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Gaming PCs im Test auf ExpertenTesten
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Gaming PC Test - fĂŒr jeden leidenschaftlichen Zocker - Vergleich der besten Gaming PCs 2019

Computerspiele haben sich in den letzten Jahren stÀndig weiterentwickelt. Dies gilt sowohl in Hinblick auf eine immer realistischere Spielwelt und packende Hintergrundgeschichten als auch grafisch. Genau deshalb hat ExpertenTesten die besten Gaming PCs aus diversen Tests miteinander verglichen.

Gaming PC Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Gaming-PC?

Gaming-PCs unterscheiden sich von anderen PCs vor allem durch die verbauten Komponenten, die auf eine möglichst schnelle und ansprechende Darstellung von Spielinhalten optimiert sind. Besonders hochauflösende Grafik mit zahlreichen Effekten und GlĂ€ttungsfiltern wie mehrfachem Anti-Aliasing stellt hier eine Herausforderung fĂŒr herkömmliche Hardware dar. Da die einzelnen Bilder vom Computer im Unterschied etwa zu Videos in Echtzeit aus einem oft dreidimensionalen Modell der Spielwelt berechnet werden, muss er ĂŒber eine ausreichende Rechenleistung fĂŒr diese Aufgabe verfĂŒgen.

Wie funktioniert ein Gaming PC?

Hohe AnsprĂŒche werden an Gaming PCs vor allem in puncto Grafik gestellt. Die meisten aktuellen Spielen finden in einer dreidimensionalen Welt statt. Die Spielgrafik wird vom Gaming PC aus den intern gespeicherten ReprĂ€sentation der Spielwelt berechnet und dem Spieler möglichst in Echtzeit prĂ€sentiert. Eine flĂŒssige Darstellung nach modernen MaßstĂ€ben erfordert in Full HD mindestens die Berechnung von 30 Bildern pro Sekunde in einer Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten. Dies sind etwa 60 Millionen Pixel pro Sekunde, die wĂ€hrend des Spiels stĂ€ndig und ohne Verzögerung verarbeitet werden mĂŒssen. In höheren Auflösungen wie 4K steigt diese Zahl noch einmal deutlich an.

Da diese Aufgabe auch die meisten modernen Mehrkern-ProzessorenÂ ĂŒberfordern wĂŒrde, wurden von großen Herstellern wie nVidia und ATI (Radeon) spezielle Grafikkarten entwickelt, die diese Rechenarbeit ĂŒbernehmen. Hierbei handelt es sich im Prinzip um auf die Grafikverarbeitung spezialisierte Parallelrechner mit einer drei- bis vierstelligen Anzahl von Prozessoren, die von der CPU des Gaming-PCs lediglich die benötigten Grunddaten erhalten und aus diesen die fertige Spielgrafik erzeugen. Die Grafikkarten werden typischerweise einfach als Steckkarten in einen passenden schnellen PCI-Express-Steckplatz eingesteckt oder an ein vergleichbares Interface angeschlossen.

Aber auch andere Komponenten eines Gaming PC entscheiden ĂŒber seine Leistung. Der Arbeitsspeicher (RAM) wird dazu benutzt, Programminhalte und Daten zwischenzuspeichern. Die AbkĂŒrzung RAM steht dabei fĂŒr Random Access Memory.

Dies ist deshalb sinnvoll, weil auf die in diesem Speicher abgelegten Dateninhalte wesentlich schneller zugegriffen kann als auf jene, die auf der SSD oder Festplatte des Rechners gespeichert sind. Wenn die GrĂ¶ĂŸe des RAM nicht ausreicht, mĂŒssen hĂ€ufiger Nutzdaten auf die Festplatte oder SSD ausgelagert werden. Dadurch wird allerdings auch die Datenverarbeitung ausgebremst, was sich z. B. in einem Standbild oder einer sehr trĂ€gen Reaktionszeit des Nutzerinterfaces Ă€ußern kann. Ein ausreichend großer Arbeitsspeicher trĂ€gt deshalb wesentlich zur Geschwindigkeit des Computers bei. Auch die Grafikkarte verfĂŒgt als “Rechner im Rechner” ĂŒber einen schnellen internen Hauptspeicher, der hĂ€ufig als VRAM (Video RAM) bezeichnet wird. Dieser ermöglicht es der 3D-Beschleunigerkarte etwa, besonders schnell auf Texturen und andere fĂŒr die Berechnung der Spielgrafik benötigten Daten zuzugreifen.

Das Motherboard bzw. Mainboard schließlich ist das Bauteil, das alle Komponenten des Gaming-PCs miteinander verbindet. Hier sitzt der Hauptprozessor bzw. CPU (Central Processing Unit) unter einem geeigneten KĂŒhlkörper. Zusatzsteckkarten wie die Grafikkarten finden ihren Platz in PCI- oder PCI-Express-SteckplĂ€tzen des Mainboards, wobei letztere die schnellere und moderneren Interfaces darstellen. Aber auch geeignete Netzwerk- oder Soundkarten lassen sich in einen solchen Slot einstecken. Dieses System hat sich (mit Modifikationen und Modernisierungen) seit vielen Jahren im Test der Zeit bewĂ€hrt, da es einen modularen Aufbau des PCs erlaubt. So lassen sich die Rechner passend zu bestimmten zu erfĂŒllenden Aufgaben, wie eben das Gaming, konstruieren.

Viele Hardwarefunktionen, die auf dem Motherboard zunĂ€chst fehlen oder nur unzureichend vorhanden sind, lassen sich relativ einfach und unkompliziert ĂŒber eine passende Steckkarte nachrĂŒsten. Allerdings gibt es auch Funktionen, die man im Consumerbereich fast nur auf dem Mainboard findet, wie z. B. den Sockel, in den der Hauptprozessor eingesetzt wird. Der Prozessor verarbeitet und koordiniert die von den verschiedenen restlichen Komponenten eintreffenden Datenströme so, dass eine sinnvolle Kommunikation stattfinden kann, sofern sein Eingreifen dazu erforderlich ist und die entsprechende Arbeit nicht z. B. von einem Controller oder Ă€hnlichen spezialisierten Hardwarebaustein erledigt werden kann.

Der Prozessor bewĂ€ltigte historisch in einem Rechner u. a. beinahe alle anfallenden Rechen- und Logikaufgaben. Auch heute spielt er noch eine große Rolle bei der Verarbeitung der in einem Computer gespeicherten Daten und kann dazu auf viele verschiedene Operationen zurĂŒckgreifen. Allerdings wird er optional durch viele verschiedene Hardwarebausteine wie Coprozessoren und spezialisierte Erweiterungskarten z. B. zur AES-VerschlĂŒsselung oder eben auch zur Grafikverarbeitung unterstĂŒtzt.

Mehrere Prozessorkerne ermöglichen die parallele Erledigung verschiedener Rechenschritte, die normalerweise eine sequentielles Abarbeiten durch den Prozessor erfordern wĂŒrden. Hierdurch wird Zeit gespart – im Idealfall ist ein Prozessor mit acht Kernen daher acht mal so schnell wie der gleiche Prozessor mit nur einem Kern. In der Praxis wird dieser Wert nicht ganz erreicht, da eine zwischenzeitliche Kommunikation zwischen den verschiedenen Kernen notwendig sein kann.

Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der erste Kern ein Ergebnis des zweiten Kerns benötigt, um seine Berechnungen fortsetzen zu können. GefĂ€hrdet ist die CPU aufgrund der vielen pro Sekunde stattfindenden SchaltvorgĂ€ngen insbesondere im Hinblick auf thermische SchĂ€den. Dies hĂ€ngt damit zusammen, dass die vielen SchaltvorgĂ€nge Hitze erzeugen und so zu einer starken ErwĂ€rmung des Prozessors fĂŒhren. Daher muss insbesondere die CPU (ebenso wie die Prozessoren der Grafikkarte) mit einem KĂŒhlsystem unterhalb des kritischen Temperaturbereichs gehalten werden. Typische Werte fĂŒr den CPU-TemperaturfĂŒhler eines normal gekĂŒhlten Systems liegen hier bei etwa 40-50 °C unter Volllast.

Wer besonderen Wert auf eine gerĂ€uscharme KĂŒhlung legt, der sollte entsprechende LĂŒfter verwenden oder zu alternativen Methoden wie der WasserkĂŒhlung greifen. Diese ist aber im Normalfall mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Insbesondere muss sichergestellt werden, dass das verwendete Wasser nicht auslĂ€uft und KurzschlĂŒsse innerhalb des Systems verursacht.

Die Netzwerkkarte des Gaming PC bietet dem Spieler die Möglichkeit, seinen Rechner mit anderen Rechnern oder seinem Heimrouter zu verbinden. Üblich sind heutzutage Gigabit-Ethernetanbindungen, also solche, die einen maximalen Datendurchsatz 1000 MBit/s hardwareseitig unterstĂŒtzen. Dieser Ethernetanschluss wird von vielen Usern hauptsĂ€chlich zur Verbindung zum Internet ĂŒber den bereits erwĂ€hnten eigenen Router genutzt. Eine andere beliebte Alternative ist die kabellose WLAN-Verbindung, die allerdings meist weniger zuverlĂ€ssig ist und in WettkĂ€mpfen zu Nachteilen fĂŒhren kann. WLAN-Verbindungen in einem modernen Netzwerk sollten mindestens nach 802.11n, besser nach 802.11ac stattfinden. Letzterer Standard unterstĂŒtzt dabei einen wesentlich höheren Datendurchsatz.

Von Gamern wird das Internet neben dem Download der neuesten Spiele und deren Updates vor allem zum KrĂ€ftemessen mit anderen Gamern genutzt. Eine Netzwerkanbindung ist heute eine fast schon notwendige Voraussetzung fĂŒr die Verbindung zum World Wide Web. Allerdings bringen die meisten Mainboards und Komplettrechner bereits eine integrierte Netzwerkschnittstelle mit. Diese muss dann nicht manuell nachgerĂŒstet oder die Netzwerkkarten-Installation beim HĂ€ndler beantragt werden.

Wenn es beim Übertragen von Daten vom eigenen NAS oder Multimedia-Server sehr schnell gehen soll, kann auch eine 10-GBit-Ethernetschnittstelle verwendet werden. Die entsprechende Hardware ist allerdings momentan noch vergleichsweise kostspielig und kann bei der Nutzung von herkömmlichen DSL– oder Kabel-InternetanschlĂŒssen bzw. Ă€hnlichen Angeboten nicht voll ausgereizt werden. Außerdem mĂŒssen alle beteiligten GerĂ€te die schnelle DatenĂŒbertragung mit max. 10 GBit/s unterstĂŒtzen. FĂŒr die meisten Verbraucher reicht eine 1-GBit-Schnittstelledaher momentan völlig aus. Diese bringt auch der typische Gaming PC bereits standardmĂ€ĂŸig mit.

EingabegerĂ€te wie Tastatur und Maus, aber auch Controller und Joysticks dienen der Interaktion des Benutzers mit dem Rechner. Im Gaming-Bereich ist eine große Auswahl verschiedener EingabegerĂ€te erhĂ€ltlich, die ein möglichst effizientes Steuern des Spielcharakters ermöglichen sollen. Beispielsweise sind spezielle Gaming-MĂ€use fĂŒr Fantasy-Rollenspiele und MMORPGs hĂ€ufig mit frei belegbaren Zusatztasten ausgestattet. Diese können beispielsweise genutzt werden, um einen ansonsten umstĂ€ndlich zu erreichenden Zauberspruch mit einem einzigen Knopfdruck auszulösen.

Gerade in zeitkritischen Situationen wie BosskĂ€mpfen oder PvP-Gefechten kann dies dem Spieler einen wichtigen Vorteil verschaffen. Dabei ist es sinnvoll, die spezialisierten EingabegerĂ€te dem eigenen Lieblingsgenre (z. B. Rollenspiele vs. Shooter) entsprechend auszuwĂ€hlen und vor dem Langzeitgebrauch einem Test zu unterziehen. FĂŒr die ersten Schritte mit dem eigenen Gaming PC ist dieses Zubehör allerdings noch nicht zwingend erforderlich – zur Installation und Einrichtung der Software ist eine ganz normale USB-Tastatur und Maus ausreichend.

Vorteile & Anwendungsbereiche von einem Gaming PC

Ein Gaming-PC richtet sich vor allem an regelmĂ€ĂŸige Spieler, die hohe AnsprĂŒche an Grafik und Sound stellen. Beim Spielen auf herkömmlichen PCs muss man im Vergleich zum Gaming-PC oftmals deutliche optische Abstriche machen. Auch ist es wahrscheinlicher, dass die Mindestanforderungen, die ein bestimmtes Spiel an die Hardware stellt, von einem herkömmlichen PC nicht erfĂŒllt werden können. Besonders die Grafikkarte zeichnet sich dabei mit einer Rechenleistung aus, die sich etwa in Desktop-PCs fĂŒr BĂŒros eher selten findet. Diese wird allerdings auch dringend benötigt, um die Spiele möglichst ruckelfrei in ansprechender Optik genießen zu können. Gerade Actionspiele machen nur wenig Spaß, wenn der eigene Rechner beim Auftauchen der ersten Gegnerhorden erst einmal eine “Denkpause” einlegt und man zwangslĂ€ufig in eine niedrigere Auflösung umschalten muss.

Die hohe Grafikleistung ist nicht nur ein optischer Luxus, sondern kann darĂŒber hinaus auch zum Wettkampferfolg im Mehrspielermodus beitragen. Gerade schnelle Shooter und Racing-Spiele unterziehen die Reaktionsgeschwindigkeit des Spielers einem Test. Verzögerungen bei der Darstellung können hingegen auch seine Reaktion kĂŒnstlich verzögern.

Hier kann die Framerate, also die Anzahl der pro Sekunde dargestellten Bilder, entscheidend sein. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung können die meisten Menschen nĂ€mlich plötzliche Änderungen im Sichtfeld sehr schnell wahrnehmen. Ein solcher Spieler kann z. B. einem aus dem Nebel heranrasenden Geschoss umso besser ausweichen, desto frĂŒher er es wahrnimmt.

Wer mit einer Framerate von 30 FPS spielt, erkennt die Gefahr daher durchschnittlich spĂ€ter als jemand, der mit 60 FPS spielt. Selbst höhere Bildraten von z. B. 144 FPS können in solchen Überraschungsmomenten noch einen Unterschied machen. Dies hĂ€ngt aber auch von der individuellen Person und deren optischer Wahrnehmung und Reaktionsgeschwindigkeit ab.

Wer wissen möchte, ob solch hohe Frameraten die eigene Performance noch steigern, macht am besten selbst den Test. Je nach Spiel können höhere Auflösungen auch dazu fĂŒhren, dass Gegner bereits in grĂ¶ĂŸerer Entfernung auf dem Bildschirm zu erkennen sind als in einer niedrigeren Auflösung. Auch dies ermöglicht dem Spieler unter UmstĂ€nden eine schnellere Reaktion.

GegenĂŒber Konsolen zeichnen sich entsprechend ausgerĂŒstete Gaming PCs durch eine wesentlich grĂ¶ĂŸere Freiheit in der Hardwarekonfiguration aus. So ist eine individuelle Auswahl der einzelnen Bestandteile des Gaming PCs nach den eigenen AnsprĂŒchen möglich. Beispielsweise lĂ€sst der Gaming PC sich auf möglichst eine hohe Grafikleistung optimieren.

Allerdings hĂ€ngt dies in weitem Umfang von der eingebauten Hardware ab. Wer bereit ist, eine grĂ¶ĂŸere Summe in seinen Gaming PC zu investieren, der kann viele Spiele in einer ansprechenderen grafischen Darstellung genießen. Auch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Monitore ist mit entsprechend ausgestatteten Systemen möglich – ein Feature, das man bei den meisten Konsolen vergeblich sucht.

Neben ihrer starken Hardware ĂŒberzeugen viele Gaming-PCs auch durch ein anspruchsvolles Äußeres. Farbige Beleuchtung, Sichtfenster und ausgefallene GehĂ€usedesigns setzen die verbaute Hardware kunstvoll im Szene. Einige Gamer stecken dabei viel Zeit und MĂŒhe in das Casemodding, um ihrer KreativitĂ€t beim Modifizieren des Erscheinungsbilds ihres Rechners freien Lauf zu lassen. Aber auch hochwertigere Gaming-PCs diverser Hersteller zeigen immer wieder, dass es vielen Spielfreunden eben nicht nur auf das Innenleben ihres Computers ankommt. Erst dann, wenn der frisch eingeschaltete Gaming PC den Raum nach einem harten Arbeitstag in ein sanftes, rötliches Licht taucht, erwachen sie zur Höchstform.

Gelegentlich wird die Hardware von Gaming-PCs auch fĂŒr andere Aufgaben wie z. B. das wissenschaftliche Rechnen verwendet. Allerdings ist hier meist die Zusammenstellung eines eigenstĂ€ndigen, auf diesen Einsatzzweck hin optimierten Rechners und ein ausgiebiger Test dieses GerĂ€ts empfehlenswert. Sehr große oder in anderer Weise anspruchsvolle Simulationen werden hingegen auf Supercomputern durchgefĂŒhrt, in denen viele tausend bis zehntausend oder mehr Prozessoren arbeiten. Interessanterweise lassen sich gerade Grafikkarten in solchen Rechnern sehr effektiv nutzen. Insbesondere eignet sich die schnelle Hardware gut fĂŒr sogenannte Molekulardynamik-Simulationen, bei denen das Zusammenspiel vieler einzelner Atome oder MolekĂŒle berechnet wird.

Gaming PC News

Was taugt der Gaming PC von Aldi?

Gaming PC TestAuch beim Discounter Aldi gibt es immer mal wieder einen Gaming PC im Angebot, wie beispielsweise den Gaming PC HP Pavilion fĂŒr 999 Euro inkl. Maus und Tastatur. Der Gaming PC von HP (Es handelt sich nicht um eine Aldi Eigenmarke) verfĂŒgt ĂŒber Intel Core i7 CUP, DDR4-Arbeitsspeicher (16GB), SSD-Speicher (128GB) kombiniert mit 1 Terabyte HDD. Grafikkarte: Nvida GeForce GTX 1060 und lĂ€uft mit Windows 10.

Die Computer Experten von Chip haben sich das Modell einmal nĂ€her angesehen und sagen anhand der Produktbeschreibung, dass die SSD zwar einen „Tempo-Boost“ fĂŒr das Betriebssystem liefern wĂŒrde, es aber dennoch nicht fĂŒr alle Spiele „abseits von Windows“ funktionieren wĂŒrde, da die KapazitĂ€t dennoch recht begrenzt sei.

Trotzdem sei er fĂŒr diesen preiswerten Preis eine Empfehlung. Die meisten aktuellen Spiele ließen sich darauf in hohen Detailgraden darstellen und man bekĂ€me zusĂ€tzlich ein ansprechendes beleuchtetes PC-GehĂ€use.

Der Gaming PC HP Pavilion ist auch bei anderen Herstellern wie Saturn oder Amazon erhĂ€ltlich, aber nicht fĂŒr den Preis und nicht inklusive Maus und Tastatur.

Gaming PC Agando fĂŒr 700 Euro im Praxistest

Das online Magazin Giga.de hat den Gaming PC Agando Agua 2666r5 Rift, welcher fĂŒr nur 700 Euro in die LĂ€den kommen soll, fĂŒr den Hersteller getestet.

WĂ€hrend die Tester generell nicht viel von Gaming PC Komplett-Angeboten halten, seien sie in diesem Fall durchaus positiv ĂŒberrascht gewesen. Beim Gaming PC Praxistest habe das Modell durchaus eine solide Performance gezeigt. Es wurden sĂ€mtliche Spiele damit getestet wie Counter Strike: Global Offensive, Hitman 2 oder Anthem. WĂ€hrend des Tests habe sich sogar gezeigt, dass der maximale gemessene Chiptakt mit 1.920 MHz sogar ĂŒber der Herstellerangabe von 1.830 MHz lag.

Insgesamt vergaben die Tester an den Gaming PC Agando Agua 77 %.

Der beste Gaming PC laut the wirecutter

Das Review-Portal der New York Times, the wirecutter, hat 2019 eine Liste der ihrer Meinung nach besten Gaming Laptops veröffentlicht. Das Prinzip von the wirecutter ist immer, dass ausgewÀhlte Technik Experten mit einem besonderen Bezug zum Thema ihre persönliche Auswahl vorstellen. In diesem Fall wurde die Auswahl vom Computer Fach-Journalist Andrew Cunningham vorgenommen.

In seiner Liste befindet sich nur ein Gaming PC, da es bei the wirecutter vornehmlich um Gaming Laptops geht. Doch schreibt der Experte, dass man doch zumindest einen Tower-PC vorstellen sollte fĂŒr alle die „etwas schneller“ als mit dem Gaming Laptop vorankommen möchten. Er empfiehlt hier den relativ gĂŒnstigen Gaming PC Dell XPS Tower Special Edition fĂŒr alle, die sich nicht (am besten) selbst etwas zusammenbauen möchten.

Als bester Gaming Laptop wird der Asus ROG Strix Scar II genannt und als bester „GĂŒnstiger“, der Gaming Laptop Dell G7 15.

Welche Arten von Gaming PCs gibt es?

Bei den modernen Gaming-PCs kann man sich zwischen Notebooks und Desktop-Rechnern entscheiden. Aber auch Gaming-Mini-PCs können eine interessante Alternative sein.

Desktop-Gaming-PCs zeichnen sich durch eine hohe Leistung und viel Platz fĂŒr die im GehĂ€use verbaute Hardware aus. Bei einem genĂŒgend leistungsstarken Netzteil und qualitativ hochwertiger Hardware sind der Rechen- und Grafikleistung eines solchen Gaming PCs nur wenige Grenzen gesetzt. Diese Modelle sind ideal, um nach dem Feierabend oder der Schule daheim die persönlichen Lieblingstitel zu genießen. Neben dem mitunter relativ hohen Stromverbrauch ist ihr einziger Nachteil das recht sperrige GehĂ€use und die geringe MobilitĂ€t. Wer sich fĂŒr einen solchen Gaming PC entscheidet, möchte ihn in der Regel ĂŒber lĂ€ngere Zeit am gleichen Ort nutzen.

Mini-Gaming-PCs zeichnen sich vor allem durch ihr fĂŒr Desktop-Rechner recht kompaktes Format und geringeres Gewicht aus. Aus diesem Grund lassen sie sich leichter transportieren als herkömmliche Gaming-PCs und nehmen in Umgebungen mit knappen PlatzverhĂ€ltnissen weniger Raum ein. Allerdings lassen sie sich diese Gaming PCs meist weniger leicht um weitere Komponenten und Steckkarten erweitern. Das GehĂ€use bietet nicht den gleichen Platz wie ein grĂ¶ĂŸerer Desktop-Rechner. Auch weist das kleinere Mainboard meist nur wenige Optionen zur Erweiterung der Hardwarespezifikationen auf. So wird beispielsweise hĂ€ufig bei der Zahl der RAM-Slots gespart.

Auch die KĂŒhlung der einzelnen Komponenten ist meist schwieriger zu gewĂ€hrleisten als bei einem normalen Desktop-System. Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass ein Mini-Gaming-PC Vorteile bei der MobilitĂ€t bietet, die allerdings meist durch EinschrĂ€nkungen bei der Erweiterbarkeit und/oder Leistung des Systems erkauft werden. Wer einen solchen Gaming PC kauft, um ihn leichter zu Freunden mitnehmen zu können, sollte außerdem bedenken, dass zusĂ€tzlich noch ein passender Monitor am Einsatzort vorhanden sein muss. Auch die Tastatur muss, anders als beim Gaming-Notebook, separat transportiert werden.

Gaming-Notebooks sind ideal, um auch unterwegs oder bei Freunden PC-Spiele im Ein- oder Mehrspielermodus genießen zu können. Aufgrund ihrer vergleichsweise geringen GrĂ¶ĂŸe sind diese GerĂ€te schwieriger herzustellen als entsprechende Desktop-Rechner. Daher kommen die meisten Gaming-Notebooks nicht an ganz an die LeistungsfĂ€higkeit eines großen Gaming PCs fĂŒr den Schreibtisch heran.

Ein deutlicher Vorteil ist hingegen der geringere Energieverbrauch. Da solche Gaming PCs meist mit einem im Unterschied zu Desktop-PCs vergleichsweise schwachen Netzteil betrieben werden und im mobilen Betrieb auch der Akku nicht zu sehr beansprucht werden darf, sind sie im Schnitt deutlich stromsparender als vollwertige Gaming-PCs fĂŒr den Schreibtisch. Dementsprechend sorgfĂ€ltig mĂŒssen die einzelnen Komponenten vom Hersteller ausgewĂ€hlt werden, um einen guten Tradeoff zwischen Rechenleistung und Betriebsdauer zu erzielen. Nichtsdestotrotz erlauben gute Gaming-Laptops das flĂŒssige Spielen auch neuerer Titel, wenn auch (je nach Preislage und Spiel) mitunter einige Abstriche bei der Grafik gemacht werden mĂŒssen.

Gaming-Notebooks eignen sich gut fĂŒr spontane Netzwerkgefechte mit Freunden oder Bekannten, da dazu außer einem normalen Router und eventuell ein paar Netzwerkkabeln meist kein weiteres Zubehör erforderlich ist. Auch wenn sich diese spielerischen Gefechte heutzutage problemlos ĂŒbers Internet austragen lassen, hat das gesellige Beisammensein doch immer noch seinen gewissen Charme. Wer liebt es nicht, dem gegnerischen Team die Flagge zu stehlen und sich unter einem akustischen Potpourri aus Protestrufen der Gegner und Jubel aus dem eigenen Team mit ihr aus dem Staub zu machen?

So werden die Gaming PCs getestet

Ein wichtiges Testkriterium bei der Bewertung eines Gaming PC ist seine Grafikleistung. Welche Grafikkarte ist verbaut? Kann die CPU ihre Leistung voll ausreizen, oder stellt sie sich womöglich sogar als Flaschenhals heraus? Wie gut bewĂ€ltigt der Gaming PC aktuelle Toptitel? Dies sind ĂŒbliche Fragen, die man sich bei der Bewertung eines bestimmten Gaming PCs in einem Test stellen sollte. Letztendlich kann nur das Zusammenspiel aller Komponenten des Systems fĂŒr eine optimale Framerate und ein flĂŒssiges SpielgefĂŒhl sorgen.

Die Framerate bei aktuellen Top-Titeln kann also dabei helfen, die LeistungsfĂ€higkeit eines Gaming PCs im Test zu beurteilen. Genauere Werte liefern entsprechende Grafik-Benchmarks. Hierbei handelt es sich um Programme, die speziell dazu entwickelt wurden, verschiedene Rechnersysteme einem vergleichenden Test zu unterziehen. Hierzu werden der verbauten Grafikkarte in einem ĂŒblichen Verfahren zum Beispiel verschiedene in der Praxis auftretende Aufgaben gestellt, von denen jede mit einer gewissen Anzahl von Punkten bewertet wird. Fehler in der Hardwarekonfiguration des Gaming PCs kann der Nutzer hierbei zum Beispiel bemerken, wenn eine schnelle Grafikkarte in diesen Tests eine vergleichsweise geringe Punktzahl erzielt.

Besonders wichtig ist auch das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis in einem Gaming PC Test. Welche Hardware erhĂ€lt man fĂŒr den gezahlten Preis? Stellt sich der Computer in seiner Gesamtheit vielleicht sogar als besonderes SchnĂ€ppchen heraus? Gamer, denen ein guter Sound wichtig ist, sollten insbesondere auch Wert auf die verbaute oder mitgelieferte Audio-Hardware legen. Diese spielt aber meist im Gaming-Bereich bei weitem keine so große Rolle wie die verbaute Grafik-Hardware. Im Notfall lĂ€sst sie sich in vielen FĂ€llen fĂŒr relativ kleines Geld beim HĂ€ndler hinzubestellen oder bei entsprechendem Fachwissen selbst nachrĂŒsten. Die Audio-Hardware sollte also kein alleiniges Test- und Entscheidungskriterium sein.

Auch die optische Erscheinung stellt kein Testkriterium dar, nach dem man einen Gaming-PC bewerten sollte. Die meisten auf dem Markt erhĂ€ltlichen Gaming PCs insbesondere aus dem höheren Preissektor verfĂŒgen bereits standardmĂ€ĂŸig ĂŒber ein ansehnliches GehĂ€use. Dies rundet den Gesamteindruck zwar angenehm ab, sollte aber bei der Entscheidung fĂŒr oder gegen ein bestimmtes GerĂ€t aus einem Test nicht ausschlaggebend sein. Ein guter Gaming PC mit einem grauen, neutralen Äußeren ist allemal mehr wert als ein leistungsschwacher Computer in einem kunstvoll beleuchteten GehĂ€use. Lediglich in negativen ExtremfĂ€llen sollte man auch das optische Erscheinungsbild in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Wer sehr großen Wert darauf legt, sollte lieber ein wenig Geld mehr in die Hand nehmen, um einen optisch ansprechenden, leistungsstarken Gaming PC aus einem Test zu erhalten. Viele der großen Hersteller haben hier einige potentielle Kandidaten fĂŒr dieses Unterfangen im Angebot.

Worauf muss ich beim Kauf eines Gaming PCs achten?

Die Anforderungen, die ein Gaming PC Testsieger erfĂŒllen muss, hĂ€ngen von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits ist hier das persönliche Lieblingsgenre zu nennen. Schnelle First-Person-Shooter und Rennspiele erfordern in der Regel leistungsfĂ€higere Hardware als rundenbasierte Strategiespiele. Meist genĂŒgt es, die derzeitigen Hardwareempfehlungen der anspruchsvollsten Spiele der eigenen Genres zu lesen, um sich einen guten Überblick ĂŒber ein derzeit aktuelles Gaming-System zu verschaffen. Je nachdem, wie lange der neue Rechner des Test der Zeit bestehen und ein Spielen auf hohem Niveau ermöglichen soll, kann man dann noch ein wenig mehr in die verbauten Komponenten investieren oder aber gĂŒnstigere Varianten der entsprechenden Hardwarebausteine wĂ€hlen.

Bei der Auswahl des Gaming PCs spielt also auch die ZukunftstrĂ€chtigkeit eine Rolle. Meist stehen Gaming-Komplettsysteme aus diesem Grund in mehreren Versionen zur Auswahl. In der Regel unterscheiden sie sich vor allem durch die QualitĂ€t und/oder Dimensionierung der verbauten Komponenten wie Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Soundkarte usw. Wie bereits erwĂ€hnt ist hier die Grafikleistung besonders wichtig. Nahezu alle modernen Spiele benötigen eine leistungsfĂ€hige 3D-Beschleunigerkarte, die zeitgemĂ€ĂŸe Grafikstandards wie OpenGL und DirectXin der jeweils aktuellen Version unterstĂŒtzt.

Auch ein ausreichend großer Hauptspeicher sollte im Gaming PC installiert sein. Ideal sind hier zusĂ€tzliche freie RAM-Slots auf dem Mainboard. Diese erlauben es, spĂ€ter Speichererweiterungen in Form eines RAM-Bausteins zu installieren. Je nach verwendeter Technologie ist dabei mitunter eine gerade Anzahl von noch freien Slots sinnvoll. Auch sollte man sich vorab informieren, wieviel Speicher (z. B. maximal 32 Gigabyte) das im GerĂ€t verbaute Mainboard maximal unterstĂŒtzt. So kann die GrĂ¶ĂŸe bei Bedarf spĂ€ter relativ unkompliziert an neue Anforderungen angepasst werden.

FĂŒr aktuelle Systeme empfiehlt sich die Nutzung einer schnellen SSD. Diese kann den Datendurchsatz im Vergleich zu einer Festplatte deutlich beschleunigen. Dies verkĂŒrzt die Ladezeiten, die innerhalb des Spiels auftreten. Aber auch auf den Bootvorgang, das Betriebssystem und andere Programme wirkt sich der Geschwindigkeitsvorteil in der Regel in positiver Weise aus. Aufgrund der großen Datenmengen, die aktuelle Spiele verarbeiten, empfiehlt sich darĂŒber hinaus auch eine hinreichend große KapazitĂ€t dieses nicht-flĂŒchtigen Speichers. Das gilt insbesondere dann, wenn gleichzeitig eine grĂ¶ĂŸere Anzahl von Games installiert werden soll.

Wer dabei Platz im Gamin Pc RechnergehĂ€use sparen möchte, sollte sich NGFF- bzw. M.2-SSDs ansehen. Diese zeichnen sich neben einer schnellen Schnittstelle auch durch einen besonders kleinen Formfaktor aus. Der eingesparte Platz fĂŒr die Installation einer herkömmliche 2,5″- bzw. 3,5″-SSD oder -Festplatte kann dann unter UmstĂ€nden fĂŒr weitere Laufwerke genutzt werden. Eine weitere Option ist die gleichzeitige Nutzung einer SSD mit einer grĂ¶ĂŸeren Festplatte. In einem solchen Setup können entweder die besonders ressourcenhungrigen Spiele sowie das Betriebssystem auf der SSD installiert werden oder aber die SSD als Cache fĂŒr die Festplatte genutzt werden. Was hier sinnvoller ist, hĂ€ngt auch vom eigenen Verhalten bei der Rechnernutzung ab. Eventuell sollte man (hinreichendes Fachwissen vorausgesetzt) testen, welches Setup den grĂ¶ĂŸten Geschwindigkeitsgewinn bringt.

In der Regel macht die Nutzung als Cache Sinn, wenn die genutzten Spiele bzw. Programme hÀufig wechseln, da dann jeweils wesentlich seltener von der langsamen Festplatte als von der schnellen SSD geladen werden muss. Die Nutzung von technisch anspruchsloseren Inhalten wie kleinen Textdateien profitiert allerdings in einem solchen Test in der Regel nicht von deren Speicherung auf der SSD.

Der Hauptprozessor eines Gaming PC Testsiegers muss schnell genug sein, um alle wĂ€hrend des Gaming anfallenden Aufgaben erledigen zu können. Einige Spieler sind der Meinung, dass ein schneller Hauptprozessor in einem modernen Gaming PC nicht mehr notwendig ist, da die Hauptarbeit bei der Berechnung mittlerweile von der Grafikkarte ĂŒbernommen wird. Schließlich verbraucht die Grafikkarte eines Gaming PCs ja die meiste Energie im System, trĂ€gt am meisten zur WĂ€rmeentwicklung bei und erbringt daher auch die meiste Rechenleistung. Diese Argumentation stimmt aber nur bedingt.

Spiellogik und andere Aufgaben, fĂŒr die die GPU nicht geeignet ist, mĂŒssen nach wie vor vom Hauptprozessor erledigt werden. Auch muss dieser sich um die schnelle Versorgung der GPU mit den Rohdaten und Befehlen fĂŒr die jeweils zu berechnenden Frames kĂŒmmern. Kommt es hierbei zu einer Verzögerung, Ă€ußert sich dies hĂ€ufig in einer geringen Framerate. Die CPU wird einem solchen Fall zum Flaschenhals, da die Grafikkarte warten muss, bis die CPU alle notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen hat und zur Berechnung des aktuellen Frames bereit ist. Aus diesem Grund sollte man bei der Auswahl des Gaming PCs nicht ausgerechnet an der CPU sparen.

Aber auch der gemeinsame Betrieb einer schnellen CPU und einer langsamen Grafikkarte ist nicht empfehlenswert. Vielmehr sollten beide Komponenten so aufeinander angepasst werden, dass eine reibungslose Funktion und ein schneller Bildaufbau möglich ist. In vielen Komplettsystemen aus dem Gaming-Bereich finden sich standardmĂ€ĂŸig aufeinander abgestimmte Komponenten, die sich im Optimalfall nicht gegenseitig ausbremsen. Denn nur so können mit entsprechend leistungsstarker Hardware die gewĂŒnschten hohen Bildraten von 60 FPS oder mehr auch bei grafisch anspruchsvolleren Titeln erreicht werden.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 5 Herstellern

  • Alienware
  • MSI
  • Asus
  • Acer
  • HP
Alienware ist ein Unternehmen, das sich auf den Verkauf von Gaming-Hardware konzentriert. Es wurde 1996 in den Vereinigten Staaten von Amerika gegrĂŒndet. Mittlerweile hat der große Hersteller Dell das Unternehmen ĂŒbernommen, die Zentrierung aufs Gaming jedoch beibehalten. Der Hauptsitz befindet sich momentan in Miami im US-Bundesstaat Florida. Besonders ins Auge fallen die GerĂ€te durch ihr futuristisches Design. Alienware vertreibt sowohl Desktop-PCs als auch Notebooks. Somit werden PC-Gamer beider Lager bei diesem Hersteller fĂŒndig. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf eine große Auswahl bei den verkauften Systemen, die den AnsprĂŒchen und Brieftaschen vieler verschiedener Spielertypen genĂŒgen sollen.
Der Hersteller MSI (Micro-Star International) aus Taiwan vertreibt neben Grafikkarten und Gaming-Mainboards auch ganze Rechnersysteme und wurde bereits im Jahr 1986 gegrĂŒndet. Mittlerweile hat er sich zu einem Konzern entwickelt, der seine Produkte in einen großen Teil der Welt verkauft. Gerade die Laptops und Desktop-Systeme erfreuen sich dabei großer Beliebtheit. In jĂŒngster Zeit interessiert sich MSI außerdem zunehmend fĂŒr die virtuelle RealitĂ€t und arbeitet an entsprechenden Hardwarelösungen. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Produktpalette in der Zukunft entwickeln wird. Doch schon heute kann MSI als einer der bekanntesten und international erfolgreichen Konzerne der Gaming-Industrie gelten.
Auch der große PC-Hersteller Asus hat im Bereich des Gaming PCs einige interessante Systeme anzubieten. Hierzu zĂ€hlen neben grĂ¶ĂŸeren Rechnern auch leistungsstarke Mini-Gaming-PCs, die vergleichsweise hohe Rechenleistung auf kleinem Raum bieten. Somit sind sie interessant fĂŒr ĂŒberzeugte Gamer mit wenig Stellplatz. Aber auch andere GrĂŒnde wie z. B. Ă€sthetische Überlegungen können fĂŒr den Erwerb eines solchen GerĂ€ts sprechen. Das Elektronik-Unternehmen aus Taiwan wurde Ende der 1980er Jahre gegrĂŒndet und gehört mittlerweile zu den grĂ¶ĂŸten PC-Produzenten der Welt. Neben dem bereits in den Anfangstagen vorhandenen technischen Fachwissen konnte so im Laufe der Jahre eine große Menge von Erfahrung mit KundenwĂŒnschen gewonnen werden. Dabei gehören neben PC-Systemen u. a. auch NetzwerkgerĂ€te und Smartphones zum Sortiment. Besondere Aufmerksamkeit wurde vor einigen Jahren dem EeePC zuteil. Dabei handelte es sich um ein sehr kleines Notebook der Firma zu einem damals relativ geringen Preis.
Bei Acer handelt es sich um ein 1976 gegrĂŒndetes, elektronikzentriertes Unternehmen aus Taiwan. Das von ihm hergestellte hochwertige Gaming-Equipment wird zum Teil unter der Marke Predator verkauft. Aber auch fĂŒr den kleineren Geldbeutel befindet sich der ein oder andere Gaming PC im Sortiment. Der europĂ€ische Hauptsitz_befindet sich in der _Schweiz. Unter anderem hat Acer auch ein speziell fĂŒr das Betriebssystem Chrome OS_konzipiertes Notebook, das Acer _Chromebook, hergestellt. Auch die Zusammenarbeit mit großen Firmen ermöglicht es dem Unternehmen, weltweit immer mehr Menschen potentiell von seinen Produkten zu ĂŒberzeugen.
Hewlett-Packard, kurz HP, ist vielen Verbrauchern sicherlich bereits aus dem Bereich der Drucker bekannt. Aber auch in anderen Sparten weiß HP zu ĂŒberzeugen. So stehen z. B. mit den Rechnern der Omen-Serie einige leistungsstarke Gaming-Komplettsysteme zur Auswahl. Aber auch bei anderen PC-Systemen fĂŒr daheim und fĂŒrs BĂŒro hat HP dem potentiellen Kunden ein breit gefĂ€chertes Angebot zu bieten. Als 1935 von W. Hewlett und D. Packard gegrĂŒndetes, ursprĂŒnglich sehr kleines Unternehmen wird Hewlett-Packard von vielen Menschen als ein Bilderbuch-Beispiel fĂŒr den amerikanischen Traum angesehen. Der Hauptsatz der HP Inc., die vor kurzer Zeit aus HP hervorging, befindet sich in Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich einen Gaming-PC Testsieger am besten?

Unserer Meinung nach bietet der Erwerb von Gaming-PCs im Internet einige Vorteile.

Aufgrund der großen Beliebtheit von Gaming PCs stehen die HĂ€ndler im Internet in besonders starker Konkurrenz zueinander. Hier versuchen sie sich gegenseitig mit Niedrigstpreisen zu unterbieten, um Kunden zu werben und die Mitbewerber auszustechen. Daher kann man davon ausgehen, dass die meisten Gaming PCs im Internet zu einem geringeren Preis erhĂ€ltlich sind als beim jeweiligen FachhĂ€ndler vor Ort. ZusĂ€tzlich kommt hinzu, dass der Kunde sich nicht nur einen Gamin PC aus dem Sortiment eines bestimmten HĂ€ndlers aussuchen kann. Vielmehr kann er sich ein bestimmtes GerĂ€t aussuchen und dann die Preise vieler verschiedener HĂ€ndler im Internet miteinander vergleichen. Dies ist ein großer Vorteil.

Aufgrund des gesetzlich vorgeschriebenen vierzehntĂ€gigen RĂŒckgaberechts und der GewĂ€hrleistung geht der Kunde dabei kein grĂ¶ĂŸeres Risiko ein als bei einem FachhĂ€ndler. Auch hier mĂŒssen natĂŒrlich die entsprechenden Fristen nach der Feststellung eines Mangels beim Gaming PC gewahrt bleiben. Sollte der Rechner beispielsweise unerwarteterweise nach dem Einschalten trotz vorinstallierten Betriebssystems nicht booten, kann man sich oft telefonisch an den Kundenservice wenden. Sollte tatsĂ€chlich ein vom HĂ€ndler oder Hersteller verschuldeter Schaden vorliegen, so wird das GerĂ€t in der Regel ohne Umschweife auf dem Postweg zurĂŒckgenommen. Besonders einfach geht dies im Rahmen des vierzehntĂ€gigen RĂŒckgaberechts, solange der Mangel nicht vom Kunden selbst verursacht wurde.

Viele Gamer ĂŒberzeugt besonders die große Auswahl, die der Kunde beim Kauf eines Gamingsystems im Internet genießt. Beispielsweise stehen viele Komplettsysteme in verschiedenen Varianten zur VerfĂŒgung.

Diese unterscheiden sich etwa in der LeistungsfĂ€higkeit der verbauten Grafikkarte, der GrĂ¶ĂŸe des Hauptspeichers oder dem auf dem Mainboard installierten Prozessor – wie z. B. einer i5- oder einer i7-CPU von Intel. Aber auch die entsprechenden Prozessoren anderer Hersteller wie AMD finden Verwendung im ein oder anderen Gaming PC. Dies bietet den HĂ€ndlern die Möglichkeit, GerĂ€te in verschiedenen Preisklassen anzubieten. So finden neben dem ambitionierten Gamer auch Gelegenheitsspieler und Neueinsteiger einen zu ihren AnsprĂŒchen passenden Rechner.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Gaming PCs

Bereits die ersten Heimcomputer wurden neben der Textverarbeitung und anderen BĂŒroaufgaben auch zum Spielen eingesetzt. Unvergessen sind bei Gamern, die mit dem C64 aufgewachsen sind, etwa die Klassiker Maniac Mansion, Summer Games oder International Karate. Der C64 nutzte dabei die in dieser Computergeneration ĂŒblichen digitalen Joysticks. Spiele und andere Programme konnten entweder von einer Art Tonband, der sogenannten Datasette, oder von 5,25-Zoll-Disketten geladen werden. FĂŒr beide DatentrĂ€gertypen war der Kauf eines zusĂ€tzlichen Laufwerks erforderlich. Alternativ war auch die Nutzung von Steckmodulen möglich, die allerdings bei den meisten Nutzern keine vergleichbare Beliebtheit erfuhren. Auch zu dieser Zeit gab es bereits Konsolen wie den Atari 2600, bei dem die Spiele ebenfalls von Steckmodulen geladen wurden. SpĂ€ter gesellten sich dann die GerĂ€te z. B. von Sega und Nintendo dazu, die den Weltmarkt erobern sollten.

Besonders beliebt waren hierbei in der Anfangszeit das Nintendo Entertainment System (NES) und sein Nachfolger, das Super Nintendo Entertainment System. Interessant ist, dass mit StarWing bereits ein Spiel existierte, welches ĂŒber einen eigenen internen Chipsatz (Super-FX-Chip) zur Verarbeitung von (nach heutigen MaßstĂ€ben sehr einfacher) 3D-Grafik verfĂŒgte. Dieses Konzept sollte sich spĂ€ter in etwas anderer Form auch bei den PCs durchsetzen.

Sega machte Nintendo dabei mit Konsolen wie dem Mega Drive und dem Master System teilweise starke Konkurrenz. PCs erfuhren aufgrund ihrer nicht zum Spielen ausgelegten Hardware vorerst keine allzu große Beliebtheit bei Gamern, obwohl auch fĂŒr 86er-Rechner bereits die ersten PC-Spiele unter Betriebssystemen wie MS-DOS entwickelt wurden. Dies Ă€nderte sich, nachdem die Prozessoren dieser GerĂ€te immer leistungsfĂ€higer wurden. So wurde bereits der ein oder andere 386er oder 486er von seinem Besitzer sicherlich bereits als Gaming PC genutzt.

Eine Revolution im Bereich des Gaming-PCs kam durch die Entwicklung von 3D-Grafikkarten zustande. Diese Erweiterungskarten unterstĂŒtzten den Computer bei der Berechnung der aufwendigen 3D-Grafik, die in dieser Zeit bei Spielen immer ĂŒblicher wurde. Meist wurde der hohe Rechenaufwand fĂŒr die vollstĂ€ndige dreidimensionale Darstellung der Spielwelt zuvor umgangen, indem man zweidimensionale Grafiken (z. B. Gegner) in eine dreidimensionale Landschaft einfĂŒgte.

Auch andere Tricks, die 2D und 3D miteinander kombinierten, waren möglich. Alternativ musste die vollstĂ€ndig dreidimensionale Grafik sehr einfach gehalten oder hohe Prozessoranforderungen gestellt werden. Allgemein wird der noch fĂŒr MS-DOS entwickelte Titel Descent 2 (neben anderen) als eines der ersten Spiele angesehen, das die FĂ€higkeiten einer solchen Karte nutzen konnte. Bereits der VorgĂ€nger zeichnete sich durch eine vollstĂ€ndige dreidimensionale Spielwelt aus und erhielt spĂ€ter einen Patch, der die Nutzung der sogenannten Vodoo-Karten ermöglichte.

In der heutigen Zeit sind die 3D-Beschleunigerkarten von nVidia, Radeon und anderen Herstellern zum festen Bestandteil jedes Gaming PCs geworden. Moderne Spiele stellen so hohe AnsprĂŒche an die Grafik- und Physikengine, dass eine alleinige Berechnung durch die CPU in der Regel nicht mehr möglich ist. Dieses Element findet sich auch im Casemodding beim Gaming PC wieder, bei dem die verbauten Grafikkarten als “Arbeitstiere” des Rechners z. B. durch GehĂ€usedesign oder Beleuchtung in besonders Weise in Szene gesetzt werden.

Neben guter Grafik und hochwertigem Sound zĂ€hlen beim Gaming PC allerdings auch andere QualitĂ€ten wie ein ansprechendes Gameplay, kreatives Spieldesign und (je nach Genre) auch eine mitreißende Hintergrundgeschichte und starke Charaktere. Hieran hat sich seit den Anfangstagen der Computerspiele nichts geĂ€ndert. Motion-Capturing und immer realistischere Grafik bieten den Entwicklern jedoch mĂ€chtige Mittel, um den Spieler vor dem Gaming PC in die virtuelle Welt eintauchen zu lassen. Zum Teil reichen neue Computerspiele auch in puncto erzĂ€hlerischer QualitĂ€t bereits an Kinofilme heran. Hier bleibt abzuwarten, wie sich dieser Bereich in Zukunft noch weiter entwickeln wird.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Gaming PCs

Besonders imposant an Gaming-Rechnern ist ihr Stromverbrauch. Unter Volllast kann ein durchschnittliches GerĂ€t gute 700 bis 800 Watt verbrauchen. Da dies sehr stark von der Systemkonfiguration abhĂ€ngt, kann der Wert auch wesentlich höher liegen. Besonders viel Energie wird dabei in der Regel von den verbauten Grafikkarten verbraucht. Diese verfĂŒgen dementsprechend hĂ€ufig ĂŒber mehrere LĂŒfter, um ein Überhitzen des verbauten Chipsatzes zu verhindern.

Bei der Grafik mĂŒssen bei der Darstellung in 4K pro Frame vom Gaming PC ungefĂ€hr viermal so viele Pixel berechnet werden wie bei der Darstellung in Full-HD. Der schon seit einigen Jahren zu beobachtende stetige Anstieg der Auflösung fĂŒhrt deshalb dazu, dass immer grĂ¶ĂŸere Datenmengen bewĂ€ltigt werden mĂŒssen. Die Grafikkarten- und Monitorhersteller meistern diese Herausforderung bislang erstaunlich gut und ĂŒberraschen dabei immer wieder aufs Neue mit noch etwas ausgefeilterer Technik auf hohem Niveau.

Gaming PC in 6 Schritten richtig installieren

Hinweis: Es ist leider nicht möglich, in dieser kurzen Anleitung die Eigenheiten aller auf dem Markt erhĂ€ltlichen Gaming PCs zu berĂŒcksichtigen. Falls die Angaben in der vom Hersteller Ihres GerĂ€ts mitgelieferten Betriebsanleitung, Schnellstart-Anleitung oder anderen Dokumenten abweichen sollten, halten Sie sich bitte im Zweifelsfalle an diese, um Ihren neuen Gaming PC korrekt zu konfigurieren.

  • 1. Monitor anschließen
  • 2. Tastatur und Maus anschließen
  • 3. Strom anschließen
  • 4. Soundsystem anschließen
  • 5. GerĂ€t einschalten, Systemsoftware installieren
  • 6. Lieblingsspiele einrichten und starten
Der Monitor wird meist mit einem HDMI-Kabel oder DVI-Kabel mit dem Rechner verbunden. Diese AnschlĂŒsse unterstĂŒtzen die benötigten hohen Datenraten, die fĂŒr die Übertragung eines Videosignals in Full-HD notwendig sind. Die zugehörigen AnschlĂŒsse befinden sich beim Gaming PC in der Regel an der RĂŒckseite des Rechners.
Die beiden GerĂ€te werden in der Regel einfach an einem USB-Anschluss des Rechners angeschlossen. Dies gilt sowohl bei der Verwendung einer herkömmlichen als auch bei der Nutzung einer speziellen mechanischen Gaming-Tastatur. Lediglich in AusnahmefĂ€llen wird ein anderer Anschluss verwendet. Bei der Verwendung von Bluetooth-GerĂ€ten mĂŒssen sie vor der Nutzung mit dem GerĂ€t gepaart werden. Dazu sind jedoch zunĂ€chst bereits funktionierende, i. d. R. kabelgebundene EingabegerĂ€te erforderlich.
Sind Monitor, Tastatur und Maus erfolgreich mit dem GerĂ€t verbunden, so kann das Stromkabel verbunden werden. Dabei handelt es sich bei Desktop-Rechnern in der Regel um ein KaltgerĂ€tekabel. Dieses wird zunĂ€chst am GerĂ€t, dann an der Steckdose eingesteckt. Bei Notebooks sollte hingegen zunĂ€chst ĂŒberprĂŒft werden, ob der Akku bereits montiert ist. Falls dies nicht der Fall ist, sollte er nach den Anweisungen in der Anleitung eingesetzt werden. ZusĂ€tzlich kann das Einstecken des Stromkabels ins Netzteil erforderlich sein (bitte die Anweisungen der Herstellers beachten). Erst das vollstĂ€ndige Netzteil wird dann an den Gaming-Laptop angeschlossen, bevor es mit der Steckdose verbunden wird. Bei den meisten GerĂ€ten beginnt daraufhin eine Lade-LED zu leuchten. Diese signalisiert das begonnene Aufladen des Akkus. Wurde alles richtig gemacht, lĂ€sst sich der Gaming PC nun einschalten.
Im einfachsten Fall werden die Kopfhörer einfach mit dem Cinch- oder Klinkenstecker in die entsprechende Buchse des GerĂ€ts eingesteckt. Bei einem Headset wird zusĂ€tzlich das Mikrofon an die passende Buchse angeschlossen. Bei USB-GerĂ€ten ist der Fall hingegen noch einfacher: Auch hier genĂŒgt ein einfacher freier USB-Steckplatz. Allerdings kann je nach Modell spĂ€ter die Installation eines passenden Treibers erforderlich sein. Die vollstĂ€ndige Einrichtung eines Raumklang-Systems wie Dolby Digital kann hier aus PlatzgrĂŒnden leider nicht beschrieben werden.
Nach dem Einschalten des GerĂ€ts kann die Einrichtung des Betriebssystems oder die Installation weiterer Software erforderlich sein. Die mitgelieferten Seriennummern finden sich beispielsweise auf Aufklebern an der RĂŒckseite des GehĂ€uses oder auf den CD-HĂŒllen. Falls Software aus dem Internet heruntergeladen werden soll, muss der Rechner zunĂ€chst ĂŒber Ethernet oder WLAN mit dem Router verbunden werden. Automatische, sicherheitsbedingte Softwareupdates sollten aus SicherheitsgrĂŒnden aktiviert werden. Dies ermöglicht dem Hersteller, bekannt gewordene SicherheitslĂŒcken in der jeweiligen Software oder im Betriebssystem nachtrĂ€glich und zeitnah zu schließen. Software aus nicht vertrauenswĂŒrdigen oder unbekannten Quellen sollte hingegen gar nicht erst verwendet werden. ZusĂ€tzlich ist der Schutz des Systems durch ein Antivirenprogramm empfehlenswert.
Nun können bereits die ersten Spiele auf dem Gaming PC installiert werden. Hierzu wird in der Regel fĂŒr jedes gekaufte Game ein Installer heruntergeladen, der sich mit einem Doppelklick starten lĂ€sst. In den meisten FĂ€llen mĂŒssen die Standardoptionen fĂŒr den normalen Spielbetrieb nicht geĂ€ndert werden. Es genĂŒgt, “Weiter” zu klicken, bis die Installation abgeschlossen ist. Gewöhnlich gibt es dabei eine lĂ€ngere Wartezeit, in der große Datenmengen kopiert oder heruntergeladen werden. Nach Abschluss der Installation findet sich das Spiel dann unter dem entsprechenden Icon im MenĂŒ des Betriebssystems.

3 Tipps zur Pflege

1. Überhitzen vermeiden

Auch wenn die meisten Rechner bei zu hohen Temperaturen automatisch abschalten, sollte ein stĂ€ndiges Betreiben des Systems am Temperatur-Limit nach Möglichkeit vermieden werden. Dies kann zu einer verkĂŒrzten Lebenszeit der Komponenten fĂŒhren. Wenn die LĂŒfter nicht mehr funktionieren oder ein anderes Problem mit dem Luftstrom vorliegt, sollte der Rechner abgeschaltet und das Problem schnellstmöglich (ggf. durch den Kundenservice) beseitigt werden. Warnzeichen sind kein oder ein sehr lautes LĂŒftergerĂ€usch und ein stĂ€ndiges automatisches Abschalten des Rechners.

2. Rechner regelmĂ€ĂŸig reinigen

Bei allen Rechnersystemen ist eine gelegentliche Reinigung vor allem der LĂŒftersysteme empfehlenswert. Hierdurch wird eine reibungslose Funktion der LĂŒfter und somit die IntegritĂ€t des kĂŒhlenden Luftstroms gewĂ€hrleistet. Beachten Sie hierzu bitte die Anweisungen des Herstellers.

3. Festplatte oder SSDs regelmĂ€ĂŸig auf Defekte prĂŒfen

Gerade Ă€ltere DatentrĂ€ger sollten in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden auf defekte Sektoren und Ă€hnliche hardwarebedingte Probleme geprĂŒft werden. In vielen FĂ€llen kĂŒndigt sich ein anstehender Ausfall ĂŒber lĂ€ngere Zeit an. So kann der defekte DatentrĂ€ger rechtzeitig ersetzt bzw. durch den Kundenservice ausgetauscht werden, bevor Daten verloren gehen. NatĂŒrlich sollten alle wichtigen Daten wie z. B. lokal abgelegte SpielstĂ€nde vor dieser Prozedur vom alten DatentrĂ€ger in geeigneter Weise gesichert werden, um sie spĂ€ter reibungslos wiederherstellen zu können.

NĂŒtzliches Zubehör

Wer selbst Let's-Play-Videos aufnehmen und veröffentlichen möchte, kann sich neben diversen Softwareprodukten auch fĂŒr einen Hardware-Recorder entscheiden. Dieser wird zwischen Rechner und Monitor eingesteckt und nimmt das gesamte Spielgeschehen auf. Je nach Modell kann die Speicherung der Videodateien dabei beispielsweise auf einer SD-Karte oder einer externen Festplatte erfolgen. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass man sich nicht mit den Softwareeinstellungen der verschiedenen Recording-Programme beschĂ€ftigen muss. Eine kostenlose Software-Alternative ist beispielsweise die Software Open Broadcaster (OBS), die auch das Streamen von Spielen auf den ĂŒblichen großen Portalen erlaubt. Diese ist allerdings nicht in allen Setups leicht in der gewĂŒnschten Weise zum Laufen zu bringen. Softwarelösungen haben den Nachteil, dass sie auch zum Kodieren der Videos und andere Aufgaben Rechnerresourcen belegen, die vom eigentlichen Spiel dann nicht genutzt werden können. Gerade bei hardwarehungrigen Titeln kann sich dies in einem entsprechenden Test deutlich auf die Performance auswirken.

Wer seine Zuschauer wĂ€hrend des Spielens mit knackigen oder amĂŒsanten Kommentaren unterhalten möchte, benötigt außerdem noch ein passendes Broadcasting-Mikrofon und gegegebenenfalls eine hochauflösende Webcam oder andere Kamera. Am einfachsten können USB-Mikrofone mit dem Rechner verbunden werden. Aber auch die etwas professionellere Nutzung eines XLR-Mikrofons in Verbindung mit einem Audio-Interface ist möglich. Dies bietet unter anderem den Vorteil, dass man sich bei den fĂŒr den Klang entscheidenden VorverstĂ€rkern nicht auf die GĂŒte der bei der USB-Variante mikrofon-internen Bauteile verlassen muss. Die VorverstĂ€rker (und natĂŒrlich auch die ĂŒbrigen Komponenten des Audio-Interfaces) sollten jedoch von hoher QualitĂ€t sein. Gerade bei Neueinsteigern, die (noch) keine gehobeneren AnsprĂŒche an ihr Mikrofon hegen oder viele verschiedene Mikrofone nutzen möchten, ist dies aber weitgehend Geschmackssache.

Schnelle Spiele profitieren von einem Monitor mit schneller Reaktionszeit. Hierdurch wird die Verzögerung, die durch die Übertragung des Videosignals an den Monitor entsteht, möglichst gering gehalten. Übliche Reaktionszeiten entsprechender Bildschirme sind heutzutage um die 1 ms angesiedelt. FĂŒr Profi-eSportler und motivierte Hobbyisten kann außerdem auch ein Multi-Monitor-Setup interessant sein. Dies ermöglicht es, zur Darstellung der Spielwelt mehrere Bildschirme gleichzeitig zu nutzen. Allerdings erfordert dies Grafikkarten mit einer entsprechenden Anzahl von MonitoranschlĂŒssen sowie Support der Funktion durch den Hersteller. Dieser baut die entsprechende Software meist in den Treiber ein. Bevor man also ein solches Setup plant, sollte man sich erst darĂŒber informieren, ob es so vom Hersteller der Grafikkarten unterstĂŒtzt wird. In der Regel gibt es bei den Monitoren keine großen Schwierigkeiten, solange sie die angestrebte Auflösung noch darstellen können.

Als komfortable Sitzgelegenheit wĂ€hrend des Spielens empfehlen sich spezielle Gaming-Sessel oder SitzsĂ€cke. Diese ermöglichen zum Teil eine entspannte Haltung auch ĂŒber viele Stunden hinweg. Gerade bei lĂ€ngeren Gefechten kann eine unangenehme Sitzposition die Konzentration beeintrĂ€chtigen und somit fĂŒr einen Nachteil gegenĂŒber den Konkurrenten sorgen. Einige Gaming-Sessel besitzen darĂŒber hinaus integrierte Lautsprecher, mit denen man den vollen Spielsound aus nĂ€chster NĂ€he genießen kann. Wer nicht an den Komfort dieser Sessel glaubt, sollte sie einmal selbst einem Test unterziehen.

3D-Brillen erzeugen die Illusion einer echten dreidimensionalen Spielwelt. Hierzu werden dem linken und dem rechten Auge verschiedene Bilder prĂ€sentiert. VR-Brillen nutzen hierzu eigene integrierte kleine Displays fĂŒr beide Augen und lassen den Spieler tĂ€uschend echt in die berechnete Umgebung eintauchen. Allerdings wird diese Technik momentan noch nicht von allzu vielen Spielen unterstĂŒtzt. Hier bleibt abzuwarten, wie sich der Markt in Zukunft entwickeln wird.

Wer aber in der glĂŒcklichen Situation ist, dass sein Lieblingsspiel vollen Support fĂŒr eine der bereits erhĂ€ltlichen VR-Brillen anbietet, wird vom Spielerlebnis vermutlich trotzdem begeistert sein. Ob sich der Kauf einer solchen Brille lohnt, muss jeder Gamer daher (am besten in einem persönlichen Test) selbst entscheiden. Die AnsĂ€tze sind jedenfalls bereits vielversprechend.

Full-HD- oder 4K-Beamer können neben dem Genuss von Kinofilmen in auch zum Spielen auf einer großen Leinwand verwendet werden. Insbesondere bei Mehrspielergefechten im Heimkino kommt oftmals erst so richtig Stimmung auf. Allerdings setzt dies Voraus, dass das entsprechende Spiel sich mit mehreren Spielern auf dem gleichen Bildschirm spielen lĂ€sst und eventuell einen entsprechenden Splitscreen-Modus unterstĂŒtzt. Aber auch fĂŒr Titel mit einer atmosphĂ€risch in Szene gesetzten Hintergrundgeschichte lohnt sich der Beamer oftmals im Einzelspielermodus. Gerade Beamer, die sowohl fĂŒrs Gaming als auch zum Genuss von Kinofilmen geeignet sind, treffen hĂ€ufig den Geschmack ihrer Zielgruppe.

Viele ambitionierte Spieler entscheiden sich statt eines Standard-Keyboards fĂŒr eine mechanische Gaming-Tastatur. Diese bietet neben neben mechanischen Schaltern mit einer Lebenszeit von mehreren Millionen BetĂ€tigungen hĂ€ufig auch erweiterte Funktionen fĂŒr effizientes Gameplay. Dabei finden hĂ€ufig die nach einem großen Tastaturenhersteller benannten Cherry Switches Anwendung. Unterschieden werden hierbei unter anderem die Blue Switches, Red Switches und Black Switches mit leicht unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften. Auch optische Gimmicks wie mit konfigurierbaren RGB-LEDs beleuchtete Tasten sprechen viele Spieler an und tragen zur entspannten AtmosphĂ€re bei.

Alternativen zum Gaming PC

Eine oft genutzte Alternative zum Neukauf eines Gaming PC ist die AufrĂŒstung eines bereits vorhandenen Rechners. Viele Gelegenheitsspieler entscheiden sich auch fĂŒr den Kauf einer modernen Spielkonsole von einem der großen Hersteller Nintendo, Sony oder Microsoft. Allerdings können diese GerĂ€te erfahrungsgemĂ€ĂŸ nicht mit der Rechenleistung eines hochwertigen Gaming PCs mithalten. Auf der anderen Seite muss man sich keine Sorgen um steigende Hardwareanforderungen machen, da die jeweils aktuellste Konsolengeneration sich in der Regel sich im grundsĂ€tzlichen Aufbau wenig bis gar nicht verĂ€ndert.

Mit einer Investition in ein solches GerĂ€t lassen sich also alle fĂŒr die entsprechende Plattform erscheinenden Games unbeschrĂ€nkt spielen, ohne dass in neue Prozessoren oder Grafikkarten investiert werden muss. Andererseits lĂ€sst sich die optische Darstellung nach einigen Monaten oder Jahren nicht einfach durch NachrĂŒsten auf einen aktuelleren Stand bringen. Das nĂ€chste grĂ¶ĂŸere Hardwareupdate bietet erfahrungsgemĂ€ĂŸ erst das Erscheinen der nĂ€chsten Konsolengeneration. Ein Austausch einzelner Komponenten wie beim Gaming PC ist normalerweise nicht möglich.

Auch der Eigenbau des Gaming PCs ist fĂŒr einige Spieler eine Option. Allerdings sind hierzu schon einige tiefergehende technische Kenntnisse erforderlich. Komponenten wie Netzteil, Bluray-Brenner, Grafikkarte, Festplatte, Soundkarte, Netzwerkarte und SSD mĂŒssen korrekt mit dem Mainboard verbunden und intern im GehĂ€use befestigt werden. Der Arbeitsspeicher in Form von DDR3– oder anderen Ă€hnlichen Modulen in ihren diversen Formen muss in der Regel ebenfalls selbststĂ€ndig korrekt ausgewĂ€hlt werden. Überspannungen, KurzschlĂŒsse und andere Fallstricke bei der Konfiguration sind unbedingt zu vermeiden, da diese zu SchĂ€den an den einzelnen Komponenten fĂŒhren können.

Auch sollte das u.a. aus Heatpipes, LĂŒftern und/oder KĂŒhlkörpern bestehende KĂŒhlsystem einen ausreichenden WĂ€rmetransport gewĂ€hrleisten. Weiterhin sollten eventuelle FlaschenhĂ€lse nach Möglichkeit vermieden werden. Beispielsweise bringt eine extrem schnelle SSD nichts, wenn ein Ă€lteres Motherboard verwendet wird, das diese schnellen Datenraten noch nicht unterstĂŒtzt. Die schnelle SSD wird dann durch den langsamen Bus des Mainboards ausgebremst und ist das zusĂ€tzliche Geld nicht wert. Auch sollte geprĂŒft werden, ob das Mainboard einen passenden Anschluss etwa fĂŒr M.2-SSDs in ihren verschiedenen Variationen besitzt, bevor ein solches Modell erworben wird.

Schlussendlich mĂŒssen genĂŒgend Slots fĂŒr alle Erweiterungskarten und vorhanden sein. Hierbei wird hĂ€ufig ĂŒbersehen, dass viele schnelle Grafikkarten einen schnellen 16x-PCI-Express-Slot zur Datenanbindung benötigen. Dieser ist meist nur in beschrĂ€nkter Anzahl vorhanden. Ein Board mit mehreren PCI-Express-Slots erlaubt also nicht unbedingt die Installation mehrerer Grafikkarten.

Nach dem erfolgreichem Zusammenbau muss dann noch das Betriebssystem mitsamt eventueller zusĂ€tzlicher Treiber installiert werden. Bei vielen Gaming PCs vom HĂ€ndler ist es hingegen bereits vorinstalliert im Lieferumfang enthalten. FĂŒr ambitionierte Bastler kann die eigenstĂ€ndige Zusammenstellung und Installation der Komponenten eines solchen Systems ein interessantes Hobbyprojekt sein. Wer hingegen Wert auf einen Garantieanspruch fĂŒr das Gesamtsystem und eine schlĂŒsselfertige Lieferung legt, der fĂ€hrt mit einem Komplettsystem in der Regel besser.

Gerade fĂŒr mobiles Spielen zwischendurch empfehlen sich auf Android oder iOS basierende Smartphones und Tablets, die man vielleicht ohnehin immer dabei hat. Ein Nachteil solcher GerĂ€te ist hingegen der vergleichsweise kleine Bildschirm und die im Unterschied zum Gaming PC deutlich geringere Rechenleistung. Ein Grafikfeuerwerk wie auf einem optimierten High-End-System darf man hier nicht erwarten.

FĂŒr das bloße Abspielen von Spielfilmen auf einem Smart-TV ist ein Gaming-PC meist ĂŒberdimensioniert, wie sich bei einem Test der Systemauslastung mit einem geeigneten Programm schnell herausstellen wird. Hier reicht in der Regel ein weniger leistungsstarker Rechner. Spezielle fĂŒr den Betrieb als Media-Center geeignete Rechner finden sich ebenfalls bei vielen HĂ€ndlern.

Insbesondere legen vieler Verbraucher im Heimkino Wert auf einen möglichst lautlosen Betrieb. Daher bietet sich die Nutzung von GerĂ€ten mit passiv oder wenigstens gerĂ€uscharm gekĂŒhlten Komponenten an. Allerdings stellt sich so mancher Gaming PC in einem ersten Test ohne spezielle Hardware-Konfiguration als wesentlich lauter heraus, als dies in einer solchen Umgebung erwĂŒnscht ist. Dies liegt unter anderem an den vielen stark zu kĂŒhlenden Komponenten mit hoher Energiedissipation wie z. B. Prozessoren und Grafikkarten.

Je nach gewĂŒnschter Leistung und Videoauflösung kann auch der Betrieb eines Einplatinencomputers wie z. B. eines Raspberry Pi eine Option sein. Viele dieser GerĂ€te sind aufgrund des fehlenden LĂŒfters praktisch lautlos. Hierzu sollte man allerdings eine gewisse TechnikaffinitĂ€t und die Bereitschaft, sich in die Materie einzuarbeiten, mitbringen. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass höhere Anforderungen wie z. B. die Videowiedergabe in voller 4K-Auflösung die Möglichkeiten vieler dieser GerĂ€te ĂŒbersteigt. Einige Freunde dieser oft scheckkartengroßen Rechner nutzen sie hingegen Ă€ußerst erfolgreich zur Emulation von Ă€lteren Spielekonsolen aus ihrer Kindheit.

Ideal gelingt dies mit geeigneten USB-Gamecontrollern. Zum Auslesen der Originalcartridges ist hingegen wieder ein wenig technisches Fachwissen und Know-How erforderlich. Rechtlich zweifelhafte Angebote zum Download Ă€lterer Spiele sollten jedoch trotzdem gemieden werden. Die Betreiber der entsprechenden Seiten verfĂŒgen in der Regel nicht ĂŒber die notwendige Erlaubnis der Rechteinhaber.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://en.wikipedia.org/wiki/Descent_II (Eines der ersten PC-Spiele mit Hardware-3D-UnterstĂŒtzung)

https://de.wikipedia.org/wiki/Nvidia (Wikipedia-Eintrag zu Nvidia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsspeicher (NÀhere ErklÀrung zum Arbeitsspeicher)

https://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive (Informationen zur SSD)

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