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Chromebook Test - fĂŒr jene, die solide Performance lieben - Vergleich der besten Chromebooks 2019

Einschalten in weniger als 8 Sekunden, das klappt bei einem normalen Notebook so gut wie nie. Ein Chromebook hat hingegen diese FĂ€higkeit und sammelt genau damit viele Pluspunkte bei den Benutzern. Im mobilen Einsatz sind die Chromebooks aus dem Test 2018 sehr beliebt. Die Installation und Verwaltung dieser zweckmĂ€ĂŸigen MobilgerĂ€te ist denkbar simpel, denn hier muss man sich kaum um etwas kĂŒmmern.

Chromebook Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Chromebook?

Ein Chromebook ist ein spezielles Netbook, das mit einem speziellen Betriebssystem ausgerĂŒstet ist. Mit Google Chrome OS, einer Linux-Distribution, lassen sich die Chromebooks besonders leicht einsetzen. Typischerweise haben die Chrome-Notebooks ein Bildschirmformat von 12 bis 14 Zoll. Mit dem vorinstallierten Betriebssystem Chrom OS sind sie sofort einsatzbereit und fallen durch ihre kurze Einschaltzeit auf.

Acer Chromebook R 11 CB5-132T-C4LB 29,5 cm TestIm Vergleich zu anderen Notebooks steht bei den Chromebooks nicht die Hardware im Fokus. Diese soll gegebenenfalls leicht ausgetauscht werden können, und zwar ohne dass es zu Änderungen oder zu Verlust von Programmen oder Daten kommt. Zu diesem Zweck steht das Chromebook meistens mit der Internet-Cloud in Verbindung.

Der stÀndige Online-Zugang macht es möglich, alle Funktionen zu nutzen. So ist die Anbindung an die Google-Apps und an die eigenen Cloud-Daten gewÀhrleistet.

Mit einem Chromebook ist man ĂŒblicherweise stĂ€ndig online. Das macht es leicht, Mails abzurufen, im Internet zu recherchieren oder Games zu spielen. Auch der Austausch mit den Kollegen und die Aktualisierungen im Kalender funktionieren prima.

Besonders vorteilhaft ist die Speichermöglichkeit in der Cloud, auch wenn einige Kritiker hier eine gewisse LĂŒcke im Datenschutzsystem sehen. Wer jedoch verschiedene EndgerĂ€te nutzt, freut sich ĂŒber die einfache Synchronisierung, die durch die Cloud möglich ist.

Klein, leichtgewichtig und stets auf Zack: Das sind die charakteristischen Features der Chromebooks aus dem Testvergleich. Bei den neueren Modellen hat man sogar die Möglichkeit, Android-Apps anzupassen. Damit vervielfÀltigen sich die Einsatzbereiche der praktischen Chromebooks. Ein paar Anpassungen reichen aus, um neben den Chrome OS Anwendungen auch die Android-Programme nutzen zu können.

Wie funktioniert ein Chromebook?

Ein Chromebook ist durch seine spezielle Ausstattung extrem nutzerorientiert. Es lĂ€sst sich intuitiv bedienen und verfĂŒgt ĂŒber einen vorinstallierten Virenschutz. Zudem ĂŒberzeugen die Chromebooks aus dem Test durch ihren starken Akku. Oft hĂ€lt dieser fĂŒr mehrere Stunden, sodass man ohne Unterbrechung arbeiten oder surfen kann.

Die Nutzer bleiben durch die Verbindung zum Google-Account stĂ€ndig auf dem aktuellen Stand. Das bedeutet, dass sie stets durch den letzten Virenschutz abgesichert sind und außerdem immer auf die neuen Funktionen zugreifen können.

Das Chromebook behÀlt seine schnelle Geschwindigkeit bei, unabhÀngig davon, wie lange man es benutzt. Man braucht sich nur einmal mit einem Google-Account anzumelden, und schon lassen sich die Anwendungen ohne unnötige Wartezeit starten. Mit Chrome OS hat man einen permanenten Zugriff auf seine Cloud-Daten sowie auf die Online-Programme.

So gesehen funktioniert das Chromebook Ă€hnlich wie sein großer Verwandter, das Notebook, nur dass die Programme nicht direkt auf dem GerĂ€t installiert sind, sondern alles ĂŒber Internet lĂ€uft.

HP ChromeBook 13 G1 Intel CORE M5-6Y57 33,7cm 13,3Zoll QHD+ BV UMA 8GB 32GBeMMC WLAN BT Chrome64 1J

Vorteile & Anwendungsbereiche

Der Vergleich mit anderen Notebooks zeigt, wie zĂŒgig das Chromebook startet. Maximal 8 Sekunden muss man nach dem Einschalten warten, bis das GerĂ€t einsatzbereit ist und man auf das Internet zugreifen kann. Die Grundlage dafĂŒr wird unter anderem durch das vorinstallierte Betriebssystem gewĂ€hrleistet. Mit Chrome OS hat man eine verschlankte Version eines Webbrowsers.

Dieser sorgt dafĂŒr, dass alle Anwendungen ĂŒber Chrome laufen: Es ist also nicht nötig, die Programme auf dem MobilgerĂ€t zu installieren. Aus diesem Grund entfĂ€llt das manuelle Aktualisieren, wenn eine neue Programmversion zur VerfĂŒgung steht.

Acer Chromebook R 11 CB5-132T-C4LB 29,5 cmAuch Anpassungen bei den Sicherheitseinstellungen werden durch das Chrome-System unnötig. SĂ€mtliche Updates fĂŒr das eigene Betriebssystem sowie fĂŒr den Browser erfolgen automatisch, wenn das Chromebook mit dem Internet verbunden ist. Wenn die Anwendungen aktualisiert werden, erfolgt das Update ĂŒber die entsprechenden Server der App-Anbieter.

Dadurch, dass das Chromebook ausschließlich mit Webanwendungen funktioniert, braucht man keine umfangreiche Hardware. Trotzdem lassen sich arbeitsintensive Anwendungen gut durchfĂŒhren. Ob man Videos bearbeitet oder Bilder editiert, mit dem geeigneten Webdienst hat man diese TĂ€tigkeiten bald erledigt. Man muss lediglich die zu bearbeitenden Daten – ein Video oder eine Grafik – hochladen.

Die Chromebooks aus dem Test lassen sich mit Smartphones, Tablets und anderen GerĂ€ten synchronisieren. Sobald man sich auf dem entsprechenden GerĂ€t mit seinem Google-Account angemeldet hat, ist der nötige Zugriff auf die Dateien in der Cloud möglich. Durch diese praktische Funktionsweise eignet sich ein Chromebook nicht nur fĂŒr das private Surfen im Internet, sondern auch fĂŒr die Arbeit.

Welche Arten von Chromebooks gibt es?

Die Chromebooks aus dem Test unterscheiden sich auf den ersten Blick nur in geringen Details. Erst wenn man die Hardware-Ausstattung nÀher betrachtet, fÀllt auf, dass einige eher wie ein Netbook funktionieren, wÀhrend andere mit einem Tablet zu vergleichen sind.

Das C710 von Acer Ă€hnelt mit seinem Intel Celeron Dual Core-Prozessor und dem 2 GB Arbeitsspeicher dem Aspire One Netbook der gleichen Marke. Im Gegensatz dazu setzen die Chromebooks von Samsung auf die Technologie, die auch fĂŒr die hauseigenen Smartphones und Tablets verwendet wird. Hier ist ein Exynos 5 Prozessor verbaut.

Bei dem Chromebook Pixel handelt es sich um ein Modell von Google, das momentan aber noch nicht bei uns in Deutschland vertrieben wird. Mit seinen Leistungseigenschaften erinnert es an ein modernes Ultrabook. Es verfĂŒgt ĂŒber einen Intel Core-i5-Prozessor und hat 4 GB RAM.

Die Chromebooks aus dem Test können also anhand ihrer Produktdaten kategorisiert werden, auch wenn man sie nicht in verschiedene Typen einordnen kann. Die genauen technischen Detailangaben geben Aufschluss ĂŒber ihre LeistungsfĂ€higkeit, doch bei der Anwendung selbst gibt es kaum Unterschiede.

Die hier aufgezÀhlten Vorteile der Chromebooks beziehen sich vor allem auf den Vergleich mit anderen Note- und Netbooks:

Acer Chromebook R 13 CB5-312T-K0YK 33,8 cm

  • UnanfĂ€llig gegen Viren und Malware,
  • unauffĂ€llige, automatische Updates,
  • extrem schneller Start in nur 7 bis 8 Sekunden,
  • auch Offline-Nutzung möglich,
  • lange Akkulaufzeit reicht auch fĂŒr einen kompletten Tag,
  • SpeicherkapazitĂ€t in der Cloud (kostenlose Nutzung),
  • kurze Reaktionszeiten beim Bearbeiten von Fotos, Videos und anderen Dateien,
  • relativ gĂŒnstiger Kaufpreis.

Acer Chromebook R 13 CB5-312T-K0YK 33,8 cm Test

Die Nachteile der Chromebooks:

  • die feste Bindung an die Google-Services erlaubt keinen Software-Mix,
  • nur eingeschrĂ€nkte Funktionen im Offline-Modus,
  • kein Laufwerk fĂŒr CDs und DVDs vorhanden,
  • der Datenschutz ist möglicherweise nicht ausreichend gewĂ€hrleistet.

So werden die Chromebooks getestet

Der Test der Chromebooks soll die KĂ€ufer dabei unterstĂŒtzen, ein geeignetes Modell zu finden. Es geht dabei nicht allein um die PrĂ€sentation eines Chromebook Testsiegers, sondern eher um einen Ratgeber, der aufzeigt, welche Merkmale wichtig sind. AbhĂ€ngig davon, wofĂŒr man das Chromebook verwendet, lohnt sich zum Beispiel ein etwas grĂ¶ĂŸerer Speicher oder eine lĂ€ngere Akkulaufzeit.

Beim Betriebssystem hat man keine Auswahlmöglichkeiten. Den Kaufinteressenten steht ausschließlich Chrome OS zur VerfĂŒgung. Hierbei handelt es sich um ein spezielles “Operating System” (OS), das auf Unix / Linux basiert. Dieses System ist durch seine minimalistische Ausrichtung auf das Wesentliche reduziert und eignet sich besonders fĂŒr die gezielte Verbindung mit dem Internet.

Es ist nicht möglich, eine Windows-Software auf dem Chromebook zu installieren. Stattdessen ist die komplette Arbeitsumgebung direkt in Chrome integriert. Wer auf Zusatzfunktionen zugreifen möchte, der kann auf zahlreiche Apps zugreifen. die ĂŒber den Chrome-Browser zugĂ€nglich sind.

Der Speicherplatz

Bei den Chromebooks aus dem Testvergleich liegt die SpeicherkapazitĂ€t ĂŒblicherweise zwischen 4 und 32 GB. Diese KapazitĂ€t scheint eher gering zu sein, doch durch den Zugriff auf den Online-Cloudspeicher gibt es kaum EinschrĂ€nkungen.

Die Hardware

Bei der Hardware der Chromebooks scheinen die Hersteller ebenfalls zurĂŒckhaltend zu sein. Teilweise ist ein Tabletprozessor integriert, der nicht gerade durch seine LeistungsstĂ€rke ĂŒberzeugt. Dadurch, dass Chrome OS sehr genĂŒgsam ist, fallen die relativ schwachen Hardwarekomponenten jedoch nicht negativ auf.

Die MobilitÀt

Wer ein Chromebook vorwiegend unterwegs als MobilgerÀt einsetzen möchte, der sollte auf eine lange Akkulaufzeit achten. So ist es kein Problem, das Chromebook den ganzen Tag lang zu benutzen, um auf Arbeitsdokumente zuzugreifen oder um zu surfen. Im VerhÀltnis zu anderen Notebooks haben die Chromebooks aus dem Testvergleich sehr leistungsstarke Akkus. Gleichzeitig benötigt die Hardware nicht so viel Energie.

FĂŒr eine bessere MobilitĂ€t des GerĂ€ts sorgt außerdem ein entspiegelter Bildschirm. Ein solches Display kennt man auch unter dem Begriff non-glare. Auch in hellen RĂ€umen oder draußen kann man die Darstellung gut erkennen, ohne von Spiegelungen gestört zu werden.

Die GrĂ¶ĂŸe und das Gewicht des Chromebooks lassen sich auf die individuellen WĂŒnsche anpassen: Wenn es in die UmhĂ€ngetasche passt, spricht nichts dagegen, das Chromebook in die City oder auf den Kurztrip mitzunehmen. Die Standardmaße liegen meistens nicht ĂŒber 13 Zoll, bei einem durchschnittlichen Gewicht von 1,5 kg.

Das Display

Wie bereits erklĂ€rt, eignen sich entspiegelte Displays besonders fĂŒr den Einsatz draußen und unterwegs. Im Vergleich dazu ĂŒberzeugen die glĂ€nzenden Displays durch kristallklare Bilder, vor allem beim Einsatz in InnenrĂ€umen.

Die DisplaygrĂ¶ĂŸe liegt zwischen 10 und 15 Zoll, wobei ein Großteil der Chromebooks eine Bildschirmdiagonale von 11 bis 13 Zoll hat. Die Auflösung des Displays kann 1.280 x 800 oder 1.920 x 1.080 Pixel sein. Interessant ist auch die Reaktionszeit, die die 5 Millisekunden nicht ĂŒbersteigen sollte. Weitere Parameter zum Display sind eher etwas fĂŒr die IT-Experten.

FĂŒr die Normalverbraucher reicht es aus, sich auf eine hohe Auflösung zu konzentrieren, die zur BildschirmgrĂ¶ĂŸe passt. Wenn die Auflösung relativ gering ist, kann die Darstellung grobkörnig wirken. Allerdings reduziert sich dadurch der Rechenaufwand, sodass sich die Akkulaufzeit verlĂ€ngert.

Bei einem IPS-Display profitiert man von einer sehr guten Farbdarstellung. Vorteilhaft ist außerdem, dass der Monitor auch von der Seite aus sichtbar ist. Dieser Effekt ist unter anderem wichtig, wenn man zusammen mit einer Gruppe vor dem Chromebook sitzt, beispielsweise im Rahmen eines VerkaufsgesprĂ€chs oder bei einem Meeting.

Die KonnektivitÀt

Ob der Chromebook Testsieger mit einem Beamer verbunden oder mit dem Smartphone gekoppelt werden soll, es braucht zumindest die entsprechenden USB-AnschlĂŒsse. HĂ€ufig ist zusĂ€tzlich ein HDMI-Anschluss vorhanden.

Wenn mehr Verbindungen mit dem Chromebook möglich sind, lÀsst es sich besonders vielseitig einsetzen. Mit der richtigen KonnektivitÀt wird das Chromebook zur praktischen ErgÀnzung des TV-GerÀts oder anderer IT-Komponenten.

Asus Chromebook C300SA-FN005 Notebook

Worauf muss ich beim Kauf von Chromebooks achten?

Wer ein Chromebook kaufen will, sollte ĂŒber die verschiedenen Apps Bescheid wissen und die Unterschiede zum klassischen Laptop kennen. Das Betriebssystem Chrome OS funktioniert etwas anders als Windows, sodass man bei den Programmen umdenken muss. Einerseits wird die Bedienung dadurch erleichtert, denn man braucht keine Software zu installieren. Stattdessen richtet man die Apps via Online-Verbindung ein. Hier stehen einem vor allem die Google-Dienste zur VerfĂŒgung. Mit Google Mails und dem Google Play Store hat man Zugriff auf alle wichtigen Programme.

Acer Chromebook 15 CB515-1HT-P58C 39,6 cm TestAuch zum Abspeichern brauchen die Chromebooks keine hohe KapazitĂ€t. Ebenso wie bei der Nutzung der Programme geht man dafĂŒr einfach ins Internet: Der Cloud-Speicher steht hier immer bereit, um die Dateien sicher zu speichern.

Wer sich fĂŒr Google Drive entscheidet, der erhĂ€lt fĂŒr 24 Monate einen kostenlosen Cloud-Speicher mit 100 GB KapazitĂ€t. Auch andere Angebote stehen bereit, sodass man die geeignete Version und die nötige SpeicherkapazitĂ€t bestellen kann.

Durch die breite App-Auswahl lassen sich die Chromebooks aus dem Test genau auf die alltĂ€glichen und besonderen WĂŒnsche anpassen. Man kann damit Lernen und Lesen, Chatten oder diverse Arbeiten und Spiele durchfĂŒhren.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Bisher gibt es noch nicht viele Hersteller, die Chromebooks in ihrem Sortiment haben. Die noch relativ jungen Produkte fangen gerade erst an, das Interesse der KÀufer zu wecken. Im Folgenden werden die wichtigsten Produzenten der handlichen, mobilen GerÀte kurz vorgestellt.

  • Acer
  • Samsung
  • ASUS
  • Dell
  • Lenovo
  • HP
  • Toshiba
Das taiwanische Unternehmen Acer produziert Computer und IT-Zubehör. Als einer der ersten Hersteller hat es sich mit den Chromebooks beschÀftigt. Seit 1976 konnte sich Acer mit seinem guten Preis-Leistungs-VerhÀltnis auf dem Markt etablieren.
Samsung ist ebenfalls einer der Vorreiter im Bereich der Chromebooks. Der Mischkonzern aus SĂŒdkorea hat seinen Ursprung in den spĂ€ten 1930er Jahren. Das Sortiment enthĂ€lt nicht nur Computer, sondern auch HaushaltsgerĂ€te und viele andere Artikel.
ASUS ist ein wichtiges taiwanisches Unternehmen fĂŒr IT-Hardware. Vor allem die PCs und Notebooks sind sehr gefragt, und zwar nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch im geschĂ€ftlichen Umfeld und bei den Leistungs-Computern.
Der Hersteller Dell Technologies Inc. hat seinen Firmensitz in Round Rock, Texas, USA. Bei Dell gibt es ein umfassendes Angebot von Workstations, Notebooks und PCs. Auch Speicherkomponenten, separate Monitore, Server, Drucker und MultifunktionsgerÀte gehören zum Produktsortiment. Hinzu kommen Smartphones und Artikel aus der Unterhaltungselektronik. Bei Dell erfolgt der Vertrieb vorzugsweise direkt. Die Kunden können ihre Wunschartikel individuell planen lassen. Erst dann erfolgt die Zusammenstellung und Auslieferung der Produkte.
Das Unternehmen Lenovo wurde 1984 von jungen Wissenschaftlern aus China gegrĂŒndet. Der heutige Hersteller von PCs und Smartphones startete als Vertriebsfirma fĂŒr PCs und Drucker von anderen Marken wie IBM und HP. Nach wenigen Jahren begann Lenovo mit der Produktion und Vermarktung eigener GerĂ€te.
HP gehört zu den bedeutendsten Computer- und Druckerherstellern der USA. Das Unternehmen ist in Wilmington, Delaware, registriert. Die Zentrale befindet sich in Palo Alto, Kalifornien.
Der internationale Konzern Toshiba hat seinen Stammsitz in Tokio, Japan. Das Technologieunternehmen gehörte zu den grĂ¶ĂŸten Produzenten von ElektronikgerĂ€ten.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Chromebook am besten?

Ein Chromebook erhĂ€lt man ĂŒblicherweise im Elektronikmarkt oder in der Elektronikabteilung eines Kaufhauses. Manchmal gibt es spezielle Aktionsangebote. Der leichtere Weg ist jedoch die Online-Suche. Hier hat man ein breiteres Sortiment zur Auswahl, gleichzeitig wird einem die Suche durch entsprechende Funktionen erleichtert.

Acer Chromebook 15 CB515-1HT-P58C 39,6 cmIn einem Internet-Shop oder auf einer Preisvergleichsseite braucht man nur den Begriff “Chromebook” in das Suchfeld einzugeben, und schon werden die verfĂŒgbaren GerĂ€te prĂ€sentiert. Wenn die Auswahl zu groß erscheint, schrĂ€nkt man sie durch Klicks auf die Filter ein. Welche GrĂ¶ĂŸe ist gewĂŒnscht? Soll es eine bestimmte Marke sein? Oder möchte man nur die gĂŒnstigen Modelle unter 300 Euro sehen?

Die Sortierfunktion ist in diesem Zusammenhang sehr nĂŒtzlich. So werden die angebotenen Chromebooks nach Preis, Beliebtheit oder anderen PrioritĂ€ten sortiert. Praktischerweise hat man bei der Online-Recherche Zugriff auf die Bewertungen anderer KĂ€ufer.

Hier kann man nachlesen, welche besonderen Vorteile ein bestimmtes Chromebook bietet, ob es Probleme bei der Anwendung gab oder wie schnell der HĂ€ndler geliefert hat. Diese Kriterien können die Entscheidung fĂŒr ein GerĂ€t leichter machen.

Im Elektronikmarkt oder in einem anderem GeschĂ€ft erhĂ€lt man das Chromebook sofort. Bei der Internet-Bestellung muss man jedoch auch bei der Expresslieferung mindestens einen Tag warten. Dieser kleine Nachteil wird durch zahlreiche Vorteile ausgeglichen. ZusĂ€tzlich zu den Suchhilfen bekommt man Tipps zum geeigneten Zubehör und erfĂ€hrt in der detaillierten Beschreibung alle Produktdaten wie Auflösung und Akkulaufzeit. Bei Fragen steht einem zwar kein VerkĂ€ufer zur VerfĂŒgung, dafĂŒr kann man mit dem Service-Center chatten oder telefonieren.

Die bequeme Online-Bestellung von zuhause aus lĂ€sst sich zu jeder Tageszeit durchfĂŒhren, denn hier ist man auf keine Öffnungszeiten angewiesen.

Auch der Weg zum Elektronikmarkt entfÀllt: Einfacher geht es also nicht.

Ähnliches gilt auch im Falle eines Umtauschs: Hier erspart man sich ebenfalls weite Fahrtstrecken. Nach der Abstimmung mit dem Online-HĂ€ndler muss man das Chromebook nur noch per Post zurĂŒcksenden.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Chromebooks aus dem Test 2018 bewĂ€hren sich bei vielen TĂ€tigkeiten. Dennoch sehen DatenschĂŒtzer die Nutzung dieser GerĂ€te etwas kritisch. Sie befĂŒrchten, dass die Anwender nicht mehr die optimale Kontrolle haben, sondern den Überblick ĂŒber die Programmvielfalt und auch ĂŒber die Daten in der Cloud verlieren. Wenn es beispielsweise zu einer SicherheitslĂŒcke kommt, wĂŒrden oft gleich mehrere Nutzer davon betroffen sein. Auch die stĂ€ndige DatenĂŒbertragung an Google wird teilweise skeptisch betrachtet.

AbhÀngig vom Chromebook-Modell kann man eventuell ein anderes Betriebssystem als Chrome OS aufspielen. Allerdings verursacht das möglicherweise Schwierigkeiten aufgrund des nicht modifizierbaren Bootvorgangs bei den GerÀten.

Um die nötigen Entwicklereinstellungen durchfĂŒhren, die es anschließend ermöglichen, Linux zu installieren, braucht man die entsprechenden Kenntnisse. Sehr hilfreich in diesem Punkt ist die Verwandtschaft von Google Chrome OS mit Gentoo-Linux.

Spezielle Informationen zu den Chromebooks werden im Folgenden zusammengefasst. Hierzu gehört neben dem Hintergrundwissen auch eine Art Ratgeber.

Die Geschichte der Chromebooks

Die Hersteller Acer und Samsung waren die ersten, die sich mit dem Chromebook befassten. Sie produzierten die neue Art der Notebooks und boten sie mit UMTS-UnterstĂŒtzung als Option an. Bei dem Modell von Samsung handelte es sich um ein GerĂ€t mit 12,1-Zoll-Monitor, der eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel hatte.

Das Chromebook von Acer hatte eine MonitorgrĂ¶ĂŸe von 11,6 Zoll. Diese beiden ersten Chromebooks hatten eine Webcam, die fĂŒr HD ausgelegt war. So konnten damit Videokonferenzen durchgefĂŒhrt werden, die in dem Unternehmen Google eine wichtige Rolle spielen.

Um das zĂŒgige Einschalten und Booten zu unterstĂŒtzen, wurde bei den Chromebooks von Anfang an nicht BIOS/UEFI verwendet, sondern Coreboot.

Im Jahr 2012 wurden zusÀtzlich zum Chromebook noch die Chromebox angeboten. Hierbei handelt es sich um GerÀte mit Chrome OS, die einem Desktop-PC Àhneln.

Die ersten Chromebooks hatten eine permanente Internetverbindung, doch bald gab es auch Modelle, bei denen man in den Offline-Modus schalten konnte. DafĂŒr erarbeitete Google eine spezielle Software.

Inzwischen werden immer hÀufiger Chromebooks im gewerblichen Bereich eingesetzt. Neben den professionellen Anwendungsbereichen in Unternehmen setzen auch Behörden auf die praktischen und schnellen GerÀte. Sie nutzen die Chromebooks ebenso wie Bildungseinrichtungen als kombinierte Hard- und Softwaresysteme. Google vertreibt die entsprechenden Programme in Form einer Serviceleistung direkt.

Chromebook CTL J5, Intel N3060 2,48 GHz BurstfrequenzAnfangs hatten die Chromebooks noch keinen erkennbaren Erfolg. Weltweit wurden im Jahr 2012 nicht einmal 200.000 Modelle von Acer und Samsung verkauft. Bei Acer ĂŒberlegte man bereits, die Herstellung zu beenden, wĂ€hrend andere Unternehmen die GerĂ€te gar nicht erst produzieren wollten.

2013 gab es dann einen deutlichen Aufschwung. In den USA entschieden sich deutlich mehr KĂ€ufer fĂŒr die Chromebooks, wobei die Firmenkunden immerhin 10 % des Gesamtumsatzes erreichten.

Das Interesse der US-amerikanischen Bildungseinrichtungen stieg an:

In 2014 lagen die entsprechenden Verkaufszahlen der Chromebooks ĂŒber denen der iPads. Anfang 2015 prĂ€sentierte das Unternehmen Acer ein Chromebook im etwas grĂ¶ĂŸeren Format, das mit seinem 15,6 Zoll Full-HD-Display das Kundeninteresse weckte.

Das schnelle Hochfahren und Booten alleine konnte die Benutzer nur allmĂ€hlich ĂŒberzeugen. Zudem musste man sich erst an den nahezu permanenten Internetzugriff gewöhnen und an die neue Methode, alles in der Cloud zu speichern.

Die neuen Chromebooks bieten etwas mehr Möglichkeiten als die Ă€lteren Modelle. Sie erlauben teilweise eine Abschaltung des Internetzugangs, zudem unterstĂŒtzen einige die Android Apps der Smartphones. So haben sich die Einsatzbereiche der aktuellen Chromebooks im VerhĂ€ltnis zu den frĂŒhen GerĂ€ten etwas erweitert.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Chromebook

Bei dem klassischen Chromebook gibt es weder Windows noch ein anderes Betriebssystem: Hier lĂ€uft Chrome OS. Dieses System braucht kaum Ressourcen und arbeitet sehr schnell. Zudem profitieren die Nutzer von entsprechend gĂŒnstigen Hardware-Preisen.

HP11-v001nd (11,6 Zoll) laptop ChromebookDie Fakten zu den Chromebooks aus dem Test zeigen, dass im Prinzip alles mit diesen GerĂ€ten machbar ist, was von dem Chrome-Browser unterstĂŒtzt wird. Die Funktionen haben kaum EinschrĂ€nkungen, denn im Prinzip kann man all die AktivitĂ€ten durchfĂŒhren, die auch mit einem anderen Notebook ĂŒber den Browser zugĂ€nglich sind. Bei den neueren Chromebooks gibt es zudem noch einige Erweiterungen.

Das Grundprinzip der Chromebooks ist klar:

Die GerĂ€te gelten als sehr genĂŒgsam und brauchen nur eine einfache, gĂŒnstige Hardware. Oft reichen ein Arbeitsspeicher von 4 GB sowie ein SSD-Speicher aus. Bei einem solchen Chromebook kann kaum etwas zerstört werden, trotzdem reagiert es angenehm schnell, da alles ĂŒber das Internet lĂ€uft.

Die heutigen GerĂ€te sind meistens mit einem SSD-Speicher von 16 oder 32 GB ausgerĂŒstet. Damit hat man genĂŒgend Speicherplatz fĂŒr einige Bilder und Videos. Wenn man mehr Dateien abspeichern möchte, geht man in die Cloud. Google bietet jedem KĂ€ufer eines Chromebooks eine SpeicherkapazitĂ€t von 100 GB an. Nach zwei Jahren kostenloser Laufzeit in Google Drive kostet dieser Cloud-Speicher 1,99 $ im Monat.

Die Chromebooks, die getestet wurden, beginnen bei 11,6 Zoll und gehen bis zu einer GrĂ¶ĂŸe von 15,6 Zoll. AbhĂ€ngig von der Display-GrĂ¶ĂŸe liegt die Auflösung bei 1366 x 768 oder 1920 x 1080 Pixel. FĂŒr die nötige Leistung sorgt ein zuverlĂ€ssiger Prozessor von Intel Celeron oder Nvidia. Der Arbeitsspeicher liegt je nach Preiskategorie bei 2 oder 4 GB. Wer öfters mehrere Programme gleichzeitig laufen hat, fĂŒr den eignet sich ein GerĂ€t mit dem grĂ¶ĂŸeren Arbeitsspeicher von 4 GB. So gibt es keine Probleme, wenn man von einem Tab zum nĂ€chsten wechselt.

Mit ihren charakteristischen und zweckmĂ€ĂŸigen Features eignen sich die Chromebooks fĂŒr verschiedenste EinsĂ€tze. Beliebt wurden sie als nĂŒtzliche GerĂ€te in Bildungseinrichtungen, doch auch im geschĂ€ftlichen Bereich und natĂŒrlich bei der privaten Nutzung erweisen sie sich als die geeigneten Begleiter.

Chromebook in 5 Schritten richtig installieren

Ein Chromebook gilt als besonders schneller Starter. Auch die Àlteren, oft genutzten Modelle brauchen nur 7 oder 8 Sekunden nach dem Einschalten, bis sie einsatzbereit sind. Da brauchen klassische Notebooks sehr viel lÀnger, vor allem, wenn man diverse Programme installiert hat.

Acer Chromebook R 13 CB5-312T-K0YK 33,8 cm im TestEbenso wie bei einem Windows-Betriebssystem können sich mehrere Benutzer ein Chromebook teilen und bei der Nutzung auf ihre eigenen Daten zugreifen. Das System Chrome OS hilft beim Online-Zugang auf die Cloud sowie bei der Aktivierung der Anwendungen.

Doch wie funktioniert das genau? Muss man eine bestimmte Software installieren oder andere Vorbereitungen treffen, um das Chromebook nutzen zu können? Die nötigen Schritte zur Aktivierung werden hier etwas genauer erklÀrt.

FĂŒr die Benutzer ist es wichtig zu wissen, dass die OberflĂ€che von Chrome OS dem Windows-System Ă€hnelt. Das Hintergrundbild kann angepasst werden und dort, wo sich bei Windows der Start-Button befindet, ist das Chrome-Logo zu sehen, mit dem man den Browser startet.

Wer zum ersten Mal sein Chromebook einschaltet, der kann also sofort auf den Chrome-Browser zugreifen und die diversen Google-Dienste und Apps verwenden. Der Zugang zur CloudReady, zu Chrome-Apps und zu GoogleMail ist jederzeit offen. Um alle Funktionen nutzen zu können, geht man wie im Folgenden beschrieben vor.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5

Schritt 1: Das Google-Konto einrichten

Mit dem eigenen Google-Account hat man Zugang zu seinen eigenen Lesezeichen, Kontakten und anderen EintrĂ€gen. Wer bereits ein Google-Konto hat, muss sich ĂŒber den Chrome-Brower nur noch einloggen. Andernfalls muss man den Account erst einmal einrichten.

Schritt 2: Die App-Berechtigungen anpassen

Um die Berechtigungen fĂŒr die Apps anzupassen, geht man ĂŒber die Kontoeinstellungen. Hie klickt man auf den Button vom Google Play Store und auf die Option “Einstellungen verwalten“. Anschließend lĂ€sst sich die App auswĂ€hlen, die angepasst werden soll. Dieses Vorgehen kann abhĂ€ngig von der Art des Chromebooks auch bei Android-Apps funktionieren.

Schritt 3: Apps herunterladen

Um die Apps, die auf dem Android-System basieren, herunterzuladen und nutzen zu können, aktualisiert man als erstes die Software des Chromebooks. Erst ab der Version 53 ist ein Download von Android-Apps möglich.

Schritt 4: Auf CloudReady umsteigen

CloudReady bietet die Möglichkeit, nicht nur die ĂŒblichen Adapter fĂŒr Ethernet und WLAN zu nutzen, sondern auch mehrere Displays zu handhaben. Damit stehen einem entsprechend mehr Arbeitsfenster zur VerfĂŒgung. Die Umstellung auf CloudReady ist also durchaus sinnvoll.

Schritt 5: Einen Dateimanager verwenden

Ein integrierter Datei-Manager auf dem Chromebook unterstĂŒtzt die Anwender dabei, Festplatten sowie angeschlossene Medien wie USB-Sticks oder SD-Karten zu verwalten. Chrome OS erkennt auch ein gekoppeltes Smartphone mit Android-System.

 

10 Tipps zur Pflege

Ebenso wie andere PCs und Notebooks brauchen auch die Chromebooks eine gewisse Pflege. Ansonsten können sich Staub, Schmutz und Feuchtigkeit in den Ritzen sammeln. Vor allem das Display ist gefĂ€hrdet, denn es ist sehr empfindlich gegen Kratzer. Wer sein Chromebook hĂ€ufig bei sich hat, der sollte aufpassen, dass sich die OberflĂ€chen nicht verfĂ€rben. Genau dazu können Schweißabsonderungen oder Fettflecken schnell fĂŒhren. Die hier aufgefĂŒhrten Tipps sollen dabei helfen, das GerĂ€t wieder richtig sauber zu kriegen und vor BeschĂ€digungen zu schĂŒtzen.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Tipp 1: Wenn man eine Reinigung des Chromebooks plant, sollte man zuerst die Verbindung zur Steckdose trennen. Das ist auch bei einer oberflÀchlichen SÀuberungsaktion sinnvoll.
Tipp 2: Die AußenflĂ€chen werden am besten mit einem weichen Tuch gereinigt. KratzschwĂ€mme oder harte ReinigungsbĂŒrsten sind ungeeignet und könnten Kratzer hinterlassen. Wenn die Außenseite etwas stĂ€rker verschmutzt ist, hilft ein milder Kunststoffreiniger. Allerdings sollte man aufpassen, dass dieser das Material nicht verfĂ€rbt.
Tipp 3: Wenn Staub oder fettige FingerabdrĂŒcke den Bildschirm des Chromebooks verunzieren, ist schnelle Hilfe gefragt. Allerdings muss man hier vorsichtig vorgehen, um Kratzer oder andere Spuren auf dem Display zu vermeiden. FĂŒr die Reinigung von Monitoren gibt es speziell entwickelte TFT-Reinigungsmittel, die man im Allgemeinen mit einem Mikrofasertuch verwendet. Andere TĂŒcher könnten den Bildschirm zerkratzen oder störende Schlieren hinterlassen, welche die Sicht verschlechtern.
Tipp 4: Ein Reinigungsspray wird nicht direkt auf den Monitor gesprĂŒht, sondern ins Reinigungstuch hinein. So verhindert man, dass sich am Rand der Blende FlĂŒssigkeit sammelt und womöglich ins Innere gelangt.
Tipp 5: Die Ecken vom Display lassen sich gut mit WattestĂ€bchen reinigen. Hierbei sollte man nur einen leichten Druck ausĂŒben, denn zu eine zu hohe Belastung könnte den Bildschirm nachhaltig beschĂ€digen.
Tipp 6: FĂŒr die feuchte Reinigung der Chromebook-Tastatur und des Bildschirms gibt es spezielle ReinigungstĂŒcher, die sich in einer Kunststoffdose befinden. Diese TĂŒcher sind sehr nĂŒtzliche Hilfsmittel beim SĂ€ubern der verschiedenen Elemente.
Tipp 7: Chromebooks sollte man nicht auf stark verschmutzten OberflĂ€chen verwenden. Wenn sich in der Umgebung viel Staub befindet, kann diese schnell in das GerĂ€t hineingelangen und die LĂŒftung und KĂŒhllamellen verstopfen. Das beeintrĂ€chtigt die KĂŒhlfunktion, woraufhin das Chromebook immer heißer wird. Aus diesem Grund sollte das GerĂ€t genĂŒgend Abstand zu verunreinigten FlĂ€chen haben. Auch der direkte Kontakt zu Polstermöbeln und Bettdecken ist zu vermeiden. Wer keinen StĂ€nder fĂŒr sein Chromebook hat, der kann gegebenenfalls mit Stiften einen Abstand zum staubigen Untergrund herstellen.
Tipp 8: Wenn eine grĂŒndliche Reinigungsaktion gewĂŒnscht ist, sollte man vorsichtig sein und nicht gleich zum Schraubendreher greifen, um das Chromebook auseinanderzunehmen. Möglicherweise ist es besser, eine Firma mit der professionellen Reinigung des GerĂ€ts zu beauftragen.
Tipp 9: Die Tastatur kann mit dem Staubsauger grob gereinigt werden. DafĂŒr benötigt man einen entsprechenden BĂŒrstenaufsatz. Es ist darauf zu achten, dass die SaugstĂ€rke nur gering ist. Auch ein Druckluftspray hilft bei der Komplettreinigung der Tastatur und entfernt Schmutzpartikel und kleine KrĂŒmel. Nach diesem ersten Reinigungsdurchgang wischt man die Tastaturelemente mithilfe eines Kunststoffreinigers sauber. Dabei sollte man mit de FlĂŒssigkeit sparsam umgehen, um die Elektronik vor eventuellen BeschĂ€digungen zu schĂŒtzen. Normaler Haushaltsreiniger eignet sich nicht fĂŒr die Reinigung der Tastatur, denn er kann auf dem Kunststoff Spuren hinterlassen und das Material eventuell angreifen. Besser ist es, nur ein angefeuchtetes Tuch oder WattestĂ€bchen einzusetzen.
Tipp 10: Zur Pflege der Chromebooks gehört auch das AufrĂ€umen der Daten. Wenn man viel surft, werden stĂ€ndig Daten erzeugt. Dabei speichert der Browser diverse Dateien sowie die Suchanfragen selbst. Der Verlauf des Browsers sollte regelmĂ€ĂŸig “gesĂ€ubert” werden. Damit schĂŒtzt man seine eigene PrivatsphĂ€re, sodass es nicht zu Problemen kommt, wenn das Chromebook von verschiedenen Personen benutzt wird. Beim Bereinigen des Chrome-Verlaufs werden auch die Cookies gelöscht: So hat kein anderer Zugriff auf die eigenen AktivitĂ€ten.

 

NĂŒtzliches Zubehör

FĂŒr die Nutzung der Chromebooks aus dem Testvergleich gibt es diverses Zubehör. Über den USB-Anschluss lassen sich externe GerĂ€te wie Computermaus und Tastatur damit verbinden. Auch USB-Sticks sind immer wieder nĂŒtzlich, ob man sie zum Abspeichern von Daten verwendet oder um Videos und Fotos weiterzuleiten.

Durch die Kopplung einer externen Tastatur und einer Maus ist es möglich, an einem stationĂ€ren Schreibtischplatz komfortabler zu arbeiten. Gegebenenfalls kann man auch einen grĂ¶ĂŸeren Bildschirm mit dem Chromebook verbinden. So wird das Chromebook selbst zu einer Art Workstation, wĂ€hrend die ĂŒber USB gekoppelten GerĂ€te die Bedienung vereinfachen.

Tastatur und Maus, Jelly Comb Wiederaufladbare Kabellose Tastatur und Maus 2,4G Ultra DĂŒnnFĂŒr die Chromebooks stehen auch USB-Ethernet-Adapter zur VerfĂŒgung. Diese ersetzen einen internen Anschluss und machen es möglich, auf das entsprechende Netzwerk zuzugreifen. Bei einem solchen Bauteil kann es sich beispielsweise um einen Plugable Gigabit-Ethernet-Adapter mit USB-2.0-Anschluss handeln. Oder man entscheidet sich fĂŒr einen stĂ€rkeren LAN Network-Adapter.

Die aktuellen Chromebooks aus dem Test 2018 unterstĂŒtzen alle nicht die Kopplung mit einer Dockingstation. Aus diesem Grund kann man bei der stationĂ€ren Nutzung nur Dockingstations mit USB-Anschluss benutzen.

Bei dieser USB Dockingstation erfolgt die Verbindung via USB-Port. Wenn man diesen Anschluss hergestellt hat, ist die stationĂ€re Dockingstation umfassend zu nutzen, sodass man Zugriff auf alle verbundenen PeripheriegerĂ€te hat. Bei der Suche nach einer geeigneten Dockingstation ist die unterstĂŒtzte Betriebsart (MacOS oder Windows) zu ĂŒberprĂŒfen. Leider ist das nicht immer so einfach herauszufinden, wie der Test der Chromebooks zeigt.

Asus 4G-N12 N300 LTE WLAN-Router 300MBSUnter anderem kommen Dockingstations von den Marken i-tec, Fujitsu und Delock infrage. Diese basieren auf dem System DisplayLink, fĂŒr das ein Android-Treiber existiert. Durch die AnnĂ€herung von Chrome OS und das Betriebssystem Android könnte sich die Situation fĂŒr die Chromebook-Nutzer verbessern.

Ein externer Monitor kann als Erweiterung vom Chromebook eingesetzt werden und wird im Allgemeinen mit einem HDMI-Kabel angeschlossen. Damit erweitert man das System. Indem man die Maus oder das Browserfenster am Screen zur rechten Seite hin verlÀsst, gelangt man auf diesen zweiten Bildschirm.

Ein mobiler Hotspot kann ersatzweise fĂŒr eine eingebaute SIM-Karte verwendet werden. So ein Hotspot ist ein praktisches ZusatzgerĂ€t. Er dient als Mobilmodem, den man in Form eines USB-Sticks oder als WLAN Router erhĂ€lt. Bei den separaten GerĂ€ten ist auf die Akkulaufzeit zu achten, die zur KapazitĂ€t des Chromebooks passen sollte.

Alternativen zum Chromebook

Das Chromebook ist eine besondere Art von Notebook. Man kann stattdessen auch ein klassisches Notebook verwenden, doch dieses ist keine echte Alternative zu den Chromebook Testsiegern. Die Notebooks zeichnen sich durch eine leistungsstĂ€rkere Hardware und einen deutlich grĂ¶ĂŸeren Funktionsumfang aus.

Acer Chromebook R 11 CB5-132T-C4LB 29,5 cm im TestWer sich fĂŒr ein Netbook entscheidet, der erhĂ€lt ein mobiles und preisgĂŒnstiges GerĂ€t. Allerdings muss man gewisse Abstriche bei der KapazitĂ€t machen.

Die LeistungsfĂ€higkeit ist bei den kleinen Netbooks eingeschrĂ€nkt, obwohl sie mit ihrer MobilitĂ€t eigentlich fĂŒr den Einsatz unterwegs entwickelt wurden. Das integrierte Modem fĂŒr den Mobilfunk lĂ€sst bei den meisten Netbooks zu wĂŒnschen ĂŒbrig.

Im VerhĂ€ltnis dazu sind die Chromebooks aus dem Test 2018 deutlich schneller und effektiver, da sie zwar nur eine schwache Hardware haben, aber auch wenig “GepĂ€ck” mit sich herumtragen.

Tablets sind wegen ihrer leichten Handhabung sehr beliebt, sie haben jedoch andere Eigenschaften als das Chromebook. Sie kombinieren die VorzĂŒge von kleinen EndgerĂ€ten wie Smartphones mit den Funktionen eines Notebooks. Bei der Bedienung ĂŒber den Touchscreen und auch beim Betriebssystem zeigt sich jedoch, dass sie nicht direkt mit den Chromebooks verglichen werden können.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Chromebook Wissenswertes

Was können Chromebooks wirklich?

Vier Jahre Chromebook: Ein Erfahrungsbericht

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Google Chrome: So könnt ihr Verlauf, Cache und Cookies löschen

Chrome OS fĂŒr alle: Hardware-KrĂŒcken laufen wieder

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