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Sicherheitshinweise für den Umgang/Verzehr von Rasendünger

Handelt es sich um Produkte, die aus organischen Stoffen hergestellt wurden, müssen keine besonderen Sicherheitshinweise beachtet werden. Die Lagerung sollte so erfolgen, dass die Dünger weder für Haustiere noch für Kinder erreichbar sind. Obwohl sie nicht giftig sind, können sie beim Verzehr zu Durchfall und Erbrechen führen. Das aber nur dann, wenn sie in großen Mengen aufgenommen werden.

Hornspäne und Kuhmist schaden weder Kind noch Hund. Sie müssen nicht mit Handschuhen oder gar Mundschutz verteilt werden. Allerdings können natürliche Dünger allergische Reaktionen hervorrufen. Sobald rote Flecken im Gesicht oder Pusteln an den Händen auftreten, ist klar, dass Sie gegen die Inhaltsstoffe allergisch sind.

Stoppen Sie in dem Fall die Arbeit und warten Sie einige Tage, bis die Symptome abgeklungen sind. Hin und wieder kommt es zu vermehrtem Tränenfluss oder Brennen der Augen. Das Tragen von Schutzbrille und/oder Handschuhen ist in dem Fall wichtig.

Künstliche Produkte oft gefährlicher

Beim Kunstdünger handelt es sich um chemische Verbindungen, die häufig in Form von Salzen angeboten werden. Sie gelten bei der Entsorgung als Schadstoffe und müssen bei der Verarbeitung auch als solche behandelt werden. Das heißt, dass sie sehr genau und nach Vorschrift des Herstellers auszubringen sind.

Es gibt im Internet einige Seiten, die den Volldünger Blaukorn als das blaue Gift bezeichnen. Das mag zwar für einige von Ihnen eine übertriebene Formulierung sein, ganz Unrecht haben die Verfasser der Texte allerdings nicht.

Gewässerbelastung

Studien belegen, dass künstlich hergestellter Dünger für die Pflanzen nur zu etwa 60 % zur Verfügung steht. Der Rest wird ausgewaschen und gelangt ins Grundwasser.

Kommunen sind mit der Reinigung des Wassers teilweise überfordert und rechnen künftig damit, dass die Kosten des Trinkwassers enorm steigen. Das ist nicht alleine auf die Ausbringung von Gülle zurückzuführen. Permanentes Düngen sämtlicher Gartenpflanzen mit Kunstdünger trägt ebenfalls dazu bei.

Wer sich gerne im Garten aufhält und dabei sein Handeln hinterfragt, muss kein Biogärtner sein. Es genügt, dass er Dünger nur dann einsetzt, wenn es zwingend erforderlich ist. Bei allen Aktionen berücksichtigt er den normalen Kreislauf der Natur. Etliche Statistiken belegen, dass viele Böden mit Phosphor und Kalium überversorgt sind. Das ist eine Folge von unüberlegtem Gebrauch der künstlich hergestellten Dünger.

Auch Stickstoff spielt dabei eine Rolle. Die Struktur des Bodens sowie die Anzahl nützlicher Lebewesen in der Erde wird dauerhaft verändert. Mikroorganismen ernähren sich ausschließlich von organischen Stoffen. Stehen die nicht im ausreichenden Maß zur Verfügung, sterben sie ab und die Folge davon sind Pflanzen, die nur noch minimal wachsen und mit der Zeit verkümmern.

Blaukorn – gut oder schlecht?

Wir haben uns einmal die Mühe gemacht und recherchiert, warum Blaukorn einen schlechten Ruf hat. Dabei stellten wir fest, dass es durchaus positive Eigenschaften hat. Der Dünger ist preiswert und seine Anwendung auch von Laien problemlos durchzuführen. Die Inhaltsstoffe stehen den Gräsern sofort nach dem Ausbringen zur Verfügung.

Zu den Nachteilen des Düngers gehört, dass häufig zu viel Wirkstoff auf die Pflanzen gelangt und sie überdüngt sind. Ein hoher Anteil des Stickstoffs gelangt ins Grundwasser und kann nur mit hohem finanziellen Aufwand beseitigt werden.

Der natürliche Kreislauf, bei dem Bodenlebewesen in hoher Zahl beteiligt sind, leidet oder wird völlig gestoppt. Durch das Absterben der Bodenorganismen ist die Fruchtbarkeit der Erde nicht mehr vorhanden. Ein Hinweis sollte Ihnen bei dem Ausbringen von Blaukorn zu denken geben. Professionell angebaute Pflanzen unterliegen strengen Richtlinien. Das ist bisher im privaten Bereich noch nicht der Fall. Überlegen Sie also sehr genau, wie und in welcher Menge Sie Blaukorn einsetzen.

Das eigene Wissen und Gewissen

Grundsätzlich gilt, dass es einzig an Ihnen liegt, welchen Dünger Sie für Ihren Rasen bevorzugen. Wenn Sie auf die Dosierungsempfehlung des Herstellers achten, schaden Sie den Pflanzen nicht. Das gilt sowohl für mineralische und organische als auch für mineralisch-oranische Dünger. Als aufmerksamer Leser stellen Sie aber mit Sicherheit fest, wie alleine die Herstellung der unterschiedlichen Düngerarten die Umwelt belastet.

Verwenden Sie also nach Möglichkeit nur Langzeitdünger und das nur zweimal im Jahr. Schützen Sie sich und sowohl Ihre Kinder als auch Haustiere, indem Sie nach der Gabe von Kunstdüngern, den Rasen durch einen Zaun oder andere geeignete Maßnahme vor dem Betreten schützen.

Hobbygärtner benötigen eine gute Beobachtungsgabe und dürfen sich nicht auf die Aussagen der Hersteller von Rasendüngern verlassen. Gute und fundierte Recherche, die von ausgebildeten Gärtnern durchgeführt wird, ist unerlässlich. Wir haben diese Fachleute in unserem Team und Sie müssen nicht lange suchen, wenn Sie mit guten Informationen über die optimale Düngung Ihres Rasens informiert werden möchten.

Bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden, schauen Sie sich die Zusammensetzung genau an. Neben den Hauptnährstoffen NPK sind Spurenelemente für ein gesundes und kräftiges Wachstum des Rasens unerlässlich. Halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben des Herstellers und dosieren lieber weniger als zu viel.

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