Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
Farblaserdrucker im Test auf ExpertenTesten
Investierte Stunden 31
Ausgewertete Studien 3
Gelesene Rezensionen 625

Farblaserdrucker Test - fĂŒr Ausdrucke in bester FarbqualitĂ€t - Vergleich der besten Farblaserdrucker 2019

Bei einem Laserdrucker handelt es sich um einen Drucker, mit dem Ausdrucke auf Papier oder Folie durch ein elektrofotografisches Verfahren ermöglicht werden.

Ähnliche Vergleiche anzeigen
Farblaserdrucker - große Auswahl zu gĂŒnstigen Preisen auf amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & KĂ€uferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro Farblaserdrucker-Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Farblaserdrucker

Kyocera Ecosys P5021cdw Farblaserdrucker im TestJeder, der einen Tintenstrahldrucker besitzt und diesen nur sehr selten nutzt, kennt das Problem und die meist böse Überraschung: Entweder ist der Ausdruck streifig, die Farbe fehlt oder der Ausdruck funktioniert gar nicht. Der Druckkopf im Tintenstrahldrucker ist durch vertrocknete Tinte verstopft oder aber die Tintenpatronen sind komplett eingetrocknet. Dann bleibt meist nur der Weg in den Copy-Shop – Geld und auch Zeit, die man sich ersparen könnte, gehen verloren.

Ein Farblaserdrucker kann sich in dieser Situation bewÀhren. Doch warum eigentlich?

ZunÀchst trocknen die Toner eines Laserdruckers nicht ein. Doch es gibt noch weitere Vorteile, die ein Laserdrucker mit sich bringt. Welche dies sind und worauf noch zu achten ist, wenn es um den Kauf eines Farblaserdruckers geht, verrÀt der folgende Ratgeber.

Was ist ein Farblaserdrucker?

Bei einem Laserdrucker handelt es sich um einen Drucker, mit dem Ausdrucke auf Papier oder Folie durch ein elektrofotografisches Verfahren ermöglicht werden. Laserdrucker werden den Seitendruckern zugeordnet, denn Belichtung und Druck der gesamten Seite erfolgen in einem Durchlauf.

Eine Unterteilung erfolgt in Schwarz-Weiß-Laserdrucker und Farblaserdrucker. Farblaserdrucker liefern also nicht nur Ausdrucke in Schwarz-Weiß, sondern eben auch in Farbe.

Wie funktioniert ein Farblaserdrucker?

Wird bei einem Farblaserdrucker ein Druckauftrag gestartet, dann werden die einzelnen Druckseiten je nach Druckermodell im Speicher des Druckers oder aber im Computer zunÀchst aufgebaut.

Im Anschluss wird im Drucker eine lichtempfindliche Trommel – die Bildtrommel – mit einem Laserstrahl oder auch einer LED-Zeile belichtet. Der Toner bleibt an den belichteten Stellen hĂ€ngen und wird erst auf das Papier ĂŒbertragen und anschließend durch Druck sowie Hitze auf dem Papier fixiert. Beim Einsatz eines Farblaserdruckers passiert dieser ganze Vorgang viermal – nĂ€mlich einmal fĂŒr jede Grundfarbe (Schwarz, Gelb, Cayn, Magenta).

Um den Toner auf das Papier zu bringen, gibt es zwei unterschiedliche Verfahren:

  • Single-Pass-Drucker mit vier Bildtrommeln
  • Drucker mit einer Bildtrommel

Single-Pass-Drucker mit vier Bildtrommeln

Bei der Anwendung eines so genannten Single-Pass-Druckers sind vier Belichtungseinheiten verbaut, die wie bei großen Druckmaschinen entweder hinter- oder ĂŒbereinander angeordnet sind. Von den Bildtrommeln werden die Druckfarben nacheinander auf das Papier ĂŒbertragen und im Anschluss durch die Fixiereinheit sozusagen „aufgebĂŒgelt“.

Drucker mit einer Bildtrommel

Gerade gĂŒnstige Drucker verfĂŒgen in der Regel lediglich ĂŒber eine Bildtrommel. Die Druckfarben werden hier nacheinander auf die Bildtrommel und im Anschluss auf die Transfereinheit ĂŒbertragen. Auf dem Papier landen die Farben erst, wenn sie alle auf dem Transferband haften.

Der Nachteil: Der Druck dauert etwa viermal lÀnger als bei Single-Pass-Druckern.

Welche Unterschiede gibt es zwischen preisgĂŒnstigen und preisintensiven Farblaserdruckern?

Zwischen preisgĂŒnstigen und preisintensiven Farblaserdruckern gibt es durchaus deutliche Unterschiede. Diese sind:

  • Preisintensivere Farblaserdrucker arbeiten mit der so genannten „Seitenbeschreibungssprache“. Dabei handelt es sich um Programmiersprachen zur Beschreibung der Inhalte von gedruckten Seiten. Der Drucker ĂŒbernimmt die Aufbereitung der Seiten. Zu den wichtigsten Sprachen bei Laserdruckern gehören PS (Postscript, von Adobe) und PCL (Printer Command Language, von Hewlett-Packard. Der Vorteil: Bei den meisten Betriebsprogrammen sind Treiber fĂŒr beide Sprachen vorhanden, der Drucker kann also auch mit einer Ă€lteren Windows-Version genutzt werden, auch wenn kein Treiber vom Hersteller mitgeliefert wurde. Verglichen damit sind die so genannten GDI-Drucker weniger flexibel und beinhalten fĂŒr bestimmte Betriebsprogramme (z. B. Linux, Apple Mac OS X) keine Steuerungsprogramme.
  • Sehr preisgĂŒnstige Farblaserdrucker arbeiten mit einem Drucksystem, welches „hostbasiert“ ist und sind auch als GDI-Drucker bekannt. Sie verfĂŒgen nicht ĂŒber eine eigene „Intelligenz“, Drucker-Elektronik wie Speicher und Prozessor fehlt ihnen. Wie bei einem Tintenstrahldrucker ĂŒbernimmt hier die Arbeit der Elektronik der Computer.
  • Preisintensive Drucker verfĂŒgen meist ĂŒber eine wesentlich bessere Ausstattung wie Duplexeinheit, mehrere PapierschĂ€chte fĂŒr unterschiedliche Papiersorten und zusĂ€tzlich zum USB-Anschluss auch einen Netzwerkanschluss. Preiswerte Farblaserdrucker besitzen oft nur einen USB-Anschluss.
  • Der Druck bei preisintensiven GerĂ€ten geht meist deutlich schneller, bei Bedarf können auch andere Papierformate bis DIN A3 gedruckt werden.
Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker im Test - kompakter High-Speed Farbdrucker mit LAN/WLAN, USB, WiFi-Direct

Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker im Test – kompakter High-Speed Farbdrucker mit LAN/WLAN, USB, WiFi-Direct

Anwendungsbereiche und Vorteile von Farblaserdruckern

Brother HL-3142CW High-Speed Farblaserdrucker mit WLAN weiß-grau im TestEin Foto oder auch eine farbige Grafik auszudrucken, lĂ€sst sich mit einem Tintenstrahldrucker fĂŒr 50 Euro durchaus gut, schnell und auch gĂŒnstig bewerkstelligen. Sollen es aber 100 bunte Einladungen oder mehrere Hundert BroschĂŒren sein, dann kann der Tintenstrahldrucker oft nicht mehr mithalten. Zwar kosten Farblaserdrucker mindestens 200 Euro, die Mehrinvestition kann sich aber durchaus lohnen.

Sinnvoll ist die Anwendung eines Farblaserdruckers in folgenden FĂ€llen:

  • Sollen viele Grafiken, Diagramme, PrĂ€sentationen und BroschĂŒren gedruckt werden, kann sich die Nutzung eines Farblaserdruckers lohnen. Die Druckkosten sind dabei etwa um zehn Cent pro Seite gĂŒnstiger, als dies bei einem Tintenstrahldrucker der Fall wĂ€re. Bereits nach 2.000 Ausdrucken lohnt sich die Anschaffung eines Farblaserdruckers.
  • Wer seinen Drucker auch mal ĂŒber lĂ€ngere Zeit unbenutzt lĂ€sst, sollte besser zu einem Farblaserdrucker greifen. Das Problem bei Tintenstrahldruckern: Schon nach wenigen Wochen, die sie nicht in Betrieb sind, können die Tintenpatronen eintrocknen. Auch die feinen DĂŒsen des Druckkopfes werden verstopft – die Folge sind Schlieren, Streifen oder FarbverĂ€nderungen. Auch wenn sich ĂŒber die Druckersoftware eine DĂŒsenreinigung starten lĂ€sst, so wird dadurch sehr viel Tinte verbraucht. Dabei ist der Erfolg nicht immer, wie gewĂŒnscht und im schlimmsten Fall muss ein neuer Druckkopf gekauft werden, was ebenfalls mit Kosten verbunden ist.

Vorteile eines Farblaserdrucker

Farblaserdrucker haben einige Vorteile gegenĂŒber anderen Druckermodellen:

  • Geringe Druckkosten: Gerade Farbdrucke fĂŒr Texte und Grafiken lassen sich mit einem Farblaserdrucker viel gĂŒnstiger erstellen. Auf jedem Papier werden hervorragende Ergebnisse geliefert – und das bereits fĂŒr weniger als 20 Cent pro Seite. FĂŒr einen Farbdruck mit dem Tintenstrahldrucker wird hingegen teures Spezialpapier benötigt, um eine ausgezeichnete DruckqualitĂ€t zu erzielen. Eine Seite kostet damit gut dreimal so viel. Auf lange Sicht sind die Kosten fĂŒr Tinte ebenfalls höher, als es fĂŒr den Toner eines Laserdruckers der Fall ist.
  • Hohe Druckgeschwindigkeit: Farblaserdrucker bringen Ausdrucke in Farbe nicht nur gĂŒnstiger, sondern auch schneller auf das Papier. WĂ€hrend ein Tintenstrahldrucker etwa 85 Sekunden fĂŒr eine Seite benötigt, kann ein Farblaserdrucker die gleiche Seite in etwa 22 Sekunden ausdrucken. Vor allem bei vielen Seiten macht sie die Druckgeschwindigkeit bemerkbar, bei einer einzigen Seite sind die Unterschiede aufgrund der AufwĂ€rmphase des Laserdruckers teilweise nur gering.
  • ZuverlĂ€ssigkeit: Hier kommt wieder die Patrone des Tintenstrahldruckers zur Sprache. So trocknen diese bei lĂ€ngerer Nichtnutzung schneller ein, die feinen DĂŒsen im Druckkopf verstopfen oder werden sogar beschĂ€digt. Bei Laserdruckern besteht die Gefahr nicht, denn die Toner bestehen aus feinem Druckpulver, welches nicht eintrocknen kann. Damit sind Farblaserdrucker deutlich zuverlĂ€ssiger.
  • Haltbarkeit der Ausdrucke: Die Ausdrucke eines Farblaserdruckers widerstehen UmwelteinflĂŒssen wie Helligkeit oder Feuchtigkeit deutlich besser, als das bei Ausdrucken aus TintenstrahlgerĂ€ten der Fall ist. Diese verblassen deutlich schneller.

Nachteile von Farblaserdruckern

Neben den Vorteilen eines Farblaserdruckers gibt es jedoch auch ein paar Nachteile im Vergleich zu Tintenstrahldruckern:

  • Anschaffungskosten: Tintentrahldrucker im niedrigen Preissegment sind inzwischen fĂŒr unter 50 Euro erhĂ€ltlich. Farblaserdrucker kosten mindestens 200 Euro. Auch das Verbrauchsmaterial ist nicht unbedingt gĂŒnstig. Ein kompletter Satz Toner (vier StĂŒck) kann je nach Modell zwischen 150 und 600 Euro kosten. Tintenstrahlpatronen kosten meist zwischen 50 und 100 Euro. Zu bedenken gibt es jedoch, dass Toner auch lĂ€nger halten und wesentlich mehr Textseiten bedrucken können.
  • FotodruckqualitĂ€t: Farblaserdrucker liefern zwar durchaus gute QualitĂ€t, doch Fotodrucke in Labor-QualitĂ€t schaffen auch sie nicht. Hier können Tintenstrahldrucker meist mehr punkten, denn sie können wesentlich mehr Farben und Farbtöne drucken. Tintenstrahldrucker arbeiten mit bis zu sechs Farben und die GrĂ¶ĂŸe einzelner FarbpĂŒnktchen kann ebenfalls variieren. Bei Farblaserdruckern muss das Druckbild gerastert werden, wobei ein Farbpunkt aus mehreren eng nebeneinander liegenden PĂŒnktchen besteht. Gerade bei Fotos fĂ€llt das auf. Details, Kontrast und Brillanz fehlen bei Laserausdrucken meist. NatĂŒrlich gibt es auch spezielles Fotopapier fĂŒr Farblaserdrucker, doch auch hier ist die Auswahl deutlich geringer.
  • BetriebsgerĂ€usche: Beim Drucken ist der GerĂ€uschpegel eines Farblaserdruckers meist deutlich höher, als dies bei einem Tintenstrahldrucker der Fall ist.
  • Stromverbrauch: Im Betrieb verbraucht ein Laserdrucker im Durchschnitt bis zu 500 Watt, auch im Bereitschaftsmodus liegt der Verbrauch je nach Modell noch bei bis zu 100 Watt. Bei Tintenstrahldruckern liegt der Verbrauch im Betrieb bei etwa 15 Watt und in Bereitschaft bei etwa fĂŒnf Watt

Die Vorteile können die Nachteile aber durchaus ĂŒberwiegen – natĂŒrlich je nach Einsatzbereich.

Welche Arten von Laserdruckern gibt es?

Am Markt gibt es derzeit drei verschiedene Arten von Laserdruckern, die sich an unterschiedlichen AnsprĂŒchen und auch Verbrauchergruppen orientieren:

  • Monochrom-Laserdrucker
  • Farblaserdrucker
  • Multifunktionslaserdrucker

Monochrom-Laserdrucker

Brother Toner im Farblaserdrucker TestMonochrom-Laserdrucker drucken lediglich in schwarz-weiß oder in Graustufen. Durch diese EinschrĂ€nkungen sind die Einsatzmöglichkeiten eines Monochrom-Laserdruckers nicht breit gefĂ€chert. Monochrom-Laserdrucker sind nur fĂŒr Textdrucke gut geeignet. NatĂŒrlich lassen sich auch Grafiken ausdrucken, aber eben nicht in farblicher Darstellung, sondern lediglich in Grauabstufungen.

Monochrom-Laserdrucker haben bei einem ausschließlichen Textdruck Vorteile. Die Druckkosten sind sehr gering, die Druckgeschwindigkeit ist sehr hoch. Vor allem im gewerblichen Bereich kommen Monochrom-Laserdrucker zum Einsatz, wenngleich Neuanschaffungen eher rĂŒcklĂ€ufig sind.

Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker im Test - auch von MobilgerÀten drucken, mittels Apple Airprint, Google Cloud Print oder Brother iPrint&Scan

Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker im Test – auch von MobilgerĂ€ten drucken, mittels Apple Airprint, Google Cloud Print oder Brother iPrint&Scan

Farblaserdrucker

Bis vor einiger Zeit galten Farblaserdrucker fĂŒr Privatpersonen noch als kaum bezahlbar. Sie kamen zwar in BĂŒros zum Einsatz, aber auch hier war eine Investition durchaus mit einer Herausforderung verbunden. Doch die deutlich sinkenden Preise in den vergangenen Jahren hat die Situation verĂ€ndert.

Mittlerweile gibt es am Markt auch einfache Modelle fĂŒr den Privatgebrauch. Auf die QualitĂ€t der Laser-Technik mĂŒssen Privatanwender jedoch nicht verzichten.

Noch immer sind Farblaserdrucker aber deutlich teurer, als vergleichbare Tintenstrahldrucker. Bei geplanter Anschaffung sollte deshalb genau abgewogen werden, ob der Bedarf wirklich vorhanden ist.

Multifunktions-Laserdrucker

HP LaserJet Pro M130fw Laserdrucker MultifunktionsgerĂ€t im TestMulftifunktions-Laserdrucker werden als Monochrom-Laserdrucker und auch als Farblaserdrucker angeboten. Sie verfĂŒgen ĂŒber einen erweiterten Funktionsumfang und werden deshalb auch als All-in-one-Drucker bezeichnet.

Multifunktions-Laserdrucker sind Drucker, Kopierer, Scanner und oft auch FaxgerĂ€t in einem. Dadurch sind diese MultifunktionsgerĂ€te fĂŒr den BĂŒroeinsatz sehr gut geeignet. Die anfallenden TĂ€tigkeiten im BĂŒro lassen sich mit einem solchen Drucker wesentlich einfacher erledigen.

Auch im privaten Bereich kommen Multifunktions-Laserdrucker immer öfter zum Einsatz. Der Mehrfachnutzen sollte hier gegenĂŒber dem meist höheren Anschaffungspreis genau abgewogen werden.

Der Test von Farblaserdruckern – Auf diese Merkmale kommt es an

In Farblaserdrucker-Tests werden vor allem technische Details und Ausstattung der einzelnen GerÀte genau unter die Lupe genommen. Jedes Modell zeichnet sich durch besondere Grundfunktionen und Ausstattungsmerkmale aus. Funktionsumfang und auch Bedienung sind ebenfalls von Bedeutung und spielen in Farblaserdrucker-Tests eine wichtige Rolle. Augenmerk wird vor allem auf folgende Kriterien gelegt:

  • Ausstattungsmerkmale 
  • Ausgabevolumen 
  • Arbeitsspeicher 
  • Anschlussvarianten 
  • Druckauflösung 
  • Stromverbrauch 
  • Papierformate 
  • GehĂ€usegrĂ¶ĂŸe 
  • Zusatzfunktionen 
Mit Ausstattungsmerkmalen werden alle Hardware-Bauteile sowie sĂ€mtliche mit dem GerĂ€t verbundenen Aufgaben zusammengefasst, welche fĂŒr unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten von Bedeutung sind.

ZusĂ€tzlich bietet jeder Hersteller einen unterschiedlichen Umfang an GerĂ€tesoftware an, welche fĂŒr eine optimale und komfortable Nutzung der Funktionen notwendig ist.

Einfache Farblaserdrucker fĂŒr den privaten Anwendungsbereich sind in der Regel meist auch einfach zu installieren, weitreichende fachliche Kenntnisse sollten sie nicht erfordern. Bei professionelleren GerĂ€ten sollten die Anwender etwas mehr Routine mitbringen, denn die Einrichtung einer Netzwerkverbindung oder auch die Einbindung im gewerblichen Bereich kann auch geschultes Personal notwendig werden lassen.

Das Ausgabevolumen bezeichnet die Dauer fĂŒr den Druck DIN-A4-Seite. Ein wichtiger Punkt sind hohe Druckzahlen und die damit verbundene Geschwindigkeit vor allem im gewerblichen Bereich, fĂŒr private Nutzer ist diese Angabe eher nicht von Bedeutung.

Die typische Untergrenze liegt in der Regel bei 16 Seiten pro Minute. Diese sollte ein Farblaserdrucker mindestens ausgeben können. Je nach Modell und Hersteller kann die Maximalgeschwindigkeit bei 40 oder mehr Seiten pro Minuten liegen.

Bei den Angaben handelt es sich unterschiedlichen Tests fĂŒr Farblaserdrucker zufolge aber nur um theoretische Werte, denn die konkrete Seitenanzahl ist immer von der Art des Druckers abhĂ€ngig. Bedingt durch die technischen Grundlagen lassen sich jedoch zwischen Schwarz-Weiß- und Farbdrucken kaum Unterschiede feststellen.

Geht es um die Druckgeschwindigkeit, dann spielt nicht nur die Druckzeit pro Seite eine Rolle. Auch die AufwÀrmphase ist von Bedeutung, denn dieser durchlÀuft ein Farblaserdrucker zunÀchst, wenn ein Druckauftrag abgesendet wurde. Gerade im gewerblichen Bereich ist die AufwÀrmphase wichtig, denn sie hat Einfluss auf die gesamte Druckdauer.

Die Übertragung eines Druckauftrags erfolgt immer von einem mit dem Drucker verbundenen PC/Laptop oder auch einem anderen mit dem Drucker verbundenen GerĂ€t. Die GrĂ¶ĂŸe des zu druckenden Dokuments sowie die GrĂ¶ĂŸe des Druckerspeichers bedingt, ob die Übertragung an einem StĂŒck möglich ist.

Ist das Fassungsvermögen des Druckerspeichers fĂŒr eine Datei nicht ausreichend, dann erfolgt die Abarbeitung des Druckauftrags nach und nach – weitere Daten werden erst ĂŒbertragen, wenn der Speicher geleert ist. Dadurch wird die Druckzeit unter UmstĂ€nden deutlich verlĂ€ngert. Bei einigen Modellen ist es aber mittlerweile möglich, den Arbeitsspeicher nachtrĂ€glich zu wechseln oder auch zu ergĂ€nzen.

Die Übertragung der Daten zum Drucker sind ein zentrales Merkmal eines jeden Farblaserdruckers. Dabei werden DatenĂŒbertragungsgeschwindigkeit, die FlexibilitĂ€t bei der Platzwahl sowie die Zugriffsmöglichkeiten im Rahmen eines Netzwerks von der Art der Verbindung bestimmt.

USB-Anschluss

Der Standard-Anschluss fĂŒr PeripheriegerĂ€te wie Drucker ist der USB-Anschluss. Die Verbindung lĂ€sst sich unkompliziert herstellen, der Datenaustausch kann einfach eingerichtet werden.

Die Standards USB 1.0, USB 2.0 und USB 3.0 weisen lediglich eine unterschiedliche Übertragungsrate auf. Allerdings unterliegt USB auch bestimmten EinschrĂ€nkungen. So kann ein USB-Kabel immer nur mit einem GerĂ€t verbunden werden, wodurch auch nur von diesem GerĂ€t eine DatenĂŒbertragung möglich. Die Wahl des Aufstellungsortes ist ebenfalls vom USB-Kabel abhĂ€ngig, welches eine MaximallĂ€nge aufweist.

LAN-Verbindung

Klassische Netzwerkverbindungen erfolgen durch Anschluss eines passenden Farblaserdruckers mit einem LAN-Kabel an den Router des Netzwerks. So wird es möglich, dass alle mit dem Netzwerk verbundenen GerÀte auf den Drucker zugreifen können. Auch diese Anschlussart unterliegt gewissen EinschrÀnkungen bei der Wahl des Standorts.

WLAN-Verbindung

Vom Grundsatz her gleicht die WLAN-Verbindung der LAN-Verbindung. Über einen Netzwerk-Router können auch hier alle Anwender im Netzwerk auf den Farblaserdrucker zugreifen. Allerdings erfolgt die Verbindung ĂŒber Funk, also ohne Kabel. Damit lĂ€sst sich der Aufstellort deutlich flexibler wĂ€hlen, EinschrĂ€nkungen unterliegt er lediglich der Sendeleistung im Funknetzwerk und der VerfĂŒgbarkeit eines Netzstromanschlusses. Ein Problem könnte die Begrenzung der maximalen Anwenderzahl sein, die ĂŒber ein WLAN-Netzwerk auf den Farblaserdrucker zugreifen. Die LeistungsfĂ€higkeit eines solchen Netzwerks ist unter UmstĂ€nden begrenzt.

WiFi Direct

Das Prinzip einer WiFi-Direct-Verbindung gleicht der WLAN-Verbindung. Der Unterschied liegt darin, dass ein Router fĂŒr das Netzwerk nicht mehr notwendig ist. So bildet ein Farblaserdrucker mit WiFi-Funktion sein eigenes Netzwerk und dient als Basistation – er ĂŒbernimmt also die Router-Funktion selbst.

AirPrint

Die AirPrint-Funktion ist der WiFi-Direct-Funktion Àhnlich. Allerdings ist sie auf die Verwendung mit Apple-GerÀten mit den Betriebssystemen Max OS X und iOS ausgelegt. Durch die AirPrint-Funktion wird der direkte Druckauftragsversand von GerÀten des gleichen Typs möglich. AirPrint-fÀhige GerÀte werden automatisch von iPad, iPhone sowie Mac gefunden, eine Kommunikation lÀsst sich absolut unproblematisch herstellen.

Hersteller geben fĂŒr ihre Farblaserdrucker oft die Druckauflösung an, welche die Feinheit eines gedruckten Bildes angibt. Bei einem Laserdrucker sind bereits 600 x 600 dpi (600 Bildpunkte pro Zoll) horizontal und vertikal ausreichend fĂŒr ein hochwertiges Schriftbild. Allerdings bieten laut Farblaserdrucker-Tests mittlerweile viele moderne GerĂ€te Auflösungen von bis zu 1.200 x 1.200 dpi und mehr an, wodurch auch Ausdrucke von detaillierten Grafiken möglich werden.
Oft wird der Stromverbrauch mit Blick auf die Kosten fĂŒr Verbrauchsmaterial (z. B. Toner, Papier) sowie den notwendigen Austausch von bestimmten Komponenten wie Bildtrommel, Fixiereinheit und Transfereinheit etwas in den Hintergrund gedrĂ€ngt.

Schaut man jedoch etwas genauer hin, dann sollte dieser Faktor jedoch gerade im gewerblichen Bereich nicht außer Acht gelassen werden. Immerhin sind verschiedene AblĂ€ufe beim Druckvorgang mit einem Farblaserdrucker durchaus energieintensiv.

Der Betrieb des bildgebenden Lasers, die elektrostatische Ladung der Bildtrommel und auch der Vorgang der Fixierung mit Temperaturen von fast 200 Grad Celsius – alle diese Arbeiten benötigen recht große Mengen an Energie. Bereits beim Einschalten erreichen einige Modelle eine Aufnahme von Strom mit Werten von bis zu 1.000 Watt, im Druckbetrieb liegt sie bei etwa 500 Watt.

Der Stromverbrauch ist bei einem Farblaserdrucker dabei in unterschiedlichen Werten angegeben.

Verbrauch im Druckmodus

Im Druckmodus (Betriebsmodus, wÀhrend des konkreten Druckvorgangs) erreicht ein Farblaserdrucker seinen maximalen Stromverbrauch. Ist der Druckvorgang abgeschlossen, wechselt das GerÀt in den Standby-Modus.

Verbrauch im Standby-Modus

Der Farblaserdrucker wird im Standby-Modus (Bereitschaftsmodus) auf Betriebstemperatur gehalten. So wird ermöglicht, dass ein neuer Druckauftrag ohne Verzögerungen ausgefĂŒhrt werden kann. Er verbraucht natĂŒrlich weiterhin Strom, allerdings ist der Verbrauch deutlich geringer als im Druckmodus.

Verbrauch im Ruhemodus

Im Ruhemodus (Sleep-Modus, Energiesparmodus) ist der Stromverbrauch am geringsten. In diesem Modus kĂŒhlt das GerĂ€t komplett ab, bleibt aber dennoch in Bereitschaft. Durch einen neuen Druckauftrag wird der Drucker wieder aufgewĂ€rmt, fĂŒr einen neuen Ausdruck werden alle notwendigen AblĂ€ufe gestartet.

Der Stromverbrauch fĂŒr alle drei Modi unterscheidet sich von Modell zu Modell zum Teil deutlich. So zeigen sich Tests fĂŒr Farblaserdrucker zufolge Zahlen von 300 bis 500 Watt im Druckmodus, von zwei bis 70 Watt im Bereitschaftsmodus und von 0,5 bis zehn Watt im Energiesparmodus.

Allerdings sollten Nutzer den Energieverbrauch immer im Einzelfall bewerten. Die Verbrauchswerte im Standby- oder Ruhemodus sind meist zweitrangig, wenn ein Farblaserdrucker nur selten genutzt wird und bei Nichtnutzung sogar vom Stromnetz getrennt wird. Die grĂ¶ĂŸte Ersparnis beim Stromverbrauch lĂ€sst sich vor allem im Druckmodus erzielen. Bei einem stark ausgelasteter Farblaserdrucker (z. B. im gewerblichen Bereich) dĂŒrfte aber auch der Verbrauch im Standby-Modus von Bedeutung sein. Gerade ein Farblaserdrucker, der im Netzwerk betrieben, aber wenig genutzt wird, muss immer betriebsbereit sein. Hier sollte der Verbrauch im Ruhemodus möglichst niedrig sein.

HandelsĂŒbliche Farblaserdrucker sind auf Ausdrucke im DIN-A4-Format ausgelegt. Einige Modelle verfĂŒgen jedoch ĂŒber die Möglichkeit, auch im DIN-A3-Format zu drucken. Je nach Modell gibt es außerdem bestimmte Vorrichtungen, mit denen sich auch andere Formate wie BriefumschlĂ€ge einfacher bedrucken lassen.

Die Art des Einzugs spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Fast alle Farblaserdrucker verfĂŒgen ĂŒber eine Papierkassette, welche eine grĂ¶ĂŸere Menge Papier aufnehmen kann. So ist ein lĂ€ngerer Betrieb ohne NachfĂŒllen möglich. Vor allem professionelle BĂŒro-Drucker verfĂŒgen in der Regel ĂŒber mehrere solcher Kassetten, die sich separat ansteuern lassen. So wird es möglich, einen ununterbrochenen Ausdruck auf unterschiedlichen Papieren (z. B. weiß und Briefpapier) zu gewĂ€hrleisten.

Am Markt gibt es außerdem kleinere Modelle, welche mit einem offenen Einzug auf der hinteren Seite ausgestattet sind. Hier wird Papier in geringer Menge vorgehalten. Auch ein Multifunktionseinzug ist bei einigen Modellen mit Papierkassetten vorhanden, wodurch auch besondere Papierformate verwendet werden können.

Je leistungsfĂ€higer eine Farblaserdrucker ist, umso grĂ¶ĂŸer ist auch sein GehĂ€use. Gerade einfache Modelle, die sich fĂŒr den privaten Gebrauch eignen, unterscheiden sich in ihrer GrĂ¶ĂŸe kaum von vergleichbaren Tintenstrahldruckern. Das Platzangebot im privaten Haushalt ist also durchaus ausreichend.

Anders ist es natĂŒrlich bei professionellen GerĂ€ten fĂŒr hohe Druckzahlen und Druckgeschwindigkeiten. Aufgrund der zusĂ€tzlichen Ausstattung benötigen sie in der Regel mehr Platz. Druckmöglichkeiten fĂŒr DIN-A3-Format sowie Drucker mit mehreren Kassetten fĂŒr große Papiermengen sorgen fĂŒr ein grĂ¶ĂŸeres GehĂ€use, weshalb der Aufstellort entsprechend groß sein muss.

Einige Farblaserdrucker bieten zusĂ€tzliche und durchaus auch nĂŒtzliche Funktionen, mit denen der Bedienkomfort erhöht und die Verwendungsmöglichkeiten erweitert werden.

Multifunktionsdrucker

Der Scanner ist ein zentraler Bestandteil eines MultifunktionsgerĂ€ts. Ähnlich wie ein Fotokopierer lassen sich damit Dokumente und Fotos digitalisieren, wenn das betreffende Dokument auf den Flachbettscanner gelegt wird.

Der Scanner kann in der Regel auch als Kopierer und/oder FaxgerĂ€t verwendet werden. Hier kann ein automatischer Einzug fĂŒr Dokumente eine Arbeitserleichterung darstellen. Dabei wird das zu kopierende oder zu faxende Dokument einfach in die dafĂŒr vorgesehene Vorrichtung auf der Scanner-Abdeckung (Feeder) gelegt und nach dem DrĂŒcken der Start-Taste automatisch eingezogen, gescannt und wieder ausgeworfen.

Die Digitalisierung erfolgt in der Regel in geringer Auflösung, wodurch eine bessere Geschwindigkeit ermöglicht wird. So lassen sich mit Hilfe einer entsprechenden Software auch mehrere Dokumente in nur einem Vorgang in eine Datei zusammenfĂŒhren, um sie dann weiter zu bearbeiten. Die maximale Anzahl der ĂŒber den Dokumenteneinzug einlesbaren Seiten hĂ€ngt immer vom Modell ab und kann stark variieren.

Duplex-Druck

Die optionale Funktion, Papier beidseitig zu bedrucken, wird als Duplex-Druck bezeichnet. Sobald der Druck auf der ersten Seite beendet ist, wird das Blatt wieder automatisch eingezogen, gedreht und dann auch auf der anderen Seite bedruckt.

Einzelblatt-Einzug

Eigentlich klingt der Einzelblatt-Einzug eher nach einer banalen Funktion. Doch nicht alle Farblaserdrucker verfĂŒgen ĂŒber eine solche Funktion. Mit Hilfe eines Einzelblatt-Einzugs können einzelne BlĂ€tter ĂŒber einen extra Einzug zugefĂŒhrt werden. So lassen sich ohne großen Aufwand auch BlĂ€tter mit anderer GrĂ¶ĂŸe, QualitĂ€t oder Textur bedrucken, ohne dass das Papier dafĂŒr in eine Papierkassette gelegt werden muss.

Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker mit max. Druckgeschwindkeit 24 Seiten/Min im Test

Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker mit max. Druckgeschwindkeit 24 Seiten/Min im Test

Worauf muss beim Kauf eines Farblaserdruckers geachtet werden?

Die vorgenannten Testkriterien sollten beim Kauf natĂŒrlich schon Beachtung finden. Der Farblaserdrucker sollte am besten so gewĂ€hlt werden, dass er alle WĂŒnsche erfĂŒllt, die sein Nutzer an ihn stellt.

Von Bedeutung sind aber auch weitere Faktoren. Dazu gehören unter anderem die laufenden Kosten fĂŒr Verbrauchsmaterial sowie Kosten fĂŒr mögliches Zubehör.

Auch die Frage was und wie oft gedruckt werden soll, spielt bei der Wahl des passenden Farblaserdruckers eine nicht unbedeutende Rolle.

Laufende Kosten fĂŒr Verbrauchsmaterialien und Zubehör

Toner patronen im Farblaserdrucker TestToner fĂŒr Farblaserdrucker sind oft sehr preisintensiv. Das liegt daran, dass Druckerhersteller ihre Einnahmen nicht ĂŒber die GerĂ€te selbst, sondern ĂŒber das Verbrauchsmaterial generieren. Hersteller verfahren dabei so, dass die Toner ĂŒber eine Hardware mit Chip verfĂŒgen, welche nach einer bestimmten gedruckten Seitenanzahl einen leeren Toner anzeigen und so zum Kauf anregen wollen.

Nach einer bestimmten Zeit mĂŒssen folgende Verbrauchsmaterialien ersetzt werden:

  • vier Toner in den vier Grundfarben schwarz, magenta, gelb und cyan
  • Fixier- und Transfereinheit
  • Bildtrommel
Bei Tonern können Anwender durchaus bis zu 70 Prozent Geld sparen, wenn sie kompatible Fremdtoner verwenden.

Bei Bauteilen wie Bildtrommel sowie Fixier- und Transfereinheit ist dies nicht möglich. Und hier sollten KĂ€ufer genau ĂŒberlegen, wie viel sie drucken und was sich lohnt. Gerade bei gĂŒnstigen GerĂ€ten sind die einzelnen Bauteile oft teurer, als der Drucker selbst. Mitunter kann es dann gĂŒnstiger sein, den alten Drucker zu entsorgen und einen neuen zu kaufen.

Auch die Kosten fĂŒr das Zubehör sind nicht unerheblich. So können Anschlusskabel notwendig werden, die vielleicht nicht im Lieferumfang enthalten sind. Beim Kauf sollte deshalb darauf geachtet werden, dass zumindest ein USB-Kabel oder auch eine LAN-Verbindung vorhanden ist.

Was und wie viel soll gedruckt werden?

In die Kaufentscheidung sollte auch einbezogen werden, was und wie viel gedruckt werden soll.

Farblaserdrucker ĂŒberzeugen vor allem durch ein Schriftbild, das sehr hochwertig ist. Wer lediglich Text drucken möchte und mit Schwarz-Weiß-Grafiken leben kann, wird vermutlich eher zu einem Monochrom-Laserdrucker greifen.

Wer jedoch Grafiken in Farbe drucken möchte, greift besser zu einem Farblaserdrucker, auch wenn hier einige EinschrÀnkungen beim Fotodruck vorhanden sind.

Dell C1760nw LED im Farblaserdrucker Test

Auch die Frage nach dem Druckumfang ist fĂŒr die Kaufentscheidung von Bedeutung. Bei einem ausschließlich privat verwendeten Drucker mit nur wenigen regelmĂ€ĂŸigen DruckauftrĂ€gen sind Druckgeschwindigkeit, PapierkapazitĂ€t und auch Stromverbrauch weniger von Bedeutung, als die im gewerblichen Bereich der Fall ist. FĂŒr den professionellen Einsatz ist es aber schon entscheidend, ob ein Drucker nur 50 oder aber 500 Blatt Papier fassen kann und welchen Verbrauch er im Standby-Modus aufweist.

Sich lediglich auf den Kaufpreis zu konzentrieren, kann schnell zu einem Fehlkauf und möglicherweise auch unerwarteten Folgekosten fĂŒhren.

Deshalb sollte ein Farblaserdrucker immer entsprechend den persönlichen Vorstellungen und BedĂŒrfnissen gekauft werden.

FĂŒhrende Hersteller fĂŒr Farblaserdrucker

Am Markt gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Farblaserdruckern. Es gibt nur wenige bekannte Hersteller, die bei den Kunden auch beliebt sind. Sie können allerdings auch seit vielen Jahren mit einem gleich bleibenden qualitativ hochwertigen Angebot punkten. So genannte „No-Name-Hersteller“ finden sich am Markt fĂŒr Farblaserdrucker nicht.

Zu den bekanntesten Herstellern gehören:

  • Brother
  • Canon
  • Epson
  • Hewlett Packard
  • Kyocera
  • Samsung
Das Unternehmen Brother wurde im Jahr 1962 in Hamburg gegrĂŒndet und hat seit 1974 seinen Firmensitz in Bad Vilbel.

Brother bietet seinen Kunden Monolaserdrucker fĂŒr den schnellen Druck von Dokumenten und Grafiken. Brother-GerĂ€te zeichnen sich durch eine kurze AufwĂ€rmzeit aus, fĂŒr jeden Bedarf findet sich eine passende Lösung.

Das japanische Unternehmen Canon, welches im Jahr 1937 gegrĂŒndet wurde, ist vor allem fĂŒr seine Fotoapparate bekannt. Doch auch im Bereich der Fotokopierer konnte es sich am Markt etablieren.

Ein weiteres BetĂ€tigungsfeld sind inzwischen auch Laserdrucker, unter den Druckerherstellern nimmt Canon den dritten Platz ein. Dabei bietet das Unternehmen Farblaserdrucker fĂŒr den privaten Bereich, fĂŒr das keine Homeoffice sowie professionelle BĂŒrosysteme.

Das japanische Unternehmen Epson gilt als wichtiger Pionier fĂŒr den Matrixdruck. Epson konzentrierte sich lange Zeit nur auf den Markt fĂŒr Tintenstrahldrucker. In den vergangenen Jahren wurden aber auch verstĂ€rkt Laserdrucker auf den Markt gebracht. Dabei bietet Epson Laserdrucker, die fĂŒr kleine bis mittlere Arbeitsgruppen geeignet sind, sowie MultifunktionsgerĂ€te.
Seit dem Jahr 1939 firmiert das als Hewlett Packard bekannt gewordene und heute unter dem KĂŒrzel HP bekannte Unternehmen, welches vor allem durch die seinerzeit bekannten Tintenstrahldrucker (ThinkJet-Serie) bekannt wurde.

In den vergangenen Jahren musste HP leider Umsatzeinbußen verzeichnen, dennoch gilt es mit etwa 40 Prozent als klarer MarktfĂŒhrer fĂŒr Laserdrucker. HP bietet dabei GerĂ€te fĂŒr Privatanwender im mittleren Preissegment und fĂŒr den gewerblichen Bereich. Auch MultifunktionsgerĂ€te gehören zum Sortiment.

Der japanische Konzern Kyocera ist bekannt fĂŒr eine große Bandbreite unterschiedlichster Produkte. Kyocera bietet Keramik-Produkte, Telekommunikations-Produkte und auch Solarzellen an. Im Jahr 2000 erfolgte der Aufkauf des Kopierer-Herstellers Mita, wodurch sich Kyocera auch dem Druckermarkt öffnete. Einige wenige Modelle von Kyocera können dem PrivatkundengeschĂ€ft zugeordnet werden, das Hauptkundenfeld liegt aber im gewerblichen und professionellen Bereich, fĂŒr den Kyocera Monochrom- und Farblaserdrucker fĂŒr gehobene AnsprĂŒche anbietet.
In den vergangenen Jahren konnte sich das Unternehmen Samsung auf dem Markt der Unterhaltungselektronik einen Namen machen und gehört zu beliebten Anbietern fĂŒr Fernseher und Mobiltelefone. Das Angebot wird in den vergangenen Jahren immer mehr durch preiswerte und dennoch hochwertige Laserdrucker ergĂ€nzt. Das Angebot von Samsung umfasst Laserdrucker und MultifunktionsgerĂ€te im unteren sowie mittleren Preisbereich fĂŒr den privaten Nutzer, selbstĂ€ndig TĂ€tige und kleinere BĂŒros.
Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker im Test - mit 6,8 cm Touchscreen-Farbdisplay

Brother HL-L3270CDW Farblaserdrucker im Test – mit 6,8 cm Touchscreen-Farbdisplay

Internet vs. Fachhandel – Wo sollte ein Farblaserdrucker gekauft werden?

Farblaserdrucker fĂŒr Privatanwender sind im Einzelhandel, in ElektronikmĂ€rkten sowie in KaufhĂ€usern erhĂ€ltlich. Der Fachhandel hingegen bietet Farblaserdrucker vor allem fĂŒr den gewerblichen Bereich an.

Die Auswahl ist bei allen HĂ€ndlern vor Ort meist eingeschrĂ€nkt, zudem kann der Kunde nicht rund um die Uhr kaufen. NatĂŒrlich ist die persönliche Beratung von Vorteil, oft ist sie aber auch fĂŒr die höheren Preise ein Grund.

Dell C1760nw LED cartriges im Farblaserdrucker Test Im Internet ist die Auswahl an Farblaserdruckern uneingeschrĂ€nkt. Das Angebot der verschiedenen Hersteller kann genau ĂŒberblickt werden. Die Testsieger verschiedener Farblaserdrucker-Tests können in ihren Eigenschaften bestens miteinander verglichen werden. SĂ€mtliche technischen Daten sind leicht abrufbar. Die Liefer-, Garantie- und auch GewĂ€hrleistungsbedingungen unterscheiden sich bei einer Bestellung im Internet nicht zu den Konditionen im Fachhandel. Jedoch kann es durchaus sein, dass die Preise etwas geringer sind, denn es mĂŒssen keine Kosten (z. B. GehĂ€lter der Berater, Miete fĂŒr VerkaufsrĂ€ume) auf den Kunden umgelegt werden. Zudem kann im Internet ein Farblaserdrucker rund um die Uhr bestellt werden, die Lieferung erfolgt bis zur HaustĂŒr und der Weg zum HĂ€ndler entfĂ€llt.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Farblaserdruckers

Im Jahr 1937 wurde mit der Anmeldung des Patents auf die Elektrophotografie durch den amerikanischen Physiker Chester F. Carlson der Grundstein fĂŒr die bis heute gebrĂ€uchlichen Laserdrucker gelegt.

Ziel von Carlson war die Entwicklung eines VervielfÀltigungssystems (Fotokopierer), welches dem Prinzip von elektrischer Ladung folgte.

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker im TestZu Anfang war das Interesse an dem Projekt eher gering. Die in Frage kommenden Unternehmen (IBM, General Electric) waren zunĂ€chst nicht von der Entwicklung ĂŒberzeugt davon.

Die Firma Haloid begann dann im Jahr 1950, den ersten so genannten Trockenkopierer auf den Markt zu bringen. Bedingt durch die ersten Erfolge wurde das Unternehmen zunÀchst in Haloid Xerox und 1961 in Xerox umbenannt. Die Firma meldete 1959 das erste Patent auf einen Farbkopierer an.

Im Jahr 1970 eröffnete die inzwischen sehr erfolgreiche Firma Xerox das „Palo Alto Research Center“. Gary Starkweather, ein dort beschĂ€ftigter Ingenieur, entwickelte schließlich den ersten Laserdrucker. Die Basis fĂŒr seine Funktion waren die technischen Erfahrungen, die aus der KopiergerĂ€te-Produktion bekannt waren.

Das dabei entwickelte GerÀt arbeitete nach dem Raster-output-Scanner-Prinzip (ROS), es konnte eine Auflösung von 500 dpi liefern. Die Anschaffungskosten eines solchen GerÀts waren in den 60er und 70er Jahren mit 100.000 bis 350.000 US-Dollar allerdings sehr hoch.

Die Firma Hewlett Packard brachte dann 1984 ein GerĂ€t auf den Markt, welches der bis heute bekannten Modellreihe „HP LaserJet“ angehörte. Der EinfĂŒhrungspreis dieses Druckers lag bei 3.495 US-Dollar.

Die notwendige Modulation fĂŒr das Ein- und Ausschalten das Laserstrahls in den GerĂ€ten war die grĂ¶ĂŸte Herausforderung in Bezug auf die Weiterentwicklung der Technologie und den damit verbundenen Kostenfaktor. ZunĂ€chst wurden noch Gaslaser verwendet, die jedoch keine hohen Geschwindigkeiten erzielen konnten. Eine ErgĂ€nzung um aufwendige Bauteile mit optischer und mechanischer Funktion war fĂŒr die Modulation notwendig.

Mit der EinfĂŒhrung von Diodenlasern konnte eine unkomplizierte schnelle Modulation ermöglicht werden.

Der erste Farblaserdrucker – der ColorScript Laser 1000 – wurde jedoch erst im Jahr 1993 von der Firma QMS (heute Teil von Konica Minolta) auf den Markt gebracht, zwei Jahre spĂ€ter folgte der Color Laser Printer 12/600 PS mit einem Druckwerk von Canon. Bis heute haben sich Farblaserdrucker aber zu regelrechten „Helden des Alltags“ etablieren können. Sie sind als Ausstattungsgegenstand in BĂŒros nicht mehr wegzudenken und ziehen zunehmend auch in Privathaushalte ein.

Zahlen, Daten und Fakten rund um den Farblaserdrucker

Mit Laserdruckern können grundsĂ€tzlich fast alle Papiersorten problemlos bedruckt werden. Die SaugfĂ€higkeit des Papiers ist dabei – anders als bei Tintenstrahldruckern – nicht von Bedeutung. Dennoch ist die Auswahl an möglichen Papieren und anderen bedruckbaren Materialien eingeschrĂ€nkt. So können Folien durchaus bedruckt werden, sofern sie fĂŒr die Verwendung im Laserdrucker geeignet sind. WĂ€hrend bei einigen Tintenstrahldruckern sogar mittel Zubehör der Druck auf CD- oder DVD-Rohlingen möglich ist, kann dies mit einem Laserdrucker nicht erfolgen. GrundsĂ€tzlich mĂŒssen die bedruckbaren Medien sehr hohen Temperaturen standhalten können, welche von der Fixiereinheit abgegeben werden.

Wenn es um den Kauf von Verbrauchsmaterial geht, stellen sich Verbraucher oft die Frage, ob es denn immer originale Toner-Kartuschen sein mĂŒssen. Denn immerhin machen sie einen hohen Teil der Kosten fĂŒr Verbrauchsmaterial aus.

Original-Kartuschen sind meist sehr teuer – selbst wenn sie verglichen mit Tintenstrahldruckern gĂŒnstiger sind, scheuen sich viele Nutzer vor den hohen Kosten der Original-Toner. Die Alternative: Kompatible Kartuschen oder so genannte Rebuilttoner. Kompatible Kartuschen sind in der Regel deutlich gĂŒnstiger. Bei Rebuilttonern handelt es sich um Original-Kartuschen, welche professionell durch Drittanbieter nachgefĂŒllt werden.

NatĂŒrlich können Kartuschen auch eigenhĂ€ndig nachgefĂŒllt werden, was allerdings mit Risiken verbunden und damit nur bedingt zu empfehlen ist. Dabei sind nicht nur die gesundheitlichen Risiken beim Hantieren mit dem Pulver zu bedenken. Wird der Laserdrucker durch unsachgemĂ€ĂŸe BefĂŒllung beschĂ€digt, erlischt in der Regel die Garantie oder GewĂ€hrleistung des Herstellers.

Geht es um den Toner, wird auch oft die Gesundheit etwas genauer betrachtet.

Kyocera Ecosys P5021cdw Farblaserdrucker im TestDie Frage, ob Laserdrucker gesundheitlich bedenklich sind, steht dabei sehr oft im Raum.

Generell kann man darauf antworten: Nein.

So bestehen Toner aus winzigen wenige Mikrometer großen Farbpartikeln, welche aufgrund der geringen GrĂ¶ĂŸe ein Ă€hnliches physikalisches Verhalten wie FlĂŒssigkeiten aufweisen. Die Geringe GrĂ¶ĂŸe dieser Partikel charakterisiert sie als Feinstaub, der jedoch als gesundheitsgefĂ€hrdend angesehen wird.

Messungen zeigen aber immer wieder, dass die Feinstaubbelastung durch einen Farblaserdrucker selbst in extremen Situationen so gering ist, dass bei korrektem Umgang mit den Tonerkartuschen keine GefĂ€hrdung der Gesundheit besteht. Sinnvoll ist es natĂŒrlich, den Drucker nicht direkt am Arbeitsplatz aufzustellen.

Einen Farblaserdrucker richtig installieren

Die Installation eines Farblaserdruckers ist mittlerweile keine große Kunst mehr. Dank moderner Betriebssysteme, die den Nutzer auch ohne CD oder Treiber bei der Installation des Druckers unterstĂŒtzen, lassen sich die GerĂ€te kinderleicht installieren.

Eine Drucker-Installation ist in der Regel innerhalb von etwa 20 Minuten abgeschlossen. Wichtig ist zunÀchst, dass alle notwendigen Kabel, Treiber-CDs mit Druckersoftware und mögliche andere Hilfsmittel griffbereit sind.

Der Drucker-Treiber ist neben dem Drucker selbst natĂŒrlich die wichtigste Komponente bei der Installation.

Sind alle Kabel angeschlossen und der Drucker mit dem PC verbunden, kann die Installation beginnen. Der Drucker-Treiber spielt hierbei eine zentrale Rolle. Es handelt sich dabei um ein Programm zur Herstellung der KompatibilitĂ€t zwischen PC und Drucker. In der Regel wird er mit dem GerĂ€t mitgeliefert, kann aber inzwischen auch im Internet herunter geladen werden. Nach dem Anschluss des GerĂ€ts wird das Betriebssystem normalerweise auch selbst nach dem passenden Treiber suchen und bei Auffinden diesen automatisch fĂŒr die Installation verwenden.

Je nach Verwendung sollte der Drucker nach der Installation noch entsprechend eingerichtet werden. So gibt es inzwischen nicht mehr Drucker mit USB-Anschluss, sondern auch Netzwerkdrucker mit WLAN. Die Installation lĂ€uft immer Ă€hnlich ab, die Einstellungen können ĂŒber die Druckersoftware individuell vorgenommen werden. Dazu gehören PapiergrĂ¶ĂŸe, Farbe oder auch QualitĂ€t.

Nach der Erstinstallation wird eine Testseite gedruckt, mit welcher alle wichtigen Funktionen des GerĂ€ts ĂŒberprĂŒft werden. Sie zeigt verschiedene Streifen und Blöcke und hilft dabei, den Drucker entsprechend einzustellen, damit er ein sauberes Druckbild liefert.

Mit Abschluss der Installation ist der Farblaserdrucker im besten Fall einsatzbereit.

Tipps zur Pflege und Wartung eines Laserdruckers

Um lange Freude an einem Farblaserdrucker zu haben, muss er regelmĂ€ĂŸig gereinigt und auch gewartet werden. Zwar ist die Reinigung und Wartung verglichen mit anderen Druckertypen weniger aufwendig, ganz ohne Aufwand geht es aber nicht.

Denn beim Gebrauch des Druckers sammeln sich Tonerreste und Papierstaub im Druckerinneren, was zu Problemen fĂŒhren kann. Die regelmĂ€ĂŸige Reinigung und Pflege kann Störungen wie Papierstaus oder schlechtere DruckqualitĂ€t vermeiden. Die Lebensdauer des Farblaserdruckers lĂ€sst sich damit verlĂ€ngern und auch die gesundheitliche Belastung durch den Feinstaubausstoß lĂ€sst sich verringern.

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker im Test

Wann ein Farblaserdrucker gereinigt wird, lĂ€sst sich nicht pauschal beantworten. Die Herstellerangaben stellen lediglich eine Orientierung dar, abhĂ€ngig ist die FĂ€lligkeit einer Reinigung vor allem von der Nutzung und auch vom Standort. Eine Rolle spielt auch die QualitĂ€t des verwendeten Papiers. So sind billige Papiersorten oft ungestrichen, verfĂŒgen also nicht ĂŒber eine versiegelte OberflĂ€che. WĂ€hrend des Druckens entsteht so mehr Abrieb und damit auch mehr Papierstaub.

SpĂ€testens, wenn es bei Ausdrucken zu regelmĂ€ĂŸig wiederkehrenden Flecken oder Streifen kommt oder öfter ohne einen ersichtlichen Grund Papierstaus auftreten, sollte eine Reinigung durchgefĂŒhrt werden. Jedoch sollten Nutzer nicht warten, bis es dazu kommt. Wird die Tonerkartusche gewechselt, dann kann diese Gelegenheit auch gleich zur Reinigung des Farblaserdruckers genutzt werden.

Alle Teile, die sich ohne Hilfsmittel entfernen lassen, können grundsĂ€tzlich auch gereinigt werden. Dazu gehören unter anderem Einzugskassetten sowie AusgabefĂ€cher fĂŒr das Papier sowie die BehĂ€lter der Tonerkassetten. Je nach Druckermodell kann auch die Aufnahmerolle gereinigt werden.

Wenn es um die Reinigung geht, ist es durchaus hilfreich, einen Blick in das Benutzerhandbuch zu werfen, in welchem ausfĂŒhrliche Informationen zum Thema Reinigung und Wartung zu finden sind.

Existiert das Handbuch nicht mehr, kann die Website des Herstellers oft helfen, denn hier sind auch HandbĂŒcher fĂŒr Ă€ltere Modelle als PDF-Datei zu finden.

FĂŒr die Reinigung des Druckerinneren sollte ein spezieller Tonerstaubsauger zum Einsatz kommen, mit welchem verschĂŒtteter Toner aufgesaugt wird. Da das Tonerpulver sehr feinkörnig ist, kann ein herkömmlicher Staubsaugerfilter dies nicht zurĂŒckhalten, wodurch der Feinstaub im Raum verteilt wird.

Mikrofasern ReinigungstĂŒcher im Farblaserdrucker TestTĂŒcher aus Mikrofaser oder Leder eignen sich fĂŒr die generelle Reinigung sehr gut, normale StofftĂŒcher hingegen neigen zur Fusselbildung. Der Drucker wĂŒrde dann nicht richtig sauber werden. Auch PapiertĂŒcher sind nicht geeignet. Mit WattestĂ€bchen können schwer erreichbare Stellen im Drucker gesĂ€ubert werden. Bei der Reinigung gilt, dass Wasser nur sehr sparsam zum Einsatz kommen sollte. Nur so ist gewĂ€hrleistet, dass die empfindlichen Bauteile des Farblaserdruckers nicht beschĂ€digt werden. FĂŒr hartnĂ€ckige Flecken und Verschmutzungen kann ein klein wenig Reinigungsalkohol verwendet werden. Der Handel hĂ€lt außerdem spezielle Reinigungssets fĂŒr Laserdrucker bereit, deren Anschaffung sich aber nur bei der regelmĂ€ĂŸigen Reinigung mehrerer Drucker wirklich lohnt.

Wie sollte die Reinigung eines Farblaserdruckers durchgefĂŒhrt werden?

Bevor der Drucker gereinigt wird, sollte er vom Stromnetz getrennt werden. Ihn nur auszuschalten ist nicht ausreichend, da er weiterhin in Bereitschaft ist und somit unter Spannung steht. Gerade nach Beendigung eines grĂ¶ĂŸeren Druckauftrags sollte möglichst noch etwas gewartet werden, bis sich die Fixiereinheit abgekĂŒhlt hat.

Folgende Schritte sollten bei der Reinigung durchlaufen werden:

  • Das Papier wird zuerst aus dem Eingabe- und Ausgabefach entfernt. Auch die Glasplatte des Scanners sollte dabei nicht vergessen werden.
  • Im Anschluss werden alle Teile entfernt, die sich ohne Werkzeug abbauen lassen.
  • Nun wird der lose Staub im GehĂ€use mit dem Tonerstaubsauger abgesaugt. Verkrusteter Schmutz wird mit Reinigungsspray oder –alkohol entfernt.

Ist das Innere des Farblaserdruckers gereinigt, muss es austrocknen. In der Zwischenzeit können die ausgebauten Teile gereinigt werden. Auch hier ist natĂŒrlich grĂ¶ĂŸte Sorgfalt geboten. Sobald alles trocken ist, können die Teile wieder in das GehĂ€use eingebaut werden. Der Farblaserdrucker wird dann an das Stromnetz angeschlossen, sollte aber nicht sofort gestartet werden. Besser ist es, ihm fĂŒr das Erreichen der Betriebstemperatur noch etwas Zeit zu geben.

Zur ÜberprĂŒfung der einwandfreien Funktion nach der Reinigung sollte zunĂ€chst eine Testseite gedruckt werden, bevor wieder mit dem normalen Arbeitsprozess begonnen wird.

Worauf sollte bei der Reinigung geachtet werden?

HP Color LaserJet Pro M254nw Farblaserdrucker im TestDas der Drucker vom Stromnetz getrennt sein sollte, wurde ja bereits erwĂ€hnt. Wichtig ist aber auch, dass auf eine ausreichende Zufuhr von Frischluft geachtet wird. Vom Toner geht ein potenzielles Risiko fĂŒr die Gesundheit aus, denn das Tonerpulver ist sehr feinkörnig. Allerdings sollte Zugluft vermieden werden, denn der Staub wĂŒrde ansonsten aufgewirbelt und im Raum verteilt werden. Beim Reinigen sollten bestenfalls Staubmaske und Handschuhe verwendet werden. SĂ€mtliche Reinigungsmaterialien mĂŒssen danach in einem luftdichten Plastikbeutel verpackt entsorgt werden. Sollen Lappen oder Leder weiterhin verwendet werden, dann nur fĂŒr die Reinigung des Druckers. Nach dem Gebrauch mĂŒssen sich zudem separat gewaschen werden. Ist der Staubbeutel des Tonerstaubsaugers voll, dann kann er in den MĂŒll. Leere Toner hingegen dĂŒrfen nicht in den normalen HausmĂŒll, viele Hersteller bieten das Recycling der Kartuschen an.

Eindrücke aus unserem Farblaserdrucker - Test

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr Farblaserdrucker

Zum klassischen Zubehör fĂŒr Farblaserdrucker gehören natĂŒrlich die Verbrauchsmaterialien wie Toner und Papier. Aber auch Ersatzteile wie Bildtrommeln, Fixier- und Transfereinheit, EingabefĂ€cher sowie AusgabefĂ€cher sind sinnvolles Zubehör.

Alternativen zum Farblaserdrucker

Als Alternativen zum Farblaserdrucker kommen im Normalfall „nur“ Tintenstrahldrucker in Frage. Monochrom-Laserdrucker, die ausschließlich Schwarz-Weiß-Drucke ausgeben, sind zwar denkbar, aber bieten eben keine Farbdrucke. Dies ist nur bei Tintenstrahldruckern möglich.

Wer auf Farbdrucke verzichten kann, kann natĂŒrlich auf Monochrom-Laserdrucker zurĂŒckgreifen. Ältere Modelle wie Nadeldrucker können ebenfalls eine Alternative sein, aber auch sie drucken nur Schwarz-Weiß und eignen sich vorrangig fĂŒr den Druck großer Listen oder von Rechnungen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://www.compredia.de/laserdrucker.html#eine-uebersicht-populaerer-laserdrucker

https://de.wikipedia.org/wiki/Laserdrucker

https://www.drucker.de/news/laserdrucker-und-farblaserdrucker-infos-und-hintergruende

http://www.techuni.de/technologie/drucker/wie-funktionieren-laserdrucker/

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-Wissen-Alles-ueber-Farblaserdrucker-1051698.html

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1.455 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...