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Gaming PC Test 2018 • Die 8 besten Gaming PCs im Vergleich

Computerspiele haben sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Dies gilt sowohl in Hinblick auf eine immer realistischere Spielwelt und packende Hintergrundgeschichten als auch grafisch. Genau deshalb hat ExpertenTesten die besten Gaming PCs aus diversen Tests miteinander verglichen.

Gaming PC Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  dercomputerladen Gamer PC System ANGi77700K0010GTX1080322000 Megaport Gaming PC i7-7700 Nvidia GeForce GTX1050 Ti Memory PC High End Gaming Multimedia PC shinobee Ultra 8-Kern Gaming-PC Computer FX 8320E CSL-Computer Speed 4874 Gaming PC Ankermann-PC Gaming PC WildRabbit GTX SNOGARD High Power Gaming PC Komplett System Systemtreff Gaming PC Multimedia COMPUTER 20150005
  dercomputerladen Gamer PC System ANGi77700K0010GTX1080322000 Megaport Gaming PC i7-7700 Nvidia GeForce GTX1050 Ti Memory PC High End Gaming Multimedia PC shinobee Ultra 8-Kern Gaming-PC Computer FX 8320E CSL-Computer Speed 4874 Gaming PC Ankermann-PC Gaming PC WildRabbit GTX SNOGARD High Power Gaming PC GamingLine Komplett System Systemtreff Gaming PC Multimedia COMPUTER 20150005
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,10
sehr gut
1,40
sehr gut
1,47
sehr gut
2,00
gut
2,22
gut
2,35
gut
2,39
gut
2,84
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.5 von 5 Sternen
bei 25 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 298 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 12 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 350 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 65 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 157 Rezensionen
Verkauft von

dercomputerladen

Megaport

Memory PC

shinobee

CSL-Computer

Ankermann-PC

SNOGARD GamingLine

Systemtreff GmbH

Betriebssystem

Windows 10 Home

Windows 10 Pro

Windows 10 Professional

Windows 10 Pro

ohne Betriebssystem

Windows 10 Professional

Windows 10 Professional

Windows 10 Pro 64-Bit

Grafikkarte

nVidia GeForce GTX1080, 8192 MB 256-bit GDDR5X

Nvidia GeForce GTX1050 Ti 4GB DDR5

Nvidia Geforce GTX 1060 6GB 4K

NVIDIA Geforce GTX 1050Ti 4GB DDR5

GeForce GTX 1060 3 GB GDDR5

ASUS GeForce GTX 1050 Ti 4GB

4GB ASUS GeForce GTX 1050Ti

AMD / ATI Radeon Radeon HD 8670D 4GB HyperMemory

Prozessor

Intel i7-7700K 4×4,2 GHz

Intel Core i7 4 x 3.6 GHz

Intel i7-8700K Coffee Lake 6x 3.7 GHz

AMD Athlon 64 FX 8 x 4.00 GHz

Intel Core i7-7700 4x 3600MHz

Intel i5 7500 4 x 3,40 GHz

Intel® Core i5-7500 4 x 3,40 GHz

AMD Quad-Core A10-6800K 4 x 4.4 GHz

Arbeitsspeicher

32 GB DDR4 SDRAM

16 GB DDR4

16 GB DDR4 SDRAM

16GB DDR3

16 GB DDR SDRAM

8GB RAM

8GB DDR4-RAM

8GB DDR3 RAM

Festplatte

2.000 GB SATA

1000 GB SATA

256 GB SSD, 2000 GB HDD

1.000 GB SATA

240 GB SSD

240 GB SSD Flash Storage

1000GB S-ATA III

500GB HDD SATA

Sound

7.1 onboard

7.1 HD Audio

HD Audio (8-Kanal)

5.1 Controller, HD Audio

7.1 Sound 8-Channel HD Audio

5.1 onboard

Realtek ALC887 7.1

Realtek ALC887-VD 8-Channel High Definition Audio CODEC

Anschlüsse

6x USB 3.0, 4x USB 2.0, 5x Audio, PCI-E 3.0 x16, 1x DVI, 1x HDMI, 3x DisplayPort

VGA, DVI-D, HDMI 1.4, 4 x USB-A 3.0, 2 x USB-A 2.0, Gb LAN, 3 x Klinke, 1 x PS/2 Combo

1x DVI-D, 1x HDMI 1.4, 6x USB-A 3.0, 4x USB-A 2.0, 1x Gb LAN (Realtek RTL8111H), 5x Klinke, 1x PS/2 Tastatur, 1x PS/2 Maus

6 x USB, VGA, DVI, HDMI

USB 3.1

HDMI, DV-ID,2 x USB 3.0,2x USB 2.0, RJ45, 5 x Klinke

2x USB 2.0, 2x USB 3.0, Gbit LAN, VGA, DVI, HDMI, 2x PS/2 Maus- und Tastatur, Audio Line-In/-Out/Mic

VGA, DVI, HDMI, 2 x USB-A 3.0, 2 x USB-A 2.0, LAN, 3 x Klinke

Optischer Speicher

LG DVD Brenner

DVD-Brenner 22x

Ohne Laufwerk

DVD/CD-Brenner

DVD

LG DVD-Brenner

CD/DVD-ReWriter Drive

24-fach DVD Brenner

Leuchtelemente

ja

ja

nein

ja

ja

ja

nein

ja

Abmessungen

44,5 x 20 x 43 cm

21 x 49 x 46,5 cm

ca. 20 x 46 x 42 cm

51,4 x 47,2 x 22,6 cm

47,5 x 19,7 x 45,3 cm

47,9 x 44,5 x 20,9 cm

19,8 x 46 x 41,5 cm

41 x 28 x 43 cm

Gewicht

ca. 10 kg

ca. 7 kg

ca. 8,5 kg

8,22 Kg

10,1 Kg

9,3 Kg

ca. 8 kg

6 Kg

Besonderheiten
  • schnelles Komplettsystem
  • viel RAM
  • gute Zusammenstellung
  • cooles Design
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64Bit
  • cooles Design
  • Preformance leider geil
  • 2 Jahre Premium vor-Ort-Service
  • beeindruckende Grafikleistung
  • 300 Mbit/s WLAN Karte
  • krass schnelles System
  • Leistung ohne Kompromisse
  • 24 monatige Pick up & Return Garantie
  • CAD Fähig
  • Gute Qualität
  • Leistungsdaten sehr gut
  • flüssiger Gameflow
  • angenehm leise
  • sehr gutes Software-Paket
  • sehr gut abgestimmtes System
  • 4K Ultra HD-Qualität
  • flüssiges Gameplay
  • wenig störende Lüfter-Geräusche
  • Schönes Design
  • Silent-Kühler für Sockel 1155/1151/1150
  • pures Gamingvergnügen
  • VR Ready
  • angenehm leise
  • super Support
  • Modernes Design
  • top gaming- und rendering-PC
  • hochwertige Komponenten
  • gut für recourcenaufwendige Anwendungen
  • Kaby Lake Plattform
  • Preisgünstig
  • toller Speed
  • gute Abstimmung
  • 1A Benchmarks
  • schnelles und zuverlaessiges arbeiten
  • gutes Ausbaupotential
Komfort
Materialbeschaffenheit
Verarbeitungsqualität
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Was ist ein Gaming-PC?

Gaming-PCs unterscheiden sich von anderen PCs vor allem durch die verbauten Komponenten, die auf eine möglichst schnelle und ansprechende Darstellung von Spielinhalten optimiert sind. Besonders hochauflösende Grafik mit zahlreichen Effekten und Glättungsfiltern wie mehrfachem Anti-Aliasing stellt hier eine Herausforderung für herkömmliche Hardware dar. Da die einzelnen Bilder vom Computer im Unterschied etwa zu Videos in Echtzeit aus einem oft dreidimensionalen Modell der Spielwelt berechnet werden, muss er über eine ausreichende Rechenleistung für diese Aufgabe verfügen.

Wie funktioniert ein Gaming PC?

Hohe Ansprüche werden an Gaming PCs vor allem in puncto Grafik gestellt. Die meisten aktuellen Spielen finden in einer dreidimensionalen Welt statt. Die Spielgrafik wird vom Gaming PC aus den intern gespeicherten Repräsentation der Spielwelt berechnet und dem Spieler möglichst in Echtzeit präsentiert. Eine flüssige Darstellung nach modernen Maßstäben erfordert in Full HD mindestens die Berechnung von 30 Bildern pro Sekunde in einer Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten. Dies sind etwa 60 Millionen Pixel pro Sekunde, die während des Spiels ständig und ohne Verzögerung verarbeitet werden müssen. In höheren Auflösungen wie 4K steigt diese Zahl noch einmal deutlich an.

Da diese Aufgabe auch die meisten modernen Mehrkern-Prozessoren überfordern würde, wurden von großen Herstellern wie nVidia und ATI (Radeon) spezielle Grafikkarten entwickelt, die diese Rechenarbeit übernehmen. Hierbei handelt es sich im Prinzip um auf die Grafikverarbeitung spezialisierte Parallelrechner mit einer drei- bis vierstelligen Anzahl von Prozessoren, die von der CPU des Gaming-PCs lediglich die benötigten Grunddaten erhalten und aus diesen die fertige Spielgrafik erzeugen. Die Grafikkarten werden typischerweise einfach als Steckkarten in einen passenden schnellen PCI-Express-Steckplatz eingesteckt oder an ein vergleichbares Interface angeschlossen.

Aber auch andere Komponenten eines Gaming PC entscheiden über seine Leistung. Der Arbeitsspeicher (RAM) wird dazu benutzt, Programminhalte und Daten zwischenzuspeichern. Die Abkürzung RAM steht dabei für Random Access Memory.

Dies ist deshalb sinnvoll, weil auf die in diesem Speicher abgelegten Dateninhalte wesentlich schneller zugegriffen kann als auf jene, die auf der SSD oder Festplatte des Rechners gespeichert sind. Wenn die Größe des RAM nicht ausreicht, müssen häufiger Nutzdaten auf die Festplatte oder SSD ausgelagert werden. Dadurch wird allerdings auch die Datenverarbeitung ausgebremst, was sich z. B. in einem Standbild oder einer sehr trägen Reaktionszeit des Nutzerinterfaces äußern kann. Ein ausreichend großer Arbeitsspeicher trägt deshalb wesentlich zur Geschwindigkeit des Computers bei. Auch die Grafikkarte verfügt als „Rechner im Rechner“ über einen schnellen internen Hauptspeicher, der häufig als VRAM (Video RAM) bezeichnet wird. Dieser ermöglicht es der 3D-Beschleunigerkarte etwa, besonders schnell auf Texturen und andere für die Berechnung der Spielgrafik benötigten Daten zuzugreifen.

Das Motherboard bzw. Mainboard schließlich ist das Bauteil, das alle Komponenten des Gaming-PCs miteinander verbindet. Hier sitzt der Hauptprozessor bzw. CPU (Central Processing Unit) unter einem geeigneten Kühlkörper. Zusatzsteckkarten wie die Grafikkarten finden ihren Platz in PCI- oder PCI-Express-Steckplätzen des Mainboards, wobei letztere die schnellere und moderneren Interfaces darstellen. Aber auch geeignete Netzwerk- oder Soundkarten lassen sich in einen solchen Slot einstecken. Dieses System hat sich (mit Modifikationen und Modernisierungen) seit vielen Jahren im Test der Zeit bewährt, da es einen modularen Aufbau des PCs erlaubt. So lassen sich die Rechner passend zu bestimmten zu erfüllenden Aufgaben, wie eben das Gaming, konstruieren.

Viele Hardwarefunktionen, die auf dem Motherboard zunächst fehlen oder nur unzureichend vorhanden sind, lassen sich relativ einfach und unkompliziert über eine passende Steckkarte nachrüsten. Allerdings gibt es auch Funktionen, die man im Consumerbereich fast nur auf dem Mainboard findet, wie z. B. den Sockel, in den der Hauptprozessor eingesetzt wird. Der Prozessor verarbeitet und koordiniert die von den verschiedenen restlichen Komponenten eintreffenden Datenströme so, dass eine sinnvolle Kommunikation stattfinden kann, sofern sein Eingreifen dazu erforderlich ist und die entsprechende Arbeit nicht z. B. von einem Controller oder ähnlichen spezialisierten Hardwarebaustein erledigt werden kann.

Der Prozessor bewältigte historisch in einem Rechner u. a. beinahe alle anfallenden Rechen- und Logikaufgaben. Auch heute spielt er noch eine große Rolle bei der Verarbeitung der in einem Computer gespeicherten Daten und kann dazu auf viele verschiedene Operationen zurückgreifen. Allerdings wird er optional durch viele verschiedene Hardwarebausteine wie Coprozessoren und spezialisierte Erweiterungskarten z. B. zur AES-Verschlüsselung oder eben auch zur Grafikverarbeitung unterstützt.

Mehrere Prozessorkerne ermöglichen die parallele Erledigung verschiedener Rechenschritte, die normalerweise eine sequentielles Abarbeiten durch den Prozessor erfordern würden. Hierdurch wird Zeit gespart – im Idealfall ist ein Prozessor mit acht Kernen daher acht mal so schnell wie der gleiche Prozessor mit nur einem Kern. In der Praxis wird dieser Wert nicht ganz erreicht, da eine zwischenzeitliche Kommunikation zwischen den verschiedenen Kernen notwendig sein kann.

Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der erste Kern ein Ergebnis des zweiten Kerns benötigt, um seine Berechnungen fortsetzen zu können. Gefährdet ist die CPU aufgrund der vielen pro Sekunde stattfindenden Schaltvorgängen insbesondere im Hinblick auf thermische Schäden. Dies hängt damit zusammen, dass die vielen Schaltvorgänge Hitze erzeugen und so zu einer starken Erwärmung des Prozessors führen. Daher muss insbesondere die CPU (ebenso wie die Prozessoren der Grafikkarte) mit einem Kühlsystem unterhalb des kritischen Temperaturbereichs gehalten werden. Typische Werte für den CPU-Temperaturfühler eines normal gekühlten Systems liegen hier bei etwa 40-50 °C unter Volllast.

Wer besonderen Wert auf eine geräuscharme Kühlung legt, der sollte entsprechende Lüfter verwenden oder zu alternativen Methoden wie der Wasserkühlung greifen. Diese ist aber im Normalfall mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Insbesondere muss sichergestellt werden, dass das verwendete Wasser nicht ausläuft und Kurzschlüsse innerhalb des Systems verursacht.

Die Netzwerkkarte des Gaming PC bietet dem Spieler die Möglichkeit, seinen Rechner mit anderen Rechnern oder seinem Heimrouter zu verbinden. Üblich sind heutzutage Gigabit-Ethernetanbindungen, also solche, die einen maximalen Datendurchsatz 1000 MBit/s hardwareseitig unterstützen. Dieser Ethernetanschluss wird von vielen Usern hauptsächlich zur Verbindung zum Internet über den bereits erwähnten eigenen Router genutzt. Eine andere beliebte Alternative ist die kabellose WLAN-Verbindung, die allerdings meist weniger zuverlässig ist und in Wettkämpfen zu Nachteilen führen kann. WLAN-Verbindungen in einem modernen Netzwerk sollten mindestens nach 802.11n, besser nach 802.11ac stattfinden. Letzterer Standard unterstützt dabei einen wesentlich höheren Datendurchsatz.

Von Gamern wird das Internet neben dem Download der neuesten Spiele und deren Updates vor allem zum Kräftemessen mit anderen Gamern genutzt. Eine Netzwerkanbindung ist heute eine fast schon notwendige Voraussetzung für die Verbindung zum World Wide Web. Allerdings bringen die meisten Mainboards und Komplettrechner bereits eine integrierte Netzwerkschnittstelle mit. Diese muss dann nicht manuell nachgerüstet oder die Netzwerkkarten-Installation beim Händler beantragt werden.

Wenn es beim Übertragen von Daten vom eigenen NAS oder Multimedia-Server sehr schnell gehen soll, kann auch eine 10-GBit-Ethernetschnittstelle verwendet werden. Die entsprechende Hardware ist allerdings momentan noch vergleichsweise kostspielig und kann bei der Nutzung von herkömmlichen DSL– oder Kabel-Internetanschlüssen bzw. ähnlichen Angeboten nicht voll ausgereizt werden. Außerdem müssen alle beteiligten Geräte die schnelle Datenübertragung mit max. 10 GBit/s unterstützen. Für die meisten Verbraucher reicht eine 1-GBit-Schnittstelledaher momentan völlig aus. Diese bringt auch der typische Gaming PC bereits standardmäßig mit.

Eingabegeräte wie Tastatur und Maus, aber auch Controller und Joysticks dienen der Interaktion des Benutzers mit dem Rechner. Im Gaming-Bereich ist eine große Auswahl verschiedener Eingabegeräte erhältlich, die ein möglichst effizientes Steuern des Spielcharakters ermöglichen sollen. Beispielsweise sind spezielle Gaming-Mäuse für Fantasy-Rollenspiele und MMORPGs häufig mit frei belegbaren Zusatztasten ausgestattet. Diese können beispielsweise genutzt werden, um einen ansonsten umständlich zu erreichenden Zauberspruch mit einem einzigen Knopfdruck auszulösen.

Gerade in zeitkritischen Situationen wie Bosskämpfen oder PvP-Gefechten kann dies dem Spieler einen wichtigen Vorteil verschaffen. Dabei ist es sinnvoll, die spezialisierten Eingabegeräte dem eigenen Lieblingsgenre (z. B. Rollenspiele vs. Shooter) entsprechend auszuwählen und vor dem Langzeitgebrauch einem Test zu unterziehen. Für die ersten Schritte mit dem eigenen Gaming PC ist dieses Zubehör allerdings noch nicht zwingend erforderlich – zur Installation und Einrichtung der Software ist eine ganz normale USB-Tastatur und Maus ausreichend.

Vorteile & Anwendungsbereiche von einem Gaming PC

Ein Gaming-PC richtet sich vor allem an regelmäßige Spieler, die hohe Ansprüche an Grafik und Sound stellen. Beim Spielen auf herkömmlichen PCs muss man im Vergleich zum Gaming-PC oftmals deutliche optische Abstriche machen. Auch ist es wahrscheinlicher, dass die Mindestanforderungen, die ein bestimmtes Spiel an die Hardware stellt, von einem herkömmlichen PC nicht erfüllt werden können. Besonders die Grafikkarte zeichnet sich dabei mit einer Rechenleistung aus, die sich etwa in Desktop-PCs für Büros eher selten findet. Diese wird allerdings auch dringend benötigt, um die Spiele möglichst ruckelfrei in ansprechender Optik genießen zu können. Gerade Actionspiele machen nur wenig Spaß, wenn der eigene Rechner beim Auftauchen der ersten Gegnerhorden erst einmal eine „Denkpause“ einlegt und man zwangsläufig in eine niedrigere Auflösung umschalten muss.

Die hohe Grafikleistung ist nicht nur ein optischer Luxus, sondern kann darüber hinaus auch zum Wettkampferfolg im Mehrspielermodus beitragen. Gerade schnelle Shooter und Racing-Spiele unterziehen die Reaktionsgeschwindigkeit des Spielers einem Test. Verzögerungen bei der Darstellung können hingegen auch seine Reaktion künstlich verzögern.

Hier kann die Framerate, also die Anzahl der pro Sekunde dargestellten Bilder, entscheidend sein. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung können die meisten Menschen nämlich plötzliche Änderungen im Sichtfeld sehr schnell wahrnehmen. Ein solcher Spieler kann z. B. einem aus dem Nebel heranrasenden Geschoss umso besser ausweichen, desto früher er es wahrnimmt.

Wer mit einer Framerate von 30 FPS spielt, erkennt die Gefahr daher durchschnittlich später als jemand, der mit 60 FPS spielt. Selbst höhere Bildraten von z. B. 144 FPS können in solchen Überraschungsmomenten noch einen Unterschied machen. Dies hängt aber auch von der individuellen Person und deren optischer Wahrnehmung und Reaktionsgeschwindigkeit ab.

Wer wissen möchte, ob solch hohe Frameraten die eigene Performance noch steigern, macht am besten selbst den Test. Je nach Spiel können höhere Auflösungen auch dazu führen, dass Gegner bereits in größerer Entfernung auf dem Bildschirm zu erkennen sind als in einer niedrigeren Auflösung. Auch dies ermöglicht dem Spieler unter Umständen eine schnellere Reaktion.

Gegenüber Konsolen zeichnen sich entsprechend ausgerüstete Gaming PCs durch eine wesentlich größere Freiheit in der Hardwarekonfiguration aus. So ist eine individuelle Auswahl der einzelnen Bestandteile des Gaming PCs nach den eigenen Ansprüchen möglich. Beispielsweise lässt der Gaming PC sich auf möglichst eine hohe Grafikleistung optimieren.

Allerdings hängt dies in weitem Umfang von der eingebauten Hardware ab. Wer bereit ist, eine größere Summe in seinen Gaming PC zu investieren, der kann viele Spiele in einer ansprechenderen grafischen Darstellung genießen. Auch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Monitore ist mit entsprechend ausgestatteten Systemen möglich – ein Feature, das man bei den meisten Konsolen vergeblich sucht.

Neben ihrer starken Hardware überzeugen viele Gaming-PCs auch durch ein anspruchsvolles Äußeres. Farbige Beleuchtung, Sichtfenster und ausgefallene Gehäusedesigns setzen die verbaute Hardware kunstvoll im Szene. Einige Gamer stecken dabei viel Zeit und Mühe in das Casemodding, um ihrer Kreativität beim Modifizieren des Erscheinungsbilds ihres Rechners freien Lauf zu lassen. Aber auch hochwertigere Gaming-PCs diverser Hersteller zeigen immer wieder, dass es vielen Spielfreunden eben nicht nur auf das Innenleben ihres Computers ankommt. Erst dann, wenn der frisch eingeschaltete Gaming PC den Raum nach einem harten Arbeitstag in ein sanftes, rötliches Licht taucht, erwachen sie zur Höchstform.

Gelegentlich wird die Hardware von Gaming-PCs auch für andere Aufgaben wie z. B. das wissenschaftliche Rechnen verwendet. Allerdings ist hier meist die Zusammenstellung eines eigenständigen, auf diesen Einsatzzweck hin optimierten Rechners und ein ausgiebiger Test dieses Geräts empfehlenswert. Sehr große oder in anderer Weise anspruchsvolle Simulationen werden hingegen auf Supercomputern durchgeführt, in denen viele tausend bis zehntausend oder mehr Prozessoren arbeiten. Interessanterweise lassen sich gerade Grafikkarten in solchen Rechnern sehr effektiv nutzen. Insbesondere eignet sich die schnelle Hardware gut für sogenannte Molekulardynamik-Simulationen, bei denen das Zusammenspiel vieler einzelner Atome oder Moleküle berechnet wird.

Welche Arten von Gaming PCs gibt es?

Bei den modernen Gaming-PCs kann man sich zwischen Notebooks und Desktop-Rechnern entscheiden. Aber auch Gaming-Mini-PCs können eine interessante Alternative sein.

Desktop-Gaming-PCs zeichnen sich durch eine hohe Leistung und viel Platz für die im Gehäuse verbaute Hardware aus. Bei einem genügend leistungsstarken Netzteil und qualitativ hochwertiger Hardware sind der Rechen- und Grafikleistung eines solchen Gaming PCs nur wenige Grenzen gesetzt. Diese Modelle sind ideal, um nach dem Feierabend oder der Schule daheim die persönlichen Lieblingstitel zu genießen. Neben dem mitunter relativ hohen Stromverbrauch ist ihr einziger Nachteil das recht sperrige Gehäuse und die geringe Mobilität. Wer sich für einen solchen Gaming PC entscheidet, möchte ihn in der Regel über längere Zeit am gleichen Ort nutzen.

Mini-Gaming-PCs zeichnen sich vor allem durch ihr für Desktop-Rechner recht kompaktes Format und geringeres Gewicht aus. Aus diesem Grund lassen sie sich leichter transportieren als herkömmliche Gaming-PCs und nehmen in Umgebungen mit knappen Platzverhältnissen weniger Raum ein. Allerdings lassen sie sich diese Gaming PCs meist weniger leicht um weitere Komponenten und Steckkarten erweitern. Das Gehäuse bietet nicht den gleichen Platz wie ein größerer Desktop-Rechner. Auch weist das kleinere Mainboard meist nur wenige Optionen zur Erweiterung der Hardwarespezifikationen auf. So wird beispielsweise häufig bei der Zahl der RAM-Slots gespart.

Auch die Kühlung der einzelnen Komponenten ist meist schwieriger zu gewährleisten als bei einem normalen Desktop-System. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Mini-Gaming-PC Vorteile bei der Mobilität bietet, die allerdings meist durch Einschränkungen bei der Erweiterbarkeit und/oder Leistung des Systems erkauft werden. Wer einen solchen Gaming PC kauft, um ihn leichter zu Freunden mitnehmen zu können, sollte außerdem bedenken, dass zusätzlich noch ein passender Monitor am Einsatzort vorhanden sein muss. Auch die Tastatur muss, anders als beim Gaming-Notebook, separat transportiert werden.

Gaming-Notebooks sind ideal, um auch unterwegs oder bei Freunden PC-Spiele im Ein- oder Mehrspielermodus genießen zu können. Aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Größe sind diese Geräte schwieriger herzustellen als entsprechende Desktop-Rechner. Daher kommen die meisten Gaming-Notebooks nicht an ganz an die Leistungsfähigkeit eines großen Gaming PCs für den Schreibtisch heran.

Ein deutlicher Vorteil ist hingegen der geringere Energieverbrauch. Da solche Gaming PCs meist mit einem im Unterschied zu Desktop-PCs vergleichsweise schwachen Netzteil betrieben werden und im mobilen Betrieb auch der Akku nicht zu sehr beansprucht werden darf, sind sie im Schnitt deutlich stromsparender als vollwertige Gaming-PCs für den Schreibtisch. Dementsprechend sorgfältig müssen die einzelnen Komponenten vom Hersteller ausgewählt werden, um einen guten Tradeoff zwischen Rechenleistung und Betriebsdauer zu erzielen. Nichtsdestotrotz erlauben gute Gaming-Laptops das flüssige Spielen auch neuerer Titel, wenn auch (je nach Preislage und Spiel) mitunter einige Abstriche bei der Grafik gemacht werden müssen.

Gaming-Notebooks eignen sich gut für spontane Netzwerkgefechte mit Freunden oder Bekannten, da dazu außer einem normalen Router und eventuell ein paar Netzwerkkabeln meist kein weiteres Zubehör erforderlich ist. Auch wenn sich diese spielerischen Gefechte heutzutage problemlos übers Internet austragen lassen, hat das gesellige Beisammensein doch immer noch seinen gewissen Charme. Wer liebt es nicht, dem gegnerischen Team die Flagge zu stehlen und sich unter einem akustischen Potpourri aus Protestrufen der Gegner und Jubel aus dem eigenen Team mit ihr aus dem Staub zu machen?

So werden die Gaming PCs getestet

Ein wichtiges Testkriterium bei der Bewertung eines Gaming PC ist seine Grafikleistung. Welche Grafikkarte ist verbaut? Kann die CPU ihre Leistung voll ausreizen, oder stellt sie sich womöglich sogar als Flaschenhals heraus? Wie gut bewältigt der Gaming PC aktuelle Toptitel? Dies sind übliche Fragen, die man sich bei der Bewertung eines bestimmten Gaming PCs in einem Test stellen sollte. Letztendlich kann nur das Zusammenspiel aller Komponenten des Systems für eine optimale Framerate und ein flüssiges Spielgefühl sorgen.

Die Framerate bei aktuellen Top-Titeln kann also dabei helfen, die Leistungsfähigkeit eines Gaming PCs im Test zu beurteilen. Genauere Werte liefern entsprechende Grafik-Benchmarks. Hierbei handelt es sich um Programme, die speziell dazu entwickelt wurden, verschiedene Rechnersysteme einem vergleichenden Test zu unterziehen. Hierzu werden der verbauten Grafikkarte in einem üblichen Verfahren zum Beispiel verschiedene in der Praxis auftretende Aufgaben gestellt, von denen jede mit einer gewissen Anzahl von Punkten bewertet wird. Fehler in der Hardwarekonfiguration des Gaming PCs kann der Nutzer hierbei zum Beispiel bemerken, wenn eine schnelle Grafikkarte in diesen Tests eine vergleichsweise geringe Punktzahl erzielt.

Besonders wichtig ist auch das Preis-Leistungsverhältnis in einem Gaming PC Test. Welche Hardware erhält man für den gezahlten Preis? Stellt sich der Computer in seiner Gesamtheit vielleicht sogar als besonderes Schnäppchen heraus? Gamer, denen ein guter Sound wichtig ist, sollten insbesondere auch Wert auf die verbaute oder mitgelieferte Audio-Hardware legen. Diese spielt aber meist im Gaming-Bereich bei weitem keine so große Rolle wie die verbaute Grafik-Hardware. Im Notfall lässt sie sich in vielen Fällen für relativ kleines Geld beim Händler hinzubestellen oder bei entsprechendem Fachwissen selbst nachrüsten. Die Audio-Hardware sollte also kein alleiniges Test- und Entscheidungskriterium sein.

Auch die optische Erscheinung stellt kein Testkriterium dar, nach dem man einen Gaming-PC bewerten sollte. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Gaming PCs insbesondere aus dem höheren Preissektor verfügen bereits standardmäßig über ein ansehnliches Gehäuse. Dies rundet den Gesamteindruck zwar angenehm ab, sollte aber bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Gerät aus einem Test nicht ausschlaggebend sein. Ein guter Gaming PC mit einem grauen, neutralen Äußeren ist allemal mehr wert als ein leistungsschwacher Computer in einem kunstvoll beleuchteten Gehäuse. Lediglich in negativen Extremfällen sollte man auch das optische Erscheinungsbild in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Wer sehr großen Wert darauf legt, sollte lieber ein wenig Geld mehr in die Hand nehmen, um einen optisch ansprechenden, leistungsstarken Gaming PC aus einem Test zu erhalten. Viele der großen Hersteller haben hier einige potentielle Kandidaten für dieses Unterfangen im Angebot.

Worauf muss ich beim Kauf eines Gaming PCs achten?

Die Anforderungen, die ein Gaming PC Testsieger erfüllen muss, hängen von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits ist hier das persönliche Lieblingsgenre zu nennen. Schnelle First-Person-Shooter und Rennspiele erfordern in der Regel leistungsfähigere Hardware als rundenbasierte Strategiespiele. Meist genügt es, die derzeitigen Hardwareempfehlungen der anspruchsvollsten Spiele der eigenen Genres zu lesen, um sich einen guten Überblick über ein derzeit aktuelles Gaming-System zu verschaffen. Je nachdem, wie lange der neue Rechner des Test der Zeit bestehen und ein Spielen auf hohem Niveau ermöglichen soll, kann man dann noch ein wenig mehr in die verbauten Komponenten investieren oder aber günstigere Varianten der entsprechenden Hardwarebausteine wählen.

Bei der Auswahl des Gaming PCs spielt also auch die Zukunftsträchtigkeit eine Rolle. Meist stehen Gaming-Komplettsysteme aus diesem Grund in mehreren Versionen zur Auswahl. In der Regel unterscheiden sie sich vor allem durch die Qualität und/oder Dimensionierung der verbauten Komponenten wie Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Soundkarte usw. Wie bereits erwähnt ist hier die Grafikleistung besonders wichtig. Nahezu alle modernen Spiele benötigen eine leistungsfähige 3D-Beschleunigerkarte, die zeitgemäße Grafikstandards wie OpenGL und DirectXin der jeweils aktuellen Version unterstützt.

Auch ein ausreichend großer Hauptspeicher sollte im Gaming PC installiert sein. Ideal sind hier zusätzliche freie RAM-Slots auf dem Mainboard. Diese erlauben es, später Speichererweiterungen in Form eines RAM-Bausteins zu installieren. Je nach verwendeter Technologie ist dabei mitunter eine gerade Anzahl von noch freien Slots sinnvoll. Auch sollte man sich vorab informieren, wieviel Speicher (z. B. maximal 32 Gigabyte) das im Gerät verbaute Mainboard maximal unterstützt. So kann die Größe bei Bedarf später relativ unkompliziert an neue Anforderungen angepasst werden.

Für aktuelle Systeme empfiehlt sich die Nutzung einer schnellen SSD. Diese kann den Datendurchsatz im Vergleich zu einer Festplatte deutlich beschleunigen. Dies verkürzt die Ladezeiten, die innerhalb des Spiels auftreten. Aber auch auf den Bootvorgang, das Betriebssystem und andere Programme wirkt sich der Geschwindigkeitsvorteil in der Regel in positiver Weise aus. Aufgrund der großen Datenmengen, die aktuelle Spiele verarbeiten, empfiehlt sich darüber hinaus auch eine hinreichend große Kapazität dieses nicht-flüchtigen Speichers. Das gilt insbesondere dann, wenn gleichzeitig eine größere Anzahl von Games installiert werden soll.

Wer dabei Platz im Gamin Pc Rechnergehäuse sparen möchte, sollte sich NGFF- bzw. M.2-SSDs ansehen. Diese zeichnen sich neben einer schnellen Schnittstelle auch durch einen besonders kleinen Formfaktor aus. Der eingesparte Platz für die Installation einer herkömmliche 2,5″- bzw. 3,5″-SSD oder -Festplatte kann dann unter Umständen für weitere Laufwerke genutzt werden. Eine weitere Option ist die gleichzeitige Nutzung einer SSD mit einer größeren Festplatte. In einem solchen Setup können entweder die besonders ressourcenhungrigen Spiele sowie das Betriebssystem auf der SSD installiert werden oder aber die SSD als Cache für die Festplatte genutzt werden. Was hier sinnvoller ist, hängt auch vom eigenen Verhalten bei der Rechnernutzung ab. Eventuell sollte man (hinreichendes Fachwissen vorausgesetzt) testen, welches Setup den größten Geschwindigkeitsgewinn bringt.

In der Regel macht die Nutzung als Cache Sinn, wenn die genutzten Spiele bzw. Programme häufig wechseln, da dann jeweils wesentlich seltener von der langsamen Festplatte als von der schnellen SSD geladen werden muss. Die Nutzung von technisch anspruchsloseren Inhalten wie kleinen Textdateien profitiert allerdings in einem solchen Test in der Regel nicht von deren Speicherung auf der SSD.

Der Hauptprozessor eines Gaming PC Testsiegers muss schnell genug sein, um alle während des Gaming anfallenden Aufgaben erledigen zu können. Einige Spieler sind der Meinung, dass ein schneller Hauptprozessor in einem modernen Gaming PC nicht mehr notwendig ist, da die Hauptarbeit bei der Berechnung mittlerweile von der Grafikkarte übernommen wird. Schließlich verbraucht die Grafikkarte eines Gaming PCs ja die meiste Energie im System, trägt am meisten zur Wärmeentwicklung bei und erbringt daher auch die meiste Rechenleistung. Diese Argumentation stimmt aber nur bedingt.

Spiellogik und andere Aufgaben, für die die GPU nicht geeignet ist, müssen nach wie vor vom Hauptprozessor erledigt werden. Auch muss dieser sich um die schnelle Versorgung der GPU mit den Rohdaten und Befehlen für die jeweils zu berechnenden Frames kümmern. Kommt es hierbei zu einer Verzögerung, äußert sich dies häufig in einer geringen Framerate. Die CPU wird einem solchen Fall zum Flaschenhals, da die Grafikkarte warten muss, bis die CPU alle notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen hat und zur Berechnung des aktuellen Frames bereit ist. Aus diesem Grund sollte man bei der Auswahl des Gaming PCs nicht ausgerechnet an der CPU sparen.

Aber auch der gemeinsame Betrieb einer schnellen CPU und einer langsamen Grafikkarte ist nicht empfehlenswert. Vielmehr sollten beide Komponenten so aufeinander angepasst werden, dass eine reibungslose Funktion und ein schneller Bildaufbau möglich ist. In vielen Komplettsystemen aus dem Gaming-Bereich finden sich standardmäßig aufeinander abgestimmte Komponenten, die sich im Optimalfall nicht gegenseitig ausbremsen. Denn nur so können mit entsprechend leistungsstarker Hardware die gewünschten hohen Bildraten von 60 FPS oder mehr auch bei grafisch anspruchsvolleren Titeln erreicht werden.

Kurzinformation zu führenden 5 Herstellern

  • Alienware
  • MSI
  • Asus
  • Acer
  • HP
Alienware ist ein Unternehmen, das sich auf den Verkauf von Gaming-Hardware konzentriert. Es wurde 1996 in den Vereinigten Staaten von Amerika gegründet. Mittlerweile hat der große Hersteller Dell das Unternehmen übernommen, die Zentrierung aufs Gaming jedoch beibehalten. Der Hauptsitz befindet sich momentan in Miami im US-Bundesstaat Florida. Besonders ins Auge fallen die Geräte durch ihr futuristisches Design. Alienware vertreibt sowohl Desktop-PCs als auch Notebooks. Somit werden PC-Gamer beider Lager bei diesem Hersteller fündig. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf eine große Auswahl bei den verkauften Systemen, die den Ansprüchen und Brieftaschen vieler verschiedener Spielertypen genügen sollen.
Der Hersteller MSI (Micro-Star International) aus Taiwan vertreibt neben Grafikkarten und Gaming-Mainboards auch ganze Rechnersysteme und wurde bereits im Jahr 1986 gegründet. Mittlerweile hat er sich zu einem Konzern entwickelt, der seine Produkte in einen großen Teil der Welt verkauft. Gerade die Laptops und Desktop-Systeme erfreuen sich dabei großer Beliebtheit. In jüngster Zeit interessiert sich MSI außerdem zunehmend für die virtuelle Realität und arbeitet an entsprechenden Hardwarelösungen. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Produktpalette in der Zukunft entwickeln wird. Doch schon heute kann MSI als einer der bekanntesten und international erfolgreichen Konzerne der Gaming-Industrie gelten.
Auch der große PC-Hersteller Asus hat im Bereich des Gaming PCs einige interessante Systeme anzubieten. Hierzu zählen neben größeren Rechnern auch leistungsstarke Mini-Gaming-PCs, die vergleichsweise hohe Rechenleistung auf kleinem Raum bieten. Somit sind sie interessant für überzeugte Gamer mit wenig Stellplatz. Aber auch andere Gründe wie z. B. ästhetische Überlegungen können für den Erwerb eines solchen Geräts sprechen. Das Elektronik-Unternehmen aus Taiwan wurde Ende der 1980er Jahre gegründet und gehört mittlerweile zu den größten PC-Produzenten der Welt. Neben dem bereits in den Anfangstagen vorhandenen technischen Fachwissen konnte so im Laufe der Jahre eine große Menge von Erfahrung mit Kundenwünschen gewonnen werden. Dabei gehören neben PC-Systemen u. a. auch Netzwerkgeräte und Smartphones zum Sortiment. Besondere Aufmerksamkeit wurde vor einigen Jahren dem EeePC zuteil. Dabei handelte es sich um ein sehr kleines Notebook der Firma zu einem damals relativ geringen Preis.
Bei Acer handelt es sich um ein 1976 gegründetes, elektronikzentriertes Unternehmen aus Taiwan. Das von ihm hergestellte hochwertige Gaming-Equipment wird zum Teil unter der Marke Predator verkauft. Aber auch für den kleineren Geldbeutel befindet sich der ein oder andere Gaming PC im Sortiment. Der europäische Hauptsitz_befindet sich in der _Schweiz. Unter anderem hat Acer auch ein speziell für das Betriebssystem Chrome OS_konzipiertes Notebook, das Acer _Chromebook, hergestellt. Auch die Zusammenarbeit mit großen Firmen ermöglicht es dem Unternehmen, weltweit immer mehr Menschen potentiell von seinen Produkten zu überzeugen.
Hewlett-Packard, kurz HP, ist vielen Verbrauchern sicherlich bereits aus dem Bereich der Drucker bekannt. Aber auch in anderen Sparten weiß HP zu überzeugen. So stehen z. B. mit den Rechnern der Omen-Serie einige leistungsstarke Gaming-Komplettsysteme zur Auswahl. Aber auch bei anderen PC-Systemen für daheim und fürs Büro hat HP dem potentiellen Kunden ein breit gefächertes Angebot zu bieten. Als 1935 von W. Hewlett und D. Packard gegründetes, ursprünglich sehr kleines Unternehmen wird Hewlett-Packard von vielen Menschen als ein Bilderbuch-Beispiel für den amerikanischen Traum angesehen. Der Hauptsatz der HP Inc., die vor kurzer Zeit aus HP hervorging, befindet sich in Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich einen Gaming-PC Testsieger am besten?

Unserer Meinung nach bietet der Erwerb von Gaming-PCs im Internet einige Vorteile.

Aufgrund der großen Beliebtheit von Gaming PCs stehen die Händler im Internet in besonders starker Konkurrenz zueinander. Hier versuchen sie sich gegenseitig mit Niedrigstpreisen zu unterbieten, um Kunden zu werben und die Mitbewerber auszustechen. Daher kann man davon ausgehen, dass die meisten Gaming PCs im Internet zu einem geringeren Preis erhältlich sind als beim jeweiligen Fachhändler vor Ort. Zusätzlich kommt hinzu, dass der Kunde sich nicht nur einen Gamin PC aus dem Sortiment eines bestimmten Händlers aussuchen kann. Vielmehr kann er sich ein bestimmtes Gerät aussuchen und dann die Preise vieler verschiedener Händler im Internet miteinander vergleichen. Dies ist ein großer Vorteil.

Aufgrund des gesetzlich vorgeschriebenen vierzehntägigen Rückgaberechts und der Gewährleistung geht der Kunde dabei kein größeres Risiko ein als bei einem Fachhändler. Auch hier müssen natürlich die entsprechenden Fristen nach der Feststellung eines Mangels beim Gaming PC gewahrt bleiben. Sollte der Rechner beispielsweise unerwarteterweise nach dem Einschalten trotz vorinstallierten Betriebssystems nicht booten, kann man sich oft telefonisch an den Kundenservice wenden. Sollte tatsächlich ein vom Händler oder Hersteller verschuldeter Schaden vorliegen, so wird das Gerät in der Regel ohne Umschweife auf dem Postweg zurückgenommen. Besonders einfach geht dies im Rahmen des vierzehntägigen Rückgaberechts, solange der Mangel nicht vom Kunden selbst verursacht wurde.

Viele Gamer überzeugt besonders die große Auswahl, die der Kunde beim Kauf eines Gamingsystems im Internet genießt. Beispielsweise stehen viele Komplettsysteme in verschiedenen Varianten zur Verfügung.

Diese unterscheiden sich etwa in der Leistungsfähigkeit der verbauten Grafikkarte, der Größe des Hauptspeichers oder dem auf dem Mainboard installierten Prozessor – wie z. B. einer i5- oder einer i7-CPU von Intel. Aber auch die entsprechenden Prozessoren anderer Hersteller wie AMD finden Verwendung im ein oder anderen Gaming PC. Dies bietet den Händlern die Möglichkeit, Geräte in verschiedenen Preisklassen anzubieten. So finden neben dem ambitionierten Gamer auch Gelegenheitsspieler und Neueinsteiger einen zu ihren Ansprüchen passenden Rechner.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Gaming PCs

Bereits die ersten Heimcomputer wurden neben der Textverarbeitung und anderen Büroaufgaben auch zum Spielen eingesetzt. Unvergessen sind bei Gamern, die mit dem C64 aufgewachsen sind, etwa die Klassiker Maniac Mansion, Summer Games oder International Karate. Der C64 nutzte dabei die in dieser Computergeneration üblichen digitalen Joysticks. Spiele und andere Programme konnten entweder von einer Art Tonband, der sogenannten Datasette, oder von 5,25-Zoll-Disketten geladen werden. Für beide Datenträgertypen war der Kauf eines zusätzlichen Laufwerks erforderlich. Alternativ war auch die Nutzung von Steckmodulen möglich, die allerdings bei den meisten Nutzern keine vergleichbare Beliebtheit erfuhren. Auch zu dieser Zeit gab es bereits Konsolen wie den Atari 2600, bei dem die Spiele ebenfalls von Steckmodulen geladen wurden. Später gesellten sich dann die Geräte z. B. von Sega und Nintendo dazu, die den Weltmarkt erobern sollten.

Besonders beliebt waren hierbei in der Anfangszeit das Nintendo Entertainment System (NES) und sein Nachfolger, das Super Nintendo Entertainment System. Interessant ist, dass mit StarWing bereits ein Spiel existierte, welches über einen eigenen internen Chipsatz (Super-FX-Chip) zur Verarbeitung von (nach heutigen Maßstäben sehr einfacher) 3D-Grafik verfügte. Dieses Konzept sollte sich später in etwas anderer Form auch bei den PCs durchsetzen.

Sega machte Nintendo dabei mit Konsolen wie dem Mega Drive und dem Master System teilweise starke Konkurrenz. PCs erfuhren aufgrund ihrer nicht zum Spielen ausgelegten Hardware vorerst keine allzu große Beliebtheit bei Gamern, obwohl auch für 86er-Rechner bereits die ersten PC-Spiele unter Betriebssystemen wie MS-DOS entwickelt wurden. Dies änderte sich, nachdem die Prozessoren dieser Geräte immer leistungsfähiger wurden. So wurde bereits der ein oder andere 386er oder 486er von seinem Besitzer sicherlich bereits als Gaming PC genutzt.

Eine Revolution im Bereich des Gaming-PCs kam durch die Entwicklung von 3D-Grafikkarten zustande. Diese Erweiterungskarten unterstützten den Computer bei der Berechnung der aufwendigen 3D-Grafik, die in dieser Zeit bei Spielen immer üblicher wurde. Meist wurde der hohe Rechenaufwand für die vollständige dreidimensionale Darstellung der Spielwelt zuvor umgangen, indem man zweidimensionale Grafiken (z. B. Gegner) in eine dreidimensionale Landschaft einfügte.

Auch andere Tricks, die 2D und 3D miteinander kombinierten, waren möglich. Alternativ musste die vollständig dreidimensionale Grafik sehr einfach gehalten oder hohe Prozessoranforderungen gestellt werden. Allgemein wird der noch für MS-DOS entwickelte Titel Descent 2 (neben anderen) als eines der ersten Spiele angesehen, das die Fähigkeiten einer solchen Karte nutzen konnte. Bereits der Vorgänger zeichnete sich durch eine vollständige dreidimensionale Spielwelt aus und erhielt später einen Patch, der die Nutzung der sogenannten Vodoo-Karten ermöglichte.

In der heutigen Zeit sind die 3D-Beschleunigerkarten von nVidia, Radeon und anderen Herstellern zum festen Bestandteil jedes Gaming PCs geworden. Moderne Spiele stellen so hohe Ansprüche an die Grafik- und Physikengine, dass eine alleinige Berechnung durch die CPU in der Regel nicht mehr möglich ist. Dieses Element findet sich auch im Casemodding beim Gaming PC wieder, bei dem die verbauten Grafikkarten als „Arbeitstiere“ des Rechners z. B. durch Gehäusedesign oder Beleuchtung in besonders Weise in Szene gesetzt werden.

Neben guter Grafik und hochwertigem Sound zählen beim Gaming PC allerdings auch andere Qualitäten wie ein ansprechendes Gameplay, kreatives Spieldesign und (je nach Genre) auch eine mitreißende Hintergrundgeschichte und starke Charaktere. Hieran hat sich seit den Anfangstagen der Computerspiele nichts geändert. Motion-Capturing und immer realistischere Grafik bieten den Entwicklern jedoch mächtige Mittel, um den Spieler vor dem Gaming PC in die virtuelle Welt eintauchen zu lassen. Zum Teil reichen neue Computerspiele auch in puncto erzählerischer Qualität bereits an Kinofilme heran. Hier bleibt abzuwarten, wie sich dieser Bereich in Zukunft noch weiter entwickeln wird.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Gaming PCs

Besonders imposant an Gaming-Rechnern ist ihr Stromverbrauch. Unter Volllast kann ein durchschnittliches Gerät gute 700 bis 800 Watt verbrauchen. Da dies sehr stark von der Systemkonfiguration abhängt, kann der Wert auch wesentlich höher liegen. Besonders viel Energie wird dabei in der Regel von den verbauten Grafikkarten verbraucht. Diese verfügen dementsprechend häufig über mehrere Lüfter, um ein Überhitzen des verbauten Chipsatzes zu verhindern.

Bei der Grafik müssen bei der Darstellung in 4K pro Frame vom Gaming PC ungefähr viermal so viele Pixel berechnet werden wie bei der Darstellung in Full-HD. Der schon seit einigen Jahren zu beobachtende stetige Anstieg der Auflösung führt deshalb dazu, dass immer größere Datenmengen bewältigt werden müssen. Die Grafikkarten- und Monitorhersteller meistern diese Herausforderung bislang erstaunlich gut und überraschen dabei immer wieder aufs Neue mit noch etwas ausgefeilterer Technik auf hohem Niveau.

Gaming PC in 6 Schritten richtig installieren

Hinweis: Es ist leider nicht möglich, in dieser kurzen Anleitung die Eigenheiten aller auf dem Markt erhältlichen Gaming PCs zu berücksichtigen. Falls die Angaben in der vom Hersteller Ihres Geräts mitgelieferten Betriebsanleitung, Schnellstart-Anleitung oder anderen Dokumenten abweichen sollten, halten Sie sich bitte im Zweifelsfalle an diese, um Ihren neuen Gaming PC korrekt zu konfigurieren.

  • 1. Monitor anschließen
  • 2. Tastatur und Maus anschließen
  • 3. Strom anschließen
  • 4. Soundsystem anschließen
  • 5. Gerät einschalten, Systemsoftware installieren
  • 6. Lieblingsspiele einrichten und starten
Der Monitor wird meist mit einem HDMI-Kabel oder DVI-Kabel mit dem Rechner verbunden. Diese Anschlüsse unterstützen die benötigten hohen Datenraten, die für die Übertragung eines Videosignals in Full-HD notwendig sind. Die zugehörigen Anschlüsse befinden sich beim Gaming PC in der Regel an der Rückseite des Rechners.
Die beiden Geräte werden in der Regel einfach an einem USB-Anschluss des Rechners angeschlossen. Dies gilt sowohl bei der Verwendung einer herkömmlichen als auch bei der Nutzung einer speziellen mechanischen Gaming-Tastatur. Lediglich in Ausnahmefällen wird ein anderer Anschluss verwendet. Bei der Verwendung von Bluetooth-Geräten müssen sie vor der Nutzung mit dem Gerät gepaart werden. Dazu sind jedoch zunächst bereits funktionierende, i. d. R. kabelgebundene Eingabegeräte erforderlich.
Sind Monitor, Tastatur und Maus erfolgreich mit dem Gerät verbunden, so kann das Stromkabel verbunden werden. Dabei handelt es sich bei Desktop-Rechnern in der Regel um ein Kaltgerätekabel. Dieses wird zunächst am Gerät, dann an der Steckdose eingesteckt. Bei Notebooks sollte hingegen zunächst überprüft werden, ob der Akku bereits montiert ist. Falls dies nicht der Fall ist, sollte er nach den Anweisungen in der Anleitung eingesetzt werden. Zusätzlich kann das Einstecken des Stromkabels ins Netzteil erforderlich sein (bitte die Anweisungen der Herstellers beachten). Erst das vollständige Netzteil wird dann an den Gaming-Laptop angeschlossen, bevor es mit der Steckdose verbunden wird. Bei den meisten Geräten beginnt daraufhin eine Lade-LED zu leuchten. Diese signalisiert das begonnene Aufladen des Akkus. Wurde alles richtig gemacht, lässt sich der Gaming PC nun einschalten.
Im einfachsten Fall werden die Kopfhörer einfach mit dem Cinch- oder Klinkenstecker in die entsprechende Buchse des Geräts eingesteckt. Bei einem Headset wird zusätzlich das Mikrofon an die passende Buchse angeschlossen. Bei USB-Geräten ist der Fall hingegen noch einfacher: Auch hier genügt ein einfacher freier USB-Steckplatz. Allerdings kann je nach Modell später die Installation eines passenden Treibers erforderlich sein. Die vollständige Einrichtung eines Raumklang-Systems wie Dolby Digital kann hier aus Platzgründen leider nicht beschrieben werden.
Nach dem Einschalten des Geräts kann die Einrichtung des Betriebssystems oder die Installation weiterer Software erforderlich sein. Die mitgelieferten Seriennummern finden sich beispielsweise auf Aufklebern an der Rückseite des Gehäuses oder auf den CD-Hüllen. Falls Software aus dem Internet heruntergeladen werden soll, muss der Rechner zunächst über Ethernet oder WLAN mit dem Router verbunden werden. Automatische, sicherheitsbedingte Softwareupdates sollten aus Sicherheitsgründen aktiviert werden. Dies ermöglicht dem Hersteller, bekannt gewordene Sicherheitslücken in der jeweiligen Software oder im Betriebssystem nachträglich und zeitnah zu schließen. Software aus nicht vertrauenswürdigen oder unbekannten Quellen sollte hingegen gar nicht erst verwendet werden. Zusätzlich ist der Schutz des Systems durch ein Antivirenprogramm empfehlenswert.
Nun können bereits die ersten Spiele auf dem Gaming PC installiert werden. Hierzu wird in der Regel für jedes gekaufte Game ein Installer heruntergeladen, der sich mit einem Doppelklick starten lässt. In den meisten Fällen müssen die Standardoptionen für den normalen Spielbetrieb nicht geändert werden. Es genügt, „Weiter“ zu klicken, bis die Installation abgeschlossen ist. Gewöhnlich gibt es dabei eine längere Wartezeit, in der große Datenmengen kopiert oder heruntergeladen werden. Nach Abschluss der Installation findet sich das Spiel dann unter dem entsprechenden Icon im Menü des Betriebssystems.

3 Tipps zur Pflege

1. Überhitzen vermeiden

Auch wenn die meisten Rechner bei zu hohen Temperaturen automatisch abschalten, sollte ein ständiges Betreiben des Systems am Temperatur-Limit nach Möglichkeit vermieden werden. Dies kann zu einer verkürzten Lebenszeit der Komponenten führen. Wenn die Lüfter nicht mehr funktionieren oder ein anderes Problem mit dem Luftstrom vorliegt, sollte der Rechner abgeschaltet und das Problem schnellstmöglich (ggf. durch den Kundenservice) beseitigt werden. Warnzeichen sind kein oder ein sehr lautes Lüftergeräusch und ein ständiges automatisches Abschalten des Rechners.

2. Rechner regelmäßig reinigen

Bei allen Rechnersystemen ist eine gelegentliche Reinigung vor allem der Lüftersysteme empfehlenswert. Hierdurch wird eine reibungslose Funktion der Lüfter und somit die Integrität des kühlenden Luftstroms gewährleistet. Beachten Sie hierzu bitte die Anweisungen des Herstellers.

3. Festplatte oder SSDs regelmäßig auf Defekte prüfen

Gerade ältere Datenträger sollten in regelmäßigen Abständen auf defekte Sektoren und ähnliche hardwarebedingte Probleme geprüft werden. In vielen Fällen kündigt sich ein anstehender Ausfall über längere Zeit an. So kann der defekte Datenträger rechtzeitig ersetzt bzw. durch den Kundenservice ausgetauscht werden, bevor Daten verloren gehen. Natürlich sollten alle wichtigen Daten wie z. B. lokal abgelegte Spielstände vor dieser Prozedur vom alten Datenträger in geeigneter Weise gesichert werden, um sie später reibungslos wiederherstellen zu können.

Nützliches Zubehör

Wer selbst Let's-Play-Videos aufnehmen und veröffentlichen möchte, kann sich neben diversen Softwareprodukten auch für einen Hardware-Recorder entscheiden. Dieser wird zwischen Rechner und Monitor eingesteckt und nimmt das gesamte Spielgeschehen auf. Je nach Modell kann die Speicherung der Videodateien dabei beispielsweise auf einer SD-Karte oder einer externen Festplatte erfolgen. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass man sich nicht mit den Softwareeinstellungen der verschiedenen Recording-Programme beschäftigen muss. Eine kostenlose Software-Alternative ist beispielsweise die Software Open Broadcaster (OBS), die auch das Streamen von Spielen auf den üblichen großen Portalen erlaubt. Diese ist allerdings nicht in allen Setups leicht in der gewünschten Weise zum Laufen zu bringen. Softwarelösungen haben den Nachteil, dass sie auch zum Kodieren der Videos und andere Aufgaben Rechnerresourcen belegen, die vom eigentlichen Spiel dann nicht genutzt werden können. Gerade bei hardwarehungrigen Titeln kann sich dies in einem entsprechenden Test deutlich auf die Performance auswirken.

Wer seine Zuschauer während des Spielens mit knackigen oder amüsanten Kommentaren unterhalten möchte, benötigt außerdem noch ein passendes Broadcasting-Mikrofon und gegegebenenfalls eine hochauflösende Webcam oder andere Kamera. Am einfachsten können USB-Mikrofone mit dem Rechner verbunden werden. Aber auch die etwas professionellere Nutzung eines XLR-Mikrofons in Verbindung mit einem Audio-Interface ist möglich. Dies bietet unter anderem den Vorteil, dass man sich bei den für den Klang entscheidenden Vorverstärkern nicht auf die Güte der bei der USB-Variante mikrofon-internen Bauteile verlassen muss. Die Vorverstärker (und natürlich auch die übrigen Komponenten des Audio-Interfaces) sollten jedoch von hoher Qualität sein. Gerade bei Neueinsteigern, die (noch) keine gehobeneren Ansprüche an ihr Mikrofon hegen oder viele verschiedene Mikrofone nutzen möchten, ist dies aber weitgehend Geschmackssache.

Schnelle Spiele profitieren von einem Monitor mit schneller Reaktionszeit. Hierdurch wird die Verzögerung, die durch die Übertragung des Videosignals an den Monitor entsteht, möglichst gering gehalten. Übliche Reaktionszeiten entsprechender Bildschirme sind heutzutage um die 1 ms angesiedelt. Für Profi-eSportler und motivierte Hobbyisten kann außerdem auch ein Multi-Monitor-Setup interessant sein. Dies ermöglicht es, zur Darstellung der Spielwelt mehrere Bildschirme gleichzeitig zu nutzen. Allerdings erfordert dies Grafikkarten mit einer entsprechenden Anzahl von Monitoranschlüssen sowie Support der Funktion durch den Hersteller. Dieser baut die entsprechende Software meist in den Treiber ein. Bevor man also ein solches Setup plant, sollte man sich erst darüber informieren, ob es so vom Hersteller der Grafikkarten unterstützt wird. In der Regel gibt es bei den Monitoren keine großen Schwierigkeiten, solange sie die angestrebte Auflösung noch darstellen können.

Als komfortable Sitzgelegenheit während des Spielens empfehlen sich spezielle Gaming-Sessel oder Sitzsäcke. Diese ermöglichen zum Teil eine entspannte Haltung auch über viele Stunden hinweg. Gerade bei längeren Gefechten kann eine unangenehme Sitzposition die Konzentration beeinträchtigen und somit für einen Nachteil gegenüber den Konkurrenten sorgen. Einige Gaming-Sessel besitzen darüber hinaus integrierte Lautsprecher, mit denen man den vollen Spielsound aus nächster Nähe genießen kann. Wer nicht an den Komfort dieser Sessel glaubt, sollte sie einmal selbst einem Test unterziehen.

3D-Brillen erzeugen die Illusion einer echten dreidimensionalen Spielwelt. Hierzu werden dem linken und dem rechten Auge verschiedene Bilder präsentiert. VR-Brillen nutzen hierzu eigene integrierte kleine Displays für beide Augen und lassen den Spieler täuschend echt in die berechnete Umgebung eintauchen. Allerdings wird diese Technik momentan noch nicht von allzu vielen Spielen unterstützt. Hier bleibt abzuwarten, wie sich der Markt in Zukunft entwickeln wird.

Wer aber in der glücklichen Situation ist, dass sein Lieblingsspiel vollen Support für eine der bereits erhältlichen VR-Brillen anbietet, wird vom Spielerlebnis vermutlich trotzdem begeistert sein. Ob sich der Kauf einer solchen Brille lohnt, muss jeder Gamer daher (am besten in einem persönlichen Test) selbst entscheiden. Die Ansätze sind jedenfalls bereits vielversprechend.

Full-HD- oder 4K-Beamer können neben dem Genuss von Kinofilmen in auch zum Spielen auf einer großen Leinwand verwendet werden. Insbesondere bei Mehrspielergefechten im Heimkino kommt oftmals erst so richtig Stimmung auf. Allerdings setzt dies Voraus, dass das entsprechende Spiel sich mit mehreren Spielern auf dem gleichen Bildschirm spielen lässt und eventuell einen entsprechenden Splitscreen-Modus unterstützt. Aber auch für Titel mit einer atmosphärisch in Szene gesetzten Hintergrundgeschichte lohnt sich der Beamer oftmals im Einzelspielermodus. Gerade Beamer, die sowohl fürs Gaming als auch zum Genuss von Kinofilmen geeignet sind, treffen häufig den Geschmack ihrer Zielgruppe.

Viele ambitionierte Spieler entscheiden sich statt eines Standard-Keyboards für eine mechanische Gaming-Tastatur. Diese bietet neben neben mechanischen Schaltern mit einer Lebenszeit von mehreren Millionen Betätigungen häufig auch erweiterte Funktionen für effizientes Gameplay. Dabei finden häufig die nach einem großen Tastaturenhersteller benannten Cherry Switches Anwendung. Unterschieden werden hierbei unter anderem die Blue Switches, Red Switches und Black Switches mit leicht unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften. Auch optische Gimmicks wie mit konfigurierbaren RGB-LEDs beleuchtete Tasten sprechen viele Spieler an und tragen zur entspannten Atmosphäre bei.

Alternativen zum Gaming PC

Eine oft genutzte Alternative zum Neukauf eines Gaming PC ist die Aufrüstung eines bereits vorhandenen Rechners. Viele Gelegenheitsspieler entscheiden sich auch für den Kauf einer modernen Spielkonsole von einem der großen Hersteller Nintendo, Sony oder Microsoft. Allerdings können diese Geräte erfahrungsgemäß nicht mit der Rechenleistung eines hochwertigen Gaming PCs mithalten. Auf der anderen Seite muss man sich keine Sorgen um steigende Hardwareanforderungen machen, da die jeweils aktuellste Konsolengeneration sich in der Regel sich im grundsätzlichen Aufbau wenig bis gar nicht verändert.

Mit einer Investition in ein solches Gerät lassen sich also alle für die entsprechende Plattform erscheinenden Games unbeschränkt spielen, ohne dass in neue Prozessoren oder Grafikkarten investiert werden muss. Andererseits lässt sich die optische Darstellung nach einigen Monaten oder Jahren nicht einfach durch Nachrüsten auf einen aktuelleren Stand bringen. Das nächste größere Hardwareupdate bietet erfahrungsgemäß erst das Erscheinen der nächsten Konsolengeneration. Ein Austausch einzelner Komponenten wie beim Gaming PC ist normalerweise nicht möglich.

Auch der Eigenbau des Gaming PCs ist für einige Spieler eine Option. Allerdings sind hierzu schon einige tiefergehende technische Kenntnisse erforderlich. Komponenten wie Netzteil, Bluray-Brenner, Grafikkarte, Festplatte, Soundkarte, Netzwerkarte und SSD müssen korrekt mit dem Mainboard verbunden und intern im Gehäuse befestigt werden. Der Arbeitsspeicher in Form von DDR3– oder anderen ähnlichen Modulen in ihren diversen Formen muss in der Regel ebenfalls selbstständig korrekt ausgewählt werden. Überspannungen, Kurzschlüsse und andere Fallstricke bei der Konfiguration sind unbedingt zu vermeiden, da diese zu Schäden an den einzelnen Komponenten führen können.

Auch sollte das u.a. aus Heatpipes, Lüftern und/oder Kühlkörpern bestehende Kühlsystem einen ausreichenden Wärmetransport gewährleisten. Weiterhin sollten eventuelle Flaschenhälse nach Möglichkeit vermieden werden. Beispielsweise bringt eine extrem schnelle SSD nichts, wenn ein älteres Motherboard verwendet wird, das diese schnellen Datenraten noch nicht unterstützt. Die schnelle SSD wird dann durch den langsamen Bus des Mainboards ausgebremst und ist das zusätzliche Geld nicht wert. Auch sollte geprüft werden, ob das Mainboard einen passenden Anschluss etwa für M.2-SSDs in ihren verschiedenen Variationen besitzt, bevor ein solches Modell erworben wird.

Schlussendlich müssen genügend Slots für alle Erweiterungskarten und vorhanden sein. Hierbei wird häufig übersehen, dass viele schnelle Grafikkarten einen schnellen 16x-PCI-Express-Slot zur Datenanbindung benötigen. Dieser ist meist nur in beschränkter Anzahl vorhanden. Ein Board mit mehreren PCI-Express-Slots erlaubt also nicht unbedingt die Installation mehrerer Grafikkarten.

Nach dem erfolgreichem Zusammenbau muss dann noch das Betriebssystem mitsamt eventueller zusätzlicher Treiber installiert werden. Bei vielen Gaming PCs vom Händler ist es hingegen bereits vorinstalliert im Lieferumfang enthalten. Für ambitionierte Bastler kann die eigenständige Zusammenstellung und Installation der Komponenten eines solchen Systems ein interessantes Hobbyprojekt sein. Wer hingegen Wert auf einen Garantieanspruch für das Gesamtsystem und eine schlüsselfertige Lieferung legt, der fährt mit einem Komplettsystem in der Regel besser.

Gerade für mobiles Spielen zwischendurch empfehlen sich auf Android oder iOS basierende Smartphones und Tablets, die man vielleicht ohnehin immer dabei hat. Ein Nachteil solcher Geräte ist hingegen der vergleichsweise kleine Bildschirm und die im Unterschied zum Gaming PC deutlich geringere Rechenleistung. Ein Grafikfeuerwerk wie auf einem optimierten High-End-System darf man hier nicht erwarten.

Für das bloße Abspielen von Spielfilmen auf einem Smart-TV ist ein Gaming-PC meist überdimensioniert, wie sich bei einem Test der Systemauslastung mit einem geeigneten Programm schnell herausstellen wird. Hier reicht in der Regel ein weniger leistungsstarker Rechner. Spezielle für den Betrieb als Media-Center geeignete Rechner finden sich ebenfalls bei vielen Händlern.

Insbesondere legen vieler Verbraucher im Heimkino Wert auf einen möglichst lautlosen Betrieb. Daher bietet sich die Nutzung von Geräten mit passiv oder wenigstens geräuscharm gekühlten Komponenten an. Allerdings stellt sich so mancher Gaming PC in einem ersten Test ohne spezielle Hardware-Konfiguration als wesentlich lauter heraus, als dies in einer solchen Umgebung erwünscht ist. Dies liegt unter anderem an den vielen stark zu kühlenden Komponenten mit hoher Energiedissipation wie z. B. Prozessoren und Grafikkarten.

Je nach gewünschter Leistung und Videoauflösung kann auch der Betrieb eines Einplatinencomputers wie z. B. eines Raspberry Pi eine Option sein. Viele dieser Geräte sind aufgrund des fehlenden Lüfters praktisch lautlos. Hierzu sollte man allerdings eine gewisse Technikaffinität und die Bereitschaft, sich in die Materie einzuarbeiten, mitbringen. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass höhere Anforderungen wie z. B. die Videowiedergabe in voller 4K-Auflösung die Möglichkeiten vieler dieser Geräte übersteigt. Einige Freunde dieser oft scheckkartengroßen Rechner nutzen sie hingegen äußerst erfolgreich zur Emulation von älteren Spielekonsolen aus ihrer Kindheit.

Ideal gelingt dies mit geeigneten USB-Gamecontrollern. Zum Auslesen der Originalcartridges ist hingegen wieder ein wenig technisches Fachwissen und Know-How erforderlich. Rechtlich zweifelhafte Angebote zum Download älterer Spiele sollten jedoch trotzdem gemieden werden. Die Betreiber der entsprechenden Seiten verfügen in der Regel nicht über die notwendige Erlaubnis der Rechteinhaber.

Weiterführende Links und Quellen

https://en.wikipedia.org/wiki/Descent_II (Eines der ersten PC-Spiele mit Hardware-3D-Unterstützung)

https://de.wikipedia.org/wiki/Nvidia (Wikipedia-Eintrag zu Nvidia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsspeicher (Nähere Erklärung zum Arbeitsspeicher)

https://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive (Informationen zur SSD)

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