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Wandfarben im Test auf ExpertenTesten
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Wandfarbe Test - f√ľr ein Zuhause ganz nach Ihrem Geschmack - Vergleich der besten Wandfarben 2019

Bunt und leuchtend oder doch gedeckt und k√ľhl: mit Wandfarben kann man ein Zuhause einfach umgestalten. In langer Arbeit und mit gr√∂√üter Expertise haben wir die unterschiedlichsten Tests im Netz begutachtet und zu einer Liste der besten Wandfarben zusammengestellt.

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Letzte Aktualisierung am:

Was ist unter Wandfarbe zu verstehen?

Die handels√ľbliche Wandfarbe wird als Dispersionsfarbe bezeichnet. Dispersion steht f√ľr eine Mischung aus mindestens zwei Stoffen, welche sich chemisch miteinander verbinden. Verallgemeinernd l√§sst sich sagen, des es sich bei den meisten im Handel befindlichen fl√ľssigen Anstrichen um Dispersionsfarben handelt. Neben der Dispersion, also der eigentlichen Emulsion sind in Wandfarben auch Bindemittel, L√∂sungsmittel, F√ľllstoffe Pigmente und andere Zusatzstoffe in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten.

Ein Hauptbestandteil von Wandfarbe ist Wasser. Wasser dient als Verd√ľnnungsmittel. Als Bindemittel werden Kunstharze oder Kunststoffe verwendet, die aus Mineral√∂l gewonnen werden. Bei wei√üer Wandfarbe kommt das Pigment Titandioxid zur Anwendung. Die Eigenschaften der Wandfarben werden mit verschiedenen Hilfsstoffen zu verbessern versucht. Hierbei sind wir im Test auf Verdickungsmittel, Entsch√§umer, Konservierungsmittel oder Stabilisatoren gesto√üen. Wie der Name bereits verr√§t, sind in Kunstharzdispersionsfarben besonders hohe Anteile an Kunstharz enthalten. Kunstharzfarben sind wasserfest und k√∂nnen auch f√ľr die Fassade im Au√üenbereich eingesetzt werden.

Wandfarbe ist meist fl√ľssig oder dickfl√ľssig. Da sie nicht kleckst oder spritzt, ist feste Farbe besonders beliebt. Mit fester Farbe l√§sst es sich allerdings weniger einfach arbeiten. Daher sind wir im Wandfarbe Test zu der √úberzeugung gelangt, dass hochwertige tropfgehemmte Fl√ľssigfarben sich einfacher verarbeiten lassen und durch ihre an Gelee erinnernde Konsistenz bei der Arbeit ebenfalls kaum tropfen.

Steht das Thema Renovieren an, dann wird heute l√§ngst nicht mehr automatisch zur neuen Tapetenrolle gegriffen. Meist sind die Tapeten noch in einem guten Zustand und m√ľssen nicht entfernt, sondern nur neu gestrichen werden. Raufasertapeten sind hierbei besonders unkompliziert und vertragen auch zwei bis drei neue Anstriche mit Wandfarbe. Die klassische Wandgestaltung besteht darin, dass man wei√üe Dispersionsfarbe verwendet und diese mit Abt√∂nfarben mischt, bis der gew√ľnschte Farbton erreicht ist.

Damit der Anstrich auch gelingt und die Farbe nicht nach kurzer Zeit verblasst oder abbl√§ttert, kommt es auf Qualit√§t und Haltbarkeit der Wandfarbe an. Unser Wandfarbe Test kann hier eine gute Hilfestellung geben und Sie vor √ľbereilten Fehlk√§ufen bewahren.

Die Funktionsweise von Wandfarben

Hochwertige Wandfarbe besitzt sehr gute Eigenschaften, welche Ihnen nat√ľrlich bei der Verarbeitung zu Gute kommen. Alle im Test befindlichen Wandfarben kann eine gute bis sehr gute Deckkraft bescheinigt werden. Zus√§tzlich kann vom Vergleichs-Testsieger 2019 gesagt werden, dass die Wandfarbe bei der Verarbeitung nicht tropft und sich auch keine Geruchsbel√§stigung einstellt, wenn man die Wandfarbe in Innenr√§umen verwendet. Schwachstellen zeigen die Wandfarben im Test vermehrt bei besonders dunklen Untergr√ľnden. Selbst bei hochpreislichen Wandfarben ist ein einmaliger Anstrich oft nicht ausreichend, um ein √ľberzeugendes Ergebnis zu erzielen.

Die Deckkraft der Wandfarbe k√∂nnen Sie dadurch beeinflussen, dass Sie daf√ľr sorgen, dass der Untergrund trocken, sowie fett- und staubfrei erscheint. Damit ein gleichm√§√üiger Farbauftrag erzielt werden kann, sind Unebenheiten und L√∂cher vor dem Streichen auszugleichen. Dies kann mit Spachtel- und Fugenmasse geschehen. Damit das Streichen schnell und gezielt von der Hand geht, sollten Sie alle Fl√§chen, die sp√§ter nicht mit Wandfarbe √ľberstrichen werden sollen, mit Malerkrepp abkleben. Damit der Boden keinen Schaden nimmt, sollten Sie diesen vorab mit Folie auskleiden und die Folie mit Klebeband an der Wand befestigen, damit diese sp√§ter bei der Arbeit nicht verrutschen kann. Damit die Steckdosen nicht mit Wandfarbe verkleben, sollten Sie diese vor Beginn der Arbeit abschrauben. Bestehen die W√§nde aus Gipsputz oder Weichfaserplatten, dann ist vorab eine Grundierung notwendig, denn diese Materialien w√ľrden die Wandfarbe unn√∂tig aufsaugen und das Streichen erschweren.

Damit das Streichen gut von der Hand geht und zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden, sollten die Arbeiten bei Zimmertemperatur ausgef√ľhrt werden. Sind die R√§ume zu kalt, zugig oder √ľberheizt, dann ist auch bei der besten Wandfarbe nicht garantiert, dass sich ein gleichm√§√üiges Ergebnis abzeichnet.

Der Farbanstrich wird von der Fensterfront beginnend vorgenommen. Ist auch ein Deckenanstrich vorgesehen, dann sollte dieser vor dem eigentlichen Wandanstrich erfolgen. W√§hrend die Ecken und kleinere Fl√§chen am besten mit einem Pinsel gestrichen werden, l√§sst sich auf gr√∂√üeren Fl√§chen mit einer Rolle sehr z√ľgig und effizient arbeiten. Eine Farbrolle mit Teleskopstiel ist besonders praktisch, wenn die Wandfarbe in R√§umen mit hohen Decken aufgetragen werden soll.

Soll der Raum einen farbigen Anstrich erhalten und die wei√üe Wandfarbe wurde vorab gemischt, dann vergessen Sie nicht, die Farbe vor dem Auftrag gut durchzur√ľhren. Dies ist besonders wichtig, je dunkler die Farbe ausf√§llt. Bei besonders intensiven Farben sind zahlreiche Farbpigmente enthalten, welche sich leicht am Boden des Farbgef√§√ües festsetzen. Nur wenn gut durchger√ľhrt wurde, ist f√ľr eine gleichm√§√üige Verteilung der Farbpigmente gesorgt und es l√§sst sich ein gleichm√§√üiger Farbton erzielen. √úberzeugt die Farbe vor den Anstrich, muss dies nicht zwangsl√§ufig ebenso der Fall sein, wenn die Farbe an der Wand getrocknet ist. Tragen Sie vorab etwas Farbe auf einen Holzspatel oder ein St√ľck Pappkarton auf. So wie sich hier das Farbergebnis nach dem Abtrocknen darstellt, so wird auch ihre Wand nach getaner Arbeit aussehen.

Beim Test wurde deutlich, dass qualitativ hochwertige Wandfarbe auch ihren Preis hat. Hier hei√üt es also, nicht an falscher Stelle zu sparen, denn besitzt Wandfarbe eine¬†hohe Deckkraft, dann ist meist ein einmaliger Anstrich ausreichend und dies rechnet sich letztlich wieder f√ľr den Kunden, denn er muss weniger Zeit in die Arbeit investieren und ben√∂tigt auch weniger an Farbe, was wiederum bares Geld sparen hilft.

Die Vorteile und Anwendungsbereiche von Wandfarbe

Dispersionsfarbe wird heute vorrangig f√ľr Anstriche aller Art genutzt. Mit dem Thema Wandfarbe wird wohl jeder fr√ľher oder sp√§ter konfrontiert. Umz√ľge, Renovierungen oder einfach der Wunsch nach eine neuen Look in den eigenen Vierw√§nden, l√§sst Kunden nach passender Wandfarbe Ausschau halten.

Besonders wer wenig Erfahrung mit diesen Produkten hat, der sollte sich anhand der Wandfarbe Produktberichte einen Überblick verschaffen, welche Eigenschaften bei der Wahl einer hochwertigen Wandfarbe Priorität besitzen.

Der gro√üe Vorteil von Dispersionsfarbe liegt in ihrer Vielseitigkeit. Wei√üe Wandfarbe l√§sst besonders kleine R√§ume aufleben. Diese wirken auf Anhieb heller und freundlicher. Besonders f√ľr die Zimmerdecken werden Wandfarben in hellen T√∂nen verwendet. Dunkle Farben sind lediglich bei besonders hohen Decken ein Vorteil. An den W√§nden l√§sst sich mit dunklen Farben spielen und eine besondere Atmosph√§re erzeugen. Dabei k√∂nnen auch verschiedene Farbnuancen gew√§hlt werden, da sich die Wandfarbe ganz nach Belieben dosieren und mit der wei√üen Dispersionsfarbe mischen l√§sst.

Wandfarbe kann in jedem Raum eingesetzt werden. Bei der Wahl der Wandfarbe sollte allerdings genau auf das Etikett geachtet werden. Im Innenbereich ist die Best√§ndigkeit gegen Nassabrieb entscheidend. Im Wohnzimmer hat der Wandfarbe Test ergeben, dass die Nassabrieb Klasse 3 als ausreichend gewertet werden kann. Die W√§nde in K√ľche und Bad sind gr√∂√üeren Belastungen ausgesetzt und es ist ratsam, hier eine Wandfarbe der Nassabrieb Klasse 2 zu w√§hlen.

Nachfolgend die Vorteile von Dispersionsfarben nochmals im kurzen √úberblick:

  • sehr gutes Deckverm√∂gen
  • schnelle Trocknung
  • dickfl√ľssig und daher wenig tropfend
  • kaum Geruchsbel√§stigung
  • abwaschbar und best√§ndig gegen Flecken

Wandfarbe – Neue Marken und Trends

Sie wollen Ihr Zimmer neu renovieren. Allerdings passt die aktuelle Wandfarbe absolut nicht zum neuen Design der Möbel. Sie benötigen einen Farbwechsel. Aber welche Farbe passt zu Ihnen und der neuen Einrichtung. Die Auswahl an möglichen Farben und Farbherstellern ist grenzenlos. Wir werden Ihnen im Folgenden die neusten Farbtrends und die beliebtesten Farben erläutern, damit Sie sich ein aktuelles Bild machen können und auf dem neusten Stand sind.

Lehmfarben von Pro Natur

Lehmfarben sind in der heutigen Zeit sehr gefragt und lassen einen Raum viel lebendiger erscheinen. Durch die Lehmfarben wird eine nat√ľrliche Atmosph√§re vermittelt und l√§dt Besucher zum Verweilen ein.¬†Diese Farben bewirken, dass ein Raum W√§rme ausstrahlt. Weiterhin wird die Luftfeuchtigkeit auf ideale 50% (Neuheit) gehalten und es beugt Schimmelpilzen vor, da es Kondenswasser abspeichern kann.

Die Farben haben einen weiteren wichtigen gesundheitlichen Faktor:
Die Farben können Staubpartikel und andere schädliche Stoffe aus der Luft absorbieren und erleichtern das Atmen in den besagten Räumen.
Lehmfarben sind auf nat√ľrlicher Basis entstanden und enthalten keine Chemikalien und sin frei von jeglichen Zusatzstoffen. Farben von ProNatur wurden nicht umsonst mit ”Gut” bewertet.
Lehmfarben sind sehr vielseitig einsetzbar und verleihen jedem Raum eine ruhige und harmonische √Ąsthetik.

Neben Pro Natur bieten auch noch andere Hersteller sehr guten Lehmstreichputz an.

Vega Wandfarben von Kreidezeit

Vega Wandfarben sind auf pflanzlicher Basis entstanden. Sie enthalten ein pflanzliches Eiwei√ü als Bindemittel (Neuheit). Diese Farben sind perfekt f√ľr Innenr√§ume geeignet und k√∂nnen auf so gut wie allen saugf√§higen Untergr√ľnden angebracht werden.¬†Vega Farben sind sehr geruchsarm und sie besitzen eine hervorragende Deckkraft. Eingesetzt werden k√∂nnen sie sehr vielseitig.

Bio Innenwandfarbe von Bito

Bio-Innenfarbe ist eine universelle Farbe, die auf Silikatbasis entwickelt wurde. Die Farben sind weichmacher- und lösemittelfrei und Sie können so gut wie alle Oberflächen damit abdecken. Die Farbe wurde unter ökologischen Gesichtspunkten hergestellt, und es wurde auf Chemikalien und andere Zusatzstoffe verzichtet.
Genau wie die Wandfarben von ProNatur sind diese Farben schimmelbest√§ndig und f√ľr Allergiker und Asthmatiker geeignet. Bio-Innenfarben von Bito k√∂nnen ebenfalls sehr universell eingesetzt werden und passen zu vielen Farben und Einrichtungsstilen.

Neon Nights: Nachtleuchtende Neon Wandfarben

Diese Farben leuchten ‚Äď wie der Name schon sagt ‚Äď im Dunkeln. Sie eignen sich vor allem als Dekoration, f√ľr gewisse Kunstprojekte oder f√ľr ein Theater mit Schwarzlicht.
Neon Wandfarben sind in der Regel wasserfest, und eignen sich f√ľr Au√üen- und Innenbereiche. ¬†Wandfarben dieser Art sind in nahezu allen Farbkombinationen erh√§ltlich. Sie verleihen einem Raum etwas Innovatives und Lebhaftes.

Welche Arten von Wandfarbe gibt es?

Auf den ersten Blick mag die Auswahl an Wand- und Deckenfarben etwas un√ľbersichtlich erscheinen. Doch im Wandfarbe Test werden Sie schnell die f√ľr Ihre Zwecke passende Farbe finden und k√∂nnen zudem darauf vertrauen, dass es sich um ein hochwertiges Qualit√§tsprodukt handelt, welches unseren Testkriterien in vollem Ma√üe entsprechen konnte.

Dispersionsfarbe lässt sich zunächst in drei Arten unterteilen:

  • Kunstharz Dispersionsfarbe
  • Silikat Dispersionsfarbe
  • Natur Dispersionsfarbe

Nachfolgend stellen wir die einzelnen Arten von Wandfarbe näher vor:

  • Kunstharz Dispersionsfarbe

Bei dieser Wandfarbe ist Kunstharz als Bindemittel enthalten. Dies ist bei den meisten handels√ľblichen Dispersionsfarben der Fall. Trocknet die Farbe und das Wasser ist verdunstet, dann ist die Farbe von einem Kunststoff-Film √ľberzogen. Dies ist von Vorteil, denn die Wandfarbe ist so robust und lange haltbar, denn Kunstharz Dispersionsfarbe ist nicht wasserl√∂slich. Ein Vorteil dieser Wandfarbe ist auch, dass sie sich leicht verarbeiten l√§sst und man sie ganz nach Lust und Laune mit Abt√∂npaste in die eigene Wunschfarbe verwandeln kann. Es ist problemlos m√∂glich, diese Wandfarbe wieder zu √ľberstreichen. Auch in Sachen Umwelt hat Kunstharz Dispersionsfarbe im Test positive Ergebnisse erzielt, denn es sind nur wenig L√∂sungsmittel in dieser Wandfarbe enthalten.

  • Silikat Dispersionsfarbe

Bei der Silikat Dispersionsfarbe treffen alle bereits bei Kunstharz Dispersionsfarbe genannten Vorz√ľge ebenfalls zu. Diese Farbe zeichnet weiterhin eine hohe Best√§ndigkeit aus. Die Verbindung mit dem Untergrund erfolgt durch Verkieselung. Leider bleiben beim Test auch einige Nachteile nicht aus. So kann es bei diesen Wandfarben durch die enthaltenen alkalischen Bindemittel zu Ver√§tzungen von Haut und Schleimh√§uten kommen. Ebenfalls ist uns der vergleichsweise hohe Preis f√ľr diese Wandfarbe negativ aufgefallen.

  • Natur Dispersionfarbe
In ihrer Verwendung unterscheiden sich Kunstharz Dispersionsfarbe und Natur Dispersionsfarbe nicht. Die Unterschiede sind in der Zusammensetzung zu suchen. Natur Wandfarben bestehen aus nat√ľrlichen Inhaltsstoffen.

Ein gro√üer Vorteil f√ľr Gesundheit und Umwelt ist nat√ľrlich, dass Natur Dispersionsfarben auf der Basis von Lein√∂l oder Sonnenblumen√∂l hergestellt werden. Die Nachfrage nach Natur Wandfarbe ist noch vergleichsweise gering, denn die Verbraucher m√ľssen mit einem √ľberdurchschnittlich hohen Preis rechnen. Demzufolge ist auch die Auswahl an unterschiedlichen Farben vergleichsweise gering. Dennoch spricht vieles f√ľr die Verwendung dieser im Test √ľberzeugenden Wandfarben. Naturfarben sind frei von L√∂sungsmitteln und anderen giftigen Stoffen. Bereits bei der Herstellung wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Die Leuchtkraft der Farben stellt im Wandfarbe Test meist Kunstharz Dispersionsfarben in den Schatten, denn Naturwandfarben enthalten mineralische Farbpigmente.

  • Latex Wandfarbe – f√ľr besondere Anforderungen

Unterliegen die W√§nde besonderen Beanspruchungen, dann ist Latex Wandfarbe eine geeignete Wahl. Ein Anstrich aus Latex kann abgerieben und abgescheuert werden und ist wasserabweisend. Flecken und Schmutz k√∂nnen ganz einfach mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel entfernt werden. Besonders in Fluren und Treppenh√§usern kommt diese Art der Wandfarbe h√§ufig zum Einsatz. So robust eine Latex Wandfarbe auch ist, problematisch wird es, wenn sie wieder entfernt werden soll. Die Tapeten lassen sich nicht wie allgemein √ľblich vorab einweichen, sondern m√ľssen recht m√ľhevoll mit der Spachtel entfernt werden.

  • Strukturfarben und fl√ľssige Raufaser Farbe

Besonders h√ľbsche Effekte lassen sich beim Streichen mit diesen Wandfarben erzielen. Strukturfarbe enth√§lt kleine K√∂rnchen aus Quarzsand, welche der Farbe nach dem Aufragen auf die Wand Struktur verschaffen. Diese Wandfarbe kann auf allen saugf√§higen Untergr√ľnden Verwendung finden. Besonders W√§nde, die durch Unebenheiten auffallen, lassen sich mit einem Anstrich aus Strukturfarbe unauff√§llig kaschieren. Es ist auch m√∂glich, den Effekt zu vertiefen, in dem man die Farbe nach dem Auftrag noch mit Strukturrollen bearbeitet. Nachteilig bleibt zu erw√§hnen, dass sich diese Wandfarben nur sehr schwer wieder entfernen lassen und man h√§ufig sogar Schleifger√§te zu Hilfe nehmen muss

Fl√ľssige Raufaser ist eine Wandfarbe, welche Papierteile oder Holzpixel enth√§lt. So kann mit einem Anstrich das Tapezieren mit Raufasertapete simuliert werden. Hierbei sollten Sie fachm√§nnisch vorgehen, denn durch die ungleichm√§√üige Verteilung der enthaltenen Papier- und Holzteilchen wirkt der Farbauftrag schnell ungleichm√§√üig und damit unprofessionell.

Wie wir getestet haben

Schauen wir uns das Angebot an Wandfarben n√§her an, dann werden deutliche Unterschiede in Qualit√§t und Preis deutlich. Die Preisspanne f√ľr einen 10-Liter-Farbeimer bewegen sich zwischen etwa zehn und mehr als 80 Euro. Hier wird deutlich, das ein Wandfarbe Test sehr hilfreich sein kann, denn die beste Wandfarbe muss nicht automatisch auch das meiste Geld kosten, sondern in den nachfolgenden Testeigenschaften zu √ľberzeugen wissen:

  • Deckkraft
  • Nassabriebklasse
  • Ergiebigkeit
  • Art und Zusammensetzung der Farbe
  • Die Deckkraft
Beim Test des Deckverm√∂gens kam es uns darauf an, das m√∂glichst nur ein Anstrich f√ľr ein √ľberzeugendes Ergebnis ben√∂tigt wird. Dabei sollten auch alle eventuellen Unebenheiten, kleine Verschmutzungen oder √úberlappungen der Tapetenbahnen zuverl√§ssig √ľberstrichen sein. Dies gelingt leider nicht mit jeder Wandfarbe.

Die besten Ergebnisse ließen sich mit Wandfarben erzielen, die eine hochwertige weiße Pigmentierung aufweisen.

  • Die Nassabriebklasse

F√ľr den Anstrich im Wohnzimmer ist die Nassabriebbest√§ndigkeit weniger relevant. Anders verh√§lt es sich in K√ľche, Bad oder Kinderzimmer. Diese Anstriche m√ľssen h√§ufig von
Verschmutzungen oder N√§sse befreit werden. Einen Anhaltspunkt f√ľr die Best√§ndigkeit gegen Abrieb liefert die DIN EN 13300 Norm. Es existieren f√ľnf verschiedene Klassen. Je niedriger die Nassabriebklasse, desto robuster sind die Farbeigenschaften im Hinblick auf mechanischen Abrieb, also zum Beispiel das Reinigen mit einem feuchten Lappen. Klasse 2 gilt allgemein als scheuerbest√§ndig und Klasse 3 als waschbest√§ndig.

  • Die Art und Zusammensetzung der Farbe

Bei der Art der Wandfarbe gilt es, besonders auf den Preis zu achten. Eine Wandfarbe mit nat√ľrlichen Inhaltsstoffen kann im Sinne der Umwelt und Gesundheit nat√ľrlich empfohlen werden, ist allerdings wesentlich teurer als eine Kunstharz Dispersionsfarbe. F√ľhrende Hersteller sind allerdings auch bei herk√∂mmlichen Wandfarben bem√ľht, die Umweltbelastung so gering wie m√∂glich zu halten. So hat zum Beispiel die Firma Alpina eine Dispersions- Innenfarbe auf den Markt gebracht, welche ohne Konservierungsstoffe auskommt.

  • Worauf beim Kauf von Wandfarbe geachtet werden sollte

Wer sich f√ľr eine Wandfarbe entscheidet, sollte vor dem Kauf einige √úberlegungen anstellen. Zun√§chst ist die Entscheidung √ľber die Art der Wandfarbe zu f√§llen. M√∂chte man auf eine Wandfarbe auf Kunstharzbasis zur√ľckgreifen oder sich die preisintensiver aber umweltfreundlichere Naturfarbe nutzen.

Sollen die W√§nde in K√ľche, Badezimmer oder Kinderzimmer gestrichen werden, dann ist die bereits erw√§hnte Nassabriebklasse ein wichtiges Kriterium, denn schlie√ülich soll der Anstrich lange halten und sich bei Bedarf einfach reinigen lassen.

Außerdem gilt es abzuschätzen, wie viel Wandfarbe tatsächlich gebraucht wird. Die Ergiebigkeit der einzelnen Wandfarben ist schwer einzuschätzen. Daher lohnt es, einmal mehr, einen Blick auf unsere Produktberichte zu werfen. Wer nur soviel Farbe anschafft wie tatsächlich gebraucht wird, der spart Geld und wirtschaftet effizienter. Allgemein kann bei einem 10-Liter-Eimer Wandfarbe von einer Ergiebigkeit von etwa sechs bis acht Quadratmetern ausgegangen werden. Die Beschaffenheit der Wände und ein eventuell vorhandener dunkler Untergrund können die Anschaffung von größeren Farbmengen veranlassen, da die Deckkraft eventuell nicht ausreicht und daher mehrere Anstriche notwendig werden.

Bei der Deckkraft haben die Hersteller vier Stufen festgelegt. W√§hrend dabei der Klasse 4 lediglich eine Deckkraft von weniger als 95% bescheinigt wird, kann die Deckkraft der Klasse 1 mit erstaunlichen Werten von mindestens 99,5 % punkten. So ist bei der Deckkraft der Stufe 1 davon auszugehen, dass ein einmaliger Anstrich ausreichen d√ľrfte. Wenn auch die Decklasse 4 sicher die g√ľnstigsten Wandfarben bereith√§lt, mehrmaliges Streichen kostet deutlich mehr Farbeimer und damit werden die Kosten bald an eine hochpreisliche Wandfarbe heranreichen. Somit kauft man eine teuere Wandfarbe mit einer besseren Deckkraft zu einem weit g√ľnstigeren Preis- Leistungsverh√§ltnis.

Der Preis ist ein Kaufkriterium, was wohl niemand außer Acht lassen wird. Doch auf Nummer sicher gehen Sie allein, wenn Sie sich vergewissern, dass die Wandfarbe ihr Geld auch wirklich wert ist und im Test positive Ergebnisse erzielt hat.

Kurzinformation zu f√ľhrenden Wandfarbe Herstellern

Zahlreiche Hersteller von Wandfarben sind auf dem Markt vertreten. Einige davon haben im Wandfarben Test positive Ergebnisse erzielt, wieder andere haben weniger gut abgeschnitten. Nachfolgend nun ein kleiner √úberblick √ľber verschiedene Anbieter:

  • Alpina¬†
  • Caparol¬†
  • Sch√∂ner Wohnen
  • Auro¬†
Alpina ist wohl als Marktf√ľhrer auf dem deutschen Markt der Farben und Lacke zu betrachten. Die Firma aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg ist durch das Produkt Alpinawei√ü weithin bekannt geworden. Die Wandfarbe wurde bereits im Jahre 1901 auf den Markt gebracht. Europas meistverkaufte Farbe f√ľr den Innenbereich erzielt regelm√§√üig positive Vergleichsergebnisse und gilt als Marke des Jahrhunderts. Alpina setzt bei der Produktion seiner Farben und Lacke auf ausgew√§hlte Inhaltsstoffe und regelm√§√üige Qualit√§tspr√ľfungen.
Auch die Firma Caparol kann auf die ganze Palette an Wandfarben verweisen. Die Wandfarben decken sehr gut und zeichnen sich durch ihre besonders gute Verarbeitung aus. Mit nur einem Anstrich können die Wände in der Regel mit Caparol Wandfarbe bearbeitet werden. Positiv im Test ist uns auch die geringe Geruchsbelästigung dieser Wandfarben aufgefallen.
Mit den Wandfarben von Sch√∂ner Wohnen kann der Beweis angetreten werden, dass auch preisg√ľnstige Wandfarben im Test zu √ľberzeugen wissen. Die Farbe l√§sst sich sehr gut mit der Farbrolle aufnehmen und verarbeiten. Auch die Deckkraft wei√ü zu √ľberzeugen. Durch die enorm hohe Deckkraft erh√§lt der K√§ufer ein sehr ergiebiges Produkt. J√ľngst hat der Hersteller sein Produkt Polarwei√ü weiter verbessert und mit einer neuen Rezeptur auf den Markt gebracht.
Auro ist ein Hersteller von Natur Wandfarben. Hier ist zun√§chst zu sagen, dass es sich um sehr preisintensive Produkte handelt. Zu √ľberzeugen wei√ü die Deckkraft. Die Farbe l√§sst sich sehr gut verarbeiten und erweist sich als strapazierf√§hig. Bei den ausgewiesenen Konservierungsmitteln k√∂nnte Auro etwas mehr ins Detail gehen und auch die vom Hersteller gemachten Angaben zur Ergiebigkeit lassen einige Fragen offen.

Wo sollte man Wandfarbe bevorzugt kaufen?

Der Kauf von Wandfarbe kann unter Umständen zu einer aufwendigen und zeitraubenden Angelegenheit werden. Da wäre zunächst die Fahrt zum nächsten Baumarkt oder einem kleineren Händler mit Farben und Lacken. Beim kleinen Händler vor Ort werden meist nur sehr wenig unterschiedliche Wandfarben vorrätig sein. Ob der Kunde hier eine objektive Beratung erhält, ist fraglich, denn schließlich möchte der Händler seine Produkte verkaufen und wird kaum bereitwillig die Nachteile der jeweiligen Wandfarbe aufzählen.

Im Baumarkt ist das Angebot gr√∂√üer und es wird einige Zeit dauern, bis man sich durch die oft bis zur Decke aufgeschichteten und un√ľbersichtlich pr√§sentieren Farben gefragt oder gearbeitet hat. Sind die passenden Farbeimer gefunden, dann m√ľssen sie in den Einkaufswagen gehievt, zum Auto transportiert und in die Wohnung geschleppt werden.

Weit einfacher und entspannter kann der Einkauf von Wandfarbe im Internet erfolgen. Anstelle der Beratungsfunktion im Geschäft vor Ort treten unsere Produktberichte, welche kein Blatt vor dem Mund nehmen und völlig vorurteilsfrei und objektiv die Vor- und Nachteile darlegen.

Ist die Kaufentscheidung gefallen, dann kann der Online Shop besucht werden und dort ist die Suche nach dem passenden Produkt dann ein Kinderspiel. Die Wandfarbe wird innerhalb weniger Tage ins Haus geliefert und sollte es doch wieder Erwartens zu einem Fehlkauf gekommen sein, dann kann der K√§ufer vom R√ľckgaberecht Gebrauch machen und erh√§lt den Kaufpreis zur√ľck erstattet. Durch den Online Kauf von Wandfarben lassen sich Zeit und Geld einsparen. Unser Wandfarben Test sorgt f√ľr die umfassende Beratung und Aufkl√§rung und damit f√ľr ein entspanntes und zielgerichtetes Einkaufserlebnis.

Die Geschichte der Wandfarbe

Gehen wir im Zusammenhang mit Wandfarbe in der Zeit zur√ľck, dann f√ľhrt uns dieser Gedankengang zu den beeindruckenden H√∂hlenmalereien in S√ľdfrankreich. In der H√∂hle von Lascaux und an anderen geschichtstr√§chtigen Orten kannten die Menschen schon vor 30.000 Jahren die Bedeutung von Wandfarbe.

Damals handelte es sich um Gemische aus Erde und Mineralien. Mit Gips oder Kalk wurden weiße Farbpigmente erzeugt. Dunkle Farben erhielten unsere Vorfahren durch das Beimengen von Knochenkohle. Als Bindemittel dienten damals Eiweiß, Tran, Fett oder sogar Blut.

Durch die Verwendung von Ockererde, Umbra, Kohle oder Kreide konnten die damaligen H√∂hlenbewohner bereits auf Wandfarbe in Braunt√∂nen, Rott√∂nen und Schwarz zur√ľckgreifen. In Sibirien wurde die Darstellung eines Mammuts gefunden, welches in Gelb- und Rotbraun ausgef√ľhrt war. Allgemein wird angenommen, dass die Erdfarben als √§lteste Wandfarben der Geschichte gelten.

Die Herstellung von gr√ľner und blauer Wandfarbe soll erstmals den √Ągyptern gelungen sein. Die blauen Pigmente wurden aus dem Schmuckstein Lapislazuli gewonnen. Hierf√ľr wurde der Stein gemahlen und mit Harzen und Wachsen vermengt. Dabei handelte es sich um eine sehr langwierige und aufwendige Prozedur.

Bei den R√∂mern war die Bemalung der H√§userw√§nde ein Zeichen f√ľr den gehobenen Stand des jeweiligen Hausbesitzers. Damals erreichte die Wandbemalung einen H√∂hepunkt, der wohl niemals wieder in diesem Stellenwert in der Historie auftrat. Der Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 machte es m√∂glich, dass zahlreiche Wandbemalungen der Geb√§ude f√ľr die Nachwelt erhalten blieben.

Auch bei den Indianern Nordamerikas spielten Farben eine gro√üe Rolle. Die Indianer kannten braune, rote, gelbe, orange oder purpurne Farbt√∂ne. Aus Eisenphosphat und Kupfererz wurden blaue und gr√ľne Farben hergestellt. Als Bindemittel wurden Leim oder Fett verwendet.

Im 19. Jahrhundert begann mit dem Aufkommen der Chemischen Industrie auch die Herstellung von k√ľnstlichen Farben und Lacken. Synthetische Farbpigmente konnten nun schnell und preiswert hergestellt werden. Damit verloren die √ľber viele Jahrhunderte gel√§ufigen Naturfarben ihre Bedeutung und man griff zu den k√ľnstlich erzeugten Wandfarben.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Wandfarbe

Schauen wir uns die Verkaufszahlen an, dann wird deutlich, wie gefragt Wandfarben eigentlich sind. Im Jahre 2008 zum Beispiel wurden deutschlandweit 890.000 Tonnen an Wandfarben und Lacken hergestellt. Damit wurden mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Dispersionsfarbe f√ľr den Innenbereich nimmt dabei mit 70% den h√∂chsten Stellenwert ein. Hergestellt wurden weiterhin 12% an Lackfarben und 18% an Farben f√ľr die Anwendung im Au√üenbereich. Schaut man sich die aktuellen Zahlen an, dann ist der Absatz der Fassadenfarben als r√ľckl√§ufig zu werten. Wandfarben f√ľr den Innenbereich verzeichnen jedoch eine stabile Quote und sind daher nach wie vor sehr gefragt.

Bei der Wahl der Wandfarbe zeichnen sich deutliche Trends ab. Nach einer Umfrage handelt es sich bei den nachfolgenden Farbnuancen um die beliebtesten Farben der Bundesb√ľrger:

  • Blau steht f√ľr Harmonie, Treue, Zuverl√§ssigkeit
  • Rot steht f√ľr Liebe, Freundschaft, Leidenschaft
  • Gr√ľn steht f√ľr Hoffnung, Energie, Gesundheit

Einige FAQs zu Wandfarben

Wie kann man den Verbrauch der Wandfarbe einschätzen?

Jede Wandfarbe kommt hierbei auf unterschiedliche Werte. Schaut man auf die Farbbeh√§ltnisse, dann findet sich dort die Angabe f√ľr den Verbrauch in Millilitern pro Quadratmetern angegeben. Die Ergiebigkeit der einzelnen Wandfarben kann unseren Produktberichten entnommen werden. Da immer auch ein St√ľck weit die individuelle Beschaffenheit von Wand und Untergrund eine Rolle spielt, kann der Wandfarbe Test hier nur Anhaltspunkte liefern und Sie sollten die Farbe nicht zu knapp bemessen, denn diverse Ausbesserungsarbeiten oder ein zweiter Anstrich sollten immer einkalkuliert werden.

Welche Vorbereitungsarbeiten sind beim Streichen mit Wandfarbe nötig?

Mit einigen einfachen Vorbereitungsarbeiten l√§sst sich das Streichen erleichtern und effizienter gestalten. Wer die W√§nde streicht, sollte den Boden dabei nicht vernachl√§ssigen. Auch wenn die im Test vorgestellten Wandfarben eher wenig tropfen und kleckern, kann dies nicht ausgeschlossen werden. Daher sollte der Boden mit einer Folie abgedeckt werden. Dies erspart die aufwendige Reinigung nach dem Streichen. Farbflecken auf den Fenstern sind ebenso vermeidbar, wenn diese ebenfalls mit Folie verkleidet werden. Malerkrepp ist ein unentbehrliches Utensil. Fl√§chen, die nicht mit der neuen Wandfarbe versehen werden, sind vorsorglich mit Krepp abzukleben. Dies betrifft besonders die Kanten von T√ľren und Fenstern sowie Steckdosen. Wer Akzente an die Wand bringen und zum Beispiel farbige Streifen aufbringen m√∂chte, der wird Malerkrepp ebenfalls ben√∂tigen, um saubere √úberg√§nge zu schaffen.

Wie ist bei unebenen und verunreinigten Wänden vorzugehen?

Auch die hochwertigste Wandfarbe wird nicht vollends √ľberzeugen k√∂nnen, wenn die Beschaffenheit des Untergrundes nicht beachtet wurde. Generell gilt, das alle Fl√§chen die gestrichen werden sollen trocken und frei von Staub sein sollten. Zeigt die Wand Risse oder L√∂cher von N√§geln und D√ľbeln, dann sind diese vor dem Streichen mit Gips zu verschmieren. Durch den Auftrag einer Grundierung k√∂nnen die W√§nde allgemein ausgeglichen werden.

Was ist bei Schimmel an der Wand zu tun

Schimmel sollte auch nicht mit dem Vergleich-Testsieger unter den Wandfarben einfach √ľberstrichen werden. F√ľr die Entfernung des Schimmels sind entsprechende Mittel im Handel erh√§ltlich, die man auf die betreffende Stelle auftr√§gt. Eine √§hnliche Wirkung kann auch mit einem Wasser-Essig-Gemisch erzielt werden. Bei der Behandlung des Schimmels sollten Sie Mundschutz und Handschuhe nicht vergessen. Ist die betroffene Stelle gut abgetrocknet, kann die Wandfarbe aufgetragen werden. Damit sich der Schimmel nicht erneut bildet, sollte der Raum immer ausreichend bel√ľftet werden.

Wie lange lässt sich Wandfarbe verwenden?

Nat√ľrlich h√§lt sich Wandfarbe nicht √ľber Jahre, aber es ist auch nicht so, dass man sie sofort nach dem Anstrich entsorgen sollte, denn es sind immer wieder kleinere Stellen vergessen worden oder es m√ľssen Ausbesserungen vorgenommen werden. Verschlie√üen Sie die Farbeimer gut und lagern sie in einem k√ľhlen und feuchtigkeitsfreien Kellerraum. Generell kann Wandfarbe solange problemlos verwendet werden, wie sie sich nach dem √Ėffnen ohne Probleme aufquirlen l√§sst.

Sollte man Wandfarbe verd√ľnnen?

In der Regel nicht. Die Wandfarbe wird gebrauchsfertig geliefert und besitzt bereits die richtige Konsistenz. Generell ist es aber m√∂glich, Wandfarbe mit Wasser zu verd√ľnnen. Dies kann zum Beispiel eine Option sein, wenn abzusehen ist, dass die Farbe nicht ausreicht. Wer jedoch Wandfarbe mit Wasser zu strecken versucht, der muss damit rechnen, dass sich kein geschlossenes Gesamtbild ergibt und die mit Wasser verd√ľnnte Farbe an Deckkraft verliert. Es empfiehlt sich daher immer, Wandfarbe ausreichend zu bevorraten und diesbez√ľglich die Hinweise der Hersteller und die Angaben in unseren Produktberichten zu beachten.

Kann Wandfarbe Allergien auslösen?

Sind Allergiker skeptisch, welche Wandfarbe sie verwenden sollten, dann kann man mit Wandfarben auf Wasserbasis auf Nummer sicher gehen. Diese Anstriche sind gesundheitlich völlig unbedenklich, können allerdings im Hinblick auf die Deckkraft nicht mit Kunstharz Dispersionsfarben mithalten. Daher sollte man bedenken, dass höchstwahrscheinlich mehrere Anstriche notwendig sind und entsprechend mehr Farbe bevorratet werden sollte.

Eindrücke aus unserem Wandfarben - Test

N√ľtzliches Zubeh√∂r f√ľr die Arbeit mit Wandfarbe

Damit der neue Anstrich rundum √ľberzeugt und problemlos √ľber die B√ľhne geht, ist einiges an Zubeh√∂r notwendig, um den Raum entsprechend vorzubereiten und mit der Wandfarbe effizient arbeiten zu k√∂nnen. Bevor die Wand gestrichen wird, sollte der Raum im Idealfall vollkommen ausger√§umt werden. Wo dies nicht realisiert werden kann, dort muss mit Folien und Kreppband gearbeitet werden. Die Abdeckplanen werden √ľber M√∂bel und Teppich gelegt und mit Kreppband fixiert. So ist der Raum wirkungsvoll vor Farbklecksen gesch√ľtzt. Auch wenn die Farbe als kaum tropfend beschrieben wird, bleibt es nicht aus, dass Farbe vom Pinsel auf die M√∂bel ger√§t oder auf den Fu√üboden tropft.

Das Kreppband ist wohl das wichtigste Zubehör bevor mit dem eigentlichen Anstrich begonnen werden kann. Alle Kanten die man später unbeabsichtigt mit anstreichen könnte sind abzukleben.

Malerkrepp l√§sst sich leicht verarbeiten und ist anschlie√üend ebenso einfach wieder abl√∂sbar. Einfaches Klebeband ist hier keinesfalls eine Option, da es sich nicht einfach wieder l√∂sen l√§sst und Sch√§den an der Wand hinterlassen w√ľrde.

Nun kann mit dem eigentlichen Anstrich begonnen werden. Wird der Farbeimer ge√∂ffnet, ist die Farbe nicht sofort gebrauchsfertig. Um die Farbe gut zu vermischen, wird ein R√ľhrstab ben√∂tigt. Dies sollte nicht vernachl√§ssigt werden, denn die Farbpigmente sitzen nach √Ėffnen des Farbeimers auf dem Boden fest und verteilen sich erst durch die R√ľhrbewegungen im gesamten Gef√§√ü. F√ľr den Anstrich der Wand leistet ein Farbroller gute Dienste.

Die Farbe l√§sst sich schnell und ohne Tropfen auf die Wand bringen. Sind die Decken besonders hoch, dann ist ein Teleskopstil ausgesprochen praktisch. Damit erspart man sich den unsicheren Stand auf der Leiter und die Arbeit geht schneller von statten. Um die Farbe aus dem Eimer auf die Rolle zu bringen, ist ein Abstreifgitter notwendig, denn ansonsten w√ľrde die Wandfarbe st√§ndig auf den Boden tropfen, da sie von der Farbrolle nach dem Eintauchen nicht komplett aufgesaugt werden kann. Gro√üe Fl√§chen mit dem Pinsel zu streichen, w√§hre aufwendig und langwierig¬†und einfach unwirtschaftlich.

Dennoch sind hochwertige Flachpinsel ein ganz wichtiges Zubeh√∂r f√ľr den Wandanstrich. Ecken und Kanten, die mit dem Farbroller nicht erreicht werden k√∂nnen, sind mit einem Pinsel zu streichen. Der Handel bietet auch spezielle Eckenroller an. Wer damit arbeitet, der sollte aber dennoch einen Pinsel bei der Hand haben, denn erfahrungsgem√§√ü lassen sich kleine Unebenheiten mit dem Pinsel einfach am besten ausgleichen.

Zur besseren √úbersicht hier nochmals das notwendige Zubeh√∂r kurz aufgef√ľhrt:

d√ľnne Abdeckplanen

  • Malerkrepp
  • R√ľhrstab
  • Farbroller
  • Flachpinsel
  • Teleskopstange
  • Abstreifgitter f√ľr Farbroller

Weiterhin sollte jeder Heimwerker sich noch einige Hilfsmittel bereitlegen, um kleine Missgeschicke schneller beseitigen zu k√∂nnen. Farbspritzer lassen sich mit einem feuchten Tuch, solange sie noch nicht angetrocknet sind, problemlos entfernen. Auch eine B√ľrste sollte bereitliegen. Damit lassen sich grobe Verschmutzungen an den W√§nden entfernen. Wer keinen Teleskopstiel besitzt oder besonders hohe Decken hat, der wird nicht ohne Leiter auskommen und sollte auch hier entsprechend vorsorgen.

Alternativen zur Wandfarbe

Wandfarbe ist ausgesprochen beliebt und hat sich gegen√ľber der Tapete bereits vielerorts durchgesetzt. Dennoch ist die Tapete als Alternative zur Wandfarbe nat√ľrlich vorrangig zu nennen. Tapeten sind in gro√üer Vielfalt und mit den unterschiedlichsten Farben und Mustern im Handel.

Auch das Anbringen von Tapeten ist mit Arbeit verbunden und bis die Bahnen zu aller Zufriedenheit an der Wand haften, kann mehr Zeit vergehen, als man f√ľr das Streichen der selben Fl√§che mit Wandfarbe ben√∂tigt. Bei Tapeten haben Kunden die Wahl aus Raufaser Tapete, die sich dann wiederum mit Wandfarbe individuell gestalten l√§sst oder der in den letzten Jahren stark in Mode gekommenen Vliestapete. Weiterhin im Angebot sind Papiertapeten, Glasfasertapeten oder Vinyltapeten.

F√ľr Feuchtr√§ume ist nicht jede Wandfarbe geeignet. Hier sollte mit abwaschbarer Latexfarbe gearbeitet werden. Als Alternative bietet sich in K√ľche oder Badezimmer ein Fliesenspiegel an.

Eine weniger bekannte Alternative zu Wandfarbe stellt der Baumwollputz dar. Gesch√§tzt werden hierbei die w√§rmeisolierenden Eigenschaften und die schallabsorbierende Wirkung. Nachteilig schl√§gt der hohe Preis zu Buche. Die Verarbeitung ist aufwendig und sollte von einem Handwerker durchgef√ľhrt werden. Fachleute arbeiten mit Luftdruckkompressor und Trichterpistole schneller und genauer.

Auch Raufasertapete kann in fl√ľssiger Form aufgetragen werden. Diese spezielle Dispersionsfarbe ist eine recht kosteng√ľnstige Alternative. Pro Quadratmeter Fl√§che fallen etwa sieben Euro an Kosten an. Die Farbe enth√§lt Holzsp√§ne oder Papierabrisse, die die Struktur von Raufasertapete simulieren sollen. Unebenheiten im Putz lassen sich durch das Auftragen von fl√ľssiger Raufasertapete sehr gut kaschieren. Nachteilig wird im Test immer wieder deutlich, dass sich die Verarbeitung eher schwierig gestaltet und viele Heimwerker leider daran scheitern, eine zufriedenstellende Stuktur auf die Wand aufzubringen. Ganz wichtig ist es, die Farbe sehr gut durchzur√ľhren, bevor mit der Arbeit begonnen wird. Ansonsten verklumpen die Holzsp√§ne und haften in ebensolcher Konsistenz an der Wand. Wer handwerkliches Geschick beweist, f√ľr den bietet sich fl√ľssige Raufaser als kosteng√ľnstige Alternative durchaus an.

Anstelle von Wandfarbe kann auch Rauputz auf die Wand aufgebracht werden. Die Kosten f√ľr Rauputz bewegen sich bei etwa zehn Euro pro Quadratmeter. Der k√∂rnige Putz l√§sst die Wand attraktiv erscheinen und ist robust und sehr langlebig. Wird Rauputz im Innenbereich des Haues verwendet, muss sehr gewissenhaft gearbeitet werden, denn schnell entsteht eine kratzig wirkende Oberfl√§che, welche wenig Wohnlichkeit ausstrahlt.

Ebenso setzt sich in den Ritzen des Rauputzes bevorzugt Staub fest, was mit der Zeit ebenfalls keinen ansprechenden Anblick bietet. Fachm√§nnisch ausgef√ľhrt ist das Auftragen von Rauputz durchaus eine Option, denn es lassen sich mit verschiedenen Reibetechniken ganz unterschiedliche Effekte erzielen. Unebenheiten und ein uneinheitliches Muster an den W√§nden durch unsaubere Arbeitsweise lassen sich vermeiden, wenn das Aufbringen des Rauputzes einem Fachmann √ľberlassen wird.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen:

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