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Mainboard Test - so sieht das Herz Ihres Computers aus - Vergleich der besten Mainboards 2019

Die Heimat f√ľr alle wichtigen Komponenten eines modernen Computers stellt das Mainboard dar. Dieses wird h√§ufig auch als¬†Motherboard oder Hauptplatine¬†bezeichnet. Auf einem Mainboard finden Sie fest verl√∂tete Elektronikbauteile sowie Steckpl√§tze f√ľr Erweiterungen.

Mainboard Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten T√úV-Siegel 1,10
sehr gut
2,18
gut
2,67
befriedigend
2,76
befriedigend
2,80
befriedigend
2,84
befriedigend
Kundenbewertungen
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bei 17 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
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4.4 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 18 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 180 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen
Hersteller

MSI

Asus

MSI

ASrock

Raspberry

GIGABYTE

Modell/Serie

B350

PRIME Z270-A

Z370-A PRO

X370 Killer SLI

Raspberry Pi Model B+

GA-AB350-Gaming 3

Farbe

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Gr√ľn

Schwarz

Gewicht

699 g

304 g

499 g

998 g

159 g

1,22 kg

Abmessungen

30 x 24 x 5 cm

25 x 31 x 2 cm

25 x 30 x 5 cm

30,5 x 24,5 x 2,6 cm

12,2 x 2,4 x 7,6 cm

31 x 25 x 5 cm

Prozessorkerne

1

1

1

1

1

1

Sockel

LGA 1151

LGA 1151

LGA 1151

LGA 1151

nein

LGA 1151

Formfaktor

ATX

ATX

ATX

ATX

k.A.

ATX

Prozessormarke

AMD

Intel

Intel

AMD

ARM (Linux System)

AMD Ryzen‚ĄĘ & 7th Generation A-series / Athlon‚ĄĘ Processors

Speichertechnik

DDR4 DIMM

DDR4-SDRAM

DDR4-SDRAM

DDR4-SDRAM

512MB RAM

DDR4-SDRAM

Max. unterst√ľtzte Gr√∂√üe

64 GB

64 GB

32 GB

64 GB

k.A.

64 GB

Anschl√ľsse

Sockel AM4, DDR4, HDMI,DVI,D-Sub 1x M.2 & 8x USB 3.1 Gen1, 1x USB-C ATX

ATX, Intel Z270, Kabylake, 4x DDR4-Speicher, USB 3.1, M.2 Schnittstelle

2x USB 3.1 Gen2 (Typ A+C), 8x USB 3.1 Gen1, 6x USB 2.0

12 USB 3.0 (1 Type-C, 4 Front, 7 Rear)- Intel Gigabit LAN

(GPIO polig, MicroSD Speicherkartenslot, HDMI, 4x USB 2.0

ATX AM4 4x DDR4 M2 S-ATA USB 2.0 USB 3.0 USB 3.1 HDMI DVI-D

Beleuchtung

ja

ja

ja

nein

nein

ja

Gaming Mainboard

ja

ja

nein

ja

nein

ja

Besonderheiten
  • MSI B350 GAMING PLUS Mainboard
  • Automatische DC/PWM-Erkennung
  • Studio Qualit√§t Mit Audio Boost
  • Maximiere die USB-Performance
  • One-Click VR
  • 1x Prime Z270-A Mainboard
  • 1x Nutzerhandbuch
  • 1x CPU Installationstool
  • 3x SATA 6,0Gb/s Kabel
  • 1x Support-DVD
  • MSI Z370-A PRO Mainboard
  • Automatische DC/PWM-Erkennung
  • Turbo M.2
  • One-Click VR
  • Studioqualit√§t mit Audio Boost
  • Asrock X370 KILLER SLI Mainboard mit Chip
  • Chipsatz: AMD X370
  • Header K√ľhlung: 2x CPU-L√ľfter 4-Pin, 3x L√ľfter 4-Pin
  • RAID-Level: 0/‚Äč1/‚Äč10 (X370)
  • Gute Qualit√§t
  • Raspberry Pi Model B+ Mainboard
  • vier USB 2.0 Ports
  • MicroSD Speicherkartenslot
  • mehr GPIO Pins
  • Gute Qualit√§t
  • GIGABYTE GA-AB350-Gaming 3 Mainboard
  • 2-Way CrossFire Multi-Graphics Support
  • Realtek Gigabit LAN
  • Gigabyte-Qualit√§t
  • Preis-Leistungsverh√§ltnis
Materialbeschaffenheit
Komfort
Verarbeitungsqualität
Preisvergleichsmatrix
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Was ist ein Mainboard?

Ein Mainboard besteht im Grunde aus einer¬†gro√üen Platine mit gedruckten Leiterbahnen, auf der alle wichtigen Komponenten integriert sind, die f√ľr die Funktionsweise eines Computers erforderlich sind.

Das Motherboard verf√ľgt √ľber einen¬†Stecksockel f√ľr die CPU, mehrere Steckpl√§tze f√ľr die Speicherbausteine, weitere Steckpl√§tze f√ľr m√∂gliche Erweiterungskarten und eine Vielzahl an Kondensatoren, Transistoren, Operationsverst√§rker und Chips, die alle Komponenten miteinander verbinden.

MSI B350 GAMING PLUS, Sockel AM4, DDR4, HDMI,DVI,D-Sub 1x M.2 & 8x USB 3.1 Gen1, 1x USB-C ATX MainboardBis 2010 war eine Hauptplantine noch in eine sogenannte¬†North- und Southbridge¬†unterteile. Damit konnten die die Bauteile mit hoher Performance, wie Grafikkarte und Speicherbausteine von den Bauteilen mit geringerer Performance, wie zum Beispiel die Festplatte oder ein CD- bzw. DVD-Laufwerk, voneinander getrennt werden. Heute sind alle Funktionen zentral in einem Chip auf der Hauptplatine vereint, sodass die alte¬†Zwei-Chip-Bauweise √ľberfl√ľssig¬†geworden ist.

Dank der Miniaturisierung konnten viele einzelne Komponenten in wenigen Chips integriert werden. So sind auf vielen Hauptplatinen komplette Grafikchips, Soundcontroller und auch Netzwerkkarten bereits fest auf dem Mainboard verl√∂tet. Dadurch lassen sich kosteng√ľnstige Rechner entwickeln, die den meisten Anforderungen im HomeOffice-Bereich gen√ľgen.

Nach wie vor sind aber auf den meisten Mainboards noch ausreichend Steckpl√§tze f√ľr Erweiterungskarten enthalten. Hier k√∂nnen Sie immer noch eine¬†Hochleistungs-Grafikkarte einbauen. Onboard-Grafikkarten sind mittlerweile recht leistungsf√§hig geworden. Lediglich ambitionierte Gamer ben√∂tigen hier weitere Grafikpower.

MSI B350 GAMING PLUS, Sockel AM4, DDR4, HDMI,DVI,D-Sub 1x M.2 & 8x USB 3.1 Gen1, 1x USB-C ATX Mainboard TestEine Ausnahme bilden die Motherboards f√ľr Notebooks. Hier sind nahezu alle Komponenten fest verdrahtet und lassen sich somit auch im Nachhinein nicht gro√üartig erweitern. Grund hierf√ľr sind die beengten Platzverh√§ltnisse in den schmalen Notebook-Geh√§usen.

Eine große Steckkarte findet dort keinen Platz. Je nach Hersteller werden auch Mainboards entwickelt, die den Hauptprozessor sogar mit dem Grafikprozessor in einem Chip-Gehäuse besitzen.

Ohne Stromversorgung funktioniert ein Motherboard mit seinen Komponenten nicht. Aus diesem Grund finden Sie an verschiedenen Stellen¬†Steckkontakte f√ľr die Stromversorgung. Den ben√∂tigten Strom erh√§lt die Hauptplatine letztlich √ľber das im Computergeh√§use befestigte Netzteil.

Ebenfalls finden Sie auf einem Motherboard zahlreiche Schnittstellen, die f√ľr die Au√üenkommunikation wichtig sind. Im Laufe der Jahre haben sich diese Schnittstellen jedoch st√§ndig weiterentwickelt. Fr√ľher besa√üen die Hauptplatinen Anschl√ľsse, wie die parallele LPT-Schnittstelle f√ľr einen Drucker oder eine serielle RS-232-Schnittstelle, an der Sie ein Modem anschlie√üen konnten. Vielfach mussten eigene Steckkarten mit Anschl√ľssen installiert werden. Heute sind viele Anschl√ľsse bereits auf der Hauptplatine integriert.

Zu den wichtigsten Anschlussmöglichkeiten gehört der USB-Port, der mehrfach vorhanden ist. Daran können Sie heute Ihre Tastatur und Ihre Maus anschließen. Ebenso werden hier Drucker, Scanner oder andere Hardwareartikel bequem angeschlossen. Nach wie vor sind bei vielen Motherboards noch die traditionellen PS/2-Schnittstellen vorhanden, an denen Sie ebenfalls Ihre Tastatur und Maus anschließen können.

Dar√ľber hinaus finden Sie die Soundchip-Ein- und Ausg√§nge. Daran lassen sich zum Beispiel ein¬†Headset, Lautsprecherboxen und ein Mikrofon anschlie√üen. Wenn eine Onboard-Grafikkarte vorhanden ist, finden Sie auf Ihrem Mainboard noch die entsprechenden Anschlussm√∂glichkeiten f√ľr einen Monitor. Hierbei stehen verschieden Videoausg√§nge zur Auswahl, wobei¬†DVI und HDMI¬†zu den aktuellen Standards geh√∂ren.

Je nach Hersteller finden Sie noch einen eSATA-Port zum Anschluss einer externen Festplatte. Normalerweise werden externe Laufwerke √ľber den USB-Port angeschlossen. Dar√ľber hinaus darf heute ein LAN-Anschluss nicht fehlen. Dieser wird ben√∂tigt, um einen Rechner in ein Netzwerk zu bringen oder an einen Internet-Router anzuschlie√üen.

√úber die Erweiterungssteckkarten k√∂nnen Sie ebenfalls optionale Hardware an Ihrem Computer anschlie√üen. Diesbez√ľglich befindet sich auf einer Seite einer solchen Karte ein¬†Slotblech, welches nicht nur die Karte im Computergeh√§use sichert, sondern auch die n√∂tigen Anschl√ľsse nach au√üen bietet.

Ebenfalls sind auf einem modernen Mainboard einige¬†SATA-Anschl√ľsse¬†zu finden. Daran k√∂nnen Sie die internen Festplatten oder CD/DVD-Laufwerke anschlie√üen. Bei √§lteren Boards gab es noch spezielle ATA- oder PATA-Anschl√ľsse. Hier konnten h√∂chsten zwei Festplatten als Master und Slave angeschlossen werden.

Nicht unerw√§hnt bleiben soll, dass die Anschl√ľsse f√ľr Diskettenlaufwerke in heutiger Zeit auf den Boards kaum noch zu finden sind. Diese Laufwerke entsprechen heute nicht mehr dem Stand der Technik und bieten eine viel zu geringe Speicherkapazit√§t. Diese Laufwerke sind heute durch den USB-Speicherstick ersetzt worden.

Die gr√∂√üten Ver√§nderungen haben die Steckpl√§tze f√ľr die Erweiterungskarten erfahren. Hier hat es nachfolgende Entwicklung gegeben:

  • XT-Bus,
  • ISA-Bus,
  • EISA-Bus,
  • PCI-Bus und
  • PCIe-Bus.
Der aktuelle PCI-Express-Bus bietet dabei die h√∂chste √úbertragungsgeschwindigkeit. Interessant ist, dass es bei √§lteren Hauptplatinen speziell f√ľr die Grafikkarte noch den MCA-Bus und sp√§ter den AGP-Bus gab. Mittlerweile sind diese aber auch gegen den PCIe-Bus ersetzt worden.

Nicht unwichtig ist das Format eines Mainboards. Im nachfolgenden Ratgeber wird hier noch darauf eingegangen. Ausschlaggebend ist, dass durch die Größe der Hauptplatine letztlich auch die Größe des Gehäuses bestimmt wird.

In heutiger Zeit erfreuen sich kompakte Mini-PCs großer Beliebtheit. Die entsprechenden Motherboards sind daher sehr klein gehalten. Maßgeblich ist in diesem Fall auch die Art der Befestigung im Gehäuse. Hauptplatinen besitzen an fest vorgegebenen Stellen Bohrungen, mit denen die flache Platine auf Kunststoff-Steckern im Gehäuse befestigt wird.

Wie funktioniert ein Mainboard?

Das Mainboard ist die Zentrale eines jeden Computers. Hier werden die wichtigsten Aufgaben der¬†Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe¬†nach dem EVA-Prinzip verarbeitet. Auf dem Motherboard laufen alle Informationen zusammen. Die vom Benutzer √ľber Tastatur und Maus eingegebenen Befehle werden dort verwaltet. Die auf dem Mainboard verbauten Chips√§tze entsprechen letztlich der Leistungsf√§higkeit des Systems.

MSI H270 Gaming M3 LGA 1151 DDR4 HDMI,DVI, 2x M.2 (1x Steel Armor) & 10x USB 3.1(2x Gen2 & 8x Gen1), 1x USB-C ATX MainboardJede CPU auf dem Mainboard benötigt Daten, um diese verarbeiten zu können. Diese Daten werden aus einem Datenspeicher geholt. Damit diese Kommunikation stattfinden kann, werden Transportwege benötigt, die auch als Bussystem bezeichnet werden.

Das Bussystem besteht aus einer bestimmten Anzahl an Leitungen und gibt die erforderlichen Daten zum Prozessor oder anderen Computerchips weiter.

Je breiter das Bussystem ausgelegt ist, desto schneller lassen sich die Informationen transportieren. Erkennbar ist dies an der Busbreite, die bei älteren Rechnern 8 oder 16 Bit groß war und heute auf 64 Bit gewachsen ist.

Der Datenbus transportiert seine Daten zum Hauptprozessor und erh√§lt die verarbeiteten Daten von ihm wieder zur√ľck. Interessant ist, dass s√§mtliche Komponenten auf der Hauptplatine parallel am Datenbus angeschlossen sind.

Es k√∂nnen aber nicht immer alle Baugruppen gleichzeitig angesprochen werden. Aus diesem Grund gibt es noch den¬†Adressbus, der quasi als Wegweiser fungiert. Es k√∂nnen nur die Baugruppen die Daten empfangen, die dieselbe Adresse besitzen. Schlie√ülich gibt es noch den¬†Steuerbus. Dieser wird ben√∂tigt, um dem Arbeitsspeicher mitzuteilen, ob die Daten dort hineingeschrieben oder nur gelesen werden k√∂nnen. Die Steuerung des Steuerbusses √ľbernimmt die CPU.

√úber das Bussystem werden auch die Steckkarten eines Rechners mit einbezogen. In heutiger Zeit versuchen die Hersteller, m√∂glichst viele Funktionen in Onboard-Komponenten zu integrieren. Dadurch werden die √úbertragungswege k√ľrzer und die Daten√ľbertragung schneller.

Jedoch gelingt dies nicht immer bei den Grafikkarten. Um mögliche Performance-Einbußen zu vermeiden, sind leistungsstarke Grafikkarten mit einem eigenen Prozessor ausgestattet, um die CPU auf dem Mainboard zu entlasten.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Auf dem Markt werden die unterschiedlichsten Mainboards angeboten. In aller Regel kaufen Sie sich einen neuen PC oder ein Notebook, welches schon fertig vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit ist. Es gibt aber auch Nutzer, die sich Ihren PC gerne selbst zusammenstellen möchten.

Asrock X370 KILLER SLI Mainboard mit Chip grauIn diesem Fall können Sie sich sämtliche Komponenten separat kaufen und Ihren eigenen PC auf Wunsch zusammenbauen. Neben der Baugröße und den Abmessungen des Gehäuses sollten Sie auf jeden Fall mit dem Mainboard anfangen.

Dieses ist ausschlaggebend f√ľr die weitere Best√ľckung der ben√∂tigten Komponenten. Sehr beliebt ist diese Vorgehensweise bei Gamern, die sich f√ľr besonders leistungsstarke Computer interessieren. Diese gibt es nur selten vorkonfiguriert. So versuchen viele, hier die beste Hardware zu erhalten, um einen m√∂glichst schnellen Rechner zusammenbauen zu k√∂nnen.

Dar√ľber hinaus spielen einzelne Mainboards eine wichtige Rolle als¬†Aufr√ľst- oder Ersatzteil. Durchaus kann es vorkommen, dass im Laufe der Jahre eine Hauptplatine besch√§digt wird. Dies geschieht zum Beispiel dadurch, dass Sie ggf. eine Steckkarte zu feste in den Steckplatz hineindr√ľcken und durch diese Krafteinwirkung nahegelegene Leiterbahnen auf der Platine brechen. In diesem Fall sollten Sie ein Motherboard w√§hlen, welches mit Ihren vorhandenen Komponenten zusammenarbeitet. Dadurch f√§llt die Reparatur verh√§ltnism√§√üig g√ľnstig aus.

Es gibt aber auch Nutzer, die Ihren betagten¬†PC nachtr√§glich aufr√ľsten¬†m√∂chten. Viele der vorhandenen Komponenten k√∂nnen meist weiterverwendet werden. Bei einem Upgrade mit einem neuen Mainboard m√ľssen Sie lediglich einen leistungsst√§rkeren Prozessor verwenden. H√§ufig wird diese in den entsprechenden Upgrade-Kits bereits mitgeliefert.

Vorteile eines Mainboards:

  • individuelle Zusammenstellung eines leistungsstarken PCs,
  • Ersatz f√ľr ein besch√§digtes Motherboard,
  • Upgrade eines √§lteren Mainboards.

Welche Arten von Mainboards gibt es?

Bevor Sie sich f√ľr ein bestimmtes Mainboard entscheiden, k√∂nnen Sie hier nachlesen, welche verschiedenen Arten es gibt. Viele Testinstitute gehen in einem¬†Mainboard Test¬†dabei vornehmlich auf die verbauten Chips√§tze ein. Es gibt aber noch weitere Unterscheidungsmerkmale.

Mainboards nach CPU-Sockel

Entscheidend f√ľr die richtige Wahl eines Mainboards ist der¬†CPU-Sockel. Zu den bekanntesten Mikroprozessor-Herstellern geh√∂ren die Marken Intel und AMD. Hieran sind folglich auch die Stecksockel der Prozessoren ausgerichtet. Sie k√∂nnen keinen AMD-Prozessor in einen Sockel f√ľr Intel-Prozessoren stecken und umgekehrt. Insoweit stellt der Sockel ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal dar.

Vorteile:

  • beste Performance f√ľr den jeweiligen Prozessor,
  • CPU kann einfach gewechselt werden,
  • teilweise auch Upgrade-M√∂glichkeit auf einen leistungsst√§rkere Prozessor m√∂glich.

Nachteile:

  • Motherboard ist nur f√ľr eine bestimmte Art von CPU kompatibel,
  • teilweise gro√üe Leistungsunterschiede.

Mainboards nach Chipsätzen

Motherboards werden unter anderem auch nach¬†ihren Chips√§tzen unterschieden. Dabei richten sich diese unter anderem auch an die verwendeten Prozessoren. Grunds√§tzlich m√ľssen die heutigen Chips√§tze mit¬†PCI-Bus und PCI Express-Bus¬†unterschieden werden.

Intel-Chipsätze

Die Intel-Chips√§tze werden zum Beispiel in die √§lteren 400er- und 800er-Modelle f√ľr die Pentium-Prozessoren, die 900er-Chips√§tze f√ľr die Core-2-Prozessoren und die aktuellen Chips√§tze f√ľr die Core-i-Prozessoren unterschieden. Jeder Chipsatz ist auch unter einem eigenen Codenamen bekannt. Diese tragen beispielsweise die Namen Saturn, Triton, Balboa oder Ibex Peak.

Sowohl die Hersteller als auch die Testinstitute geben f√ľr einen Test Tabellen heraus, in denen die jeweiligen Eigenschaften aufgelistet sind. Hierzu geh√∂ren die genaue Chipbezeichnung, der Codename, das Herstellungsdatum, die hierf√ľr geeigneten Prozessoren, die Taktfrequenz, die Speicherkompatibilit√§t und die maximale Gr√∂√üe des Speichers.

AMD-Chipsätze

AMD produziert vornehmlich Mikroprozessoren und nutzt Chips√§tze von anderen bekannten Anbietern, wie zum Beispiel ATI Technologies, NVidia, VIA oder SiS. √Ąhnlich wie bei den Intel-Chips√§tzen unterscheiden sich diese ebenfalls anhand von¬†Codenamen, der unterst√ľtzten Mikroprozessoren, dem Erscheinungsdatum, der Frequenz und den Funktionen.

Vorteile:

  • Performance-Unterschiede,
  • legt den Funktionsumfang fest.

Nachteile:

  • nicht alle Komponenten sind mit den Chips√§tzen kompatibel.

Mainboards nach Formfaktor

Zu den wichtigsten Designfaktoren geh√∂rt der Formfaktor. Hierbei geht es um die Einbaugr√∂√üen, die Schraubverbindungen und der Standorte der wichtigsten Chips auf einem Motherboard. Die meisten aktuellen Mainboards entsprechen dem¬†ATX-Standard. Dabei gibt es auch komprimierte Ausf√ľhrungen, die als Mini- oder Micor-ATX bezeichnet werden. Weitere Hinweise werden nachfolgend etwas n√§her vorgestellt.

Vorteile:

  • wichtig f√ľr die verwendete Geh√§usegr√∂√üe,
  • einheitlicher Standard.

Nachteile:

  • es kann zu Inkompatibilit√§ten kommen.

So werden die Mainboards getestet

Bevor ein neues Motherboard auf den Markt kommt, wird dieses von verschiedenen Testinstituten einem Test unterzogen. Nur so ist sichergestellt, dass dieses auch wirklich mit der aktuellen Hardwareausstattung l√§uft. Die nachfolgenden Testkriterien dienen als Anhaltspunkt f√ľr die Auswahl nach dem richtigen Mainboard.

Der CPU-Sockel

MSI H270 Gaming M3 LGA 1151 DDR4 HDMI,DVI, 2x M.2 (1x Steel Armor) & 10x USB 3.1(2x Gen2 & 8x Gen1), 1x USB-C ATX Mainboard testDer Sockel oder auch Socket besteht in aller Regel aus einer quadratischen Steckverbindung, welche mit vielen kleinen Stiften versehen ist. Darauf wird der Hauptprozessor eines Rechners aufgesteckt.

Je nach verwendeter CPU gibt es f√ľr Mainboards unterschiedliche Sockelvarianten. Wichtig ist, dass beim Aufsetzen die CPU gleichm√§√üig aufgesteckt wird. Ansonsten k√∂nnen einige der kleinen Stifte sich verbiegen und letztlich zu Kurzschl√ľssen f√ľhren. Um das Aufsetzen zu vereinfachen, sind moderne Mainboards mit einem¬†ZIF-Sockel¬†ausgestattet.

Diese Sockel sind mit einem kleinen Hebel versehen. Ist dieser Hebel aufgerichtet, können Sie ohne Druck den Prozessor darauf absetzen. Wird der Hebel nach unten gelegt, senkt sich die CPU vorsichtig herab und wird sicher auf dem darunterliegenden Sockel festgehalten.

Die Prozessorhersteller haben Ihre CPUs markiert, sodass dieser immer nur in einer Richtung eingesetzt werden kann. Teilweise ist bei den Chips noch eine Ecke abgeschnitten, sodass die Markierung hier noch besser zu erkennen ist. F√ľr einen Test ist es wichtig, dass eine CPU besonders sorgf√§ltig eingesetzt werden kann. Mit einem ZIF-Sockel wird dies m√∂glich.

Der CPU-K√ľhler

Prozessoren erzeugen eine hohe thermische Strahlung und k√∂nnen sehr hei√ü werden. F√ľr einen Test ist es wichtig, dass die Hitze optimal abgeleitet werden kann. Die ersten Prozessoren besa√üen noch keine K√ľhlvorrichtung. Sp√§ter wurde auf das Chip-Geh√§use ein¬†gerippter K√ľhlk√∂rper¬†aufgesetzt. Dadurch konnte die W√§rme teilweise abgeleitet werden.

Heutige CPUs sind mit einem separaten L√ľfter ausgestattet, der √ľber das Netzteil seinen Strom erh√§lt. Dadurch wird die Stauhitze vom Prozessor wirksam abgeleitet. Nach M√∂glichkeit sollte ein Mainboard f√ľr den¬†Prozessor einen L√ľfter aufweisen. In wenigen F√§llen wird f√ľr High-End-Anwendungen sogar eine¬†Wasserk√ľhlung¬†eingesetzt.

Die Chipsätze eines Mainboards

Die verbauten Chips√§tze eines Mainboards stellen ein Kriterium f√ľr die Leistungsf√§higkeit dar. Bereits zuvor wurde auf die unterschiedlichen Chips√§tze f√ľr Hauptplatinen mit AMD- oder Intel-Prozessoren eingegangen. Anhand der Chips√§tze kann auf einfache Weise festgestellt werden, f√ľr welche Mikroprozessoren die Motherboards geeignet sind. In einem Test bekannter Testinstitute k√∂nnen hierbei auch Performance-Unterschiede festgestellt werden.

Die CMOS-Uhr

Mainboards sind mit einer¬†CMOS-Uhr¬†ausgestattet, die h√§ufig im BIOS auf der Hauptplatine integriert ist. Diese Uhr speichert nicht nur die aktuelle Uhrzeit und das Tagesdatum, sondern auch wichtige Systemeinstellungen des BIOS. So werden hier√ľber die Kennziffern der eingebauten Festplatte gespeichert. Diese Systemuhr ben√∂tigt eine¬†Batteriepufferung. Dabei erhalten diese Uhrenbausteine ihre Energie √ľber eine auswechselbare Lithiumzelle.

Bei den auswechselbaren Batterien handelt es sich h√§ufig um die bew√§hrte Knopfzelle vom¬†Typ CR2032 mit 3 Volt. Es sind aber auch andere L√∂sungen m√∂glich. In aller Regel h√§lt eine solche Pufferbatterie √ľber mehrere Jahre. Das Nachlassen erkennen Sie daran, wenn Ihr Computer nach dem Einschalten das aktuelle Datum und die Uhrzeit vergisst oder gar die Festplattenerkennung fehlerhaft ist.

Der Netzteilanschluss

F√ľr den Betrieb eines Mainboards und seiner Komponenten wird eine Stromquelle ben√∂tigt, die in aller Regel durch ein Netzteil erfolgt. Das Netzteil selbst geh√∂rt nicht zum Motherboard und wird an einer freien Stelle im Rechner installiert. W√§hrend einfache Office-Rechner mit leistungsschw√§cheren Netzteilen um die 300 Watt auskommen, erfordern leistungsstarke Gamer-PCs schon eine h√∂here Wattleistung.

Begr√ľndet wird dies dadurch, dass auf dem Motherboard viele stromfressende Komponenten eingesetzt werden, wie zum Beispiel eine leistungshungrige Grafikkarte. In diesem Fall sollte ein¬†Netzteil schon wenigstens 500 Watt oder mehr besitzen. Achten Sie beim Kauf eines Mainboards auf die verwendeten Steckverbindungen f√ľr das Netzteil. Zumindest gibt es hier Unterschiede zwischen √§lteren Motherboards mit gr√∂√üeren Steckverbindungen und moderneren Platinen, die f√ľr schmalere Steckverbindungen ausgelegt sind.

Asus ROG Strix Z270F Gaming Mainboard Sockel 1151 (ATX, Intel Z270, Kabylake, 4x DDR4-Speicher, USB 3.1, M.2 Schnittstelle) Lieferumfang

Worauf muss ich beim Kauf eines Mainboards achten?

Bevor Sie sich ein neues Motherboard zulegen, sollten Sie √ľberpr√ľfen, ob es f√ľr Ihre Einsatzzwecke geeignet ist. Mit den nachfolgenden Kaufkriterien k√∂nnen Sie die wichtigsten Punkte abhaken und das f√ľr Ihre Bed√ľrfnisse richtige Board finden. Die Aufz√§hlung ist verst√§ndlicherweise nicht abschlie√üend.

Ein Mainboard f√ľr den gew√ľnschten Mikroprozessor

Obwohl Intel- und AMD-Prozessoren mit allen bekannten Betriebssystemen zusammenarbeiten, haben sich im PC-Bereich zwei Lager gebildet. Viele Nutzer m√∂chten ausschlie√ülich Computer mit¬†Intel-CPUs betreiben, andere wiederum nur mit AMD-CPUs. Aus diesem Grund muss auch das Mainboard f√ľr den richtigen Prozessortyp ausgelegt sein. Achten Sie daher beim Kauf darauf, ob das Motherboard nur Intel- oder nur AMD-CPUs aufnehmen kann.

F√ľr welches Motherboard und f√ľr welche Prozessor-Version Sie sich entscheiden, h√§ngt letztlich vom eigenen Geschmack und nat√ľrlich vom Geldbeutel ab. Insbesondere die allerneuesten Mikroprozessoren sind sehr teuer und k√∂nnen teilweise¬†den Preis eines Komplett-PCs √ľbersteigen. Von daher sollten Sie √ľberlegen, ob Sie nicht mit einem preisg√ľnstigen Prozessor auskommen k√∂nnen, wobei auch die verf√ľgbaren Hauptplatinen in aller Regel g√ľnstiger angeboten werden. Teilweise finden Sie hier im Vergleichsportal auch kosteng√ľnstigere¬†Mainboards Testsieger.

Die Anzahl der Speicherplätze

Jedes Mainboard verf√ľgt √ľber eine bestimmte Anzahl an¬†Steckpl√§tzen f√ľr Speicherbausteine. Darin werden √ľblicherweise die bew√§hrten Speicherriegel eingesteckt. Diese sind in unterschiedlichen Gr√∂√üen erh√§ltlich. Einfache Mainboards besitzen lediglich zwei oder drei Steckpl√§tze, leistungsst√§rkere Mainboards k√∂nnen aber auch vier Steckpl√§tze f√ľr Speicherriegel besitzen.

Wichtig ist, dass anhand der Anzahl der Speicherriegel nicht immer auf die maximal verwendbare Speichergröße zu schließen ist. Sind wenige Steckplätze vorhanden, können dort durchaus Speicherriegel mit einer hohen GB-Zahl verbaut werden. Bei mehreren Steckplätzen lassen sich häufig nur kleinere Riegel in MB-Größe einsetzen.

Die Art der Speicherbausteine

Ein Mainboard sollte so aufgebaut sein, dass moderne¬†DDR-SDRAM-Speicherriegel¬†verwendet werden k√∂nnen. Diese Bausteine sind in vier verschiedenen Ausf√ľhrungen erh√§ltlich.

  • DDR-SDRAM mit 184 Steckkontakten,
  • DDR2-SDRAM mit 240 Steckkontakten,
  • DDR3-SDRAM mit 240 Steckkontakten,
  • DDR4-SDRAM mit 288 Steckkontakten,

Auf einem Motherboard wird die Anzahl der Steckkontakte des Steckplatzes auch als¬†DIMM bzw. SO-DIMMbezeichnet. Hierhinter verbirgt sich die Bauweise des Speicherriegels. Bei einem DIMM handelt es sich √ľblicherweise um eine kleine Platine mit einer Kontaktleiste, wobei die Chips als Speicherbausteine auf der Vorder- und R√ľckseite aufgel√∂tet sind. Diese Bausteine werden auch als Dual-Inline-Memory-Modul bezeichnet. Auf Platinen f√ľr Notebooks werden kompakte SO-DIMMS verwendet.

Wenn Sie ein neues Mainboard kaufen, sollten sich dort zumindest DDR3- oder noch besser DDR4-Steckplätze befinden.

Die Anschl√ľsse eines Mainboards

Wenn ein Mainboard in einem PC-Geh√§use eingebaut ist, f√ľhren auf einer Seite die Au√üenanschl√ľsse heraus. Je nach Bauweise sollten nachfolgende Aus- und Eing√§nge vorhanden sein:

  • USB 2.0 Schnittstellen,Asus H81M-PLUS Mainboard
  • USB 3.0 Schnittstellen,
  • HDMI-Ausgang,
  • DVI-Ausgang,
  • ggf. ein VGA-Ausgang,
  • ggf. zwei PS/2-Eing√§nge f√ľr Tastatur und Maus,
  • LAN-Port f√ľr die Netzwerkverbindung,
  • Mikrofoneingang,
  • verschiedene Lautsprecherausg√§nge,
  • Kopfh√∂rerausgang.
√úberlegen Sie beispielsweise, welchen¬†Anschluss Ihr Monitor besitzt. Verf√ľgt dieser √ľber einen DVI-Anschluss, sollte auch Ihr Motherboard √ľber einen DVI-Port verf√ľgen. Der √§ltere VGA-Standard wird so langsam durch DVI und HDMI ersetzt.

MSI B350 GAMING PRO CARBON

Kurzinformation zu f√ľhrenden 7 Herstellern

In der nachfolgenden Auflistung erhalten Sie einen √úberblick √ľber die bekanntesten Hersteller von Mainboards. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit, soll Ihnen aber helfen, sich im Dschungel der zahlreichen Anbieter etwas besser zurecht zu finden.

  • ASUS
  • MSI
  • GIGABYTE
  • ASRock
  • Dell
  • Intel
  • IBM/Lenovo

Hinter dem Label ASUS verbirgt sich die taiwanesische¬†ASUSTeK Computer Inc.¬†mit Stammsitz in Taipeh. Das 1989 gegr√ľndete Unternehmen geh√∂rt zu den gro√üen Herstellern von PCs und Notebooks. Dar√ľber hinaus stellt ASUS eine Vielzahl an Computer-Hardware f√ľr die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche her. Zum Produktsortiment geh√∂ren unter anderem auch moderne Mainboards.

ASUS Mainboards¬†zeichnen sich durch eine solide Verarbeitungsqualit√§t aus. Sie entsprechen dem Formfaktor ATX und sind sowohl f√ľr¬†Intel-Prozessoren als auch AMD-Prozessoren¬†erh√§ltlich. Neben einfachen Motherboards f√ľr Office-Computer finden Sie hier auch topaktuelle Boards f√ľr Gaming-PCs, die eine hohe Leistung ben√∂tigen.

Wie bei den meisten √ľbrigen Anbietern auch, werden die Hauptplatinen ohne RAM-Speicherbausteine und ohne Prozessor geliefert. Je nach Modell sind aber auf der Platine viele Komponenten bereits enthalten, sodass hierf√ľr keine zus√§tzlichen Steckkarten unbedingt erforderlich sind. Zu den Highlights geh√∂ren eine LED-Innenbeleuchtung und die neuen¬†Onboard-M.2-Steckpl√§tze, die f√ľr eine PCIe-Bandbreite bis 32 Gbit/s. ausgelegt sind.

Dar√ľber hinaus finden Sie bei den aktuellen Boards auch den neuen USB-3.1-Standard. Ebenso verf√ľgen viele ASUS-Boards √ľber hervorragende¬†ROG-SupremeFX-Audio-Chips, sodass Sie auf eine Extra-Soundkarte verzichten k√∂nnen. Je nach Ausf√ľhrung finden Sie ASUS-Motherboards im¬†mittleren bis h√∂heren Preissegment.

Hinter der Abk√ľrzung MSI verbirgt sich der taiwanesische Hersteller¬†Micro-Star International Co. Ltd.¬†mit Stammsitz in Neu-Taipeh. Das 1986 gegr√ľndete Unternehmen geh√∂rt zu den bekannten Herstellern von Computerhardware. Hier werden Motherboards, Grafikkarten, Multimedia-Karten, Desktop-PCs, Notebooks und All-in-One-PCs hergestellt. Interessant ist, dass mit dem Namen MSI auch gleich der Name¬†Microstar¬†f√§llt. Dieser geh√∂rt zur in Deutschland ans√§ssigen Medion AG aus Essen, die jedoch in ihren Computern vorwiegend die Hardware von MSI einsetzt.

MSI Mainboards¬†gibt es in verschiedenen Ausf√ľhrungen f√ľr Intel- und AMD-Prozessoren. Grunds√§tzlich wird hier das ATX-Format unterst√ľtzt, wobei es auch Mini- und Micro-Formate gibt. Die Top-Modelle bieten eine attraktive LED-Beleuchtung, die neuen M.2-Steckpl√§tze und eine¬†Audio Boost 4 Funktionalit√§t, die Ihren Sound in Studioqualit√§t wiedergeben kann.

Viele MSI-Motherboards unterst√ľtzen nun den USB-3.1-Standard. F√ľr ausreichend Speicher dienen die 4 x DDR4-DIMM-Steckpl√§tze. Auf eine Onboard-Grafikkarte m√ľssen Sie hier nicht verzichten, wobei diese Ihnen sogar einen¬†HDMI-Port und einen DisplayPort¬†als Anschlussm√∂glichkeit bietet.

Neben dem √ľblichen LAN-Anschluss √ľberzeugen die meisten MSI-Hauptplatinen mit ausreichend SATA-Anschl√ľssen. Sie k√∂nnen oftmals bis zu sechs SATA-Ger√§te anschlie√üen, wobei es sich nicht ausschlie√ülich um Festplatten handeln muss. Die MSI-Mainboards finden Sie im¬†unteren bis gehobenen Preissegment.

Hinter der Markenbezeichnung GIGABYTE verbirgt sich der taiwanesische Hersteller¬†Gigabyte Technology¬†mit Stammsitz in Taipeh. Das 1986 gegr√ľndete Unternehmen geh√∂rt ebenfalls zu den gro√üen Hardware-Herstellern und ist hierzulande in erster Linie wegen seiner Grafikkarten und Motherboards bekannt geworden. Zu den wichtigsten Produkten geh√∂ren¬†AMD- und Intel-Mainboards¬†sowie¬†Nvidia- und AMD-Grafikkarten. Dar√ľber hinaus stellt GIGABYTE Tastaturen, M√§use, Monitore, Netbooks, PC-Netzteile, K√ľhler und Tablet-PCs her. Da das Unternehmen √§hnlich aufgebaut ist, wie Micro-Star International, wurde in letzter Zeit h√§ufig √ľber eine Fusion beider Unternehmen spekuliert.

GIGABYTE Mainboards¬†richten sich gr√∂√ütenteils an Nutzer von AMD-Prozessoren, obwohl es auch einige Intel-Versionen gibt. Viele Modelle sind mit einem¬†Radeon-Grafikkarten-Chip¬†ausgestattet. Ebenso unterst√ľtzen die meisten Boards den USB-3.0-Standard. Im Unterschied zu den anderen Anbietern bieten die Top-Modelle nur einen M.2-Steckplatz. Dagegen sind sie jedoch mit 8x DDR4 DIMM-Steckpl√§tzen ausgestattet, sodass bis zu 128 GB RAM installiert werden k√∂nnen. Die GIGABYTE-Hauptplatinen finden Sie im¬†unteren bis mittleren Preissegment.

Hinter der Bezeichnung ASRock verbirgt sich die taiwanesische¬†ASRock Inc.¬†mit Sitz in Taipeh. Das 2002 gegr√ľndete Unternehmen geh√∂rt zu den bekannten Herstellern von Industrie-PCs, HTPCs und Mainboards. Urspr√ľnglich geh√∂rte ASRock zu ASUS und wurde dort ausgelagert. Ziel war es, einen Unternehmensbereich zu schaffen, der zum Beispiel mit dem Hersteller Foxconn im OEM-Markt konkurrieren zu k√∂nnen. Neben den Motherboards stellt das Unternehmen auch sogenannte Mini-PC her.

ASRock Mainboards¬†werden f√ľr Intel- und AMD-Prozessoren hergestellt. Dabei sind die Boards im ATX- und Mikro-ATX-Format erh√§ltlich. Die solide verarbeiteten Hauptplatinen entsprechen dem Stand der Technik. Sie unterst√ľtzen den USB-3.0-Standard, sind gr√∂√ütenteils mit 6 SATA-Schnittstellen best√ľckt und unterst√ľtzen die DDR3-Speichermodule. F√ľr die Grafikausgabe werden neben DVI auch moderne HDMI-Ports geboten.

Die Top-Produkte sind mit HD-Audio-Chips mit 8-Kanal-Sound, Blu-ray-Audiounterst√ľtzung, einer intelligenten L√ľfertsteuerung und einem integrierten Nvidia-Grafikchip ausgestattet. Diese Boards unterst√ľtzen die modernsten CPUs bis zum Intel Core i7. Insgesamt k√∂nnen Sie die ASRock-Mainboards im unteren bis h√∂heren Preissegment finden.

Hinter der Marke Dell verbirgt sich die amerikanische¬†Dell Technologies Inc.¬†mit Stammsitz in Round Rock in Texas. Das 1984 gegr√ľndete Unternehmen stellte 1995 seinen ersten eigenen PC auf dem Markt vor. Seinerzeit setzte Dell ausschlie√ülich auf Intel-Prozessoren. Erst 2006 wurden auch AMD-Prozessoren in das Produktsortiment aufgenommen. Dell verwendet f√ľr seine Rechner in erster Linie Komponenten von bekannten Fremdfirmen. Lediglich das Mainboard stammt mit seinem Layout von Dell.

Dell stellt¬†Desktop-PCs, Notebooks, Workstations, Speicher, Server, Monitore, Drucker und sogar Smartphones¬†her. Bis vor kurzem wurden s√§mtliche Produkte direkt √ľber das Internet oder per Telefonbestellung vertrieben. Der Kunde stellte seinen Wunschrechner selbst zusammen. Dabei wurde das Endprodukt erst dann gebaut, wenn die Bestellung aufgegeben war. Mittlerweile sind Dell-Rechner aber auch in √∂rtlichen Filialen oder beim Discounter erh√§ltlich.

Dell Motherboards¬†sind vorwiegend nur als Ersatz f√ľr bestehende Dell-Rechner erh√§ltlich. Dabei erhalten Sie gut ausgestattet Hauptplatinen, die mitunter auch die aktuellen Mikroprozessoren von Intel und AMD unterst√ľtzen. Interessant ist, dass Sie hier auch zahlreiche Mainboards finden, die f√ľr √§ltere Rechner konzipiert sind. Sie k√∂nnen damit sehr gut Ihren betagten Desktop-PC aufr√ľsten. Insgesamt finden Sie die Dell-Mainboards im¬†unteren bis mittleren Preissegment.

Hinter dem Label Intel verbirgt sich die amerikanische¬†Intel Corporation. Das 1968 gegr√ľndete Unternehmen ist der wohl bekannteste Chip- und Prozessorhersteller weltweit. Immerhin h√§lt Intel einen Marktanteil von 80 %. Dar√ľber hinaus produziert Intel Netzwerkkarten, WLAN-Komponenten, Flash-Speicherbausteine und Embedded-CPUs.

Bekannt wurde Intel durch seine ber√ľhmten x86-Mikroprozessoren. Diese wurden 1978 in den ersten IBM-PCs eingebaut. Diese trugen seinerzeit die Bezeichnung 8088/8086.¬†Intel Mainboards¬†werden verst√§ndlicherweise nur f√ľr die eigenen CPUs hergestellt. Dabei setzt das Unternehmen sowohl auf ATX- als auch ITX-Varianten.

Die Mainboards zeichnen sich durch eine hochwertige Verarbeitung aus und sind mit allen nötigen Komponenten ausgestattet. Auf den meisten Hauptplatinen sind integrierte Grafikchips zu finden, sodass diese in Business-PCs auch ohne Grafikkarte betrieben werden können. Auch in Bezug auf die Anschlussmöglichkeiten sind diese Motherboards vollständig ausgestattet.

Interessant sind die¬†Server-Mainboards von Intel. Diese bieten zwei Steckpl√§tze f√ľr CPUs. Insgesamt finden Sie die Intel-Hauptplatinen im¬†mittleren bis gehobenen Preissegment.

Im Jahr 1984 wurde die chinesische¬†Lenovo Group Ltd.¬†mit Sitz in Hongkong gegr√ľndet. Das Unternehmen produziert Desktop-PCs, Notebooks, Tablet-PCs, Workstations, Server und die dazugeh√∂rige Peripherie. 2004 wurde die traditionelle PC-Sparte von IBM √ľbernommen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele PCs vom Geh√§use den IBM-Maschinen sehr √§hnlich sind. 2014 hat Lenovo die Smartphone-Sparte von Motorola Mobility √ľbernommen. Ebenso ging auch die Server-Sparte von IBM an Lenovo.

Motherboards von IBM und Lenovo¬†zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualit√§t und Kompatibilit√§t aus. Viele Hauptplatinen sind general√ľberholt und werden zum Beispiel f√ľr die bew√§hrte Thincentre-Serie angeboten. Dar√ľber hinaus finden Sie sehr hochwertige Mainboards f√ľr die top-aktuellen IBM/Lenovo-Rechner. Grunds√§tzlich sind die Boards von Lenovo im¬†unteren bis h√∂heren Preissegment¬†angesiedelt.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Mainboard am besten?

Wenn Sie sich f√ľr ein neues Mainboard als Ersatz oder beim Zusammenbau eines PCs interessieren, k√∂nnen Sie dieses in den¬†√∂rtlichen Computer-Shops und in gr√∂√üeren Elektro-Fachm√§rkten¬†kaufen. Dar√ľber hinaus haben Sie aber auch die M√∂glichkeit, dieses √ľber das Internet zu bestellen. Hier erfahren Sie die Vor- und Nachteile dieser Kaufm√∂glichkeiten.

Kauf eines Mainboards im örtlichen Elektro-Fachhandel

In vielen gro√üen St√§dten finden Sie einen Elektro-Fachmarkt, der auch¬†Hauptplatinen f√ľr Computer¬†anbietet. Leider m√ľssen Sie diese Gesch√§fte erst mit dem Auto oder √∂ffentlichen Verkehrsmitteln anfahren. Neben einer Parkplatzsuche sind die meisten Gesch√§fte insbesondere am Wochenende √ľberf√ľllt. Hier wird es schwierig einen Verk√§ufer oder eine Verk√§uferin zur Beratung zu finden.

Beachten Sie, dass in den Gesch√§ften¬†die Auswahl an Motherboards begrenzt ist. Nicht immer finden Sie hier auf Anhieb das richtige Modell f√ľr Ihren PC. Erkundigen Sie sich genau, welche Gr√∂√üe das Motherboard haben und f√ľr welchen Mikroprozessor es geeignet sein soll. Bei sachunkundigen Verk√§ufern k√∂nnen Sie hier nur selten Hilfe erwarten.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass auch bei einem möglichen Mainboard Testsieger, den Sie ggf. vor Ort finden, der Kaufpreis sehr hoch sein kann. Nicht immer erwartet Sie in den Geschäften ein Schnäppchenpreis. Andererseits können Sie Ihr neues Motherboard aber sofort mit nach Hause nehmen.

Schwierig wird es, wenn Sie daheim feststellen, dass Sie mit dem Mainboard letztlich doch nicht zufrieden sind. Nur in Ausnahmef√§llen nimmt der H√§ndler das Motherboard gegen Kaufpreiserstattung zur√ľck. Notfalls erhalten Sie dann nur einen Einkaufsgutschein.

Vorteile beim Kauf im örtlichen Elektro-Fachhandel:

  • Sie erhalten vor Ort eine Verkaufsberatung,MSI Z370-A PRO, LGA 1151, VGA, DVI-D, DisplayPort, 1x M.2, 8x USB 3.1 Gen1 & 6x USB 2.0, ATX Mainboard
  • Sie k√∂nnen sich vor Ort das Motherboard ansehen,
  • Sie k√∂nnen das Mainboard sofort mit nach Hause nehmen.

Nachteile beim Kauf im örtlichen Elektro-Fachhandel:

  • es fallen umst√§ndliche Anfahrtswege an,
  • die Auswahl ist vor Ort begrenzt,
  • mangelnde Verkaufsberatung,
  • h√∂here Preise,
  • Schwierigkeiten bei der R√ľckgabe.

Kauf eines Mainboards √ľber das Internet

Selbstverst√§ndlich k√∂nnen Sie Ihr Mainboard¬†bequem √ľber das Internet bestellen. Hier haben Sie nicht nur die gr√∂√üte Auswahl, sondern finden auf jeden Fall einen¬†Mainboard Testsieger¬†zu den g√ľnstigsten Preisen. Sie sind an keine Laden√∂ffnungszeiten gebunden. Bequem vom heimischen Sofa aus, k√∂nnen Sie zu jeder Zeit, auch an Sonn- und Feiertagen, eine Online-Bestellung aufgeben.

Das Bestell- und Bezahlverfahren ist heute sehr einfach und sicher geworden. Mit wenigen Mausklicks ist der Kauf erledigt. Interessant ist, dass Sie in den meisten F√§llen¬†noch nicht einmal Versandkosten bezahlen m√ľssen. Dar√ľber hinaus haben Sie bei vielen Anbietern die M√∂glichkeit, sich Ihr Motherboard innerhalb von 24 Stunden zusenden zu lassen.

Falls Sie einmal nicht mit Ihrer Bestellung zufrieden sein sollten, k√∂nnen Sie auf einfache Weise von Ihrem¬†Widerrufsrecht Gebrauch machen. Senden Sie das Mainboard innerhalb von 14 Tagen wieder an den Verk√§ufer zur√ľck. Danach erhalten Sie Ihren Kaufpreis erstattet.

Vorteile beim Kauf √ľber das Internet:

  • gro√üe Auswahl,Asus ROG Strix Z270F Gaming Mainboard Sockel 1151 (ATX, Intel Z270, Kabylake, 4x DDR4-Speicher, USB 3.1, M.2 Schnittstelle)
  • g√ľnstige Preise,
  • keine Anfahrtswege,
  • bestellen rund um die Uhr,
  • Bestellungen an Sonn- und Feiertagen,
  • einfache Kaufabwicklung,
  • teilweise versandkostenfreie Lieferung,
  • Lieferung innerhalb von 24 Stunden m√∂glich,
  • Widerrufsrecht bei Nichtgefallen.

Nachteile beim Kauf √ľber das Internet:

  • keine pers√∂nliche Verkaufsberatung,
  • Sie k√∂nnen das Mainboard nicht sofort begutachten,
  • Sie k√∂nnen es nicht sofort mit nach Hause nehmen.

Unter Ber√ľcksichtigung der Vor- und Nachteile kann der Kauf einer Hauptplatine f√ľr einen Computer¬†√ľber das Internet nur empfohlen werden.

Wissenswertes & Ratgeber

In diesem Ratgeber √ľber die verschiedenen¬†Mainbaord Testsieger¬†wurden noch einige wichtige Themen aufgelistet, die Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Motherboard helfen k√∂nnen.

Die Geschichte des Mainboard

Bevor der erste Mikroprozessor entwickelt wurde, bestand ein Computer aus einer Vielzahl an gedruckten Schaltungsplatinen und Steckverbindungen, um die einzelnen Bauteile miteinander zu verbinden. Sehr beliebt war die sogenannten¬†R√ľckwandplatine, die mit Steckdosen ausgestattet war und den Vorl√§ufer des heutigen Motherboards bildet.

Seinerzeit wurden viele Komponenten entweder direkt miteinander verl√∂tet oder √ľber Kupferkabel verbinden. Die ersten Prozessoren, der Hauptspeicher und die erforderlichen Peripherieger√§te wurden ebenfalls noch auf einer separaten Platine ausgeliefert.

Von 1975 bis 1985 entwickelte IBM f√ľr den ersten PC eine¬†S-Bus-Karte, an der die einzelnen Platinen eines Computers zusammengefasst werden konnten. In den 80er Jahren wurden neben PCs auch die beliebten¬†Heimcomputer entwickelt. Diese besa√üen schon ein kompaktes und fertig best√ľcktes Motherboard, wobei jedoch s√§mtliche Komponenten darauf fest verl√∂tet waren.

Eine Erweiterbarkeit war nur √ľber externe Anschl√ľsse m√∂glich. Etwas offener waren die ersten IBM-PCs und deren Konkurrent Apple mit seinem Apple-II-Rechner.

Diese Mainboards wurden so gestaltet, dass die wichtigsten Komponenten zwar nach wie vor fest verl√∂tet waren, jedoch wichtige Bereiche vom Nutzer individuell gestaltet werden konnten. So war insbesondere der Hauptspeicher √ľber einzelne ICs konfigurierbar. Ebenso waren die Motherboards seit den 80ern mit¬†separaten Steckpl√§tzen ausgestattet, in die verschiedene Erweiterungskarten eingesteckt werden konnten.

In den 90er Jahren wurden bei PCs zwei unterschiedliche Arten von Motherboards eingesetzt. Auf der einen Seite gab es solche, die eine Vielzahl von eingebetteten Funktionen in fest verl√∂teten Chips besa√üen, auf der anderen Seite gab es Motherboards, die in allen Bereichen individuell aufger√ľstet werden konnten. So wurden¬†fest verdrahtete Grafik-Chips¬†in Business-Rechnern verwendet, bei denen es nicht auf eine hohe und schnelle Grafikaufl√∂sung ankam und solche, die sich an Gamer oder Grafiker richteten. Diese Boards konnten mit separaten Grafikkarten ausger√ľstet werden.

Vorteilhaft war, dass viele Nutzer Ihre PCs selbst aufr√ľsten wollten und daher auf eine gro√üe Flexibilit√§t bei den Motherboards gro√üen Wert legten. In heutiger Zeit geht der Trend langsam wieder zur Komprimierung von PC-Komponenten.

Im PC-Bereich sind heute, bis auf die Grafikkarte, viele Bauteile wieder fest auf dem Motherboard integriert. Vorteilhaft ist, dass hierdurch immer kleinere Gehäuse genutzt werden können. Ein Riesen-Tower mit zahlreichen Erweiterungskarten und unzähligen Laufwerken benötigt kaum noch jemand.

Asus Prime Z270-A Gaming Mainboard Sockel 1151

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Mainboards

Zu den wichtigsten Daten bei einem Mainboard geh√∂rt der¬†Formfaktor. Hierbei geht es um die Bauteilgr√∂√üe und die Art der Befestigungsm√∂glichkeiten. Mithilfe eines vorgegebenen Formfaktors kann eine¬†Standardisierung von Bauteilen erfolgen. Dies ist immer dann wichtig, wenn zum Beispiel auf einer Hauptplatine einige elektronische Bauteile ausgetauscht werden m√ľssen. Der Formfaktor bezieht sich nicht nur auf Motherboards, sondern auch auf andere Bauteile eines Computers, wie zum Beispiel dem Netzteil und den anzuschlie√üenden Laufwerken.

Asus Prime Z270-A Gaming Mainboard Sockel 1151 (ATX, Intel Z270, Kabylake, 4x DDR4-Speicher, USB 3.1, M.2 Schnittstelle)F√ľr PC-Motherboards werden unterschiedliche Formfaktoren unterschieden. Den Anfang macht das sogenannte¬†XT-Format f√ľr Extendet Technology, welches bei Motherboards der ersten PCs mit 8088/8086-Prozessor eingesetzt wurde. Als Nachfolger wurde das¬†AT-Format f√ľr Advanced Technolog¬†entwickelt. Beide Formate wurden von IBM f√ľr ihre ersten PCs eingef√ľhrt. Sie spielen heute bei Mainboards nur noch f√ľr Sammler alter Computer eine Rolle. Das AT-Board besa√ü eine Gr√∂√üe zwischen 305 x 279 bis 330 mm.

Mit dem¬†Baby-AT-Format¬†wurde eine zum AT-Format kompaktere L√∂sung vorgestellt. Diese Boards k√∂nnen auch in herk√∂mmliche AT-Geh√§use verwendet werden. Sie besitzen die Abmessungen von 216 x 204 bis 330 mm. 1996 wurde das¬†ATX-Format f√ľr Advanced Technology Extended¬†vorgestellt. Das 305 x 244 mm gro√üe Mainboard stellt auch heute noch einen Quasi-Standard dar, obwohl dieser durch den 2004 entwickelten BTX-Standard eigentlich ersetzt werden sollte.

2007 stellte der Chip-Hersteller AMD das¬†DTX-Format¬†vor, welcher auf der einen Seite zum ATX-Standard kompatibel ist, jedoch mit 244 x 203 mm deutlich kleiner ist. Dieses Format eignet sich besonders gut f√ľr Mini-PCs und konkurriert mit dem 2001 entwickelten¬†ITX-Formatmit 215 x 191 mm Abmessungen. Die erste Verkleinerung fand mit dem¬†Micro-ATX-Format¬†1996 statt. Diese Boards hatten eine Gr√∂√üe von 244 x 244 mm.

Mittlerweile gibt es noch weitere kleinere Boards, wie zum Beispiel das Mini-ATX-Format, das Mini-DTX-Format und das Mini-ITX-Format. Grundsätzlich kann bis heute jedoch festgehalten werden, dass die meisten Computer-Hauptplatinen in einem herkömmlichen PC ATX-kompatibel sind.

Mainbaord in 10 Schritten richtig installieren

Das Mainboard wird in einer stabilen Kartonverpackung geliefert, in dem alle ben√∂tigten Komponenten f√ľr die Montage enthalten sind. In aller Regel kann der Einbau auch von Einsteigern gut bew√§ltigt werden. Gegen eine geringe Geb√ľhr helfen Ihnen hier aber auch gerne kleinere Computer-Fachgesch√§fte oder Elektronik-Kaufh√§user bei der Montage.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7
  • Schritt 8
  • Schritt 9
  • Schritt 10

Schritt 1 ‚Äď Ben√∂tigte Komponenten sortieren

F√ľr eine Grundausstattung beim Zusammenbau eines PCs ben√∂tigen Sie

  • das eigentliche Mainboard,
  • ein passendes Computergeh√§use mit Netzteil,
  • einen passenden Mikroprozessor,
  • einen CPU-K√ľhler,
  • die passenden Speicherriegel,
  • eine ausreichend gro√üe Festplatte,
  • ggf. eine Grafikkarte.

Schritt 2 ‚Äď Mainboard auspacken

Sorgen Sie zuerst f√ľr ausreichend Platz auf Ihrem Arbeits- oder Schreibtisch. Nehmen Sie anschlie√üend das Mainboard aus seiner Verpackung. Dieses befindet sich in einem antistatischen Kunststoffbeutel. Bevor Sie das Board aus dieser Umh√ľllung nehmen, m√ľssen Sie sich erden.

Hierzu verwenden Sie einen kleinen Draht, den Sie um Ihr Handgelenk wickeln und das andere Ende am Heizk√∂rper befestigen. Dadurch wird vermieden, dass die¬†statisch Aufladung¬†die empfindlichen Teile des Motherboards besch√§digt. Legen Sie anschlie√üend die T√ľte mit den Befestigungsschrauben und Abstandhalter bereit.

Schritt 3 ‚Äď Geh√§usemontage

√Ėffnen Sie das Geh√§use und legen Sie das Mainboard so hinein, dass die Anschl√ľsse auf der R√ľckseite herausschauen. Mithilfe der Abstandhalter und den Befestigungsschrauben oder Kunststoff-Clips wird das Board mit dem Boden des Geh√§uses befestigt.

Schritt 4 ‚Äď Prozessoreinbau

√Ėffnen Sie den Hebel am CPU-Sockel und setzen vorsichtig den Prozessor in der richtigen Richtung dort ein. Senken Sie den Hebel, sodass die CPU fest im Sockel sitzt. Bevor der K√ľhler oben auf den Prozessor aufgesetzt wird, sollten Sie einen¬†Tropfen W√§rmeleitpaste verwenden. Haken Sie danach das Gestell mit dem Ventilator in die Aufnahmevorrichtung an der CPU ein. Danach ist der K√ľhler optimal mit dem Prozessor verbunden. Schlie√üen Sie noch die Stromzufuhr f√ľr den Ventilator an. Das Kabel auf dem Motherboard ist meist als CPU-Fan gekennzeichnet.

Schritt 5 ‚Äď Speichereinbau

Fassen Sie die Speicherriegel nur am oberen Geh√§use an und keinesfalls an den vergoldeten Kontakten. Setzen Sie diese leicht schr√§g in den jeweiligen Steckplatz ein und dr√ľcken Sie diese dann feste nach unten. Die seitlichen Kunststoffhebel m√ľssen dabei in die Aussparungen der Speicherriegelplatine passen.

Schritt 6 ‚Äď Netzteil anschlie√üen

Nun k√∂nnen Sie die eigentliche Stromversorgung herstellen, in dem Sie die verschiedenen Steckverbindungen des Netzteils verwenden. Die beiden gr√∂√üeren Stecker werden in aller Regel direkt auf der Hauptplatine platziert. Die anderen Steckverbindungen sind f√ľr m√∂gliche Festplatten, Disketten- oder CD/DVD-Laufwerke gedacht.

Schritt 7 ‚Äď Festplatte anschlie√üen

Suchen Sie im Geh√§use einen Platz f√ľr die Festplatte. Diese ben√∂tigt eine freie Stromverbindung. F√ľr die Daten√ľbertragung verwenden moderne Mainboards sogenannte¬†SATA-Kabel, die zwischen Festplatte und Motherboard gesteckt werden.

Schritt 8 ‚Äď Geh√§use schlie√üen

Nach dem Einbau der wichtigsten Komponenten können Sie das Gehäuse wieder schließen. Jetzt ist es auch an der Zeit, sich von der Erdungsverbindung wieder zu trennen.

Schritt 9 ‚Äď Externe Komponenten anschlie√üen

Nun k√∂nnen Sie an den Anschl√ľssen des Mainboards noch Ihre¬†Tastatur, Maus, Ihren Monitor und ggf. Lautsprecherboxen¬†anschlie√üen. Beachten Sie, dass zum Anschluss von externen Komponenten auch die passenden Verbindungskabel ben√∂tigt werden. Um drahtlos Internet empfangen zu k√∂nnen, ben√∂tigen Sie entweder ein LAN-Kabel zum Internet-Router oder einen USB-WLAN-Stick, der drahtlos mit dem Router eine Verbindung herstellt.

Schritt 10 ‚Äď Betriebssystem installieren

Im letzten Schritt k√∂nnen Sie noch Ihr gew√ľnschtes Betriebssystem installieren, um Ihren Rechner mit dem neuen Motherboard zu testen. Je nach Mainboard befindet sich im Lieferumfang noch eine CD oder DVD mit den wichtigsten Ger√§tetreibern. Damit k√∂nnen Sie Ihr Mainboard optimal konfigurieren. Ansonsten hilft der Druck auf die¬†Taste F2 oder F8, um dar√ľber in das BIOS des Motherboards zu gelangen. Hier k√∂nnen Sie weitere Systemeinstellungen vornehmen.

 

10 Tipps zur Pflege

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1 ‚Äď Mainboard absaugen

Nach l√§ngerem Gebrauch eines Computers k√∂nnen sich im Inneren Staub und Schmutz festsetzen. Dieser kann unter Umst√§nden zu einem lauteren Betrieb f√ľhren, wenn zum Beispiel die L√ľfter zusitzen. Ebenso kann sich die Temperatur durch Staub im Inneren erh√∂hen. Mit einem normalen¬†Haushaltsstaubsauger¬†und niedriger Saugstufe k√∂nnen Sie Ihren PC von innen aussaugen und den Staub entfernen.

Tipp 2 ‚Äď Mainboard ausblasen

Im Handel gibt es speziell f√ľr elektronische Bauteile spezielle¬†Druckluftflaschen, mit denen Sie Ihr Motherboard ausblasen k√∂nnen. M√∂gliche Staubanhaftungen werden dabei weggeblasen.

Tipp 3 ‚Äď Befestigung √ľberpr√ľfen

In seltenen Fällen kann es erforderlich sein, die Befestigungsschrauben nachträglich nochmals anzuziehen.

Tipp 4 ‚Äď CPU-L√ľfter s√§ubern

Damit die CPU immer ausreichend gek√ľhlt wird, ist es wichtig, dass der CPU-L√ľfter einwandfrei arbeitet. Durch Staub kann sich diese zusetzen und nicht mehr die geforderte K√ľhlleistung erbringen. Mit einem Pinsel oder mit Druckluft kann der L√ľfter ges√§ubert werden.

Tipp 5 ‚Äď W√§rmeleitpaste erneuern

In regelm√§√üigen Abst√§nden k√∂nnen Sie den K√ľhlk√∂rper bzw. CPU-L√ľfter abnehmen, um die alte W√§meleitpaste zu erneuern. Dadurch wird m√∂gliche Stauhitze der CPU wieder optimal abgeleitet. Im Handel k√∂nnen Sie diese Paste in praktischer Tubenform kaufen. Es gen√ľgt, wenn Sie einen kleinen Tropfen auf die Oberfl√§che der CPU tr√§ufeln. Der K√ľhlk√∂rper sorgt automatisch f√ľr eine ausreichende Verteilung der Paste.

Tipp 6 ‚Äď Speicherriegel s√§ubern

Damit die eingesetzten Speicherriegel einen optimalen Kontakt zum Steckplatz aufweisen, können Sie diese vorsichtig herausnehmen und die Steckplätze mit Druckluft reinigen. Danach haben die Speicherbausteine wieder einen zuverlässigen Kontakt.

Tipp 7 ‚Äď Steckkarten s√§ubern

Beim Reinigen des Motherboards sollten Sie nicht die eingesetzten Steckkarten vergessen. Notfalls m√ľssen Sie diese mitsamt dem Slotblech l√∂sen, ausbauen und separat reinigen. Insbesondere bei Grafikkarten mit L√ľfter kann sich viel Staub festsetzen.

Tipp 8 ‚Äď Kabelsalat vermeiden

Verlegen Sie die innenliegenden Anschlusskabel f√ľr die Laufwerke so, dass nach M√∂glichkeit¬†keine Stauhitzeentsteht. Moderne Motherboards setzen nicht mehr auf breite Flachbandkabel, sondern vornehmlich auf runde Kabel.

Tipp 9 ‚Äď Au√üenanschl√ľsse s√§ubern

Mit einem Pinsel k√∂nnen Sie vorsichtig die √§u√üeren Anschl√ľsse f√ľr Tastatur, Maus, Lautsprecherboxen oder Mikrofon s√§ubern. Diese Komponenten m√ľssen Sie dabei zuerst herausziehen. Gehen Sie besonders behutsam beim Entfernen eines LAN-Kabels vor. Dieses muss durch leichtes Dr√ľcken einer Kunststoffnase vorsichtig herausgezogen werden.

Tipp 10 ‚Äď Netzteil-L√ľfter reinigen

Schlie√ülich sollten Sie noch ab und an mit dem¬†Staubsauger oder mit Druckluft den L√ľfter¬†Ihres Netzteiles s√§ubern. Dadurch wird eine unn√∂tige Hitzeentwicklung durch Staub vermieden. Grunds√§tzlich sind die meisten L√ľfter so ausgelegt, dass von einer Seite Frischluft eingesogen wird und die warme Innenluft nach au√üen bef√∂rdert werden soll. Leider wird bei diesem Luftaustausch auch der Staub mit eingesogen.

 

N√ľtzliches Zubeh√∂r

F√ľr Mainboards finden Sie im Handel eine Vielzahl n√ľtzlichen Zubeh√∂rs. Hierzu geh√∂ren beispielsweise

  • weitere SATA-Kabel zum Anschluss von zus√§tzlichen internen Laufwerken,
  • weitere Speicherbausteine zur Erh√∂hung der Speicherkapazit√§t,
  • eine leistungsstarke Grafikkarte f√ľr grafische Anwendungen oder Spiele,
  • eine weitere interne Festplatte,
  • ein CD- oder DVD-Laufwerk,
  • ein oder mehrere USB-Anschlusskabel,
  • ein USB-Stick,
  • ein USB-WLAN-Stick f√ľr den Wifi-Empfang,
  • Y-Kabel f√ľr die Stromversorgung,
  • Befestigungsschrauben f√ľr m√∂gliche Slot-Bleche oder
  • zus√§tzliche L√ľfter.
Da ein Mainboard das Herzst√ľck eines jeden PCs darstellt, kann daran eine Vielzahl an Erweiterungskarten und Peripherie angeschlossen werden. Grunds√§tzlich m√ľssen Sie beim Zubeh√∂r unterscheiden, ob es sich um innenliegende Komponenten handelt oder um externe Zubeh√∂rteile, die an den Anschl√ľssen befestigt werden.

Alternativen zum Mainboard

Wenn Sie einen Desktop-PC aufr√ľsten m√∂chten, kommen Sie um ein modernes Mainboard nicht herum. Wesentlich kompakter sind die Mainboards von¬†Notebooks oder von Mini-PCs. Diese sind meist mit fest verl√∂teten Komponenten versehen, sodass eine nachtr√§gliche Erweiterung kaum m√∂glich ist. Mit entsprechenden Leistungseinbu√üen k√∂nnen Sie diese Boards als Alternative zu den bew√§hrten ATX-Mainboards nutzen.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

Mit den nachfolgenden Quellen und Links k√∂nnen Sie sich noch etwas ausf√ľhrlicher mit der Materie Mainboard besch√§ftigen.

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