfacher als fĂŒr einen durchschnittlichen Kaminofen. Nicht nur was die Lagerung des Holzes oder der Pellets betrifft, sondern auch beim Entfachen des Feuers selbst zeigt sich der Pelletofen klar im Vorteil.

  • Wie umweltfreundlich ist das Heizen mit einem Ofen?

Dass durch das Heizen mit einem Pellet- oder Kaminofen Heizkosten gespart werden können, ist bekannt. Wer die Möglichkeit einer Lagerung des Brennmaterials hat, wird hier seine Vorteile schnell erkennen. Gas- und Ölheizungen haben sich in vielen HĂ€usern zwar bewĂ€hrt, sind aber durch die immer steigende Ressourcenknappheit nicht effektiv und teuer im Gebrauch. Dagegen ist das Nutzen eines Ofens schon wesentlich klimafreundlicher.

Bedacht werden muss allerdings, dass beim Verbrennen von Holz immer so viel Kohlendioxid entweicht, wie ein Baum zum Wachsen benötigt. GegenĂŒber dem Kaminofen hat der Pelletofen durch sein Brennmaterial einen klaren Vorteil, da dieses anders verbrennt als Holzscheite, auch weniger Schadstoffe freisetzt. Besonders umweltschonend wird das Ganze dann, wenn ein Staubfilter vorhanden ist.

NĂŒtzliches Zubehör

Ein Pelletofen arbeitet im Grunde wie ein Kaminofen und bedarf daher auch einem Ă€hnlichen Zubehör. Wer heizen möchte, sollte daher immer eine Schaufel, einen Feger, eine Kohlezange und einen Kaminhaken zur Hand haben, auch wenn das Feuer im Pelletofen nicht geschĂŒrt werden muss. Dennoch erweisen sich diese GegenstĂ€nde z. B. bei der Reinigung als sehr hilfreich.

Bei den verschiedenen Modellen an Pelletöfen sollte diese ĂŒber eine automatische Luftregelung und eine elektrische ZĂŒndung verfĂŒgen. Sind sie nicht vorhanden, können sie als Zubehör zusĂ€tzlich installiert werden.

Da die Dichtungen immer funktionieren mĂŒssen, ist es auch ratsam, sich einige neue Dichtungen zuzulegen, um sie gegebenenfalls austauschen zu können oder an bestimmter Stelle auszubessern.

Alternativen zum Pelletofen

Eine Alternative zum Pelletofen sind natĂŒrlich die verschiedenen anderen Kaminofenmodelle, wobei hier der Wirkungsgrad wieder reduziert ist. Pelletöfen, die mit WasserfĂŒhrung arbeiten, haben sich in dieser Hinsicht am besten bewĂ€hrt und können dem Vergleich mit der normalen Zentralheizung durch Gas und Öl standhalten. Neben Holz-, Kachel- oder Specksteinofen sind auch der Bio- und Gelkamin interessant. Wer es ganz einfach haben möchte, legt sich einen Elektrokamin zu.

Der Biokaminofen wird z. B. mit Bioethanol, also Alkohol, geheizt. Andere fossile Brennstoffe fallen weg. Bioalkohol bildet sich auf natĂŒrlichem Weg, z. B. bei der VergĂ€rung von FrĂŒchten. Er wird aus Roggen, Weizen, Kartoffeln, ZuckerrĂŒben und anderen Pflanzen gewonnen und hergestellt.

Sobald Bioalkohol verbrannt wird, entstehen Kohlendioxid und Wasserdampf, vergleichbar mit dem Vorgang der menschlichen Atmung. Deshalb bilden sich auch keine umweltschĂ€dlichen Stoffe, GerĂŒche, RĂŒckstĂ€nde oder Rauch, wenn Bioalkohol fĂŒr den Biokamin genutzt wird. Auch der sich bildende Wasserdampf erhöht die Luftfeuchtigkeit in den Zimmern. Das sorgt fĂŒr ein besseres Raumklima, weshalb sich der Biokamin auch als Alternative durchgesetzt hat. Wie beim Pelletofen ist auch hier mĂŒhseliges Schleppen von Holzscheiten und die aufwendigere Lagerung nicht mehr nötig.

Viele Kaminbesitzer kennen das Problem, dass sich ein Kaminofen oder eine andere Variante der Beheizung nicht eignet, wenn der Schornstein nicht ausreicht oder gar nicht vorhanden ist bzw. die Genehmigung fehlt.

Der Biokamin benötigt weder einen Schornstein, noch eine Genehmigung, da sich keinerlei Rauch bildet. Er kann daher auch dort zum Einsatz kommen, wo ein normaler Kamin nicht immer erlaubt ist, z. B. auf der Terrasse oder auf dem Balkon.

GegenĂŒber dem Pelletofen bringt der Biokaminofen allerdings nur eine Heizleistung von etwa 3 kW mit sich. In dieser Hinsicht gewinnt der Pelletofen fast gegenĂŒber allen Kaminarten. Seine Leistung liegt bei bis zu 15 kW, wĂ€hrend normale Kaminöfen meistens etwa 6 kW erbringen.

Der Biokamin wird mit Alkohol gefĂŒllt und angezĂŒndet. Das Feuer und die StĂ€rke der Flammen kann bei den meisten Modellen reguliert werden.

Wer sich an das Heizen mit Pellets gewöhnt hat, kann darĂŒber nachdenken, das gesamte Haus mit einer Pelletheizung zu beheizen, die genauso effektiv wie Gas-, Öl- und Zentralheizung ist. Der Einbau und die Versorgung der RĂ€ume muss dann durch einen Fachmann bewerkstelligt werden.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Funktionsweise eines Pelletofens im Video:

https://www.youtube.com/watch?v=VcqyEfWdM9Y

Förderung von Pelletöfen:

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/twitter_blog/2015/januar/pelletkessel.html

Was sind Holzpellets und wie werden sie hergestellt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Holzpellet

Brenndauer von Holzpellets in der Übersicht:

http://www.oranier-heiztechniklexikon.de/heiztechnik-lexikon/brenndauer-pellet%C3%B6fen/

https://www.pelletshome.com/lexikon-feuerung-brenndauer

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