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Den pH-Wert des Pools richtig einstellen

Um im eigenen Pool jederzeit eine gute Wasserqualität genießen zu können, ist ein neutraler pH-Wert die entscheidende Grundlage. Gleiches gilt auch für die Überwinterung des Pools, für die das Wasser im pH- und Chlorwert angepasst werden muss. Ein zu niedriger oder zu hoher Wert wirkt sich ungünstig auf das Wasser aus und verursachen Probleme. Gemessen und reguliert werden die Werte durch Kontrollstreifen, Granulat, Tabletten und chemische Mittel. Das fördert auch die günstige Verteilung der Pflegemittel.

Gesundes Poolwasser mit guten Werten

Wenn ein Pool genutzt, gereinigt oder für eine Überwinterung vorbereitet wird, ist es wichtig, den pH-Wert und die Chlorkonzentration zu prüfen. Eine regelmäßige Messung empfiehlt sich schon alleine darum, weil dadurch eine hohe Wasserqualität erzielt und beibehalten wird. Das betrifft alle Sorten an Pools, sowohl Schwimmbecken als auch aufstellbare oder aufblasbare Pools. Daher zeigen wir Ihnen, auf welche Werte sie achten müssen, was sie bedeuten, wann die Werte zu hoch oder zu niedrig ausfallen und wie Sie das Poolwasser in den benötigten Werten messen und anpassen können.

Warum muss der Poolwasser-pH-Wert eingestellt werden?

Der pH-Wert gibt immer Auskunft über die Eigenschaften des Wassers oder anderer Stoffe und zeigt, ob diese sauer oder basisch sind. Die Wertskala reicht dabei von 1 bis 14. Neutral ist ein Wert von 7. Es gibt verschiedene Ursachen, durch die der Wert im Poolwasser beeinträchtigt wird, entweder ansteigt oder sinkt.

Optimal ist der neutrale Bereich von 7,0 bis 7,2, der für eine hohe Wasserqualität sorgt und den Pool auch über den Winter und im ungenutzten Zustand pflegt und schützt, wenn das Wasser nicht abgelassen wird. Ein hoher pH-Wert hat eine basische, ein niedriger eine saure Wirkung.

Was beeinflusst die Wasserqualität und die gemessenen Werte?

Wasserqualität und die gemessenen Werte im TestDie Wasserqualität bleibt ohne eine Behandlung bei der Nutzung und auch Nichtnutzung des Pools selten gleich. Der pH-Wert verändert sich, sinkt oder steigt. Eine Ursache für das Sinken ist meistens Regenwasser, wodurch auch andere Fremdpartikel in das Wasser gelangen und die Qualität verändern. Regenwasser hat einen Wert von 5,6 bis 5,8 und macht das Poolwasser sauer. Gleiches geschieht durch Partikel, die durch andere äußere Einflüsse ins Wasser gelangen, z. B. durch Insekten, Fäkalien oder Laub. Wenn das Schwimmbeckenwasser wiederum aufgewirbelt wird, z. B. durch das Neubefüllen des Pools nach der Winterpause, entsteht mehr Kohlensäure und gast aus. Dieser Vorgang lässt auch den Wasser-pH-Wert ansteigen. Erkennen können sie den hohen Wert meistens daran, dass das Poolwasser trüb ist oder eine vermehrte Algenbildung sichtbar wird.

Wie wird der pH-Wert im Pool gemessen und eingestellt?

pH-Wert im Pool im TestDer pH- und Chlor-Wert lässt sich einfach über Kontrollstreifen oder entsprechende Messgeräte ermitteln. Das sollte regelmäßig geschehen, damit die Qualität des Wassers erhalten bleibt. Am besten führen Sie einen Test etwa zweimal die Woche durch oder immer dann, wenn sich die Temperatur des Wassers stärker verändert. Hierfür gibt es sogenannte Pooltester, die dann als Tabletten oder Streifen in das Wasser gesetzt werden und ihre Farbe verändern. Die optische Analyse zeigt deutlich, ob das Wasser basisch, neutral oder sauer ist.

Angepasst werden die neutralen Werte im Pool durch ein geeignetes Granulat oder Flockungsmittel. Das Granulat hat auch Einfluss auf die Desinfektion des Chlors und auf die Bildung von Algen. Während für die Überwinterung eine Stoßchlorung direkt nach der pH-Wert-Einstellung mit etwas erhöhter Dosierung erfolgt, beginnt die Wasserpflege unter normalen Bedingungen mit der Regulierung des Chlorgehalts im verträglichen Bereich. Steigt die Temperatur des Badewassers, ist auch ein Nachchloren notwendig.

Die Wasser-pH-Werte werden durch senkende oder hebende Mittel angepasst.

Welche Auswirkungen hat ein zu niedriger oder zu hoher pH-Wert?

Auswirkungen im TestEine Erhöhung oder Senkung unter den Wert von 7 führt immer zu einer Verschlechterung der Wasserqualität und zu weiteren Problemen. Ist der Wert zu niedrig, kommt es beim Schwimmen zu Reizungen der Haut, Schleimhäute und Augen. Genauso werden Schäden an der Poolausrüstung verursacht. Der Chlorgehalt kann nicht aufrechterhalten werden und nimmt in der desinfizierenden Wirkung ab. Auch Gerüche und eine Trübung des Wassers können entstehen, ebenso eine Verschlechterung der Flockung stattfinden. Wie wir gezeigt haben, sorgt ein zu niedriger Wert für ein saures Poolwasser und frisst sich dann auch in die Rohre, Leitungen und Filtersysteme.

Durch einen zu hohen Wert über 7,5 wird beim Schwimmen der Schutzmantel der Haut zerstört und gleichzeitig die Kalkablagerung an Wänden und Boden des Pools gefördert. Auch hier nimmt die Effizienz des Chlormittels ab. Der hohe Wert begünstigt die Algenbildung und sorgt für eine Verfärbung oder Trübung des Wassers. Eine Veränderung des Werts führt zu der Abgabe von Sauerstoff durch das Hämoglobin im Blut. Dadurch kann Schwindel verursacht werden und gefährdet das Schwimmvergnügen.

Wie beeinflusst der Wasser-pH-Wert den Chlorwert und umgekehrt?

Chlorwert des Pools im TestDer pH- und Chlorwert im Wasser müssen unabhängig voneinander gemessen und angepasst werden. Beide Werte sind entscheidend für die Qualität und Desinfektion des Wassers. Wird der Pool für die Überwinterung vorbereitet, erfolgt eine Stoßchlorung, für die wiederum zuvor der Wasser-pH-Wert reguliert werden muss. Das geschieht noch vor dem Senken des Wasserspiegels, bis das Wasser unterhalb des Skimmers ist.

Die Wasserpflege ist wichtig, um Verunreinigungen und Beschädigungen während der Kältezeit zu vermeiden. Vor dem Einsatz von Chlor als Granulat oder Flüssigkeit sollten Sie jedoch sicherstellen, dass im Wasser kein Aktivsauerstoff mehr vorhanden ist. Auch hier erfolgt die Kontrolle durch Testtreifen oder Testtabletten.

Sobald Sie das Chlor im Badewasser riechen können, hat sich in der Regel auch der Wasser-pH-Wert verändert. Das liegt daran, weil ein zu hoher Wert die Chlorwirkung beeinträchtigt. Um das Wasser mit Granulat zu chloren, wird der Wert des Chlorgehalts gemessen und angepasst. Abhängig ist das, ob freies oder gebundenes Chlor verwendet wird. Gebundenes Chlor sollte den Wert von 0,2 mg pro Liter nicht überschreiten. Bei freiem Chlor sind höhere Werte bis zu 1 mg pro Liter möglich. Der Sollwert liegt bei 0,5 mg pro Liter.

Auch hier hat ein zu hoher oder zu niedriger Chlorwert Auswirkungen auf das Wasser. Fällt er zu hoch aus, verursacht er Reizungen der Augen und Haut, fällt er zu niedrig aus, fördert er die Bakterien- und Algenbildung, was dann zu Verunreinigungen des Poolwassers führt.

Der pH-Wert sollte bei einer Stoßchlorung nie direkt nach dem Chloren gemessen werden, sondern erst etwa 12 Stunden später. Auch die Regulierung selbst sollte zunächst im pH-Wert erfolgen und dann im Chlorwert. Eine Überdosierung des Chlorgehalts ist nur für die Überwinterung sinnvoll, kann aber auch zu Verfärbungen oder zum Ausbleichen der Poolplane oder Folie führen.

Der pH-Wert kann sich im Wasser immer verändern, hängt auch von der Temperatur, dem Chlorgehalt und der Härte des Wassers ab. Wie empfehlen Ihnen, diesen regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls einzustellen, damit es zu keinen Hautreizungen oder Beschädigungen am Pool kommt.

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